Städtebombardements Zweiter Weltkrieg
13. Juni 1943 bis
17.
April 1945:
Düsseldorf. Bombardierungen und Übergabe
Weitere Bombardements legen Düsseldorf in Ruinen - die
Industrieproduktion zieht weg - Düsseldorf in der Frontlinie - die
Übergabe von Düsseldorf an die Alliierten
aus: Webseiten
präsentiert von Michael Palomino (2008)
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Skagerrak-Brücke, auf Befehl von Gauleiter Florian gesprengt, 3. März 1945
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Die
Widerstandsgruppe um Rechtsanwalt Wiedenhofen. Stehend von links nach
rechts: Alois Odenthal, Ernst Klein, Josef Lauxtermann. Sitzend von
links nach rechts: Karl August Wiedenhofen und Karl Müller.
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13./14. Juni 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
4 Mosquito-Bomber bombardierte Ziele in
Düsseldorf. Wegen einer Wolkendecke konnten die Bomben aber nur in
einer ungefähr geschätzten Position geworfen
werden.(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/jun43.html)
19./20. Juni 1943: Luftangriff auf
Düsseldorf
6 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Köln, Duisburg und Düsseldorf.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/jun43.html)
20./21. Juni 1943: Luftangriff auf
Düsseldorf
Ein Mosquito-Bomber bombardierte Ziele in Düsseldorf.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/jun43.html)
30.6.1943
Churchill triumphiert in London gegen Düsseldorf
Anlässlich der Verleihung des Londoner Ehrenbürgerrechts am 30.6.1943
erwähnte Churchill ausdrücklich den verheerenden Luftangriff vom
Pfingstsamstag, 12.6.1943 auf Düsseldorf, der die Überlegenheit der
britischen Luftwaffe schlagend vor Augen geführt habe.
(http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/aufsaetze/ImBombenkrieg2.shtml)
Juli 1943 ca.: Zerstörung der
Produktionsstätten von Rheinmetall - die Rüstungsindustrien ziehen weg
Nach schweren Bombenschäden bei einem Luftangriff [wahrscheinlich nach
dem 12. Juni 1943] verlagerte Rheinmetall zahlreiche
Produktionsbereiche von Düsseldorf
in die "Verlagerungsbetriebe" nach Guben, Apolda und Breslau.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinmetall)
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Bild
39: Die deutsche Rüstungsindustrie wird nach Ostdeutschland
verlagert. Karikatur des Manchester Guardian, 1943 ca.
Marschall Harris blieb der deutschen Kriegsproduktion zwar auch noch
auf den Fersen, als sie nach Osten verlegt wurde. aber sein Hauptziel
waren nicht die Fabriken, sondern die Wohnviertel (Karikatur aus
"Manchester Guardian"). |
6./7. Juli 1943: Luftangriff auf
Düsseldorf
3 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/jul43.html)
7./8. Juli 1943: Luftangriff auf
Düsseldorf
4 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/jul43.html)
28./29. Juli 1943: Luftangriff auf
Düsseldorf
3 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/jul43.html)
29./30. Juli 1943: Luftangriff auf
Düsseldorf
4 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/jul43.html)
5./6. August 1943: Luftangriff auf
Düsseldorf
5 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Duisburg und Düsseldorf. Keine
Verluste an Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/aug43.html)
7./8. August 1943: Luftangriff auf
Düsseldorf
1 Mosquito-Bomber bombardierte Ziele in Düsseldorf. Kein Verlust an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/aug43.html)
22.
/ 23.8.1943:
Flächenbombardement auf die Vororte von Düsseldorf
-- Angriff auf die Wohngebiete im Norden, Osten und Süden von
Düsseldorf,
Bombenregen gegen 2 Uhr nachts, viele Stabbrandbomben und
Kanister fielen glücklicherweise aufs freie Land oder in Gärten
-- Bauernhöfe brannten
-- Zerstörung der Gertrudiskirche im südöstlichen Düsseldorf [im
Stadtteil Eller]. Etwa 50
junge Franzosen aus einem Arbeitslager halfen unter Lebensgefahr, Möbel
und Liturgiegewänder (Paramente) aus der Kirche und aus der Sakristei
zu retten, die Kirche selbst brannte vom Dachstuhl her abwärts
vollständig aus, die letzte noch verbliebene Glocke der Kirche fiel vom
Turm und zersprang am Boden, die Glockenmotoren schmolzen in der
Hitze, 17 grosse Kirchenfenster zersprangen durch die Hitze. Ein
Löschzug kam um 3:30, aber der Befehl zum Löschen kam erst 50
Minuten später. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte verhindert
werden. Am nächsten Tag sicherte die SA die Kirchenmöbel auf der
Strasse. Die Behörden verweigerten ein Jahr lang ein Notdach. Der
Schwemmstein saugte zudem den Regen auf und konnte bei Frost sprengen.
Mit
aller Improvisation und Privatinitiative wurden die Mauerkanten mit
Zement abgedichtet, im Innern ein Notdach errichtet, und die Feuchte
mit Löchern und Leitungen in die Mauern aus den Mauern ausgeleitet.
(http://www.sanktgertrud.de/textkrieg.htm)
Der Brand der Gertrudiskirche in Düsseldorf
23.8.1943
|

Brennender Kirchturm der Gertrudiskirche am 23. August 1943 (01), ca.
2:30 früh

Brennender Kirchturm der Gertrudiskirche am 23. August 1943 (02), ca.
2:45 früh
|

Gertrudiskirche ohne Dach, 25. August 1943 |

Trümmer in der Gertrudiskirche, 25. August 1943 |
3./4. September 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
4 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/sep43.html)
5./6. September 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
4 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/sep43.html)
25./26. September 1943:
Luftangriff auf Düsseldorf
8 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/sep43.html)
21./22. Oktober 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
11 Mosquito-Bomber bombardierten Emden und die Bruderich-Stahlwerke in
Düsseldorf und Dortmund. Es wurden alle Ziele erfolgreich bombardiert.
Keine Verluste an Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/oct43.html)
1.11.1943: Grossangriff auf
Düsseldorf
Am 1. November 1943 flogen 589 Bomber-Flugzeuge einen weiteren
Grossangriff auf Düsseldorf: 344 Lancaster-Bomber, 233 Halifax-Bomber
und 12 Mosquito-Bomber. Der Schwerpunkt des Angriffs fiel in das
Stadtzentrum und in die südlichen Stadtteile, mit schwersten Schäden an
Häusern und Industriebauten.
Während des Grossangriffs auf das Zentrum und den Süden von Düsseldorf
machten 38 Lancaster-Bomber IIs - die Gruppen Nr. 3 und Nr. 5 - den
ersten grossangelegten Test mit G-H-Blindbombardierungseinrichtungen
und versuchten, die Mannesmann-Eisenröhrenwerke in den nördlichen
Stadtteilen Düsseldorfs zu bombardieren. 5 der Lancaster-Bomber mussten
früh abdrehen, und 2
weitere gingen verloren. Die G-H-Ausrüstung in 16 weiteren Flugzeugen
versagte den Dienst, so dass nur noch 15 Flugzeuge die Fabrik mittels
G-H bombardieren konnten.
3,1 % der Bomberflugzeuge ging verloren: 11 Lancaster-Bomber und 7
Halifax-Bomber.
Die G-H-Apparatur wurde später die nützlichste
Ausrüstung für Blind-Bombardierungen und wurde nach Erhöhung der
Produktion ein Teil der Hauptausrüstung des Bomberkommandos.
Eine Auszeichnung mit einem Victoria-Kreuz wurde Leutnant Reid zuteil,
der einen beschädigten Bomber nach England zurückflog.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov43.html)
5./6. November 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
26 Mosquito-Bomber führten kleine Angriffe auf Bochum, Dortmund,
Düsseldorf, Hamburg und Hannover aus.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov43.html)
6./7. November 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
19 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Bochum, Duisburg und
Düsseldorf. Keine Verluste an Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov43.html)
12./13. November 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
7 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf, Essen und Krefeld.
Keine Verluste an Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov43.html)
15./16. November 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
10 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Ein Flugzeug ging
verloren.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov43.html)
29./30. November 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
21 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Bochum, Köln und Düsseldorf
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov43.html)
12./13. Dezember 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
9 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov43.html)
13./14. Dezember 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
16 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov43.html)
21./22. Dezember 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
9 Oboe-Mosquito-Bomber bombardierten das Gelände von Mannesmann in
Düsseldorf. Keine Verluste an Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov43.html)
28./29. Dezember 1943: Luftangriff
auf Düsseldorf
9 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov43.html)
29./30. Dezember 1943:
Ablenkungsangriff auf Düsseldorf
6 Mosquito-Bomber führten im Zuge eines Grossangriffs auf Berlin einen
Ablenkungsangriff auf Düsseldorf durch.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/dec43.html)
21./22. Januar 1944:
Ablenkungsangriff auf Düsseldorf
12 Mosquito-Bomber führen im Zuge eines Grossangriffs auf Berlin einen
Ablenkungsangriff auf Düsseldorf durch.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/jan44.html)
23./24. Februar 1944: Luftangriff
auf Düsseldorf
17 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Einer der
Mosquito-Bomber des 692. Geschwaders war der erste Mosquito-Bomber, der
eine 4000-Pfund-Bombe abwarf, die danach regulär bis Berlin zum Einsatz
kam.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/feb44.html)
29.2. / 1.3. 1944: Luftangriff auf
Düsseldorf
In der Nacht vom 29. Februar auf den 1. März 1944 bombardierten 15
Mosquito-Bomber Ziele in Düsseldorf.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/feb44.html)
3./4. März 1944: Luftangriff auf
Düsseldorf
10 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/mar44.html)
9./10. März 1944: Luftangriff auf
Düsseldorf
8 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/mar44.html)
14./15. März 1944: Luftangriff auf
Düsseldorf
30 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/mar44.html)
19./20. März 1944: Luftangriff auf
Düsseldorf
8 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/mar44.html)
Ostern 1944 bis Ende 1944
Düsseldorf hat 861 mal Fliegeralarm [pro Tag also ca. 4 Fliegeralarme].
(http://www.sanktgertrud.de/textkrieg.htm)
22./23.4.1944 Grossangriff auf
Düsseldorf
Der Grossangriff auf Düsseldorf vom 22. auf den 23.4.1944 [1] wurde mit
323
Lancaster-Bombern, 254 Halifax-Bombern und 19 Mosquito-Flugzeugen
geflogen [2]. Die 600 Bomber - darunter auch Geschwader der kanadischen
Luftwaffe
RCAF, stationiert in Croft - überflogen gegen ein Uhr nachts die
niederländisch-deutsche Grenze im Bereich von Nimwegen. Die Flugroute
führte in ca. 15 km westlichem Abstand dem Rhein entlang in Richtung
Düsseldorf. Den deutschen Nachtjägern gelang es, einige alliierte
Bomber abzuschiessen [3]. Am frühen Morgen des 23. April 1944 wurden
über Düsseldorf 2150 Tonnen
Bomben abgeworfen, vor allem auf die nördlichen Teile Düsseldorfs, mit
schweren Zerstörungen. Die deutschen Nachtjäger konnten den Bomberstrom
durchbrechen. 13 Lancaster- und 16 Halifax-Bomber gingen verloren, 4,9
% [2]. Allein in Derendorf [nördliches Düsseldorf] waren unter der
Bevölkerung 93 Tote zu beklagen [4].
[1]
http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/chronik/Kriegsbilder/bombenschaeden.shtml
[2]
http://www.raf.mod.uk/bombercommand/apr44.html
[3] http://www.flughafen-boenninghardt.de/rv%2043-44.htm
[4]
http://www.derendorf-online.de/default.asp?side_id=geschichte_derendorf
24.4.1944 Angriff auf Düsseldorf
23 Mosquito-Bomber bombardierten Düsseldorf als Ablenkungsangriff zu
den Hauptangriffen auf Karlsruhe und München.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/apr44.html)
Bei den Angriffen vom 22. und 24. April 1944 wurden ungefähr 1000
Bewohner getötet.
(http://www.exulanten.com/humb.html)
20./21. Mai 1944: Luftangriff auf
Düsseldorf - getroffen wurde Wuppertal
30 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Das Zielgebiet
war unter einer Wolkendecke, und die Oboe-Markierer verschwanden
schnell in den Wolken. Die meisten Flugzeuge bombardierten nur mit
ungefährer Zielvorgabe, wahrscheinlich also ungenau. Das 17 Meilen
entfernte Wuppertal gab für diese Nacht 71 Todesopfer bekannt. Keine
Verluste von Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/may44.html)
27./28. Mai 1944: Luftangriff auf
Düsseldorf
6 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/may44.html)
31.8. / 1.9.1944: Luftangriff auf
Düsseldorf
Beim Luftangriff vom 31. August auf den 1. September 1944 bombardierten
42 Mosquito-Bomber Ziele in Düsseldorf.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/aug44.html)
23.9.1944: Grossangriff auf
Düsseldorf
(
http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/chronik/Kriegsbilder/bombenschaeden.shtml)

Seufzerallee
und das Künstlerzentrum "Malkasten" nach dem Grossangriff vom 23.
September 1944
9./10. Oktober 1944: Luftangriff
auf Düsseldorf
3 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/oct44.html)
10./11. Oktober 1944: Luftangriff
auf Düsseldorf
2 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/oct44.html)
12./13. Oktober 1944: Luftangriff
auf Düsseldorf
6 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/oct44.html)
14./15. Oktober 1944: Luftangriff
auf Düsseldorf
2 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/oct44.html)
15./16. Oktober 1944: Luftangriff
auf Düsseldorf
2 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/oct44.html)
18./19. Oktober 1944: Luftangriff
auf Düsseldorf
8 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/oct44.html)
19./20. Oktober 1944: Luftangriff
auf Düsseldorf
6 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/oct44.html)
21./22. Oktober 1944: Luftangriff
auf Düsseldorf
2 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/oct44.html)
22./23. Oktober 1944: Luftangriff
auf Düsseldorf
3 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf. Keine Verluste an
Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/oct44.html)
2./3. November 1944: Letzter
Grossangriff auf Düsseldorf
Der letzte grosse Luftangriff auf Düsseldorf wurde mit 992
Bomberflugzeugen geflogen, 561 Lancaster-Bomber, 400 Halifax-Bomber und
31 Mosquito-Bomber. Bombardiert wurden vor allem die nördlichen
Stadtteile, bei 5000 zerstörten oder schwer beschädigten Häusern, 7
zerstörten und 18 schwer beschädigten Industriegebieten, darunter
einige wichtige Stahlunternehmen. Es gingen 11 Halifax-Bomber und 8
Lancaster-Bomber verloren, davon stürzten deren 4 hinter den alliierten
Linien über Frankreich und Belgien ab.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/nov44.html)
18./19. Januar 1945: Luftangriff
auf Düsseldorf
12 Mosquito-Bomber bombardierten Ziele in Düsseldorf mit H2S-Radar.
Keine Verluste an Flugzeugen.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/jan45.html)
20./21. Februar 1945: Luftangriff
auf die Rhenania-Ossag-Ölraffinerie in Düsseldorf
Der Angriff auf die Rhenania-Ossag-Raffinerie im Stadtteil Reisholz in
Düsseldorf wurde mit 173 Flugzeugen geflogen, 156 Halifax-Bombern, 11
Mosquito-Bombern, und 6 Lancaster-Bombern. Die Bombardierung traf
genau. Es gingen 4 Halifax-Bomber und 1 Lancaster-Bomber verloren.
Später wurde festgestellt, dass die dortige Treibstoffherstellung zum
Stillstand gekommen war.
(http://www.raf.mod.uk/bombercommand/feb45.html)
Januar und Februar 1945: Die
heranrückende
Front - Flieger Tag und Nacht
Düsseldorf kam in den Frontbereich zu liegen und hatte nun
Tag und Nacht Fliegerbewegungen, Tiefflieger auf Bahnanlagen, Züge und
Güterbahnhöfe, z.B. in Düsseldorf-Eller. Männer bis 65 mussten
Schanzarbeiten leisten, 17-jährige Mädchen mussten an die Flak. Die
vielen Alarme zerstörten jeglichen regelmässigen Tagesablauf und den
Ablauf der Kirchen.
(http://www.sanktgertrud.de/textkrieg.htm)
28.2.1945 Düsseldorf wird
Frontstadt
Die Frontlinie setzte sich vor Düsseldorf am linken Rheinufer fest. Die
Zustände in Düsseldorf wurden nun katastrophal. In und um den Stadtteil
Eller wurde
nun die Artillerie zusammengezogen und Stellungen auf dem Felde
zwischen Schlosshof und Düssel bezogen, mit Artillerie und schweren
Minenwerfern im Eller Forst. Kirchtürme waren beliebtes Ziel, um
Beobachtungsposten vorsorglich zu zerstören, so auch der
Kirchturmstumpf der Gertrudiskirche. Gottesdienste fanden in
Notkapellen in kleinen Räumen statt, bei der Gertrudiskirche z.B. im
Durchgang des Klosters, und der Altarraum war im Küchenzimmer. Grössere
Begräbnisfeiern mit Pappsärgen waren wegen der vielen Alarme unmöglich.
Granaten trafen einmal die vorbereiteten Pappsärge in der
Friedhofskapelle, ein anderes Mal einen Keller-Schlafraum von
Klosterschwestern, als die
Schwestern in der Messe waren. Am Passionssonntag wurde der
Kirchturmstumpf der Gertrudiskapelle restlos durch Granaten zerstört.
Das herabstürzende Mauerwerk zerstörte die Taufkapelle und den Rest der
Orgelempore. Die Kirche musste wegen weiterer Einsturzgefahr der
Südost-Ecke des Turmes ganz gesperrt werden. Granatsplitter richteten
weiter an den Aussenmauern von Kirche und Kloster Gertrudis und an
Nachbarhäusern schweren Schaden an. Drei Fenster des rechten
Kreuzschiffes und ein Fenster blieben erhalten und ein Fenster an der
Kanzel konnte repariert werden.
(http://www.sanktgertrud.de/textkrieg.htm)
Düsseldorf war 7 Wochen lang Frontstadt, und wurde vom linken Rheinufer
aus von "amerikanischen" Truppen beschossen.
(http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/aufsaetze/ImBombenkrieg3.shtml)
3.3.1945: Linksrheinische
Besetzung Düsseldorfs - Sprengung der letzten Rheinbrücke
Der "amerikanische" Einmarsch in die linksrheinischen Stadtteile von
Düsseldorf (Oberkassel, Heerdt und Lörick) erfolgte am 3. März gegen
wenig deutsches Militär, bestehend aus ein paar 100 Wehrmachtsoldaten,
Polizisten und Volkssturm-Rekrutierten. Der NSDAP-Gauleiter Friedrich
Karl Florian befahl nun Widerstand um jeden Preis. Am 3. März 1945
gegen 9:30 Uhr liess er die letzte, intakte Rheinbrücke
(Skagerrak-Brücke)
sprengen und setzte nun die Stadt weiteren 6 Wochen Belagerung aus.
(http://kriegsende.ard.de/pages_std_lib/0,3275,OID1275508,00.html)
Düsseldorf wurde nun gleichzeitig schrittweise von den Alliierten
eingekreist [1], nördlich vom Rheinübergang Wesel her [2] und südlich
vom Rheinübergang Remagen her über eine noch intakte Rheinbrücke [3].
[1]
http://www.geschichtswerkstatt-duesseldorf.de/historischestextepublikationen/
zweiterweltkriegwiderstandundverfolgung/nachdemkrieginduesseldorf/index.html
[2] http://www.volksbund.de/kgs/stadt.asp?stadt=51620&st=1
[3] https://www.dhm.de/lemo/forum/kollektives_gedaechtnis/083/index.html
Dem Befehl von Gauleiter Florian
zur Evakuierung folgte
niemand mehr

Der Gauleiter von Düsseldorf, der kaltblütige Nazi Friedrich Karl
Florian, wollte im April 1945 die Bevölkerung vertreiben und aus
Düsseldorf "verbrannte Erde" machen. Aber Düsseldorf war schon
umzingelt, wohin hätten die Leute flüchten sollen?
Gauleiter Florian liess die Evakuierung der Stadt und den Strassen- und
Häuserkampf vorbereiten, mit Maschinengewehrnestern, Panzersperren,
Schützengräben, ausgehoben durch Zwangsarbeiter, nach der Parole von
Propagandaminister Dr. Goebbels "Jedes Haus und jede Hecke, jeder
Fussbreit Boden eine Festung". Gauleiter Florian wollte "verbrannte
Erde"
mit der Zerstörung der gesamten Stadtstruktur. Aber die kriegsmüde
Bevölkerung gehorchte den Befehlen des Gauleiters nicht mehr.
Düsseldorf war immer mehr eingekreist, und die Leute wussten nicht,
wohin sie hätten gehen sollen. Die Zeitungen druckten den
Evakuierungsbefehl nicht mehr ab mit der offiziellen Begründung, es
gäbe
kein Papier mehr. Der Befehl wurde nie veröffentlicht. Der Unmut in
der Bevölkerung stieg täglich, weil der Krieg noch nicht zu Ende war.
(http://kriegsende.ard.de/pages_std_lib/0,3275,OID1275508,00.html)
16. April 1945: Verhandlungen zur
Übergabe - letzte "Verräter" werden erschossen
|

Die Widerstandsgruppe um Rechtsanwalt Wiedenhofen.
Stehend von links nach rechts: Alois Odenthal, Ernst Klein, Josef
Lauxtermann. Sitzend von links nach rechts: Karl August Wiedenhofen und
Karl Müller.
|
Eine Gruppe Widerständler fing nun an, selbst aktiv zu werden.
Sechs Bürger um den Rechtsanwalt Karl August Wiedenhofen überzeugten am
16.4.1945 den Kommandeur der Schutzpolizei Franz Jürgens, den
Polizeipräsidenten August Korreng festzusetzen. Jürgens sollte das
Kommando übernehmen. So sollte Zeit für Verhandlungen mit den
"Amerikanern"
gewonnen werden und eine kampflose Einnahme Düsseldorfs organisiert
werden. Korreng wurde festgenommen, der Plan aber dann verraten.
Gauleiter Florian durchkreuzte sodann das Vorhaben, liess Korreng durch
regimetreue Soldaten und Polizisten befreien, und liess 5 der
Widerstandskämpfer - darunter Jürgens - standrechtlich zum Tode
verurteilen und erschiessen. Rechtsanwalt Wiedenhofen und der
Architekt Alois Odenthal konnten sich zu den Amerikanern
durchschlagen
und überredeten diese am Abend des 16. April 1945 zu einem raschen
Vormarsch in die Stadt, die Amerikaner würden von der Bevölkerung
erwartet. Einen
nochmaliger Luftangriff mit 800 Bombern, der für den 17. April um 1.10
Uhr geplant
war, konnte so abgewendet werden.
(http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/aufsaetze/ImBombenkrieg3.shtml;
http://kriegsende.ard.de/pages_std_lib/0,3275,OID1275508,00.html)
Nach intensiver Überzeugungsarbeit durch die Überlebenden Odenthal und
Wiedenhofen am
Abend des 16. April 1945 in Mettmann [östlich von Düsseldorf zwischen
Düsseldorf und Wuppertal] konnte der geplante Bombenangriff
verhindert und die US-Truppen überzeugt werden, dass in der Stadt kein
Widerstand mehr zu erwarten sei.
(http://kriegsende.ard.de/pages_std_lib/0,3275,OID1275508,00.html)
17. April 1945 "Amerikanische"
Besetzung von ganz Düsseldorf und Ende der Kampfhandlungen
(http://www.sanktgertrud.de/textkrieg.htm;
http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/aufsaetze/ImBombenkrieg3.shtml)
Die Amerikaner marschierten praktisch kampflos in die Stadt, denn der
Putschversuch hatte das NS-Regime um Gauleiter Florian vollends
verunsichert. Er war bereits auf der Flucht, als die Bevölkerung den
amerikanischen Einmarsch beklatschte und an den Häusern weisse Fahnen
aufgehängt waren.
(http://kriegsende.ard.de/pages_std_lib/0,3275,OID1275508,00.html)
[Der Einmarsch in das eingekreiste Düsseldorf kam also von der Ostseite
her und nicht über den Rhein].

Ami-Panzer Einmarsch 17. April 1945.
Alle Rheinbrücken, die meisten Strassen, Hochwasserdeiche, Unter- und
Überführungen sowie das städtische Entwässerungsnetz waren
grösstenteils
zerstört worden.
(http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCsseldorf)
Düsseldorf im Mai 1945 nach Kriegsende
|

Düsseldorf,
der Bahnhofsvorplatz nach Kriegsende Mai 1945 |

Ulenbergstrasse
in Ruinen bei Kriegsende Mai 1945 |

Düsseldorf,
die zerstörte Südbrücke nach Kriegsende Mai 1945 |
Der Ex-NS-Polizeipräsident von Düsseldorf, August Korreng, macht am 7.
Juni 1945 Selbstmord.
(http://www.geocities.com/~orion47/SS-POLIZEI/SS-Brigf_K-N.html)
Bilanzen 1939-1945
-- 6000 Tote unter der Zivilbevölkerung, davon 300 Zwangsarbeiter, bei
Bombenangriffen,
Trümmerräumungen oder Bombenentschärfungen
-- von 1939 535.000 Einwohnern sind 1945 noch knapp 250.000 in
Düsseldorf, wegen Stadtflucht, wegen Gefallenen, wegen Deportierten
-- 93 % der Wohnhäuser zerstört oder beschädigt
-- 96 % der öffentlichen Gebäude zerstört oder beschädigt
-- 93 % der Geschäftsgebäude zerstört oder beschädigt
-- Düsseldorf bestand aus 10.000.000 m3 Schutt
(http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/aufsaetze/ImBombenkrieg3.shtml)
-- 5858 Todesopfer unter der Bevölkerung
-- nur 7 % der Wohnungen in Düsseldorf blieben unversehrt
-- die Wohnbevölkerung betrug 1939 550.000, 1945 noch 185.000
(Ausstellung: "Aus der Geschichte lernen";
http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/BezRegDdorf/hierarchie/news/newsarchiv/2004/01Januar/021_2004.php)
-- 5863 Todesopfer unter der Bevölkerung
-- 176.000 zerstörte Wohnungen
-- 10 Mio. m3 Schutt
-- 1939 waren es 540.000 Bewohner in Düsseldorf, 1945 noch ungefähr
235.000.
(http://www.exulanten.com/humb.html)
-- ca. 6000 Todesopfer unter der Zivilbevölkerung durch Bombardements
und Beschuss vom linken Rheinufer im Frühjahr 1945
-- ca. 50 % der Stadt Düsseldorf sind zerstört
-- über 90 % der Gebäude sind zerstört oder beschädigt, weniger als 10
% unbeschädigt
-- 1939 leben 540.000 Bewohner in Düsseldorf, bei Kriegsende im Mai
1945 noch 235.000
(http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/zeitleiste/Zeitleiste-IX.shtml)
Wiederaufbau von Düsseldorf

Düsseldorf, Winter 1946-1947 in Ruinen [1]. Der Rhein fror in diesem
Winter zu... [2]
[1]
http://www.bwbs.de/bwbs_biografie/Bildung_der_Bizone_B1286.html
[2] http://www.zeitgut.com/leseprobe/Voigtlaender.htm
1947 legten die Briten und die "USA" ihre beiden Zonen zur Bi-Zone
zusammen, um nach mehreren 1000 Kältetoten in Deutschland eine bessere
Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.
(http://www.bwbs.de/bwbs_biografie/Bildung_der_Bizone_B1286.html)
Es wurden in Düsseldorf z.T. breite Strassen angelegt, wo früher Häuser
standen. Die
Stadt wurde weit weniger zerstört [bzw. nicht so plattgebombt] wie
Köln,
Duisburg oder Essen, und wurde u.a. deswegen auch neue Landeshauptstadt
mit alliierten Dienststellen und Soldaten. Am 25.11.1945 wurde das
Reiterstandbild des Jan Wellems [Johann Wilhelm von der Pfalz] auf dem
noch zerstörten Marktplatz wieder aufgestellt.
(http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/aufsaetze/ImBombenkrieg4.shtml)
Düsseldorf in den 1960er Jahren
Der Wiederaufbau im von den "USA" inszenierten Kalten Krieg hat die
Ruinen verschwinden lassen, aber die Rüstungsindustrie mit ihrem
Geschäft des Todes ist weiterhin am Laufen...

Bild
79:Düsseldorf, Königsallee in den 1960er Jahren
Das ist die Königsallee mit dem Stadtgraben heute: erneut eine der
attraktivsten Strassen des deutschen Westens.
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Hochhaus von Mannesmann 1956. Der Waffenkonzern hat schon 1956 sein
eigenes
Hochhaus, und das Geschäft mit dem Tod geht weiter... |

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84: Düsseldorf, Nordbrücke in den 1960er Jahren
Die Nordbrücke über den Rhein mit ihren auf dicken Säulen ruhenden
Auffahrten. Düsseldorf ist wieder der "Schreibtisch des Ruhrgebiets".
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82: Düsseldorf, Südbrücke in den 1960er Jahren
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83: Düsseldorf, das Verwaltungshochhaus der Phoenix-Rheinrohr AG.
Das neue Düsseldorf. Schöner, grosszügiger, moderner. Sein Sinnbild:
das 26-stöckige Verwaltungshochhaus der Phoenix-Rheinrohr AG an der
Autohochstrasse.
Auch hier läuft das Geschäft mit der Waffenproduktion und das Geschäft
des Todes also weiter...
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Auch die Kirche St. Peter wurde bis 1959 wiederaufgebaut.
(http://www.wz-newsline.de/?redid=164295)
Am 8.3.1997 konnte der überlebende Held des Widerstands, Adolf
Odenthal, als Ehrenbürger seinen 85. Geburtstag
feiern.
(http://www.duesseldorf.de/stadtarchiv/stadtgeschichte/chronik/1997.shtml)
Der "Kampfmittelräumdienst" hat bis nach dem Jahr 2000 eine grosse
Aufgabe, alte Bomben, Minen und Granaten aus dem Boden von Düsseldorf
zu entfernen. Allein im Jahre 2002 wurden 259 Bomben, 4905 Granaten und
Handgranaten, eine Mine, 154 andere Sprengmittel sowie 10.989 Kilogramm
Munitionsteile aufgefunden. Suche und Vernichtung der alten Kampfmittel
kosteten rund 4,2 Mio. Euro.
(http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/BezRegDdorf/hierarchie/news/newsarchiv/2003/08August/318_2003.php)
Wenn der Rhein Niedrigwasser hat, können die Räumdienste immer wieder
neue Bomben aus dem Weltkrieg finden.
(http://www.im.nrw.de/pe/pm2001/pm2001/news_1055.htm)

Der "Stahlhof" im Jahr 2007, wie unversehrt, heute als Gerichtsgebäude
Literatur

Buch "Düsseldorf nach 1945. Hurra, wir leben noch" über die ersten
Jahre nach dem Krieg