Kriegsverbrechen
Städtebombardements Zweiter
Weltkrieg
Bomber und Bomben
Westalliierte Bombardements, ihre Bomber und ihre Bomben -
vieles ist nur kopiert
aus: David J. Irving [und deutsche Journalistenkollegen]: Und
Deutschlands Städte starben nicht. Ein
Dokumentarbericht (Karweina 1964)
präsentiert und mit Ergänzungen versehen von Michael Palomino (2008)
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[Vorwort: Die deutsche Industrie
und die NS-Luftwaffe erfanden den Feuersturm - Englands Städten waren
schon 1942 in Schutt und Asche - relativ wenig Tote
durch das gute, englische Bunkersystem - viele Tote im Dritten Reich
wegen Verschweigens der Feuerstürme und Verweigerung von Bunkersystemen
Die Erfindung von Sprengbomben, Luftminen, Brandbomben und
Brandkanistern wurde durch die deutsche Industrie in Deutschland
gemacht. Auch das Radar und das Richtstrahlverfahren wurden im Dritten
Reich erfunden. Auch der Feuersturm wurde von der deutschen Luftwaffe
gegen England erfunden. Die NS-Luftwaffe legte Englands Städte von
Oktober 1940 bis 1942 in Schutt und Asche, bevor überhaupt die erste
deutsche Stadt von den britischen Bombern zerstört wurde (Lübeck 1942).
Die Westalliierten bekamen das Wissen über das Radar vom deutschen
Widerstand vermittelt, und so konnten sie 1942 eine "Antwort" auf die
Zerstörung der englischen Städte geben.
Die Anzahl der Todesopfer bei den Städtevernichtungen durch die
NS-Luftwaffe war in England relativ tief, weil das Bunkersystem gut
ausgebaut war, u.a. mit kostenlos abgegebenen, kleinen Bunkern
(Andersen-Bunkern) in jedem Privatgarten tief in der Erde eingelegt.
Dagegen war die Anzahl der Todesopfer durch Luftangriffe und
Städtevernichtungen im Dritten Reich relativ hoch, weil die Propaganda
die Bevölkerung in Sicherheit gewogen hat, weil Dr. Goebbels die
Feuerstürme zuerst verschwiegen hat, und weil es keine tief
eingegrabene Bunker in privaten Gärten gab. In Deutschland durften
kleinere Städte gar keine grossen Bunker bauen, obwohl sie dies
wollten! Da aber die dummen Journalisten und Pseudo-Geschichtslehrer
auf der Welt - die nur für den Lohn arbeiten und von Weiterbildung
nichts halten - die Tragweite eines Städtebombardements nur an der
Opferzahl messen, meinen diese Leute immer, die Städtebombardements der
NS-Luftwaffe auf England (60.447 Todesopfer) seien nur ein
Nebenereignis im Gegensatz zu den Städtebombardements in Deutschland
(über 600.000 Todesopfer). Das stimmt aber nicht. Im Gegenteil: Die
deutschen Städtevernichtungen gegen England sind bis heute kaum
aufgearbeitet, und die Schulbücher und die Texte in den Museen müssen
umgeschrieben werden.
1942 lag praktisch jede zweite grössere Stadt Englands in Schutt und
Asche, mit Feuerstürmen seit Oktober 1940, die von der NS-Luftwaffe
erfunden worden waren. Dabei hatte bis dahin kein einziger englischer
Soldat deutschen Boden betreten. Die deutsche Luftwaffe flog bis nach
Glasgow hoch und zerstörte mit Feuerstürmen eine Stadt nach der anderen
mit dem Vorwand, "militärische" Ziele in der Nacht treffen zu wollen.
Die englische Royal Air Force hat nur kopiert. Sie hat 2 Jahre
gebraucht, um ebenso sicher in der Nacht eine Stadt zu erreichen und
ebensolche Feuerstürme hervorzurufen. Am Ende des Krieges im Mai 1945
war London zu 40 % zerstört.
Die dummen deutschen Journalisten, die dummen deutschen Filmemacher und
die deutschen Museen sehen diese Zusammenhänge meistens nicht, sondern
sie klagen bis heute einseitig gegen Englands Luftwaffe. Solch ein
einseitiges Klagelied scheint aber absolut unangebracht. Mit dieser
einseitigen Wertung gegen England wird auch das Nazitum und der
Rechtsradikalismus geschürt, durch dumme Journalisten, dumme deutsche
Filmemacher und Pseudo-Geschichtslehrer. Eigenartigerweise ist im
Internet kein Kalender der NS-Luftwaffe über die Städtezerstörungen in
England auffindbar. Das scheint niemandem wichtig. Das ist ein
handfester Skandal...
(Schlussfolgerung Palomino)]
Die Vorbereitung: Der Verlad der
Bomben in die Bomber

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Bild 3.
Verlad von Brandbomben auf einen Transporter
Der Angriffsbefehl ist gegeben, und aus den unterirdischen
Vorratslagern werden die Bomben vom Bodenpersonal zu den wartenden
Maschinen geschafft. Stabbrandbomben werden in Abwurfbehältern
transportiert.
Die NS-Luftwaffe flog schon 1940 mit ebensolchen Brandkanistern gegen
englische Städte.
(Schlussfolgerung Palomino)
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Bild 234: Verlad:
Brandbomben vor der Verladung in den Bomber
Brandbomben, in Abwurfkanistern verpackt, waren die gefährlichsten
Waffen des Luftkrieges über Deutschland.
Mit solchen Brandkanistern bombardierte die NS-Luftwaffe bereits 1940
englische Städte in Schutt und Asche.
(Schlussfolgerung Palomino)
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Bild 3: Verlad einer
Luftmine, so gross wie eine Litfasssäule
Die berühmte 8000-lb-Luftmine hat die Grösse einer Litfasssäule.
Die NS-Luftwaffe hatte bereits im Jahre 1940 Luftminen, die am
Fallschirm zu Boden segelten, damit es keinen Trichter gab und die
Explosionswirkung grösser war. Die deutschen Luftminen waren aber noch
nicht so gross.
(Schlussfolgerung Palomino)
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Bild 4: Verlad einer Knackerbombe mit einem Kran ("Wohnblockknacker")
Spezialbomben mit besonders grosser Durchschlagskraft müssen mit Kränen
verladen werden.
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Die Flugzeuge und die
Kommandozentrale High Wycombe

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Bild 27:
Britischer Bomber "Welllington", z.B. im Einsatz über Köln |

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Bild 151: Britischer Bomber
Lancaster, Schema
Die Lancaster, der gefährlichste britische Bomber. Bombenladung:
6 1/2 Tonnen, Geschwindigkeit: 340 km/Std.
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Bild 140: "US"-Bomber
"Fliegende Festung" Boeing 17, Schema
Wie die Stacheln bei einem
Igel, so ragen aus dem Rumpf der Fliegenden
Festung Boeing 17 die Maschinengewehre nach allen Seiten heraus.
Vierzehn überschwere MG gaben der Viermotorigen eine bis dahin
unbekannte Feuerkraft. Tote Winkel waren nicht vorhanden. Hinzu kam
noch, dass die Maschinen in enger Formation, dem Pulk, flogen. Dadurch
konnten sie sich auch noch gegenseitig wirksame Feuerhilfe geben.
Die Bezeichnung "Fliegende Festung" erwies sich aber bald als falsch,
denn unschlagbar waren die Bomber nicht.
(Schlussfolgerung Palomino)
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Bild 218: Das
RAF-Bomberkommando im unterirdischen Hauptquartier in High Wycombe
Das Hauptquartier des Bomberkommandos: der unterirdische Kartenraum mit
dem Schreibtisch von Marschall Harris.
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Bild 37: Harris mit Saundby
und einem Luftwaffenleutnant, 1942 ca.
Luftmarschall Harris (sitzend) bespricht sich mit seinem Stellvertreter
Vizemarschall Saundby (Mitte) und dem Befehlshaber einer Luftflotte
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Bild 40: Donald C.T. Benett,
der Erfinder der Pfadfinderstaffel
"Vater der Pfadfinder", so wurde Vizeluftmarschall Donald C.T. Benett
genannt. Die Pfadfindermaschinen seiner Spezialtruppe markierten mit
farbigen Leuchtbomben die Ziele.
Das System mit Pfadfinderlfugzeugen war auch eine deutsche Erfindung,
die von der englischen Luftwaffe nur kopiert wurde.
(Schlussfolgerung Palomino)
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Bild 219: Einweisung
einer RAF-Staffel in die Aufgaben und Ziele des bevorstehenden Angriffs |
Der Start der Bomberflugzeuge

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Bild 220:
Eine Besatzung einer Mosquito kurz vor dem Aufklärungsflug nach
Deutschland |

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Bild 066: Ein Bomber brennt
vor dem Start mit den geladenen Bomben
Schon vor dem Start ausgefallen ist dieser US-Bomber. Er geriet beim
Munitionieren auf dem Abstellplatz in Brand. Die Platzfeuerwehr geht
mit Schaumlöschern vor. Ein hoffnungsloser Kampf.
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Die Bomber und Jäger in der Luft
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Bild 231:
Kondensstreifen des Todes
Kondensstreifen verraten den Weg des Todes.
Das gilt für alle Städtebombardements, durch die NS-Luftwaffe in Polen,
Holland, Belgien, Frankreich, England, Baltenstaaten, Ukraine und
Russland, durch die alliierten Luftwaffen in Holland, Belgien,
Frankreich, Deutschland, Polen, Baltenstaaten, Ukraine und Russland.
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Bild 229: Britische Jäger
"Spitfire"
Bei den Tagesangriffen der RAF schützen britische Jäger (im Bild
Spitfires) die Bomberverbände.
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Bild 64: Ein Bomber ist
abgeschossen, ein zweiter lässt seine Bomben fallen
Abgeschossen über Deutschland... In Rauch und Flammen stürzt eine
Fliegende Festung der Amerikaner ab. Eine zweite Maschine klinkt im
Notabwurf ihre Bomben aus - ein sicheres Zeichen, dass auch sie in
Gefahr ist.
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Bild 165: Das Zielgerät der
britischen Bomberflotte
Der deutsche Widerstand gab der englischen Regierung die deutschen
Radarsysteme weiter. Die deutsche Technik war zwei Jahre voraus.
(siehe Bücher über den deutschen Widerstand)
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Bild 221: Das
"Rotterdam"-Bodensichtgerät
Das legendäre Rotterdam-Bodensichtgerät. Es gestattete, in der
Dunkelheit und im Nebel Küstenlinien, Flüsse, Umrisse von Städten usw.
genau auszumachen und zu zielen.
Der deutsche Widerstand gab der englischen Regierung die deutschen
Radarsysteme weiter. Die deutsche Technik war zwei Jahre voraus.
(siehe Bücher über den deutschen Widerstand)
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Bild 169: Britischer
Radarschirm über Ostfriesland
Radar, der unerlässliche Helfer bei jedem Nachtangriff. Der Vergleich
zwischen Radarschirm und Karte zeigt Wilhelmshaven und einen Teil von
Ostfriesland.
Der deutsche Widerstand gab der englischen Regierung die deutschen
Radarsysteme weiter. Die deutsche Technik war zwei Jahre voraus.
(siehe Bücher über den deutschen Widerstand)
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Ein Bomberpulk mit
viermotorigen Bombern, Sicht von unten |

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Bild 170: "US"-Bomber
"Fliegende Festungen" im Anflug durch Flak-Sperrfeuer
Fliegende Festungen nähern sich über den Wolken, von Radar geleitet, im
schweren Flakfeuer ihrem Ziel.
Nur das Wort "fliegende Festung" stimmt nicht, sondern war eine Illusion
(Schlussfolgerung Palomino)
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Die Abwehrmassnahmen
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Bild 187:
Horchgeräte gegen Bomberflotten
Horchgeräte waren bereits zu Beginn des Krieges veraltet. Erst als die
Alliierten die deutschen Funkmessgeräte mit Stanniolstreifen störten,
kamen sie wieder zu Ehren.
Es stellt sich die Frage, ob deutsche Bomberflugzeuge auch
Stanniolstreifen angewandt haben.
(Schlussfolgerung Palomino)
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Bild
009: NS-Bomber Heinkel 111, am Boden. Drei dieser Flugzeuge
eröffneten den Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung [der war schon in
Polen 1939 "eröffnet"]. Durch einen Navigationsfehler waren die in
Landsberg gestarteten Mittelstreckenbomber am 10. Mai 1940 nicht nach
Frankreich eingeflogen, sondern klinkten ihre Bomben über Freiburg
i.Br. aus.
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Bild 152: NS-Düsenbomber Ju
287
Der erste Düsenbomber der
Welt. Die Junkers 287 war mit viel
Düsentriebwerken und vier abwerfbaren Flüssigkeitsraketen als
Starthilfe bei Kriegsende allerdings noch im Erprobungsstadium.
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Bilder 153, 154, und 155:
NS-Düsenjäger Me 262 im Jahre 1939
Der erste Düsenjäger der
Welt. Bereits im Juni 1939 waren die
Entwicklungsarbeiten für die Me 262 abgeschossen. Doch das
Reichsluftfahrtministerium und Hitler verzögerten immer wieder die
Serienfertigung dieses "Wunderjägers", der eine Höchstgeschwindigkeit
von 870 Kilometern in der Stunde erreichte. Erst auf unablässiges
Drängen von General Galland wurden Anfang 1945 zwei Jagdgeschwader mit
der Me 262 ausgerüstet. Die Maschinen konnten wegen der katastrophalen
Brennstoffknappheit jedoch kaum eingesetzt werden.
Bild 155 (unten): Die
ersten Luft-Luft-Raketen. Die 4 kg schweren R 4
M-Raketen mit einem Sprengkopf von 500 g Hexogen hingen in kurzen
Startschienen unter den Jägertragflächen und wurden elektrisch
gezündet. In den letzten Kriegswochen fielen ihnen 500 alliierte
Maschinen zum Opfer. Auch sie kamen zu spät für die Zivilisten in den
Städten.
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Die grosse Frage nach dem Nicht-Einsatz
des Düsenjägers ab 1939
Es stellt sich die grosse
Frage, wieso der Düsenjäger nicht zum Schutz
der deutschen Städte eingesetzt wurde. Es ist z.B. möglich, dass die
politischen Logen untereinander vereinbart haben, dass in diesem Krieg
noch keine Düsenflugzeuge zum Einsatz kommen sollten. Scheinbar wollte
Hitler die
Städte vernichten und dann neu aufbauen und mit einer "reinrassigen"
Landbevölkerung neu bevölkern. Anders ist das Verhalten der NS-Führung
nicht zu erklären.
(Schlussfolgerung Palomino)
Übrigens wurde der Düsenantrieb in England erfunden, von den Nazis das
Patent aufgekauft. Das Dritte Reich besass den ersten Düsenjäger ME262
1939, und England zog 1941 mit dem Gloster E28 nach [1,2]. Die
Düsenjäger wurden aber auf beiden Seiten kaum eingesetzt. Gewisse
Angaben gehen dahin, dass England und Deutschland sich gegenseitig ihre
Düsenjäger geheimhalten wollten, und so kamen die Einsätze der
Düsenjäger erst 1945 [3].
![Der englische Düsenjäger Gloster Meteor (Gloster E28) ab 1941 [1] Der englische Düsenjäger Gloster Meteor (Gloster E28) ab 1941 [1]](bomber-u-bomben-d/z001-GB-duesenjaeger-Gloster-Meteor-Gloster-E28-1941.jpg)
Der englische Düsenjäger Gloster Meteor (Gloster E28) ab 1941 [1], ab
April 1945 auch über deutschem Gebiet im Einsatz, u.a. bei
Tieffliegerangriffen [3]
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Das Bombardement
(Flächenbombardement)

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Bild 232:
Rauchzeichen des Luftschlachtführers
Die Rauchzeichen des Luftschlachtführers geben bei Tag (Nacht?) das
Zeichen zum Angriff und markieren das Ziel.
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Bilder 233 a, b und c: Eine
Markierungsbombe fällt über eine Fabrikhalle
Wie flüssiges Feuer versprüht eine farbige Markierungsbombe über den
Hallen einer Fabrik.
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Bild 006: Bomber mit offenen
Bombenklappen
"Bombenklappen sind geöffnet!" meldet der Pilot der "Fliegenden
Festung" beim Zielanflug auf Nürnberg.
So sah das von Oktober 1940 bis 1942 regelmässig auch über englischen
Städten aus, die zuerst in Schutt und Asche gebombt wurden...
(Schlussfolgerung Palomino)
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Bombenschütze von vorn
Der Bombenschütze liegt in der gläsernen Kanzel der Maschine hinter
seinem optischen Zielgerät. Über Bordsprech gibt er dem Piloten
Kursanweisungen.
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Bild 001: Der
Bombenauslöseknopf mit Sicht ins Flammenmeer
Sobald sich die Bomber der
RAF dem entfesselten Feuer im Ziel nähern,
starren die Bombenschützen in das glutrote Flammenmeer und versuchen,
die roten und grünen Zielmarkierungsbomben auszumachen. Auf unserem
Bild bedient der Schütze mit der rechten Hand den Bombenauslöseknopf.
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Bild 007: Der Bombenabwurf
"Bomben sind raus!" ruft
der Bombenschütze. Er drückt nur auf einen
Knopf. Den Rest besorgt der Motor der Abwurfautomatik, der die Bomben
über die geöffneten Bombenklappen befördert und dort ausklinkt.
So sah das von Oktober 1940 bis 1942 regelmässig auch über englischen
Städten aus, die zuerst in Schutt und Asche gebombt wurden...
(Schlussfolgerung Palomino)
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Bombenabwurffotos 1 bis 8,
Fotos der automatischen Kamera |

Bild 236: Das Logbuch einer Bomberbesatzung
Logbuch eines
Vernichtungsangriffs. Um 22.05 Uhr trägt der Navigator
ein: "Vor uns gehen Leuchtbomben herunter" ("Flares going down ahead").
Dann notiert er den Befehl des Masterbombers: "Zielen Sie, wie geplant,
auf die roten Markierer!" ("Bomb glow of red T.I. as planned") Und dann
um 22.13 Uhr: "Bomben sind raus..." ("Bombs gone")
Deutsche Logbücher sucht man im Internet vergeblich...
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Und der Rückflug verlief oft mit grossen Schwierigkeiten, auf beiden
Seiten...
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21.3.2012: Ein deutsches Dorf "Dugway" bei Salt Lake City
- erbaut von einem deutsch-jüdischen Architekten - um Bomben gegen
Deutschland zu testen
aus: Spiegel online: US-Geheimprojekt: Teststadt für den Feuersturm; 21.3.2012;
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/24534/teststadt_fuer_den_feuersturm.html
<Aufbauen zum Wegbomben: Um im Zweiten Weltkrieg
die Wirkung neuer Brandsätze zu testen, ließ die US-Armee 1943 in der
Wüste von Utah exakte Duplikate von Berliner Arbeiterwohnungen
nachbauen. Der Erschaffer des streng geheimen "German Village" war ein
deutscher Stararchitekt. Von Karin Seethaler
Dugway
liegt etwa 120 Kilometer südwestlich von Salt Lake City. Das
militärische Sperrgebiet befindet sich inmitten einer Wüste aus Felsen
und Sand und ist mit einer Fläche von 3200 Quadratkilometern größer als
das Saarland. Diese Abgeschiedenheit hat einen guten Grund:
Abgeschottet von der Außenwelt testet die Army in der kargen Steppe von
Dugway chemische und biologische Kampfstoffe. Die Gegend, heißt es, sei
schlimmer verseucht als das nukleare Testgelände im nahen Nevada.
Die wenigen Besucher, die Dugway seit seiner Errichtung 1942
dennoch besichtigen konnten, beschreiben die Einrichtung als einen
"Irrgarten aus mysteriösen Testanlagen und Zielarealen". Legenden aus
dem Kalten Krieg ranken sich ebenso um das Gelände genauso wie moderne
Verschwörungstheorien. Und doch ist das bizarrste Relikt, das siebzig
Jahre Waffentests in Dugway hinterlassen haben, ein schlichter
Ziegelbau mit spitzem Dach und hohen Giebeln.
Das Gebäude selbst ist nichts Besonderes: ein zweistöckiger, roter
Backsteinblock, anonym, kantig, bieder. Ein Haus wie man sie bis heute
in Leipzig, Dresden oder Berlin findet. Doch was macht es dann in der
Weite des amerikanischen Westens? Warum steht es zwischen verdorrtem
Salbei und niedrigen Dornbüschen? Und warum wurde es von einem der
bedeutendsten Architekten der Weimarer Republik entworfen? Zu einem
einzigen Zweck: um an ihm die Bombardierung deutscher Arbeiterviertel
zu üben.
Nur keine Bomben verschwenden
Als die Armee 1943 den zwei Jahre zuvor in die USA emigrierten
jüdischen Architekten Erich Mendelsohn unter strenger Geheimhaltung
damit beauftragte, Pläne für ein "German Village" in Utahs Wüste zu
zeichnen, waren die Anforderungen klar: Benötigt wurde ein möglichst
originalgetreues Abbild der deutschen Gebäude - bis hin zu den
verwendeten Materialien. An dieser Geisterstadt wollte man proben, was
manche Militärstrategen damals für eine kriegsentscheidende Mission
hielten: die großflächige Zerstörung deutscher Städte und - damit
verbunden - die Demoralisierung ihrer Einwohner.
Die US-Militärs waren unter Druck. Seit Amerika 1941 in den Krieg
eingetreten war, hatten die Angriffe seiner Luftstreitkräfte auf
Hitler-Deutschland noch nicht den durchschlagenden Erfolg gebracht, den
Strategen prophezeit hatten. Die Operationen der 8. US-Luftflotte
hatten bisher keine nachhaltigen Effekte gezeigt. Die Truppe war klein
und ihre Reichweite eingeschränkt. Viel Zeit und Geld wurden in
Übungen, Trainingsflüge und Kampfsimulationen investiert, ohne dass man
dem Ziel, die Deutschen zu schwächen, entscheidend näher gekommen war.
Nicht nur amerikanische Militärberater, auch die britischen
Bündnispartner drängten daher auf einen Strategiewechsel. Die Royal Air
Force selbst hatte bereits 1942 damit begonnen, neben industriellen
auch zivile Ziele in Deutschland anzugreifen. Auf Empfehlung von
Churchills Berater Lord Cherwell sollten dabei vor allem
Arbeitersiedlungen angeflogen werden, da um die Häuser der Mittelklasse
zu viel freie Fläche wäre und auf diese Art "Bomben verschwendet"
würden. Churchill persönlich warb bei Roosevelt um eine Intensivierung
der Luftangriffe auf deutsche Siedlungen. So wurde in Dugway mit dem
Bau des "German Village" begonnen.
Ein wichtiger Unterstützer der amerikanischen Streitkräfte war
dabei die Ölindustrie. Die Planung des Waffentestdorfes war Standard
Oil übertragen worden, die zuvor bereits den Auftrag für die
Entwicklung neuer Brandbomben erhalten hatte. Den eigentlichen
Arbeiten, ging eine umfangreiche Forschungsphase voraus. Techniker und
Ingenieure versuchten, möglichst viel Information über die Bauart
deutscher Häuser zusammenzutragen. In entscheidenden Punkten griff man
dabei auf das Fachwissen von Emigranten zurück - insbesondere was
heikle Bereiche wie etwa die Konstruktion der Dachstühle betraf: "Um
verlässliche Daten zu erhalten, führte ein ehemals führender Architekt
Deutschlands eine Bestandsaufnahme von sechzehn großen deutschen
Städten durch", hielt Standard Oil in einem vertraulichen Dokument
fest.
Wohnungen wie in Wedding
Neben Erich Mendelsohn, der mit dem "führenden" Experten wohl
gemeint war, war es vor allem der in Frankfurt an der Oder geborene
Ingenieur und Architekt Konrad Wachsmann, der die Planer von Standard
Oil beim Bau des "German Village" beriet. Seine Arbeit "Holzbau –
Technik und Gestaltung" aus dem Jahr 1930 machte ihn zum Fachmann, was
die Wahl geeigneter Baumaterialien anging. So riet er etwa als
Äquivalent für die in Deutschland verwendete Kiefer die vor allem im
Süden der USA wachsende "Southern Yellow Pine" zu verwenden.
Doch nicht nur was die Bauweise anging, auch was die Innenräume
betraf, strebte man nach größtmöglichem Realismus. Schließlich konnte
auch die Einrichtung eines Hauses dessen Brandverhalten entscheidend
beeinflussen. Um höchste Authentizität zu erreichen heuerte das
Projektteam daher die Set-Designer der RKO-Studios in Hollywood an.
Diese hatten kurz zuvor mit dem Film "Hitler's Children" einen Hit
gelandet und galten als Fachmänner für deutsches Wohnen. Unter ihrer
Anleitung sollten die Bauten des "German Village" mit Betten, Schränken
und Kästen angefüllt werden, wie sie damals in jedem Arbeiterblock in
Berlin-Wedding oder Pankow zu finden gewesen wären - um anschließend
alles in Schutt und Asche zu legen.
Im Frühjahr 1943 war es soweit: Unterstützt von Häftlingen des Utah
State Prison, die in großer Zahl als Arbeitskräfte verpflichtet worden
waren, zog eine lokale Baufirma drei Blocks in die Höhe, die in jeder
Hinsicht ihren Vorbildern im weit entfernten Deutschland entsprachen.
Die Hälfte der Gebäude des "German Village" imitierte Arbeiterwohnungen
des Ruhrgebiets, während sich die andere Hälfte an norddeutscher
Bauweise orientierten. Zwischen Mai und September 1943 sollten sie
mindestens dreimal bis auf die Grundmauern niedergebombt und
wiedererrichtet werden. Die Kosten, die dadurch entstanden, beliefen
sich auf insgesamt eine Million Dollar.
Feuerstürme mit "hurrikanähnlichem Sog"
Es sei unwahrscheinlich, dass Mendelsohn oder Wachsmann je selbst
in Dugway waren, glauben amerikanische Historiker. Ihre Aufgabe
beschränkte sich auf Planung und Beratung, auf das Herstellen absoluter
Ähnlichkeit. Waren sich die Architekten bewusst, woran sie beteiligt
waren? Im Nachlass Mendelsohns finden sich keinerlei Hinweise darauf,
was seine Motivation oder wie seine Haltung zu dem Projekt gewesen sein
mochte. Ganz anders bei Antonin Raymond, dem tschechischstämmigen
Architekten, der zur gleichen Zeit in unmittelbarer Nähe an der Planung
eines "Japanischen Dorfes" als Testanlage für den Pazifikkrieg
arbeitete. Dieser schrieb später in seiner Autobiografie, er sei nicht
stolz gewesen auf das, was er in Dugway geschaffen habe.
Über 97 Prozent der Brandbomben, die die amerikanischen
Luftstreitkräfte in den letzten eineinhalb Kriegsjahren über
Deutschland abwarfen, waren vom Typ AN-M50, der zuvor in Dugway
getestet worden war. Die Verwüstung, die dieser neue Waffentyp
anrichtete, war gewaltig. Eine amerikanische Kommission von
Militärangehörigen, Feuerwehrleuten und Versicherungsexperten, die nach
Kriegsende Bilanz zog, stellte fest: "Es kam zu Feuerstürmen; die
großflächige Feuer erzeugten einen gewaltigen, hurrikanähnlichen Sog,
der andere Feuer fütterte und alle Versuche, die Lage unter Kontrolle
zu bringen, zum Scheitern verurteilte." Der Luftkrieg in Deutschland,
schätzten die Experten, habe 305.000 Menschen das Leben gekostet,
780.000 verwundet und 7,5 Millionen Obdachlose zurückgelassen.
Von dem "German Village" selbst, das die Wucht und den Schrecken
dieser neuen Art der Kriegsführung als erstes zu spüren bekommen hatte,
blieb nach dem Krieg nur ein einziges Gebäude übrig - das sogenannte
Building 8100. In den fünfziger Jahren wurde es genutzt, um biologische
und chemische Waffen zu testen. Auch in den dann folgenden Jahrzehnten
wurde es gelegentlich für Experimente verwendet, sodass noch 1994 eines
der erhaltenen Appartements wegen Kontaminierung versiegelt werden
musste. Seitdem geriet das langsam verfallende Bauwerk immer mehr in
Vergessenheit, ein einsames, deutsches Wohnhaus in der weiten Ebene
Utahs.
Mitarbeit: Philine Gebhardt>