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Muhammed Ali: Muslimischer Kriegsdienstverweigerer -

der Vietkong hat nie "Nigger" gesagt

Ali beim Boxen / Ali boxeando / Ali boxing

von Michael Palomino

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aus: Film: Die Muhammed Ali Story. Teil 3: Das Exil; In: Deutsches Sportfernsehen DSF, 24.12.2004, 21:45-23:00




Chronologie

-- schwarze Journalisten werfen "US"-Präsident Johnson vor, er würde Schwarze in den Vietnamkrieg schicken, um die schwarze Jugend zu vernichten, um die schwarze Bevölkerung zu dezimieren

-- Ali verweigert den Vietnamkrieg mit dem Argument, er habe nichts gegen den Vietkong, weil der Vietkong ihn nie "Nigger" genannt habe, die Weissen in den "USA" aber schon

-- Ali wird die Boxlizenz aberkannt

-- Ali ist ohne Job, ohne Einkommen, und er kann sich nur mit Auftritten in Talkshows ein minimales Gehalt verdienen

-- alle staatlichen Gerichte bestätigen den Entzug der Boxlizenz wegen seiner Kriegsverweigerung

-- die Gerichte urteilen alle gleich, nur um nicht aus der politisch vorgegebenen Linie auszuscheren

-- Ali hat 3 Jahre Zwangspause, schreibt eine Biographie, tritt in Shows auf und hält Vorträge, um etwas Geld zu verdienen

-- in Alabama kann er 1971 wieder einen ersten Kampf bestreiten

Kriegsdienst verweigert - Job weg.

Wer heute in den "USA" arm ist, hat in der Armee die "besten Berufschancen", weil sonst kein Studium finanzierbar ist. Armut und hohe Studiengebühren schaffen neue Sklaverei...

Ali wollte nicht einmal studieren, sondern nur boxen. Aber: Ali wollte kein Sklave sein.

Michael Palomino
März 2005









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