
Fast Food: Schäden bis zur Fettleber, schnelle
Gewichtszunahme und Diabetes
aus: 20 minunten online: 12 Kilo mehr in
zwei Wochen wegen Fastfood, 15.02.08;
http://www.20min.ch/life/dossier/speckweg/story/20121794
Schon der Film «Super Size Me» war für
viele Zuschauer recht schockierend. Einen Monat lang hat sich Morgan
Spurlock darin in einem Selbstversuch ausschliesslich von Fastfood
ernährt und in dieser Zeit keinen Sport getrieben - mit extrem
negativen Auswirkungen auf seine Gesundheit. Schon in der dritten Woche
haben ihm Ärzte dringend zu einem Abbruch seines Experiments geraten.
Nun haben schwedische Forscher den Versuch unter wissenschaftlichen
Bedingungen nachgestellt. Diese zeigen: Es handelt sich keinesfalls um
ein alarmierenden Einzelfall.
Das Burger-Experiment
Stergios Kechagias und seine Kollegen von der Linköping-Universität
haben für die Studie eine Gruppen von 18 Studenten rekrutiert. Diese
hatten die unschöne Aufgabe, einen Monat lang mindestens zwei
Mahlzeiten pro Tag in einem Schnellrestaurant zu sich zu nehmen und
ihre Bewegung auf weniger als 5000 Schritte pro Tag zu reduzieren. Eine
zweite glückliche Gruppe sollte sich hingegen so wie bisher weiter
ernähren und auch in anderen Bereichen ihr Leben normal fortsetzen.
Leberwerte wie Alkoholiker
Von den 18 gesunden Freiwilligen wiesen in der Fastfood-Gruppe elf
Teilnehmer bereits nach Ablauf eines Monats stark erhöhte Werte des
Enzyms Alanin-Aminotransferase (ALT) auf. Das Enzym zeigt Schäden der
Leber an. Die Werte waren so hoch, wie üblicherweise bei Alkoholikern.
Die Untersuchung der Blutproben ergab, dass die Menge an ALT im Blut
schon nach einer Woche stark anstieg und am Ende des Monats
durchschnittlich mehr als das Vierfache der Anfangswerte betrug. Bei
elf Probanden erhöhten sich die Werte auf Level, die einen Leberschaden
anzeigen.
Ursache für diese extremen Anstiege, so Stergios Kechagias, ist die
Gewichtszunahme und besonders die gesteigerte Aufnahme von Zucker und
Kohlenhydraten.
6,5 Kilo mehr auf der Waage
Nach vier Wochen hatten die Mitglieder der Fast-Food-Gruppe
durchschnittlich 6,5 Kilogramm zugenommen. Ein Versuchsmitglied hat es
besonders schwer getroffen: Bereits in den ersten 14 Tagen legte dieser
sage und schreibe 12 Kilogramm zu. Einer der Studienteilnehmer
entwickelte ausserdem eine Fettleber, die anderen zeigten einen
erhöhten Anteil von Fett in ihren Leberzellen. Dieser Zustand ist mit
einer erhöhten Insulinresistenz der Zellen verbunden, was zu Diabetes
oder Herzkrankheiten führen kann. In der Vergleichsgruppe war keine der
Veränderungen zu beobachten.
Dokumentarfilmer entlastet
Einige Kritiker mutmassten bei dem Film von Spurlock er habe die
kritischen Leberwerte und seine extreme Gewichtszunahme von zwölf
Kilogramm durch Einnahme von Anabolika vor Beginn der Dreharbeiten
verstärkt oder sonstwie die Ergebnisse manipuliert. Im Rückblick
scheinen seine Ergebnisse nciht unrealistisch, wie das gewagte
Experiment
der schwedischen Wissenschaftler nun zeigt.>
Kommentar
Insgesamt wäre abzuklären, ob die Wirkung von Fast Food
blutgruppenspezifisch ist oder nicht. Blutgruppen, die mit Fleisch und
Kartoffeln schnell zunehmen (A und AB), müssen entsprechend informiert
werden.
Fast Food scheint aber derart giftig für den Körper, dass man die
Fast-Food-Restaurants alle schliessen müsste, oder zumindest
Warnschilder anbringen müsste. Aber die Richter haben den Mut nicht,
die Volksvergiftung zu stoppen.
Und Regierungen aber schlafen weiter und lassen immer neue
Fast-Foof-Restaurants zu, z.B. in Basel, wo innerhalb von 2 km zwischen
Hauptbahnhof und Claraplatz gleich vier Gift-McDonalds anzutreffen
sind.
Michael Palomino, 15.2.2008