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Gandhi als Vorbild für Afrikas Unabhängigkeiten - Ghana

Mahatma Gandhi
vergrössernGandhi: Ein grosses, pazifistisches Vorbild [1]

Filmprotokoll von Michael Palmino

aus: Film: Gandhi - ein Mann verändert die Welt; 1999 ca.


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Kommentar
Der Protest Gandhis gegen die englisch-rassistische Kolonialherrschaft der englischen Besatzer, seine Inhaftierung und seine Ermordung 1947 schaffen ein revolutionäres Potenzial in ganz Afrika, sich gegen die europäischen Kolonialisten-Rassisten zur Wehr zu setzen. Der Flächenbrand ist nicht zu stoppen.

Die unabhängigen Länder Afrikas "übernehmen" europäische Strukturen, die sie nicht beherrschen, und so entwickeln sie sich entweder zu Diktaturen und Militärdiktaturen, oder geraten direkt in die Mühlen des Klassenkampfes zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Die schwarzen Bevölkerungen erkennen nicht, dass die europäischen Strukturen nicht zu ihnen passen. Es erweist sich, dass das Erhalten der Unabhängigkeit einer Demokratie innerhalb eines Weltmarktes von Rassisten, die bis heute den Ton angeben und Preise diktieren, eine "Kunst" ist, die man nicht von heute auf morgen erlernen kann.

Michael Palomino
1999ca. / 2003 / 2005



Chronologie

Französische "Kolonien"
Französische Truppen besetzen 1830 Algerien und 1870 Indochina und Madagaskar.

GB-"Kolonien"
GB herrscht über ganz Indien, und die indische Bevölkerung bleibt dabei arm.

Karte von Britisch-Indien 1857
vergrössernKarte von Britisch-Indien 1857 [2]
vergrössernBritisches Weltreich / British Empire  mit einem ungeteilten Indien-Pakistan als fester Bestandteil 1897 [3]
Britisches Weltreich / British empire 1897


Portugiesische "Kolonien"
In den portugiesischen "Kolonien" gelten "christliche Werte": Das Kreuz und die portugiesische Fahne.

Britisches Weltreich 1914

Britisches Weltreich / British empire 1914
Britisches Weltreich / British empire 1914, mit Sudan und Ägypten... [4]


1918-1945
Ostafrika: Massnahmen gegen Weisse
In Ostafrika gibt es weisse Siedler, die Afrikaner als Sklaven halten, z.B. in Kenia
Die Sklaverei wird abgeschafft. Das Land wird den weissen Siedlern entzogen, die Weissen selbst bleiben, aber ohne Sklaven.

Britisches Weltreich / British empire 1922
Britisches Weltreich / British empire 1922, nun auch noch mit Tansania, von Deutschland "übernommen"... [5]


1930er Jahre
Indien: Gandhi
-- Mahatma Gandhi macht einen Aufruf gegen die GB-Herrschaft
-- Gandhi wird gefoltert.

[Viele Vertreter der Kolonialbevölkerungen sympathisieren mit Hitler in der Hoffnung, dass dann eine Befreiung von Frankreich und England erfolgen werde. Gandhi ist einer der wenigen, die den Mittelweg der Gewaltfreiheit wählen und sich keiner Seite anvertrauen].


1938
GB gründet ein "Colonial Office"
Leitsätze:
-- das Empire muss "entwickelt" werden
-- Afrika sei die "Heimat vieler primitiver Völker".


ab 1945
Machtverschiebung innerhalb der "Weltmächte"

[Die "USA" werden mit Atombomben stärkste Weltmacht. Jedes Land muss Angst vor Atombomben der "USA" haben. Deutschland fällt als Weltmacht endgültig weg, und Frankreich und GB wollen ihre "Kolonien" nicht abgeben, müssen dies aber schrittweise tun. Die "USA" werden schrittweise immer stärker, weil die Indianerausrottung praktisch abgeschlossen ist und die "USA" sich nicht aus ihrem Kolonialgebiet zurückziehen müssen. Dasselbe gilt für Russland: Das Kolonialgebiet der sibirischen Steppe wird nicht zurückgegeben].


August 1947
GB-Plan: Indien soll grösste Demokratie der Welt werden mit 300 Mio. Menschen
Indien unter  Premier Nehru soll die grösste Demokratie der Welt werden. Es findet eine feierliche Übergabe der Regierungsgewalt statt [die wirtschaftliche Gewalt bleibt aber in den Händen der Weissen].

Jawaharlal Nehru  Flagge von
            Indien
Jawaharlal Nehru [6] - Flagge von Indien [7]


Die Bevölkerung weiss aber: "Der Sieg gehört Gandhi", denn er hat dafür im Gefängnis gesessen.

Die englische Fahne wird eingezogen. Die Entfaltung der eigenen Fahne ergibt ein neues nationales  Freiheitsgefühl.



Die erste Zeit der Unabhängigkeit: Bürgerkrieg in Indien und Spaltung
-- Indien wird in ein mehrheitlich hinduistisches Indien und ein muslimisches Pakistan aufgeteilt
-- die Unabhängigkeit ist keine Befreiung, sondern bedeutet einen neuen Krieg
-- es kommt zu Umsiedlungen und Fluchtbewegungen, mit 500'000 Toten in religiösen Kleinkriegen
-- Gandhis Ruf nach Toleranz bleibt ungehört.


Teilung in Indien / India und Pakistan
vergrössernTeilung in Indien / India und Pakistan [8]

Januar 1948
Ermordung von Gandhi durch hinduistische Extremisten

Situation für Europa
-- die europäischen Rassisten-Mächte haben immer noch 1/5 der ganzen Welt unter ihrer Herrschaft
-- Gandhi wird als "Ausnahme" bezeichnet.

Ab sofort wird Gandhi ein grosses Vorbild für alle afrikanischen Bevölkerungen.


ab 1948
Freiheitskämpfe ab der Ermordung von Gandhi
-- Europa will die afrikanischen Kolonien nicht hergeben
-- die afrikanischen Kolonien sind die Geldquelle der europäischen Rassisten-Mächte, um die Ausgaben für den 2.Weltkrieg wieder reinzuholen
-- die Rassisten-Mächte Europas verwerten in Afrika "bestes Land" zur Produktion von "Exportgütern"

-- in den portugiesischen Kolonien bleiben 98 Prozent der Einwohner Analphabeten, z.B. in Moçambique, während in Europa und "Amerika" Wirtschaftswachstum herrscht

-- die ansässige Bevölkerung muss so viel für die Rassisten-Kolonialisten arbeiten, dass sie keine Zeit zum Anbau von Gemüse für den Eigenbedarf mehr hat

-- wer das "Arbeitspensum" nicht schafft, wird mit der Peitsche gefoltert. Danke Rassismus-Europa.


Ghana / Goldküste

Karte: Position von Ghana
Karte: Position von Ghana [9]

-- 1/3 der weltweiten Kakaobohnenproduktion wird in Ghana angepflanzt
-- GB setzt den Kakaopreis fest
-- GB behauptet, dass es dem Kakaobauer "gut" gehe

-- viel britische Firmen kaufen die Kakao-Ernten auf mit Preisen, die die britische Regierung für sie festgesetzt hat

-- die Kakobauern müssen die diktierten Preise akzeptieren und haben keine Möglichkeit, sich zu wehren.

Die Rassisten-Regierungen in Belgien und Portugal wollen ihre Kolonien niemals abgeben [auch die Rassisten-Regierung in Holland nicht].

Der geistige Widerspruch
Die Truppen der Kolonialmächte haben an der Seite von GB und F gegen das NS-Regime für die "Freiheit" gekämpft. Sie haben eigentlich die indische Denkweise gemäss Gandhi entwickelt.

Die Kolonien in Afrika aber sollen versklavt bleiben.

Durch diesen intellektuellen Gegensatz begreifen die Kolonialtruppen und die betroffenen Bevölkerungen, dass man zuerst für die eigene Freiheit kämpfen muss, da die Rassisten-Mächte in Europa die Kolonien nicht freiwillig abgeben wollen.


Ghana / Goldküste
1.Aufstand in Afrika: 2 Mio. AfrikanerInnen gegen 5000 Rassisten-Briten
-- gemäss Vorbild von Gandhi
-- Boykott und Generalstreik unter Uruma
-- die Rassisten-Briten stecken den Anführer des Aufstands ins Gefängnis, behaupten, er sei "kommunistisch"
-- aber der Aufstand siegt im Namen der "CCP" unter dem Freund des Anführers, Gbedema
-- die Rassisten-Briten müssen freien Wahlen zustimmen.


1951
Wahlen in Ghana / Goldküste
-- der Rassisten-Gouverneur muss den Wahlsieger aus dem Gefängnis entlassen
-- der Kampf um die völlige Unabhängigkeit beginnt.


ab 1955
Ostafrika: Weitere Rebellion - Gründung der Mau Mau - GB-Bomben gegen Mau Mau
-- die Weissen fordern das entzogene Land wieder zurück, die weissen Schulen sollen wieder aufgebaut werden
-- die schwarze Bevölkerung rebelliert aber weiterhin: Der "weisse Mann" wird zum Feind erklärt
-- militante Schwarze gründen die "Mau Mau"-Organisation, deutsch: "Dunkler Schatten"
-- GB-Rassisten-Militärs setzen die Armee gegen die "Mau Mau" ein mit Bombenangriffen
-- die "Mau Mau" feiert ihre Volkshelden
-- die "Mau Mau" kämpft mit selbstgebastelten Waffen

-- die GB-Rassisten-Militärs sperren Schwarze ohne Beweise zu 1000en in Gefängnisse.



1956
Die GB-Rassisten-Militärs verlieren an Autorität: Mau Mau und "Suezkrise"
-- die "Mau Mau" wird mit Bomben besiegt, aber die weisse Bevölkerung ist auch z.T. getötet
-- die Suezkrise erschüttert erst jetzt den ganzen GB-Rassismus der ewigen Weltherrschafts-Ambitionen

-- die "USA" und Russland werden immer mehr die neuen "Grossmächte".


1957
GB und F beginnen mit dem Rückzug aus der Kanalzone des Suezkanals

Goldküste / Ghana wird unabhängig
Mit dieser Unabhängigkeit ist Ghana Vorbild für alle weiteren Unabhängigkeiten in Afrika. Es kommt zur

-- Feier mit Vizepräsident Nixon, M.L.King
-- Beschwören einer "Neuen Ordnung", die nun beginnen würde
-- Beschwörung: Die "Mächte der Gerechtigkeit" werden triumphieren
-- Beschwörung eines "Ghana, Land of freedom" [Ghana, Land der Freiheit], Beschwören eines Traumbildes mit Tanz.

Die Struktur von Ghana
-- das parlamentarische System wird von GB "übernommen"
-- Präsident Kwame Nkrumah unterstützt die Unabhängigkeiten anderer afrikanischer Staaten
-- Nkrumah hat die Perspektive, die afrikanischen Staaten zu einer zweiten, afrikanischen "USA" zu formen, ein USAfrika, "Vereinigte Staaten von Afrika".

Kwame Nkrumah, Ghanas erster
                      Präsident
Kwame Nkrumah, Ghanas erster Präsident [10]
Flagge von
                          Ghana  Karte von Ghana
Flagge und Karte von Ghana [11]


Widerstand gegen die afrikanischen Freiheitsbewegungen
Die Freiheitsbewegung, die von Ghana ausgeht, wird von europäischen Rassisten-Regierungen vehement bekämpft:
-- v.a. von den Portugiesen-Rassisten
-- auch von den Franzosen-Rassisten, die behaupten, die "Kolonien" seien Teil eines grösseren Frankreichs.

Die französische Taktik gegenüber den Schwarzen in den "Kolonien"
-- die Schwarzen werden "ermutigt", sich zu "assimilieren"
-- "Auserwählte" dürfen in Frankreich studieren
-- die Politik Frankreichs bedeutet alles und nichts
-- die Franzosen-Rassisten haben die Vorstellung, die afrikanischen Bevölkerungen könnten Teil des "Mutterlandes" sein, das sie gar nicht sind

-- gleichzeitig bauen die Franzosen-Rassisten in den afrikanischen Kolonien gigantische Armeen auf
-- afrikanische Rebellen kämpfen gegen eine französische Übermacht
-- die Rassisten von "Gross-Frankreich" wollen sich nicht so einfach besiegen lassen.


Die Afrikaner wehren sich weiter für das Ideal der Unabhängigkeit
Die "Bewegung" für die Unabhängigkeit ergreift ganz Afrika. De Gaulle bietet zögernd die Selbstverwaltung an. 1958 reist de Gaulle in 12 afrikanische Länder.


Senegal: Forderungen an den Rassisten de Gaulle
-- die Stimmung im Senegal schlägt gegen die Franzosen-Rassisten um
-- es kommt zu Demonstrationen, und Broschüren gegen die Franzosen-Rassisten werden verteilt
-- Appelle von de Gaulle, bei Frankreich zu bleiben, nützen nichts, weil die weitere Bindung an  Frankreich nur Frankreich Nutzen bringen würde
-- de Gaulle bietet eine franco-afrikanische "Gemeinschaft" an [die auch nur Frankreich Nutzen bringen würde].

Karte: Position von Senegal
Karte: Position von Senegal [12]
Karte Senagal-Côte d'Ivoire-Ghana
vergrössernKarte Senagal-Côte d'Ivoire-Ghana [13]


Englands Kolonien: 24 Unabhängigkeiten in 3 Jahren - die Handicaps: Falsche Grenzen und fehlende Verwaltungskräfte
-- in Englands Kolonien wächst ein Nationalbewusstsein heran

-- GB gewährt in 3 Jahren 24 afrikanischen Staaten die [politische] Unabhängigkeit [wirtschaftlich bleiben die Kolonien voll in "weisser Hand"]

-- die Einheit der Bevölkerungen in angemessenen Grenzen ist unmöglich, denn die europäischen Kolonial-Rassisten haben die Grenzen falsch gezogen [z.T. wahrscheinlich extra, um den Zusammenhalt der Bevölkerungen durch Grenzen zu schwächen]

-- den unabhängigen Ländern fehlen die Verwaltungskräfte.


erst 1963
Unabhängigkeit von Kenia unter Präsident Kenyatta
Ansage Kenyattas gegen die England-Rassisten:

"Freunde könnt ihr sein, aber wir wollen keine 'Herren'."

Karte: Position von Kenya
Karte: Position von Kenya [14]
Kenya:
                      Der erste Präsident Kenyatta
Kenya: Der erste Präsident Kenyatta [15]


Die unabhängigen Ex-Kolonien: Die Illusion, Führerkult, Diktaturen und Zusammenbruch


[1960]
Die Unabhängigkeit des Kongo: Chaos und Militärdiktatur
-- die feigen Belgier-Rassisten haben keine Vorkehrungen für den Abzug getroffen, hauen einfach ab
-- das ganze Land fällt sofort ins Chaos
-- die Bevölkerung ist durch die von den Kolonialisten-Rassisten gezogenen Grenzen geteilt

-- Stammesfeden brechen auf
-- Europäer werden verfolgt
-- es entwickelt sich Bürgerkrieg und Hetze, das Land wird ruiniert.

[nicht erwähnt:
Eventuell haben die Militärs im Nachhinein mit Gerüchten die Stammesfehden angefacht, um das Land zu destabilisieren. Dies ist mit einer Bevölkerung, die kaum lesen kann und keine analytische Denkweise gewöhnt ist, relativ einfach zu bewerkstelligen].


Im Kongo übernehmen in der Folge starke Militärs Macht, Mobutu in Verbindung mit den rassistischen "USA" gegen "die Kommunisten". Die [einheimischen, intellektuell und soziologisch kaum ausgebildeten] Soldaten kassieren ab und terrorisieren das ganze Land.

Karte: Position des Kongo
Karte: Position des Kongo [16]
Mobutu Sese Seko
Mobutu Sese Seko [17]


Ghana: Luxus - Führerkult, Diktatur - Militärdiktatur
-- alle erwarten die Verbesserung des Lebens durch die Unabhängigkeit
-- durch eigene Stromproduktion und eine Flugzeugflotte wird der Lebensstandard auch tatsächlich erhöht

-- Bau von Häusern [aus Stein], Einrichtung eigener Schulen, Präsident Nkrumah öffnet allen die Tür für Schulunterricht, ohne Diskriminierung

-- Ghana kann ein soziales System der Engländer übernehmen
-- Nkrumah nennt sein System den "wissenschaftlichen Sozialismus"
-- Bau des Volta-Staudamms zur Stromproduktion [1961-1965].

Ghana: Volta-Stausee, Nationalparks
vergrössernKarte: Volta-Stausee, Nationalparks [18]
Ghana: Volta-Stausee, Staumauer
vergrössernVolta-Stausee: Staumauer, die Hoffnung auf viel Strom unter Palmen... [19]

Aber es kommt auch zu Fehlplanung: Bau einer Autobahn ohne Verkehr und Koordination.

Und Nkrumah macht sich zur Kultfigur:
-- Ghana wird ein Einparteienstaat
-- es kommt zu Prozessen wegen Ausgangssperren
-- der "wissenschaftliche Sozialismus" wird bald zur Autokratie, zu einem Überwachungsstaat
-- ohne Begründung werden Leute ins Gefängnis geworfen, z.T. mit tödlichen Folgen, wenn man sich nicht wehrt.


1966
Armeeputsch in Ghana
-- das Land ist bankrott
-- 10 Jahre nach der Unabhängigkeit bleibt nichts mehr.


Ende 1960er Jahre
In Rhodesien und Südafrika herrschen immer noch weisse Rassisten-Herrschaften
[in Südafrika auch mit jüdischer Beteiligung durch Diamanthandel ab der Auswanderung ab 1880 aus Russland].

Portugal "verteidigt" immer noch die "Kolonien" Moçambique und Angola
In den portugiesischen "Kolonien" herrschen weiter die weiss-europäischen Rassisten mit Plantagensystemen und Sklaverei, wo die Schwarzen keine Rechte haben. Es etablieren sich Guerillatruppen gegen die weiss-europäische Rassistenherrschaft.

Karte mit Position von Angola und Moçambique
Karte mit Position von Angola und Moçambique [20]

1975
Sturz der Diktatur in Portugal - Unabhängigkeiten in Moçambique und Angola

Moçambique und Angola: Marxistische Regime und Bürgerkrieg
-- das Leben wird nicht leichter
-- der Westen unterstützt die Guerilla
-- die Länder geraten in einen Bürgerkrieg.

[nicht erwähnt:
Der Ideologiekrieg wird auf Dritt-Territorien schamlos weitergeführt, und ein Mittelweg zwischen Kapitalismus und Kommunismus wird nicht gefunden. Dabei sind es die "amerikanischen" Financiers der Freimaurer, die den Kommunismus finanzieren und so die ganze Welt im Krieg halten, um mit der Welt zu "spielen"].


1976
Rhodesien wird unabhängig - neuer Name: Zimbabwe

[1990er Jahre
Südafrika muss den Rassismus aufgeben - enttäuschender Nelson Mandela
Nelson Mandela wird nach jahrzehntelanger Haft entlassen. Die Schweiz hat bis zuletzt gegen jeden UNO-Beschluss mit Südafrika "Handel" getrieben. Schweizer Bankiers behaupten später, mit dem Handel mit Südafrika  habe man Südafrika beim "Übergang" gestützt.  Nelson Mandela übernimmt nach der Machtübernahme auch die Waffenindustrien der Weissen und lässt weiter Waffen für ganz Afrika produzieren, so dass die Kriege in Afrika weiter zunehmen statt abnehmen...]

[Unabhängigkeit von Ost-Timor von Portugal - Indonesiens Krieg
Indonesien stürzt sich gleich auf Ost-Timor mit dem Anspruch, Ost-Timor gehöre zu Indonesien. Erst UNO-Truppen bringen Indonesien zur Raison und zum Abzug].

[Hong Kong wird an China zurückgegeben
wobei viele Kapitalisten aus Hong Kong nach Kanada auswandern, weil sie Peking nicht trauen].


1990er Jahre
Das kolonialistische "Erbe": Beispiel Indien

-- die Demokratie in Indien hat Bestand
-- die Denkmäler von englischen Königen und Vizekönigen wurden entfernt und stehen jetzt in einem Park ausserhalb von Delhi
-- Fehler werden gemacht, aber als Land, nicht als "Kolonie"
-- der Unabhängigkeitstag ist wichtig
-- auch Bescheidenheit ist wichtig: Mahatma Gandhi liess sich nie die Füsse küssen, gemäss dem Grundsatz:


Mahatma Ghandi: "Verbeuge dich nie vor einem Menschen, und nie vor einer anderen Nation."



[Die Fakten: Die weisse Ausbeutung Afrikas geht weiter
Die schwarze Bevölkerung bleibt in der grossen Mehrheit mausarm, und die weissen Industriellen beuten den Boden Afrikas aus, ganz legal, bei ganz legalem täglichen Hungertod. Die Schulen in Afrika sind meist kostenpflichtig, so dass viele Kinder die Schule nicht besuchen können. So kann man die Bevölkerung besser regieren, denken die afrikanischen Regierungen. Diese streichen die Entwicklungsgelder ein und verteilen diese Gelder unter die Familienmitglieder, während die eigene Bevölkerung z.T. verhungert].


[Parallelen:

Die Gründung der "USA" ist eine Kolonie gegen die Indianer, die bis heute in "Reservaten" leben müssen. Das Hauptproblem der "USA", dass die "USA" indianischer Boden sind, ist bis heute nicht gelöst. Die Indianer haben nicht einmal Einsitz im Weissen Haus!]


Gibt es Entschädigung für den Kolonialismus und die Ideologiekriege auf fremdem Boden?

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Bildernachweis
[1] Gandhi: Ein grosses, pazifistisches Vorbild: http://www.pearsoned.co.uk/Bookshop/detail.asp?item=100000000004964
[2] Karte von Britisch-Indien 1857: http://members.ozemail.com.au/~clday/gifs/india1857.jpg
[3] Britisches Weltreich / British empire  mit Indien-Pakistan als fester Bestandteil 1897
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/2/28/British_Empire_1897.jpg/789px-British_Empire_1897.jpg
[4] Britisches Weltreich / British empire 1914, mit Sudan und Ägypten...: http://users.erols.com/mwhite28/brit-emp.htm
[5] Britisches Weltreich / British empire 1922, nun auch noch mit Tansania, von Deutschland "übernommen"...
http://www.fuhsd.net/schools/fhs/teachers/lzastrow/images/History%20of%20England-Great%20Britain/British%20Empire.gif
[6] Jawaharlal Nehru: http://www.gwyngl.f2s.com/india.html
[7] Flagge von Indien: http://www.lexikon-definition.de/Flagge_Indiens
[8] Teilung in Indien / India und Pakistan: http://www.rhf.admin.ch/rhf/d/service/KARTEN/INDIEN.JPG
[9] Karte: Position von Ghana: http://www.cnn.com/TRAVEL/NEWS/9703/06/events.ghana/
[10] Kwame Nkrumah, Ghanas erster Präsident: http://news.bbc.co.uk/onthisday/hi/dates/stories/march/6/newsid_2515000/2515459.st
[11] Flagge und Karte von Ghana: http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/country_profiles/1023355.stm
[12] Karte: Position von Senegal: http://www.afromix.org/html/musique/pays/senegal/index.fr.html
[13] Karte Senagal-Côte d'Ivoire-Ghana: http://www.exotic-hunting.com/Eng/fr_senegal.html
[14] Karte: Position von Kenia: http://www.everyschool.org/u/shs/darrenyin/
[15] Kenya: Der erste Präsident Kenyatta: http://www.statehousekenya.go.ke/presidents/kenyatta/profile.htm
[16] Karte: Position des Kongo: http://www.tk.no/Utenriks/article1157353.ece
[17] Mobutu Sese Seko http://www.cnn.com/WORLD/9709/07/mobutu.wrap/index.html
[18] Karte: Volta-Stausee: http://www.ghanaguesthouses.com/about_ghana/ghana_national_parks.jpg
[19] Volta-Stausee: Staumauer, die Hoffnung auf viel Strom...: http://www.geu-on-tour.de/galerie-detail.php?154
[20] Karte mit Position von Angola und Moçambique: http://web.ard.de/korrespondentenwelt/berichtsgebiete/johannesburg/


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