
Afrika: Der gesamte Kontinent
wird 1885
unter der weissen Rasse Europas "aufgeteilt"...
aus:
Film von Historiker:
Christian
Herrendörfer: Wie Europa sich einen Kontinent besorgte;
Nordfernsehen N3,
11.1.2004, 1:10-2:05; NDR 3,
http://www.ndr.de
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Karte Westafrikas mit
europäischen Forts
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ab 1400
Europas Handelsfirmen schaffen sich
Stützpunkte auf allen Kontinenten
um den internationalen "Handel" und die Profite abzusichern, z.B. GB,
Portugal.
Afrika ist nur
Hindernis auf dem
"Weg nach Indien"
-- Afrika ist das Haupthindernis für den direkten Indienhandel
-- Afrika ist für die weissen europäischen Handelsfamilien nur eine
"Zwangsstation"
-- von diesem Standpunkt her können die europäischen
Oberschichten-Familien nie
eine Leidenschaft oder ein Gefühl für die afrikanischen Menschen
entwickeln.
[Ergänzung:
Die Indianer in den "USA" sind in derselben Situation: Die weissen
Rassisten sehen die Indianer nur als Hindernis auf dem Weg zur
Westküste. So
können die weissen Rassisten bis heute kaum ein Gefühl für die Indianer
entwickeln].
"Handel" zwischen Europa und Afrika
-- Afrika bezieht europäische Produkte
-- Afrika bezahlt mit Sklaven [die in "Amerika" verkauft werden].

Baumwollproduktion
durch Sklaverei |

Karte: Sklavenhandel im
Güterkreislauf.
Schwarze gelten als Ware...
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Mitte 19. Jh.
ab 1870
Ächtung
des Sklavenhandels - Beginn der territorialen
Besetzungen in Afrika
Das
Sklavenhaltungsverbot
ist der willkommene Grund
zur territorialen Besetzung. Europas "Herren" beschliessen die
Besetzung Afrikas:
-- mit Landbesetzungen werden Plantagen und Siedlungen "angelegt"
-- durch den Plantagenanbau werden die Preise für die "Kolonialwaren"
gesenkt
-- es handelt sich um eine de-facto-Versklavung ganzer Bevölkerungen
für den
Plantagenanbau bei absoluten Niedrigstlöhnen.
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Afrika-Karte 1870 noch
ohne Kongo

Karte: Afrika 1870:
Der Kongo
ist vom europäischen Verlag
noch nicht
definiert, noch ein "weisses
Feld".
Die Schwarzen
gelten nicht als Menschen...
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Prinzip: Missionare -
Handelsstation gründen - Kolonie gründen - Flagge
aufziehen - die Kolonie "anerkennen" lassen. Es kommt in Europa zu
einer Hysterie um Afrika, da mit den neuen Dampfschiffen ganz
neue Möglichkeiten offen stehen. Gleichzeitig
merken die Schwarzen, dass ein farbiges "Tuch", eine Fahne",
über sie Terror und Tod bringt, die Schwarzen beginnen, sich vor Fahnen
zu
fürchten.
Bismarck meint, sein "Afrika" liege in Europa: Elsass-Lothringen.
Bismarck meint, mit Kolonien könne man handeln, das gefällt Bismarck.
Rassismus-Gesetze gegen
Schwarze in den
Kolonien Afrikas
In Afrika selbst gelten in den Kolonien Rassegesetze, wie man
sie
aus dem
Dritten Reich kennt:
-- Weiss und Schwarz dürfen keinen Sex haben
-- Weisse und Schwarze dürfen zusammen keine Kinder haben, um keine
"Rassen- mischung" zu ermöglichen
-- eine Beziehung zwischen Weiss und Schwarz muss "steril" bleiben
-- junge schwarze Frauen werden als "Negerbackfische" bezeichnet.
[1874-1877
Afrika: Afrika-"Journalist" Henry
Morgan Stanley
durchquert Afrika von Ost nach West und
kartographiert den
Lauf den Kongo-Flusses]
[1879-1884]
Belgisch-Kongo: Erste belgische
Besetzungen durch Henry Morgan Stanley
Stanley lässt im Auftrag des belgischen Königs Leopold
II. im Kongo
mittels rassistischer Erpressungen Gebiete für die belgische Krone
besetzen und
schafft die Grundlage zur Gründung des Staates "Kongo".
1883
Deutschland hat 4 afrikanische Kolonien
Togo, Namibia/Deutsch-Südwest-Afrika,
Tansania/Deutsch-Südost-Afrika,
Kamerun. [Die schwarze Bevölkerung, die kaum lesen kann, muss Deutsch
lernen,
um Verwaltungsabläufe tätigen zu können...]
[In französischen Kolonien müssen die Schwarzen Französisch, in
englischen
Englisch lernen etc.]
1884
Rassisten-Ideologe Dr. Karl Peters kauft
in Afrika für 2000 RM ein Gebiet so gross wie Süddeutschland
und gründet Schutzherrschaften im Namen des Kaisers.
1884
Organisation
der Kongo-Konferenz - Bismarck soll
"Schiedsrichter" sein
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Otto von Bismarck soll die
weiss-rassistische Territorialherrschaft über die Schwarzen in weissem
Sinn "juristisch"
absegnen, und der Rassist Bismarck tat es...
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-- Motto von
Bismarck: die
Kolonisation und die
Aufteilung Afrikas soll in "geordneten Bahnen" vor sich gehen
-- Bismarck organisiert die Konferenz für sich selbst, um den deutschen
Kolonialbesitz zu "festigen"
-- Bismarck organisiert die Konferenz aber auch für Frankreich als
Kompensation
für die Niederlage von 1871
-- gierig auf Afrika ist v.a. der belgische König Leopold
-- an der Konferenz sind 14 Staaten beteiligt: Russland,
DK, Türkei, "USA", GB, F, B u.a.
-- ohne eine einzige Vertretung aus Afrika selber
[-- und ohne Serbien, das auch gerne Kolonien hätte...]
Propaganda für die Kolonialisierung
Afrikas - Schwarze gelten als "niemand"
Der "Afrika-Gipfel" wird in Berlin wochenlang angekündigt. In
Berlin hängen Plakate, die für "Völkerschauen" von afrikanischen
Tänzen im Berliner Zoo werben.
Auf Postkarten wird das Idyll präsentiert. Fotographen machen in Afrika
Karriere, indem sie "hübsche" Afrikanerinnen fotografieren.
Die Propaganda behauptet, in Afrika gäbe es noch "Niemandsland" zu
verteilen, so genannte "weisse Flecken". Diese "weissen
Flecken" auf der Landkarte gelte es zu vermessen und zu besiedeln. Die
afrikanische Bevölkerung gilt als "niemand".
15.11.1884
Eröffnung
der "Afrika-Konferenz" /
"Kongo-Konferenz"
-- die Konferenz
wird als
"kulturgeschichtlich
bedeutsam" eingestuft
-- Zweck der Konferenz ist gemäss kolonialistischer Formulierung: "zur
Ordnung des Weltverkehrs im undurchdringlichen Kontinent" [England
plant
in der Folge Eisenbahnen von Südafrika bis Ägypten und von der
Westküste zur
Ostküste]
-- bis jetzt herrsche in Afrika ein "kulturloser Zustand"
-- die europäischen Regierungen meinen allen Ernstes, es sei etwas
"Gutes", die afrikanischen Bevölkerungen zu kolonialisieren und zu
zwangschristianisieren
-- Bismarck meint, es soll auch ein europäisches Afrika werden, alle
Afrikaner
soll man "zivilisieren"
-- Bismarck meint, man könne aus den Afrikanern "brauchbare Menschen"
machen, mit Schulzwangsystem
-- geplant ist freie Schifffahrt und Freihandel, so dass alle
europäischen
Mächte gleiche Gelegenheit auf die Ausbeutung Afrikas haben sollen [nur
die
Afrikaner sollen dabei leer ausgehen...]
Der Kartograph
Stanley ist
der
[rassistische] "Star" der Konferenz
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Henry Morgan Stanley. Er wurde
auch deswegen berühmt, weil er den weissen Forscherkollegen Livingston
in Afrika wieder fand. |
-- Star der ganzen Konferenz
ist der Afrika-"Journalist" und
Bestseller-Autor Henry Morgan Stanley,
der als "Mr. Afrika" gilt
-- Stanley kann von sich immer behaupten, er sei schon einmal "da
gewesen", er wird Aushängeschild, er verkörpert das Abenteuer Afrika
[das
dann auch ziemlich "teuer" wird]
-- Stanley fungiert als "amerikanischer" Agent, ist selbst aber
Engländer, deswegen trauen viele Konferenzteilnehmer Stanley trotz
allen Jubels
nicht ganz
-- Stanley empfiehlt Bismarck die Besetzung von Kamerun
-- Stanley empfiehlt der Konferenz, den Kongo
Belgien zuzuteilen.
[Serbien geht leer aus, obwohl es sich immer stolz gegen die Türkei
gewehrt
hat. Serbien schiebt Deutschland die Schuld zu, dass es als
europäischer,
"zivilisierter" Staat ohne Kolonien bleibt und macht nach der
Aufteilung unter Deutschland 1941 die Faust im Sack bis zu Milosevic
1990...]
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König Leopold II. von
Belgien: Ein
Ober-Rassist, der ab 1885 die
Schwarzen in den Minen des Kongo in Massen schuften und sterben
liess...
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Das Afrika-Monopoly [in
Europas
Oberschichten]
-- die Kongo-Konferenz wird zum Afrika-Monopoly
-- es existierten in Europa Gesellschaftsspiele, wo Afrika an Europa
verkauft
werden kann, ohne dass die Schwarzen eine eigene Stimme haben oder
"mitspielen" könnten
-- Kommentator: Der belgische König Leopold
II. ist gar nicht anwesend, und wird trotzdem an der Konferenz zum
"Hauptgewinner".
| Der
Erfindergeist und
Mechanisierung in Berlin |
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Erster O-Bus in Berlin von
Werner von
Siemens 1882, Kurfürstendamm
Berlin: Erste elektrische
Strassenbeleuchtung 1882, Potsdamer Platz
Berlin: Erste
Dynamomaschine für Gleichstromdampfzentrale 1885 von
Siemens
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26.2.1885
Ende
der "Kongo-Konferenz": Unterzeichnung
der "Berliner Generalakte" / "Kongo-Akte"
-- jede europäische
Macht
darf sich in Afrika
"bedienen", wenn gewisse "Spielregeln" eingehalten werden
-- Prinzip: "Wer zuerst kommt, malt zuerst"
-- Prinzip: es soll die freie Schifffahrt gelten, aber Freihandel wird nicht
erwähnt
-- Europas Regierungen ziehen in Afrika die Grenzen
-- Kommentator: Die "Berliner Generalakte" wird zum "Humanitären
Kreuzzug" erklärt
-- Kommentator: Die von den weissen Europäern gezogenen Grenzen in
Afrika
zerschneiden die Heimat der Schwarzen, zerschneiden Stammesgebiete
-- es hält sich kaum jemand an die in der "Generalakte" aufgestellten
Regeln
-- Kommentator: Die "Generalakte" sei das letzte Dokument des
Glaubens an die "Zivilisation".
[Die Schwarzen können die weissen Rassisten ja nicht kontrollieren, ob
die
Generalakte gegenüber ihnen eingehalten wird...]
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Karte: Die weisse Aufteilung
Afrikas 1885-1914
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ab 1885
Die
"Zivilisierung" der Völker Afrikas nach
der "Kongo-Akte"
-- afrikanische
Frauen
müssen z.B. in Ketten auf
Feldern ihre Arbeit verrichten
-- Begründung der weissen "Herren": Dies sei eine Anpassung an die
Kettenstrafe, an die die Afrikaner ja schon gewöhnt seien, und so kann
niemand
flüchten
[nicht erwähnt:
-- die afrikanischen Sprachen werden als "minderwertig" angesehen
-- die afrikanischen Bevölkerungen werden gezwungen, europäische
Sprachen zu
lernen
-- z.T. findet Schulunterricht bis heute nur in den europäischen
Kolonialsprachen statt, und dieser Schulunterricht ist auch noch
kostenpflichtig!]
Kommentator:
-- Ziel ist der "gebildete" Neger, der dann aber wieder rassistisch
beschimpft wird
-- solche "gebildeten" Neger werden als "Hosennigger",
als "Hosen-Niggertum"
bezeichnet, weil sie als erste Schwarze europäische Kleidung tragen
-- Afrika wird zum "Spielball" von Europa
-- Afrika und Europa haben ab 1885 eine definierte, gemeinsame
Geschichte, die
bis heute nicht aufgearbeitet ist
-- aber: Europa schreibt die Geschichte, und bestimmt, was in den
Geschichtsschilderungen erwähnt wird und was nicht
-- Europas Regierungen interessieren sich nicht für die afrikanischen
Anliegen.
Neuer
Profit mit Afrika
In den Geschäften
Europas halten neue Artikel Einzug, um die Menschen mit dem Nötigsten
für Afrika-"Expeditionen" zu versorgen.
| Werbung
und neue Produkte zur europäischen Afrika-Kolonisation |
| Tropen-Ausrüstung |
Tropen-Zelte |
| Tropen-Zivilkleidung |
Tropen-Anzüge |
| Tropen-Wäsche |
zerlegbare
Tropenbaracken |
| Tropen-Koffer |
Victoria-weisse
Kleider |

Viktorianischer Tropenhut |

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Königin
Victoria:
Der
Name ist Programm... |
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Dampfschiff Mona's Queen
Baujahr 1885: Mit Dampfschiffen ist die Weltbeherrschung für England 0
Problem, bis 1945, als die Schwarzen sich an Gandhis
Unabhängigkeitskampf orientieren... |
Die
Profitgier in Afrika wird unermesslich
-- in Afrika ist die
Millionärskarriere möglich, je
mehr, desto besser
-- es erfolgen Investitionen in Bahnprojekte und andere Infrastruktur
v.a. über
europäische Banken und Anleihen [die weissen Rassisten planen, die
Schwarzen
bauen quasi gratis...]
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Rothschild-Bank, ein
Familienunternehmen, gegründet von Mayer Amschel Rothschild
(1743-1812). Auch diese Bank - nur eine von vielen - hat keine Skrupel
vor der Ausbeutung Afrikas... |
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--
tragenden Figuren der Afrika-Kolonisation sind König Leopold
II.,
Rothschild, Stanley etc.
-- die Eisenbahnlinien gehen immer vom Landesinnern in Richtung Küste
und
vernetzen die Schwarzen nicht, sondern dienen nur dem weissen Profit
für den
Export der afrikanischen Produkte, und dies wird von der
weiss-europäischen
Propaganda als "Fortschritt" bezeichnet
-- die europäische Industrie versklavt systematisch die Menschen in
Afrika
-- die weissen Europa-Millionäre und Europa-Industriellen
[wahrscheinlich in
Zusammenarbeit mit dem rassistischen "amerikanischen" Geldmarkt]
schwärmen von den "wunderbaren" Taten der Mechanik und verklären den
Kolonialismus mit seinen Umwälzungen in Afrika als "Erlösung eines
Kontinents".
De-facto-Versklavung soll "Erlösung" sein?
Intrigen über Afrika
-- Europas Oberschichten handeln gegenseitig mit Intrigen
über
afrikanische
Territorien
-- die freie Schifffahrt wird blockiert, indem der Freihandel durch
Monopole
verunmöglicht wird
-- die Monopole ermöglichen es, dass in Afrika Millionäre heranwachsen
können.
Rassismus-Darwinismus
über Afrika
Der
"wissenschaftliche"
Rassismus-Darwinismus hat in Afrika neue "Forschungsgebiete" gefunden,
mit Vermessung afrikanischer Schädel
etc.
Dr. Karl Peters, Rassismus-Ideologe
-- Dr. Karl Peters definiert Schwarze als "Subspezies" und
bezeichnet Schwarze als brutal und blutrünstig
[Wer ist denn da brutal
und
gierig? Sind das nicht die Weissen? Haben Schwarze Europa jemals
angegriffen?]
-- Dr. Karl Peters behauptet, Schwarze könnten nicht regieren, und es
würden
immer blutrünstige Despotien entstehen, wenn man die Schwarzen alleine
regieren
lasse.
[Wer hat denn seit 1550 ca. mit Sklavenhandel die besten Leute Afrikas
als
Sklaven nach "Amerika" verschifft?]
[1918-1919
Konferenz von Versailles: Deutschland
soll keinen Kolonialbesitz mehr haben dürfen
Die Siegermächte tun sich gütlich an den strukturell
hervorragend
eingerichteten deutschen Kolonien und "regeln" diesen
"Verhandlungspunkt" in Versailles gleich zuerst: Deutschland soll
keine Kolonien mehr haben dürfen].
[ab 1919
Die afrikanischen Bevölkerungen merken, dass sich die französischen und
englischen Kolonialherren z.T. rassistischer verhalten als die
deutschen
Kolonialherren davor. Die Bevölkerungen müssen umlernen: Statt Deutsch
müssen sie nun
Französisch oder Englisch lernen...]
Afrika 1922:
Frankreich und
England beherrschen praktisch den gesamten afrikanischen Kontinent

Karte: Afrika 1922
ab 1933
NS-Herrschaften zitieren den
Rassismus-Ideologen Dr. Karl Peters gegen Schwarze
Die deutsche Propagandamaschine macht sogar einen
Propaganda-Film
über Peters
"Herrschaft" in Afrika.
1934
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"Lippennegerinnen",
die nicht
küssen können.
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Berlin:
Vorführung des Films
"Lippennegerinnen"
-- die Lippen der Negerinnen sind fast tellergross ausgeweitet
-- jeder Kuss wird für die schwarzen Frauen unmöglich
-- der Kommentator des Films "Lippennegerinnen" berichtet, dass diese
Sitte dank der Kolonialherrschaft im Rückgang begriffen sei.
[Zur Abschaffung eines hinderlichen Brauches braucht es aber eigentlich
keine
Kolonialherrschaft, sondern nur Einsicht].
[Ab 1945 wird Gandhi zum
Vorbild der Unabhängigkeiten gegen die
europäischen weissen Rassistenmächte. Die afrikanischen Regierungen
regieren dabei unbeholfen und unerfahren und werden von europäischen
"Entwicklungshilfeorganisationen" auch noch fehlgeleitet, v.a. dadurch,
dass die Industrien in weissen Händen bleiben (Christen überall, Juden
meist im Diamanthandel in Südafrika), und durch Monokulturen,
Bodenvergiftung durch Pestizide, Waldzerstörung etc. Teile von Afrika
sind vermint und bleiben vermint, mit 1000en von Minenopfern.
Und die
afrikanische Bevölkerung imitiert in der Unabhängigkeit z.T.
die herrischen Sitten der weissen Kolonialisten, ohne eine
Friedenspolitik anzustreben. Es werden also weitere Gebiete vermint,
und bleiben vermint, wieder mit 1000en von Minenopfern. Die neuen
Regierungen verteilen die Entwicklungsgelder in ihren Familien, die
Gelder bleiben in Europa auf westlichen Konten, und die Regierungen
lassen die Bevölkerungen in der Armut sitzen. Europa "Amerika" erleben
bis 1973 stetiges "Wirtschaftswachstum", die afrikanische Bevölkerung
bleibt arm und verliert z.T. die kulturelle Identität...]
[nicht erwähnt:
Die Konferenz Afrikanischer Staaten OAU übernimmt in den 1960-er Jahren
die
weiss-kolonialistischen Grenzen. Bis heute sind diese Grenzen nicht
korrigiert.
Und in Teilen Afrikas werden alle Wildtiere abgeschossen, z.B. im Togo,
mit einem von Frankreich gestützten Analphabeten-Präsidenten...
Der Rassismus in Südafrika 1950-1994 ist bekannt. Die
weiss-kapitalistische Welt beteiligt sich am Goldraub, um es vor dem
Kommunismus zu sichern, der wiederum von "amerikanischen" Bankiers
finanziert ist...].
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Zulu
Reed Tanz von Zulu-Frauen
oder ein Fischertanz von Charles Ahovissi: Wenigstens dürfen
Afrikanerinnen und Afrikaner wieder in ihrer Muttersprache singen und
in ihrer Muttersprache Schulunterricht haben, falls es eine Schule gibt
und die Schule nicht zu viel kostet... |
Schlusswort
Danke
Bismarck, dass du Afrika 1884 zum Freiwild erklärt hast. So ist Europa
reich geworden.
Wann
kommt denn
da ein Richter?
Gibt es eine Entschädigung an die Bevölkerung?
Nein. AIDS (als Impfexperiment) kam,
und Afrika wird weiter von weissen Firmen ausgebeutet...
Hungertod ist ganz normal in Afrika.
Wann
kommt denn
da ein Richter?