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Die Lebensumstände für die Hopi und Navajo im "Reservat"
von Michael Palomino (2006)
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aus: Hopi und Navajo, http://www.awgd.de/Fep2418/Arizona/Indianer1.html (1999)
Hopi Indianer Reservation
"Die Hopi-Indianer leben heute auf drei Tafelbergen inmitten der Navajo-Reservation. Auf den drei "Mesas" (dt. Tische), so nennt man diese Plateaus, fertigen sie Schmuck und andere traditionelle Waren und praktizieren ihre Riten und Bräuche. Ihre Fertigkeiten im Kunsthandwerk und Silberschmieden sind sehr angesehen. Bei den Touristen sehr beliebt sind die Kachinapuppen, die eigentlich zu der Hopikultur gehören, jetzt aber auch von den Navajo gefertigt werden."
Navajo Indianer Reservation: Kriege - Holocaust mit Dezimierung - "Reservation"
"Die Navajo Indianer kamen zwischen dem 13. und 16.Jh. aus dem Norden Amerikas nach Arizona. Sie führten immer Krieg mit den dort lebenden Spaniern. Als 1846 das Land an die vereinigten Staaten fiel, begann die Zeit der Rebellion. Die Friedensverträge mit den Navajo wurden nicht eingehalten, es kam immer wieder zu Übergriffen der Weissen auf die Indianer, die mit Überfällen auf Siedlerfamilien reagierten.
"1860 wurden sie unter dem Versprechen auf eigenes Land in ein völlig unfruchtbares Gebiet getrieben, in dem sie 4 Jahre gegen die Hungersnot kämpften. Als der Stamm durch Hungersnöte und Krankheiten stark dezimiert wer, beschlossen Regierungsbeamte, die Navajos wieder in ihr ursprüngliches Land zu lassen. Während dieser harten Zeit lernten die Navajos sich selbst zu regieren."
"Die einst im Südosten Arizonas lebenden Apachen verteilen sich heute auf zwei ineinanderlaufende Gebiete. Verglichen mit früheren Zahlen ist die Zahl der Apachen heute relativ gering (insges. 15.000). Viele Weisse, aber auch viele Indianer, liessen in den langjährigen Indianerkriegen ihr Leben. Der bekannteste Stamm, die Chiricahua Apachen, sind dabei derart dezimiert worden, dass er vollständig in den anderen Stämmen aufging."
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