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Das neue westliche Weltbild mit "Amerika" und seinen Primärnationen ab 1492

Wie sich die kriminell-rassistische Gringo-Kirche mit "Amerika" arrangieren musste - Thesen, die Primärnationen würden von den Juden abstammen - Mormonenthese der frühen Auswanderung vor Christus über den Atlantik - Indizien für frühe europäische Auswanderung nach "Amerika" - das Aussterben von Tierarten durch die klimatischen Veränderungen in "Amerika" - die Kulturen der Primärnationen - die Weissen "teilen die Indianer ein"

Chronologie von Michael Palomino (1999 / 2003 / 2008)

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aus: Hans Läng: Kulturgeschichte der Indianer Nordamerikas; Lamur Verlag GmbH, Nikolaikirchhof 7, 3400 Göttingen; Copyright Walter-Verlag AG, Olten 1981



Das neue Weltbild mit "Amerika" ist in der "christlichen" Rassisten-Bibel nicht vorgesehen

"Entdeckungen" 1492: "Amerika" sei "Teufelswerk"

Christoph Columbus meint, den Seeweg nach Indien gefunden zu haben, und deswegen  benennt er die dortigen Bevölkerung "Indios" bzw. "Indianer".

Erst Amerigo Vespucci (1451-1512) spricht von der "Neuen Welt", und erst Kartograph Martin Waldseemüller benennt die "Neue Welt" als "Amerika" nach Vespuccis Vornamen (S.389).

[Dabei ist anzunehmen, dass ein Geheimwissen um "Amerika" schon lange zuvor existierte, weil z.B. Hieroglyphen der Ägypter mit den Schriftzeichen einiger Primärnationen der Micmac-"Indianer" fast absolut identisch sind (siehe: http://www.seti-astronautik.de/mic_mac_schrift.htm). Das Buch "Kolumbus war der letzte" von René Oth ist empfehlenswert].

Die "Entdeckung" "Amerikas" wird ab Vespucci endgültig offiziell und öffentlich gemacht. Damit wird aber das ganze "christliche" Denken durcheinandergeworfen, denn:
-- in der Bibel steht nichts über die "Neue Welt" im Westen
-- laut Moses muss der Garten Eden bzw. das Paradies im Osten liegen.

Folglich lautet die kriminell-rassistische Interpretation der katholischen Rassisten-Kirche so:
-- die "Neue Welt" ist Teufelswerk
-- die Menschen der "Neuen Welt" werden als "böse" dargestellt, als  kopflose Wesen, einäugig, mit Schwänzen, mit langen Haaren etc.

Diese negative, kriminell-rassistische Einstellung der Rassistenkirche zeigt Wirkung: Die "christlichen" Konquistadoren und Besetzer leisten sich alle Arten von Grausamkeiten gegen die Primärnationen (S.11, 389).

[Gleichzeitig haben die Primärnationen, die "Indianer" und "Indios", keine Ahnung, was für Rassistenscheisse die "christliche" Kirche über die Menschen in "Amerika" schreibt. Die Primärnationen sind über Jahrhunderte einem absolut kriminell-"christlichen" Rufmord ausgesetzt. Schmerzensgeld wurde bis heute nie bezahlt. Gibt es eine Entschädigung?]

"Christliche" Reisende entdecken, dass die Wesen in "Amerika" Menschen sind - Thesen, wieso es in "Amerika" Menschen gibt
Berichte von Reisenden, Priestern, Missionaren und v.a. Verteidigungsschriften von Bartholomé de Las Casas, (1474-1566, spanischer Dominikanermissionar, später Bischof von Chiapas), zeigen, dass die Primärnationen doch Menschen sind (S.11, 389).

Nun stellt sich aber für die kriminelle Rassistenkirche die Frage, wieso es dort in "Amerika" überhaupt Menschen gibt, weil diese in der Bibel nicht erwähnt sind. Die Rassistenchristen entwickeln nun in den folgenden Jahrhunderten verschiedene Thesen, u.a. mit der Behauptung, die "Indianer" seien die "verlorenen Stämme" Israels.

Jesuitenpater Joseph François Lafiteau (geb. 1670 in Bordeaux) entwickelt in seinem BUCH "Moeurs des Sauvages Amériquains, comparées aux moeurs des premier temps" ["Die Sitten der wilden Amerikaner im Vergleich zu den Sitten der ersten Zeit"] eine eigene Theorie. Er war 5 Jahre als christlich-rassistischer Missionar bei der Primärnation der Irokesen im Osten von Nord-"Amerika" tätig und berichtet seinem Ordensbruder Julien Garnier (der 60 Jahre als christlich-rassistischer Missionar bei den Indianern in Kanada "gearbeitet" hat und der die Sprache der Huronen" und 5 Dialekte der Irokesen-Primärnationen sowie das Algonkin beherrscht):
-- Lafiteau sucht nach Parallelen zwischen den Indianern und Völkern in Europa
-- die Irokesen hätten eine matriarchale Struktur
-- auch die Lykier (urspr. aus Kreta) haben eine matriarchale Struktur, wie Herodot (485-424v.Chr.) in seinem Buch "Histories apodeixis" berichtet
-- Lafiteau äussert die Ansicht, dass die Irokesen von den Lykiern abstammen müssten
-- Organisationen wie bei den Irokesen waren im Altertum weit verbreitet.

Weitere Werke über die Irokesenparallele erscheinen erst über 100 Jahre später:
-- Lewis H. Morgan (1818-1881): "The leage of the Iroquois" (1851)
-- Lewis H. Morgan: "Ancient Society" 1877
-- Peter Murdock: "Social structure" 1949 von  (S.12-13, 389)

Frage nach der Insel Atlantis

[Der Anstieg des Meeresspiegels um 50 Meter hatte zur Folge, dass einige Zivilisationen regelrecht "untergingen", wo  das Land nicht höher als 50 Meter war].

Gleichzeitig mit der offiziell zugegebenen "Entdeckung" von "Amerika" kommt die Frage nach dem bei Herodot erwähnten Wunderland "Atlantis" auf. Herodot präsentierte 454 v. Chr. sein Geschichtswerk, das die Alexandriner in 9 Bücher einteilen und mit den Namen der 9 Musen benennen. Im 4. Buch "Melpomene" gibt Herodot einen Bericht über den Berg Atlas, eine "Säule des Himmels", und die Menschen der Gegend heissen "Atlanten": "Die sollen nichts lebendiges essen und keine Träume haben" (Herodot, Übersetzung von Friedrich Lange, Leipzig, 1885)

Platon (427-347v.Chr.) äussert in seinem Bericht über "Atlantis" im Buch "Timaios" und im Buch  "Kritias" in Dialogform vom Untergang von Atlantis in Dialogform. Vor allem Kritias beschreibt dem Gegenüber Hermokrates den schrecklichen Untergang von Atlantis

Ab 1492 äussern die Weltdenker nun die Vermutung, dass sich die Bewohner von Atlantis nach "Amerika" gerettet hätten. Dies bleibt aber nur Vermutung (S.13-14).

Frage nach der Insel "Mu"
Entdecker Colonel James Churchward, spricht von einer Ausdehnung der Insel "Mu" von der Osterinsel bis Karolinen und von Hawaii bis zu den Cook-Inseln.

siehe das Buch von Churchward: "The Lost Continent of Mu - The Motherland of Man", N.Y.1926, mit Karten der Landeplätze der Menschen an der Westküste des amerikanischen Kontinents (S.14).


Die Frage der Abstammung der Primärnationen "Amerikas"

These der jüdischen Abstammungen
Rabbiner Menasseh Ben Israel druckt in seinem Buch "Esperanza de Israel" (1650) Berichte eines spanischen Juden Aron Levi von einer Reise nach Südamerika 1641, der in den Indianern seine Brüder als Hebräer erkennen will, die ihm auch die Stammesväter Abraham und Isaak angeben.

Im 19.Jh. erscheint eine Neuauflage des Buches mit antisemitischen Ergänzungen anonym ohne Namen des Autors mit nachweisbaren Falschaussagen (S.15).

Mormonenthese der frühen Auswanderung vor Christus aus Europa über den Atlantik gemäss Buch Mormon
Die Mormonenthese behauptet, dass um das Jahr 589 v.Chr. direkte Nachkommen von Joseph von Ägypten nach "Amerika" ausgewandert sind:
-- im Buch Mormon ist die Fahrt genauestens beschrieben
-- der mitgebrachte Same wird ausgebracht und entwickelt sich prächtig
-- es kommt zu Zwistigkeiten untereinander: Nephi, der jüngste Sohn Lehis, zieht weiter
-- Gott verflucht die Unruhestifter und lässt ihre Haut sich verfärben
-- ein Teil der Nachkommen von Joseph wird zu "Indianern" (S.15).

Viele andere Theorien über die Verwandtschaft zwischen den Primärnationen "Amerikas" mit Europa
Viele andere Theorien belegen die Auswanderung aus Europa und dem asiatischen Raum, u.a. mit Sprachvergleichen. Insofern hat am Ende fast jedes europäische Land sich einmal um den Nachweis bemüht, seine "Vorväter" wären als erste nach dem amerikanischen Kontinent gewandert (16).

[Das "Witzige" daran ist, dass diese Abstammungsvergleiche meistens richtig sind. Die Einwanderung nach "Amerika" hat also keineswegs nur über die Beringstrasse und über das heutige Alaska stattgefunden].

Durch die Berücksichtigung der Einwanderung über den Atlantik ergibt sich die Konfrontation mit den frühen Kulturen aus dem asiatischen Raum. Die Hochkulturen in Mittel-"Amerika" müssen eine starke Ausstrahlung auf die Einwanderervölker im südlichen Nord-"Amerika" gehabt haben.

Zu diesem Thema wird 1949 in New York ein "Internationaler Amerikanistenkongress" organisiert, wo österreichische und "amerikanische" Wissenschaftler nachweisen, wie Asiens Kulturen aus die "amerikanischen" Hochkulturen eingewirkt haben. Dabei sind die Parallelen und Argumente deutlich, aber die Zeitdifferenzen können nicht überwunden werden. Die Zeitdifferenzen entkräften die Argumente immer wieder: Die chinesische Kultur ist rund 500 Jahre früher (S.16-18).

C.G. Jungs These der "Urbilder" im Menschen, die zeitversetzt vorkommen
C.G. Jung (1875-1961) spricht bei Symbolen, die in fast allen Kulturen zeitversetzt vorkommen, von "archaischen Überresten", von "Archetypen" oder "Urbildern": Symbole sind z.B.  das Sonnenrad, Blitzschlange, Himmelsschlange, Lebensbaum, Auge, Pfeil etc.

Das sind Elemente des "kollektiven Unterbewusstseins" der Menschen, die Strukturelemente. Diese Strukturelemente stellen den "Archetypus" dar, also die "angeborene Tendenz, solche bewussten Motivbilder zu formen"

siehe: C.G. Jung: "Der Mensch und seine Symbole", Olten 1968 (S.19).

Frage der Schiffe
Bis ins 15.Jh. gab es in Europa nur 2 Schiffstypen: Rudergaleere und Segelschiff. Ab 15.Jh. entwickelten die Spanier und Portugiesen die Karavelle: leicht, breit, mit Möglichkeit, gegen den Wind zu segeln. Kolumbus hat mit Karavellen 6000 km Seestrecke überwunden. Dabei meinte er, die Distanz werde viel kürzer sein (S.16).

[Es ist heute bewiesen, dass zur Zeit des tieferen Meeresspiegels die Distanz nach "Amerika" viel kürzer war als heute, und dass man sogar heute noch mit einem Schiff aus Schilf den Atlantik überqueren kann].


Die Einwanderung der indianischen Stämme und Funde

Das Schema der Einwanderung aus Asien: über Landbrücke der Beringstrasse
Zur Einwanderung aus Asien gelten folgende Faktoren:
-- es herrschten Eiszeiten: Die Beringstrasse war eine trockene Landbrücke, weil das Meerwasser zu Eis gebunden war
-- der Meeresspiegel war 50 m tiefer als heute, und so existierte eine Landbrücke von 500 km Breite
-- es kam zur Ausbreitung der Menschen durch die asiatische Grosswildjagd und Tieraustausch
-- Fuchs, Wolf, Wildpferd und Kamelide wanderten von "Amerika" / Kanada nach Asien
-- Bison, Elch, Mammut, Karibu und Moschusochsen wanderten von Asien nach Kanada und "Amerika"
-- die letzte Überflutung der Beringstrasse setzte vor 10.000 Jahre ein und dauert bis heute an (S.21).

Forschung nach dem ersten Menschen in "Amerika"
Forscher D.R. Black untersucht 40 km südwestlich von Peking in den Kalksteinhöhlen von Chou-kou-tien. Dort lebten bereits Menschen vor 500.000 - 400.000 Jahren, die schon Feuer und Steinbearbeitung kannten.

Der Peking-Schädel
Ein Schädelvergleich mit einem Peking-Schädel und Schädel aus Midland (Texas) ergibt: Beide Schädel sind ca. 20.000 Jahre alt. Die Schädel zeigen kaum einen Unterschied, und beide haben kaum mongolide Merkmale einer mongolischen Einwanderung

Mongolide Schädel
Wissenschaftler Peter Farb (geb. 1929) äussert die These, dass sich die mongoliden Schädel erst mit der Umstellung auf kaltes Klima um ca. 15.000 Jahren entwickelten,

siehe das Buch von Farb: "Man's rise to Civilization" 1969, dt. 1971.

"Vermutlich waren die frühen Chinesen wie die frühen amerikanischen Indianer Vertreter einer allgemeinem mongoliden Grossrasse, die vom klassisch-mongoliden Typus des alten Klimas überrannt wurde; die ältere Rasse überlebte nur, weil einige ihrer Vertreter in die Neue Welt oder in andere Teile Asiens zogen."

Die Spuren der ersten Einwohner befinden sich auf dem Grund des Bering-Meeres, heute 70 m tief (S.26) unter den Eismassen Alaskas (S.24).

Funde
-- Schädelfund bei Del Mar an der kalifornischen Küste: Alter ca. 48.000 Jahre
-- Sachfunde und Werkzeuge bei Old Crow im Yukon Territory: Alter ca. 30.000 Jahre
-- Schädelfund bei Old Crow: Alter ca. 27.000 Jahre
-- Knochenfund mit eingeritzten Zeichnungen: Mexiko: Alter ca. 22.000 Jahre
-- Speerspitzen in den Höhlen der "Fell's Cave" an der Magellanstrasse (Südspitze Südamerikas): Alter ca. 11.000 Jahre (S.24-26).


Das Aussterben von Tierarten in "Amerika" und die möglichen Gründe

Aussterben von Tierarten durch die Eisschmelze vor ca. 13.000 Jahren
Durch die Versumpfung ganzer Gebiete dürften viele Tierarten ausgestorben sein. Ganze Herden sind versunken oder weggeschwemmt worden. Beispiele zeigt L.A. Hancock Park mit Überresten von 35 Säugetierarten, in Ölschlamm (Teergrube) konserviert: Mammut, Riesenfaultier, Kamel, Urbison, Riesengürteltier. Die Überreste sind heute im Los Angeles Country Museum of Natural History ausgestellt (S.27).

Aussterben von Tierarten durch Dürre
In den südlichen Gebieten wurden Tierarten durch Dürre ausgerottet, weil die üppige Vegetation verschwand (S.27).

Aussterben der Tierarten durch Jagd
Die Ausrottung von Tierarten durch den Menschen (bzw. das Unterschreiten des kritischen Minimums der Erhaltung einer Tierart) hatte die Folge für die dummen Menschen, dass sie eine Landwirtschaft entwickeln mussten, in der Tiere extra gezüchtet wurden.


Die Kulturentwicklung der Primärnationen ("Indianervölker") in Nord-"Amerika"

Jagdinstrumente waren u.a.
-- die Clovis-Speerspitzen, die bei Mammutknochen gefunden wurden (vor ca. 14.000 Jahren) ->  "Clovis-Kultur"
-- die Folsom-Speerspitzen, die bei Bisonknochen gefunden wurden (vor ca. 11.000 Jahren), feiner bearbeitet mit Hohlkehle bis zur Spitze, aber der Mammut war schon am Aussterben ->  "Folsom-Kultur".

"Clovis" und "Folsom" sind Fundorte in New Mexiko, nach denen die Speerspitzen benannt wurden (S.28).

Nach dem Ausrotten des Bisons ging die Jagd los auf Wild, Waschbär, Opossum, Reh, Hirsch, vor ca. 9000 Jahre mit Steinwerkzeugen. 1000 Jahre später waren Mahlsteine entwickelt, Werkzeuge waren z.T. schon aus Knochen, Schmuckstücke aus Stein oder Muscheln -> die "archaische Kultur des Ostens".

Dann begann die Flechterei aus Wurzeln, Gräser und Bast (S.29).

Städte, Grabhügel, Schmuck und Handel der Indianerkulturen

Vor ca. 4000 Jahren begann die Gründung erster Städte, mit ausgeprägten Bestattungsriten, v.a. der Adena- und Hopewell-Kultur mit Grabhügeln. Z.B. waren die "Adena" und "Hopewell" Landbesitzer, auf deren Flächen Fundstücke gefunden wurden (S.30).

Es handelt sich um hochentwickelten Schmuck, und um hochentwickelte Handelssysteme von Küste zu Küste, v.a. entlang der heutigen "US"-Ostküste. Ca. 500 n.Chr. blühte die Mississippi-Kultur mit Ausstrahlung bis in die Prärien und im Norden bis New Jersey,
-- mit Elementen der Adena- und Hopewell-Kultur
-- mit starken Einflüssen der mexikanischen Kulturen
-- mit rechteckigen Pyramidenhügeln bis 6 ha Fläche (Mississippi-Primärnationen-Stadt Cahokia, grösste Stadt von "Indianern" mit ca. 20.000 Einwohnern)
-- mit Feldbau: Mais, Bohnen, Kürbis (S.31).
-- auch mit Salzgewinnung, Keramik, Schnitzereien, Webereien.

Teile von Cahokia werden noch bis 1550 bewohnt (S.32).

Dürre als Anreiz zur Entwicklung der Menschen in "Amerika"

Die Dürre lässt im Südwesten im "Great Basin" zwischen den Rockies und Kalifornien eine Wüstenkultur entwickeln:
-- hauptsächlich pflanzliche Nahrung: Früchte und Körner
-- Verarbeitung von Wurzeln zu Behältern und Sandalen.

So entstanden mannigfaltige Kulturen des Südwestens auf dem nord-"amerikanischen" Kontinent

[ebenso: Aborigines in Australien].

darunter im südlichen Arizona ab 300-100v.Chr. v.a. die

Hohokam-Kultur
-- Feldbau mit Mais, Bohnen, Kürbis, Baumwolle, Bewässerungsanlagen
-- Erdpyramiden, Ballspielplätze (Einfluss der Hochkulturen), Astronomiekenntnisse
-- grosse Siedlung mit Grabungen: Snaketown südlich von Phoenix (S.32).

Anasazi-Kultur
-- nördlich der Hohokam-Kultur, ebenfalls kurz vor der Zeitenwende
-- "Basketmaker" (Korbflechter)
-- verschiedene Pueblo-Kulturen
-- grossartige Wohnsiedlungen:
-- Cliffdwellings (Klippensiedlungen) im Canyon de Chelly und in der Mesa Verde
-- Häuser kann man in Pueblo Bonito bestaunen, mit über 800 Räumen
-- Bewässerungssysteme
-- Keramik, Körbe, Weberei
-- ab 1300 sind alle Bauten verlassen, wahrscheinlich durch eine lange Dürreperiode (S.33).

Mais: Anbau und Züchtung durch die Primärnationen
-- Mais ist das Hauptnahrungsmittel der "Indianer" bis heute
-- aus den tropischen Hochländern Mittel-"Amerikas" in Nord-"Amerika" eingeführt
-- die ursprünglichen Kolben waren nur 2,5 cm lang (Funde in Bat Cave in New Mexiko, 5000 Jahre alt, mit nur ca. 12 Körnern)
-- Züchtung des Mais durch indianische Bauern zur heutigen Grösse in über 100 Arten (S.33).


Die Diskussion um die "Einteilung" der Primärnationen

Einteilung der Indianervölker

Die Indianervölker können nach verschiedenen Kriterien "eingeteilt" werden:
-- sprachlich nach Heinz Jürgen Pinnow
-- Einteilung in Prärie-Indianer (Feldbauern) und Plains-Indianer (nomadisierende Bison-Jäger)

Die Einteilungen haben aber ihre Schwierigkeiten, denn
-- sprachliche Ähnlichkeiten kommen in ganz verschiedenen Regionen vor
-- kulturelle Ähnlichkeit kommt auch in ganz verschiedenen Regionen vor.

Folglich ist eigentlich gar keine Einteilung möglich, denn es kam offensichtlich zu grossen Überschichtungen und Wanderungen.

Der Ethnologe Clark Wissler (1870-1947) prägt 1914 den Begriff "Culture Areas" und teilt die Primärnationen in 9 Gruppen ein. 1939 folgt Alfred L. Kroeber (1876-1960) wiederum mit einer neuen Einteilung, siehe sein Buch "Cultural and Natural Areas of Native North America". Kroeber hat aber seine Gegner, mit

-- Ruth Underhill (1884-?) mit ihrem Buch "Red Man's America"
-- Paul Kirchhoff (1900-1972).

Weitere Verfeinerungen der Gruppierungen kommen von William C. Massey mit seinen Werken

-- "Comparative Studies of North American Indiens" (1957)
-- "Indians of North America" (1961) (S.34-35).

Rassische Einteilung der Indianervölker
(S.36-37)

Die Indianer sind als Mongolen eingewandert und gelten somit als mongolide Nebenrasse, als sogenannte "Indianiden".

[Die Einwanderung aus Europa und Asien scheint dabei vergessen].

Einteilung in 4 Typen:
-- 2 Langkopfrassen: "Silviden" und "Margiden"
-- 2 Kurzkopfrassen: "Zentraliden" und "Pazifiden"

Silviden
Ort: in den östlichen Wäldern von Norden bis Süden des nord-"amerikanischen" Kontinents, auch im mittleren Westen,
Körperbau: hohe Gestalten mit markanten Gesichtern, mit starkem Jochbein und "Adlernase"

Margiden
Ort: in Kalifornien, in Teilen des Südwestens des nordamerikanischen Kontinents, auch in Florida
Körperbau: mit breiten Gesichtern, kleiner als die Silviden, mit flacher Nase

Zentraliden
Ort: in den südwestlichen Appalachen, in der südlichen Prärie, im östlichen Teil von Arizona und z.T. bis nach Mexiko und Kolumbien
Körperbau: mit kleinem Wuchs, meist mit gerader Nase, mit dunklerer Haut als die anderen Indianer

Pazifiden
Ort: gross und kräftig gebaut, mit schmalen Hand- und Fussgelenken, mit grossen Köpfen und breiten Gesichtern, meist mit Körperbau: grosser gerader Nase, mit fast gelblicher Haut (S.37).

[Rechte für die Primärnationen

Erst nach dem Ersten Weltkrieg erhielten die Primärnationen den "amerikanischen" Pass. Die "christlichen" Rassisten der "USA" und Kanada - in den "USA" auch mit einem beträchtlichen jüdischen Beitrag - vollzogen den Indianerholocaust. Erst, als einige Primärnationen bereits ausgerottet waren und der Grossteil in Gefahr war, ausgerottet zu werden, wurde alternativen westlichen "Christen"-Rassisten bewusst, dass es sich bei den Primärnationen ("Indianern") um Kulturen handelte, deren Wissen man erlernen konnte, und deren Wissen eine Bereicherung war. Die "Christen"-Rassisten mussten sich ändern, um die Primärnationen leben zu lassen. Bis die dummen, "christlichen" Rassistenregierungen einsahen, dass die Primärnationen Bodenrechte hatten, dauerte es in Kanada bis in die 1990er Jahre, und in den "USA" haben die "Indianer" bis heute keine politischen Rechte, haben keinen Einsitz im "Weissen Haus", sondern bleiben diskriminiert und in "Reservaten" kaserninert. Aber auch das wird sich ändern, denn der weiss-rassistische Börsenkapitalismus mit seinen Börsenspekulanten, seinen Kravatten und seinen Casinos wird in sich zusammenfallen wie ein Kartenhaus, und dann bewahrheitet sich das indianische Sprichwort: Der weisse Rassist kam - der weisse Rassist besetzte - der weisse Rassist zerstörte - der weisse Rassist ging wieder].









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