Lima
Notizen 06: Reichtum - Armut - Hilfsorganisationen - Namen-Rassismus
von
Michael Palomino (April 2007)
Reichtum
-- Reichtum in Lima ist auch in den Distrikten vorhanden, die als arm
gelten, z.B. in Comas
-- Reichtum in Lima ist legal und illegal erworben, wer am meisten
klaut, wird reich...
-- gleichzeitig lachen die Reichen die Armen aus, und gleichzeitig
möchten die Reichen "katholisch" sein. Schlimmere Lebenslügen gibt es
nicht...
-- die Reichen leben in einer Killer-Mentalität und sind Vorbild für
jeden Dieb, denn wenn es keine Arbeit hat, wird nur derjenige reich,
der klaut...
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Armut
Armut blockiert:
-- die Leute haben kein Geld, die
Schuluniform für ihre Kinder zu kaufen, und so wird vielen Kindern die
Schule verunmöglicht, und so produziert der Staat Perú seine
Analphabeten (ca. 40% der Kinder)
-- die Leute haben wegen der Armut
keine Reisemöglichkeit und können
sich keinen Überblick über die Welt verschaffen
-- die Peruaner haben nie die
Zeit,
nachzudenken, weil sie so viele Probleme bewältigen müssen
-- die Leute wissen nicht, wie
Beziehungen funktionieren, weil sie
keine Zeit haben nachzudenke, denn die Probleme herrschen vor
-- den Kindern geht es dann gut,
wenn
es den Eltern gut geht
-- es fehlt an Schulungen, und
Standards im Handwerk gibt es nicht
-- in Bretterbuden ohne Fenster kann man keine Bilder aufhängen
-- die Leute haben so viele Probleme, dass sie keine Fähigkeit zur
Analyse entwickeln können: Sie sehen nur immer den "nächsten Schritt"
-- die Leute haben somit keine Fähigkeit, ihre Probleme richtig
darzustellen, sondern reden nur immer vom "nächsten Schritt"
->> die Leute wissen nicht,
was
möglich ist, sie haben keine
fachübergreifenden Kenntnisse, und sie können sich nicht organisieren
--
Linda, Verkäuferin von Kunsthandwerk aus Ayacucho in Lima an der Kirche
San Francisco, sagt: Kinder sterben in Peru in der Sierra
an Hunger. Der
Unterschied zu Afrika ist, dass die Leute in Peru TV und Computer haben
und die Kinder trotzdem sterben
-- keine Post, gleichzeitig Armut
->> die Leute sind viel
neugieriger
als in Europa und sprechen gern mit Fremden, solange es ihnen guttut
-- Armut lebt ohne Schränke und
hat
allgemein nur wenig Möbel, Kleider und Decken werden in Kisten oder
Säcken aufbewahrt
-- Armut lebt auf alten,
zerschlissenen Matratzen, für neue Matratzen
fehlt das Geld
-- Armut hat keine Musikinstrumente und geht nie in ein Konzert. Die
Disco genügt, oft reicht das Geld nicht einmal für die Disco...
-- Armut entsteht durch falsche Hoffnungen, die sich nicht erfüllen
-- Armut entsteht dann, wenn man in der "falschen Klimazone" wohnt: Die
Lebensweisen in der Wüste, in der hohen Sierra und im Urwald (Selva)
sind grundverschieden, um das Leben optimal meistern zu können. Dies
begreifen die meisten Peruaner nicht, und v.a. hilft die Regierung
nicht, diesbezüglich Massnahmen zu verwirklichen, denn die Regierung
sitzt in Lima im warmen Wüstenklima und interessiert sich nicht für die
Sierra...
ARMUT IN MAGDALENA
-- der obere Teil von Magdalena
ist
reich, der untere Teil zum Meer hin
ist arm
-- die Verwaltung nimmt das Elend
hin
und schafft es z.T. neu
-- die Regierung ist rassistisch
und
fühlt sich vielleicht sogar gut
dabei und lacht die Armen auch noch aus
TV-KRANKHEIT DURCH ARMUT
-- wer arm ist und in der Familie
verloren ist, kann sich nur am TV
orientieren und wird automatisch TV-krank
-- eine Kindheit ohne Spielzeuge
provoziert eine TV-Sucht, v.a., wenn
viele Kinder da sind und viele Kinder gleichzeitig Fernsehen schauen
-- wenn zusätzlich kein Platz da
ist
und viele Kinder auf wenig Platz
hausen müssen, ist die TV-Sucht vorprogrammiert
-- z.B. schaut das Hotelpersonal
oft
TV, statt zu putzen
-- oft ist das Hotelpersonal
sogar
der einzige Lärmverursacher im Hotel
-- immer TV in den Restaurants,
die
TV-Sucht geht im Erwachsenenleben
weiter
ARMUT: UMSTÄNDE
-- Erkenntnis: "Armut kann nicht
reisen", und Arme können sich den
Reichen nicht präsentieren
--
arme Menschen sind nette Menschen zu Fremden, weil sie keine andere
Chance haben, Neues zu erfahren, als durch Fremde, die zu ihnen kommen,
und weil sie keine andere Chance haben, ihren Notstand zu präsentieren
als durch das Gespräch mit denjenigen, die zu ihnen kommen
--
wenn der Wind in der Altstadt nach Abfallhalde riecht, ist die Armut
nicht weit, und so ist das in Limas Altstadt zum Teil: Der Wind riecht
nach Abfallhalde aus dem Industriequartier
-- die Armen haben keine Ahnung
von
Zahnpflege, das ist ein Luxus, den
sie kaum kennen
-- Armut kann nicht reisen,
sondern
nur Besuch empfangen
ARMUT: DIE ALCALDES TUN NICHTS
-- die Alcaldes arbeiten alle in
die
eigenen Taschen
-- es fehlen Selbsthilfegruppen
und
Bürgerinitiativen, und die Armen können sich auch nur schlecht
organisieren, weil sie das Organisieren nicht gewöhnt sind, und weil
sie z.T. auch verschiedene Sprachen sprechen und z.T. auch kein
Spanisch können
-- es fehlen nationale Gesetze
für
Müllsysteme, aber die Alcaldes
wollen das nicht und verhindern die nationalen Gesetze!
-- im Quartier "Victoria" von
Lima
gibt es z.B. viele Reiche,
Industrielle etc., und dort klauen auch viele
Strassenkinder:
http://www.kidsworldwide.com
-- Armut ist immer gepaart mit
Ignoranz der Reichen
--
die Reichen in Peru fahren mit Fahrplan in den teuren Bussen, die Armen
fahren ohne Fahrplan in den billigen Bussen vom Terminal Fiori
--
die bettelnden Kinder kommen nicht immer aus armen Familien, sondern
wenn man zu denen nach Hause geht, dann stehen da TV, Radio, volle
Küchenausstattung etc.
-- die Aristokratie in Perú will
ihren
Reichtum, den sie mit den Profiten aus den vielen Minen und dem Erdöl
hat, nicht mit der Bevölkerung teilen, und so ist es in vielen
"Entwicklungsländern": Die Oberschicht stellt sich juristisch auf
"stur", und die Unterschicht bekommt von Rechtes wegen vom Reichtum
nichts ab, gleichzeitig versteht die Unterschicht die Oberschicht
nicht, weil die Unterschicht anders denkt als die Oberschicht: Die
Unterschicht "funktioniert" anders...
-- die Reichen in Lima sagen, die Lima-Einwanderer sind "selber
Schuld", wenn sie nach Lima zuwandern und dann in der Wüste landen und
arm bleiben. Über die Lebensumstände in der Sierra wird nicht
diskutiert...
ARMUT: KINDERREICHTUM FÜHRT ZU
TV-SUCHT / TV-KRANKHEIT
-- es gibt keine Familienplanung
bei
armen Familien
-- Kinder haben scheint eine
Ersatzbefriedigung zu sein für Reichtum,
den man nicht hat
-- die Denklogik der armen Mutter
besagt, viele Kinder werden mich
ernähren, und so züchtet sie Sklavenkinder heran, die in der Armut
aufwachsen, und die nur noch ärmer werden, je mehr Kinder die Familie
hat
-- so produzieren die Eltern in Armut eine kleine "Armee" und können
ihre Kinder dann kommandieren, wie sie wollen, weil Kinderrechte
fehlen, zum Zweck des eigenen Überlebens, und die Eltern entwickeln
sich nicht dabei, sondern sie bleiben psychisch stecken, und die Kinder
müssen diesen Terror immer akzeptieren, weil sie keine Rechte haben
-- die Familienarmee verhindert die Entwicklung von Eigenverantwortung
-- in Fällen armer, kinderreicher
Familien herrscht die
Matriarchatsdiktatur, ein falscher Stolz ohne Spielzeuge
-- dies ergibt dann die
TV-Diktatur,
eine TV-Diktatur-Kindheit, wenn
sich die ganze Familie um den Fernseher versammelt und keine
Gedankenentwicklungen mehr möglich sind
-- so werden neue Diktatoren
herangezüchtet, die nie ganzheitlich
denken gelernt haben, sondern die nach Schemata handeln, wie in den
Fernsehfilmen gehandelt wurde
-- die TV-Kinder sind die gesamte
Kindheit über in einer Show, und
entsprechend meinen sie, das sei "das Leben"
->> die TV-Kinder kommen in
der
Jugend nicht aus der Show heraus
und spielen die Show auch im Erwachsenenleben weiter bis zur Scheidung,
und erst dann hört die Show auf, oder geht weiter, bis zur nächsten
Scheidung
->> keine Spielzeuge: Die
Kinder lernen nicht den Respekt
gegenüber dem Gegner, lernen keine Teamfähigkeit, es werden alles
Einzelkämpfermentalitäten ohne ein vernetztes Denken, der grosse
Lebenszusammenhang wird nicht erkannt
->> keine Spielzeuge + kein
Platz (viel zu kleine Wohnung) +
viele Kinder + 1 TV-Apparat = TV-süchtige Kinder und Jugendliche =
TV-Menschen
->> wenn keine Spielzeuge
vorhanden sind, kommt das Kind gar
nicht auf die Idee, was ein Spielzeug ist und im Geist existiert nur TV
und Arbeit
->> der Geist bleibt
geistig
plump auf der Arbeitsebene und auf
der Verkaufsebene stecken
->> es entwickelt sich kein
Sinn für spielerische Konstruktivität
und spielerische Perfektion
-.>> es ist mit solchen
Menschen dann kein gutes Handwerk
möglich, und es entwickelt sich kein Sinn für Reparaturen und
Investitionen
->> solche Menschenmassen
sind
"entwickelten" Menschen absolut
hilflos ausgeliefert
->> beide Seiten,
TV-Arbeitsmenschen und "entwickelte" Menschen,
wissen nicht, warum sie verschieden sind!
ARMUT: IDENTIFIKATIONSFAKTOREN
Identifikationen und
"Emanzipationsgefühl":
-- Musik
-- TV
-- Hupen
-- Handy
sind
diejenigen Elemente, die mit der Oberschicht gemeinsam sind, und diese
Gleichheit wird zelebriert bis in alle Ewigkeit, beim Handy mit z.T.
hohen Kosten.
Zentren der Armut in Lima:
-- Quartier Victoria ohne
Abfallsystem (Alcalde: Sanchez Aiscober)
-- Altstadt um Abancay und
östlich
von Abancay
-- Rimac
-- Breña (Agustino)
Sierra: Bettelnde Kinder in Lima
von
der Sierra berichten von der Armut und vom
Hunger in der Sierra, wenn man mit ihnen spricht, z.B. in Huancayo
Verdacht: Reiche brauchen Arme
-- die Armenviertel grenzen z.T.
direkt an die Reichenviertel
-- Reiche in reichen Vierteln
brauchen die Armen in den Armenvierteln
gleich nebendran, denn dort ist billige "Arbeitermasse"
--
man hält sich die Arbeiter billig, indem man die Armenviertel arm lässt
bzw. indem man z.B. systematisch Abfallsysteme verweigert
-- wenn es allen gut gehen würde,
dann gäbe es keine billigen Arbeiter
mehr und alle hätten ein Auto und Lima würde stillstehen
->> die Armut ist von den
Reichen gewollt
ARMUT HAT KEIN WASSER:
WASSER-TERROR
-- regemässig Wasser haben in
Lima
nur die Distrikte am Meer, die Aussendistrikte haben nur unregelmässig
Wasser, an Hanglagen nur 2 Stunden alle 2 Tage, und ganz oben an den
Bergen existiert oft ein Wasserhahn für 20 Häuschen, oder dann
existieren ganze Quartiere ohne Wasser
-- in Comas am Wüstenberg
hat das
Quartier 2 Stunden Wasser alle 2
Tage. Das Wasser wird in Wasserkanistern und in Wassertonnen gesammelt,
und es müssen immer möglichst viele Leute der Familie da sein, wenn das
Wasser kommt. So geht das in vielen Aussenbezirken
-- wenn das Wasser läuft,
herrscht
"Wasserpanik", das Wasser in Container
abzufüllen, die Kinder spielen z.T. mit dem Wasser
-- es gibt auch Aussenbezirke, wo
gar
kein Leitungsnetz existiert, wo gar kein Wasser fliesst und wo der
Tankwagen kommen muss. Dort muss die Bevölkerung das Wasser vom
Tankwagen kaufen, z.B. in bestimmten Quartieren von Ate
-- je mehr in der Wüste, desto schlimmer und ärmer ist die Bevölkerung,
und die Alcaldes interessieren sich nicht dafür sondern haben ihre
hohen Löhne, auch wenn sie nichts machen
-- das soziale Leben ist durch
den
Wasser-Terror sehr erschwert
-- das WC muss mit einer
Wassertonne
und mit einem Kübel funktionieren
-- die armen Leute müssen sich auch noch Wassertanks kaufen, obwohl sie
sowieso kaum Geld haben
-- es sind keine
schichtübergreifenden Kontakte möglich
-- der Wasser-Terror ist gemäss Angaben aus der Bevölkerung
organisiert: Die Wasserfirma "Sedapal" von Perú (www.sedapal.com, ohne
Angabe einer Adresse, also ohne Hauptsitz!) verweigert seit Jahrzehnten
neue Investitionen, hat Zwischenfirmen gegründet, die das Wasser
verwalten sollen, um die Verantwortung abzuschieben, und diese
Zwischenfirmen haben wiederum die Leistungen minimiert, so dass viele
Aussenquartiere heute kein Wasser oder nur 2 Stunden alle 2 Tage Wasser
haben. Die staatliche Kontrollgesellschaft "Controleria General de la
Republica" kontrolliert nicht bzw. kontrolliert nur, was dem
Präsidenten Freude bereitet. Und so wäscht die eine kriminelle Hand die
andere...
ARMUT: KÜCHE
-- Jogurtbecher und Glasschalen
existieren nicht
-- Küchenschränke existieren nicht
ARMUT: KEINE FENSTERSCHEIBEN
-- Armut hat keine Fensterscheiben, oder Fensterscheiben werden nicht
repariert, weil sie zu teuer sind
ARMUT HAT SYSTEM: ZWANG ZU
AUSGABEN
FÜR SELBSTVERSTÄNDLICHKEITEN
-- Hahnenwasser gibt es nicht,
alles
Trinkwasser muss als
"Mineralwasser" gekauft werden (Wasser kaufen), oder das Wasser der
Wassertonne muss abgekocht werden (Energieausgaben)
-- Ausgaben für dumme
Schuluniformen
(400 Soles pro Kind pro Jahr) und für alle Schulbücher
-- Ausgaben für jede Busfahrt einzeln, kein Tarifverbund
-- Ausgaben für hohen Gaspreis, den höchsten Gaspreis in ganz
Süd-"Amerika"
-- Ausgaben für sichere Taxifahrten mit Gepäck, die ohne Kriminalität
im Land normalerweise mit dem Bus bewältigt werden könnten
ARMUT: ARBEITEN
-- die Kinderarbeit beginnt mit 4
bis
5 Jahren mit dem Wäsche waschen:
Das Kind muss lernen, seine Wäsche selber von Hand zu waschen
-- Schuhputzer
-- Verkauf von Backwaren auf der
Strasse
-- Verkauf von Süssigkeiten auf
der
Strasse oder in Restaurants
-- Verkauf von Papeterieartikeln
auf
der Strasse
-- Verkauf von Getränken auf
Kreuzungen an stehende Autos und Busse
-- Verkauf von Esswaren und
Papeterieartikeln auf Kreuzungen an
stehende Autos und Busse
-- Fensterputzer auf Kreuzungen
an
stehenden Autos und Bussen
-- Bettelei
und wenn alles nichts nützt und keinen Lebensunterhalt bringt, dann
werden die Leute kriminell tätig:
-- Diebstahl / Raub / Klau im oberen Victoria und in allen
Aussenbezirken Limas, wo keine Polizei vorhanden ist
-- Prostitution und Raub während der Prostitution durch in Gruppen
organisierte Frauen im unteren Teil des Bezirks Victoria an der Grenze
zu Lince nördlich der Avenida Mexico
ARMUT: SCHULDENFALLEN
-- wenn jemand Kredite
aufgenommen
hat und die Arbeit verliert
-- wenn jemand Kredite
aufgenommen
hat und der Lohn gekürzt wird
-- die Negativzinsen der Banken
in
Perú sind unerbittlich
-- eine Schuld von 3000 Soles
kann
so
zu einer Schuld von 20'000 Soles
anwachsen
ARMUT: BETTELEI
-- nicht alle, die betteln, sind
arm
-- die Armen betteln im Bus, sie
kommen in die Busse und erzählen
irgendwelche Geschichten
-- auf der Strasse mit Geschichten
-- Kinder betteln in den Ferien
in
Restaurants, und wenn du ihnen die
Reste auf deinem Teller gibst oder ein Dessert, das du nicht magst, so
machst du sie glücklich
-- Kinder im Alter ab 4 Jahren
betteln auf den Strassen, z.B. vor einer
Bank vor dem Bankomat um ein "propina" ("Trinkgeld")
ARMUT: PSYCHISCHE
VERHALTENSSTÖRUNGEN
--
die Kinder spielen nicht und werden nicht schlauer durch Kinderspiel,
sondern müssen arbeiten oder betteln gehen, mit eingelernten Sätzen
etc.
-- die Kinder ernten nur Frust
und
Mitleid, aber nie Anerkennung
-- die Kinder können kein
Selbstwertgefühl aufbauen und werden im
Erwachsenenleben nicht fähig sein, ihre Wünsche zu äussern
-- Arme sind z.T. derart
depressiv,
dass sie an keine Wirkung von
Massnahmen mehr glauben, z.B. gegen Kakerlaken
-- Arme gleiten in eine Depression ab, so dass sie nicht mehr glauben,
dass es Leute gibt, die ihnen helfen möchten, und wenn Diebe dann noch
klauen, dann wird die Depression noch verstärkt
-- Arme können auch aggressiv
gegen
alle werden, die etwas besitzen,
weil einfach niemand hilft
-- die Solidarität gegen die Kriminalität ist gross, und mancher
Krimineller wird am Ende in Lima reich und wird nie verurteilt
-- Hilfe für Arme wäre eine Regierung, die nicht korrupt ist, die die
Industrie genau kontrolliert, und die Reinvestitionen auch in der
Sierra vornimmt, so dass die Völkerwanderung nach Lima zum Stillstand
kommt
ARMUT BEI DEN INDIGENAS - DIE
VÖLKERWANDERUNG OHNE WEITERKOMMEN
-- die Indigenas warten schon
lange
auf ein Wunder, und es passiert
in der Sierra einfach nichts für sie. Im Gegenteil: Bis heute werden
die Indigena-Kinder wegen fehlenden Schuluniformen oft aus den Schulen
ausgeschlossen
-- die Menschen der Sierra sehen Filme über Lima und glauben, das sei
die Realität, aber die Realität für Zuwanderer in den Wüstendistrikten
wird nie gezeigt und nie erwähnt
-- deswegen gehen viele Indigenas nach Lima in der Hoffnung, dass es
dort besser wird
-- die Indigenas landen in Lima in den Aussenbezirken in der Wüste ohne
Wasser, mit langen Busverbindungen zum Zentrum, und da die Indigenas
aufgrund der Diskriminierung durch Schuluniformen oft in den
Analphabetismus gezwungen wurden und keine Kenntnisse in Strategie,
Buchhaltung oder Marktforschung und Marketing haben, haben sie keine
Chance und betteln wie in der Sierra
-- und die angestammte, reiche Bevölkerung von Lima und die Regierung
von Lima gibt den Indigenas die Schuld, dass sie nach Lima gekommen
sind. Die Indigenas sind die direkten Nachkommen der Inkas, und die
Mestizen und die Weissen im Staat Perú lassen sie betteln...
ARMUT IST ORGANISIERT
-- Armut ist mit gezielten Preisen und mit Boykotten der Bevölkerung
durch den Staat organisiert
-- in den Schulen existiert kein Schulfach das lehrt, wie man die Armut
überwindet, und die Schule lehrt auch nicht, wie man ein Leben bei 0
anfängt, also wissen es die Leute auch nicht, und Leute, die wegen
fehlenden Schuluniformen nicht in die Schule gehen durften, wissen es
erst recht nicht
-- die europäischen Regierungen, die Schweiz
als Bankenzentrum und der Bundesrat und die Banken meinen, sie seien
nicht daran beteiligt, das sind sie aber sehr, denn die Reichen aus
Perú verschiffen ihre Vermögen in die Schweiz, wo sie für die Armen
unerreichbar sind, und so machen das auch die afrikanischen und
asiatischen Herrscherfamilien
-- die "Hilfsorganisationen" spielen Hilfe vor und täuschen die
Weltöffentlichkeit zusätzlich, dabei haben die "Hilfsorganisationen"
nur ihre eigenen Programme, die sie in Europa entworfen haben, und mit
der armen Bevölkerung wird nie gesprochen
SCHMUTZIGE
--
Leute, die ihr Haus nicht putzen können, werden als "cochinos"
bezeichnet ("Dreckspatz", "Mistfink", span. auch "sucios"). Nach den
psychischen Gründen wird dabei nicht gefragt.
ARMUT: KLAU / DIEBSTAHL
ALS
NOTHILFE DER
ARMUT
-- die Frustration für die Zugezogenen, die in den Aussenbezirken in
der Wüste landen, ist derart
gross, dass die Leute z.T. lieber klauen statt arbeiten, und wenn es
keine Arbeit gibt, dann ist Klauen das einzige Einkommen...
-- so beklauen Arme andere Arme, und so bleiben auch tüchtige Arme arm,
wenn sie auch noch beklaut werden, oder die Diebe gehen in die reichen
Quartiere und versuchen, Touristen oder reiche Peruaner zu beklauen,
die nicht auf ihre Sachen aufpassen
-- es ist anzunehmen, dass 10 bis 15% aller Einwohner von Lima in ihrem
Leben mindestens einmal überfallen und beraubt werden
-- wenn Arme beklaut werden, dann bleiben Arme arm, und das nützt der
korrupten Regierung, wenn die Armen arm bleiben, und gleichzeitig
finden die Kriminellen ihre Opfer und gehen nicht auf die Regierung
los, wenn die korrupte Regierung die Kriminalität toleriert
-- und auf die Touristen, die vom Staat bevorzugt behandelt werden mit
schönen Reisebussen etc., gehen die Diebe und Diebesbanden besonders
gerne los, denn sie sind auch das Feindbild des "Gringo", das in der
Schule vermittelt wird
-- höchste Alarmstufe gilt, wenn sich ein Streuner und Mototaxis
gleichzeitig an einer Kreuzung befinden
-- da wertvolle Sachen und Gepäcktaschen in Limas gefährlichen
Quartieren nicht sicher sind, ergibt sich eine Taxi-Hysterie: Jeder
möchte seine grossen Sachen mit dem Taxi sicher transportieren. Dies
ist aber nur möglich, wenn man im Taxi auch die Fenster schliessen
kann, billige Taxi ohne Fensterheber kommen nicht in Frage. Das
Taxigewerbe profitiert so indirekt von der Kriminalität. Gleichzeitig
werden Taxifahrer auch Opfer von Raub: Durchschnittlich wird ein
Taxifahrer pro Tag in Lima beraubt und ermordet und sein Auto billig
verkauft (500 Soles) oder in Teile zerlegt, die dann in Victoria auf
den Autoteilemärkten verkauft werden. Der Teufelskreis dreht sich:
Sichere Taxis werden zum Ziel der Räuber, nicht mehr der Inhalt des
Gepäcks der Fahrgäste...
ARMUT: DER ORGANISIERTE KLAU / DIEBSTAHL UND DER WIEDERVERKAUF
-- Diebesgut kann auf grossen Märkten planmässig wieder verkauft
werden: Die Diebe wissen genau, wo sie die geklauten Handys und
Fotoapparate wieder loswerden
-- auch Brillen werden gern geklaut und wieder verkauft
-- die Logik ist folgende: Wenn die Schule immer sagt, dass die
"Gringos" Süd-"Amerika" das ganze Gold geklaut haben, und wenn der
Staat die Minen Perús bis heute an ausländische Firmen billig verkauft
und der Bevölkerung nichts vom Profit weitergibt, dann klaut auch die
peruanische Bevölkerung, wo sie kann, und verkauft die geklauten
Sachen. Perú hat in diesem Sinn eine Klau-Mentalität, die seines
Gleichen sucht, und die Regierung verdrängt dies systematisch mit ihren Clubs für die Reichen
-- solche Märkte, wo geklaute Ware angenommen wird, sind "La Cachina",
"Las Malvinas", beide an der Avenida Argentina, dann "Polvos Azules" am
Ende der Stadtautobahn an der Avenida Grau, dann "Paruro" und "Tacora"
an der Calle Capon, und "La Tupac" in Comas. Wem eine Kamera oder ein
Handy geklaut worden ist, der kann sie dort wiederfinden, und man
sollte seine wertvollen Sachen immer speziell markieren, denn an dieser
Markierung kann man später beweisen, dass einem dieses oder jenes Teil
auch gehört, das gilt vor allem für Kameras, Handys und Brillen
-- die korrupte Regierung in Lima greift nicht ein
MÄRKTE FÜR GEKLAUTE KAMERAS UND HANDYS
Der Bericht der Zeitung "El Comercio Peru" (deutsch: "Der Handel Perú")
mit dem Titel "Este Año se
registraron unos 70 mil robos de celulares en el país" ("Dieses Jahr
wurden 70'000 Handy-Diebstähle im Land registriert") (www.elcomercioperu.com.pe/EdicionImpresa/Html/2005-10-30/impLima0394581.html)
vom 30.10.2005
besagt:
-- Märkte, wo Diebesgut verkauft wird ("mercado negro de cosas robadas"
ist z.B. der Markt "Las Malvinas" an der 4. und 8. Quadra der Avenida
Argentina
-- von Januar bis September 2005 sind landesweit 70'000 regestrierte
Diebstähle von Handys zu beklagen [und die Dunkelziffer dürfte weit
höher liegen]
-- die Polizei schätzt, dass 85% der Handy-Diebstähle in Lima
passieren, 200 pro Tag landesweit, das sind über 50% mehr als 2004
-- die Handys werden auf dem Schwarzmarkt für 10 bis 30 Soles verkauft
-- zum Teil werden die geklauten Handys im Strassenverkauf an
Autofahrer verkauft, z.B. an der Avenida G. Dansey, aber der Kauf ist
sehr riskant, denn es wird nicht geprüft, ob das Handy funktioniert
-- andere Diebesgutmärkte sind "Tacora" und "Polvos Azules"
-- es handelt sich dabei meist um Handys
-- die Servicenummern werden mit einer Spezialsoftware ausgetauscht
-- dann werden die Handys zu den Konzessionären der Firmen gebracht, um
die Telefonverbindung zu aktivieren
-- [die Telefonfirmen sind also Hehler der Diebe]
-- dann werden die Handys im Verkauf ausgestellt, obwohl viele
Konzessionäre wissen, dass die Handys gestohlen sind
Ein anderer Artikel vom 14.3.2007 vom Konsumentenschutz in Perú "Aspec"
mit dem Titel "Venden celulares robados en puestos con licencia
municipal" ("Sie
verkaufen gestohlene Handys auf Marktständen mit städtischen Lizenzen")
schildert:
-- Untersuchungen gegen die Diebesbanden und die Wiederverkäufer
bleiben aus
-- Quittungen oder Rechnungen gibt es auf den Diebesgutmärkten nicht
-- niemand der Regierung entscheidet, die Märkte für Diebesgut zu
schliessen
-- die Deliktzahl hat sich beim Handy-Diebstahl im Jahr 2006 gegenüber
2005 verdoppelt
MÄRKTE FÜR GEKLAUTE AUTOS UND AUTOTEILE - MORDE AN TAXIFAHRERN
Der Artikel "Cachina en Vitrina" von www.caretas.com
(http://www.caretas.com.pe/2003/1784/articulos/cachina.html)
beschreibt:
-- im Distrikt Victoria gibt es einen Markt für Autoteile, z.B. der
Markt "San Jacinto"
-- in Lima werden pro Tag 20 Autos gestohlen
-- die Journalisten betrachten die Märkte als Ursache für die
Diebstahlrate [ohne die wahren Ursachen in der Sierra und mit dem
Wasser zu sehen]
-- Taxifahrer werden ermordet, die Autos zerlegt und die Teile in den
Märkten des Distrikts Victoria verkauft
-- die Polizei arbeitet offiziell gegen die Kriminalität mit der
"División de Investigación de Robos de la PNP" unter Oberst PNP Eusebio
Felix, aber mit wenig Effizienz
-- die beraubten Leute kaufen immer mehr auf dem schwarzen Markt ihre
Sachen wieder, so dass sich ein Teufelskreis ergibt ("círculo vicioso")
-- eine Diebesbande für Computerteile, die viele Internetcafes beraubt
hat, heisst "Pentium IV de San Juan Lurigancho" und konnte festgenommen
werden
-- bis heute existieren Schwarzmärkte für Computer-Diebesgut, z.B. "Las
Malvinas", "Mesa Rodonda", die Computermärkte am Jiron Paruro und am
Jiron Wilson
-- vom Markt "Las Malvinas" ist der Markt "La Cachina" bekannt, im
achten Quadra der Avenida Argentina
-- der Alcalde des Distrikts Lima, Luis Castañeda, tut nichts gegen die
Schwarzmärkte
-- dem Artikel ist eine Karte mit den Schwarzmärkten beigefügt:
http://www.caretas.com.pe/2003/1784/web/cachina/43-1.jpg

Karte von Lima mit den Schwarzmärkten für Diebesgut, wo beklaute
Personen ihre Sachen wiederfinden
Legende:
1. Avenida Gerardo Unger oder Túpac Amarú (Distrikt Independencia):
Autoteile und Elektrogeräte
2. Las Malvinas (Distrikt Lima): Verschiedene Artikel
3. Cantagallo (Distrikt Lima): Verschiedene Artikel
4. Tacora (Distrikt Victoria): Verschiedene Artikel
5. Avenida Grau (Victoria): Velos / Fahrräder
6. Polvos Azules (Victoria): Autoradios und Elektrogeräte
7. San Jacinto (Victoria): Autoteile
8. La Cachina (San Juan de Miraflores): Autoteile und Elektrogeräte
Schlussfolgerung:
->> der Alcalde des Bezirks Lima denkt vielleicht, es sei nicht
seine "Aufgabe", gegen die Kriminalität vorzugehen...
->> die ganze Polizeipräsenz in den "sicheren Quartieren" ist
eine Riesenshow für nichts, denn so lange die Schwarzmärkte für
Diebesgut existieren, lohnt sich der Klau und der Klau steigt immer
weiter an, wenn die bestohlenen Leute dort auch ihre Sachen wieder
kaufen....
ARMUT: PROSTITUTION UND ORGANISIERTER KLAU
-- die Prostitution der Armen findet im Bezirk Victoria an der Grenze
zu Lince statt, nördlich der Avenida Mexico
-- junge Mädchen
prostituieren
sich für ihre Familie, um die gesamte Familie aus der Armut zu retten, und die jungen Mädchen führen meistens gar
keinen Sex aus, sondern lassen es bei Vorspielsituationen bleiben
-- mit der Prostitution
verbunden sind Schutzgelder für die "Beschützer" und oft auch ein
Gruppendiebstahl am zahlenden Gast / Tourist. Die Prostitution in
Süd-"Amerika" ist nicht ein "sicheres Geschäft" wie in Europa, sondern
hier herrschen erst recht die Feindbilder gegen den "Gringo" oder gegen
die "Reichen", da kennen die Armen keine Skrupel
-- wenn der Gast
Wertgegenstände auf sich trägt oder viel Geld bei sich hat, sind die
Gegenstände und das Geld nach dem Sex oft nicht mehr da: Es herrscht
der bandenmässige Klau, um möglichst schnell aus der Armut loszukommen,
und die Wertgegenstände kann man ja leicht auf den Schwarzmärkten
wieder loswerden
-- am Ende kosten 30 Minuten Sex also nicht 20 Soles wie "abgemacht",
sondern 10 Minuten Vorspiel kosten ca. 300 Soles, und das sollte der
Tourist bedenken!
ARMUT: KLAU VON WASSERMESSGERÄTEN
-- regelmässig werden in Lima Wassermessgeräte geklaut und die Bronze
im Messgerät eingeschmolzen und auf dem Schwarzmarkt verkauft
-- die Diebstähle von Wassermessgeräten verursachen in Lima regelmässig
Überschwemmungen, die ganz überraschend auftreten können, z.B. am
Samstagmorgen, wenn vorher Freitagabend war und jugendliche Diebe nicht
wussten, was sie tun sollten
SCHLUSSFOLGERUNG: ROBA-MENTALITÄT - ROBA-ANGST - WIE ZUR WEIMARER ZEIT
->> es ergibt sich eine Roba-Mentalität und eine Roba-Angst
(robar = stehlen)
->> es herrschen absolut kriminelle Zustände wie in der Republik
von Weimar, "Weimarer Zustände"
->> in dieser kriminellen Kultur von Lima können keine Nerven
wachsen, die staatstragend sind
->> die Leute wissen nicht, wie man aus kriminellen
Teufelskreisen aussteigt und Aussteigerprogramme gibt es nicht
->> die korrupte peruanische Regierung müsste als erstes aus
ihren kriminellen Teufelskreisen aussteigen
->> in Perú herrscht zu einem gewissen Grad ein Raubrittertum des
Mittelalters
->> die Bevölkerung ist am Ende durch ihre eigene Kriminalität
blockiert, und die korrupte Regierung lässt dies zu, und es gibt auch
Schubladen, die sich plötzlich nicht mehr schliessen lassen!
->> so kriminell, wie sie sind, so denken die Kriminellen oft
auch von den anderen und kommen von ihrer eigenen Kriminalität nicht
mehr los
->> in der Oberschicht herrscht Verdrängung der Probleme bis zum
Gehtnichtmehr
->> die Regierung behandelt die eigene Bevölkerung als Ausländer
und heisst die Touristen mit Touristentelefon und Tourismuspolizei
willkommen...
->> es herrscht ein Arrogantismus und Rassismus in der Regierung,
wie es kaum woanders vorhanden ist
->> Leute, die man ohne Wasser lässt, kann man nicht erziehen!!
->> die Leute werden in den Aussenbezirken von Lima in der Wüste
allein gelassen. Das ist die höchste Kriminalität einer Regierung
.->> die Leute in der Wüste werden dem "Neo-Liberalismus"
ausgesetzt, und was der "Neo-Liberalismus" mit den Leuten in der Wüste
macht, ist klar: verhungern lassen
->> und das gibt eine grosse Solidarität für die Diebe unter den
Armen, und die korrupte Regierung schiebt falsche Gründe für die Armut
vor, so dass sie selber nicht als Täterin dasteht, und die korrupte
Regierung schaltet Ablenkmanöver im In- und Ausland, um nicht entdeckt
zu werden, mit falscher Sündenbockpropaganda etc., so wie es die "USA"
auch seit Jahrzehnten tut
->> und Fujimori hat soziologisch nichts gesehen, sondern er hat
nur die Disziplin gegen den Diebstahl verschärft, die Armut hat er
nicht beseitigt
->> und wer in Lima ist, der will nicht zurück in die Sierra
wegen der Arbeitslosigkeit in der Sierra
->> in Lima ist die Kriminalität wegen der Wüste besonders hoch:
Wer nicht klaut, überlebt nicht!
->> es will einfach niemand etwas für die Sierra tun, und etwas
für die Sierra zu tun, ergibt einen schlechten Ruf, weil die
Sierra-Bevölkerung z.B. als "cholo" verleumdet wird und von den Reichen
in Lima z.B. gesagt wird, die Mentalität in der Sierra sei an ihrer
Armut Schuld...
->> auch die Reiseführer sagen nichts, und die Oberschicht feiert
ihre Partys, während in der Sierra jährlich schätzungsweise 20'000 bis
50'000 Kinder an der Kälte und am Hunger sterben
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Aus der Armut herauskommen
-- allgemein greifen die Armen die falschen an, nämlich die Touristen
statt die korrupte Regierung. Es fehlen Massendemonstrationen und
Widerstand gegen die korrupte, peruanische Regierung, die sich auch
noch "katholisch" nennt und die Leute in der Sierra und in der Wüste
verhungern lässt, so dass in der Sierra hohe Sterberaten und in Lima
hohe Kriminalitätsraten existieren
-- Kindheiten nach Berufsgruppen ausrichten und mit den Eltern
kooperieren
-- es braucht Programme für die Sierra, so dass die Völkerwanderung
nach Lima aufhört
-- kleine Zementschäden selbst beheben lernen
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"Hilfsorganisationen"
-- die "Hilfsorganisationen"
machen
Projekte für sich selbst und geben
das Wissen aber nicht an die Bevölkerungen weiter
-- Beispiel einer solchen
"Hilfsorganisation": http://www.madventurer.com,
Newcastle, 0845-1211996
--
Ziel müsste sein, die Bevölkerungen so weit zu bilden, dass sie selber
Projekte starten und realisieren können, ohne fremde Hilfe
-- die "Hilfsorganisationen"
haben
bis heute völlig versagt und haben
nie mit der Bevölkerung geredet, und so bleibt die Armut
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Namen-Rassismus - das Ausland
soll besser sein
AUSLÄNDISCHE NAMEN
--
auch andere Personen finden den Namen "Palomino" als gewöhnlich, aber
nicht hässlich, gleichzeitig finden sie den Namen "Schulz" gut, eine
Katastrophe
-- alles, was nicht "spanisch"
klingt, wird in Perú
besser bewertet als das Spanische, da hat man mit dem Namen "Palomino"
schlechte Karten
-- die Peruaner und Peruanerinnen
träumen ein Leben
lang von fremden, "besseren" Namen, die nicht spanisch klingen. Die
Einstellung zu den nicht-spanischen Namen kommt sicher auch vom
anti-spanischen Schulunterricht, ist also eine Manipulation, ohne eine
ganzheitliche Identität zu erreichen, ist also ein geistiger Krieg von
Extremisten und Extremistinnen gegen Spanien, der bis heute fortdauert
DER NAME "PALOMINO"
--
gemäss Hotelchefin Frau Robles ist der Name "Palomino" ein Name der
Sierra und wird von Rassisten mit Armut gleichgesetzt. Leute, die gegen
den Namen "Palomino" sind, haben Komplexe