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Rassismus in Peru
Unbeschreibliche Zustände der Primitivität in Peru - die Peruaner blockieren sich im Rassismus, und der Regierung gefällts
Rassistische Strukturen und Gebräuche in Peru
In Peru herrscht
-- Rassismus gegenüber den eigenen Leuten, vor allem Arm gegen Reich und Reich gegen Arm
-- Rassismus gegen die Leute im Urwald, die "unzivilisiert" leben (die noch mit der Natur und nicht gegen die Natur leben)
-- und Rassismus gegen Weisse als "Gringos", und das Fernsehen und das Radio melden nur schlechte Nachrichten über Ausländer (Gringos), um sich "als Peruaner" besser zu fühlen, positive Nachrichten über Ausländer gibt es nicht
-- Sexismus noch und nöcher, die Männer können nicht sauber urinieren, und die Frauen meinen, wer ein Mann ist, der ist gleich ein Vergewaltiger, denn auch über Männer gibt es im Radio und im Fernsehen kaum positive Nachrichten, und wenn, dann nur über den Präsidenten, wenn er eine Kläranlage eröffnet oder so.
Diese Zusammenhänge zeigen, dass in Peru kein Sozialverhalten herrscht, sondern ein tierisches Verhalten.
Es ist grausam in Peru, es herrscht die totale soziologische Unkenntnis. Die Regierung ist auch nicht scharf auf soziales Wissen, denn die organisiert ihre Korruptionsgelder und verwaltet die Minen, Ölfelder und Gasfelder, das ist genug Arbeit für die Regierung, mehr muss man ja nicht tun. Die Regierung profitiert ja, wenn es keine sozialen Einrichtungen gibt. Es herrscht ein Sarkasmus im Land, das kann man sich in Europa nicht vorstellen. Die Menschen sterben in den Bergen in der Kälte, weil Fensterscheiben fehlen, und die Regierung geht in die Karibik in die Ferien, weil an der peruanischen Küste meistens Nebel ist. Es ist unglaublich...
Der Rassismus ist auch im Verkehrswesen, wo Strassen einfach nie abgesichert werden, aber die Regierung nimmt ja das Flugzeug, also muss man keine Strassen absichern, und alle Wochen haben wir ein Massaker mit einem Bus in einer Schlucht - oder letzthin wieder ein Kleinbus in einem Fluss.
Die Pferde der Postkutschen früher sind immer nach dem Weg gelaufen, und die Pferde fielen nie in die Schlucht hinunter, aber die Chauffeure von heute schaffen es oft nicht mehr, weil sie 2 Jobs haben und in der Nacht am Steuer einschlafen oder zu schnell die Strassen daherrasen. So ist das in Peru: Arme Leute, die in der Nacht reisen müssen, sterben oft - und die Regierung kontrolliert nichts, und mit ihrem europäischen Lohn nehmen die das Flugzeug.
Rassismus am Steuer: Ja, dem Chauffeur sind die Passagiere egal...
Frauen platzen vor Neid, wenn ich mit meiner Freundin unterwegs bin: Die hat einen Gringo, und sie nicht...
Aber wir werden auch immer wieder von Taxifahrern angepöbelt, die wollen, dass wir ins Taxi steigen...
In Peru haben die Taxifahrer die Unsitte, dauernd Fussgänger anzuhupen, um Fussgänger ins Taxi zu locken. Eigentlich ist das verboten, aber die Taxis terrorisieren bis heute noch systematisch die Fussgänger, v.a. an Busstationen, um den Busfirmen die Passagiere abzujagen, und blockieren auch noch Busstationen. Die Polizei kann das kontrollieren und Bussen verteilen, tut sie aber nie gegen die Arschloch-Taxifarer von Peru, sondern sie verteilt Bussen gegen Chauffeure des öffentlichen Verkehrs, wenn etwas dort nicht stimmt...
Peruanische Frauen:
-- eine wollte mich christianisieren
-- eine wollte mich nach Europa zurückmanipulieren
-- eine wollte mich rassistisch missionieren und behauptete, die Sierra-Bevölkerung sei für nichts zu gebrauchen etc.
-- eine wollte mich zu einer Abfindung manipulieren, obwohl gar keine Beziehung bestanden hatte.
Rassismus überall, und soziale Kenntnisse 0. Die Peruaner betrachten Rassismus als "Sport" und haben das Gefühl, sie seien "normal" und bleiben arm und wissen nicht, woran das liegt.
Auch in Peru fehlt ein grosses Eisenbahnnetz, das für den Personentransport wie für den Gütertransport so wichtig wäre. Es ist also so: Es gibt kaum Eisenbahn, und die Kartoffeln aus der Sierra kosten dann mehr als importierte Kartoffeln. Deswegen essen die Leute an der Küste importierte Einheitskartoffeln, und die Kartoffeln aus der Sierra sieht man an der Küste nie, und so kennen die Peruaner die Produkte der Sierra kaum. Rassismus? Klar, die Peruaner und Peruanerinnen finden Rassismus "normal". Es ist schrecklich...
Peruanische Küche? Ja, Küste, Berge und Urwald, das gibt peruanische Küche. Wenn die Leute in Peru sozial besser geschult wären, dann könnte man es in Peru aushalten. Aber es ist eben - nicht auszuhalten.
Ah, und da ist ein grausamer Rassismus noch in den Schlagerliedern, der gegen Mitmenschen gerichtet ist, wenn zum Spass Liedtexte wie "raus, raus, raus, raus" ("fuera, fuera, fuera, fuera") oder "Hau doch ab" ("Largate") einer gewissen "Gruppe 5" (besser bezeichnet als "Dumme Gruppe" oder als "Schweinegruppe") gesungen wird. Es ist unglaublich, aber die Peruaner finden diesen Rassismus "normal"...
Und kombiniert mit der rassistischen Musik ist auch eine Tradition, ganze Nächte durchzufeiern ohne Rücksicht auf die Nachbarn. Das heisst: Nachtruhe existiert eigentlich kaum. Wenn Sie also in einem Land wohnen wollen, wo es keine Nachtruhe gibt, dann müssen Sie nach Peru reisen, wo alle Spass daran haben, die Leute in der Nacht mit lauter Haus-Disco zu terrorisieren. Das ist "normal" in Peru, auch wenn das Gesetz anders lautet...
Was in Peru fehlt - und wegen Rassismus fehlt einiges in Peru
Die Regierung in Peru mit seinen verschiedenen Kulturen besteht aus Mestizen oder Spanisch-Stämmigen in Lima, und der Rest der Bevölkerung soll schauen, wie er zurechtkommt. Das ist das Handlungsprinzip. Es ist egal, wer an der Macht ist, denn an dieser rassistischen Struktur mit Lima gegen den Rest des Landes ändert sich nicht viel, wenn die Regierung wechselt. Die reiche Regierung lacht also die Armen aus, und dieser Rassismus ist "normal". Durch diesen Rassismus kommt es dazu, dass einige Sachen einfach fehlen, die für eine Breitenentwicklung der Bevölkerung notwendig sind. Und mit Entwicklungshilfe kann da nicht viel machen.
Entwicklungshilfe?
-- es fehlt das 3-Gang-Velo in Peru
-- es fehlt ELMEX in Peru
-- es fehlt Olivenöl im Restaurant, es fehlt auch oft Mineralwasser in den Restaurants
-- es fehlen schnelle Kartoffelschäler
-- es fehlen Brockenhäuser
-- es fehlen Bibliotheken
-- es fehlen Handy-Kurse für ältere Menschen
-- es fehlen Grundkurse zur Wirtschaftlichkeit von Familien
-- es fehlen neutral verteilte Stipendien (Peru hat nur ein Stipendienwesen für politische "Freunde", sonst nichts)
-- es fehlen Briefkästen für Wohnblöcke
-- es fehlen Fensterscheiben in der Sierra, um die Leute vor Lungenentzündungen zu bewahren
-- es fehlt für die grosse Mehrheit die Kenntnis über Psychologie und der Zugang zu psychologischer Hilfe (deswegen gibt es viel Gewalt und Sarkasmus in Peru)
-- es fehlt die Anti-Floh-Pille für Hunde
-- es fehlt der Rechtsvortritt
-- es fehlt die Aufklärung über die Zusammenhänge von Werbemanipulationen
-- es fehlt Bienenwachsbalsam
-- es fehlt Silikonlöser.
Entwicklungshilfe? wäre einfach, aber die Regierung interessiert es nicht, und viele Leute der Armen sind derart stolz mit dem peruanischen Nationalismus, mit dem peruanischen Militarismus, und mit dem peruanischen Rassismus, so dass sie sich "gut" fühlen und ihre destruktiven Gewohnheiten nicht ändern wollen...
In Peru fehlt das 3-Gang-Velo. Nicht zu glauben, aber das ist wahr. In der Schweiz war das 3-Gang-Velo immer die Basis jedes Veloverkehrs, als Kind, bei jedem Wetter für die Schule etc. In Peru gibt es keine 3-Gang-Velos, sondern fast alle fahren nur mit einem einzigen Gang. So ist das Velo garantiert langsamer als ein Auto. Der Regierung von Peru ist das egal, denn - die Regierung fährt ja Auto...
ELMEX: Ich habe 2008 bis 2009 1 Jahr ohne ELMEX in Peru gelebt, und dann hat der Zahnarzt 12 Karies festgestellt. Dann habe ich mir von einer netten Person ELMEX aus der Schweiz schicken lassen, für 1 Jahr reicht es. Aber Peruaner haben keine Elmex. Die Regierung scheint es nicht zu interessieren...
Das Olivenöl fehlt in den Restaurants von Peru. Damit könnte man so viel erreichen, wenn Olivenöl verwendet würde. Die Regierung interessiert es nicht...
Ich habe in Peru vergeblich die bügelförmigen Kartoffelschäler gesucht. Nein, so etwas Praktisches gibt es in Peru eben nicht, denn das wäre ja eine Effizienzsteigerung für die Durchschnittsbevölkerung. Die Regierung interessiert es nicht...
Brockenhäuser habe ich in Peru bisher nur eins gesehen, in Ayacucho. In Lima habe ich bisher kein einziges Brockenhaus gesehen, nur einzelne Marktstände in armen Distrikten, wo Gebrauchtwaren angeboten wurden. Brockenhäuser wären in Peru dringend notwendig, um das Wegwerfen noch brauchbarer Waren zu verhindern, und um ärmeren Menschen den Kauf gebrauchter Waren zu ermöglichen. Bis heute müssen die Leute immer alles neu kaufen, wenn sie etwas kaufen, und in Peru herrscht ein unglaublicher Nationalstolz, dass man nichts aus dem "Abfall" will, und ein schönes Teil aus dem Abfall bleibt für die stolzen Peruaner eben "Abfall". Die peruanische Mentalität blockiert sich also selber. Die Regierung interessiert es nicht. Die haben noch nie ein Brocki wie in Zürich oder in Winterthur gesehen...
Überraschenderweise fehlen in Peru - ein solch reiches Land an Bodenschätzen - auch Bibliotheken. Ganze Stadtteile wie in Lima sind ohne Bibliothek. Ganze Regionen wie z.B. die Region Nasca haben praktisch keine neuen Bücher in der Bibliothek, sondern nur Bücher bis in die 1960er Jahre. Nun, es ist dann eben kein Wunder, dass die jungen Generationen keine Lust am Lesen entwickeln, wenn gar keine Bücher zum Lesen da sind. Dann gehen die Jugendlichen eben lieber tanzen und schalten ihre Knutsch-Musik ein für den nächsten Abend. Die Regierung interessiert es nicht, ob alle Peruaner lesen oder nicht, denn wenn weniger Leute lesen, dann hat die Regierung weniger Konkurrenz bei der Verteilung der Korruptionsgelder aus den Minengeschäften...
Handy-Kurse? In Peru gibt es massenweise Leute, die noch nie ein SMS geschrieben haben, oder die sich sogar weigern, ein SMS schreiben zu lernen. Ja, mein Gott. Die Eltern sind nicht nur zu faul, SMS zu schreiben, sondern sie sind auch zu stolz und meinen, nur mit der eigenen Stimme würde Autorität ausgeübt, und mit SMS könnte man ja betrogen werden. Also, wenn die Menschen schon kaum Schreibmaschine gelernt haben, wie sollen sie dann SMS schreiben lernen können? So werden zig Millionen Soles mit Telefongesprächen vertelefoniert, obwohl das eigentlich nicht nötig wäre. Und die Menschen bleiben arm, und die Telefongesellschaften werden reich. Die Regierung meint, das sei "Freiheit"...
Grundkurse zur Wirtschaft von Familien? Ja, das wäre bitter nötig, um eben solche Ineffizienzen wie fehlende Brockenhäuser oder fehlende Handy-Kurse zu beseitigen, und um den Familien klarzumachen, dass es sich lohne, dazuzulernen, und dass sich der falsche Peruaner-Stolz eben nicht lohnt. Es gibt auch z.T. ganze Familien, akzeptiert haben, dass sie eben "arm" sind, obwohl Entwicklungsmöglichkeiten da wären. Sie suchen einfach keine bessere Arbeit, oder sie suchen gar kein Zusatzeinkommen. Der Fatalismus geht dahin, dass die Eltern sich sagen, dass die Kinder dann ja die Familie ernähren würden. Grundkurse zur Wirtschaft von Familien würden also Mut machen und diesen Fatalismus überwinden. Die Regierung interessiert es nicht, denn wenn die Leute arm bleiben, profitiert die Regierung am meisten und hat weniger Konkurrenz...
Stipendien? Das ist eine entscheidende Frage, ob die Regierung Armut beseitigen will. Die Regierung von Peru will das nicht, denn Stipendien für Arme fehlen meistens. Peru kennt kein Stipendienwesen, sondern die Eltern müssen alles selbst bezahlen für die Kinder. Grosse Studien kann sich eigentlich nur jemand leisten, der Verwandte in Europa oder in den "USA" hat und von dort das Studiengeld zugeschickt bekommt. Stipendien würden bei den vielen Armen in Peru einen radikalen Bildungsschub auslösen und innerhalb von 20 Jahren ganze Quartiere verändern. Aber der Regierung ist das egal, denn sie will, dass die Leute eigentlich eher arm bleiben - weil so die Konkurrenz für die Regierung selbst wegfällt.
Briefkästen in Wohnblöcken? Ja, das wäre etwas Neues. Meistens haben die Wohnblöcke nicht einmal einen Sammelbriefkasten. Post gibt es eigentlich kaum in Peru, und wenn, dann wird die Post durch das Gitter geworfen. Also ist es durchaus möglich, dass Post abhanden kommt in Peru. Neugierige Fitzels machen es sich zum Sport, gewisse Post zu klauen, zum Beispiel Bankenbriefe. Das ist ganz "normal" in Peru. Wieso soll man denn die Privatsphäre respektieren, wenn da einer dauernd Bankenbriefe bekommt? Der Regierung ist es egal, die haben ihre Einfamilienhäuschen...
Fensterscheiben in der Sierra gegen die Kälte? Ja da schau her, es fehlen Fensterscheiben. Ein Grossteil der Bevölkerung in den Bergen von Peru lebt bis heute ohne Fensterscheiben. Man hat das Geld nicht für das Fensterglas, und Fensterglas ist in den hohen Bergen in der Sierra von Peru für Peruaner sauteuer, wenn man es mit den niedrigen Löhnen ins Verhältnis setzt. Also es ist so: Jährlich sterben viele Kinder in der Kälte der Nächte in den Hohen Bergen von Peru, weil Fensterscheiben fehlen. Der Regierung ist das egal, wenn in der Sierra Kinder sterben, denn die Regierung hätte gerne die gesamte Sierra von Peru ohne Bevölkerung, nur noch mit den Minen. Dann könnte man endlich so viel Minen ausbeuten, wie die Regierung will, ohne die lästige Bevölkerung und Lohnforderungen. So lange die Gesamtbevölkerung von Peru zunimmt, ist es der Regierung sowieso egal, ob da ein paar 1000 Kinder mehr oder weniger sterben. Die Sierra-Bevölkerung wird sowieso pauschal als "dumm" abqualifiziert, weil nicht alle Kinder in die Schule können, weil das Geld für die Schuluniformen fehlt. Na, das will doch die Regierung so, denn so bleiben die Minen und die Ölfelder und die Gasfelder unter der kleinen Clique der peruanischen Regierung in Lima. Rassismus? ist ja legal in Peru, und nützt der Regierung.
Psychologie? ist in Peru eigentlich eher unbekannt. Die Gesamtzusammenhänge der Menschenentwicklung sind kaum bekannt, wenn es im Dorf oder im Stadtteil nicht irgendeinen Guru hat, der Weisheit spricht. Und da es in Peru kaum Bücher oder Bibliotheken gibt, kann sich die Durchschnittsbevölkerung auch kaum über die Bücher-Weiterbildung psychologisch weiterbilden. Und am Fernsehen wird kaum Psychologie gezeigt, sondern viel Show, Gewalt und Action und Rache ohne Mittelweg. So bleibt die grosse Mehrheit der Peruanerinnen und Peruaner ohne psychologische Bildung, ohne psychologische Lebenserfahrung, sondern Frauen und Männer meinen immer gleich, es komme eine Gewaltreaktion, oder man müsse mit Gewalt reagieren. Deswegen ist die Gewaltdeliktsrate in Peru viel höher als in Europa. Ausserdem ist es so, dass sich die Peruanerinnen und Peruaner immer noch "gebildet" fühlen, wenn sie peruanisches Fernsehen schauen. Aber das peruanische Fernsehen bringt hauptsächlich negative Nachrichten, und vor allem über Ausländer werden nur negative Nachrichten gezeigt. Das heisst, dass die normale Bevölkerung immer denkt, ein Ausländer sei reich, aber böse, und man dürfe ihm nicht trauen. Und so kommt es, dass sich die Kombination von Misstrauen und Nationalstolz in einen Hass gegen Ausländer kombiniert, und so bringen sich viele Peruaner um ihre eigene Chance. Das heisst, so lange die Touristen nicht auch rassistisch sind, werden die Peruaner wohl keinen Respekt vor ihnen haben, weil für die grosse Mehrheit der Peruaner Rassismus "normal" ist und sie gar nicht nachdenken, dass sie vielleicht rassistisch handeln würden. Leider ist das so. Der Regierung ist das aber egal, denn wenn es ein paar Opfer gibt, dann ist das doch "normal" in Peru...
Flöhe: Erst als ich selber Flohstiche hatte - und ich wusste zuerst gar nicht, dass da Flöhe gestochen hatten - habe ich herausgefunden, dass es die Pille für den Hund gegen Flöhe in Peru nicht gibt, eine Katastrophe, und ganz Peru ist voller Flöhe und die Hausfrauen müssen jeden dritten oder vierten Tag die ganze Wohnung wischen bzw. saugen, eine Zeitverschwendung und Energieverschwendung, die man sich in Europa nicht vorstellen kann.
Vortrittsrecht? Erst als ich das Verkehrsreglement von Peru analysiert habe, ist mir aufgefallen, dass Peru den Rechtsvortritt nicht kennt. Es darf - und so ist es geschrieben - derjenige die Kreuzung passieren, der zuerst "da" ist. Nun, in der Praxis ergibt sich dadurch eine Drängelgesellschaft: Alle drängeln und wollen über die Kreuzung, und diese Drängelei überträgt sich auch auf andere Lebensbereiche. Es ist zum Wahnsinnigwerden, und die Nerven gehen dabei drauf, jeden Tag.
Der Bienenwachsbalsam ist etwas herrliches, denn man kann damit Holzmöbel gegen Schädlinge präparieren, es duftet gut, und der Balsam ist ohne Schadstoffe. Aber so etwas Gutes gibt es in Peru nicht zu kaufen, man muss die Möbel mit Chemie präparieren.
Silikonlöser ist etwas absolut Praktisches in Europa, und der stinkt fast nicht. Hier in Peru aber muss man eine Flüssigkeit anwenden, die nach Benzin stinkt.
Rassismus drückt sich auch in der Zahnpflege aus: Die Armen haben kein Geld für den Zahnarzt. Die Regierung verweigert sogar den Import von ELMEX. Das ist der Regierung doch egal, die ist mit Minen und Ölfeldern und Gasfeldern beschäftigt.
Etwas, was es in Europa nicht gibt, das sind die peruanischen Früchte und Gemüse. Aber der starke Rassismus der Peruaner verdirbt einem den Appetit...
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