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Deutsches Kaiserreich 1871-1918 ("Zweites Reich"). Meldungen

Wie war das denn im Kaiserreich - ach so schön oder ach so brutal? - Todesstrafe mit Guillotine in Berlin-Plötzensee


Wilhelm Schulz: Kopfabschneider-Zeichnung mit einem Scharfrichter mit Beil und Zylinder 

Meldungen, präsentiert von Michael Palomino


Spiegel online, Logo

20.1.2010: Die Henker im Zweiten Deutschen Kaiserreich - mehr Arbeit als Vermutet

aus: spiegel online: Todesstrafe im Kaiserreich: Kopf ab, Kopf ab, Kopf ab. Todesstrafe in Deutschland. Zum Henker mit ihm; 20.1.2010; http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5916/zum_henker_mit_ihm.html

In Sachen Rassismus und Todesstrafe herrschen über dem Zweiten Deutschen Kaiserreich unter Bismarck und Konsorten grosse Tabus. Hier wird ein Tabu über die Todesstrafe im Kaiserreich gebrochen. Das Tun des Köpfers und Scharfrichters Schwietz in seiner "Wirkungsstätte" in Berlin-Plötzensee wird hier ein bisschen ausführlicher präsentiert und an Fällen dokumentiert. Aber lesen Sie selbst:

Bilderstrecke
Kopfabschneider-Plakat von Benevol vergrössernKopfabschneider-Plakat von Benevol [1]

<Kopf ab: Den Scharfrichter und das Enthaupten umgibt seit jeher eine morbide Faszination - wie etwa dieses Plakat für das Spektakel des Illusionisten Bénévol (eigentlich Francesco Luigi Maria Benevolo) dokumentiert. Nach dem Auftritt des Magiers als "Kopfabschneider" durfte das Publikum auf die Bühne kommen, um den kopflosen Körper der soeben "enthaupteten" Person aus der Nähe zu bestaunen und sogar das abgeschlagene Haupt zu berühren.>
Wilhelm Schulz: Kopfabschneider-Zeichnung mit einem Scharfrichter mit Beil und Zylinder vergrössernWilhelm Schulz: Kopfabschneider-Zeichnung mit einem Scharfrichter mit Beil und Zylinder [2]

<Hinrichtung im Kaiserreich: Diese Darstellung einer Hinrichtung des Zeichners Wilhelm Schulz aus der Satirezeitschrift "Simplicissimus" zeigt trotz der humoristischen Absicht sehr plastisch, wie eine Enthauptung zur Zeit des Kaiserreichs ablief. Der Delinquent hat den Kopf auf dem Richtblock, der Scharfrichter trägt Zylinderhut. Im Hintergrund stehen die sogenannten Blutzeugen - Bürger, die die Vollstreckung mit ansehen müssen.>

Text der Karikatur meint, dass der Polizist mit Spitzhelm meint, der Verurteilte sollte noch nicht geköpft werden: "Ein Freund der Polizei. Halt! Der Mann wird nicht geköpft! Er kann uns noch entlasten!"
Scharfrichter Schwietz auf einem Sessel sitzend
vergrössernScharfrichter Schwietz auf einem Sessel sitzend [3]

<Scharfrichter Schwietz: Der gelernte Fleischer und Rossschlächter Lorenz Schwietz brachte als kaiserlicher Scharfrichter mehr als 120 Menschen vom Leben zum Tode, die meisten davon mit dem Richtbeil. Die Namen seiner Opfer ließ er jeweils nach der Enthauptung in dessen Klinge gravieren.>
Prinzessin Pauline mit Prinz Friedrich. Pauline verfolgte den Prozess gegen einen angeblichen Mörder Hennig, denn dann hingerichtet wurde
vergrössernPrinzessin Pauline mit Prinz Friedrich. Pauline verfolgte den Prozess gegen einen angeblichen Mörder Hennig, denn dann hingerichtet wurde [4]

<Fürstenpaar zu Wied: Pauline Prinzessin von Württemberg mit ihrem Gemahl Friedrich Fürst zu Wied. Die Erbprinzessin verfolgte im April 1906 im Potsdamer Landgericht den Mordprozess gegen August Hennig. Trotz seiner Unschuldsbeteuerungen wurde der 31-Jährige nach nur zwei Verhandlungstagen zum Tode verurteilt und im Berliner Gefängnis Plötzensee hingerichtet.>
Kaiser Wilhelm II., Portrait mit seinen Orden an der Brust; er begnadigte den Beschuldigten Hennig nicht, der seine Unschuld beteuerte [5]
Kaiser Wilhelm II., Portrait mit seinen Orden an der Brust; er begnadigte den Beschuldigten Hennig nicht, der seine Unschuld beteuerte [5]

<Kaiser Wilhelm II.: Alle paar Wochen entschied der deutsche Monarch routinemäßig über die Gnadengesuche zum Tode verurteilter Untertanen. Im Fall August Hennig beschloss Wilhelm II., der "Gerechtigkeit freien Lauf zu lassen" und den wegen Raubmordes Verurteilten nicht zu begnadigen - Hennig starb im Gefängnis Berlin-Plötzensee unter dem Beil von Scharfrichter Lorenz Schwietz.>
Die deutsch-kaiserliche Guillotine in Berlin-Plötzensee mit der Bank und dem Brettabschluss mit Loch, wo der Kopf zu "lagern" hatte [6] vergrössernDie deutsch-kaiserliche Guillotine in Berlin-Plötzensee mit der Bank und dem Brettabschluss mit Loch, wo der Kopf zu "lagern" hatte [6]

<Guillotine in Plötzensee: Der Hinrichtungsraum in der Berliner Haftanstalt Plötzensee, aufgenommen unmittelbar nach Kriegsende im Mai 1945. In der öffentlichen Erinnerung steht Plötzensee heute für die zahlreichen Verschwörer, die am gescheiterten Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 beteiligt waren und der Guillotine rechts starben oder gar an den Haken im Hintergrund erhängt wurden. Dass Plötzensee auch vor 1933 einer der offiziellen Hinrichtungsstätten der preußischen Justiz war, ist hingegen weit weniger bekannt. Im Hof des Gefängnisses wurde am 30. April 1906 auch der wegen Raubmordes verurteilte August Hennig enthauptet.>

Scharfrichter Lorenz Schwietz, Risszeichnung ("Vignette") [7]
Scharfrichter Lorenz Schwietz, Risszeichnung ("Vignette") [7]

<Lorenz Schwietz: Porträtzeichnung des preußischen Scharfrichters Lorenz Schwietz von unbekannter Hand. Die Vignette stammt aus Schwietz' lange vergriffenem Lebensbericht, den er kurz vor seinem Selbstmord 1925 von einem Journalisten als kleinformatiges Büchlein veröffentlichen ließ.>
Anzeige der Vollstreckung einer Todesstrafe durch Köpfen aus dem Jahre 1923 aus der Weimarer Republik. Auch nach 1918 wurde weiter geköpft... [8]
vergrössernAnzeige der Vollstreckung einer Todesstrafe durch Köpfen aus dem Jahre 1923 aus der Weimarer Republik. Auch nach 1918 wurde weiter geköpft... [8]

<Urteil vollstreckt: Auch nach dem Ende des Kaiserreichs wurde in Deutschland weiter zum Tode verurteilt und hingerichtet - wie diese öffentliche Bekanntmachung aus dem Jahre 1923 dokumentiert. Sie verkündet die Vollstreckung des Todesurteils gegen den wohnsitzlosen Tagelöhner Johann Mayer wegen Mordes. Mayers Henker war Günter Späthe, ehemaliger Gehilfe und dann Amtsnachfolger des Scharfrichters Lorenz Schwietz.>


<Im Kaiserreich galt ein Leben nicht viel, ohne Zögern verhängten Gerichte die Todesstrafe. Dann reisten Scharfrichter wie Lorenz Schwietz mit dem Beil an, um ihr blutiges Handwerk zu erledigen. Neu ausgewertete Akten zeigen, dass die Henker seiner Majestät weit mehr Menschen köpften als vermutet. Von Stefan AppeliusAls der 31-jährige August Hennig von mehreren Polizisten begleitet in einer Kutsche vor dem Potsdamer Landgericht am Nauener Tor eintrifft, haben sich dort zahllose Schaulustige versammelt. Im Gerichtssaal herrscht an diesem 30. April 1906 großes Gedränge, auch die Pressetische sind dicht besetzt. Mehrere Damen aus der Gesellschaft sind erschienen, unter ihnen Erbprinzessin Pauline von Wied, die Tochter des Königs von Württemberg. Alle wollen den Mann sehen, von dem es in der Zeitung heißt, er sei eine Bestie. Den Mann, der sich seiner Festnahme durch eine spektakuläre Flucht über die Dächer Berlins entzog und den man erst nach Wochen in Stettin dingfest machen konnte.

Hennig ist ein mittelgroßer Mann im schäbig grau-grünen Sommermantel mit eingedrücktem braunem Filzhut, Halbglatze und derben Gesichtszügen. Als Halbwüchsiger hatte er einem Berliner Schneidermeister Drohbriefe geschrieben: "Bringen Sie am Montag zur zweiten Brücke vor dem Schlesischen Thore die Summe von 300 Mark, sonst sind Sie acht Tage später eine Leiche! Cassini, Räuberhauptmann." Sechs Jahre Zuchthaus gab es dafür.

Diesmal lautet die Anklage auf Raubmord. Staatsanwalt Mendelsohn wirft ihm vor, einen jungen Mann in ein Waldstück am Wannsee gelockt, ihn dort erschossen und ausgeraubt zu haben. Zeugen und stichhaltige Beweise gibt es nicht. Die Ankläger reimen sich den möglichen Tatablauf selbst zusammen. "Ebenso gut könnten Sie beweisen, der Mond sei ein Pfannkuchen. Das sind doch alles bloß Hypothesen", wehrt sich der Angeklagte vor Gericht. Der Mord gehe auf das Konto eines Komplizen: "Ich habe den Raub begangen, ich will mich nicht reinwaschen und habe viel auf dem Kerbholz. Um mildernde Umstände zu bitten, wage ich selber nicht, aber wir leben in einem christlichen Jahrhundert, und da sollte man einem Menschen nicht die Möglichkeit abschneiden, noch einmal ins Leben zurückzukehren." Als Hennig die Geschworenen bittet, im Zweifel für den Angeklagten zu entscheiden, bricht das Publikum in lautes Gelächter aus.

Der Federstrich des Kaisers

Der Prozess endet bereits nach zwei Verhandlungstagen. Und gerade einmal zwei Stunden brauchen die Geschworenen, um Hennig schuldig zu sprechen. Dann verhängt der Richter die Todesstrafe. Der Verurteilte nimmt den Spruch äußerlich völlig regungslos entgegen. Erst als der Richter ihn auffordert, sein Gewissen durch ein offenes Geständnis zu erleichtern, sprudelt es aus ihm hervor. Er sei unschuldig, die Beweisführung des Staatsanwalts sei "total falsch" gewesen. Doch niemand will Hennig jetzt mehr hören.

Als ein Wiederaufnahmeverfahren abgelehnt wird, gibt es nur noch eine Hoffnung: die Begnadigung durch den König von Preußen. Mehrere Monate vergehen, während Hennig im Moabiter Untersuchungsgefängnis auf die Entscheidung des Monarchen wartet. Wilhelm II. hat alle paar Wochen über das Schicksal zum Tode verurteilter Untertanen zu entscheiden. Jahr für Jahr lässt er einige von ihnen enthaupten. Mit einem Federstrich seiner Majestät wird das Urteil Ende November 1906 rechtskräftig. Weil Wilhelm II. "der Gerechtigkeit freien Lauf" lassen will, wird Hennig mit einer Droschke in das Strafgefängnis Plötzensee transportiert. Man sperrt ihn in die Mörderzelle, nur ein paar Schritte vom Richtplatz entfernt.

Inzwischen ist Lorenz Schwietz, 56, aus Breslau mit vier Gehilfen in Berlin eingetroffen, per Eisenbahn, dritter Klasse. Fahrtkosten und Spesen erstattet die Justizkasse. Im Gepäck des Quintetts befinden sich ein mehrere Kilogramm schweres, geschliffenes Handbeil, eine rotgestrichene Richtbank und ein massiver Holzblock. Auch ein schwarzer Zylinderhut gehört zur Ausrüstung. Schwietz ist gelernter Fleischer - und amtiert sei einigen Jahren als königlich preußischer Scharfrichter. Nun hat er den Auftrag erhalten, dem verurteilten Mörder August Hennig mit einem einzigen, wohlgezielten Hieb den Kopf vom zu Rumpf trennen und ihn so vom Leben zum Tode zu befördern.

Blutiger Rekord

Schwietz hat in Ausübung seines Amtes allerlei erlebt. Mal rutschte ein gefällter Kopf auf eisglatten Steinboden mehrere Meter weit und kam erst an einer Mauer zum Stillstand. Ein anderes Mal verfingen sich die Barthaare des Delinquenten im Richtblock und der säuberlich abgetrennte Kopf blieb am Holzklotz hängen, während die Arterie des Unglücklichen stoßweise Blut verströmte. Erst im Vorjahr schlug Schwietz in pommerschen Schneidemühl einer jungen Mutter ihren Kopf ab, die kurz zuvor in der Todeszelle ein Kind entbunden hatte. Einen blutigen Rekord hat er 1901 im westpreußischen Graudenz aufgestellt. Da enthauptete er innerhalb einer Dreiviertelstunde vier Zuchthausinsassen nacheinander. Reden darf er darüber allerdings nicht - die preußischen Scharfrichter sind vertraglich dazu verpflichtet, über ihre Vollstreckungsaufträge strengstes Stillschweigen zu bewahren.

Die Tradition des Berufsstandes will es, dass der Scharfrichter am Tag vor der Hinrichtung einen Blick auf den Delinquenten wirft. Als so der Wärter am späten Nachmittag des 4. Dezember 1906 die Tür der Mörderzelle aufschließt, hinter der August Hennig schmachtet, ist es draußen schon dämmrig. Ist der Delinquent eine kräftige Person oder eher schmächtig, wirkt er ruhig oder könnte er durchdrehen? Vor allem aber nimmt der Scharfrichter Hals und Nacken des Verurteilten in Augenschein.

Als sich die schwere Zellentür wieder hinter dem Scharfrichter schließt, verliert der verurteilte Hennig die Fassung. Die ganze Nacht hindurch brüllte er immer wieder denselben Satz: "Was wollt ihr denn von mir?!" Als er am nächsten Morgen noch vor Sonnenaufgang aus der Zelle geholt wird, kommt kaum mehr als ein heiseres Kreischen aus seiner Kehle.

Weit mehr Hinrichtungen als bekannt

Auf dem Gefängnishof Nr. 4 ist der Richtblock aufgebaut. In einer Ecke sitzen Staatsanwalt Mendelsohn und zwei Richter an einem schwarzbehangenen Tisch. Ein paar Meter weiter stehen etwa zwei Dutzend Männer: Bürger aus der Gemeinde Plötzensee, meist Offiziere und Juristen, die als Blutzeugen an der Exekution teilnehmen. Vor ihnen hat man eine Kette von Gendarmen postiert. Nachdem der Staatsanwalt August Hennig das Urteil mit der Unterschrift des Königs verlesen und gezeigt hat, versinkt der in Apathie. Die Gehilfen des Scharfrichters legen ihn auf die Richtbank. Auf die Frage nach seinem letzten Wunsch reagiert er nicht. Einer von Schwietz' Gehilfen presst Hennigs Kopf in die dafür vorgesehene Mulde. Jetzt geht alles sehr schnell. Der Scharfrichter hebt das Beil nur halb hoch. Ein Knirschen, ein Blutstrom, und das Haupt von August Hennig rollt in den ausgestreuten Sägespänen. "Herr Staatsanwalt, das Urteil ist vollstreckt", meldet Schwietz.

Minuten später ist die Leiche des Unglücklichen, in einen einfachen Sarg geworfen, auf einem Bretterwagen zum benachbarten Mörderfriedhof unterwegs. Verlesung und Vollstreckung des Urteils haben nur anderthalb Minuten gedauert. "Die Hinrichtung selbst, namentlich so, wie ich sie ausübte, ist eigentlich gar keine Strafe für das Furchtbare, was diese Leute begangen haben", rechtfertigte Lorenz Schwietz nach seiner Pensionierung gegenüber einem Journalisten seine Tätigkeit. "Das einzige, was für die meisten furchtbar ist, sind die letzten Stunden, die Zeit von dem Augenblick an, wo sie wissen, dass sie tatsächlich das Leben lassen müssen."

Wie viele Menschen im Kaiserreich ihren Kopf verloren, wird wohl nie genau rekonstruiert werden können. Die Hinrichtungen zu Kaisers Zeiten wurden im ganzen Reich ausgeführt, an mehreren Dutzend Orten von verschiedenen Scharfrichtern; die Akten darüber sind größtenteils verlorengegangen. Doch allein von Lorenz Schwietz ist dokumentiert, dass er insgesamt 123 Opfern den Kopf abschlug, den meisten mit dem Beil, einigen auch per Guillotine. Die Auswertung alter Akten des Preußischen Justizministeriums im Geheimen Staatsarchiv Berlin zeigt: In Deutschland wurden vor dem Ersten Weltkrieg mehr Menschen hingerichtet als bisher angenommen - und viele davon aufgrund von Urteilen die auch aus damaliger Sicht höchst zweifelhaft erscheinen.

Wo ist das Richtbeil?

Ein längst vergessenes Thema? Nicht für die Laubenpieper der Kleingartenkolonie Heideschlösschen in Berlin-Charlottenburg. Sie erfuhren eines Tages, dass sich ihre Parzellen direkt an dem früheren Mörderfriedhof befinden. Der wurde vor langer Zeit aufgelöst, heute befindet sich auf dem Gelände eine Spedition. Doch die Kartoffeln der Gartenfreunde wuchsen jahrzehntelang in blutgetränkter Erde.

Das letzte Opfer von Scharfrichter Schwietz übrigens war er selbst. Nach dem Tod seiner Frau und dem Verlust seiner gesamten Ersparnisse in der großen Inflation lebte Schwietz zwei Jahre zurückgezogen in seiner fast ständig abgedunkelten Wohnung. Im Mai 1925 setzte er seinem Leben von eigener Hand ein Ende - mit einer Revolverkugel. Wenige Wochen zuvor hatte der Henker in einem verzweifelten Versuch, zu Geld zu kommen, eine eherne Regel seines Gewerbes gebrochen und sein Richterbeil öffentlich ausgestellt, auf dem er fein säuberlich den Namen jedes Opfers eingraviert hatte. Das schaurige Erinnerungsstück, so legen es die Akten nahe, gibt es immer noch - vermutlich in der Asservatenkammer eines Berliner Museums.>








Fotoquellen
[1] Kopfabschneider auf Plakat von Benevol:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5916/zum_henker_mit_ihm.html

[2] Kopfabschneider-Zeichnung von Wilhelm Schulz, Scharfrichter mit Zylinder:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a5916/l1/l0/F.html#featuredEntry

[3] Scharfrichter Schwietz, Portrait:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a5916/l2/l0/F.html#featuredEntry

[4] Prinzessin Pauline und Prinz Friedrich:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a5916/l3/l0/F.html#featuredEntry

[5] Kaiser Wilhelm II., Portrait mit Orden an seiner Brust:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a5916/l5/l0/F.html#featuredEntry

[6] Guillotine in Berlin-Plötzensee:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a5916/l5/l0/F.html#featuredEntry

[7] Scharfrichter Schwietz, Risszeichnung:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a5916/l7/l0/F.html#featuredEntry

[8] Anzeige einer vollstreckten Köpfung von 1923:
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a5916/l8/l0/F.html#featuredEntry


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