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Hetze gegen Deutsche im AuslandEinleitung
Wie gegen deutsche Kinder im Ausland gehetzt wird - und das Mobbing wurde nie bestraft
von Michael Palomino
In Ländern, wo der Militarismus breit gestreut und das Kriegs-Fernsehen verbreitet ist, kann es vorkommen, dass deutsche Kinder in den Schulen zu absoluten Zielen von MitschülerInnen werden. Bis heute sind diese traumatischen Hetzereien unter Kindern und Jugendlichen gegen deutsche Kinder und deutsche Jugendliche im Ausland kaum aufgearbeitet. Für den deutschen Staat existiert dieses Täterfeld gegen deutsche Kinder bisher nicht. Die Hetze gegen Deutsche im Ausland wird von kindlich gebliebenen Militaristen auch gegen Erwachsene fortgesetzt.
Michael Palomino (2009)
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Schweiz: Hetze gegen deutsches Kind, weil das Kind mit Nachnamen "Schulz" heisst
Bericht von Michael Palomino (früher Michael Schulz) aus eigener Erfahrung
In einem Kriegsfilm aus den Verunreinigten Staaten wird ein KZ-Wächter gezeigt, der "Schulz" heisst. Es sind insofern alle deutschen Kinder mit dem Nachnamen "Schulz" im Ausland gefährdet, in der Schule gehänselt zu werden.
Ein solches Hetzopfer wurde Michael Palomino in einer militaristisch-brutalen schweizer Schule in Basel (Schweiz), als er noch den Nachnamen Schulz trug. Systematisch wurde im Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium (MNG) in den Jahren 1977 bis 1980 im entscheidenden Alter zwischen 13 und 16 Jahren die Hetze gegen Michael Palomino organisiert, zum Teil von Lehrpersonen wie Walther Fankhauser angefacht und bis zum Exzess betrieben. Der Rektor des MNG, Dr. Rolf Hartmann aus Riehen, Sieglinweg 4, Tel. 0041-(0)61-641 29 57, ein "Dr. phil.", wusste von dem Mobbing-Folter und liess aber keinen Klassenwechsel zu. Auch der Klassenlehrer Meng wusste von der Mobbing-Folter, und meinte aber, er könne "nichts machen" und die Buben müssten "da durch". Auch der Widerstand durch Eltern hatte keine Chance.
Es kam noch schlimmer: Es sollte genau dieser Terror-Lehrer Walter Fankhauser nach dem allgemeinen Lehrerwechsel von vierten in die fünfte Gymnasiumsklasse bleiben und die Klasse weitere 4 Jahre terrorisieren dürfen. Die fünfte Klasse (5a) hatte damals im Frühling schon begonnen. Da nicht nur Michael Palomino Terror-Opfer von Walter Fankhauser war, und da einige Schüler sogar das Gymnasium wegen diesem Arschloch Fankhauser gewechselt hatten, kam dann ein sehr grosser Druck der Schüler und Eltern zustande, dass der Terror-Lehrer Fankhauser endlich verschwindet. Michael Palomino selbst hatte von diesem KZ-Film überhaupt keine Ahnung und kennt diesen dummen Ami-Film bis heute nicht.
Herr Rolf Hartmann, der "Dr. phil.", wurde für das Zulassen des Terror-Mobbings gegen Michael Palomino, der damals noch den Nachnamen "Schulz" trug und deswegen dauernd gehänselt wurde, nie bestraft. Derselbe Dr. phil. Rolf Hartmann wurde auch nie dafür bestraft, dass er Klassenwechsel nicht zuliess. Es wäre so herausgekommen, dass die Klasse mit dem militaristischen Terror-Lehrer Walter Fankhauser am Ende nur noch etwa 10 Schüler umfasst hätte. Das musste Rolf Hartmann verhindern, und deswegen liess er lieber die Schüler leiden, statt schnell den Terror-Lehrer auszuwechseln.
Die Schulleitung meinte nach dem Abgang von Walter Fankhauser, diese traumatischen Erlebnisse der Hetze am MNG würden sich "auswachsen". Herr Rolf Hartmann, der "Dr. phil.", meinte nach einem Jahr nach dem Abgang auch, der Terror-Lehrer Walter Fankhauser sei gestorben, was ich bis heute nicht glaube. Die traumatischen Hetz-Erlebnisse bleiben gleichzeitig ein Leben lang in lebendiger Erinnerung. Die Erlebnisse bleiben auch dann in Erinnerung, wenn das MNG umstrukturiert und umbenannt wurde und nicht mehr "MNG" heisst, weil das MNG immer weniger Schüler bekam... Das kann sich leider nicht "auswachsen", du dummer "Dr. phil.", sondern provoziert bis heute einen Nervenschaden mit einer dauernden Nervosität, die andere "normal" aufgewachsene Menschen als abnormal und unberechenbar empfinden, insbesondere auch deswegen, weil der Militarismus in schweizer Schulen bis heute kaum aufgearbeitet ist. Das Mobbing-Verbrechen durch den Terror-Lehrer Walter Fankhauser bleibt bis heute ungestraft - weil Kinder in der Schweiz meist keine Schutz-Rechte haben...
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Schweden 18.6.2009: Mitschüler hetzen gegen deutsches Mädchen mit dem Ausdruck "Hitler-Kind"
aus: 20 minuten online: Supermodel: "Hitler-Kind" mokiert sich über Heidi-Gatten; 18.6.2009;
http://www.20min.ch/unterhaltung/people/story/-Hitler-Kind--mokiert-sich-ueber-Heidi-Gatten-15687378
<Tatjana Patitz amüsiert sich über die Vorliebe einiger Männer für Models. Das Supermodel der 90er Jahre sagte dem «Zeit-Magazin», «dass es Männer gibt, die am liebsten mit Models zusammen sind. Ich denke mir dazu nur: Junge, was ist los? Begreifst du Frauen nur als Schmuck?» Grund für diese Aussage ist ihr Ex-Freund Seal. Der Sänger ist mit Model Heidi Klum verheiratet.
Dass sie immer noch als Model gefragt ist, verwundert Patitz auch. «Wenn mir früher jemand gesagt hätte, du wirst an deinem 43. Geburtstag noch arbeiten, hätte ich den Kopf geschüttelt. 'Du spinnst' hätte ich gesagt, ich bin Model, wir bekommen in dem Alter keine Jobs mehr.»
Patitz, die in Hamburg geboren wurde, verbrachte den Grossteil ihrer Kindheit in Schweden. «Kinder können ja ziemlich grausam sein. Ich kam aus Deutschland, also haben sie mich Hitler-Kind genannt», sagte sie. Heute lebt sie mit ihrem fünf Jahre alten Sohn auf einer Farm in Malibu.
Quelle: AP>
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Schweiz 9.12.2009: Kriminelles Mobbing gegen Deutsche in der Schweiz
aus: Basler Zeitung online: Warum die deutsche Energy-Moderatorin die Schweiz verliess; 9.12.2009;
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Warum-die-deutsche-EnergyModeratorin-die-Schweiz-verliess/story/29125591
<Von Olivia Kühni
In der Sendung «Reporter» erzählen Deutsche von den Drohbriefen, die sie in der Schweiz erhalten haben. Prominenteste Stimme: Die Radiomoderatorin Katrin Wilde, die das Land wieder verlassen hat.
Nachdem Katrin Wilde 2007 die Schweiz nach nur drei Monaten verlassen hatte, hörte man nicht mehr viel von ihr. Man wusste, dass die damals 22-jährige Radiomoderatorin wieder in Deutschland lebte. Und dass sie in Zürich bedroht worden war.
Am Mittwochabend erzählte Wilde nun in der Sendung «Reporter» des Schweizer Fernsehens SF, warum sie vor zwei Jahren die Schweiz verliess. «Ungeliebte Deutsche - Vom Störfaktor zum Hassobjekt» lautete der Titel der Folge, und sie porträtierte neben Wilde andere Deutsche, die in Zürich leben oder gelebt haben.
«Feg ihn weg, den deutschen Dreck»
Sie sei gegangen, weil sie sich «nicht mehr wohl gefühlt» habe, sagte Wilde auf SF in die Kamera. Das ist diskret ausgedrückt: Katrin Wilde erhielt in ihrer Zürcher Zeit Dutzende Drohbriefe. Nicht erst, nachdem ein Unbekannter ihr Auto demoliert und sie bei «Focus» gesagt hatte, sie erlebe in der Schweiz viel Borniertheit. «Feg ihn weg, den deutschen Dreck», stand in einem der Schreiben, welche die SF-Kamera zeigte. «Die deutsche Energy-Moderatorin hat zwei Wochen Zeit, die Schweiz zu verlassen» in einem anderen.
Sie habe sich nach einer Weile Sorgen gemacht. Es geschehe viel in der Welt, so Wilde, und es sei nicht zu garantieren, dass ihr nicht nachts jemand «einen über die Rübe» ziehe. Die Angst wuchs. «Meine Eltern haben sich Sorgen gemacht, meine Omas und Opas haben sich Sorgen gemacht, mein Freund hat 1000 Mal am Tag angerufen.» Wilde gab auf. Sie ging zurück nach Deutschland.
Wilde ist nicht die einzige Deutsche, die in Zürich Erfahrungen mit Drohbriefen gemacht hat, wie die Sendung zeigte. Mehrere Anzeigen gehen offenbar jährlich bei der Polizei ein, wie Sprecher Marco Cortesi dem SF bestätigte.
Eine von ihnen reichte eine Frau ein, die aus Angst vor Übergriffen nur anonym in der Sendung auftrat. Vier Monate habe sie Zeit, um das Land zu verlassen, stand in dem in der Sendung dokumentierten Brief, den die Frau nach eigenen Angaben erhalten und der Polizei vorgelegt hat. Dann werde ihr «eine Kugel in den Rücken gejagt». Die Frau lebt seit 30 Jahren in der Schweiz. (bazonline.ch/Newsnetz)>
Kommentar
Die deutsche Regierung in Berlin kümmert es nicht, wenn Deutsche in der Schweiz mit kriminellem Mobbing konfrontiert sind. Der deutschen Regierung in Berlin ist es egal, wie Deutsche in der Schweiz behandelt werden, weil die deutsche Regierung findet, die ausgewanderten Deutschen können ja wieder zurückkommen...
Vielen Dank Bundesregierung, dass du die Deutschen in der Schweiz weder orientieren noch schützen tust. Das gilt auch für Holland, und einige skandinavische Staaten...
Michael Palomino, 9.12.2009
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Hetze in der Schweiz gegen Deutsche 4.2.2010: Deutsche werden im Titel als "recht pervers" bezeichnet
aus: 20 minuten online: Prostituierte erwarten Ansturm: "Deutsche sind normalerweise recht pervers"; 4.2.2010;
http://www.20min.ch/olympia2010/nebendemplatz/story/-Deutsche-sind-normalerweise-recht-pervers--21457922
Im Hinblick auf die "Olympischen Winterspiele 2010" in Vancouver hetzen die Boulevardblätter der Schweiz wieder einmal generell gegen Deutsche, indem im Titel behauptet wird: "Deutsche sind normalerweise recht pervers". Es handelt sich wieder einmal um eine journalistische Kriminalität, wie sie in der Schweiz gegenüber Deutschen üblich ist. Das ist der normale Rassismus der Schweizer gegen Deutsche, ein Neid, ein Sexualkomplex. Dabei fallen Deutsche an olympischen Spielen einfach mehr auf, weil es an den Spielen mehr Deutsche, aber relative wenig Schweizer hat. Das muss mit der Hetze gegen Deutsche ausgeglichen werden. Wenn man aber den Artikel liest, dann sind die Deutschen überhaupt nicht das Hauptthema, sondern es wird nur erwähnt: «Briten und Deutsche sind normalerweise recht pervers.» Mehr wird nicht gesagt. Und somit ist der Titel dieses Artikels "Deutsche sind normalerweise recht pervers" nicht nur unvollständig, sondern eine gezielte und kriminelle Hetze von 20 minuten gegen Deutsche unter der Gürtellinie. Der Journalist oder die Journalistin von 20 minuten scheint pervers zu sein, wie sie ihre Titel formuliert, und die Chefredaktion scheint überlastet und hat den Titel nicht kontrolliert, weil sie am Schneeschaufeln ist. Aber lesen Sie selbst, wie der Hetzjournalist oder die Hetzjournalistin von 20 minuten die Deutschen tituliert - und dann quasi gar nichts darüber schreibt!
Der Hetzartikel von 20 minuten gegen Deutsche:
Schweizer Hetzartikel gegen Deutsche 4.2.2010: Prostituierte erwarten Ansturm: "Deutsche sind normalerweise recht pervers"
aus: 20 minuten online: Prostituierte erwarten Ansturm: "Deutsche sind normalerweise recht pervers"; 4.2.2010;
http://www.20min.ch/olympia2010/nebendemplatz/story/-Deutsche-sind-normalerweise-recht-pervers--21457922
<Bei den Olympischen Spielen in Vancouver soll es nicht nur bei den Wettkämpfen heiss zu und her gehen. Auch Bordelle und Protituierte erwarten einen Ansturm. Sie fürchten sich gar vor Überlastung
Rechnen mit wenig Zeit zum Herumsitzen: Prostituierte in Vancouver.Das Organisationskomitee hat alle Athleten und Beteiligten vorsorglich ein «Safe Kit» mit unter anderem Kondomen verteilt. Denn beim grössten Wintersportanlass der Welt sei auch die Lust auf Sex bei Athleten und Fans gross. So rechnet Vancouvers Rotlichtmilieu mit Grossandrang. «Das wird die Expo auf Steroiden», mutmasst Strip-Club-Besitzerin Brandy Sarionder in der «Vancouver Sun». Sie denkt dabei an 1986, als die Weltausstellung in Kanadas Stadt an der Westküste stattfand. «Uns wurde gesagt, dass wir tausendmal mehr zu tun haben werden, als wir es uns vorstellen können. Ich habe ein wenig Angst, dass meine Leute ein Burnout bekommen», so Soriander weiter. Sie habe 10 zusätzliche Türsteher und Barkeeper engagiert und ihre 70 Sexarbeiterinnen werden während den Olympischen Wochen wohl Überstunden leisten. «Ich habe meinem Personal gesagt, dass es eher ein Marathon als ein Sprint wird.»
Bewerbungs- und Anfragen-Flut
Auch Kanadas grösste Escort-Agentur Carman Fox and Friends wird bereits jetzt schon überflutet mit Anfragen. «Wir erhalten wöchentlich hundert Bewerbungen von Mädchen aus ganz Kanada, welche hier arbeiten wollen», erklärt ein Sprecher. Das Escort-Unternehmen wolle rund 30 Frauen für Olympia einstellen. Bereits jetzt kommen täglich Olympia-Freier, welche unsere Dienste nutzen wollen. Kalt lässt den Olympia-Hype gemäss eigenen Aussagen «Classy Angel». Sie lehne täglich vier bis fünf Buchungen für Olympia ab, um ihre Stammkundschaft nicht zu verlieren. Dabei würden die potenziellen Freier bis zu 500 Dollar pro Stunde bieten.
Vorfreude auf Briten und Deutsche
Auf erhöhten Besuch aus dem Ausland freut sich dagegen «Dominatrix» Miss Jasmine: «Briten und Deutsche sind normalerweise recht pervers.» Womöglich werden die Damen jedoch alle enttäuscht. Schon bei der Euro 2008 und bei der WM 2006 nutzten viel weniger Männer die zwiespältigen Angebote als im Vorfeld angenommen.
(fox)>-----
Kommentar: Es fehlt ein Gesetz gegen die Hetze gegen Deutsche in der Schweiz
20 minuten sollte seine Journalistenpersonen besser schulen, keine Hetze gegen Deutsche zu betreiben. Scheinbar braucht diese Zeitung eine Therapie, oder die Schweiz braucht ein Gesetz, das speziell die Deutschen vor der dauernden Hetze der schweizer Boulevard-Presse schützt. Die kriminelle Hetze der schweizer Pressemedien gegen Deutsche ist nicht mehr hinnehmbar.
Michael Palomino, 4.2.2010
Hetze gegen Deutsche in der Schweiz 12.2.2010: Deutschfeindlichkeit wegen Angst um den Job
aus: Basler Zeitung online: Warum sind Deutsche in der Schweiz unbeliebt? 12.2.2010;
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Warum-sind-Deutsche-in-der-Schweiz-unbeliebt/story/11121762
<Interview: Marc Brupbacher;Aktualisiert um 08:30 Uhr 253 Kommentare
Sozialwissenschaftler Marc Helbling hat das Verhältnis zwischen Deutschen und Schweizern untersucht. Gegenüber bazonline.ch/Newsnetz erklärt er, was an der hiesigen Deutschenfeindlichkeit einzigartig ist.
Verhaltener Empfang: Bundesrätin Micheline Calmy-Rey begrüsst in Bern die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, 29. April, 2008.
Zur Person: Der Schweizer Marc Helbling (32) forscht am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zu den Themen Migration, Staatsbürgerschaft und Nationalismus. Die im Text erwähnte Studie mit dem Namen «Why Swiss-Germans dislike Germans» erscheint diesen Herbst. Die Studie fusst auf der Befragung von 1300 Zürcherinnen und Zürchern zu ihrer Meinung über Einwanderer.
Zur Person: Der Schweizer Marc Helbling (32) forscht am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zu den Themen Migration, Staatsbürgerschaft und Nationalismus. Die im Text erwähnte Studie mit dem Namen «Why Swiss-Germans dislike Germans» erscheint diesen Herbst. Die Studie fusst auf der Befragung von 1300 Zürcherinnen und Zürchern zu ihrer Meinung über Einwanderer.
Nicht sehr gastfreundlich: Plakat der Jungfreisinnigen am Paradeplatz in Zürich.
Nicht sehr gastfreundlich: Plakat der Jungfreisinnigen am Paradeplatz in Zürich. (Bild: Keystone)
Warum mögen die Schweizer die Deutschen nicht?
Gewisse Grundhaltungen können durch das nationalsozialistische Erbe Deutschlands erklärt werden. Es zeigt sich aber auch: Überall wo bislang eine Ausländergruppe über einen kurzen Zeitraum eingewandert ist, kam es zu ablehnenden Haltungen. Die Deutschen in der Schweiz werden als kulturelle und ökonomische Bedrohung wahrgenommen.
Diese Gründe sind nicht sehr überraschend.
Das stimmt, weil sie auf Erklärungsmuster zurückführen, die man in der Forschung zu Fremdenfeindlichkeit bereits kennt. Aussergewöhnlich bei der Deutschenfeindlichkeit in der Schweiz ist allerdings, dass in diesem Fall eine kulturell recht ähnliche Gruppe angefeindet wird. Es hätte auch kaum je jemand vermutet, dass gut ausgebildete und integrierte Migranten solche Konflikte auslösen können. Die SVP hat ja immer gefordert, dass nur Ausländer aus höheren sozialen Schichten ins Land gelassen werden sollten, weil diese angeblich keine Probleme mit sich brächten.
Mit der Deutschen-Debatte wird auch die These widerlegt, dass Bildung vor Fremdenfeindlichkeit schützt.
Tatsächlich sind auch gebildete Schweizer den Deutschen gegenüber negativ eingestellt. Daraus kann man schlussfolgern, Bildung schütze vor allem deswegen vor Fremdenfeindlichkeit, weil schlecht qualifizierte Migranten keine Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt sind. Gut Gebildete sind also nicht grundsätzlich toleranter. Sie sind es nämlich dann nicht, wenn es um den eigenen Job geht.
Hat die Abneigung gegenüber den Deutschen in den letzten Jahren zugenommen?
Darüber gibt es leider kaum Zahlen. Die SVP hat ja das Thema erst vor Kurzem aufgenommen, nachdem die Debatte schon lange am laufen war. Und auch der Steuerstreit ist erst in einem zweiten Schritt hinzugekommen. Die Abneigung gegen die Deutschen gab es aber bereits jenseits von Politik und Medien. All diese Aspekte haben aber nun einen verstärkenden Effekt.
Sie sagen, die Ablehnung der Deutschen sei nichts Schweiz-Spezifisches.
In internationalen Studien hat sich gezeigt, dass die Schweiz im Vergleich zu anderen westeuropäischen Staaten nicht fremdenfeindlicher ist.
Also brauchen wir uns nicht zu schämen. Im Endeffekt sind alle Völker fremdenfeindlich.
Ich würde es so formulieren: Wenn wir plötzlich von Fremden umgeben sind, fühlen wir uns unwohl. Das trifft auf alle zu und war schon immer so. Fremdenfeindlichkeit – in diesem Fall die Ablehnung der Deutschen – ist somit ein natürlicher Abwehrmechanismus. Wir müssen diese Einstellungen ernst nehmen. Rassismus kann aber leicht überwunden werden. Zum Beispiel wenn das Fremde über die Zeit vertraut wird. Die Italiener wurden früher extrem angefeindet, heute gehören sie zu den beliebtesten Ausländern in der Schweiz.
Sie wohnen als Schweizer seit einem Jahr in Berlin. Schon mal angefeindet worden?
Meine Nationalität spielt hier überhaupt keine Rolle. Und wenn, dann ist es vor allem so, dass die Deutschen die Schweizer mögen und ein sehr gutes Bild von unserem Land haben.
Wenn Sie in Berlin Hochdeutsch sprechen, fühlen sie sich da auch manchmal minderwertig?
Nicht im geringsten.
Wie könnte sich das Verhältnis zwischen den beiden Gruppen entspannen?
In der Forschung hat sich immer wieder gezeigt, dass direkte interkulturelle Kontakte negative Einstellungen abbauen. Vor allem aber: Über längere Zeit gewöhnt man sich an das Fremde. (bazonline.ch/Newsnetz)>
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