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Ausländer in der Schweiz. Meldungen

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino (2008)

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Tagesanzeiger online, Logo

Zürich 3.9.2010: Untersuchung zum Schulerfolg von Ausländerkindern bringt Mankos bei den ausländischen Eltern ans Licht

aus: Tagesanzeiger online: Deutschsprachige Kinder sind in Zürich erstmals in der Minderheit; 3.9.2010;
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Deutschsprachige-Kinder-sind-in-Zuerich-erstmals-in-der-Minderheit/story/17143539
<Von Daniel Schneebeli.

In Zürich gibt es seit kurzem mehr fremdsprachige als Deutsch sprechende Kinder. Deren Schulerfolg ist sehr mässig. Der Ausländerbeirat nimmt Stellung.

Migrantenkinder an Schweizer Schulen: Oft haben sie es besonders schwer, dem Unterricht zu folgen.

Der Ausländerbeirat

Der Ausländerbeirat ist das «Sprachrohr» der nicht stimmberechtigten Bevölkerung in der Stadt Zürich. Er besteht aus 20 Mitgliedern. Er kann Empfehlungen abgeben und bei der Stadtpräsidentin Anträge einreichen. Er ist provisorisch bis Ende 2010 eingesetzt. Demnächst wird der Gemeinderat über die definitive Einführung entscheiden.

Die Bevölkerung in der Stadt Zürich verändert sich stetig. Von 1990 bis 2008 sank die Zahl der Kinder mit deutscher Muttersprache von knapp 18 000 auf 13 500, während die Zahl der Fremdsprachigen von 8400 auf 13 600 stieg. Als fremdsprachig gelten auch Kinder, die gut Deutsch sprechen und einen Schweizer Pass haben, aber eine andere Muttersprache sprechen. Umgekehrt werden Kinder aus Deutschland oder Österreich ohne Schweizer Pass den Deutschsprachigen zugerechnet.

[Fremdsprachige sind kaum im Gymnasium anzutreffen]

Der Ausländerbeirat der Stadt Zürich zeigt in einer Broschüre auf, wie der Schulerfolg der Fremdsprachigen ist: nämlich mässig. In den Kleinklassen oder in der Sek C waren die Fremdsprachigen 2008 fast unter sich, während in den Gymnasien die Deutschsprachigen die überwiegende Mehrheit bilden.

Von den Eltern allein gelassen - [Eltern aus den ausländischen Unterschichten können kaum Deutsch - die Kinder sind mit der Schule allein]

Muammer Kurtulmus ist Türke, Sozialarbeiter und lebt seit 1996 in Zürich. Er ist Mitglied des Ausländerbeirats und hat die Zahlen aus den Schülerstatistiken der Bildungsdirektion zusammengetragen. Für ihn ist klar, weshalb die Fremdsprachigen schlechtere Schüler sind: Es liegt an der sozialen Herkunft. «Oft stammen die Migranten aus den benachteiligten Schichten in ihren Herkunftsländern», sagt Kurtulmus. Die Kinder aus diesen Familien hätten es besonders schwer in der Schule. Weil ihre Eltern kaum Deutsch sprechen, können sie ihren Kindern bei den Aufgaben nicht helfen. «Fremdsprachige Kinder werden in der Schule von ihren Eltern oft allein gelassen», sagt Kurtulmus.

[Beste Kinder sind Tamilen-Kinder - letzte: Portugiesen-Kinder und Albaner-Kinder]

Und noch etwas hat der Ausländerbeirat festgestellt: Ausländerkinder sind sehr unterschiedlich erfolgreich. Am besten schneiden die Tamilen ab, immerhin die fünftgrösste Fremdsprachigengruppe in Zürich. Von den tamilischen Kindern machen mehr als 10 Prozent eine Mittelschule, über 40 Prozent schaffen die Sek A, und nur knapp 10 Prozent sind in der Sek C. Ganz anders die portugiesisch und albanisch sprechenden Kinder: Von ihnen waren 2008 nur knapp 3 Prozent im Gymi während über 20 Prozent in der Sek C landeten.

Wert der Schule unterschätzt - [Tamilen-Eltern setzen auf gute Schulbindung - Portugiesen-Eltern und Albaner-Eltern ist die Schule der Kinder egal]

Kurtulmus hat dafür eine Erklärung: Im Unterschied zu den anderen hätten die Tamilen ihre Heimat verloren und wollten hier bleiben. Sie hätten gemerkt, dass für den Aufstieg in der Schweiz eine gute Schulbildung nötig sei. «Tamilische Eltern setzen ihre Kinder oft unter Leistungsdruck», weiss Kurtulmus. Anders die albanischen Kinder. Deren Eltern seien oft mit einer marginalen Schulbildung gross geworden und würden den Wert Schule unterschätzen. Viele portugiesische Eltern seien der Meinung, Deutsch sei nicht so wichtig, da sie später ohnehin heimkehren wollten.

Die Schuld an der Benachteiligung fremdsprachiger Kinder will Kurtulmus niemandem in die Schuhe schieben – auch nicht den Zürcher Schulbehörden. Dennoch brauche es ein Umdenken. «Zürich ist eine Einwanderungsstadt», sagt Kurtulmus. Damit die Fremdsprachigen schnell Teil der Stadtbevölkerung werden, schlägt Kurtulmus Aufsuchende Elternarbeit vor. Er stellt sich Migranten vor, die in offiziellem Auftrag ausländische Familien zu Hause besuchten. (Tages-Anzeiger)>

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20 minuten
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Zürich 19.9.2010: <Tamilische Schüler erfolgreich> durch das Bewusstsein der Eltern für den Zusammenhang zwischen Schulbildung und Berufserfolg

aus: 20 minuten online; 19.9.2010; http://www.20min.ch/news/zuerich/story/Tamilische-Schueler-erfolgreich-13853482

<Kinder von Einwanderern aus Sri Lanka haben in der Stadt Zürich von allen fremdsprachigen Gruppen den grössten Schulerfolg.

Am anderen Ende der Rangliste stehen Schüler aus ­Portugal. Dies zeigt laut der «NZZ am Sonntag» ein Bericht des Ausländerbeirats Zürich. Laut der Soziologin und Migrationsexpertin ­Isabel Bartal ist die geringe Schulbildung der portu­giesischen Eltern eine Er­klärung für das schlechte Abschneiden ihrer Kinder. Demgegenüber hätten viele Tamilen ein Bewusststein für den Zusammenhang zwischen Schulbildung und Berufserfolg.

(20 Minuten)>

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1.11.2010: Albaner-Spieler aus Albaner-Fussballclub "Bashkimi" verträgt gelb-rote Karte nicht und droht mit Gewalt - nach Spielabbruch streckt er den schweizer Schiedsrichter nieder

Es ist leider so, dass Ausländer in der Schweiz keine Schulung in Sachen Demokratie absolvieren müssen, wenn sie in der Schweiz leben wollen. Also hat dann jeder Ausländer in der Schweiz "seinen Sinn" für Gerechtigkeit und kennt das demokratische Denken nicht. Und dann zeigte Betim S. seinen "Sinn für Gerechtigkeit" aus der albanischen Schläger-"Kultur", und dessen Vater auch. Also, irgendwann musste es so weit kommen, weil man eben mit Fussball allein Menschen nicht integrieren kann, sondern da muss auch eine geistige Arbeit stattfinden. Hier fehlt z.B. ein Demokratiekurs über 6 Monate. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Gewalt: Fussball-Schiri übel niedergestreckt; 1.11.2010;
http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/17640383

<von Pascal Brotzer/ Simon Städeli
- An einem 3.-Liga-Match kam es am Sonntag in Flums zu üblen Gewaltszenen. Der Schiedsrichter Thomas B.* (28) wurde von einem Spieler, dessen Vater und Fans verprügelt.

In der 75. Spielminute artete das Fussballspiel zwischen dem K.F. Bashkimi-Flums und dem FC Rheineck aus. Bashkimi-Spieler Betim S.* erhielt die Gelb-Rote-Karte. Dieser drohte darauf dem Schiedsrichter Thomas B. mit Gewalt. Aus Angst brach dieser das Spiel ab: Doch dann drehte der 21-jährige S. erst recht durch und schlug B. mit der Faust nieder. «Betims Vater rannte aufs Spielfeld. Wir dachten, er reisse seinen Sohn vom Schiri weg, stattdessen kickte er mit dem Fuss auf diesen ein», so Trainer Gazmend Nuhiji. Zudem beteiligten sich Anhänger von Bashkimi an der Gewaltorgie.

Zu Hilfe eilte schliesslich Gilbert Lapp, Sportchef des FC Rheineck: «Ich nahm den verletzten Schiedsrichter unter meine Jacke und rannte so schnell ich konnte in die Garderobe.» Laut Polizei erlitt der Schiri eine Gehirnerschütterung und mehrere Prellungen.

Den anderen Spielern und den Verantwortlichen des Albanerklubs tun die wüsten Szenen leid. «Sie entschuldigten sich in der Garderobe bei uns. Ein paar weinten sogar», so ein Spieler des FC Rheineck. Uneinsichtig zeigt sich aber Betim: «Ich wollte den Schiri schlagen, es kam aber nie dazu.» Trotzdem droht ihm laut Daniel Rodriguez vom Schweizerischen Fussballverband eine Sperre von mindestens 24 Monaten.

*Namen der Redaktion bekannt

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2.11.2010: Die Albaner-Fussballmannschaft "Bashkimi" darf vorübergehend nicht mehr spielen

Auch das musste irgendeines Tages so weit kommen: Die albanische Mentalität ist derart grausam gewalttätig, dass man die Mannschaft zumindest vorübergehend für eine gewisse Zeit sperren muss, um einer Eskalation oder Racheakten vorzubeugen, sei es von der Mannschaft, oder von unkontrollierbaren Angehörigen des Schläger-Albaners Betim S. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Schiri verprügelt: Ausländerteam aus Meisterschaft geworfen; 2.11.2010;
http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/29490541

<von Simon Städeli
- Der K.F. Bashkimi hat den Prügel-Spieler Betim S.* aus dem Team geworfen. Trotzdem wurde die Mannschaft von der Meisterschaft suspendiert.

Der Schock bei den Spielern und Verantwortlichen des Albaner-Fussballklubs K.F. Bashkimi sitzt immer noch tief. «Wir sind sehr betroffen über die Vorfälle und wütend auf den beteiligten Spieler und seinen Vater», so Trainer Gazmend Nuhiji. Spieler, Trainer und Vereinsführung haben sich zu einer Krisensitzung zurückgezogen und entschieden, Prügel-Spieler Betim S. aus dem Verein zu werfen. «So etwas macht man einfach nicht; er hat unseren Ruf zerstört. Deshalb wird er nie mehr für diesen Verein spielen dürfen», sagt ein Spieler.

Doch der Klub machte sich weiter Sorgen um seine Zukunft: «Wir werden alles geben, damit das Team weiterspielen kann. Der Fussball hilft den Jungen, sich in die Gesellschaft zu integrieren», so Nuhiji. Ein Argument könnte die Fairplayrangliste des Ostschweizer Fussballverbands OFV sein, die gestern auf der Homepage des Vereins aufgeschaltet wurde. Dort ist der K.F. Bashkimi im Mittelfeld platziert. Entfernt wurde hingegen das Gästebuch, in dem erboste User Stimmung für die Ausschaffungsinitiative machten.

Gestern Abend der nächste Schock für die Ausländermannschaft: Der OFV hat mitgeteilt, dass das Team vorläufig vom Meisterschaftsbetrieb suspendiert wird, da die Sicherheit für Gegner und Schiedsrichter nicht gewährleistet sei.

* Namen der Redaktion bekannt>

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3.11.2010: Das B-Team "Bashkimi" des FC Flums wird aus dem Verkehr gezogen

aus: 20 minuten online: Schiri verprügelt: Flums zieht Ausländerteam zurück; 3.11.2010;
http://www.20min.ch/news/ostschweiz/story/Flums-zieht-Auslaenderteam-zurueck-18668756

<von Felix Burch - Nach der Attacke des Spielers Betim S.* gegen den Schiedsrichter wurde die B-Mannschaft von Flums vom Verband vorübergehend suspendiert. Nun ist aber definitiv Schluss. Der FC selber zieht das Team aus dem Verkehr.

So sah die zweite Mannschaft des FC Flums (K.F. Bashkimi) aus. Jetzt ist sie vom eigenen Verein zurückgezogen worden.

Der Vorstand des FC Flums hat entschieden, dass die zweite Mannschaft per sofort aus dem Spielbetrieb zurückgezogen wird. Dies teilte der Klub am Mittwochmittag mit. Der Entscheid ist eine Reaktion auf die Prügel-Attacke vom vergangenen Sonntag, bei welchem der Schiedsrichter durch einen Spieler der B-Mannschaft des FC Flums (K.F. Bashkimi) und dessen Vater verletzt wurde. Alle Spieler von K.F. Bashkimi sind bis Ende Saison vom FC Flums suspendiert, der Prügelspieler wurde schon vorher von der Mannschaft ausgeschlossen.

Beim FC Flums ist zur Zeit niemand erreichbar. Wie es auf der Homepage heisst, haben die Verantwortlichen von K.F. Bashkimi den Entscheid zur Kenntnis genommen und akzeptiert. W.Y.*, Spieler des K.F. Bashkimi, kann den Rückzug der Mannschaft allerdings nicht verstehen. Die Attacken gegen den Schiedsrichter, der ganze Vorfall sei sicher falsch gewesen. «Dass jetzt aber die ganze Mannschaft wegen der Tat eines Einzelnen bestraft wird, das finde ich unfair, das ist eine Frechheit.» Zehn Jahre lang habe man mit K.F. Bashkimi etwas aufgebaut, jetzt sei alles kaputt. Und: «Ich weiss nicht, ob dasselbe geschehen wäre, wenn wir eine Schweizer Mannschaft wären», so W.Y. gegenüber 20 Minuten Online. Im K.F. Bashkimi spielen laut W.Y. hauptsächlich Albaner, aber auch Spanier, Bosnier und Schweizer.

Der Schläger schweigt, der Schiedsrichter kann nicht arbeiten

Betim S.*, der dem Schiedsrichter ins Gesicht schlug, wollte nichts zum Entscheid des FC Flums sagen. «Ich sage erst wieder etwas, wenn ich etwas zu sagen habe», so Betim S.

Beim Ostschweizerischen Fussballverband (OFV) sorgt man sich derweil um den Schiedsrichter. «Ich habe mit ihm telefoniert, am Montag ging er arbeiten, musste dann aber nach Hause», so OFV-Präsident Stephan Häuselmann. Der Schiedsrichter werde jetzt von einem Care Team des Verbandes betreut. Er hat Zivilklage gegen Betim S. und seinen Vater eingereicht; wegen Körperverletzung.

Der OSV hat seine Untersuchung gegen den Schläger abgeschlossen und einen Antrag dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) geschickt. Darin wird empfohlen, den Spieler für unbestimmte Zeit zu sperren. Der SFV will in den nächsten Tagen ein Urteil fällen. Beim OSV laufen derweil Untersuchungen gegen fehlbare Drittpersonen. Solche könnten mit Stadionverboten in der Ostschweiz belegt werden.

* Namen der Redaktion bekannt>

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Schweiz 16.11.2011: Kinder in Ausländerfamilien werden 10 mal so häufig geschlagen wie schweizer Kinder

aus: 20 minuten online: Mädchen als Opfer: Prügel-Alarm in Ausländerfamilien; 16.11.2011;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Pruegel-Alarm-in-Auslaenderfamilien-11993659

<von Lorenz Hanselmann - Ausländer verprügeln ihre Kinder fast zehnmal so häufig wie Schweizer. Dies fanden Forscher in einer neuen Studie mit Jugendlichen aus dem Kanton Bern heraus.

Acht Prozent der Ausländerkinder wurden vom ­Vater oder der Mutter schon richtig verprügelt. Dagegen kassieren «nur» 0,9 Prozent der Schweizer Jugendlichen harte Schläge. Zudem werden ausländische Kinder doppelt so oft ­geohrfeigt. Dies besagt eine aktuelle Studie der Berner Fachhochschule, für die rund 600 Jugendliche in drei ganz normalen Berner Gemeinden befragt worden sind. Besonders betroffen sind ausländische Mädchen: Sie werden fast doppelt so oft hart geschlagen wie ihre Brüder. «Es scheint, dass gewisse Kulturkreise einen anderen Bezug zu Gewalt haben», folgert ­Studienmitautor Christoph Ur­wyler. So kassieren junge Tamilen laut der Studie am meisten Ohrfeigen.

Für Luca Cirigliano von der Eidgenössischen Kinder- und Jugendkommission ist der Befund alarmierend, da er nicht allein mit sozialen Faktoren wie Armut oder hoher Arbeitsbelastung erklärt werden ­könne. Für ihn ist klar: «Die Behörden und Schulen müssen noch genauer hinschauen.» Zudem schlägt er vor, bei Bedarf ein Prügelverbot in die Integrationsvereinbarungen – eine Art Vertrag zwischen Staat und Mig­rant – aufzunehmen. Die Studie zeigt nämlich, dass die familiäre Gewalt mit fortschreitender Integration abnimmt: Secondos müssen bereits deutlich weniger Prügel einstecken.

Für SVP-Nationalrat Sebastian Frehner, der in Basel eine Volksinitiative zu Integrationsvereinbarungen mitinitiiert hat, wäre dies deshalb ein ­vielversprechender Lösungsansatz. «Durch die Integra­tionsvereinbarungen könnten wir prügelnde Eltern büssen und Wiederholungstäter ausweisen.» >

Interview:

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Kommentar

Wieso hat das die Antirassismuskommission in 15 Jahren Tätigkeit nicht gemerkt? Gib eins dem kreisrunden Holzchopf.

Michael Palomino, 16.11.2011




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