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Hitler war ein Österreicher: Adolf Hitler als
verhetztes Kind der Monarchie von Österreich-Ungarn -
hätte man ihn doch malen lassen...

Wie das Kind Adolf keine Orientierung von Vater und Mutter bekam -- wie die Anschlusspropaganda und die antisemitische Propaganda im deutschsprachigen Österreich sich seiner Seele bemächtigte -- wie diese Vergangenheit unbewältigt blieb -- Hitler wird als Maler zweimal abgekanzelt -- Hitler kämpft in Deutschland und findet in der Partei "Familie" -- Hitlers Wut auf die Demokratie wird als Stärke ausgelegt -- der Psychopath Hitler wird zum "Führer", Massenmörder und ev. Selbstmörder -- die Zwänge durch Geldgeber und Krankheit (Parkinson).
Das Baby Adolf Hitler 1 Jahr alt  Hitler in Uniform (links) 1916 ca.  Hitler-Aquarell:
                Triumphbogen in München 1913 ca.  Adolf Hitler mit Hitlergruss vor der
                Frauenkirche in Nürnberg, September 1934  Briefmarke
                des OSS in Rom mit Hitler im Profil, das Kinn ist
                bereits zum Skelett mutiert, und Titel "Futsches
                Reich", 1944

von Michael Palomino (1997 / 2005 / 2007)

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Vorwort

Die Ausgabe von 2007 ist bebildert und hat viele wichtige Ergänzungen erhalten wie die Zusammenhänge der Finanzierung des Hitler-Regimes durch die dummen "USA" und die Parkinson-Symptome des "Führers", der seine Führung damit de facto abgab.

Michael Palomino, Oktober 2007


Familie Hitler aus dem Waldviertel

Hitlers Familie stammt väterlicher- wie mütterlicherseits aus der Region "Waldviertel" zwischen Donau und der böhmischen Grenze[1], also aus derselben Gegend, wo Schönerer und Fürnkranz 1879 als vaterländische "Zweimännerpartei" gegen des Kaisers Politik gewählt wurden. Als Variationen der Namen kommen Hiedler oder auch Hüttler vor, wobei der Name tschechischen (!) Ursprungs von Hidlar bzw. Hidlarcek abgeleitet ist[2].

Die Webseite http://www.doellersheim.at/doellersheim/Das_Buch/Dollersheim/dollersheim.HTM

sucht den Ursprung und Adolf Hitlers Vorfahren bei einer Frau Schickelgruber und einer Herrn Hiedler in Döllersheim. Eine tschechische Ableitung kommt dort nicht in Frage. Nun, Hitler mit seinen schwarzen Haaren war jedenfalls alles andere als sehr "germanisch"...


Adolf Hitlers Vater, Alois Schickelgruber, war ein uneheliches Adoptivkind eines Johann Nepomuk Hüttler. Durch eine "kleine Illegalität" und etwas "Dorfstolz" wurde der Ziehsohn Alois, der nach abgebrochener Schuhmacherlehrer im Finanzdienst der Monarchie in die Stufe eines "Zollamtsoberoffizial" befördert worden war und geheiratet hatte, als "ehelich" bezeichnet und ihm der Name Hitler zugeschrieben[3]. Doch die kleinbäuerliche Enge konnte Alois Hitler nicht abstreifen. Biederkeit und Strenge prägten seinen Charakter.

Karte 01: Niederösterreich mit Wien und
                          dem Waldviertel
vergrössernKarte 01: Niederösterreich mit Wien und dem Waldviertel
Schönerer, Portrait
                        1880 ca.
Schönerer, Portrait 1880 ca.
Alois
                        Hiedler-Schickelgruber, Portrait
Alois Hiedler-Schickelgruber, Portrait


Die Familie Hitler in Braunau, Gross-Schönau, Passau und Linz

Adolf Hitler, geboren am 20. April 1889 im Zollstädtchen Braunau am Inn, war das vierte Kind der dritten Ehe Alois Hitlers mit dem dreiundzwanzig Jahre jüngeren Dienstmädchen Klara Pölzl. Die drei vorigen Geschwister waren im Kleinkindsalter bereits verstorben. Weitere Geschwister sind die beiden Halbgeschwister aus zweiter Ehe, Alois und Angela, sowie die jüngere Schwester Paula.[4]

Karte 02: Wien, Braunau am Inn, Steyr und
                          Linz
vergrössernKarte 02: Wien, Braunau am Inn, Steyr und Linz
Alois Schickelgruber
                        und Klara Poelzl, Hitlers Eltern 1890 ca. Es ist
                        Schickelgrubers dritte Ehe. Gemäss einigen
                        Angaben ist Klara die Nichte von Alois.
Alois Schickelgruber und Klara Poelzl, Hitlers Eltern 1890 ca. Es ist Schickelgrubers dritte Ehe. Gemäss einigen Angaben ist Klara die Nichte von Alois.
Braunau am Inn, Geburtshaus von Adolf
                          Hitler
vergrössernBraunau am Inn, Geburtshaus von Adolf Hitler
Das
                        Baby Adolf Hitler 1 Jahr alt
Das Baby Adolf Hitler 1 Jahr alt

Hitler sollte viele Orte in Österreich kennenlernen, so wie er die Umstände beschreibt:

<Allein das Los eines österreichischen Zollbeamten hiess damals häufig "wandern".>[5]

Die Diskussion um Hitlers Abstammung kommt bis heute an kein Ende, weil Hitler selbst nie Klarheit geschaffen hat, bzw. jegliche Klarheit über seine Abstammung hätte ihm seine Karriere im NS-Staat beendet. Entweder hatte Hitler einen jüdischen Grossvater (Hitlers Grossmutter Anna Schickelgruber erhielt über 14 Jahre lang Alimente ihres jüdischen Dienstherrn Frankenberger), oder dann war die Frau des Vaters die Nichte des Vaters (Johann Hiedler (Hüttler) bestritt aber immer, Hitlers Urgrossvater zu sein).

(jüdische Abstammung: Döllersheim; Inzucht: Hitlers Stammbaum; http://sauber.50webs.com/kapital/index.html)

Ja wie war's jetzt? Nun, eigentlich ist das nicht sooo wichtig, woher Hitler nun stammte, denn die Manipulation am Kind und am Jugendlichen, das ist wichtig, um die Manipulation zu erkennen, und um weitere Hitlers zu verhindern.

1890 wird der Vater Alois Hitler nach Gross-Schönau in Niederösterreich, 1892 nach Passau und 1894 nach Linz versetzt, wo dieser sich 1895 in der Nähe der Gemeinde Lambach ein Anwesen mit Umschwung von nahezu vier Hektar erwirbt. Noch im selben Jahr 1895 wird er mit 58 Jahren vorzeitig pensioniert[6], gibt sein Anwesen auf und kauft sich in Leonding vor Linz ein Haus mit Umschwung, das er fortan bewirtschaftet.[7] Hitlers Vater hat seinen Traum verwirklicht: Er kann mit einer sicheren Pension seinen "Lebensabend" verbringen. Die ununterbrochene Anwesenheit des Vaters jedoch engt nun die Familie eher ein. Die Freizeit u.a. auch am Alkoholglas verbringend, stirbt der Vater im Wirtshaus Wiesinger in Leonding bereits im Jahre 1903. Somit stirbt der Vater schon mit 66 Jahren, ein kurzer "Lebensabend" im Alkohol, und für den Sohn Adolf wohl kein Vorbild... [8]

Karte 03: Linz und Leonding
vergrössernKarte 03: Linz und Leonding
Leonding, das Haus von Familie
                          Hitler-Schickelgruber 1895-1903
vergrössernLeonding, das Haus von Familie Hitler-Schickelgruber 1895-1903
Hitlers Kirche in Leonding 1895-1903
vergrössernHitlers Kirche in Leonding 1895-1903


Adolf Hitlers Schulzeit: Die Wirkung der nationalen Propaganda in der Schule und im Land

Adolf Hitlers Schulzeit und Aufwachsen findet in Linz statt. Schönerer, Karl Lueger und Richard Wagner werden die drei Schlüsselfiguren seiner "Formationsjahre" der Jugend.[9] Im Schulbetrieb schwärmt Hitler vom Geschichtslehrer Dr. Leopold Pötsch, der sich nicht auf die Details versteife, sondern die grossen Zusammenhänge schildere:

"Wenige Lehrer begreifen, dass das Ziel gerade des geschichtlichen Unterrichtes nie und nimmer im Auswendiglernen und Herunterhaspeln geschichtlicher Daten und Ereignisse liegen kann; dass es nicht darauf ankommt, ob der Junge nun genau weiss, wann diese oder jene Schlacht geschlagen, ein Feldherr geboren wurde, oder gar ein (meistens sehr unbedeutender)[10] Monarch die Krone seiner Ahnen auf das Haupt gesetzt erhielt. Nein, wahrhaftiger Gott, darauf kommt es wenig an.

Geschichte "lernen" heisst die Kräfte suchen und finden, die als Ursachen zu jenen Wirkungen führen, die wir dann als geschichtliche Ereignisse vor unseren Augen sehen.

Die Kunst des Lesens wie des Lernens ist auch hier: Wesentliches behalten, Unwesentliches vergessen.[...]

Das Glück war um so grösser, als dieser Lehrer es verstand, aus Gegenwart Vergangenes zu erleuchten, aus Vergangenheit aber die Konsequenzen für die Gegenwart zu ziehen."
[11]

Im Geschichtsunterricht wurde von Dr. Leopold Pötsch scheinbar der "Untergang" der Monarchie vorausgesagt und v.a. auch auf die "ungerechte" Finanzverteilung hingewiesen:

"Ungeheuer waren die Lasten, die man dem deutschen Volke zumutete, unerhört seine Opfer an Steuern und an Blut [...]

Was uns dabei am meisten schmerzte, war noch die Tatsache, dass dieses ganze System moralisch gedeckt wurde durch das Bündnis mit Deutschland [Kaiserbündnis zwischen Wien und Berlin], womit der langsamen Ausrottung des Deutschtums in der alten Monarchie auch noch gewissermassen von Deutschland aus selber die Sanktion erteilt wurde [z.B. durch fortschreitende Tschechisierungen in Böhmen und Prag].

Es genügt hier nur festzustellen, dass ich im Grunde genommen schon in der frühesten Jugend zu einer Einsicht kam, die mich niemals mehr verliess, sondern sich nur noch vertiefte:

dass nämlich die Sicherung des Deutschtums die Vernichtung Österreichs voraussetzte, und dass weiter Nationalgefühl in nichts identisch ist mit dynastischem Patriotismus; dass vor allem das habsburgische Erzhaus zum Unglück der deutschen Nation bestimmt war.

Ich hatte schon damals die Konsequenzen aus dieser Erkenntnis gezogen; heisse Liebe zu meiner deutschösterreichischen Heimat, tiefen Hass gegen den österreichischen Staat."
[12]

Und in dieser Weise wurden ganze Teile der Schüler nationalistisch "angesteckt" und polarisiert:

"Wir sassen da, oft zu heller Glut begeistert, mitunter sogar zu Tränen gerührt [...] Das Glück ward um so grösser, als dieser Lehrer es verstand, aus Gegenwart Vergangenes zu erleuchten, aus Vergangenheit aber die Konsequenzen für die Gegenwart zu ziehen. So brachte er denn auch mehr als sonst einer, Verständnis auf für alle die Tagesprobleme, die uns damals in Atem hielten. Unser kleiner nationaler Fanatismus ward ihm ein Mittel zu unserer Erziehung, indem er, öfter als einmal, an das nationale Ehrgefühl appellierend, dadurch allein uns Rangen schneller in Ordnung brachte, als dies durch andere Mittel je möglich gewesen wäre.

Mir hat dieser Lehrer Geschichte zum Lieblingsfach gemacht. Freilich wurde ich wohl ungewollt von ihm, auch damals schon zum jungen Revolutionär. Wer konnte auch unter einem solchen Lehrer deutsche Geschichte studieren, ohne zum Feinde des Staates zu werden, der durch sein Herrscherhaus in so unheilvoller Weise die Schicksale der Nation beeinflusste?"
[13]

So, wie sich Schönerer zu seinem Stolz bekannte, wenn er von der "jüdischen Presse" in Wien verleumdet und seine Reden verrissen wurden, so war Hitlers Realschule in Linz politisch ein Feld, auf dem im selben Sinne Energien gegen "Tschechen", "Juden" und die "Monarchie" "gesät" wurden:

"Linz war um die Jahrhundertwende nicht nur eines der Zentren nationalistischer Gruppen und Bestrebungen, vielmehr herrschte gerade auch an der von Hitler besuchten Realschule eine entschieden nationalgesinnte Atmosphäre. Ostentativ steckten sich die Schüler die deutschvölkische blaue Kornblume ins Knopfloch, mit Vorliebe verwendeten sie die Farben der deutschen Einheitsbewegung schwarz-rot-gold, grüssten mit deutschen "Heil!" oder sangen statt der habsburgischen Kaiserhymne das auf die gleiche Melodie lautende Deutschlandlied; ihr oppositioneller Nationalismus wandte sich vor allem gegen die Dynastie und identifizierte sich sogar in der jugendlichen Resistenz gegen Schulgottesdienste und Fronleichnamsprozessionen mit dem "protestantischen" Reich."[14]

Hitler erscheint glaubhaft, wenn er folgende Schulszenen schildert, die sich um ca. 1900-1905 abgespielt haben dürften. Dabei ging es primär nicht um die "Judenfrage", sondern um den Kampf gegen die "Slawisierung", den Sprachenstreit, in dessen Folge das "Volkstum" seinen neuen Aufschwung erlebte:

"Von dem ewigen unerbittlichen Kampfe um die deutsche Sprache, um deutsche Schule und deutsches Wesen hatten nur ganz wenige Deutsche aus dem Reiche eine Ahnung [...] Wie überall und immer, in jeglichem Kampf, gab es auch im Sprachenkampf des alten Österreichs drei Schichten: die Kämpfer, die Lauen und die Verräter.

Schon in der Schule begann diese Siebung einzutreten. Denn es ist das Bemerkenswerte des Sprachenkampfes wohl überhaupt, dass seine Wellen vielleicht am schwersten gerade die Schule, als Pflanzstätte der kommenden Generation, umspülen. Um das Kind wird dieser Kampf geführt, und an das Kind richtet sich der erste Appell dieses Streites:

'Deutscher Knabe, vergiss nicht, dass Du ein Deutscher bist!' und 'Mädchen, gedenke, dass Du eine deutsche Mutter werden sollst!'

Wer der Jugend Seele kennt, der wird verstehen können, dass gerade sie am freudigsten die Ohren für einen solchen Kampfruf öffnet. In hunderterlei Formen pflegt sie [die jugendliche Seele] diesen Kampf dann zu führen, auf ihre Art und mit ihren Waffen. Sie [die jugendliche, auf das Deutschtum dressierte Seele] lehnt es ab, undeutsche Lieder zu singen, schwärmt um so mehr für deutsche Heldengrösse, je mehr man versucht, sie dieser zu entfremden; [sie] sammelt an vom Munde abgesparten Hellern zum Kampfschatz der Grossen; sie [die jugendliche, auf das Deutschtum dressierte Seele] ist unglaublich hellhörig dem undeutschen Lehrer gegenüber und widerhaarig zugleich; [das deutsch verhetzte Schulkind] trägt die verbotenen Abzeichen des eigenen Volkstums und ist glücklich, dafür bestraft oder gar geschlagen zu werden. Sie ist also im kleinen ein getreues Spiegelbild der Grossen, nur oft in besserer und aufrichtigerer Gesinnung."
[15]

  
Bismarck mit
                        Hotzenplotz-Helm, Portrait. Sein Rassismus gegen
                        die polnische Bevölkerung und gegen alles, was
                        nicht europäisch ist, bleibt meistens
                        unerwähnt. Bismarck mit Hotzenplotz-Helm, Portrait. Sein Rassismus gegen die polnische Bevölkerung und gegen alles, was nicht europäisch ist, bleibt meistens unerwähnt.


Bismarcks Deutschland 1871, Karte des
                        "Zweiten Deutschen Kaiserreichs"
Bismarcks Deutschland 1871, Karte des "Zweiten Deutschen Kaiserreichs". Österreich war nicht dabei.

Hitler schildert hier präzise seine eigene Prägung im Kampf gegen die Tschechisierungs-Aktivitäten des Kaisers. Er schildert weitere Aktivitäten, wie er für die deutsch-nationale Bewegung als Jugendlicher tätig war, Bestrafungen für den nationalen Widerstand in Kauf nahm und politisch "geschult" wurde:

<Auch ich hatte so einst die Möglichkeit, schon in verhältnismässig früher Jugend am Nationalitätenkampf des alten Österreichs teilzunehmen. Für Südmark und Schulverein wurde da gesammelt, durch Kornblumen und schwarzrotgoldne Farben die Gesinnung betont, mit "Heil" gegrüsst, und statt des Kaiserliedes lieber "Deutschland über alles" gesungen, trotz Verwarnung und Strafen. Der Junge ward dabei politisch geschult in einer Zeit, da der Angehörige eines sogenannten Nationalstaates meist noch von seinem Volkstum wenig mehr als die Sprache kennt. Dass ich damals schon nicht zu den Lauen gehört habe, versteht sich von selbst. In kurzer Zeit war ich zum fanatischen "Deutschnationalen" geworden.>[16]

Zu alledem galt auch für Adolf Hitler - gleich wie für Schönerer - das Vorbild von Bismarcks Sieg von 1871 und das "Heldentum", von Beharrlichkeit und Siegeswille:

<Beim Durchstöbern der väterlichen Bibliothek war ich über verschiedene Bücher militärischen Inhalts gekommen, darunter eine Volksausgabe des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71. Es waren zwei Bände einer illustrierten Zeitschrift aus diesen Jahren, die nun meine Lieblingslektüre wurden. Nicht lange dauerte es, und der grosse Heldenkampf war mir zum grössten inneren Erlebnis geworden. Von nun an schwärmte ich mehr und mehr für alles, was irgendwie mit Krieg oder doch mit Soldatentum zusammenhing.

Aber auch in anderer Hinsicht sollte dies von Bedeutung für mich werden. Zum ersten Male wurde mir, wenn auch in noch so unklarer Vorstellung, die Frage aufgedrängt, ob und welch ein Unterschied denn zwischen den diese Schlachten schlagenden Deutschen und den anderen sei? Warum hat denn nicht auch Österreich mitgekämpft in diesem Kriege, warum nicht der Vater und nicht all die anderen auch?

Sind wir denn nicht auch dasselbe wie eben alle anderen Deutschen?

Gehören wir denn nicht alle zusammen? Dieses Problem begann zum ersten Male in meinem kleinen Gehirn zu wühlen. Mit innerem Neide musste ich auf vorsichtige Fragen die Antwort vernehmen, dass nicht jeder Deutsche das Glück besitze, dem Reich Bismarcks anzugehören.
Ich konnte dies nicht begreifen.>
[17]

Es ist aus den aufgezeigten Zusammenhängen ersichtlich, dass Adolf Hitler ein sehr sensibler Bub gewesen sein musste, der sich sogleich für die Belange seiner Heimat einsetzte, die ihm die Lehrer vordozierten: Er lässt sich in den grossen "Vierkampf" zwischen "Deutschen" - "Tschechen" - "Juden" und dem "Kaiser" ein und wird zum Rädelsführer in der Schule.[18]

Hitler als Schulbub
                        10-jährig 1899, Portrait
Hitler als Schulbub 10-jährig 1899, Portrait
Hitlers Klassenfoto
                        von 1901 als 12-jähriger Schulbub. Mit Ludwig
                        Wittgenstein war er in derselben Schulbank.
Hitlers Klassenfoto von 1901 als 12-jähriger Schulbub. Mit Ludwig Wittgenstein war er in derselben Schulbank.

Gleichzeitig ist der Vater ein psychisch unzuverlässiger Alkoholiker und stirbt im Jahr 1903, genau in Adolfs wichtigen Jugendjahren, als Adolf 14 Jahre alt ist. Seine Geschwister erwähnt Hitler nie. Sie scheinen ihm nichts zu bedeuten. Seine Schulleistungen werden schlecht, die geistige Basis, um mit all den Problemen in sinnvollem Mass umzugehen, fehlt. Adolf fliegt wegen Betragens von der Schule. Die Mutter, in Politik unkundig, unternimmt einen letzten Versuch und schickt Adolf an die Realschule in Steyr. Die Leistungen werden nicht besser. Im Herbst 1905 erlaubt die Mutter den Schulabgang. Hitler ist 16 Jahre alt.[19]

Schon hier zeigt sich aus psychologischer Sicht die Repetition in den Handlungen des jugendlichen Adolf: Hitlers Heimat ist nach seinen Worten die "habsburgische Heuchelei"[20], der Staat ein "Leichnam"[21]. Die Aktivität als "Nationalist" und "politischer Revolutionär"[22] wird ihm zur immerwährenden Pflicht und Lebensaufgabe: den "Untergang" Deutschösterreichs also zu verhindern. Somit wäre eine friedliche Existenz für den jungen Mann ein Verrat an seiner eigenen Existenz. Er schliesst sich fortan mit "kämpfenden" Leuten zusammen, um von ihnen zu lernen und zu analysieren. Psychopath trifft Psychopath. Adolf kann sich nie vom Erlebten in seiner Jugend lösen. Er kann sich nie eine übernationale Souveränität erarbeiten, sondern bleibt im polarisierten Kampf des Nationalismus stecken.

Karte
                        Österreich-Ungarn, ein politischer Leichnam im
                        Zuge des Nationalismus
Karte Österreich-Ungarn, ein politischer Leichnam, demokratisch und antidemokratisch zugleich, mit Ausdehnungen bis in die Ukraine, ein Koloss für Deutsch-Österreich, den sich der Kaiser in Wien so lange wie möglich erhalten will.



   
Wohnhaus der Familie Hitler unter Klara
                        Pölzl ab 1903 in Linz, Adolf Hitlers Zuhause
                        1903-1907
Wohnhaus der Familie Hitler unter Klara Pölzl ab 1903 in Linz, Adolf Hitlers Zuhause 1903-1907

Familie Hitler ohne Vater in Linz: Adolf lebt frei in der Kunst und "Wissenschaft"

Die Mutter Klara Hitler (-Pölzl) verkauft nach dem Tode des Vaters das Haus in Leonding und bezieht in Linz eine Wohnung. Die Familie lebt von der beträchtlichen Pension. Adolf widmet sich nun in einer Phase des "Sich-Umsehens" in den künstlerischen Elementen in Linz bzw. in den von der dortigen Gesellschaft für "künstlerisch" definierten Elementen: Er durchstöbert die "wissenschaftliche" Tendenzliteratur (Antisemitismus, Rassismus), die Architektur und hängt in der Musik (v.a. Richard Wagner als "der" deutsch-nationale Komponist). In dieser Zeit entstehen erste architektonische Skizzen von Brücken, Museums- und Theaterbauten. Er lässt sich von der Mutter ein Klavier kaufen, gibt aber nach vier Monaten den Unterricht bereits wieder auf. Junge Mädchen spricht er trotz seiner gepflegten Erscheinung nicht an, er scheint zu nervös zu sein, zu instabil. Liebesgedichte und Opernbesuche hingegen sind Alltag. Ein Besuch in Wien bringt ihm noch mehr "imperialere" Eindrücke. In Briefen schildert er die Ringstrasse als "ein Zauber aus Tausendundeiner Nacht", und er schildert das Gefühl von "Erhabenheit" beim Genuss der Opern "Tristan" und "Fliegender Holländer" im Wiener Burgtheater.[23] Die Gefühle scheinen ihm wichtiger zu sein als die Rationalität.

Linz, Fassadenbild
vergrössernLinz, Fassadenbild
Antisemit Richard Wagner, Profil,
                          Karikatur eines Orchester-Diktators
vergrössernAntisemit Richard Wagner, Profil, Karikatur eines Orchester-Diktators
Wien Burgtheater 01, Aussenansicht mit
                          Tram / Strassenbahn 1910 ca.
vergrössernWien Burgtheater 01, Aussenansicht mit Tram / Strassenbahn 1910 ca.
Wien Burgtheater 02, Festtreppe
                          ("Feststiege") 1910 ca.
vergrössernWien Burgtheater 02, Festtreppe ("Feststiege") 1910 ca.
Wien Burgtheater 03, Wandelgang 1910 ca.
vergrössernWien Burgtheater 03, Wandelgang 1910 ca.
Wien Burgtheater 04, Saal 1910 ca., der
                          Saal, der Hitler zum Grössenwahn verleitete
vergrössernWien Burgtheater 04, Saal 1910 ca., der Saal, der Hitler zum Grössenwahn verleitete


Hitler bleibt somit in der Richtung des emotionalen Nationalismus. Auch mit 16 Jahren gelingt es ihm nicht, vom Stolz und vom nationalen Gedanken wegzukommen und eine tolerantere Überstaatlichkeit seines Denkens zu entwickeln. Er potenziert die deutschnationalen Gedanken Schönerers in eine zum Teil wilde Energie. Er verbindet sie mit Zauber und Irrationalität. Mit genug Geld von der Mutter ausgestattet stellt er seine Gesinnung nie in Frage und sieht seine Verhetzung nicht. Beziehungen geht er aus dem Weg, denn künstlerische wie politische Inhalte beginnen sein Wesen zu dominieren. Hitler ist scheinbar machtlos den politischen Strömungen ausgesetzt, die ihm in seiner Kindheit eingepflanzt wurden, und seine Mutter wie die Geschwister lässt er nicht an sich heran. Die Selbstreflexion in der Meditation oder Analyse kommt nicht zustande.


Adolfs Entschluss zum Kunststudium - keine Aufnahme in den Schulen in Wien - Scham vor sich selbst und Tod der Mutter

Hitler entschloss sich aber schon früh zu einem schöpferischen Beruf: Er wollte seine Kunstträume verwirklichen. Als Elfjähriger hatte ihm sein Vater vorgeschlagen, eine Beamtenlaufbahn einzuschlagen wie er. Hitler widerstrebte dies aber zutiefst, denn der Bub Adolf wollte sich keinesfalls im Dienst einer Monarchie sehen, von der er in der Schule hörte, dass deren Vernichtung die Grundlage zum Überleben der "Deutschen in Österreich" darstellte. Ein Jahr später - als 12-Jähriger - präsentierte Adolf dem Vater den Berufswunsch "Kunstmaler", was den Vater wiederum veranlasste, am Verstand seines Sohnes zu zweifeln.[24]

  
Wien,
                      Akademie der "bildenden Künste",
                      Bildergalerie
Wien, Akademie der "bildenden Künste", Bildergalerie

Hitler fährt nun als Spätjugendlicher zum zweiten Mal nach Wien und bewirbt sich 1907 an der Kunstakademie als Kunststudent. Er besteht das Probezeichnen nicht. Bei einem Gespräch mit dem Direktor der Akademie wird Hitler die "Nichteignung zum Maler" attestiert. Der Direktor legt ihm jedoch ein Architekturstudium nahe, wofür er eine Reifeprüfung benötige. Aber die Abneigung gegen Schule ist in Hitler noch zu gross. Somit lässt sich der 18-jährige Adolf seinen Kunsttraum durch eine Reifeprüfung verbauen und kehrt, den Misserfolg vor den Bekannten in Linz versteckend, lieber in Wien in den Untergrund.[25]

Es ist nebenbei völlig unverständlich, wieso Hitler keine andere Akademie als die in Wien besuchen wollte. Die Angst, einen Misserfolg zuzugeben, lässt eine völlig unterentwickelte Psyche zum Vorschein kommen, die durch Strafen wegen schlechter Zeugnisse gepeinigt zu sein scheint. Es scheint so zu sein, als hätte der Alkoholiker-Vater den Adolf mehrmals wegen schlechter Leistungen so zusammengeschlagen oder sonst wie hart bestraft, dass sich in Adolf ein Leben lang eine Angst vor eigenen Misserfolgen aufbaute. Hitler scheint völlig an den Lebensrealitäten vorbeizuleben, und es wird ihm nicht geholfen. Sein national geprägtes Unterbewusstsein und der dressierte Nationalstolz lassen scheinbar keine andere Wahl als den "Untergrund" zu. Seine Scham, einen Misserfolg in seiner "Lieblingsbeschäftigung" zugeben zu müssen, ist dermassen gross, dass er nicht mehr nach Linz zurückkehrt und seine kranke Mutter in Linz erst kurz nach ihrem Tod, am 21. Dezember 1907, zum letzten Abschied in der Familienwohnung besucht. Nach Aussage des Arztes soll er dort geweint haben.[26]

Grabstein von Alois Schickelgruber und
                          Klara Poelzl in Leonding 01
vergrössernGrabstein von Alois Schickelgruber und Klara Poelzl in Leonding 01
Grabstein von Alois
                        Schickelgruber 1903 und Klara Pölzl 1907
Grabstein von Alois Schickelgruber 1903 und Klara Pölzl (12.8.1860-21.12.1907)


Hitlers erfolgloser Versuch als Bühnenmaler in Wien - Warten auf die erneute Prüfung an der Kunstakademie

Hitler, 18 Jahre alt, ist nun mit seiner Erbschaft auf seine eigene Existenz angewiesen. Sein Entschluss, nach Wien zu gehen, steht weiterhin fest. Es muss Wien sein, eine andere Stadt kommt für ihn nicht in Frage. Die Hausbesitzerin in Wien gibt ihm Empfehlungsschreiben für ihren Bekannten, den Bühnenbildner der Hofoper Alfred Roller mit, der auch Lehrer an der Wiener Kunstgewerbeschule ist:

"Er ist ein ernster, strebsamer junger Mensch, 19 Jahre alt, reifer, gesetzter über sein Alter, nett und solid, aus hochanständiger Familie [...] Er hat den festen Vorsatz, etwas Ordentliches zu lernen! Soweit ich ihn jetzt kenne, wird er sich nicht 'verbummeln', da er ein ernstes Ziel vor Augen hat; ich hoffe, Du verwendest Dich für keinen Unwürdigen! Tust vielleicht ein gutes Werk."[27]

  
Alfred
                        Roller, * 2. 10. 1864 Brünn (Brno, Tschechische
                        Republik), gest. 21. 6. 1935 Wien,
                        Bühnenbildner, Maler, Graphiker
Alfred Roller, * 2. 10. 1864 Brünn (Brno, Tschechische Republik), gest.  21. 6. 1935 Wien, Bühnenbildner, Maler, Graphiker


Hitler wird von Alfred Roller auch empfangen: Der Traum, die politische Aussage mit der Malerei, der Musik und der Oper zu verbinden, schien schon fast in Erfüllung zu gehen. Vorerst aber bleibt die Begegnung ergebnislos.[28] In Linz selbst erweckt Hitler den Eindruck, als ob er ein Studium absolviere, um die Waisenrente zu bekommen. Gleichzeitig stehen ihm aber aus Erbschaft und Hinterlassenschaften von Vater und Mutter grosse Geldbeträge zur Verfügung.[29] Dabei bedauert sich Hitler in seiner Autobiographie:

"Fünf Jahre Elend und Jammer sind im Namen dieser Phäakenstadt für mich enthalten. Fünf Jahre, in denen ich erst als Hilfsarbeiter, dann als kleiner Maler mir mein Brot verdienen musste; mein wahrhaft kärglich Brot, das doch nie langte, um auch nur den gewöhnlichen Hunger zu stillen. Er (der Hunger) war damals mein getreuer Wächter, der mich als einziger fast nie verliess."[30]

Dieser "Hunger" dürfte geistig zu verstehen sein: Denn während er in einem "trostlosen und ärmlichen Zimmer" mit dem Musikstudenten August Kubizek in Wien ein Zimmer teilt, schwelgt er weiter in seinen Kunstträumen, entwirft Theater und Schlossbauten und plant Projekte, die Welt positiv zu verändern. Er erwähnt Kubizek das Nichtbestehen der Prüfung nicht, sondern lenkt sich lieber ab: mit einem Ersatzgenuss für Tabak, mit dem "deutschen Idealstaat", oder er versucht sich in dilettantischen Theaterskizzen mit germanischen Sageninhalten, und er fragt sich, wie das Wohnungselend in Wien zu lösen sei.[31]

Adolf Hitler, Profil, Zeichnung eine
                          Schulkollegen 1907 ca.
vergrössernAdolf Hitler, Profil, Zeichnung eine Schulkollegen 1907 ca., andere Webseiten geben an, es sei ein Selbstbildnis.
Hitler-Skizze eines
                        Hauses für August Kubizek 1907 ca.?
Hitler-Skizze eines Hauses für August Kubizek 1907 ca.?

Hitler-Skizze für eine neue Brücke in Linz,
                        1907 ca.
Hitler-Skizze für eine neue Brücke in Linz, 1907 ca.
August Kubizek,
                        Portrait 1907
August Kubizek, Portrait 1907

Gegen aussen wirkt Hitler so als ein "Phantast", innerlich ist er aber ein völlig desorientierter und in seiner Scham vor dem Versagen hilfloser Mensch. Wut- und Verzweiflungsanfälle kommen vor, statt dass Hitler die Schule abschliessen würde. 1908 bewirbt er sich ein zweites Mal an der Kunstakademie, wo er jedoch nicht einmal zur Probe zugelassen wird. Der Hass gegen Klassifizierungssysteme vertieft sich. Als Wesen nicht ins System derer zu passen, die ihn selbst erzogen haben, bringt Hitler die tiefste Kränkung, die ihn bis zu seinem Tod nicht mehr verlassen sollte. Seine ideellen Werte und positiven, aufbauenden Energien - die er von Deutschösterreich beigebracht bekommen hat - als wertlos bewertet zu sehen, sollte er nie mehr vergessen.

Am 27. März 2010 wurden Hitlers Bewerbungszeichnungen in einer Meldung präsentiert, weil die Bewerbungszeichnungen versteigert werden sollten. Bewerten Sie selbst die Qualität der Bewerbungszeichnungen. Hätte man den Adolf Hitler doch malen lassen...

aus: Männerhintern und Kerzenständer; 26. März 2010;
http://www.20min.ch/wissen/history/story/Hitlers-Aktbilder-unter-dem-Hammer-27350306

<Hitlers Aktbilder unter dem Hammer

Bisher unbekannte Zeichnungen von Adolf Hitler werden im April [2010] versteigert. Mit ihnen hatte sich der spätere Führer erfolglos an der Wiener Kunstakademie beworben.>

Hitlers Aktbilder und mehr für die Bewerbung an der Wiener Kunstakademie
Adolf Hitler: Männlicher Akt,
                            Bleistiftzeichnung als Bewerbungsarbeit
                            (01)
vergrössernAdolf Hitler: Männlicher Akt, Bleistiftzeichnung als Bewerbungsarbeit (01)
Adolf Hitler: Männlicher Akt,
                            Bleistiftzeichnung als Bewerbungsarbeit
                            (02)
vergrössernAdolf Hitler: Männlicher Akt, Bleistiftzeichnung als Bewerbungsarbeit (02)
Stadtquartier um 1905,
                            Bleistiftzeichnung
vergrössernStadtquartier um 1905, Bleistiftzeichnung
Adolf Hitler: Frau, Profil,
                            Bleistiftzeichnung von 1908
vergrössernAdolf Hitler: Frau, Profil, Bleistiftzeichnung von 1908
Adolf Hitler: Kerzenständer mit Kerze,
                            Bleistiftzeichnung von 1908 oder 1909
vergrössernAdolf Hitler: Kerzenständer mit Kerze, Bleistiftzeichnung von 1908 oder 1909
Adolf Hitler: Mann in Tunika,
                            Bleistiftzeichnung, Wien 1908
vergrössernAdolf Hitler: Mann in Tunika, Bleistiftzeichnung, Wien 1908
Adolf Hitler: Eintopf-Krug,
                            Bleistiftzeichnung, Wien 1909
vergrössernAdolf Hitler: Eintopf-Krug, Bleistiftzeichnung, Wien 1909
Adolf Hitler: Amphore,
                            Bleistiftzeichnung von 1909
vergrössernAdolf Hitler: Amphore, Bleistiftzeichnung von 1909

Der Artikel der schweizer Zeitung "20 minuten online" bewertet Hitlers Zeichnungen sehr abwertend, bezugnehmend auf "Professoren":

<Vor seiner Karriere als Diktator und Massenmörder versuchte sich Adolf Hitler als Künstler.

Im Herbst 1909 unternahm der damals 20-jährige Adolf Hitler zum letzten Mal einen Versuch, sich für eine Berufsausbildung zu qualifizieren. Wie schon zwei Jahre zuvor legte er der Allgemeinen Malerschule der Wiener Kunstakademie eine Arbeitsmappe mit seinen Zeichnungen vor.

Die meisten der im April von dem britischen Auktionshaus Mullocks in Ludlow zum Mindestgebot von 6700 Euro (ca. 9500 Franken) pro Stück zur Versteigerung angebotenen Zeichnungen des späteren Führers stammen aus dieser Mappe.

Einwandfreie Nichteignung

Doch im Gegensatz zum September 1907 reichte es diesmal nicht mehr für eine Zulassung zum Probezeichnen — die akademische Laufbahn des Künstlers Hitler war beendet, bevor sie begonnen hatte. Die Professoren bescheinigten ihm «einwandfrei die Nichteignung zum Maler».

Die Zurückweisung traf den egozentrischen jungen Mann, der zuvor schon an der Realschule in Linz schmählich gescheitert war, schwer. Zeitlebens sollte sich Hitler danach als verkannten Künstler sehen. Besondere Brisanz dürfte die Zurückweisung aber vor allem deshalb entwickelt haben, weil Hitler — wie er zumindest später selber behauptete — von einem jüdischen Professor abgewiesen wurde. Manche Historiker sehen darin einen der Gründe für den vernichtenden Antisemitismus des späteren Diktators. [...]

(dhr)>


Hitlers Minimalexistenz - Einfluss von Politik, Wirtschaft, Propaganda und Kommunismus

  
Karl Marx, Portrait
Karl Marx, Portrait


Es bleibt weiterhin eine unbeantwortete Frage, wieso Adolf Hitler eine Maler-Ausbildung nicht in einer anderen Stadt versucht, oder auch privat. Bis 1914, zum Ausbruch des Weltkrieges, verbringt Adolf Hitler sein Leben in Obdachlosenasylen und Zimmern. Die Strasse jedoch nimmt wieder Einfluss auf den jungen Mann: Politik, Wirtschaft, Propaganda und Kommunismus strömen in ihn ein, wobei er sich immer als der Schüler sieht, der noch etwas dazuzulernen habe.[32] Der Marxismus wird als "geistige Pestilenz"[33] und "jüdische Lehre" bezeichnet[34], die Parlamentarier als "Hohlköpfe" tituliert[35]. Er beobachtet die politischen Realitäten und die Manöver und Intrigen der einzelnen Parlamentarier von der Tribüne aus. Dabei findet er die Ansichten seiner Jugend immer wieder bestätigt: Die Masse und das allgemeine Wahlrecht von 1907 tragen nur zur "Verdummung des Parlaments" bei, da die deutsche Vertretung in der k.u.k.-Monarchie fortan in der Minderheit liegt. Die Genies hätten in einer Demokratie "keine Chance".[36]

Gleichzeitig wird Hitler von antisemitischen Kräften beeinflusst. Polemisierende Artikel und Karikaturen gegen "Römlinge" (die Pfaffen als Ausführende des Vatikan), Juden, das Parlament, Frauenemanzipation, "Sittenzerfall" und Alkoholismus potenzieren die alten Jugendvorstellungen der Rebellion.[37] Jörg Lanz von Liebenfels vertreibt ein rassistisches Magazin "Ostara" (Name der germanischen Frühlingsgöttin), das eine Auflage bis zu 100.000 erreicht und auf dem Titelblatt mit folgender Balkenüberschrift wirbt:

"Sind Sie blond? Dann drohen Ihnen Gefahren! Lesen Sie daher die Bücherei der Blonden und Mannesrechtler!"[38]

Jörg Lanz von
                        Liebenfels, Profil
Jörg Lanz von Liebenfels, Profil
Jörg Lanz von Liebenfels: Zeitschrift
                          Ostara, eine Ausgabe von 1909
vergrössernJörg Lanz von Liebenfels: Zeitschrift Ostara, eine Ausgabe von 1909

Eine Integration von Hitlers Persönlichkeit in die Gesellschaft findet kaum bis gar nicht statt. Die polarisierenden Kräfte in der Gesellschaft wirken zu dominant auf seine sensible Seele. Der Kaiser in Wien trifft keine Massnahmen ausser der Unterdrückung und Zensur zu seinen Gunsten. Karl Luegers Werk ist Hitler Vorbild. Hitler wird - wie in der Schule in Linz - auch in Wien zum Aussenseiter, so dass er wieder aus Angst Beziehungen zu Frauen scheut und stattdessen sexuelle Neidkomplexe gegen Juden entwickelt:

"Der schwarzhaarige Judenjunge lauert stundenlang, satanische Freude in seinem Gesicht, auf das ahnungslose Mädchen, das er mit seinem Blute schändet und damit seinem, des Mädchens Volke raubt."[39]

Karl Lueger, Portrait
                        mit Münze
Karl Lueger, Portrait mit Münze
Kaiser Franz-Joseph I. von Wien
vergrössernKaiser Franz-Joseph I. von Wien

Karl Lueger, Gedächtniskirche in Wien
vergrössernKarl Lueger, Gedächtniskirche in Wien
Wien, Kaiser-Huldigungszug 1908
vergrössernWien, Kaiser-Huldigungszug 1908

Hitler ist nicht liebesfähig, und deswegen neidet er die Liebe der anderen. Und selbst merkt Hitler nicht einmal, dass er ja gar nicht blond ist und somit eigentlich keineswegs rassisch-germanische Politik betreiben darf.

Liebenfels selbst verkündet eine eigene Lehre vom Kampf der Asinge (oder Heldlinge) gegen die Äfflinge (oder Schrättlinge).[40] Die Hakenkreuzfahne ist unterdessen standardgemäss das Symbol des germanischen Mythos, der "Feuerquirl", der den Urstoff zur Weltschöpfung gequirlt hat.[41]

1907:
                        Templerorden-Hakenkreuzfahne gemäss Daim ohne
                        Rahmen
1907: Templerorden-Hakenkreuzfahne gemäss Daim ohne Rahmen
1907:
                        Templerorden-Hakenkreuzfahne gemäss Mund mit
                        gelbem Rahmen auf blauem Grund mit 4 roten
                        Lilien in den Ecken
1907: Templerorden-Hakenkreuzfahne gemäss Mund mit gelbem Rahmen auf blauem Grund mit 4 roten Lilien in den Ecken


  
Houston Stewart
                        Chamberlain, Portrait
Houston Stewart Chamberlain, Portrait, schaut so brav aus, aber schwärmt von "Edelrassen"

Liebenfels postuliert währenddessen die These von der "Ausrottung des Tiermenschen" und der "Entwicklung des höheren Neumenschen": Sterilisierungsmassnahmen, Deportationen in den "Affenwald" sowie Liquidationen durch Zwangsarbeit oder Mord sollen dazu die Mittel sein. "Schrättlingskinder" sollen für die Menschenzucht geopfert werden...[42]

Währenddessen erklärt der Engländer und spätere Wahldeutsche Houston Stewart Chamberlain in seinem Werk "Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts" die Germanen und Preussen als "edelrassig", und Preussen habe bereits gegen das "gemischtrassige" Rom den Sieg davongetragen.[43]

Hitler wird nun schon zum kleinen Demagogen, den Führer der Christlichsozialen Partei, Dr. Karl Lueger, zum Vorbild nehmend. Statt die Schule abzuschliessen, entwickelt Hitler eine Kombination mit Schönerers deutsch-völkischen Ideen aus dem Waldviertel. Statt sich in einer anderen Stadt an einer Kunsthochschule zu bewerben, analysiert Hitler den Niedergang der Schönerer-Bewegung und wird Mitglied beim Antisemitenbund. Als Beruf gibt er dagegen bei mehreren Domizilwechseln "akademischer Maler" oder "Schriftsteller" an.[44] Sein Traum bleibt, Kunst und politische Aussage miteinander zu verbinden. Dabei prägen sich in ihm seine Vorstellungen deutlich ein. Allein die Überwindung einiger äusserlicher Hürden scheint ihm unmöglich.

Anti-Semitic
                        association (German: Antisemitenbund), flyer
Antisemitenbund, Flugblatt
1910 ca., eine
                        Postkarte von Wien, gemalt von Adolf Hitler
1910 ca., eine Postkarte von Wien, gemalt von Adolf Hitler

Hitler-Aquarell: Mann mit Rauchstab, 1910
                          ca.
vergrössernHitler-Aquarell: Mann mit Rauchstab, 1910 ca.
Hitler-Aquarell: Schlosskirche
                          Perchtoldsdorf, 1911 ca.
vergrössernHitler-Aquarell: Schlosskirche Perchtoldsdorf, 1911 ca.
Wien, Karlskirche, Aquarell von Adolf
                          Hitler 1912
vergrössernWien, Karlskirche, Aquarell von Adolf Hitler 1912
Hitler-Aquarell, Erkerhaus in Lambach
                          (Hitlers Ex-Wohnhaus seiner Kindheit), 1912
                          ca.
Hitler-Aquarell, Erkerhaus 1912 ca.
- in Lambach (Hitlers Ex-Wohnhaus seiner Kindheit)
- oder das Hofbräuhaus in München?
Die Zuordnung des Erkerhauses scheint nicht gesichert. Wenn man das Aquarell aber mit aktuellen Fotos des Hofbräuhauses vergleicht, so könnte es sich tatsächlich um das Hofbräuhaus handeln.


Adolf Hitler, Landgut, Postkarte
vergrössernAdolf Hitler, Landgut, Postkarte


Umzug nach München - Hitlers Stellungsflucht und Untauglichkeit - Hitlers Kampf für Deutschland

  
München, altes Rathaus um 1900
vergrössernMünchen, altes Rathaus um 1900

1913 wird Hitler der väterliche Erbteil ausbezahlt [60] - und zieht noch im selben Jahr 1913, sich von Wien abwendend, nach München. Das Unterbewusstsein steuert in diesem Moment wieder nach dem künstlerischen Moment. Hätte er politisch gedacht, so wäre er wohl nach Berlin gezogen.[45] Um seine eigene Existenz vor jedwelcher Behörde zu vertuschen und Nachforschungen wegen "Stellungsflucht" vorzubeugen, gibt er sich in München als "Staatenloser" aus und verlegt seinen Wegzug um ein Jahr zurück auf das Jahr 1912.[46]

Die österreichischen Behörden sind jedoch "erfolgreich". Hitler wird am 18. Januar 1914 von der Kriminalpolizei verhaftet und am folgenden Tag dem österreichischen Konsulat vorgeführt. Hitler formuliert eine seitenlange Rechtfertigung für die Linzer Behörden, die eine zu kurzfristige Vorladung anberaumt haben, so dass diese vertagt werden muss:

"Ich werde in der Vorladung als Kunstmaler bezeichnet. Führe ich auch diesen Titel zu Recht, so ist er aber dennoch nur bedingt richtig. Wohl verdiene ich mir meinen Unterhalt als selbständiger Kunstmaler jedoch nur, um mir, da ich gänzlich vermögenslos bin, (mein Vater war Staatsbeamter) meine weitere Fortbildung [zu] ermöglichen. Nur einen Bruchteil meiner Zeit kann ich zum Broterwerb verwenden, da ich mich als Architektur Maler noch immer erst ausbilde. So ist den[n] auch mein Einkommen nur ein sehr bescheidenes, gerade so gross dass ich eben mein Auskommen finde [...]"[47]

Hitler erklärt sein Versäumnis zum ersten Stellungstermin im Jahr 1909 (!):

"Was meine Unterlassungssünde im Herbst 1909 anlangt, so war dies eine für mich unendlich bittere Zeit. Ich war ein junger unerfahrener Mensch, ohne jede Geldhilfe und auch zu stolz eine solche auch nur von irgend jemand anzunehmen geschweige den[n] zu erbitten. Ohne jede Unterstützung nur auf mich selbst gestellt, langten die wenigen Kronen oft auch nur Heller aus dem Erlös meiner Arbeiten kaum für meine Schlafstelle. Zwei Jahre lang hatte ich keine andere Freundin als Sorge und Not, keinen anderen Begleiter als ewigen unstillbaren Hunger. Ich habe das schöne Wort Jugend nie kennengelernt. Heute noch nach 5 Jahren sind die Andenken in Form von Frostbeulen an Fingern, Händen und Füssen. Und doch kann ich nicht ohne gewisse Freude mich dieser Zeit erinnern, jetzt da ich doch über das Ärgste empor bin. Trotz grösster Not, inmitten einer oft mehr als zweifelhaften Umgebung, habe ich meinen Namen stets anständig erhalten, bin ganz unbescholten vor dem Gesetz und rein vor meinem Gewissen [...]"[48]

Hitler erscheint daraufhin am 5. Februar 1914 vor der Musterungskommission in Salzburg. Sein Schreiben hat den Behörden der k.u.k.-Monarchie scheinbar Eindruck gemacht. Adolf, im 25. Lebensjahr, darf selber unterschreiben, dass er dienstuntauglich sei:

"Zum Waffen- und Hilfsdienst untauglich, zu schwach. Waffenunfähig."[49]

Ein Traumziel ist für Hitler erreicht: Er muss nie für eine österreichisch-ungarische Monarchie in einen allfälligen Krieg ziehen, die wegen der verschiedenen Nationalismen der Teilvölker sowieso dem Untergang geweiht ist.

Hitler-Aquarell: Triumphbogen in München
                          1913 ca.
Hitler-Aquarell: Triumphbogen in München 1913 ca.
Hitler-Ölbild:
                        Mutter Maria, 1913
Hitler-Ölbild: Mutter Maria, 1913
Hitler-Aquarell: Hof der alten Residenz
                          in München, 1914
vergrössernHitler-Aquarell: Hof der alten Residenz in München, 1914

Im selben Jahr kommt es zu dem von den Volksmassen in Europa auf beiden Seiten ersehnten Krieg, um die von vielen Seiten als unhaltbaren empfundenen Staatszustände zu beseitigen und zu reformieren. Das Armutszeugnis könnte kaum grösser sein, dass sich viele politische Kräfte nur mittels eines Krieges Reformen erhoffen konnten: auf Seiten der Monarchisten, der Bürgerlichen, der Marxisten, der Deutschnationalen etc. Das Ziel der Völker der k.u.k.-Monarchie ist die Gründung von Nationalstaaten, das Ziel Berlins dagegen die Germanisierung von ganz Mitteleuropa und Westeuropa samt England.

1.8.1914: Adolf Hitler auf einer
                          Kriegsdemonstration auf dem Odeonsplatz in
                          München, Portrait
1.8.1914: Adolf Hitler auf einer Demonstration auf dem Odeonsplatz in München, Portrait
Kriegsaufruf von Kaiser Wilhelm II.
                          "An das deutsche Volk"
vergrössernKriegsaufruf von Kaiser Wilhelm II. "An das deutsche Volk"
Kriegsbegeisterung am Eisenbahnwagen
                          August 1914 mit dem Schriftzug "Auf in
                          den Kampf" etc.
vergrössernKriegsbegeisterung am Eisenbahnwagen August 1914 mit dem Schriftzug "Auf in den Kampf" etc.
Kaiser Wilhelm II., Portrait
vergrössernKaiser Wilhelm II., Portrait


Adolf Hitler befällt nun auch die "Kriegsenergie" und meldet sich für sein "Deutsches Vaterland", auf das er seit seiner Schulzeit schwört, als Freiwilliger: Am 3. August 1914 richtet er ein "Immediatgesuch" (Dringlichkeitsgesuch) an den Bayerischen König (!) mit der Bitte, trotz seiner österreichischen Staatsangehörigkeit als Freiwilliger in ein bayerisches Regiment aufgenommen zu werden. Der Krieg verheisst Befreiung von Zwängen, weswegen Hitler unbedingt dabei sein möchte. Ausserdem wartet ein Sieg wie 1870/71. Die Propaganda verheisst, der Krieg sei an Weihnachten schon wieder zu Ende. Schon am folgenden Tag trifft das Antwortschreiben ein mit der Aufforderung, sich beim 16. Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment, nach seinem Kommandeur auch Regiment List genannt, zu melden. So kam bei Hitler endlich eine Verbrüderung mit "deutschen Brüdern" zustande. Wenigstens dieser Kindheitstraum ging für Hitler in Erfüllung.[50]

Dass eine Freistellung vom Militär auch einen Traum der Gewaltlosigkeit und die Grundlage für die Kunst darstellt, wird Hitler nicht bewusst. Seine Seele scheint in der Kindheit so von Gewalt geprägt geworden zu sein, dass er seine Energien nicht mehr anders steuern kann. Gleichzeitig scheint er im Krieg sogar noch Zeit zum Malen gehabt zu haben, und diese Malereien haben sogar den Krieg überlebt.

Im Regiment List galt er als hysterischer "Sonderling". Ausserdem war er Meldegänger nur in den "hinteren Reihen", hatte also  praktisch nie etwas mit der Front selbst zu tun und galt bei Frontsoldaten als "Etappenschwein" [61], was Hitler aber scheinbar nicht sehr störte, sondern dies gab ihm weiter Zeit, auch während des Krieges zu malen. Das heisst: Hitler genoss wohl mehr die "deutsche Gesellschaft" als den Krieg. Und er hat wohl nie den richtigen Eindruck bekommen, was "Front" bedeutet...

Hitler-Aquarell: Ruinen von Mesen /
                          Messines, 1914
vergrössernHitler-Aquarell: Ruinen von Mesen / Messines, 1914
Hitler-Gemälde der Kirche von
                          Preux-au-Bois, heute Nordfrankreich, 1915 ca.
vergrössernHitler-Gemälde der Kirche von Preux-au-Bois, heute Nordfrankreich, 1915 ca.
Hitler-Bild der Kirche von Bousies,
                            heute Nordfrankreich, 1915 ca.
vergrössernHitler-Bild der Kirche von Bousies, heute Nordfrankreich, 1915 ca.
Hitler als Korporal 1916, Portrait
vergrössernHitler als Korporal 1916, Portrait
Hitler in Uniform 1916 ca.
vergrössernHitler in Uniform 1916 ca.
Hitler-Aquarell: St.Michiels-Kirche in
                          Roeselaere in Flandern 1916
vergrössernHitler-Aquarell: St.Michiels-Kirche in Roeselaere in Flandern 1916
Hitler-Zeichnung: Kirche in Ardoye in
                          Flandern 1917
vergrössernHitler-Zeichnung: Kirche in Ardoye in Flandern 1917
1917 ca.: Zerbombter Wald bei Ypern
vergrössern1917 ca.: Zerbombter Wald bei Ypern
Der Chateauwald bei Ypern besteht nach den intensiven Artilleriebombardements nur noch aus entlaubten Baumstämmen
Ypern, Infanterie mit Gasmaske im Graben
                          1917
vergrössernYpern, Infanterie mit Gasmaske im Graben 1917

Hitler erlitt zuletzt selbst eine Gasvergiftung mit vorübergehender Erblindung und fand sich nach der Entlassung aus dem Lazarett in einem demokratischen Deutschland wieder.

Hitler soll im Ersten Weltkrieg in der Armee zudem homosexuelle Neigungen gezeigt haben. Ein Kriegsgericht überführte Hitler einer homosexuellen Beziehung zu einem Offizier, weshalb Hitler nicht befördert worden sei. [50a]

Da Homosexualität zu dieser Zeit unter Strafe stand, wurde in militärischen Angelegenheiten natürlich derjenige bestraft, der rangmässig im unteren Rang stand. Die sexuelle Desorientierung mit homosexueller Neigung passt ins Charakterbild, denn Hitler wurde in der Kindheit geschlagen und verhetzt, hatte die geistige Übersicht über die Prioritäten im Leben nicht und war zu Frauen nachweislich nicht beziehungsfähig. Es ist durchaus möglich, dass diese Verurteilung nicht nur ein Gefühl des weiteren Versagens bei Hitler auslöste, sondern auch einen primitiven Willen zur Rache gefördert hat, später bis zum Diktator aufzusteigen. Die Gewohnheit, die Wahrheit bezüglich der ureigenen, seelischen Kräfte dauernd verdrängen zu müssen, hätte sich dann ab 1941 auch auf die Kriegsereignisse übertragen, die von Hitler auch verdrängt wurden. Das ist ein normales Verhaltensschema für einen nicht therapierten Dummkopf. Hitler wollte aber keine Therapie, sondern er war nach 1918 in deutsch-nationalen Gruppen ein gefragter Redner...

Die Zeit zwischen 1918 und 1933

Nach der deutschen Niederlage von 1918 (die durch einen kommunistischen Munitionsarbeiterstreik mit provoziert worden war), nach dem Erlebnis mit Giftgas, Blindheit und Lazarett, und nach den sozialistischen Revolutionen hält Adolf Hitler weiter an seinem Weltbild fest. Er analysiert die Niederlagen von Österreich-Ungarn und Deutschland, er stellt die Fehler auch der Nationalen und der Christlichsozialen Parteien fest, und in ganz Europa wird propagiert: "Jude" = "Kommunist" oder umgekehrt, weil Russland nun von einer jüdisch-kommunistischen Klique regiert wird. Nach der Entlassung aus dem Lazarett betreibt er in München sogleich eine deutsch-nationale Propaganda bei Soldatenregimentern, tritt einer nationalen Partei bei und nimmt sogleich deren nationale Propaganda in die Hände. Zum ersten Mal erprobt er sich dabei als Redner.

Hitler, Portrait 1919
vergrössernHitler, Portrait 1919
Hitler-Aquarell: Die Stadtmauer von Laon,
                          1919
vergrössernHitler-Aquarell: Die Stadtmauer von Laon, 1919
Die Frage, wieso ein rigider Militarist wie Hitler solche Aquarelle malen kann, bleibt offen. Die Psychologie spricht dabei von einer gespaltenen Persönlichkeit, von Schizoidität. Es bleibt auch offen, wieso das militaristische Element bei Hitler schliesslich die Oberhand gewann. Scheinbar haben sich das strenge Vorbild des Vaters und die militärisch-antisemitische Hetze in der Schule durchgesetzt, in Kombination mit dem Versailler Vertrag, das Deutschland nicht nur territorial als Verlierer darstellte, sondern auch einen jahrzehntelangen Streit um Reparationen einbrachte. Nun mochte Hitler auch nicht mehr malen...
Hitlers Wohnung in München an der
                          Prinzregentenstrasse 1920 ca.
vergrössernHitlers Wohnung in München an der Prinzregentenstrasse 1920 ca.
NSDAP-Parteizentrale in München an der
                          Schellingstrasse 50, 1920 ca.
vergrössernNSDAP-Parteizentrale in München an der Schellingstrasse 50, 1920 ca.
Hitler Portrait
                        1920
Hitler Portrait 1920


In der Folge bietet ihm der Vertrag von Versailles von 1919 und die andauernden Reparationsverhandlungen immer wieder Gelegenheit für schwungvolle Reden und Massenveranstaltungen. Die Kommunisten werden dabei zum erbitterten Gegner. Es kommt zu kleinen Bürgerkriegen in Deutschland wie den Kapp-Putsch 1920, oder zu einzelnen kommunistischen Republiken wie in Bayern. Die Ruhrgebietsbesetzung durch französische Truppen 1923 ist für Hitler schliesslich der letzte Verrat Deutschlands, als sich Kommunisten am Streik beteiligen und sich aus der Streikkasse bezahlen lassen. Die Inflation besiegelt den "Untergang" der Reichsmark. Hitler startet mit einer Gruppe Nationalisten in Anlehnung an Mussolinis "Marsch auf Rom" (1922) den "Marsch auf München", dessen Fortsetzung nach Berlin geplant ist. Es kommt zum Blutbad vor der Feldherrnhalle, das Hitler überlebt. In der Festungshaft diktiert er seinem Sekretär Rudolf Hess "Mein Kampf".

Karte Versailler Vertrag 1919, die
                          Gebietsabtretungen von Deutschland an seine
                          Nachbartaaten sind in rot eingezeichnet. Hinzu
                          kommt die Abtretung aller Kolonien.
vergrössernKarte Versailler Vertrag 1919, die Gebietsabtretungen von Deutschland an seine Nachbartaaten sind in rot eingezeichnet. Hinzu kommt die Abtretung aller Kolonien.
Kapp-Putsch 1920
Kapp-Putsch 1920
Mussolini Portrait
                        1922 ca.
Mussolini Portrait 1922 ca.: Sein "Marsch auf Rom" war das Vorbild für den "Marsch auf München" der Gruppe um Hitler
Hitler 1923 mit Anhängern während
                                  des Putschs in München
Hitler 1923 mit Anhängern während des Putschs in München
Proklamation von Hitler und
                                    Ludendorf 1923
vergrössernProklamation von Hitler und Ludendorf 1923
Text: "Proklamation an das deutsche Volk! Die Regierung der Novemberverbrecher in Berlin ist heute für abgesetzt erklärt worden. Eine provisorische deutsche Nationalregierung ist gebildet worden, diese besteht aus Gen. Ludendorff, Ad. Hitler, Gen. v. Lossow, Obst. v. Seisser"
Redeverbot für Hitler,
                                      Karikatur des Stürmer 1923 ca.
vergrössernRedeverbot für Hitler, Karikatur des Stürmer 1923 ca.

Hitler in Haft in Landsberg 01
vergrössernHitler in Haft in Landsberg 01
Hitler in Haft in
                        Landsberg 02
Hitler in Haft in Landsberg 02
Hitler in Haft in Landsberg 03
Hitler in Haft in Landsberg 03
1923-1925 ca.: Hitler-Aquarell einer
                          Bergszene mit Jesuskreuz am Weg
vergrössern1923-1925 ca.: Hitler-Aquarell einer Bergszene mit Jesuskreuz am Weg
Hitler in Hemd mit Hakenkreuzknopf 1925
                          ca.
vergrössernHitler in Hemd mit Hakenkreuzknopf 1925 ca.
Hitler verlässt die
                        Festung Landsberg
Hitler verlässt die Festung Landsberg

Und die halbe Welt sollte auf diesen kriminellen Showman hereinfallen, unterstützt von Industriellen aus der halben Welt...


Hitler bleibt seinen Ideen auch nach dieser Niederlage treu. Nach dem Börsencrash von 1929 kommt ab 1930 für seine Partei (NSDAP) die Hoffnung nach Regierungsbeteiligung auf. Stalins Kommunismus lacht sich nach dem Börsencrash ins Fäustchen: Börsencrash und Wirtschaftskrise gibt es in diesen Dimensionen im Kommunismus (offiziell) nicht. Die Kommunisten und die Rechtsextremen haben nun gleichzeitig Zulauf. Die politische Lage polarisiert sich in der Not der Arbeitslosigkeit total. Die deutschen Massen folgen zu erheblichen Teilen auch Hitlers Propaganda. "Mein Kampf", auf dessen Seite 1 gleich die Vereinigung zwischen Deutschland und Österreich und in dessen zweiten Band im Kapitel 14 der Sieg gegen Frankreich und der darauf folgende "Germanenzug" nach Russland aufgezeigt wird, verkauft sich immer besser. Hitler wird zur Hoffnung der Nation, auch wenn das Buch "Mein Kampf" nachweislich kaum gelesen wird. Erhebliche Teile der deutschen Bevölkerung glauben nun an "Hitler", ohne ihn zu kennen. Der Typ ist ja nicht einmal blond und hat bis 1932 nicht einmal einen deutschen Pass... [59]

Mein Kampf 1925 01,
                        Umschlag
Mein Kampf 1925 (01), Umschlag
Mein Kampf 1925 02, Titel mit
                          Hitler-Portrait
vergrössernMein Kampf 1925 (02), Titel mit Hitler-Portrait

Mein Kampf ist ein völlig politisches Buch. Die Malerei erwähnt Hitler mit keinem Buchstaben. Es ist so, wie wenn er seine Seele verneinen würde. Er scheint seelisch völlig blockiert.
Mein Kampf 1925 03,
                        das Hitler-Portrait
Mein Kampf 1925 (03), das Hitler-Portrait, Nahaufnahme
Hitler-Zeichnung
                        Hund von 1927
Hitler-Zeichnung Hund von 1927
Börsencrash 1929,
                        Schlangen vor den Banken
Börsencrash 1929, Schlangen vor den Banken
Börsencrash 1929,
                        Schlange vor Kohl und Kartoffeln
Börsencrash 1929, Schlange vor Kohl und Kartoffeln
Stalin 1929, 50 Jahre alt, Portrait
Stalin 1929, 50 Jahre alt, Portrait
Stalin lacht über die Krise im Kapitalismus. Solche Krisen gibt es im Kommunismus offiziell "nicht". Dafür aber hat Stalin ein System mit Konzentrationslagern, den Gulag...

Hitler nach der Wahl verlässt das
                          Brown-Haus, 1930
vergrössernHitler nach der Wahl verlässt das Brown-Haus, 1930


Hitler als Regierungschef - Aufbau und missglückte Blitzkriegsstrategie - Massentötung, Menschenzucht und Selbstmord (?)

Hitler-Portrait mit verschränkten Armen 1932
vergrössernHitler-Portrait mit verschränkten Armen 1932

1933 übernimmt Hitler die Macht und verwirklicht in Deutschland alle Ideen aus Österreich, die dort entwickelt wurden[51]: gegen Juden, gegen den Kommunismus, gegen die Kirche, gegen "Unreinheit" und Homosexuelle, gegen Spekulation, gegen Wucher etc. Die Wirtschaft "dient" fortan dem "Volke", so wie Georg von Schönerer es sich schon vor 30 Jahren vorstellte. Die Kriegspläne, die Hitler entwickelt, werden dabei von der Aussenwelt begrüsst oder nicht ernst genommen. Hitler lässt mit Hilfe ausländischer Bankiers (Schweiz, "USA") aufrüsten. Englands und Frankreichs Regierung schauen zu, was der schwarzhaarige und mit komischem schwarzen Bärtchen ausgestattete Gefreite da anstellt, der von sich selber glaubt, ein Germane zu sein... [51a]

Hitlers Verbeugung
                        vor Hindenburg, Januar 1933
Hitlers Verbeugung vor Hindenburg, Januar 1933
Adolf Hitler mit Hitlergruss vor der
                          Frauenkirche in Nürnberg, September 1934. Die
                          linke Hand "hängt" an der
                          Gürtelschnalle, damit man das Zittern des Arms
                          nicht sieht.
vergrössernAdolf Hitler mit Hitlergruss vor der Frauenkirche in Nürnberg, September 1934. Die linke Hand "hängt" an der Gürtelschnalle, damit man das Zittern des Arms nicht sieht.
Briefmarken mit
                        Hitler im Profil
Briefmarken mit Hitler im Profil. Briefmarken sind ein typisches Propagandamittel eines jeden Staates, auch in den kriminellen "USA", die Hitler mit grossen Geldsummen und Rüstung sehr hilfreich zur Seite standen (Henry Ford, Rockefeller, Morgan, Warburg Bank, Foster Dulles etc., siehe: Hitlers Financiers)

Die österreichische Regierung distanziert sich ab 1933 vom Anschluss, Mussolini garantiert Österreich bis 1935 die Unabhängigkeit.

Deutschlands nationale Erhebung,
                          Foto-Sammelband 1933
vergrössernDeutschlands nationale Erhebung, Foto-Sammelband 1933

Damit ist die Gegenbewegung gegen das Diktat Frankreichs gemeint, das seit 1919 Deutschland und Österreich die Grenzen diktiert hat und die Tschechoslowakei (CSR) und Rumänien aufgerüstet hat, um 1919 diese Grenzen auch durchzusetzen. Nun ist aber klar, dass eine Erhebung der anderen folgt, das heisst, nach der deutsche "Erhebung" wird wieder eine andere Nation sich "erheben", und immer weiter so. 1933 wurde Hitler zur zentralen Figur der "deutschen Erhebung" gemacht, und dann fielen ihm bis 1938 all die Korrekturen von Versailles in den Schoss.
Deutschlands Stolz. Uniformen der
                          Vorkriegsarmee, Buchdeckel eines
                          Foto-Sammelbands von 1933
vergrössernDeutschlands Stolz. Uniformen der Vorkriegsarmee, Buchdeckel eines Foto-Sammelbands von 1933

Das Denken war damals allgemein ein militaristisches. Das Buch dürfte nicht sonderlich aufgefallen sein, und Frankreich und England dürften ähnliche Bücher gehabt haben, die einen ähnliche Stolz beschwörten.
Deutscher Aufstieg, Buchdeckel eines
                          Sammalbandes über Hitler 1934 vergrössernDeutscher Aufstieg, Buchdeckel eines Sammalbandes über Hitler 1934

Der "Aufstieg" Deutschlands innerhalb der Weltmächte wird direkt mit Hitler in Verbindung gebracht und die Leute, die ihn finanzieren, werden kaum oder nicht erwähnt.
Kampf um Oberschlesien, Foto-Sammelband
                          1934, Buchdeckel
vergrössernKampf um Oberschlesien, Foto-Sammelband 1934, Buchdeckel

Nun werden auch all die Kämpfe und kleinen Kriege seit 1918 verklärt, wo es um deutsche Gebiete ging, z.B. der Kampf um Oberschlesien.
Kinder sind der Völkerfrühling,
                          Buchdeckel eines Foto-Sammelbands 1934
vergrössernKinder sind der Völkerfrühling, Buchdeckel eines Foto-Sammelbands 1934

Das Buch ist ein Beispiel für die "völkische" Denkweise, die ab 1933 zum Regierungsprogramm wird und gegen andere Völker gerichtet ist, also eine Kriegserklärung, oder eine Verteidigung, nicht von anderen Völkern vernichtet zu werden.
Das deutsche Volk muss ein Volk von
                          Fliegern werden, Foto-Sammelband 1934,
                          Buchdeckel
vergrössernDas deutsche Volk muss ein Volk von Fliegern werden, Foto-Sammelband 1934, Buchdeckel

Das Regime hat hier auf der Karte die Grenzen des Bismarck-Reichs von 1871 eingezeichnet. Man kann darin eine Korrektur des Versailler Vertrags sehen. Das Bismarck-Reich hatte war aber sehr rassistisch und hatte schlussendlich die Germanisierung halb Europas vor. Die kriegerischen Absichten des Hitler-Regimes kommen mit dieser Karte also ebenso klar zum Vorschein.

Aber da fehlen noch deutsche Gebiete: Österreich, Sudetenland, und die Kolonien, die Deutschland 1919 geraubt worden waren.

Hitler mit Parkinson ab 1934

Ab 1934 zeigen sich bei Hitler Parkinson-Symptome durch ein Zittern des linken Arms, dann auch des linken Beins. Hitler muss immer das Zittern seines linken Armes verstecken, indem er die linke Hand an der Gürtelschnalle festhält, oder die linke Hand in der Hosentasche hat, oder die rechte Hand hält die linke Hand. Die Medien dürfen den linken Arm nur selten zeigen. Ab 1944 kann Hitler kaum noch laufen oder sprechen, und seine beide Hände zittern, samt einer gebückten Haltung. [51b]

Hitler bekommt durch seine Krankheit die "Torschlusspanik" und meint, er müsse schnell seine "Mission" für Europa mit einem Sieg gegen Russland beenden, um so den Kommunismus endgültig zu vernichten. Das dauernde Verbergen der Krankheit des Führers dürfte ihn einen Teil seiner Nerven gekostet haben. Gleichzeitig hat Hitler innerhalb der NS-Führung sicher auch einen "Mitleidsbonus" und einen Grund mehr für seine Unangreifbarkeit, auch wenn dieser Mann nicht einmal blond war. Es ist anzunehmen, dass die internationalen diplomatischen Kreise von Hitlers Krankheit wussten, und entsprechend konnte Deutschlands Regime von aussen her manipuliert werden. Insgesamt werden die kindlich gebliebenen Charakterzüge Hitlers von Gewinnsucht und Rache und Vergeltung durch seine Krankheit nur noch gesteigert. Es könnte sogar möglich sein, dass Hitler wegen seiner Krankheit sich als zum Führer ungeeignet erkannt hat, aber dachte, sich trotz Krankheit seinen Geldgebern zu "opfern", mit dem Leitgedanken: "Zusammen schaffen wir das schon gegen Russland". Das wäre dann der Gipfel eines Helfersyndroms, das gequälte Kinder jeweils haben. Hitler gab mit seiner Krankheit auf jeden Fall die Führung aus der Hand und die Generäle und dann auch Himmler schalteten immer mehr eigenständig. Der Grössenwahn zur Weltherrschaft kam somit sicher nicht von Hitler allein. Und gleichzeitig stellt sich die Frage, wieso man den kranken Hitler ab 1940 nach dem erfolgreichen Frankreichfeldzug nicht entfernt hat (Besetzung von Frankreich, Holland, Belgien und Luxemburg). Die Bevölkerung wusste nichts von alledem...

Ab den Eroberungen in Abessinien schwenkt die italienische Regierung jedoch auf Hitlers Seite, weil England Italien keine Kohle mehr liefert und Deutschland dafür einspringt, und die neue Allianz bewährt sich ab 1936 in Spanien gegen die Kommunisten. [51c]

1936 lässt Hitler das Rheinland militärisch besetzen, und 1938 schliesslich vollzieht er den Anschluss Österreichs und der Sudetenländer. Kindheitsträume ganzer Menschenmassen gehen damit bei den "germanischen Menschenmassen" in Erfüllung, gegen den Willen der österreichischen Regierung, die sich nicht mit der Hitler-Diktatur verbinden will.

Benito Mussolini,
                        Portrait
Benito Mussolini, Portrait, in einer Allianz mit Hitler ab 1936
Rheinlandbesetzung,
                        Hitler schreitet die Ehrengarde ab, 28.3.1936
Rheinlandbesetzung, Hitler schreitet die Ehrengarde ab, 28.3.1936
Olympiade in Berlin 1936, Buchdeckel
Olympiade in Berlin 1936, Buchdeckel

Olympia gegen den Kommunismus...

Hitler-Rede: Hitler sei Deutschlands
                          "Glück", behauptet Hitler,
                          13.9.1936

vergrössernHitler-Rede vor einer Kampfformation der NSDAP: Hitler sei Deutschlands "Glück", behauptet Hitler, 13.9.1936

Zitat der Hitler-Rede vom 13.9.1936:
"Das ist das Wunder unserer Zeit, dass ihr mich gefunden habt, dass ihr mich gefunden habt unter so vielen Millionen! Und dass ich euch gefunden habe, das ist Deutschlands Glück!"
Könige der Luft. Kriegsflieger 1914-1918,
                          Buchdeckel eines Foto-Sammelbands 1936 vergrössernKönige der Luft. Kriegsflieger 1914-1918, Buchdeckel eines Foto-Sammelbands 1936

Es ist anzunehmen, dass es in den "demokratischen" Nachbarländern ebensolche manipulative Bücher gab, die die Kriegspiloten als "Könige" bezeichneten.
Deutsche Männer - deutsche Taten,
                          Buchdeckel eines Foto-Sammelbands 1937 vergrössernDeutsche Männer - deutsche Taten, Buchdeckel eines Foto-Sammelbands 1937

Der Nationalismus mit dem Wort "deutsch" kommt hier klar zum Ausdruck, und die kriegerische Energie ist mit dem Messer und dem Schlagstock auf dem Bild klar beschrieben.

Nun, es dürfte auch in den demokratischen Staaten solche Bücher gegeben haben, die "englische Männer" oder "französische Männer" beschreiben, und mit Waffen protzen.

Ausstellungen und die Konferenz von München 1938

Die Ausstellung "Entartete Kunst" von 1937 dürfte Hitlers endgültige Rache an den Vorkommnissen in Wien gewesen sein, als ihm zweimal die Aufnahme in die Kunsthochschule verweigert worden war. Die Kunsthochschule in Wien wäre für Hitler sicher auch eine Art Familienersatz gewesen. Nun hat er in der militaristischen NSDAP seinen Familienersatz gefunden, und die "Hohen Künste" von damals, die ihn abgelehnt hatten, werden abgestraft. Die Kunst der Komplementärfarben, der Farbenwirkungen und der Abstraktion und Formwirkungen werden gebrandmarkt. Der Begriff "entartet" dürfte aus der Wiener Zeit stammen. Die ganze Rache-Aktion gegen die etablierte Kunst geht in Hitler natürlich unbewusst vor sich, und vor allem ist die Rache bei Hitler nie zu Ende. Die Ausstellung ist scheinbar "gut" besucht, wobei auch ein grosse Kollektivzwang geherrscht haben dürfte.

1937: Hitler besucht die Ausstellung
                            "Entartete Kunst"
vergrössern1937: Hitler besucht die Ausstellung "Entartete Kunst"
Ausstellung
                          "Entartete Kunst" in München,
                          Warteschlange, 1937
Ausstellung "Entartete Kunst" in München, Warteschlange, 1937


Wir fahren durch Deutschland,
                          Foto-Sammelband 1938, Buchdeckel
vergrössernWir fahren durch Deutschland, Foto-Sammelband 1938, Buchdeckel

Das Buch feiert das erste Autobahnnetz mit seinen kühnen Viadukten und Steigungen. Gleichzeitig sieht man deutlich, dass eine Autobahn nach Ostpreussen nicht möglich ist, und dies wird als Kriegsgrund vorgeschoben, denn die polnische Regierung will eine exterritoriale Autobahn nach Ostpreussen nicht zulassen.


Österreich-Anschluss, Jubel 1938
vergrössernÖsterreich-Anschluss, Jubel 1938
Hitler
                        in Wien 1938
Hitler in Wien 1938
Hitler
                        während der Besetzung von Österreich in Braunau,
                        Briefmarke 1939
Hitler während der Besetzung von Österreich in Braunau, Briefmarke 1939. Hitler besuchte dort das Grab seiner Eltern. Dies war natürlich wieder ein Propagandatrick...


Der englische Ministerpräsident Chamberlain erkennt den Hitlerschen Charakter nicht, oder er spekuliert schon zu diesem Zeitpunkt auf einen Russlandfeldzug, den Hitler für ganz Europa gegen den Kommunismus vollbringen soll. Die Konferenz von München 1938 wird als friedenbringender Moment für ganz Europa gefeiert und die ethnischen Deutsch-Sudeten werden ans Dritte Reich angeschlossen. Aber die Tschechen werden im Frühling 1939 überrumpelt, auch ein Kindheitstraum Hitlers und österreichischer Massen (Sprachenstreit, "Slawisierung"). Die Juden - in der Propaganda weiter pauschal als "Verursacher" des Kommunismus und der Spekulation an der Börse beschuldigt - werden endgültig ausgeschaltet und deren Bankkonten auch in der "neutralen" Schweiz geplündert.[52] Ein weiterer Kindheitstraum Hitlers geht in Erfüllung: gegen Spekulation mit ihren Börsencrashs mit Verarmung der Mittel- und Unterschichten. Dies war in Österreich ab 1873 nach dem Börsencrash von 1873 der Fall gewesen.

Karte Sudetenland
vergrössernKarte Sudetenland



September 1938: Chamberlain (links) und
                            Hitler (rechts) an der Konferenz von
                            München
vergrössernSeptember 1938: Chamberlain (links) und Hitler (rechts) an der Konferenz von München mit der Verabschiedung des Münchner Abkommens von 1938.

Hier ist klar ersichtlich, dass Hitler krampfhaft seinen linken, zitternden Arm unter Kontrolle hält.

Mit der Besetzung des Sudetenlands sind die Korrekturen von Versailles eigentlich bis auf Polen abgeschlossen. Wenn Hitler jetzt gestorben wäre, dann wäre er als einer der "grössten" Politiker Europas in die Geschichte eingegangen.  [52a] Die politische "Elite" der westlichen Welt lobte Hitler in höchsten Tönen.


Sudetenland 1938: Kirche mit Schild
                        "Gott schütze Adolf Hitler"
Sudetenland 1938: Kirche mit Schild "Gott schütze Adolf Hitler". Bundesarchiv Koblenz. Es dürfte mehrere solcher Tafeln gegeben haben. Aber die Sudeten wollten wohl nicht wissen, wer sie da "befreit" hatte...
Die Luther-Kirche ehrt Hitler 1939 auf
                          ihrem Titelblatt vergrössernDie Luther-Kirche ehrt Hitler 1939 auf ihrem Titelblatt
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Dabei ist der Russlandfeldzug ("Germanenzug") in Mein Kampf klar angekündigt. Aber niemand verlangt von Hitler, dass die kriegerischen Textpassagen von Mein Kampf gestrichen werden. Und vom Ausland her wird das Hitler-Regime weiter finanziert, und auch der Kommunismus wird von aussen finanziert. Und obwohl grosse Teile der deutschen Bevölkerung keinen Krieg wollen, ist das Hitler-Regime fähig, ganz Deutschland in die Zerstörung zu leiten.

Hitlers Helfer und Financiers, u.a. aus den "USA"

Hitler hätte also 1938 oder 1939 einen glänzenden Abgang gehabt. Aber Hitler trat nicht ab, und leider starb er auch noch nicht so bald. Sein kindlicher Spieltrieb, für seine Taten geliebt zu werden, und sein militarisiertes Wesen, kombinierten sich nun mit den Manipulationen von aussen zu einer teuflischen Kriegsmaschinerie. Die "amerikanisch"-militaristischen und rassistischen Bankiers und Industriellen der Wall-Street beherrschten Deutschland seit 1919. Sie hatten in Deutschland ihre Kartelle und Konzerne aufgebaut, die profitabel für die Kriegswirtschaft arbeiteten, wobei die rassistischen Industriellen und Bankiers der "USA" zum Teil direkt im Aufsichtsrat sassen. [52b] Hitler war mit seinem Regime im ideologischen Siegeszwang und hat nie einen Krieg verhindert, sondern immer gefördert, u.a. auch deswegen, weil von aussen (Zaristen und "US"-Bankiers) Siege verlangt wurden. Die Krankheit "Krieg" hat bis dahin kaum jemand erkannt, und auch die rassistischen Bankiers der "USA", die die Kriegsindustrie finanzierten, erkannten die Krankheit "Krieg" nicht. Gleichzeitig verleitete die Niederlage der russischen Armee in Finnland in Europa und in den "USA" zu einem ungekannten Hochmut mit der Annahme, in 8-12 Wochen könne Russland militärisch geschlagen und die Erdölfelder am Kaukasus besetzt werden. [52c]

In den folgenden Feldzügen schliesslich soll die "Existenz" der "arischen Rasse" gesichert werden. Die polnische Regierung weiss lange nicht, ob sie sich mit Hitler oder Stalin verbünden soll.[53] Es erfolgt am Ende der "Germanenzug" und der Beginn der "Menschenzucht, so wie man Tiere und Pferde züchtet".[54] Der amerikanische Präsident Roosevelt muss selbst auf nazistische Kräfte in seinem Umfeld Rücksicht nehmen. "Amerikanische" Fabrik- und Munitionsarbeiter demonstrieren gegen Krieg und Chamberlain hat jede "amerikanische" Einmischung in Europa abgelehnt. Deswegen kann Roosevelt ausser Waffenhilfe bis 1941 nichts in Europa unternehmen.[55]

Luftschutz in Wort und Bild,
                          Foto-Sammelband 1940 vergrössernLuftschutz in Wort und Bild, Foto-Sammelband 1940

Mit solchen Büchern ist der Krieg absolut absehbar, und fast alle haben mitgemacht, und Widerstand wurde mit SS-Folter oder Konzentrationslager beantwortet...
Briefmarke Hitler
                        und Mussolini 1941, Text: "Zwei Völker -
                        ein Kampf. Deutsches Reich" Briefmarke Hitler und Mussolini 1941, Text: "Zwei Völker - ein Kampf. Deutsches Reich"

Die Blitzkriegsstrategie geht ohne Japan gegen Russland nicht auf

Es kennt jeder das Resultat. Der geplante Blitzkrieg gegen Russland in 8-12 Wochen fand ein grauenhaftes Ende unter Granaten und Bomben. Hitler wurde immer sturer, ein bekanntes Element der Parkinson-Krankheit. Berlin wurde zum neuen "Karthago". Auch hier verkraftete Hitler die Niederlage nicht: Da er sie nicht verbergen konnte, war er zum Selbstmord gezwungen. Andere Webseiten vermerken, er sei in einem U-Boot geflohen.

Man fragt sich, wieso Hitler mit seiner schweren Parkinson-Krankheit nicht schon 1940, zumindest 1943 abgesetzt wurde. Zuletzt war die Parkinson-Krankheit Hitlers so schwer, dass beide Hände zitterten, dass er nicht mehr selber ohne zu kleckern essen konnte, dass er nicht mehr ohne Hilfe aufstehen konnte, dass seine Stimme ein Wispern war etc. [55a]

Unter Umständen hat Hitler gar keinen Selbstmord begangen, sondern ist eines natürlichen Todes an der zuletzt schnell fortschreitenden Parkinson-Krankheit gestorben. Es gab damals noch keine Medikamente, um das Fortschreiten von Parkinson zu verlangsamen. Dann wäre der Selbstmord nur vorgegeben, um die Krankheit zu verschleiern, um einen Volkszorn gegen die "engsten Mitarbeiter" zu vermeiden. Und die Leiche wäre in diesem Fall schnell beseitigt worden, um eine Autopsie zu vermeiden. Es scheint auf jeden Fall ausgeschlossen, dass Hitler mit der schweren Parkinson-Krankheit noch länger als fünf weitere Jahre hat weiterleben können, so wie dies gewisse Esoteriker behaupten, dass Hitler mit einem U-Boot nach Argentinien geflüchtet sei. Auch in Argentinien hätte Hitler mit seinem starken Parkinson nicht mehr lange gelebt. Der Mythos musste aber weiterleben, damit die "engsten Mitarbeiter" nicht wegen ihres Schweigens unter Beschuss kamen. Insgesamt gesehen ist es unter diesen Umständen ein Wunder, dass die Atombombe nicht auch noch in Deutschland fiel...

Briefmarke des OSS in Rom
                        mit Hitler im Profil, das Kinn ist bereits zum
                        Skelett mutiert, und Titel "Futsches
                        Reich", 1944 Briefmarke des "amerikanischen" OSS (Office of Strategic Services) in Rom mit Hitler im Profil, das Kinn ist bereits zum Skelett mutiert, und Titel "Futsches Reich", 1944. Das Bild gibt einen richtigen Eindruck von Parkinson...

Der OSS war der "amerikanisch"-militärische Nachrichtendienst (Office of Strategic Services). Ab 1944 wird Hitler in der Propaganda der Alliierten zum Hauptschuldigen gemacht, obwohl das NS-Regime von vielen internationalen Antisemiten unterstützt worden ist: von Mussolini, von rassistischen Bankiers der Wall-Street aus den "USA", von zaristischen Russen, die das Zarenreich wieder auferstehen lassen wollten etc. [55a] Sie alle wollten mit Hitler ab 1945 nichts mehr zu tun haben, und die Kollaboration wurde bis zur Perestroika kaum öffentlich dargestellt. Und die dummen Journalisten nehmen entsprechende wissenschaftliche Arbeiten auch einfach nicht ernst, weil sie sich nicht aus den andressierten Schemata lösen können, die sie in den Journalistenschulen und Universitäten eingetrichtert bekommen haben.

Die Zeit nach 1945

Mit 1945 fand der "Germanenwahn" aus Österreich jedoch noch kein Ende. Mit Hilfe schweizer Nazi-Banken (v.a. Schweizerische Kreditanstalt) verschoben die Nazi-Grössen - unter Heinrich Himmler vereint - Vermögen nach Argentinien und andere süd-"amerikanische" Länder, um von dort ein Viertes Reich aufzubauen. In Süd-"Amerika" wurden Diktaturen eingerichtet, um diesen Kräften zu begegnen und sie gleichzeitig zu decken. Geflüchtete Juden und Nazis trafen sich in Süd-"Amerika" wieder... Nur mühsam konnten sich die dortigen Völker von den (vom CIA meist unterstützten) Diktatoren befreien, die wieder ihre Hauptkonten in der Schweiz haben, alles gegen den Sozialismus gerichtet. Die Versuche der alten Nazis, von Süd-"Amerika" aus Europa mittels wirtschaftlichen Manövern zu destabilisieren, blieb jedoch erfolglos.[56]

Braunau am Inn 2007

Braunau, das Geburtshaus von Hitler ist
                          heute Behindertenheim mit einem Mahnmal davor
vergrössernBraunau, das Geburtshaus von Hitler ist heute Behindertenheim mit einem Mahnmal davor
Braunau, Mahnmal vor Hitlers Geburtshaus,
                          Nahaufnahme 2007
vergrössernBraunau, Mahnmal vor Hitlers Geburtshaus, Nahaufnahme 2007

"Für Frieden Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen."
Sicht auf die Brücken über den Inn
                          zwischen Braunau (links) und Simbach (rechts),
                          eine Strassenbrücke und eine Eisenbahnbrücke,
                          2007
Sicht auf die Brücken über den Inn zwischen Braunau (links) und Simbach (rechts), eine Strassenbrücke und eine Eisenbahnbrücke, 2007

Die medizinische Forschung gibt inzwischen an, Hitlers Unterschrift habe eine sehr Parkinson-ähnliche Entwicklung durchgemacht, indem die Schrift immer enger wurde. Die Bevölkerung wusste nichts davon und folgte dem kranken "Führer" in den Tod. [57]

Hitlers Unterschriften in der
                          Parkinson-ähnlichen Entwicklung: 1919, 1934,
                          1944, 1945
Hitlers Unterschriften in der Parkinson-ähnlichen Entwicklung: 1919, 1934, 1944, 1945


Neffe William Patrick Hitler in der
                "US"-Kriegsmarine ab 10. Februar 1944
Neffe William Patrick Hitler in der "US"-Kriegsmarine ab 10. Februar 1944

Der Neffe William Patrick Hitler lebte zuerst in England, wollte dann unter seinem Onkel Karriere machen oder seine jüdische Abstammung auffliegen lassen, ging dann nach England und in die "USA", präsentierte sich ab der Kriegserklärung von 1941 als Kriegsgegner gegen seinen Onkel, und fand dann nach längerem Warten bei der "US"-Navy eine Stelle. Unauffällig lebte er ab 1945 als Leiter eines Labors für Blutuntersuchungen und starb 1987.  [58]

Schlusswort: Die Not als Ursache von Überreaktion - die Bedeutung von Vorbild und Erziehung beim Mensch

Es soll mit dieser Arbeit nachgewiesen sein, dass die jahrelange Not, die für die Deutschen in Österreich verursacht wurde, zur Überreaktion führte. Die Regierung wie der Kaiser waren ab dem Aufkommen der Nationalismen und v.a. nach dem Börsencrash von 1873 nicht gewillt, mit den "Deutschen" der Monarchie Österreich-Ungarn ernsthaft ins Gespräch zu kommen. Die Parteien manövrierten gegenseitig mit Macht und Geld, statt das Verständnis zu fördern.

Die Erziehung als ausschlaggebender Faktor im Menschenleben ist bei Hitler nachgewiesen. Hitler konnte sich nie eine souveräne Persönlichkeit erarbeiten, die seiner Funktion entsprochen hätte. Er nutzte den Freibrief nicht, vom tödlichen Militär freigestellt zu werden. Seine innere Energie wollte Krieg, so wie er in der Kindheit Krieg erlebt hatte. Gleichzeitig nutzten später äussere Kräfte den Adolf Hitler für ihre Manipulationen. Hitler liess sich auch benutzen, sei es von der Armee im Ersten Weltkrieg, von der englischen Politik, von den rassistischen Geldgebern und den Industriellen der "USA", oder von seinen Generälen im Zweiten Weltkrieg.

Es ist somit jedem Menschen zu wünschen, dass er eine freie und möglichst politisch ungebundene, selbsttragende Erziehung erhält. Genau genommen kann als eine der Hauptursachen für Hitlers Streben zum Diktator die Schläger-Erziehung beim alkoholsüchtigen Vater, der Geschichtslehrer und die Verhetzung in der Schule in Linz, sowie die Schulverbote in Wien angenommen werden. All das provoziert in der Seele ein Gefühl, nach Rache zu streben, und Hitler wurden die Instrumente in die Hand gegeben, diese Rache zu vollziehen, bis zum eigenen Untergang.

Somit ist zu hoffen, dass der Mensch endlich lerne, ohne Waffen seine Probleme zu lösen, dass sich die Menschen gegenseitig ernst nehmen, und dass sich keiner mehr von reisserischen oder rassistischen Elementen verführen lasse. Krieg ist eine Krankheit. Und: Es braucht immer jene, die Kriege machen, und jene, die Kriege finanzieren. Dies zu merken wäre ein Meilenstein in der Menschheitsgeschichte. Krieg ist eine Krankheit: Bis heute hat es kein Richter festgeschrieben, auch keine Krankenkasse, kein Journalist, und auch keine psychologische Gesellschaft. Die Verantwortlichen schlafen und schlafen weiterhin und lassen die Welt in Kriegen verbluten.

Die "USA" sind bis heute geistig nicht fähig, ihre rassistischen Taten und ihre Kriege zu betrachten. Und die Journalisten und Regierungen in Europa sind nicht fähig, die "USA" als den Kriegsbankier schlechthin zu erkennen und auf eine Aufarbeitung und auf eine Entschädigung zu pochen.

Es ist zu wünschen, dass Regierungen nicht mehr ganze Völker missbrauchen, nur um z.B. eine veraltete Doktrin einer k.u.k.-Monarchie am Leben zu erhalten, und Spekulation und Börsencrashs erscheinen ebenso ein absolut schädliches Element in der Gesellschaft.

Michael Palomino November 2007



Literatur (Auswahl)

Berthold, Willy: 42 Attentate auf Hitler,
                          Buchdeckel vergrössernBerthold, Willy: 42 Attentate auf Hitler, Buchdeckel

Über 40 mal wurde versucht, Adolf Hitler zu töten. Zu den bekanntesten Attentaten zählen die spektakulären Sprengstoffanschläge im Münchener Bürgerbräukeller 1939 und im Führerhauptquartier "Wolfsschanze" 1944 - sie konnten auch von der NS-Propaganda nicht verheimlicht werden. Die vielen anderen Versuche, das mörderische Zentrum des Dritten Reiches zu beseitigen, blieben aber über Jahre und Jahrzehnte hin unbekannt. Trotzdem gab es diese Versuche. Welche unterschiedlichen politischen Ziele die Attentäter auch verfolgten: Sie alle wollten den Tod des Mannes, der Europa in den Zweiten Weltkrieg geführt hatte. Autor: Berthold, Will Verlag: Vma-Vertriebsges. Ma Mbh ISBN: 3928127705 Erscheinungsjahr: 2004 Einband: GEB Seitenzahl: 255
(http://www.yatego.com/buch24/p,45b9c1632aa8d,428b84fecc19b0_4, die-42-attentate-auf-adolf-hitler)

Conradi, Peter: Hitlers Piano Player
                          Hanfstaengl (Hitlers Pianist Hanfstaengl)
vergrössernConradi, Peter: Hitlers Piano Player Hanfstaengl (Hitlers Pianist Hanfstaengl)
Fest, Joachim:
                        Hitler. Eine Biographie, Buchdeckel
Fest, Joachim: Hitler. Eine Biographie, Buchdeckel
Fest/Hoffmann:
                        Hitler. Geschichte eines Diktators, Buchdeckel
Fest/Hoffmann: Hitler. Geschichte eines Diktators, Buchdeckel
Hamann, Brigitte:
                        Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators,
                        Buchdeckel
Hamann, Brigitte: Hitlers Wien. Lehrjahre eines Diktators, Buchdeckel
Hoffmann, Peter:
                        Widerstand gegen Hitler, Buchdeckel
Hoffmann, Peter: Widerstand gegen Hitler, Buchdeckel
Literatur: August Kubizek: Adolf Hitler,
                          mein Jugendfreund vergrössernLiteratur: Kubizek, August: Adolf Hitler, mein Jugendfreund. Ein authentisches Dokument mit neuen Bildern. 1953; 2002

Aus rein persönlicher Sicht und nur der Wahrheit verpflichtet, schildert der Autor, einziger Jugendfreund Adolf Hitlers, die Zeit ihrer Freundschaft von 1904 bis 1908 in Linz und Wien, gemeinsame Erlebnisse, Ansichten und Meinungen. Gleichsam schrittweise wird so Hitlers geistige Entwicklung, aber auch die Formung durch äussere Einflüsse deutlich erkennbar. Von der Geschichtsforschung längst anerkannt, bringt dieses Buch, das auch in Amerika, England, Frankreich und Spanien in Lizenzausgaben erschien, Briefe und Zeichnungen von Hitlers Hand sowie zahlreiches neues Bildmaterial. 294 S., 50 Abbildungen.
(http://www.fortuna-buchservice.de/index.php?cPath=38)

Helmut Schmidt u.a.:
                        Kindheit und Jugend unter Hitler, Buchdeckel
Helmut Schmidt u.a.: Kindheit und Jugend unter Hitler, Buchdeckel
Zdral, Wolfgang: Der finanzierte Aufstieg
                          des Adolf H.
Hitlers Helfer und Financiers, u.a. aus den "USA"

Zdral, Wolfgang: Der finanzierte Aufstieg des Adolf H. (2002)

siehe:
http://sauber.50webs.com/kapital/index.html

Eine Zusammenfassung ist hier: Hitlers Financiers.

Dieses Buch ist Pflichtlektüre für die ganze Welt. Die "USA" mit ihren weissen, morallosen, rassistischen Wall-Street-Bankiers werden klar als Financiers von Hitlers Kriegsmaschinerie entlarvt, die die Industriekartelle in Deutschland organisieren, verwalten und zur Kriegsproduktion veranlassen, ja z.T. sogar in den deutschen Aufsichtsräten sitzen. Danke du dumme "USA"... und die Journalisten und Juristen in Europa wollen es einfach nicht merken, und die Detektive, die lieber Computerspiele spielen, als sich weiterzubilden, erst recht nicht.

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Bilderverzeichnis


Waldviertel - Familie Hitler in Braunau
-- 1880 ca.: Schönerer Portrait: http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.s/s337483.htm
-- 1880 ca.: Alois Hiedler-Schickelgruber, Hitlers Vater: http://www.dittatori.it/hitleralois.htm
-- 1889: Braunau, Geburtshaus von Adolf Hitler: http://www.dittatori.it/hitlerbraunau.htm
-- 1890: Hitler als Baby: http://www.bloggers.nl/nielsklaassen12345; http://www.parkinsonresearchfoundation.org/index.php?option=com_content&task=view&id=357&Itemid=104
-- 1890 ca.: Hitlers Eltern Schickelgruber und Klara Pölzl: http://www.knerger.de/Die_Personen/sonstige_19/sonstige_20/sonstige_21/hauptteil_sonstige_21.html

-- Bismarck mit Hotzenplotzhelm: http://portrait.kaar.at/Verschiedene%2019.Jhd%20Teil%202/image12.html

Leonding 1895-1903
-- 1895-1903: Haus der Fam. Hitler-Schickelgruber in Leonding: http://www.dittatori.it/hitlerbraunau.htm

-- 1899: Hitler 10 Jahre alt, Portrait: http://www.bloggers.nl/nielsklaassen12345
-- 1899 ca.: Hitlers Hinterhof: http://www.nazis.de/hitler_1889_hinterhof.htm
-- 1899 ca.: Hitlers Kirche in Leonding, Österreich: http://www.nobeliefs.com/mementoes.htm

Linz 1903-1907 ohne Vater
-- 1903 Haus der Fam. Hitler-Schickelgruber Humboldtstrasse: http://smoter.com/highscho.htm

-- Linz, Fassadenfoto: http://www.allerstorfer.net/deutsch/freizeit_deutsch.htm
-- Wagner Profil, Karikatur: http://solomonsmusic.net/WagHit.htm

-- 1904: Hitler in Realschule, Klassenfoto: http://www.answers.com/topic/the-jew-of-linz

-- 1905 ca.: Hitler-Skizze: Haus für August Kubizek: http://residence.aec.at/rax/KUN_POL/POLITIK/LINZ/ah-linz.html
-- 1907 ca.: Hitler-Skizze für neue Brücke in Linz: http://residence.aec.at/rax/KUN_POL/POLITIK/LINZ/kubizek.html
-- 1907: August Kubizek, Portrait: http://en.wikipedia.org/wiki/August_Kubizek

-- 1907 ca.: Hitler Profil, gezeichnet von einem Mitschüler: http://solomonsmusic.net/WagHit.htm; http://residence.aec.at/rax/KUN_POL/POLITIK/LINZ/ah-linz.html
oder als Selbstbildnis: http://www.shoah.dk/Hitler/new_page_20.htm

-- 1907: Grabstein von Alois Schickelgruber und Klara Pölzl in Leonding 01: http://www.nobeliefs.com/mementoes.htm
-- 1907: Grabstein von Alois Schickelgruber und Klara Pölzl in Leonding 02: http://www.knerger.de/Die_Personen/sonstige_19/sonstige_20/sonstige_21/hauptteil_sonstige_21.html

Bewerbungszeichnungen
-- männlicher Akt (01):
http://www.20min.ch/wissen/history/story/Hitlers-Aktbilder-unter-dem-Hammer-27350306
-- männlicher Akt (02):
http://www.20min.ch/wissen/history/story/Hitlers-Aktbilder-unter-dem-Hammer-27350306
-- Stadtquartier um 1905:
http://www.20min.ch/wissen/history/story/Hitlers-Aktbilder-unter-dem-Hammer-27350306
-- Frau, Profil von 1908:
http://www.20min.ch/wissen/history/story/Hitlers-Aktbilder-unter-dem-Hammer-27350306
-- Kerzenständer mit Kerze:
http://www.20min.ch/wissen/history/story/Hitlers-Aktbilder-unter-dem-Hammer-27350306
-- Eintopf-Krug 1909:
http://www.20min.ch/wissen/history/story/Hitlers-Aktbilder-unter-dem-Hammer-27350306
-- Amphore 1909:
http://www.20min.ch/wissen/history/story/Hitlers-Aktbilder-unter-dem-Hammer-27350306


Wien 1907-1913 ohne Eltern
-- Kunstakademie (heute Akademie der bildenden Künste), Bildergalerie: http://www.saatchi-gallery.co.uk/museums/museum-profile/Gem%C3%A4ldegalerie+Der+ Akademie+Der+Bildenden+K%C3%BCnste/1042.html
-- Alfred Roller, * 2. 10. 1864 Brünn (Brno, Tschechische Republik, gest. 21. 6. 1935 Wien, Bühnenbildner, Maler, Graphiker: http://aeiou.iicm.tugraz.at/aeiou.encyclop.r/r759515.htm

-- Hitler-Postkarte: Parlament von Wien: http://residence.aec.at/rax/KUN_POL/POLITIK/LINZ/ah-linz.html
-- 1908: Wien, Kaiser-Huldigungszug: http://www.wischau.de/galerie/alte_bilder.html
-- Jörg Lanz von Liebenfels, Profil: http://ww.viennablog.at/
-- 1909: Liebenfels, Zeitschrift Ostara: http://www.gegendenantisemitismus.at/service/ausstellung/1938/17/17_1.html

-- erste Hakenkreuzfahnen ab 1907: http://peter-diem.at/Buchtexte/hakenkreuz.htm
Rudolf J. Mund: Jörg Lanz v. Liebenfels und der Neue Templer Orden, Spieth Verlag, Stuttgart, 1976, 77
Wilfrid Daim: Der Mann, der Hitler die Ideen gab", Böhlau, 2. Auflage, Wien, 1985., S.81

-- Wien Gedächtniskirche: http://www.luegerkirche.at/geschichte.html
-- Karl Lueger Portrait mit Münze: http://www.austrian-mint.com/motive_teil5?l=de
-- Kaiser Franz-Josef I. von Wien, Portrait: http://www.nexusboard.net/archiv/index_b6365_f54325_t271865_p2.htm
-- Housten Steward Chamberlain, Portrait: http://www.hschamberlain.net/briefe/briefe2.html
-- Antisemitenbund, Flugblatt: http://www.doew.at/service/ausstellung/1938/18/18_5.html

-- 1910 ca.: Hitler-Aquarell: Mann mit Rauchstab: http://www.radio.cz/pictures/obrazy/hitler_akvarel.jpg

-- 1910 ca.: Wien Burgtheater: http://www.andreas-praefcke.de/carthalia/austria/a_wien_burgtheater.htm

-- 1911 ca.: Hitler-Aquarell Schlosskirche Perchtoldsdorf: http://www.snyderstreasures.net/pages/hartworks.htm


-- Karl Marx, Portrait: http://www.geocities.com/CapitolHill/Lobby/2554/karlmarx.html
-- 1912ca.: Hitler auf Demo in Wien, Portrait: http://www.militaria-house.com/imagesbuch/gross/bild448-gross.jpg
-- 1912: Hitler-Aquarell: Karlskirche in Wien: http://www.nobeliefs.com/mementoes.htm
-- 1912 ca.?: Hitler-Aquarell. Häuserzeile mit Erker: http://art-maniac.over-blog.com/article-4481146.html, Wohnhaus in Lambach: http://www.bloggang.com/viewdiary.php?id=soubirous&month=08-2007&date=09&group=1&gblog=63

München 1913-1914
-- 1900 ca.: München, altes Rathaus: http://www.oppisworld.de/morgen/morgauto.html
-- 1913ca.: Hitler-Aquarell Triumphbogen in München: http://www.cynical-c.com/archives/2004_04.html
-- 1913: Hitler-Ölbild Mutter Maria: http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/english/archives/articles/NSChristianity.html

-- 1914: Hitler-Aquarell Hof der alten Residenz in München: http://www.bytwerk.com/gpa/hitlerpaintings.htm
-- 1914, 1. August: Hitler auf dem Odeonsplatz in München, Portrait: http://www.weltchronik.de/dch/dch_2283.htm#; http://www.firstworldwar.com/features/munich_one.htm

Erster Weltkrieg 1914-1918

-- 1914, 6. August, Kriegsaufruf von Wilhelm II. an das deutsche Volk: http://www.scienca.de/wiki/1._Weltkrieg
-- 1914, August: Kriegsbegeisterung am Eisenbahnwagen: http://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/aktive/gymnasium-am-kurfuerstlichen-schloss- mainz/erster-weltkrieg/kriegsbegeisterung.html
-- 1914: Kaiser Wilhelm II.: http://www.deutsches-reich.info/


-- 1914: Hitler-Aquarell Ruinen von Messines / Mesen: http://www.bytwerk.com/gpa/hitlerpaintings.htm

-- 1915 ca.?: Hitler-Aquarell, Schlösschen: http://www.ksta.de/html/artikel/1159334142020.shtml

-- 1915 ca.: Hitler-Gemälde Kirche Preux-au-Bois: http://www.stern.de/unterhaltung/ausstellungen/:Versteigerung-Hitler-Kunst-Wirbel/571182.html
-- 1915 ca.: Hitler-Bild: Kirche von Bousies: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,439398,00.html

-- 1916 Hitler als Korporal, Portrait: http://tweede-wereldoorlog.klup.nl/?art=253
-- 1916 Hitler-Aquarell Kirche von Roeselaere: http://www.greatwar.nl/remarque/hitlerpainting.html
-- 1916 ca.: Hitler in Uniform: http://www.parkinsonresearchfoundation.org/index.php?option=com_content&task=view&id=357&Itemid=104

-- 1917 ca.: Zerbombter Wald bei Ypern: http://www.scienca.de/wiki/1._Weltkrieg
-- 1917: Ypern, Infanterie mit Gasmaske im Graben: http://www.solarnavigator.net/world_war_one.htm
-- 1917: Hitler-Zeichnung Kirche von Ardoye in Flandern: http://www.bytwerk.com/gpa/hitlerpaintings.htm

1919-1923: München
-- 1919 Hitler Portrait: http://www.bytwerk.com/gpa/hitler2.htm
-- 1919: Hitler-Aquarell Die Stadtmauer von Laon: http://www.mcsweeneys.net/books/everythingthatrises.contest33.html; http://www.solarnavigator.net/history/adolf_hitler.htm

-- Kapp-Putsch 1920: http://resistanceallemande.online.fr/weimar.htm
-- 1920? Hitlers Wohnung in München: http://www.denkmaeler-muenchen.de/bilder/presse/g/wohnung%20hitler.jpg
-- 1920? Ex-Parteizentrale an der Schellingstrasse 50 in München: http://www.denkmaeler-muenchen.de/presse.php

-- 1922 ca.: Mussolini, Portrait: http://www.inidia.de/faschismus.htm

-- 1923 Proklamation Hitler-Ludendorff: http://www.bwbs.de/bwbs_biografie/Hitlers_Putschversuch_in_Muenchen_B591.html
-- 1923 Hitler mit Anhängern in München während des Putsches: http://www.bwbs.de/bwbs_biografie/Hitlers_Putschversuch_in_Muenchen_B591.html
-- 1923-1925: Hitler-Aquarell Bergszene: http://www.nobeliefs.com/mementoes.htm

-- 1923 ca.: Redeverbot für Hitler, Plakat: http://www.calvin.edu/academic/cas/gpa/posters1.htm

1924-1925: Haft in Landsberg - Mein Kampf
-- 1924 ca. Hitler in Haft in Landsberg 01: http://www.mahnung-gegen-rechts.de/pages/staedte/Zittau/pages/weimarerZeiten.htm
-- 1924 Hitler in Haft in Landsberg 02: http://www.der-untergang.de/adolf-hitler.php3
-- 1924 Hitler in Haft in Landsberg 03: http://www.nexusboard.net/showthread.php?siteid=6365&threadid=264356
-- 1925: Mein Kampf Umschlag 1925: http://www.der-untergang.de/adolf-hitler.php3
-- 1925: Mein Kampf Seite 1 mit Hitler-Foto: http://www07.wdr.de/themen/kultur/stichtag/2005/07/18.jhtml?pbild=1
-- 1925: Hitler, Portrait aus Mein Kampf: http://www.der-untergang.de/adolf-hitler.php3
-- 1925: Hitler in Hemd mit Hakenkreuzknopf: http://www.biografiasyvidas.com/monografia/hitler/fotos3.htm
-- Hitler verlässt die Festung Landsberg: http://www.welt.de/kultur/article9090884/Die-Lieblingsbuecher-der-Deutschen-im-Dritten-Reich.html

1926-1929: München - Börsencrash
-- 1927: Hitler-Zeichnung Hund: http://www.der-untergang.de/adolf-hitler.php3

-- 1929: Börsencrash, Menschenschlangen vor Banken: http://teacher.scholastic.com/pearl/timeline/time4.htm
-- 1929: Börsencrash, Menschenschlangen vor Kohl und Kartoffeln: http://teacher.scholastic.com/pearl/timeline/time4.htm
-- 1929: Stalin, Portrait: http://www.circe-film.de/produktion/stalin/stalin2.html

1930-1933: Hitlers Aufstieg und Machtübernahme - Drittes Reich
-- 1930: Hitler nach Wahl verlässt Brown-Haus: http://www.solarnavigator.net/history/adolf_hitler.htm
-- 1932: Hitler Portrait mit verschränkten Armen: http://www.parkinsonresearchfoundation.org/index.php?option=com_content&task=view&id=357&Itemid=104

-- 1933: Hitlers Verbeugung vor Hindenburg: http://widerstandsausstellung.m-o-p.de/ausstellung/verfassung_ausser_kraft_ernennung_hitlers.htm
-- 1933: Deutschlands nationale Erhebung, Buchdeckel: http://www.sammelbilder-web.de/40801.html?*session*id*key*=*session*id*val*

-- 1933-1945: Briefmarken mit Hitler im Profil: http://sammler.com/stamps/hitler_stamps.htm
-- 1933 Deutschlands Stolz Uniformen Buchdeckel: http://www.sammelbilder-web.de/40801.html?*session*id*key*=*session*id*val*

-- 1934 September: Hitler mit Hitlergruss vor Frauenkirche in Nürnberg: http://www.nobeliefs.com/nazis.htm
-- 1934: Deutscher Aufstieg, Buchdeckel: http://www.sammelbilder-web.de/40801.html?*session*id*key*=*session*id*val*
-- 1934: Kinder sind der Völkerfrühling, Buchdeckel: http://www.sammelbilder-web.de/40801.html?*session*id*key*=*session*id*val*

-- 1934: Kampf um Oberschlesien, Buchdeckel: http://www.sammelbilder-web.de/40801.html?*session*id*key*=*session*id*val*
-- 1934: Das deutsche Volk muss ein Volk von Fliegern werden, Buchdeckel: http://www.sammelbilder-web.de/40801.html?*session*id*key*=*session*id*val*

-- 1935 ca.: Benito Mussolini, Portrait: http://www.haisentito.it/articolo/ecco-i-diari-di-benito-mussolini/3901/

-- 1936, 28. März: Rheinlandbesetzung, Hitler und Ehrengarde in Köln: http://members.aol.com/gbgym03/ldhaus/texte/koeln.htm
-- 1936, Sommer: Olympiade in Berlin, Buchdeckel: http://www.ghwk.de/sonderausstellung/sport/sport4.htm
-- 1936, 13. September: Hitler-Rede: Hitler sei Deutschlands Glück: http://www.uni-koblenz.de/~odsjgroe/hilda/hitler.htm
-- 1936: Könige der Luft 1914-1918: http://www.sammelbilder-web.de/40801.html?*session*id*key*=*session*id*val*

-- 1937: Deutsche Männer - deutsche Taten, Buchdeckel: http://www.sammelbilder-web.de/40801.html?*session*id*key*=*session*id*val*
-- 1937: Hitler besucht die Ausstellung "Entartete Kunst": http://art-maniac.over-blog.com/article-4481146.html
-- 1937: Ausstellung "Entartete Kunst" Warteschlange: http://www.muenchen.de/Stadtleben/Kultur_Unterhaltung/kulturreferat/museen/ nsdokumentationszentrum/141066/hintergrund.html

-- 1938: Anschluss-Jubel in Österreich: http://www.viewimages.com/Search.aspx?mid=2658872&epmid=1&partner=Google
-- 1938 Hitler in Wien: http://www.vienna.cc/d/argentinia.htm
-- 1938: Wir fahren durch Deutschland, Buchdeckel: http://www.sammelbilder-web.de/40801.html?*session*id*key*=*session*id*val*
-- 1938: Sudetenland, Kirchentafel: Gott schütze Adolf Hitler: http://www.wintersonnenwende.com/scriptorium/english/archives/articles/NSChristianity.html
-- 1938: Hitler-Chamberlain: http://www.parkinsonresearchfoundation.org/index.php?option=com_content&task=view&id=357&Itemid=104

-- 1939: Hitler in Braunau, Briefmarke: http://blackbull418.uboot.com/blog/braunau/2007/05/13/beitrag; http://sammler.com/stamps/hitler_stamps.htm
-- 1939 April: Lutherkirche ehrt Hitler Titelblatt: http://www.nobeliefs.com/mementoes.htm

-- 1940: Luftschutz in Wort und Bild, Foto-Sammelband Buchdeckel: http://www.sammelbilder-web.de/40801.html?*session*id*key*=*session*id*val*

-- 1941: Briefmarke Hitler und Mussolini: http://sammler.com/stamps/hitler_stamps.htm
-- 1944: Briefmarke des OSS mit Hitler und "Futsches Reich": http://sammler.com/stamps/hitler_stamps.htm

2007
-- 2007: Geburtshaus von Hitler in Braunau ist Behindertenheim mit Mahnmal: http://blackbull418.uboot.com/blog/braunau/2007/05/13/beitrag
-- Geburtshaus Braunau, Mahnmal Nahaufnahme: http://blackbull418.uboot.com/blog/braunau/2007/05/13/beitrag
-- Sicht auf die Brücken über den Inn zwischen Braunau (links) und Simbach (rechts), eine Strassenbrücke und eine Eisenbahnbrücke, 2007: http://blackbull418.uboot.com/blog/braunau/2007/05/13/beitrag

Karten
-- Wien-Waldviertel: http://www.reise-urlaub-zimmer.at/data/landkarte.htm
-- Wien-Braunau am Inn: http://www.merkur.at/kontakt/adressen.htm
-- Deutschland 1871: http://www.weyer-neustadt.de/content/DesktopDefault.aspx?tabid=171
-- Karte Österreich-Ungarn 1907: http://www.schule.provinz.bz.it/ms-st-ulrich/homep0607/web1907/geschichtlicheinfos/seiteprobe02.html
-- Versailler Vertrag Gebietsabtretungen 1919: http://www2.ilch.uminho.pt/kultur/Phasen%20der%20Weimarer%20Republik.htm
-- Karte Sudetenland 1938: http://www.sdz-online.com/

Buchdeckel
-- Berthold, Willy : Die 42 Attentate auf Hitler: http://www.yatego.com/buch24/p,45b9c1632aa8d,428b84fecc19b0_4,die-42-attentate-auf-adolf-hitler
-- Conradi, Peter: Hitlers Piano Player Hanfstaengl: http://www.history.ucsb.edu/faculty/marcuse/projects/hitler/hitler.htm
-- Fest, Joachim: Hitler. Eine Biographie: http://www.militaria-house.com/buecher-neu.php
-- Fest-Hoffmann: Hitler. Geschichte eines Diktators: http://www.militaria-house.com/buecher-neu.php
-- Hamann, Brigitte : Hitlers Wien: http://www.das-weisse-pferd.com/de/main/dwp/99_04/9904hitler_luther.htm
-- Hoffmann, Peter: Widerstand gegen Hitler: http://www.arts.mcgill.ca/history/faculty/hoffmann/widerstand_gegen_hitler.html
-- Kubizek, August : Adolf Hitler, mein Jugendfreund: http://www.fortuna-buchservice.de/index.php?cPath=38
-- Schmidt, Helmuth: Kindheit und Jugend unter Hitler: http://www.militaria-house.com/buecher-neu.php
-- Zdral, Wolfgang: "Der finanzierte Aufstieg des Adolf H.": http://sauber.50webs.com/kapital/index.html


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Quellen waren:
-- Hitler: Mein Kampf, Ausgabe 1936
-- Joachim C. Fest: Hitler. Eine Biographie, Taschenbuchausgabe
-- Joachim C. Fest: Hitler. Eine Biographie, gebundene Ausgabe 1973 (speziell vermerkt)
-- Weissensteiner, Friedrich: Der ungeliebte Staat. Österreich zwischen 1918 und 1938. Österreichischer Bundesverlag Gesellschaft m.b.H. Wien 1990
-- Ziegler, Jean: Die Schweiz, das Gold und die Toten
-- Zdral, Wolfgang: Der finanzierte Aufstieg des Adolf H. (2002)
-- Heiniger, Markus: 13 Gründe. Wieso die Schweiz im Zweiten Weltkrieg nicht erobert wurde
-- Eitner: Hitlers Deutsche
-- Valentin Falin: Zweite Front
-- Webseiten

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[1] Joachim C.Fest: Hitler. Eine Biographie S.31

[2] Ebenda: S.31

[3] Ebenda: S.33

[4] Ebenda: S.34

[5] Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1 (Ausgabe 1936), S.2

[6] Fest (gebundene Ausgabe 1973), S.34; Hitler nennt in Mein Kampf für die Pension seines Vaters ein Alter von 56 Jahren. S.3

[7] Adolf Hitler: Mein Kampf, S.3

[8] Fest: Hitler, Eine Biographie S.34, 39

[9] Fest: Hitler S.65

[10] Klammern im Original, d.V.

[11] Hitler: Mein Kampf, Band 1 (Ausgabe 1936), S.12

[12] Hitler: Mein Kampf, Band 1 (Ausgabe 1936), S.13-14

[13] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.12-13

[14] Fest: Hitler S.61

[15] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.9-10

[16] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.10-11

[17] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.4-5

[18] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.3

[19] Fest: Hitler S.39-40

[20] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.14

[21] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.14

[22] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.8,15

[23] Fest: Hitler S.41-43

[24] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.6-7

[25] Fest: Hitler S.49

[26] Fest: Hitler S.50

[27] Fest: Hitler S.50-51

[28] Fest: Hitler S.51

[29] Fest: Hitler S.52

[30] Fest: Hitler S.52; Hitler; Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.20

[31] Fest: Hitler S.52-53

[32] Fest: Hitler S.79

[33] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.61-62

[34] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.69

[35] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.89

[36] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.96

[37] Fest: Hitler S.62

[38] Fest: Hitler S.59

[39] Hitler: Mein Kampf Band 1 (Ausgabe 1936), S.357

[40] Fest: Hitler S.59

[41] Fest: Hitler S.59, 62

[42] Fest: Hitler S.59-60

[43] Fest: Hitler S.82

[44] Fest: Hitler S.69-70

[45] Fest: Hitler S.90-91

[46] Fest: Hitler S.94

[47] Fest: Hitler S.95

[48] Fest: Hitler S.95-96

[49] Fest: Hitler S.96

[50] Fest: Hitler S.96

[50a]
-- http://sauber.50webs.com/kapital/index.html (2007)
-- Lothar Machtan: Hitlers Geheimnis - Hitler war homosexuell
-- Ian Kershaw: Der gerade Weg - Zweifelhafte Zeugen

[51] Die folgenden Ausführungen basieren auf: Weissensteiner, Friedrich: Der ungeliebte Staat. Österreich zwischen 1918 und 1938. Österreichischer Bundesverlag Gesellschaft m.b.H. Wien 1990

[51a]
-- die kalkulierte Finanzhilfe der Schweiz an das Dritte Reich: Ziegler, Jean: Die Schweiz, das Gold und die Toten
-- die kalkulierte Finanzhilfe der Bankiers der Wall-Street aus den "USA" für das Dritte Reich: Zdral, Wolfgang: Der finanzierte Aufstieg des Adolf H. (2002); Zusammenfassung auf: http://sauber.50webs.com/kapital/index.html (2007)

[51b]
Dr. A. Lieberman: Parkinson Disease: Adolf Hitler, the Fuhrer, Nazi Germany; 31.8.2006;
http://www.parkinsonresearchfoundation.org/index.php?option=com_content&task=view&id=357&Itemid=104

Deutsche Übersetzung: Hitler mit Parkinson-Verdacht - und Medikamentenmissbrauch (mit Fotos):
http://www.geschichteinchronologie.ch/eu/3R/Hitler-m-parkinson-verdacht.html

[51c] Heiniger, Markus: 13 Gründe. Wieso die Schweiz im Zweiten Weltkrieg nicht erobert wurde

[52] Jean Ziegler: Die Schweiz, das Gold und die Toten

[52a] Eitner: Hitlers Deutsche

[52b] Zdral, Wolfgang: Der finanzierte Aufstieg des Adolf H.

[52c] Valentin Falin: Zweite Front

[53] Valentin Falin: Zweite Front

[54] Hitler: Mein Kampf Band 2

[55] Valentin Falin: Die Zweite Front

[55a]
Dr. A. Lieberman: Parkinson Disease: Adolf Hitler, the Fuhrer, Nazi Germany; 31.8.2006;
http://www.parkinsonresearchfoundation.org/index.php?option=com_content&task=view&id=357&Itemid=104

Deutsche Übersetzung: Hitler mit Parkinson-Verdacht - und Medikamentenmissbrauch (mit Fotos):
http://www.geschichteinchronologie.ch/eu/3R/Hitler-m-parkinson-verdacht.html

[56] Jean Ziegler: Die Schweiz, das Gold und die Toten

[57]
Dr. A. Lieberman: Parkinson Disease: Adolf Hitler, the Fuhrer, Nazi Germany; 31.8.2006;
http://www.parkinsonresearchfoundation.org/index.php?option=com_content&task=view&id=357&Itemid=104

Deutsche Übersetzung: Hitler mit Parkinson-Verdacht - und Medikamentenmissbrauch (mit Fotos):
http://www.geschichteinchronologie.ch/eu/3R/Hitler-m-parkinson-verdacht.html

[58]

Foto von William Pattrick Hitler aus: http://www.nexusboard.net/archiv/index_b6365_f54325_t296437.htm (2008)
Biographie des Neffen: http://de.wikipedia.org/wiki/William_Patrick_Hitler (2008)

[59]
http://de.wikipedia.org/wiki/Einb%C3%BCrgerung_Adolf_Hitlers (2010)

[60]
http://www.20min.ch/wissen/history/story/Hitlers-Aktbilder-unter-dem-Hammer-27350306 (2010)

[61]
Thomas Weber: "Hitler's First War" (2010); In: 20 minuten online: Hitler war ein Etappenschwein; 18.8.2010;
http://www.20min.ch/wissen/history/story/Hitler-war-ein--Etappenschwein--10681575


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