Jesus lebte und starb in Kaschmir. Jesu Grab in Srinagar?
3. Vorwort [von Herrn
Hassnain 1976]
Die unklare Bibel über Jesus - das Grab von Jesus und
beiliegende Gegenstände - fächerübergreifendes Vorgehen der Forschung
von Andreas Faber-Kaiser 1976 / 1986; Keller & Co AG, Druckerei und
Verlag, 6002 Luzern
präsentiert von Michael Palomino
(2008)
[Vorwort von Prof. F.M. Hassnain,
Direktor der Staatlichen Geschichtsabteilung von Kaschmir]
Jesus Christus ist eine derartig grossartige Persönlichkeit, über die
schon soviel geschrieben wurde und noch viel mehr geschrieben werden
wird, da die Forschungen über ihn von Tag zu Tag umfangreicher werden.
Für einige ist er Gottes Sohn, während andere meinen, dass er selbst
Gott sei. Viele glauben, dass er die Menschwerdung Gottes war, und
viele andere meinen, dass er einer der grössten Propheten war, den der
Allmächtige auf die Erde geschickt hat, um uns zu retten. Es gibt viele
Sünder auf dieser Welt, die glauben, dass er gekommen ist, um uns von
den Strafen zu erlösen. Und es gibt viele gute Leute, die meinen, dass
Jesus Christus gekommen ist, um uns den rechten Weg zu weisen. Das
Ergebnis war, dass Jesus in aller Munde ist, ob es sich nun um Christen
oder Anhänger einer anderen Glaubensgemeinschaft handelt.
Jesu Leben, so wie es die Evangelien ausmalen, verkündet, dass Maria
vor ungefähr zweitausend Jahren als Jungfrau einen Sohn gebar. Sie
wurde schwanger vom Heiligen Geist, der selbst Gott war, und Christus
verwandelte sich in einen Menschen und lebte unter uns auf der Erde. Er
war der einzige Sohn Gottes, der Messias und Erlöser. Josef wanderte
mit dem Neugeborenen und Maria nach Ägypten aus und blieb dort, bis
Herodes starb. Nach dessen Tod kehrten sie nach Israel zurück und
lebten in Nazareth. Er wurde von Johannes getauft, der sage, dass
niemand Gott gesehen habe, dass dieser aber sein einziger Sohn sei, der
gemeinsam mit seinem Vater herrsche. Aufgrund der Wunder, die er
wirkte, liessen sich viele Leute davon überzeugen, dass er wirklich der
Messias sei. (S.33)
Jesus
reiste durch ganz Galiläa und sagte dabei:
Selig, die hungern und dürsten
nach Gerechtigkeit, denn sie werden gesättigt werden; selig die
Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden; selig, die rein sind im
Herzen, denn sie werden Gott schauen; selig die Friedensstifter, denn
sie werden Söhne Gottes genannt werden; selig, die Verfolgung leiden um
der Gerechtigkeit willen, denn ihrer ist das Himmelreich.
Jesus zog von Ort zu Ort, da er Judäa fernbleiben musste, wo die
jüdischen Führer seinen Tod beschlossen hatten. Jesus ging in die
Tempel und predigte. Er behauptete, dass die Lehren nicht von ihm
selbst stammten, sondern dass Gott sie ihm gesandt habe. Die Pharisäer
und Hohepriester sandten Soldaten, um ihn festnehmen zu lassen. Sie
nahmen ihn in der Nähe des Olivenhains fest, setzten ihm die
Dornenkrone auf und schlugen ihn mit ihren Fäusten. Sie brachten ihn
aus der Stadt und kreuzigten ihn. Sein Körper wurde in ein Leinen
eingewickelt, mit hundert Pfund Balsam beladen und ins Grab gelegt.
Zwei Tage später, am Sonntagmorgen, wurde entdeckt, dass der
Felsbrocken, der den Eingang versperrt hatte, beiseite geschafft worden
und das Grab leer war. Acht Tage darauf versammelten sich wieder seine
Jünger, und Jesus Christus nahm wieder Kontakt mit ihnen auf. Er sagte
ihnen, dass die Frohe Botschaft von Jerusalem in alle Welt
hinausgetragen werden müsse:
Allen,
die zu mir kommen, werden ihre Sünden vergeben.
Dann führte er sie alle auf den Weg nach Bethanien, hob seine Arme zum
Himmel und segnete sie.
Dem Gesagten kann man entnehmen, dass die wunderbare Geschichte vom
Leben und von den Lehren Jesu (S.34)
Christi viele Mysterien enthält. Daher versuchen auch so viele Gelehrte
aus aller Welt, diese Mysterien zu enthüllen. Datum, der Ort und die
Art und Weise seiner Geburt. Es ist noch genau zu bestimmen, ob er im
Dezember oder im Juni geboren ist. Wir müssen seinen Geburtsort finden.
War es Bethlehem oder Nazareth, wobei letzteres eine Ortschaft in Tamil
Nadu in Indien ist? Der Talmud sagte voraus, dass der Prophet, der
kommen werde, im Zeichen des Fisches komme, was als Sternkreiszeichen
unter dem Namen Fische bekannt ist. Damit wäre die Spanne für seine
Geburt für zwischen Februar und März festgelegt. Deshalb ist es wohl
gerechtfertigt, das genaue Geburtsdatum astronomisch zu bestimmen. In
diesem Zusammenhang müssen wir den Stern von Bethlehem, der erschien
und seine Geburt ankündigte, in Betracht ziehen.
Andererseits gibt es Unterschiede zwischen den vier Evangelien, und man
müsste durch eine Analyse feststellen, welches von ihnen das älteste
ist. Diese Evangelien erzählen uns nichts Wesentliches von Jesu
Kindheit bis zu seinem zwölften Lebensjahr, als er sich nach Jerusalem
aufmachte, um dort das Osterfest zu feiern. Ebensowenig weiss man etwas
über die Zeitspanne vom 13. bis zum 29. Lebensjahr, wo er mit der
Durchführung seines Auftrags beginnt., Hat er während dieser Zeit
seines Lebens Palästina verlassen, um die grossen Religionszentren im
Indus-Tal, in Tibet und in Indien zu besuchen? Hat er den Buddhismus
erlernt, oder war er selbst ein Bodhisattva? Erlernte er in Benares in
Indien Yoga, oder studierte er die Sutras in dem Lamakloster Hemis in
Ladakh?
Die grössten Kontroversen bestehen jedoch über seinen Tod. Starb er am
Kreuz, oder überlebte er und ging nach Kaschmir, wo sich sein Grab in
einen heiligen Ort für die (S.35)
Gläubigen verwandelte? All diese Mysterien müssen aufgeklärt werden.
Hatte Jesus einen Bruder, und war dieser Jakobus? Denn der Sinn der
Stelle Johannes 19, 25-28 ist sehr unklar. Demzufolge sind bei der
Kreuzigung drei Marias zugegen. Ist eine von diesen Marias mit Jesus
nach Indien geflüchtet?
Ebenso sind Jesu letzte Worte ein Mysterium:
Eli,
elim, lama sabachthani.
Warum hat der erste griechische Übersetzer der Evangelien diese Worte
unübersetzt gelassen? Das Wort "la" hat im Arabischen negative
Bedeutung, und wenn wir diesen Punkt gelten liessen, hiesse die
Übersetzung:
Mein
Gott, mein Gott, du hast mich nicht verlassen.
Hinzu kommt, dass die ägyptischen Pharaonen eine andere, geheime
Sprache besassen, die von der übrigen Bevölkerung nicht verstanden
werden konnte. Der Geheimsprache der ägyptischen Pharaonen nach wäre
die Übersetzung des Satzes wie folgt:
Eli,
eli, du befreist mich.
Das Wort Eli ist ein heiliges
Wort, das auch von dem Hindu-Gott Krishna im Mahabharata-Krieg
gebraucht wurde. Buddha gebrauchte dieses Wort auch, wenn er auf seine
Feinde traf.
Es ist nicht nötig, dass ich hier
alle strittigen Ereignisse aufzähle, die noch einer aufmerksamen
Analyse seitens der hervorragenden Gelehrten der ganzen Welt bedürfen.
Johannes beobachtete sehr treffend:
Jesus
tat so viel, dass es, wenn man alles aufschriebe, auf dieser Welt
wahrscheinlich nicht genug Platz für die Bücher gäbe.
Es handelt sich um eine Prophezeiung von Johannes, und die Gelehrten
dürfen nicht nachlassen, die ungeklärten Ereignisse aus dem Leben Jesu
Christi zu erforschen. Ich frage sie: "Warum haben Sie Angst, diese
Mysterien zu erforschen?"
Zufälligerweise musste ich im Winter 1965 in Leh, der alten Hauptstadt
Ladakhs, bleiben. Ich stiess dort auf die umfangreichen Tagebücher, die
von zwei deutschen Missionaren geschrieben worden waren. Aus diesen um
18980 geschriebenen Tagebüchern ist zu entnehmen, dass ein russischer
Reisender namens Nikolai Notowitsch die tibetischen Manuskripte
übersetzte, die von Jesu Odyssee in Indien und in Ladakh berichteten
und in dem Lamakloster von Hemis aufbewahrt werden.
Das brachte mich dazu, ein altes Manuskript zu suchen, das
Mahabhavishja-purana, geschrieben 180 n. Chr., das folgende
Einzelheiten über die Begegnung zwischen Jesus und dem Radscha von
Kaschmir wiedergibt:
Der
Heilige hatte eine weisse Hautfarbe und trug weisse Kleider. Der
Radscha fragte ihn, wer er sei, worauf dieser antwortete:
"Man kennt mich als den Sohn
Gottes und von einer Jungfrau geboren; ich bin Anhänger und Prediger
der Wahrheit. Wegen mir mussten die Sünder leiden, und auch ich habe
unter ihnen gelitten; ich lehre die Menschen, Gott zu dienen, der im
Zentrum der Sonne und der Elemente ist; Gott und die Sonne werden ewig
existieren."
[Das Grab von Jesus und
beiliegende Gegenstände]
Meine folgenden Untersuchungen brachten mich zum Grab von Yuz-Asaf
[[Jesus]], in Srinagar in Kaschmir gelegen, das (S.37)
als Grab des Propheten bekannt ist, der vor etwa zweitausend Jahren den
Bewohnern Kaschmirs gesandt wurde. In dem königlichen Erlass, der
zugunsten der Grabwächter ausgestellt wurde, ist die Rede von dem
Propheten Yuz-zu-asaf. Im Inneren des Grabes fand ich ein Holzkreuz,
von dem in der deutschen Wochenzeitschrift "Hörzu" im Dezember 1975 und
im Januar 1976 Fotografien innerhalb einer Artikelserie erschienen
waren, die von dem weltberühmten Autor Erich von Däniken veröffentlicht
wurde.
Bei nachfolgenden Untersuchungen fand ich einen Steinblock mit den
Fussabdrücken von Jesus Christus, wobei das Besondere dieser Abdrücke
darin liegt, dass einer ein Loch und der andere Spuren der Wunde
aufwiest, die Jesus am Kreuz zugefügt wurde.
Ebenso fand ich Kreuze, die von den ersten Christen, die sich nach
Ladakh geflüchtet hatten, in riesige Felsen gemeisselt worden waren.
Es wurde auch bekannt, dass die berühmte heilige Grabstätte in Srinagar
eine unterirdische Zelle besitzt, die viel Reliquien beherberge. Ich
schlug deshalb vor, diese Zelle zu öffnen und so den Streit für immer
zu beenden. Aber meine Idee löste nicht nur im In-, sondern auch im
Ausland eine Welle des Widerspruchs aus. Dies rief eine Besprechung des
00000 in der Londoner Zeitschrift "Weekend" im Juli 1973 hervor, in der
zwei Bischöfe meine Idee unterstützten, während sich zwei andere gegen
sie stellten. Ich bin davon überzeugt, dass bei Öffnung des Grabes
Abdrücke von Nägeln in den Händen und Füssen des dort begrabenen
Propheten gefunden werden.
[Jesus-Forscher in Kaschmir]
Von den Gelehrten, die zurzeit an diesem Thema arbeiten, muss ich
folgende nennen:
Dr.
Franz Sachs aus Koblenz, Deutschland;
K. Kanailis aus Birmingham,
England; (S. 38)
Dr. Ladislav Filip aus Podebrady,
Tschechoslowakei;
Rolf Schettler aus Hattorf am
Harz, Deutschland.
Im vergangenen Frühjahr gelangten Andreas Faber-Kaiser und seine Frau
Mercedes aus Spanien nach Kaschmir. Sie sind beide ausserordentlich
begabt, was die Erforschung von Mysterien der Natur angeht. Natürlich
haben die beiden mit mir ausgiebige Diskussionen über das unbekannte
Leben von Jesus Christus geführt.
Und
er trat bei ihr ein und sprach: "Sei begrüsst, Begnadete, der Herr ist
mit dir." Sie aber erschrak bei diesem Wort und dachte nach, was dieser
Gruss bedeute. Der Engel sagte zu ihr: "Fürchte dich nicht, Maria, denn
du hast Gnade gefunden bei Gott. Siehe, du wirst empfangen und einen
Sohn gebären und seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird gross sein und
Sohn des Allerhöchsten genannt werden; Gott der Herr wird ihm den Thron
seines Vaters David geben."
(Lukas 1, 28-32)
Wie kann eine Jungfrau ein Kind kriegen? Haben dabei kosmische Wesen
eingegriffen? Handelt es sich um einen Fall künstlicher Befruchtung
oder um eine echte Vereinigung? Diese und ähnliche Fragen kamen bei uns
als Diskussionsthemen auf.
[Fächerübergreifende, methodische
Aspekte der Forschungsarbeit ohne Finanzierung]
Wir behandelten auch andere Aspekte, die mit den Indienbesuchen von
Jesus als dreizehnjähriger Junge und als Erwachsener zu tun hatten. Wir
besuchten wiederholt das Grab und besprachen die verschiedenen darüber
vorhandenen Theorien. Es sind genau diese Aspekte, die eine ernsthafte
Betrachtung und gründliche Untersuchung erfordern. Ich schlug vor, dass
es wohl das beste sei, wenn einige (S.39)
von uns ihre Studien kombinieren würden und zwar von Israel ausgehend,
um in Kaschmir, wo Jesus zuletzt lebte, zu enden. Dass wir ein Team von
Linguisten, Historikern und anderen Wissenschaftlern bilden müssten,
damit wir unsere Studien koordinieren und unser Forschungsprojekt
innerhalb eines Jahres vervollständigen könnten. Die Organisation einer
solchen Untersuchung bedarf einer sorgfältigen Planung. Sollten die
Studien des Teams in einer Monografie zusammengestellt werden, oder ist
es vorzuziehen, dass wir unsere Untersuchungen in Form einer Anthologie
veröffentlichen? Wir sprachen immer wieder über diese Aspekte und
gelangten schliesslich zu dem Schluss, dass die individuellen
Untersuchungen weitergehen müssten, solange wir nicht mit irgendeiner
Organisation rechnen können, die für ein Seminar oder für das
eigentliche Projekt einen Zuschuss gewähren würde. Ein engerer Kontakt
zwischen den einzelnen Forschern wäre jedoch angebracht.
Ich bin sehr froh darüber, dass sowohl Andreas als auch Mercedes ihre
Untersuchungen fortgesetzt haben und sie in Form eines Buches
veröffentlichen werden. Ich wünsche ihnen bei diesem riskanten
Unternehmen viel Erfolg. Beide haben in ihren Studien Ernsthaftigkeit
bewiesen, und ich hoffe, dass ihre ehrlichen Bemühungen in Form
positiver Resultate Früchte tragen. Mit diesem Wunsch warte ich auf das
Buch über Jesus Christus, das zweifellos zum Nachdenken zwingen wird.
Prof. F.M. Hassnain
Direktor der Staatlichen Geschichtsabteilung von Kaschmir |
M.A., LL. B., D.Arch., D.Ind.
Juni 1976
1 Gogji Bagh
Srinagar, Kaschmir, Indien
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