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Jesus lebte und starb in Kaschmir. Jesu Grab in Srinagar?

4. Das Jesuskind und Jesus Christus: Ein und dieselbe Person?

4. 3. Jesu erste Reise nach Indien

Predigten von Issa (Jesus) als 12-Jähriger - Reise von Issa (Jesus) als 12-Jähriger mit einer Karawane nach Indien - Studien und Predigten - Verhaftungen und Flucht

von Andreas Faber-Kaiser 1976 / 1986; Keller & Co AG, Druckerei und Verlag, 6002 Luzern

präsentiert von Michael Palomino (2008)

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Karte der ersten Indienwanderung von Issa (Jesus)
Karte der ersten Indienwanderung von Issa (Jesus)


[Issa (Jesus) geht mit 12 Jahren mit einer Karawane nach Kaschmir - Issa (Jesus) in Jagannath Puri, Rajagriha (Rajgir), Varanasi (Benares) u.a. - Zusammenleben mit Waischjas (Bauern? Geldleihern?) und Schudras (Knechten)]

Im folgenden werde ich die interessantesten Abschnitte des Lebens Issas so wiedergeben, wie sie uns Nikolai Notowitsch auf der Gundlage der Manuskripte, die er in dem Kloster Hemis in Ladakh auffand, darstellt, die wiederum die Kopie der Originalmanuskripte sind, die in Lhasa, der Hauptstadt Tibets, aufbewahrt werden.

Diese Manuskripte berichten wörtlich folgendes (ab Vers fünf des vierten Abschnitts):

"Kurze Zeit darauf kam im Lande Israel ein wunderschönes Kind zur Welt. Gott selbst sprach durch den Mund dieses Kindes, um die Belanglosigkeit des Körpers und die Grösse der Seele zu erklären.

Die Eltern dieses Kindes waren amre Leute, die aufgrund ihrer Frömmigkeit zu einer geachteten Familie gehörten. Sie hatten ihr weltliches Dasein hinter sich gelassen und huldigten dem Namen des Schöpfers. Sie dankten ihm für das Leiden, das er ihnen zugefügt hatte.

Um diese Familie dafür zu belohnen, dass sie an dem wahren Weg festgehalten hatten, segnete Gott seinen Erstgeborenen und erwählte ihn, jene zu erlösen, die ins Unglück geraten waren, und die Leidenden zu heilen.

Das göttliche Kind, dem der Name Isa gegeben wurde, begann schon als Kind vom einzigen und unteilbaren Gott zu sprechen und forderte die grosse Menge von Verirrten auf, die von ihnen begangenen Fehler zu bereuen und sich von ihnen zu reinigen. (S.64)

Die Leute eilten von überall herbei, um ihm zuzuhören und wunderten sich angesichts der weisen Worte, die sein kindlicher Mund hervorbrachte. Die Israeliten behaupteten, dass in diesem Kind der Heilige Geist wohne.

Als Jesus das Alter von 13 Jahren erreichte, den Zeitpunkt, an dem ein Israelit sich eine Frau nehmen soll, wurde das Haus, in dem seine Eltern sich durch bescheidene Arbeit ihr Geld verdienten, zum Treffpunkt der Reichen und Noblen, die den jungen Issa zum Schwiegersohn haben wollten, da er aller Orten wegen seiner lehrreichen Reden im Namen des Allmächtigen bekannt war.

Zu jener Zeit verschwand Issa heimlich aus seinem Elternhaus, verliess Jerusalem und machte sich mit einer Händerlkarawane nach Sindh [heute Pakistan] auf.

Er tat dies mit dem Ziel, sich selbst in dem göttlichen Wissen zu vervollkommnen und die Gesetze der grossen Buddhas zu studieren."

Diese Verse beenden den vierten Abschnitt der Originalmanuskripte, die über das Leben des Issa berichten. Wie ich bereits im Vorwort sagte und wie in dieser Erzählung sehr deutlich wird, ist Issa Jesus. Deshalb werde ich jetzt den restlichen Inhalt des von Notowitsch übertragenen Manuskripts zusammenfassen, wobei ich mich aber immer schon auf Jesus beziehe, wenn das Manuskript von Issa spricht.

Das Manuskript der Erzählung von Jesu Leben fährt damit fort, dass er mit vierzehn Jahren den Sindh durchquerte und sich unter den Anhängern Aius im von Gott bevorzugten Land niederliess. Der gute Ruf des jungen Jesus verbreitete sich schnell in der ganzen Nordregion des (S.65)

Sindh. Als er das Land der fünf Flüsse durchquerte, flehten ihn die Anhänger des Gottes Jaina an, er möge bei ihnen bleiben. Aber er verliess sie und zog nach Jagannath [Jagannath Puri] in dem Staat Orissa, wo sich die sterblichen Überreste von Vyasa-Krishna befinden. Dort wurde er mit grosser Freude von den Brahmanenpriestern empfangen, die ihn lehrten, die Weden zu lesen und zu verstehen, sich durch Gebete zu retten, dem Volk die Heilgigen Schriften zu erklären, den Geist des Bösen aus dem menschlichen Körper zu treiben und ihm seine menschliche Form wiederzugeben. Jesus lebte sechs Jahre in Jagannath [Jagannath Puri], Rajagriha [heute Rajgir, NO-Indien], Varanasi [auch: Benares, Stadt am Ganges] und anderen heiligen Städten. Alle liebten ihn und er lebte in Frieden mit den Waischjas [Kaste der Bauern] und Schudras [Knechte], denen er die Heilige Schrift lehrte.

Im Verlauf seines vierundzwanzigsten Lebensjahres durchquerte der junge Issa, der von Gott Gesegnete, den Sind und liess sich unter den Ariern, im von Gott gelibten Land, nieder.

Der Ruhm seiner wunderbaren Jugend verbreitete sich im gesamten Norden von Sind. Als er das Land der fünf Flüsse [Punjab, punj: fünf, ab: Wasser] und Raiputana [auch: Raijputana, heute: Rajastan] durchquerte, baten ihn die Anhänger des Gottes Jaina zu bleiben und mit ihnen zu leben.

Er aber verliess sie und ging nach Jagannath [Jagannath Puri], im Lande Orissa, wo die sterblichen Überreste des Vyasa-Krishna liegen. Dort wurde er jubelnd von den weissen Brahmanenpriestern empfangen.

Er verbrachte fünf Jahre in Jagannaht [Jagannath Puri], Rajagriha [heute: Rajgir, NO-Indien], Varanasi [auch: Benares, Stadt am Ganges] und anderen heiligen Städten. Alle liebten Issa, weil er mit den Waischjas [Kaste der Bauern] und Schudras [Knechte], denen er die Heilige Schrift lehrte, zusammenlebte. (S.66)

[Issa (Jesus) fordert die Gleichheit der Menschen - Brahmanen fordern die Assimilation von Issa (Jesus) - die Reden von Issa (Jesus) gegen die buddhistischen Kastensysteme - Gott hat gleiche Menschen geschaffen - Flucht von Issa (Jesus) nach Nepal]

Jesus rief den ersten Widerstand hervor, als er von der Gleichheit der Menschen sprach, denn die Brahmanen hatten die Schudras [Knechte] versklavt und meinten, dass erst der Tod sie von ihrer Knechtschaft befreien würde. Die Brahmanen forderten ihn auf, den Umgang mit den Schudras [Knechten] aufzugeben und die brahmanischen Lehren anzunehmen. Jesus lehnte dies jedoch ab und ging unter den Schudras gegen die Brahmanen und Kschatrijas vor. Er verurteilte scharf die Lehre, die den Menschen die Macht gibt, anderen Menschen ihre Grundrechte zu rauben, und verteidigte den Glauben, dass Gott keine Unterschiede zwischen den Menschen geschaffen habe, sondern dass er sie alle in gleichem Masse lieben würde.

Er setzte sich ebenso für die Bekämpfung des Götzendienstes ein und verteidigte den Glauben an einen einzigen allmächtigen Gott. Schliesslich verurteilten ihn die Brahmanenpriester wegen seiner Arbeit zugunsten der Schudras zum Tode und liessen ihn mit diesem Vorhaben von ihren Dienern suchen. Aber Jesus, der von den Schudras vor der Gefahr gewarnt wurde, verliess Jagannath bei Nacht, erreichte die Berge und liess sich im Lan dvon Gautamides, in dem der grosse Buddha Shakia-Muni geboren wurde, unter dem Volk nieder, das den einzigen und erhabenen Buddha anbetete.

Aber die Brahmanen und Kschatrijas sagten ihm, dass der grosse Parabrahman ihm verboten habe, sich denen zu nähern, die er aus seinem Leib und seinen Füssen geschaffen habe.

Dass die Waischjas nur an Fest- und Feiertagen den Lesungen der Weden zuhören dürften. (S.67)

Dass es den Schudras nicht nur verboten sei, den Wedenlesungen beizuwohnen, sondern sogar, sie nur zu sehen. Aufgrund ihres Ranges müssten sie den Brahmanen, den Kschatrijas, und auch den Waischjas, immer als Sklaven dienen.

"Nur der Tod könne sie von ihrer Dienerschaft befreien, sagte der Parabrahman. Lass sie deshalb und komme mit uns, die Götter anzubeten, denn sie erzürnen sich, wenn du ihnen nicht gehorchst."

Issa aber schenkte seinen Worten keine Aufmerksamkeit und ging unter die Schudras und predigte gegen die Brahmanen und Kschatrijas.

Er klagte öffentlich die Lehre an, die den Menschen die Macht gibt, ihresgleichen der ihnen zustehenden Menschenrechte zu berauben. In Wahrheit sagte er: "Gott, der Vater, hat keine Unterschiede zwischen den Menschen geschaffen, da er sie alle gleichermassen liebt."

Issa sprach den Weden und Puranas den göttlichen Ursprung ab, denn er lehrte seinen Jüngern, dass dem Menschen ein Gesetz gegeben worden war, ihn bei seinen Taten zu führen:

"Fürchte Deinen Gott, knie vor ihm nieder, und Deine Gaben sollen nur aus Deiner Arbeit stammen."

Issa verleugnete das Triburti und die Inkarnation des Parabrahmanen in Vishnu, Shiva und andere Götter, denn er sagte:

"Der ewige Richter, der ewige Geist, stellt die einzige und unteilbare Seele des Universums dar, die ganz allein die Gesamtheit erschafft, enthält und belebt." (S.68)

"Nur Er hat geordnet und geschaffen; nur Er existiert seit Ewigkeiten und seine Existenz wird kein Ende haben; es gibt keinen wie Ihn, weder im Himmel noch auf Erden."

"Der grosse Schöpfer hat seine Macht mit niemandem geteilt und weniger noch mit leblosen Objekten, denn nur er besitzt alle Macht."

"Es war sein Wille, und es entstand die Welt; durch einen göttlichen Gedanken vereinigte ere die Gewässer und trennte die trockenen Teile des Erdballs. Er ist die Ursache des rätselhaften menschlichen Lebens, in dem ein Teil seiner selbst atmete."

"Er hat dem Menschen die Erde, das Wasser, die Tiere und alles, was er geschaffen hat, zu seinen Untertanen gemacht, und er hält alles in einer unabhänderlichen Ordnung und legt dabei die Lebensdauer jedes Dinges fest."

"Der Zorn Gottes wird bald den Menschen treffen, weil dieser seinen Schöpfer vergessen hat, seine Tempel mit Greueln gefüllt hat und zahlreiche Kreaturen verehrt, über die Gott ihm die Gewalt erteilt hatte."

"Denn um Steinen und Metallen zu gefallen, opfert der Mensch menschliche Wesen, in denen ein Teil von Gottes Geist wohnt."

[Damit sind die Kriege und die Kriegsopfer wegen Geld und Bodenschätzen gemeint, sowie die Zerstörung von Lebensraum und die Vernichtung von Ureinwohner-Völkern]

"Weil er diejenigen demütigt, die sich im Schweisse ihres Angesichts abmühen, um die Gunst des Faulenzers zu gewinnen, der sich an luxuriös gedeckte Tische setzt."

"Denjenigen, die ihren Brüdern ihre göttliche Gabe nehmen, wird sie selbst von ihm genommen werden, und die (S.69)

Brahmanen und Kschatrijas [Kaste der Land- und Grossgrundbesitzer] werden zu den Schudras [Knechten] der Schudras, bei denen der Ewige immer sein wird."

"Denn am Tag des letzten Gerichts wird den Schudras [Knechten] und Waischjas [Bauern] wegen ihrer Unwissenheit verziehen werden, und Gott wird seinen Zorn auf diejenigen niedergehen lassen, die ihre Rechte an sich gerissen haben."

Die Worte Issas setzten die Schudras und Waischjas in Verwunderung. Sie baten ihn, sie beten zu lehren, um ihr Glück zu erlangen.

Er sagte ihnen: "Verehrt keine Götzen, denn sie hören Euch nicht. Hört nicht den Weden zu, weil in ihnen die Wahrheit verdorben ist. Schafft Euch niemals Herren über die anderen! Demütigt nicht Euren Nachbarn!

Helft den Armen, unterstützt den Schwachen! Tut niemandem Böses! Begehrt nicht, was andere besitzen und Ihr nicht!"

Die weissen Priester und die Krieger, die die Reden, die Issa an die Schudras [Knechte] gerichtet hatte, kannten, beschlossen seinen Tod und schickten ihre Diener los, um den jungen Propheten zu suchen.

Aber Issa, der von den Schudras vor den lauernden Gefahren gewarnt wurde, verliess Jagannath bei Nacht, erreichte die Berge und liess sich unter den Bewohnern des Landes der Gautamiden nieder [Reich von Kushan an der Seidenstrasse, auch: Kucha, heute Nepal] , dort, wo [später] der grosse Buddha Sakiamuni [auch: Sakyamuni] geboren wurde, dort, wo man nur den einzigen und erhabenen Buddha verehrte.

[Issa (Jesus) studiert die Sutras - Issa (Jesus) predigt in Persien bei den Priestern gegen Zarathustra und vom Gott des Guten - Gottes Gesetze - die Strafen bei der Verletzung von Gottes Gesetzen]

Als er die Pali-Sprache perfekt beherrschte, begann er mit dem Studium der heiligen Schriftrollen der Sutras [indische Lehrtexte in Versform]. (S.70)

Sechs Jahre später war Jesus fähig, die heiligen Rollen tadellos erklären zu können. Dann verliess er den Nepal und die Berge des Himalaja, stieg in das Tal von Raiputana hinab [auch: Raijputana, heute: Rajastan] und machte sich nach Osten [Westen?] auf. [Ein Motiv ist nicht angegeben]. Auf seinem Weg sprach sich Jesus vor den Leuten für die Abschaffung der Sklaverei aus, während er gleichzeitig die Existenz eines einzigen und unteilbaren Gottes öffentlich verbreitete und das Volk dazu aufrief, die Götzen zu zerstören und den Glauben an die falschen Götter zu lassen.

Als Jesus in Persien ankam, gerieten die Priester in Aufruhr und untersagten dem Volk, seinen Worten zuzuhören. Aber da das Volk ihm dennoch zuhörte, liessen ihn die Priester festnehmen und nahmen einen langen Dialog mit ihm auf. Im Verlauf dieses Dialogs versuchte Jesus sie davon zu überzeugen, den Sonnenkult und den Kult von einem Gott des Guten und einem Gott des Bösen zu lassen, indem er ihnen erklärte , dass die Sonne nur ein von eihem einzigen Gott geschaffenes Instrument sei, und dass der einzige Gott nur ein Gott des Guten sei, ein Gott des Bösen jedoch nicht existiere.

Nachdem die Priester ihm zugehört hatten, vereinbarten sie, ihm keinen Schaden zuzufügen, aber in der Nacht, als die ganze Stadt schlief, fassten sie ihn und brachten ihn ausserhalb der Stadtmauern, wo sie ihn in der Hoffnung zurückliessen, dass er bald die Beute wilder Raubtiere werden würde. Aber Jesus setzte seinen Weg unversehrt fort.

[Der Schriftentext]:

In den Nachbarländern verbreitete sich schnell die Kunde von den Lehren Issas, und als er nach Persien kam, gerieten die Priester in Aufruhr und untersagten dem Volk, ihm zuzuhören.

Als sie aber sahen, dass er überall mit Freuden begrüsst wurde und man andächtig seinen Predigten zuhörte, liess (S.71)

man ihn festnehmen und dem Oberpriester vorführen, der ihm folgende Fragen stellte:

"Von welchem neuen Gott predigst du? Weisst du denn nicht, Elender, dass Zarathustra der einzige richtige Mensch ist, dem die Ehre zuteil wurde, Mitteilungen des Höchsten Wesens zu empfangen?"

"Er hat den Engeln befohlen, die Worte Gottes niederzuschreiben und so zu sammeln, damit das Volk sie gebrauchen kann. Diese Worte sind die Gesetze, die Zarathustra gegeben worden sind."

"Wer also bist du, dass du es wagst, über unseren Gott zu lästern und Zweifel in den Herzen unserer Gläubigen zu säen?"

Und Issa sagte Ihnen: "Ich spreche nicht von einem neuen Gott, sondern von unserem göttlichen Vater, der von Anfang an existierte und nach dem ewigen Ende existieren wird."

"Er ist es, von dem ich zum Volk spreche, das, wie ein unschuldiges Kind, Gott mit seiner Verstandeskraft allein noch nicht verstehen und ebensowenig in seine geistige und göttliche Erhabenheit eindringen kann."

"Aber genauso wie ein Neugeborenes in der Dunkelheit den Atem seiner Mutter wiedererkennt, hat Euer Volk, das Ihr mit falschen Lehren und religiösen Feiern auf den Irrweg geführt habt, instinktiv seinen Vater wiedererkannt, dessen Prophet ich bin."

"Das Ewige Wesen sagt Eurem Volk durch meinen Mund: "Irh sollte nicht die Sonne anbeten, weil sie nur ein Teil der Welt ist, die ich für den Menschen geschaffen habe." (S.72)

"Die Sonne geht auf, um Euch während Eurer Arbeit zu erwärmen, und geht unter, damit ihr Euch ausruht, so wie ich es eingerichtet habe."

"Einzig und allein mir shculdet Ihr alles, was Ihr besitzt, alles, was Euch umgibt, ds von oben und das von unten."

"Aber", sagten darauf die Priester, "wie kann ein Volk nach Gesetzen der Gerechtigkeit leben, wenn es keine Lehrer hat?"

Issa antwortete: "Als das Volk keine Priester hatte, wurde das Volk von Naturgesetzen regiert und die Menschen bewahrten die Reinheit ihrer Seelen."

"Ihre Seelen waren bei Gott, und wenn sie sich mit dem Vater verständigen wollten, brauchten sie nicht auf einen Göltzen, ein Tier oder das Feuer zurückzugreifen, so wie Ihr das jetzt tut."

"Ihr meint, man müsste die Sonne, den Geist des Guten und den Geist des Bösen anbeten; nun, ich sage Euch, dass Eure Lehre verabscheuungswürdig ist. Die Sonne bewegt sich nicht von selbst, sondern durch den Willen des unsichtbaren Gottes, der sie geschaffen hat."

"Und dadurch, dass er gewollt hat, dass dieser Stern den Tag erhellte und dabei die Arbeit und den Körper des Menschen erwärme."

"Der ewige Geist ist die Seele all dessen, was er belebt. Ihr begeht eine grosse Sünde, wenn Ihr ihn in einen Geist des Guten und einen Geist des Bösen aufteilt, weil es keinen anderen Gott als den Gott des Guten gibt."

"Der, wie ein Familienvater, seinen Kindern nur Gutes tut und ihre Fehler verzeiht, wenen sie sie bereuen." (S.73)

"Und der Geist des Bösen lebt auf der Erde in den Herzen derjenigen Menschen, die Gottes Kinder vom rechten Weg abbringen."

"Deshalb sage ich Euch: Fürchtet den Tag des Gerichts, denn Gott wird denjenigen, die seine Kinder gezwungen haben, vom wahren Licht abzukommen, und die sie mit Aberglauben und Vorurteilen überhäuft haben, fürchterlich bestrafen."

"Ebenso diejenigen, die den Sehenden blenden und den Gesunden anstecken, indem sie ihn lehren, Dinge anzubeten, die Gott dem Menschen gegeben hat, damit er sie geniesst und sie ihm bei seiner Arbeit helfen."

"Deshalb ist Eure Lehre eine Frucht des Irrtums, denn durch Euren Wunsch, Gott näherzukokmmen, habt Ihr Euch in Wahrheit falsche Götter geschaffen."

Nachdem sie ihn gehört hatten, beschlossen die Priester, ihm keinen Schaden zuzufügen, aber in der Nacht, als die ganze Stadt schlief, brachten sie ihn nach ausserhalb der Stadtmauern, überliessen ihn seinem Schicksal und hofften, dass er bald von den wilden Tieren gefressen würde.

Aber, von Gott geschützt, setzte der heilige Issa unverletzt seinen Weg fort.


Die von den tibetischen Lamas aufbewahrten Manuskripte erzäühlen weiter, dass Jesus mit 29 Jahren in das Land Israels zurückkehrt.

Von hier an spielt sich das, was uns Notowitsch aus den tibetischen Manuskripten mitteilt, bereits in Palästina ab. Es ist ein Teil der in den biblischen Texten enthaltenen Geschichte (S.74).

Der der westlichen Welt von Notowitsch übermittelten Manuskripte sind eine Erklärung für die Taten Jesu während der langen Jahre, über die uns die Bibel nicht das geringste erzählt.

[Die Expedition von Faber-Kaiser - jeder kann die Schriften in Leh im Kloster Hemis einsehen - Unerreichbarkeit im Winter]

Wir konnten während unseres Aufenthalts in Kaschmir unsere Reise nicht bis nach Leh und dem Kloster von Hemis fortsetzen, so wie wir es uns gewünscht hatten, da wir im April dort waren und Leh nur über Hochgebirgswege und -strasse erreicht werden konnte, die zu jenem Zeitpunkt völlig durch den Schnee blockiert waren. Dennoch kann jeder Wissbegierige die Bibliothek des Klosters von Hemis aufsuchen, um dort die entsprechenden Manuskripte zu suchen. Ich habe sie hier zusammengefasst, damit alle davon Kenntnis haben, da dies auch dem Geist dieses Dossiers in Buchform entspricht: den Leser und über ihn einen weiten Bereich der öffentlichen Meinung über die Traditionen, Legenden und Geschichtsdaten zu informieren, die heute in Kaschmir und seiner Umgebung bekannt sind und darauf abzielen, den populären Glauben zu bestätigen, dass Jesus am Fusse des Himalaja lebte und starb.

Das wäre es also, was ich über Jesu erste Reise in orientaltische Länder zusammenbekommen konnte. Eine Reise, die er durchführte, bevor er in Jerusalem predigte, und die folglich auch vor seiner Kreuzigung liegt.

Auf den folgenden Seiten werde ich die Möglichkeit analysieren, dass Jesus die Kreuzesqualen überlebte, seine Wunden ausheilte und eine zweite, endgültige Reise unternahm. Wohin? Professor Hassnain nach in ddie Gegend, die er aufgrund seiner ersten Reise bereits kannte: Kaschmir. Und, aus Gründen der biblischen Geschichte, in die Gegend, wo sich die aus Israel vertriebenen Stämme niedergelassen hatten. Diese Stämme waren, der biblischen Erzählung nach, das endgültige Ziel des Messias auf der Erde. (S.75)

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