aus:
Wilhelm Reich: "The Murder of The Christ" /
"Christusmord"; Englische Ausgabe: Mary Boyd Higgins as Trustee of the Wilhelm Reich Infant Trust Fund. Farrar, Straus and
Giroux, Inc., New York 1953, 1981; deutsche Ausgabe: übersetzt aus dem
Amerikanischen von Waltraud
Götting; Verlag Zweitausendeins
1997
Kommentar
Jeder einzelne kann hier begreifen lernen, dass die Gesellschaft des
"christlichen Abendlandes" nicht nur bald das Jahr 2000 n.Chr. feiert,
sondern auch 1700 Jahre zerstörerische Kirche zu feiern hat. Die
Widersprüche zwischen dem Verhalten von "Jesus" und dem kirchlichem
Anspruch werden hier klar aufgezeigt.
Michael Palomino
September 1998 / Oktober 2003 / April 2005
Inhalt
1.
Allgemeine Ansichten
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Das negative Prägen von
Charakter und Wesen
"Wer zu lange im dunklen
Keller
gelebt hat, wird den Sonnenschein hassen. Und vielleicht können seine
Augen gar kein Licht mehr vertragen. Daher rührt dann der Hass auf den
Sonnenschein."
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(22)
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Der Mensch
als "Menschentier" bezeichnet
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(296)
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Entstehung des Judentums
und
der monotheistischen Religionssysteme
Moses muss zum Auszug aus Ägypten dem jüdischen Volk Struktur und
Gesetz geben. Es ist dies keine Aufklärung, sondern die Unterdrückung
der bösartigen Charakterstrukturen mittels eines grausamen
Moralsystems,
mittels Härte und Strenge. Die Genitalien werden beschnitten. Somit
sind die Genitalien deutlich als die "Quelle des Bösen" bezeichnet.
|
(179)
|
|
Die jüdische führende
Oberschicht
Dieselben Menschen, die Gold angebetet hatten und dann das Anbeten des
"goldenen Kalbes" und das Schweinefleisch verboten haben, verbieten
auch, Gott
zu erkennen.
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(154)
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Die Entstehung der
"christlichen" Religion: neue Legalisierung von Gewalt möglich
Nach dem Mord an Jesus
entsteht die
Religionsgruppe, die sich dann durchsetzt, denn die Geschichte von
Jesus ist allgemein gültig für die menschliche Denkstruktur. So
beginnen die Menschen, ihre Gewalt unter dem Deckmantel Christi zu
verbergen:
"Es ist ein allgemeines Merkmal der Pest, dass sie ihr Gift und ihren
Dolch unter dem Deckmantel Christi verbirgt."
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(233, 235)
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Die Voraussetzung für
Fortschritt: Man muss erkennen, dass man selbst in Rückstand ist
"Es ist möglich, sich aus der Falle zu befreien. Wer aber aus einem
Gefängnis ausbrechen will, muss sich zuerst eingestehen, dass er sich
in einem Gefängnis befindet."
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(19)
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Wahrheit lebt besser
"Die Wahrheit ist untrennbar
verbunden mit den Strömungen und Empfindungen des Lebens im Organismus."
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(53)
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über Kultur: Die Kultur
fängt
erst in diesem Jahrhundert an
"KULTUR UND ZIVILISATION HAT
ES
BISHER NOCH NICHT GEGEBEN, SIE SIND GERADE ERST IM BEGRIFF, AUF DIE
BÜHNE DER MENSCHLICHEN GESELLSCHAFT ZU TRETEN. UND DAS IST DER ANFANG
VOM ENDE DES CHRONISCHEN CHRISTUSMORDES."
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(372)
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Die Fragestellungen
Was ist der Mechanismus gewesen, mit dem der Mord durch Gottes Menschen
verheimlicht wurde?
Wenn der Mord nicht entdeckt wird, geht der Christusmord weiter.
Fragen:
-- Warum ist das Paradies mit Engeln und Flammenschwert bewacht?
-- Wie erfahren wir, wie das Paradies aussieht?
-- Wie erfahren wir, wie das innerste Heiligtum aussieht? der Tempel
der Dreifaltigkeit?
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(95)
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2.
Vorstellungen von Jesus über die Menschen
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Das Königreich
ist bei Jesus im Innern.
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(152)
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Jesus und die Menschen:
keine
Klassifikationen von Menschen
"Christus verachtet die Huren nicht. Er weiss, dass sie den Menschen
eine Ahnung vom grossen Ozean der Liebe vermitteln, wenn auch in
deformierter und schmutziger Form."
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(153)
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Die Entdeckung des
Paradieses
"Indem du erkennst, dass die Liebe in deinem Körper Gott selbst ist,
brechen die Schranken am Eingang des Paradieses, die du in deinen
Träumen und in deiner Abwehr gegen das lebendige Leben auf Erden
eigenhändig errichtet hast."
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(229)
|
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Beziehungen
Das Seelenverständnis ist entscheidend, ist die natürliche Bedingung
für sozialen Austausch.
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(110)
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Bewegende
bilden eine "Gefolgschaft", im Fall Christi: die Jünger, und verlassen
ihre Familien, die sitzen bleiben.
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(111)
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Jesus und Liebe
Die Bibel stellt Jesus als "unschuldig" dar, sein Liebesleben kommt gar
nicht vor.
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(128
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Das Signal der Liebe
Christi
"Die Augen strahlen sie (die Menschlichkeit Christi) in einem warmen
Aufleuchten ebenso wie in einem traurigen Blick aus; sie durchdringt
uns sanft, sie erkennt uns auf einen Blick, und sie liebkost uns mit
ihrer zärtlichen Anmut."
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(211-212)
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Jesus und die Auferstehung
Die
"'Auferstehung Christi' ist gleichbedeutend mit der AUFERSTEHUNG DES
LEBENS IM MENSCHEN."
"Christus hatte allein durch sein Leben für die Menschen die emotionale
Bedeutung einer Auferstehung der wahren, ursprünglichen
körperlichen Liebe."
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(324)
|
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Jesus und die Menschen
Jesus schliesst die "Heiden" mit in die Gotteskinder ein
Jesus wartet, bis die Menschen zu ihm kommen
Jesus glaubt an das Gute im Menschen und daran, dass der Mensch von
aussen her unterdrückt wird
-> "Er (Jesus) hat nicht die geringste Ahnung
davon,
dass die Unterdrückung des Lebens im Innern der Menschen selbst
stattfindet."
|
(123)
|
|
Jesus liebte die Armen
"Er (der Arme) kommt aus den Reihen der Armen, die wie Kinder sind -
Gott noch nahe, noch nicht vollkommen verkrüppelt und verbildet, noch
wissend, was Liebe ist."
"Die Armen sind wie die Kinder, und sie lernen und fühlen wie Kinder.
Sie leben abseits des lauten Getriebes, sie haben keinen Teil daran,
obwohl es nur bestehen kann, weil es für sie keine Bedeutung hat."
|
(68-
69)
|
|
Jesus und die Frauen: er
lehrte
sie, das Paradies zu spüren
"Als Christus sich aus dem Brunnen des Lebens an der Liebe labte, tat
er das nach ihren eigenen Gesetzen. Eine grosse Kurtisane begann das
Leben einer Heiligen zu führen, und viele Mädchen kehrten der gottlosen
Art der Liebe den Rücken. Sie lernten ebenfalls, aus dem Brunnen eines
lebendigen Gottes der Liebe zu trinken, die ersten Kämpferinnen auf dem
Weg zu den Ursprüngen des Menschen in der Unendlichkeit Gottes, die
ersten, die in ihrem Körper wieder das Paradies spüren konnten."
|
(266)
|
|
Ziele und die Situation
von
Jesus: der Friede
Jesus ist gegen Waffen:
"Er predigt die Revolution der Seele".
-> er wird sich der Kluft zwischen seinem Wesen
und
dem Wesen der anderen Menschen bewusst
-> er gewinnt die Bewusstheit, dass er sterben
muss,
weil er keinen Platz für seine Ruhe findet, als Schlachtenkönig würde
er dagegen siegen.
-> Es ist kein Platz in den Herzen der andern
für ihn,
weil ihn die Mitmenschen nicht begreifen und seine Worte falsch deuten.
|
(115)
|
|
Die Panzerungen bei den
Jüngern
und im Volk
Die Jünger und das Volk hört, sieht und fühlt nicht mit dem Herzen
-> so verbrennen die Christusse zu 1000en
-> so werden Bücher weggestellt und leer
bewundert
-> die Leute wollen erst dann erfüllt werden,
wenn sie
sich leer fühlen
Jesus widersteht den Versuchungen.
|
(116)
|
|
Jesus gegen Rituale: auch
ein
Grund für den Christusmord
"Um die kleinen Jungen vor den Schmerzen der Beschneidung zu bewahren,
muss man kämpfen und wird in alle möglichen Probleme verstrickt. Die
Wahrheit, dass das Abschneiden der Vorhaut entsetzlich weh tut, kann
sich nicht durchsetzen. Christus wendet sich auch gegen andere, ebenso
grausame Rituale, und darum muss er sterben."
|
(196-197)
|
|
Jesus und das Gleichnis
vom
Tempel
"Christus hat gesagt, dass der Tempel Gottes niedergerissen und in 3
Tagen wieder aufgebaut werden könne […] Er meinte damit, dass der
Tempel nichts ist im Vergleich zur Lebenskraft des Universums. Aus dem
Munde der Pest bedeuten diese Worte aber nichts weiter als die
böswillige Zerstörung des Tempels durch einen Aufrührer, der sich
selbst als den König der Juden bezeichnet."
|
(240)
|
|
Die göttliche Liebe unter
verschiedenen Rassen: erneut schlägt der "grosse Hass" zu
"Der erstarrte Weisse kann es nicht ertragen, wenn seine Frau den
warmen, starken Körper eines schwarzen Mannes spürt. Darin hat aller
Rassenhass des weissen Mannes seine ursprüngliche Wurzel."
|
(263)
|
|
Jesus in einer fremden
Welt
Jesus hält das Leben auf Erden nicht mehr aus, denn er hat innere
Möglichkeiten, die er nicht entfalten kann
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(103)
|
|
Die Wirkung von Jesus auf
die
sitzende und festgefahrene Gesellschaft
Jesus tut es einfach, ohne Hinterabsichten. Das ist verdächtig. Auch
die Jünger bleiben sitzen und beneiden Jesus, erklären ihn auch zum
Rätsel.
|
(113)
|
|
Jesus und die "Feinde"
Jesus liebt seine Feinde nicht:
-- er verflucht die Schriftgelehrten und Pharisäer als Heuchler
-- er wirft den Geldwechslern die Tische um.
|
(139)
|
3.
Bewegende
|
Bewegende: Der Weg, ihre
individuelle persönliche Wahrheit zu finden
"Bei der Suche nach der
individuellen, persönlichen Wahrheit gibt es nur eine allgemein
gültige Regel: Die Menschen müssen lernen, geduldig in sich
hineinzuhören, sie müssen sich selbst eine Chance geben, den Weg zu
finden, der ihr eigener und nicht der eines anderen ist."
|
(296)
|
|
Die neue Welt der
Bewegenden
mit individuellen, persönlichen Wahrheiten
"Das führt uns keineswegs in Chaos und Anarchie, sondern letztendlich
in die Welt, in der die gemeinsame Wahrheit wurzelt."
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(296)
|
|
Bewegende: die
individuelle
Wahrheit finden
"Findet den Weg zu dem Gefühl, das ihr empfindet, wenn ihr von Herzen
liebt, wenn ihr etwas schafft, wenn ihr ein Haus baut, wenn ihr Kinder
gebärt oder wenn ihr bei Nacht in den Sternenhimmel schaut."
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(296)
|
|
Bewegende lassen Wahrheit
wachsen
"Gesundes, gutes Leben ist dagegen in der Lage, Bäume schneller wachsen
zu lassen, und es kann aus Fischen Vögel und aus Affen Menschen machen."
|
(309-310)
|
|
Der genital befriedigte
Mensch
"Der genital befriedigte Mensch wird nicht von obszönen,
pornographischen Gedanken und Träumen verfolgt. Er hat keinerlei
Bedürfnis, einen anderen Menschen zu vergewaltigen oder auch nur gegen
dessen Willen zu verführen. Vergewaltigung und jegliche Perversionen
sind ihm vollkommen fremd. Er ist der reife genitale Charakter, der
die christlichen Moralgesetze und die ethischen Vorstellungen aller
anderen echten Religionen wahrhaft erfüllt.
|
(340)
|
|
Bewegende: sollen keine
Geduld
mit den gepanzerten Menschen haben
"Habt keine Geduld mit dem Mörder des Lebens, denn eure Geduld mit dem
einzelnen Mörder trägt dazu bei, dass Tausende von kleinen Kindern
getötet werden und Millionen Menschen in der Gasse enden."
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(314)
|
|
Bewegende: Gepanzerte
Menschen
zu retten ist sinnlos und würde nur die Bewegenden verkrüppeln
"Man kann einem Körper, der durch seine blossen Bewegungen lügt, einer
Seele, die nicht anders kann, als durch ihren Ausdruck zu lügen, nicht
die Wahrheit einpflanzen oder einimpfen. In einem solchen Behälter
würde die Wahrheit zu einer schlimmeren Lüge verkommen als diejenige,
die die Menschen entwickelt haben, um das letzte bisschen, das ihnen
von ihrem Selbst geblieben ist, zu schützen."
|
(292)
|
|
Bewegende: Gepanzerte
Menschen
mit der Wahrheit zu konfrontieren ist sinnlos, denn die Wahrheit wird
nur in noch schlimmere Lügen umgewandelt
"Eine solche eingeimpfte und zur Lüge verkehrte Wahrheit wäre
entsetzlich und tödlich. Sie müsste permanent beweisen, dass
sie KEINE Lüge, sondern die WAHRHEIT per se ist und das es ein
Sakrileg gegen den heiligen Dunst der Kirche, gegen den Staat, den
Herrn oder die Herrin, gegen den Herrscher oder das Land, gegen dieses
oder jenes wäre, nicht daran zu glauben, dass sie der Kern der
Wahrheit ist."
Beispiel Kommunismus, wo die Wahrheit in verkrüppelte Menschen
eingeimpft wurde:
"Wer sich die Verkündung der 'echten bolschewistischen Wahrheiten'
anhört, weiss auf der Stelle, wie es aussieht, wenn die Wahrheit in
verkümmerte Körper eingepflanzt und zur Lüge verkehrt wird und was dies
bewirkt."
|
(292-293)
|
|
Die Christusse sollen
keine
Menschen retten helfen - die Selbstrettung
"Versucht nicht, die Menschen zu retten. Eure Bewunderer werden euch in
Versuchung führen, die Menschen zu retten. Lasst die Menschen sich
selber retten. Das ist der einzige Weg zur Erlösung, zur wahren,
echten, alles umfassenden Erlösung, zur wahren, echten, alles
umfassenden Erlösung. Das Leben ist stark genug, sich selbst zu helfen.
Lebt ihnen einfach euer Leben vor."
|
(219)
|
4.
Über Wahrheit und deren Verbreitung - Weisheit
|
Die Wahrheit: kein Ideal,
sondern eigentlich eine Selbstverständlichkeit
"Die Wahrheit ist kein
moralisches
Ideal, wie viele meinen. Dazu wurde sie erst gemacht, als sie mit dem
Verbot des Paradieses, also dem Verlust der vollen Funktion des
Lebendigen im Menschen, unterging."
|
(282)
|
|
Die Wahrheit: sie ist
immer da
"Die Wahrheit ist auch nicht etwas, wonach man streben müsste. Man
strengt sich ja auch nicht an, das Herz zum Schlagen oder die Füsse zum
Laufen zu bringen, und ebensowenig 'strebt' oder sucht man nach der
Wahrheit […] Die Wahrheit ist also eine natürliche Funktion wie das
Gehen oder Laufen."
|
(282-283)
|
|
Die Wahrheit:
Voraussetzung für
das Wachsen des Organismus
"Nur der wahrhaftige Organismus kann durch Erfahrung wachsen, und der
Organismus, der nicht wachsen kann, ist nicht wahrhaftig, das heisst,
er befindet sich nicht im Einklang mit seinen eigenen bioenergetischen
Bedürfnissen. Er verharrt gleichsam sitzend auf der Stelle."
|
(283)
|
|
Die Wahrheit: Gott ist da
als
Energie
"Auch dass es in der Atmosphäre, die uns umgibt, etwas überaus
Lebendiges, emotionell Belebendes und Pulsierendes und Lebenschaffendes
gibt, ist eine solche offenkundige Wahrheit, ob wir es nun als Gott
oder Weltgeist, als Grossen Vater, Himmelreich oder Orgonenergie
bezeichnen."
|
(283-284)
|
|
Die Wahrheit: man könnte
sie
finden
Die Menschen suchen die Wahrheit und verdrängen diese gleichzeitig.
|
(285)
|
|
Wahrheit: Wahrheit
schmerzt
"Man kann die Wahrheit nicht als Werkzeug benutzen, ohne Schmerzen,
häufig sogar grosse Schmerzen zu bereiten."
|
(292)
|
|
Wahrheit: die
Voraussetzung für
das Wachstum von Wahrheit
"Die Wahrheit als Lebensäusserung braucht die Möglichkeit, sich frei
zum Ausdruck zu bringen. Dann wird sie aus eigener Kraft wachsen. Man
muss ihr lediglich dieselbe Chance geben wie der Lüge und dem leeren
Geschwätz, wie der Verkrüppelung und der Abtötung des Lebens."
|
(292)
|
|
Die Wahrheit: sie wird
wachsen
und sich der Lüge entgegenstellen
"Die Wahrheit, die sich organisch in einen wahrhaftigen Körper
entwickelt hat, stellt sich der falschen Wahrheit entgegen."
|
(293)
|
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Wahrheit: wo sie wachsen
kann
und wie man ihre das Wachstum ermöglicht: Die Hindernisse aus dem Weg
räumen
"Die emotionale Pest sind Frost und Dürre, die verhindern, dass der
Samen der Wahrheit Früchte hervorbringt. Die Pest herrscht dort, wo die
Wahrheit nicht leben kann. Die Menschen sollten darum ihr Augenmerk
zuallererst auf die Pest richten und nicht auf die Wahrheit, auf die
Vorbeugung gegen Dürre und Frost und nicht darauf, was sich beim
Samenkorn tut oder tun könnte. Der Keim kennt seinen Weg zur
lebenspendenden Sonne.
Die Pest ist es, die sein Wachstum
behindert, und sie erfordert darum unsere ganze Aufmerksamkeit. Wir
müssen beim Kleinkind nicht auf das Laufenlernen achten, sondern
darauf, dass keine Steine in seinem Weg liegen und keine Abgründe sich
vor ihm auftun. Es gehört zur Tragödie des Menschen, dass er die Steine
und Abgründe nicht gesehen hat. So hielt er das Laufen für ein
müheloses Kinderspiel, anstatt der wachsenden Wahrheit die Hindernisse
aus dem Weg zu räumen."
|
(297)
|
|
Wahrheit wird durch
Bindungen
eingeschränkt
"Die Bindungen, denen die Menschen unterworfen sind, bringen nur zu
leicht die institutionalisierte Lüge hervor."
-> man
muss auch die andere Seite, die institutionalisierte Lüge, genau
kennen, wenn man Wahrheiten verbreiten will
-> +
abwägen, was wichtiger ist: die Wahrheit, oder die Lüge:
"Wenn die Menschen, wie sie es ja
so
gern tun, gesellschaftliche Beziehungen weit über das Streben nach
einem wahrhaftigen Leben stellen, mit dem unweigerlich das Risiko
verbunden ist, Freunde zu verlieren, so muss stets abgewogen werden
zwischen Wahrheit und Gegenwahrheit."
|
(298-299, 300)
|
|
Wahrheit kann zur Gefahr
für
die Gesellschaft werden
Beispiel: Sex und Fick im Jugendalter:
"Die betreffende Gruppe von Jugendlichen ist vielleicht in sozialer
oder charakterlicher Hinsicht noch nicht so weit, um diese Wahrheit zu
leben."
allgemein:
"oder die Umgebung reagiert auf ein solches Leben der Wahrheit in einer
Weise, die gefährlicher ist als das Elend ihrer gegenwärtigen
Situation."
-> Zuerst
müssen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die neue Wahrheit
auch genug abgestützt ist.
|
(299-300)
|
|
Wahrheit: Die Anwendung
der
Wahrheit ist eine Kunst: Anwendung je nach Lebensnotwendigkeit und an
richtiger Stelle
"Die Anwendung der Wahrheit ist also eine Kunst für sich, eine Kunst,
die die Menschen wie jede andere Kunst durch Übung weiterentwickeln
müssen, damit sie die nötigen Fertigkeiten erwerben, die Wahrheit als
Waffe im Kampf gegen die Pest einzusetzen. Andernfalls fügen sie dem
'Freiheitsscharlatan' lediglich einen 'Wahrheitsscharlatan' hinzu und
fallen allen auf die Nerven, ohne auch nur ein einziges Ziel ihrer
Anstrengungen zu erreichen."
|
(300-301)
|
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Wahrheit verbreiten: an
der
richtigen Stelle
Die Wahrheit muss auf bereite Ohren stossen, sonst wird sie zu einer
noch schlimmeren Lüge werden als die erste Lüge:
"Die Wahrheit muss davor geschützt
werden,
dass sie als Objekt leerer Bewunderung in den Spiegel gestellt wird,
mit dem offenkundigen Ziel, einen weiteren Christusmord zu decken."
|
(302)
|
|
Wahrheit: wie sie
verbreitet
werden soll
Man soll die Gegenwahrheit aufspüren und die Existenzgrundlagen für die
Gegenwahrheit aus der Welt schaffen und behutsam durch die fundamentale
Wahrheit ersetzen.
-> so
wird die "Ordnung im Betrieb" nicht gefährdet
-> man soll warten, bis die Menschen zu einem
kommen.
|
(301)
|
|
Wahrheit nicht an
Verkrüppelte
verbreiten
Die Wahrheit soll nicht in Gruppen "infiltriert" werden, die nicht
aufnahmefähig sind, denn
-> die
Wahrheit wird entstellt und damit vollkommen nutzlos.
|
(301)
|
|
Wahrheit: nicht an die
gepanzerten Menschen weitergeben
"Das kranke Leben kann die Wahrheit über sich selbst nicht anwenden,
und es kann die Krankheit nicht töten. Aber das kranke Leben kann die
Wahrheit über das Leben benutzen, um anderes, gesundes Leben zu
vernichten."
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(309)
|
|
Die Wahrheit ist
blockiert
durch eine Gegenwahrheit
"Die Frage ist nicht, warum es eine Wahrheit der Dinge gibt, sondern
warum diese Wahrheit nicht die Oberhand gewinnt. Wenn ungeachtet aller
Wahrheit und aller Friedensproklamationen stets die Lügner und Betrüger
und Verleumder den Sieg davontragen, so muss es irgendeine gewaltige
Kraft geben, die sich der Wahrheit in den Weg stellt. Die Lüge selbst
kann es nicht sein, weil die Lüge nicht von Dauer ist. Es muss ein
fundamentale Wahrheit anderer Art sein, die die eigentliche
Wahrheit verhindert. Wir nennen sie die GEGENWAHRHEIT."
|
(335-336)
|
|
Die Gegenwahrheiten
Beispiele, die die Wahrheit in ihrer Wirkung blockieren:
o die Wahrheit würde einen Mord verursachen
o die Wahrheit würde einen Diktator an die Macht kommen lassen
o alle Diktatoren liefern eine Gegenwahrheit
|
(336, 338)
|
|
Weisheit: die
verschiedenen
Wahrheiten bestehen lassen
"Dennoch gibt es Grundfunktionen in der Natur, die aller Wahrheit
gemein sind […] Die Abweichung innerhalb der Regel bestehen zu lassen,
das ist das Wesen der Weisheit."
|
(295)
|
5.
Jesus und die Jünger
|
Jesus und die Jünger:
beide
Seiten verstehen sich nicht
die Jünger konnten die Welt
von
Jesus gar nicht erkennen, die sie weitervermitteln sollten
die Jünger vermitteln nur das Abbild, nur die Hülle, nicht die Substanz
der Aussagen von Jesus.
|
(86, 87)
|
|
-> die
Jünger schildern Jesus im Nebel
-> dabei sind sie selbst im Nebel.
|
(87)
|
|
-> so
kommt es aus dem "Nebel" zur Mystifizierung.
|
(88)
|
|
-> beide
Seiten reden völlig aneinander vorbei, was zur Qual beider Seiten führt.
|
(89)
|
|
"Sie (die Jünger) sind fest
gepanzert,
emotional steril und unbeweglich."
|
(89)
|
|
-> derselbe
Prozess findet statt zwischen Volk und Politikern.
|
(90)
|
|
Jesus und die Jünger: die
Jünger als Schutz vor den gepanzerten Menschen
Jesus hat sich zu seinem Schutz ein paar Freunde zugetan, weil es
gesellschaftlich nicht anders geht. Die Jünger sind nur Taktik, um
gegen das Sitzen der Masse anzukommen in den Bereichen "Kultur",
"Zivilisation", "Wissenschaften" etc.
|
(112)
|
|
Das Ziel der Jünger bei
Jesus:
weltliche Eroberungsziele
Die Jünger wollen Jesus für ihre Zwecke einsetzen, als Führer gegen die
"Römer".
Jesus soll mit Donner und Blitz und mit vielen Auferstehungen gegen die
"Römer" gewinnen. Jesus spricht vom Königreich.
-> die Jünger meinen ein weltliches Königreich.
|
(113-114)
|
|
Jesus und die Jünger:
Jesus
vertraut ihnen, obwohl sie anders sind
Jesus will seine Andersartigkeit nicht wahrhaben:
"Die Liebe zu seinen Mitmenschen verbietet ihm die Erkenntnis."
-> Jesus bleibt der Gebende.
|
(127)
|
|
Jesus und die Jünger:
Jesus
setzt in sie vergeblich seine Hoffnungen
Später muss Jesus die Engstirnigkeit seiner Jünger feststellen.
Jesus wird von den Jüngern in die Rolle eines Messias gedrängt.
Regeln des Zusammenlebens:
Am Anfang bestimmen bei Jesus immer die Geführten die Regeln. Die
Jünger bitten z.B., die Familien verlassen zu dürfen.
|
(111)
|
|
Jesus und die Jünger
Jesus lässt sich nicht zur Macht drängen.
|
(122)
|
|
Jesus und die Jünger:
keine
Erkennung von Jesu Lebensweise
- Jesus lebt die Liebe zur Liebe selbst.
- die Jünger können sich nicht auf das Leben von Jesus umstellen.
|
(179)
|
|
Jesus und die Jünger: der
"grosse Hass" wird kommen
Jesus vermeidet Distanz oder Überheblichkeit
-> er wird ermordet, weil er zu fest geliebt
ist, weil
er zu allen freundlich ist.
|
(128)
|
6.
Die gepanzerten Menschen
6.1. Allgemeine Bemerkungen zu
den gepanzerten Menschen
|
Die gepanzerten Menschen:
"In ihren Augen sind sie
nicht
Kinder in Gott, sondern Untertanen eines grimmigen Gottes. Für sie
schuf Gott die Natur in 7 Tagen aus dem Nichts. Wie also kann Gott
selbst die Natur sein?"
|
(48)
|
|
Die falsche Vorstellung
vom
Paradies und das daraus resultierende Verhalten:
"Sie (die Menschen) wissen nicht, wovon er (Jesus) spricht. Sie sind
auf traurige Weise von der Natur in ihrem Innern abgeschnitten. Nur
unter Drohungen gehorchen sie den Gesetzen der Moral und der sozialen
Verantwortung. Sie haben Gottes Reich verloren und verzehren sich in
ewiger Sehnsucht nach dem Paradies. Sie stellen sich das Paradies vor
als ein Land, in dem man sich nicht die Mühe machen muss, Bienen zu
züchten, um Honig zu erhalten. Der Honig fliesst in breiten Strömen
dahin, und man braucht keinen Finger mehr zu rühren. Auch um die Milch
muss man sich selbstverständlich nicht bemühen, denn es gibt sie
ebenfalls im Überfluss."
|
(48)
|
|
Die gepanzerten Menschen:
Genuss wird abgelehnt
Die gepanzerten Menschen sind unfähig zu geniessen
-> es besteht immer Druck und Erregung, die
nicht über
den genitalen Akt ausgelebt werden kann
-> alle Dämme brechen unkontrolliert ohne eine
Spur
von Glück.
|
(168-169)
|
|
Die gepanzerten Menschen
als
Fluch
"Sie sind der Fluch der Menschenwelt, aber sie beziehen ihre Kraft von
denjenigen Menschen, die sie vernichten."
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(156)
|
|
Die gepanzerten Menschen
bejubeln nur Erfolge
"Die Menschenmassen, die einst 'Hosanna in der Höhe' jubelten, wo
werden sie sein, wenn Christus sein Kreuz nach Golgatha trägt? Sie
werden nicht da sein […] Warum unternehmen sie nichts, um ihren Erlöser
zu retten? Haben sie 'Hosanna in der Höhe' gerufen? Soll sich der
Erlöser doch selbst helfen. Jetzt, Menschensohn, vollbringe Wunder."
|
(156)
|
|
Machtmenschen als
Zerstörungsmenschen
"Menschen, die Macht ausüben, sind harte Menschen, Menschen ohne Liebe,
die es nicht nach der Sanftheit der wahren Kraft verlangt."
|
(253)
|
|
Liberalismus: schützt die
gepanzerten Menschen
Der Liberalismus schützt die Pest durch falsch verstandenen
Liberalismus, der auf unbewusster Sympathie oder auf Angst vor der Pest
basiert.
|
(312)
|
6.2. Die
gepanzerten Menschen: Geistige Verkrüppelung - die Welt wird
zurechtgelegt
|
Gepanzerte Menschen sind
verkrüppelte Menschen: das biopathische Individuum
Wenn das Liebesleben in
Kindheit
und Jugend nicht zugelassen wird, so wird der Mensch emotional
verkrüppelt und wird zum "biopathischen Individuum."
|
(277)
|
|
Die gepanzerten Menschen:
das
Wachsen der falschen Wahrheit und die geistige Verkrüppelung als Folge
Die falsche Wahrheit wächst auf
"in starren, die Wirklichkeit der Natur und ihrer Erscheinungen
leugnenden Geistern […] Im Blut dieser Menschen ist kein Tröpfchen
Leben mehr. Sie glauben, dass die Wahrheit sich als logische Folge aus
einer bestimmenden gegebenen Voraussetzung ergibt."
|
(293)
|
|
Gepanzerte Menschen: kein
Dazulernen möglich wegen geistiger Verkrüppelung
"Weil sie das Problem stets verdrängt und immer wieder falsch ausgelegt
haben, sind die nicht mehr fähig, zu lernen und richtig zu handeln."
|
(289)
|
|
Die gepanzerten Menschen:
das
Ausweichen vor der Wahrheit als Lebenszweck
"Die Menschen gehen der Wahrheit aus dem Weg, weil in dem Augenblick,
in dem das erste Quentchen Wahrheit ausgesprochen und gelebt wird, die
Wahrheit weiter aktiviert würde; dieser Mechanismus würde sich endlos
fortsetzen und die meisten Leute aus den gewohnten Geleisen ihres
Lebens reissen."
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(294)
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Die gepanzerten Menschen:
Sie
lieben die Krücke und bekämpfen die Wahrheit
"Im Grunde wissen die Menschen, was wahr ist und was nicht, auch wenn
sie so häufig der Lüge Vorschub leisten. Sie unterstützen die Lüge,
weil diese zu einer Krücke geworden ist, ohne die das Leben nicht mehr
möglich wäre. Darum wird im normalen Umgang der Menschen miteinander
die Wahrheit und nicht die Lüge für Schwindel gehalten."
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(294)
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Der gepanzerte Mensch: Er
findet Ausreden für seine Lebensweise
Die Verhaltensweisen seien angeboren, es sei immer so gewesen etc.
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(312)
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Gepanzerte Menschen:
biopathische Personen an Schaltstellen der Welt
sind an Gerichten und Staatsanwaltschaften tätig
haben keinen Wunsch nach Wahrheitsfindung
sie haben alle Macht und können nicht verfolgt werden
-> Der Kampf der Bewegenden ist ein Kampf gegen
Irrationalismen.
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(277)
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Die gepanzerten Menschen:
Suche
nach Ersatzkontakten als Krücken
Der Verlust der Wahrheit und des Paradieses hat die Suche nach
Ersatzkontakten zur Folge:
"die das Leben wie Krücken aufrecht halten."
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(284)
|
|
Die gepanzerten Menschen
und
zurechtgelegte Religion
"Der kleine Mann hat mit der Religion dasselbe getan, wie mit allem
anderen auch: Er hat sie sich nach seinem Gutdünken zurechtgelegt."
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(152)
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Anpassung der Bibel
Die gepanzerten Machtmenschen haben die Worte von Jesus "Versteht eure
Feinde" umgedeutet in:
"Vergebt euren Feinden unter allen Umständen und mit allen Mitteln.
Rühr deinen Feind nicht an, kämpfe nicht um dein Leben, deine Ehre,
deinen guten Ruf gegen die Pest, die dich mit Schmutz bewirft. Halt
die andere Wange hin und lass dich noch einmal schlagen."
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(312)
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6.3. Die gepanzerten
Menschen:
Schulterklopfer und Wangentätschler
|
Gepanzerte Menschen:
Schulterklopfer und Wangentätschler
Man soll sich nicht auf diese
Menschen einlassen, denn
-- diese wollen nur ihre Position halten
-- es schert diese Leute einen Dreck, wieviele Kinder sterben und
Menschen verhungern, solange ihnen ihre falschen Freundschaften sicher
sind.
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(301)
|
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Gepanzerte Menschen: der
Schulterklopfer
"ist der Zwillingsbruder des Blutsaugers, der das irregeleitete Genie
durch seine mystifizierende Bewunderung in die Rolle des diktatorischen
Führers oder des Glaubensmärtyrers drängt."
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(302)
|
6.4. Die gepanzerten
Menschen:
Führer und Verführte
|
Führerfiguren
sind nicht mehr
"als ein weiteres mystisches Symbol für eine sexuell frustrierte, nach
Liebe hungernde und
ihrer elementaren Sicherheiten des Lebens beraubte Menschheit."
sind Hampelmänner
"in der Menge der kleinen und grossen Schaumschläger, die auf lange
Sicht keinerlei
geschichtliche Bedeutung haben."
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(343-344)
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Die gepanzerten Menschen:
kraftlos und auf Führer angewiesen
"Die Panzerung ist es, die den Menschen hilflos macht und ihm die Kraft
nimmt. Und die Panzerung ist der Schrecken des lebendigen, fliessenden
Lebens, sie bringt die Feldwebel der Pest hervor."
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(304)
|
|
Könige, Kaiser und
Diktatoren
als "hohle Christusfiguren", von der Menge an die Spitze geschwemmt
"Weil sie eine Kraft brauchten, die von Aussen ersetzte, was ihnen an
Stärke und Glauben und Sicherheit im Innern verlorengegangen war".
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(70)
|
|
Die gepanzerten Menschen:
Prediger von Idealen
Sie predigen Ideale, die sie selber nicht verwirklichen, deren
Verwirklichung sie sogar behindern:
"Man kann ihnen vorwerfen, dass sie genau das Gegenteil von dem tun,
was sie proklamieren."
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(318-319)
|
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Diktatoren in Bildern als
Schwächlinge
Bilder von Diktatoren: sind vorgetäuschte Stärke, mit der sich das Volk
identifiziert
-> die "Stärke" versickert gleich wieder
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(91)
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Der Scharlatan: Er wird
später
genau gleich ein Diktator
Nach seinen Parolen verwirklicht der Freiheitsscharlatan bei
Machtübernahme normalerweise seine eigenen diktatorischen
Reglementierungen.
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(295)
|
|
Wie konnte es Hitler
schaffen,
an die Macht zu kommen:
Die Gründe der "Wissenschaft der orgonomischen Massenpsychologie":
-- Hitler wurde durch das Volk gemacht
-- Hitler profitierte von der Rolle der autoritären Familien
-- Hitler profitierte von der Angst des Menschen vor der eigenen
Freiheit
-- Hitler profitierte von der Unfähigkeit der gepanzerten Menschen zur
Freiheit und Selbstbestimmung, was in der Struktur verankert war
-- Hitler profitierte von der pornographischen und latent sadistischen
Struktur der "mittleren Schicht" im Charakter der gepanzerten Menschen
|
(338-339)
|
|
Wie konnte es Hitler
schaffen,
an die Macht zu kommen:
Der Mechanismus zwischen Hitler und dem "Volk" war
"DIE IDENTIFIKATION DES BIOENERGETISCHEN KERNS UND DER PRIMÄREN
BEDÜRFNISSE. Somit war es die Wahrheit aus dem Munde eines Biopathen im
Gewand eines Nationalhelden, die zu fundamentalen neuen Antworten, zu
neuen Wahrheiten führte."
|
(339)
|
6.5.
Liebe und Hass der gepanzerten Menschen
|
Die Liebe der gepanzerten
Menschen
"Ihre Liebe (der gepanzerten
Menschen) ist in Wahrheit Sehnsucht nach Liebe; sie kann sich leicht in
Bosheit verkehren, wenn sie keine Erfüllung findet."
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(44)
|
|
Die gepanzerten Menschen
saugen
die Gebenden aus, weil sie so gewachsen sind
"Der Meister des Gebens weiss nicht, dass die Nehmenden durch
chronische Aushungerung die Fähigkeit verloren haben, zu geben. Sie
sind zu Sackgassen geworden, die nur in eine Richtung führen. Sie sind
echte Blutsauger. Und genau das ist es, was den Meister des Gebens
töten wird."
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(77)
|
|
Die Liebe der gepanzerten
Menschen gegenüber der Orgonenergie
"Sie lieben Jesus, weil er das ist, was sie nicht sind und niemals sein
können. Sie versuchen, seine Kraft und Schlichtheit und seine
unmittelbare Schönheit in sich aufzusaugen. "Für sie ist Leben
gleichbedeutend mit Ärmerwerden. Nehmen heisst, stärker zu werden, eine
Leere zu füllen, eine weite Kluft in sich selbst zu überwinden. Sie
können nicht geben, sie können nur nehmen. Fr sie ist der Gebende ein
Narr oder jemand, den man aussaugen oder übervorteilen muss. So bringen
sie immer wieder Gebende zum Schweigen, treiben manche liebende Seele
in die Isolation. Und die Welt ist wieder ein bisschen ärmer."
|
(52)
|
|
Über klammernde Liebe:
der
"getarnte Hass" / "grosse Hass"
o eine solche Liebe verwandelt sich sofort in Hass (= der "getarnte
Hass")
o wenn eine Abwesenheit von nur schon einem Tag eintritt (Ehe, Führer
etc.)
o wenn man in anderer Augen versagt
o auch in Sohn- oder Tochterbeziehungen.
|
(125-126)
|
|
Der "getarnte Hass" /
"grosse
Hass"
Der Hass entsteht aus der verkümmerten Liebe:
-- es gibt keinen grösseren Hass
-- der Neid auf diejenigen, die das Leben haben, wird immer im Mord
enden
-> "Und all das wurde bereits in der
Vorbereitung zum
Christusmord im Jahre 30 angelegt."
|
(174)
|
|
Die klammernde Liebe der
Jünger
zu Jesus
"Der Mord an Christus ist nicht deshalb unausweichlich, weil sie ihn
hassen, sondern weil ihre Liebe zu ihm zu gross ist und von einer
solchen Art, dass er sie unmöglich befriedigen kann."
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(127)
|
|
Die gepanzerten Menschen
ertragen die Liebe von Jesus nicht
"Wenn gepanzerte Menschen den leibhaftigen Christus erblicken, können
sie nur rot sehen. Es ist, was sie verloren haben, wonach sie sich ihr
ganzes Leben lang sehnen und was sie vergessen müssen, weil sie es nie
wieder erlangen werden."
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(247)
|
|
Das innerer Ziel der
gepanzerten Menschen gegenüber Bewegenden
"Und leben muss ich, weshalb Du sterben musst."
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(160)
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|
Die gepanzerten Menschen
über
Jesus
"Christus muss und wird beweisen, dass er der Sohn Gottes ist. Er wird
sich selbst retten. Er wird in letzter Sekunde das grosse Wunder
vollbringen und mir den Glauben geben, der mir so schmerzlich fehlt."
"Ich werde ihn zwingen, endlich zu offenbaren, dass er Gottes
leibhaftiger Sohn ist."
"Ich muss sein Wesen auf die Probe stellen."
"Er verbirgt seine Macht. Er muss unter Beweis stellen, sie zeigen, auf
dass ich erlöst und von meinem ewigen Elend befreit werde."
|
(161)
|
7.
Jesus und die gepanzerten Menschen
|
Jesus und die gepanzerten
Menschen: die Blutsauger
"Er (der Mensch) wird sich
wie ein
Blutsauger an den grosszügig Gebenden heften. Und er wird verzweifelt
sein, wenn er auch nur eine einzige Stunde daran gehindert wird, aus
den reichen Vorräten des Gebenden zu saugen. Er wird sich wie eine
rändige Ratte fühlen, aber nicht den Mut aufbringen, sich umzubringen.
Darum muss er den töten, der ihn permanent an sein Elend erinnert."
|
(159)
|
|
Die Möglichkeiten von
Jesus in
der Welt der gepanzerten Menschen
o ein Diktator werden und die Menschen verachten und führen
o sich den Menschen anpassen
o nur Verwaltungsbeamter sein und nichts verändern wollen.
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(144-145)
|
|
Jesus und die gepanzerten
Menschen
Wenn er Triumphe feiert, jubeln sie ihm zu, wenn er Schwierigkeiten
hat, gibt es keine Unterstützung: Dies entspricht der Pest im Innern
des Menschen
-> Genau das Umgekehrte wäre notwendig
-> Kritik am Volk: Die Politiker verteidigen das
Volk!
-> Das Volk lernt nie die Erkenntnis, lernt nie
die
falschen Strukturen
-> die Pest schützt sich selbst!
|
(143-144)
|
|
Jesus und die Jünger und
die
gepanzerten Menschen
Jesus wird später von allen Jüngern im Stich gelassen, eigentlich
wollen alle seinen Tod, ebenso die angepasste Menge, die sitzen bleibt
|
(145)
|
|
Das Leben Jesu in den
Jüngern
und den Menschen
Die Jünger und die Menschen streben nach dem Leben, wollen aber nicht,
dass es sich in ihnen entwickelt, so wie beim Kind: es darf z.B. nichts
anfassen
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(134)
|
|
Jesus über die
gepanzerten
Menschen
"Sie taugen nichts. Sie begreifen rein gar nichts. Sie hassen mich,
weil ich Unruhe in ihr Leben bringe […] Meine Welt ist nicht von dieser
Welt."
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(162)
|
|
Jesus und die jüdische
führende
Oberschicht
Während Jesus den Pharisäern den Ozean der Gesellschaft erklärte,
hatten die Pharisäer noch nicht einmal den Ozean der Gesellschaft
entdeckt: Sie wussten nicht, dass sie sitzen geblieben waren.
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(154)
|
|
Jesus und die gepanzerten
Menschen
Ein Querkopf wie Jesus muss nach der Logik der Menschen sterben...
|
(175-176)
|
|
Jesus und die gepanzerten
Menschen: die falsche Anpassung von Jesus an die Menschen
"In seiner Liebe zu den Menschen konnte Christus sich ihrer Art
anpassen; die Menschen dagegen konnten sich Christus unmöglich
anpassen. Nicht einmal ein Entgegenkommen auf halbem Wege war ihnen
möglich. Die Menschen waren auf ganzer Linie stärker und sind bis zum
heutigen Tag, im guten wie im schlechten Sinne, die alleinigen Sieger
geblieben."
Jesus weigert sich auch, zum "Freiheitsscharlatan" zu werden
|
(207-208)
|
|
Jesus und die gepanzerten
Menschen: er sieht nicht, wo genau die Gefahr steckt: die Sucht nach
Gefülltwerden und Hoffnung - das Chaos der Emotionen
"Christus war sich allerdings nicht restlos im klaren darüber, dass er
der schlimmsten Krankheit des Menschengeschlechts zum Opfer gefallen
war: Dem Bedürfnis, sich selber mit Hoffnung zu füllen, nicht um der
Hoffnung, sondern um des Füllens willen."
So existieren immer Hoffnungen in der Gesellschaft, je mehr Hoffnungen,
desto grösser ist das Chaos in der Gesellschaft.
|
(210)
|
|
Jesus und die gepanzerten
Menschen: der geplante Mord
"Und sie warten nur auf eine
günstige Gelegenheit, das abzutöten, was sie nie im Innern haben
empfinden können, weil sie dazu nicht fähig waren. Und all das und mit
unerbittlicher Folgerichtigkeit und unausweichlicher Konsequenz in die
Tat umgesetzt werden. Nicht nur im Jahre 30n.Chr., sondern zu allen
Zeiten."
|
(157)
|
|
Jesus und die gepanzerten
Menschen: der gedeckte Mord
Der Mord ist geplant, muss gedeckt werden mit rechtlichen
Verklausulierungen:
"Als erstes werden sie Christus mit Unterstützung von einem seiner
treuesten Anhänger in die Enge treiben. Und als zweites werden sie den
Stadthalter des Kaisers, ihren ärgsten Feind und Unterdrücker, dazu
bringen, Christus auf "vollkommen legalem" Wege ans Kreuz zu schlagen."
" Sie werden Christus für ein Verbrechen töten, das sie ihm
unterstellen, das sie selbst erfunden haben und das sie selbst 1000mal
begangen haben; ein Verbrechen, das Christus nicht im Traum eingefallen
wäre, das ihm fremd war, das er unter gar keinen Umständen hätte
verüben können."
|
(155)
|
|
Die gepanzerten Menschen:
die
Killerlogik
"Wenn sie selbst gewohnheitsmässige Spione sind, so werden sie Christus
wegen Spionage töten. Wenn sie die Menschen ausbeuten und um die
Früchte ihrer Mühen bringen, werden sie Christus wegen Sabotage
öffentlichen Eigentums töten. Wenn sie Bankräuber sind, werden sie
Christus wegen Bankraubs töten. Wenn sie Krebsscharlatane sind, werden
sie Christus als Krebsscharlatan töten. Wenn sie sich auf sexuellem
Gebiet wie Schmutzfinken betragen, werden sie Christus eines
unmoralischen und obszönen Lebenswandels beschuldigen. Und wenn sie
tonnenweise lebensgefährliche Medikamente auf den Markt bringen, um
sich zu bereichern, werden sie ihn wegen der Werbung für Heilmittel zur
Rechenschaft ziehen. Wenn sie davon träumen, das Land wie Könige zu
beherrschen, werden sie ihm vorwerfen, er habe sich selbst zum König
der Juden ernannt.
Sie sind die Bewacher der Fäulnis auf Erden, und sie werden ihr
hässliches Werk stets weiterführen. Sie sabbern Worte von der Wahrheit,
aber sie sind gar nicht an der Wahrheit interessiert. Sie sind darauf
aus, die Wahrheit zu morden, wo immer sie ihr begegnen. Sie sprechen
vom Ideal des Geistes, und sie werden den Geist töten, wo immer er im
Auge eines Jungen oder eines Mädchens aufblitzt. Sie werden
Psychohygienekongresse abhalten, werden aber den eigentlichen Kern der
geistigen Gesundheit, nämlich das Gefühl göttlicher Lust im Körper
junger Menschen, weder erwähnen noch dessen Erwähnung auch nur dulden."
|
(155-156)
|
|
Der Judasverrat: Judas
verrät
auch seine eigene Liebe
Judas hat mit dem Verrat auch sich selbst verraten. Er hat Jesus
bewundert, aber er bewunderte das Bild, das er sich von Jesus gemacht
hat.
|
(242)
|
8.
Jesus und der Marsch nach Jerusalem
|
Jesus und der Marsch nach
Jerusalem
Jesus sagt zu, es ist der
Kompromiss, der ihm den Tod bringt. Jesus ahnt den Tod, die Jünger
glauben ihm aber nicht.
Die Feinde von Jesus warten auf die erstbeste Gelegenheit zur Tötung.
|
(130)
|
|
Jesus und der Marsch nach
Jerusalem
Das "Leben" reitet auf dem Rücken eines Esels gen Jerusalem, weil die
Masse es so will
-> Jesus hat sich verleiten lassen, sich den
Lebensweisen der Jünger und Menschen anzupassen
|
(135)
|
|
Jesus und der Marsch nach
Jerusalem
Die Bibel berichtet, Jesus habe auf dem Esel reiten wollen, was nicht
stimmt.
|
(136)
|
|
Jesus und der Marsch nach
Jerusalem
Jesus soll sich dem Kaiser entgegenstellen, dabei sagt Jesus:
"Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist"
-> Jesus predigt die Anpassung, damit Raum ist
für das
innerliche Königreich
-> Somit ist der Zug von Jesus der Lebensfehler
von
Jesus, in der Auseinandersetzung mit den Menschen wird er gekillt
-> hätte er sich nicht darauf eingelassen, so
hätte er
nie angeklagt werden können
|
(147-148)
|
9.
Der Mord an Jesus: der
exemplarische
Christusmord
|
Der Prozess in Jerusalem:
Jesus
hat keine Chance
Das Volk fordert Barabbas,
weil er
so lebt und denkt wie sie
|
(255)
|
|
Jesus nach der
Verurteilung:
bleibt still, strahlt weiter seine Liebe aus
Jesus strahlt weiter still seine Liebe aus trotz der Verurteilung.
Diese Liebe wird später von der Kirche als Strahlenkranz ums Haupt
dargestellt.
|
(248-250)
|
|
Der Christusmord: das
Volk
hilft dabei mit!
Als Jesus das schwere Kreuz tragen muss, schreitet niemand vom Volk
ein. Der Jünger Simon hilft Jesus sogar, das Kreuz zu tragen:
"Kein Bewunderer und kein Jünger lässt sich am Kreuz blicken."
|
(257, 258)
|
|
Der Christusmord: nur die
Frauen halten zu ihm, aber greifen auch nicht ein
"Es ist vollkommen logisch, dass die Frauen, die Christus im Körper
geliebt haben, diejenigen sind, die im letzten Todeskampf bei ihm sind,
nicht aber seine Jünger und Bewunderer, die nur das Leben aus seinem
Körper heraussogen."
"Die Frauen, die seinen Körper
kannten
und liebten, harrten bis zuletzt bei Christus aus und nahmen seinen
Leichnam später vom Kreuz herunter."
"Es war eine Frau, die zum Grab
kam und
sah, dass es leer war, und aus dieser Entdeckung entstand der gesamt
Mythos von der Himmelfahrt Christi."
|
(260)
|
|
Der Christusmord: die
Menschen
verhöhnen Jesus
"Sie verhöhnten und verlachten ihn und überhäuften ihn mit Schmähungen,
weil sie es nicht ertragen konnten, durch ihn an das göttliche Leben in
ihnen selbst erinnert zu werden."
Die zwei neben Jesus gekreuzigten
Diebe
verspotten Jesus!
-> In der volksmässigen Wertung sind Diebe mehr
wert,
als jemand, der göttliche Liebe empfindet.
|
(261-262)
|
|
Der Christusmord: die
Menschen
fordern, dass Jesus sich selbst befreie
Am Kreuz hängend erwarten die Menschen, dass er sich von selbst befreie:
"Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen."
"Sie ermorden und schmähen
Christus, um
herauszufinden, ob er sich am Ende nicht doch als wahrer, gottgesandter
Messias erweist, der sich selbst retten kann."
|
(268, 270)
|
|
Die Menschen nach dem
Christusmord: die Verwässerung der Wahrheit und wollen, dass sich
nichts verändert und das Elend bestehen bleibt
"Das ist die eigentliche Tragödie der WAHRHEIT selbst: Sie kann
unmöglich akzeptiert werden, ohne dass man sie verwässert, verfälscht,
verflacht und ihrer Schärfe beraubt."
"Die elementare Wahrheit Christi,
sie
kann vor Gericht nicht bestehen."
"Das Elend muss bestehen bleiben.
Aber
die Wahrheit selbst ist ein Verbrechen, ein Verbrechen gegen das Leben
einer jeden Nation, die darauf geeicht ist, dass die Dinge so sind wie
sie sind."
"Der gepanzerte Mensch ist um
seiner
eigenen Existenz Willen gezwungen, Christus zu ermorden […] Es wird der
Menschheit noch über Generationen Qualen bereiten und viele unschuldige
Opfer fordern."
|
(199-201)
|
|
Der Christusmord: kein
Gewinn
für den Mörder
Der pestinfizierte Mörder hat keinen Gewinn von seiner Tat:
"Er tötet seine Opfer einfach deshalb, weil er die blosse Existenz
einer Seele wie Bruno, Christus, Gandhi oder Lincoln nicht ertragen
kann."
|
(188)
|
|
Der Christusmord: der
Hass
gegen Liebe
"Er kann nur dasitzen und aus toten Genitalien Böses hervorbringen."
Der Christusmörder ist neidisch
auf die
Freundschaften der anderen, das ist bei Judas, Paulus, Saulus, Stalin
oder Hitler dasselbe:
"Je näher das zukünftige Opfer mit
seinem
Wissen dem Reich Gottes steht, um so unvermeidlicher wird seine
Ermordung durch den pestinfizierten Charakter sein."
|
(189-190)
|
|
Der Christusmord: keiner
kennt
die wirklichen Ursachen und Mechanismen
"All das geschieht, ohne dass ein einziger Mensch ahnt, was vor sich
geht, nicht einmal der Mörder selbst."
"Die Anwaltskammern aller Länder lassen sich nicht einmal auf eine
Diskussion ein, warum derartige Morde stattfinden."
"Die verurteilenden Richter und die Henker werden nicht bestraft, wie
unschuldig ihr Opfer auch sein mag."
"Zufällig ins Visier eines pestifizierten Heckenschützen" geraten
"Die wahre Absicht ist die Ermordung Christi, der ansonsten tatsächlich
das gefürchtete Himmelreich auf Erden verwirklichen könnte."
|
(190-191)
|
|
Der Christusmord: der
wahre
Mörder ist der Zufall
"Der wahre Mörder ist ein ärgerlicher Zufall, ein böses Geschick, das
das Opfer unversehens trifft wie die verirrte Kugel aus der Flinte
eines Jägers, der seine Beute verfehlt und statt dessen einen zufällig
vorbeikommenden Wildhüter tötet."
"Das Opfer wird nur zum Opfer, weil es zufällig im geeigneten
Augenblick anwesend war."
"Das Opfer muss nur über eine einzige Eigenschaft verfügen, die ihn
(sie) zum Objekt für einen Mord prädestiniert: Es muss in irgendeiner
Weise von den Gewohnheiten der schlafenden oder sitzenden Masse
abweichen - am besten eine Seele wie Christus, die den Hauch der
Ewigkeit kennt."
|
(187-188)
|
|
Die dumme Masse ist
Ursache des
Mordens, die Funktionäre nur Produkte der Masse - die Menschen
verschweigen nach dem Christusmord sich selbst als Grund für den Mord
Die Hohepriester sind nur Ausführende des Volkswillens: Jesus soll ans
Kreuz.
Das Volk wird in den Jesus-Geschichten nie oder kaum erwähnt:
"Die Tatsache an sich, dass die
entscheidende Rolle, die das Volk für den Lauf der gesellschaftlichen
Entwicklung spielt, niemals erwähnt wird, gibt einen deutlichen Hinweis
auf die Quelle des Übels: Niemand hat den Mut, an den brennenden Haufen
menschlichen Elends an der Grundfeste der Gesellschaft zu rühren."
"Der einfache Mann von der Strasse
war es,
der all das tat, der dem Geschehen noch sein falsches Zeugnis und die
Geisselung hinzufügte und bis zum heutigen Tag eifrig dasselbe und
ähnliches tut."
-> Die Wahlurne ist nicht entscheidend!
|
(230-231)
|
|
Das sinnlose Opfer
Das Opfer von Jesus ist absolut sinnlos, Er hätte sich zurückziehen
sollen, bis sich die Situation wieder freundlich zeigt. Er stirbt für
Verbrecher. Ist es das wert?
|
(163)
|
|
Jesus gab sich her als
sinnloses Opfer
denn jedes Kind, das neu geboren wird, bringt das himmlische Leben auf
die Erde zurück in unsere Welt
|
(220)
|
|
Jesus erkennt die Katastrophe nicht,
denn
sein Tod nützt nichts, weil das Missverständnis nicht behoben wird
|
(125)
|
|
Der Christusmord als
universelles Weltproblem
"Die Kreuzigung Christi geschah und geschieht noch in vielen Ländern
und Nationen. Es ist ein allgemein menschliches, nicht ein speziell
jüdisches Problem."
|
(231)
|
|
Das Schweigen in der
Gesellschaft ist kollektiv
"Und auch in diesem Fall tragen die Menschen in ihrer Gesamtheit die
Verantwortung für das grosse Schweigen, das die tiefe Not verdeckt.
NIEMAND DARF JE DARAN RÜHREN!"
|
(232)
|
|
Nur über Katastrophen
wird
berichtet - Folterungen verschwiegen
Nur bei einem "Gemetzel" wird darüber geschrieben. Die Folgerungen an
Jesus sind in der Bibel nirgends erwähnt, aber auf Bildern der
Renaissance abgebildet.
|
(232)
|
10.
Die Entwicklung nach dem
Tod
Jesu: Entwicklung der "Kirche"
|
Die Jünger nach dem Mord
an
Jesus: sie stellen ihre eigenen Verbote auf gegen die Liebe von Jesus
"Jesus hat mit Sündern, Huren
und
Zöllnern gelebt und wusste, dass das verfolgte Leben seine kleinen
Freuden im Verborgenen, in dunklen schmierigen Höhlen auslebt. Seine
Vertreter werden dies nicht wissen, und sie werden kein Erbarmen haben
mit Zöllnern, Sündern und Huren. Sie werden die Liebe Gottes selbst in
eine Todsünde verkehren und keinen Unterschied zwischen der Liebe
Gottes und der Liebe des Teufels machen."
|
(163-164)
|
|
Die Menschen
rechtfertigen die
Kreuzigung und vertuschen die wahre Unfähigkeit
"Und es werden massenhaft Bücher geschrieben und gelesen werden, aus
denen wir erfahren, wie wir der Wahrheit des Christusmordes ausweichen
und Seelenfrieden gewinnen können."
|
(192)
|
|
Die Vorstellung von
Paulus zur
Liebe
"(Paulus) richtet sich gegen das 'Fleisch', also den schmutzigen Sex,
nicht gegen die natürliche Form der Liebe, also den Körper'. Diese
Unterscheidung wird allerdings in der Kirche der Päpste gänzlich
verschwinden."
|
(167)
|
|
Die Pervertierung der
Liebe ist
möglich
"Nichts ist leichter, als aus der Lehre einer Liebe, die die natürliche
genitale Umarmung mit einschliesst, eine Religion der hemmungslosen
Promiskuität herzuleiten."
-> es würde eine "Bordellreligion" entstehen,
was das
grösste Unglück wäre
|
(168)
|
|
Paulus und die Jünger und
die
Menschen: müssen gegen reine Sexreligionen angehen
Paulus und die anderen mussten sich dafür wehren, richtig verstanden zu
werden und nicht von den heidnischen Phallusreligionen überfahren zu
werden, so dass eine Fickreligion entstehen würde:
"Sie müssen in der Zeit, als das Römische Reich seinen Niedergang
erlebte, gespürt oder gesehen haben, wie die Flutwelle an Schmutz und
lieblosen Umarmungen Menschenleben vernichtete."
-> Paulus und die anderen hatten die Aufgabe,
gegen
die pornographische Charakterstruktur des Menschen vorzugehen
|
(169)
|
|
Paulus und die Menschen:
keine
Ahnung von der Wirkung seiner Briefe
"Er hatte keine Ahnung davon, dass aus dem Untersagen der natürlichen
Liebe seelische Störungen entstehen, und er war sicherlich weit
entfernt vom Wissen um die physischen Folgen einer Religion der reinen
Liebe, wobei 'rein' hier als das Gegenteil von schmutzig,
pornographisch, schmierig, kalt, leer, brutal und skrupellos zu
verstehen ist."
|
(170-171)
|
|
Die Verbote gegen Jesu
Liebe im
Talmud
"Sie werden die Empfindung der süssen Liebe Gottes sogar noch in den
Ehen verbieten, die sie selbst vor ihren Altären segnen. Ehemänner
werden niemals den nackten Körper ihrer Frau sehen."
|
(164)
|
|
Neue Kirchengründungen
für die
Suche nach der Liebe von Jesus
"Auf der Suche nach der Liebe Gottes werden die Menschen neue Kirchen
gründen."
|
(164)
|
|
Die "Kirche" der
Gepanzerten
"Eine versteinerte Menschheit hat ihren Tempeln versteinerte Priester
vorgestellt, und die versteinerten Priester sorgen dafür, dass die
Versteinerung an jede Generation von Neugeborenen weitergegeben wird."
|
(320)
|
|
Die Kirche der
Protestanten:
Erbarmen für die Liebe von Jesus, aber Rechtlosigkeit
"Sie werden wieder Erbarmen mit der Liebe Gottes empfinden und der
Jugend die körperliche Liebe verzeihen, aber sie werden der Liebe
Gottes nicht wieder zu ihrem angestammten Recht verhelfen."
|
(164)
|
11.
Die Widersprüche in der
kriminellen
"Kirche"
|
Widerspruch in der
Kirche: Gott
darf man nicht kennenlernen
Gott bei Katholiken: ist
mystifiziert, Berührverbot, mit Flammenschwertern bewacht.
|
(96)
|
|
Die Wunder von Jesus hätten zu einer
Religion ausgereicht
|
(97)
|
|
Hauptantriebskraft aber der Religion
des
"Christentums" ist die Mystifizierung Christi durch Kreuzigung und
Körperverstümmelung
= Entkörperlichung von Jesus und die vollkommene Vergeistigung
-> man strebt nach einem Gott hinter Gittern
-> die körperliche Liebe geht verloren
|
(98)
|
|
-> der
Zugang zum kosmischen Ursprung ist verwehrt, der "Himmel" bleibt
verschlossen
-> mit geistigen Vorstellungen sollen
körperliche
Bedürfnisse übertönt und erstickt werden: mit allen biophysikalischen
Konsequenzen
Beispiel: katholische Kirche:
Dreh- und Angelpunkt der Morallehre ist die "Sünde der fleischlichen
Begierde"
-> die Lehren Christi mussten mystifiziert
werden!
|
(99)
|
|
Widerspruch der Kirche:
Gott zu
erkennen ist nicht erlaubt
Wieso soll man nach der Bibel Gott nicht erkennen?
|
(71)
|
|
Widerspruch der Religion
und
Weltentwicklung
"Mit der Sünde kam der Prophet, mit der Krankheit der Medizinmann in
die Welt."
|
(284)
|
|
Widerspruch der Kirche:
Das
Leben darf man nicht kennenlernen
Der "Christ" hält sich mit seiner Erziehung das eigene Leben vom Leib!
|
(84)
|
|
"Die Pest spaltet und trennt die
Menschen
voneinander, indem sie ausschliesst, was ihnen gemein ist."
|
(324)
|
|
Widerspruch der Kirche:
Verdrängung ist Pflicht
Versuch der Überwindung des Christmordes: mit Kunst und Ehrerbietungen,
Musik und Denksystemen
-> der "Christ" vertuscht alles, die
Christusmorde wie
die Motive
|
(85)
|
|
Die Kirche gibt an, die Lehre Christi
zu
verbreiten. Die Kirche behindert aber durch die Mystifizierung und
Entkörperlichung die Verbreitung eben der Lehren von Jesus und
verdrängt diese selbst!
|
(319)
|
|
Kirche: "Anstand" und
"Regeln"
als Mittel zur Verdrängung
Anstandsregeln vertuschen den "grossen Hass" mit Lügen als einzige
Möglichkeit
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(126)
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|
Rehabilitationen von
Ermordeten: erst nach deren Tod
Der Papst rehabilitiert erst, wenn Beweise Jahre danach vorliegen, und
erst nach dem Tod des Opfers.
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(192)
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Widerspruch der Kirche:
"heilige" Kriege führt Kriege wegen einer Bezeichnung
"Sie führen heilige Kriege um die Frage, welchen Namen sie dem Etwas
geben sollten, das sie gemein haben."
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(320)
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Widerspruch der Kirche:
Strahlung in Musik und Bauten, die am Mensch verboten ist
Jesus und Kirche: die Kirche erkennt Jesus nicht und produziert
Ausstrahlung durch Musik und Bauten, aber zerstört die Ausstrahlung der
Menschen!
"Die christliche Welt weiss nichts
vom
WIRKEN dieses Strahlens. Mehr noch - die Christenheit, deren Aufgabe es
sein sollte, das Strahlen in ihrer Musik und ihren feierlichen
Kathedralen zu erhalten, versperrte den Zugang zu seinem Reich, indem
sie es in jedem einzelnen Menschenkind gleich zu Beginn seines Lebens
erstickt."
|
(254)
|
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Widerspruch der Kirche:
Jesus
liebte "Sünder"
Jesus hat Verständnis für Ehebrecherinnen, Sündern, Huren, Kleinmütige
etc., und von Frauen geliebt, er kannte alle
-> darauf aufbauend eine Religion, die
körperliche
Liebe verneint!
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(67)
|
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Der Widerspruch der
Bibel: ein
sündiger Mensch soll gottähnlich geschaffen sein
"In der christlichen Welt und bei den Kulturen, die durch das
Christentum direkt oder indirekt geprägt sind, stehen der "sündige
Mensch" und sein "Gott" in scharfem Widerspruch zueinander. Der Mensch
ist nach dem "Bild Gottes" geschaffen! Er wird dazu ermutigt,
"gottähnlich" zu werden. Aber er ist "sündig". Wie ist es möglich, dass
"Sünde" in die Welt kam, da letztere doch von Gott geschaffen ist?"
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(28)
|
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Widerspruch der Kirche:
Die
Lüge von der Ehetreue: die Treue kommt bei Jesus gar nicht vor
"Es ist undenkbar, dass ein Mann mit glutvollem Körper und gesundem
Geist, der die Frauen - junge und begehrenswerte Frauen in seinem
Umfeld - immer glücklich gemacht hat, plötzlich ein asketisches Leben
proklamieren oder dafür plädieren könnte, dass die Liebe auf die Ehe
beschränkt werden sollte, die man damals in der Form noch gar nicht
kannte."
|
(166)
|
|
Widerspruch der Kirche:
Jesu
Vergebung - die Kirche vergibt nicht
"Er (Jesus) hat der Ehebrecherin vergeben, weil er um die sexuelle Not
der Menschen wusste. Seine Kirche aber wird die Ehebrecherin ebenso
töten, wie es die Juden zu seiner Zeit taten."
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(163)
|
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Die Mystifizierung von
Jesus in
der Kirche: der Horror
Die Lüge, dass Jesus alle Sünden auf sich nehmen musste ist nur
geschrieben, wurde nur geschrieben, weil er seinen Anhängern nicht auf
ihre Art geholfen hat:
-> so
können die Menschen in ihrer Sünde fortfahren
-> "Ein
wahrer Alptraum von einem Moralszenario! Kreuzige einen Unschuldigen,
damit ihr euch selbst frei von Sünden fühlen könnt!"
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(141)
|
|
Gott kennt keine Sünder,
nur
die vom Mensch geschaffene Kirche kennt Sünder
"Die Sünde wird vom Menschen selbst geschaffen. Dieses Wissen ist
bisher verborgen geblieben."
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(43)
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|
Die Kirche verweigert das
Wissen über Gott, somit ist Philosophie über das Leben sinnlos
"Es ist zwecklos, über den Sinn des Lebens zu philosophieren, solange
man nicht weiss, was das Leben ist. Und da "Gott" das Leben ist - ein
gesichertes, unmittelbares und von allen Menschen geteiltes Wissen -
nutzt es wenig, Gott zu suchen oder ihm zu dienen, solange man nicht
weiss, was das ist, dem man dient."
|
(18)
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Die Gebote der Kirche,
die den
Mördern dienen
Das Gebot "Liebe den Nächsten wie dich selbst" dient den Mördern.
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(177)
|
|
Die Entwicklung des
Menschen
zum Mörder in der "christlichen" Gesellschaft
"... mit Beruhigungspillen behandeltes Kleinkind, das keine Ahnung hat,
warum alles so schmerzhaft ist, und sich allmählich mit einem
lebendigen Totsein abfindet, um dann langsam zum künftigen
Christusmörder heranzuwachsen."
|
(227)
|
|
Die Menschen und ihre
Kinder:
die Erziehung zur Neurose
Die Kinder werden mit dem Rohrstock gezwungen, das i-Tüpfelchen zu
suchen. Dieses Verhalten der Menschen zu ihren Kindern
"ist die Folge der Zwangsneurose, die aus abgestorbenen Lenden
hervorgegangen ist."
|
(151-152)
|
|
Widerspruch der Kirche:
mystifizierte Religion
"Der christliche Glaube ist eine mystifizierte Religion des Lebendigen,
die sich gegen die Wirklichkeit eben dessen richtet, was sie als Ideal
repräsentiert und hochhält."
|
(285-286)
|
|
Widerspruch der Kirche:
die
Wahrheit stört
Die Gesetze des Lebens werden unterdrückt, es entsteht der gepanzerte
Mensch
-> So
kommt es zu Kriminalitäten gegen die Wahrheit:
"Wenn die Wahrheit zum Kern des menschlichen Elendes vorstösst, dann
stört sie die Freuden, an die sich der Mensch in seinem Ersatzleben
gewöhnt hat."
"MAN GEHT DER WAHRHEIT AUS DEM
WEG,
WEIL SIE FÜR DEN ORGANISMUS, DER SICH IHRER NICHT BEDIENEN KANN,
UNERTRÄGLICH UND GEFÄHRLICH IST."
|
(286-287)
|
|
Widerspruch der Kirche:
Das
Paradies ist dort nur Frustkompensation
"Selbst der Traum vom Paradies, in welcher Form auch immer er sich
zeigt, ist rational und notwendig. Er erfüllt inmitten einer trostlosen
Wirklichkeit die Herzen der Menschen mit einem Abglanz des früheren
Leuchtens des Lebens, so wie ein Soldat an vorderster Front Kraft aus
einem Pin-up-Girl schöpft, das zwar eine permanente Qual für ihn
bedeutet, ihm aber dennoch hilft, seinen Traum vom Leben
aufrechtzuerhalten."
|
(286-287)
|
|
Widerspruch der Kirche:
Die
Wahrheit: verdrängt und mystifiziert
"Je gründlicher die Genitalität aus den Sinnen und Handlungen der
Menschen verbannt und je verbissener die Wahrheit bekämpft wird, um so
erfolgreicher geschieht die Umwandlung einer biologischen Wahrheit in
eine mystische 'Wahrheit'."
|
(285)
|
12.
Das Genitaltabu in der "kriminellen" Kirche und die Todesfolgen
|
Die Kirche und die
Menschen:
das Haupttabu
Die emotionale
Seinsverwirklichung
wird tabuisiert
-> Das Tabu ist vom Menschen selbst so
geschaffen und
akzeptiert worden!
|
(146)
|
|
die Gesellschaft als "Ozean": in der
Masse
still, die Wellen als marginale Bewegung
|
(147)
|
|
Die Kirche tabuisiert die
Genitalien
Mit Erreichen der gesellschaftlichen Macht beginnt die Kirche, die
Genitalien zu tabuisieren. Die Kirchenobersten lehnen genau das ab, zu
dem alle Menschen das Bedürfnis haben:
"Es ist die pornographische Charakterstruktur des gepanzerten Menschen,
die dem katholischen Dogma der körperlichen Sünde und der Ächtung
körperlichen Begehrens zum Durchbruch verhilft."
-> Also wird auch der Blick verboten, der eine
Frau
begehrt:
"Sogar das süsse Strömen in den Lenden ist zu ächten."
|
(171)
|
|
Die psychischen Folgen
des
Genitalientabus in der Kirche: Hass und Verbote
"Natürliche Liebe, die sich in tote Genitalien ergiesst, verwandelt
sich in Hass und schalen Mord an der lebendigen Gesellschaft, Damit
nimmt das grosse Elend seinen Lauf, und die Menschen verstricken sich
im komplizierten Netz eines Lebens voller Verbote."
Die Kräfte, die fähig sind, die pervertierte Sexualität ausser Kraft zu
setzen, werden vom kirchlichen System unterdrückt: das ursprüngliche
christliche Liebesleben.
|
(171-172)
|
|
Das Genitalientabu lässt
Menschen emotional sterben
"Alle Herzen sind längst gestorben, und der Wille ist auf mannigfaltige
Weise verdörrt. Das Leben ist aus ihrem Blut entwichen. Es ist nicht
die Schuld, dass sie sitzen oder schlafen. Vergib ihnen, denn sie
wissen nicht, was sie tun."
|
(215)
|
|
Das Verbot der genitalen
Liebe
und die Folgen:
-> der Mensch kann keine Liebe mehr geben, nur
noch
nehmen und zerstören, wenn er sich unfähig sieht
|
(78- 80)
|
|
Seit Menschengedenken gibt es
Christusmorde. Der Mensch aber machte Jesus' Tod zum Symbol einer
Opferung, statt den Vorgang zu begreifen
|
(84)
|
|
Die Angst beim Sex: wegen
dem
Genitalientabu
"Und wir können niemals darauf hoffen, dass die Natur ihren Lauf nehmen
kann, ohne das menschliche Leben in Gefahr zu bringen, solange die
Erregung zu Angst und die Angst zu einem schnellen Fick führt, der nur
dazu dient, 'die Spannungen loszuwerden'."
|
(174)
|
13.
Die Menschheit in der Falle der
kriminellen "Kirche"
|
Der Körperbezug in der
Erziehung geht verloren
-> "Körperkonvulsion",
der Zugang zum eigenen Wesen geht verloren
|
(94- 95)
|
|
Die emotionale
Charakterstruktur des Menschen: die Falle
"Die Falle ist die emotionale Struktur des Menschen, seine
Charakterstruktur."
|
(19)
|
|
Die emotionale
Charakterstruktur des Menschen: das Ausweichen vor dem Wesentlichen
"Das eigentliche Problem der Menschheit liegt darin, dass sie stets DEM
WESENTLICHEN AUSWEICHT. Dieses Ausweichen, die ausweichende
Grundhaltung, gehört zur Tiefenstruktur des Menschen."
|
(21)
|
|
Die "Schlüssel" zum
Ausweg aus
der Falle sind blockiert
"Die Schlüssel zum Ausgang sind in unserem eigenen Charakterpanzer, in
der mechanischen Erstarrung unseres Körpers und unserer Seele,
einzementiert."
|
(22)
|
|
Die Gemordeten
verschweigen den
Christusmord
"Der Christusmord wird zu allen Zeiten von denjenigen Menschen
geschützt, die am meisten unter ihm zu leiden haben."
o die Betroffenen melden sich nicht
o die Liberalen und andere werden die Mörder verteidigen
o kleine Führer werden die Mehrheit des "Volkes" vertreten gegen die
Betroffenen
o die Gerichte werden nach der Mehrheit gewählt und das Schweigen
zementieren
o die Gesellschaftsordnung anzugreifen ist schwierig
o es gibt kein Gesetz, das Liebe und Wahrheit unmittelbar schützt
|
(175)
|
|
Der Schutz der Mörder
-- durch das Gebot: "Liebe Deinen Feind" (-> ist auch
Zementierung des Feindbildes)
-- durch Verdrängung der Wahrheit als Prinzip
-- die Kindheit wird als Entwicklungsstadium nicht ernst genommen
-- die Menschen werden gezwungen,
sich in
ein unmenschliches Lebenssystem zurückzuziehen, sie verbarrikadieren
sich
-- Christus wird mystifiziert, indem er als "unerreichbar" dargestellt
wird
-- die menschliche Lebensursache an sich wird verdrängt: die
Geschlechtsorgane, die Symbole der Fruchtbarkeit und die schöpferische
Kraft der alten heidnischen Religionen
|
(178)
|
|
Die sitzende Gesellschaft
Viele Menschen können sich nicht wegbewegen, weil die Bewegung
schmerzhaft für sie ist,
-> Die Bewegung reicht gerade für die Ernährung
-> ab 20.Jh.: Reisekommerz
|
(112)
|
|
Das
"Auf-der-Stelle-Sitzen" als
Gewohnheit und die Folgen
Zum Beispiel in Institutionen, Staat, Kirche, Dogmen: Das ganze Leben
wird in demselben Beruf abgespult. Der Beruf ergibt eine doppelte
Panzerung. Die daraus sich ergebende Bequemlichkeit ergibt eine
dreifache Panzerung.
|
(104-105, 108)
|
|
-> Alle
sozialen Entwicklungen kommen nur durch äussere Anstösse, Kriege oder
Revolutionen zustande
|
(105)
|
|
-> die
Probleme von Jesus: das Basisproblem: ist der Kampf der Bewegung gegen
die erstarrten Strukturen, der Kampf der Hoffnung gegen das
tatsächliche reale Selbst
|
(107)
|
|
Jesus bewegt sich und verlässt seine
Familie, die sitzen bleibt.
|
(110)
|
|
Die Masse der Menschen
passt
sich an
"Das Leben ist formbar; es
passt
sich jeder Bedingung seiner Existenz an, mit oder ohne Protest, mit
oder ohne Deformation, mit oder ohne Gegenwehr. Diese Formbarkeit des
lebendigen Lebens, die einer seiner grössten Vorzüge ist, wird zugleich
eine seiner Sklavenketten sein, wenn die emotionale Pest sich diese
Formbarkeit für ihre eigenen Zwecke zunutze zu machen versteht."
|
(30)
|
|
"Das Leben im Paradies ist den
paradiesischen Bedingungen vollkommen angepasst."
|
(30)
|
|
Das Volk in der Falle der
Autorität
"Das Leben in der Falle wird sich schon bald nur noch um sich selbst
drehen, wie man das von einem Leben in Gefangenschaft erwartet. Es
werden sich bestimmte Charaktertypen entwickeln, die zum Leben in
Gefangenschaft gehören und da, wo sich das Leben frei in der Welt
bewegt, keinen Sinn ergeben würden. Diese Charaktertypen, die dadurch
geformt werden, dass sie ein Leben in Gefangenschaft erdulden, werden
ich deutlich voneinander unterscheiden. Sie werden gegensätzlich sein
und einander bekämpfen. Sie werden, jeder auf seine Weise, die absolute
Wahrheit für sich in Anspruch nehmen. Und nur ein einziges
Charakteristikum wird ihnen gemeinsam sein: Sie werden sich zusammentun
und gemeinsam jeden töten, der es wagt, die entscheidende Frage zu
stellen:
WIE HABEN WIR UNS, UM GOTTES WILLEN, BLOSS IN DIESE SCHEUSSLICHE,
ALPTRAUMHAFTE FALLE MANÖVRIERT?
WARUM HABEN DIE MENSCHEN DAS PARADIES VERLOREN
und
WAS GENAU HABEN SIE EIGENTLICH VERLOREN, ALS SIE DER SÜNDE ZUM OPFER
FIELEN?"
|
(31)
|
|
Parteien als Organisatoren des Lebens
in
der Falle
|
(38)
|
|
Könige und Führer als Marktschreier
der
Freiheit für solche, die in der Falle leben
|
(39)
|
|
Die Autorität fordert
Gefolgschaft und bestraft das Streben aus der Falle
"Hätte man diese Kinder sich selbst überlassen, wie Gott sie geschaffen
hatte, so hätten sie gewisse den Ausweg aus der Falle gefunden. Aber
das durfte nicht geschehen. Es war besonders verpönt, solange die
Vertreter der Freiheit des "VOLKES" das Sagen hatten. Unter Androhung
der Todesstrafe durch den "Grossen Führer und Freund aller in der Falle
Gefangenen" mussten die Menschen ihre ganze Loyalität der Falle widmen,
nicht aber ihren Kindern."
|
(40- 41)
|
|
Kinder werden angeleitet,
in
der Falle zu bleiben
"Und bis zum heutigen Tag wird Gott in jedem neugeborenen Kind
erstickt, geknebelt, unterdrückt, bestraft und mit Entsetzen
betrachtet. Das ist nur einer der vielen Bereiche, in dessen sich der
Christusmord stets wiederholt."
|
(43)
|
|
Beispiel: asiatische
Gesellschaften:
Diese sind völlig patriarchalisch mit riesigem Geburtenüberschuss und
Hunger und grosser Anzahl an Christusmorden
|
(100-101)
|
|
Die Propaganda des
Fortschritts
verdeckt die Manipulation der Kirche und die Tabus
Die Vergangenheit wird verdrängt mittels Fortschrittspropaganda:
"Niemand will ahnen, dass der Ursprung der pervertierten Sexualität in
der Unterdrückung der strömenden Liebe im Kind und Jugendlichen zu
suchen ist."
-> Es wird über sexuelle Techniken und Zubehör
gesprochen, statt über das Wesen, denn niemand wir in der katholischen
Kirche die 2000jährige Tragödie über den Menschen zugeben wollen.
|
(172-173)
|
14.
Der Neid der gepanzerten
Menschen der
"Kirche" auf die Kreativität der Bewegenden
|
Der Neid der Sitzenden
auf die
sich Bewegenden
Viele, die sitzen, sehen die
Bewegungen der Bewegenden. Es entsteht Neid.
|
(113)
|
|
Die gepanzerten Menschen:
die
Zerstörungswut gegen die Konstruktivität der Bewegenden
"Gesundes, gutes Leben ist dagegen in der Lage, Bäume schneller wachsen
zu lassen, und es kann aus Fischen Vögel und aus Affen Menschen machen.
Genau das ist die Tragödie des kranken und das grosse Glück des
gesunden Lebens. Das kranke Leben weiss dies und weidet sich deshalb
daran, das gesunde Leben zu töten und zu verfolgen, wo es nur kann."
|
(309-310)
|
|
Die gepanzerten Menschen
verhindern den anderen das Paradies
"Wer immer sich dem Ausgang nähert oder darauf zeigt, der wird für
verrückt oder kriminell erklärt oder zum Sünder abgestempelt, der in
der Höhle schmoren müsste."
|
(20)
|
|
Die Kapitalisten: alles
Sitzende
"... die ja nichts weiter sind als das Endprodukt der Ökonomie einer
gepanzerten, hilflosen, sitzenden Menschheit."
|
(332)
|
|
Die kleinen Zerstörer:
die
Modjus
Modju heissen die Millionen kleiner Zerstörer wie bei Dostojewski, die
die Hoffnung der Menschheit zunichte machen, die Termiten an den
Grundfesten der menschlichen Gesellschaft, der "arme kleine Kerl".
|
(334)
|
|
Die Grenzen der Erfahrung
werden von den gepanzerten Menschen gesetzt und Verwirklichung von
Vorstellungen verunmöglicht (Lebensfeindlichkeit)
"Die kosmische Bedeutung Christi, die die Menschen eher mystisch
interpretiert haben, bestand in seinem wahrhaftigen Ausdruck des
Lebendigen, seiner vollendeten Harmonie zwischen Körper und Gefühlen
und der Spontaneität seiner Kontaktaufnahme mit allem, was ihn umgab.
Das ging über den Horizont der Menschen hinaus, die durch ihre
Panzerung strikt auf den "menschlichen" Bereich beschränkt waren.
Diese durch die Panzerung bewirkte
Beschränkung auf die menschlichen Seinsbereiche ist schuld daran, dass
der Mensch ausserstande ist, an das Universum heranzureichen, das Leben
um sich herum und in seinem neugeborenen Kind zu erkennen und im
Einklang mit einer solchen Erkenntnis eine Gesellschaft zu etablieren,
die sich weit über seine biologische Beschaffenheit erhebt. Aber von
Schranken umgeben, wie er ist, kann der Mensch nichts anderes tun, als
Träume und Utopien zu schaffen, die sich auf alle Zeiten der
Verwirklichung entziehen.
Der Mensch muss also alle seine
Erfahrungen
innerhalb dieser Grenzen machen, und er wird sein Dasein niemals anders
beurteilen können als mit den Begriffen einer elenden Wirklichkeit im
Gegensatz zu einem mystisch verklärten Jenseits. Er wird weder ersteres
ändern noch die wahre Natur des letzteren erkennen können. Das Leben,
das sich jenseits seiner Grenzen abspielt, wir er unweigerlich für
unbegreiflich und unerreichbar halten."
|
(54)
|
|
Die Unkenntnis über die
orgastischen Energien des gepanzerten Menschen stachelt diesen zum
Christusmord an
"Wir wissen von der mit den Mitteln der Charakteranalyse betriebenen
Erforschung der Tiefenstruktur des Menschen, dass es vor allem seine
fundamentale genitale Störung, seine orgastische Impotenz ist, die die
Grenzen um ihn errichtet. Daher ist es nur folgerichtig, dass er nichts
so unerbittlich verfolgt und bestraft, dass er nichts so beharrlich und
abgrundtief hasst wie die anmutigen Ausdrucksformen orgastischer
Potenz, das heisst das Leben oder Christus, oder anders gesagt, seinen
eigenen kosmischen Ursprung und sein gegenwärtiges Potential. Ersteres
missdeutet er beharrlich als lieblosen pornographischen Akt, letzteres
ist auf ewig in die Welt unerfüllbarer Träume verbannt.
Aus dieser hoffnungslosen
Verstrickung
heraus kommt es zum Christusmord. Der Weg zum endgültigen Mord ist
lang; Formen, in denen dieser Mord geschieht, gibt es Millionen; aber
bis in unser zwanzigstes Jahrhundert hinein ist der Mord am Ende
unausweichlich immer geschehen. Dass er so heimlich und ungreifbar
bleiben konnte, ist einer seiner elementaren Wesenszüge."
|
(54-55)
|
|
wirkliches Leben und gepanzertes
Leben
stossen sich ab
-> keine Beziehungen möglich
|
(55)
|
15.
Entwicklung von Gegenwehr gegen
die
kriminelle "Kirche"
|
Der Christusmord an
Giordano
Bruno: die Orgonenergie
Im 16. Jahrhundert hat
Giordano
Bruno die Liebe Gottes mit den Mitteln der Astrophysik wiederentdeckt.
Bruno nimmt die Entdeckung der kosmischen Orgonenergie gedanklich
vorweg. These:
Das unendliche Universum umfasst unendlich viele Welten, jede sei
Bestandteil eines Ganzen. Auch jede Seele ist Teil eines Ganzen. Bruno
glaubt an eine universelle Seele:
"Bruno glaubte an eine universelle Seele, die die Welt belebte; diese
Seele war für ihn identisch mit Gott"
Þ das ist die atmosphärische Orgonenergie:
"Bruno hatte den Weg entdeckt, der zur Erkenntnis Gottes führt, und
darum musste er sterben":
Ab 1591 wurde gegen ihn prozessiert, schlussendlich landete er am 16.2.
1600 auf dem Scheiterhaufen: "im Namen der Liebe unseres Schöpfers".
Die Welt war noch nicht reif für die Umwälzung.
|
(184-186)
|
|
1848: Revolution in Europa
Träume der Verbrüderung aller Menschen weltweit
|
(328)
|
|
Die Forschung der
Orgonomie von
Bruno und Anfang 20.Jahrhundert: die "Weltseele"
Im 20.Jahrhundert wird die atmosphärische Energie als Orgonenergie
sichtbar, beherrschbar und auf bioenergetische Weise nutzbar gemacht:
"Seinem orgonotischen Sinn
entsprechend
beschrieb er viele Wesenszüge der atmosphärischen Orgonenergie, die der
Entdecker der Lebensenergie im zwanzigsten Jahrhundert sichtbar,
beherrschbar und auf praktische, bioenergetische Weise nutzbar machte.
Für Bruno hatte das Universum mit allen seinen Bestandteilen
Eigenschaften, die mit denen des Lebens identisch waren. In seinem
Denkmodell gab es keinen unüberbrückbaren Gegensatz zwischen
Individualismus und Universalismus, weil das Einzelne integraler
Bestandteil eines allumfassenden Ganzen war und nicht bloss die Zahl
eines Teilchens in einer Summe von Teilchen wie in der mechanistischen
Mathematik.
Die "Weltseele" durchdrang alles, sie
wirkte als individuelle Seele und gleichzeitig als
integraler Bestandteil der universellen Seele. Eine solche
Auffassung, auch wenn sie in Begriffen der Astrophysik formuliert ist,
steht in Einklang mit dem orgonomischen Funktionalismus unserer Tage."
|
(185)
|
|
Die Vorbereitung
Wenn der Mensch Gott auf einmal finden würde: Er würde ein Chaos
anrichten auf der Welt, (denn die Welt muss auf den revolutionären
Schritt vorbereitet sein).
|
(96)
|
|
"Bedauerlicherweise würde es die
Menschheit
vernichten, wenn die Menschen die Wahrheit Christi in die Realität
umsetzen würden."
|
(202)
|
|
Das Rechtssystem in den
"christlich orientierten Staaten": auf ewige Suche eingerichtet
"Das geltende Recht ist auf die ewige Suche nach dem Reich
Gottes zugeschnitten, nicht aber darauf, es zu finden, nicht
auf das Wesen Christi, der weiss, wie das Reich Gottes beschaffen ist."
|
(192)
|
|
Kinder sollen per Gesetz
vor
der Gewalt der Eltern geschützt werden
"Bis zum heutigen Tag gibt es kein Gesetz, das Neugeborene vor dem
Schaden bewahrt, der ihnen von emotional kranken Müttern und anderen
Personen zugefügt wird."
|
(276)
|
|
Die Herrschenden heute
"Die öffentliche Bühne (wird) von emotional kranken Individuen
beherrscht."
Sie behindern
"die Suche nach besseren Wegen in der Medizin und Pädagogik."
|
(276)
|
|
Das Schlüsselthema der
Sexualität in der Jugend: von den Wissenschaften gemieden
Das Schlüsselthema der
genitalen
Umarmung in der Pubertät wird an den Unis gemieden, mit verwirrenden
Theorien umschrieben etc. Nur die Wahrheit darf nicht rauskommen.
|
(197)
|
|
Die Wissenschaftler und
Gelehrten: total blockierte Menschen
"Sie lassen keine elementaren Wahrheiten nach innen dringen. Sie lassen
Wahrheiten nur von innen nach aussen gelangen."
"Der Gelehrte ist die akademische Verkörperung des sitzenden Menschen,
seiner geistigen und körperlichen Bewegungslosigkeit."
|
(198)
|
|
These: Jesus wurde
schlussendlich aus Neid auf seiner Frauenbeziehungen gekreuzigt -
die Verdrängung des Problems seit 2000 Jahren
"Die schweigende Anwesenheit der Frauen, die Christus jeweils auf ihre
besondere Weise der Zärtlichkeit und Zuneigung zu irgendeinem Zeitpunkt
seines irdischen Lebens im Körper geliebt hatten, deutet auf den wahren
Grund der Demütigung Christi in den letzten Stunden seines Lebens hin.
Es gibt nur ein einziges Vergehen,
das vom
pestilenten Menschen auf so bösartige, hässliche und abscheuliche Weise
beurteilt und bestraft wird: DAS VERBRECHEN DER WAHREN KÖRPERLICHEN
LIEBE GOTTES. Das ist die einzige nachvollziehbare Erklärung für die
verwerfliche Tat. Es deckt sich mit dem, was wir heute über die
emotionale Pest wissen, über die Gründe ihres Bestehens, die
verborgenen Motive ihrer Grausamkeit, ihren Eifer bei der Verfolgung
der wahren, körperlichen Liebe, wie sie von Gottes Geschöpfen gelebt
wird.
Darum findet sich auch, ausser in den
deutlichen Fingerzeigen in Werken über Christus wie denen von Renan
oder Lawrence, nirgendwo ein Hinweis darauf. Wie könnte das Problem da,
wo es unsere Jugend betrifft, in den Schriften der christlichen Kirche
Erwähnung finden, wenn es nicht in einer einzigen psychiatrischen, ja
nicht einmal in einer psychoanalytischen Abhandlung auftaucht. Wie
könnte es? Das Problem ist zu offensichtlich, als dass man es beim
Namen nennen dürfte."
|
(261)
|
|
Kirche und Gesellschaft
verhindern jede Diskussion aus Angst, dass unzählige Christusmorde
aufgedeckt werden
"BLOSS NICHT DARAN RÜHREN! Es könnte die Bedeutung Christi offenbaren
und damit die Bedeutung, die er für die Menschen angenommen hat. Es
könnte die Bedeutung vieler Christusgestalten enthüllen, die im Laufe
der Jahrtausende für das lebendige Leben gestorben sind: am Kreuz, auf
dem Scheiterhaufen, heute wie früher in Irrenhäusern, oder in den
Krankenhäusern wie diejenigen, die unter rheumatischem Fieber, spinaler
Kinderlähmung, Leukämie, Anämie im Jugendalter, Krebserkrankungen der
Gebärmutter, der Brust, der Genitalien oder, davon ausstrahlend,
irgendwelcher anderer Organe leiden, die von Schizophrenie, Phobien und
Alpträumen aller Art verfolgt werden; durch Mord, Vergewaltigung und
Drogensucht, durch zerstörerische Ehen, Vergewaltigung in der Ehe, die
durch ein verbrecherisches antiquiertes Gesetz geschützt wird, durch
erpresserische Scheidungsurteile, durch den lautlosen Sturz des
Selbstmörders von einem Hochhaus auf das Strassenpflaster; in
schweigend erduldeten Höllenqualen und Leiden aller Art."
|
(261-262)
|
|
Die Universitäten
blockieren
die Fragestellung nach der geschlechtlichen Entwicklung
"BLOSS NIEMALS DARAN RÜHREN!!!
Über diese Qualen kann man nicht in akademischen Worten sprechen. Die
Gelehrten lassen nicht zu, dass darüber diskutiert wird. Es muss mit
flammenden Worten durchgepeitscht werden, ohne Rücksicht darauf, was
die Gelehrten dazu sagen. SIE MÜSSEN ENDLICH GEZWUNGEN WERDEN,
ZUZULASSEN, DASS ANDERE DARAN RÜHREN.
Sie wagen nicht, daran zu rühren,
weil sie
niemals gewagt haben, ihren Körper zu spüren und ihre Genitalien zu
berühren. Denn sie wurden von ihren Eltern dafür bestraft und von
der Schule verwiesen; die Kirche erklärte es zur Sünde, und die
Psychohygienekongresse verbannten es vollkommen aus der öffentlichen
Diskussion."
|
(262)
|
|
Die Frage nach der
geschlechtlichen Entwicklung wird auf den Tisch kommen
"Aber es wird nicht aufhören, den Menschen in den Ohren zu klingen, so
wie es auch nie aufhört, seine geheime Seele zu verströmen, solange
Menschen durch Genitalien geboren werden und mit Genitalien leben."
|
(262)
|
|