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Kolonialismus in Chronologie V.

5. Herrschaft und Terror über Völker als Basis für internationalen "Handel"

England, Frankreich, Portugal, Spanien, Holland, "USA", James Cook, Südsee, Australien, China, Napoleon etc. 1750-1945

Karte des englisch besetzten
                Bengalen von 1767 mit Kalkutta (Calcutta) und Plassey  Holzfigur
                eines Ausserirdischen aus Tahiti, ethnologische Sammlung
                der Uni Göttingen  Thomas
                Jefferson, ein weisser Rassist der ersten Stunde der
                "USA", Portrait  Napoleon
                bringt Terror, Tod und Elend ohne Ende
Karte des englisch besetzten Bengalen von 1767 mit Kalkutta (Calcutta) und Plassey [20] -
Holzfigur eines Ausserirdischen aus Tahiti von einer Expedition von James Cook [56] -
Thomas Jefferson, ein weisser Rassist der ersten Stunde der "USA", Portrait [54] - 
Napoleon bringt Terror, Tod und Elend ohne Ende [85]

England, Frankreich, Portugal, Spanien, Niederlande, "USA" 1750-1950

von Michael Palomino (1999 / 2003 / 2005 / 2014)

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Inhalt

1. Französische und englische "Christen"-Imperialisten auf dem indischen Subkontinent - Preussische Kompanie - Holländer in Indonesien - Dänen auf den Nikobaren-Inseln

2. Erdbeben in Lissabon und in Indien 1755 - Portugal ist für rassistischen Grosskolonialismus ko

3. Bündnisse - Bengalen - Hannover - russischer Zar - Friedrich von Preussen - afghanische Expansion

4. Ausweisung von Jesuiten aus Portugal und dessen Kolonien

5. Kriege - China öffnet den Hafen von Kanton (Guangzhou) - Afghanistan - Mysore - Zar Peter III. für 6 Monate - Preussen - Neufrankreich ist vernichtet

6. Französische Inseln - Oudh wird britisch besetzt - Bengalen mit Clive - Vertreibung der Jesuiten aus Spanien und den spanischen Kolonien 1767

7. Expeditionen von James Cook nach Tahiti, Neuseeland, Australien, Hawaii und Beringstrasse - Botoner Teesturm und die Unabhängkeit der rassistischen "USA" - Indien - "Friede von Versailles" von 1783

8. Britisch-rassistisches Regime in Bengalen - britische Rassisten auf Malaya - Australien wird eine Sträflingskolonie gegen die Aborigenes

9. Französische Revolution - industrielle Revolution mit Webereimaschinen - Napoleon-Kriege ohne Ende bis Waterloo - England "vereinigt" Irland

10. Nepal mit Ghurka-Soldaten - englisches Singapur gegen Holland - Indien - Opiu-Kriege gegen China, das nie jemanden angegriffen hat - Liquidierung von Kompanien - Verkauf von Städten in Indien - wachsender, britischer Rassismus in Indien - die "Philippinen" werden von den "USA" besetzt


Kommentar
Der Weltkrieg, der seit 1492 im Gange ist strebt weiter seinem Höhepunkt zu. Vor allem während den Napoleon-Kriegen wird deutlich, was der Welt noch bevorsteht. Die flottenmässigen Techniken werden immer ausgefeilter, die Profite immer höher. Inseln und Länder "wechseln" ihre europäischen Besitzer. 1772 gründen sich die sogenannten "USA", so dass eine englische "Kolonie" auf fremdem, indianischem Boden "selbständig" wird. Dadurch wird der Weltkrieg potenziert, denn diese "USA" müssen für sich eine eigenständige wirtschaftliche Basis und Wirtschaftspolitik schaffen. Die europäischen Städte und die Kolonialstädte wachsen und wachsen.

Hat jemand etwas von Entschädigung an die angestammten Bevölkerungen gesagt?

Michael Palomino
1999 / Oktober 2003 / April 2005


Quellen
Reinhard, Wolfgang: Geschichte der europäischen Expansion. Bd.I: Die Alte Welt bis 1818.

Huby, Felix: Traumreisen. Auf den Spuren grosser Entdecker. Deutscher Bücherbund GmbH, Stuttgart, Hamburg, München 1980.

Für Strukturdaten: DTV-Lexikon 1990


Chronologie


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1. Französische und englische "Christen"-Imperialisten auf dem indischen Subkontinent - Preussische Kompanie - Holländer in Indonesien - Dänen auf den Nikobaren-Inseln

ab 1748
Der Wille der Kolonialmächte zur Herrschaft über Kolonien ab 1748
Ab 1748 - dem Frieden von Aachen um die österreichische Thronfolge - etabliert sich unter den Kolonialmächten der Wille zur grossflächigen Herrschaft über "Kolonialstaaten", die sich durch "wirtschaftliche, kulturelle und politische Übermacht" bis 1945, zum Teil bis 1975 und die 90er Jahre postuliert. Die Kolonien stehen nicht mehr im Dienst von Handel und Siedlung, sondern im Dienst der Totalherrschaft als Ergänzung Europäischer Kriege. Es entsteht ein neuer Typ von europäischer Dominanz, der sich im 19.Jh. etabliert (Reinhard, S.214). Die Totalherrschaft wird notwendig gegen andere Staaten, um die Profite zu sichern. Wo die Totalherrschaft nicht nötig ist, wird diese vorerst auch nicht ausgeübt. Dann jedoch kommt es so weit, dass die Totalherrschaft als notwendig vorgegeben wird, um sich die Profite zu sichern (Reinhard, S.215).

Indien wird "wirtschaftlich und politisch die wichtigste europäische Besitzung" und zugleich Modell für den späteren grossflächigen Kolonialismus in Asien. Der Krieg um Madras war der Beginn einer "neuen Zeit" (Reinhard, S.214). Der nun von den Kolonialmächten in Indien angefachte Krieg wird aber weiter begünstigt durch Uneinigkeit auf dem indischen Kontinent selbst. Beteiligt sind daran

-- der Nizam von Hyderabad
-- der Fürst (Nawab) von Carmatic (Hinterland der Koromandelküste), der vom Nizam abhängig ist
-- mehrere kleine Hindu-Fürstentümer
-- die Marathen (Hindus)
-- die englische Kolonialmacht mit Zentrum Madras
-- die französische Kolonialmacht mit Zentrum Pondichéry (Reinhard, S.219).

Die Auseinandersetzungen werden begünstigt nach demselben Mechanismus wie in den Niederlanden, dass einheimische Fürsten die französische oder englische Kolonialmacht "zu Hilfe" rufen, damit ihnen die Macht erhalten wird (Reinhard, S.219).

Karte mit dem indischen Subkontinent um
                            1750 ca.
vergrössernKarte mit dem indischen Subkontinent um 1750 ca. [1]

1748
F-Indien: Nachfolgekrieg in Hyderabad: Die Marathen und die Franzosen
Nach dem Tod des ersten Nizam in Hyderabad kommt es zum Nachfolgekrieg. Das alte Fürstenhaus der Carnatic kehrt mit Unterstützung der Marathen zurück und verdrängt den bisherigen Nawab. Dupleix ist mit seinem "fähigen" Befehlshaber Charles-Joseph Patissier de Bussy zu allen Mitteln bereit, die Macht in Hyderabad zu übernehmen. Hierzu finanziert er den Krieg sogar aus seinem Privatvermögen und über eigene Kredite. Auch Bussy streckt Geld vor. Die Mittel der Kompanie werden kaum angetastet (Reinhard, S.220).

Dupleix, Portrait  Bussy, Portrait
Dupleix, Portrait [2] - Bussy, Portrait [3] - zwei kriminelle, französische Kriegstreiber auf dem indischen Subkontinent...


ab 1748
F-Indien: französische Kriegspläne von Dupleix in Indien: Hegemoniegründungen gegen England
Dupleix schmiedet entgegen den Verträgen von Aachen von 1748 neue Eroberungspläne auf Indien, da er die französischen Truppen gegenüber den Truppen indischer Fürsten als überlegen einschätzt. Dupleix ist also derjenige Mann, der als erster vom Prinzip der Handelsprofite abrückt und versucht, eine politische Hegemonie in Süd-Indien aufzubauen, um damit die englische Konkurrenz zu verdrängen (Reinhard, S.220).

Dupleix spekuliert dabei auf die Schwäche der indischen Truppen, die keiner klare Befehlshierarchie und keinem europäischem Drill unterworfen sind. Die europäischen Truppen sind mit ihren disziplinierten Operationen den indischen überlegen und erreichen eine relativ hohe "Feuergeschwindigkeit". So sind Siege auch mit zig-facher Unterlegenheit machbar. Das Handicap der europäischen Truppen, zumeist nur aus Sträflingen oder Indern ("Sepoys") zu bestehen, fällt nicht mehr ins Gewicht (Reinhard, S.223).

1750
F-Indien: Sieg der französischen Armee in Indien: Statthalterschaft an der Koromandelküste
1750 siegen die militärisch überlegen ausgerüsteten Franzosen unter Dupleix und Bussy an der Koromandelküste. Es gelingt ihnen, den französischen Prätendenten zum Nizam zu erheben und politisch abhängig zu machen. Den Franzosen werden reiche Geschenke gemacht. Sie halten die Statthalterschaft über alle Gebiete der Koromandelküste südlich des Krishna-Flusses (anglisiert Kistna-Flusses [web01]) und vier Provinzen nördlich von Masulipatam. In Paris schaut der Hof den "Erfolgen" duldend und mit Kritik zu, ohne aber einzugreifen (Reinhard, S.220).

GB: Englische Zinssenkung auf 3 %
1750 zwingt das Gesetz die "United Company [...] to the East Indies" zur Zinssenkung auf 3 % (Reinhard, S.143).


D: Die erste preussische Ostindienkompanie
1750 (bzw. 1751 unter Friedrich dem Grossen [web02]) kommt es unter englischer und belgischer Aktionärsmehrheit zur Gründung einer ersten deutschen "Asiatischen Kompanie" des "üblichen Charakters". Die Geschäftsentwicklung ist jedoch "ungünstig" (Reinhard, S.153).

Preussische
                            Kompanie, Schiff "König von
                            Preussen"
Preussische Kompanie, Schiff "König von Preussen" [4]

ab 1750
GB-Bengalen: Rohseide aus Bengalen wird in England direkt abgerechnet - Warren Hastings
Ab 1750  wird die Rohseide aus Bengalen für England so wichtig, dass die Abrechnung in direkter Weise und nicht mehr über den "President" der Company erfolgt (Reinhard, S.174). Warren Hastings beginnt 1750 als "writer" ["Schreiber"] bei der Company (Reinhard, S.225).

ab 1750
China-Europa: Angleichung des chinesischen Silberpreis
Ab 1750 gleicht sich der chinesische Silberpreis dem europäischen Silberpreis an. Der Handel in europäischem Silber sinkt auf  ca. 50-60 %, der Rest wird mit europäischen Waren beglichen (Reinhard, S.179).

1751
GB-F-Indien: englischer Sieg in Carnatic gegen die französische Armee, Hauptmann Robert Clive, Eroberung von Arcot, Rückberufung von Dupleix nach Frankreich
Die englische Reaktion auf die französische "Statthalterschaft" an der Koromandelküste lässt nicht auf sich warten. Eine englische Armee unter Hauptmann Robert Clive gewinnt in Carnatic eine Schlacht gegen die französische Armee. Dupleix wird nach Frankreich zurückberufen. Damit wird Indien zum ersten Schlachtfeld zwischen den gierigen europäischen "Nationen" (Reinhard, S.220).

Robert Clive von der
                          englischen Ostindien-Kompanie, Portrait
Robert Clive von der englischen Ostindien-Kompanie, Portrait [5]

[Über Todesraten, Todeszahlen und Verletzte schweigen sich die Geschichtsbücher aus... - das ist der normale, "christliche" Blut-Ritus, der offiziell "ohne Opfer" stattfindet. Ob Frankreich sich aus den Positionen zurückgezogen hätte, wenn England nicht mit Krieg zurückgeschlagen hätte, kann nur spekuliert werden].

ab1751
Europa-Kolonien: Beginn des Weltkriegs um die absolute Herrschaft
Ab 1751 entscheiden die "Europäer" über Herr und Status von "kolonialem" Territorium und die von ihnen abhängigen Fürsten (Reinhard, S.220)
[und Häuptlinge, und ab sofort haben Kriege in Europa auch Kriege in den Kolonialgebieten zur Folge. Der Weltkrieg um absolute Herrschaft hat begonnen].

ab1752
DK-Indien: dänische Faktorei in Calicut
1752 kann die dänische "Asiatisk Kompagni" eine Faktorei in Calicut eröffnen (Reinhard, S.151).

ab 1753
Ö-S: Festes Stammkapital für österreichisch-schwedische "Kompaniet"
Ab 1753 wird die österreichisch-schwedische "Ostindiska Kompaniet" mit einem festen Stammkapital versehen (Reinhard, S.152).

1753
NL-Indonesien: Holländische Herrschaft über Sultanat Bantam

1753 herrscht wieder Krieg zwischen Holland und England um das Sultanat Bantam. Die Holländer fixieren endgültig das Vasallenverhältnis zum Sultanat (-1813). Der Sultan wird zum blossen Inhaber eines dotierten Ehrentitels (Reinhard, S.215).

D-Bengalen: Deutsche "Bengalische Kompanie"
1753 wird eine deutsche "Bengalische Kompanie" gegründet. Die Gesellschaft ist ein kurzlebiger Deckmantel für englische Privatinteressen (Reinhard, S.153).

Die "Königlich Preußische Bengalische Handlungskompanie" erlebte "einen Fehlschlag nach dem andern". Das einzige Schiff "Prinz von Preussen" strandete am Ende mit der in Bengalen geladenen Ware auf einer Sandbank und die Ware musste mit dem Schiff "König von Preussen" gerettet werden etc. [web03].

ab1754
DK-Indien: Dänische Faktorei auf den Nikobaren-Inseln
1754 kann die dänische "Asiatisk Kompagni" eine Faktorei auf den Nikobaren-Inseln vor Sumatra eröffnen (Reinhard, S.151).j

Karte mit Indien,
                            Ceylon, den Nikobaren-Inseln und Sumatra
Karte mit Indien, Ceylon, den Nikobaren-Inseln und Sumatra [6]


GB-F-"Amerika": Britisch-französischer Kolonialkrieg: Weltkrieg um Kolonien
Auf Nordamerika drängen die englischen Kolonien entlang der Ostküste auf Expansion gegen Westen und stossen so auf französische dünn besiedelte Gebiete, die aber mit Forts gut befestigt sind. Nach ständigen Grenzkämpfen kommt es 1754 zu kriegerischen Zusammenstössen im Ohio-Tal (DTV I. S.283).


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2. Erdbeben in Lissabon und in Indien 1755 - Portugal ist für rassistischen Grosskolonialismus ko

1755
Erdbeben in Lissabon
(DTV I. S.287

1.11.1755: Das Erdbeben von Lissabon - Portugal koppelt sich von der weiteren Entwicklung des Kolonialismus ab - und 3 Tsunamis - Tsunamis bis nach "Amerika"

Karte
                                      der Region Lissabon mit
                                      Tejo-Fluss
Karte der Region Lissabon mit Tejo-Fluss [10]

Die Daten sind aus der Wikipedia-Enzyklopädie von 2014 [web04]. [Das Erdbeben mit den drei Tsunamis ist mit den Erdbeben von Arica in Chile vergleichbar].

Erdbeben
                                      von Lissabon vom 1. November 1755
Erdbeben von Lissabon vom 1. November 1755 [7]. Das Beben provozierte Brände ohne Ende und 3 Tsunami-Wellen rissen Häuser ins Meer. Die Oberstadt und das Rotlichtviertel wurden nicht betroffen. Der König lebte ab dann nur noch in einer Zeltstadt [web04].

Das Erdbeben von Lissabon war um 9:40 Uhr an "Allerheiligen" kam das Erdbeben von grausamer Stärke und dauerte 3 bis 6 Minuten lang. Es provozierte Brände ohne Ende. Dann kam (innerhalb einer Stunde [web05]) ein 20 m hoher Tsunami, der den Hafen überrollte und den Tejo hinaufschoss, dabei viele Brände löschte, aber noch stehende Häuser dann beim Zurückgehen des Tsunamis mit sich riss. Zwei weitere, kleinere Tsunamis folgten. Was die Tsunamis stehen liessen, wurde meistens durch die Feuersbrunst zerstört. Ausserdem folgten noch zwei kleinere Tsunamis und noch zwei Nachbeben von je ca. 2 Minuten Länge. Verschont wurden Rotlichtviertel Lissabons (Alfama) und auch grosse Teile der Oberstadt.

Die Region Lissabon hatte damals 275.000 Einwohner und es starben davon 30.000 bis 100.000 Menschen, auch in den umliegenden Dörfern und Kleinstädten. Im Spital Hospital Real de Todos os Santos (Königliches Allerheiligenhospital) verbrannten 100e Patienten.

Die Verluste an Gebäuden und kulturellen Werten waren gigantisch. Königliche Paläste, Bibliotheken, das Opernhaus und die Staatsbibliothek mit über 70.000 Büchern, Aufzeichnungen (Vasco da Gama u.a.) und wertvollsten Bildern (Tizian, Rubens, Correggio u.a.) wurden unwiederbringlich zerstört.

Lissabon
                                      um 1660
Lissabon um 1660 [11]

Fernwirkungen des Erdbebens

Das Beben war derart stark, dass in Luxemburg Häuser einstürzten. Noch in Venedig wankten Häuser. Das Beben war bis Finnland, Azoren und Kapverden sowie in halb Afrika spürbar. In Schottland und in der Schweiz hoben und senkten sich die Wasserstände der Seen.

Der Tsunami des Erdbebens von Lissabon war derart stark, dass er auch in der Nordsee, im Mittelmeergebiet und bis in die Karibik gigantische Schäden anrichtete:
-- die englische Südküste wurde mit einer 3 Meter hohen Flutwelle getroffen
-- in Holland und in Schweden rissen sich Schiffe aus den Verankerungen
-- die Küste Nordafrikas wurde mit einer 20 Meter hohen Flutwelle überschwemmt
-- in der Karibik wurden die Inseln Martinique und Barbados verwüstet.

An der Mittelmeerküste starben 10.000 Menschen durch das Beben und den Tsunami, z.B. im heutigen Marokko.

Tsunamikarte vom Erdbeben von
                                      Lissabon vom 1. November 1755
Tsunamikarte vom Erdbeben von Lissabon vom 1. November 1755 [8]

Lissabon um 1540 ca. und
                                        die Verluste und die Grossfeuer
                                        und Tsunamis durch das Erdbeben
                                        vom 1. November 1755
vergrössern Lissabon um 1540 ca. (noch mit Stadtmauer mit Spitzenden, die dann 1755 fehlen) und die Verluste und die Grossfeuer und Tsunamis durch das Erdbeben vom 1. November 1755 [9]

Wiederaufbau - Bruch mit dem grossen Kolonialismus - philosophische Fragen

Insgesamt wüteten die Feuer 5 Tage lang [web05]. Als Erinnerung an das Erdbeben wurden im Zentrum von Lissabon die Ruinenreste des Carmo-Klosters ("Convento do Carmo") stehengelassen. Das Beben provozierte nicht nur den Bruch mit dem "grossen" Kolonialismus, sondern es provozierte auch philosophisch die Frage, wie Gott solche Übel in der Welt zulassen könne.

Der König José I. lebte fortan aus Angst vor Erdbeben in einer Zeltstadt in der Oberstadt. Der Premierminister Sebastião de Mello (später Marquês de Pombal) überlebte das Beben ebenfalls und reagierte absolut pragmatisch und wissenschaftlich: Tote beerdigen, Lebende ernähren, Trupps mit Überlebenden wurden organisiert, um die Leichen sofort herauszuholen und auf dem Meer zu bestatten, Truppen mussten Brände bekämpfen, Plünderer wurden mit Galgen abgeschreckt, 34 Leute wegen des Vorwurfs des Plünderns hingerichtet, die Stadt abgeriegelt, um eine Fluchtbewegung der Überlebenden zu vermeiden, um diese beim Wiederaufbau einzusetzen. Internationale Hilfe floss reichlich, da die Handelsstadt Lissabon gute Beziehungen zu anderen grossen Zentren hatte.

Der Wiederaufbau erfolgte mit breiteren Strassen und mit grossen Plätzen. Andere betroffene Städte wurden nach demselben Prinzip wiederaufgebaut.

Eine Umfrage von Premierminister Pombal über das Erdbeben bei überlebenden Pfarrern ist heute noch im "Torre do Pombo" erhalten und ergab eine Datensammlung, die zu den ersten Prinzipien der modernen Seismologie führte:

  • <die Dauer des Erdbebens
  • die Anzahl der Nachbeben
  • die durch das Beben verursachten Schäden
  • besondere Verhaltensweisen von Tieren vor dem Erdbeben
  • Besonderheiten in Brunnen und Wasserlöchern>
Auch wurde erstmals auf der Welt mit erdbebensicherem Bauen experimentiert.
 

Und was passierte in Asien im selben Jahr 1755?


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3. Bündnisse - Bengalen - Hannover - russischer Zar - Friedrich von Preussen - afghanische Expansion

Volksaufstand in Java: Aufteilung von Mataram in Jogjakarta und Surakarta
1755 kommt es zu einem weiteren Volksaufstand auf Java. Die Kernlande von Mataram werden von den Holländern in die Sultanate Jogjakarta und Surakarta aufgeteilt (Reinhard, S.217).

Erdbeben in Indien
1755 zerstört ein starkes Erdbeben die Akten der portugiesischen Indiengesellschaft "Casa da India" (Reinhard, S.98).

[Mit diesen beiden Erdbeben im selben Jahr 1755 ist Portugal "k.o." und verabschiedet sich vom grossen, verbrecherischen Kolonialismus - ausser in Brasilien].

ab1755
DK-Indien: Dänische Faktorei in Serampore bei Kalkutta
1755 kann die dänische "Asiatisk Kompagni" eine Faktorei in Serampore bei Kalkutta in Bengalen eröffnen (Reinhard, S.151).

Dänische Kompanie
                          "Asiatisk Kompagni", Schiff
Dänische Kompanie "Asiatisk Kompagni", Schiff [12]


1756
Indien-GB: Spannung in Bengalen zwischen dem neuen Nawab Siraj und englischen Truppen
Nawab Siraj-ud-Daula wird neuer Nawab [adliger Regierender in Indien] in Bengalen. Gleichzeitig baut England das Fort William/Kalkutta gegen eventuelle französische Angriffe aus. Nawab Siraj hat aber den Verdacht, die Engländer würden mit seinen Gegnern in Kontakt stehen (Reinhard, S.222).

Nawab
                            Siraj-ud-Daula, Profil
Nawab Siraj-ud-Daula, Profil [13]

Und nun muss man wieder einmal genau hinsehen, wie sich die kriminellen "hohen Christen" in Europa aufführen:

ab Januar 1756
GB-D: "Konvention von Westminster" zwischen England und Preussen
Friedrich II. sucht Bündnispartner zum Schutz des Kurfürstentums Hannover (ungefähr das Gebiet des heutigen Niedersachsen [web08]) und schliesst im Januar 1756 mit der britischen Regierung einen britisch-preussischen Defensivvertrag ab (DTV I. S.283).

Karte mit dem
                          Kurfürstentum Hannover, heute in etwa
                          Niedersachsen
Karte mit dem Kurfürstentum Hannover, heute in etwa Niedersachsen [14]

ab1756
Ö-F-D: Koalition zwischen Österreich und Frankreich gegen Preussen
Graf Kaunitz-Rietberg, österreichischer Staatskanzler, der den "Umsturz aller Bündnisse" nach dem Frieden von Aachen betreibt, überzeugt Maria Theresia für einen politischen Ausgleich mit Frankreich (Marquise Pompadour) zur Bildung einer Koalition gegen Preussen (DTV I. S.283).

ab Mai 1756
F-Ö-D: "Vertrag von Versailles": Angriffsplan zur Vernichtung Preussens
Im Mai 1756 treten der französisch-österreichischen Allianz gegen Preussen weitere Staaten bei: Zarin Elisabeth (aus "persönlichen Gründen"), Sachsen, Schweden und das Reich (ohne Hannover, Hessen-Kassel, Braunschweig). Geplant ist eine gemeinsame Aktion im nächsten Jahr (DTV I. S.283).

Zarin Elisabeth I.
                          von Russland, Portrait
Zarin Elisabeth I. von Russland, Portrait [15] - hat "persönliche Gründe" gegen Preussen, also hatte sie "was" mit einem preussischen Prinzen oder so und will sich dafür rächen, und deswegen machen die kriminellen "Christen" Kriege!

ab August 1756
D-Europa: Präventivkrieg von Friedrich II. ("Siebenjähriger Krieg")
Friedrich II., der von der gemeinsamen Aktion von Versailles Kenntnis bekommen hat, lässt seine Truppen in Sachsen einmarschieren. Nach dem Sieg von Pirna [kleine Stadt bei Dresden] wird Sachsen preussische Operationsbasis. Friedrich II. versucht die Spaltung der gegnerischen Allianz mittels offensiv geführter Vernichtungsschläge (DTV I. S.283).

Und in Indien geraten die Engländer bei Kalkutta in einen Krieg mit dem lokalen Fürsten:

1756
Indien-GB: Krieg um Fort William/Kalkutta zwischen dem Nawab und englischen Truppen - englische Propaganda
Siraj lässt im Sommer 1756 Kalkutta überfallen. Viele Engländer sterben in zu engen bengalischen Gefängnissen. England stilisiert die Niederlage hoch, um eine Rache zu inszenieren. Die Opfer werden mit zu hohen Opferzahlen und einem angeblichen Sachschaden von 200.000 Pfund als Märtyrer hochstilisiert. Die englische Reaktion wird in Madras vorbereitet (Reinhard, S.222).

[Nun, was ist denn das für ein Verhalten der "christlichen" Oberschicht? Das ist eine klare Eskalationstaktik, um die Welt und andere Kulturen zu zerstören].

1757

D: Liquidierung der preussischen Ostindienkompanie
1757 wird die preussische Ostindienkompanie liquidiert (Reinhard, S.153).

Und in Europa ist Preussen in einem Zweifrontenkrieg gelandet. Das konnte doch vorausgesehen werden:
 
D-F-Ö: Siege Preussens gegen österreichische und französische Truppen - russische Besetzung Ostpreussens und Niederlagen Preussens
1757 (-1758): Das preussische Staatsgebiet wird nun von allen Seiten bedroht. Friedrich II. landet einen Sieg gegen österreichische Truppen bei Prag und gegen französische Truppen in Rossbach (Sachsen). Ostpreussen wird nach der Niederlage gegen russische Truppen bei Gross-Jägersdorf (bei Königsberg [web06]) russisch besetzt. Bei Zorndorf (Preussen) jedoch werden die russischen Truppen besiegt. Nach einem weiteren Sieg in Leuthen (Schlesien) siegen österreichische Truppen bei Kolin (Tschechien) und Hochkirch (Sachsen, DTV I. S.283).

Und nun muss man sich vorstellen, was die kriminellen, "hohen Christen" da in "Amerika" machen:

F-GB-"Amerika": Französische Siege in Nordamerika - Sturz der Whig-Regierung in England
"Amerika": Der Krieg in Europa ist eine willkommene Gelegenheit für die "christliche" französische und die englische Regierung, in "Amerika" weitere Gemetzel anzurichten. Französische Erfolge in Nordamerika gegen englische Siedler und Truppen leiten den Sturz der englischen Whig-Regierung herbei.

GB-D: englische Regierung Pitt - Waffenhilfe an Preussen
William Pitt übernimmt die politische Leitung, verstärkt die Flotte und die Truppen in Amerika. Gleichzeitig liefert er Preussen Kriegsmaterial mit dem Leitspruch: "Kanada wird in Schlesien gewonnen" (DTV I. S.283).

William Pitt,
                            Portrait
William Pitt, Portrait [16]

[Pitts Strategie ist es, alle anderen Mächte auf dem europäischen Kontinent und auf der ganzen Welt zu schwächen - mehr Zerstörertum ist nicht möglich, aber hohe "Christen" lernen ja nicht, was Frieden ist...]

Und England "agiert" nun auch in Indien mit noch mehr Zerstörung:

GB-Indien/Bengalen: Englische Racheaktion und Sieg unter Robert Clive gegen den bengalischen Nawab - afghanische Invasion bis Delhi

England entsendet von Madras aus 1600 Mann und 12 Schiffe unter Leitung von Robert Clive. Zehn Schiffe erreichen Kalkutta (Reinhard, S.222). Clive nutzt die Rivalität indischer Fürsten aus und gewinnt Kalkutta (Fort William) zurück. Er benutzt einen Verrat zum Sieg von Plassey [in Bengalen] gegen eine 20fache französische Übermacht und begründet so die englische "Herrschaft" auf dem indischen Subkontinent (DTV I. S.283). Dem englischen Hauptmann Robert Clive gelingt auch die Einnahme der französischen Hauptstadt Arcot [bei Madras]. Gleichzeitig gelingt ihm die Verteidigung der Stadt gegen eine zig-fache französische Übermacht (Reinhard, S.220).

Robert Clive,
                            Portrait  Karte mit Madras und Arcot
Robert Clive, Portrait [17] - Karte mit Madras und Arcot [18]

Nochmals gleichzeitig beginnen afghanische Heere eine Invasion im Westen des Mogul-Reichs. Die afghanische Regierung unter Ahmad Khan Abdali lässt Delhi plündern (Reinhard, S.219). Der bengalische Nawab wird nun absolut erpressbar (Reinhard, S.222).

Das afghanische Reich erstreckt sich aber schlussendlich nicht bis Delhi:

Karte des
                            Afghanischen Reichs von 1762
Karte des Afghanischen Reichs von 1762 [19]

GB-Indien/Bengalen: Waffenstillstand des bengalischen Nawab mit der Company
In einem Waffenstillstand müssen die Franzosen den englischen Sieg anerkennen. Gleichzeitig dürfen die Franzosen ihre Besitzungen in Hyderabad behalten. Dupleix wird wegen seinem Misserfolg von der französischen Krone aus Indien abberufen (Reinhard, S.220). Der Nawab muss der englischen Company Zugeständnisse machen:

-- Gewährung der umstrittenen Privilegien des Mogul-Kaisers
-- Gewährung des Rechts auf Befestigung von Kalkutta
-- Entschädigung (Reinhard, S.222).

GB-Indien/Bengalen: Weitere Rachepläne von Nawab Siraj gegen die Company - Verschwörung von Clive
Nawab Siraj erwägt jedoch weiter Rache gegen die Engländer, und auch Robert Clive kommt nicht zur Ruhe. Er  erobert das französische Fort in Chandarnagore und bereitet mit einer Verschwörung mit Siraj-Gegnern den Sturz des Nawabs vor. Nawab Siraj hört aber vom Plan, so dass neuer Konflikt vorprogrammiert ist (Reinhard, S.222).

1757
Indien/Bengalen: Englischer Sieg durch Desertionen in der Schlacht bei Plassey (Palashi) - Tötung von Nawab Siraj durch neuen Nawab - Zugeständnisse an die Company und Robert Clive

Am 23.Juni 1757 stehen sich bei Plassey (Palashi in Bengalen [web09]) die Heere von Nawab Siraj mit 49.000 Mann und 40 Kanonen und von Robert Clive mit 3200 Mann und acht Kanonen gegenüber 8Reinhard, S.222).

Karte des englisch
                          besetzten Bengalen von 1767 mit Kalkutta
                          (Calcutta) und Plassey
Karte des englisch besetzten Bengalen von 1767 mit Kalkutta (Calcutta) und Plassey [20]

Siraj muss aber ansehen, wie seine "eigenen" Leute scharenweise Anhänger seines Sturzes sind und desertieren (Reinhard, S.222). Clive gewinnt den Kampf bei nur zehn eigenen Verlusten (DTV I. S.283). Danach setzt er in Bengalen einen neuen Nawab ein. Dieser lässt den alten Nawab Siraj sofort töten und muss der Company Zugeständnisse machen:
-- Garantie der Privilegien für die Company
-- Leistung von "gewaltigen" Reparationen
-- Abtretung von Steuereinnahmen aus Gebieten südlich von Fort William/Calcutta
-- Zahlung einer Spezialprämie "jagir" an Clive über Dorfeinnahmen (Reinhard, S.223).

Nun aber siehe man sich an, was in Bengalen unter der englisch-"christlichen" Herrschaft passiert:

1757-1765
GB-Bengalen: Hemmungsloses englisches Ausplündern von Bengalen

Ab 1757 nach der siegreichen "Schlacht von Plassey" können die Angestellten der Company sich in Bengalen fast unumschränkt bereichern (Reinhard, S.224). Die Angestellten wetteifern in der "Goldenen Zeit der Plünderung Bengalens" (Reinhard, S.231) geradezu, wer Bengalen besser ausplündern kann (Reinhard, S.231). Die Methoden sind einfach mit der überlegenen militärischen Gewalt durchsetzbar:
-- wenn ein Nawab nach der eigenen Wiedererlangung der Macht strebt, wird er regelmässig ausgewechselt
-- jeder neue Nawab muss neue Abgaben an die Company und Geschenke an die Angestellten leisten
-- die Company kassiert so bis 1765 insgesamt 10.731.683 Pfund, davon 3.770.883 in bar, den Rest als Grundrente
-- die Angestellten der Company kassieren bis 1765 2.169.665 Pfund (Reinhard, S.224).

Zudem haben die Angestellten der Company die Möglichkeit, zu neuen Geschäften zu kommen:
-- sie sind von allen Abgaben befreit
-- sie setzen ihre Befreiung von Abgaben auch mit Gewalt durch
-- die indischen Konkurrenz muss bis zu 40 % Zoll bezahlen
-- Nawabs, die für Gleichberechtigung eintreten, werden gestürzt (Reinhard, S.224).

Der englische Raub in Bengalen ist dermassen hoch, dass 1757 zum ersten Mal seit der Antike der Silberstrom umkehrt und Silber von Bengalen nach London fliesst. Mit den Einnahmen aus Bengalen werden finanziert:

-- der Wareneinkauf für Europa
-- der China-Handel
-- die Kriegspolitik vor Ort [in Bengalen und in Indien] (Reinhard, S.224).

1758

Es wütet europäischer Krieg in Europa, Amerika und Indien: Weltkrieg ("Siebenjähriger Krieg")
Europa: 1758 greifen französische Truppen das preussische Krefeld an. Ferdinand von Braunschweig wehrt im britischen Dienst die französische Armee erfolgreich ab (DTV I. S. 283).

Und nun wird auch in Nord-"Amerika" der grosse Krieg der europäischen "Christen" gemacht:


Karte von
                                  Nord-"Amerika" vor 1763 mit
                                  Neu-England, Neu-Frankreich und
                                  Neu-Spanien, und alle Ureinwohner und
                                  Primärnationen gibt es nicht...
Karte von Nord-"Amerika" vor 1763 mit Neu-England, Neu-Frankreich und Neu-Spanien, und alle Ureinwohner und Primärnationen gibt es nicht... [21]

Und eigentlich hatte Frankreich vor, die englischen Kolonien irgendwann zu umzingeln und ins Meer zu werfen, aber das wurde dann durch die englischen "Ausweitung" verhindert - alles auf ausländischem Boden...



"Amerika": 1758 stossen die englischen Truppen in Amerika gegen die französischen Kolonialisten bis zum Ohio vor und können die Forts Louisbourg und Duquesne (Reinhard, vol.I, p.220?) wobei Fort Duquesne das spätere Pittsburg ist (DTV I. S.283).

Indien: Französische Truppen schlagen englische Truppen auf indischem Boden in "Amerika" (Reinhard, S.220).

Strukturreform bei der englischen East India Company: Residentensystem - Hastings in Murshidabad
1758 wird bei der Company nach holländischem Vorbild das Residentensystem eingeführt. Warren Hastings wird Resident beim Nawab in Murshidabad (Reinhard, S.225).

Warren Hastings,
                            Portrait  Karte von Bengalen von 1767 mit
                            Murshidabad (englisch: Moorshedabad)
Warren Hastings, Portrait [22] - Karte von Bengalen von 1767 mit Murshidabad (englisch: Moorshedabad) [23]

ab 1758
GB-Indien: Kriegsvorbereitungen der Inder gegen die Engländer
Ab 1758 verbündet sich einer der abgesetzten Nawabs mit dem Nawab (auch "Wazir" genannt) von Oudh (heute Awadh genannt [web10]) und dem Mogul-Kaiser. Ziel ist es, die Engländer aus Indien zu vertreiben (Reinhard, S.224).


Karte mit dem oberen Teil des
                                  indischen Subkontinents mit Bengalen,
                                  Orisa (Orissa), Oudh (Audh), Panjab,
                                  Sindh, Gudjrat (Gujarat) etc.
Karte mit dem oberen Teil des indischen Subkontinents mit Bengalen, Orisa (Orissa), Oudh (Audh), Panjab (Pandschab), Sindh, Gudjarat (Gujarat) (Gujarat) etc. [24]

Man sieht, Indien gab es noch lange nicht, sondern das waren viele Fürstentümer wie in Europa bis 1600 auch. All diese Gross-Staaten-Politik und "zentralistische" Politik diente nur der Kriegstaktik zur "Bündelung der Kräfte".


ab 1758
GB-Bengalen: Verringerte englische Silberlieferungen aus Bengalen wegen Kriegsvorbereitungen in Indien
Ab 1758 beginnen sich, die Silberlieferungen aus Bengalen wegen Kriegsvorbereitungen in Indien bereits zu verringern (Reinhard, S.224).

1759
Weltkrieg ("Siebenjähriger Krieg")

Europa: 1759 greifen französische Truppen das preussische Minden an und werden von Ferdinand von Braunschweig, der im britischen Dienst steht, erneut erfolgreich "abgewehrt". Es folgt ein gemeinsamer russisch-österreichischer Angriff. In der Schlacht bei Kunersdorf wird beinahe das ganze preussische Heer vernichtet. Die Allianz aber ist sich uneinig über die Beuteverteilung. Berlin wird geplündert, aber ein "miracle de la maison de Brandenbourg" ["Wunder des Hauses Brandenburg"] verhindert die Aufteilung Preussens (DTV I. S.283).

Und auch in "Amerika" wird zwischen den "hohen Christen" Krieg geführt:

Amerika/Karibik: Die englischen Truppen stossen 1759 bis zum St.-Lorenz-Strom vor und erobern Quebec, das "Herz der feindlichen Macht" [Frankreich].  Und englische Schiffe erobern in der Karibik das französische Guadeloupe (DTV I. S.283).

Und auch in Bengalen wird weiterhin Krieg geführt. Man schaue genau hin, was die "hohen Christen" dort anrichten:

Bengalen: Die V.O.C. startet einen Angriff auf das englische Bengalen. Robert Clive kann die Holländer aber abwehren. Nach dem erneuten Sieg der Engländer wird die Company endgültig Herrin in Bengalen. Alle Geschäfte laufen mit englischer Duldung oder unter englischer Kontrolle. Der Nawab steht in völliger britischer Abhängigkeit. Die letzten Franzosen werden vertrieben (Reinhard, S.223), so aus Balasore, Dacca und Patna (Reinhard, S.155).

Karte von Bengalen
                            von 1767 mit Balasore (unten), Dacca (Mitte)
                            und Patna (links oben)
Karte von Bengalen von 1767 mit Balasore (unten), Dacca (Mitte) und Patna (links oben) [25]

Ab 1759 plant Robert Clive die völlige Übernahme der Souveränität durch die Engländer in Bengalen, egal, ob durch die Company oder die britische Regierung. Die Einnahmen wären derart hoch, dass damit das Defizit im englischen Staatshaushalt ausgeglichen werden könnte (Reinhard, S.223).


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4. Ausweisung von Jesuiten aus Portugal und dessen Kolonien

1759: Portugal, Kolonien: Ausweisung der Jesuiten aus Portugal
(DTV I. S.287)

3. September 1759: Die Ausweisung der Jesuiten aus Portugal [aus: web11]

"Christen" hetzen gegen "Christen" - das ist doch ganz normal. So sind die kriminellen "Christen" eben. Diese Ausweisung der Jesuiten kommt nämlich auch nicht "einfach so", sondern das steckt viel Lüge und Imperialismus dahinter:

-- die Jesuiten widersetzten sich weltweit der Aufklärung, aber auch dem Absolutismus, und dadurch wurden sie in Portugal zum Feindbild des aufgeklärten Ministers Marquis von Pombal (der ein absoluter Gegner der Jesuiten war und alle möglichen Manöver gegen sie fuhr, um sie zu vernichten [web12])
-- dann wurde den Jesuiten die Schuld in die Schuhe geschoben, dass sich Ureinwohner in Brasilien für einen Gebietstausch mit Spanien nicht umsiedeln lassen wollten, sondern es kam zu einem 5 Jahre dauernden Kleinkrieg der Ureinwohner gegen Portugal
-- Pombal erfand dann noch den Vorwurf, die Jesuiten würden einen "Staat im Staate" bilden
-- Ende 1755 predigte dann ein italienischer Jesuit - Gabriel Malagrida - nach dem Erdbeben von Lissabon (1.11.1755), dies sei die Strafe für eine gottlose und kirchenfeindliche Politik
Jesuit
                                    Gabriel Malagrida, Portrait
Jesuit Gabriel Malagrida, Portrait [26]

-- im September 1758 erfolgte ein Attentat auf den König von Portugal, das Pombal ohne jegliche Beweise wieder den Jesuiten in die Schuhe schob, nun wurden Jesuiten-Prediger verhaftet (Malagrida u.a.) und Dekrete von Joseph I. (19. Januar 1759) verfügten den Einzug des Ordensvermögens, das Verlassen der Ordenswohnungen und das Verbot, mit Weltlichen zu verkehren, und am 3. September 1759 kam der Ausweisungsbefehl, im Oktober die Vertreibung [web11].

So viel zum "christlichen" Demokratieverständnis...

Es kann angenommen werden, dass der Orden grosse Landbesitzungen hatte, aber dass in Lissabon selber nach dem Erdbeben kaum noch etwas übriggeblieben war, was Häuser, Gebäude oder sonstige Besitzgegenstände anbelangt...




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5. Kriege - China öffnet den Hafen von Kanton (Guangzhou) - Afghanistan - Mysore - Zar Peter III. für 6 Monate - Preussen - Neufrankreich ist vernichtet

1760

Es wütet europäischer Weltkrieg in Europa, Amerika, Afrika und Indien ("Siebenjähriger Krieg")

Die kriminellen "Christen" überziehen die halbe Welt mit Krieg:

Europa
: Die preussischen Truppen von Friedrich II. landen bei Torgau (bei Leipzig) einen Sieg gegen österreichische Truppen und ebenso einen Sieg bei Liegnitz (Schlesien). Preussen kann sich finanziell mit unterwertiger Münzprägung retten, Österreich jedoch versinkt in der Staatsschuld (DTV I. S.283).
Amerika: Die Vernichtung von Neu-Frankreich: Im selben Jahr 1760 erobern englische Truppen der Regierung Pitt das französische Montreal. Den Engländern gelingt gegen die französischen Forts der Durchbruch zu den Grossen Seen (DTV I. S.283).
Afrika: Bis 1760 werden alle französischen Stützpunkte in Senegambien (heute Senegal und Gambia [web12]) englisch besetzt. Englische Schiffe erreichen Seesiege in Lagos und Quiberon und begehen Überfälle auf französische Häfen (DTV I. S.283).
Indien: Das französische Heer verliert eine Schlacht bei Wandiwash (auch Vandavasi genannt [web13]) zwischen Madras und Pondichéry.

Karte von Tamil
                            Nadu mit Madras und Vandavasi (englisch:
                            Wandiwash)  Eyre Coote, Portrait  Thomas Arthur Comte de Lally, Portrait
Karte von Tamil Nadu mit Madras und Vandavasi (englisch: Wandiwash) [27] - Eyre Coote, Portrait [28] - Thomas Arthur Comte de Lally, Portrait [29]

Die französischen Eroberungen gehen gegen den englischen Befehlshaber Eyre Coote wegen ungeschickter Führung des französischen Oberbefehlshabers Thomas Arthur Comte de Lally und aufgrund der britischen Überlegenheit auf See wieder verloren. Der französische Befehlshaber Charles-Joseph Patissier de Bussy wird aus Hyderabad abberufen (Reinhard, S.220).

China schränkt die europäischen Mächte auf Kanton ein
1760 beschränkt die chinesische Regierung die europäischen ["christlichen"] Mächte auf den Hafen Kanton (Reinhard, S.86,176).

Karte von China
                            mit Kanton / Canton / Guangzhou  Karte von China ohne
                              Tibet+Mandschurei aber mit Korea von 1759
                              von Robert&Gibsonvergrössern
Karte von China mit Kanton / Canton / Guangzhou (Grenzen des 21.Jh.) [30] - Karte von China ohne Tibet+Mandschurei aber mit Korea von 1759 von Robert&Gibson [31]

England: Robert Clives Auftreten in Grossbritannien - Clive im Unterhaus als "Baron Clive of Plassey" - Clives Manöver gegen die Leitung der "East India Company", Laurence Sulivan - Clive wird erneut Gouverneur von Bengalen

Clive erregt mit seinem Ruhm und seinem Reichtum ungeheures Aufsehen. Der ehemalige einfache Angestellte der "East India Company" pflegt nun einen aristokratischen Lebensstil mit einem "Lord"-Titel. Dabei ist er nicht der einzige, der in Kolonialkämpfen in Indien und Bengalen einen Aufstieg in die Aristokratie geschafft hat.

[Nur die vielen Verlierer werden nie erwähnt, weil diese zum Teil getötet worden sind und keine Stimme haben!]

Clive stürzt sich in die Politik und wird zum "Baron Clive of Plassey" mit einem Unterhaussitz. Im "East India House" wird eine Clive-Statue in römischer Imperatortracht aufgestellt und der König erhebt Clive zum "Ritter des Bath-Ordens" (Reinhard, S.223).

Gleichzeitig versucht Clive ein Manöver gegen die nach seinem Geschmack zu wenig aggressive Leitung der "India East Company". Laurence Sulivan, der massgebende Direktor der Company, will keine Eroberungspolitik. Gleichzeitig bedroht Sulivan mit seiner Einstellung das "jagir" (Landgutverpachtung auf dem indischen Subkontinent [web14]) von Clive, das dieser ohne Erlaubnis von Sulivan erhalten hat und Grundlage seines Reichtums ist. Clive versucht mit dem Aufkauf von Anteilen und Strohmännern, Laurence Sulivan zu verdrängen, was ihm aber nicht gelingt (Reinhard, S.223).

Laurence Sulivan
                            von der englischen Ostindischen Kompanie,
                            Portrait:
Laurence Sulivan von der englischen Ostindischen Kompanie, Portrait [32]. Er lässt sich von Clive nicht verdrängen.

Clive kann es aber mindestens durchsetzen, erneut zum Gouverneur von Bengalen ernannt zu werden, um den "Augiasstall auszumisten". Gegen die eigenmächtige Bereicherung der Angestellten der Company soll energisch "vorgegangen" werden... (Reinhard, S.223).

1761
Indien: Afghanischer Sieg über die Marathen bei Panipat
1761 weiten die Afghanen ihre Invasion auf dem indischen Subkontinent aus und schlagen bei Panipat die Marathen. Der Druck auf Bengalen und Südindien durch die aufständischen Marathen ist vorübergehend genommen (Reinhard, S.219).

Karte mit Lahore,
                            Delhi und Panipat
Karte mit Lahore, Delhi und Panipat [33]

1761 (bis 1782)
Ind. Subkontinent: Muslimführer Haidar Ali im Fürstentum Mysore
1761 kommt Muslimführer Haidar Ali im Hindu-Fürstentum Mysore in Südindien an die Macht (Reinhard, S.226).

Karte des indischen
                          Subkontinents 1760
Karte des indischen Subkontinents 1760 [34]

Sp: Weltkrieg ("Siebenjähriger Krieg") in der Karibik, Ost-Asien und Indien
Karibik und Ost-Asien: 1761 nach dem Kriegseintritt Spaniens gegen England besetzen englische Truppen Kuba und die Philippinen (DTV I. S.283).

F-GB-Indien: Französische Niederlage gegen GB auf indischem Boden Todesurteil gegen Thomas Arthur (Lally) in Frankreich
Die französischen Truppen unter Thomas Arthur Comte de Lally müssen sich in Pondichéry den Engländern ergeben. Thomas Arthur wird in Frankreich wegen der Niederlage zum Tode verurteilt (Reinhard, S.220).


1762
Kriegswende im Weltkrieg ("Siebenjähriger Krieg"):

Tod der russischen Zarin Elisabeth - Nachfolger Peter III. verlässt die Allianz gegen Preussen - Mord an Peter III.
1762 stirbt die russische Zarin Elisabeth. Der Nachfolger, Peter III., ist ein Bewunderer Friedrichs II. Er tritt aus der Allianz gegen Preussen aus und wird (dafür) ermordet (DTV I. S.283) oder auch nicht.

Tja, und dann ist da wahrscheinlich oder unwahrscheinlich ein Mord oder nicht, das soll jeder selbst entscheiden. Wikipedia hat da ein paar Daten:


Zar Peter III. von
                                        Russland, Zar für die ersten 6
                                        Monate von 1762
Zar Peter III. von Russland, Zar für die ersten 6 Monate von 1762 [35]

Zar Peter III. war ein deutsch-russisches Kind aus Schleswig-Holstein und verehrte Friedrich II. von Preussen, mit dem er in regelmässigem, direkten Briefkontakt stand. Als in Russland kein Nachfolger zur Verfügung stand, wurde er nach Petersburg gezwungen, auch mit einer Zwangsheirat mit Katharina, die er verabscheute. Katharina hatte dann ihre eigenen Liebhaber. Als Zar ab Januar 1762 war Zar Peter III ein Sozialrevolutionär. Sein Friede mit Preussen war noch verständlich, auch sein Projekt für einen Indienhandel. Aber russische Truppen in preussischen Uniformen für Preussen waren dann doch zu viel, vor allem, weil Katharina gegen Preussen stand. Schlussendlich wurde Peter III. mit einer Intrige entmachtet: Katharina gebar von einem Liebhaber einen Sohn, und dies war das Signal zur Abdankung von Peter III. Er wurde mit einem kleinen Militärputsch zur Unterschrift gezwungen, dass er seine Aufgabe nicht bewältigen könne. Dann wurde er an einen isolierten Ort gebracht, wo er unter "ungeklärten Umständen" am 6. Juli 1762 (julianisches Kalenderdatum) mit 34 Jahren starb. Gerüchte besagen immer wieder, Katharina habe ihren Zwangs-Ehemann umbringen lassen. Es kann aber auch ein natürlicher Tod gewesen sein (er soll sehr alkoholsüchtig gewesen sein [web16]). Die Bevölkerung reagierte mit Peters Abdankung und seinen Tod gleich mit 5 Aufständen gegen die "christlich-orthodoxe" Ordnungsmacht der nachfolgenden Katharina II. ... [web15]

Das ist doch alles ganz normales, "christliches" Verhalten der "hohen Adelsklasse"!



Nachfolgerin Katharina II. stellt den Krieg ein - Zwang zu Verhandlungen
Die Nachfolgerin Katharina II. lässt den Krieg gegen Preussen einstellen und lässt die ermüdeten Allianzpartner Österreich, Frankreich und Schweden alleine "weitermachen" (DTV I. S.283).

Karibik: Englische Schiffe besetzen die "französische" Insel Martinique in der Karibik
(DTV I. S.283).

1763
"Friede zu Hubertusburg" für Europa: Preussen wird Weltmacht

Die Territorialverteilung vom Frieden von Aachen 1748 bleibt bestehen. Friedrich II. wird zum "Friedrich dem Grossen" und entzündet ein erstes deutsches Nationalgefühl der Deutschen. Preussen wird zur 5. anerkannten "Grossmacht". Frankreichs Misserfolge bringen dem französischen Hof gewaltige Kritik (DTV I. S.283).

Friedrich der
                            Grosse, Portrait
Friedrich der Grosse, Portrait [36]

Weltkrieg: "Friede von Paris" für Amerika, Afrika und Indien:

Entstehen des britischen Weltreichs in "Amerika" und Indien

1763: Neu-Frankreich ist vernichtet:

Karte
                                  Nord-"Amerikas" mit
                                  englischen, spanischen und russisch
                                  besetzten Gebieten und französisch
                                  besetzten Inseln
Karte Nord-"Amerikas" mit englischen, spanischen und russisch besetzten Gebieten und französisch besetzten Inseln [37]

-- Grossbritannien "gewinnt" die Mississippigrenze
-- Kanada von Frankreich und Florida von Spanien gehen an England
-- Louisiana [damals ein riesiges Gebiet von der Karibik bis zu den Rocky Mountains] wird an Spanien vergeben (DTV I. S.283)

[-- Neu-Frankreich ist vernichtet - die Ureinwohner fragt niemand oder werden von den rassistischen Engländern und später "Amerikanern" vertrieben ("Marsch der Tränen" etc.)]

-- in Afrika gewinnt England Kap Breton und Senegambien von Frankreich (DTV I. S.283)
-- in Indien wird Pondichéry den Franzosen zurückgegeben, wird aber neu als "offene Stadt" definiert. England hat den Beginn seiner Hegemonie über Indien und Bengalen erfolgreich begonnen (Reinhard, S.220).

Pitt wird nach Cromwell und Wilhelm III. von Oranien als "Dritter Baumeister des britischen Weltreichs" gefeiert (DTV I. S.283).


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6. Französische Inseln - Oudh wird britisch besetzt - Bengalen mit Clive - Vertreibung der Jesuiten aus Spanien und den spanischen Kolonien 1767

1764

F: Ile de Bourbon und Ile de France an französische Krone
1764 werden die Ile de Bourbon/Réunion und die Ile de France/Mauritius an die französische Krone abgetreten (Reinhard, S.150).

F: Französisch befestigte Kolonialstädte: Pondichéry, Chandarnagore und Mahé
Auf dem indischen Subkontinent bleiben diese drei Städte mit französischen Garnisonen unter der Führung der "Compagnie" (Reinhard, S.150).

GB-Indien: Britischer Sieg gegen indische Rebellion bei Buxar - Eroberung von Oudh
1764 wird die Allianz des Nawab von Oudh und dem Mogul-Kaiser von britischen Truppen geschlagen. Die Konsequenzen sind:

-- Oudh wird britisch erobert
-- der Kaiser schliesst sich wieder der Kompanie an
-- Robert Clive verzichtet auf die Eroberung von Delhi
-- die englische Herrschaft über ganz Bengalen steht noch fester
-- der Nawab wird abgesetzt und ein Nawab-Stellvertreter von der Company eingesetzt, der die gesamte Verwaltung leitet: Saiyid Muhammed Reza Khan (Reinhard, S.224).

GB-Indien: "Friedensregelung" von Robert Clive: Clive verkauft Oudh
-- Clive gibt Oudh gegen fünf Millionen Rupien an seinen Nawab zurück
-- Oudh fungiert nun als englisch abhängiger Pufferstaat an der Nordwestgrenze (Reinhard, S.224).

1765
GB-Indien: Warren Hastings wird Rat in Madras (bis 1769)
(Reinhard, Bd.I, S.225)

ab 1765
GB-Bengalen: Billiger, englischer "Silberbezug" in Bengalen - englisches Wechselbriefsystem
Ab 1765 kann die "East India Company" in Bengalen billig Silber "beziehen" und damit den China-Teehandel finanzieren. Die Finanzierung aus England wird zu über 80 % mit leichten britischen Wolltuchen bestritten. Ebenso fängt sich ein Wechselbriefsystem an zu etablieren (Reinhard, S.179).

[Dieses Silber in Bengalen kommt wahrscheinlich aus Verkäufen an andere Länder].

1766
F: Hinrichtung von Thomas Arthur (Lally) in Frankreich
Wegen der Niederlage in Indien wird der 1761 zum Tode verurteilte Thomas Arthur Comte de Lally in Frankreich hingerichtet (Reinhard, S.220). 

1767
GB-Indien: Robert Clive installiert in Indien das "Duale System" mit Hilfe des Mogul-Kaisers
Clive installiert 1767 den Mogul-Kaiser im Distrikt Allahabad bei einem Tribut von jährlich 2,6 Millionen Rupien. Der Mogul-Kaiser überträgt die Steuererhebung und Zivilgerichtsbarkeit von Bengalen, Bihar [westlich oberhalb von Bengalen] und Orissa [westlich unterhalb von Bengalen] auf die Company. Es ergibt sich dadurch eine Gewaltenteilung zwischen Kaiser und Company:
-- die Company regelt die Steuern und die Ziviljustiz
-- der Nawab übernimmt Militär und Strafgerichtsbarkeit (Reinhard, Bd.1, S.224).

Faktisch liegen jedoch alle Hoheitsrechte bei der Company, denn sie kann den Nawab jederzeit austauschen (Reinhard, S.224).

GB-Bengalen: Clives Massnahmen gegen Bereicherung greifen nur teilweise
1767 kann Clive die Bereicherung nur eindämmen, aber nicht beenden. Es verbreitet sich ein stillschweigendes Einverständnis zur weiteren Bereicherung in Bengalen auf niedrigem Niveau, weil die Direktoren Gehaltserhöhungen für die Angestellten der Company als zu kostspielig ablehnen. Somit kommt es die Company billiger, die Bereicherung zu dulden (Reinhard, S.224).

ab 1767
GB: Finanzkrise der "East India Company": Hohe Abgaben wegen amerikanischen Kolonien, Spekulation um Bengalen und zu hohe Dividenden
-- ab 1767 ist die Company verpflichtet, jährlich 400.000 Pfund nach London abzuführen, weil England jährlich 480.000 Pfund für die amerikanischen Kolonien ausgibt
-- ab 1767 gehen nach der Installierung des "Dualsystems" in Bengalen die Bengalen-Aktien in London in die Höhe, so dass die Company die Spekulation durch überhöhte Dividenden weiter anheizt (Reinhard, S.224).

->> Die Company muss kurzfristig Kredite aufnehmen (Reinhard, S.225).

1767
Spanien, Kolonien: Ausweisung der Jesuiten
1767 werden durch den Grafen Aranda alle Jesuiten aus Spanien und den Kolonien ausgewiesen (DTV I. S.287). Die Ordensgüter der Jesuiten werden verschleudert, was zu schweren sozialen und wirtschaftlichen Krisen in den Indianer-Reduktionen führt (DTV I. S.277).

[Der weisse Rassist aus Europa hat sich wieder einmal durchgesetzt. Den Ureinwohnern wurde wieder einmal nichts abgegeben].


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7. Expeditionen von James Cook nach Tahiti, Neuseeland, Australien, Hawaii und Beringstrasse - Botoner Teesturm und die Unabhängkeit der rassistischen "USA" - Indien - "Friede von Versailles" von 1783

1769-1771
GB-Australien: Expedition von James Cook nach Tahiti
James Cook hat das Kartenmaterial von William Dampier. Er passiert die Magellanstrasse (Huby, S.18). Cooks Expedition experimentiert mit Nahrung gegen Skorbut. Es sind Malz und Sauerkraut an Bord [web17]. Auf Tahiti landet Cook Mitte April 1769 in der Matavai-Bucht (am Venus-Cap, "Pointe Vénus" [web18]) und dann richtet seine Astronomie-Gruppe auf der Insel ein Observatorium ein, um am 3. Juni 1769 den Durchgang der Venus vor der Sonne zu beobachten [web17].

James Cook mit
                            einer Karte  Karte von Tahiti im Pazifik  Tahiti, Panorama
James Cook mit einer Karte [38]  - Karte von Tahiti im Pazifik [39] - Tahiti, Panorama [40]

Dieses astronomische Ereignis ist der eigentliche Zweck der Expedition:

<Diese Expedition wurde auf Empfehlung der Royal Society unter der Präsidentschaft des Astronomen Lord Morton unternommen, um im Rahmen einer international angelegten Messkampagne den Durchgang des Planeten Venus vor der Sonnenscheibe – den Venustransit vom 3. Juni 1769 – auf Tahiti zu beobachten. Dieses astronomische Großprojekt hatte die Bestimmung der Entfernung Erde–Sonne und damit – auf Basis des dritten Kepler-Gesetzes – die Berechnung der Abstände aller anderen Planeten im Sonnensystem zum Ziel.> [web17]

Ausserdem ist noch eine Botanik-Gruppe mit Naturforscher Joseph Banks und dem schwedischen Botaniker Daniel Solander auf Cooks Schiff mit dabei(beide Mitglieder der "Royal Society") [web17]. [Zwischen 0 und 2241m ist die Biodiversität sicher hoch].

Eindrücke aus Tahiti
Diademe Mountain
Diademe Mountain [41]
Tahiti, Kanu-Katamaran
Tahiti, Kanu-Katamaran [42]
Tahiti, Blumenkränze
Tahiti, Blumenkränze [43]

Tahiti, Tauchen im Riff und
                                    leuchtend farbige Fische
Tahiti, Tauchen im Riff und leuchtend farbige Fische [44]
Tahiti, Markt in Papeete
                                    (marché municipal)
Tahiti, Markt in Papeete (marché municipal) [45]
Tahiti, Überwasser-Bungalow
Tahiti, Überwasser-Bungalow [46]

Dann segelt Cook mit den Forschergruppen und einem einheimischen Führer namens Tupaia zu weiteren Inselgruppen [web17], bevor er nach Süden in Richtung Australien abdreht (Huby S.18). Dieses Abdrehen nach Australien wird von Cook erst nach der Abfahrt von Tahiti bekanntgegeben, denn er darf den weiteren Befehl erst jetzt öffnen. Die Wissenschaft meint damals, es müsse einen gigantischen "Südkontinent" als Gegengewicht zu den grossen Kontinenten im Norden geben [web17].

1769
F: französische Freigabe des Aussenhandels
1769 gibt die französische Regierung den Aussenhandel frei. Die Liquidation der "Compagnie" wird eingeleitet (Reinhard, S.149).

GB: Börsencrash in London
Wegen der zu grossen Spekulation um die englischen Kolonien kommt es in London zu einem Börsencrash und einer Finanzkrise des Staates (Reinhard, S.225).

1769 (-1772)
GB: Warren Hastings verlässt Madras und arbeitet in London
(Reinhard, S.225)

1769  ca.
GB, Neuseeland, Australien: Expedition von James Cook - Besetzung von Australien

  Karte der
                            ersten Cook-Expedition nach Tahiti,
                            Neuseeland und Australien von 1769-1771
Karte der ersten Cook-Expedition nach Tahiti, Neuseeland und Australien von 1769-1771 [40]

Cook umsegelt Neuseeland und hält die Insel kartographisch fest (Oktober 1769-März 1770 [web17]). Dann "entdeckt" er Ostaustralien (ab 29. April 1770, damals noch "Neu-Holland" genannt [web17]). Nach einem Auflaufen auf das Endeavior-Riff (innerhalb des Great Barrier-Riffs) und einer 6-wöchigen Reparatur mit Sichtung von Kängurus, die zuerst als riesige Hasen beschrieben werden, landet er später nochmals auf Australien [web17] und nennt es "Neusüdwales" (Huby, S.18, [web17]). Er "sichert" so der englischen Krone den Kontinent (Huby, S.18). In Batavia wird das Schiff erneut 3 Wochen lang gründlich instandgesetzt. Einige Besatzungsmitglieder sterben an Durchfall, darunter auch der Astronom Green. In Kapstadt wird das Schiff erneut 4 Wochen lang ausgebessert. Erst am 13. Juli 1771 hatte James Cook wieder englischen Boden unter den Füssen. Die Massnahmen gegen Skorbut mit Malz und Sauerkraut waren sehr erfolgreich [web17].

1769/1770
GB nach dem Börsencrash: Finanzkrise in England
England und Irland erleiden eine heftige Finanzkrise mit Arbeitslosigkeit (Reinhard, Bd.1, S.224).

Bengalen: Hungersnot und Millionen Tote wegen Missernten und Untätigkeit der Company
In derselben Zeit erleidet Bengalen (wegen Missernten und Trockenheit [web19]) eine Hungersnot mit Millionen von Toten (Reinhard, S.224), weil die englische Ostindische Kompanie die Lebensmittelknappheit auch einfach ignoriert und keine Massnahmen ergreift oder auch falsche Produkte in Zeiten einer Hungersnot anbauen lässt. Schätzungen besagen 10 Millionen Hungertote [web19].


1770

GB: Freispruch für Robert Clives
Als Folge von Börsencrash, Hungersnot und Lebensmittelspekulationen in Bengalen wird Robert Clive der "Schwarze Peter" zugeschoben. Er wird angeklagt, aber freigesprochen. Seitdem plagen ihn Depressionen (Reinhard, S.224).

[Nun, das ist doch nur ein ganz normales, kriminelles "christliches" Verhalten, jemanden zu verleumden - und meisten werden die falsch Beschuldigten in diesen kriminellen, "christlichen" Staaten dann auch verurteilt].

1771

Indien-GB: Wiederaufkommen der Marathen mit Mogul-Kaiser in Delhi - Tributforderung an die Company
1771 gelingt es den Marathen wieder, sich zu "erholen". Sie bekommen den Mogul-Kaiser wieder auf ihre Seite und setzen diesen in Delhi wieder ein. Von der Company wird Tribut verlangt (Reinhard, S.225).

DK-China: Beschränkung des Monopols der dänischen "Kompagni" auf das Chinamonopol
Bei der Erneuerung der Statuten der dänischen "Kompagni" wird der Gesellschaft nur noch das China-Monopol zugestanden. Der Indienhandel wird von Fahrt zu Fahrt verpachtet (Reinhard, S.151).

ab August 1771
Cooks Aufzeichnungen bleiben geheim - und Täuschung und Fehlinformationen in der Öffentlichkeit
Cooks Aufzeichnungen werden unter dem Vorwand "mangelnder literarischer Qualität" geheimgehalten und nicht publiziert. Ein Romanautor John Hawkesworth publiziert aus Cooks und Banks' Tagebüchern, bleibt aber ungenau. Dalrymple mit seinem Werk "Terra Australis" verlegt den Südkontinent in Gebiete, die Cook kaum erforscht hat. Aber die englische Admiralität weiss, was Cook mit seinen Karten gesehen und geleistet hat und fordert bald eine zweite "wissenschaftliche" Expedition. Die originalen Aufzeichnungen von Cook werden erst 1863 freigegeben [web17].

1772

GB-Indien: Tributverweigerung der Company gegenüber Delhi
gegenüber dem Mogul-Kaiser der Marathen in Delhi (Reinhard, S.225).

GB: erneuter Börsencrash in London - Stützkredit für die Company - Ruf nach staatlichen Eingriffen bei der Company - Kredit, Dividendenbeschränkung, staatliche Aufsicht bei der Company

1772 kommt es zu einem erneuten Börsencrash in London. Die Company muss bei der Regierung einen Stützkredit beantragen (Reinhard, S.225). Es werden nun in London Stimmen laut, der Staat solle bei der Company eingreifen. Aber weder England noch Indien wollen Bengalen übernehmen, da kein Beamtenapparat zur Verfügung steht. Die Handlungen der Regierung:

-- die Regierung gibt der Company 1,4 Millionen  Pfund Kredit
-- die Company muss Beschränkungen der Dividendenhöhe zustimmen
-- die Company muss die Einführung der staatlichen Aufsicht hinnehmen (Reinhard, S.225).

GB-Indien: Warren Hastings wird Gouverneur von Bengalen
(Reinhard, S.225)

Warren Hastings,
                          Gouverneur von Bengalen
Warren Hastings, Gouverneur von Bengalen [48]

1772-1775
GB-Australien: Zweite Expedition von James Cook
Dieses Mal werden gegen Skorbut nicht nur Malz und Sauerkraut, sondern auch Kohl, Karottengelee und Bierkondensat mitgeführt. Die Expedition besteht nun aus zwei Schiffen. Mit dabei sind dieses Mal Johann Reinhold Forster, sein Sohn Georg Forster, ein klassizistischer Maler William Hodges und zwei Astronomen (auf jedem Schiff einer), um die "time keeper" zu kontrollieren. Cook lässt nun direkt nach nach dem "Südkontinent" suchen, indem er ganz Afrika hinunterfährt und dann in der Nähe der Antarktis in Richtung Australien segelt. Nach dem Erreichen von Neuseeland wird der halbe Pazifik abgesucht und schlussendlich wieder Afrika und Europa erreicht [web17]. Nach der Magellanstrasse entdeckt Cook für die englische Krone dann noch die Inselgruppe "Südgeorgien" (Huby, S.18).

James Cook, Karte
                            der zweiten Expedition 1772-1775
James Cook, Karte der zweiten Expedition 1772-1775 [49]

ab 1772
GB-China: Tee erste Importware Englands
Ab 1772 übersteigt der Wert der englischen Teeimporte den Wert der Baumwollimporte. Der chinesische Tee überrundet alle Produkte (Reinhard, S.178).

1773

James Cook im antarktischen Eis
Im Januar und Februar 1773 [im antarktischen Sommer] ist die Expedition von James Cook mit Eis und Nebel konfrontiert. Im Nebel verlieren sich die beiden Schiffe. Für diesen Fall ist der Treffpunkt auf Neuseeland vereinbart, wo sich beide Schiffe im Mai 1773 im Königin-Charlotte-Sund wieder treffen. Es folgt eine Tour zu den Tonga-Inseln und nach Tahiti [web17].

Afghanistan: Tod des afghanischen Herrschers Abdali
1773 stirbt der afghanische Herrscher Ahmad Khan Abdali (Reinhard, S.219).


Karte des Afghanischen Reichs
                                  im 18. Jh.
Karte des Afghanischen Reichs im 18. Jh. [50]


GB: Umstrukturierung bei der "East India Company": "Regulating Act": Rechenschaftspflichten, Stimmrecht- und Amtsdauerkorrektur, Einführung des Amtes des "Generalgouverneurs"

Der "Regulating Act" von 1773 der englischen Regierung ist der Versuch, die Leitung der Company zu stabilisieren:

-- Erhöhung des Mindestaktienbesitzes für das Stimmrecht im "Court of Proprietors" auf 1000 Pfund
-- Reduzierung des Mehrfachstimmrechts
-- Verlängerung der Amtszeit der Direktoren auf vier Jahre
-- die Direktoren sind dem Schatzamt für die Finanzpolitik rechenschaftspflichtig
-- die Direktoren sind dem "Secretaries of State" für ihre Politik im Ausland rechenschaftspflichtig (Reinhard, S.225).

Nach der Empfehlung von Robert Clive wird eine neue Hierarchie eingeführt:

-- der Gouverneur von Bengalen wird als Generalgouverneur den Gouverneuren von Madras, Bombay und Bencoolen übergeordnet
-- dem Gouverneur von Bengalen wird ein Viererrat zur Seite gestellt, von dem der Gouverneur abhängig ist, wobei nur ein Mitglied des Rates Mitglied bei der Company sein darf
-- über die britischen Untertanen in Indien wird ein oberster Gerichtshof zur Disziplinierung der Untertanen gesetzt

->> das System erweist sich als nicht ausgewogen, vor allem wegen Kompetenzstreitigkeiten zwischen Indien und England (Reinhard, S.225).

Zudem müssen die Statuten der Company alle zwanzig Jahre von der englischen Regierung neu bewilligt werden (Reinhard, S.230).


Und nun muss man sich mal ansehen, was in den britischen Kolonien in "Amerika" passiert - ein so tolles, "christliches" Verhalten:

GB, Boston: "Teesturm" in Boston, Rebellion gegen England in Amerika
1773 wird die Teeladung von drei Schiffen der "East India Company" in Boston als Zeichen der Rebellion gegen Steuerprivilegien von England versenkt. Die englische Regierung sperrt darauf den Hafen und verhängt den Ausnahmezustand (DTV I. S.13).

England verbot den Neu-England-Kolonisten weitere Siedlungstätigkeit gegen die Ureinwohner, installierte dafür extra Truppen und erhöhte den Neu-England-Kolonien die Steuern, um diese Truppen zum Schutze der Ureinwohner zu bezahlen [web21]. Irgendwann brannte dann der weisse Nazi-Rassismus der "Amerikaner" auch gegen die Krone durch: Ein paar als Ureinwohner verkleidete Rassisten schmissen im Hafen von Boston ein paar Teeboxen ins Meer. Eine allfällige Überbesteuerung durch die Krone war NICHT das Problem [web21]. Die Ereignisse um die "Unabhängigkeit" der "USA" von 1763 bis 1788 werden auch als "Amerikanische Revolution bezeichnet [web20]. Die englische Krone reagiert dann mit ein paar Massnahmen [web21], aber die Nazi-Rassisten und Expansionisten der Neu-England-Kolonien ("USA") können sich dann mit List und Tücke gegen die Krone durchsetzen und die Ureinwohner landeten am Ende in Konzentrationslagern, wobei diese "Methode" dann auch im England von Königin Victoria nachgeahmt wurde...

Teesturm von
                            Boston 1773 (Boston Tea Party)
Teesturm von Boston 1773 (Boston Tea Party) [51]: Verkleidete Terroristen werfen Teeladungen ins Meer, um gegen England für mehr Expansion gegen die Ureinwohner mobilzumachen...

1774

James Cook ist wieder im antarktischen Eis
Während des Januars und Februars 1774 (antarktischer Sommer) steuert Cook seine Expedition erneut in Richtung Süden in die Kälte und erreicht dabei den südlichsten Punkt der Expedition. Festland kann keines festgestellt werden. Auf dem Rückweg geht es wieder über Tahiti, das im April 1774 erreicht wird. Während einem erneuten Abstecher nach Neuseeland mit seinem Schiff "Resolution" "entdeckt" er Neukaledonien. Das Partnerschiff "HMS Adventure" verlor den Kontakt und segelt ein halbes Jahr früher nach England zurück (Ankunft im Juli 1774). Cook dagegen nutzt auch noch den nächsten arktischen Sommer für die Landsuche an südlichen Breitengraden und besetzt im Namen der britischen Krone die Inseln Südgeorgien und die Sandwichinseln [web17].

GB: Angeblicher Selbstmord von Robert Clive
(Reinhard, S.224)

GB-Indien: Erster Generalgouverneur Indiens: Warren Hastings (-1785)

Erster neuer Generalgouverneur für Indien wird der Gouverneur von Bengalen (seit 1772) Warren Hastings. Er hat den Ruf, relativ "saubere Hände" zu haben und ein ausgezeichneter Kenner Bengalens zu sein. Er verkörpert einen Mogul-Kaiser-Despotismus mit europäischen Vorstellungen, beherrscht Persisch und Bengali, versteht Sanskrit (संस्कृत [web22]) und Urdu (خوش [web23]). Hastings Aktivitäten in Bengalen sind vielfältig und dienen teils der Völkerverständigung:

-- er fördert die Indologie, Übersetzungen von Hindu- und Moslem-Recht ins Englische, die Übersetzung von englischem Recht ins Bengali
-- es besteht das Bestreben nach Rechtsgrundsätzen bei der Herrschaft mit Verantwortung auch für die Ausgebeuteten
->> Um eingefahrene Handlungsmuster abzubrechen und die Steuern auch in unteren Schichten regelmässig einzutreiben, werden dem Nawab Finanz und Justiz aus den Händen genommen
->> Hastings lässt eine britische Bezirkssteuerverwaltung sowie britische Gerichte in Kalkutta einrichten (Reinhard, S.225). Die lokalen Handelsagenten der Company werden dem "Board of Trade" in Kalkutta unterstellt (Reinhard, S.227).

Hastings muss jedoch zu noch brutaleren Mitteln greifen, um seine Position innerhalb der Company und gegenüber London zu "verteidigen":

Insgesamt muss Hastings "für die Kompanie" drei Kriege gleichzeitig führen. Da zum Beispiel der Geldhunger Londons wegen den amerikanischen Kolonien immer noch anhält, kommt es in Indien unter Hastings zu skrupellosen und brutalen Gelderpressungen gegen verschiedene indische Fürsten und Fürstinnen "im Dienste der Kompanie" (Reinhard, S.225).

GB, Neu-England: Erster "Kontinental-Kongress" in Philadelphia: Boykottbeschluss der amerikanischen Kolonien gegen die "East India Company"
Am ersten Kontinental-Kongress in Philadelphia beschliessen die Delegierten der 13 Neu-England-Staaten die Einstellung des England-Handels, bis die Rechtslage von vor 1763 wieder hergestellt ist (DTV I. S.13).


1775

Die Cook-Expedition auf der Rückreise
Von Südafrika aus macht sich die Cook-Expedition auf die Suche nach einer Matthäus-Insel, die in portugiesischen Karten eingezeichnet ist. Aber eine solche Insel wird nicht gefunden. Die Expedition erreicht England am 30. Juli 1775. Die Besatzung von 112 Mann erleidet 4 Todesopfer, keiner davon wegen Skorbut. Ein Polynesier genannt "Omai" erreicht auch England und wird jeweils vorgezeigt [web17].

Und was machen die "Christen" mit den "völkerkundlichen" Objekten der Südvölker, die sicherlich u.a. auch Ausserirdische darstellen?

<Während der Expedition gesammelte völkerkundliche Objekte aus der Südsee wurden auf Museen Europas verteilt; ein großer Teil davon gelangte in die Cook/Forster-Sammlung des Völkerkundlichen Museums Göttingen.> [web17] - heute die ethnologische Sammlung der Universität Göttingen [web26], englisch: "Göttingen Collection" [web27].

Ethnologische Fundstücke der Cook-Expeditionen in der ethnologischen Sammlung der Universität Göttingen
Holzfigur eines Ausserirdischen
                                  aus Tahiti, ethnologische Sammlung der
                                  Uni Göttingen  Holzfigur eines Ausserirdischen
                                  aus Tahiti, ethnologische Sammlung der
                                  Uni Göttingen
Holzfigur eines Ausserirdischen aus Tahiti, ethnologische Sammlung der Uni Göttingen [55+56]
Geflochtene Matte aus Tonga mit
                                  geometrischen Mustern, ethnologische
                                  Sammlung Göttingen  Geflochtene Matte aus Tonga mit
                                  geometrischen Mustern, ethnologische
                                  Sammlung Göttingen, Nahaufnahme
Geflochtene Matte aus Tonga mit geometrischen Mustern [57+58]
Anhänger aus Tonga aus
                                  Tierzähnen, Angelhaken und Muschel
Anhänger aus Tonga aus Tierzähnen, Angelhaken und Muschel [59]
Flöten der Maori auf Neuseeland
Flöten der Maori auf Neuseeland [60]


Ö: Zweite österreichische Ostindienkompanie
1775 verleiht Maria Theresia dem ehemaligen Mitglied der "East India Company" William, alias Wilhelm Bolts, das Monopol für Überseehandel für die österreichischen Häfen Triest, Livorno u.a. Asiatische Stützpunkte besitzt die Krone noch aus der Zeit Karls VI. (Reinhard, S.153).

1775 ca.
Indischer Subkontinent: Tumulte um Nachfolge des Peshwa wegen des Gouverneurs von Bombay
Um 1775 zeichnen sich Schwierigkeiten bei der Nachfolge des Peshwa von Poona ab. Der Gouverneur von Bombay mischt sich in die Nachfolgefrage ein, was zu Tumulten führt (Reinhard, S.225).

Und nun siehe man sich das folgende "christliche" Verhalten auf dem Boden der Primärnationen an:

18.4.1775
GB, Neu-England: Anfang des Unabhängigkeitskrieges in "Amerika" gegen England (bis 1783)
Am 18.April 1775 stossen bei Lexington (in der Kolonie Massachussets [web24]) zum ersten Mal britische Truppen und amerikanische Miliz aufeinander. Der Konflikt weitet sich zum Unabhängigkeitskrieg aus (DTV I. S.13).

1775 ca.
Indischer Subkontinent: Expansion von Mysore auf dem südlichen, indischen Subkontinent unter Haidar Ali
1775 ca. beginnt der Muslimführer Haidar Ali von Mysore (Hyder Ali von Hyderabad [web25]) heftig, sein Reich gegen die Malabar- und die Koromandelküste zu expandieren, u.a. auch gegen das an Misswirtschaft leidende Madras (Reinhard, S.226).

Hyder Ali von
                            Hyderabad in Mysore
Hyder Ali von Hyderabad in Mysore [52] - Wenn die kriminellen "Christen" immer Krieg machen, wird das Vorbild kopiert...

"USA"-Unabhängigkeitserklärung der "amerikanischen" Neu-England-Kolonien, Flagge


[Weisse auf fremdem Boden behaupten, sie seien "unabhängig", ohne den indianischen Völkern Rechte zu geben!]

[Die "USA" implantiert sich auf geraubtem Boden...]

Die 13 englischen Kolonien in Amerika erklären am 4.7.1776 ihre Unabhängigkeit von England, symbolisiert in den 13 Streifen der amerikanischen Flagge (DTV II., S.13).

Flagge der
                            kriminellen, rassistischen "USA"
                            von 1773 mit 13 Sternen
Flagge der kriminellen, rassistischen "USA" von 1773 mit 13 Sternen [53]

Gleichzeitig wird von Thomas Jefferson die eigene Verfassung mit den ersten "Menschenrechten" für die neuen "Vereinigten Staaten" postuliert:  "life, liberty and the pursuit of happiness" [Leben, Freiheit und das Streben von Glück"] mit dem daraus abgeleiteten, rassistischen Widerstandsrecht gegen alles Andersartige. Der 4.Juli wird als "Nationalfeiertag" propagiert (DTV II. S.13).

[Die rassistischen "Menschenrechte" des Thomas Jefferson
Die "USA" gewährt den Indianern selbst kein Widerstandsrecht, nicht das geringste Eigentumsrecht. Der Holocaust an den Indianern von Nord-"Amerika" beginnt jetzt erst richtig. Die weissen anglo-saxonischen Rassisten in den Regierungen der "USA" haben von Anfang an das Ziel der Besetzung des gesamten Kontinents mit dem Ziel eines direkten China- und Indien-Handels von der Westküste aus. Die Stammesgesellschaften der Ureinwohner sind diesem Plan nur "im Weg", und die Rassisten machen "keine Kompromisse". Für Zweckbündnisse sind Indianer nur kurzzeitige Partner. Und die schwarzen Sklaven haben erst recht keine Rechte, nicht einmal mit gefälschten Verträgen...]

Thomas Jefferson,
                            ein weisser Rassist der ersten Stunde der
                            "USA", Portrait
Thomas Jefferson, ein weisser Rassist der ersten Stunde der "USA", Portrait [54]

"USA": Unabhängigkeitskrieg bis 1783: England mit deutschen Söldnern und Stammesgesellschaften der Ureinwohner gegen die eigenen Siedler

Die britische Kolonialarmee besteht aus Teilen der britischen Armee, 17.000 nur z.T. zuverlässigen deutschen Söldnern aus Hessen und Braunschweig, englandtreuen Amerikanern ("Loyalists") und den mit England verbündeten Indianerstämmen. Die neu gegründeten amerikanischen Staaten stellen drei Millionen militärisch schlecht ausgebildete Siedler, die kaum finanzielle Mittel und Kriegsmaterial besitzen. Der 2. Kongress erteilt George Washington, Gutsbesitzer aus Virginia (Mount Vernon), den Oberbefehl (DTV II. S.13).

"USA": Unabhängigkeitskrieg: Britische Niederlage am Delaware, Guerilla-Taktik der Siedler
1776 erleiden die britisch geführten Truppen gegen die Kräfte der Siedler am Delaware bei Trenton und Princeton eine Niederlage. Gegen die Guerilla-Taktik der Siedler und wegen Nachschubschwierigkeiten erleiden sie weitere Verluste (DTV II. S.13).

1776-1780
GB, Neuseeland-Hawaii: 3. Expedition von James Cook
Cook fährt ein drittes Mal nach Neuseeland. Danach will er die Nord-West-Passage nach Europa von Asien aus entdecken (Huby, S.18). Diese Nordpassage wäre für die Schifffahrt ziemlich interessant, da in Kriegszeiten Asien inzwischen ziemlich gefährlich ist. Bering hat dort schon 1728 gesucht. Ausserdem soll der Polynesier Omai zurückgebracht werden. Mit dabei sind ausser der Maler John Webber sowie die späteren Reisenden George Vancouver und Heinrich Zimmermann. Im "hohen Personal" ist William Bligh der "Sailing Master", der später der Kapitän der Bounty-Expedition werden sollte. Cooks Expeditionen waren inzwischen sehr beachtet. Für Cook galt ein spezieller Schutz. Frankreich, Spanien und die Regierung der "USA" gaben ihren Marineoffizieren den Befehl, wegen des tollen Kartenmaterials von Cook [für nächste Kriege!] auf die Festnahme Cooks zu verzichten, auch wenn sie mit England in Kriegszustand waren [web17].

James Cook, Karte
                            der dritten Expedition 1776-1780
                            Neuseeland-Hawaii-Alaska
James Cook, Karte der dritten Expedition 1776-1780 Neuseeland-Hawaii-Alaska [61]

Auf der Fahrt dahin vermisst er zwischen Afrika und Australien die Kerguelen-Inseln, die von Cook selbst als "Armutsinseln" bezeichnet werden [web17].

1777

Cook auf Australien - und Hawaii
Cook landet auf Tasmanien. Nach einer grossen Inseltour mit den Cook-Inseln, Tonga und Tahiti u.a. zwischen April und August 1777 mit einer Sonnenfinsternis am 5. Juli 1777 wird der Polynesier "Omai" am 12. Oktober 1777 auf seiner Heimatinsel Huahine mit Pferd und Rüstung abgesetzt und ihm ein Haus gebaut [web17].

DK-S-Indien: Dänische Erbschaft von schwedischen Besitzungen in Indien und Bengalen
1777 übernimmt die dänische Krone den Unterhalt der Stützpunkte der "Kompagni" auf dem indischen Subkontinent und in Bengalen (Reinhard, S.151).

Verbindung zwischen der "Asiatisk Kompagni" und der "East India Company" - Waffenhandel für indische Armeen
Die dänische "Kompagni" übernimmt mehr und mehr den Rückwechsel privater Silbergewinne von Angestellten der englischen Kompanie. Die dänische "Kompagni" beschafft sich so Zahlungsmittel für den Indienhandel und stützt nebenbei die englische Schattenwirtschaft. Inzwischen gelten auch europäische Kriegswerkzeuge für die innerindischen Kriege als Zahlungsmittel. Nebenbei beschaffen englische Mittelsmänner der "Kompagni" bengalische Textilien (Reinhard, S.151).

Und nun muss man sich wieder genau ansehen, wie die kriminellen "Christen" ihre Eskalation für einen nächsten Weltkrieg betreiben:

"USA": Unabhängigkeitskrieg: Erfolg der "Siedler", Franklin in Paris auf Werbetour, europäische Hilfe für die "USA" gegen England, Spanien und Frankreich gegen England
Die Siedler der jungen "USA" gewinnen eine weitere Schlacht bei Saratoga gegen die britisch geführte Armee. Als erster Gesandter der "USA" wirbt Benjamin Franklin in Paris für die "amerikanische Sache". Aristokratische Freiwillige, darunter Marquis de la Fayette, der polnische Nationalheld Kosciuszko und der preussische General und Organisator der amerikanischen Armee von Steuben kämpfen auf amerikanischer Seite. Frankreichs und Spaniens Regierungen ergreifen gegen England Partei und beginnen mit Belagerungen von englischen Kolonialgebieten (DTV I. S.13).

Sp, Port., "Brasilien": "Vertrag von Ildefonso" zwischen Spanien und Portugal wegen Amerika
1777 anerkennt Spanien im "Vertrag von Ildefonso" die portugiesisch-südamerikanische Ausdehnung gegen Westen an (DTV I. S.277).

Dezember 1777

Cook mit weiteren Inseln im Pazifik
Cook ist weiter auf Inseltour im Pazifik, entdeckt am 24. Dezember 1777 die Insel Kiritimati und beobachtet am 30. Dezember 1777 auf der Eclipsen-Insel eine weitere Sonnenfinsternis [web17].

1778

20. Januar 1778
James Cook auf Hawaii - Feststellung der Besiedelung der Pazifik-Inseln durch die Maori
Die am 18. Januar 1778 auftauchenden Inseln betritt Cook am 20. Januar auf der Insel "Kaua'i [web17].

Hawaii-Inseln,
                              Karte
Hawaii-Inseln, Karte [62]

Der Aufenthalt dauert 10 Tage. Die Expedition stellt eine Kultur- und Sprachverwandtschaft zum weit entfernten Tahiti fest [web17]. Cook betreibt dort "Forschung" über die Insulaner der Polynesier. Cook ist mit seinen vielen Kartographien und Recherchen einer der erfolgreichsten Forscher und Geographen Europas (Huby S.18). Es wird festgestellt: Die Polynesier sind seit  ca. 500 geübte Seefahrer und haben die vielen verstreuten Inseln zwischen Hawaii und Neuseeland besiedelt. Um  ca. 900 wurde Neuseeland vom Stamm der Maori von Hawaii aus koloniesiert. Die Navigation der Polynesier verläuft nach den Gestirnen bei klarem Wetter, bei schlechtem Wetter nach Windrichtung oder Wellengang (Huby S.18).

Karte der
                              Maori-Kolonisation in der Südsee
Karte der Maori-Kolonisation in der Südsee [63]

Cook benennt die Hawaii-Inseln zuerst "Sandwich-Inseln" in Anlehnung an den Ersten Lord der englischen Admiralität, wo doch schon die "Südlichen Sandwichinseln" im Südatlantik existieren [web17].

Eindrücke aus Hawaii
Hawaii, Hula-Tänzerinnen
Hawaii, Hula-Tänzerinnen [64]
Hawaii, Hula-Tänzerin mit
                                      Blumenschmuck
Hawaii, Hula-Tänzerin mit Blumenschmuck [65]
Hawaii, Blumen mit
                                      strahlenden Farben
Hawaii, Blumen mit strahlenden Farben [66]

Hawaii, Führer Sielu Avea der
                                      Ureinwohner
Hawaii, Führer Sielu Avea der Ureinwohner [67]
Hula-Tänzerin mit
                                      Kokosnuss-Bikini (Kokosnuss-BH)
Hula-Tänzerin mit Kokosnuss-Bikini (Kokosnuss-BH) [68]
Hawaii, Mahaiula beach
Hawaii, Mahaiula beach [69]
Hawaii,
                                      Grosswellen-Surfing
Hawaii, Grosswellen-Surfing [70]

Cook von Kalifornien bis Oregon, auf den Aleuten und in der Beringstrasse
Die Expedition von James Cook quert nun den Pazifik ostwärts und kartografiert während des Sommers auf der Nordhalbkugel die Westküste Nord-"Amerikas" von Kalifornien bis Alaska. Francis Drake hatte Kalifornien 1579 noch "Nova Albion" genannt. Im April 1778 wird auf der heutigen Vancouver-Insel (Vancouver Island) am "Nootka Sund" (von Cook "König-Georg-Sund" getauft) ein einmonatiger Wartungsstop eingelegt, um dann den Aleuten entlangzusegeln [web17].

Karte der
                              dritten Cook-Expedition von Hawaii nach
                              Kalifornien, Oregon, Vancouver Island,
                              Aleuten mit Unalaska, Beringstrasse und
                              Petropawlowsk
Karte der dritten Cook-Expedition von Hawaii nach Kalifornien, Oregon, Vancouver Island, Aleuten mit Unalaska, Beringstrasse und Petropawlowsk [71]

Dann durchquert Cook die Bering-Strasse, bis er vor dem Packeis zurückweichen muss. Er segelt nach Westen und erreicht das asiatische Festland beim heutigen Kap Deschnjow, segelt dann zurück. Auf der Aleuten-Insel Unalaska trifft Cook russische Pelzhändler, kann dort Karten der Aleuten und von der Halbinsel Kamtschatka kopieren und erhält für zukünftige Expeditionen von einem Geschäftsmann Ismailow ein Empfehlungsschreiben für den Gouverneur von Kamtschatka und Petropawlowsk. Von Unalaska aus sendet Cook auch Post an die britische Admiralität [web17].

Packeis in der
                              Beringstrasse:  Unalaska, eine der Aleuten-Inseln
Packeis in der Beringstrasse [72] - Unalaska, eine der Aleuten-Inseln [73]

GB: Kriegsbereitschaft der "East India Company" - ab 1778: Defizit bei der Company - Hastings Autoritätsschwierigkeit
1778 unterhält die Company 67.000 Soldaten. Einnahmen von 3,8 Millionen  Pfund stehen Ausgaben von fünf Millionen  Pfund gegenüber (mit inbegriffen die Abgaben für London für die amerikanischen Kolonien, die ab 1767 üblich sind). Es zeigt sich zum ersten Mal eine negative Bilanz. Zudem sind die Gouverneure von Madras und Bombay nicht gewillt, sich dem neuen Generalgouverneur Hastings unterzuordnen (Reinhard, S.225).

GB, indischer Subkontinent: Erster Marathenkrieg
1778 (-1782) kommt es zum "ersten Marathenkrieg" der Company gegen die Marathen wegen der Nachfolge des Peshwa von Poona (Reinhard, S.225).

ab Oktober 1778
Cooks Expedition wieder auf Hawaii - das Lono-Fest
Die Expedition von Cook verlässt den "hohen Norden" im Winter und segelt nach Hawaii mit Ankunft Ende Dezember 1778 [web17].

ab 1778
"USA": Unabhängigkeitskrieg als Weltkrieg: Frankreich gegen England
Ab 1778 treten französische Truppen in den Unabhängigkeitskrieg in Amerika ein (Reinhard, S.226).

1779

Februar 1779
Tod von Cook auf Hawaii - erschlagen wegen einer Schaluppe?
Bei einem Fest zu Ehren des Gottes "Lono" geraten Hawaiianer und Weisse der Cook-Expedition in einen Streit. Als ein toter Matrose dort begraben werden soll, wo normalerweise nur Häuptlinge der Eingeborenen begraben werden, ist die Atmosphäre vollends kaputt. Zwei Tage nach dem Vorfall segelt Cook am 4.2.1779 ab, muss jedoch wegen einem beschädigten Mast am Schiff "Resolution" am 11.2.1779 zurückkehren. Nun beginnen die Eingeborenen zu klauen [web17]. Die Insulaner sollen der Expedition von James Cook eine Schaluppe gestohlen haben. Es kommt zum Streit zwischen der Cook-Besatzung und den Insulanern (Huby, S.18). Cook reagiert seinerseits mit Eskalation und versucht, den König als Geisel zu nehmen. Dafür bezahlt Cook am 14.2.1779 mit einem kleinen Gemetzel an einem Strand mit dem Leben [web17].

[Wo die Schaluppe nun wirklich war, darüber wird nichts berichtet. Dies ist der zweite grosse Seefahrer, der auf einer Pazifikinsel von Ureinwohnern erschlagen wird. Der erste war Magellan gewesen].

Die Leichen der Weissen werden zerstückelt und an Familien verteilt. Manche Familien verbrennen die Leichenteile auch zu Ehren des verstorbenen "Häuptlings" [Cook]. Bis zum 20.2.1779 wartet die Expedition unter Leutnant Charles Clerke auf ein paar Leichenteile für die Beerdigung in England. Am 21.2.1779 findet ein Seebegräbnis für Cook statt und am 22.2. sticht die Expedition in See nach Petropawlowsk auf Kamtschatka. Die Expedition will es nochmals an der Beringstrasse "versuchen", auch ohne Cook [web17].

Sommer 1779
Bering-Strasse: Cook-Expedition scheitert erneut am Packeis
Nachfolger Charles Clerke versucht erneut die Suche nach einer Nord-West-Passage, scheitert aber wieder am Packeis wie Cook ein Jahr zuvor. Auf der Rückreise nach Petropawlowsk stirbt Clerke. Nachfolger John Gore bringt die beiden Schiffe bis Oktober 1780 heil nach England zurück [web17].

ab 1779
"USA": Unabhängigkeitskrieg als Weltkrieg: Französisch-spanische Belagerung von Gibraltar - spanische Besetzung von Menorca
Französische und spanische Truppen belagern (bis 1782) Gibraltar. Spanische Truppen erobern das englisch gehaltene Menorca (DTV I. S.13).

Karte
                              Europa-"Amerika"-"USA"
                              1779
Karte Europa-"Amerika"-"USA" 1779 [74]

1780

Ö: Drohender Zusammenbruch der österreichischen Ostindienkompanie
(Reinhard, S.153).

"USA": Unabhängigkeitskrieg als Weltkrieg: Manche Staaten beschliessen eine Seeneutralität gegenüber England
Die britische Seite richtet mit ihrem Kaperkrieg gegen die Handelskompanien anderer Länder so grosse Schäden an, dass mehrere Staaten gegenüber England die "Seeneutralität" beschliessen: Russland, Frankreich, Spanien, Holland, Schweden, Dänemark, Österreich und Preussen (DTV I. S.13).

Weltkrieg: Französische Besetzung von Rhode Island
(DTV I. S.13)

Weltkrieg: Krieg von Mysore unter Haidar Ali gegen die Company
Haidar Ali, der Muslim-Führer von Mysore, lässt das Hinterland von Madras ("Carnatic") überfallen und eröffnet damit einen Krieg gegen die Company (Reinhard, S.226).

Weltkrieg: Inka-Aufstand in süd-"amerikanischen" Kolonien 1780 (-1783)
Aufstand des "letzten Inka" Tupac Amaru 1780-1783 (DTV I. S.277)

Tupac Amarú in
                              Cusco gegen 4 Pferde 1781
Tupac Amarú in Cusco gegen 4 Pferde 1781 [75] - da diese "Art" Hinrichtung nicht gelang, wurde er dann von den "freundlichen Christen" geköpft [web28]

1781

Ö: Neustrukturierung der österreichischen Ostindienkompanie
1781 wird die österreichische Ostindienkompanie Maria Theresias auf eine neue Grundlage gestellt:
-- mit Einbezug des Grafen Proli (Sohn eines ehemaligen Ostende-Direktors)
-- mit persönlicher Beteiligung des späteren Kaisers Josef II.
-- unter neuem Namen: "Société impériale pour le commerce asiatique de Trieste et d'Anvers" ["Imperialistische Gesellschaft für den Asienhandel von Triest und Anvers"] (Reinhard, S.153).

Dank der Verwicklung der Konkurrenz in Kriege um die Unabhängigkeit der "USA" und einer eigenen "Neutralität" kann die neue "Société impériale" grosse Profite einfahren (Reinhard, S.153).

Nach dem Frieden von Versailles 1783 kommen dann neue Konflikte zwischen der österreichischen "Société impériale" und der Konkurrenz auf (Reinhard, S.153).

Weltkrieg: Britischer Seesieg in Westindien bei St. Vincent - "USA" erobern Yorktown
(DTV I. S.13) an der Küste von "Virginia" [web29]. "US"-Kräfte können gegen englischen Kräfte (unter Charles Marquis Cornwallis) Yorktown erobern und 7200 Gefangene machen, darunter Gneisenau (DTV I. S.13), ein preussischer General, der für England in "Amerika" Kämpfe organisierte. Seine Stunde kommt gegen Napoleon... [web30]

Indischer Subkontinent: 1781 landen britische Kräfte einen Seesieg bei St.Vincent in Westindien (DTV I. S.13).

In Holland machen gleichzeitig Schulden die Runde:

NL: V.O.C.-Schulden
Die V.O.C. hockt 1781 auf einem Schuldenberg von 22 Millionen Gulden, mehr als das Dreifache des Eigenkapitals. Die Gründe für die Verschuldung sind

-- mangelnde Modernisierung und Anpassung an einen sich ändernden Wettbewerb
-- es wurden in den Gewinnjahren immer hohe Dividenden ausgeschüttet und keine Reserven gebildet
-- die Oligarchie in Holland verwaltet die V.O.C. und die zuständigen Banken gleichzeitig
Entwicklung eines grossen Schmuggelsystems
-- es sind mehr und mehr Produkte in Europa gefragt, auf die die V.O.C. kein Monopol besitzt
-- die Geheimhaltung lässt die Öffentlichkeit aussen vor, so dass keine Warnungen an die Oligarchie möglich sind (Reinhard, S.129)

1782

GB-Indien: Ende des ersten Marathenkriegs: kaum Änderung des Status Quo
1782 endet der "erste Marathenkrieg". Am "Status Quo" zwischen Marathen und Company hat sich nichts geändert (Reinhard, S.225).

Indien: Weiterführung des Krieges von Mysore gegen die Company unter Tipu Sultan
Der Nachfolger von Haidar Ali, sein Sohn Tipu Sultan (englisch: Tippoo Sultan), führt den Krieg gegen die Company fort (Reinhard, S.226).

Tipu Sultan
                            (englisch: Tippoo Sultan), Profil
Tipu Sultan (englisch: Tippoo Sultan), Profil [76] - die "christliche" Kriegspolitik wird einfach kopiert...

Weltkrieg: Britischer Seesieg bei Santo Domingo - französischer Admiral Pierre André de Suffren siegt gegen GB
1782 landen britische Schiffe einen Seesieg bei Santo Domingo. Der Sieg kann das Blatt für England aber nicht mehr wenden (DTV I. S.13).

1782 operiert der französische Admiral Pierre André de Suffren recht erfolgreich gegen die Engländer (Reinhard, S.226).

F-Sp: Französische Intendanturbürokratie in spanischen Kolonien
Nach französischem Muster führt die spanische Krone in den Kolonien Südamerikas eine Intendanturbürokratie ein, die jedoch 80 % der Steuereinnahmen verschlingt und sich alles andere als rentabel erweist (DTV I. S.277).

1783

F-Indien: Französische Expedition in Indien gegen England
1783 erreichen französische Truppen unter dem altgedienten Befehlshaber Marquis de Bussy Indien. Paris erhofft sich Siege gegen die Company und neue Indienterritorien (Reinhard, S.226).

Friede von Versailles: Anerkennung der "Unabhängigkeit" der "USA"

Karte von
                              Nord-"Amerika" nach dem
                              "Frieden von Versailles" von
                              1783
Karte von Nord-"Amerika" nach dem "Frieden von Versailles" von 1783 [77]

Und nun finden gewaltige Umwälzungen in den "USA" statt:

 Auswanderungszwang für "Loyalisten" - "Besiedlungspolitik" - Tobago/Westindien und Senegambien französisch, Menorca und Florida spanisch

1783 können amerikanische Delegierte in Versailles die Unabhängigkeit der "USA" feiern. Die siegreichen Siedler beklagen 70.000 Tote. Gleichzeitig finden in Nordamerika gesellschaftliche Umwälzungen statt, denn alle "Loyalists" müssen nach "Ober-Kanada" auswandern (DTV I. S.13). Gleichzeitig beginnt die weiss-amerikanische "Besiedlungspolitik" in Richtung Westen (DTV I. S.15).

Tobago/Westindien und Senegambien werden Frankreich zugesprochen. Menorca und Florida kommen von englischen in spanischen Besitz (DTV I. S.13).

Und nun nach der Unabhängigkeit der "USA" und mit der schlechten Stimmung in England und Frankreich kommt in Frankreich eine revolutionäre Energie und in Süd-"Amerika" der Drang zu neuen Unabhängigkeiten auf - weg vom katholischen Spanien:

F: Gefeierte Unabhängigkeitskämpfer in Paris - Finanzkrise in Paris
1783 nach dem Frieden zu Versailles werden die französischen Freiheitskämpfer gefeiert und die Kritik am "Ancien Régime" immer deutlicher formuliert. Gleichzeitig wird die französische Regierung von einer Finanzkrise und Kriegsschulden geplagt (DTV I. S.13).

GB: "Katerstimmung" und "Neuanfang" in England - Vorschlag, Indien aufzugeben - Frankreich würde bei einem Abzug aus Indien die Lücke füllen

In England herrscht 1783 nach dem Verlust der amerikanischen Kolonien eine allgemeine politische Katerstimmung, gleichzeitig aber auch ein Aufschwung des politischen Idealismus mit neuen Ideen und Diskussionen. Es erheben sich Stimmen, Indien als "Kolonie" aufzugeben und den Indienhandel wie den China-Handel abzuwickeln. Andere Stimmen stellen fest, dass eine solche Regelung "nicht mehr möglich" sei, weil der Handel mit China u.a. auf der Herrschaft über Indien "beruhe". Ausserdem würde Frankreich nur die Lücke füllen, wenn die englische Verwaltung und die Truppen Indien verlassen würden (Reinhard, S.226).


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8. Britisch-rassistisches Regime in Bengalen - britische Rassisten auf Malaya - Australien wird eine Sträflingskolonie gegen die Aborigenes

1784

F-GB-Indien: Kein Krieg mehr in Indien zwischen Frankreich und England
1784 wird der Friede von Versailles vom vorigen Jahr auch in Indien bekannt. Zwischen den europäischen Mächten kommt es zum "Erschöpfungsfrieden" (Reinhard, S.226).

[Dies ist doch wieder einmal ein typisch "christliches" Verhalten: Friede kommt erst durch Erschöpfung zustanden. Besser wäre es, wenn es gar keine "Christen" mehr geben würde, denn dann gäbe es 90% der Kriege auf der Welt gar nicht!]

GB: Die englische Regierung senkt Teezölle - Rückgang des Teeschmuggels
1784 beläuft sich nach Schätzungen der Anteil des nach England eingeschmuggelten Tees immer noch auf mehr als 50 % (Reinhard, S.178). 1784 reagiert die britische Regierung dann auf den ewigen Teeschmuggel und senkt die Teezölle (Reinhard, S.178). Der Schmuggel bricht daraufhin aufgrund der gesenkten Preise zusammen (Reinhard, Bd.1, S.179). Weitere Folgen sind:
-- durch die englischen Zollsenkungen erleidet auch der dänische Teehandel grosse Einbussen (Reinhard, S.151)
-- und das brasilianisch-portugiesische Gold fliesst in andere Kanäle (Reinhard, S.179). 

GB: Die Antwort auf die "Katerstimmung" in England: Neues Indienkonzept und Reform der Company: "India Act" von William Pitt Junior
Englands Premier, William Pitt Junior, beschliesst nach dem Verlust der Neu-England-Kolonien ein neues Indienprogramm, das auch zum Abbau der Kriegsschulden dienen soll (DTV II. S.31):

William Pitt
                              Junior, Portrait
William Pitt Junior, Portrait [78] - er wollte, dass Handelsbeziehungen sich auf Handel beschränken!

-- Indien soll nur bis 1858 englisch regiert werden
-- die Zuständigkeiten in Indien sollen geklärt, der Verwaltungsapparat in Indien soll gestrafft werden
-- die Aktionärsversammlung der Company wird entmachtet und kann nur noch bei der Wahl der Direktoren mitbestimmen
-- die Inhaber der höchsten Ämter der Company können neu von der Krone abgesetzt werden
-- die Direktoren können weiter ihre Ämter behalten und kontrollieren weiter den Handel (Reinhard, S.226)
-- neu werden als "Board of Control" sechs "Commissioners for the affairs of India" eingeführt, die über den Company-Direktoren stehen
-- der vorsitzende Staatssekretär der "Commissioners" ist faktischer "Indienminister"
-- Pitt verbietet jede Eroberungs- und Expansionspolitik in Indien, weil sie "dem Willen, der Ehre und den politischen Grundsätzen der Nation" widersprechen. Erlaubt sind nur "Verteidigungskriege" (Reinhard, S.227)

->> als Reaktion auf die "India Act" wird die Stellung des Generalgouverneurs in Indien  gegenüber den "Commissioners" gestärkt (Reinhard, S.227).

Indischer Subkontinent: Trennung von Verwaltung und Justiz in Indien - Projekt zur allgemeinen Steuererhebung
1784 werden infolge der "India Act" für jede indische Provinz eingeführt
-- je ein "Collector" ["Eintreiber"] für Steuern
-- je ein "District Judge" ["Bezirksrichter"] als Zivilrichter und Polizeichef
-- und Kriminalgerichte in den vier "wichtigsten Städten des Landes" (Reinhard, S.227).

Zudem wird ein Projekt, "Permanent Settlement", zur Steuererhebung auf der unteren Ebene ausgearbeitet, das 1793 realisiert werden soll (Reinhard, S.227).


1785

F: Neugründung einer "Compagnie des Indes" in Frankreich
1785 erfolgt ein erneuter Versuch der Sanierung der französischen Staatsfinanzen. Gründung einer neuen "Compagnie des Indes" (Reinhard, S.149).

Ö: Bankrott der österreichischen Asienkompanie
1785 erfolgt der Bankrott der österreichischen "Société impériale" aufgrund "innerer Konflikte" (Reinhard, S.153).

Sp-"Phil": Zweite "Philippinengesellschaft" Spaniens
1785 gründet Spanien eine zweite "Philippinengesellschaft" (Reinhard, S.153).

GB-Irland: "Abbau" der Zölle zwischen England und Irland
Im Zuge der Beherrschung Irlands durch die Protestanten Englands werden zwischen England und Irland alle Zölle "abgebaut" (DTV II. S.31).


Ende 18.Jh.

GB: "Agency Houses" in England
Ende des 18.Jh. werden in England aus dem aus der Schattenwirtschaft erwirtschafteten Geld "Agency Houses" zur Finanzierung von China-Geschäften eingerichtet (Reinhard, S.181).

GB: Kapitalerhöhungen der "United Company" 1786, 1789, 1793
1786 wird das Kapital der Gesellschaft erneut um 800.000 Pfund erhöht (Reinhard, S.143).


1786

GB-Bengalen: neuer englischer Generalgouverneur in Bengalen: Cornwallis - Trennung von Handels- und Verwaltungspersonal in Indien - Eroberungswille

Charles
                              Cornwallis, Portrait
Charles Cornwallis, Portrait [79] - ein englisches Kriegsmonster auf dem indischen Subkontinent...

1786 wird Charles Marquis Cornwallis, der Verlierer der Schlacht von Yorktown im Unabhängigkeitskrieg, neuer Generalgouverneur Bengalens (bis 1793). Cornwallis geniesst noch mehr Vollmachten als sein Vorgänger und "löst" die noch offenen Probleme in Verwaltung, Besteuerung und Justiz. Handels- und Verwaltungspersonal werden nun in Indien definitiv getrennt:
-- die lokalen Handelsagenten der Company bekleiden keine öffentlichen Ämter mehr
-- es werden neue Beamte mit Beamtengehalt eingestellt, die gleichzeitig aber auch von den Geschäften ausgeschlossen sind
-- Gründung eines "Civil Service" in Indien (bevor in England selbst ein "Civil Service" existiert (!), (Reinhard, S.227).

Die Steuereinnahmen aus Indien müssen fortan für Verwaltung, Militär und Zinsendienst ausgegeben werden. Vordergründig bleibt das Geld also hauptsächlich "im Lande". Historiker Bitterli bewertet den Vorgang jedoch sehr vage:

"Das braucht nicht zu bedeuten, dass das Geld im Lande blieb und der indischen Wirtschaft zugute kam, aber die Chancen dafür standen doch besser als in den Jahrzehnten nach 1757 und 1766" (Reinhard, S.231).

"Nebenbei" ist es das Ziel von Cornwallis, das Eroberungsverbot von Pitt mittels "Vorwärtsverteidigung" und "subsidiary treaties" ["Schutzverträgen"] zu umgehen (Reinhard, S.227/228).

ab 1786
GB-Indien: Förderung der englischen Arroganz gegenüber Indern durch Generalgouverneur Cornwallis - Rassismus in den englischen "Communities" - Respekt vor Indien in Kreisen gebildeter Engländer

Cornwallis hält klare geistige Fronten gegen "die Inder":
-- er hält alles Indische für korrupt
-- er schliesst die Inder von den höheren Rängen der neuen Beamtenschaft aus
-- er führt demonstrative Bekundungen der britischen Überlegenheit ein, was den englischen Gruppengeist und Arroganz einerseits und die indische Demut anderseits fördert (Reinhard, S.233).

Die englischen "Communities" in den indischen Städten sind gleichzeitig im Wachsen begriffen. 1785 leben bereits 5000 europäische Soldaten und 2000 weisse Zivilisten in Indien, davon 1000 in Kalkutta, insgesamt aber nur 2-300 weisse Frauen (Reinhard, S.232). Die "Communities" fördern nun durch rassistische Auslese den Kolonialstaat. Die Direktoren der Company bevorzugen bestimmte Leute für die untergeordneten Posten, so dass eine "geschlossene Gesellschaft" entsteht. Es bilden sich untereinander verflochtene Familienclans (z.B. die Familien Chickeley, Plowden oder Thackeray). Zudem bringen die Frauen Englands die Vorurteile der englischen Mittelschichten mit nach Indien, die ein engherziges "Christentum" gegen Hindus und Moslems verkörpern. Der Inder wird innerhalb der Familie allenfalls noch als "Diener" akzeptiert (Reinhard, S.233).

Ganz anders als die "Communities" gehen die gebildeten Engländer mit Indien um. Sie zeigen Respekt vor der indischen Kultur und haben unbefangenen Verkehr mit der Moslem-Oberschicht, der ohne Kastenschranken vor sich geht. Warren Hastings ist das leuchtendste Beispiel eines solchen Verständnisses (Reinhard, S.233).

ab 1786
GB-NL-Malaya: England konkurrenziert Holland von Malaya aus
Ab 1786 rivalisiert die Company gegen die V.O.C. von Penang auf der Halbinsel Malaya aus (Reinhard, S.229).

Karte von
                            Indonesien und Malaysia mit Penang auf der
                            Halbinsel Malaya
Karte von Indonesien und Malaysia mit Penang auf der Halbinsel Malaya [80]

***

1787-1789

1787
GB: Impeachement gegen Hastings wegen Erpressungsvorwürfen
Hastings wird in London vorgeworfen, die indischen Fürsten erpresst zu haben. Hastings hat jedoch für seine Geldbedürfnisse gegenüber den Fürsten mit den vielen Kriegen, die die Company zu bestehen hatte, viele Argumente auf seiner Seite (1795 erfolgt dann der Freispruch) (Reinhard, Bd.I, S.226)

1788-1854
GB-Australien: Weisse "Besiedelung" als Sträflingsland - das Hinterland wird von den Aborigenes verteidigt
Ab 1788 wird Australien planmässig von England mit weissen Sträflingen besiedelt (DTV II. S.31). Die Kriminellen, die aus England nach Australien zwangsdeportiert werden, bauen dort gezwungenermassen die Stadt Sydney auf. Das Hinterland wird jedoch nicht erschlossen, weil die Eingeborenen jeden Fremden töten und riesige wasserlose Wüsten jede Expedition verhindern. Die Expeditionen verdursten und die Eingeborenen berauben die Expeditionen ihrer Lebensmittel (Huby S.19).

Wikipedia schreibt, dieser englisch-rassistische Skandal, fremdes Land als Gefängnis für Weisse zu benutzen, sei bis 1854 so weitergelaufen - wieder ein Beispiel für das kriminell-rassistische "Christentum":
<Der Begriff Sträflingskolonie Australien ist für die Bezeichnung des frühen Australien üblich. In der ehemaligen Kolonie Australien gab es mehrere Sträflingskolonien zuerst in Sydney und dem daraus später entstehenden New South Wales, eine „Zweigstelle“ von Sydney auf Norfolk Island, ferner in Tasmanien, damals „Van Diemen’s Land“ und gegen Ende der Sträflingverschiffung für kurze Zeit in Western Australia. Der Vorgang der Verschiffung und Verbringung, der auf Englisch „Transportation“ genannt wird, wurde von 1788, dem Beginn der europäischen Besiedelung des Kontinents, bis ins Jahr 1854 praktiziert und gesetzlich am 26. Juni 1857 beendet.[1] Insgesamt wurden in dieser Zeitepoche 134.000 verurteilte Sträflinge aus England nach Australien gebracht.> [web31]
1789
GB: Aufstocken des Kapitals der Company erneut um eine Million  Pfund
(Reinhard, S.143)

GB-India: Cornwallis' Eroberungen gegen Mysore
1789 bricht zwischen dem Generalgouverneur Indiens Cornwallis und Tipu Sultan von Mysore Krieg aus "infolge beiderseitigen Misstrauens". Cornwallis annektiert Teile von Mysore, auch Teile der südlichen Malabarküste (Reinhard, S.228).


Und nun, nur 7 Jahre nach dem Ende des Unabhängigkeitskriegs der "USA", wird der "Freiheitsgeist" der "USA" kopiert und es bricht die "Französische Revolution" aus:


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9. Französische Revolution - industrielle Revolution mit Webereimaschinen - Napoleon-Kriege ohne Ende bis Waterloo - England "vereinigt" Irland

1790

F: Französische Revolution: "Compagnie" suspendiert - Flucht des holländischen Generalstatthalters nach England
1790 wird die "Compagnie des Indes" durch die französische Revolution suspendiert (Reinhard, S.149).

1790 flüchtet der holländische Generalstatthalter nach England (Reinhard, S.228).

Gründe für den Misserfolg der französischen "Compagnie":

-- von Anfang an ist der Nachteil, dass die französische "Compagnie" erst nach der holländischen und englischen aufgebaut wird, kaum mehr gutzumachen
-- übergrosse Abhängigkeit von der Krone: primär betreibt die "Compagnie" Politik unter dem Gesichtspunkt der Macht, nicht unter dem Gesichtspunkt der Rentabilität
-- dauernd unternimmt die Krone Eingriffe in die Politik und die Personalführung der "Compagnie", was zu "Reibungsverlusten" führt
-- durch mangelnde Rentabilität ergibt sich ein andauernder "Finanzmangel" und Unterkapitalisierung
-- auf die Nutzung von internationalen Geldmärkten wie dem "feindlichen" Amsterdam wird bewusst verzichtet
-- die ganze Konstellation macht die "Compagnie" für das französische Handelskapital unattraktiv
-- Frankreich hat zudem das Problem, noch kein zentraler Markt zu sein, sondern in verschiedene, sich konkurrenzierende Märkte zu zerfallen (Reinhard, S.150).

Bilanz des europäisch-indischen Handels: Der Merkantilismus ist eingehalten
Die Importe an Gewürzen, Stoffen und Genussmitteln machen  ca. 10-15 % aus. Die Exporte an Waren von Europa nach Asien sind marginal (Reinhard, S.181).

ab 1790er Jahre
GB: Industrielle Revolution in England: Webmaschine
Ab den 1790er Jahren tritt in England die "Industrielle Revolution" ein. Englische Techniker erfinden die grossflächige Webmaschine und treten in Konkurrenz zur indischen Handfertigung. Der Absatz an bengalischen Textilien in England nimmt ab (Reinhard, S.151).

Spinnereimaschine
                          von Hargrieves  Baumwollstoffmaschinen, Manchester 1914
Spinnereimaschine von Hargrieves [81] - Baumwollstoffmaschinen, Manchester 1914 [82]

1791
Kanada: Teilung Kanadas in "Ober"- und "Unterkanada"
Mit der grossen Zwangsumsiedlung von England-Treuen aus den "USA" in die Provinz Quebec entstanden neue Siedlungen auf der anderen Seite der Grossen Seen. Um den verschiedenen Sprachen und Kulturen nun Rechnung zu tragen, wird die Provinz Quebec geteilt [web32]. Anders formuliert: 1791 gelingt der englischen Regierung durch die Teilung Kanadas die "Bindung" der französischen "Siedler", die durch die Teilung nicht in andere französische Gebiete abwandern. Die beiden Teile mit den Hauptstädten Ontario bzw. Quebec unterscheiden sich in Religion, Sprache, Sitte und Rechtsprechung (DTV II. S.31).

Karten mit der
                            Provinz Quebec, Neu-England-Kolonien und den
                            "USA" 1774 und 1783  Karte mit der Teilung der Provinz
                            Quebec 1791 in Oberkanada und Unterkanada
Karten mit der Provinz Quebec, Neu-England-Kolonien und den "USA" 1774 und 1783 [83] - Karte mit der Teilung der Provinz Quebec 1791 in Oberkanada und Unterkanada [84]


1793

GB: Erneute Erhöhung des Eigenkapitals bei der Company
1793 wird das Kapital der Gesellschaft erneut um eine Million  Pfund erhöht. Somit sind sechs Millionen  Pfund Eigenkapital erreicht, dabei bleibt es bis zum Ende der Kompanie (Reinhard, S.143).

GB, indischer Subkontinent: Bilanz der letzten zehn Jahre des Indien-Handels: Nur ein Zusatzfaktor für England
Im Vergleich zum Gesamtvermögen Englands ist die finanzielle Bedeutung des Indien-Handels sehr gering. Bei einem Kapitalstock Grossbritanniens 1760 von 130 Millionen Pfund und einem Volkseinkommen bis 1770 von geschätzten 140 Millionen  Pfund ergibt sich eine jährliche Kapitalbildung von 9,4 Millionen  Pfund. 5-600.000  Pfund transferierte Privatgewinne machen also 0,36 % des Volkseinkommens aus. Die Gesamtgewinne Englands aus Indien von 17.828.071 Pfund sind an den 140 Millionen  Pfund Gesamtgewinn knapp 13 %. Das Ziel in Indien war weiter die persönliche Bereicherung (Reinhard, S.232).

GB: Bewilligung des Statuts der Company für erneut 20 Jahre
1793 bewilligt die englische Regierung der Company ihre Statuten problemlos für weitere 20 Jahre (Reinhard, S.230).

GB, indischer Subkontinent: Einführung der Basissteuer in Indien: Projekt "Permanent Settlement" - Grossgrundbesitz und Spekulation in Indien
1793 wird das 1784 geplante Projekt für die Steuererhebung auf der unteren Ebene verwirklicht:
-- Einführung einer Basissteuer
-- neue Bauernordnung mit Grossgrundbesitz (Reinhard, S.227).

Die Einführung von Grossgrundbesitz hat verheerende Folgen. Das Spekulantentum Indiens drängt nun bis in ländliche Gebiete vor (Reinhard, S.227).


Wie wenn das "christliche" Verhalten mit Spekulation und Grossgrundbesitz nicht schon genug Sünde gegen den "Nächsten" wäre, entwickelt sich in Europa selbst wiederum ein typisch "christliches" Verhalten: Krieg ohne Ende - die verdammten "Christen" - dieses Mal mit einem "Napoleon":

Napoleon bringt
                            Terror, Tod und Elend ohne Ende
Napoleon bringt Terror, Tod und Elend ohne Ende [85]

ab 1793
F: Napoleonkriege, Weltkrieg: Kriegszustand zwischen Frankreich und England - Kontakte Frankreichs nach Indien, Hilfe zur Modernisierung von indischen Armeen - Kaperkrieg

Ab 1793 herrscht zwischen Frankreich und England Kriegszustand. England muss in Indien Sicherheiten schaffen, denn viele europäische "Abenteurer", darunter viele Franzosen, dienen für indische Fürsten und helfen, die indischen Armeen zu modernisieren (Reinhard, S.228), die dadurch den europäischen Armeen gleichwertig werden und nicht mehr so leicht in Unterzahl zu besiegen sind (Reinhard, S.223). Auch der von Cornwallis 1789 besiegte Tipu Sultan von Mysore knüpft Kontakte zu Frankreich, um sich die Rückeroberung von Gebieten gegen England zu erhoffen (Reinhard, S.228).

In den nächsten 15 Jahren bilden sich verschiedene europäische Koalitionen gegen die Verbreitung der revolutionären Ideen aus Frankreich (DTV II. S.25). Gleichzeitig unternimmt England unter Admiral Nelson eine unerbittliche Auseinandersetzung um die Seeherrschaft. Französische Häfen werden blockiert und französische sowie auch neutrale Schiffe gekapert, was die englische Flotte um jährlich  ca. 2000 Schiffe verstärkt. Die englische Flotte erobert dabei so viele französische (und holländische) Flottenstützpunkte wie nur möglich (DTV II. S.31).

[Wo ist KKK?
Warum nur haben die kriminellen "Christen" der Oberschicht ihre Probleme nicht mit Keksen, Kaffee und Kuchen geregelt? Weil das so nicht in im dummen Kriegsbuch "Bibel" steht! Sondern in der Bibel ist immer von "vernichten" des Gegners die Rede. Und so haben die "Führer" in Europa seit 1492 immer gehandelt. Friede aber geht doch ganz einfach mit KKK!]

1795

GB: Freispruch für Hastings in London
1795 wird der ehemalige Generalgouverneur der "East India Company", Hastings, in London gegen die Erpressungsvorwürfe gegenüber indischen Fürsten freigesprochen (Reinhard, S.226).

F-NL-GB: Napoleonkriege, Weltkrieg: Holland wird Satellit von Frankreich - holländische Kolonien werden britisch "verwaltet"
1795 wird Holland ein Satellit Frankreichs (Reinhard, S.228).

Der ehemalige Generalstatthalter der Niederlande, der seit 1790 in London weilt, bekommt den Auftrag, die holländischen Kolonien anzuweisen, sich vorläufig unter britischen Schutz zu stellen. In der Folge werden das Kapland, Ceylon, Malakka und die Molukken britisch besetzt. Java bleibt holländisch, weil die Company angeblich die Verwaltungskosten fürchtet (Reinhard, S.228).

Indien: Sieg der Marathen gegen den Nizam von Hyderabad
1795 können die Marathen den Nizam von Hyderabad besiegen. Die Company kommt dem Nizam gegen die Marathen nicht zu Hilfe (Reinhard, S.228).

[Und die Marathen beherrschen nun den halben indischen Subkontinent].

1797
Sp, Kolonien: Freigabe des spanischen Handels
Erst 1797 gibt Spanien den Handel mit seinen Kolonien in Südamerika frei (DTV I. S.277).

1797/98
GB-Irland: Irische Rebellion gegen England erfolglos
(DTV II. S.31)


1798

F-Äg: Napoleonkriege, Weltkrieg: "Ägyptenfeldzug" Napoleons - französische Besetzung von Malta, Alexandria und Kairo 1798 - englischer Seesieg bei Abukir

1798 startet Napoleon einen Feldzug nach Ägypten [wegen dem Indienhandel?]. Englands Regierung erwartet, dass Napoleon über Syrien oder auf See über Mauritius nach Indien vorstossen könnte (Reinhard, S.228). Napoleon lässt Malta besetzen und landet mit 232 Transportschiffen, 2000 Kanonen und 32.300 Soldaten sowie 175 Ingenieuren und Gelehrten in Alexandria. Bei den Pyramiden schlägt er die Mamelucken und erobert noch 1798 Kairo (DTV II. S.23). Englands Flotte unter Admiral Nelson gelingt bei Abukir die teilweise Vernichtung der französischen Seemacht (DTV II. S.25).

GB-Indien-F-Ö-Russland: Napoleonkriege: Englischer Schutzvertrag mit dem Nizam von Nysore gegen Napoleon - englisches Bündnis mit Österreich  und Zar Paul I. gegen Frankreich

Als Vorsorge gegen Napoleon bindet 1798 der englische Generalgouverneur Mornington den Nizam von Nysore mit einem "Subsidiary Treaty" ["Schutzvertrag"] an sich: England garantiert den Schutz der Nizam-Herrschaft, wenn dieser britischen Schutz akzeptiert und dafür bezahlt (Reinhard, S.228).

Und:

Unter dem Eindruck der französischen Besetzung Maltas und dem englischen Seesieg von Abukir gelingt es William Pitt Junior, Österreich und Zar Paul I. zu einer Koalition gegen Napoleon zu gewinnen (DTV II. S.25).

NL: "Republik Batavia" übernimmt die V.O.C. mit 140 Millionen Gulden Schulden

Die französische Revolution greift auch die holländische Oligarchien an. Erst jetzt erfolgt die längst [seit Jahrzehnten] fällige Umstrukturierung der V.O.C., die von der "Batavischen Republik" auf Java übernommen wird, damit die holländischen Kolonien nicht in die Hände von Napoleon fallen. Die V.O.C. hat inzwischen 140 Millionen Gulden Schulden (Reinhard, S.129).

Bengalen 1798: "Englische Massnahmen" in Bengalen zerstören die Grundlage für das Privathandelssystem (Reinhard, S.151).


1798/99
GB-Indien: Kriege Morningtons in Indien: Sieg gegen Tipu Sultan von Mysore

1798/99 gewinnen die Truppen des Generalgouverneurs Mornington gegen die Truppen von Tipu Sultan von Mysore. Mornington wird zum "Marquis Wellesley" erhoben. Das gesamte Süd-Indien wird nun englisch annektiert, v.a. die Küsten. Im Landesinnern werden vollständige Abhängigkeitsverhältnisse etabliert. Annexion wie Abhängigkeiten sind gegen Frankreichs Napoleon gerichtet (Reinhard, S.228).

[Also schauen wir einmal genau hin: Weil ein "Christ" aus Frankreich einen Krieg anzettelt, kommen andere "Christen" aus England und unterwerfen ausländische Länder und halbe Kontinente. Gibt es eine Entschädigung für dieses "christliche" Verhalten? Aber dieses kriminelle, "christliche" Spinnerei" wird ja sogar noch schlimmer!]

ab 1798
GB-Indien: Neuer englischer Generalgouverneur in Indien: Mornington - neue Kolonialvorstellung während den Kriegen mit Napoleon - Expansionspolitik von Bombay
Ab 1798 (-1805) leitet der neue Generalgouverneur Lord Richard Mornington die Handlungen der Company. Später wird Mornington zum Marquis Wellesley erhoben und sollte sich als ein Bruder des "Herzogs von Wellington" entpuppen (Reinhard, S.228).

Lord Richard
                            Mornington
Lord Richard Mornington [86]

Während den Kriegen mit Napoleon kommt immer mehr die Vorstellung auf, dass zum Schutz für weltweiten Handel die politische Kontrolle Voraussetzung für Ausweitung von Handel sei. In der Folge betreibt die Regierung von Bombay zum Beispiel unter Einfluss von privaten Interessen eine ausgesprochene Expansionspolitik. Zudem gibt es in der Company immer mehr Befürworter einer Vorwärtsstrategie (Reinhard, S.228).


1799

Napoleonkriege, Weltkrieg: Englisches Einschnüren der französischen Armee in Ägypten - Kriege in ganz Mitteleuropa - Militärdiktatur unter Napoleon in Frankreich - Zar Paul I. verlässt wegen Malta die Koalition gegen Napoleon

1799 gelingt es der englischen Seemacht unter Admiral Nelson, die französische Armee in Ägypten vom Mutterland abzuschneiden. Ein französischer Vorstoss nach Syrien misslingt vor Acre (Akkon). Ein französischer Landsieg bei Abukir führt nicht zur Befreiung. Die französische Herrschaft in Ägypten geht dem schnellen Niedergang entgegen. Napoleons Versuch, die britische Seemacht in östlichen Mittelmeer indirekt zu treffen, ist völlig misslungen (DTV II. S.23).

England, Russland und Österreich leisten nun den französischen Truppen erheblichen Widerstand:

-- Erzherzog Karl besiegt im März 1799 Jourdan bei Osterach und Stockach
-- General Suworow schlägt im April 1799 Moreau bei Cassano
-- Erzherzog Karl besiegt im Juni 1799 Massena bei Zürich
-- Joubert verliert gegen die Koalition bei Novi im August 1799
-- russische Operationen in der Schweiz bleiben erfolglos
-- eine britisch-russische Invasion bei Alkmaar (in Holland) bringt einen französischen Sieg (DTV II. S.25)
-- Malta und das östliche Mittelmeer werden wieder britisch beherrscht (DTV II. S.23).

Napoleon gelingt die Flucht nach Frankreich, stürzt das Direktorium und errichtet eine Militärdiktatur. Seine Friedensangebote werden von der Gegenkoalition abgelehnt. Gleichzeitig ist Zar Paul I. über Englands Besetzung Maltas verärgert und springt im Oktober 1799 von der Koalition gegen Napoleon ab (DTV II. S.25).


1800

Napoleonkriege, Weltkrieg: Siege Frankreichs in Europa - französischer Erwerb von Louisiana - französische Landungen auf Martinique und Haiti

Napoleon und Moreau können unter diktatorischen Bedingungen bei Marengo und Hohenlinden Siege für Frankreich gegen die Koalition verbuchen (DTV II. S.25).

Als Schritt zur "Erneuerung" des französischen "Kolonialreichs" kann Napoleon 1800 das Indianergebiet von Louisiana [damals ein riesiges Gebiet von der Karibik bis zu den Rocky Mountains] von Spanien erwerben und Truppen auf Martinique und Haiti in "Westindien" absetzen lassen (DTV II. S.25).


[Und die kriminellen "Christen" hören nicht auf mit ihrem Weltkrieg!]

1801

GB-Indien: Kriege Morningtons in Indien: Verkleinerung von Oudh
1801 lässt Mornington das Sultanat Oudh "verkleinern". Weiter hegt er Pläne, um die Marathen endgültig zu besiegen (Reinhard, S.228).

Napoleonkriege, Weltkrieg: "Friede von Lunéville" zwischen Frankreich und Österreich
Österreich muss die Bedingungen von Campo Formio bestätigen:
-- Frankreich gewinnt definitiv die Rheingrenze, Belgien und Mailand von Österreich
-- Österreich "übernimmt" die Republik Venedig (DTV II. S.25).

"Nordische Koalition" für neutralen Handel
Zum Schutz des "neutralen Handels" schliessen Russland, Schweden, Dänemark und Preussen ein erstes Handelsbündnis ab. Grossbritannien unter William Pitt will eine solche Handelsneutralität nicht akzeptieren (DTV II. S.25).

Napoleonkriege: Englische Friedenspläne und Sturz der englischen Regierung Pitt
Der Oppositionsführer der "Whigs", Charles James Fox, fordert den Abbruch des Kampfes gegen Napoleon. Er führt den Sturz der Pitt-Regierung herbei (DTV II. S.31).

Napoleonkriege: Bündnis Napoleons mit Russland gegen Indien scheitert
1801 schmiedet Napoleon mit Russlands Zar Paul I. ein Bündnis zur Eroberung Indiens. Das Bündnis scheitert, da Paul I. ermordet wird (DTV II. S.31).

1801-1922
GB-Irland: "Union"
1801 "geht" Irland im "Vereinigten Königreich von Grossbritannien" "auf" (DTV II. S.31), bis sich Irland 1922 wieder abspaltet [web32].

Diese "Vereinigung" war alles andere als freiwillig, sondern eine Rebellion in Irland wurde 1798 unterdrückt und dann wurde Irland die Autonomie entzogen und wurde "vereinigt" [web33].

Karte von
                          Grossbritannien mit dem
                          "vereinigten" Irland 1801-1922
Karte von Grossbritannien mit dem "vereinigten" Irland 1801-1922 [87]


1802

GB-Indien: Englischer "Schutzvertrag" mit dem Peshwa (Premierminister der Marathen [web07])
1802 schliesst der indische Generalgouverneur Mornington einen Schutzvertrag mit dem Peshwa ab (Reinhard, S.228).

F-Äg: Ende der französischen Besetzung Ägyptens
(DTV II. S.23)

NL-Java: Holländischer Reformplan für Java von Gouverneur Hogendorp
Der holländische Gouverneur Dirk van Hogendorp entwirft ein "liberales" Reformprogramm für Java (Reinhard, S.228):
-- Grundbesitz soll für Javaner erlaubt sein
-- Abschaffung der Zwangslieferung, Einführung von Steuerabgaben
-- Abschaffung der Frondienste
-- Freigabe des Handels
- ausreichende Beamtenbesoldung
->> Es kommt jedoch zu keiner Realisierung in den nächsten Jahren (Reinhard, S.229).

Napoleonkriege, Weltkrieg: Napoleons Eroberungsversuch von "Westindien" scheitert
1802 versucht eine grosse französische Flotte die Eroberung "Westindiens" und die Errichtung eines "Karibischen Reiches". Die Flotte wird von britischen Schiffen "abgefangen" (DTV II. S.31).

März 1802
"Friede von Amiens": F und GB verfügen über die Kolonien
England verzichtet auf alle kolonialen Eroberungen ausser Ceylon und Trinidad, Frankreich sagt zu, Ägypten aufzugeben (DTV II. S.25).

1803
Napoleon verkauft das grosse Territorium "Louisiana" an die "USA" - Napoleon lässt Hannover besetzen
Um die "USA" für seine Vorhaben gegen England zu gewinnen, verkauft Napoleon Louisiana [damals ein riesiges Gebiet von der Karibik bis zu den Rocky Mountains] an Washington (DTV II. S.31). [Es ist anzunehmen, dass da eine geheime Logenverbindung existierte].

Karte mit dem
                            Verkauf des grossen Territoriums
                            "Louisiana" an die rassistischen
                            "USA" 1803
Karte mit dem Verkauf des grossen Territoriums "Louisiana" an die rassistischen "USA" 1803 [88] -
damit hat Napoleon den Rassismus auf der Welt entscheidend gefördert, gegen alle seine Ideale!

Im selben Jahr 1803 lässt Napoleon gegen England Hannover besetzen und bricht damit den "Frieden von Basel" (DTV II. S.25).

ab 1803
GB, indischer Subkontinent: Kriege Morningtons: 2. Marathen-Krieg (-1805)
1803 (bis 1805) führt der englische Generalgouverneur Mornington seine Pläne gegen die Marathen aus und erobert die nordische Ebene mit Delhi bis fast an die Grenze des Pandschab. Der Mogul-Kaiser wird wieder zum "Schützling" der Kompanie (Reinhard, S.228).

Karte des indischen Subkontinents von
                              1804 mit den weiteren
                              englisch-rassistischen Besetzungen unter
                              Mornington (rot gestreift)vergrössern
 Karte des indischen Subkontinents von 1804 mit den weiteren englisch-rassistischen Besetzungen unter Mornington (rot gestreift) [89]

[Um Handel zu treiben, muss man kein Land beherrschen, sondern gute Beziehungen haben...]

1804
Kaiserkrönung Napoleons - Einführung des "Code civil" in Frankreich
Napoleon erreicht nach seinen Erfolgen die Kaiserkrönung. Seine Familienmitglieder erhalten Prinzentitel. Minister und Generäle werden zu Grosswürdenträgern und Marschällen erhoben. Im selben Jahr lässt der den "code civil" einführen, der der Bevölkerung "persönliche Freiheit", "Rechtsgleichheit", privates Eigentum, die Zivilehe und die Ehescheidung garantieren soll. Das Grossbürgertum bleibt führende Macht. Der vor der Revolution [ins Ausland] geflüchtete Adel wird zur Rückkehr aufgefordert (DTV II. S.27).

[Aber die "christliche" Geisteskrankheit hört nicht auf. Die kriminellen, "christlichen" Führer leiten die Welt in ein Massaker ohne Ende]:

1804/1805
Napoleonkriege, Weltkrieg: Französischer Plan zur Eroberung Australiens und Vernichtung Englands - Gegenkoalition von William Pitt Junior mit Russland

Napoleon treibt Invasionsvorbereitungen gegen Australien und das englische Mutterland voran. (DTV II. S.31). Mit dem Schlagwort "Beherrschen wir auf sechs Stunden den Kanal, so sind wir die Herren der Welt!", soll England eingeschüchtert werden (DTV II. S.25).

William Pitt Junior reagiert mit einem Bündnis mit Zar Alexander I. Und Österreich, Schweden und Neapel treten der "Dritten Koalition" bei (DTV II. S.25).

1805
Napoleonkriege, Weltkrieg: Französischer Einmarsch in Wien - englischer Seesieg bei Trafalgar - österreichische Siege in Oberitalien - französischer Sieg bei Austerlitz - "Friede von Schönbrunn" zwischen Frankreich und Preussen - "Friede von Pressburg" zwischen Frankreich und Österreich

Nach Einschluss und Kapitulation der österreichischen Armee bei Ulm zieht Napoleon in Wien ein. England behauptet am 21.Oktober bei Trafalgar (südlich von Cadiz) die britische Seeherrschaft (DTV II. S.25) gegen eine französisch- spanische Flotte (DTV-Lex Bd.18 S.258). Erzherzog Karl gewinnt in Caldiero (Oberitalien). Preussen strebt Vermittlungen an, kommt jedoch zu spät, denn Napoleon gewinnt schon am 2.Dezember die "Dreikaiserschlacht" bei Austerlitz. Erzherzog Karl zieht sich über Ungarn zur Vereinigung aller Heere gegen Napoleon zurück. Preussen gelingt im "Vertrag zu Schönbrunn" mit Frankreich der Gebietstausch von Kleve, Neuenburg, Ansbach-Bayreuth gegen das Kurfürstentum Hannover und schliesst ein Beistandsbündnis mit Napoleon ab.

Österreich wird am 25.Dezember 1805 von Frankreich zum "Frieden von Pressburg" gezwungen und verliert
-- Venetien und Dalmatien an die Republik Italien
-- Tirol, Vorarlberg und Lindau an Bayern
-- Breisgau und Konstanz an Baden und Württemberg
-- und gleichzeitig gewinnt Österreich Salzburg (DTV II. S.25).

1805
GB-Indien: Abberufung von Mornington nach Misserfolgen - ab 1805: "zurückhaltende" Vertragspolitik der Company unter dem neuen Generalgouverneur Minto
Nach Misserfolgen wird der englische Generalgouverneur Mornington aus Indien abberufen. Unter dem neuen Generalgouverneur Gilbert Elliot Lord Minto wird eine "zurückhaltende" Politik der Company verfolgt, die vor allem die "Sicherung" der Nordgrenze Indiens gegen Frankreich durch Bündnisverhandlungen mit Persien zum Ziel hat (Reinhard, S.228).

Lord Minto,
                            Portrait
Lord Minto, Portrait [90]

1805
GB-F-D: Tod von William Pitt Junior - Napoleons Angebot von Hannover an England - Preussens Gegenplan
William Pitt Junior, Erzfeind Napoleons, stirbt 1805. Eigenmächtig macht Napoleon der neuen englischen Regierung das Angebot, Hannover zu regieren, das er ein paar Wochen zuvor Preussen zugeordnet hatte. Preussen will gegen Napoleon mit einem "Vierten Koalitionskrieg" reagieren (DTV II. S.25).

ab 1805
GB, indischer Subkontinent: "Indian Civil Service"-College in England
Ab 1805 wird in England ein spezielles "Indian Civil Service"-College in Haileybury eingerichtet, das zum "Dienst" in Indien vorbereiten soll. Es entsteht ein riesiger Andrang auf die Ausbildungsstellen. Die Direktoren können (bis 1857) gewisse Kreise für Haileybury begünstigen, so dass regelrechte Dynastien und Abhängigkeiten innerhalb der Struktur des "Indian Civil Service" entstehen (Reinhard, S.227).

1806
D-GB-F: Napoleonkriege, Weltkrieg: Deutsche "Kontinentalsperre" gegen England - preussisches Desaster gegen französische Truppen
Preussen bleibt gegen der englischen Herrschaft in Hannover auf sich allein gestellt. Es verkündet die Kontinentalsperre gegen England, "da England (mit seiner Kaperpolitik und der Blockade französischer Häfen, DTV II. S.31) die Grundsätze des Völkerrechts nicht anerkenne und das Blockaderecht missbrauche". Gleichzeitig erleben die deutschen Truppen gegen Frankreichs Kanonenmacht eine Niederlage nach der anderen (DTV II. S.25).

1806
F-NL: Holland wird "Königreich Holland" und bleibt ein Satellit Frankreichs
(Reinhard, S.228)

1807
"Friede von Tilsit": Russisch-deutsch-französische "Kontinentalsperre" gegen England
Im "Frieden von Tilsit" verhindert Russland per "Einspruch" die Auflösung Preussens (DTV II. S.29). Napoleon kann Russland aber definitiv auf seine Seite ziehen und Europa in eine französische und russische "Hemisphäre" aufteilen. Russland schliesst sich der "Kontinentalsperre" gegen England an (DTV II. S.25).

[England droht, die europäischen Absatzmärkte zu verlieren].

ab1807
Napoleonkriege, Weltkrieg: Englische Beschiessung Kopenhagens und Flottenraub gegen die "Kontinentalsperre" - Gefahr für die dänische "Kompagni" - französische Besetzung Portugals wegen Bruch der "Kontinentalsperre"

Ab 1807 steht Dänemark im Krieg mit England. Die "Kompagni" ist in Gefahr, die Geschäfte gehen schlecht (Reinhard, S.151). Englands Kriegsflotte beschiesst unter Admiral Nelson als Aktion gegen die "Kontinentalsperre" die Stadt Kopenhagen und raubt die dänische Flotte. Die "Kontinentalsperre" gegen England wird nunmehr durch das "Edikt von Mailand" noch mehr verschärft (DTV II. S.25,27,31). Verbündete, die das Edikt gegen England nicht befolgen und Handel mit England zulassen, werden besetzt, so im selben Jahr Portugal (DTV II. S.27).

ab1807
GB-Malaya: Thomas Stamford Raffles in Malaya
Ab 1807 ist der spätere englische Gouverneur-Stellvertreter für Java, Thomas Stamford Raffles, in Malaya gegen die Niederländer tätig (Reinhard, S.229).

1807/1808
Napoleonkriege: Zweites Bündnis Napoleons mit Russland gegen Indien scheitert
Napoleon schliesst mit den Zaren Alexander I. einen zweiten "Indienplan" zur Eroberung Indiens ab. Zar Alexander "zögert" jedoch zu lange und der gegen England gerichtete Plan misslingt (DTV II. S.31).


[Und nun beginnen diese kriminellen "Christen" auch noch mit Missionsbewegungen, die Überlebenden zu terrorisieren. Wie viel Terrorismus von diesen kriminellen "Christen" darf es denn noch sein?]

ab19.Jh.
GB: englische "Missionsbewegung" gegen Hindus - Beginn des zerstörenden "Europäismus" im 19.Jh. - Kritik von Minto an europäischer religiöser Intoleranz

In England kommt es ab der "französischen Revolution" zu einer "Erweckungsbewegung", der "Clapham Sect" um William Wilberforce, der auch Mitglieder wie Charles Grant und der frühere Generalgouverneur (1793-1798) John Shore "Lord Teignmouth" angehören. Wilberforce kämpft dabei nicht nur gegen den Sklavenhandel, sondern wettert gegen die Hindus, die er für "Monster an Verkommenheit und Grausamkeit" hält und deren Religion "ein einziger ungeheurer Greuel" sei.

Charles Grant ist bestrebt, Handel und Religion zu "verbinden" und will den Hindus eine "bessere" Gesellschafts- und Wirtschaftsform "beibringen". Es ist dies der Beginn der allgemeinen Verachtung der Inder und der beginnende "Europäismus": die Bestrebung, überall Gesellschaft und Wirtschaftsform auch der Eingeborenen ändern zu wollen und so die gewachsenen Strukturen gewaltsam zu zerstören (Reinhard, S.233).

Generalgouverneur Minto kritisiert 1807 heftig die aggressive Intoleranz der Missionare, die bereits v.a. von dänischen Stützpunkten aus operieren (Reinhard, S.233).


1808

Napoleonkriege, Weltkrieg: Errichtung einer "zweiten Front" gegen Napoleon in Portugal (DTV II. S.31).

Sp: Bankrott der spanischen "Philippinengesellschaft"
1808 muss die spanische Philippinengesellschaft trotz Förderung durch die englische "East India Company" ihre Tätigkeit einstellen (Reinhard, S.153).

NL-Java: Reformprogramm auf Java mit Befestigungsbauten von Gouverneur Daendels
Ab 1808 lässt der holländische Gouverneur Marschall Herman Willem Daendels (bis 1811) auf Java ein Reform- und Befestigungsprogramm durchführen, das gegen England gerichtet zu sein scheint:

NL-General Herman
                            Willem Daendels, Portrait
NL-General Herman Willem Daendels, Portrait [91]

-- Straffung der Verwaltung der V.O.C. nach französischem Muster
-- jede Präfektur erhält ein eigenes Gericht
-- jede Selbständigkeit der Fürsten in den Sultanaten Cheribon und Bantam wird beseitigt
-- eine allfällige Verteidigung wird durch Strassen- und Befestigungsbauten vorbereitet (Reinhard, S.229)


[Und nun werden die "Christen" der Oberschicht mit ihren Überseegesellschaften noch krimineller: Die Kriminalität wird mit Drogen und Opium (Heroin!) gesteigert...]

Britischer China-Handel in der 1.Hälfte des 19.Jh.: Baumwolle und Opium aus Indien
In der 1.Hälfte des 19.Jh. kommen im britischen China-Handel durchschnittlich 80 % der britischen Waren aus Indien, zuerst Baumwolle, dann Opium (Reinhard, S.179).

Opium-Milchsaft
Opium-Milchsaft [92] - die kriminellen "Christen" aus Europa beginnen, die Welt mit Rauschgiften wie Opium und Heroin zu vergiften, v.a. England - das ist eine ganz normale Taktik der Geheimlogen und der Geheimgesellschaften...

1808/1809
F-I: Französische Besetzung von Etrurien/Rom
Wegen Bruch der "Kontinentalsperre" lässt Napoleon Etrurien/Rom besetzen (DTV II. S.27).


1809

GB, indischer Subkontinent: Verträge der Company mit Sikhs und mit Sind in Nordindien
1809 kann die Company mit Sind (dem unteren Indusgebiet) und den Sikhs im Pandschab Sicherheitsverträge abschliessen (Reinhard, S.228).


[Und was machen die kriminellen "Christen" wieder? Krieg, Töten, Blut, Knochen, Verletzungen, abgehackte Beine, abgehackte Arme, abgehackte Köpfe, ausgeschossene Augen, Hunger, Trennung von Familien, Zerstörung von Dörfern, Abbrennen ganzer Städte - das ist der verdammte, "christliche" Blutritus des "Christentums" und dieses "Christentum" wurde nie verboten?]

Napoleonkriege, Weltkrieg: österreichischer Sieg bei Aspern - russisches Vorrücken bis Krakau - österreichische Niederlage bei Wagram - Österreich wird Binnenstaat

Österreich hofft in einer nationalen "Erhebung" auf einen "Fünften Koalitionskrieg" gegen das napoleonische Diktat (DTV II. S.25). Erzherzog Karl richtet nach Beginn der spanischen Erhebung ein Manifest an die "deutschen Völker". Preussen wird jedoch durch die französische Besatzung und Zar Alexander I. am Eingreifen gehindert. Napoleons Truppen drängen Österreichs Truppen nach Böhmen ab. Im Mai bezieht jedoch Napoleon durch Erzherzog Karl bei Aspern die erste Niederlage. Österreichische Guerilla kämpft erfolgreich am Berg Isel gegen Bayern und Franzosen, jedoch verliert das österreichische Heer im Juli bei Wagram. Napoleon degradiert Österreich im Oktober im "Frieden von Schönbrunn" zum Binnenstaat ohne Meerverbindung:

-- Salzburg, das Innviertel und Nordtirol gehen an Bayern
-- Südtirol geht an Italien
-- die Illyrischen Provinzen gehen an Frankreich
-- West-Galizien mit Krakau geht an Polen
-- Tarnapol geht an Russland
-- Begrenzung des österreichischen Heeres auf 150.000 Mann (DTV II. S.29).

Karte von Europa
                            von 1809 mit der Kontinentalsperre von
                            Napoleon gegen England
Karte von Europa von 1809 mit der Kontinentalsperre von Napoleon gegen England [93]

1810

Napoleonkriege, Weltkrieg:
-- Frankreich besetzt Holland
-- Frankreich besetzt Norddeutschland
-- England besetzt die französische Insel
Ile de Bourbon/ Réunion und die Insel Ile de France/Mauritius
(Reinhard, S.229)

Napoleonkriege: Aufkommende "Nationalgefühle" in Europa
Durch die Besetzungen, die Verbreitung liberaler Ideen, die Überwindung des Feudalismus, Einführung moderner Rechtssprechungen und zentraler Bürokratien sowie durch die Zusammenfassung staatlich bisher zersplitterter Gebiete fördert Napoleon ungewollte neue Nationalgefühle, die zum Teil gegen ihn selbst gerichtet sind (DTV II. S.27).

Karte von Europa
                            von 1812 mit dem französisch besetzten
                            Holland und Norddeutschland
Karte von Europa von 1812 mit dem französisch besetzten Holland und Norddeutschland [94]


[Der "christliche" Blutritus geht weiter - Tod, abgehackte Arme, abgehackte Beine, abgehackte Köpfe etc.]:

1811

Napoleonkriege, Weltkrieg: Drohende Übernahme Javas durch Frankreich - englische Invasionsvorbereitung für Java - englische Besetzung - neue Gesetze - und die Praxis
1811 droht die französische Übernahme von Java. Thomas Stamford Raffles bereitet eine Invasion auf Java vor (Reinhard, S.229).

Der englische Generalgouverneur Minto erobert Java sogleich "im Handumdrehen" und setzt Thomas Stamford Raffles als Gouverneur-Stellvertreter für Java ein (-1816). Nach der Invasion beschliesst Raffles:

-- die Abschaffung aller Zwangslieferungen und Frondienste
-- die Einführung von Steuerabgaben (Reinhard, S.229).

->> Die Praxis sieht aber anders aus: Die Lieferungen und Frondienste werden nicht abgeschafft. So muss das Volk auf Java die alten und die neuen Leistungen gleichzeitig erbringen. Raffles hat darüberhinaus die Vorstellung, dass die Company Indonesien zukünftig "behalten" werde (Reinhard, S.229).


1813

DK: Auflösung der dänischen Kompanie
1813 wird die "Ostindiska Kompaniet" aufgelöst (Reinhard, S.152).

GB: Diskussion um die Statutenerneuerung an die Company - freier Indienhandel
1813 sind die Meinungen der englischen Regierung über die Statutenerneuerung an die Company gespalten. Manche Stimmen fordern eine Übernahme Indiens durch die Krone (Reinhard, S.230), andere fordern die Freigabe des Handels mit Indien, manche werfen sogar die Freigabe des Handels mit Indien und China in die Diskussion. Das neue Statut erhält folgende Neuerungen:

-- die Company behält nur noch das China-Monopol
-- die Dividenden dürfen nur noch aus dem China-Geschäft bezahlt werden (Reinhard, S.231)
-- zusätzlich wird zum ersten Mal die christliche Mission über die Company zugelassen. Primär sollen v.a. die Hindus bekehrt werden, die in einem sich selbst diskriminierenden Kastensystem leben. Mit der erfolglosen Mission nimmt die englische Verachtung für Indien zu (Reinhard, S.233).

ab1813
GB, indischer Subkontinent: Neuer britischer Generalgouverneur Moira
1813 (-1823) wird der neue britische Generalgouverneur Francis Rawdon Earl of Moira eingesetzt. Moira ist kein Expansionist, hat jedoch den Auftrag, Indien gegen Eindringlinge zu verteidigen (Reinhard, S.229).

Rawdon Hastings
                            (Moira), Portrait
Rawdon Hastings (Moira), Portrait [95]

[Die Wahrheit ist: Die kriminellen "Christen" sind doch die Eindringlinge selber...]

1814
GB-Nepal: Englischer Sieg gegen Nepal - Ernennung von Moira zum Marquis of Hastings
Die Truppen des englischen Generalgouverneurs, Francis Rawdon Earl of Moira, siegen über die aus dem Tal von Khatmandu in Indien eindringenden Nepalesen-Gurkha-Soldaten. Moira wird zum "Marquis of Hastings ernannt (Reinhard, S.229).

ab 1815
GB-Indien-Russland: Sicherung Indiens gegen Russland
Ab 1815 ist die "Sicherungspolitik" der Company an der Nordgrenze Indiens auch gegen russische Invasionsversuche gerichtet (Reinhard, S.228).

1815/1816
Europa: "Neuordnung" der Welt nach Napoleons Niederlage

-- die Niederlande bekommen Malakka und die indonesische "Besitzungen" zurück
-- das Capland und Ceylon "bleiben" britisch
-- die Ile de Bourbon wird Frankreich als "Réunion" zurückgegeben
-- die Ile de France bleibt unter dem holländischen Namen "Mauritius" unter englischer Besetzung (Reinhard, Bd.1, S.229).

Raffles, der Gouverneur-Stellvertreter für Java, sinnt ab 1816 nach englischen Möglichkeiten gegen die Niederlande (Reinhard, S.229).

Karte mit Europa
                              1815
Karte mit Europa 1815 [96]

Karte mit Asien 1815
Karte mit Asien 1815 [97] - irgendwie sind die englischen "Besitzungen" viel grösser als die holländischen, und doch will England Holland vernichten...

1815
Indien: Finanzdebakel und Schulden Indiens: 30 Mio.  Pfund Schulden
1815 beträgt das jährliche Defizit Indiens 1,2 Millionen  Pfund, die Gesamtverschuldung Indiens 30 Millionen  Pfund (Reinhard, S.231).

1815-1940
NL, Kolonien: holländische Besitzungen in der Hand des holländischen Staates
Die Besitzungen der V.O.C. werden dem holländischen Staat zugeschrieben, wo sie bis 1940 bleiben (Reinhard, S.129).


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10. Nepal mit Ghurka-Soldaten - englisches Singapur gegen Holland - Indien - Opiu-Kriege gegen China, das nie jemanden angegriffen hat - Liquidierung von Kompanien - Verkauf von Städten in Indien - wachsender, britischer Rassismus in Indien - die "Philippinen" werden von den "USA" besetzt

ab1816

GB-Nepal: Nepalesische Söldner der Nepalesen
Ab 1816 werden Nepalesen der Gurkhas "gute" Söldner für die Engländer (Reinhard, S.229).

Gurkha-Soldaten
                            aus Nepal, 1815 ca.
Gurkha-Soldaten aus Nepal, 1815 ca. [98]

[Die "christlichen" Kriegstreiber werden nun kopiert!
Die Kriegssucht des rassistischen Europäers färbt nun immer mehr auf die eingeborenen Bevölkerungen ab und zerstört damit einen grossen Teil ihrer Kulturen. Die Bevölkerungen verlieren ihre Identität, werden von Europas Rassisten-Militärs abhängig und verlieren z.T. sogar den eigenen Erhaltungstrieb].

GB, indischer Subkontinent: Generalgouverneur Moira plant die Unterwerfung der Marathen
Generalgouverneur Moira plant ab 1816 die endgültige "Lösung" des Marathenproblems: die Unterwerfung der aufständischen Marathen und ihrer ehemaligen Hilfstruppen, die Pindaris. Die Pindaris vollziehen inzwischen Raubzüge mit "fliegenden Reitertruppen" und kopieren damit eine "marathische Methode" (Reinhard, S.229).

1817/1818
GB, indischer Subkontinent: Englischer Sieg gegen die Marathen - Beginn der englischen Herrschaft über Indien

1817/18 dringen in koordiniertem Vorgehen über 100.000 Mann Company-Truppen gegen die marathischen Gebiete des westlichen Zentralindien vor. Die notorische Uneinigkeit der Marathen und die "Unfähigkeit" ihrer Führer ist für die Engländer die beste Bedingung zum Sieg. Das Hinterland von Bombay sowie ein grosser Teil der Herrschaft des Peshwa werden englisch annektiert. Der Bombay-"President" wird erstmals Herr einer Landmacht. Künftig ist die Landverbindung Bombay - Bengalen englisch kontrolliert (Reinhard, S.229).

Mit der Unterwerfung der Marathen 1818 ist der Company der Schritt zur britischen Herrschaft über Indien gelungen (Reinhard, S.229).

1819
GB-Singapur: Englischer Stützpunkt Singapur gegen die Holländer
1819 gelingt es dem ehemaligen Gouverneur-Stellvertreter für Java, Raffles, von Bencoolen aus (Bengkulu auf Sumatra [web34]) den englischen Stützpunkt Singapur zu schaffen (Reinhard, S.229).


1820

1822
Indien: Immer mehr Mischlinge in Kalkutta: Rassismus gegen Mischlinge
1822 leben 2500 Europäer in Kalkutta, aber bereits 10.000 Mischlinge. Die Mischlinge werden in sozial untergeordneten Stellungen gehalten, haben also wegen ihrer Hautfarbe keine Chance, sich auch durch Leistung höhere Stellungen zu verdienen (Reinhard, S.233).


1824

NL-Singapur: Holländische Zwangsanerkennung von Singapur
1824 muss die V.O.C. Singapur vertraglich anerkennen (Reinhard, S.229).

GB, indischer Subkontinent: Kein Handel der Company mehr mit Indien
1824 stellt die Company den Handel mit Indien ein. Private übernehmen alles (Reinhard, S.231).

1825
NL, indischer Subkontinent: Abgabe aller holländischen Niederlassungen an GB
1825 überlässt die Niederlande die letzten indischen Niederlassungen Vorderindiens an Grossbritannien (Reinhard, S.153).

1825-1830
Bürgerkrieg auf Java
(Reinhard, S.217)

1830
NL-Java: Verkleinerung der Sultanate zugunsten der V.O.C.
1830 werden die Sultanate Jogjakarta und Surakarta, die Kerngebiete von Mataram auf Java, erheblich zugunsten der V.O.C. "verkleinert". Sie bleiben bis 1945 bestehen (Reinhard, S.217).

1833
GB-Indien-China: Völlige Handelsfreigabe von England mit Indien und China
1833 gewährt die englische Regierung der Company kein Monopol mehr. Die Company verliert nun auch das China-Monopol. Der gesamte Seehandel wird freigegeben (Reinhard, S.231).

1834
Sp, "Philippinen": Liquidierung der spanischen Philippinengesellschaft
(Reinhard, S.153)


1840

DK: Liquidierung der dänischen "Kompagni"
(Reinhard, S.151)


[Und was machen die kriminellen "Christen" nun? Sie verteidigen ihren Drogen- und Opiumhandel mit militärischen Mitteln!]

GB-China: "1. Opiumkrieg" von China gegen Englands Opiumhandel
China beginnt 1840, sich militärisch gegen die englischen Opiumhändler zu wehren. Englands Waffen sind jedoch den chinesischen überlegen (DTV II. S.91).


1842

GB-China: Englischer Sieg im "1. Opiumkrieg" gegen China: "Friede von Nanking"

1842 haben die überlegenen englischen Waffen die chinesischen Truppen geschlagen. China muss im "Frieden von Nanking" Zugeständnisse an die europäischen Aggressoren machen:
-- Hongkong wird England abgetreten
-- China überlässt England Handelskonzession für fünf "Vertragshäfen"
-- China gewährt in den "Vertragshäfen" eigene Verwaltungs-, Gerichts-, Polizei- und Zollhoheit.

->> In der Folge "jagen" die europäischen Mächte danach, chinesische Privilegien zu erhalten. Die militärische Schwäche Chinas reizt jedoch die europäischen Mächte, in China "aggressiv" vorzugehen (DTV II. S.91).

[Das Beste wäre wirklich, wenn es auf der Welt keine "Christen" mehr geben würde, denn dann gäbe es auch 90% aller Kriege nicht!]

1843
F, Kolonien: Offizielle Umbenennung der Insel Bourbon in "Réunion"
(Reinhard, S.147).

1845
DK: Verkauf der dänischen Städte in Indien an GB
1845 werden die dänisch gehaltenen Städte in Indien Serampore und Tranquebar an England verkauft (Reinhard, S.151).

[Die Bevölkerungen hat man wahrscheinlich nicht gefragt! - Und je mehr in Europa sich nun die Industrialisierung entwickelt, desto weniger erhalten andere Kulturen auf der Welt die Wertschätzung der kriminellen "Christen"]:

ab1850
GB-Indien: Rassismus wächst: Wachsende englische Verachtung für alles Indische
Die britische Verachtung für alles Indische wird innerhalb der Struktur der Company zur Institution. Die ethnozentrische Verachtung des Anderen nicht nur aufgrund der technischen "Überlegenheit" gehört nun zu den soziokulturell normalen Verhaltensweisen der Engländer (Reinhard, S.233).

1856
GB-China: "2. Opium-Krieg"/Arrow-Krieg: chinesische Polizei kapert die westliche Dschunke "Arrow"
Die chinesische Polizei entert 1856 das britische Dschunken-Schiff "Arrow" und provoziert damit einen neuen Krieg mit Frankreich und England (DTV II. S.91, DTV-Lex. Bd.11 S.113).

[Wieso diese Dschunke geentert wird, wird unterschlagen. Da können viele Gründe vorliegen wie Schmuggel von illegaler Ware, von Menschen, von Agenten etc. Aber so lange es um "christliche" Kolonialisten geht, nehmen es die "christlichen" Geschichtsbücher nicht so genau. Fakt ist, China hat niemanden angegriffen, sondern es wurde nur eine kleine Dschunke beschlagnahmt, ist gar kein grosses Schiff. Aber scheinbar war der Inhalt so "interessant", dass man da durchgreifen musste und England dann gleich mit Krieg weitermachte!]

1857 wird das "Indian Civil Service"-College von Haileybury allen Bewerbern geöffnet und der interne Rassismus der Direktoren und "Indien-Familien" abgeschafft (Reinhard, S.227).


1858

GB-China: "Friede von Tsientsin" zwischen England, Frankreich und China
Die "erste Etappe" des "Arrow-Krieges" endet mit dem "Frieden von Tsientsin" (DTV II. S.91, DTV-Lex. Bd.11 S.113).

China-Russland: russisch-chinesischer Vertrag von Aigun
Festlegung der russisch-chinesischen Grenze (DTV II. S.91).

ab1858
GB-F-China: weiter Krieg zwischen England, Frankreich und China - Zerstörung des chinesischen Sommerpalastes - Besetzung von Peking
Nach dem "Frieden von Tsientsin" gehen die Kämpfe zwischen England, Frankreich und China weiter. Die europäischen Truppen zerstören den chinesischen Sommerpalast (DTV-Lex. Bd.11 S.113) und besetzen Peking (DTV II. S.91).

[Und nun muss man wieder genau hinsehen, was die kriminellen "Christen" mit China machen - denn China hat NIE IRGENDJEMANDEN ANGEGRIFFEN!!!!!]

1860

"Friede von Peking" zwischen England, Frankreich und China
Die "zweite Etappe" des "Arrow-Krieges" endet im "Frieden von Peking". China muss weitere Zugeständnisse machen:

-- hohe Kriegsentschädigung
-- Öffnung von Häfen (DTV-Lex. Bd.11 S.113)
-- Einrichtung europäischer Gesandtschaften
-- Freigabe des Handels
-- Zulassung christlicher Mission (DTV II. S.91).

China-Russland: China tritt Aigun an Russland ab
1860: China tritt die Küstenprovinz Aigun an Russland ab (DTV II. S.91).


1870

F-China: Ermordung des französischen Konsuls in China
1870 wird der französische Konsul in Tsientsin ermordet. Die europäischen Mächte antworten mit einer "Sühnemission" (DTV II. S.91).

1875
F: Liquidierung der "Compagnie des Indes"
(Reinhard, S.149)

1885
China-Vietnam: chinesische Anerkennung des französischen Tonking
1885 anerkennt die chinesische Regierung das französische Protektorat über Tonking (DTV II. S.91).

1898
"US"-spanischer Krieg: "Philippinen" amerikanisch besetzt
(Reinhard, S.79)

1945
Indonesien: Java wird Keimzelle für die Unabhängigkeit gegen das rassistische Holland
(Reinhard, S.217).

***

Epilog


Und was passiert nach 1945: Es kommt zur politischen Unabhängigkeit der Kolonien.

Wirtschaftlich geraten die Kolonien aber in eine totale Abhängigkeit,

-- weil der Kolonialismus die Identität der besetzten Völker zerstört hat und somit nur labile Menschenmassen vorhanden sind, die dauernd mit der Selbstfindung beschäftigt sind

-- weil die Regierungen korrupt sind und es gut finden, wenn die Bevölkerung arm bleibt und die "Hilfsorganisationen" der "Ersten Welt" Sachen gratis spenden

-- weil die "USA" und der weiss-rassistische CIA laufend ganze Länder der "Zweiten Welt" und der "Dritten Welt" derart manipulieren, dass keine Stabilisierung zustande kommt, so dass diese Länder nie "Erste Welt" werden können.


In den "USA" wird jeweils eine Regierung gewählt, aber der CIA bleibt immer gleich rassistisch.

Gibt es dafür Entschädigung, du dumme "USA", wie du die Welt seit 1945 terrorisierst?


Bücher über den kriminellen, die ganze Welt terrorisierenden CIA, gibt es genug.




Quellen
[web01] Krishna-Fluss: http://de.wikipedia.org/wiki/Kistna
[web02] Preussische Kompanie unter Friedrich dem Grossen: http://de.wikipedia.org/wiki/Emder_Ostasiatische_Handelskompanie
[web03] Bengalische Kompanie: http://www.panorama-maritim.de/Kompanie.html
[web04] Erdbeben von Lissabon 1755: http://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_von_Lissabon_1755
[web05] Erdbeben von Lissabon 1755: http://www.essortment.com/famous-earthquakes-history-21137.html
[web06] Gross-Jägersdorf bei Königsberg: http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_J%C3%A4gersdorf
[web07] Peshwa (Marathen): http://de.wikipedia.org/wiki/Peshwa
[web08] Kurfürstentum Hannover: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Preussen-1806.jpg
[web09] Plassey (Palashi) im oberen Bengalen: http://en.wikipedia.org/wiki/Plassey
[web10] Oudh=Awadh: http://en.wikipedia.org/wiki/Oudh

[web11] Jesuitenorden: http://de.wikipedia.org/wiki/Aufhebung_des_Jesuitenordens
[web12] Senegambien: http://de.wikipedia.org/wiki/Senegambia
[web13] Wandiwash=Vandavasi: http://de.wikipedia.org/wiki/Tiruvannamalai_(Distrikt)
[web14] Jagir=Landverpachtung auf dem indischen Subkontinent: http://de.wikipedia.org/wiki/Jagir
[web15] Zar Peter III.: http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_III._(Russland)
[web16] Zar Peter III.: http://www.petersburg-info.de/html/peter_iii.html
[web17] James Cook: http://de.wikipedia.org/wiki/James_Cook
[web18] Matavai-Bucht am Venuskap (Pointe Vénus): http://de.wikipedia.org/wiki/Matavai_Bay
[web19] Hungersnot in Bengalen 1770: http://en.wikipedia.org/wiki/Bengal_famine_of_1770
[web20] Teesturm in Boston (Boston Tea Party): http://etc.usf.edu/clipart/29900/29900/bostn_tea_29900.htm
 
[web21] Teesturm in Boston (Wikipedia): http://de.wikipedia.org/wiki/Boston_Tea_Party
[web22] Sanskrit: http://de.wikipedia.org/wiki/Sanskrit
[web23] Urdu "Hallo": google translate
[web24] Schlacht bei Lexington (Massachussets). http://en.wikipedia.org/wiki/Battles_of_Lexington_and_Concord
[web25] Hyder Ali: http://en.wikipedia.org/wiki/Hyder_Ali
[web26] Ethnologische Cook/Forster-Sammlung aus der Südsee, Uni Göttingen: https://www.uni-goettingen.de/de/73270.html
[web27] Göttingen Collection: http://masterpieces.asemus.museum/masterpiece/detail.nhn?objectId=11457
[web28] Tupac Amarú in Cusco von "freundlichen Christen" geköpft 1781: http://www.diarioinca.com/2008/11/biografia-de-tupac-amaru-ii.html
[web29] Yorktown an der Küste von Virginia: http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Yorktown; http://de.wikipedia.org/wiki/Yorktown_%28Virginia%29
[web30] Gneisenau: http://de.wikipedia.org/wiki/August_Neidhardt_von_Gneisenau

[web31] Sträflingskolonie Australien: http://de.wikipedia.org/wiki/Str%C3%A4flingskolonie_Australien
[web32] Grossbritannien: http://en.wikipedia.org/wiki/Kingdom_of_Great_Britain
[web33] Grossbritannien "vereinigte" Irland 1801: http://todayinsocialsciences.blogspot.com/2011/10/england-great-britain-and-united.html
[web34] Bengkulu (Bencoolen) auf Sumatra. http://de.wikipedia.org/wiki/Bengkulu_%28Stadt%29


Fotoquellen
[1] Karte von Indien um 1750 ca.: http://homepages.rootsweb.ancestry.com/~poyntz/India/maps.html;
http://homepages.rootsweb.ancestry.com/~poyntz/India/images/india_shepherd_1923.jpg
[2] Dupleix, Portrait: http://www.historydiscussion.net/history-of-india/foundation-of-british-rule-in-india/1499
[3] Bussy, Portrait: http://ookaboo.com/o/pictures/source/2640494/AYE_R
[4] Preussische Kompanie, Schiff "König von Preussen": http://de.wikipedia.org/wiki/Emder_Ostasiatische_Handelskompanie
[5] Robert Clive von der englischen Ostindien-Kompanie: http://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&GRid=20616
[6] Karte mit Indien, Ceylon, den Nikobaren-Inseln und Sumatra: http://www.gfbv.de/inhaltsDok.php?id=462
[7] Erdbeben von Lissabon vom 1. November 1755: http://derstandard.at/1353206539416/Die-schoepferische-Kraft-der-Zerstoerung
[8] Tsunamikarte vom Erdbeben von Lissabon vom 1. November 1755: http://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_von_Lissabon_1755
[9] Lissabon um 1540 ca. und die Verluste durch das Erdbeben vom 1. November 1755: http://www.phg-hh.de/PP_PDF/Portugal_Post/PP27/s_pp27_geschichteDerDeutschen.html
[10] Karte der Region Lissabon mit Tejo-Fluss: http://www.embassyworld.com/maps/Maps_Of_Portugal/

[11] Lissabon um 1660: http://www.ebay.de/itm/PORTUGAL-LISSABON-GROSSE-KOLORIERTE-STADTANSICHT-PLAN-MERIAN-WAPPEN-SCHIFFE-1660-/380798532751
[12] Dänische Kompanie, Schiff: http://vaeggen.copenhagen.dk/media/12047
[13] Nawab Siraj-ud-Daula: http://www.royalark.net/India4/murshid4.htm
[14] Karte des Kurfürstentums Hannover, heute Niedersachsen: http://de.wikipedia.org/wiki/Preußische_Universitäten;
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Preussen-1806.jpg
[15] Zarin Elisabeth I. von Russland, Portrait: http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_%28Russland%29
[16] William Pitt, Portrait: http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Temple,_1st_Viscount_Cobham
[17] Robert Clive, Portrait: http://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Clive
[18] Karte mit Madras und Arcot: http://en.wikipedia.org/wiki/Political_history_of_Mysore_and_Coorg_%281565%E2%80%931760%29; http://en.wikipedia.org/wiki/File:Mysore1617to1799b.jpg
[19] Afghanisches Reich von 1762: http://afghanistan.s5.com/custom.html
[20] Karte von Bengalen von 1767 mit Calcutta und Plassey: http://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Plassey;
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b9/British_Possessions_in_India_1767_.jpg

[21] Karte von Nord-"Amerika" vor 1767: http://www.geschichteinchronologie.ch/USA/trails/Coons_karte1750-dreiteilung-N-Amerika.html
[22] Warren Hastings, Portrait: http://www.nndb.com/people/124/000101818/
[23] Karte von Bengalen von 1767 mit Murshidabad (Moorshedabad): http://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Plassey;
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b9/British_Possessions_in_India_1767_.jpg
[24] Karte mit Bengalen, Oudh, Sindh, Panjab etc.: http://de.wikipedia.org/wiki/Avadh; http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/8/8e/IndienHistorisch.jpg
[25] Karte von Bengalen von 1767 mit Balasore, Dacca und Patna: http://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Plassey;
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/b/b9/British_Possessions_in_India_1767_.jpg
[26] Jesuit Malagrida, Portrait: http://faculty.fairfield.edu/jmac/jp/jplme.htm
[27] Karte von Tamil Nadu mit Madras und Vandawasi (Wandiwash): http://en.wikipedia.org/wiki/Wandiwash
[28] Eyre Coote, Portrait: http://pt.wikipedia.org/wiki/Eyre_Coote_%28Companhia_Brit%C3%A2nica_das_%C3%8Dndias_Orientais%29
[29] Thomas Arthur Comte de Lally, Portrait: http://fronac.unblog.fr/category/repere-historique/page/28/
[30] Karte von China mit Kanton / Canton / Guangzhou: http://www.china-reisen-info.de/reise-ziele/bilder/guangzhou-karte.png

[31] Karte von China ohne Tibet aber mit Korea von 1759 von Robert&Gibson:
http://www.wellandantiquemaps.co.uk/Maps-of-Asia/A-New-Accurate-MAP-of-the-EMPIRE-OF-CHINA-by-Sieur-Robert-J-Gibson-c-1760/#main_content_jump
http://www.wellandantiquemaps.co.uk/lg_images/A-New-Accurate-MAP-of-the-EMPIRE-OF-CHINA-by-Sieur-Robert-J-Gibson-c-1760.jpg
[32] Laurence Sulivan von der englischen Ostindischen Kompanie, Portrait: http://www.ibtauris.com/Books/Humanities/History/Regional%20%20national%20history/Asian%20history/Guardian%20of%20The%20East%20India%20Company%20The%20Life%20of%20Laurence%20Sulivan.aspx?menuitem={148A2928-4B6A-4671-B889-A62E1686BF67}
[33] Karte mit Lahore, Delhi und Panipat: http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/6374377.stm
[34] Karte des indischen Subkontinents 1760: http://www.emersonkent.com/map_archive/india_1760.htm
[35] Zar Peter III. von Russland: http://www.petersburg-info.de/html/peter_iii.html
[36] Friedrich der Grosse, Portrait: http://www.kunstkopie.de/a/friedrich-der-grosse-3.html&sfl=1&INCLUDE=COLLECT
[37] Karte Nord-"Amerikas" von 1764: Neu-Frankreich ist vernichtet, englische, spanische und russisch besetzte Gebieten und französisch besetzten Inseln:
http://www.geschichteinchronologie.ch/USA/trails/Coons_karte1763-aufteilung-N-amerika.html
[38] James Cook mit einer Karte: http://famousenglishexpeditions.yolasite.com/james-cook.php
[39] Karte von Tahiti: http://www.worldatlas.com/webimage/countrys/oceania/lgcolor/tahiti.htm
[40] Tahiti, Panorama: http://www.tahiti-tourisme.com/islands/tahiti/tahiti-map.asp

[41] Tahiti, Diademe Mountain: http://www.willgoto.com/1/145368/liens.aspx
[42] Tahiti, Kanu-Katamaran: http://polynesia.canalblog.com/archives/2005/11/10/981913.html
[43] Tahiti, Blumenkränze: http://www.willgoto.com/1/145372/liens.aspx
[44] Tahiti, Tauchen im Riff und leuchtend farbige Fische: http://www.islands.com/taxonomy/term/2717?page=2
[45] Tahiti, Markt in Papeete (marché municipal): http://www.przybysz.net/galerie/2/tahiti-papeete-market-2.jpg
[46] Tahiti, Überwasser-Bungalow: http://www.islands.com/taxonomy/term/2717?page=2
[47] James Cook, Karte der ersten Expedition: http://georgianjunkie.wordpress.com/tag/james-cook/
[48] Warren Hastings, Gouverneur von Bengalen: http://en.wikipedia.org/wiki/Warren_Hastings
[49] James Cook, Karte der zweiten Expedition 1772-1775: http://www.voyage-australie-nz.com/exp-cook-james.html
[50] Karte des Afghanischen Reichs: http://doodhpatti.blogspot.com/2012/05/afghan-connections.html

[51] Teesturm von Boston: http://etc.usf.edu/clipart/29900/29900/bostn_tea_29900.htm
[52] Hyder Ali von Hyderabad in Mysore: http://en.wikipedia.org/wiki/Hyder_Ali
[53] Flagge der kriminellen, rassistischen "USA" von 1773 mit 13 Sternen: http://www.flaggenplatz.de/betsy-ross-1776-1795-flagge-2082.html
[54] Thomas Jefferson, ein weisser Rassist der ersten Stunde der "USA", Portrait: http://consortiumnews.com/2014/02/13/tea-party-and-thomas-jefferson/
[55+56] Holzfigur eines Ausserirdischen, ethnologische Sammlung der Uni Göttingen: http://masterpieces.asemus.museum/masterpiece/detail.nhn?objectId=11457
[57+58] geflochtene Matte aus Tonga mit geometrischen Mustern: http://masterpieces.asemus.museum/masterpiece/detail.nhn?objectId=12027
[59] Anhänger aus Tierzähnen, Angelhaken und Muschel: http://masterpieces.asemus.museum/masterpiece/detail.nhn?objectId=10967
[60] Flöten der Maori auf Neuseeland: http://pixeltransfer.com/en/index.php/Main/TaongaPuoro

[61] James Cook, Karte der dritten Expedition 1776-1780 Neuseeland-Hawaii-Alaska: http://www.voyage-australie-nz.com/exp-cook-james.html
[62] Hawaii-Inseln, Karte: http://www.american-number-plate.com/hawaii-license-plate
[63] Karte der Maori-Kolonisation in der Südsee: http://www.teara.govt.nz/en/map/2510/pacific-migration-routes
[64] Hawaii, Hula-Tänzerinnen: http://www.janeresture.com/oceania_girls/
[65] Hawaii, Hula-Tänzerin mit Blumenschmuck: http://www.janeresture.com/oceania_girls/
[66] Hawaii, Blumen mit strahlenden Farben: http://sockaichan.deviantart.com/art/Hawaiian-Flowers-2-97411614
[67] Hawaii, Führer der Ureinwohner: http://pbcentras.net/Hawaii/hawaii-language.html
[68] Hula-Tänzerin mit Kokosnuss-Bikini (Kokosnuss-BH): http://www.visualphotos.com/image/1x5053139/female_hawaiian_hula_dancer_wearing_coconut_bikini
[69] Hawaii, Mahaiula beach: http://www.powerfloe.com/Hawaii%20Beach%20Photos%204%20DVD.html
[70] Hawaii, Grosswellen-Surfing: http://oceangirlproject.org/tag/big-wave-surfing/

[71] Karte mit Hawaii und Bering-Strasse: google maps
[72] Packeis in der Beringstrasse: http://www.adventurersclub.org/calendar/feb2009.htm
[73] Unalaska, eine der Aleuten-Inseln: http://en.wikipedia.org/wiki/Unalaska,_Alaska
[74] Karte Europa-"Amerika"-"USA" 1779: http://www.alternatehistory.com/wiki/doku.php/resources/modern_maps
[75] Tupac Amarú in Cusco gegen 4 Pferde 1781: http://www.diarioinca.com/2008/11/biografia-de-tupac-amaru-ii.html
[76] Tipu Sultan (englisch: Tippoo Sultan): http://de.wikipedia.org/wiki/Tipu_Sultan
[77] Karte von Nord-"Amerika" nach dem "Frieden von Versailles" von 1783: http://wwnorton.com/college/english/naal8/section/volA/maps.aspx
[78] William Pitt Junior, Portrait: http://www.emersonkent.com/history_notes/william_pitt_the_younger.htm
[79] Charles Cornwallis, Portrait: http://www.stedmundsburychronicle.co.uk/Chronicle/1700-1812.htm
[80] Karte von Indonesien und Malaysia mit Penang: http://www.auswandern-info.com/indonesien/karte.html

[81] Spinnereimaschine von Hargrieves: http://www.grimshaworigin.org/ManchesterIndustrialCity.htm
[82] Baumwollstoffmaschinen, Manchester 1914: http://en.wikipedia.org/wiki/Cotton_mill
[83] Karten mit der Provinz Quebec 1773 und 1782 (Bearbeitung Michael Palomino): http://www.slmc.uottawa.ca/?q=treaty_versailles
[84] Karte mit der Teilung der Provinz Quebec in Oberkanada und Unterkanada 1791: http://www.slmc.uottawa.ca/?q=creation_upper_lower
[85] Napoleon bringt Terror ohne Ende: http://sv.wikipedia.org/wiki/Napoleon_I
[86] Lord Mornington: http://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Assaye
[87] Karte von Grossbritannien mit dem "vereinigten" Irland 1801-1922: http://todayinsocialsciences.blogspot.com/2011/10/england-great-britain-and-united.html
[88] Karte mit dem Verlauf des grossen Territoriums "Louisiana" an die "USA" 1803: http://de.wikipedia.org/wiki/1803
[89] Karte des indischen Subkontinents von 1804: http://de.wikipedia.org/wiki/1803; http://commons.wikimedia.org/wiki/File:India_1804_map.jpg
[90] Lord Minto, Portrait: http://www.columbia.edu/itc/mealac/pritchett/00routesdata/1700_1799/companyrule/govgenerals/govgenerals.html;
http://www.columbia.edu/itc/mealac/pritchett/00routesdata/1700_1799/companyrule/govgenerals/minto1.jpg

[91] General Daendels, Portrait: http://nl.wikipedia.org/wiki/Bestand:Daendels,_Herman_Willem.jpg
[92] Opium-Milchsaft: http://de.wikipedia.org/wiki/Opium
[93] Karte von Europa von 1809 mit der Kontinentalsperre von Napoleon: http://en.wikipedia.org/wiki/Napoleonic_Wars
[94] Karte von Europa von 1812 mit dem französisch besetzten Holland und Norddeutschland: http://en.wikipedia.org/wiki/Napoleonic_Wars
[95] Rawdon Hastings (Moira), Portrait: http://en.wikipedia.org/wiki/Francis_Rawdon-Hastings,_1st_Marquess_of_Hastings
[96] Karte mit Europa 1815: http://en.wikipedia.org/wiki/Napoleonic_Wars; http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0d/World_map_1815_%28COV%29.jpg
[97] Karte mit Asien 1815: http://en.wikipedia.org/wiki/Napoleonic_Wars; http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0d/World_map_1815_%28COV%29.jpg
[98] Gurkha-Soldaten aus Nepal, 1815 ca.: http://en.wikipedia.org/wiki/Gurkha


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