Lebensmittel:
Die
staatlich konzessionierte Selbstvergiftung
3.
Dr. Stekel über menschliche Beziehungen, Familie und äussere Einflüsse
alle Angaben
aus: Stekel, Dr.Wilhelm:
BRIEFE AN EINE MUTTER; In: Wendepunkt 1929, Seitenzahlen jeweils in
(Klammern)
angegeben;
aus: Bircher-Benner, Dr.med. Max Edwin (Hg.): Der Wendepunkt im Leben
und im
Leiden. VI.Jahrgang, 1929
Stekel wendet sich gegen FKK-Turnen (S.127-128) und gegen Nacktheit der
Eltern
vor Kindern (S.129).
Wenn ein junger Mann ein Mädchen begehrt, so mache man einen
Rendez-Vouz-Test
im Elternhaus des Mädchens, denn die meisten jungen Männer vermeiden
den
Kontakt mit der Familie und wollen nur den Sex (S.134).
Treueschwüre und Nationalismus verführen die Jugend und verleitet zu
Mord an
„Verrätern” (S.132). Nationale Träume sind eine Krankheit, die man nur
mit
Ableiten auf andere Interessen heilen kann (S.133).
In Schulen herrscht oft Psychoterror (S.205-206), z.T. durch einen
Klassen-”Führer” (S.206).
Stekel warnt vor falschen Idealen wie Rettungsphantasien und
sozialistische
Ideale (S.209).
Minderwertigkeitsgefühl führt zu falscher Partnerwahl (S.210)
Der Mann soll seine Frau erhalten können, und frühe Bindungen sind
somit fehl
am Platz (S.211).
Strafen verhärten und verstocken die Kinder. Analyse der Situation ist
die
Lösung. In den "USA” wurden neue Jugendgerichtshöfe eingeführt. In
Europa verhindern
immer noch Vorstrafen aus der Jugendzeit die Berufsausbildung (S.263).
Der Volksglaube behauptet, Kriminalität sei angeboren, engl. "moral
insanity”/”moralischer Geistesdefekt” (S.263).
Schwiegermütter werden zu Sündenböcken, wenn es in der Ehe nicht
"klappt”
(S.308-309).
Oft haben Schwiegermütter Eifersucht auf Schwiegersöhne, weswegen die
Schwiegermütter Gift und Misstrauen streuen (S.309) aus Neid auf die
junge
Liebe der Töchter, so dass krankhafte Überempfindlichkeiten entstehen
(S.310),
oder sogar Rivalitäten um den jungen Ehemann (S.311). Die Beteiligten
müssen
teilen lernen, ist Voraussetzung für Liebe und Vernunft, ist der Sieg
über den
primitiven Egoismus der Liebe (S.312), so dass erwachsene Kinder zu
Gleichberechtigten werden (S.313).