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Die Blutgruppenernährung schrittweise einführen

Lebensmittel neu qualifizieren - die Wirkungsweise und die schrittweise Umstellung - Lebensmitteltips

von Michael Palomino (2006)


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aus:
-- Dr. Peter J. D'Adamo / Catherine Whitney: 4 Blutgruppen. Vier Strategien für ein gesundes Leben. Mit Rezeptteil (Piper 2001)
-- Peter D'Adamo: 4 Blutgruppen - richtig leben. Das individuelle Konzept für körperliches und seelisches Wohlbefinden (Piper 2002)


Das Prinzip der Blutgruppenernährung: Verschiedene Enzyme reagieren je nach Blutgruppe verschieden

Viele Lectine [Proteine aus Pflanzen] reagieren bei den Menschen blutgruppenspezifisch verschieden positiv oder negativ. Bei negativer Reaktion bewirken Lectine
-- eine Agglutination (Zusammenballung) von Zellen. Das Lectin wird zum zusammenballenden Wirkstoff, zum "Agglutinin"
-- oder das Lectin bewirkt, dass Antikörper gebildet werden, die agglutinierende Wirkung haben.
-- oder das Lectin bewirkt, dass Blutzellen agglutinieren (4 Strategien, S.400).


Die Qualifikation von Lebensmitteln: Sehr bekömmlich, neutral, zu vermeiden

Entsprechend den Reaktionen der Lectine im Menschen bei den verschiedenen Blutgruppen klassifiziert Dr. Peter D'Adamo die Lebensmittel in "sehr bekömmliche", in "neutrale", und in "zu vermeidende" Lebensmittel (4 Strategien, S.389).

D'Adamo:

"Die sehr bekömmlichen Lebensmittel wirken wie Arzneien; die Nahrungsmittel, die man meiden soll, wirken wie Gifte. Die neutralen Lebensmittel wirken einfach wie Essen. Zwar haben die neutralen Nahrungsmittel wohl keine positiven Wirkungen auf die Gesundheit, aber sie tun Ihnen sicherlich gut in dem Sinn, dass sie viele Nährstoffe enthalten, die der Körper braucht." (4 Strategien, S.389)


Die Blutgruppenernährung schrittweise einführen

Die Blutgruppenernährung bzw. Blutgruppendiät soll schrittweise eingeführt werden, denn sie wird auch schrittweise spürbar, und jeder Wechsel motiviert zu einem weiteren Wechsel eines Lebensmittels (4 Strategien, S.395). Wenn ein neues Gleichgewicht der Ernährung gefunden ist, kann man auch gelegentlich einmal vom Diätplan abweichen. Das ist normal. Man soll nicht stur am Plan festhalten (4 Strategien, S.386).

Es soll folgendes Prinzip gelten:

"Die Blutgruppendiät soll dazu beitragen, dass Sie sich gut fühlen, nicht schlecht und benachteiligt." (4 Strategien, S.386).

Und man soll alle Variationen einer Ernährungsweise nutzen, denn so ist für jeden etwas dabei. Italienische Küche besteht z.B. nicht nur aus Tomatensauce (4 Strategien, S.387).

Unverträgliche Lebensmittel können vorerst nicht in die Blutgruppenernährung integriert werden. Vielleicht werden sie aber erträglich, wenn die Umstellung auf die Blutgruppenernährung abgeschlossen ist, z.B. Erdnüsse bei Blutgruppe A (4 Strategien, S.388).

Man soll auch möglichst gleichmässig aus allen sparten Lebensmittel zu sich nehmen. D'Adamo:

"Versuchen Sie [...] möglichst gleichmässig Lebensmittel aus allen Nahrungsmittelgruppen zu verzehren." (4 Strategien, S.389)

Es ist besser, öfters kleine Portionen als selten grosse Portionen zu sich zu nehmen: Lieber 5 bis 7 mal pro Woche kleine Portionen der "Arzneinahrungsmittel" einnehmen als nur zweimal pro Woche grosse Portionen, denn:

"Dadurch sorgen Sie dafür, dass die wertvollsten Nährstoffe weiter gleichbleibend ins Blut gelangen." (4 Strategien, S.389)

Schädliche Lebensmittel soll man total weglassen, insbesondere
-- bei Lebensmittelallergie gegen ein Lebensmittel
-- bei Dickdarmentzündung (4 Strategien, S.390).

Saure Verdauung von Fleisch und basische Verdauung von Brot oder Kartoffeln

Man sollte nicht gleichzeitig tierische Eiweisse und grosse Menschen Kohlehydrate zu sich nehmen. Man sollte also das gleichzeitige Einnehmen von Fleisch und grossen Mengen Brot oder Kartoffeln vermeiden, denn
-- Fleisch wird bei stark saurem Milieu verdaut
-- Kohlehydrate werden aber bei stark basischem Milieu verdaut.

Isst man die Sachen gleichzeitig, dann wechselt die Verdauung im Magen dauernd zwischen saurem und basischem Milieu ab und der Magen kann sich nie auf die Verdauung eines Lebensmittels konzentrieren. Statt Kohlehydraten zu Fleisch seien Gemüse empfohlen (4 Strategien, S.390). [Und kleine Mengen Brot oder Kartoffeln zu Fleisch sind kein Problem].

D'Adamo:

"Möglicherweise ist das einzig Wichtige, worauf Sie bei der Verbindung von Nahrungsmitteln achten müssen, die Kombination von tierischem Eiweiss, z.B. Fleisch, mit grossen Mengen an Kohlenhydraten wie Brot und Kartoffeln zu vermeiden. Das ist deshalb wichtig, weil tierische Produkte im Magen in stark saurem Milieu, Kohlenhydrate im Darm dagegen in stark basischem Milieu verdaut werden. Kombiniert man diese Nahrungsmittel, 'knabbert' der Körper abwechselnd am Eiweiss, dann wieder an den Kohlenhydraten - wohl kaum eine sehr wirksame Methode. Trennt man diese Nahrungsmittelgruppen, kann sich der Magen voll und ganz auf die vorliegende Arbeit konzentrieren. Nehmen Sie statt dessen kohlehydratarme, ballaststoffreiche Gemüsebeilagen zu sich, beispielsweise Blattgemüse. Dass man eiweissreiche und kohlehydratreiche Lebensmittel nicht verbinden soll, gilt nicht für Tofu und andere pflanzliche Proteine, die im wesentlichen vorverdaut sind." (4 Strategien, S.390)


Blutgruppenernährung lässt Übergewicht verschwinden

Bei Blutgruppenernährung sind die Enzyme und der Organismus optimal aufeinander abgestimmt und keine schädlichen Lebensmittel hindern mehr die Umsetzung, so dass keine Gewichtszunahme mehr erfolgt. Sondern der Zellstoffwechsel arbeitet total optimal, und so purzeln allfällige Pfunde (4 Strategien, S.391).

D'Adamo:

"Wenn Sie sich an Ihre Diät halten, stellt sich Ihr Stoffwechsel auf das normale Niveau um, so dass Sie die aufgenommenen Kalorien wirksamer verbrennen; das Verdauungssystem verarbeitet dann die Nährstoffe richtig und reduziert die Wasseransammlung im Körper. Auf diese Weise nimmt man sofort ab." (4 Strategien, S.391)

Die Ernährungsumstellung kann am Anfang sogar zu zu viel Gewichtsabnahme führen. Man muss dann das neue Gleichgewicht der Ernährung herausfinden (4 Strategien, S.392).

Zusatzpräparate zur Blutgruppenernährung
Grundsätzlich braucht es keine Zusatzpräparate, ausser
-- Schwangere: Eisen, Calcium und Folsäure
-- Frauen brauchen generell viel Calcium, v.a., wenn die Blutgruppenernährung wenig Milchprodukte enthält
-- Menschen, die schwere Körperliche Arbeit verrichten, besonders unter Stress stehen, Senioren, Kranke und starke Raucher brauchen individuelle Präparate (4 Strategien, S.396).


Die Menge einer Mahlzeit

Die Vielfrasskultur in den Industrieländern hat zur Folge, dass viele Leute dicker und dicker werden. Der Magen dehnt sich. Die Magenwandzellen werden "einer enormen Belastung ausgesetzt." Man sollte sich nach dem Essen einfach nicht träge fühlen, dann hat man nicht zu viel gegessen (4 Strategien, S.392).

D'Adamo:

"Wenn Sie immer so viel essen, dass Sie sich völlig gesättigt und nach dem Essen träge fühlen, sollten Sie versuchen, weniger zu essen. Lernen Sie, auf Ihren Körper zu hören." (4 Strategien, S.392)


Lebensmitteltips

Fleisch sollte mageres Bio-Fleisch sein
-- ohne Antibiotika, denn Antibiotika gab es früher nicht
-- ohne Maisfütterung, denn Mais gab es früher nicht
-- mit Grasfütterung und Alfalfa-Gräsern [Luzerne], denn so waren die Tiere früher immer ernährt (4 Strategien, S.393).

Fett von Fischen mit Omega-3-Fettsäuren
Fett von Fischen "enthält viele Omega-3-Fettsäuren, die nachweislich den Cholesterinwert senken und das Herz stärken." (4 Strategien, S.393)

Konserven ohne hitzeempfindliche Vitamine
Konserven werden unter Hitze und Druck hergestellt:
-- die hitzeempfindlichen Vitamine werden zerstört
-- die hitzeunempfindlichen Vitamine bleiben erhalten (4 Strategien, S.394)
-- die Enzyme werden durch die Hitze z.T. zerstört
-- in der Regel weisen die Lebensmittel in Konserven einen niedrigen Ballaststoffgehalt auf
-- in der Regel weisen die Lebensmittel in Konserven einen höheren Salzgehalt auf, um den Geschmacksverlust der Herstellung auszugleichen (4 Strategien, S.395).

Insgesamt kostet die Konserve, wenn man dieselbe Menge Vitamine und Enzyme und Ballaststoffe erhalten will, wie bei frischen Produkten, viel mehr als frische Früchte und Gemüse (4 Strategien, S.395).

Gefrierprodukte
Einfrieren "ändert den Nährstoffgehalt des Lebensmittels kaum." (4 Strategien, S.395)

Das Braten in der asiatischen Wok-Pfanne

-- die tiefe Wok-Pfanne weist einen kleinen Boden auf, wo die Hitze maximal ist, und einen hohen Rand, wo die Hitze weniger wird
-- mit der Wok-Pfanne ist ein Braten von Lebensmitteln möglich, ohne dass die Sachen im Fett schwimmen müssen
-- zuerst werden die Poren des Lebensmittels verschlossen, so dass die Geschmacksstoffe erhalten bleiben, und durch Umrühren werden die gebratenen Sachen nach oben gehoben, wo sie weniger heiss weiter garen
-- in der Wok-Pfanne wird mit Sesam- oder Erdnussöl hantiert, die hitzebeständiger sind als Färberdistel- oder Rapsöl
-- zuerst sollen diejenigen Sachen am Boden garen, die insgesamt länger brauchen, dann wird die Pfannenmitte frei gemacht und die Lebensmittel nachgefüllt, die weniger lang garen müssen, so hat man am Ende alle Lebensmittel zum gleichen Zeitpunkt in einer Pfanne fertig (4 Strategien, S.395).

Getreide

Amaranth: ist ein Getreide aus Mexiko (4 Strategien, S.398).

Dinkel: Dinkel ist "ein Weizenabkömmling, der offenbar keine Probleme verursacht, die sich beim Verzehr von Weizenvollkornbrot ergeben." (4 Strategien, S.398)

[Dabei muss man aufpassen: Ein Brot, das sich "Dinkelbrot" nennte, enthält oft auch normalen Weizen. Wenn man den schädlichen Weizen auf alle Fälle vermeiden will, so muss man sein Brot selber backen, z.B. mit Dinkelmehl, Sojamehl und Amaranthmehl etc. Die dumme Industrie kann das bis heute meistens nicht, weil sie lieber kranke Menschen hat...]

Essener Brot / Brot aus gekeimten Weizenkörnern ("Auswuchsweizen")
Brote aus gekeimten Weizenkörnern enthalten keine Glutenlectine mehr, weil diese durch den Keimungsprozess vernichtet worden sind. Die Brote sind ein "lebendiges" Lebensmittel "mit vielen bekömmlichen, wirksamen Enzymen" und "finden sich normalerweise in den Kühlregalen von Naturkostläden und Reformhäusern" wieder (4 Strategien, S.398).

"Keimlingsbrot schmeckt ein wenig süsslich, da durch den Keimungsprozess auch Zucker freigesetzt wird. Deshalb ist es feucht und weich. Getostet schmeckt es herrlich." (4 Strategien, S.399).

"Meiden Sie industriell hergestellte Keimlingsbrote, da sie normalerweise einen geringen Gehalt an Auswuchsweizen und eine überwiegende Menge aus Vollkornweizen in der Rezeptur enthalten." (4 Strategien, S.398-399)


Öle und Öle

-- Kokosnussöl und andere tropische Öle sollen gemäss D'Adamo wegen ihrer gesättigten Fettsäuren gemieden werden, denn diese können das Herz-Kreislauf-System schädigen (4 Strategien, S.397)

-- der übermässige Genuss von Ölen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann bestimmte Krebsformen begünstigen, "insbesondere, wenn diese Fette beim Kochen stark erhitzt werden" (4 Strategien, S.397)

[also ist geraten, eine Sauce erst beim letzten Vorbereiten vor dem Servieren, nachdem sie vom Herd genommen worden ist, mit Ölen zu verfeinern]

-- Olivenöl ist das bekömmlichste Öl überhaupt mit einfach ungesättigten Fettsäuren mit positiver Wirkung auf Herz und Arterien (4 Strategien, S.397).






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