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Dr. Vogel: Naturheilkunde mit Gemüse, Früchten, Blumen, Ölen und Milch

10. Krankheitsbehandlungen: Allgemeine Krankheiten

von Michael Palomino


aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991


Vorbemerkung
Ein gesundes Leben tritt nur dann ein, wenn die Ganzheitlichkeit des Lebens als Ganzes akzeptiert wird. Die Heilung einer Krankheit mit einem Naturheilmittel nützt nur wenig, wenn der durch die kapitalistische Werbung bestimmte Lebensstil und die schädliche "Ernährung" der zerstörerischen "Zivilisation" beibehalten bleibt.

Bitte beachten Sie dabei die Zusammenhänge der Blutgruppenernährung von Dr. Peter D'Adamo. Je nach Blutgruppe funktioniert der Organismus, v.a. der Magen-Darm-Trakt, verschieden. Vor allem bei chronischen Krankheiten oder bei Übergewicht kann eine "Blutgruppendiät" eine grosse Hilfe bzw. die Rettung sein. Kosten: 0 Franken!

Michael Palomino, Dezember 2006

Inhalt
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Grundsätze - das falsche Heilprinzip der Schul-"Medizin"

AAA

Abgeschlagenheit
Abnehmen
Absenzen: Geistige
Abszesse: Kleinere
Adernpflege
AIDS
Akne
Altersschwäche
Allergien
Ameisenlaufen in den Gliedern
Anämie: siehe Blutarmut
Angina
Angina Pectoris / "Brust-Angina"
Angstzustände
Appetitlosigkeit
Arterienverkalkung/Arteriosklerose - hoher Blutdruck - Herzinfarkt
Arterienverkalkung: Vorsorge gegen Arterienverkalkung - hohen Blutdruck - Herzinfarkt
Arterienverhärtung
Arthritis/Gicht - Rheuma - Ischias
Arthritis / Gicht: Vorsorge
Arthritis: Krebs-Arthritis
Arthritis: Polyarthritis: Vorsorge
Asthma
Atemwegserkrankungen
Augenentzündung: siehe Augenleiden
Augenschwächen
Augenleiden

Augenpflege
Augenschmerzen
Ausschlag
Ausschläge durch Früchte
Avitaminosen / Vitaminmangelerscheinungen


BBB
Bänderzerrung - verstreckte Sehnen - Verstauchungen von Füssen und Gelenken
Bangkrankheit
Barfusslaufen
Basedow
Bauchfellentzündung
Bauchfellriss / Hernie
Bauchspeicheldrüsenpflege
Bauchspeicheldrüsenschaden
Bauchweh
Beine: Müde
Beine: Offene
Beri-Beri
Betäubungsmittel
Bienenstiche: siehe Stiche
Bindehautentzündung
Bindegewebsschwäche
Bisse: Schlangenbisse
Blähungen
Bläschenausschläge: Juckende
Blasenkatarrh
Blasenreizung
Blase-TB
Blauschwarze Beine
Bleichsucht
Bleierne Schwere
Blinddarmentzündung / Appendicitis
Blutandrang zum Kopf
Blutarmut / Anämie - Blutbildung
Blutdruck
Bluterguss
Bluterkrankheit
Blutgefässschädigung / Kapillarsystemschädigung
Blutreinigung
Blutschwamm
Blutspeien
Blutstau im Kopf
Blutstillung bei Wunden, Operationen und Blutern
Blutungen: äussere / Nasenbluten: langes
Blutungen: Häufigere
Blutvergiftung / Sepsis
Blutzirkulationsstörungen
Borken, Krusten
Brechdurchfall: siehe Durchfall: Brechdurchfall
Brennschmerz
Bronchitis - starker Halskatarrh - Bronchialkatarrh
Brüche
Brustleiden
Brustfellentzündung
Brustkrampf: Nächtlicher


CCC
Chemievergiftung
Cystitis
Cytomyalie-Virus


DDD
Darmfäulnis / Stuhl: Widrig riechender
Darmgeschwür: siehe Magen-Darmgeschwür
Darmkatarrh
Darmparasiten: Würmer
Darmpflege
Darmschleimhautentzündung
Darmstörungen
Darmträgheit
Depression
Diabetes / Zuckerkrankheit
Dilirien
Dornen/Splitter/Spriessen
Drüsenanschwellungen
Drüsenkrankheiten
Drüsenpflege
Durchblutungsmangelkrankheiten
Durchfall
Durstgefühl
Dysbakterie / Darmflorastörung


EEE
Ehrgeiz: Schädlicher
Einschlafen der Gliedmassen
Eiterpusteln / Impetigo
Ekzeme und Flechten
Ekzeme
Entkräftung
Entzündungen
Epilepsie / Fallsucht
Erkältung
Erschöpfung


FFF
Fettleibigkeit / Fettsucht
Fieber: fieberhafte Zustände
Fisteln aller Art
Flechten
Flechten am Fuss: siehe Fusspilz
Flecken: Blaue
Fleisch: Wildes
Fresssucht
Frieren - Frösteln
Frostbeulen - kalte Füsse
Frühjahrsmüdigkeit
Frühlingskur
Furunkel: siehe Hämorrhoiden
Füsse: Kalte
Füsse: brennende
Fussschweiss: siehe Schweiss
Fusspilz
Füsse: Plattfüsse - Spreizfüsse - Knickfüsse - Krallenfüsse
Füsse: blaue Stellen
Fusspflege




GGG
Gallenblasenentzündung
Gallenfluss anregen
Gallebrechen mit Migräne
Gallenleiden
Gallensteine
Ganglien (Nervenknoten; Überbein)
Gangrän / Gewebeverfall durch Autolyse (Selbstauflösung) oder Fäulnis durch Bakterien
Gärungen
Gefässleiden
Gefässpflege
Gefässschwäche: Neigung zu
Gehirnbeeinträchtigung durch Alkohol und Medikamente
Gehirndurchblutungsstörung
Gehirnerschütterung
Gehirnerschütterung: Ausheilung (S.61)
Geistige Erkrankungen: siehe: Seelisch-geistige Erkrankungen
Gelbsucht: Ausheilung
Gelenkkapseln: Ausstülpungen
Gelenkschmerzen: Stechende und reissende
Genickstarre
Geruchssinn: Verlorener
Geschwulste / Geschwulstgewebe
Geschwüre
Gesichtsrose
Gesichtsschmerzen
Gewebsverdickungen / Gelosen
Grauer Star
Grippe: grippale Infekte
Grippe: Gehirn- und Nervengrippe
Grippe: Virus-Grippe
Gürtelrose


HHH
Haarausfall: siehe Haarprobleme
Haarprobleme
Haarwuchsmittel Zwiebel
Haarwuchskrankheiten - Haarwurzelkrankheiten
Hals: Dicker
Halsentzündung
Hämorrhoiden (Furunkel)

Harnbeschwerden
Harndrang
Harnsäurebekämpfung (S.41) - Gliedersucht (S.42)
Hautstörungen
Haut: Runzeln

Haut: Unreine

Hautpilz
Hautpflege
Heiserkeit
Herzstörungen
Heuschnupfen
Hexenschuss
Hirnanhangdrüse: Pflege
Hirnanhangdrüse: Pflege
Hirnhautentzündung
Hitze im Kopf
Hornhauterweichung
Husten: siehe Halsentzündung: Halskatarrh
Husten: Krampf- oder Stickhusten, Husten von Lungenkranken


III
Immunsystem: Stärkung
Infektionsanfälligkeit (S.65)
Infektionskrankheiten

Infektionskrankheiten: Abwenden
Insektenstiche
Ischias - Rheuma - Arthritis: Kur


JJJ
Jodmangel
Jucken, Beissen, Brennen am Körper


KKK
Kalkmangel
Karbunkel / Furunkelhäufung / Hämorrhoidenhäufung
Katarrhe
Keuchhusten
Kieferhöhleneiterung
Kinderlähmung / Poliomyelitis
Kinderlähmung / Poliomyelitis: Vorbeugende Massnahmen
Knocheneiterung - alter Knochenfrass
Knochenhautentzündung
Knochenhautverletzungen
Kopf: Blutandrang im
Kopfschmerzen
Kopf- und Halsschmerzen
Körpergeruch: Unangenehmer
Krämpfe / Spasmen
Krampfadern: siehe Frauenkrankheiten: Venenentzündungen
Krämpfe: Krampf-Kopfweh: z.B. Migräne und Föhnkopfweh
Krebs
Kreislauf-Pflege
Kreislaufschwäche
Kreuzschmerzen
Kropf: siehe Schilddrüse: Überfunktion


LLL
Leberstörungen

Leukämie / Weissblütigkeit / zu viele weisse Blutkörperchen
Lichtempfindlichkeit: Schmerzhafte
Lungenleiden
Lymphatische Menschen / Lymphatiker
Lymphdrüsen: Mangelhaft arbeitende
Lymphdrüsenerkrankungen
Lymphschwellungen - Blutvergiftung
Lymphsystem-Pflege


MMM
Malaria
Magen-Darm-Regulierung
Magenleiden
Magenpflege
Magenverstimmung
Magerkeit / Magersucht
Mandelabszess
Mandelentzündung
Masern: Schwarze
Merkfähigkeit: Mangelnde
Migräne
Mittagsschlaf
Mittelohrentzündung: Eitrige
Mittelohrentzündung: Ausgebildete eitrige
Mückenstiche, Insekten, Wanzen
Müdigkeit
Multiple Sklerose MS

Muskelschwäche / Muskeldegeneration
Muttermale


NNN
Nachtblindheit
Nagelerkrankungen
Nasenerkrankungen
Nervenkrankheiten

Nervosität
Nesselfieber
Nesselsucht
Neuralgie: siehe Nervenschmerzen
Nierenentzündung
Nierengriess
Nierenschaden
Nierenpflege
Nierensteine

Nikotinvergiftung: siehe Rauchen vergiftet

OOO
Ödem: Stauungsödem
Ohnmacht
Ohnmachtsgefühl
Ohrenkrankheiten
Operationen: Massnahmen vor Operationen
Osteoporose / Alters-Kalk

PPP
Panaritium / dicker, schmerzender Finger / "Umlauf"
Pankreasfettstuhl
Pankreatitis
Pellagra
Platzangst: bei schwankendem Gang
Pocken
Polypen
Postoperative Schmerzen (S.61)
Psoriasis (Schuppenflechte)
Pulsregulation


QQQ
Quetschungen und Schwellungen


RRR
Rachitis
Rauchen: Nikotinvergiftung
Rheuma

Ringe unter den Augen
Rückenmarkleiden mit stark angegriffenen Nerven (S.61)
Runzeln: siehe Haut


SSS
Scharlach
Schilddrüsenstörung
Schizophrenie: siehe: Seelisch-geistige Erkrankungen
Schlaflosigkeit / Schlafstörungen
Schleimhautbluten
Schleimhautentzündungen
Schleimhäute: Trockene
Schmerzen generell
Schmerzen nach Nervenverletzungen (S.61)
Schminken
Schnupfen
Schnupfen: Fliess-Schnupfen, Vorbeugung gegen Schnupfen
Schuppen in den Haaren
Schuppenflechte: trockene
Schürfungen
Schwäche: Allgemeine
Schwäche im Alter
Schwächezustände: siehe Erschöpfung
Schweiss
Schwellungen und Quetschungen
Schwerhörigkeit
Schwindel
Seelisch-geistige Erkrankungen
Seelisch-geistige Erkrankungen: Schizophrenie
Sehnenscheiden: Ausstülpungen
Sexuelle Überreizung
Skorbut / Skorbutische Erscheinungen
Skorpionstiche: siehe Stiche
Skrofulosis / Haut- und Lymphknotenerkrankung bei Kindern
Sodbrennen
Sonnenbrand

Splitter/Dornen/Spriessen
Spriessen/Splitter/Dornen
Stauungen im Gefässsystem
Steinleiden: siehe Nierenstein, Gallensteine
Stiche
Stoffwechselstörungen
Stress: siehe Müdigkeit: Übermüdung
Spannungen: Innere
Stauungen in Kapillargefässen / verschlechterte Blutzirkulation
Stirnhöhlenkatarrh
Stoffwechselstörungen
Struma: siehe: Schilddrüsenvergrösserung, Kropf
Sympathikus: "böser Sympathikus"
Syphilis


TTT
Tablettensucht

Thrombosen
Tuberkulose TB
Tuberkulose: Knochen-TB
Tinnitus: siehe Ohrenleiden: Ohrensausen
Typhus


UUU
Übelkeit
Überanstrengung - Blutstauungen
Übererregbarkeit
Überempfindlichkeit
Übergewicht
Übermüdung: siehe: Müdigkeit: Übermüdung
Überreiztheit: Sexuelle
Übersäuerung
Umlauf
Unwohlsein


V V V
Vegetative Dystonie (Störung der inneren Organe)
Venenkrankheiten
Verbrennungen
Verbrühungen
Verdauung: Förderung
Verdauungsbeschwerden
Vereiterung
Verbrennungen
Verdauung: Förderung der Verdauung: siehe Verstopfung
Vergiftung durch Metalle
Vergiftung durch Milch von kranken Kühen
Vergiftung durch TB-Impfung an Kühen
Verjüngungskuren
Verkrampfungen
Verletzungen
Verletzungen: Kleine, desinfizieren
Verstauchungen: siehe Bänderzerrung
Verstopfung
Viruserkrankungen
Vitaminmangel: siehe Avitaminosen
Völlegefühl


WWW
Wanzen, Insekten, Mückenstiche
Wassersucht - Wasseransammlungen im Körper
Wetterfühligkeit
Wunden: Eiternde
Wunden: Wundheilung
Wundschmerzen
Wurmleiden / Würmer: siehe Darmparasiten
Wurzelhautentzündung


ZZZ
Zahnkrankheiten
Zahnpflege
Zellatmung
Zellgewebe: Aufbau
Zellgewebe: Stinkendes, abgestossenes
Zerrung
Zerschlagenheitsschmerzen
Zunge
Zusammenbruch
Zwölffingerdarmgeschwür
Zysten





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Grundsätze
Paracelsus: "Alles ist Gift - es kommt nur auf die Menge an." (S.803)

Naturheilmittel soll man regelmässig einnehmen. Bei starken Reaktionen soll man die Dosis reduzieren, bis keine Störungen mehr auftreten (S.781).

Dr.Vogel:
"Oft helfen bescheidene Kuren besser, von lästigen Krankheiten loszukommen, als jene, die viel Umstände und grosse Kosten erfordern." (S.799)

Bei gutem Kauen und langsamem Essen arbeitet der Darm von allein (S.802).

Dr.Vogel: "Mit der Zeit kann sich ein Organ durch die richtige Schondiät wieder erholen." (S.630)

Dr.Vogel:
"Die Natur richtet sich nicht nach unserem Gaumen, unseren Launen und Liebhabereien, sondern nach urewigen Gesetzen." (S.643)

Dr.Vogel:
"Heute bestätigt die Wissenschaft die Wunderwirkung der rohen Säfte und Rohgemüse." (S.616)

Das falsche Heilprinzip der Schul-"Medizin"
Wenn die Schulmedizin einen Stoff einspritzt, der normalerweise durch ein Organ produziert werden sollte, so degeneriert das Organ noch mehr:
-- bei Insulinspritzen gegen Diabetes degeneriert die Bauchspeicheldrüse noch mehr
-- bei Cortisonspritzen gegen Arthritis degeneriert die Nebennierenrinde noch mehr.

Es kommt zur Verkümmerung/Rückbildung/Atrophie (S.348).
Kalkpräparat Urtica-Kalk-Präparat aus Brennnessel (S.141).


Die Krankheiten


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A
Abgeschlagenheit
Tannenknospensirup mit viel Vitamin C wirkt allgemein belebend (S.524)

oder: gegen Abgespanntheit: Pollen einnehmen, regt die Keimdrüsen an und belebt dadurch alle inneren Drüsen, Dosis: 1 Teelöffel Pollen beim Frühstück (S.572)

oder: Weizenkeime, Roggenkeime oder Gerstenkeime wirken wie teure Präparate (S.644-645), weil das Ferment Diastase im Keimling die hochmolekulare Stärke in niedermolekulare Zucker umwandelt, ist Mälzungsprozess (S.645).

Abnehmen
alle Stärkenahrung und Fleisch aussortieren (S.38)

einsortieren:
verschiedene Salate pro Mahlzeit essen
-- gedämpfte Gemüse, abwechselnd Lauch, Fenchel, Chicorée, Sellerie, Schwarzwurzeln, Karotten
-- morgens + abends Früchte oder Gemüse

-- manchmal Safttage, roher Karottensaft, frischer Traubensaft

-- Sitzbäder mit natürlichem Meersalz mit durchblutungsfördernden Badekräutern
-- in der Küche nur Meersalz / Herbamare benutzen, Spurenelemente regen den inneren Stoffwechsel an (S.38)

-- gleichzeitig Meeresalgen/ Kelp einnehmen
->> Fettverlust wird eintreten, sicheres Abnehmen (S.39).

Absenzen: Geistige
keine regelmässige Gehirnversorgung, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck (S.98)

[kann auch durch Amalgam begünstigt sein].

Abszesse: Kleinere
an Händen und Füssen: Behandlung mit Tarantula cubensis / Gift der kubanischen Spinne in Potenzen D8-D12 (S.500).

[Abszesse im Mundraum: können auch durch Amalgam begünstigt sein].

Adernpflege
Meerrettich und Knoblauch regenerieren die Adern, v.a. Arterien, senken hohen Blutdruck, ist beste Vorsorge ab 40 (S.520), wirkt regenerierend durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519)
oder: regelmässig Bärlauch essen, ideal: Bärlauch + Naturreis + Misteltee (S.582)
oder: Naturreis regeneriert Adern (S.593).

AIDS
Bei biblischer Sexualmoral ist man gemäss Dr.Vogel am besten geschützt (S.155). AIDS ist eine Viruskrankheit. einzige Hoffnung ist die Optimierung der eigenen Körperabwehr:
-- Zivilisationsnahrung absetzen
-- basenüberschüssige, reine Nahrung mit allen naturbelassenen Vitaminen einnehmen

-- Fall: AIDS-Mutter konnte den AIDS-Virus im Baby vertreiben durch täglich 2 Kiwis, 2 geriebene Äpfel mit Zitronensaft, Zwieback und Saft von 3 Orangen, so dass die Ärzte kein AIDS mehr feststellen konnten (S.385)

-- Dr.Vogel empfiehlt zusätzlich: Avocados, Papaya, Banane, eiweissfreie Fruchtdiät (S.386).

Akne
v.a. bei gleichzeitig trockenen Schleimhäuten: Behandlung mit homöopathischem Kochsalz / Natrium chloridum (muriaticum), Dosierung je nach Sensibilität D6-D30 (S.503, 504), "wunderbares und harmloses Mittel" (S.504).

Altersschwäche
Behandlung mit Urtica-Kalk-Komplex und Vitamin D
oder: Urtica-Kalk-Komplex und viel Sonne (S.259).

Allergien
sind Überempfindlichkeiten auf Stoffe (S.247).

[Allergien können auch durch Amalgam und Abgase von Verkehr und Industrie begünstigt sein].

Der Körper behandelt die Stoffe wie Krankheitserreger, um sie auszuscheiden, z.B. bei Eiern, Weizen, Roggen, Narzissen, Primeln, Erdbeeren, Rhabarber, Heidelbeeren Früchten, Eiweissarten, Fetten (S.248). Plötzlich bekommt ein Mensch vom Konsum von weissen Bohnen einen geschwollenen Kopf, oder gewisse Blumen erzeugen flechtenartige Ausschläge, Quaddeln / Urticaria etc., oder Krabben, Hummer oder andere Meerestiere können einen Menschen fast umbringen (S.248).

Die Schulmedizin führt Testungen durch, die viel kosten, und Impfungen mit Antikörpern, die nochmals viel kosten.

[-- die Ärzte und die Impfstoffproduzenten profitieren von der Ratlosigkeit der Patienten
-- Allergien können durch Amalgam begünstigt sein].

Dr.Vogel empfiehlt die Selbstkontrolle. Betroffene sollen sich sofort aufschreiben, was sie vorher gegessen haben, wenn eine Allergiereaktion auftritt (S.248), und so erkenne, was regelmässig vorkommt und Ursache ist (S.248-249), sodann die betroffenen Lebensmittel meiden (S.249). Oft hilft auch
-- die Behebung eines Kalkmangels mit Urtica-Kalk-Präparat (S.249)
--  "gute Erfolge" mit die tropisch-homöopatischer Heilpflanzenkombination Pollinosan (S.124,249)

oder: viel Beeren essen: reguliert durch die Zufuhr von genug Vitaminen und Nährsalzen (S.624).

Ameisenlaufen in den Gliedern
Behandlung mit Mistel (S.461), pflegt die Adern. Normale Dosis: 3-5mal täglich 5-10 Tropfen (S.463).

Anämie: siehe Blutarmut


Angina

Angina ist bei Föhn und Tiefdruck besonders gefährlich. Anfällig sind lymphatische Menschen mit Kalkdefizit (S.122). Vorbeugung erfolgt durch kalkhaltige Nahrung und mit natürlichen Kalkpräparaten, z.B. Urtica-Kalk-Komplex (S.122). Wenn man chemische Gegengift-Medikamente einnimmt, so bleiben die Giftstoffe im Körper, und es kommt zusätzlich zur Schädigung von Magen und Darm. So können die Menschen chronisch krank werden (S.122).  Behandlung:

-- sofort Halswickel machen, abwechselnd von Nacht zu Nacht mit gequetschten Kohlblättern und Lehmwickel (S.120) angerührt mit Zinnkrauttee (S.121), auch gut: Wickel mit 1/3 geraspeltem Meerrettich und 2/3 Quark oder 2/3 geraspelten Karotten (S.122), bricht die Schärfe des Meerrettichs (S.123)

-- auch sofort: Hals mit Molkekonzentrat auspinseln (S.120, 121)

-- innerlich: Lachesis D12 (S.120), 3mal 5 Tropfen in etwas warmem Wasser (S.122), und Nierentee mit Solidago/Goldrute, hilft Angina-Gifte über Harn auszuscheiden (S.120), Calcium-Komplex Urtica-Kalk-Präparat einnehmen (S.121), Echinaforce zur Stärkung des Immunsystems gegen Entzündungen einnehmen (S.122)

-- Hals bepinseln mit unverdünntem Molkekonzentrat auf Haarpinsel (S.122,561)
-- salzarme + eiweissarme (S.120), vitalstoffreiche Ernährung
-- Schwitzprozedur ist bei guter Konstitution vorteilhaft (S.120).

bei entzündeten Bronchien: Imperatoriatropfen einnehmen (S.122). So verschwindet die Angina rasch (S.121,122).

oder: Schlangengift Lachesis D10 als Injektion gegen schwere Mandelentzündung/Angina.  Die Angina verschwindet ohne Nebenwirkungen (S.499).
oder: Behandlung mit saurer Molke / saurer Käsemilch (S.558,559).

Wenn die Angina richtig ausheilt, so kommen keine Folgekrankheiten (S.120). Zum Ausheilen muss die Behandlung strikte eingehalten werden, und man soll sich nicht zu früh der schlechten Witterung aussetzen, sonst sind Rückfälle möglich (S.122). Ausheilen: Nierentropfen Nephrosolid und Lebertropfen, sowie Schwitzbäder (S.123).

bei ungenügender Ausheilung (S.120) bleiben die Gifte im Körper (S.131). Dadurch sind Folgekrankheiten möglich wie Herzkomplikationen (S.131) bzw. Herzfehler durch Teillähmung einer Herzklappe (S.121), selten (S.131) Herzbeutelentzündung (S.120), Herzmuskelentzündung / Myscarditis mit Herzklappenfehler als Folge, Herzinnenhautentzündung / Endocarditis mit Herzklappenfehler als Folge (S.131), Nierenentzündung (S.120), schwerer Nierenschaden (S.131), Mittelohrentzündung (S.120), oft (S.131) Gelenkrheuma, arthritische Erscheinungen (S.121).

Bei Husten und Katarrh als Folgekrankheit:
-- roher Tannenknospensirup oder Spitzwegerichsirup, + Kali jod. D4 + Imperatoria (S.121).

Wenn Angina-Gifte schon im Blut sind:
-- Niere anregen mit Solidago / Goldrute + Nierentee zur Giftausscheidung
-- Schwitzkuren zur Giftausscheidung (S.121).

Angina: Abwenden
Hals mit Molkekonzentrat auspinseln + homöopathisches Schlangengift Lachesis D10 einnehmen (S.561).

Angina: Ausklang
Behandlung mit Maiglöckchen / Convallaria majalis zur allgemeinen Stärkung (S.459).

Angina Pectoris / "Brust-Angina"
ist wie ein Herzkrampf. Die Krämpfe gehen in der Regel vom Sympathikus aus, beginnen unten in der Magengrube beim Brustbein und gehen bis zum Hals hinauf, den sie dann zuschnüren (S.213). Ursachen sind mangelhafte Durchblutung des Herzmuskels, folglich Sauerstoffmangel des Herzens, gefolgt von der "echten" Angina pectoris (S.210). Symptome sind die "Coronar-Insuffizienz": gehäuftes Herzstechen mit Engegefühl in der Brust. Bei drohendem Kollaps: heftige Herzstiche, Angst, Schwindelgefühle und Brechreiz, kurzer aussetzender Puls und kalte Schweissausbrüche (S.211).

Behandlung:
homöopatisches Mittel Tabacum D6, wenn chronisch: Tabacum D12 (S.211).
oder: Herzhormone, die das Herz regenerieren (S.211)
oder: richtige Bauchatmung mit Atemgymnastik hilft bei der Heilung (S.716)

Nikotinvergiftung kann sich durch die Verengung der Herzkranzgefässe bis zur "unechten" Angina Pectoris steigern (S.211).

Anfallkontrolle bei Angina Pectoris:
-- kontrollierte Atmung, langsames, völliges Ausatmen
-- mit Armbädern das Blut etwas vom Herzen wegleiten, gemäss Kneipp
wenn mit Blutstauungen:

-- Aesculaforce und Gingko biloba

wenn eventuell mit Verstopfung: Verstopfung beseitigen: Psyllium / Flohsamen, Leinsamenschleim oder andere pflanzliche Mittel
-- oder regelmässige Vollmassage mit einem guten Hautfunktionsöl
-- Ernährung eiweissarm und salzarm (S.212).

oder: jahrhundertealtes Bauernmittel:
-- alten, vergorenen Most bis zum Siedepunkt erhitzen
-- Tücher mit dem Most tränken und so heiss wie erträglich um die Arme wickeln

plus: eventuell gleichzeitig unterstützen mit heissen Säcklein Leinsamen, Heublumen oder Melisse aufs Herz legen, am besten Leinsamen

->> Wirkung der Hitze (S.212) und der Fruchtsäure: Das Blut wird vom Herzen weggezogen, das Gefäss- und Nervensystem wird günstig beeinflusst, der Krampf wird gelöst (S.213).

Angstzustände
Behandlung mit Ginkgo-Tinktur Ginkgo biloba. Normale Dosis: 3mal täglich 15-20 Tropfen mehrere Wochen lang einnehmen (S.456). Wer gleichzeitig eiweissarm und vitalstoffreich isst, sichert den Erfolg (S.456).

Angstzustände
mit stürmischem Herzklopfen, Unruhe, Blutwallungen, innere Unruhe, Fieber (S.494).

[Nervenschwäche mit Angstzuständen und Herzklopfen können auch von Amalgam begünstigt sein].

Behandlung mit Eisenhut/Aconitum D4 im Wechsel mit Belladonna / Tollkirsche D4 (S.493-494), bei Eintreten der Schweissausbrüche und innerer Unruhe: Aconitum D4 weglassen, fortfahren mit Belladonna D4 (S.494).

Appetitlosigkeit
Behandlung:
-- Bewegung und gründliche Atmung: Spazieren statt Auto fahren
" bittere Kräutlein einnehmen wie Tausendgüldenkraut oder Artischockentinktur

plus: Ärger vertreibt Appetit, auch schlechte Laune beim Essen, auch Übermüdung (S.276)
plus: Gemütlichkeit am Tisch geht durch Hetze und Medien verloren (S.277)
plus: schön bereitetes Essen isst sich leichter (S.276)

oder: Behandlung mit Engelwurz / Angelica archangelica: 3mal 10 Tropfen jeweils 1/2 Stunde vor dem Essen einnehmen (S.451).

oder: Wacholderbeeren einnehmen, morgens von 1 auf 20 steigern und zurückfahren, fördert die Ausscheidung von Schadstoffen über Niere und Urin (S.491), wirkt mit ätherischem Öl, Bitterstoffen, leitet Schadstoffe auf die Nieren ab (S.490)

oder: Liebstöckel einnehmen, regt an mit ätherischen Ölen (S.512).
oder: bei Vitamin-A-Mangel: täglich Tomaten, Paprikaarten, Karotten essen, frischen Karottensalat oder frischen Karottensaft, oder Karottin oder angesäuerten Karottensaft einnehmen (S.523)

oder: Kuhnebäder: Reiztherapie, um Wärme in den Unterleib zu ziehen: Badebürste mit Stiel mit Lappen umwickeln, ins kalte Wasser tauchen und die Sexualorganregionen umfahren (S.545), 5-15 Min. so, oft sind 5 Minuten schon genug (S.546)

oder: Vitamin-B1-Zufuhr ist "beste Hilfeleistung": Vollkorngetreide mit Getreideschicht "Aleuronschicht", oder in Hefe bzw. Hefeextrakten (S.607).


Arterienverkalkung/Arteriosklerose - hoher Blutdruck - Herzinfarkt

-- kommt NICHT von der Kalkeinnahme (S.173)!

-- kommt in der Landbevölkerung Koreas, Japans, der Philippinen und Indonesiens nur ganz selten vor bei Wohlhabenden mit "höherem Lebensstandard". Die Landbevölkerung lebt fettarm mit durchschnittlich 50g Fett und Öl täglich pro Person, meist selbst hergestelltes Fett und Öl mit hohem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, der Kohlehydratbedarf wird meist mit Reis gedeckt (S.169).

-- kann bei längerem Anhalten unheilbare Folgen haben (S.166).

Dr.Vogel:
"Der Mensch 166) zerfällt geistig und körperlich buchstäblich " (S.167). Häufung der Fälle in Europa, "Amerika" und "Australien" (S.167).

Entstehung:
Die Ablagerungen sind eine Degenerationserscheinung der Arterien, wobei die Elastizität der Arterienwände abnimmt (S.173):

-- zuerst kleine Veränderung, sieht aus, wie ein flaches Geschwür (S.167), fettähnliche Stoffe, sogenannte Lipoide (S.173)

-- Entstehen einer Bindegewebewucherung, daran SEKUNDÄR die Kalkablagerung, immer mehr
-- die Arterie verengt, verliert gleichzeitig Elastizität, wird spröd und härter
-- der Blutdruck steigt wegen verengten Arterien (S.167).

Folgen:
-- engere Blutbahnen, das Herz muss kräftiger pumpen, um denselben Stoffwechsel zu gewährleisten, folglich auch höherer Blutdruck (S.174)
-- Hirnthrmobose: Blutpfropfenbildung im Hirn
-- Hirnembolie: Verstopfung eines Blutgefässes durch körpereigene oder körperfremde Substanzen

dann: Hirnblutungen oder Herzerweiterungen oder Aderbruch in Herznähe, oft auch Nierenschrumpfungen (S.167), Herzinfarkt (S.169).

Schulmedizin
Die Schulmedizin behauptet, die verlorene Elastizität der Arterien hätte Kalkablagerungen als Schutzreaktion vor dem Bruch zur Folge, oder behauptet, erst der Kalk mache die Arterien spröde (S.173).

Ursachen der Arterienverkalkung bis zum Herzinfarkt:
-- fettreiche Ernährung, v.a. tierische Fette und dadurch hohe Cholesterinbildung (S.167)
-- Eiweissüberfütterung und Störung des Gesamtstoffwechsels (S.173)
-- Nikotin verengt v.a. die Herzkranzarterien
-- zu viel tierische Eiweisse: Fleisch, Eier, Käse
-- übermässiger Alkoholgenuss: kann Kapillaren schädigen und so Erkrankung von Arterien begünstigen (S.167)

Behandlung:
-- aussortieren: Eier, Käse, Hülsenfrüchte, Fleisch, alle scharfen und schädigenden Gewürze (S.30)
-- Arterien elastischer machen, zuerst einmal Blutdruck vermindern (S.174):

oo  Arnika in Hochpotenz D30 als Injektion oder 10 Tropfen in einem Glas heissen Wasser tagsüber schluckweise trinken (S.211)

oo  Crateagus/Weissdorn, Viscum album/Mistel, Knoblauch, Arterioforce-Kapseln, Bärlauchwein (S.174), Bärlauchwein wie Likör in Alkohol ansetzen (S.31)

Behandlung mit Weissdorn / Crataegus, oder mit Crataegus-Komplex mit Weissdorn und Arnika, reguliert die Herztätigkeit. Dosis: alle halbe Stunden 5-10 Tropfen, bei Abflauen noch 3mal täglich 15-20 Tropfen (S.492).

-- einsortieren:
oo  Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

oo  Reis-Quark-Salat-Diät mit Naturreis (S.177)
-- Buchweizengerichte und Naturreis haben beide blutdrucksenkende Wirkung

oo  Buchweizen wie Naturreis mit natürlichen, unschädlichen Küchenkräutern würzen (S.30), in Gemüsebrühe kochen, mit selbst gemachtem Tomatenpüree und Gewürzkräutern, eventuell kalt servieren mit Tomaten und grünem Salat, ev. mit Zwiebeln, Knoblauch und Majoran mischen und daraus Bratlinge machen (S.179)

oo  Naturreis: Naturreis reguliert zu hohen UND zu niedrigen Blutdruck gleichermassen (S.182), den Reis immer körnig kochen, nie übergaren (S.179), v.a. Reiskleie regeneriert die Arterien (S.167), Naturreis hält Arterien lange jung (S.169), mehrmals die Woche in Variationen einnehmen (S.174), Gemüsereis: mit Zucchetti, oder Tomaten, oder Pilzen, oder Aubergine, oder Peperoni, oder Soja-Keimlinge, mit Rahmquarkvariationen (S.179), ev. bestreuen mit Petersilie und etwas Reibkäse, ev. im Ofen gratinieren (S.179),

auch Süssreis mit Weinbeeren und Mandeln mit Früchtekompott [gekochte Früchte?] (S.179)

oo  viel Rohsalate (S.30) oder Salatplatten (S.179) mit Sosse aus Zitrone und Öl bzw. Molke und Öl, nie mit Essig (S.30), auch mit Quark, senkt Blutdruck auf natürliche Art und Weise, regeneriert die Adern (S.167), Quark variieren mit Meerrettich, Curry, Gewürzkräuter, Gemüsesäfte (S.177)

-- regelmässig Zwiebeln essen (S.517)
-- Gemüsenahrung (S.174), mild gedämpfte Gemüse. Speziell im Frühling: Bärlauchsalat, gedämpftes Bärlauchgemüse (S.30)

plus: salzarm essen, wenn dann nur Meersalz, würzen mit Meerrettich, Petersilie, Majoran, Thymian, Peperoni, Paprika, Curry, Knoblauch (S.180)

-- Getränke: milchsäurehaltige Produkte, verdünntes Molkekonzentrat, Säfte wie Randen- oder Rüeblisaft (S.180)
-- Früchte und Gemüse immer getrennt einnehmen, um Gärungen zu vermeiden (S.181)

->> die Verkalkung bildet sich zurück

Unterstützung der Reis-Quark-Salat-Diät:
-- Mistelpräparat Viscum-album-Tinktur, senkt Blutdruck
-- Weissdorn/Crataegus und Arnika stützen die Adern
-- Bärlauchwein (S.182) regeneriert die Adern, im Frühling frisch ernten, als Salat
-- im Sommer und Herbst viel Gemüse essen
-- im Winter Bärlauchwein, Knoblauch- oder Arterioforce-Kapseln (S.183)

plus: eventuell das Urtica-Kalk-Komplex-Präparat, stärkt die Zellenprozesse. Das Kalkpräparat führt NICHT zur Arterienverkalkung (S.174)!

-- Pflanzen mit natürlichem Jodgehalt: v.a. Meerpflanzen, z.B. als Gewürz und Nahrungsmittel verarbeitet: Kelpamare, Trocomare, Kelpaforce, Kelpasan (S.168)
-- Kressearten, Meerrettich, Knoblauch, mässig verwendet auch Bärlauch und Lauch (S.168).
-- Präparate aus der ganzen Rauwollfiawurzel, z.B. das Präparat Rauwolfavena aus Rauwolfia und Hafer

-- Arterioforce-Kapseln: Kombination aus Mistel, Knoblauch, Weissdorn und Passiflora: "wunderbare Hilfe"

-- Gingko biloba: "wunderbare Hilfe"
-- Meerpflanzen / Sea-weed hat ungeklärte, aber offensichtlich kreislauffördernde und kreislauferhaltende Wirkung gegen Arterienverkalkung, Koronathrombose oder Herzinfarkt, wird in Korea, Japan und in vielen chinesischen Provinzen zum Reis in gepressten Seetangblättern gegessen (S.169)

-- Sauerstoffaufnahme durch Laufen und Wandern an frischer Wald- und Meeresluft, bei Erkrankten jedoch nicht in zu hohen Lagen wegen zu dünner Luft (S.168)

-- Umstellung im Beruf: nicht nur einseitige Büroarbeiten machen, nicht nur einseitig am Stammtisch sitzen (S.168).

So kann die Altersgebrechlichkeit vermieden werden, so dass man im Alter gemäss Dr.Vogel nicht "wie auf Eiern laufen" muss (S.168).

Arterienverkalkung: Vorsorge gegen Arterienverkalkung - hohen Blutdruck - Herzinfarkt
-- keine tierischen Fette
-- mässiger Genuss von pflanzlichen Fetten (S.169) / Öle: Sonnenblumenöl, Mohnöl, Maisöl, Weizenkeim- oder Distelöl (S.170)

-- mässiger Genuss von Eiweissen (S.169)
-- Grundlage der Ernährung soll Naturreis sein
-- viel Rohgemüse, ergänzt mit Quark

-- täglich Salate mit Molkekonzentrat und naturbelassenen Ölen (S.170), Zwiebeln essen
-- Pflanzen, die Meerpflanzen enthalten
-- zusätzliche Heilnahrung: Weizenkeimöl, Weizenkeimölkapseln, Sojaforce
-- Kelpasan, nicht bei hohem Blutdruck

-- milder Weisskäse oder Quark, kein gewöhnlicher Käse
-- nur selten, am besten gar kein Fleisch und keine Eiern, nie hart gekochte Eier
-- salzarm essen, wenn Salz, dann nur Meersalz und Herbamare
-- laufen und atmen in gesunder Landluft, zumindest am Wochenende (S.170).

Arterienverhärtung
Bärlauch einnehmen, ist bestes Mittel für Lebensverlängerung oder "Retter aus der Not" in Form von Bärlauchsaft oder Bärlauchwein (S.445).

Arthritis/Gicht - Rheuma - Ischias

4-7 % der Bevölkerungen der "zivilisierten" Welt sind von Arthritis betroffen, 200'000 - 300'000 Einwohner in der Schweiz, ca. 7 Millionen "Amerikaner" (S.341). Das Leiden dauert oft Jahrzehnte (S.341-342). Die Schulmedizin erklärt die Krankheit für unheilbar (S.43)

[und kassiert für Medikamentenexperimente auch noch ab].

Erste Ursache ist oft ein chronischer Eiterherd im Körper an den Mandeln, an einem Zahn oder ähnlich, mit Dauerausscheidung winziger Giftmengen und giftiger Eiweissabbauprodukten in die Blutbahn. Folgen sind schwere Schädigungen aller Gelenke und der inneren Organe bis zu Herz und Nieren (S.342). Der Eiterherd muss entfernt werden oder ausheilen (S.343).

Zweite Ursache ist die Ernährung der "zivilisierten" Welt und die Lebensweise: die säureüberschüssige Nahrung (S.342).

Weitere Ursache ist möglich durch Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390).

bei Gicht: Gicht wird begünstigt durch Betonbauten (S.727), Häuser aus Eisenbeton (S.729). Behandlung:

Falls man in einem Betonhaus wohnt, in ein Holzhaus umziehen, oder Backsteinhaus / gebrannter Lehm, oder Naturstein (S.729).

Ernährungsumstellung:
-- bei Arthritis oder Gicht: 1 Jahr lang keine säureüberschüssige Nahrung einnehmen (S.799)

plus: morgens warm duschen, dann den ganzen Körper mit Symphosan (vorwiegend aus Wallwurz) einreiben: regt Harntätigkeit an, Haut wird elastischer und feiner (S.800).

-- aussortieren:
säureproduzierende Nahrung: Fleisch, Wurstwaren, präpariertes Fleisch, Eierspeisen, Käsespeisen, Fleischsuppe, Konservenfleisch, alle denaturierte Nahrung: Weisszuckerwaren, Weissmehlnahrung, Konservennahrung (S.342), Milch (S.588)

-- einsortieren:
wenn Fleisch, dann frisch zubereitetes Naturfleisch, Kartoffelspeisen, Getreidespeisen, Naturreisspeisen, Frischgemüse, frische Früchte, natürlich getrocknete Gemüse und Früchte ohne chemische oder konservierende Zusätze (S.342), Gemüsesuppe mit rohen Kräutern, Roher Gemüsesaft, Heilkräuter wie Brennnesseln, Bärlauch (S.593)

-- Gicht, Rheuma, schwere Gichtformen: rohe Gemüsesäfte binden mit basischen Stoffen die überschüssige Säure, bringen den Mineralstoffwechsel in Ordnung: rohen Kartoffelsaft, Kohl- und Kabissaft, Möhrensaft einnehmen
plus: gesunde Naturnahrung (S.616).

Behandlung:
-- aussortieren: überschüssig sauren Rhabarber, Spargel und Rosenkohl (S.631)

-- Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

oder:   Honig-Wallwurz-Salbe: 4 Essl. Honig + 1 Teel. Wallwurztinktur oder Wallwurz-Komplex, gut verrühren, in Tasse im Wasserbad sehr warm erhitzen, 3-4fach zusammengelegtes Tuch damit tränken und auflegen, am besten über Nacht, warmhalten: auf Ofen erhitztes Kirschensäcklein aufbinden oder heissen Heublumen- oder Kamillensack aufbinden und warm umwickeln, einige Wochen ansenden. Leute können wieder gehen, Hände können sich wieder schmerzfrei bewegen etc. Bei reinen Honigumschlägen dauert es etwas länger (S.568).

oder:  Wickel mit gequetschten Wallwurzblättern auf arthritische Stellen auflegen (S.439).

oder: Hauptheilmittel ist Kartoffelsaft mit seiner Wirkung der basischen und der bisher unbekannten Stoffe (S.342). Man soll täglich den Saft von einer Kartoffel einnehmen, eventuell das Quantum langsam vergrössern: Kartoffel raffeln, auspressen, am besten morgens nüchtern, ev. mit warmem Wasser verdünnen (S.342) oder in eine Suppe tun (S.343). Nebenheilmittel sind Weisskrautsaft/Kabissaft, auch Rüeblisaft, eventuell unter gekochtes Gemüse mische (S.343).

Essvorschlag:
-- morgens nüchtern 1/2 Glas roher Kartoffelsaft, ev. mit etwas warmem Wasser verdünnt.
-- Malzeiten: nur aus Naturnahrung
-- 1 Stunde vor Mittagessen: 2-3 Wacholderbeeren gründlich kauen, gut durchspeicheln, schlucken
nach Mittagessen: 2-4 ganze Senfkörner schlucken

gegen Durst: gekochtes Kartoffelwasser einnehmen (S.42)

plus: Wickel auf schmerzende Stellen und auf arthritische Deformationen: abwechselnd Wickel mit gequetschten Kohlblättern, Lehmwickel und Quarkwickel (S.43)

oder: gequetschte Wallwurzeln auf schmerzende Stelle auflegen, "nach und nach" Rückgang der Schmerzen

oder: Wallwurz-Tinktur/Symphosan "leistet hervorragende Dienste"

plus: ergänzend: Pestwurz/Petasites officinalis
plus: ergänzend: Tee einnehmen aus Birkenblättern, Meisterwurz/Imperatoria, Hauhechel / Ononis spinosa, Anis/Pimpinella anisum, Solidago/Goldrute, Löwenzahn / Taraxacum, Spiraea

oder: das Frischpflanzenextrakt der erwähnten Pflanzen einnehmen (S.343)

plus:"zu empfehlen": Imperarthritica aus: Juniperus / Wacholder, Berberis vulgaris / Berberitze, Urtica, homöopatisches Colchicum / Herbstzeitlose: 3mal täglich vor dem Essen 5 Tropfen in etwas warmem Wasser einnehmen, oder besser in Kartoffelsaft, dann täglich um einen Tropfen steigern, bis auf 20-30 Tropfen, wenn keine starke Reaktion eintritt, dann wieder auf 5, dann wieder auf 30, eventuell bei Reaktion in Gelenken bis auf 2 Tropfen zurück

oder: Imperarthritica äusserlich anwenden, die arthritischen Stellen ganz leicht damit einreiben (S.343)
oder: Kohlsaft und Kabissaft / Weisskrautsaft, roh oder in Suppe, einnehmen (S.586).

plus: Ameisensäuretherapie: schmerzende Stelle alle 14 Tage in Ameisenhaufen halten, dann mit Bürste oder Wischerchen abwischen, dann Ameisensäure auf die schmerzende Stelle gut einwirken lassen (S.43)

->> Von der Schulmedizin für unheilbar erklärte Fälle sind so heilbar (S.43).

oder: Maisbrei oder Hirsebrei an rheumatische / arthritische Stellen so warm wie möglich auflegen, bleiben lange heiss und erzielen richtige Durchblutung /Hyperämie (S.43).

oder: Einspritzungen mit Mistel (S.461), pflegt die Adern, gegen chronische Arthritis oder Arthrose (S.463).

oder: Behandlung mit Wallwurz / Symphytum officinale: beschleunigt bei Brüchen und Knochenverletzungen die Bildung von Epithel und neuer Knochenzellen (S.478) durch Schleimstoffe in den Blättern und Wurzeln (S.479). Roh raffeln und auf die gichtigen Stellen legen (S.478), oder leichtes Einreiben von Wallwurztinktur, keine Massage bei Gicht (S.479), es gibt "kein besseres Mittel" (S.478).

plus: nach dem Einreiben Lehmwickel auf die schmerzenden Stellen legen
oder: frische Blätterpackungen auflegen mit Wallwurz-, Kohl-, Riesenampfer- oder Goldrutenblättern (S.479)

oder: Behandlung mit Wallwurz-Komplex mit  Wallwurz + Hauswurz + Arnika (S.482), + Solidago/Goldrute + Hamamelis/Zauberstrauch + Sanikel (S.481), wirkt äusserlich (S.480) bei Gicht, Gelenkschmerzen, bei knarrenden Geräuschen in Gelenken. Wenn Ernährungsumstellung erfolgt, können Gicht und Arthritis gestoppt werden (S.480).

oder: Wacholderbeeren wirken gegen Gicht und Rheuma durch Förderung der Ausscheidung der harnsauren Stoffe über Nieren und Urin (S.490). Homöopathische Tinktur: Juniperus communis D1 oder D2 (S.491)

oder: Wacholdernadelsäcklein überbrühen und ins Badewasser beigeben (S.491).

oder: bei Gicht: Behandlung mit Aconitum/homöopathischem Eisenhut. Durchschnittliche Dosis: 5 Tropfen in 4.Potenz, bei kräftigen Personen 3.Potenz, in einem Glas Wasser stündlich einnehmen (S.494).

oder: bei Arthritis: Behandlung mit Brennnessel- / Urtica-Urtinktur mit Glykosiden, Gerbstoff, Ameisensäure, Kieselsäure, Kalk, Phosphor, Eisen, Natrium und Schwefel (S.501).

oder: gegen rheumatisch-arthritische Leiden: Lehmwickel im Wechsel mit Kohlblätterwickeln: Lehm verteilt, Kohl zieht heraus: ist natürliche, leichte Reiztherapie (S.550).

oder: gegen Rheuma und Arthritis: Roher Kartoffelsaft mit warmem Wasser verdünnt oder in Hafersuppe, morgens nüchtern einnehmen, Saft einer kleinen Kartoffel reicht, ev. + Gastronol, + milde, zellulosearme Diät, langsames, gründliches Kauen, gutes Durchspeicheln (S.555).

oder: gegen Gicht: Sellerie einnehmen, auch als Vorsorge (S.508).

oder: bei gichtartigen Gelenkentzündungen bei Urin mit Gries, mit leichtem Blasenreiz, eventuell mit Flechtenausschlag wegen mangelnder Nierentätigkeit: Behandlung mit Urtica-/Brennnessel-Urtinktur, 10 Tropfen pro Glas Wasser tagsüber schluckweise trinken

plus: eventuell unterstützen mit Solidago oder Nephrosolid, schluckweise abwechselnd einnehmen (S.501).

plus: bei Gicht: regelmässig Zwiebeln essen (S.517).

Einen eventuellen Eiterherd stellt man oft erst nach der ganzen Behandlung fest, wenn immer noch kein Rückgang erfolgt (S.343).

Arthritis / Gicht: Vorsorge
-- regelmässig Zwiebeln essen (S.517)
-- nur wenig einnehmen: überschüssig sauren Rhabarber, Spargel und Rosenkohl (S.631)

Arthritis: Krebs-Arthritis
Die Schulmedizin behauptet die Unheilbarkeit (S.347). Krebs-Arthritis taucht am häufigsten dort auf, wo die Menschen am meisten tierische Eiweisse essen

plus: erbliche Disposition
plus: Provokation von Krebszellen durch chemische Medikamente oder physische Reize
plus: Provokation von Krebszellen und Arthritis durch Verstopfung (S.344).

Arthritis: Poliarthritis
ist rheumatisch-arthritisches Leiden (S.345)

[Arthritis ist eine Autoimmunkrankheit: Das Immunsystem greift die Gelenke an].

Die Ursache ist bis heute nur vermutet:
-- Mikroorganismen, Infektion
-- Giftstoffe/Toxine eines Krankheitszentrums befinden sich im Blut (S.346).

Es ist kein genauer Erkrankungsweg feststellbar. Mögliche Ursache sind auch  Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390).  Zuerst sind es unbedeutend winzige Mengen Gift, dann Entwicklung von Überempfindlichkeiten, dann ernste Erkrankungen, Befall der verschiedensten Gelenke ohne Erklärung, auch das Herz, Verbesserung und Rückfälle sind willkürlich (S.346).

Erblichkeit: Die Vorfahren der Betroffenen haben i.d.R. Gicht, Arthritis oder auch rheumatische Leiden (S.346). Im Winter ist Verschlimmerung (S.346-347), im Sommer eine Besserung üblich (S.347).

Schulmedizin ohne Erfolg:
-- Versuch mit Salizylpräparaten, bleibt ohne Wirkung in der Bilanz, denn die "gewisse Schmerzfreiheit" und der Rückgang der entzündlichen Erscheinungen hat Nebenwirkungen zur Folge:
 Magenbeschwerden, Ohrensausen, Schwindelanfälle bis zu Rauschzuständen

-- Aspirin ist besser verträglich, aber kaum wirksam

-- Pyramidon hat schwerste Nebenwirkungen bei einzelnen Patienten: Stop der Bildung der weissen Blutkörperchen, Todesfälle durch Agranulozytose

-- Cortison (Hormonauszug aus der Nebenniere) und Behandlung gemäss der Selye-Theorie (S.347) blockiert die Abwehrreaktion des Körpers mit Folge der Degenerierung der Nebennierenrinde bis zur völligen Verstümmelung/Verkümmerung/Rückbildung/Atrophie, weil die Nebennierenrinde kein Cortison mehr produzieren muss (S.348).

Dasselbe passiert mit dem Hypophyse-Hormon ACTH, das die Nebennierenrinde anregt (S.348). Wird es eingespritzt, nimmt die Nebennierenrinde an Masse zu und nach einer Anlaufzeit schüttet die Nebennierenrinde auch mehr Cortison aus, aber nun degeneriert die Hypophyse, und der ganze Hormonhaushalt ist gestört, schwerste Nebenwirkungen möglich (S.349).

Kombinationsbehandlung gemäss Dr.Vogel:
-- Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791)

oder: Naturnahrung (S.349), absolut unveränderte Nahrungsmittel (S.350)

-- aussortieren:
gekochtes, tierisches Eiweiss ausser Quark, Weissmehlprodukte, Wurstwaren, Weisszucker, Schweinefleisch (S.350)

-- einsortieren:
pflanzliche Nahrung, viel Rohkost, tierische Eiweisse nur Quark (S.350), wenn, dann nur Rindfleisch oder Kalbfleisch (S.350-351), nur unraffinierte Fette in Form von Pflanzenölen und nur roh konsumieren, als Zucker nur Bienenhonig, Weinbeeren, Sultaninen, Rosinen, eventuell zerkleinert in Hackmaschine, rohes, ungezuckertes Hagebuttenmark statt Konfitüre, Weizenkeime in kleinen Mengen; Rohsalate anmachen mit Molkekonzentrat oder Zitrone und Öl, nie mit Salz, nie mit Zucker, Gemüse immer dünsten oder dämpfen, um Nährsalze zu erhalten, nie abbrühen; würzen mit frischen Küchenkräutern, nie mit Kochsalz oder scharfen Gewürzen (351).

- Nieren stützen mit Nephrosolid, enthält Solidago/Goldrute

plus: Frischpflanzenextrakt Imperarthritica (S.351) aus: Juniperus / Wacholder, Berberis vulgaris / Berberitze, Urtica, homöopatisches Colchicum / Herbstzeitlose (S.343) und Petasites off. / Pestwurz, Polygonum avic. [?], Betula / Birke und Viscum album / Mistel (S.351)

->> "guter Erfolg" der gesamten Kombination (S.351).

-- gegen oft vorhandene Kreislaufstörungen oder venöse Stauungen: Aesculaforce aus Rosskastanie, Steinklee, Hamamelis/Zauberstrauch der Indianer und Arnika (S.351)

plus: Ergänzung des Mineralienhaushalts mit Kelp: Kelpasan

->> Hebung des Hämoglobingehalts (S.351).

-- gegen entzündliche Zustände: Echinaforce
->> die gesamte Kombination bringt "schöne Erfolge"
->> Regenerierung der kranken Zellpartien v.a. durch Petasites und Viscum album

plus: eventuell Atmungshemmung lösen mit Usnea-Hustentropfen, zusammen mit "schleimgebenden Drogenextrakten wie Wallwosan oder Wallwurz-Komplex, ev. abwechselnd mit Einreibeöl Toxeucal aus Kampfer, mit Eukalyptus und Blättern von Rhus Toxicodendron u.a. (S.352).

Zusätze:
-- abwechselnd Lehmwickel und Wickel aus zerquetschten Kohlblättern oder geraffelten Rüebli
-- homöopathische Spritzen: Ameisensäure D12, Lachesis/Schlangengiftverdünnung D10, Urtica/Brennnessel D6
-- Mistelpräparate (S.352).

Eventuell: Fangokur
bei besonders schweren Fällen. Die Fangokur ist gemäss Dr.Vogel die "Krone einer guten, biologischen Behandlung". Patienten, die "kaum mehr laufen konnten, waren nach einer solchen Kur wieder fähig, ihren normalen Beschäftigungen (S.352) nachzugehen (S.353). Die Kosten sind hoch, aber es lohnt sich, mit Natursaunabad in Grotten, unbedingt bei Roh- und Naturkost. Ausdauer und Durchhaltewillen sind entscheidend (S.353).

Arthritis: Polyarthritis: Vorsorge
-- Naturkost beibehalten
-- die Naturmedikamente in beschränktem Mass hin und wieder einsetzen
-- eventuell jährlich eine Fangokur (S.354).


Asthma

Die Atmung ist anfallweise behindert, verschiedene Arten möglich: Nervenasthma, Bronchialasthma, Herzasthma (S.143), Pollenasthma (S.144), unterscheidbar nach den Symptomen, müssen verschieden behandelt werden (S.143). Behandlung allgemein:

-- Futtersaft der Bienenkönigin (Gelée Royale) einnehmen, regt alle inneren Drüsen an, was regulierend wirkt (S.570)

-- Klimawechsel: meist hilft trockenes Bergklima, aber auch feucht-heisses Klima kann helfen, je nach Sensibilität (S.705)

-- richtige Bauchatmung mit Atemgymnastik hilft bei der Heilung (S.716)

Asthma: Gewisse Asthma-Arten
Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz ist erfolgreich (S.504,505).

Asthma: Asthmaverschleimung
Behandlung mit Wacholderextrakt im Wechsel mit Berberitzen und Vogelbeeren (S.491).

Asthma: Nervenasthma / Asthma nervosum
Krampfanfälle der Nerven bei schwachem Nervensystem. Behandlung mit Nervenheilmittel (S.143).

Asthma: Bronchialasthma / Asthma bronchiale
ist stark klimaabhängig. Ein Klimawechsel ist notwendig für eine bioklimatische Heilung, Stellenwechsel und Wohnortwechsel in ein günstiges Klima

-- bei jodhaltiger Meeresluft

-- oder bei sauberer, reinen Höhenluft (S.143), zusammen mit Naturheilmitteln. Schon eine Höhe von 900m reicht, um anfallfrei zu werden, meist aber sind 1200 bis 1500m notwendig

-- oder bei sauberer Wüstenluft: trockene, heisse Luft lässt asthmatische Beschwerden verschwinden (S.144)

-- Medikamente sind krampflösende / spasmolytische Mittel (S.144): Procaininjektionen oder homöopatische Ameisensäure (S.145)

-- homöopatische Mittel: Arsen. alb. D6-D30, Nux vomica D6-D20, Zinc. valer. D4, Antimon. sulf. aureum D4, Belladonna in Hochpotenz

-- pflanzliche Heilmittel:
oo  Präparate aus Pestwurz / Petosites off. als Petositestropfen, als Petadolor, in besonders schweren Fällen Petaforce, verblüffende Erfolge bei längerer Einnahme ohne Nebenwirkungen
oo  Asthmatropfen Asthmasan, Drosinula-Sirup, Kali jod. D4

-- physikalische Therapie: Schlenzbäder, Wechselfussbäder, Reibesitzbäder nach Louis Kuhne, Bürstenmassage, Senfwickel, Lehmbrustwickel, Akupunktur bei gutem Akupunkteur (S.145).
-- zusätzlich: Psychotherapie (S.145)

-- für Notfälle: die stark wirkenden Medikamente Ephedrin aus der afrikanischen Pflanze (S.145) der Gattung Ephidra / Meerträubchen mit Wirkung des Alkaloids (dtv-Lexikon 1990, Bd.5 S.92),
oder: aus Atropin- / Tollkirsche- oder Stechpalmenextrakt u.a., aber Suchtgefahr, keine Heilung (S.145)

Asthma: Asthma-Anfälle - Föhn-Asthma
Pestwurz-/Petasites-Präparate helfen und können eventuell sogar definitiv heilen (S.470) durch Lösung der inneren Verkrampfungen (S.469)

plus: oft Kalktherapie, z.B. mit Urtica-Kalk-Komplex aus Brennnessel u.a. (S.470).

Asthma: Pollenasthma
Pollen verursachen Krämpfe. Behandlung wie bei Heuschnupfen (S.144).

Asthma: Bronchialasthma auf Basis eines Lungenleidens
ist kaum heilbar (S.144).

Asthma: Herzasthma
hat die gleichen Leitsymptome wie Bronchialasthma (S.145). Die Anzeichen sind aber andere:
-- bläuliche Färbung des Gesichts
-- Atmen bei körperlicher Anstrengung ist sehr erschwert
-- keine krankhaft veränderten Bronchien. Die Herzschwäche:
-- die linke Herzhälfte ist geschwächt: in der Lunge entsteht Blutrückstau

oder: die rechte Herzhälfte ist geschwächt: es kommt zu mangelhafter Blutdurchströmung der Lungen mit vermindertem Gasaustausch (S.146).

Behandlung mit Herz- und Gefässmitteln:
-- Maiglöckchen / Convallaria in Verbindung mit der echten Meerzwiebel / Scilla maritima
-- Stärkung der Herzmuskulatur: Weissdornpräparate wie Crataegus-Komplex
-- das Kreislaufmittel Aesculaforce + Aesculus hipp. in Verbindung mit Urtica-Kalk-Präparat unterstützt die Heilung wesentlich (S.146).

Atemwegserkrankungen
Brennnesselpräparate einnehmen (S.449)
oder: viel Beeren essen mit Vitaminen und Nährsalzen (S.624).

Augenentzündung: siehe Augenleiden


Augenschwächen

Die Augen werden durch mangelhafte Ernährung geschwächt (S.107), z.B. bei zu wenig Vitamin A (S.523), sowie durch zu langes Arbeiten an künstlichem Licht. So kommt es zur Schädigung der Zellen und zur Einschränkung der Funktion (S.109). Allgemeines Heilmittel ist gemäss Vogel 4 Wochen lang ohne elektrisches Licht zu leben und mit der Sonne schlafen zu gehen (S.107), günstig im Frühling oder Sommer (S.109), im Mondlicht schlafen und das Wesen der Natur aufnehmen. Am Morgen ist man absolut munter und die Augen bleiben gesund (S.108), die Wahrnehmung der Natur wandelt sich von der stressigen "zivilisierten" Welt weg (S.109).

Überanstrengte Augen soll man schonen und langes Lesen bei schlechtem Licht sein lassen (S.110). Lebensumstellung: Vormitternachtsschlaf einführen sowie  Nerven- und Kräftigungsmittel einnehmen: Hafersaft in Form von Hafertropfen und Eleutherococcus aus Taigawurzel (S.111).

Augenleiden

Ursachen können sein: Leberstörung, Verstopfung, Übermüdung (S.111), Behandlung:
-- Leber anregen durch Diät und Chelidonium D4 und Podophyllum D4 oder Boldocynara-Lebertropfen
-- nur lebendige Nahrungsmittel einnehmen, eiweissarme und salzarme Kost (S.111).
Behandlung: gequetschtes Basilikumkraut auflegen, Wirkstoffe Rhymol, Eugenol und Kampfer (S.512).

Augenleiden: Augenschwäche, Kurzsichtigkeit, Sehschwierigkeiten
-- Behandlung mit Gingko-Tinktur Ginkgo biloba: normale Dosis: 3mal täglich 15-20 Tropfen mehrere Wochen lang einnehmen (S.456). Bei Augenschwächen 30 Tropen morgens und abends einnehmen (S.458). Ginkgo korrigiert Augenschwächen und regeneriert Augen durch die höhere Durchblutung (S.458). Wer gleichzeitig eiweissarm und vitalstoffreich isst, sichert den Erfolg (S.456)

oder: Karotten / Rüebli beschleunigen Heilung von Sehschwäche und verbessert die Sehschärfe, vermindert Nachtblindheit und vermindert die Neigung zur Starbildung durch 70mg Carotin / Provitamin A pro kg (S.605).

[nicht erwähnt: immer zusammen mit Olivenöl, sonst wird das Provitamin A im Magen nicht aufgenommen].

Augenleiden bei Vitamin-A-Mangel
Vitamin-A-Mangel führt zu Augenentzündung, Entzündung der Augenlieder, der Hornhaut, Nachtblindheit (S.523). Behandlung:

täglich Tomaten, Paprikaarten, Karotten essen, frischen Karottensalat oder frischen Karottensaft,
oder Karottin oder angesäuerten Karottensaft einnehmen (S.523).

Augenleiden: Augen- und Mundeiterung
-- vor dem Essen Solidago/Goldrute + Leberpräparat " Kalkpräparat (Urtica-Kalk-Komplex) einnehmen
-- nach dem Essen Hepar sulf. D4 + Lachesis D12
-- Augen täglich 2mal auswaschen mit verdünntem Aesculaforce
-- täglich 2 Zwiebelwickel auf den Nacken, leitet rasch ab

-- Bestreichen der wüsten Lippen mit Johannisöl + Bestäuben der Lippen mit Urtica-Kalk-Pulver
-- am Tag Fruchtsäfte einnehmen, ebenso Zinnkrauttee
-- auf die Augen Auflagen machen mit weissem Lehm, vermischt mit Zinnkrauttee und einige Tropfen Johannisöl (S.112).

Auslaufen der Krankheit: Solidago/Goldrute, Lebertranpräparat, Kalkpräparat (S.112).

Augenleiden: Augenentzündung: leichte
Auswaschen der Augen mit etwas warmer Milch oder Käslikrautwasser mit einigen Tropfen Echinaforce. Wer einen staubigen Beruf ausübt, soll die Augenpartie mit geschlossenen Augenlieder regelmässig mit in Echinaforce getränkter Watte reinigen (S.110).

Augenleiden: Augenentzündung - Augenbrennen - Sonnenblindheit
nach Schneeaufenthalt oder nach zu langem Rudern auf einem See bei Sonne:
1 Eiweiss schlagen, oder: Quark, oder: ein Stücklein rohes Kalbs-/Rinds- oder Hühnerfleisch auf Tüchlein streichen, sachte auf die Augen binden. Der starke Brand lässt nach, ev. schon nach 12 Stunden (S.25).

oder: fein geschnittene Zwiebeln in einem Gazetüchlein auf den Nacken legen (S.517).

Augenleiden: Tränendrüsen
Die Tränenflüssigkeit hält die Augenbindehaut und die Hornhaut feucht und schwemmt Bakterien, Staub und Fremdkörper aus. Häufig kommt es zu Entzündungen des Tränennasengangs und des Tränensacks. Behandlung: warme Kräuterwickel mit Kamille mit Augentrost. Erfolgt keine Behandlung, entstehen chronische Entzündungen und Abszesse (S.110).

Kommt es zu einem verstopften Tränenkanal, so muss der Augenarzt ihn neu durchstechen, sowie Behandlung mit Echinaforce und Auswaschen mit warmer Milch oder Tee (S.110), sowie Behandlung mit Lehmwickel mit Lehmbrei mit Zinnkrauttee (S.111).

Sind die Augen am Morgen verklebt, so handelt es sich um starke Stoffwechselstörungen (S.110).

Augenpflege
-- Rüeblisaftkur mit Provitamin A / Karotin, wirkt günstig auf die Augen, eventuell mit eingedicktem Rüeblisaft (Biocarottin)
-- Blutzirkulation und Blutzufuhr zum Auge verbessern, unterstützt Karotin-Wirkung
-- Unterstützung durch Aesculaforce und Urtica-Kalk-Komplex

-- Unterstützung der Niere mit Goldrute
-- Kieselsäurebedarf decken durch Galeopsis/Hohlzahn (S.111).

Augenschmerzen
Schmerzen beim Bewegen der Augen: Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna (S.495). Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496). Entgiftung des Gehirns (S.495).

Ausschlag
gegen Ausschläge im Frühjahr v.a. bei Jugendlichen: Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz (S.504,505).

Ausschläge durch Früchte
-- Erdbeeren können Nesselfieber verursachen. Ausschläge können auch durch Vergiftungen oder durch Vitaminmangel entstehen. Massnahmen:
-- Nieren pflegen, Nierentätigkeit anregen (S.44)
-- Meiden von geschwefelten Trockenfrüchten, gespritztem Obst etc. (S.45).

Heilsalat: roher, biologischer Spinatsalat, oder: junger Brennnesselsalat mit Zitronensaft oder Molkekonzentrat
->> Heilung in kurzer Zeit

plus: Unterstützung der Heilung durch Stiefmütterchentee (S.45).

Auswurf: Übelriechender
Behandlung mit Gajakharz in mittlerer Potenz 3mal täglich einnehmen (S.497).


Avitaminosen / Vitaminmangelerscheinungen

Vitamin-A-Mangel
Kräftezerfall (S.523), Hautleiden, negative Veränderung von Haaren, Zähnen, Nägeln (S.623), Anfälligkeiten für Schnupfen, Luftröhrenkatarrh, Entzündungen aller Schleimhäute, Augenentzündung, Entzündung der Augenlieder, der Hornhaut, Nachtblindheit (S.523), Hornhauterweichung der Augen (S.623), verminderte Sehkraft (S.614), vermehrtes Nasenbluten, Hämorrhoidenblutungen, Herzschwäche (S.524),

fehlende Regulierung der Schilddrüse und anderer Drüsen mit Folge der Überfunktion oder Unterfunktion der Schilddrüse und anderer Drüsen, somit bei Unterfunktion der Schilddrüse drüsenbedingte Fettsucht möglich (S.623). Vitamin A in: Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).

Vitamin-B1-Mangel
führt zu Störungen der Zellatmung im Nervensystem (S.607), zu Beri-Beri mit Teillähmungen, Kräfteverfall (S.606,607), Nervenschwäche, Nervenentzündung, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Schwangerschaftsstörungen (S.607). Vitamin B1 ist für die Aufnahme pflanzlicher Heilmittel unverzichtbar (S.607), in: Aprikosen und Pfirsichen (S.629)

Vitamin-B2-Mangel

gestörte Zellatmung, Nervensystem zerfällt, Anfälligkeit auf Diabetes (S.682), Gefässleiden, Kreislaufstörungen, Herzschäden, niedriger Blutdruck (S.628). in: Aprikosen und Pfirsichen (S.629), leicht aufnehmbares Vitamin B2 in Kirschen (S.628).

Vitamin-C-Mangel

ist ein Ascorbinsäuremangel (S.488) ist wichtig für die endokrinen Drüsen, Nebennieren und die Hypophyse (S.489). Vitamin C muss täglich zugeführt werden, denn der Körper kann davon nur wenig speichern (S.489). Symptome von Vitamin-C-Mangel: Skorbut (S.524), skorbutische Erscheinungen wie Zahnfleischbluten (S.488), Muskelschwäche, Gewebeblutungen v.a. am Zahnfleisch, Zähne können locker werden, bis sie ausfallen (S.602), begünstigt Krebs (S.489)

plus: gesteigerte Infektionsanfälligkeit bei Katarrhen, Angina, Lungenentzündung, Brustfellentzündung,
plus: Schwächung und Schädigung der Kapillaren (S.603)
plus: gesteigerte allgemeine Blutungsbereitschaft (S.623).

Vitamin C in: Sauerkraut, in allen Knospen von Nadelhölzern mit höchstem Vitamin-C-Gehalt, im Tannenknospensirup, in fast allen Wildfrüchten in Verbindung mit wertvollen Fruchtzuckern (S.524) bzw. viel Vitamin C in den meisten Beerenfrüchten (S.622), im Beerenmark, z.B. aus Berberitze, Hagebutte oder Sanddorn (S.524-525), in Bio-C-Lutschtabletten (S.525), viel Vitamin C in den meisten Beerenfrüchten (S.623), Vitamin C in süssen Kirschen, noch mehr in sauren Weichselkirschen (S.628), viel Vitamin C in Aprikosen und Pfirsichen (S.629).

Tagesbedarf an Vitamin C: 75-100mg täglich, Kinder die Hälfte. Der Tagesbedarf ist gedeckt mit
12g Sanddornbeeren oder rotes Sanddornmark
20g reife Hagebutten oder rohes Hagebuttenmark
70g schwarzen Johannisbeeren
120g Grünkohl als Rohsalat
170g Erdbeeren oder 170g Spinatsalat
200g Weisskrautsalat oder Reformsauerkraut
300g Löwenzahnsalat
500g Pellkartoffeln / Gschwellti (S.603).
Der Vitamingehalt kann je nach Standort und Jahreszeit schwanken, frisch geerntet am höchsten (S.603).

Massnahmen:
Hagenbuttenmark essen, 1 Teelöffel täglich (S.486-487).
oder: Berberitzenfrüchte langsam kauen, gut durchgespeichelt schlucken (S.487)
oder: Berberitzenmark essen (S.488).
oder: Sanddornbeeren kauen
oder: Sanddornsan-Konfitüre einnehmen (S.489).

Vitamin-E-Mangel
Quellung der Zwischenzellsubstanz, folglich: verminderte Festigkeit der Gefässwände (S.608), folglich: schlechter Aufbau und schlechter Erhalt von Körperzellen, schlechter Eiweissstoffwechsel (S.562), schlechtere Drüsenfunktionen (S.606), Herzmuskelschwäche (S.609), Anfälligkeit gegen Krebs (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563).

Gefahr von Unfruchtbarkeit bei der Frau und beim Mann (S.608), Gefahr von Fehlentwicklungen beim Fötus (S.609), Fehl- oder Frühgeburten, Periodenkrämpfe und Klimakteriumsbeschwerden, Frigidität und Impotenz, Herzbeschwerden (S.563), Muskeldegenerationen, Herzmuskelschwäche, Nervenschäden (S.609), mangelnde periphere Durchblutung (S.563), mangelnde Keimdrüsentätigkeit und Organtätigkeit, Folgen sind Fettleibigkeit oder Magerkeit, auch Prostatavergrösserung (S.564), bewirkt bei Kindern Müdigkeit (S.565). Vitamin E in: in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.563), im Naturreis (S.579).




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B

Bänderzerrung - verstreckte Sehnen - Verstauchungen von Füssen und Gelenken
Behandlung:
3-5 Eischnee

plus: Blutzirkulationsmittel einmischen: Südeuropa: Eukalyptus- oder Kampferblätter, die 2-3mal durch die Hackmaschiene getrieben worden sind
oder: mit getrockneten Blättern: zu Pulver zerstossen
oder: Brei aus Tannenknospen, Tannennadeln, Legföhrennadeln oder irgendeine Nadelholzart

-- auf schmerzende Stelle legen, darauf Tücher in breiten Streifen legen, mit elastischer Binde leicht einlegen
-- gleichzeitig immer leicht zum Herz zu massieren wirkt unterstützend

->> der Eischnee wird hart, nach 2 Tagen den Verband erneuern falls nötig (S.430)

dann: Wallwurztinktur einreiben
plus: Kohlblätterauflagen mit rohem Kartoffelbrei oder mit Quarkwickel machen
->> Schmerzempfindlichkeit geht nach relativ kurzer Zeit zurück
plus: die betroffenen Stellen warm halten (S.430).

Bangkrankheit
Bangsche Krankheit durch Vitamin-E-Mangel von Kühen mit seuchenhaftem Verkalben, auf Mensch übertragbar durch Rohmilch, Butter oder Quark (S.609). Behandlung: Vitamin-E-Stösse (S.704).

Barfusslaufen
kann durch den direkten Kontakt mit der Erde und den Erdkräften die Nerven stärken, die Drüsentätigkeit verbessern (S.426). Je urwüchsiger der Boden, desto besser wirkt sich die magnetische Kraft auf den Körper aus. In Berggegenden werden den Kindern von Frühling bis Winter sogar die Schuhe versteckt. Bei feuchtem Wetter aber ist Barfusslaufen nicht sehr empfehlenswert (S.427).

Barfusslaufen
ist eine Überfunktion der Schilddrüse. Pollen einnehmen erst Sinn, wenn die Überfunktion der Schilddrüse behoben ist (S.573). Behandlung:
Meerpflanzen-Kelp-Präparate, aber nur in homöopathischen Dosen (S.275)
dann vielleicht Pollen einnehmen (S.573).

Barfusslaufen
Der Speisebrei nach einem Magendurchbruch mit Magengeschwür verursacht die sofortige Bauchfellentzündung in der Bauchhöhle. Symptome sind heftige Schmerzen, fliegender Puls, Erbrechen, gespannter, harter Bauch wie ein Brett. Es besteht Lebensgefahr. Nur eine Notfalloperation bei einem geschickten Chirurgen kann das Leben retten. Das Überleben ist nicht gesichert (S.281).

Barfusslaufen
Ursache sind Erbanlagen, Operationsnarben etc. Schon ein mittelstarkes Pressen oder ein starker Husten genügen zum Bruch der Bauchwand. Behandlung: Bruchband. Wenn der Darm durchs Bauchfell herauskommt, ist der Bruch unwiderruflich. Der "eingeklemmte Bruch" kann nur mit Operation geheilt werden (S.432).

Bauchwandpflege nach der Operation
Massagen mit Symphosan
plus: Sitzbäder mit Eichenrindenabsud 1-2mal die Woche
plus: Gymnastik stärkt Bauchwand + Sport

->> vermindert die Anfälligkeit
innerliche Stütze: Kieselsäurehaltige Kräuter: Zinnkraut, v.a. Galeopsis / Hohlzahn + Urtica-Kalk-Komplex (S.432).

oder: Frauenmäntelitee ein Jahr lang getrunken: gegen Bruchanlage / Schwäche des Bindegewebes um die Organe (S.453)

Barfusslaufen
aussortieren: ungesunde Fette, süsse Stoffe (S.595)
einsortieren: regelmässig Meerrettich einnehmen (S.518), wirkt regenerierend durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519),

plus: gut kauen und einspeicheln entlastet Bauchspeicheldrüse durch Vorverdauung, reduziert die Entwicklung von Darmgasen (S.594)

plus: Abbau von Ärger, Kummer, Verdruss, Enttäuschung (S.712).

Barfusslaufen
kann psychisch verursacht sein durch Ärger, Kummer, Verdruss und Enttäuschung. Nicht einmal Diätnahrung wird mehr vertragen (S.712). Behandlung:
-- Mandelpüree ist leicht assimilierbar (S.663)
-- Heidelbeeren wirken "ausgezeichnet" (S.624)
-- aussortieren: Steinobst, Birnen plus andere Obstarten, die dann meist Störungen hervorrufen (S.624)

-- Steinobst nur in kleinen Mengen einnehmen, "Unannehmlichkeiten und Schmerzen",  wenn, dann nicht nüchtern einnehmen, immer gut kauen und einspeicheln, und Säuren wie v.a. Blausäure binden mit Zwieback, Knäckebrot oder Vollkornbrot (S.626).

Barfusslaufen
Brennen im Unterleib
Bärlauch einnehmen (S.445).

Beine: Müde
Beifussblätter in die Schuhe und Sandalen legen, das soll schon römische Soldaten vor Müdigkeit "geschützt" haben (S.445). Nach grossen Wanderungen wirkt ein Fussbad in Beifuss belebend auf die Beine (S.446).

Beine: Offene
Ein offenes Bein ist ein Ausgangsventil des Körpers für innere Vergiftungen. Bei zu schneller Schliessung der Wunde wird sich der Körper ein neues Ventil öffnen und das Wohlbefinden wird beeinträchtigt, eventuell sogar Schwindel und Schwächlichkeit, oder die Wunde bricht erneut auf. Offene Beine müssen von aussen UND von innen heilen. Die Bedingungen IM Körper müssen auch geändert werden (S.192):

-- zuerst eine eventuelle Verstopfung beseitigen: Flohsamen / Psyllium in normalen Fällen, eingeweichte Zwetschgen oder Feigen

-- bei hohem Blutdruck Viscum album / Mistel, Crataegus / Weissdorn und Arnika, so die Arterien regenerieren (S.193)

-- Nierentätigkeit anregen

-- Venenmittel Aesculaforce aus Rosskastanie (S.192), Waldmeister, Arnika, Steinklee, mit Urtica-Kalk-Präparat

->> der allgemeine Zustand verbessert sich sofort und Nieren- und Venenbehandlungen von innen lassen die Wunde von allein zuheilen  (S.193).

oder
Behandlung mit Wallwurz-Komplex mit  Wallwurz + Hauswurz + Arnika (S.482), + Solidago/Goldrute + Hamamelis/Zauberstrauch + Sanikel (S.481), wirkt äusserlich (S.480)  bei offenen Beinen: Wunde mit Wallwurz-Komplex betupfen, bei starken Schmerzen nur um die Wunde herum betupfen (S.481).

oder:
Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea in Form von zerstossenen Tabletten als Pulver
+ innerlich Hypericum perf. / Johanniskraut und Aesculaforce einnehmen (S.506).

Ernährungsumstellung: salzarm, eiweissarm essen, minimaler Fleischgenuss, besser gar kein Fleisch bis zur Heilung, aussortieren: Schweinefleisch, Wurstwaren, Eier- und Käsespeisen, weisser Zucker, Weissmehl, Fabrikkonserven.
einsortieren: gedämpftes Gemüse, Rohsalate, Vollkornprodukte (S.193).

Beri-Beri
entsteht durch Vitamin-B1-Mangel, durch einseitige Ernährung mit poliertem Reis. Beri heisst auf Hindustan: Schaf (S.606). Bezeichnung deswegen, weil die Krankheit Teillähmungen verursacht, so dass die Betroffenen die Füsse nachziehen, wie bei Schafen "üblich" (S.607). Es kommt auch zu allgemeinem Kräfteverfall (S.607), gehäuftes Vorkommen bei Ostvölkern, wenn diese einseitig nur polierten Reis essen (S.579). Behandlung: Vitamin-B1-Zufuhr ist "beste Hilfeleistung": Vollkorngetreide mit Getreideschicht "Aleuronschicht", oder in Hefe bzw. Hefeextrakten (S.607).

Betäubungsmittel
Pflanzenheilmittel "Curare" der Iquitos-Indianer (S.19).

Bienenstiche: siehe Stiche

Bindehautentzündung
Augen auswaschen mit Augentrost- und Ringelblumentee (S.111).
Abwenden im Anfangsstadium: Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna D4 (S.495).  Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496).

Bindegewebsschwäche
Calcium fluoratum einnehmen zur Förderung des Bindegewebes (S.502).

Bisse: Schlangenbisse
Bissstelle aussaugen, bis das Blut kommt, das Blut ausspucken. Dann Behandlung mit Sonnenhut / Echinacea: Der/die, der/die gebissen wurde, soll Blätter und Wurzel von Sonnenhut kauen, dann die gekaute Masse auf die Bissstelle binden und das 3 Tage lang 2-3mal täglich wiederholen. Die Giftwirkung ist am 4.Tag beseitigt (S.474). Die Siebwirkung des Bindegewebes wird gestärkt, die Verbreitung von Giften unterbunden und die weissen Blutkörperchen ev. gestärkt. Die Hyaluronidose wird unterbunden (S.477)

oder: gequetschtes Basilikumkraut auflegen (S.512).

Blähungen
alles Essen lange kauen, gut einspeicheln vor dem Schlucken (S.142,594)
oder: Bärlauch einnehmen (S.445)
oder: Bohnenkraut einnehmen, als Gewürz zu Bohnen oder anderem Gemüse (S.511)
oder: Liebstöckel einnehmen, wirkt mit ätherischen Ölen (S.512).
oder: gegen Blähkoliken in der Nabelgegend: homöopathische Zwiebel / Cepa einnehmen, ist "zuverlässiges Mittel" (S.517)
oder: Acidophilus / Bio-Jogurt einnehmen, reguliert Darmflora (S.671)

Bläschenausschläge: Juckende
auf rotem Grund: Behandlung mit Seidelbast / Daphne mezereum (S.499).

Blasenkatarrh
Behandlung mit Wacholdertee, oder Wacholderessenz, oder Wacholderextrakt (S.491), fördert die Ausscheidung von Schadstoffen über Niere und Urin (S.491).

Blasenreizung
Bärlauch einnehmen (S.445).

Blase-TB
entsteht manchmal, v.a. wenn schon eine Nieren-TB vorliegt, Bazillen aus der Niere kommen in die Blase (S.233).

Blauschwarze Beine
(S.25); Heilwirkung von gequetschten Kohlblättern (S.24), wenn die Beine durch venöse Stauungen schon stark verändert sind. Oft ist durch monatelanges Auflegen von gequetschten Kohlblättern die totale Heilung möglich (S.25).

Bleichsucht
Brennnesselpräparate einnehmen (S.449)
oder: Rosmarin in alten Wein eingelegt. 1 Gläschen Rosmarinwein täglich als Herztonikum wirkt gegen Bleichsucht (S.510)
oder: Schwarzdorn- / Schlehensirup einnehmen (S.629)
oder: getrocknete Kirschen in Rotwein eingeweicht einnehmen (S.629).

Bleichsucht kann auch durch Ausscheidungen von Würmern verursacht sein (S.558).

Bleierne Schwere
bei Vitamin-A-Mangel: täglich Tomaten, Paprikaarten, Karotten essen, frischen Karottensalat oder frischen Karottensaft, oder Karottin oder angesäuerten Karottensaft einnehmen (S.523)

oder: Kuhnebäder: Reiztherapie, um Wärme in den Unterleib zu ziehen: Badebürste mit Stiel mit Lappen umwickeln, ins kalte Wasser tauchen und die Sexualorganregionen umfahren (S.545), 5-15 Min. so, oft sind 5 Minuten schon genug (S.546).

Blinddarmentzündung / Appendicitis
ist eine falsche Bezeichnung, denn es ist nur der Wurmfortsatz entzündet. Er liegt "genau in der Mitte zwischen Nabel und rechtem Darmbein, also der am meisten vorstehenden Knochenpartie des Beckens". Bei Frauen kommt es oft zur Verwechslung zwischen Blinddarmentzündung und rechter Eierstockentzündung. Unterscheidung: "Drückt man an der Stelle, wo der Blinddarm sitzt, etwas tief und lässt plötzlich los, dann strahlt das Schmerzempfinden nach rechts aus, während bei der Eierstockentzündung ein dumpfer, örtlicher Schmerz wahrgenommen wird" (S.286).

Ursache kann u.a. psychisch sein: Ärger, Kummer, Verdruss und Enttäuschung (S.712).

Symptome der Blinddarmentzündung:
oft plötzliche, heftige Schmerzen im rechten Unterleib

plus: gleichzeitige Übelkeit, Erbrechen und belegte Zunge
plus: mässiges Fieber von 37,5-38°C
plus: die weissen Blutkörperchen steigen von 6000-9000 auf oft über 15'000
plus: der Puls ist oft über 100 (S.287).

Heilbehandlung ohne Operation:
Darm entleeren mit Abführtee, z.B. Rasayana 1 [?] oder pflanzliche Darmregulans, ansonsten Darmeinlauf mit Kamillentee, Käslikraut- oder Sanikeltee, am besten versetzt mit 20 Tropfen Echinaforce oder Symphosantinktur (S.288)

-- v.a. Saftfasten und Bettruhe mit Rüeblisaft, Randensaft, Heidelbeersaft und Traubensaft (287), jeweils zu 2/3 mit gutem Quellwasser verdünnt, nur schluckweise gut eingespeichelt einnehmen

plus: Echinaforce in den Saft zufügen, pro dl 20-30 Tropfen
-- äusserlich: kalte Milchwickel
-- Schlechtsein behandeln mit Nux vomica D4, 5 Tropfen pro Glas Wasser, schluckweise trinken
-- wenn keine Heilung, die Operation machen lassen, statt eine Perforation / Durchbruch zu riskieren (S.288).

Operation:
Die Operation hat die Nebenwirkung, dass nach der Entfernung der Darm etwas empfindlicher wird (S.288). Die Operation ist heute meist ohne jede Komplikation, eventuell besteht die Gefahr von Embolien und Thrombosen bei Krampfadern und Venenstauungen
->> Aesculaforce

plus: Echinaforce gegen Entzündungsbereitschaft und Fördern der Wundheilung
plus: grosse Infektionsgefahr, wenn in tropischen Gegenden operiert wird (S.287).

Vorsorge gegen Blinddarmentzündung / Wurmfortsatzentzündung:
vernünftig leben, Darm soll immer gut arbeiten, Infektionskrankheiten immer gut auskurieren, so bleibt der Blinddarm ein Leben lang entzündungsfrei (S.288).

Blutandrang zum Kopf
mit hämmerndem Puls. Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna.  Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496). Entgiftung des Gehirns (S.495).

Blutarmut / Anämie - Blutbildung
Brennnesselpräparate einnehmen (S.449), am besten junge Brennnesselblättchen (S.582)

oder: Karotten / Rüebli fördern Blutbildung mit 20mg Eisen und 1,3mg Kupfer pro kg (S.605).

Blutarmut kann auch durch Ausscheidungen von Würmern verursacht sein (S.558)

oder: regelmässig Acidophilus einnehmen, geht im Darm eine Biosynthese ein und ist so an der Bildung von Vitamin B12 beteiligt, das an der Bildung der roten Blutkörperchen mitwirkt, wirkt auch bei perniciöser Anämie (schwere Blutkrankheit, hervorgerufen durch mangelndes Enzym von der Magenwand (S.671)

oder: getrocknete Kirschen in Rotwein eingeweicht einnehmen (S.629)

oder: Blutarmut kann auch durch Darmparasiten / Würmer und deren Ausscheidungen verursacht sein (S.622).

Blutdruck

Blutdruck: Regulierung
Ginkgo-Tinktur Ginkgo biloba reguliert zu hohen und zu niedrigen Blutdruck. Normale Dosis: 3mal täglich 15-20 Tropfen mehrere Wochen lang einnehmen (S.456). Wer gleichzeitig eiweissarm und vitalstoffreich isst, sichert den Erfolg (S.456)
oder: Naturreis essen, regeneriert Adern und reguliert Blutdruck (S.593).

Blutdruck: Zu hoher
kann verursacht sein durch Arterienverkalkungen (siehe Arterienverkalkung) oder durch Nierenleiden, muss verschieden behandelt werden (S.176). Behandlung:

-- Maiglöckchen / Convallaria majalis zur Regulierung des Blutdrucks (S.459)
-- Weissdorn / Crataegus, oder mit Crataegus-Komplex mit Weissdorn und Arnika, reguliert die Herztätigkeit. Dosis: alle halbe Stunden 5-10 Tropfen, bei Abflauen noch 3mal täglich 15-20 Tropfen (S.492)

oder: Naturreis essen, reguliert hohen Blutdruck (S.649)
oder: Buchweizengerichte regulieren hohen Blutdruck (S.649)
auf keinen Fall: Pollen einnehmen, sondern Ernährungsumstellung auf Naturreis, Quark, Salate (S.573).

Blutdruck: Hoher - Arteriosklerose / Arterienverkalkung
Ernährungsumstellung:

aussortieren:
Eier, Käse, Hülsenfrüchte, Fleisch, alle scharfen und schädigenden Gewürze

einsortieren:
Buchweizengerichte, Naturreis, haben blutdrucksenkende Wirkung. Buchweizen wie Naturreis zubereiten, würzen mit natürlichen, unschädlichen Küchenkräutern.

einsortieren:
viel Rohsalate mit Sosse aus Zitrone und Öl bzw. Molke und Öl, nie mit Essig, sowie mild gedämpfte Gemüse. Speziell im Frühling: Bärlauchsalat, gedämpftes Bärlauchgemüse (S.30), sowie viel Knoblauch, Mistel, Weissdorn, Arnika, ev. Bärlauchwein wie Likör in Alkohol ansetzen (S.31). Bärlauch, Mistel, Weissdorn und Arnika wirken alle für sich positiv auf das gesamte Gefäss-System und wie eine Verjüngungskur (S.445).

Vermeiden:
keine Pollen, keinen rohen Karottensaft, keinen rohen Randensaft einnehmen, kann Schlaganfall provozieren, aber rohe Karotten und rohe Randen sind gut (S.185).

Behandlung mit Mistel (S.461), pflegt die Adern. Normale Dosis: 3-5mal täglich 5-10 Tropfen (S.463).
oder: Bärlauch ist "Heilnahrung" gegen hohen Blutdruck und bei Arteriosklerose, soll täglich im Salat sein, oder als Gemüse in etwas Öl gedämpft (S.514), als Bärlauchwein und Bärlauchtropfen "hervorragend bewährt", oder eigenes Frischpflanzenpräparat machen (S.445)

oder:
Meerrettich und Knoblauch regenerieren die Adern, v.a. Arterien, senken hohen Blutdruck, ist beste Vorsorge ab 40 (S.520), wirkt regenerierend durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519).

Blutdruck: Niedriger - Schwindel - Absenzen
Niedriger Blutdruck hat Schwindel, leichte Absenzen und Störungsanfälligkeit bei schon kleinsten Tätigkeiten zur Folge, ist je nach Meereshöhe verschieden. Bei 90 % ist die Ursache schlechte Keimdrüsentätigkeit, bei Frauen Versagen der Eierstöcke, bei Männern Versagen der männlichen Keimdrüsen (S.183). Die Potenz und die Arbeitseffizienz leiden (S.186). Schulmedizinische Hormonpräparate sind gefährlich, weil sie eventuell einen zu hohen Blutdruck produzieren (S.184). Man muss den Zustand der mangelnden Vitalität verbessern (S.185).

Behandlung:
indirekte Drüsenpflege mit Jodkali-Präparaten mit v.a. organisch gebundenem Jod wie bei Jodpflanzen: die Algen, z.B. Kelp oder Kelpasantabletten

oder: Rawolfiawurzel-Tinktur aus Indien und Ceylon
oder: Ginkgo-biloba-Tropfen, stützen den Zirkulationsapparat (S.184). Wer gleichzeitig eiweissarm und vitalstoffreich isst, sichert den Erfolg (S.456)

oder: Ysop/Eisenkraut als Blutverdünnungsmittel bewirkt über die Keimdrüsen eine Anhebung des Blutdrucks (S.184)

auch keimdrüsenanregend: manchmal etwas Rotwein, v.a. Veltliner, auch Bündnerfleisch oder Pollen

plus: Auroforce, Kalium phos.D6
plus: roher Karottensaft, Koffein, oder regelmässig Austern essen, wenn man am Meer wohnt (S.185)

oder: Rosmarin in alten Wein eingelegt. 1 Gläschen Rosmarinwein täglich als Herztonikum wirkt gegen tiefen Blutdruck (S.510)

oder: Bohnenkraut als Gewürz für Bohnen oder in jedem anderen Gemüse einnehmen zusammen mit Eisenkraut / Ysop (S.511)

oder: in Kombination mit Kelp (S.572-573) und eventuell Karottensaft oder Biocarottin-Konzentrat gegen niedrigen Blutdruck (S.572): Pollen einnehmen, regt die Keimdrüsen an und belebt dadurch alle inneren Drüsen, reguliert, Dosis: 1 Teelöffel Pollen beim Frühstück (S.572)

oder: Kirschen essen mit viel leicht aufnehmbarem Vitamin-B2-Gehalt (S.628).

bei Frauen: homöopatisches Eierstockpräparat Ovarium D3, regelt die Eierstockfunktionen (S.184).

Bluterguss
Behandlung mit Wallwurz-Komplex mit  Wallwurz + Hauswurz + Arnika (S.482), + Solidago/Goldrute + Hamamelis/Zauberstrauch + Sanikel (S.481), wirkt äusserlich (S.480) bei blutunterlaufenen Stellen und Blutergüssen (S.481).

Bluterkrankheit
Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz (S.504), über längere Zeit einnehmen, stützt die Blutgerinnung, noch besser: zusammen mit Millefolium / Schafgarbe (S.505).

Blutgefässschädigung / Kapillarsystemschädigung
-- durch falsche, harnsäureproduzierende Ernährung mit zu viel Fleisch und Eierspeisen, so dass sich die Kapillargefässe so stark erweitern, dass es photographisch feststellbar ist, ähnlich wie kleine Krampfadern
-- durch übermässigen Alkoholgenuss
-- durch Gifte in chemischen Medikamenten
-- Nikotin und chemische Medikamentengifte verändern und schädigen die Kapillargefässe / Blutgefässe, beeinträchtigen die Ernährung der Zellen und stören den ganzen Zellstoffwechsel (S.162).

Blutreinigung
Grüntee mit den Blättern des "Frühlingstees" Brombeere, Himbeere, Erdbeere, Spitzwegerich, und Huflattichblüten, + Schlüsselblumen und süssen mit Honig, morgens und abends einnehmen (S.529)
oder: Essenz von Schwarzdorn- / Schlehdornblüten einnehmen (S.629).

Blutschwamm
Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499)

Blutspeien
Schachtelhalmtee / Zinnkrauttee mit Heilwirkung der Kieselsäure heilt bei Blutspeien von der Lunge oder vom Magen, hat prompte Wirkung wie Blutwurzextrakt, heilt kranke Gewebe, besonders der Atmungsorgane Lunge, Bronchien, Brustfell, und ist bei Drüseneiden unentbehrlich (S.483).

Blutstau im Kopf
fein geschnittene Zwiebeln in einem Gazetüchlein auf den Nacken legen (S.517)
oder: Kuhnebäder: Reiztherapie, um Wärme in den Unterleib zu ziehen: Badebürste mit Stiel mit Lappen umwickeln, ins kalte Wasser tauchen und die Sexualorganregionen umfahren (S.545), 5-15 Min. so, oft sind 5 Minuten schon genug (S.546).

Blutstillung bei Wunden, Operationen und Blutern
zur Blutstillung von Wunden, z.B. bei Operationen von Blutern: ganz frisches, noch warmes Hühnerfleisch auflegen (S.575).

Blutungen: äussere / Nasenbluten: langes
bei vorübergehender Schwäche: Tormentilla / Blutwurz
bei Bluter: rohes, frisches Hühnerfleisch auflegen (S.29).

Blutungen: Häufigere
verursacht durch Vitamin-C-Mangel (S.623).

Blutvergiftung / Sepsis
Bei nicht desinfizierter Wunde entstehen blaurote Venen und knotenartige Lymphknoten (S.475). Die Lymphe wird mit Fremdzellen und Fremdbakterien nicht fertig. Die Lymphknoten schwellen an, der ganze abgekapselte Lymphstrom färbt sich leicht rot und ist druckempfindlich (S.156).

Bei hartnäckigen Giften/Bakterien verhärten die Lymphknoten, röten sich und werden schmerzempfindlich durch vermehrte Lymphzellenproduktion, von Bindegewebe und Muskelphasern umflochten, ist das typische Bild einer Blutvergiftung (S.158). Eventuell kommt es zur Ausbreitung auch auf entferntere Lymphknoten und man spürt den Strang des Lymphflusses durch den halben Körper (S.159).

Behandlung mit Sonnenhut / Echinacea: Gequetschte Sonnenhutblätter auf die ganze Vene auflegen

plus: Sonnenhutblätter kauen, den Saft schlucken, eventuell die ganze Pflanze essen. Die Blutvergiftung verschwindet "in kurzer Zeit" (S.475). Die Siebwirkung des Bindegewebes wird gestärkt, die Verbreitung von Giften unterbunden und die weissen Blutkörperchen ev. gestärkt. Die Hyaluronidose wird unterbunden (S.477)

oder: Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499)

oder: bei Blutvergiftung durch Metallwunde: die betroffene Gliedmasse mit frischem Hühnerfett einreiben (S.574), verhindert Blutvergiftung und Amputationen (S.575).

Blutzirkulationsstörungen
Schafgarbe / Millefolium einnehmen, ist leicht bitter, in Salat oder Salatsossen geschnitten, wirkt ausgezeichnet, pflegt Venen und optimiert Blutzirkulation (S.583)
oder: junge Blättchen oder Blüten von Johanniskraut (S.583).

Borken, Krusten
Honig-Echinaforce-Salbe auflegen: 1 Teel. Honig + 20-30 Tropfen Echinaforce-Tinktur (S.567).

Brechdurchfall: siehe Durchfall: Brechdurchfall

Brennschmerz
Behandlung mit Seidelbast / Daphne mezereum (S.499).

Bronchitis - starker Halskatarrh - Bronchialkatarrh
Behandlung mit Meisterwurz / Imperatoria (S.130).

oder: Schachtelhalmtee / Zinnkrauttee mit Heilwirkung der Kieselsäure wirkt harntreibend, stützt Nieren, hat prompte Wirkung wie Blutwurzextrakt, heilt kranke Gewebe, besonders der Atmungsorgane Lunge, Bronchien, Brustfell (S.483)

oder: Meerrettichsirup (S.520), wirkt regenerierend durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519).

oder: bei Bronchialkatarrh: Rettichsirup aus Schwarzem Rettich

oder: bei Bronchialkatarrh: rohe Rettichessenz aus Schwarzem Rettich: 10 Tropfen auf 1 Glas Wasser, süssen mit Bienenhonig, schluckweise trinken (S.521)

oder: alle Tropfen und Mittel in Bienenhonig oder mit warmem Bienenhonigwasser schluckweise einnehmen, verstärkt die Wirkung (S.567)

oder: wenn nichts wirkt: Roten Schneckensirup einnehmen, morgens nüchtern 1 Esslöffel, in scheren Fällen 1 Likörglas voll (S.576).

Brüche
Brüche entstehen meist in Stresszuständen, durch mangelnder Zellzusammenhalt:

"Durch pausenlosen Gebrauch verlieren nämlich die Moleküle ihre Festigkeit, und es entsteht eine erhöhte Bruchgefahr." (S.740)

Behandlung:

-- gegen leichte Brüche: Frauenmäntelisalbe aus dem frischen Frauenmäntelikraut und aus der Wurzel (S.453)

-- zur Stützung der Heilung von Brüchen: Wallwurz/Symphytum officinale (S.477), im Volksmund "Beinbrechwurzel" oder "Beinwurzel" genannt (S.478).

Brustleiden
Kirschenstiele-Tee (S.629).

Brustfellentzündung
Schachtelhalmtee / Zinnkrauttee mit Heilwirkung der Kieselsäure wirkt harntreibend, stützt Nieren, hat prompte Wirkung wie Blutwurzextrakt, heilt kranke Gewebe, besonders der Atmungsorgane Lunge, Bronchien, Brustfell (S.483).

Brustkrampf: Nächtlicher
Behandlung mit Seidelbast / Daphne mezereum (S.499).




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C
Chemievergiftung
Nikotin und chemische Medikamentengifte verändern und schädigen die Kapillargefässe / Blutgefässe, beeinträchtigen die Ernährung der Zellen und stören den ganzen Zellstoffwechsel (S.162). Folge: Muskel- und Nervenzellen werden nicht mehr rechtzeitig und genügend ernährt, erschlaffen zu schnell, degenerieren und altern schneller.

Rauchende Jugendliche verspielen mit Rauchen und Alkohol ihr Gesundheitskapital für die Alterszeiten (S.162).

Cystitis
sind stechend Schmerzen beim Wasserlassen und Brennen der Harnröhre:
->> mehr Harndrang durch Entzündungsreiz
->> Urin mit etwas roten und weissen Blutkörperchen, ist trübe, mit weissem, oft etwas schleimigem Salz. Behandlung:

-- Echinaforce 5-10 Tropfen pro Stunde
-- Nephrosolid zur Anregung der Nieren, um Gifte besser auszuscheiden
-- Cantharis [?] D4 nimmt Reiz und das Brennen beim Wasserlassen
-- Usnea-/Lärchenmoos-Hustentropfen mit natürlichem Antibiotika auch gegen die Bakterien in der Harnblase

plus: auf alle Fälle Bettruhe während der Entzündung (S.233).

Cytomyalie-Virus
Symptome: unnatürliche Müdigkeit, Kopfweh, Empfänglichkeit für Katarrhe, Appetitlosigkeit, Darmstörungen (S.381). Behandlung: Stärkung des Allgemeinzustandes, da gegen Viren keine Medikamente möglich sind:

-- Echinacea / Sonnenhut
-- Lachesis / verdünntes Schlangengift D10 gegen die vom Virus abgegebenen Giftstoffe
-- Pollen und Gelee Royal mit speziellen Aufbaustoffen
-- Umstellen auf Rohkost, rohe Gemüsesäfte, Naturreis und saure Milchprodukte

->> nach 3 Monaten tritt schon eine grosse Besserung ein. Es ist, wie wenn der Virus aus dem Haus auf den Balkon verbannt worden wäre (S.382).




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D
Darmfäulnis / Stuhl: Widrig riechender
ist das Zeichen von Darmfäulnis. Behandlung: längere Zeit Jogurt einnehmen
oder noch bessere Heilwirkung: Acidophilus / Reform-Jogurt einnehmen

->> Jogurt reinigt Darmschleimhäute, stützt die Darmflora, vertreibt Bakterien im Darm und verbessert die Assimilation von Nährstoffen (S.670).

Darmgeschwür: siehe Magen-Darmgeschwür

Darmkatarrh
Bärlauch einnehmen, auch bei empfindlichen Magen- und Darmschleimhäuten (S.445)
oder: Acidophilus / Bio-Jogurt einnehmen, reguliert die Darmflora (S.671).


Darmparasiten: Würmer

Darmparasiten / Parasiten
können nur durch Blut- oder Stuhluntersuchungen festgestellt werden (S.302). Die Ausscheidungen der Würmer sind unverträglich, verändern das Blutbild und verursachen Blutarmut, Bleichsucht, Leberschäden u.a. Leiden (S.558). Symptome sind: Schatten unter den Augen (S.301), schwarze Ringe unter den Augen (S.622), stetiges Nasenbohren, nervöses Benehmen, Mangel an Geduld zum Spielen, unruhiges Herumwälzen im Bett, Müdigkeit, Bleichheit, schlechte Laune (S.301), Blutarmut (S.622).

Darmparasiten: Die verschiedenen Würmer
-- Madenwürmer / Oxyuren (S.302) im Dickdarm (S.303)
-- Spulwürmer / Ascariden 25-40cm lang (S.302) im Dünndarm (S.303)
-- der Bandwurm hält sich mit einem Widerhaken an seinem Kopf an der Darmwand fest (S.304)

Rinder-, Schweine- oder Fischbandwürmer in nicht kontrolliertem oder zu wenig gekochtem Fleisch wachsen im Menschen zu Bandwürmern heran, Rinderbandwurm einige Meter lang, nicht so gefährlich, Hundebandwurm 5-6mm lang, kann auch Schafe, Ziegen, Schweine und Rinder befallen, sehr gefährlich (S.305).

Die Würmer sind gegen die menschlichen Fermente der Darmwand, der Magenwände und der Bauchspeicheldrüse unempfindlich (S.303). Die Würmer geben giftige Stoffwechselprodukte ab. Das Blutbild und der Allgemeinzustand werden beeinträchtigt. Befallen Kinder sind schon von Natur aus meist kalkarm, werden durch Wurmbefall doppelt krank (S.302).

Darmparasiten: Übertragungswege bei Würmern
Spulwurmeier kommen über Jauche, auch menschliche Jauche, ans Gemüse, entwickeln dann im menschlichen Körper kleine Larven, gelangen durch die Darmwand in die Lunge und entwickeln sich dorrt weiter. Der/die Betroffene meint, es sei Bronchitis. Die Würmer wandern über die Luftwege wieder in den Verdauungskanal. Erst nach 70-75 Tagen sind neue Eier im Stuhl nachweisbar (S.302). Die Wurmeier finden sich bei Jauchedüngung auch in Gärten oder auf Weiden. Das Vieh frisst die Wurmeier mit (S.305).

Darmparasiten: Wurmvermehrung Spulwurm
Kleine Würmer legen ihre Eier in Afterfalten ab. Dadurch entsteht am After ein Jucken. Die Kinder kratzen dran und haben die Wurmeier unter den Fingernägeln. Wenn die Kinder die Finger in den Mund stecken, ist eine neue direkte Infektion da. Die Wurmeier können auch auf dem Betttuch sein und können durch Aufwirbeln beim Bettenmachen in den Staub des Zimmers gelangen und dann von jedem eingeatmet werden (S.304).

Darmparasiten: Wurmvermehrung Bandwurm
Der Bandwurm lässt 10-20cm lange Bandwurmstücke mit Eiern abgehen und ausscheiden, um seine Eier zu verbreiten, wächst dann immer wieder nach (S.304). Vorkommen in fast allen Säugetieren, bei Rindern walnussgrosse Blasen in der Lunge, bei Schweinen walnussgrosse Blasen in der Leber. Haustiere übertragen den Hundebandwurm (S.305), z.B. über Hundekot - Fledermäuse - Katzen - Mensch, mit Blasenbildung in der Leber, dann im Darm Entwicklung zu Tierchen, eventuell Durchbohren der Darmwand, dann schwimmen die Würmchen im Blutstrom und befallen andere Organe mit erneuter Blasenbildung, eventuell Tod (S.306).

Würmer erscheinen manchmal auch im Mund, in der Nase etc., können sich in Gallenwege bohren und verursachen schwere Gelbsucht oder durchbohren Darmwände und verursachen Bauchfellentzündungen. Oft sind in einem befallenen Menschen mehrere 100 Würmer (S.302), die auch den Darm verstopfen können. Es entstehen lebensgefährliche Situationen (S.303).

Behandlung:
-- chemische Wurmmittel wirken nur im Darm, nicht in der Leber (S.306). Bei allen Wurmmitteln der Pharmazie besteht Vergiftungsgefahr (S.557)
-- 5 Tropfen Frischpflanzenextrakt des Beifuss auf ein Glas Wasser schluckweise durch den Tag trinken (S.446)

oder: Papaya oder Papayasan einnehmen, löst die Cuticula / dünne Aussenhaut der Würmer auf und verdaut die Würmer zusammen mit den Darmfermenten des Menschen (S.557-558).
-- regelmässig Rainfarn- oder Wermuttee einnehmen
-- bei kleinen Fadenwürmchen: Milch trinken mit rohem, zerdrücktem Knoblauch drin: "Knoblauchmilch"
-- wenn das nicht hilft: Darmeinläufe mit Knoblauchmilch (S.301)

oder: Papayapräparate, gewonnen aus der tropischen Pflanze Carica papaya. Das Ferment Papain baut Eiweisse ab und  verdaut bzw. zerstört somit alle Arten von Darmparasiten, die im Dünndarm und Dickdarm leben, hat gemäss Dr.Vogel eine "hervorragende Wirkung" ohne Nebenwirkungen oder Zerstörungen an der Darmwand oder anderer Fermente (S.303). Bei Papayasankur eiweissarm essen, denn Eiweisse von Fleisch, Wurstwaren und Eiern würden das Papain binden (S.303).

oder: gegen Würmer: Schnittlauch, Knoblauch oder Bärlauch (S.513)

oder: gegen Würmer: Knoblauchmilch: 2 rohe Knoblauchzehen raffeln, in 1dl Milch zerdrücken, einmischen (S.515). Bei roher Milch ist die Wirkung intensiver. Gekochte Knoblauchmilch hat milderen Geruch und wirkt befriedigend (S.516)

oder: gegen Würmer: Knoblauch in Wermuttee (S.515).

Bandwurm abtreiben: Entscheidend ist, ob der Kopf dabei ist, wenn nicht, muss man 2-3 Wochen danach die Kur wiederholen. Der Wurm soll dann verbrannt werden, darf auf gar keinen Fall in einen Misthaufen kommen (S.307)!

-- Ernährungsumstellung vertreibt den Bandwurm
-- aussortieren: Fleisch, Brot, Kartoffeln, Mehlspeisen
-- einsortieren: viel Gemüse, viele Früchte, viel rohe Karotten

-- am Morgen: 1 Hand voll geschälte Kürbiskerne + eine Hand voll ungesüsste Preiselbeeren auf nüchternen Magen (S.306) und gut kauen (S.307)

-- 1 Stunde danach 1-2 Tassen Bandwurmtee ohne Zucker:
5g Aloepulver 
20g Faulbaumrinde
20g Sennesblätter
5g Baldrianwurzeln
30g Pfefferminze zusammenmischen,
1 Esslöffel pro Tasse,
10 Minuten anbrühen ohne kochen und einnehmen (S.307)

plus: nebenbei Knoblauchmilch
-- am Mittag: Eintopf aus Linsen, Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, eventuell mit Meerrettich gewürzt (S.306)

-- 2 mal am Tag 4-5 Gabeln voll rohes Reformsauerkraut (S.306) + mit Biocarottin unterstützen (S.307)

oder: 1 Teelöffel Kamalapulver einnehmen, radikales Mittel für Erwachsene und Haustiere
oder: auf längere Zeit Papayasan einnehmen (S.307).

Dabei:
-- nie eine Verstopfung entstehen lassen, eventuell mit Rasayana Nr.1 beheben

oder: täglich Klistier mit Knoblauchmilch

oder: afrikanisches Mittel: Wurzeln des Granatapfelbaums: morgens und abends 1 Teelöffel voll gepulverte Wurzel in etwas warmem Wasser, oder einen Tee aus den Wurzeln machen durch Abkochen der Wurzeln, vom Absud 2 Tassen täglich einnehmen (S.307).

Gleichzeitig:
peinliche Reinlichkeit beachten, täglich feucht Staub aufnehmen, Bettwäsche oft wechseln und Afterkratzen mit engen Unterhöschen verhindern (S.304).

Vorsichtsmassnahmen:
-- die Warnungen, Tiere nicht zu nah an sich herankommen zu lassen, werden einfach nicht ernst genommen (S.306)

-- Tiere nicht während dem Essen streicheln

-- sich nie belecken lassen, was man schon den Jungtieren abgewöhnen sollte
-- Hunde sollten keine rohe Lunge oder rohe Leber fressen

-- nach Auslandreisen den Hundekot 7-8 Wochen lang kontrollieren (S.305), denn erst nach dieser Zeit gehen eventuell die Eier der Würmer ab (S.306).

Darmpflege
Jogurt fördert die Darmflora, v.a. mit Reform-Jogurt / Acidophilus, das schädliche Bakterien vernichtet und positive fördert, wobei Milchsäurebakterien und Darmbakterien sehr gut zusammenarbeiten (S.135).

Darmreinigung 2mal im Jahr: 8-tägige Lehmkur, am besten weisser, sandfreier Lehm, aber auch gelber Lehm ist brauchbar (S.550).

Darmschleimhautentzündung
Lehmwasser innerlich eingenommen wirkt gegen Darmschleimhautentzündung, ev. mit Medikamenten im Lehmwasser (S.550)

oder: Acidophilus / Bio-Jogurt einnehmen, reguliert die Darmflora (S.671).

Darmstörungen
in Verbindung mit Stresserscheinungen: Behandlung mit homöopathischem Kochsalz / Natrium chloridum (muriaticum), Dosierung je nach Sensibilität D6-D30 (S.503).

Darmträgheit
getrocknete Pflaumen + Zwetschgen morgens nüchtern und abends einnehmen (S.629).

Depression
wird begünstigt durch Betonbauten (S.727), Häuser aus Eisenbeton (S.729). Behandlung:
-- falls man in einem Betonhaus wohnt, in ein Holzhaus umziehen, oder Backsteinhaus / gebrannter Lehm, oder Naturstein (S.729).

Depressionen können verminderte Kreislaufgeschwindigkeit zur Folge haben, Beeinträchtigung der Zellversorgung, Gesamterkrankung des Körpers möglich, wenn nicht behandelt wird (S.166).

Behandlung:
Kuhnebäder: Reiztherapie, um Wärme in den Unterleib zu ziehen und die Drüsentätigkeit zu normalisieren: Badebürste mit Stiel mit Lappen umwickeln, ins kalte Wasser tauchen und die Sexualorganregionen umfahren (S.545), 5-15 Min. so, oft sind 5 Minuten schon genug, einige Wochen durchführen (S.546).

Depressionen: Kleine
Behandlung mit Ginkgo-Tinktur Ginkgo biloba. Normale Dosis: 3mal täglich 15-20 Tropfen mehrere Wochen lang einnehmen (S.456). Wer gleichzeitig eiweissarm und vitalstoffreich isst, sichert den Erfolg (S.456).


Diabetes / Zuckerkrankheit

Inselzellen in Bauchspeicheldrüse arbeiten nicht richtig, müssen also angeregt werden (S.35)
-- bessere Durchblutung der Bauchspeicheldrüse ergibt bessere Nährstoffversorgung (S.333):
-- 2-3mal täglich heisse Dauerduschen 10-15 Min., bis die Bauchdecke rot ist, oder: feuchtheisse Wickel (S.35), oder heisse Duschbäder, bei feuchtheissen Wickeln v.a. Kräuterwickel (S.333)

plus: Molkekonzentrat einnehmen, ist reich an Labferment und Milchsäure (S.333), also:  täglich mindestens 1/2 l saure Käsemilch/Schotte/Molke trinken, bis 1 Liter oder mehr, bei kleiner werdendem Durstgefühl weniger trinken

plus: viel Rohkost, belegte Vollkornbrote, reichlich Zwiebeln mit etwas Öl, v.a. bittere Salate wie Endivie, Brüsseler/Chicorée, Löwenzahn u.a. bittere Kräuter, Kressesalat, Tee zu je 1/4 aus Klee, Nussblätter, Bohnenschalen und Heidelbeerblätter (S.334)

plus: regelmässig Zwiebeln essen (S.517)
plus: Laufen und Wandern mit Tiefatmen unbedingt (S.35), regelmässige Tiefatmungsübungen an frischer Luft (S.334)
plus: langsames Essen, gut kauen, nie viel essen, so bessere Verwertung (S.35), gut durchspeicheln (S.334)

-- Fastentage und Rohkosttage wirken "ausgezeichnet"

-- aussortieren: gekochtes Eiweiss, Kombination von Fett, Eiweiss und Zucker in gekochter oder gebackener Form, scharfe Gewürze (S.333)

-- einsortieren: Gewürzkräuter aus dem Garten, saure Milchprodukte sind die bekömmlichste Eiweissnahrung, Salate mit etwas kalt gepresstem Öl (S.333) und mit Molkekonzentrat, als Säfte Heidelbeersaft, Schwarzer Johannisbeersaft, milde Kräutertees, manchmal etwas Buttermilch (S.334)

->> Bauchspeicheldrüse kommt wieder ins Laufen (S.35), Heilung möglich bei etwas Einsicht und Durchhaltewillen (S.334).

Behandlung:
1 Teelöffel bis 1 Esslöffel Molkekonzentrat ins Mineralwasser oder in normales Wasser mischen und einnehmen. Die Milchfermente regen die Bauchspeicheldrüse an: "Molkekonzentrat stellt daher das beste heilwirkende Getränk für Zuckerkranke dar". Nach einigen Wochen bei gleichbleibender Diät fällt der Blutzuckerspiegel und die Zuckerausscheidung (S.560).

oder: fermentiertes Labkraut hat "bescheidenen Erfolg"
oder: Papayapräparate verbessern durch das Papain den Eiweissabbau
oder: Lycopodium/Bärlapp D6 leistet "gute Dienste" (S.333).

oder: Stärke/Zucker Inulin des Beifuss/Artemisia vulgaris ist gut verträglich, weil Inulin die Langerhansschen Inseln der Bauchspeicheldrüse nicht belastet (S.446)

oder: Papayasantabletten, Wirkstoff Papain, stützt die Eiweiss- und Fettverdauung und entlastet die Bauchspeicheldrüse (S.465).

oder: Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz, v.a. in Verbindung mit Blutwurz (S.504)

oder: regelmässig Meerrettich einnehmen, stützt Bauchspeicheldrüse (S.518) durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519).

oder: Dünenwanderungen und Meerbäder bei Ausschalten aller täglichen Stressfaktoren, früh ins Bett und Vollwerternhärung: ergibt maximale Anregung für Atmungsorgane, innere Drüsen und Zellstoffwechsel (S.535-536).

oder: Dr.Vogels Fastenmischung (S.787) zum Mittag- und Abendessen einnehmen (S.796): wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Diabetes-Diät
Immer gut kauen und einspeicheln, und nur naturreine Nahrung einnehmen (S.336). Diabetiker haben als Kranke als einzige einen erhöhten Hunger, der beherrscht werden muss (S.334). Molke regt Bauchspeicheldrüse an (S.335), auch Meerrettich und Kresse "wirken heilend", ebenso sind Beifussblättchen und Zwiebeln "vorteilhaft" (S.336). Also soll man nicht zu viel Kohlenhydrate essen. Einsortieren: Gemüse, Milcheiweiss in Form von Sauermilch, Buttermilch und Quark, wenn Fleisch, so nur wenig Muskelfleisch (S.334).

Morgens: Buttermilch, Sauermilch oder Getreidekaffee/Bambu, manchmal Jogurt, Roggenvollkornbrot, Flockenbrot oder Diät-Knäckebrot, mit Weisskäse oder nur Quark, plus Tomaten, Gewürzkräuter oder geraffelter Meerrettich

oder: Bambu-Kaffee mit Rahm, Fruchtmüsli mit Saisonfrüchten oder mit Fruchtnektaren, Heidelbeeren, Schwarzen Johannisbeeren oder Äpfeln, und mit etwas Sesamsamen oder geraspelten Mandeln, mit Roggenflocken, Vollreisflocken oder Allbran (am.Getreidepordukt) (S.335).

Mittags: Sojabratlinge, Rahmquark mit Meerrettich, gedämpftes oder gratiniertes Saisongemüse, grosse Salatplatte, "vorzüglich": Weisskraut, rohes Reformsauerkraut, Blattsalat und v.a. viel Kresse, auch Kapuzinerkresse, Salatsosse aus Molkenkonzentrat und Rahm, als Getränk verdünntes Molkekonzentrat, manchmal auch Bambu-Kaffee mit etwas Rahm, keine Getränke mit chemischen Zusätzen (S.335)

oder: eventuell gegrilltes Kalbs- und Rindsfleisch, Gemüse, Salatplatte, als Getränk verdünntes Molkekonzentrat oder saure Buttermilch (S.336).

Abends: nur leichte Mahlzeiten, so wie Morgenessen, eventuell mit Gemüse- oder Sesamsuppe (S.336).

Variationen: mit heilenden Kräutern und Zwiebeln und Hefe-Extrakt, z.B. Brötchen, mit etwas Herbaforce bestrichen, belegt mit Zwiebeln (S.336).

Diabetes: Ausheilen von diabetischen Gefässschäden
Ginkgo-Tinktur Ginkgo biloba (S.457). Normale Dosis: 3mal täglich 15-20 Tropfen mehrere Wochen lang einnehmen (S.456). Wer gleichzeitig eiweissarm und vitalstoffreich isst, sichert den Erfolg (S.456).

Diabetes: Vorsorge
Zwiebeln essen (S.517).

Dilirien
Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna. Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496). Entgiftung des Gehirns (S.495).

Dornen/Splitter/Spriessen
die schon unter der Haut sind:
zerquetschte Heilzwiebelblätter auflegen, und die Splitter kommen heraus (S.49).

Drüsenanschwellungen (S.65)
Kalkmangel beheben (S.65). Massnahmen, um den Kalkmangel zu beheben:

-- Tee aus Kalkpräparaten machen oder Frischpflanzenextrakte einnehmen (S.64)
-- Urtica-Kalk-Präparat, für komplikationslose Schwangerschaft (S.63), für den Fötus (S.64)

-- kalkreiche Nahrung einnehmen, viel Rohkost: geraffelte, rohe Rüebli, Kabissalat, rohes Reformsauerkraut etc., nicht: die milchsauren Kalke, sondern Kalkpräparate mit pflanzlichem Kalk, z.B. Brennesselpräparate (S.64)

-- Kieselsäure einnehmen in Pflanzenform: Zinnkraut, Galeopsis/Hohlzahn etc. (S.64)
oder: Kohlblattauflagen gegen geschwollene Drüsen (S.554).

Drüsenkrankheiten
Die Drüsentätigkeit kann bei empfindlichen Personen durch Vulkangestein gefährdet sein (S.534). Drüsenfunktionsstörungen haben oft Fettleibigkeit zur Folge. Schilddrüsenstörung hat Kropf zur Folge (S.521). Behandlung:

Schachtelhalmtee / Zinnkrauttee mit Heilwirkung der Kieselsäure wirkt harntreibend, stützt Nieren, hat prompte Wirkung wie Blutwurzextrakt, ist bei Drüseneiden unentbehrlich (S.483).

oder: bei Drüsenfunktionsstörungen: Meersalzbäder (S.521), oder: Meeresluft, wirkt regulierend, würzig, jodhaltig, reinigt und wirkt anregend, wenn Herzklopfen, die Zeit am Strand allmählich steigern (S.535).

oder: bei allgemein verminderter Drüsenfunktion: Karotten / Rüebli verbessert Drüsenfunktion durch 6mg Vitamin E pro kg (S.605).

[nicht erwähnt: immer zusammen mit Olivenöl, sonst wird das Provitamin A im Magen nicht aufgenommen].

oder: bei mangelnder Keimdrüsentätigkeit und Organtätigkeit (S.564): Vitamin-E-Mangel mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), dadurch mangelnde Keimdrüsentätigkeit und Organtätigkeit mit Fettleibigkeit oder Magerkeit als Folge (S.609). Behandlung / Vorbeugung: Vitamin E und hochungesättigte Fettsäuren in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), verstärkte Wirkung mit Kelpasan (S.563).

Drüsenpflege
Wacholderbeeren morgens von 1 auf 20 steigern und zurückfahren (S.491), regt an durch Bitterstoffe (S.490), fördert die Ausscheidung von Schadstoffen über Niere und Urin (S.491).

Durchblutungsmangelkrankheiten
Behandlung mit Ginkgo-Tinktur Ginkgo biloba. Normale Dosis: 3mal täglich 15-20 Tropfen mehrere Wochen lang einnehmen (S.456). Eiweissarmes und vitalstoffreiches Essen sichert den Erfolg (S.456).

bei Durchblutungsschwächen: Wechselanwendungen: 3 Min. heisser Wasser- oder Kräuterwickel, dann 1/2 Minute kalter Wickel, und so 20-30 Minuten abwechseln

oder: Wasserstampfen in denselben Wechselintervallen
oder: Wechselarmbäder oder Wechselfussbäder: 3 Min. warm - 3 Sekunden kalt etc. (S.537).

oder: Vitamin-E-Mangel mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), schlechtere Drüsenfunktionen (S.606), dadurch mangelnde periphere Durchblutung (S.563). Behandlung / Vorbeugung: Vitamin E und hochungesättigte Fettsäuren in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), verstärkte Wirkung mit Kelpasan (S.563).


Durchfall

entzieht dem Körper sehr viele Kräfte (S.142), leitet das Wasser über den Darm ab, folglich wenig Urin (S.284), ist eine Darmstörung verursacht durch Giftstoffe, von aussen zugeführt, oder durch Fäulnis oder Gärung im Darm entstanden (S.38). Behandlung:

rohe, trockene Haferflocken einnehmen

oder: Tormentavena aus Tormentill/Blutwurz mit Haferpflanzensaft / Avena sativa einnehmen (S.142).
oder: 5 Tropfen Frischpflanzenextrakt des Beifuss auf ein Glas Wasser schluckweise durch den Tag trinken (S.446).

oder: Lehmwasser innerlich eingenommen wirkt gegen Durchfall, ev. mit Medikamenten im Lehmwasser (S.550)

oder: Durchfall (S.573): Pollen einnehmen, regt die Keimdrüsen an und belebt dadurch alle inneren Drüsen, reguliert, Dosis: 1 Teelöffel Pollen beim Frühstück (S.572)

Durchfall bei Kleinkindern
->> feingeraffelte Äpfel, oder Haferschleimschöppchen (S.37).

Durchfall bei mittleren Kindern
rohe Haferflocken einspeicheln, lange kauen, sonst nichts einnehmen, eventuell über längere Zeit (S.37).

Durchfall: hartnäckiger
kann bei monatelangem Anhalten sehr gefährlich werden. Die Speichelstoffe werden im Dickdarm über mehrere Monate nicht in die Körpersäfte zurückgeführt, sondern gehen über die Ausscheidung im Darm verloren. Der Körper verliert dadurch wichtige Mineralstoffe, die die Nahrung nicht ersetzen kann. Nach mehreren Monaten folgt die Entkräftung (S.289), verbunden mit der empfindlichen Störung des Gleichgewichts des Mineralstoffwechsels (S.290).

Umstellung der Nahrungs- und Essgewohnheiten:

-- aussortieren: alles, was Gärung und Darmgase verursachen kann: Früchte, Rohgemüse, Süssigkeiten, gekochte Kohlarten (S.290)

-- einsortieren: Rohmilch, Quark, milder Käse, Haferflocken, Knäckebrot, Zwieback, Pellkartoffeln mit Schale, Naturreis, stopfend wirkende Früchte wie Äpfel, Heidelbeeren, Bananen

-- nie Früchte und Gemüse gleichzeitig einnehmen, um Gärungen zu verhüten

-- gut kauen, gut durchspeicheln

-- zeitweilig kurzes eintätiges Fasten einlegen zur Darmschonung, so dass sich die Bakterienflora regenerieren kann (S.290).

Behandlung:
-- Blutwurz / Tormentilla (S.37,290), am besten als Tinktur aus frischer Pflanze, als Tormentavena mit nervenberuhigendem Hafersaft Avena sativa, jede Stunde 5 Tropfen in etwas Wasser, gleichzeitig fasten

->> chronische Diarrhö / Durchfall ist in 1-2 Tagen weg, auch bei Kleinkindern anwendbar wegen der harmlosen, aber wirksamen Mittel (S.290)

oder: Teepause einlegen (S.37): bis 24 Stunden lang nur Tee aus Silbermänteli, Heidelbeerblätter, Salbei, Isländisches Moos, Anserina / Gänsefingerkraut, Blutwurz

plus: Einnahme von Kaffeekohle oder weissem Lehm zur Neutralisierung von Giftstoffen (S.38)

oder: rohe Haferflocken gründlich kauen
oder: Holzasche oder Lindenholzkohle einnehmen (S.290)
oder: bei chronischem Durchfall: Schlehen- / Schwarzdornsirup einnehmen zusammen mit Blutwurz (S.629).

Ausheilen der Magen-Darmflora:
Der Darm muss eine neue Bakterienflora schaffen. Hierzu Acidophilus / Reformjogurt in Pulverkonzentrat und Molkenkonzentrat längere Zeit einnehmen, denn die Normalisierung der Darmflora braucht längere Zeit (S.291).

Durchfall: Morgendurchfall
mit vielen Blähungen: Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz, abwechselnd mit Lehm/Heilerde  (S.504,505).

Durchfall: Brechdurchfall
ist möglich durch Einnahme der giftigen, grünen, oberirdischen Früchte der Kartoffelpflanzen (S.651).

Durstgefühl
Gedörrte Aprikosen sind durststillend (S.628).

Dysbakterie / Darmflorastörung
Symptome: Krämpfe, Schwächlichkeit und Spasmen durch Kalkmangel trotz guter Ernährung, Blutarmut, Bleichsucht (S.300). Die Aufnahmefähigkeit der Darmflora ist zerstört durch zwei Medikamentengruppen: Sulfonamide und Antibiotika. Behandlung:

Lebertropfen Boldocynara, verflüssigt auch Galle
plus: Acidophiluspulver / Reformjogurtpulver, Boicarbosan, Molkekonzentrat

->> Heilung nach ein paar Tagen. Auch die Dauermüdigkeit verschwindet (S.300).

oder: Behandlung für nicht allzu Geschwächte: kurzes Saftfasten von 2-3 Tagen, günstig v.a. mit Quellwasser oder kohlesäurearmem Mineralwasser verdünntem Randensaft (S.301).

oder: regelmässig Meerrettich einnehmen (S.518), wirkt regenerierend durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519)

oder: Saftkur mit Sauerkrautsaft mit Milchsäure ist "vorzüglich", + 50 % Quellwasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure (S.786)

oder: Acidophilus-Kur 1 Monat lang, reguliert die Bakterienflora im Darm (S.671)




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E

Ehrgeiz: Schädlicher
Durch "Vereiferung" verschleudert der Mensch "zwecklos" Kräfte (S.757).

Einschlafen der Gliedmassen
Ginkgo-Tee einnehmen, fördert die Fliessfähigkeit des Blutes und somit die Durchblutung (S.458).

Eiterpusteln / Impetigo
Pusteln in Gesicht um am Rücken (S.416) ist Sekretionsstörung und Keimdrüsenstörung
plus: äusserliche Infektion durch Bakterien, v.a. Staphylokokken oder Steptokokken
plus: Drücken und Kratzen verschleppt die Bakterien (S.417).

Schulmedizin: behandelt mit Quecksilbersalbe, heute besser wirkende Penicillinsalbe oder Sulfonamidsalbe (S.417).

Behandlung:
-- äusserlich: ca. 15 %ige, natürliche, konzentrierte Milchsäure: Molkekonzentrat, betupfen, tötet Bakterien ab, nach 5 Minuten mit Echinaforce / Sonnenhut betupfen, verhindert weitere Entzündungen
-- Ausdrücken reifer Pusteln mit steriler Watte, dann Molkekonzentrat, dann Echinaforce / Sonnenhut, keine Seifen

[auch kein Alkohol, denn der fördert die Talgproduktion und Verstopfungen]

-- gemäss Dr.Vogel: Haut reinigen mit 45 %igem Alkohol mit einigen Tropfen Arnika
-- innerlich: Leberdiät und Echinaforce / Sonnenhut einnehmen (S.417)
-- gegen Eiterungen: Hepar sulf. D10 [wahrscheinlich Leberblümchen] (S.417-418
-- Drüsen anregen: täglich 1 Tablette Kalpasan (S.418)

oder: Sesamsamen oder Sesamöl einnehmen, Wirkung durch Mineralien, hochwertige Eiweissstoffe, hochungesättigte Fettsäuren, Vitamin E (S.662).

Ekzeme und Flechten
z.T. nur schwer heilbar, sofort mit unverdünntem Molkekonzentrat betupfen (S.704).
Chronische und akute Flechten muss man unterscheiden (S.238). Ursachen sind:

-- oft schlechter Stoffwechsel (S.238)
-- zu wenig Schwitzen und Wirkung der Giftstoffe im Schweiss: Natriumsalze Kalium, Schwefelsäure, Eisen, Phosphor, Milchsäure, Harnstoff, Arsen u.a. Gifte (S.408)

-- Talgdrüsen arbeiten mangelhaft (S.244)
-- Überempfindlichkeiten auf Nahrungsmittel und auf andere Reizstoffe, eventuell erblich beeinflusst (S.238).

Behandlung:
-- Nierenpflege, Leberpflege und Darmpflege beachten, Nierentätigkeit anregen (S.44, 238), Nieren anregen mit Nierentee und Nephrosolid-Nierenpräparat (S.243), die Leber und die Nieren müssen 100prozentig arbeiten, sonst keine Heilung möglich (S.245)

-- Baden in warmer Schotte / Molke / saurer Käsemilch, Anwenden von Molkenkonzentrat, am besten wirkt warme, saure Schotte

oder: Kleiebäder (S.44).
-- Behandlung mit Molkekonzentrat, Wirkung der natürlichen Milchsäure, Vernichtung der Bakterien und Förderung der Durchblutung, regeneriert Haut mit Mineralsalzen und mit den in der Molke befindlichen Fermenten (S.238)

-- Violaforce / Stiefmütterchen, Urtica-Kalk-Präparat (S.244)
-- der Haut Fett zuführen mit Johannisöl oder Bioforce-Creme, um die Talgdrüsentätigkeit zu ergänzen (S.244)

Ernährung:
-- Milcheiweiss sind gut verträglich in Form von Quark, Butter- und Sauermilch, mit fein geriebenem Meerrettich von Vorteil, frischer Meerrettich mit antibiotischen Stoffen

-- aussortieren: Vollmilch, Eier- und Eierspeisen, Käse ausser Quark und ausser angesäuertem Weisskäse (S.242), des weiteren aussortieren: alle Konditoreiwaren, alle Weisszuckerwaren, alle Weissmehlwaren (S.243)

-- Naturreisdiät und viel kalkreiche Nahrung: regelmässig Weisskrautsalat oder rohes Reformsauerkraut oder Kohlrabiblätter, Karotten, + Urtica-Kalk-Komplex (S.243)

-- viel trinken, v.a. natürliche Fruchtsäfte, v.a. Heidelbeersaft, Brombeersaft und Grapefruitsaft, ev. mit Mineralwasser ohne Kohlensäure oder nur mit wenig Kohlensäure verdünnen (S.243)

Empfindlichkeit auf Arnika: Arnika befindet sich in Terpentin, in Fichtennadeln, in Bodenwichse und anderen terpentinhaltigen Produkten, in Kamillen, Rhus toxicodendron (Giftsumach), Zimmerprimeln (Urticaria) etc. (S.44).

Seelische Stütze für 1/2 bis ein ganzes Jahr geben (S.244), die Niere unbedingt vor nasser Kälte schützen (S.244-245), Vermeiden von Kontakt mit scharfen Reinigungs- und Waschmitteln (S.245).

Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).


Ekzeme

Behandlung mit homöopathischem Kochsalz / Natrium chloridum (muriaticum), Dosierung je nach Sensibilität D6-D30 (S.503, 504), "wunderbares und harmloses Mittel" (S.504)

oder: bei Neigung zu Ekzemen: Tee aus Kerbel, Löwenzahn und Schafgarbe ist ein Kurtee im Frühling bei Neigung zu Ekzemen (S.512)

oder: gegen Ekzeme: 1mal wöchentlich ein Schlenzbad / Überwärmungsbad (S.544)

oder: Molkekonzentrat unverdünnt auftupfen (S.561)

Karotten / Rüebli beschleunigen Heilung von Ekzemen durch Unterstützung des Zellaufbaus durch 70mg Carotin / Provitamin A pro kg (S.605)

[nicht erwähnt: immer nur zusammen mit Olivenöl, sonst wird das Provitamin A im Magen nicht aufgenommen]

oder: Sesamsamen oder Sesamöl einnehmen, Wirkung durch Mineralien, hochwertige Eiweissstoffe, hochungesättigte Fettsäuren, Vitamin E (S.662).

Ekzeme: rissige und juckende
Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure (S.503).

Ekzeme und Flechten: Schuppenflechte / Psoriasis
Die Schuppenflechte ist von der Schulmedizin als unheilbar definiert und versucht mit Teer- und Schwefelbehandlungen oder Quecksilbersalben, sogar mit Röntgenbestrahlungen, vergeblich eine Heilung. Dagegen hat die Homöopathie "hervorragende Heilerfolge" vorzuweisen, wobei sich die Heilungschancen  nach den schulmedizinischen Behandlungen, v.a. nach einer Röntgenbehandlung, sehr verringern (S.240). Schuppenflechte ist nicht ansteckend, aber vererbbar (S.238).

Behandlung:
am Morgen: betroffene Stellen mit Molkenkonzentrat betupfen, bei Reizung oder Brennen Molke mit abgekochtem Wasser oder destilliertem Wasser verdünnen, zusätzlich die betroffene Stelle mit Kalkpräparat einpudern und gut einreiben, um die Risse damit zu füllen

am Abend: wieder mit Molkenkonzentrat betupfen, ev. verdünnt, dann abwechselnd mit Wollfettcreme mit Johannisöl oder nur mit Johannisöl leicht einfetten (S.238).

Behandlung von innen:
kalk- und vitaminreiche Nahrung, viel Rohkost (S.241),- für Nierentätigkeit Solidago / Goldrutentropfen oder Nephrosolid, täglich abwechselnd mit Violaforce / Stiefmütterchen

plus: die Lebertätigkeit mit Biocarottin anregen

plus: Ameisensäuretherapie D6 und D12 (S.239), auch D30 (S.240) im Wechsel unter die Haut einspritzen, weil sie durch den Magen nicht einnehmbar ist, sondern dort durch den Magensaft z.T. in Kohlensäure aufgelöst wird, erste 2 Wochen alle 3 Tage, dann bis zur Heilung alle 14 Tage (S.239)

plus: Behandlung mit Graphit aufstreuen, hat sich "hervorragend bewährt" (S.240)

plus: salzarm und eiweissarm essen + keine tierischen Eiweisse, Kochsalz ist für Flechten ein direktes Gift

plus: Kalkpräparat Urtica-Kalk-Komplex (S.239)

-- bei eitriger Absonderung: Hepar sulf. D4
-- bei Übersäuerung des Körpers als Ursache:
-- bei nässendem, brennendem Bläschenausschlag mit juckenden Schmerzen und Flüssigkeitsabsonderungen der Bläschen: Rhus tox. D4-D6

-- bei trockenem und nässenden Flechten, die besonders nachts brennen und Kratzen zwingen: Arsenium alb D4-6

-- bei chronischen Flechten: Schwefelmittel Sulfur D6 oder Sulfur jod. D4-D6
-- bei Skrofulose-Ekzem an Ohr, Nase und Mund: Sulfur jod. D4-D6 (S.239).

Rückfälle sind möglich, provoziert
-- durch übergrosse Körperbelastungen
-- durch terpentinhaltige Produkte wie Terpene, Terpentin, Bodenwichse etc. (S.240).

Ekzeme: Schuppenflechte: Vorbeugung:
-- kalk- und vitaminreiche Nahrung
-- viel Rohkost, was die Organe optimal anregt und Vitamine und Nährsalze gibt
-- gute Hautpflege (S.240).

Entkräftung
durch monatelangen Durchfall möglich (S.289-290).


Entzündungen

Samengewürze einnehmen: Kümmel, Anis, Koriander, Fenchel und Dill sind wärmende Samengewürze, stützen Heilung von Entzündungen (S.513).
oder: Lehm + Johannisöl (S.549-550), Lehm trocknet nicht aus: bei entzündeten Stellen (S.550)

Entzündungen: Äussere
Wickel mit gequetschten Echinaceablättern/ Sonnenhutblättern auflegen (S.439)
oder: bei entzündeten Stellen an Muskeln und Knochen: Kartoffel-Milch-Auflagen (S.554,555)

Entzündungen: Innere
Sesamsamen einnehmen, mit hochwertigen Ölen, Vit B und Vit E, Pflanzeneiweissen, in Fruchtspeisen, Salaten, Gemüsen, weil fast geschmacklos, eventuell gemahlene Sesamsamen im Müsli. Sesam hat reichlich Sonnenkraft aus subtropischem Naturboden (S.325)
oder: Auflagen mit gequetschten Kohlblättern, können sehr stark wirken (S.552).

Entzündungen: Anfälligkeit
Trocomare-Meersalz verwenden, mit 8 verschiedenen antibiotischen Frischpflanzen (S.596).

Entzündliche Erkrankungen mit Fieberentstehung
Behandlung mit Aconitum/homöopathischem Eisenhut, ist "1.Hilfe" (S.493). Durchschnittliche Dosis: 5 Tropfen in 4.Potenz, bei kräftigen Personen 3.Potenz, in einem Glas Wasser stündlich einnehmen (S.494).


Epilepsie / Fallsucht

Epileptiker haben in der Regel einen zu tiefen Kalkspiegel und scheiden oft keinen Kalk im Urin aus. Epilepsie ist schon zu Bibelzeiten bekannt. Die Schulmedizin behandelt erfolglos mit Brom, mit dem Medikament Luminal und Cominal. Brom schädigt mit der Zeit stark den geistigen und seelischen Zustand des Patienten (S.257).

Behandlung:
-- aussortieren: Alkohol, Nikotin, andere Reizstoffe
-- einsortieren: viel Rohkost, viel Vitalstoffe, zur Maximalisierung des Vitalstoffwechsels
plus: Kalktherapie mit Urtica-Kalk-Präparat (S.257)

->> die Anfälle werden schon ohne Alkohol, ohne Nikotin und bei guter Ernährung sehr viel weniger (S.257).

Epilepsie-Mittel von Dr.Zimpel enthalten Beifuss (S.446).

Fall 1:
Die Anfälle gehen von täglich auf einen schwachen Anfall pro Monat zurück mit der Behandlung:
Urtica-Kalk-Präparat + Vitaforce (Vitaminpräparat mit Vitamin D): Kalk kann mit Vitamin D optimal aufgenommen werden (S.258)

plus: Kelptabletten (aus Meerespflanzen des Pazifik) gegen Übergewicht mit Jodkali zur Stützung der endokrinen Drüsen, Kelptabletten morgens und mittags 1 Tablette (S.258).

Weiteres mögliches Naturheilmittel ist Eichenmistel / Loranthus europaeus vom Balkan (S.258).

Fall 2:
Die Anfälle gehen durch Urtica-Kalk-Präparat und Kelp zurück, sowie durch reizlose, kochsalzarme Kost (S.259).

Epilepsie: Hystero-Epilepsie
ist eine Form der Fallsucht im Zusammenhang einer Funktionsstörung der Eierstöcke. Behandlung mit Frischpflanzenextrakt von Beifuss zeigt Wirkung: 5 Tropfen Frischpflanzenextrakt des Beifuss auf ein Glas Wasser schluckweise durch den Tag trinken (S.446).

Erblichkeit bei Epilepsie
Wenn beide Eltern auf dieselbe Substanz empfindlich sind oder dieselben Krankheiten aufweisen, so ist bei den Kindern Vorbeugung angebracht (S.260).  Risikokombinationen sind ausserdem:

-- wenn beide Eltern an Unterfunktion der Schilddrüse leiden. Folge können Myxödem-Kinder sein mit geistiger Beschränktheit (S.261)

[und körperlicher Schwäche, trockene, rissige und runzlige Oberhaut, spärliche und borstige Augenbrauen, eiweisshaltige, schleimartige Flüssigkeitsmengen im extrazellulären Raum des Körpers; dtv-Lexikon 1990 Bd.12,S.277]

-- wenn beide Eltern Epileptiker sind. Folge: epileptisches Kind mit grosser Wahrscheinlichkeit
-- wenn Geschwister untereinander Kinder haben. Folge: die gemeinsamen Empfindlichkeiten verstärken sich noch mehr (S.261).


Erkältung

Erkältung taucht auf durch zu dünne Kleidung im Herbst und Winter. In der Übergangszeit sind die Menschen am anfälligsten. Der Temperaturwechsel bei ungenügend angeregtem Kreislauf hat die Schwächung der Nasenschleimhäute zur Folge. Das ist Voraussetzung für die Entwicklung von Bakterien der Erkältungskrankheiten. Deswegen ist v.a. im Herbst warme Kleidung angebracht. Man soll auf warme Füsse achten (S.127).

Erkältung: Vorbeugung
warme Kleidung, Bewegung, Beheben mangelnder Blutzirkulation (S.127).
Vorbeugung gegen Hustenreize: Tannenknospensirup, Drosinulasirup (S.130).
oder: Kresse essen, regeneriert Mund- und Bakterienflora (S.518).

Erkältung: Ausheilen
Samengewürze einnehmen: Kümmel, Anis, Koriander, Fenchel und Dill sind wärmende Samengewürze, stützen Heilung von Erkältungen (S.513).
oder: fein geschnittene Zwiebeln in 1 Gazetüchlein auf Nacken legen (S.517).

Erkältungsschmerzen
-- heisse Kompressen und Bäder lindern Schmerz (S.120)
-- schmerzende Stelle mit Johannisöl einreiben

oder: mit Johannisöl getränktes Läppchen auflegen
oder: auch anderes gutes Einreibeöl benutzen
dann: trockenes Tüchlein über die Stelle / das Ölläppchen legen (S.39)
dann: mit warmem, nicht zu heissem Bügeleisen darüberfahren, dort, wo Muskeln sind

->> Öl wird dünnflüssig und in die Poren hineingedrängt, Wirkungsentfaltung
->> Schmerzen mildern sich oder gehen weg (S.40).


Erschöpfung

ist krankhafte Müdigkeit der Zellen durch Aufbrauchen der Reserven. Bleibender Schaden möglich, oder auch Kurzschlussreaktionen im Körper: "unerklärliche Todesfälle" (S.745). Behandlung bei Erkennen der Erschöpfung:
Haferkorntee oder Haferstrohtee einnehmen, hat kräftigende, stärkende Wirkung, ist "hervorragendes Beruhigungsmittel" (S.454)

oder: Rosmarin in alten Wein eingelegt. 1 Gläschen Rosmarinwein täglich als Herztonikum wirkt gegen Schwächlichkeit (S.510)

oder: in Kombination mit Kelp (S.572-573) und eventuell Karottensaft oder Biocarottin-Konzentrat (S.572), gegen Kraftlosigkeit: Pollen einnehmen, regt die Keimdrüsen an und belebt dadurch alle inneren Drüsen, reguliert, Dosis: 1 Teelöffel Pollen beim Frühstück (S.572)

oder: Vitamin-E-haltige Nahrungsmittel wirken bei längerer Einnahme besser als teure Medikamente (S.647), Vitamin E in: Getreidekeimlingen (S.610), Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.563), Weizenkeimkapseln (S.610), im Naturreis (S.579), in Ölfrüchten, in Baumwollsamen, im Mais, in Erdnüssen, v.a. in Kressearten Brunnen-, Garten-, Kapuziner- und "Amerikaner"-Kresse, im Spinat, Lattich, Alfalva / Luzernenklee, in den meisten Blattsalaten (S.610), in Sojabohnen (S.647), z.T. im Fisch, im Eigelb, in kleinen Mengen in Milch und Butter, auch in Fleischteilen, die kaum gegessen werden wie Stierhoden, Milz, Plazenta, Pankreas / Bauchspeicheldrüse, z.T. in Hypophyse (S.610),



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F
Fettleibigkeit / Fettsucht

kommt nicht vom zu vielen Essen, sondern ist oft eine Drüsenfrage: bei Frauen die Hypophyse und die Eierstöcke, bei Männern die Hoden und die Schilddrüse. Die Unterfunktion hat in der Regel Fettleibigkeit zur Folge (S.269), verursacht durch fehlende Vitamin-A-Regulation (S.623). Das Fett ist oft nur am Körperrumpf,, nicht aber an Armen und Beinen,  bei Frauen auch in der Brust statt der Milchdrüsen aufgrund mangelnder Eierstockfunktion (S.273).

Krankheiten, die die Unterfunktion der Eierstöcke hervorrufen, machen Frauen dicker. Ebenso wirkt das Herausoperieren der Eierstöcke oder das Klimakterium, v.a. bei Südländerinnen, wo die Eierstockfunktionen früher abnehmen als in Mittel- und Nordeuropa (269). Schulmedizinische gegen Fettleibigkeit sind alle gefährlich, und die Werbung dafür auch (272).

Entfettungskuren nützen gar nichts [denn die nützen nur dem Portemonnaie des Arztes und der Herstellerfirma] (S.273).

Chemische Entfettungskuren können tragisch enden (S.272-273).  Erfolgreiche Behandlungen sind die Anregung der Keimdrüsen, der Schilddrüse und der Hypophyse (S.273).  Normales Kochsalz wirkt gewichtssteigernd, Kräutermeersalz mit Meerpflanzen wie Herbamare wirkt gewichtsabbauend bei regelmässigem Gebrauch (S.522).

Behandlung bei Frauen:
Sitzbäder, um die Eierstöcke anzuregen (S.270,272), oder: Ovarium D3

-- Vitamin E: anregend für die Eierstöcke sind alle Nahrungsmittel mit Vitamin E: v.a. Weizenkeime (S.222), Weizenkeimöl, beides auch mit hochungesättigten Fettsäuren (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), regulieren die Funktion der Eierstöcke (S.222).

Behandlung allgemein:
-- richtige Bauchatmung mit Atemgymnastik hilft bei der Heilung (S.716)
-- gründlich kauen und langsamer essen, so isst man weniger (S.725)
--  Vitamin A in: Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).
-- Grapefruit reguliert Übergewicht am besten: 1/2 Grapefruit jeden Morgen essen ist das beste Mittel

plus: Reduktion der Eiweisse auf 40g täglich
plus: Kohlehydrate nur in Vollkornprodukten einnehmen
plus: Weisszuckerprodukte aussortieren, Naturzucker in Naturdatteln und Feigen einnehmen, und mehr Naturreis als Mehlspeisen und Kartoffeln essen (S.796)

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung (S.787) 2-3 Tage pro Woche (S.796) wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791)

plus: Meerpflanzenpräparate zur Anregung der endokrinen / inneren Drüsen (S.796), v.a. morgens nüchtern einnehmen: 1-2 Kelpasan, + Reisbrot, z.B. Risopan, zusammen mit dem Saft
plus: "vorteilhaft": 1 Tag nur mit Äpfeln
plus: Grapefruit am besten: Grapefruit ins Müsli und im Salat (S.796)

-- Vitamin-E-Mangel mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), dadurch mangelnde Keimdrüsentätigkeit und Organtätigkeit, Folgen sind Fettleibigkeit oder Magerkeit (S.564). Behandlung / Vorbeugung: Vitamin E und hochungesättigte Fettsäuren in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), verstärkte Wirkung mit Kelpasan (S.563).

-- 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel Molkekonzentrat ins Mineralwasser oder in normales Wasser mischen und einnehmen. Molkekonzentrat reguliert die Bauchspeicheldrüse und den Fettstoffwechsel. Es kommt zur langsamen, aber stetigen Abnahme, v.a. bei gleichzeitiger Kelp-Tabletten-Einnahme (S.560), also:

-- Jod: Meerpflanzen Kelp 2mal täglich eine Kelptablette [mit viel natürlich gebundenem Jod], -> mehr Schilddrüsenhormone -> Anregen des gesamten Stoffwechsels -> die Keimdrüsen arbeiten besser und aktiver

->> das Fett im Körper verringert sich (S.222); man soll nie ein schulmedizinisches Jodmittel einsetzen, denn Jod darf nur in homöopathischen Dosen gegeben werden (S.272)

plus: Frischpflanzenpräparat aus Topinambur / nord-"amerikanische" Rosskartoffel / Helixanthus tub. über längere Zeit einnehmen (S.270)

Blütenpollen reizen die Drüsen, nicht bei zu hohem Blutdruck (S.274)

plus: Optimierung mit Randen-, Karotten- und Selleriesaft
plus: täglich junge Brennnesseln und Meerrettich
plus: eventuell Austern, Shrimps und Tintenfische
plus: Präparate aus tierischen Drüsen nur bei richtiger Dosierung, sonst innere Schäden möglich
plus: Bewegung, Atmung in Meeresluft und Höhenluft, ist gemäss Dr.Vogel "etwas vom Besten zur Anregung der Drüsentätigkeit" (S.274).

plus: Ernährung umstellen: Vollwertkost, eiweissarm. Aussortieren: Weissmehlprodukte, Weisszuckerprodukte, Säfte. Günstig sind Rüeblisaftkuren, auch vorzüglich: Grapefruit-, Trauben- und Orangensaft, je nach Geschmack und Säureverträglichkeit, nicht zu viel aufs Mal, Regelmässigkeit zählt (S.272).

andere mögliche Behandlungen:
Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz, fördert Fettverdauung durch Stützung der Gallenabsonderung in den 12-Fingerdarm zur Fettverdauung (S.504,505).

oder: Baden in Meerwasser, ist würzig, jodhaltig, wirkt osmotisch, zieht Wasser aus dem Körper. Abbau von überflüssigem Fett und Anregen des Zellstoffwechsels und der inneren Drüsen (S.536).

oder: Behandlung mit Pestwurz/Petasites, Tablette Petadolor, löst innere Verkrampfungen, löst Schmerzen und innere Blockaden, bringt Drüsenhaushalt in Ordnung und kann so Fettabbau bewirken (S.468-469)

oder: 1mal wöchentlich ein Schlenzbad / Überwärmungsbad mit Meersalz, Sole, oder ein anderes gutes Badesalz, zusätzlich Kräuter (S.544)

oder: Weizenkeimöl einnehmen, reguliert mit Vitamin E, behebt periphere Kreislaufstörungen (S.563), verbessert Keimdrüsentätigkeit, so dass Fettleibigkeit oder Magerkeit reguliert wird, ohne zu einschneidende Diät (S.564)

oder: Braunalgen / Fucus vesiculosus einnehmen, wirkt durch Jod, Fluor, Brom (S.688).

Giftgefahr beim Abnehmen: Giftablagerungen im Fett gehen ins Blut über und führen zu unerklärlichen Symptomen (S.691).

Fettleibigkeit: Hypophysäre Fettsucht
durch Unterfunktion der Hypophyse bei Frauen (S.270): kommt selten vor (S.272). Die Schulmedizin präsentiert "delikate" Drüsenpräparate und Organpräparate (S.270). Behandlung:

Meersalzbäder gegen Drüsenfunktionsstörungen helfen oft bei Fettleibigkeit (S.521).

Fieber: fieberhafte Zustände
Haferstrohtee einnehmen (S.454).

Fisteln aller Art
Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis (S.506), hat langsame aber sichere Wirkung (S.505).

Flechten
1/2 Stunde Dauerbad in warmer Schotte/Molke, besonders saure Schotte ist wirksam (S.28)

oder: Auflage aus Kleiebrei mit Ringelblumen oder Zinnkrauttee

oder: ganzer, eingeweichter Weizen, durch Hackmaschine drehen (S.552), + mit Ringelblumentee oder Zinnkrauttee zum Brei rühren und auflegen, ist "wirksam" (S.553)

oder: Behandlung mit saurer Molke / saurer Käsemilch (S.558,559,561)

Flechten am Fuss: siehe Fusspilz

Flecken: Blaue
Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499).

Fleisch: Wildes
Kartoffel-Milch-Auflagen (S.554,555)

Fresssucht
aussortieren: Kohlenhydrate und Fette, Zuckerwaren, Weissmehlprodukte, Cremesuppen, Bier, nur mageres Muskelfleisch essen, keine tierischen Fette (S.274) ausser etwas frische Butter (S.274-275)
einsortieren: Roh- und Frischkost, als Salat oder in Saftform (S.274), alle Kressearten, Meerrettich, Paprika, Curry, Hefeextrakte regen die endokrinen Drüsen und die Verbrennung an (S.275)

nie: fetteinschmelzende Medikamente nehmen, können immens schaden
vorübergehend: Mittel, die Quellalgen und Quellzellulose enthalten (S.275).

Frieren - Frösteln
Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis, wirkt gegen Frösteln und Frieren (S.506).


Frostbeulen - kalte Füsse

entstehen durch Venenstauungen (S.27). Frostbeulen sind rotblaue Hautstellen, die bei jeder Bewegung empfindlich schmerzen, v.a. bei grosser Kälte an Händen und Füssen (S.194). Frostbeulen sind Vorboten venöser Stauungen. Bei lokaler Behandlung ist die venöse Stauung NICHT behoben (S.187). Bei gesund funktionierendem Kreislauf treten keine Frostbeulen auf (S.194).

Behandlung:
Abhilfe durch abwechselnd warme und kalte Fussbäder (Wechselbäder), 4 Min. warm, 4 Sekunden kalt, oder 3 Min. warm, 3 Sekunden kalt, das 6-8mal, am Ende kaltes Fussbad, Füsse kräftig trocknen, einölen, am besten mit Johannisöl

->> die Zirkulationsstörung ist beseitigt (S.27).

oder: Schneelaufen wie kaltes Wasserlaufen nach Kneipp, auf Schneebalkon:
langsam steigern von 10 Sekunden auf 2-3 Minuten, bei Frieren aufhören, dann ab ins Bett ohne die Füsse abzutrocknen.

oder: im Freien: warme Schuhe, dann im Freien ohne Schuhe im Schnee laufen, abtrocknen, warme Schuhe anziehen, das einige Tage lang wiederholen.

->> die Frostbeulen verschwinden (S.27)

oder: Füsse mit Zitrone einreiben, trocknen lassen, dann mit Olivenöl einreiben (S.28)

oder: Dauerbäder 1/2 Stunde lang mit warmer Schotte/Molke, besonders saure Schotte wirkt, im Sommer oder im Winter, 37°C warme Bäder. Nach dem Bad die Füsse mit Zitrone einreiben und über Nacht gequetschte Kohlblätter auflegen (S.28).

Frauen sollen bei Kälte Hosen statt Miniröcke anziehen (S.187).

Heilung und Vorbeugung:
regelmässig Wechselbäder mit Thymian, Einreiben von Wallwurz-Komplex (S.194). Zusätzlich für eine langsame, aber nebenwirkungsfreie Heilung können eingenommen werden:
-- Hypericum perf.
-- Aesculaforce
-- Urtica-Kalk-Präparat (S.194).

Frühjahrsmüdigkeit
Mineralstoffregulierung mit einer Kelp-Kur (S.531), nach jeder Mahlzeit 1 Kelptablette, Basedow-Kranke nur in homöopathischen Dosen D1-D6 (S.531)
oder: viel Beeren essen: stützt durch die Zufuhr von genug Vitaminen und Nährsalzen (S.624)

Frühlingskur
Schlacken entfernen (S.527), Darm reinigen und Leber, Galle und Nieren anregen (S.528). . Wandern, leicht schwitzen, Schwitzkuren im vernünftigen Rahmen, eventuell natürliche Herzstärkungsmittel einnehmen. Nahrung auf Wild- und Frühlingssalate umstellen (S.526). Tees aus frischen Blüten und Blättern machen, plus Huflattich, oder Tee aus frischen Himbeerblättern, Brombeer, Schwarzdorn, Weissdorn, Erdbeer- und Birkenblättchen ist ein "Frühlingstee", ersetzt den Nährsalzmangel, regt die Nieren an, oder Brennnesselschösslinge im Salat, auch gedämpft möglich (S.527), oder fein geschnittener Bärlauch im Salat (S.527-528) oder gedämpft (S.528).

Im Frühling ist Bärlauch die beste Kur für Blut, Galle und Leber gegen Schlackenbildung, im Salat, oder als Gemüse in etwas Öl gedämpft (S.514).

oder: regelmässig Meerrettich als Gewürz einnehmen, wirkt reinigend und gegen Frühjahrsmüdigkeit (S.518) durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519). Löwenzahn pflegt die Leber (S.528), Verdauungstrakt anregen z.B. mit einer orientalischen Rasayanakur (S.528-529), oder Grüntee zur Blutreinigung mit den Blättern des "Frühlingstees", + Schlüsselblumen und Honig (S.529), + Mineralstoffregulierung durch Kelptabletten (S.531).

Furunkel: siehe Hämorrhoiden


Füsse: Kalte

entstehen durch Venenstauungen (S.27). Die Nase besteht aus Knorpelplatten, erwärmt oder kühlt die eingeatmete Luft und feuchtet oder entfeuchtet die Luft, je nach Aussentemperatur und äusserer Feuchtigkeit, ist in dem Sinn die menschliche Klimaanlage (S.113), mit Schutzfilter gegen Staub und Bakterien, somit auch Schutz vor Erkältungen und Infektionen. Bei guten Gerüchen öffnen sich die Nasenmuscheln, bei schlechten ziehen sie sich zusammen.

Bei kalten Füssen ziehen sie sich zusammen, trocknen aus, die Drüsenfunktion stoppt, Staub und Bakterien werden nicht mehr zurückgehalten. Die Infektionsanfälligkeit steigert sich (S.114). Folgen sind oft Störungen der Unterleibsorgane und Nierenleiden (S.187). Junge Mädchen verderben sich z.B. durch zu leichte Kleidung bei Kälte und durch zu wenig Bewegung die Grundlagen der Gesundheit, und kalte Füsse sind ihnen egal (S.187). Kalte Füsse schädigen Nieren und die Unterleibsorgane der Frauen (S.422).

Behandlung:
-- Fussbäder, Massage (S.142)

-- Abhilfe durch abwechselnd warme und kalte Fussbäder (Wechselbäder) (S.27), z.B. mit Thymiantee (S.422), 4 Min. warm, 4 Sekunden kalt, oder 3 Min. warm, 3 Sekunden kalt, das 6-8mal (S.27) bzw. ca. 20 Minuten lang, dabei die Temperatur des heissen Wassers konstant halten (S.422), am Ende kaltes Fussbad, Füsse kräftig trocknen, einölen, am besten mit Johannisöl. -> die Zirkulationsstörung ist beseitigt (S.27).

oder: Schneelaufen wie kaltes Wasserlaufen nach Kneipp, auf Schneebalkon:
langsam steigern von 10 Sekunden auf 2-3 Minuten, bei Frieren aufhören, dann ab ins Bett ohne die Füsse abzutrocknen.

oder: im Freien: warme Schuhe, dann im Freien ohne Schuhe im Schnee laufen, abtrocknen, warme Schuhe anziehen, das einige Tage lang wiederholen (S.27).

oder: Füsse mit Zitrone einreiben, trocknen lassen, dann mit Olivenöl einreiben (S.28)

oder: Dauerbäder 1/2 Stunde lang mit warmer Schotte/Molke, besonders saure Schotte wirkt, im Sommer oder im Winter, 37°C warme Bäder. Nach dem Bad die Füsse mit Zitrone einreiben und über Nacht gequetschte Kohlblätter auflegen (S.28).

oder: Behandlung mit Mistel (S.461), pflegt die Adern. Normale Dosis: 3-5mal täglich 5-10 Tropfen (S.463).

Füsse: brennende
entstehen v.a. bei älteren Leuten, verursacht durch verengte Gefässe. Behandlung:
Wechselbäder, warme Fussbäder mit Thymiantee 3 Min., 3 Sekunden kaltes Wasser, diesen Wechsel ca. 20 Minuten lang, die Temperatur des heissen Wassers mit Nachfüllen konstant halten
plus: innerlich Mittel zur Gefässerweiterung einnehmen (S.422).

Fussschweiss: siehe Schweiss


Fusspilz
wird in Badeanstalten übertragen. Behandlung:
-- Nägel sehr kurz schneiden, am Ende mit Nagelfeile behandeln
-- tagsüber Bioforce-Creme
-- über Nacht Watte mit Molkekonzentrat auf die kranken Stellen binden, täglich abwechselnd mit afrikanischen Pflanzenmittel Spilanthes
->> es wirken die konzentrierte Milchsäure, Milchfermente und Nährsalze (S.419).

oder:
-- Fussbad mit Stiefmütterchen- oder Storchschnabeltee
plus: befallene Stellen mit Molkekonzentrat abtupfen, eintrocknen lassen
plus: befallene Stellen mit Bioforce-Creme einfetten (S.421).
oder: mit Molkekonzentrat getränkte Watte über Nacht auflegen (S.561).

Füsse: Plattfüsse - Spreizfüsse - Knickfüsse - Krallenfüsse
Naturvölker, die viel Barfuss laufen, haben keine Plattfüsse, sondern starke, gesunde Füsse. Schuhe sind für die Füsse wie ein Gefängnis, so dass die Füsse entarten wie die Zähne. Die Fussform verändert sich, die Leistungsfähigkeit verändert sich, die Muskeln erschlaffen, v.a. die grossen Längsmuskeln, z.B. der grosse Zehenbeugemuskel. Der Fuss fällt aus der statischen Form. Neue Formen entstehen wie Plattfüsse, Spreizfüsse, Knickfüsse, Krallenfüsse (S.420). Bei hohen Absätzen verkürzen sich die Sehnen und die Betroffene hat sogar Schmerzen beim Barfussgehen (S.425).

Auf Asphalt sind Absätze von 2-2 1/2 cm richtig, ersetzt den flexiblen Boden (S.426).

Behandlung:
Muskeln und Sehnen regenerieren: oft barfuss gehen, taulaufen im frischen Morgengras im Garten, ist wie eine stärkende Massage, Barfusslaufen im Sand, im Strandbad, auf Bergwiesen, auf Pflanzland (S.421).

Füsse: blaue Stellen
Entstehen blauer Stellen durch erweiterte Kapillaren. Behandlung wie Krampfadern mit dem Venentonikum Aesculaforce innerlich und äusserlich (S.421).

Fusspflege
Am besten ist Barfusslaufen. Der Fuss ist für Naturboden, für unebenes Gelände gebaut. Der Fuss und seine Muskeln und Sehnen entarten, wenn sie nicht gebraucht werden (S.420):

-- die Schuhe sollen dem Fuss, nicht der Fuss der Mode angepasst sein
-- Füsse täglich waschen, mit Fussöl massieren, z.B. Juniperosan
-- für Rheumatiker, Arthritiker und wenn Wasser in den Füssen ist: Fussbäder mit Kräutermeersalz, jeweils heisses Wasser nachfüllen, konstant 37°C 15-30 Minuten
-- wunde Füsse: in Käslikraut oder Sanikeltee baden (S.421).




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G
Gallenblasenentzündung
kalte Milchwickel, bei Erwärmen erneuern (S.34). Wickel aus Rohmilch helfen sehr bei Gallenblasenentzündung: "sofortige Linderung", die Entzündung ist "oft schon nach kurzer Zeit behoben" (S.559).

Gallenfluss anregen
rohes Ei / Hühnerei essen (S.588).

Gallebrechen mit Migräne
Brennesseln in Milch kochen, die Milch trinken, am besten junge Frühlingsbrennesseln (S.36).

Gallenleiden
3mal täglich rohe Rettichessenz (Schwarzer Rettich) einnehmen, 10 Tropfen auf einen Esslöffel Wasser (S.521)

oder: Futtersaft der Bienenkönigin (Gelée Royale) einnehmen, regt alle inneren Drüsen an, reguliert (S.570)

oder: Randensaft einnehmen mit Betainen als Wirkstoff, regeneriert die Leber und die Gallenwege (S.614)

Sesamsamen und Sesamöl ist bei Gallenleiden gut verträglich (S.662).


Gallensteine

Viele Menschen haben Gallensteine, ohne es zu wissen (S.228), merken es erst, wenn die Gallensteine von der Gallenblase in den Gallenkanal gelangen und dort festsitzen (S.229).

Behandlung:
-- vor der Kur Gallenverflüssigungshelfer einnehmen: Boldocynara / Artischockenpräparat

plus: Darm gründlich reinigen: eingeweichte Zwetschgen oder Feigen oder frisch gemahlene Leinsamen oder pflanzliche Darmregulans oder Psyllium / Flohsamen einnehmen (S.328), oder Klistier mit Kamillentee machen, zusammen mit mehrstündigen Kompressen auf der Lebergegend  (S.329).

-- sodann: Ölkur mit kaltgepressten Ölen: geeignet sind: Olivenöl, Baumnussöl, Sonnenblumenöl, Mohnöl: 3-5dl Öl auf einmal einnehmen

->> das Öl bewirkt grossen Anreiz zur starken Ausscheidung, zur Ausschwemmung der Galle, kleiner und mittlere Steine werden herausgeschwemmt (S.328).

-- wenn das Öl nur schluckweise eingenommen werden kann, eventuell im Wechsel mit Getreidekaffee. So geht die Öleinnahme schneller. Im Zweifelsfall die Öleinnahme über mehrere Tage verteilen, wobei dann nur kleinere Steine abgehen (S.329)

-- nach der Öleinnahme: ruhig und entspannt auf der rechten Seite liegen (S.329).

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Gallensteine: Vorbeugung
regelmässig Kresse essen, wirkt durch eine Art Penicillin und etwas Jod (S.518)
oder: in kleinen Mengen regelmässig Schwarzen Rettich einnehmen (S.520)

Gallensteinentzündung
Symptome der eitrigen Entzündungen sind hohes Fieber und Ansteigen der weissen Blutkörperchen. Wenn die Gallenblase entfernt wird, so verfügt der Körper über keine eingedickte Galle mehr, so dass nur noch fettarmes und eiweissarmes Essen möglich ist (S.329).

Ganglien (Nervenknoten; Überbein)
Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure (S.502).

Gangrän / Gewebeverfall durch Autolyse (Selbstauflösung) oder Fäulnis durch Bakterien
Ursache sind
-- verödete Venen der Schulmedizin
-- andauernder Aufenthalt in Nässe und Kälte im jüngeren Leben
-- leichte Erfrierungen, die nicht richtig ausgeheilt sind (S.194).

Die Gefässe und Zellen der Füsse haben bleibenden Schaden erlitten. Die Haut wird an den Beinen blaurot, dann glänzend und hart. Es kommt zu Hitzeanfällen im Schlaf, so dass die Betroffene die Beine ausserhalb des Bettes ohne Bettdecke an die Luft halten muss. Arbeit im Sitzen und im Stehen wird sehr schwer auszuhalten, denn die Stauungen kommen dann stark zur Geltung. Nur Arbeit mit genug Bewegung ist verträglich. Die Schmerzen können dann sogar vorübergehend verschwinden (S.194).

Behandlung: jahrelange Beschwerdefreiheit ist möglich:
-- in etwas Wasser 5 Tropfen Arnika D1, damit feuchtwarme Wickel machen morgens und abends

plus: abwechselnd Echinaforce und Lachesis D10 in etwas Wasser einnehmen, morgens und abends

oder: regelmässig Aesculaforce und Ginkgo biloba einnehmen (S.195). Eiweissarmes und vitalstoffreiches Essen sichert den Erfolg (S.456).

plus: immer gut gekleidet sein, kein Frieren, sowie milde Pflanzennahrung (S.195).

oder: chinesische Reiztherapie mit Senfölwurzeln durch Auslösen einer künstlichen Entzündung, so dass der Körper alle Kräfte mobilisiert. Es kommt zu Blutverlust, aber Heilung von chronischen Gliederschädigungen bei Eiterungen, auch Verhinderung des Absterben/Gangrän oder von Beinamputationen:

-- heisse Kompressen auf kranke Stelle
-- geraffelte Wurzeln auf kranke Stelle einreiben
-- kranke Stelle mit Watte warm einpacken, 4-5 Stunden wirken lassen, tüchtige Durchblutung durch Reizstoffe der Wurzeln.

->> die künstlich angefachte Entzündung mobilisiert den ganzen Körper und alles Kranke wird ausgeschieden: Entstopfen verstopfter Gefässe und kleiner Thromben, Ausscheiden der Giftstoffe und Stoffwechselschlacken (S.547).

Gärungen
werden begünstigt durch Traubenkerne und Traubenhäute (S.645). Liebstöckel einnehmen, reguliert mit ätherischen Ölen (S.512).

Gefässleiden
ist meist Kalium- und Magnesiummangel. Behandlung:
-- eiweissarme und vitalstoffreiche Ernährung

plus: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791)

-- Kirschen essen mit viel leicht aufnehmbarem Vitamin-B2-Gehalt (S.628).

Gefässpflege
Rosmarin einnehmen, wirkt günstig auf das Gefässnervensystem, v.a. auf Herznerven (S.509).

Gefässschwäche: Neigung zu
Behandlung mit Maiglöckchen / Convallaria majalis, das Herzmuskulatur und Gefässmuskulaturen stärkt (S.460).

Gehirnbeeinträchtigung durch Alkohol und Medikamente
- Teillähmung und Teilstimulation bestimmter Gehirnzentren (S.99).

Gehirndurchblutungsstörung
mit Folgen Gedächtnisschwäche, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen. Weizenkeimöl mit Vitamin E und essentiellen Fettsäuren behebt periphere Kreislaufstörungen, verstärkte Wirkung: mit Aesculaforce und Ginkgo biloba (S.563).

Gehirnerschütterung
ist eine Schädigung des Gehirns durch Unfälle oder Erschütterungen. Zerreisst die Hirnhaut, so fliesst das Hirnwasser ab. Folgen:

-- das Hirn setzt auf
-- neuer Druck auf verschiedene Hirnzentren, gestörtes Stoffwechselzentrum
-- Übelkeit, Erbrechen (S.98), eventuell Durchfall (S.99)
-- der Riss muss ausheilen, der Betroffene darf nur noch liegen, dann füllt sich nach der Heilung das Gehirnwasser wieder auf und das Gehirn schwimmt wieder (S.99).

Gehirnerschütterung: Ausheilung (S.61)
-- Johannisöl
-- Frischpflanzenextrakt aus den Johannisblüten und Johannisknospen (S.60).

oder: Ginkgo-Tinktur Ginkgo biloba einnehmen. Normale Dosis: 3mal täglich 15-20 Tropfen mehrere Wochen lang einnehmen (S.456). Eiweissarmes und vitalstoffreiches Essen sichert den Erfolg (S.456).

Geistige Erkrankungen: siehe: Seelisch-geistige Erkrankungen

Gelbsucht: Ausheilung
bei entzündeten Gallenwegen oder bei gereiztem Dünndarm bei Menschen mit gelblicher Gesichtsfarbe oder leicht gelblichem Eiweiss: Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz (S.504,505).

Gelenkkapseln: Ausstülpungen
Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure (S.502).

Gelenkschmerzen: Stechende und reissende
mit gichtartigen Ablagerungen in den grossen Gelenken. Behandlung mit Gajakharz in mittlerer Potenz 3mal täglich einnehmen (S.497), "... hat dieses Mittel schon Hervorragendes geleistet" (S.497).

Genickstarre
Genickstarre wird begünstigt durch Betonbauten (S.727), Häuser aus Eisenbeton (S.729). Behandlung:

Falls man in einem Betonhaus wohnt, in ein Holzhaus umziehen, oder Backsteinhaus / gebrannter Lehm, oder Naturstein (S.729).

Geruchssinn: Verlorener
Umstellen auf Naturnahrung und Atemgymnastik. So kommt eventuell langsam der Geruchssinn zurück (S.717).

Geschwulste / Geschwulstgewebe
Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, z.B. im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure, reguliert Geschwulstgewebe (S.502)

oder: Lehmauflage (S.548):  Lehm + Zinnkrauttee oder Eichenrindentee (S.550)
oder: gequetschte Kohlblattauflagen, wirken "hervorragend" (S.552)
oder: Kartoffel-Milch-Auflagen (S.554,555)

oder: Wechselwickel: 1.Tag Kartoffel-Milch-Wickel, 2.Tag gequetschte Kohlblätter, 3.Tag Lehmwickel mit Zinnkrauttee + etwas Johannisöl (S.555).

oder: bei harmlosen Geschwulsten: Quarkauflagen, "gute Erfolge" (S.559).

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).


Geschwüre

Geschwüre: Beingeschwüre
Behandlung mit Wallwurz / Symphytum officinale: beschleunigt bei Brüchen und Knochenverletzungen die Bildung von Epithel und neuer Knochenzellen (S.478) durch Schleimstoffe in den Blättern und Wurzeln, "hervorragend" (S.479).

Geschwüre: Eiternde
Behandlung mit Wallwurz / Symphytum officinale: beschleunigt bei Brüchen und Knochenverletzungen die Bildung von Epithel und neuer Knochenzellen (S.478) durch Schleimstoffe in den Blättern und Wurzeln, "hervorragend" (S.479).

Geschwüre: Chronische
Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499)
oder: Roten Schneckensirup einnehmen (S.576).
oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Geschwüre: Tiefe
am Unterschenkel: Behandlung mit Seidelbast / Daphne mezereum (S.499).

Gesichtsrose
Behandlung mit Seidelbast / Daphne mezereum (S.499).

Gesichtsschmerzen
sind oft krampfartig, Ursache in Gesichtsnerven. Mittel:
heisse Gesichtsduschen, feuchtwarme Kompressen, bei schwierigen Fällen mit Kräutersäckchen, so heiss wie möglich, bis 1/2 Stunde tragen.

Gesichtsschmerzen können andere Ursachen haben wie Eiterzahn / Granulom, Nebenhöhlenentzündung oder Glaukom / Grüner Star (S.39).

Gewebsverdickungen / Gelosen
Behandlung durch fachmännische Massage (S.793).

Gicht: siehe Arthritis

Gliedersteife
wird begünstigt durch Betonbauten (S.727), Häuser aus Eisenbeton (S.729). Behandlung:

Falls man in einem Betonhaus wohnt, in ein Holzhaus umziehen, oder Backsteinhaus / gebrannter Lehm, oder Naturstein (S.729)

Grauer Star
Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, im Wechsel mit Kalium chloratum (S.503).


Grippe: grippale Infekte

Für alle influenzaartigen Erkrankungen gilt:
-- Darm mit pflanzlichem Abführmittel reinigen
-- Fasten, solange Fieber besteht
-- für Durst und Förderung der Ausscheidung: Fruchtsäfte, am besten Orangen-, Grapefruit- und Traubensaft

-- bei Leberbeeinträchtigung Karottensaft statt Fruchtsäfte
-- nie: Unterdrückung des Fiebers mit Tabletten
-- Fieber verbrennt und vernichtet krankmachende Stoffe und Bakteriengifte
-- Nierentätigkeit unterstützen mit Nierentee mit Solidago/Goldrute (S.93) oder Nephrosolid (Nierenheilmittel) zur Entfernung der Stoffwechselschlacken

plus: Wickel zum Schwitzen fördern, bei Schwierigkeiten Schwitzen heisser Holunderblütentee mit Zitronensaft

plus: kalter Wadenwickel

->> so ist besseres Schlafen möglich (S.94).

-- regelmässig Körper mit Thymian- oder Wacholderchriestee/Wacholdernadeltee abwaschen, auch bei nur mässigem Schwitzen
-- bei starkem Grippeanfall Leber unterstützen mit Potophyllum D4, Chelidonium D4 (Schöllkraut) und Taraxacum (Löwenzahn)

plus: Leberunterstützung mit Rüeblisaft
plus: Leberunterstützung mit Auflage von gequetschten Kohlblättern auf die Lebergegend (S.94)
plus: gute Mundpflege: Zähne regelmässig reinigen + Zungenbelag mit Zahnbürste entfernen, unterstützt durch Gurgeln mit Molkenkonzentrat

plus: allgemeine Mittel bei "gewöhnlicher" Grippe: Influaforce, ein homöopathischer Komplex
plus: immer gut lüften, um Verbrennung der Giftstoffe zu fördern (S.94).

oder: Bärlauch einnehmen gegen verschleimte Bronchien (S.445)
oder: Thymian hat desinfizierende Wirkung, regeneriert Mundbakterien (S.509)

oder: Rosmarin in alten Wein eingelegt. 1 Gläschen Rosmarinwein täglich als Herztonikum wirkt auch zum Ausheilen von Grippe und anderen grippalen Infekten (S.510)

oder: regelmässig Meerrettich einnehmen (S.520), wirkt durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518-519).

Grippe: Ausklang
Wenn man fieberfrei ist, soll man mit Früchten beginnen, dann Rohkost, dann leichte Nahrung, dann vegetarische Ernährung (S.95)
auch: Behandlung mit Maiglöckchen / Convallaria majalis zur allgemeinen Stärkung (S.459).

Grippe: Gehirn- und Nervengrippe
-- Behandlung mit Avena sativa und Acid. phos. D4
plus: biologisches Kalkpräparat
plus: in hartnäckigen Fällen Fiebrisan + Echinaforce
plus: Auflage gequetschter Kohlblätter auf den Nacken wirkt gemäss Dr.Vogel "hervorragend" (S.94).

Grippe: Virus-Grippe
ist nicht harmlos, muss sorgfältig ausgeheilt werden, sonst kann die Virus-Grippe andere Krankheiten auslösen oder diese chronisch verursachen:
-- Pneumonie/Lungenentzündung
-- akute Verschlimmerung chronischer Schäden an Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse/Pankreas und Unterleibsorgane

-- eventuell Herzmuskelschwächung durch Reizleitungsstörungen
-- eventuell Auslösen von Ekzemen
-- eventuell Auslösen rheumatischer Schmerzen (S.95).

Grippe: Virus-Grippe: Behandlung
-- am Anfang Grippetropfen Influaforce aus wildem Indigo/Baptisia, Lachesis D10, Echinaforce, Bryonia/Zaunrübe D4, Aconitum D4, Solidago/Goldrute
-- Schwitzen durch Wickel, Packungen oder Schwitzbad auslösen (S.95)
-- pflanzliche Medikamente gut kombinieren. Nephrosolid + Boldcynara, fördert Ausscheidung über Niere und Leber

-- Echinaforce einnehmen, um Reizungen und Entzündungen zu verhindern
-- bei Fieber keine Eiweissnahrung und Fette vermeiden, gut ist 1-2 Tage Saftdiät: Grapefruitsaft, verdünnter Heidelbeersaft, schwarzer Johannisbeersaft, manchmal auch verdünnter Randensaft (S.96).

Grippe: Virus-Grippe: Ausheilung
-- weiterhin physikalische Anwendung
-- weiterhin harntreibende / diuretische Mittel

->> alle Gifte ausscheiden, auch wenn kein Fieber mehr da ist
->> Anfälligkeiten für andere Krankheiten vermeiden (S.96).

Gürtelrose
Behandlung:
-- Injektionen von Rhus tox. D12
-- Betupfen der Gürtelrose mit Frischpflanzenextrakt von Zitronenmelisse / Melissa off. und Ringelblume / Calendula (S.250)
-- innerlich behandeln: Mezereum / Seidelbast D4

-- Nieren anregen: Solidago / Goldrute + Hagebuttenkerntee (S.249)
-- salzarm essen, eiweissarm essen: keine Eier, keine Käse, kein Fleisch
-- Früchte nur in Verbindung mit Weizen-, Hirse- oder Gerstenflocken essen
-- viel Gemüse, v.a. viel Rüeblisaft

-- viel natürliche Stärkeprodukte einnehmen: Weizenkörner, Naturreis, Gerste, Buchweizen
-- zur Nervenstärkung: Ginseng-Hafer-Komplex und Aufbaudragees mit Hafer
-- Kaliumphos. D6 3mal täglich (S.250)

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).




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H


Haarausfall: siehe Haarprobleme

Haarprobleme

[Haarprobleme können auch durch Amalgam begünstigt werden].

Negative Veränderungen bei den Haaren: Vitamin-A-Mangel. Behandlung:
Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse einnehmen, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).

"Zivilisationsnahrung" verursacht feinere, schwächere Haare, die nur noch halb so stark sind, wie gesunde, volle Haare (S.400).

Schwache Haare entstehen durch Stoffwechselstörung und durch Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen (S.419).

Glatze: Absterben der ganzen Haarwurzel
durch Flechten, durch Haarbodenkrankheiten (S.400-401), somit Degeneration und Tod der gesamten Haarwurzel (S.401). Dort, wo keine Haarzwiebel mehr ist, wächst auch kein Haar mehr (S.403).

Haarprobleme: Graue Haare
sind vermeidbar durch viel Pantothensäure in Aprikosen und Pfirsichen (S.629).

Haarprobleme: Haarpflege
-- von innen: Kalk und Kieselsäure einnehmen (S.403)
-- viel Licht, Luft, Bewegung, natürliche Ernährung
-- Pflanzen mit Kieselsäure, Eisen, Kupfer, Arsen, Mangan, Schwefel
-- Waschen für blondes Haar: Waschen mit Kamillentee, dann mit Zwiebelhaarwasser behandeln
-- Behandlung für dunkles Haar: Birken- oder Brennnesselhaarwasser
-- Nachspülen für den Glanz: 3 Esslöffel Molkekonzentrat auf 1 Liter Wasser

-- gegen Haarausfall und Pflege der Kopfhaut: Bioforce-Creme einmassieren aus Fett der Schafwolle, Johannisöl und Frischpflanzenauszügen, am besten einen Tag vor dem Waschen

-- Haarausfall aufgrund von Pilzkrankheiten: mit verdünntem Molkekonzentrat betupfen, eintrocknen lassen, dann mit Urtika-Kalkpulver einreiben. So verschwinden die Pilze "nach kurzer Zeit" (S.402).

-- fette Haare in der Mädchenpubertät: i.d.R. wegen gestörter Eierstocktätigkeit (S.402), die reduziert ist (S.403). Mittel dagegen: wärmere Unterkleider (S.402), Ovarium D3 (S.403), sowie warme Kräutersitzbäder jeden Abend (S.402), um die Durchblutung der Eierstöcke anzuregen, grosse Stauungen mit Aesculaforce beseitigen (S.403). Teure Haarwasser nützen nur dem Portemonnaie der Hersteller und Werbefirmen (S.402).

Haarprobleme: Haarausfall
Zwiebel entzweischneiden und auf die Kopfhaut reiben (S.517).

Haarwuchsmittel Zwiebel
Bestes Haarwuchsmittel ist die Zwiebel, die mit natürlichem Schwefel sehr gut auf die Haut wirkt (S.403): eine rohe Zwiebel entzweischneiden, den ganzen Haarboden vor dem Waschen damit kräftig massieren, ist ein hervorragendes Haarwuchsmittel (S.404).

plus: Vitamin F, z.B. in Wollfettcremes (S.404).

Gute, aber weniger wirksame Haarwuchsmittel: Brennnesselabsud, Brennnesselrohextrakt, Birke (S.404).

Haarwuchskrankheiten - Haarwurzelkrankheiten
Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis, längere Zeit einnehmen, ist ein "rechtes Mittel" (S.506).

Hals: Dicker
Brunnenkresse einnehmen, enthält etwas Jod, reguliert Drüsen (S.583).


Halsentzündung

-- Mandeln sorgfältig behandeln (S.120), muss unbedingt ganz ausgeheilt werden, wenn nicht ganz ausgeheilt, so kann sich die Halsentzündung zur Angina entwickeln mit eventuell bleibenden Schäden (S.119)

-- den Hals mit unverdünntem Molkekonzentrat auspinseln (S.120,130), Vernichtung der Erreger an der Mandeloberfläche und in den Mandelbuchten

-- gute Mundhygiene ist von Vorteil: öfteres Gurgeln mit Salzwasser, oder täglich einen Zitronenschnitz aussaugen

-- chronische Mandelentzündung: Mandeln regelmässig mit dem Dr.-Roeder-Apparat absaugen, dann einpinseln mit Molkekonzentrat (S.120).

Halsentzündung: Anfälligkeit
Salzwasser mit Meersalz gurgeln (S.521).

Halsentzündung: Halsleiden allgemein
Meerrettichsirup wirkt gegen Halsleiden (S.519), wirkt regenerierend durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519).

oder: Behandlung mit saurer Molke / saurer Käsemilch (S.558,559)
oder: Spitzwegerich fein geschnitten in Salatsossen (S.583).

Halsentzündung: Halskatarrh
Behandlung mit Spitzwegerichextrakt (S.434)
oder: Haferstrohtee einnehmen (S.454)
oder bei Husten: Essenz von Schwarzdorn- / Schlehdornblüten einnehmen (S.629).

Halsentzündung: Halskatarrh: Starker - Bronchitis
Behandlung mit Meisterwurz /Imperatoria (S.130)
oder: Behandlung mit Tannenknospenextrakt (S.434)
bei unheilbaren Halskatarrhen: Meerrettichsirup (S.519), wirkt regenerierend durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519).

Halsentzündung: Halskratzen
tagsüber Bibernellwurzeln kauen, wirken besser als viele chemische Medikamente, schmecken aber gekaut nicht gut, schmecken "bockartig". Im Winter Bibernellwurzeln zu kauen ist gute Vorsorge und Stärkung des Immunsystems (S.447).

Halspflege als Vorbeugung
-- Echinaforce, mit entzündungswidriger Wirkung
-- Molkenkonzentrat gurgeln, reinigt Mund und Rachen
-- Brust mit Po-Ho-Salbe einmassieren
-- Lärchen- und Tannenknospen kauen, wirkt vorbeugend und heilsam (S.130).


Hämorrhoiden (Furunkel)

Ursache ist oft die chronische Stuhlverstopfung. Harter Kot presst die Aderwände im Mastdarm zusammen, dadurch Blutstauungen, dadurch Erweiterung der Aderwände. Diese Adern werden zu Krampfadern in den Darmwänden, werden zu Hämorrhoiden, werden beim Stuhlgang oft aufgerissen, folglich Hämorrhoidalblutungen, helles Blut (S.195). Auch zu viel Hefeeinnahme kann Furunkulose bewirken (S.682).

Wenn keine Behandlung erfolgt, entzündet sich das Gewebe und verhärtet sich. Folge: Hämorrhoidalknoten. Weiterer harter Stuhl bewirkt das Herausdrücken dieser Knoten, die nun am Aussenrand des Afters sichtbar werden und sich bis zu pflaumengrossen Wusteln entwickeln können (S.195). Frauen bekommen Hämorrhoiden oft nach einer Geburt (S.196).

Behandlung:
-- zuerst die Verstopfung aufheben, ist Voraussetzung für jede weitere Behandlung: Vollkornbrot, Frucht- und Rohgemüse, ev. pflanzliche Darmregulans nötig, z.B. bei seelischen Stresszuständen, die den Darm über den Sympathikus verkrampfen lassen
-- Naturmittel gegen Hämorrhoiden bei aufgehobener Verstopfung (S.196):  Aesculaforce (Kreislaufmittel)

plus: Hypericum perforatum (Kreislaufmittel) / Johanniskraut
->> hilft gegen Krampfadern, also auch gegen Hämorrhoiden, hilft das Adersystem zu regenerieren (S.196)

oder:  Schafgarbe / Millefolium (S.61,196)
oder: Hamamelis virginiana / indianischer Zauberstrauch (S.196)

plus: Calcium fluoratum (S.197).

oder: Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499)
oder: Injektion von Tarantula cubensis / Gift der kubanischen Spinne in Potenzen D8-D12 (S.500). 
oder: Honig-Echinaforce-Salbe auflegen: 1 Teel. Honig + 20-30 Tropfen Echinaforce-Tinktur (S.567)
oder: Schafgarbe / Millefolium einnehmen, ist leicht bitter, in Salat oder Salatsossen geschnitten, wirkt gegen Hämorrhoiden (S.583)
oder: junge Blättchen oder Blüten von Johanniskraut, heilt Venen, wirkt gegen Hämorrhoiden (S.583).

oder bei Furunkeln und Aissen:
-- bei Furunkeln Urin auf Zucker untersuchen [?].
-- gemahlenen Leinsamen oder besser Bockshornkleesamen kochen und den Brei auflegen

oder: heisse geschwellte Kartoffeln zerdrücken und heiss auflegen

->> Eiter entleert sich
->> Wunde auswaschen mit stark mit Wasser verdünntem Molkekonzentrat
->> Wunde mit Milchzucker bestreuen, noch besser mit biologischem Kalkpulver

plus: gequetschte Kohlblätter auflegen
plus: Heilprozess unterstützen mit Einnahme von Hefeextrakt oder Trockenhefe (S.45).

oder: Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure (S.503)

oder: Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis (S.506), ist in nordischen Ländern ein "Volksmittel" gegen Vereiterungen und Furunkeln (S.505)

oder: regelmässig kleine Mengen Hefe einnehmen, Wirkung mit Vitamin B zur Regulierung der Zellatmung und des Nervensystems (S.682)

Behandlung starker Hämorrhoidal-Blutungen:
Bursa pastoris / Hirtentäschel

oder: Tormentavena aus Tormentill/Blutwurz mit Hafersaft / Avena sativa einnehmen (S.197,142)
oder: Tee aus Blutwurz und Brennnesseln
gegen Schmerzen äusserlich Wolfsmilch anwenden, gequetscht aufs After binden, behebt in kurzer Zeit die Schmerzen (S.197)

oder: Hämorrhoidal-Zäpfchen v.a. mit Hamamelis / Zauberstrauch und Cacaobutter bringen örtliche Linderung und Heilung (S.197)

oder: bei Vitamin-A-Mangel: täglich Tomaten, Paprikaarten, Karotten essen, frischen Karottensalat oder frischen Karottensaft, oder Karottin oder angesäuerten Karottensaft einnehmen (S.523).

Hämorrhoiden: Vorbeugung
-- After jeden Morgen kalt waschen, auch wenn Hämorrhoiden bereits vorhanden sind (S.197).
-- Verstopfungen verhindern (S.195)
-- genug Vitamin A aufnehmen (S.523)
-- Schafgarbe / Millefolium einnehmen, ist leicht bitter, in Salat oder Salatsossen geschnitten, ist ausgezeichnete Venenpflege, auch gegen Hämorrhoiden (S.582).

Harnbeschwerden
Majoran einnehmen, erleichtert Harnbeschwerden (S.509).

Harndrang
Bärlauch einnehmen (S.445).

Harnsäurebekämpfung (S.41) - Gliedersucht (S.42)
-- Petersilientee
oder: 1mal pro Woche (S.42) Kräuterbad aus jedwelchen Kräutern, ev. Absud aus Gras (S.41)
-- bis 1/2 Stunde unter Wasser bleiben
-- Wassertemperatur langsam steigern auf 39°C
-- sich mit Bürste unter Wasser kräftig bürsten

->> Gliedersucht geht weg

+ Kohlblätterauflagen
+ rohe Gemüsesäfte
+ basenüberschüssige Nahrung (S.42).

Aussortieren: Innereien wie Leber, Niere, Bries (Thymus) etc., Alkohol (S.42).


Hautstörungen

Eine Hautstörung tritt dann ein, wenn der Erneuerungsprozess der Epidermis gestört ist. Es kommt zu Hornhaut, Abschuppung z.B. der Kopfhaut (S.405).  Die "Zivilisation" beeinträchtigt die Haut- und Talgdrüsentätigkeit. Faktoren:

-- Hautparfums sind nur hautverträglich, wenn die Geruchsstoffe aus natürlichen, ätherischen Ölen sind. Parfums aus chemischen Grundstoffen können schädlich sein (S.412)
-- unnatürliche Lebensweise
-- unnatürliche Kleidung, Wohnen, Arbeiten in geschlossenen Räumen
-- im Winter Arbeiten in überhitzten Räumen (S.414)
-- Avitaminose / Vitaminmangel an Vitamin A (S.623).

Hautcremes auf Vaselinebasis sind ungünstig, denn Vaseline ist ein Kunstprodukt aus Mineralöl und Paraffin, das die Haut nicht aufnehmen kann. Mit Fettcremen soll sparsam umgegangen werden, mehr bei Kälte, wenig im Sommer. Fettfreie Cremes müssen auf Pflanzenschleim aufgebaut sein, sonst verstopfen sie die Hautporen und die Haut verliert die Straffheit (S.412).

Vitamin A aufnehmen in Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).

Hautstörungen: Hautausscheidung: Schlechte
Behandlung mit Gajakharz in mittlerer Potenz 3mal täglich einnehmen (S.497).

Hautstörungen: Kranke Talgdrüsen und rissige Haut
Haut wird spröd und rissig. Behandlung mit Wollfettsalbe: Bioforce-Creme mit Wollfett, Arnika, Sanikel u.a. (S.406) im Wechsel mit Johannisöl, Wallwurz-Creme, oder Symphosan aus Wallwurz und anderen Kräutern. Innerlich Violaforce / Tinktur aus Stiefmütterchen einnehmen (S.411).

Hautstörungen: Trockene Haut / rissige Haut
Wollfettcreme mit Vitamin F: Bioforce-Creme (S.412).

Hautstörungen: Hornhaut
ist Drüsenfehlfunktion, oft zusammen mit Avitaminose. Ursächlich behandeln (S.411).


Haut: Runzeln

Schminken und Pudern machen Runzeln [und Akne] durch Verstopfung der Hautatmung [und Verstopfung der Talgdrüsen]. Die Haut degeneriert, die Poren vergrössern sich, die Haut erschlafft (S.415)

[die Talgdrüsen entzünden sich, wenn der Talg nicht abfliessen kann, und die Pickel sind als entzündete Talgdrüsen da].

Behandlung mit Kräutern, die Pflanzenschleim enthalten, z.B. Wallwurz und verschiedene Moosarten (S.411). Behandlung innerlich:

Wallwurzcreme oder Wallwurztinktur / Symphosan und Wildes Stiefmütterchen / Violaforce abwechselnd einnehmen. So verkleinern sich die Poren und die Haut verjüngt sich. Symphosan am Morgen nach dem Waschen einreiben, bei Kälte oder starker Sonne mehrmals wöchentlich Wollfettcreme Bioforce einreiben

abends vor dem Schlafengehen die Haut mit Violaforce betupfen, 2-3mal wöchentlich Hautöl oder Fettcreme

->> die Verjüngung tritt ab 3 Monaten Anwendung ein (S.416).

oder Behandlung mit Wallwurz-Komplex mit  Wallwurz + Hauswurz + Arnika (S.482), + Solidago/Goldrute

plus: Hamamelis/Zauberstrauch + Sanikel (S.481), wirkt äusserlich (S.480) auch als Verjüngungsmittel gegen Runzeln, Krähenfüsse, veraltete Haut (S.480), wie ein Schönheitsmittel, eventuell abwechselnd mit gutem Salböl. Die Haut wird wieder frisch und straff (S.481).

Haut: Trockene Haut oder Neigung zu Flechten
Behandlung: täglich mit Stiefmütterchentee waschen (S.412).

Haut: grobporige und welke
Behandeln mit Symphosan, hat natürlichen Pflanzenschleim, verfeinert und regeneriert die Haut (S.413).


Haut: Unreine

[Unreine Haut kann von Abgasen durch Verkehr und Industrie begünstigt sein].

Bakterien setzen sich i.d.R. in den entzündeten Hautporen fest (S.413), v.a. während der Pubertät (S.412).

Behandlung:
-- Ernährung umstellen
-- aussortieren: Fett um 50-75 % einschränken, ganz weg:  erhitzte Fette, tieriesche Fette, Süssigkeiten, gekochte Eier + Eierspeisen, scharfe Gewürze

-- einsortieren:
Quark, ganz frischer Weisskäse, Rohgemüse, Naturreis, Pellkartoffeln, Meerrettich

-- äusserlich behandeln:
Betupfen mit Echinaforce, täglich abwechelnd mit Molkekonzentrat, trockene Haut leicht einfetten mit Bioforce-Creme

-- innerlich: Violaforce-Tinktur und Echinaforce

-- nicht an Hautunreinheiten herumdrücken, ohne nachher mit Molkekonzentrat zu desinfizieren, sonst werden Bakterien verschleppt

-- nicht mit terpentinhaltigen Materialien arbeiten wie Bodenwichse, Farben, moderne Waschmittel (S.413)

-- eventuell Seifenwaschen aussortieren
-- oft nützt Reinigung mit Öl und dann Abreiben mit Alkohol, v.a. im Gesicht
-- von natürliche Lebensweise profitiert die Haut (S.413).

Behandlung:
v.a. bei gleichzeitig trockenen Schleimhäuten: Behandlung mit homöopathischem Kochsalz / Natrium chloridum (muriaticum), Dosierung je nach Sensibilität D6-D30 (S.503, 504), "wunderbares und harmloses Mittel" (S.504)

oder: Molkekonzentrat auflegen (S.561).

Hautausschläge
Hautausschläge mit heller, wässriger Absonderung: Behandlung mit homöopathischem Kochsalz / Natrium chloridum (muriaticum), Dosierung je nach Sensibilität D6-D30 (S.503, 504), "wunderbares und harmloses Mittel" (S.504)

oder: regelmässig Kresse essen, wirkt durch eine Art Penicillin und etwas Jod (S.518)
oder: 1mal wöchentlich ein Schlenzbad/Überwärmungsbad (S.544).

Hautpilz
Behandlung: abwechselnd Molke/Schotte oder Molkekonzentrat und Spilanthes / afrikanisches Pflanzenmittel
->> die Haut regeneriert (S.418).


Hautpflege

->> Ausgleich der "zivilisierten" Lebensweise durch gute Hautpflege durch Salböl
->> vor kaltem Fluss- und Seebad sich gut einölen, somit weniger Wärmeverlust und kein Frieren oder keine Erkältungen (S.414).
->> die Haut soll aber nie wie eine "Speckschwarte" glänzen, nicht unnötig viel Öl verwenden (S.414).

plus: Keimdrüsen gesund halten, viel Atmung und Bewegung, mässig Sport treiben, regelmässig Wechselduschen machen, was die Hautdurchblutung fördert (S.416).

V.a. nach Baden und Seifenwäsche ist Einölen zu empfehlen, v.a. im Winter und für SchwimmerInnen (S.412). Die Haut ist nur bei zu viel Sonne, Wasser, Kälter und Wind pflegebedürftig. "Allzuviel ist ungesund" (S.412).

Gutes Salböl:
-- reines Olivenöl und etwas Zitronenöl mischen, ergibt ein billiges und gutes Salböl
-- Johannisöl ist lipoidhaltig
-- fertiges Salböl soll man nur kaufen, wenn es Johannisöl enthält (S.414).
Generell viel Licht, Luft und Sonne konsumieren (S.415):
Ultraviolett-Sonnenlicht wandelt das Ergosterin im Körper zu Vitamin D um. Folge:

->> Spannung in der Haut steigt (S.407)

oder: Futtersaft der Bienenkönigin (Gelée Royale) einnehmen (S.570),

plus: mit Honig und Wasser verdünnt in die Haut einmassieren (S.571), regt alle inneren Drüsen an, was Verjüngung und Hautpflege bewirkt (S.570)

Nordische Völker gehen oft in die Sauna zum Ausgleich für die mangelnde Schweissfunktion, mit Kälteprovokation zur Durchblutung. Mittlere Völker gehen gerne Wandern oder Schwimmen, machen mässigen Sport und Massagen (S.409).

Nur Kosmetika verwenden, die die Hautatmung nicht behindern. So kann die Haut Frische und Jugendlichkeit ausstrahlen (S.411).

-- aussortieren: Puder, porenstopfende Schminke + Cremes mit Fetten, Füllkörpern und Stabilisatoren
-- Anregung der Haut ist äusserlich und innerlich möglich:

oo  Johanniskraut / Hypericum: der öllösliche Teil fördert die Durchblutung der Haut durch aktivierende Wirkung auf die Kapillaren

oo  Kräuter, die Pflanzenschleim enthalten, verjüngen die Haut und beseitigen Runzeln, z.B. Wallwurz und verschiedene Moosarten (S.411)

oo  nach Waschen die Haut mit Symphosan betupfen oder regelmässig Wallwurzcreme anwenden (S.412).

oder: über längere Zeit Kieselerde / Terra Silicea purificata einnehmen in Potenz D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis, reguliert die Haut (S.506).

Heiserkeit
Vogelbeerbaumbeeren kauen (S.490), frisch oder getrocknet
oder: Bibernellpflanzenwurzeln im Sommer sammeln, frisch oder getrocknet kauen
Saft auf Rachen wirken lassen, so lange wie möglich im Mund behalten, durchspeicheln

->> Heiserkeit verschwindet schnell (S.26).

oder: abwechselnd Bibernellwurzeln und Vogelbeeren kauen
oder: in schweren Fällen: rohen Tannenknospensirup einnehmen (S.447).


Herzstörungen

[Herzstörungen können durch Amalgam verursacht sein].

Es gilt der Grundsatz: Wer in der Jugend bei Sport und Vergnügen das Herz nicht zu sehr belastet, der hat im Alter Herzstabilität (S.201). Der Grundsatz "Eile mit Weile" ist für das Herz positiv (S.203).  Das Geschenk Herz soll man pflegen, nicht schädigen (S.205). Herzstörungen sind durch Elektrokardiogramm feststellbar (S.198).

Manchmal kommen schwangere Frauen in die Behandlung, die meinen, sie hätten Herzstörungen. Sind zwei verschiedene Kurven feststellbar, so ist die Frau mit einem Kind schwanger, sind es drei Kurven, so sind es Zwillinge (S.198).

Behandlung:
Zwiebelwickel auf den Waden, ist "schnelle und gute Hilfe" bei Herzstörungen, zusammen mit anderen Heilmassnahmen (S.517)

oder: Karotten / Rüebli beschleunigen Heilung von Herzleiden durch 70mg Carotin / Provitamin A pro kg (S.605).

[nicht erwähnt: immer zusammen mit Olivenöl, sonst wird das Provitamin A im Magen nicht aufgenommen].

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791)

oder: Rüebli / Karotten, rohen Rüeblisaft / Karottensaft einnehmen

oder: Keimlinge essen, mit viel Fermenten, v.a. Diastase als gutes Kräftigungsmittel, verbessert Blutzusammensetzung (S.645)

plus: Trauben oder frischen Traubensaft einnehmen (S.645).

Herzstörungen: Herzbeschwerden
-- getrocknete Weinbeeren oder Rosinen langsam kauen während der Arbeit
-- rohe Rosmarinspitzen am Morgen nüchtern kauen (S.31).
infolge mangelnder Durchblutung: Weizenkeimöl einnehmen, reguliert mit Vitamin E, "gut bewährt" (S.563)

oder: Vitamin-E-Mangel (S.563) mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), schlechtere Drüsenfunktionen und Organfunktionen (S.606), dadurch Anfälligkeit auf Herzstörungen (S.562). Behandlung / Vorbeugung: Vitamin E und hochungesättigte Fettsäuren in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), verstärkte Wirkung mit Kelpasan (S.563).

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Herzstörungen: Herzschädigungen
Kirschen essen mit viel leicht aufnehmbarem Vitamin-B2-Gehalt (S.628).

Herzstörungen: Herzflattern, unregelmässigen Puls
Z.B.: Aussetzen jedes dritten Schlages. Behandlung mit homöopathischem Kochsalz / Natrium chloridum (muriaticum), Dosierung je nach Sensibilität D6-D30 (S.503, 504), "wunderbares und harmloses Mittel" (S.504).

Herzstörungen: Herzgifte
-- schwerstes Gift ist Hetze in der Lebensführung und im Beruf
-- schwerstes Gift ist, wenn auch in der Freizeit noch gestresst wird, z.B. Autoraserei, innere Spannung
-- Luftverschlechterung durch Autoabgase, z.B. Bleibenzin (S.202)
-- zu knappe Zeit für Arbeitswege

-- übertriebener Sport ergibt Herzerweiterung (S.203)
-- 5-Tagewoche statt 6-Tagewoche ist zusätzlicher Stress durch Überlastung, und dann kann die Arbeitsleistung nicht gehalten werden (S.203-204)
-- Rauchen ist Herzgift, denn das Nikotin verengt die Herzkranzarterien, v.a. bei Frauen. Pfeife schadet durch Filter und weniger präparierten Tabak weniger (S.204).

Herzstörungen: Herzbeeinträchtigung
bei Herzbeklemmungen: durch Ärger, Kummer, Verdruss, Enttäuschung möglich (S.712)
->> biologisches Herztonikum einnehmen

oder: mit Honig gesüsster Fruchtsaft
oder: mit Honig gesüsster Tee
oder: Honigwasser
oder: Traubennährzucker (S.94).

Herzstörungen: Herzerweiterung
Behandlung mit Herzhormonen und mit Weissdorn-/Crataegus-Komplex mit Weissdorn und Arnika, reguliert die Herztätigkeit. Dosis: alle halbe Stunden 5-10 Tropfen, bei Abflauen noch 3mal täglich 15-20 Tropfen (S.492).

Herzstörungen: Herzinfarkt
Trotz schwerer körperlicher Arbeit gab es im 18.-19.Jh. keine Herzinfarkte. In den 1980er Jahren ist es eine der häufigsten Todesursachen, trotz aller Hilfsmittel und Maschinen. Mit der körperlichen Arbeit hat Herzinfarkt folglich NICHTS zu tun (S.205). Faktoren der "zivilisierten" Welt, die Herzinfarkt begünstigen:

-- einseitige Betätigungen, Bewegungsmangel, keine frische Luft
-- keine Wechsel Spannung - Entspannungsphasen, Fehlen von Harmonie zwischen Tätigkeit und Ruhe
-- Autofahrer wandern kaum noch, fahren auch noch Fussgängerdistanzen mit dem Auto (S.206)

->> alles, was nicht mehr gebraucht wird, verkümmert (S.207)
->> das Herz degeneriert durch mangelnde Betätigung
->> Häufung von Verkrampfungen, Stauungen, Spasmen/Krämpfen, hoher Blutdruck etc.

->> ab 60 kann die Kombination der Faktoren zum Herzinfarkt führen, eventuell mitten in der Arbeit, meist bei solchen, die körperlich nichts mehr tun (S.206), nicht mehr wandern, keine Gartenarbeit machen, keinen Sport mehr machen (S.207). So wird das Leben um 20-30 Jahre verkürzt (S.207).

Bei einem Herzschlag versagt das Herz, wenn die Herzmuskulatur nur noch aus Narben besteht (S.210). Bei einem tödlichen Herzinfarkt reisst das Herz, sofortiger Tod (S.210).

Herzstörungen: Herzinfarktgefahr / Apoplexie

Gefährdete Personengruppen: Geschäftsleute, Beamte, Parlamentarier (S.207), Managertypen (S.208). Behandlung der Apoplektiker:
-- hohen Blutdruck abbauen
-- Mistelpräparate und Rauwolfiaextrakte reichen nicht
-- Saftkuren und Ernährungsumstellung

-- Eiweisse auf 40g täglich reduzieren
-- Gemüse, Salate, Quark- und Sojaeiweisse einnehmen
-- Naturreis wirkt regenerierend auf Blutgefässe

-- Fette und Öle beim Kochen weglassen, nur kalt verwenden, in Salatsossen mit Molkekonzentrat (S.794)
-- Kochsalz weg, stattdessen würzen mit Knoblauch, Meerrettich, Petersilie
-- Alkohol und Nikotin aussortieren (S.795).

Herzstörungen: Herzinfarkt: Behandlung nach überlebtem Herzinfarkt
Wochenlange Bettruhe. Heilung des Herzens ist aber kaum möglich, denn es handelt sich nach zigfachen Herzanfällen einfach um eine weisse Narbe mehr im Herzmuskel (S.210).

Lebensumstellung und Behandlung:
-- nicht mehr rauchen
-- nur mässigen Alkoholgenuss, Fleischgenuss

-- Nusskämbentee machen aus den inneren Scheidewänden zwischen den Walnusskernen: die Nusskämben von 4-5 Nüssen einen Tag einweichen, dann kochen und nüchtern trinken, dauernd einnehmen, wirkt gegen Druck und Schmerzen auf der Brust (S.210).

oder: wöchentlich zwei Safttage z.B. Montag und Donnerstag mit Dr.Vogels Fastenmischung, wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791)

plus: gute Luft zuführen: Wanderungen oder Gartenarbeiten, bei Sonne mit Hut
plus: Stauungen mit Reflexzonenmassage beheben und massvoll, aber regelmässig (S.793) Bewegungstherapie (S.794)

plus: Stärkung der Herzmuskeln mit Weissdorn-Frischpflanzenpräparat Crataegus-Komplex (S.794).

Herzstörungen: Herzinfarkt: Vorbeugung

Pflichten abbauen, Zeit weise einteilen, Mittelweg zwischen Arbeit und Erholung finden, die dann aber auch Erholung sein muss, wandern, Gartenarbeit oder Sport als Ausgleich (S.207), insgesamt weniger essen, aber vollwertig essen. In der Umstellung vom Stress in den Mittelweg soll man regelmässig Taigawurzeltinktur / Eleutherococcus und Ginseng-Stärkungsdragees einnehmen (S.208).

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Herzstörungen: Herzklopfen
möglich durch Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390), kommt oft bei Frauen vor, ohne für sie feststellbare Ursache. Dr.Vogel empfiehlt die Prüfung der Schilddrüse (S.215). Behandlung:
Brunnenkresse einnehmen, enthält etwas Jod, reguliert Drüsen (S.583).

Herzstörungen: Herzklopfen, grosse Nervosität
Ursache von Herzklopfen ist die Überfunktion der Schilddrüse / Hyperthyreose. Behandlung:
-- Wolfstrapp / Lycopus europaeus, schon 5-10 Tropfen sind sehr wirksam [täglich?] (S.201)
-- bei längerer Schilddrüsenüberfunktion: Wolfstrapp und Urtica-Kalk-Komplex

-- bei Dauerzustand der Nervosität und hohem Puls schon bei Kleinigkeiten: Es handelt sich in der Regel um einen zu tiefen Kalkspiegel: Lycopus / Wolfstrapp und Urtica-Kalk-Präparat und homöopatische Meerpflanzenpräparate, z.B. Kelp D3 noch als Jodergänzung, dann vorwiegend Kelp, nie Jodsalz (S.201).

Herzstörungen: Herzklopfen nach Sport
Behandlung mit Maiglöckchen / Convallaria majalis zur allgemeinen Herzregulierung (S.459).

Herzstörungen: Herzkrämpfe bei schwacher Herztätigkeit
möglich durch Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390).

Behandlung mit Weissdorn / Crataegus, oder mit Crataegus-Komplex mit Weissdorn und Arnika, reguliert die Herztätigkeit. Dosis: alle halbe Stunden 5-10 Tropfen, bei Abflauen noch 3mal täglich 15-20 Tropfen (S.492).

Herzstörungen: Herzkranzgefässe: Verhärtete und verengte
Behandlung mit Weissdorn / Crataegus, oder mit Crataegus-Komplex mit Weissdorn und Arnika, reguliert die Herztätigkeit. Dosis: alle halbe Stunden 5-10 Tropfen, bei Abflauen noch 3mal täglich 15-20 Tropfen (S.492)

oder: Weizenkeimöl einnehmen, reguliert mit Vitamin E, "gut bewährt" (S.563)

Herzstörungen: Herzmuskelschaden
 Weizenkeimöl einnehmen, regeneriert mit Vitamin E, "gut bewährt" (S.563)

Herzstörungen: Herzmuskelschwäche
Geschädigtes, vernarbtes Herzmuskelgewebe ist verloren und nicht regenerierbar. Das übrig gebliebene gesunde Gewebe kann noch gestärkt werden (S.722).

Behandlung:
Weissdorn / Crataegus, oder mit Crataegus-Komplex mit Weissdorn und Arnika, reguliert die Herztätigkeit. Dosis: alle halbe Stunden 5-10 Tropfen, bei Abflauen noch 3mal täglich 15-20 Tropfen (S.492)

oder: Vitamin-E-Mangel mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), schlechtere Drüsenfunktionen und Organfunktionen (S.606), dadurch Herzmuskelschwäche (S.609).

Behandlung / Vorbeugung:
Vitamin E (S.562,563) zur Muskelregeneration (S.609) und hochungesättigte Fettsäuren in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), verstärkte Wirkung mit Kelpasan (S.563),
Weizenkeimöl reguliert mit Vitamin E, "gut bewährt" (S.563)

oder: Crataegus-Komplex, Auroforce, Vitamin E zur Muskelregeneration (S.609).

Herzstörungen: Herzschaden: Sportlerherz
Spitzensport nützt niemandem (S.209)

[Spitzensport nützt nur den Ärzten, die sich mit Behandlungen der Ex-Sportler die Lohntaschen füllen können].

Zu viel Sport ergibt ein "Sportlerherz" mit Herzerweiterung, ein abgemüdetes, verbrauchtes Herz (S.200). Die Überforcierung ergibt die Erweiterung der Herzmuskulatur, wenn die Spannkraft der Herzmuskulatur verloren geht (S.208). Folgen:

Siechtum, z.B. Atemnot beim Treppensteigen, schwacher Puls, zu niedriger Blutdruck, Ohrensausen, Kopfsausen (S.209).

Herzstörungen: Herzschmerzen: Andauernde (S.31), eventuell mit hohem Fieber (S.210)
Tee aus "Nusskämben" (holzige Innenwände der Walnüsse / Baumnüsse): einige Minuten sieden, ca. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

->> den Nusstrunk regelmässig einnehmen, beruhigt rasch, Schmerzen verschwinden (S.31,210).

Herzstörungen: Herzschwäche
Hühnerdarmkraut (S.49)

oder: Behandlung mit Maiglöckchen / Convallaria majalis
oder: mit Fingerhut / Digitalis, aber nicht zu lang, weil Fingerhut bei längerem Gebrauch so stark wirkt, dass Herzstörungen möglich sind (S.459)

oder: Sesamsamen oder Sesamöl einnehmen, Wirkung durch Mineralien, hochwertige Eiweissstoffe, hochungesättigte Fettsäuren, Vitamin E, regt Herzmuskeltätigkeit an (S.662).

oder: Crataegus / Weissdorn-Urtinktur oder Crataegus-Komplex / Weissdorn-Komplex, 5-10 Tropfen täglich einnehmen (S.211)

oder: Weizenkeimöl einnehmen, reguliert mit Vitamin E, "gut bewährt" (S.563)

oder: Früchte mit Naturzucker einnehmen, auch in Trauben, Rosinen, Datteln, Feigen (S.632), geht direkt ins Blut über (S.632), hinterlässt keine Schlacken (S.633), stärkt Herz (S.634).

-- Herzschwäche mit asthmatischen Erscheinungen:
-- Galeopsis / Hohlzahn als Urtinktur in Verbindung mit Cactus grandi florus D2
wenn eventuell hochrot-bläuliches Anlaufen oder etwas erhöhte Adern oder Venen:

-- Naja [?] D12 (S.211)

-- wenn eventuell auch noch erhöhter Blutdruck: Mistelextrakt Visum album oder Rauwolfiapräparat Rauwolfavena (S.212)

-- bei Vitamin-A-Mangel: täglich Tomaten, Paprikaarten, Karotten essen, frischen Karottensalat oder frischen Karottensaft, oder Karottin oder angesäuerten Karottensaft einnehmen (S.523).

Herzstörungen: Herzstärkung: Herzhormone
Die Herzen junger Schafe bestehen noch aus sich teilenden Herzzellen. Spritzt man dieses Herzextrakt eines jungen Schafherzens einem alten Schaf ein, so verjüngt sich das alte Schaf durch neue Zellteilungen, wie wenn es neu wachsen müsste. Der Wirkstoff ist unbekannt, wird "Herzhormon" genannt, kann auch Menschen gespritzt werden (S.200).

Herzstörungen: Herzstärkung: pflanzliche Mittel
Arnikawurzeltinktur, Crataegus / Weissdorn, Cactus grandiflorus / Königin der Nacht, Strophanthus / Drehblume, tropisch-afrikanisches Hundsgiftgewächs, Spigelia / Wurmkraut, Avena / Hafertropfen, homöopatische Mittel Calcium carbonicum, feinstofflich verdünntes Gold (S.200).

-- Crataegus / Weissdorn stärkt den Herzmuskel ausgezeichnet (S.205)
-- Auroforce stärkt die Herznerven
-- Lycopus / Wolfstrapp mit Weizenkeimöl stärkt das geplagte Herz, beruhigt das Herz (S.205)
-- Gleichzeitig muss der herzschädliche Einfluss aufhören (S.205).

In Einzelfällen wirken vorzüglich: Convallaria / Maiglöckchen (S.200, 459-460), Scilla maritima / Meerzwiebel, Nusskämbentee (S.200).

Herzstörungen: Herzstiche
Behandlung mit Weissdorn / Crataegus, oder mit Crataegus-Komplex mit Weissdorn und Arnika, reguliert die Herztätigkeit. Dosis: alle halbe Stunden 5-10 Tropfen, bei Abflauen noch 3mal täglich 15-20 Tropfen (S.492).

Herzstörungen
-- Behandlung mit Maiglöckchen / Convallaria majalis zur allgemeinen Regulierung, z.B. bei Überfunktion der Schilddrüse (S.459).

-- Behandlung mit dem Extrakt der Echten Meerzwiebel. Normale Dosis: 5 Tropfen der 1000fach verdünnten Tinktur, bei Symptomen z.B. wie Atembeschwerden, eiskalten Händen und Füssen, wässerigem, hellem Urin, katarrhaften Erscheinungen in den oberen Atemwegen (S.461).

Herzstörungen: Vorbeugung
Stetigkeit schont das Herz, Hast vermeiden (S.198).
Rosmarin oder Rosmarin in alten Wein einlegen: beeinflusst die Herznerven positiv. Rosmarinwein ist ein "gutes Herztonikum" (S.510).

Herzstörungen: Herzwassersucht
absolut salzfrei leben, auch kein Meersalz verwenden (S.596).

Heuschnupfen
-- Kur ab spätestens Februar jedes Jahr: 10 homöopathische Einspritzungen unter die Haut mit Ameisensäure und Kräuterkomplex, ist "geeignete Hilfe"
-- das ganze Jahr hindurch regelmässig Urtica-Kalk-Präparate einnehmen oder schnupfen
-- tägliches Einreiben der Nase mit Bioforce-Creme gegen trockene Schleimhäute (S.123)

plus: täglich Galeopsis und Kal. jod. D4 + Arsen. album D4 einnehmen (S.123)

plus: täglich 1-2 Teelöffel Bienenhonig einnehmen (S.123)

-- Naturkost (S.123), aussortieren: entwertete Nahrung und tierische Fette (S.124).
-- auch "ausgezeichnet": tropische Heilpflanzenkombination Pollinosan (S.124).

Die Kur muss wiederholt werden, bis der Heuschnupfen nicht mehr auftritt (S.124).

Hexenschuss
Petroleumwickel mit Watte drauf (S.247).

Hirnanhangdrüse: Pflege
Die Hirnanhangdrüse ist nur so gross wie eine Bohne, hat eine Schlüsselstellung innerhalb der Hormondrüsen. Der Vorder- und Hinterlappen der Drüse produzieren verschiedene Hormone, die die Schilddrüse, Nebennieren und Keimdrüsen steuern, hat direkte Verbindung mit dem zentralen Nervensystem ZNS und dem Hypophysen-Zwischenhirnsystem (S.100)

Hirnanhangdrüse: Pflege
-- gute Gesundheitspflege
-- genug Schlaf
-- genug Bewegung
-- genug frische Luft (S.101).

Hirnhautentzündung
Die Nichtbehandlung hat Teillhämungen, andere bleibende Schäden oder sogar den Tod zur Folge. Hirnhautentzündung entsteht durch verschleppte Bakterien und es ist die rasche Ausheilung nötig:

-- Echinaforce, eines der wirksamsten Mittel
-- ruhen in dunklem und lärmfreien Raum (S.99).

Vorsorge: Kreislauf immer in Ordnung halten (S.99).

Hitze im Kopf
Zwiebelwickel auf den Fusssohlen, ist "schnelle und gute Hilfe", zusammen mit anderen Heilmassnahmen (S.517).

Hornhauterweichung
Vitamin-A-Mangel. Vitamin A in Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).

Husten: siehe Halsentzündung: Halskatarrh

Husten: Krampf- oder Stickhusten, Husten von Lungenkranken
Behandlung mit Kaktusschildlaus / Coccus cacti (S.497).




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I

Immunsystem: Stärkung
-- Usnea-Tropfen aus den Bartflechten von Nadelbäumen in den Alpen, Wirksamkeit der Flechtensäure
-- Petasites aus Pestwurz
-- Viscum album aus Misteln

-- Haut täglich bis zur leichten Rötung bürsten, alle 2-3 Tage mit echtem Johannisöl mit anderem Hautpflegeöl oder mit etwas natürlichem Olivenöl einölen (S.142).

-- Bibernellwurzeln kauen (S.S.447)
-- Pestwurz kauen (S.447)
-- Meisterwurz kauen (S.447)
-- Sonnenhut / Echinacea: Blätter oder Wurzeln kauen (S.474).


Infektionsanfälligkeit (S.65)

Die Nase besteht aus Knorpelplatten, erwärmt oder kühlt die eingeatmete Luft und feuchtet oder entfeuchtet die Luft, je nach Aussentemperatur und äusserer Feuchtigkeit, ist in dem Sinn die menschliche Klimaanlage (S.113), mit Schutzfilter gegen Staub und Bakterien, somit auch Schutz vor Erkältungen und Infektionen (S.114).

Bei guten Gerüchen öffnen sich die Nasenmuscheln, bei schlechten ziehen sie sich zusammen. Bei kalten Füssen ziehen sie sich zusammen, trocknen aus, die Drüsenfunktion stoppt, Staub und Bakterien werden nicht mehr zurückgehalten. Die Infektionsanfälligkeit steigert sich (S.114).

Wer durch den Mund atmet, verzichtet auf die menschliche Klimaanlage und atmet Staub und Bakterien frei ein (S.114). Sportliche Betätigung soll nur so weit gehen, dass man noch durch die Nase atmen kann (S.114).

Kalkarme Kinder sind leicht anfällig, bekommen rasch geschwollene Drüsen und sind den primären Infektionen nicht gewachsen (S.148).

Massnahmen gegen Infektionsanfälligkeit: Kalkmangel beheben:
-- Tee aus Kalkpräparaten machen oder Frischpflanzenextrakte einnehmen (S.64)
-- Urtica-Kalk-Präparat, für komplikationslose Schwangerschaft (S.63), für den Fötus (S.64)

-- kalkreiche Nahrung einnehmen, viel Rohkost: geraffelte, rohe Rüebli, Kabissalat, rohes Reformsauerkraut etc., nicht: die milchsauren Kalke, sondern Kalkpräparate mit pflanzlichem Kalk, z.B. Brennesselpräparate (S.64)

-- Carotin / Provitamin A einnehmen, z.B. 70mg in 1kg Karotten / Rüebli, rohe Rüebli einnehmen (S.605)

[nicht erwähnt: bei Rüebli zusammen mit Olivenöl, damit die Vitamine im Magen auch aufgenommen werden].

-- Kieselsäure einnehmen in Pflanzenform: Zinnkraut, Galeopsis/Hohlzahn etc. (S.64)

Die allgemeine Resisenz gegen Krankheiten steigt, kalk- und kieselsäurereicher Boden überwindet Infektionskrankheiten, ist die totale Vorbeugung, am besten schon ab dem Kindsalter (S.65).

oder: Stärkung des Immunsystems mit Sonnenhut / Echinacea (S.477): Der/die, Blätter und Wurzel von Sonnenhut kauen (S.474), oder Präparat Echinaforce. Die Siebwirkung des Bindegewebes wird gestärkt, die Verbreitung von Giften unterbunden und die weissen Blutkörperchen ev. gestärkt. Die Hyaluronidose wird unterbunden (S.477)

oder: Trocomare-Meersalz mit 8 verschiedenen antibiotischen Frischpflanzen verwenden (S.596).

oder: Vitamin-C-Schub mit Sanddornbeerenprodukten (S.489).


Infektionskrankheiten

-- werden gefördert von schlechter und unzweckmässiger Ernährung
-- werden gefördert von leichten Vitaminmängeln / Avitaminosen (S.84).

Verlauf:
-- schnelles Ansteigen des Fiebers ist positiv (S.84), sorgt für schnelle und völlige Verbrennung
-- das Herz der Kinder ist stärker als man glaubt, kann proportional mehr aushalten als das erwachsene Herz (S.85).

Behandlung mit Aconitum/homöopathischem Eisenhut, ist "Erste Hilfe" (S.493). Durchschnittliche Dosis: 5 Tropfen in 4.Potenz, bei kräftigen Personen 3.Potenz, in einem Glas Wasser stündlich einnehmen (S.494), leitet Krankheitsstoffe auf die Haut ab, fördert Schweissbildung (S.493).

Infektionskrankheiten: Abwenden
Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna D4 (S.495).  Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496).

Infektionskrankheiten: Ausklang
Behandlung mit Maiglöckchen / Convallaria majalis zur allgemeinen Stärkung (S.459).


Insektenstiche

Stachel herausziehen, Gift aussaugen (S.46), Linderung des Schmerzes am besten mit zerquetschten Efeublättern, Stichstelle damit einreiben oder mit Efeutinktur beträufeln und einreiben (S.47)

oder: Umschläge mit Salzwasser und Efeutinktur (S.47)
oder: Farnkraut auf Mückenstich verreiben (S.48)

->> Verhinderung von Geschwulstbildung, Verhinderung der starken Vergiftungserscheinungen (S.47).

Insektenstiche, Wanzenstiche, Mückenstiche
Farnkraut in Kissen und Matratzen füllen, so kommen sicher keine Mücken und Ungeziefer (S.48)

Insektenstich im Hals
Biene oder Wespe sticht in den Gaumen, Erstickungsgefahr durch Anschwellen:

mit Molke oder Molkekonzentratlösung oder Salzwasser ev. mit etwas Efeutinktur auspinseln oder immer wieder gurgeln, so starkes Anschwellen verhindern

plus: Lehmwickel oder Kohlblätterauflagen um den Hals, um das Gift unwirksam zu machen

->> Gift wird verteilt + Salzwasser zieht Gift z.T. heraus
->> Erstickungsgefahr behoben

plus: Lehmlösung einnehmen
plus: biologische Kalktabletten z.B. Urtica-Kalkpräparat (Urticalcin) (S.48).

Hornissenstiche im Hals: sofort ärztlich behandeln (S.49).

Insektenstiche: Schlimme - Blutvergiftung - Eiterungen
zerquetschte Heilzwiebelblätter auflegen (S.49).


Ischias - Rheuma - Arthritis: Kur

-- morgens nüchtern 1/2 Glas roher Kartoffelsaft, ev. mit etwas warmem Wasser verdünnt.
-- Malzeiten: nur aus Naturnahrung
-- 1 Stunde vor Mittagessen: 2-3 Wacholderbeeren gründlich kauen, gut durchspeicheln, schlucken
nach Mittagessen: 2-4 ganze Senfkörner schlucken

gegen Durst: gekochtes Kartoffelwasser einnehmen (S.42)

plus: Wickel auf schmerzende Stellen und auf arthritische Deformationen: abwechselnd Wickel mit gequetschten Kohlblättern, Lehmwickel und Quarkwickel (S.43)

plus: Ameisensäuretherapie: schmerzende Stelle alle 14 Tage in Ameisenhaufen halten, dann mit Bürste oder Wischerchen abwischen, dann Ameisensäure auf die schmerzende Stelle gut einwirken lassen (S.43)

oder: Ameisengeist einnehmen, oder Ameisensäure-Einspritzungen machen lassen, eventuell Kombinationen bei Hartnäckigkeit (S.247).

->> Von der Schulmedizin für unheilbar erklärte Fälle sind so heilbar (S.43).

oder: Maisbrei oder Hirsebrei an rheumatische / arthritische Stellen so warm wie möglich auflegen, bleiben lange heiss und erzielen richtige Durchblutung /Hyperämie (S.43).

oder gegen Ischias: Knoblauchmilch: 2 Knoblauchzehen raffeln und in 1dl Milch einmischen (S.515). Rohmilch wirkt intensiver, gekochte Knoblauchmilch riecht milder und wirkt befriedigend (S.516). Fall: Bei täglicher Einnahme erfolgt Milderung nach einigen Tagen, nach 14 Tagen völlige Schmerzfreiheit. Dosis Dr.Vogel: mind. 2dl täglich (S.516)

oder: Ameisensäureanwendung (S.516)
oder: Chiropraktiker (S.516).




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J
Jodmangel
Die Schilddrüse produziert zu wenig Schilddrüsenhormone. Folgen:
-- Myxödem: Stoffwechselunterversorgung, Ablagerungen im Bindegewebe und dadurch Behinderung der Organfunktionen

-- geistige oder körperliche Trägheit bis zur Interessenlosigkeit bei gleichzeitiger Lust am Essen

-- eventuell reduzierte Herztätigkeit und niedriger Blutdruck, keine Geschlechtsempfinden und Temperament mehr (S.221)

-- eventuell Fettsucht wegen fehlender Schilddrüsenhormone und fehlender Keimdrüsenaktivität (S.222).

Behandlung:
Jod in kleinen Mengen regelmässig einnehmen (S.688):
-- in Herbamare, Trocomare, Herbaforce, Kelpamare, als flüssige Würze (S.689)
-- natürliche Ernährung, Jod in Form von Meerpflanzentabletten, z.B. Kelpasan, das "Wunder" wirkt (S.221)

-- Brunnenkresse mit bescheidenem, aber wichtigen Jodgehalt
-- Meerpflanzen
-- Topinambur-Tinktur Heliantus tub und homöopatisches Präparat Graphitis D6 mit hohem Jodgehalt (S.222).

Jucken, Beissen, Brennen am Körper
-- äusserlich mit rohen Kartoffelscheiben einmassieren
-- Kartoffeln raffeln, den rohen Brei bei den betroffenen Stellen einreiben, auch im Gesicht (S.43)

plus: Entlastung der Nieren: Nierenpflege beachten

oder: bei mangelhafter Lebertätigkeit: Leberstörung und Leberdiät beachten (S.44).

Das Jucken kann auch andere Ursachen haben wie Zuckerkrankheit, Eingeweidewürmer, Empfindlichkeit auf Arnika (S.44).




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K

Kalkmangel

Ursachen sind Erschöpfung, Überarbeitung, gesundheitliche Angeschlagenheit (S.153), kombiniert mit industrieller Ernährung mit Industriezucker, Weissmehlprodukten, raffinierten Ölen (S.160). Viele Kalkpräparate der Chemieindustrie nützen nichts, z.B. "Kalkmilch", weil nur pflanzlicher Kalk (S.148) gut vom menschlichen Körper aufgenommen werden kann. Gut wirksam ist pflanzlicher Kalk, z.B. das von Dr.Vogel entwickelte Kalkpräparat aus Brennnesselkalk und anderen Kalkstoffen aus frischen grünen Brennnesseln, Urtica-Kalk-Komplex (S.149).

Kalkmangel schädigt Zähne und Knochen. Schwangeren bekommen Probleme, wenn das Ungeborene sein Skelett mit dem Kalk der Mutter aufbaut. Krankheitserscheinungen bei Kalkmangel sind tetanieartige / starrkrampfähnliche Zustände, Verkrampfungen und Spasmen / Zuckungen, Krämpfe (S.152).

Kalkmangel: Folgen
Symptome:
-- Anfälligkeit gegen Katarrhe, Angina und Infektionskrankheiten
-- Appetitlosigkeit, Gereiztheit und rasches Ermüden (S.160).

Kalkmangel: Schwere Erkrankungen durch
-- Skrofulose möglich (Kinderkrankheit mit Augenentzündung, Rhinitis (Atemwegsinfektion), Ekzem am Ohr, an Nase, am Mund, rüsselförmige Verdickung der Oberlippe, Lymphknotenentzündungen an Hals und Nacken
-- TB möglich (S.153)
-- Verdickung der Lymphknoten und Blutvergiftung möglich (S.160)

Kalkpräparate
Natürliche Kalkpräparate sind Sauerkraut, Salatsossen mit Zitrone und Eierschalenpulver oder Austernschalenpulver (S.151) sowie fein geschnittene Brennnessel (S.151-152). Naturkost mit Gemüsen, Salaten, sowie mit Vitamin-Zugaben, z.B. Vitaforce (S.160).

-- Kinder bekommen wieder rote Backen und Widerstandskraft
-- teure Präparate sind überflüssig
-- teure Behandlungen von Mangelkrankheiten und Infektionen werden vermieden (S.152)

Karbunkel / Furunkelhäufung / Hämorrhoidenhäufung
Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499).


Katarrhe

Zapfenknospen von Nadelholzarten tagsüber langsam und gründlich kauen
plus: nachts 1 Läppchen mit Speiseöl um den Hals legen, mit Wolltuch umwickeln zum Warmhalten

->> der Katarrh verschwindet in einigen Tagen, der Hustenreiz verschwindet (S.26)
oder: Tannenknospensirup wirkt heilend auf Schleimhäute (S.524).

Kalkmangel beheben (S.65). Massnahmen, um den Kalkmangel zu beheben:
-- Tee aus Kalkpräparaten machen oder Frischpflanzenextrakte einnehmen (S.64)
-- Urtica-Kalk-Präparat, für komplikationslose Schwangerschaft (S.63), für den Fötus (S.64)
-- kalkreiche Nahrung einnehmen, viel Rohkost: geraffelte, rohe Rüebli, Kabissalat, rohes Reformsauerkraut etc.,

nicht: die milchsauren Kalke, sondern Kalkpräparate mit pflanzlichem Kalk, z.B. Brennesselpräparate (S.64)

-- Kieselsäure einnehmen in Pflanzenform: Zinnkraut, Galeopsis/Hohlzahn etc. (S.64)

-- in Berggebieten über 1000m: Lärchenmoos / Usnea kauen (S.137,138).

oder: Einnahme von Kalium jodatum D4 und noch D6, zum Herausschaffen des Schleims, auch bei Bronchial- und Lungenkatarrh (S.498).

oder: bei gleichzeitiger Schleimhautentzündung: Nase regelmässig mit Meersalzwasser spülen: Salzwasser in die Nase ziehen, Nachspülen mit Süsswasser (S.521).

oder: Behandlung mit saurer Molke / saurer Käsemilch (S.558,559)

oder: alle Tropfen und Mittel in Bienenhonig oder mit warmem Bienenhonigwasser schluckweise einnehmen, verstärkt die Wirkung (S.567)

oder: Spitzwegerich fein geschnitten in Salatsossen (S.583)

Katarrhe: Anfälligkeit
Nase regelmässig mit Meersalzwasser spülen: Salzwasser in die Nase ziehen, Nachspülen mit Süsswasser (S.521)

oder: regelmässig Trocomare verwenden: Meersalz und 8 verschiedene antibiotische Frischpflanzen (S.596).

Katarrhe: Rachenkatarrh
Behandlung mit Gajakharz / Guaiacum officinale: homöopathisches Guaiacum D1 alle 1-2 Stunden 5 Tropfen D1 auf etwas Zucker, bringt den "starken Rachenkatarrh in ganz kurzer Zeit zum Verschwinden", erste Besserung nach 2-3maliger Einnahme (S.497).

Keuchhusten
Behandlung mit Kaktusschildlaus / Coccus cacti (S.496)
oder: Rettichsirup aus Schwarzem Rettich
oder: rohe Rettichessenz: 10 Tropfen auf 1 Glas Wasser, süssen mit Bienenhonig, schluckweise trinken (S.521).

Keuchhusten: Abwenden im Anfangsstadium
Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna D4 (S.495).  Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496).

Kieferhöhleneiterung
Die Entzündung kommt meist von der Nase her nach einem Schnupfen, Angina, Grippe, Scharlach oder Zahninfektion. Folge: Sekretstauungen und Blutstauungen. Der blockierte Abfluss äussert sich in Eiterbildung in Kiefer- oder Stirnhöhle:

-- meist einseitiger Schnupfen mit viel Eiter
-- oft klopfender, pulsierender Spontanschmerz in Oberkiefer oder Stirn
-- aber auch nur Heiserkeit mit Schnupfen möglich (S.119).

Behandlung: Naturmittel und Ableitung der Giftstoffe:
-- Zwiebelwickel
-- homöopathische Behandlung mit Hepar sulf. D4 und Cinnabaris D4
-- Ausspühlung nach der Heilung ist nicht nötig
-- wenn chronisch: heisse Kompressen und Bäder lindern den Schmerz (S.119).

Kindergichter/Gichter/Fraisen/vom Volksmund "Krämpfe" genannt
-- Unkraut Hühnerdarm/Vogelmiere/Stellaria media auf fast allen Äckern bis zur Frostzeit sammeln
-- Tee aus frischem oder getrocknetem Kraut, + Hühnerdarmkraut, stärkt Herz
->> Kindergichter kommt nie mehr (S.49).

Kinderlähmung / Poliomyelitis
kurze Krankheit von 2-3 Wochen, durch Erreger, die starke Gifte ausscheiden und in Konzentration Nervenzellen zerstören, manchmal Lähmungen verursachen als Spätfolgen (S.91). Kinderlähmung kommt besonders an heissen, drückenden Sommertagen vor und häuft sich folglich im Sommer. In den Tropen kommt Kinderlähmung das ganze Jahr hindurch vor. Viele Kinder sind Virenträger, die aber genug Immunstoffe haben und nicht erkranken. Bei Naturvölkern ist Kinderlähmung selten. Die "Zivilisation" schadet dem Immunsystem und so erhöht sich die Anfälligkeit für Kinderlähmung, v.a. durch schlechte Ernährung, Verweichlichung und überhitzte Räume etc. (S.92).

Die ersten Symptome: grippeähnliche, übermässige Müdigkeit, Kopfweh, Schwere in den Gliedern, Erbrechen, Appetitlosigkeit u.a. Auch wenn es eine andere Krankheit ist, so ist Schwitzen immer gut. Das Schwitzen lindert den weiteren Erkrankungsprozess (S.92). Entscheidend ist die schnelle Behandlung, um Nervenzellenzerstörungen zu vermeiden. Tagelanges Zuwarten kann den Tod zur Folge haben (S.91). Bei beginnender Kinderlähmung:

Schlenzbad / Überwärmungsbad in Kombination mit Frischhormonbehandlung (S.545).

Bei Infektion muss sofort entgiftet und ausgeschieden werden, so kommt man ohne grossen Schaden durch (S.93). Bei ersten Symptomen muss sofort ausgiebiges Schwitzen eingeleitet werden: durch Schwitzkasten, im Schwitzbad, in der Sauna, in Überwärmungs- oder Schlenzbädern, oder durch andauernde Wickel. So sind möglicherweise sogar Lähmungen vermeidbar (S.91).

Unterstützende Heilmittel gegen Kinderlähmung:
-- Gelsemium, Urtica-Kalkpräparat, gegen Schlechtsein Nux vomica D4
-- Ernährung: Organe nicht überlasten: Fruchtsaftdiät, Nieren- und Darmtätigkeit unterstützen (S.92).

Kinderlähmung / Poliomyelitis: Vorbeugende Massnahmen
natürliche Lebensweise, viel Licht, Luft und Sonne, gesunde Betätigung, keine Verweichlichungen, im Sommer den Hals von Kinder mit Molkekonzentrat auspinseln, weil der Erreger wohl durch den Nasen-Rachen-Raum eintritt (S.93).

Knocheneiterung - alter Knochenfrass
Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis (S.506), hat langsame aber sichere Wirkung (S.505).

Knochenhautentzündung
entsteht aus vernachlässigter Infektion. Behandlung: Baunscheidtableitung: der innere Brand wird nach aussen gezogen und die Ursache der Schmerzen weggeführt (S.429).

oder:
Behandlung mit Wallwurz / Symphytum officinale: beschleunigt bei Brüchen und Knochenverletzungen die Bildung von Epithel und neuer Knochenzellen (S.478) durch Schleimstoffe in den Blättern und Wurzeln (S.479). Anwendung der Wallwurztinktur, leicht einreiben (S.479)

plus: nach dem Einreiben Lehmwickel auf die schmerzenden Stellen legen

oder: frische Blätterpackungen auflegen mit Wallwurz-, Kohl-, Riesenampfer- oder Goldrutenblättern (S.479).

Knochenhautverletzungen
Behandlung mit Wallwurz / Symphytum officinale: beschleunigt bei Brüchen und Knochenverletzungen die Bildung von Epithel und neuer Knochenzellen (S.478) durch Schleimstoffe in den Blättern und Wurzeln, "hervorragend". Anwenden der Wallwurztinktur, leicht einreiben (S.479)

plus: nach dem Einreiben Lehmwickel auf die schmerzenden Stellen legen

oder: frische Blätterpackungen auflegen mit Wallwurz-, Kohl-, Riesenampfer- oder Goldrutenblättern (S.479).

Kopf: Blutandrang im
Schafgarbe (Millefolium) (S.61)


Kopfschmerzen

[können auch durch Amalgam begünstigt sein].

Kopfweh ist eine Symptomkrankheit. Schmerzmittel nützen nur gegen den Schmerz, nicht gegen die Ursache (S.102). Ein giftfreies Kopfwehmittel ist z.B. Petadolor aus Pestwurz (S.103). Allgemein können den Schmerz ableitende Methoden helfen:

-- warme Duschen im Nacken die Wirbelsäule abwärts
-- Einmassieren von Toxeucal-Einreibeöl
-- Zwiebel- oder Meerrettichwickel am Nacken
-- Kohlblätterauflagen (S.103)

oder: Riesenampfer / Rumex alpinus über Nacht auf dem Nacken gequetscht auflegen (S.439).

oder: Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna:  Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496), gegen Gehirnvergiftung (S.495).

oder: Plinius empfiehlt Basilikumtee bei Kopfweh. Basilikum mit Wirkstoffen Rhymol, Eugenol und Kampfer (S.512).

oder: Knoblauchwickel oder Zwiebelwickel im Nacken, mildert oder beseitigt die Schmerzen (S.515).
oder: fein geschnittene Zwiebeln in einem Gazetüchlein auf den Nacken legen (S.517).

oder: Meerrettichwickel wirken gegen Kopfweh (S.519), wirkt regenerierend durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519).

oder: Kuhnebäder: Reiztherapie, um Wärme in den Unterleib zu ziehen: Badebürste mit Stiel mit Lappen umwickeln, ins kalte Wasser tauchen und die Sexualorganregionen umfahren (S.545), 5-15 Min. so, oft sind 5 Minuten schon genug (S.546).

Kopfweh durch falsche Ernährung und Darmfaulheit / Verstopfung
ist eine der häufigsten Kopfweharten:
-- Fäulnisprozesse entwickeln Gase
-- die Gase kommen über das Pfortadersystem in die Leber
-- die Gase gelangen von der Leber ins Blut
-- die Gifte erreichen die Nervenzellen und v.a. die Gehirnzellen und lösen Abwehrreaktionen in den Zellen aus, was sich in Schmerz äussert (S.102).

Weitere Ursachen von Kopfschmerzen können sein:
-- Unterleibsleiden
-- Unterleibsbeschwerden (S.102)

->> Abhilfe durch warme Duschen auf dem Bauch u.a. (S.103).

Behandlung:
Pestwurz / Petasites als Schmerztablette Petadolor, oft völlige Heilung  (S.468) durch Lösen innerer Verkrampfungen. Bei 90 % der Patienten Wirkung in 1-3 Tagen, nur bei 10 % keine oder nur schwache Wirkung (S.469).

Kopfweh durch Verstopfung
Kopfweh kann von Verstopfung verursacht sein. Darmgifte, die durch Verstopfung entstehen, steigen auf und verursachen das Kopfweh. Massnahme: Darmtätigkeit anregen statt Kopfwehtabletten schlucken. Die Schulmedizin verschreibt Tabletten gegen Kopfweh und gegen die Verstopfung. Folgen nach 25 Jahren: Darmkrebs (S.58).

Kopfweh durch Überarbeitung
Ein Manko an Nervenkräften löst Kopfschmerzen aus (S.102).

Behandlung:
-- Stützung der Nervenzellen mit biochemischen Nährsalzen, was den Schmerz bis zur Schmerzlosigkeit mildert (S.102)

-- homöopatische Mittel Sanguinaria/Kanadische Blutwurzel und andere homöopatische Mittel sind hervorragende Zellnährstoffe (S.103).

Kopfweh über den Augen
Kohlblattauflagen (S.554).

Kopfweh am Hinterkopf
Kopfmassage zum Lösen der Spannungen
-- Ableitungen durch kaltes Wasser
-- Reibesitzbad von Kuhne
-- Bürstenabreibungen, Luftbäder, kalte Duschen, Ableitung des Bluts aus dem Kopf (S.255)
-- Barfusslaufen im Schnee, Sauna im Schnee, Bad im kühlen Bach (S.256).

Kopfweh: Krampf-Kopfweh: z.B. Migräne und Föhnkopfweh
-- homöopatische Mittel wirken bei Migräne-Kopfweh hervorragend, z.B. Sanguinaria/Kanadische Blutwurzel (S.103)
-- Schulmedizinische Schmerz- und Krampfstillmittel machen süchtig und haben Nebenwirkungen (SS.251).

Behandlung:
-- Massage
-- Petadolor: Pestwurz / Petasites officinalis, ohne Nebenwirkungen
oder: Einreiben mit Arnika-Blütentinktur

plus: unterstützend für vegetative Nerven: Kalium phos D6 (S.251).

-- gegen Kopfschmerzen (S.456), Migräne (S.458): Behandlung mit Gingko-Tinktur: normale Dosis 3mal täglich 15-20 Tropfen, mehrere Wochen lang einnehmen (S.456).

Kopfweh durch zerebrale/das Hirn betreffende Mangeldurchblutung
-- Behandlung mit Petadolor aus Pestwurz
-- Behandlung mit Ginkgo biloba / Tempelbaum (S.103)

->> fördern die Hirndurchblutung (S.103). Eiweissarmes und vitalstoffreiches Essen sichert den Erfolg (S.456).

Kopfweh durch Verschiebung der Wirbelsäule: durch Überbelastung. Behandlung durch Chiropraktiker
-- Kopfweh durch zu tiefen Blutdruck
-- Kopfweh durch Blutkrankheiten
-- Kopfweh durch Nierenentzündungen (S.102)

-- Kopfweh durch Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390)

-- Kopfweh durch Amalgam-Füllungen: ersetzen durch Goldfüllungen (S.391).

Kopfschmerzen: Wiederkehrende
Zwiebelwickel oder Meerrettichwickel auflegen auf Nacken, Waden oder Fusssohlen, so die Kopfschmerzen "ableiten"

Betäubung mit Schmerzmedikamenten ist nur Übergangsmassnahme ohne Ursachenforschung (S.39).

Kopfschmerzen: Scheitelbein-Kopfschmerzen bei geistiger Überanstrengung (S.61)
-- Johannisöl
-- Frischpflanzenextrakt aus den Johannisblüten und Johannisknospen (S.60).

Kopfschmerzen mit leichtem Schwindel
Behandlung mit Mistel (S.461), pflegt die Adern. Normale Dosis: 3-5mal täglich 5-10 Tropfen (S.463).

Kopf- und Halsschmerzen
Heilzwiebelwickel aus gequetschten Blättern um Hals wickeln (S.49).
-- ableiten mit Kräuterfussbad mit Quendel, wildem Thymian, Wacholdernadeln, aromatischen Kräutern
-- nach dem Fussbad Füsse einölen mit Hautfunktions- oder Fussöl, einmassieren, Juniperosan, auch nur Johannisöl oder Olivenöl möglich, auch nur einmal pro Woche lohnt schon (S.423).

Körpergeruch: Unangenehmer
Tomatensaft einnehmen (S.615).

Krämpfe / Spasmen
Einfache Krämpfe werden unterteilt in
-- klonische Krämpfe: rasch aufeinanderfolgende Muskelzuckungen
-- tonisch Krämpfe: lang andauernde Zusammenziehung / Kontraktion (S.250).

Behandlung:
heisse Heublumen- und Kamillenwickel
oder: heisse Dauerduschen, an heissen Sommertagen auch kaltes Wasser wirksam (S.250).

Krämpfe: tonischer Krampf in der Aftergegend
bei Überarbeitung, sehr schmerzhaft (S.250). Behandlung mit heisser Dusche 1-2 Minuten (S.251).

Krämpfe: Periodenkrämpfe
-- schulmedizinische Schmerz- und Krampfstillmittel machen süchtig
-- Petadolor: Pestwurz / Petasites officinalis, ohne Nebenwirkungen
oder Einreiben mit Arnika-Blütentinktur

plus: Unterstützend für vegetative Nerven: Kalium phos. D6 (S.251).

Krampfadern: siehe Frauenkrankheiten: Venenentzündungen

Krämpfe: Krampf-Kopfweh: z.B. Migräne und Föhnkopfweh
Schulmedizinische Schmerz- und Krampfstillmittel machen süchtig und haben Nebenwirkungen. Behandlung:
-- Massage
-- Petadolor: Pestwurz / Petasites officinalis, ohne Nebenwirkungen
oder: Einreiben mit Arnika-Blütentinktur

plus: unterstützend für vegetative Nerven: Kalium phos D6 (S.251).


Krebs

Buch von Dr. Vogel: "Krebs, Schicksal oder Zivilisationskrankheit" (S.379). Ursachen von Krebs:
Krebs ist meist eine Leberschwäche, kombiniert mit Vitamin-C-Mangel  (S.379,489) und mit mangelndem Zellstoffwechsel (S.379). Krebszellen sind sauerstoffarme Zellen (S.719). Krebs ist eine chronische Erkrankung des gesamten Organismus (S.383).

-- Krebs entsteht bei geschwächtem Lymphsystem und ungenügender Leberfunktion (S.160)
-- Krebs entsteht durch dauernden Kummer und Sorgen, die die Lebertätigkeit und die endokrinen Drüsen sehr einschränken können, wodurch die Zellen unterversorgt bleiben (S.368)

-- Krebs entsteht, wenn Körperzellen über lange Zeit ungenügende Mengen oder ungenügende Qualität an Nährstoffen/Zellstoffen erhalten,  (S.163,355), z.B. durch jahrelangen Konsum gesättigter Fettsäuren in tierischen Fetten oder heiss raffinierten Fetten und Ölen, sauerstoffarmen Verbindungen, die zudem noch einen hohen Schmelzpunkt haben und dem Körper viel Energie abverlangen (S.653).

So muss die Zelle Notlösungen suchen und produziert Riesenzellen / Krebszellen durch Zellversagen (S.163,355), also z.B. durch raffinierte Nahrungsmittel (S.368). Die Zelle stellt ihre normalen Funktionen ein, wird asozial und spielt "verrückt" (S.786).

Zudem:
-- Verhütungs-Pillen können ebenso krebsfördernd wirken (S.69)
-- Radioaktivität (S.368), Radioaktivität in Lebensmitteln, in der Milch und im Wasser (S.372)
-- krebserregende chemische Substanzen im Trinkwasser, Bleibenzin und Rohölverbrauchabgase (S.371)

-- Spritzmittel mit DDT (S.371)
-- alle Übertreibungen bei Tätigkeit und Genuss (S.368)

-- Tabakkonsum: Reizstoffe im Teer: "Phenole", wobei die Veranlagung entscheidend ist (S.369), Folgen: Lippenkrebs, Zungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Bronchialkrebs, Lungenkrebs (S.369), v.a. bei Rauchern und Teerarbeitern [auf Baustellen] (S.370) [auch Autofahrer, die auf Teer fahren?]

-- geräuchertes Fleisch (S.372).

Die Zellen werden zu egoistischen Krebszellen, die alles vernichten, was sich ihnen in den Weg stellt. Die Zelle ist "entartet" (S.355).

Mögliche Zellschädigungen:
-- erbliche Faktoren: sorgfältige Lebensweise kann Krebs vermeiden

-- Zivilisationskost: schädigt auf die Dauer die Zellen stark. V.a. gefährlich sind: Eiweissüberfütterung, tierische Fette und wenig ungesättigte Fettsäuren, fehlende Mineralstoffe, Avitaminosen, Mangel an Vitalstoffen, chronische Verstopfung, ständige Gärung im Darm als Folge einer Dysbakterie, Sauerstoffmangel durch Büroarbeit (S.356), giftige Gase und Radioaktivität, chemische Zusätze in der Nahrung (S.357) wie z.B. Farbstoffe bei einer Cassata oder bei gefärbtem und aromatisiertem Eis (S.373)

-- chemische Medikamente, v.a. Teerderivate, Tablettensucht, v.a. die Elemente Blei, Arsen und Kupfer (S.357)

-- Verkrampfung und Verhärtungen im Körper, z.B. besonders gefährdete Punkte sind Narben und Warzen, Sorgen und Ärger (S.357), die die Leber beeinträchtigen und den Körper für Krebs anfällig machen (S.358)

-- langer seelischer Druck vergiftet den ganzen Körper, kann die Zellen stark schädigen, wird oft nicht ernst genommen (S.358).

Die Schulmedizin behauptete, Krebs sei eine Viruskrankheit, eine Allgemeinerkrankung, und behauptete sogar die Übertragbarkeit (S.359), weil Ehepartner von an Krebs Verstorbenen später oft auch Krebs bekommen, weil sie die gleichen Lebensgewohnheiten haben (S.362).

Krebs ist gemäss Dr.Vogel ein "Zusammenspielen von vielen Ursachen". Die eigentliche genaue Ursache bliebt unbekannt. Vorsorgeuntersuchungen wiegen die Menschen in falscher Sicherheit [und bringen nur den Ärzten Geld ins Portemonnaie] (S.359).

Bei Auftreten des Krebs ist die Schulmedizin machtlos, und die Naturmedizin hat auch keine Mittel. Alle Forschung ist vergeblich (S.360) [und die Forschungslabors füllen sich mit Steuergelder ihre Taschen].

Naturmittel können Schmerzen beseitigen, das Wachstum einer Geschwulst stoppen, die Blutwerte verbessern, aber eine restlose Heilung können die Medikamente nicht bewirken (S.361).

Zudem besteht der starke Verdacht, dass die Spaltprodukte der Krebszellen zu neuen Krebszellen im ganzen Körper führen, = Metastasen (S.362).

Wenn alle Faktoren erfüllt sind, kann zu 100 % eine Schädigung auftreten und Krebs die Folge sein. Die Schulmedizin operiert Krebsgeschwüre weg. Strahlenbehandlungen schädigen mehr, als sie nützen, weil damit auch gesunde Zellen geschädigt werden. Hormonbehandlungen schädigen ebenfalls gesunde Zellen (S.358). "Krebsspezialisten" haben bei schweren Fällen Erfolg, bei leicht aussehenden Fällen kommt es oft zum tödlichen Verlauf. Die Heilung geschieht eher zufällig (S.363).

Krebsfälle unter Vegetariern
(S.364): negative Einflüsse sind: zu viel tierische Eiweisse, Spritzmittel, Farben, Aromen und chemische Zusätze, zu wenig frische Luft und Bewegung, zu wenig Ruhe und stetige Spannung ohne seelisches Gleichgewicht. Dies führt zur Zellreizung (S.365).

Krebs: Anfälligkeit
Vitamin-E-Mangel mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), schlechtere Drüsenfunktionen und Organfunktionen (S.606), dadurch Anfälligkeit gegen Krebs (S.562).

Krebs: Behandlung
Betroffene brauchen besonderen Schutz und natürliche Antibiotika (S.135), die Förderung der natürlichen Widerstandsfähigkeit des Körpers (S.136):

-- Leber anregen, denn sie ist der Giftfilter, der optimiert werden muss
-- Darmflora normalisieren
-- genug Sauerstoff zuführen
-- vollwertige Ernährung, viel Rohkost, Naturreis, milchsaure Produkte (S.383)

-- viel ungesättigte Fettsäuren einnehmen (S.656), in nicht raffinierten Ölen (S.653): Sonnenblumenöl, Olivenöl, Mohnöl, Leinöl, auch in Ölfrüchten (S.654), in frischen Baumsamenprodukten, in Sonnenblumenkernen, besonders in Sesamsamen mit bis zu 43 % hochungesättigten Fettsäuren und  Mineralstoffen und Eiweisskörpern (S.655).

Tiefer Schmelzpunkt, leichte Verdauung (S.653), verbinden sich leicht mit Mineralstoffen, Eiweissstoffen, Sauerstoff, gewähren dadurch einen vollständigen Zellstoffwechsel (S.654). Die hochungesättigten Fettsäuren optimieren den Sauerstofftransport zu den Zellen, optimieren den Stoffwechsel und die Entschlackung der Zellen (S.662).

-- Saftkuren/Saftfasten kontrolliert anwenden (S.786) durch einen biologischen Arzt, Herz, Blutdruck und andere Gefahrenpotentiale müssen immer überprüft werden (S.787), Körperreserven sind erforderlich. Saftkur z.B. mit Dr.Vogels Gemüsesaftmischung mit 30 % Rüeblisaft, 60 % Randensaft und 10 % Kabissaft (S.786), oder Traubensaftkuren heilen auch bei schwierigen Krebsfällen, Erneuerung der Körpersäfte (S.787),

eventuell ebenso: Grapefruitsaft (S.787). Der Körper holt sich durch den basenüberschüssigen Saft seine Aminosäuren [Eiweissbestandteile] eher aus den Krebszellen als aus den gesunden Zellen. Das Krebsgewebe wird so quasi eingeschmolzen und absorbiert (S.797), auch bei hoffnungslosen Fällen:

"Ob es sich bei einer solchen Kur um Frucht- oder Gemüsesäfte handelt, stets wird der Körper durch sie gezwungen, sich seine Aminosäuren von irgendwoher zu beschaffen. Nach Erfahrung holt er sich diese eher aus den Krebszellen als aus den noch gesunden Zellen. Das kann unter Umständen zur Folge haben, dass bei einer längeren, eiweissfreien Diät von drei, womöglich sogar vier Wochen Dauer Krebsgewebe eingeschmolzen und damit also absorbiert werden kann (S.797) [...] Dies hat oft schon zu überraschenden Erfolgen geführt." (S.798)

plus: unterstützt mit germaniumhaltigen Pflanzen wie Pestwurz, Mistel, Knoblauch, Meerrettich, Wilder Schwarzwurzel / Symphytum / Wallwurz u.a. (S.798).

-- Einnahme von Meerrettich, Brunnenkresse, Gartenkresse, Kapuzinerkresse, Bergbrunnenkresse (S.136), Lärchenmoos / Usnea in Berggebieten (S.137)

-- Brunnenkresse, Gartenkresse und Kapuzinerkresse in Salaten, belegten Broten, Gemüsen und Suppen, nie mitkochen, sondern am Ende dazugeben, weil sonst die Vitalstoffe zerstört werden (S.138)

-- Würzsalz Trocomare, das Kresse enthält, benutzen (S.137)
-- Meerrettich fein raffeln, im Rüeblisaft einnehmen (S.138)
-- Sesamsamen oder Sesamöl einnehmen, Wirkung durch Mineralien, hochwertige Eiweissstoffe, hochungesättigte Fettsäuren, Vitamin E (S.662).

-- Umstellung der Lebensgewohnheiten
-- psychische Stützung der Betroffenen (S.358).
-- bei Leberkrebs ist nur eine Stabilisierung möglich, und das nur dann, wenn keine anderen schädlichen Faktoren vorhanden sind, Heilung bei Leberkrebs ist Ausnahme (S.377).

Krebs: Krebs-Heilmittel
Rohgemüse wirkt "Wunder" (S.587), keine Milch (S.588)

oder: Petasites officinalis / Pestwurz: löst Verkrampfungen in den Zellen, vermindert die Schmerzempfindlichkeit, ist eine giftfreie Pflanze ohne Nebenwirkungen, kann bei gleichzeitiger Lebensumstellungen grosse Heilerfolge erzielen (S.378). Bei Krebspatienten Wirkung nach ca. 3 Tagen, dann aber stärkere Wirkung als Morphium, was die Schmerzen anbetrifft (S.469).

Stärkstes Pestwurzmittel ist Petaforce. Diese Kapsel zeigt seit Jahren Erfolge, auch gegen Metastasen, die sich schon im ganzen Körper gebildet haben oder bei Krebsschmerzen, wo Morphium versagt (S.471), ohne jede Nebenwirkungen. Die Wendung zur Besserung ist ab dem 3.Tag bemerkbar mit Besserung des Allgemeinbefindens und der Abnahme der Schmerzempfindlichkeit, sogar einige Erfolge bei Leberkrebs (S.472).

Mistel / Viscum album: verbessert Zellstoffwechsel bei Krebs und Arthritis, in Tropfen oder Ampullen einnehmen (S.379), pflegt die Adern. Normale Dosis: 3-5mal täglich 5-10 Tropfen (S.463).

nach erfolgloser Bestrahlung wirkt noch Petasites / Pestwurz und Viscum album / Mistel, oder ein Kombinationspräparat Pestwurz/Mistel

plus: viel Frucht- und Gemüsesäfte + gesunde Ernährung

->> immer noch Erfolge möglich, auf alle Fälle in Sachen Schmerzempfindlichkeit (S.468).

Weizenkeimöl einnehmen, mit hochungesättigten Fettsäuren und Vitamin E (S.562,563), wichtiger Faktor zum Aufbau und zum Erhalt von Körperzellen (S.562).

Schöllkraut / Chelidonium: regt die Leber an (S.379).

Echinacea / Sonnenhut: gegen entzündliche Zustände (S.379).

Wallwurz / Symphytum officinale: lindert bei Magen- und Darmkrebs "vorzüglich" (S.379).

Molkekonzentrat in Wasser gelöst einnehmen, ist "vorzüglich geeignet" zur Krebsdiät (S.562).  Milchsäurepräparate: Milchsäure kann Krebs eindämmen: Molkekonzentrat, Sauerkrautwasser, Gemüsesäfte (S.379), rohes Sauerkraut (S.562).

Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis, , wirkt gegen Krebs (S.506).

Auflagen mit gequetschten Kohlblättern im Wechsel mit Lehmauflagen, "kann sehr gut wirken", eventuell zuerst mit grösseren Schmerzen, "hervorragende Erfolge" (S.552).

Krebs: Vorsorge gegen Krebs
-- zusatzfreie Ernährung nur bei biologischer Selbstversorgung (S.365), viel Rohkost, Naturreis, milchsaure Produkte, Darmflora normalisieren (S.383)
-- psychische Gesundheit gleich wichtig ansehen wie die zusatzfreie Ernährung (S.366)
-- Spaziergänge machen und früh zu Bett gehen (S.366), genug Sauerstoff (S.383)

-- aussortieren: Nikotin, chemische Medikamente, Farben und Aromen in der Nahrung und in Getränken, langandauernde Übermüdung, seelische Überbelastung, Ärger, dauernde Niedergeschlagenheit, keine radioaktive Behandlungen bei Rheumatikern oder Arthritikern (S.363)

-- Ehepartner von an Krebs Verstorbenen sind seelisch schwerstens belastet und in höchster Krebsgefahr, wenn er dieselben Lebensgewohnheiten hat (S.364)

oder: Schlenzbäder (S.541-542) mit 4-5°C über der Körpertemperatur. So regenerieren aufgeschwemmte Gewebe, Tumorgewebe verringert sich, bei längerer Anwendung Tumorauflösung. 1 Dauer- oder Schlenzbad pro Woche (S.542)

oder: Molkekonzentrat in Wasser verdünnt regelmässig einnehmen (S.562)
ebenso: rohes Sauerkraut einnehmen (S.562).

Krebs: 7 Gesundheitsregeln zur Krebsverhütung
1. seelische Verkrampfungen vermeiden, tapfer eingreifen, um Sorgen zu beseitigen, Leitsatz: "Freue dich gesund" (S.374)

2. Ernährung: keine Zusatzstoffe, basischer Überschuss, genug Mineralstoffe, genug ungesättigte Fettsäuren, keine Überfütterung, keine Verstopfung (S.374)

3. keine chemischen Medikamente, v.a. keine Medikamente auf Teerbasis, kein Nikotin (S.375)
4. genug Bewegung, Wandern (S.375)

5. den Körper nie überlasten und immer Leberpflege treiben (S.375), denn solange die Leber gut arbeitet, kann eine krebsartige Zellentartung nicht stattfinden (S.376)

6. schädliche Strahlen vermeiden: Radium-, Röntgen- und Radioaktivität meiden. Vulkanische Gegenden mit starker Radioaktivität können bei veranlagten Menschen Krebs auslösen, z.B. bei Frauen nach Bädern und Schlammpackungen in vulkanischen, heissen Quellen (S.376)

7. jahrelange Überlastung oder Unterbelastung des Drüsenapparates durch die Psyche kann Reizzustände verursachen und die Zellen schädigen (S.376). Ein harmonisches Eheleben ist Grundvoraussetzung für Gesundheit (S.377).

Krebs: Brustkrebs bei Frauen
Die Lymphgefässe und Lymphknoten werden jeweils alle mit entfernt, um das Ausbreiten von Krebszellen im Lymphsystem und Lymphkrebs zu verhindern (S.157).

Krebs: Drüsentumore
Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure (S.502).

Krebs: Hautkrebs
betupfen mit Molkekonzentrat, auch die Wunden nach Herausschneiden von Hautstellen. Erfolge sind von Dr.Kuhl bestätigt (S.561).

Krebs: Lymphkrebs / Lymphogranulom / Lymphogranulomatose
Lymphkrebs entsteht, wenn Krebszellen in der Lymphe nicht vernichtet werden und von den Lymphknoten aus weiter wuchern können (S.157):

-- bösartige Krankheit des Lymphsystems, 1832 von Thomas Hodgkin erstmals beschrieben
-- zuerst Fieber, ist aber keine Infektionskrankheit, wird von Forschern z.T. als Krebs definiert, mit Röntgenstrahlen und Kobaltbombe behandelt, aber ohne langfristige Heilung

-- Operation: Entfernung einzelner betroffener Lymphknoten
-- Umstellung der Ernährung auf Naturnahrung mit viel Rohkost, Quark und Meerrettich, Naturreis, und gegen die auftretende Blutarmut je 1dl Karotten- und Randensaft (S.161)

plus: Tee aus Brennnesseln, blühendem Hafer und Alfalva
plus: Petasitespräparate in Verbindung mit Hohlzahn / Galeopsis wirkt oft gut (S.161).

Kreislauf-Pflege
gegen den körperlichen Zerfall, gegen Degenerierung, gegen Gehirnversagen
gegen Verlust der Elastizität der Arterien, gegen Verkalkung (S.165):

-- Atmung an frischer Luft fördern, Bewegungssport betreiben
-- alle Rohstoffe einnehmen, die die Zellen brauchen, um die Körperzellen optimal arbeiten zu lassen (S.163)

plus: zur Vorbeugung gegen Venenstauungen: Pflege des Venensystems zum Abtransport der Zellschlacken / Abfallstoffe der Zellen (S.164)

oder: in Meerwasser baden und frische Meeresluft geniessen, ist würzig, jodhaltig, reinigt und anregend für Atmungsorgane, innere Drüsen, Zellstoffwechsel und innere Drüsen (S.535-536).

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Kreislaufschwäche
Arnika wirkt anregend (S.63)
oder: 1mal wöchentlich ein Schlenzbad / Überwärmungsbad (S.544)
oder: bei Kreislaufstörungen: Kirschen essen mit viel leicht aufnehmbarem Vitamin-B2-Gehalt (S.628).

Kreuzschmerzen
Behandlung:
wärmendes Einreibeöl, abwechslungsweise auch Symphosan

plus: abends feuchtheisse Heublumen - oder Kamillensäcklein auf schmerzenden Stellen auflegen
wenn keine Besserung eintritt, Arzt aufsuchen (S.431).

Bei wiederkehrendem Auftreten muss die Grundursache gefunden werden. Möglich sind
Nierenleiden, wenn der Schmerz etwas höher liegt
Prostataleiden oder Blasenleiden, wenn der Schmerz etwas weiter unten liegt

oder: Abnützung, Arthritis deformans
oder: wenn die Lage der Gebärmutter sich verändert
oder: Muskelrheuma
oder: ein oben beginnender Ischias (S.431).

Kropf: siehe Schilddrüse: Überfunktion



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L


Leberstörungen

Die Leber wird geschädigt
-- durch "Zivilisationsnahrung" (S.316)
-- durch gesättigte Fettsäuren wie Fleischfett oder industrielle Salatöle oder Bratenöle (S.321)
-- durch Wurminfektionen, die z.T. durch verwurmte Jauche verbreitet werden (S.316)
-- durch andauerndes zu starkes Würzen

-- durch  dauernde Spannungen und Angst (S.320), durch Ärger, Kummer, Verdruss, Enttäuschung, wenn z.B. sogar die Diätnahrung nicht mehr vertragen wird (S.712)

-- durch Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390).

Die Leber meldet Störungen erst sehr spät. Symptome sind
-- gelblich gefärbte Augen, wenn der Gallenfarbstoff auch im Blut ist, z.B. in Indien (S.323)
-- Abneigung gegenüber fettgebackenen Speisen wie Rösti
-- Abneigung gegenüber Früchten wegen Fruchtsäure
-- Juckreiz am ganzen Körper (S.317)

-- unstillbares Durstgefühl (S.317), kann aber auch Bauchspeicheldrüsenschaden oder Diabetes sein
-- Dauerdepression (S.318)
-- kann auch durch Ausscheidungen von Würmern verursacht sein (S.558).

Der Körper hat weniger Abwehrkräfte und weniger Immunstoffe und braucht natürliche Antibiotika als Mittel (S.134) und besonderen Schutz der Leber (S.135).

Behandlung:
-- Fruchtzucker kann die Leber noch ertragen, also Weinbeeren, Korinthen, Rosinen (S.141), Beeren schützen die Leber, Heidelbeeren wirken "ausgezeichnet" (S.624), ansonsten alle Früchte aussortieren (S.630), aussortieren: Steinobst, Birnen und andere Obstarten, die dann meist Störungen hervorrufen (S.624)

-- unverfälschte Naturkost erhält die Leber (S.316)
-- Mandelöl ist für Leberkranke empfehlenswert, ebenso Mandelpüree (S.633)
-- Sesamsamen und Sesamöl sind bei Leberleiden gut verträglich (S.662)
-- Baumnüsse einnehmen, wenn kein Fett vertragen wird (S.664)
-- Randensaft einnehmen mit Betainen als Wirkstoff, regt Leberzellentätigkeit an, regeneriert die Leber und Gallenwege (S.614)

-- Heidelbeersaft, Brombeersaft und schwarzer Johannisbeersaft, allgemein Beerensäfte im Winter und Frühling (S.626)

oder: gegen Magen- und Leberleiden: homöopathisches Solanosan + Petasites: rasche Schmerzbefreiung, Schlafnormalisierung, Appetitnormalisierung, Gewichtszunahme (S.651).

Leberstörung bei Bauchschmerzen nach Süssigkeitskonsum und bei fettgebackenen Speisen:
Kleine Mengen von Rettich einnehmen, grosse Mengen schaden

oder: 1/2 - 1 Teelöffel Rettichsaft (Schwarzer Rettich) täglich einnehmen, nicht mehr
oder: rohen Karottensaft aus gelben Rüben einnehmen
oder: fein geraffelte Karotten einnehmen

eventuell: 1-2 Tage Rüebli-Diät (S.33)

und unterstützend zur Rüebli-Diät: bittere Salate aus Chicoré/Brüsseler, Löwenzahn oder bitteren Kräutern (S.33)

Aussortieren: Fette, fettgebackene Speisen, Süssigkeiten, Früchte, Fruchtsäfte. Das Gallebrechen hört mit diesen Massnahmen bald auf (S.33).

Behandlung:
Buch von Dr.Vogel: "Die Leber als Regulator der Gesundheit" (S.323). Eine kranke Leber kann nur geschont werden, um zu gesunden (S.315). Ohne Kenntnisse über Ernährung ist eine Leberheilung unmöglich. Nach einer Heilung ist die Leber empfindlicher als vorher (S.320).

-- aussortieren:
Früchte, Süssigkeiten, Essig (S.34), alles Fettgebackene (S.320), Rösti, in Fett gebratenes Fleisch, Butter zum Braten oder Kochen (S.321), keine erhitzten Fette, keine gesättigten Fettsäuren (S.320), scharfe Gewürze wie Pfeffer, Muskatnuss etc. (S.323)

-- einsortieren:
wenig ungesättigte Fettsäuren (S.320), also kalt geschleudertes Öl (S.321), unraffinierte Öle einnehmen (S.659), z.B. für Salat: Sonnenblumenöl, Sesamöl, Speiseleinöl etc. (S.321), oder Ölfrüchte im Vollzustand mit den Ballaststoffen einnehmen (S.660), wenn Fleisch, dann gegrilltes mageres Fleisch, nie Schweinefleisch, nie Fleisch, das im eigenen Fett schmoren konnte (S.322).

Fisch nur in absolut frischem Zustand einnehmen, immer grillen oder blau zubereiten, sonst sind Leberschäden durch die Fischgifte möglich (S.322);

Gewürze: sparsam Paprikaschoten  verwenden (S.323), Sesamsamen, z.B. auf Butterbrot, hat hochwertiges Öl, Vit B und Vit E, Pflanzeneiweiss, in Fruchtspeisen, Salaten, Gemüsen möglich, weil fast geschmacklos, ev. gemahlenen Sesamsamen im Müsli, hat reichlich Sonnenkraft aus subtropischem Naturboden (S.325), in Palästina als "Sumsum" gehandelt (S.326).

Die Leber braucht zu ihrer Gesundung

-- gutes Eiweiss (S.321-322), am besten von Milch, aber auch Erbsen, Bohnen und Linsen sind möglich. Am besten ist Quark, immer noch gut auch Milch, Jogurt. Sehr gut ist Soja-Eiweiss, Tradition in China und Indien, wo die Keime im Salat gegessen werden (S.322)

-- oder junge Löwenzahnblättchen vitaminreich (S.582).

Leber: Empfindliche
aussortieren:
fett gebackene Speisen, in schweren Fällen: auch in Öl gebackene Speisen aussortieren
als Fett nur rohe Butter oder Nusso oder etwas rohes Öl

ausserdem aussortieren:
alle Weissmehlprodukte, Weisszuckerprodukte, Konserven (S.591), Fleischbrühen (S.593), süsse Fruchtspeisen, Zitrusfrüchte (S.592), Essig (S.592)

reduzieren:
Steinobst nur in kleinen Mengen einnehme, sonst kommt es zu "Unannehmlichkeiten und Schmerzen",  wenn, dann nicht nüchtern einnehmen, immer gut kauen und einspeicheln, und Säuren wie v.a. Blausäure binden mit Zwieback, Knäckebrot oder Vollkornbrot (S.626)

einsortieren:
roher Rüeblisaft, Weizenkeime, Salate mit Zitronensaft und Molkekonzentrat als Sosse  (S.592), oder auch mit saurem Rahm oder Jogurt angemacht, Küchenkräuter Thymian, Bohnenkraut, Majoran (S.592), am besten Rohsalate, Naturreis als Stärkenahrung, Ganzkornweizen, Hirse, Buchweizen, Kartoffeln nur als Pellkartoffeln (S.593).

Leberdiät
Morgen: 1 Glas Rüeblisaft + 1 Scheibe Toast- oder Knäckebrot mit wenig Butter oder Hefeextrakt + 1 Esslöffel Weizenkeime

Mittag: Gemüsesuppe, Naturreis oder Pellkartoffeln + Chicorée + roher Rüeblisalat oder anderer Frischsalat, v.a. bittere und gedämpfte Gemüse (S.33), Variationen: mit Quark, Zwiebeln, Knoblauch, Tomatenscheiben (S.34)

Nachtessen: Hafer-, Gersten- oder Naturreissuppe + Gemüsebeilagen, Salate mit Sosse aus Zitrone oder Sauermilch, nie mit Essig (S.34)

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

oder:  Brotaufstrich mit Mohn und Honig, oder:  Brotaufstrich mit frisch gemahlenen Sonnenblumenkernen und Honig. Das sind "kräftigste, gesündeste und beste Nahrungsmittel", heilen die Leber (S.660).

Leberschaden: Folgen einer schleppenden Gelbsucht
Holzkohlenpulver einnehmen, am besten Lindenholzkohlenpulver aus zerriebenen Lindenkohlenstücken, mit Milch, denn die Milch hat trotz des Leberschadens mit der Holzkohle gute Wirkung (S.42).

Leberdiät bei Stauungsgelbsucht
(die infektiöse Gelbsucht) (S.330): Hauptziel: Darm frei bekommen und die Galle aus dem Blut entfernen, denn sie greift den Körper an. Schulmedizinische Mittel bringen nichts, unterdrücken nur die Symptome und "vergewaltigen" die Organe, mit schlimmen Folgekrankheiten (S.330). Behandlung:

-- längere Zeit fettgebackene Speisen meiden
-- gründliche Darmreinigung
-- Gallenverflüssiger einnehmen: Chelidonium D4 und Podophyllum D4, oder Boldocynara oder Biocarottin / konzentrierter Rüeblisaft
-- täglich reichlich frischen Karottensaft trinken, mindestens 1 dl
-- Warmduschen auf der Lebergegend oder heisse Kräuterwickel
-- nach der Wärmebehandlung Kohlblätterauflagen und Lehmwickel im täglichen Wechsel

plus: Nierenanregung mit Solidago / Goldrute oder Nephrosolid und Nierentee, oder auch Zinnkraut, Schliessgraswurz, Birkenblätter
oder mild wirkend auch Hagebuttentee (S.330)

->> Heilung bereits nach 14 Tagen möglich (S.331).

Ausheilen der Gelbsucht  (S.330) / Nachkur (S.331)
Schondiät längere Zeit weiterführen, auch die Wasserbehandlungen und Wickel, denn das Ausheilen braucht "eine gewisse Zeit", 6-8 Wochen (S.330).

Leber- und Gallenleiden infolge Infektionen
Symptome: es wird dem Betroffenen schlecht, Galleerbrechen, Brechdurchfall, eventuell leichte Gelbsucht (S.326), Fieber bis 39°C (S.328). Behandlung:

Sofort Lehmwasser trinken, 1 Teelöffel auf 1dl warmes Wasser, entweder weissen Lehm oder gelben Lehm, mit Lachesis D10 oder D12, einige Tropfen im Lehmwasser mit 10-20 Tropfen Echinaforce

plus: 2-3 Tage fasten, nur das Lehmwasser trinken, so regeneriert der Körper am schnellsten

-- nach 2-3 Tagen schwaches Hungergefühl
-- probieren mit geschälten, fein geraffelten Äpfeln, sehr gut kauen

-- gegen Durst: verdünntes Molkekonzentrat: 1 Teelöffel auf 1dl Wasser oder Fruchtsäfte schluckweise gut eingespeichelt einnehmen: Grapefruit-, Himbeer-, Brombeer- oder Traubensaft, bei grosser Empfindlichkeit roher Rüeblisaft (S.326)

-- Tees: Zinnkrauttee oder besser Löwenzahntee mit Wurzel, auch Löwenzahntropfen Taraxacum, wirkt "hervorragend"

-- aussortieren: Schleimsuppen, wegen Fettbestandteilen
-- wenn Säfte und Äpfel gut vertragen werden, langsam Müesli morgens und abends, mittags Salat mit ganz wenig kalt gepresstem Öl, eventuell nur mit Zitrone oder Molkekonzentrat (S.327)

plus: Anregen der Niere mit Solidago / Goldrute, ev. Zinnkraut- und Schliessgraswurzeltee

plus: gegen das Fieber: Ferrum phos. D12, verdünnter Stechpalmentee Aconitum D4, oder andere natürliche Fiebermittel (S.328)

plus: 1-2 Tabletten Podophyllum D4, unter Umständen 3-4 Tropfen Chelidonium D4 oder Kombinationspräparat Boldocynara, eingedickter Rüeblisaft Biocarottin (S.328).

Leberstörung mit Stoffwechselstörung als Folge
Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz (S.504,505)

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Leberpflege
aussortieren:
Schweinefleisch ist am schädlichsten und sollte generell nie gegessen werden (S.322).
Eier sind noch schädlicher für die Leber als Fleisch (S.322-323), ungesunde Fette und süsse Stoffe belasten Leber und Bauchspeicheldrüse (S.595).

einsortieren:
Junge Löwenzahnschösslinge pflegen die Leber "wunderbar" (S.528,582), immer etwas Rettich essen regt Leber an, zu viel reizt die Leber (S.595)

oder: Getreide- und Frucht-Kaffeemischungen einnehme, Eichelkaffee und Bambu-Kaffee mit Mineralstoffen und Bitterstoffen. Die Bitterstoffe wirken günstig auf die Leber (S.673)

oder: Leinsamen pflegt die Leber. Gemahlener Leinsamen ist nach 4-5 Tagen ranzig, die Wirkung aber nur wenig vermindert. Einnahme möglich in Honig, oder mit Gewürzkräutern im Quark (S.660)

oder: roher Rüeblisaft pflegt Leber (S.617).

Vorbeugung gegen wiederholte Gelbsucht:
-- im Frühling immer Löwenzahnsalat essen, auch Artischocken- und Chicoréesalat und alle bitteren Kräuter wirken "günstig"

-- Rettich nur wenig einnehmen, schockiert sonst die Leber
-- stetig etwas Rüeblisaft einnehmen (S.331)
-- vernünftiges Fasten nützt der Leber (S.319)

-- nur rohe Eier oder 2-3 Minuten gekochte Eier einnehmen, die von vollwertig ernährten und gesunden Hühnern gelegt sind (S.323).

Leukämie / Weissblütigkeit / zu viele weisse Blutkörperchen
ist durch "Zivilisations"-Nahrung verursacht

[mit Blässe / Anämie, erhöhte Infektanfälligkeit, durch Verringerung von Blutplättchen meist Blutungsneigung, geschwollene Lymphknoten, Milz meist vergrössert],

plus: wenig Bewegung,
plus: schlechte Luft. Behandlung:
basenüberschüssige und vitalstoffreiche Ernährung, um das biologische Gleichgewicht wieder herzustellen
plus: Eiweisse herunterfahren auf nur 20g täglich (S.797).

Lichtempfindlichkeit: Schmerzhafte
Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna (S.495). Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496). Entgiftung des Gehirns (S.495).


Lungenleiden

Die Schulmedizin gibt Medikamente ab, lässt aber lange das Klima aus dem Spiel der Beurteilung (S.146). Lungenleiden muss man immer ausheilen lassen, denn das Lungenleiden kann zum Bronchialasthma ausarten, so dass kaum noch Heilung möglich ist (S.144). Behandlung:

-- Atemgymnastik mit Bauchatmung beschleunigt Regulierung der Organfunktionen (S.717), der vollen Entwicklung von Lunge, Brustkasten, Zwerchfell u.a. (S.718)
-- Liegekuren mit Licht, Luft und Sonne
-- vollwertige Ernährung: kalkreich, vitaminreich (S.146)

-- kalk- und vitaminreiche Säfte aus frisch gepressten oder geraffelten frischen Möhren, frisch gepresster Traubensaft, Orangensaft, Grapefruitsaft (S.146), schluckweise gut einspeicheln und langsam einnehmen, um Nebenwirkungen von Fruchtsäuren zu vermeiden (S.147)

-- täglich Brennnesselpräparate einnehmen, 1 Esslöffel frischen Brennnesselsaft pro Tag oder fein gezupfte rohe Brennnesseln in der Suppe ein Jahr lang (S.449), bei Kinder 1/2 - 1 Teelöffel, bei Kleinkindern 5-10 Tropfen täglich im Brei oder im Schoppen (S.450)

-- Frischgemüse, Salat mit Zitrone statt Essig
-- wenig Eiweisse, viel Naturgewürze
-- Urtica-Kalk-Komplex, Galeopsis-Kieselsäure-Präparat, Lärchenmoos (S.147)
-- auch Lebertran und Emulsionen wirken günstig

plus: seelische Behandlung für Lungenkranke bewirkt positive Beeinflussung der Drüsen
plus: Anregen der Hauttätigkeit: leichte Bürstenabreibungen, dann Einölen mit Infektionsöl
plus: Darm- und Nierenförderung

->> so sind die Liegekuren sehr erfolgreich (S.147)

auch: Schachtelhalmtee / Zinnkrauttee mit Heilwirkung der Kieselsäure wirkt harntreibend, stützt Nieren, hat prompte Wirkung wie Blutwurzextrakt, heilt kranke Gewebe, besonders der Atmungsorgane Lunge, Bronchien, Brustfell (S.483)

oder: Gajakharz aus Westindien und Süd-"Amerika" (S.497)

oder: gegen schwache Lunge: Meerrettichsirup (S.520), wirkt regenerierend durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519)
oder: Essenz von Schwarzdorn- / Schlehdornblüten einnehmen (S.629)

oder: positiv wirkt Meeresluft, würzig, jodhaltig, reinigt und wirkt anregend, wenn Herzklopfen, die Zeit am Strand allmählich steigern (S.535)

oder: alle Tropfen und Mittel in Bienenhonig oder mit warmem Bienenhonigwasser schluckweise einnehmen, verstärkt die Wirkung (S.567)

oder: Roten Schneckensirup einnehmen, wenn nichts anderes wirkt, morgens nüchtern 1 Esslöffel, in schweren Fällen 1 Likörglas voll (S.576).

Lungenleiden: Ausklang
Behandlung mit Maiglöckchen / Convallaria majalis zur allgemeinen Stärkung (S.459).

Lungenabszess
Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499).

Lungenbrand / Gangraena pulmonum
Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499).

Lungenentzündung
Karotten / Rüebli beschleunigen Heilung von Lungenentzündung durch 70mg Carotin / Provitamin A pro kg (S.605).

[nicht erwähnt: immer zusammen mit Olivenöl, sonst wird das Provitamin A im Magen nicht aufgenommen].

Lungenentzündung: Abwenden im Anfangsstadium
Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna D4 (S.495).  Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496).

Lungenentzündung: Ausklang
Behandlung mit Maiglöckchen / Convallaria majalis zur allgemeinen Stärkung (S.459).

oder: zuverlässige Wirkung von  Kalium jodatum D4 und noch D6, noch besser abwechselnd mit Tannenknospensirup oder Meisterwurz / Imperatoria (S.498).

Lungenpflege
-- Höhenluftkur, Aufenthalt an der Meeresküste (S.142) bei jodhaltiger Meeresluft (S.143)
-- Atemgymnastik
-- kein Kuraufenthalt in der Nähe von Fabriken oder Autobahnen

->> mit der Zeit kommt durch die Säuberung der Lungen ein beschwingtes Lebensgefühl auf (S.143).

Lymphatische Menschen / Lymphatiker
Lymphatiker neigen zu Katarrhen, haben anfällige Atmungsorgane und es besteht die Gefahr von Blutarmut (S.795).

Behandlung:
Stärkung des Immunsystems durch regelmässige Einnahme von Sonnenhut / Echinacea, Präparat Echinaforce (S.477).

oder: 2mal pro Woche mit Dr.Vogel-Fastenmischung: gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

plus: täglich Urtica-Kalk-Komplex zur Hebung des Kalkspiegels
plus: morgens und abends ca. 20 Tropfen Echinaforce, was die Regenerationskraft des Körpers "wesentlich" erhöht.

Die Sensibilität verschwindet (S.477), die Widerstandskraft gegen Infektionen steigt (S.796).

Lymphdrüsen: Mangelhaft arbeitende
sehr viele Beeren essen,  wirken "ausgezeichnet" auf die Lymphdrüsen (S.624).

Lymphdrüsenerkrankungen
Brennnesselpräparate einnehmen (S.449)
oder: 1mal wöchentlich ein Schlenzbad / Überwärmungsbad (S.544).

Lymphschwellungen - Blutvergiftung
-- Echinaforce-Tinktur auf Wattebausch auflegen oder gequetschte, grüne Blätter der Echinacea/Kegelblume auflegen, ist schnelle Hilfe

-- im akuten Zustand: stündlich 10 Tropfen Echinaforce-Tinktur in etwas Wasser einnehmen, ist schnelle Hilfe (S.157).

Lymphsystem-Pflege
-- Bewegung und Atmung im Freien
-- Höhensonne und Meeresluft in verträglichen Dosen
-- Pflanzenmittel der subtropischen Echinacea / Roter Sonnenhut (S.157).
-- Kalk- oder Vitamin-D-Mangel beeinträchtigt die Lymphe (S.159-160).
-- vorbeugend Brennnesselkalk und täglich 1 Teelöffel Meerrettich einnehmen, gemischt mit Quark oder im geraffelten Karottensalat (S.160)
-- genug Sonnenlicht, Sauerstoff, z.B. helle Wohnungen (S.160).




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M

Malaria

Schutz durch Echinacea / Sonnenhut (S.386).

Magen-Darm-Regulierung
Samengewürze einnehmen: Kümmel, Anis, Koriander, Fenchel und Dill, sind wärmende Samengewürze, regulieren Magen und Darm (S.513)

plus: entspannt esse, Entspannung vor dem Essen
plus: gründlich kauen und langsam essen (S.725).


Magenleiden

Magenleiden entstehen durch Stress, Essen im Stehen, Nervosität, Sorgen, Hetze vom einen Termin zum andern, durch zu heisses Essen, durch zu schnell gegessenes kaltes Essen wie Eis im Sommer, durch Nervosität, Sorgen etc. Die erste Stufe sind Magenschleimhautkatarrhe, die chronische Verkrampfung der Magenschleimhaut, gefolgt von der chronischen Entzündung der Magenschleimhäute (S.277) mit dauernden Verletzungen der Magenschleimhaut, weil die Magenschleimhaut das Schutzenzym nicht mehr genügend bildet und die Magensäure/der Magensaft nun die Magenschleimhaut angreift (S.278).

Folge sind "Hungerschmerzen" (S.278) durch Angriffe der Magensäure, die beim Essen verschwinden, weil das Essen die Magensäure neutralisiert (S.281). Die Schleimhaut ist bereits angegriffen und ein Geschwür im Entstehen (S.281) und eventuell ein Magengeschwür die Folge (S.278).

Behandlung von Magenleiden allgemein:
Holzkohlenpulver einnehmen, am besten Lindenholzkohlenpulver aus zerriebenen Lindenkohlenstücken, mit Milch, denn die Milch hat trotz des Leberschadens mit der Holzkohle gute Wirkung (S.42)

oder: homöopathisches Solanosan und Petasites: rasche Schmerzbefreiung, Schlafnormalisierung, Appetitnormalisierung, Gewichtszunahme (S.651)

oder: Gemüsesäfte mit Laktofermentation fördern die Darmflora und wirken ausgleichend (S.615).

Magenstörung / Magenhautreizung
Ursache ist oft nicht der Magen, sondern oft eine Leberschwäche. Die Leber verträgt Fruchtsäuren und Fettsäuren nur noch schlecht, was Störungen im Magen mitverursacht. Nach einer Leberheilung ist der Magen dann wieder in Ordnung: Behandlung:

-- Schondiät ohne Fruchtsäure und ohne Fettsäuren

-- einsortieren: viel Naturreis, der für die Leber unbedenklich ist (S.279), Jogurt essen, der die Darmschleimhäute reinigt und die Darmflora stützt und durch Vertreibung der Bakterien im Darm für bessere Assimilation der Nährstoffe sorgt (S.670)

-- zur Abwechslung auch Hirse, Buchweizen, ganzer Roggen, ganzer Weizen und Salate am besten angemacht mit Molkekonzentrat / eingedickter Schotte, nie Essig (S.279)

-- bei Reizung der Magenschleimhäute: Behandlung mit Engelwurz / Angelica archangelica: 3mal 10 Tropfen jeweils 1/2 Stunde vor dem Essen einnehmen (S.451).

-- Behandlung mit Wallwurz-Komplex mit  Wallwurz + Hauswurz + Arnika (S.482), + Solidago/Goldrute + Hamamelis/Zauberstrauch + Sanikel (S.481), wirkt innerlich gegen Magen- und Darmschleimhautentzündung (S.480)

oder: Futtersaft der Bienenkönigin (Gelée Royale) einnehmen, regt alle inneren Drüsen an, reguliert (S.570)

oder: regelmässig kleine Mengen Hefe einnehmen, Wirkung mit Vitamin B zur Regulierung der Zellatmung und Regeneration des Nervensystems (S.682)

oder: Essenz von Schwarzdorn- / Schlehdornblüten einnehmen (S.629)
oder: Schwarzdorn- / Schlehensirup einnehmen, reguliert Magen-Darmflora (S.629)
oder: bei Magenhautreizung: keine Zellulose des Getreidekorns einnehmen, sonst ist eine Entzündung möglich (S.648).

Magenstörung nach Steinobstgenuss
-- einige Tage morgens und abends 1 Esslöffel Lehm in Wasser einnehmen
-- wenn starke Magensäurebildung: jeweils vor dem Essen 1 Teelöffel Holzasche einnehmen
->> Störung ist "bald wieder behoben" (S.626).

Magenleiden: Magenkrämpfe - Magen-Darm-Katarrh
beim Versagen der Bauchspeicheldrüse: heisse Dauerdusche 10-15 Minuten, bis die Bauchdecke hochrot ist, oder: feuchtheisse Wickel

dann: Zwiebelwickel mit roh gehackten Zwiebeln oder mit gequetschten Kohlblättern

->> Gärungen verschwinden, Krämpfe lösen sich (S.34)

bei Unwirksamkeit: Magenperforation, Gallenkolik oder Entzündung des hochgeschlagenen Wurmfortsatzes möglich (S.35).

Magen-Darm-Katarrh:
-- 5 Tropfen Frischpflanzenextrakt des Beifuss auf ein Glas Wasser schluckweise durch den Tag trinken (S.446)

-- bei Magenkrampf: Behandlung mit Engelwurz / Angelica archangelica: 3mal 10 Tropfen jeweils 1/2 Stunde vor dem Essen einnehmen (S.451)

-- bei Magen-Darmschleimhautentzündung: Haferkorntee oder Haferstrohtee einnehmen, hat kräftigende, stärkende Wirkung (S.454).

Magenleiden: Magenbrennen
durch zu starke Absonderungen der Magenschleimhäute, z.B. nach Essigkonsum (S.279). Behandlung zur Neutralisierung des Magensäureüberschusses / Symptombehandlung:

Etwas Holzasche in etwas warmem Wasser einnehmen
oder: Asche oder Holzkohle in ein weiches Tüchlein binden, überbrühen und den Absud trinken
oder: rohe, trockene Haferflocken tüchtig durchspeicheln und einnehmen
oder: rohe Milch trinken (S.280).

Behandlung zur Heilung:
Tausendgüldenkrauttee oder Tausendgüldenkrauttropfen / Centaurium einnehmen, wirken "wunderbar" und heilend

oder: rohen Kartoffelsaft mit etwas Wasser verdünnen und trinken, oder rohen Kohlsaft / Kabissaft oder: Rüeblisaft, heilen alle
oder: Hamamelis / indianischer Zauberstrauch, Gastronol etc. (S.280).

Magenleiden: Magenschleimhautreizung
sind erste Anzeichen eines schweren Krampfs im Magen, werden aber normalerweise nicht beachtet und nicht behandelt (S.281).

Magenleiden: Magenschleimhautentzündung
Behandlung: innere Ruhe bewahren

plus: Naturheilmittel wie Gastronol und roher Kartoffelsaft unterstützen "wesentlich" (S.277)

oder: Roher Kartoffelsaft mit warmem Wasser verdünnt oder in Hafersuppe, morgens nüchtern, Saft einer kleinen Kartoffel reicht, ev. + Gastronol, + milde, zellulosearme Diät, langsames, gründliches Kauen, gutes Durchspeicheln (S.555).

Magenleiden: "Hungerschmerzen"
Bei Hunger tritt im Magen durch die Angriffe der Magensäure auf die Magenschleimwand Schmerz auf, beim Essen verschwinden die Schmerzen, weil die Speisen die Magensäure neutralisieren. Die Schleimhaut ist bereits angegriffen und ein Geschwür im Anzug (S.281). zur vorübergehenden Linderung von Hungerschmerzen:

-- etwas Milch trinken oder rohe Haferflocken essen, oder vor allem in heissem Wasser angebrühte Holzasche einnehmen, was die Magensäure neutralisiert (S.278).

Magenleiden: Magengeschwür
Symptome: Entzündung, Schmerzen und leichte Blutungen möglich (S.648), vorwiegend bei Männern, weil Männer sich eher im Ärger verkrampfen (S.280). Meist entstehen Magengeschwüre am Magenausgang in der sogenannten "kleinen Kurve" (S.281). Ursache ist eine stete, spasmische Verkrampfung der Magenmuskulatur durch Stress, Aushalten von Qual im Beruf und den daraus folgenden Krämpfen (S.252).

Behandlung:
sofort frischen, rohen Kartoffelsaft einnehmen (S.791): 1/3 Glas rohen Kartoffelsaft - eventuell vermischt mit etwas frischem Rüeblisaft, wer den Geschmack nicht mag - nüchtern am Morgen einnehmen, oder nichtsauren Kartoffelsaft kaufen. Das Magengeschwür verschwindet in 3-6 Wochen (S.651)

oder: Kartoffelsaft mit etwas warmem Wasser einnehmen (S.617)

Magen-Darm-Geschwür: roher Kartoffelsaft und Kohlsaft einnehmen:

Dr.Vogel:
"Es ist eine Tatsache, dass man mit rohem Kartoffel- und Kohlsaft sowohl Magen- als auch Darmgeschwüre heilen kann." (S.616)

-- fasten ist vorteilhaft, wenn Kraftreserven vorhanden sind, minimal wöchentlich 1-2 Tage, oder Säfte täglich 20-40g einnehmen und gut einspeicheln (S.282)

-- nicht zu heiss oder zu kalt essen (S.280), rohes Ei hat bei Magengeschwüren Heilwirkung, höchstens alle 2 Tage einnehmen, nie mitkochen (S.617)

-- aussortieren: starke Gewürze, starke alkoholische Getränke, zu stark wirkende Medikamente (S.280), alle scharfen Stoffe, sämtliche Zellulose, um die Schleimhaut nicht zu reizen (S.282), Früchte wegen Säuren 2-3 Monate weglassen, Fleisch 6 Monate weglassen (S.617)

-- einsortieren: Milch, Quark, Getreidebrei, Schleimsuppen (S.282)

über Monate regelmässig einnehmen:

-- roher Kartoffelsaft (S.32) regelmässig einnehmen, hat gemäss Dr.Vogel "wunderbare Heilwirkung" (S.282), Saft einer kleinen Kartoffel, oder roher Kohlsaft, mindestens 3mal täglich vor dem Essen (S.32), 1/2 dl Kohlsaft  (S.33) bei Unverträglichkeit des puren Saftes (S.282) z.B. auch in die fertige, nicht mehr kochende Suppe tun oder nach dem Essen einnehmen (S.33)

oder: eingedickter Heidelbeersaft hat sich gemäss Dr.Vogel "ausgezeichnet bewährt"
oder: eingedickter Süssholzsaft / sog. Lakritzensaft (S.282)

plus: Holzaschen- oder Holzkohlelösung in warmem Wasser oder Aschen-/Holzkohlentee
plus: "positives Denken", Ärger und Sorgen lösen (S.33).

Vorbeugung: Ruhe bewahren lernen, sich nicht durch Probleme aufreizen lassen (S.252,277)

plus: nach dem Essen jeweils Gastronol (S.618)
plus: äusserlich Wallwurztinktur oder Wallwurzkomplex
plus: innerlich Petasites
plus: Nieren anregen mit Nephrosolid (S.618)

oder: echtes Johannisöl 1 Teelöffel morgens und abends, + Naturheilmittel wie Gastronol, Centaurium / Tausendgüldenkraut, Hamamelis / indianischer Zauberstrauch und Solanosan [Solanin: Kartoffelwirkstoff] (S.278)

oder: Roher Kartoffelsaft mit warmem Wasser verdünnt oder in Hafersuppe, morgens nüchtern, Saft einer kleinen Kartoffel reicht, ev. + Gastronol, + milde, zellulosearme Diät, langsames, gründliches Kauen, gutes Durchspeicheln, heilt Magengeschwüre (S.555)

oder: Kohlsaft und Kabissaft / Weisskrautsaft mit Kartoffelsaft einnehmen, roh oder in Suppe (S.586)
oder: wenn nichts hilft: Roten Schneckensirup einnehmen, 1 Esslöffel morgens nüchtern, schwere Fälle: 1 Likörglas voll (S.576)

Vorbeugung nach einer Heilung vom Magengeschwür:
-- noch lange aussortiert lassen: Alkohol, Nikotin, Schweinefleisch, Wurstwaren, tierische Fette, scharfe Gewürze, am besten all das nie mehr zu sich nehmen
-- seelische Lage ausgleichend gestalten, nicht zu viel Stress, Qual etc. (S.282).

Magenleiden: Unbehandelte Magengeschwüre - Magendurchbruch - Bauchfellentzündung - Tod
Magengeschwüre fressen mit der Zeit einen Krater in die Schleimwand. Die Magenwand verdickt sich gleichzeitig durch Verwachsungen, wird aber mit der Zeit durchgefressen. Entstehen eines Magendurchbruchs / Perforation. Der Speisebrei gelangt in die Bauchhöhle. Entstehen einer Bauchfellentzündung, lebensgefährlich, sofort operieren, Überleben nicht gesichert (S.281).

Magengeschwüre können sich auch weiterfressen und auf benachbarte Organe übergreifen, v.a. auf die Bauchspeicheldrüse, aber auch auf die Leber und das Gekröse des Querdarm. Magengeschwüre selbst können zu Krebs ausarten (S.281).

Magenleiden: Magenkrebs
bildet sich bei grossem Salzsäuremangel. Vorausgehende Symptome sind die raschere Gärung mit Gasbildung und schlechter Mundgeruch (S.278). In der Regel meldet sich Magenkrebs nicht mit Schmerz und ist oft erst spät erkennbar (S.282).

Magenleiden: Magenvergiftung
In Tropengegenden können bei Genuss andersartiger Speisen und einer ungewohnt nachlässigen Hygiene sofort Magen-Darmvergiftungen auftauchen. Grundsätze:

-- nur die Früchte essen, die man schälen kann: Orangen, Bananen (S.283)
-- Verstopfung kombiniert mit Magenvergiftung ist besonders gefährlich, weil der Magen nicht arbeitet und Medikamente nicht aufgenommen werden (S.285).

Symptom von Magenvergiftungen ist ein kräftiger Durchfall (S.284)

plus: eventuell werden alte Giftstoffe mit herausgeschafft

Keine chemischen Mittel nehmen, die die Symptome unterdrücken würden (S.286).

Beispiel Selbstbehandlung von Dr. Vogel nach dem Pflücken von Tollkirsche, Giftlattich und Rhus toxicodendron / Giftsumach bei gleichzeitigem Beerenkonsum:

-- intensives Zwerchfellatmen erleichtert die Schmerzen vorübergehend
-- Blätter des grossen Riesenampfers erleichtern die Schmerzen auch nur vorübergehend
-- schluckweise Lachesis D12, Echinacea / Sonnenhut und Lehm trinken, eventuell kombiniert mit Belladonna / Tollkirsche D4 als Gegenmittel "Gleiches mit Gleichem"

-- dann Erbrechen
-- dann Herzklopfen, behandeln mit Herztonikum (S.284).

Behandlung einer Magenvergiftung bei Verstopfung:
-- Verstopfung lösen, Darm entleeren
--- bei Verstopfung eventuell Todesfolge, weil keine Abfuhr möglich ist, sondern die Gifte in den Körper gehen

-- wenn Medikamente erbrochen werden, so müssen die Medikamente über einen Klistier eingegeben werden, zusammen mit einem Abführmittel
-- bei Herzschwächen Herztonikum einnehmen (S.285).

Aufbau nach überwundener Magenvergiftung:
-- Ernährung aufbauen: etwas Schleimsuppe, bei empfindlicher Leber mit etwas Rüeblisaft
-- nach 2-3 Tagen Lehm einnehmen (S.285), dann wieder normale Nahrung, wenn verträglich (S.286).

Magenpflege
-- Wacholderbeeren morgens von 1 auf 20 steigern und zurückfahren (S.491), fördert die Ausscheidung von Schadstoffen über Niere und Urin (S.491)

-- Jogurt reinigt die Darmschleimhäute, stützt die Darmflora. Der Jogurt-Bazillus vertreibt Bakterien im Darm und verbessert die Assimilation von Nährstoffen (S.670).

Magenverstimmung
Hafersuppe einnehmen, reguliert und stärkt die Nerven (S.453)

oder: Kuhnebäder: Reiztherapie, um Wärme in den Unterleib zu ziehen: Badebürste mit Stiel mit Lappen umwickeln, ins kalte Wasser tauchen und die Sexualorganregionen umfahren (S.545), 5-15 Min. so, oft sind 5 Minuten schon genug (S.546).


Magerkeit / Magersucht

kommt nicht vom zu wenig Essen, sondern ist eine Drüsenfrage. Bei Frauen sind es die Hypophyse und die Eierstöcke, bei den Männern die Hoden und die Schilddrüse. Drüsenüberfunktionen oder Gleichgewichtsstörungen der Funktion verursachen Magerkeit (S.269).  Vitamin-E-Mangel mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608),

folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), schlechtere Drüsenfunktionen und Organfunktionen (S.606), dadurch Magerkeit (S.609). Behandlung / Vorbeugung:

-- Getreidekeimlinge einnehmen, mit viel Fruchtzucker und Fermenten (S.645)

-- Vitamin E und hochungesättigte Fettsäuren in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), verstärkte Wirkung mit Kelpasan (S.563), so dass Fettleibigkeit oder Magerkeit reguliert wird, ohne zu einschneidende Diät (S.564)

-- Weizenkeime mit Vitamin E bremsen die Überfunktion der Eierstöcke (S.270)
-- Cremesuppen essen (S.274)

oder: 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel Molkekonzentrat ins Mineralwasser oder in normales Wasser mischen und einnehmen (S.560). Molkekonzentrat reguliert die Bauchspeicheldrüse und den Fettstoffwechsel auch bei schlechter Nahrungsaufnahme (S.561)

plus: Atemgymnastik mit Bauchatmung beschleunigt Regulierung der Drüsenfunktionen und Nahrungsaufnahme (S.717).

Mastkuren sind schädlich, z.B. mit viel Milch, Butter, produzieren oft Stoffwechselstörungen, die Leber ist mit Fett überladen, und die Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen sinkt (S.600).

Mandelabszess
Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis (S.506), hat langsame aber sichere Wirkung (S.505).

Mandelentzündung
Mandeln können gepflegt und regeneriert werden, bevor sie rettungslos vereitern (S.191).
Gajakharz und Lachesis/Schlangengift, rasche Heilung (S.497).
oder: Lachesis D10 als Injektion gegen schwere Mandelentzündung/Angina

Masern: Schwarze
Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499).

Merkfähigkeit: Mangelnde

[kann auch durch Amalgam begünstigt sein, was das Kurzzeitgedächtnis anbelangt]

ist gemäss Dr. Vogel mangelnde Gehirndurchblutung.
Behandlung mit Ginkgo-Tinktur, normale Dosis 3mal täglich 15-20 Tropfen (S.456). Eiweissarmes und vitalstoffreiches Essen sichert den Erfolg (S.456).

oder: Ginkgo-Tee einnehmen: Auffrischen des Erinnerungsvermögens durch bessere Gehirnversorgung (S.458,459)

Migräne
wird begünstigt durch Betonbauten (S.727), Häuser aus Eisenbeton (S.729). Behandlung:

Falls man in einem Betonhaus wohnt, in ein Holzhaus umziehen, oder Backsteinhaus / gebrannter Lehm, oder Naturstein (S.729)

oder: Pestwurz / Petasites als Schmerztablette Petadolor, oft völlige Heilung  (S.468) durch Lösen innerer Verkrampfungen. Bei 90 % der Patienten Wirkung in 1-3 Tagen, nur bei 10 % keine oder nur schwache Wirkung (S.469)

oder: Futtersaft der Bienenkönigin (Gelée Royale) einnehmen, regt alle inneren Drüsen an, regulierende Wirkung (S.570)

Migräne bei Gallebrechen
Brennesseln in Milch kochen, die Milch trinken, am besten junge Frühlingsbrennesseln (S.36).

Mittagsschlaf
tritt auf, wenn im Essen gesättigte Fettsäuren verwendet wurden, z.B. in tierischen Fetten oder heiss raffinierten Fetten und Ölen, mit sauerstoffarmen Verbindungen und hohem Schmelzpunkt, so dass die Verdauung viel Energie und Sauerstoff erfordert, so dass Müdigkeit und Schlappheit die Folgen sind, mit Drang zum "Mittagsschlaf" (S.653)

Mittelohrentzündung: Eitrige
entsteht oft durch verschleppte Krankheitserreger und deren Gifte bei schlecht behandelten oder unterdrückten Infektionskrankheiten wie Scharlach, Masern, Keuchhusten, Diphtherie, Grippe, Angina etc. Der Eiter einer Ohrentzündung kann statt nach aussen durch das Trommelfell nach innen durchbrechen, die dünne Knochenschicht durchbrechen und ins Innere der Schädelhöhle gelangen und eine lebensgefährliche Hirnhautentzündung verursachen (S.116).

Unrichtige Behandlung kann Schwerhörigkeit, die völlige Degeneration des Hörnervs, die Vertrocknung des Hörnervs und völlige Taubheit zur Folge haben. Auch Gefahr der Infektion aller anderer umliegenden Organe, z.T. Augen (117).

Behandlung:
-- Gifte unbedingt ableiten: Zwiebelwickel hinter dem Ohr, bei zu wenig Wirkung Senfwickel, bei zu wenig Wirkung Baunscheidt-Ableitung (S.118).
-- homöopathische Mittel Pulsatilla, Belladonna, Sulfur und Mercurius solubilis (S.117)

oo  gegen beginnende Eiterung: Hepar sulf. D12
oo  gegen Gefahr einer Sepsis / Blutvergiftung: Lachesis D12
oo  gegen langwierige Ausflüsse: Silicea D12 im Wechsel mit Causticum (frisch gebrannter Kalk nach Dr. Hahnemann)
oo  gegen Rückfälle: Konstitutionsmittel Barium carbonicum D6 "in seltenen Gaben" (S.117).

Mittelohrentzündung: Ausgebildete eitrige
-- ins Ohr träufeln: Johannisöl + Spitzwegerichsaft / Plantago: 1 Tropfen täglich, eventuell 5 Tropfen Plantago auf Watte ins Ohr einlegen

-- innerlich: Belladonna D4 all 2 Stunden 5 Tropfen, Ferrum phos. D6 alle 2 Stunden 2 Tabletten im Wechsel mit Belladonna, also jede Stunde ein Mittel

-- gegen Ausfluss und Eiterung: Hepar sulf. D4
-- bei zurückgehender Eiterung: Silicea D12
-- bei gleichzeitigem Nasen- und Rachenkatarrh: Cinnabaris D4 und Plantago / Spitzwegerichsaft
-- sehr strikte Befolgung notwendig, sonst bleibende Schädigung möglich, denn die Gehörknöchelchen des Mittelohrs können herauseitern

-- Ernährung auf natürliche Grundlage stellen (S.118).

Mückenstiche, Insekten, Wanzen
Farnkraut in Kissen und Matratzen füllen, so kommen sicher keine Mücken und Ungeziefer (S.48)

Nase: Stinknase / Ozaena
-- Hinaufschnupfen einer Salzlösung von Meersalz
-- danach Einschnupfen von Urtica-Kalk-Pulver
-- von innen: Kal. jod. D4 und Mercurius solub. D4 (S.115).


Müdigkeit

-- tritt auf, wenn in den Zellen Schlacken in gewisser Konzentration vorhanden sind (S.741)

-- tritt auf, wenn im Essen gesättigte Fettsäuren verwendet wurden, z.B. in tierischen Fetten oder heiss raffinierten Fetten und Ölen, mit sauerstoffarmen Verbindungen und hohem Schmelzpunkt, so dass die Verdauung viel Energie und Sauerstoff erfordert, so dass Müdigkeit und Schlappheit die Folgen sind, mit Drang zum "Mittagsschlaf" (S.653)

-- kann auch auftreten aufgrund des Versagens der inneren / endokriner Drüsen, Drüsenschwäche (S.570).

oder: Vitamin-E-Mangel mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), schlechtere Drüsenfunktionen und Organfunktionen (S.606), bewirkt dadurch Müdigkeit (S.565)

oder: Müdigkeit wird begünstigt durch Betonbauten (S.727), Häuser aus Eisenbeton (S.729). Behandlung:
falls man in einem Betonhaus wohnt, in ein Holzhaus umziehen, oder Backsteinhaus / gebrannter Lehm, oder Naturstein (S.729)

Behandlung / Vorbeugung: Vitamin E und hochungesättigte Fettsäuren in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), verstärkte Wirkung mit Kelpasan (S.563).

Behandlung:
Ultraviolett-Sonnenlicht wandelt das Ergosterin im Körper zu Vitamin D um. Folge:

->> Spannung in der Haut steigt
->> Spannung der Nerven steigt in positivem Sinn
->> Vitalität steigt
->> Fähigkeit der Sinnesorgane steigt (S.407).

oder: Futtersaft der Bienenkönigin (Gelée Royale) einnehmen, regt alle inneren Drüsen an, und die Müdigkeit verfliegt (S.570)

oder: Brunnenkresse einnehmen, enthält etwas Jod, reguliert Drüsen (S.583)

Allgemein: Eine normale Arbeit regt den Kreislauf und den Stoffwechsel an, "was den Körper elastisch und gesund erhält." (S.740)

Müdigkeit: am Morgen
1-2 Kelpasan einnehmen, regt innere Drüsen an (S.796).

Müdigkeit: Übermüdung
Folge von zu viel Arbeit oder Urlaubsstress. Folgen können sein: Übermüdung, Verschleiss und Überhitzung sowie mangelnder Zellzusammenhalt:

"Durch pausenlosen Gebrauch verlieren nämlich die Moleküle ihre Festigkeit, und es entsteht eine erhöhte Bruchgefahr." (S.740)

Folgen sind aber auch Gereiztheit, Nervosität, bis hin zur Schlaflosigkeit (S.742) durch überlastete Nerven (S.781), eventuell dann auch Schlafmittelsucht (S.743), auch möglich: schmerzhafte Verkrampfungen und Kreislaufstörungen (S.781). Behandlung:

-- Liegepausen von 5-10 Minuten, oder erholsame leichte Gartenarbeit, Beeren- oder Heilkräutersammeln, Spaziergänge (S.739)

-- Ruhe finden in der Stille der Dämmerstunden
-- dankbare Lieder singen, nicht zu viel Fernsehen schauen (S.781)

-- zum normalen Arbeitsablauf zurückkehren (S.740)
-- vor Mitternacht ins Bett gehen (S.742): "Vormitternachtsschlaf zählt doppelt" (S.782)
-- genügend Atmung und Bewegung, um Stoffwechselschlacken aus dem Körper herauszuschaffen, also in den Ferien nicht nur herumliegen (S.743).

Müdigkeit: Kräfteberechnung gemäss Dr.Vogel
Man soll so viel von 100 % seiner Kräfte abziehen, wie der Mensch jeweils alt ist:
20 Jahre alt: man kann 80 % seiner Kräfte verausgaben, "ohne an den Reserven Raubbau zu betreiben", bei 40 Jahren 60 %, bei 60 Jahren 40 % usw. Wird mehr Energie verbraucht, erfolgt Erschöpfung, was die Lebenskraft schmälert und das Leben verkürzt (S.742).

Vorbeugung gegen Übermüdung: Tomatensaft einnehmen (S.615).


Multiple Sklerose MS

Menschen, die nur Naturprodukte essen, kennen MS nicht, z.B. Eingeborene. MS ist eine typische "Zivilisationskrankheit". Fehldiagnosen im Anfangsstadium sind üblich. MS bricht bei Frauen oft nach Geburten, bei Männern oft nach Unfällen oder nach einer vernachlässigter Infektionskrankheit aus. Typisches frühestes Symptom ist das Fehlen des Bauchdeckenreflexes und die Verformung des Augensehnervs. Oft sind auch Störungen im Gefühlssystem, v.a. an den Füssen (S.337). Betroffene haben das Gefühl, als laufe man "auf Watte". Deswegen stolpern sie leicht auf unebenem Gelände (S.338). Der Zerfall des ZNS beginnt (S.337).

Nächstes Stadium: Störungen im Bewegungsnervensystem: Lähmungen, Beine werden steif nachgeschleppt, je nach Lähmungszentrum sind Füsse, Arme, Hände oder das Gesicht von Lähmungen betroffen, oder auch Muskeln der Organe wie Darm- oder Blasenmuskulatur, oder Mundmuskeln, oder die Stimmbandmuskeln, so dass nur noch undeutliches Sprechen die Folge ist. Oft schwankt der Zustand jahrzehntelang dahin (S.338).

Schulmedizin: definiert MS als unheilbar und bestreitet die Heilbarkeit (S.338)

[bzw. will an den Kranken nur verdienen und Medikamente ausprobieren].

Behandlung 1: Heilung durch Ernährung (S.338) wie bei Naturmenschen:

aussortieren:
alles Fleisch, alle Weissmehlprodukte, Büchsennahrung, gekochte Eier

einsortieren:
Rohkost, Gemüse nur bei Ungeniessbarkeit kochen, grundlegendes Menu: Naturreis mit "Quark und Meerrettich + Salatplatte, Eier nur roh und wenig, Milch, Sojaeiweiss, nur wenig Brot, wenn, dann nur Vollkorn- und Knäckebrot, Saisonfrüchte im Müsli, Zucker nur in Form von Honig, Traubennährzucker aus Weinbeeren, Korinthen, Rosinen, Weinbeeren (S.339).

Behandlung 2: Baunscheidtableitungen und Variationen: je 3 Ableitungen am oberen und unteren Rücken im Abstand von je 20 Tagen, muss erfahrener Therapeut machen (S.339).

Fall: bekommt Behandlung 1 und 2, wird in 3 Monaten gesund (S.339), bekommt wieder Gefühle in den Füssen, und die Militärärzte können die Heilung kaum fassen (S.340).

Behandlung 3: Frischhormonanwendung mit frischen Stierhoden: den Hoden frisch am Schlachthof holen, im Mixer zerkleinern und der Wirbelsäule entlang von A-Z kräftig einmassieren, 1mal pro Woche je am Abend und am nächsten Morgen. In der Nacht das Hodenfleisch kühl lagern (S.340).

Fall: unterstützte die Hodenmassage mit Petasites/Pestwurz, Usnea-/Lärchenmoos-Hustentropfen, Echinaforce/Sonnenhut-Tinktur, Aesculaforce (S.340) aus Waldmeister, Arnikawurzel, Rosskastanienextrakt, Steinklee, gegen Krampfadern (S.164), Urtica-Kalk-Präparat und Biocarottin (S.340).

Muskelschwäche / Muskeldegeneration
Besserung der Muskelspannkraft durch Vitaforce-Präparat, das die Keimdrüsen anregt (S.565)

oder: Vitamin-E-Mangel mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), schlechtere Drüsenfunktionen und Organfunktionen (S.606), dadurch Muskeldegeneration (S.609). Behandlung / Vorbeugung: Vitamin E und hochungesättigte Fettsäuren in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), verstärkte Wirkung mit Kelpasan (S.563).

Muttermale
Muttermale können durch Kleidung oder Kratzen gereizt werden (S.367). Kratzen oder Wegoperieren kann Voraussetzung für die Entstehung von Krebszellen sein. Im Kindsalter sind Muttermale noch am ehesten operierbar. Muttermale können sich Jahrzehnte lang ruhig verhalten, dann plötzlich Schwierigkeiten machen (S.366) oder z.B. 1 1/2 Jahre nach einer Operation bösartige Metastasen bzw. Drüsenschwellungen bilden (S.367).

Schon 1-2 Monate vor einer Muttermaloperation sollte man vorbeugend eine Leberdiät und Petaforce gegen Metastasen einnehmen, sogar vor einem Teilschnitt nur zur Zellenuntersuchung (S.367).




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N

Nachtblindheit

durch Vitamin-A-Mangel. Behandlung:
-- Vitamin A in Karotten / Rüebli: regelmässig Karottensaft / Rüeblisaft einnehmen (S.614)
-- Vitamin A in: Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).


Nagelerkrankungen

Schwache Nägel entstehen durch Stoffwechselstörungen und Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen. Nagellack und Maniküre schaden ebenfalls (S.419). Horn besteht aus Kieselsäure und anderen Mineralien. Folglich gilt es, Kieselsäure in Pflanzenform zuzuführen und den Mineralienhaushalt natürlich zu gestalten (S.418).

Negative Veränderungen der Nägel entstehen auch bei Vitamin-A-Mangel. Vitamin A in: Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse einnehmen, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).

Nagelbettentzündung / Umlauf
Honig-Meerrettichsalbe auflegen: 9 Teile Honig + 1 Teil fein zerriebener Meerrettich oder frisch gepressten Meerrettichsaft oder Meerrettichtinktur (S.568).

Nagelfalzeiterung
Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure (S.503).

Nagelfäule
Behandlung mit Bioforce-Creme und Meerrettichtinktur (S.419)
oder: Honig-Meerrettichsalbe auflegen: 9 Teile Honig plus 1 Teil fein zerriebener Meerrettich oder frisch gepressten Meerrettichsaft oder Meerrettichtinktur (S.568).

Nagelgeschwür und Nagelbettentzündung (Umlauf)
bei bläulicher Verfärbung und bei brennenden Schmerzen: Behandlung mit Tarantula cubensis / Gift der kubanischen Spinne in Potenzen D8-D12 (S.500).

bei Nagelgeschwür: Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis, ist ein "rechtes Mittel" (S.506).

Nagelhautentzündung
Behandlung mit Bioforce-Creme und Molkenkonzentrat oder Echinaforce/Sonnenhut (S.419).

Nagelpflege
Stärkung der Nägel durch kalk- und kiselsäurereiche Ernährung und Urtica-Kalk-Präparat und Galeopsis/Hohlzahn (S.419).

Nagelpilz
mit Molkekonzentrat getränkte Watte über Nacht auflegen (S.561)

Nagelwuchsstörungen
Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis, ist ein "rechtes Mittel" (S.506).


Nasenerkrankungen

Nase: Ätzende Absonderungen
Behandlung mit Seidelbast / Daphne mezereum (S.499).

Nasenbluten: langes / Blutungen: äussere
bei vorübergehender Schwäche: Tormentilla / Blutwurz
bei Bluter: rohes, frisches Hühnerfleisch auflegen (S.29).

Nasenbluten: öfteres
kann durch Vitamin-A-Mangel verursacht sein (S.523). Behandlung:
Schafgarbe (Millefolium) (S.61)

oder bei Vitamin-A-Mangel: täglich Tomaten, Paprikaarten, Karotten essen, frischen Karottensalat oder frischen Karottensaft, oder Karottin oder angesäuerten Karottensaft einnehmen (S.523).

Nasenkatarrh/Schnupfen mit zähen, eitrig aussehenden Ausscheidungen
5 Tropfen Jodtinktur oder Kampfertinktur in 1 Glas heisses Wasser, schluckweise trinken (S.115)
oder: Echinaforce einnehmen und äusserlich anwenden (S.116).

Nasenschleimhautentzündung
-- Echinaforce einnehmen
-- Wattebausch mit Echinaforce tränken + in Nase einführen
-- kleine Krusten an Naseninnenseite: Bioforce-Creme hilft zur Beseitigung (S.115).


Nervenkrankheiten

Nervenentzündung
Behandlung:
wiederholte Kompressen mit heissem Wasser

oder: Johannisöl leicht wärmen, auf wollenen Lappen geben und so auflegen: "sehr günstig"
oder: Johannisöl leicht wärmen, mit Lehm verrühren, auflegen und Bettflasche drauf: "noch besser"
oder: Tüchlein oder Watte in Petroleum tauchen und direkt auf entzündete Stelle legen, Wattepolster drauf befestigen: "billige Behandlung", aromatisch unangenehm (S.246) und nur bis zur Rötung der Haut anwenden (S.246-247), Gefahr der Verbrennung und Blasenbildung, statt Petroleum auch Benzin möglich (S.247)

oder: Behandlung mit Ameisensäure von Ameisengeist oder am Ameisenhaufen oder homöopatische Ameisensäure-Einspritzungen, Kombinationen bei Hartnäckigkeit

plus: Entgiftung des Körpers vorteilhaft, Blutreinigende Kur im Frühling mit Bitterkräutern
plus: ev. Saftfasten gegen letzte Schlacken
plus: Anregung von Nieren-, Darm- und Hauttätigkeit, um gelöste Giftstoffe auszuschneiden
plus: Ernährungsumstellung ohne Gifte (S.247).

oder: Behandlung mit Wallwurz-Komplex mit  Wallwurz + Hauswurz + Arnika (S.482), + Solidago/Goldrute + Hamamelis/Zauberstrauch + Sanikel (S.481), wirkt äusserlich (S.480) gegen Nervenentzündungen bei Schmerzstellen und Druckempfindlichkeiten (S.480)

oder: Vitamin-B1-Zufuhr ist "beste Hilfeleistung": Vollkorngetreide mit Getreideschicht "Aleuronschicht", oder in Hefe bzw. Hefeextrakten (S.607)
oder: regelmässig kleine Mengen Hefe einnehmen, Wirkung mit Vitamin B zur Regulierung der Zellatmung und Regeneration des Nervensystems, auch bei Trigeminus-Neuralgie (S.682,683)

oder: verursacht durch Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390).

oder: Lehmauflage: Lehm + Johannisöl (S.549-550), Lehm trocknet nicht aus: v.a. bei Nervenentzündung (S.550)
oder: Lehmauflage: Lehm + Melissentee: gegen Nervenentzündungen (S.550)
oder: Auflagen mit gequetschten Johanniskrautblättern (S.551) und Johanniskrautblüten (S.552)

Nervenschaden / Nervenschäden
Vitamin-E-Mangel mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), schlechtere Drüsenfunktionen und Organfunktionen (S.606), dadurch Nervenschäden (S.609). Behandlung / Vorbeugung: Vitamin E und hochungesättigte Fettsäuren in Weizenkeimen, Weizenkeimöl (S.562,563), Vitamin E auch im Naturreis (S.579), verstärkte Wirkung mit Kelpasan (S.563).

Nervenschmerzen (S.61)
Nervenschmerzen werden begünstigt durch Betonbauten (S.727), Häuser aus Eisenbeton (S.729). Behandlung:
-- falls man in einem Betonhaus wohnt, in ein Holzhaus umziehen, oder Backsteinhaus / gebrannter Lehm, oder Naturstein (S.729)
-- Johannisöl
-- Frischpflanzenextrakt aus den Johannisblüten und Johannisknospen (S.60):  schmerzende Stelle mit Johannisöl einreiben (S.39)

oder: mit Johannisöl getränktes Läppchen auflegen
oder: auch anderes gutes Einreibeöl benutzen
dann: trockenes Tüchlein über die Stelle / das Ölläppchen legen (S.39)
dann: mit warmem, nicht zu heissem Bügeleisen darüberfahren, dort, wo Muskeln sind

->> Öl wird dünnflüssig und in die Poren hineingedrängt, Wirkungsentfaltung
->> Schmerzen mildern sich oder gehen weg (S.40)

oder: Behandlung mit Eisenhut-/Aconitum-Tinktur, gilt aber bei Herrn Dr.Vogel als gefährlich (S.494)
oder: regelmässig kleine Mengen Hefe einnehmen, Wirkung mit Vitamin B zur Regulierung der Zellatmung und Regeneration des Nervensystems (S.682,683)

Nervenschwäche

[kann durch Amalgam begünstigt sein]

entsteht u.a. durch zu wenig Schlaf. Behandlung: 14 Tage lang um 22 Uhr zu Bett gehen und vom Vormitternachtsschlaf profitieren. So regenerieren die Nerven, und die Widerstandskräfte nehmen zu (S.748)

oder: Nerven- und Kräftigungsmittel einnehmen: Hafersaft in Form von Hafertropfen und Eleutherococcus aus Taigawurzel (S.111)

Hafertropfen im Wechsel mit Ginseng-Hafer-Komplex einnehmen oder Aufbau-Dragees mit Hafer (Ginsavita) (S.126)

oder: Majoran ist leichtes Nervenstärkungsmittel (S.509)
oder: Futtersaft der Bienenkönigin (Gelée Royale) einnehmen, regt alle inneren Drüsen an, was Verjüngung und Stärkung bewirkt (S.570)

oder: Sesamsamen oder Sesamöl einnehmen, Wirkung durch Mineralien, hochwertige Eiweissstoffe, hochungesättigte Fettsäuren, Vitamin E (S.662)

oder: Mandeln enthalten Mineralbestandteile, speziell Kalium- und Kalksalze, viel Magnesium, Phosphate für die Nerven (S.663), sehr gut kauen, sonst wird nichts aufgenommen (S.663)

oder: Hefe regelmässig in kleinen Mengen einnehmen, regeneriert mit Vitamin B2 das Nervensystem (S.682)

Hafertinktur zur Nervenstärkung und Beruhigung:
die Haferpflanze beim Ähren ansetzen oder in Milch oder in Blüte. Der Wirkstoff Avenin wirkt direkt über die Ernährung / nutritiv aufs Nervensystem, ist eines der wertvollsten Nervenmittel:
-- einige blühende Haferpflanzen durch die Hackmaschine treiben oder anders zerkleinern
-- den grünen Brei mit warmem Wasser übergiessen
-- 2 Minuten ziehen lassen, abseihen und süssen mit Honig, Rohrzucker, besser Traubensaft oder Traubenkonzentrat
oder: gleich bei der Hackmaschine mit Rosinen oder Weinbeeren süssen, mithacken, übergiessen und abseihen

->> über längere Zeit getrunken hat der Trank "hervorragende Wirkung": regeneriert Nerven, beruhigt, verleiht neue Nervenkraft (S.454)

oder: Hafer in homöopathischer Form als Avena sativa tropfenweise einnehmen, ist für Kinder und sensible Menschen ein "hervorragendes Nervenmittel" (S.455)

oder: die Kombination zwischen Hafer und der koreanischen Heilwurzel Ginseng als homöopathischer Ginseng-Hafer-Komplex, ist für Erwachsene eine "zuverlässige Stärkung für die Nerven" (S.455)

oder: Vitamin-C-haltige Früchte essen, z.B. Hagebuttenmark, denn Vitamin C beruhigt die Nerven (S.485), oder Berberitzenmark, ebenfalls mit nervenstärkender Wirkung (S.488), Vitamin-C-haltige Beeren essen: Johannisbeeren, Berberitzentrauben (S.601), vollreife Hagebutten im Winter, orangerote Sanddornbeeren (S.602)

oder: Zitronenmelissentee mit Honig gesüsst einnehmen (S.511)
oder: Früchte enthalten Naturzucker, auch in Trauben, Rosinen, Datteln, Feigen (S.632), geht direkt ins Blut über (S.632), hinterlässt keine Schlacken (S.633), stärkt Herz, beruhigt Nerven (S.634)

oder: Plinius empfiehlt Basilikumtee bei Nervenschwäche. Wirkstoffe des Basilikum: Rhymol, Eugenol und Kampfer. Zur Nervenstärkung stellten die Griechen einen mit Basilikum aromatisierten Most, Wein und Likör her (S.512).

oder regelmässig kleine Mengen Zwiebel roh einnehmen, wirkt wegen Vitamin-C-Gehalt nervenstärkend (S.516)

oder: Vitamin-B1-Zufuhr ist "beste Hilfeleistung": Vollkorngetreide mit Getreideschicht "Aleuronschicht", oder in Hefe bzw. Hefeextrakten (S.607).

Nervenstörung: Störungen der Gefässnerven / vasomotorische Störungen
Behandlung mit homöopathischem Kochsalz / Natrium chloridum (muriaticum), Dosierung je nach Sensibilität D6-D30 (S.503, 504), "wunderbares und harmloses Mittel" (S.504).

Nervenverkrampfungen
gequetschten Rumex alpinus / Riesenampfer über Nacht auf den Nacken auflegen (S.439).

Nervosität
kann durch Darmparasiten / Würmer und deren Ausscheidungen verursacht sein (S.622).

[kann auch durch Amalgam begünstigt sein].

Nesselfieber
kann durch Erdbeeren ausgelöst sein, v.a. bei chemischer Düngung durch Überbeanspruchung der Nieren (S.624).

Nesselsucht
Die Ursachen sind z.T. nur schwer feststellbar. Es handelt sich um Empfindlichkeiten gegenüber gewissen Stoffen oder Nahrungsmitteln so dass als Allergene wirken: Erdbeeren, Fische, Käse, Eier, Meerestiere, Schweinefleisch, Salami etc. bzw. Kombinationen davon, aber auch Medikamente, sogar Naturheilmittel (S.245).

Behandlung:
-- allergene Stoffe feststellen und meiden, ev. erbliche Empfindlichkeit (S.245)
-- den Körper an die Stoffe gewöhnen (S.245-246), regelmässig kleine Mengen einnehmen

plus: Hebung des Kalkspiegels mit Urticaria-Kalkpräparat

oder: Violaforce / Stiefmütterchenpräparat
oder: sich mit Stiefmütterchentee waschen und baden (S.246).

Neuralgie: siehe Nervenschmerzen

Nierenentzündung
absolut salzfrei leben, auch kein Meersalz (S.596).

Nierengriess
-- Sellerie einnehmen, verhindert Nierengriess (S.508,509)
-- aussortieren: überschüssig sauren Rhabarber, Spargel und Rosenkohl (S.631)


Nierenschaden

Ein Nierenschaden äussert sich oft NICHT durch Schmerz, sondern durch Harnverhaltung, durch starke Verfärbungen oder praktischer Farblosigkeit des Urin sowie durch starken Bodensatz im Urin (S.227). Normalerweise ist die Niere mit Bakteriengiften schon genug belastet wie bei Masern, Scharlach, Diphtherie, Angina etc. Die "Zivilisation" der "1.Welt" belastet die Nieren zusätzlich

-- mit weissem Zucker und Salzen
-- mit metallischen Giften, v.a. Blei, so z.B. die Berufskrankheit Bleivergiftung bei Malern, Schriftgiessern, Schriftsetzern, wenn keine Vorbeugung stattfindet

-- mit Kälte durch modische Kleidung in kalten Jahreszeiten (S.226)
-- auch möglich durch Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390).

Fallen die Nieren zwei Tage lang aus, folgt eine Urämie / Urinvergiftung / eine Vergiftung durch die zurückgestauten, harnpflichtigen Stoffe, die dann zu Stoffwechselgiften werden, ist lebensgefährlich (S.225).

Feststellung des Nierenschadens: Urinprobe
-- Urin hat bei Nierenschaden einen starken Bodensatz, z.B. kleine Kristalle, weisse Wolken, Fetzen oder etwas Blut. Sofort behandeln

-- bei Kristallen besteht die Neigung zur Bildung von Nierengries und Nierensteinen. Das sind Kristallisationen von Harnsäure, Schwefelsäure und Benzolsäure. Die Nadelbündel sind wie Schneeflocken und bestehen aus der Aminosäure Leucin. Sofort behandeln (S.227)

Heilung:
-- aussortieren: Produkte aus weissem Zucker
-- einsortieren: Naturzucker in Weinbeeren, Feigen, Bananen

-- salzarm essen, was Kochsalz anbelangt (S.226), denn isoliertes Salz belastet die Nieren, und Pflanzen haben genug natürlich gebundenes Salz (S.681)

-- nach Infektionskrankheiten die Nieren unterstützen, um bleibende Schäden zu vermeiden: Rohextrakt von Solidago / Goldrute, z.B. in Nephrosolid-Nierentropfen (S.226)

-- bei viel Schwefelsäurekristallen im Urin: schwefelreiche Nahrung aussortieren: Eier, Bohnen, Erbsen, Linsen, Rettiche
-- bei viel Oxalsäurekristallen: aussortieren: Spinat, Rhabarber, Salat, Sauerkraut
-- bei vielen Kreatinkristallen: Fleisch weg (S.228)

oder: gequetschte oder durch Hackmaschine getriebene Birkenblätter oder Goldrute / Solidago, als rohen Brei auf die Nierengegend legen, mit warmen Tüchern auflegen, warme Bettflasche stützend einsetzen (S.552).


Nierenpflege

-- einmal jährlich eine Urinprobe machen lassen. Die Niere ist im Alter dafür dankbar, und eine Zuckerkrankheit / Diabetes ist feststellbar, bevor es zu spät ist (S.228)

-- bei grosser Hitze sollen kalte Getränke immer langsam und schluckweise getrunken werden
-- nicht in zu kaltem Wasser baden, gefolgt von warmen Duschen und Wickeln

-- nicht frösteln nach einem Regenguss, also nach Regenguss warme Dusche und frische, warme Kleider (S.227)

-- rohe Petersilie, fein geschnitten in Suppe oder auf belegten Broten

oder: Zwiebelwickel auf die Niere (S.40), oder Zwiebel roh essen regt Niere an (S.516)
oder: heisse Duschen

oder: heisse Kräuterwickel (S.41): Auflagen mit zerquetschten oder durch Hackmaschine getriebenen Solidago/Goldruteblättern, Birkenblättern, auch Zinnkraut wirkt unterstützend (S.551)

oder: heisse Kräutersitzbäder, nach dem Bad darf man nicht frieren
oder: auf der Nierengegend ein Katzenfell tragen

oder: Tees auf Goldrute/Solidago, Zinnkraut, Hagenbuttenkerne, Schliessgras, Goldrute auch in Tropfenform

plus: trockenes Hautbürsten
plus: Luft- und Sonnenbäder (S.41)

oder: Majoran einnehmen, fördert Nierentätigkeit und Wasserausscheidung (S.509)
oder: Liebstöckel einnehmen, stützt Nieren mit ätherischen Ölen (S.512)
oder: Kirschenstiele-Tee einnehmen (S.629).

Aussortieren: Salz, Fleisch, Weisszucker, scharfe Gewürze (S.40)


Nierensteine

entstehen durch zu viel Oxalsäure im Körper, wenn wegen Kalkmangels die Oxalsäure nicht neutralisiert wird (S.152-153), sowie durch Vitamin-A-Mangel, so wie auch Gries im Urin entsteht. Viele Menschen haben Nierensteine, ohne es zu wissen (S.228). Nierensteine können Harnleiter ganz verschliessen und Urämie / Urinvergiftung provozieren, ist lebensgefährlich (S.225). Erst wenn die Nierensteine in die Harnleiter fallen, bemerken die Betroffenen, dass sie Nierensteine haben (S.228), die sich dann im Harnleiter verfangen (S.229).

Behandlung:
-- aussortieren: überschüssig saure Rhabarber, Spargel und Rosenkohl (S.631)
-- heisse Dauerbäder
-- leichte Unterwassermassage der Nieren- und Blasengegend
-- Behandlung mit Färberwurzel / Rubia (S.225)

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Nierenstein: Vorbeugung
-- nur wenig essen von den übersauren Rhabarber, Spargel und Rosenkohl (S.631)
-- Sellerie einnehmen, ist Vorsorge gegen Nierensteine (S.509)

oder: regelmässig Kresse essen, wirkt durch eine Art Penicillin und etwas Jod (S.518)
oder: Vitamin A regelmässig einnehmen (S.524): Tomaten, Paprikaarten (S.523), Karotten essen, frischen Karottensalat oder frischen Karottensaft, oder Karotin (S.523,605) oder angesäuerten Karottensaft einnehmen (S.523)

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Nierenstein-Kolik / krampfhaft auftretender Schmerz im Harnleiter durch Nierenstein
Nierenstein-Koliken haben Erbrechen zur Folge (S.230), so dass die Medikamenteneinnahme über Mund und Magen kaum mehr möglich ist (S.229). Die Nierensteine im Harnleiter können starke Schmerzen bis zum Dilirium verursachen (S.229). Niere anregen mit Solidago / Goldrute, durch den Darm eingeben (S.230).

Behandlung:
-- sehr warmes Vollbad 1/2 Stunde, jeweils warm halten
-- leichte, vorsichtige Massage, die den Stein vom Harnleiter in die Blase bewegt
-- nach dem Bad heisse Wickel und aufeinander folgende Kräuterklistiere (S.229)
-- kommt Blut statt Urin, so ist der Harnleiter verletzt und der Stein sitzt in der Wunde fest (S.229-230)

->> bei Herzbeschwerden oder Schilddrüsenüberfunktion / Basedow muss in der nächsten 1/2 Stunde mit kalten Kompressen beruhigt werden, z.B. mit kreisförmigem Schlauch auf der Herzgegend, in dem kaltes Wasser durchfliesst

plus: eventuell kalte Wickel um die Handgelenke und auf der Stirn, jeweils erneuern (S.229)

->> so kann eine Ohnmacht vermieden werden (S.229).

-- dann neues Bad mit Massage, dann neue Wickel und Klistiere, eventuell Kompressen, so behandeln, bis sich der Stein der Blase nähert und in die Blase fällt (S.230).

innerliche Behandlung:
-- Magnesium phos. D6 und Atropinum sulf. D4 (S.Alkoloid aus Solanazeen / Nachtschattengewächse wie Tollkirsche, Bilsenkraut, Stechapfel)
-- wenn der Betroffene sich übergeben muss, müssen die Mittel über ein Klistier eingegeben werden
-- wenn trotzdem eine Ohnmacht eintritt, so ist die Ohnmacht nicht so schlimm, wenn dadurch eine Perforation / Organdurchbruch verhindert wird (S.229).

Nierenstein aus der Blase holen
-- schluckweise Molkekonzentrat trinken, Ausgleich für Feuchtigkeit, Flüssigkeit zum Ausscheiden der flüchtigen, gelösten Giftstoffe

plus: viel Wegtritt-Tee, hat günstige, auflösende Wirkung
plus: Nachkur: Sitzbäder und Massage, denn der Nierenstein kann in der Blase Reizungen und Blutungen verursachen

->> Operation kann vermieden werden, langsames Lösen der Nierensteine mit Naturmitteln:

-- Rubiaforce-Kur aus Färberwurzel und Goldrutentee, bei grösseren Steinen über längere Zeit einnehmen (S.230), Erkältung und Übermüdung vermeiden, Schondiät halten

-- ausssortieren: denaturierte Nahrungsmittel, Weisszuckerwaren, Weissmehlprodukte, Kochsalz, scharfe Gewürze, Rosenkohl, Spinat, Spargel, Rhabarber, Schweinefleisch, Wurstwaren, alle Eiweisse weg ausser Quark

-- einsortieren: regelmässig Karottensalat oder Karottensaft, viel Naturreis, Gemüse und Salate
-- physikalische Anwendungen: abends feuchtheisse Heublumen- oder Kamillenwickel in Nierengegend auflegen, 1/2 Stunde wirken lassen, sowie Sitzbäder (S.231).

Bei Blutungen Millefolium / Schafgarbe, Hamamelis virg. / indianischer Zauberstrauch, Echinaforce, Tormentavena /frische Blutwurz und Haferpflanzensaft, auch Cantharis D6 möglich. Nach einem Rubiaforce-Schächtelchen bei Nierentee mit Nephrosolid oder Tee aus Chanca Piedra (tropische Urwaldpflanze). Zwischendurch immer wieder eine Schwemmkur durchführen, viel trinken, so die Bildung von Griess und neuen Steinen verhindern, dann wieder ein Schächtelchen, nach 6 Wochen Ende. Kur alle 3 Monate verkürzt wiederholen und Diät einhalten (S.232).

Nikotinvergiftung: siehe Rauchen vergiftet




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O
Ödem: Stauungsödem
Behandlung mit dem Extrakt der Echten Meerzwiebel. Normale Dosis: 5 Tropfen der 1000fach verdünnten Tinktur (S.461).

bei Ödem: Salzwickel mit Meersalz, zieht Wasser aus den Geweben (S.521).

Ohnmacht
Plinius empfiehlt Basilikumtee bei Ohnmachten. Basilikum mit Wirkstoffen Rhymol, Eugenol und Kampfer (S.512).

Ohnmachtsgefühl
Behandlung mit homöopathischem Kochsalz / Natrium chloridum (muriaticum), Dosierung je nach Sensibilität D6-D30 (S.503, 504), "wunderbares und harmloses Mittel" (S.504).


Ohrenkrankheiten

Ohrenentzündung
entsteht oft durch verschleppte Krankheitserreger und deren Gifte bei schlecht behandelten oder unterdrückten Infektionskrankheiten wie Scharlach, Masern, Keuchhusten, Diphtherie, Grippe, Angina etc.  Behandlung:

-- Ableitung der Giftstoffe durch Zwiebelwickel
-- KEINE Medikamente einträufeln
-- Fruchtdiät und für einige Wochen alle gewürzten und schweren Speisen meiden

-- Spülungen nur durch Ohrenarzt vornehmen lassen, nur mit Tee aus Spitzwegerich, oder Kamillentee, oder Ringelblumentee, oder Melisse

-- bei Klopfen im Ohr und bei einseitigem Schmerz, der in der Nacht stärker wird: Calcaria carbonica D6 (Calcium carbonicum Hahnemanni)

-- ohne Behandlung ist eine Mittelohrentzündung möglich (S.116).

Ohrenschmerzen / Ohrenweh
Knoblauchwickel oder Zwiebelwickel im Nacken, mildert oder beseitigt die Schmerzen (S.515).
oder: fein geschnittene Zwiebeln in einem Gazetüchlein auf den Nacken legen (S.517).

Ohrensausen (Tinitus)
Ohrensausen kann durch Salizylpräparate ausgelöst werden (S.347).

[Ohrensausen kann auch ein Stresssymptom sein und durch entspannende Gesellschaft zurückgehen].

Behandlung gemäss Dr. Vogel:
-- Frischpflanzenpräparat Spitzwegerich / Plantago lanceolata, ist bestes Mittel für die Ohren, schärft das Gehör (S.455)

-- Ginkgo-Tinktur gegen Ohrensausen und Hörschwierigkeiten (S.455): Ginkgo biloba: hat auch guten Erfolg: bessert den Hörbefund, wirkt gegen Schwerhörigkeit älterer Menschen, wirkt gegen Ohrensausen (S.117). Normale Dosis: 3mal täglich 15-20 Tropfen mehrere Wochen lang einnehmen (S.456). Eiweissarmes und vitalstoffreiches Essen sichert den Erfolg (S.456).

Ohrgeräusche
kann eine Verkalkung des Mittelohrs sein, Kalkauflagerungen auf dem Trommelfell, dadurch Schwerhörigkeit und Ohrgeräusche. Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure (S.503).

Operationen: Massnahmen vor Operationen
Vor und nach Operationen empfiehlt sich das herzstärkende Mittel Maiglöckchen / Convallaria majalis zur allgemeinen Stärkung (S.459)

oder: Wallwurztinktur vor und nach Operationen, um die Bildung von Epithel und die Bildung von Knochenzellen anzuregen (S.478)

oder: Calcium fluoratum zur Förderung der Verwachsung der Narbe (S.502).

Osteoporose / Alters-Kalk
Kalk löst sich aus den Knochen und lagert sich in Gefässen und in Geweben ab. Folgen:
-- Knochen werden porös und brüchig
-- harte Kalkablagerungen in Gefässen, Geweben und Narben
-- kalkarme Nahrung begünstigt Osteoporose, weil der körpereigene Kalk nun die Säuren neutralisieren muss
-- Kalkpräparate verhindern den Abzug von Kalk aus den Knochen (S.175).

Vorsorge im Alter:
-- kalkreiche Nahrung im Leben verhindert Osteoporose und Kalkablagerungen
-- Bewegung, Sauerstoff, frische Luft
-- eisenhaltige Nahrung zur Stützung der Oxydation im Blut und der normalen Verbrennung: viel grüne Rohgemüse im Salat, v.a. im Frühling (S.175), verschiedene Kressearten, zarte Blättchen vom Jungspinat (S.175-176), junge Brennnesseln (S.176)

-- Pflege der inneren Drüsen: tägliche Bürstenabreibung, Wechselduschen ohne Frieren
-- genug Schlaf vor Mitternacht mit leichtem Einschlafen
-- Nahrungsergänzung Kelp in Form von Meerpflanzenpräparaten
-- Niere anregen zur Ausscheidung, z.B. Nephrosolid

>> im Alter wird man nicht steif (S.176)

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).




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P

Panaritium / dicker, schmerzender Finger / "Umlauf"
-- Dauerbäder 37-38°C, 2-3mal täglich 1 Stunde (S.45)

oder: Finger in Schmierseife tauchen, einbinden, in der Nacht wirken lassen (S.46)

-- Finger immer vor Kälte schützen
wenn keine Heilung: Arzt aufsuchen, Eiter rausschneiden (S.45), Versteifung des Fingers vermeiden (S.46).

Pankreasfettstuhl
Behandlung mit Papayasan (S.465), Wirkstoff Papain (S.464), in Verbindung mit Kelpasan, v.a. wegen Jodkaligehalt (S.465).

Pankreatitis
Behandlung mit Papayasan (S.465), Wirkstoff Papain (S.464), in Verbindung mit Kelpasan, v.a. wegen Jodkaligehalt (S.465).

Pellagra
ist eine Durchfallkrankheit mit Psychosen. Behandlung: Kirschen essen mit Nicotylamid (S.628).

Platzangst: bei schwankendem Gang
Behandlung mit Mistel (S.461), pflegt die Adern. Normale Dosis: 3-5mal täglich 5-10 Tropfen (S.463).

Pocken
Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499).

Polypen
behindern die Atmung durch die Nase fast vollständig. Behandlung mit Katzengamander / Marum verum, wenn unwirksam, nützt nur noch schneiden beim Chirurgen (S.115).

Postoperative Schmerzen (S.61)
-- Johannisöl
-- Frischpflanzenextrakt aus den Johannisblüten und Johannisknospen (S.60).

Psoriasis (Schuppenflechte)
Karotten / Rüebli beschleunigen Heilung von Psoriasis durch 70mg Carotin / Provitamin A pro kg, Stützung des Zellaufbaus (S.605).

[nicht erwähnt: immer zusammen mit Olivenöl, sonst wird das Provitamin A im Magen nicht aufgenommen].

Pulsregulation
Behandlung bei schwachem oder zu starkem Puls mit dem Extrakt der Echten Meerzwiebel. Normale Dosis: 5 Tropfen der 1000fach verdünnten Tinktur (S.461).




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Q

Quetschungen und Schwellungen

-- Kohlblätterauflagen
-- weniger stark: Lehmbrei-Auflagen in Zinnkrauttee oder andere Kräutertees, täglich Wechsel zwischen Lehm und Kohl: Lehm verteilt, Kohl heilt: Zuführen von Heilstoffen, Abziehen von Schadstoffen (S.46).

oder: Auflagen mit frischen Pflanzen sind "hervorragend": gequetschte Blätter von Sauerampfer, des grossen Ampfers, des Rossampfers, Rhabarberblätter (S.551)

oder: Kartoffel-Milch-Auflagen (S.554,555)
oder: Quarkauflagen, "gute Erfolge" (S.559)




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R

Rachitis

Brennnesselpräparate einnehmen (S.449).


Rauchen: Nikotinvergiftung

Zigaretten enthalten Nikotin. Beim Rauchen bilden sich auch Phenole und Teerbestandteile (S.723). Die Schäden zeigen sich je nach individueller, konstitutioneller Grundlage. Argumente, dass ein Mensch auch mit Rauchen 80 geworden sei, sind somit nicht stichhaltig (S.721). Rauchende Jugendliche verspielen mit Rauchen und Alkohol ihr Gesundheitskapital für die Alterszeiten (S.162). Untersuchung über die Auswirkung des Nikotins im Kreislauf von Mathes, Patterson und Levy (S.722).

Auch Pflanzen erleiden Tabakrauchschäden. Blattläuse kann man mit Spritzen von Tabakextrakt abtöten (S.723).

-- eine Zigarette verursacht eine Pulszunahme um 15 Schläge pro Minute (S.722), bei empfindlichen Menschen um 25 Schläge (S.723)

-- Nikotin und chemische Medikamentengifte verändern und schädigen die Kapillargefässe / Blutgefässe, die feinen Aderverästelung, beeinträchtigen die Ernährung der Zellen und stören den ganzen Zellstoffwechsel (S.162)

-- Nikotin verengt v.a. die Herzkranzarterien (S.167,721) bzw. die Herzkranzgefässe (S.209) bzw. die Kranzarterien (S.211)

-- Nikotin schädigt alle übrigen arteriellen Gefässe (721).

Folgen:
->> Nikotin begünstigt so [durch erhöhten Blutdruck] die Verkalkung (S.211)
->> Entstehung von Blutarmut im Herzen und Verbrauch der eigenen Substanz (S.721): "mangelnde Herzmuskeldurchblutung" (S.722)

->> schwere Herzschmerzen mit Herzanfällen, wobei jeder Herzanfall im Herzmuskel eine kleine Narbe hinterlässt (S.209), Entwicklung bis zur "unechten" Angina Pectoris möglich (S.211)

->> Muskel- und Nervenzellen werden nicht mehr rechtzeitig und genügend ernährt, erschlaffen zu schnell, degenerieren und altern schneller (S.162), der Herzmuskel wird schlaffer, wird schmutzig-bräunlich, durch Rauchen und Mangelernährung schon bei jungen Menschen ("braune Atrophie", brauner Muskel- und Organschwund) (S.721)

->> die bräunlichen Abnutzungspigmente werden in den einzelnen Herzmuskelzellen abgelagert (S.722)

->> der Herzmuskel hat von den Narben viele weisse Streifen, ist der Tod kleinster Herzmuskelteile, ersetzt durch Bindegewebe / Narbengewebe (S.722)

->> ist ein grosser Faktor zu Herzmuskelschwächen (S.722), zum Herzinfarkt oder für andere schwere Arterienschäden (S.167), bei drohendem Kollaps mit kaltem Stirnschweiss und Krämpfen bis in die Waden (S.211).

->> eventuell Absterben eines Teils des Herzmuskels im schweren Fall bis zum Herzinfarkt (S.210).

Die verengten Herzkranzarterien merkt der/die RaucherIn aber erst nach 20-30 Jahren seit Rauchbeginn. Frauenkörper sind sensibler auf Nikotin als Männerkörper. Pfeife schadet weniger stark durch Filter und weniger präparierten Tabak (S.204).

Behandlung der Nikotinvergiftung:
-- Anwenden eines homöopathischen Mittels, wonach Gleiches mit Gleichem behandelt wird: das homöopatische Mittel Tabacum D6 (S.211)
-- bei drohendem Kollaps mit Stirnschweiss und Krämpfen bis in die Waden: Veratrum album / Weisser Germer D6 (S.211).

Rauchen: Teervergiftung: Raucherkrebs
Reizstoffe im Teer: "Phenole", wobei die Veranlagung entscheidend ist (S.369), Folgen: Lippenkrebs, Zungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Bronchialkrebs (S.369) im Hals (S.723), Lungenkrebs (S.369), v.a. bei Rauchern und Teerarbeitern [auf Baustellen] (S.370) [auch Autofahrer, die auf Teer fahren?]

->> Auch nikotinfreie Raucherwaren sind wegen der Teergehalte absolut gesundheitsschädlich (S.723).

Rauchen: Befreiung vom
psychische Analyse der Minderwertigkeitsgefühle, Kompensation durch Weinbeeren statt Zigaretten (S.370).

Rauchen: Beheben von Raucherschäden
Ginkgo-Tinktur Ginkgo biloba: heilt  Raucherschäden in Blutgefässen (S.457). Normale Dosis: 3mal täglich 15-20 Tropfen mehrere Wochen lang einnehmen (S.456). Eiweissarmes und vitalstoffreiches Essen sichert den Erfolg (S.456).


Rheuma

Rheuma wird begünstigt durch Betonbauten (S.727), Häuser aus Eisenbeton (S.729). Behandlung:
-- aussortieren: überschüssig sauren Rhabarber, Spargel und Rosenkohl (S.631)
-- falls man in einem Betonhaus wohnt, in ein Holzhaus umziehen, oder Backsteinhaus / gebrannter Lehm, oder Naturstein (S.729)

-- 1 Jahr lang keine säureüberschüssige Nahrung einnehmen (S.799)
-- rohe Gemüsesäfte binden mit basischen Stoffen die überschüssige Säure, bringen den Mineralstoffwechsel in Ordnung: rohen Kartoffelsaft, Kohl- und Kabissaft, Möhrensaft einnehmen

plus: gesunde Naturnahrung (S.616).

plus: morgens warm duschen, dann den ganzen Körper mit Symphosan (vorwiegend aus Wallwurz) einreiben: regt Harntätigkeit an, Haut wird elastischer und feiner (S.800).

-- Farnkraut in Kissen und Matratzen füllen (S.48).
-- Heilzwiebelwickel aus gequetschten Blättern um die schmerzenden Stellen wickeln (S.49).
aussortieren: Eier sind ganz ungünstig für Rheumatiker. Nur rohe Eier oder 2-3 Minuten gekochte Eier einnehmen, die von vollwertig ernährten und gesunden Hühnern gelegt sind (S.323).

oder: Sellerie einnehmen, auch als Vorsorge (S.508).

oder: Lehmauflagen:  Lehm + Eukalyptusblättertee, Wacholdernadeltee, Quendeltee, Kleiner Kostenstee oder Wilder Thymiantee: gegen rheumatische Leiden, jeweils nur überbrüht, nicht gekochter Tee (S.550)

oder: gegen Rheuma und Arthritis: Roher Kartoffelsaft mit warmem Wasser verdünnt oder in Hafersuppe, morgens nüchtern einnehmen, Saft einer kleinen Kartoffel reicht (S.555).

oder: gegen Rheuma und Arthritis: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

gegen rheumatisch-arthritische Leiden:
Lehmwickel im Wechsel mit Kohlblätterwickeln: Lehm verteilt, Kohl zieht heraus: ist natürliche, leichte Reiztherapie (S.550)

oder: Selleriesaft einnehmen, regt Kreislauf und Drüsen an (S.615).

Rheuma - Arthritis - Ischias: Kur
-- morgens nüchtern 1/2 Glas roher Kartoffelsaft, ev. mit etwas warmem Wasser verdünnt.
-- Malzeiten: nur aus Naturnahrung
-- 1 Stunde vor Mittagessen: 2-3 Wacholderbeeren gründlich kauen, gut durchspeicheln, schlucken
nach Mittagessen: 2-4 ganze Senfkörner schlucken
gegen Durst: gekochtes Kartoffelwasser einnehmen (S.42)

plus: Wickel auf schmerzende Stellen und auf arthritische Deformationen: abwechselnd Wickel mit gequetschten Kohlblättern, Lehmwickel und Quarkwickel (S.43)
oder: Kartoffel-Milch-Auflagen (S.554,555)

plus: Ameisensäuretherapie: schmerzende Stelle alle 14 Tage in Ameisenhaufen halten, dann mit Bürste oder Wischerchen abwischen, dann Ameisensäure auf die schmerzende Stelle gut einwirken lassen (S.43)

->> Von der Schulmedizin für unheilbar erklärte Fälle sind so heilbar (S.43).

oder: Maisbrei oder Hirsebrei an rheumatische / arthritische Stellen so warm wie möglich auflegen, bleiben lange heiss und erzielen richtige Durchblutung /Hyperämie (S.43).

oder: Wacholderbeeren wirken gegen Gicht und Rheuma durch Förderung der Ausscheidung der harnsauren Stoffe über Nieren und Urin (S.490). Homöopathische Tinktur: Juniperus communis D1 oder D2 (S.491)

oder: Wacholdernadelsäcklein überbrühen und ins Badewasser beigeben (S.491)

oder: Behandlung mit Eisenhut-/Aconitum-Tinktur. Durchschnittliche Dosis: 5 Tropfen in 4.Potenz, bei kräftigen Personen 3.Potenz, in einem Glas Wasser stündlich einnehmen (S.494)

oder: gequetschtes Basilikumkraut auflegen, Wirkstoffe Rhymol, Eugenol und Kampfer (S.512).

Rheumaschmerzen
kann verursacht sein durch Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390).

Behandlung:
Schmerzende Stelle mit Johannisöl einreiben
oder: mit Johannisöl getränktes Läppchen auflegen
oder: auch anderes gutes Einreibeöl benutzen
dann: trockenes Tüchlein über die Stelle / das Ölläppchen legen (S.39)
dann: mit warmem, nicht zu heissem Bügeleisen darüberfahren, dort, wo Muskeln sind

->> Öl wird dünnflüssig und in die Poren hineingedrängt, Wirkungsentfaltung
->> Schmerzen mildern sich oder gehen weg (S.40).

Rheuma: Vorbeugung
Schlenzbäder sind Prophylaxe (S.541-542) mit Temperaturen um 39-40°C (S.542)
regelmässig Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Ringe unter den Augen
kann durch Darmparasiten / Würmer und deren Ausscheidungen verursacht sein (S.622).

Rückenmarkleiden mit stark angegriffenen Nerven (S.61)
-- Johannisöl
-- Frischpflanzenextrakt aus den Johannisblüten und Johannisknospen (S.60).

Runzeln: siehe Haut



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S

Scharlach

Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499).


Schilddrüsenstörung

Schilddrüse: Überfunktion - Kropf
Die Überfunktion der Schilddrüse ist für die Schulmedizin oft eine "unsichtbare Krankheit". Es handelt sich um Jodmangel (S.218) und dadurch um einen erhöhten Grundumsatz in der Schilddrüse, meist kombiniert mit einem gesenkten Kalkspiegel (S.214). Jodmangel entsteht durch "zivilisierte" Nahrung, wo die jodhaltigen Bestandteile entfernt wurden:

Weissmehl, weisser Zucker, geschälte Früchte, Konservennahrung, geschälter Reis (S.218). Ebenso wichtig wie Jodmangel ist aber auch Kalkmangel (S.216). Die Schilddrüse ist meist nach innen hin vergrössert, ein Kröpflein (S.216), ein Kropf (S.686). Allgemeine Symptome bei Schilddrüsen-Überproduktion:

-- Pulsbeschleunigung
-- Gewichtsabnahme

-- inneres Fibrieren / ungeordnete Tätigkeit besonders auf der Brust
-- erhöhter Grundumsatz (S.215), Glanz in den Augen, Gefühl, krank zu sein (S.214)

-- eventuell: Haarausfall, starke Nervosität, Durchfälle (S.215)

-- nach Meeresaufenthalt: die jodhaltige Meeresluft löst bei Schilddrüsenkranken immer Veränderungen aus, entweder eine übersteigerte, fast übernervös wirkende Lebendigkeit, oder ein unnatürliches Schlafbedürfnis (S.214)

-- Gedächtnisbeeinträchtigung und Nervenbeeinträchtigung (S.217)
-- Dauersymptome: Überempfindlichkeit, Nervosität, immer leichte Erregung, wird oft nicht als Kropf erkannt (S.216)

Behandlung:
-- aussortieren:
Weissmehlprodukte, Weisszuckerprodukte, geschälte Früchte, Konservennahrung, Produkte aus weissem, geschältem Reis (S.218).

-- einsortieren: Kalkreiche Nahrung:
oo  kalkreich essen (S.214), z.B. Kohlsalat / Kabissalat, rohes Reform-Sauerkraut, Kohlrabi, Blätter von Kohlrabi, Karotten, Rote Bete / Randen als Salat oder Saft, Urtica-Kalk-Komplex einnehmen (S.216)

oo  homöopatisches Mittel aus Jod, Kressearten Meerpflanzen in homöopathischen Dosen wie Kelp D6, D5, D3, Kräutersalz Herbamare, Kelptabletten, keine schulmedizinischen Jodpräparate, denn die können für sensible Menschen gefährlich sein (S.216)

oo  Lycopus / Wolfstrapp (S.214)

-- einsortieren: jodreiche Nahrung:
oo  Vollwertnahrung und Naturnahrung hat genug natürliches Jod, z.B. in Apfelkernen, in geniessbaren Schalen, in Kleiebestandteilen (S.218)
oo  nur mit natürlichem jodhaltigen Meersalz salzen (S.218), am besten würzen mit gartenfrischen Würzkräutern, Meersalz-Gewürzmischung: Herbamare und Trocomare (S.219)

oder: Meerpflanzen einnehmen wie Kelp-Meeralgen aus dem Pazifik (S.219), aber nur in homöopathischen Dosen einnehmen (S.223)

oder: Kresse regelmässig einnehmen, wirkt durch eine Art Penicillin und etwas Jod (S.518,583)

plus: zweckdienliche Düngung des Bodens mit Jod durch jodhaltiges Knochenmehl u.a., so dass die Pflanzen jodreicher werden, aber das Jod so gebunden ist, dass keine Nebenwirkungen auftreten (S.219).

->> Heilung ohne Nebenwirkungen (S.214), ohne Operation wird der Kropf zurückgebildet, und gleichzeitig werden die körperlichen Schwächen behandelt (S.217).

-- einsortieren:
Vitamin-A-reiche Nahrung, denn Vitamin A ist der "Gegenspieler des Schilddrüsenhormons", kann zu starke Schilddrüsentätigkeit zurückdrängen (S.623).

oder: Meersalzbäder gegen Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse, gegen Kropf
oder: feuchte Salzwickel (S.521)
oder: Braunalgen / Fucus vesiculosus einnehmen, wirkt durch Jod, Fluor, Brom (S.688).

Schilddrüse: Jodmangel: Myxödem
kann auch Myxödeme verursachen (Drüsenkrankheit mit heftigen Hautanschwellungen) bis zur Verblödung (S.686).

Schilddrüse und Schulmedizin
Jodsalz: Die Schulmedizin behauptete, dass Bewohner der Meeresküsten kaum Schilddrüsenstörungen oder Kropfbildungen hätten, weil das Meersalz einen hohen Jodgehalt habe (S.218). Dies stimmt aber nicht, denn der Jodgehalt im Blut ist bei allen Menschen gleich, egal, ob sie im Flachland, am Meer oder in den Bergen leben (S.220).  Die Schulmedizin versuchte trotzdem, dem Salinensalz Jod zuzugeben. Das künstliche Jod im Salz hat aber nicht dieselbe Wirkung wie das gebundene Jod im Meersalz (S.218).

Das Meersalz hat das Jod so gebunden, dass keine Nebenwirkungen auftreten (S.218). Das künstliche Jodsalz wirkt gut bei denen, die zu einem Kropf neigen. Die Industrie bezeichnet das Salz mit Jodzusatz als "Vollsalz", eine völlig falsche Bezeichnung, kann nämlich auch als Natursalz verstanden werden. Jodsalz wirkt bei Menschen gefährlich, die zur Überfunktion der Schilddrüse neigen:

->> kleinste Mengen bewirken Herzklopfen, inneres Vibrieren (S.217), Pulserhöhung (S.218), Herzflattern
->> Termin beim Herzspezialisten bringt nichts (S.217)
->> Jodsalz kann Körperverletzung hervorrufen, die allgemeine Zulassung ist unverständlich (S.218).

Kropf-Operation: erfordert Nachbehandlung zur Veränderung der Verhältnisse im Körper:

-- bei Basedow nicht mit Jodmitteln eingreifen

-- jodhaltige Nahrungsmittel einnehmen, helfen Kropfkranken effektiv, auch Kräutersalze Herbamare und Trocomare, jodhaltige und kleiehaltige pflanzliche Produkte Brunnenkresse immer im Salat, nützt auch den Basedowkranken, sowie homöopatisch-pflanzliche Heilmittel

auch: Kohlwickel im Wechsel mit Lehmwickeln in Eichenrindenabsud, Kohlwickel nur, so lange es erträglich ist, langsam die Auflagezeit verlängern (S.222).

Schizophrenie: siehe: Seelisch-geistige Erkrankungen


Schlaflosigkeit / Schlafstörungen

Die schulmedizinischen Schlaftabletten machen süchtig und die Ursachen werden NICHT behoben (S.254). Zudem besteht das grosse Risiko von Nebenwirkungen, wie z.B. die Störung der Reaktionsfähigkeit (S.255) [am nächsten Morgen!].

Allgemeine Ursache von Schlafstörungen ist Blutandrang zum Hirn durch zu viel geistige Arbeit und zu hoher geistige Belastung (S.255). Der Körper muss die bestmöglichste Pflege erhalten:
- statt starken Kaffee Getreide- oder Fruchtkaffee, eventuell mischen, dann den Anteil des starken Kaffee reduzieren bis 0 %. Der Gaumen gewöhnt sich dran und die Schlafstörungen gehen zurück

oder: Tee aus Zitronenmelisse, eventuell verstärken mit etwas Hopfentee
oder: homöopatische Mittel: Hafersaft
oder: Dormesan-Tropfen aus Zitronenmelisse, Hopfen und Hafer

plus: Steigerung der Wirkung mit ein paar Tropfen Passiflora oder Baldrian
oder: Baldrian allein, wirkt aber narkotisch und hilft deswegen nicht andauernd
oder: Murmeltieröl: 1 Kaffeelöffel täglich, schmeckt nicht fein, Dr. Vogel empfiehlt Gelatinekapseln mit Murmeltieröl, oder nach dem Öl etwas kräftiges aromatisches trinken

plus: frühes Schlafengehen im Naturschlafrhythmus (S.253)
plus: letzte Malzeit um 18 Uhr, nicht erst 20-21 Uhr, nicht zu voluminös essen, sondern leicht verdaulich essen (S.254), vollen Magen vor dem Schlafengehen vermeiden, sonst hat man einen unruhigen Schlaf mit schweren Träumen (S.253), günstig sind Spaziergänge vor dem Schlafengehen mit Tiefenatmungsübungen (S.254), das Wort Nachtessen ist sehr ungesund bzw. gesundheitlich falsch (S.253).

Schlaflosigkeit: Hausmittel für guten Schlaf
-- etwas schönes lesen, bis der Schlaf sich wieder meldet (S.255).
-- Zitronenmelissentee einnehmen, mit Honig gesüsst (S.511)

-- Früchte enthalten Naturzucker, auch in Trauben, Rosinen, Datteln, Feigen (S.632). Der Naturzucker geht direkt ins Blut über (S.632), hinterlässt keine Schlacken (S.633), stärkt Herz, beruhigt Nerven, ist somit ein Schlafmittel (S.634)


Schlaganfall

Bei blockierter Blutzufuhr werden ganze Gehirnzentren zum Absterben gebracht, z.B., wenn eine Ader gesprungen. Folgen:
-- einseitige Lähmungen
-- Aussetzen des Sprechvermögens oder falsche Verbindung Idee - Sprache
-- Abbrechen der Wahrnehmung der Aussenwelt (S.98).

Schlaganfallfolge:  Überdruck im Blut
-- Arnika (S.61)
-- Bärlauch einnehmen zur Regulierung nach Schlaganfall: Bärlauchsaft und Bärlauchwein heilen, "besser als die teuersten Medikamente (S.445).

-- gegen Sauerstoffmangel im Gehirn nach Schlaganfällen: Behandlung mit Ginkgo-Tinktur. Normale Dosis: 3mal täglich 15-20 Tropfen mehrere Wochen lang einnehmen (S.456). Eiweissarmes und vitalstoffreiches Essen sichert den Erfolg (S.456).

Schlaganfall: Ausheilen
Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499) zusammen mit Arnika (S.498).

Schleimhautbluten
ist Vitamin-C-Mangel. Sanddornbeerenprodukte einnehmen (S.489).

Schleimhautentzündungen
aufgrund von Vitamin-A-Mangel. Behandlung:
täglich Tomaten, Paprikaarten, Karotten essen, frischen Karottensalat oder frischen Karottensaft, oder Karottin oder angesäuerten Karottensaft einnehmen (S.523).

Schleimhäute: Trockene
Behandlung mit Seidelbast / Daphne mezereum (S.499).

Schmerzen generell
Behandlung mit Pestwurz / Petasites als Schmerztablette Petadolor, oft völlige Heilung  (S.468) durch Lösen innerer Verkrampfungen. Bei 90 % der Patienten Wirkung in 1-3 Tagen, nur bei 10 % keine oder nur schwache Wirkung. Schnellste Wirkung: Tablette auf der Zunge zergehen lassen, einspeicheln, nicht schlucken. So können die Wirkstoffe durch die Schleimhäute aufgenommen werden (S.469).

Schmerzen nach Nervenverletzungen (S.61)
-- Johannisöl
-- Frischpflanzenextrakt aus den Johannisblüten und Johannisknospen (S.60).

Schminken
Schminke kann den Schweissdrüsen nützen oder sie verstopfen. Von schädlicher Schminke oder Puder  wird die Haut krank und welk, so dass die Frauen dann ungeschminkt 30 Jahre älter aussehen. Schminke darf nur pflanzlich sein und sollen die Hautfunktionen unterstützen (S.409).

Schnupfen
-- Kalkpulver Urtica-Kalk-Komplex schnupfen wie Schnupftabak
-- bei kaltem Wetter Nasenschleimhäute mit Wollfettcreme einfetten (S.114), z.B. Bioforce-Creme (S.115).
-- bei Vitamin-A-Mangel und folglich Anfälligkeit für Entzündungen aller Schleimhäute: täglich Tomaten, Paprikaarten, Karotten essen, frischen Karottensalat oder frischen Karottensaft, oder Karottin oder angesäuerten Karottensaft einnehmen (S.523).

Schnupfen: Fliess-Schnupfen, Vorbeugung gegen Schnupfen
Zwiebelwasser aus 1 Glas Wasser und einer eingetauchten Zwiebelscheibe schluckweise trinken (S.25,115), Fliess-Schnupfen hört bald auf (S.115), auch als Vorbeugung, oder auch Zwiebelscheibe auf dem Nachttischchen liegen haben (S.25)

oder: Zwiebelwickel um den Hals
oder: Salzwasser oder Zitronensaft oder natürliches Urtica-Kalk-Präparat in die Nase hineinschnupfen (S.26)
oder: homöopathisch Zwiebel / Cepa einnehme (S.517).

Schuppen in den Haaren
Zwiebel auf die Kopfhaut reiben (S.517).

Schuppenflechte: trockene
Behandlung: Bioforce-Creme mit Wollfett, Arnika, Sanikel u.a. (S.406) im Wechsel mit Johannisöl, Wallwurz-Creme, oder Symphosan aus Wallwurz und anderen Kräutern. Innerlich Violaforce / Tinktur aus Stiefmütterchen einnehmen (S.411)

plus: 1mal täglich mit Molkekonzentrat betupfen  (S.411).

Schürfungen
Quarkauflagen (S.559)
oder: Honig-Echinaforce-Salbe: 1 Teel. Honig + 20-30 Tropfen Echinaforce-Tinktur (S.567).

Schwäche: Allgemeine
zur Kräftigung Rüebli / Karotten, rohen Rüeblisaft / Karottensaft einnehmen
oder: Keimlinge essen, mit viel Fermenten, v.a. Diastase als gutes Kräftigungsmittel, verbessert Blutzusammensetzung (S.645).

Schwäche im Alter
Rosmarin in alten Wein eingelegt. 1 Gläschen Rosmarinwein täglich als Herztonikum wirkt zur Stärkung im Alter (S.510).

Schwächezustände: siehe Erschöpfung


Schweiss

Schweiss: Übelriechender
Behandlung mit Gajakharz in mittlerer Potenz 3mal täglich einnehmen (S.497).

Schweissabsonderung: zu wenig
Behandlung:
öfters heissen Tee einnehmen: Holunderblüten, Pfefferminze, Liebstöckel, einzeln oder zusammen gemischt
plus: einige Zeit 1mal pro Woche eine Sauna (S.410).

Schweissabsonderung: zu viel
an Teilen des Körpers: Hände, Füsse, Achselhöhle. Behandlung:

Nierentätigkeit anregen: guter Nierentee aus Solidago/Goldrute und Nephrosolid-Nierentropfen, so wird die Haut als "dritte Niere" entlastet

plus: Salbeitee oder Salviatropfen aus Salbeipflanze (S.410).

Stechender Schweiss unter Achseln

Behandlung:
äusserlich Hamamelis-Seife mit Hamamelis, Thymian und Salviatropfen (S.410).

Schweiss: Fussschweiss
Fussschweiss ist ein Notventil des Organismus, Schadstoffe auszuscheiden, weil die Nieren und die Haut ihre Aufgabe nicht erfüllen (S.422).

Behandlung:
Nieren- und Hauttätigkeit anregen, um Ausscheidung auf andere Art anzuregen (S.422), Füsse täglich mit Hamamelisseife waschen, und Einreiben von Bioforce-Creme (S.410)

oder: Füsse in Salbeitee baden und mit Juniperosan [?] einölen (S.421).
oder: Knoblauchmilch längere Zeit einnehmen: 2 Knoblauchzehen raffeln und in 1dl Milch einmischen (S.515). Rohe Milch wirkt intensiver. Gekochte Knoblauchmilch riecht gemildert und wirkt befriedigend (S.516).

Schweiss: Nachtschweiss
Behandlung mit Salbei / Salvia (S.434).

Schwellungen und Quetschungen
-- Kohlblätterauflagen
-- weniger stark: Lehmbrei-Auflagen in Zinnkrauttee oder andere Kräutertees, täglich Wechsel zwischen Lehm und Kohl: Lehm verteilt, Kohl heilt: Zuführen von Heilstoffen, Abziehen von Schadstoffen (S.46).

Schwerhörigkeit
kann eine Verkalkung des Mittelohrs sein, Kalkauflagerungen auf dem Trommelfell, dadurch Schwerhörigkeit und Ohrgeräusche. Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure (S.503).

Schwindel

[kann auch durch Amalgam begünstigt sein]

-- keine regelmässige Gehirnversorgung, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck (S.98)
-- oder durch Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390).

Behandlung von Schwindelanfällen mit Mistel (S.461), pflegt die Adern. Normale Dosis: 3-5mal täglich 5-10 Tropfen (S.463)
oder: in Kombination mit Kelp (S.572-573) und eventuell Karottensaft oder Biocarottin-Konzentrat (S.572), gegen Schwindelanfälle: Pollen einnehmen, regt die Keimdrüsen an und belebt dadurch alle inneren Drüsen, reguliert, Dosis: 1 Teelöffel Pollen beim Frühstück (S.572)

Seelisch-geistige Erkrankungen
-- Seele = griech. Psyche, ist der Gedanken- und Empfindungskomplex in Einem (S.262)
-- Körper und Seele beeinflussen sich gegenseitig (S.263)
-- es handelt sich oft um mangelhafte Funktion von Eierstöcken oder männlichen Keimdrüsen, die psychische Störungen zur Folge hat (S.263).

Seelisch-geistig Auffallende bzw. "Nervenkranke" soll man liebevoll, aber bestimmt zurechtweisen (S.266), und man soll für einen natürlichen Lebenswandel, für frühe Bettruhe sorgen (S.267).

Heilung:
-- Eierstockfunktionen oder männliche Keimdrüsenfunktionen normalisieren
-- Schocks durch Erschliessen von Gegenwelten überwinden, z.B. andere Klimaerfahrungen und Tätigkeiten (S.263)
-- mit beeinflussend sind auch Bäder, Duschen, Schlenzbäder, Überwärmungsbäder, Unterwassermassagen, Wassertreten, Taulaufen, Barfusslaufen (S.264).

Seelisch-geistige Erkrankungen: Schizophrenie

Behandlung bei stundenlangen Schreikrämpfen, die als Schizophrenie gedeutet wurden:
-- Braunscheidt-Ableitung zur Anregung der Eierstockfunktion, um die zu schwache Menstruation zu beheben
-- Leukozytenausscheidung bringt positive psychische Veränderungen
-- keine Rückfälle
oder: Senfsitzbäder + Ovarium D3

->> die psychische Spaltung verschwindet durch Normalisierung der Periode (S.264).

oder:
Es muss eine Verstopfung behoben werden
plus: gesundet Ernährung und Kreislaufförderung mit Aesculaforce
plus: Heben des Kalkspiegels mit Urtica-Kalk-Komplex oder Ginkgo biloba (S.265). Eiweissarmes und vitalstoffreiches Essen sichert den Erfolg (S.456).

Sehnenscheiden: Ausstülpungen
Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure (S.502).

Sexuelle Überreizung
Wermuttee täglich im Wechsel mit Hopfentee einnehmen
plus: reizlose Kost, viel Zitronensaft
plus: kalte Duschen und Kuhnebäder (S.50)

Aussortieren: Eier, Austern, Sellerie (S.50)

oder: Gemüse mit Soda garen, kann Nebenwirkungen haben, wird in Gefängnissen angewandt (S.50).

Skorbut / Skorbutische Erscheinungen
ist Vitamin-A-Mangel (S.523) und Vitamin-C-Mangel, äussert sich z.B. in Zahnfleischbluten (S.487,488,675), tritt auf in Gefangenenlagern, in Anstalten oder früher auf Schiffen bei langen Schiffsreisen (S.675). Es kommt zu Zahnfleischbluten und Schleimhautlockerung in Umgebung der Zähne, zu kleinen Geschwürchen, Teile der Mundschleimhaut sterben ab (Nekrosen), Schwellungen in der Nähe von Gelenken, leicht blutende Haut, allgemeine Schwäche und Müdigkeit (S.675).

Behandlung:
oder: "bestes Mittel": Zitrone in Salatsosse (S.675)
oder: "zweitbestes Mittel": täglich einige Zeit Sauerkraut essen, (S.675)
oder: Berberitzen essen (S.487)
oder: roh hergestelltes Hagebuttenmark (S.486) oder roh hergestelltes, ungekochtes Berberitzenmark einnehmen (S.488)

oder: Sanddornbeerenprodukte einnehmen oder Sanddornbeeren kauen (S.489)
oder: regelmässig Meerrettich einnehmen, wirkt durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519)

oder: bei Vitamin-A-Mangel (S.524): täglich Tomaten, Paprikaarten, Karotten essen, frischen Karottensalat oder frischen Karottensaft, oder Karottin oder angesäuerten Karottensaft einnehmen (S.523)

[nicht erwähnt: Karotten und Karottensaft immer zusammen mit Olivenöl, sonst werden die Vitamine vom Körper nicht aufgenommen].

Skorpionstiche: siehe Stiche

Skrofulosis / Haut- und Lymphknotenerkrankung bei Kindern
begünstigt durch Vitamin-D-Mangel und Kalkmangel. Behandlung: Sonnenlicht und kalkhaltige Nahrung (S.407). Brennnesselpräparate einnehmen (S.449).


Sodbrennen

Zu viel Magensäure im Magen verursacht auch saures Aufstossen (S.281), ist eine Übersäuerung, brennendes Gefühl im Magen, saures Aufstossen (S.31) [mit langsamer Verätzung der gesamten Speiseröhre]. Die überflüssige Säure im Magen muss neutralisiert werden (S.32):

-- rohe Kartoffel auf feinster Raffel / Bircherraffel fein reiben (S.31), auspressen, den Saft mit 2-3mal so viel warmem Wasser verdünnen,  einnehmen morgens nüchtern, mittags vor dem Essen, abends vor dem Schlafen, immer frisch zubereiten

-- eventuell zusätzlich 1 Teelöffel Holzasche oder zerstossene Holzkohle mit etwas warmem Wasser einnehmen

-- eventuell zusätzlich Haferflocken oder anderes Getreideprodukt trocken lange kauen und einnehmen (S.32)

plus: Kombination mit Tausendgüldenkraut wirkt "ausgezeichnet"
plus: eventuell Centauriumfrischpflanzentropfen: Wirkung durch Solanin oder durch alkalische Salze (S.651)

oder: Tee aus Tausendgüldenkraut bzw. Centauriumextrakt
oder: Aschetee machen: Asche in heissem Wasser ziehen lassen, durch Tuch oder Watte filtrieren, einnehmen

oder: Wasserlösung mit Lehm, Heilerde oder Tonerde
oder: ein paar kleine Schlückchen rohe Milch (S.32), reguliert Darmflora gegen Übersäuerung des Magens (S.559)

oder: rohe Haferflocken, gut durchgespeichelt
oder: Natron: ist aber bedenklich (S.32)
oder: 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel Molkekonzentrat ins Mineralwasser oder in normales Wasser mischen und einnehmen (S.560).

Allgemein: mild essen, weniger salzen
Aussortieren: scharfe Gewürze, weisser Zucker, Konditoreiwaren (S.32).

Wenn keine Besserung eintritt, so kommt das Sodbrennen von der Gallenblase oder von Eingeweidewürmern (S.32).

Sonnenbrand
Behandlung mit Bioforce-Creme mit Wollfett, Arnika, Sanikel u.a. Vorbeugung: 1 Tag vor Sonnenbad / Höhensonne einmassieren (S.406).

Splitter/Dornen/Spriessen
die schon unter der Haut sind:
zerquetschte Heilzwiebelblätter auflegen, und die Splitter kommen heraus (S.49).

Spriessen/Splitter/Dornen
die schon unter der Haut sind:
zerquetschte Heilzwiebelblätter auflegen, und die Splitter kommen heraus (S.49).

Stauungen im Gefässsystem
Auflagen mit frischen Pflanzen sind "hervorragend": gequetschte Blätter von Sauerampfer, des grossen Ampfers, des Rossampfers, Rhabarberblätter (S.551).

Steinleiden: siehe Nierenstein, Gallensteine

Stiche
gegen Bienen- und Wespenstiche: zerquetschte Zitronenmelissenblätter auf Stichwunden zerreiben, was den Schmerz stillt und abheilt (S.511)
oder dieselbe Wirkung: zerquetschte Efeublätter (S.511)
gegen Skorpionstiche: gequetschtes Basilikumkraut auflegen (S.512).

Stoffwechselstörungen
Baumnüsse essen (S.664).

Stress: siehe Müdigkeit: Übermüdung

Spannungen: Innere
Stressabbau durch Bauchatmung:
->> bessere Durchblutung, Heilung von geschädigten Organen
->> Stärkung der Bauchmuskulatur und bessere Verdauung
->> ruhigerer Schlaf (S.713)
->> positiver Einfluss auf Tätigkeit von Sympathikus und Parasympathikus und dadurch bessere Herzfunktion (S.716).

Stauungen in Kapillargefässen / verschlechterte Blutzirkulation
durch Vitamin-E-Mangel: Folge der Quellung der Zwischenzellsubstanz und verminderte Festigkeit der Gefässwände. Die verschlechterte Blutzirkulation kann  hervorrufen:

-- Stoffwechselstörungen und erhöhten Sauerstoffverbrauch
-- Wachstumsstörungen, Störungen während der Wechseljahre
-- rheumatische Leiden
-- Bangsche Krankheit von Kühen mit seuchenhaftem Verkalken, auf Mensch übertragbar durch Rohmilch, Butter oder Quark (S.609).

Stirnhöhlenkatarrh
schmerzhaft, beeinträchtigt Denkvermögen. Behandlung:
-- rasch wirkende Mittel sind Cinnabaris D4 und Hepar sulf. D4
-- Eiter löst sich, chronischer Stirnhöhlenkatarrh ist vermieden (S.116).

Stoffwechselstörungen
nur wenig tierische Eiweisse aufnehmen, eiweissarm essen

plus: 1mal wöchentlich ein Schlenzbad/Überwärmungsbad (S.544)
oder: Kohlsaft und Kabissaft /Weisskrautsaft, roh oder in Suppe, einnehmen (S.586).

Struma: siehe: Schilddrüsenvergrösserung, Kropf

Sympathikus: "böser Sympathikus"
kann zu Erbrechen, Magenkrämpfen, Herzklopfen, Krämpfen bis zum Brustbein führen (S.251). Behandlung:
-- Nux vomica D4 gegen Erbrechen
-- Weissdorn / Crataegus-Komplex fürs Herz
-- heisse Duschen (S.252).

Vorbeugung: Ruhe bewahren lernen, sich nicht durch Probleme aufreizen lassen (S.252).

[nicht erwähnt: so werden Probleme auch verdrängt und verniedlichst statt gelöst].

Syphilis
Die Gifte unterbrechen im Gehirn und im zentralen Nervensystem ZNS Funktionen, so dass im Alter bleibende Schäden entstehen: Hirnerweichung, Paralyse / vollständige Bewegungslähmung (S.99).



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T


Tablettensucht

Tablettensucht bei Schmerztabletten
Behandlung mit Pestwurztablette Petadolor, Wirkung durch Lösung innerer Verkrampfungen, bei 90 % der Patienten Wirkung in 1-3 Tagen, nur bei 10 % keine oder schwache Wirkung. Jede Stunde eine Tablette einnehmen während einigen Wochen, und der Entzug ist gemacht (S.469).

Tablettensucht bei Migränemedikamenten
Pestwurztablette Petadolor einnehmen, jede Stunde eine Tablette zur Entwöhnung von den chemischen Giftmedikamenten, bei starken Anfällen eventuell zuerst sogar halbstündlich (S.470). Wirkung durch Lösung innerer Verkrampfungen, bei 90 % der Patienten Wirkung in 1-3 Tagen, nur bei 10 % keine oder schwache Wirkung (S.469).

Thrombosen
entstehen, wenn Körperzellen über lange Zeit ungenügende Mengen oder ungenügende Qualität an Nährstoffen/Zellstoffen erhalten,  (S.163,355), z.B. durch jahrelangen Konsum gesättigter Fettsäuren in tierischen Fetten oder heiss raffinierten Fetten und Ölen, sauerstoffarmen Verbindungen, die zudem noch einen hohen Schmelzpunkt haben und dem Körper viel Energie abverlangen (S.653). Cholesterin verbindet sich mit Fetten und wird als "entartete Substanz" an den Aderwänden abgelagert (S.654).

Tuberkulose TB
TB hängt nicht von Höhenluft oder Meeresluft ab (S.139). TB entsteht bei geschwächtem Lymphsystem / Immunsystem. Vor Ausbruch einer TB sind immer Jahr zuvor schon empfindliche Lymphknoten feststellbar (S.160). Ursachen sind:

-- einseitige Ernährung: zu eiweissreich (S.140), v.a. einseitige Fischnahrung (S.139), denaturierte Nahrung mit Weissmehl und weissem Zucker, zu viele Büchsenkonserven

-- dauernder Aufenthalt in schlechter Luft, etwa um Heizung zu sparen (S.140), oder Aufenthalt in düsteren Wohnungen, die Brutstätten für TB sind (S.160)

->> Schwächung des Immunsystems (S.140).

Behandlung: gesunden Lebensstil pflegen, vollwertige, kalk- und vitaminreiche Nahrung, Licht und frische Luft. Ex-TB-Patienten erwerben durch die TB eine gewisse Immunität (S.380). Medikamente können die Vermehrung und Entwicklung der TB-Bakterien hemmen, z.T. sogar vernichten (S.381). Salzarm oder salzlos essen hebt den Allgemeinzustand, denn isoliertes Salz belastet die Nieren, und Pflanzen haben genug natürlich gebundenes Salz (S.681)

Tuberkulose: Knochen-TB
Salzarm oder salzlos essen hebt den Allgemeinzustand, denn isoliertes Salz belastet die Nieren, und Pflanzen haben genug natürlich gebundenes Salz (S.681)

TB-Gefährdete
Betroffene brauchen besonderen Schutz und natürliche Antibiotika (S.135), die Förderung der natürlichen Widerstandsfähigkeit des Körpers:
-- Einnahme von Meerrettich, Brunnenkresse, Gartenkresse, Kapuzinerkresse, Bergbrunnenkresse (S.136), Lärchenmoos / Usnea in Berggebieten (S.137).
-- Brennnesselpräparate einnehmen (S.449).

Tinnitus: siehe Ohrenleiden: Ohrensausen

Typhus
totale Glatzenbildung, aber die Haarzwiebel bleibt (S.401).
Behandlung mit Schlangengift Lachesis D10 oder D12 (S.499) "eines der zuverlässigsten Mittel" (S.498).




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U

Übelkeit

auf die Haut die Gifte ableiten: kräftig waschen, frottieren oder bürsten und frische Waldluft, + Weinbeeren kauen und aussaugen als Nahrung, durchspeicheln (S.598)

oder bei Störung des Allgemeinbefindens: regelmässig kleine Mengen Hefe einnehmen, Wirkung mit Vitamin B zur Regulierung der Zellatmung und des Nervensystems (S.682)

Überanstrengung - Blutstauungen
Badezusatz Melissentee, wirkt beruhigend auf Nerven und gegen Blutstauungen (S.212).

Übererregbarkeit
Lycopus / Wolfstrapp und Urtica-Kalk-Präparat wirken erfolgreich, soll man aber nicht länger einnehmen (S.201). Sensible Menschen sollen weniger einnehmen, nur 5 statt 20 Tropfen (S.202).

Überempfindlichkeit
Brunnenkresse einnehmen, enthält etwas Jod, reguliert Drüsen (S.583).

Übergewicht
Kelptabletten von Meerpflanzen helfen beim Abnehmen (S.217), nach jeder Mahlzeit eine Kelptablette, Basedow-Kranke nur homöopathische Dosen D1-D6 (S.531).

Übermüdung: siehe: Müdigkeit: Übermüdung

Überreiztheit: Sexuelle
Kuhnebäder: Reiztherapie, um Wärme in den Unterleib zu ziehen: Badebürste mit Stiel mit Lappen umwickeln, ins kalte Wasser tauchen und die Sexualorganregionen umfahren (S.545), 5-15 Min. so, oft sind 5 Minuten schon genug (S.546).

Übersäuerung
Holzkohlenpulver einnehmen, am besten Lindenholzkohlenpulver aus zerriebenen Lindenkohlenstücken, mit Milch, denn die Milch hat trotz des Leberschadens mit der Holzkohle gute Wirkung (S.42)

oder: Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte: 60 % roter Randensaft / Rote Beete-Saft, 30 % Karottensaft / Rüeblisaft, 10 % Sauerkrautsaft (S.787), vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).

Umlauf
Abwenden im Anfangsstadium: Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna D4 (S.495).  Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496).

Unwohlsein
durch Bakteriensäcke an Zähnen, Eiterzahn: schadhaften Zahn entfernen, oft schlagartige Beschwerdenfreiheit (S.390).




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V

Vegetative Dystonie (Störung der inneren Organe)
ist ein Sammelbegriff für alle Störungen im vegetativen oder autonomen Nervensystem:

-- Spasmen / Krämpfe im Gefässsystem
-- Schweissausbrüche
-- Krampfzustände im Gefäss- und Gallensystem
-- spastische / krampfartige Magenschmerzen und Darmstörungen
-- Herzstörungen
-- Organneurosen (215).

Behandlung:
-- Psychotherapie
-- Nervenmittel Hafer-Aufbaudragees und Ginseng-Hafer-Komplex

plus: spasmolytische / Erschlaffung bewirkende Präparate wie Petadolor (215).


Venenkrankheiten

Venenentzündung
Venenentzündungen können Blutvergiftungen verursachen (192).

Behandlung:
Vorzüglich wirken Alkoholwickel, noch besser: Wickel mit Tinktur aus Johanniskraut, Schafgarbe oder Ringelblumen (S.191)

plus: Aesculaforce einnehmen

oder: Tee aus Johanniskraut, Schafgarbe und Arnika einnehmen (S.192)
oder: innerlich Aesculaforce (Bioforce-Venentonicum) einnehmen, äusserlich Wallwurz-Komplex leicht einreiben (S.481) mit  Wallwurz + Hauswurz + Arnika (S.482), + Solidago/Goldrute + Hamamelis/Zauberstrauch + Sanikel (S.481).

Zum Abtöten der entzündungsverursachenden Bakterien:
Echinacea / Sonnenhut in Form von Echinaforce einnehmen

oder ähnliche Wirkung: Usnea-Hustentropfen / Lärchenmoos-Hustentropfen
oder: homöopatisches Mittel Lachesis D12 (S.192).

Venenerweiterung
Schafgarbe (Millefolium) (S.61)

Venendefekte - Blutzirkulationsstörungen

Schafgarbe / Millefolium einnehmen, ist leicht bitter, in Salat oder Salatsossen geschnitten, wirkt ausgezeichnet (S.582).

Venenstauungen: Vorbeugung
-- im Sommer regelmässig Dauerfussbäder mit Quendel- oder Heublumenwasser
-- abhärten durch Barfusslaufen (S.27).

Venenpflege
Schafgarbe / Millefolium einnehmen, ist leicht bitter, in Salat oder Salatsossen geschnitten, ist ausgezeichnete Venenpflege (S.583)
oder: junge Blättchen oder Blüten von Johanniskraut einnehmen (S.583).

Verbrennungen
Johannisöl, oder Hühnerfett v.a. bei schweren Verbrennungen einreiben (S.574).

Verbrühungen
bei Verbrühungen durch heisses Wasser 2. und 3.Grades: frisches Hühnerfett einreiben, nimmt die Schmerzen und schnelle Regenration der Haut (S.574).

Verdauung: Förderung
Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz, dadurch Stützung der Gallenabsonderung in den 12-Fingerdarm zur Fettverdauung und zur Verdauung überhaupt (S.504).

Verdauungsbeschwerden
in kleinen Mengen regelmässig Schwarzen Rettich einnehmen (S.520)

oder: Futtersaft der Bienenkönigin (Gelée Royale) einnehmen, regt alle inneren Drüsen an, was Regulierung bewirkt (S.570).

Vereiterung
Behandlung mit Hepar sulf. D4 "zu Beginn und zum Ausstossen", dann zum Heilen Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis, ist in nordischen Ländern "Volksmittel" bei Vereiterungen und Furunkeln (S.506).

Verbrennungen

Körperstelle ins kalte Wasser tauchen, verbinden, echtes Johannisöl drauf (S.24).

Verdauung: Förderung der Verdauung: siehe Verstopfung

Vergiftung durch Metalle
[z.B. durch Impfungen, Amalgamfüllungen, Goldfüllungen, Kupfertöpfe, Kupferpfannen, Wasser vom Dach, das durch Metallrohre geflossen ist, Aluminiumfolie etc.]

Metallische Gifte wie Arsen und Quecksilber bleiben jahrzehntelang inaktiv im Körper, unterbrechen im Alter dann Funktionen im Gehirn und im zentralen Nervensystem ZNS. Dadurch bilden sich im Alter Dauerschäden: Hirnerweichung, bis zur Paralyse/vollständige Bewegungslähmung (S.99).

Vergiftung durch Milch von kranken Kühen
kann sehr schaden, Kunde kann nicht kontrollieren (S.666).

Vergiftung durch TB-Impfung an Kühen
Wenn Kühe geimpft werden, so beeinträchtigt das die Milchqualität. Nach TB-Impfung an Kühen soll man 4-5 Tage lang keine Milch an Menschen geben, kann v.a. bei Vegetariern grosse Schäden verursachen: Leberstörungen, Verdauungsstörungen, Kopfweh, Kopfreiz, Fieberzustände, aber der Appetit bleibt erhalten (S.666). Behandlung: Echinaforce, Usnea-Tropfen, Urtica-Kalk-Präparat

plus: Nieren- und Leberableitungen zur besseren Ausscheidung (S.666).

Verjüngungskuren
Ältere Menschen sichern sich die Gesundheit mit einer mehrmonatigen Ginkgo-Kur, die wie eine Generalreinigung des ganzen Körpers und wie eine Verjüngung wirkt, auch möglich im täglichen Wechsel mit Vinca minor (S.457)

oder: Eiweissarmes und vitalstoffreiches Essen sichert den Erfolg (S.456)
oder: Regelmässige Sitzbäder halten länger jung, hat auch seelisch und geistig positive Wirkung (S.541)

oder: Futtersaft der Bienenkönigin (Gelée Royale) einnehmen, regt alle inneren Drüsen an, was Verjüngung bewirkt (S.570)

oder: Buchweizengerichte einnehmen, verjüngt die Adern, v.a. die Arterien (S.649)

oder: viel ungesättigte Fettsäuren einnehmen (S.656), in nicht raffinierten Ölen (S.653):

Sonnenblumenöl, Olivenöl, Mohnöl, Leinöl, auch in Ölfrüchten (S.654), in frischen Baumsamenprodukten, in Sonnenblumenkernen, besonders in Sesamsamen mit bis zu 43 % hochungesättigten Fettsäuren + Mineralstoffen + Eiweisskörpern (S.655).

Diese Öle haben einen tiefen Schmelzpunkt und sind leicht verdaulich (S.653), verbinden sich leicht mit Mineralstoffen, Eiweissstoffen, Sauerstoff, gewähren dadurch einen vollständigen Zellstoffwechsel (S.654). Die hochungesättigten Fettsäuren optimieren den Sauerstofftransport zu den Zellen, optimieren den Stoffwechsel und die Entschlackung der Zellen (S.662)

oder: Tomatensaft schützt vor frühzeitigem Altern (S.615).

Verkrampfungen
Behandlung mit homöopathischer Tollkirsche / Belladonna wirkt "in einigen Minuten" (S.495). Dosis sind 5 Tropfen in 1/4 Glas Wasser, normal Potenz D4, nicht unter D6 (S.496). Entgiftung des Gehirns (S.495).

Verletzungen
Arnika (S.61) [oder Aloe Vera, oder Ringelblumensalbe; Desinfektion mit Zitronensaft; Förderung der Verheilung mit vitaminreicher Kost; siehe auch: Wunden: Wundheilung].

Verletzungen: Kleine, desinfizieren

-- Molkenkonzentrat: Milchsäure wirkt, Anwendung wie Jod, nur ohne Nebenwirkungen
-- Johannisöl/Hypericum auftupfen, empfohlen auch als Schutz vor Starrkrampf (S.73).

Verstauchungen: siehe Bänderzerrung
Lehmauflagen (S.549).


Verstopfung

50 % der Bevölkerungen der "zivilisierten" Welt leiden an Verstopfung, Frauen mehr als Männer (S.289). Im Darm erfolgt keine Bewegung mehr. Der Darminhalt verkrustet und bleibt in den Darmzotten hängen (S.787).  Ursachen sind Dauerstress, Weissmehlernährung, Weisszuckerernährung, Mangel an Zellulose. Dadurch wird der Magen träge. Der Sympathikus verkrampft, was zur spasmischen Verstopfung führt (S.292). Traubenkerne und Traubenhäute begünstigen Verstopfung (S.645). Verstopfung kann viele weitere Krankheiten verursachen:

Angestaute Stoffwechselgifte gehen ins Blut über und verursachen Kopfschmerzen, Magen-, Leber oder Nierenleiden, Hautausschläge, Pickel und Flechten, kann sogar die Heilung durch Naturheilmittel verhindern, so dass kein einziges Naturheilmittel mehr wirkt. 30 Jahre Verstopfung kann Krebsgeschwüre provozieren mit Darmverschluss, mit Folge des künstlichen Darmausgangs ohne Schliessmuskel (S.291).

Die Schulmedizin verkauft teure chemische Abführmittel der "Wissenschaft", die meist nur vorübergehend helfen (S.292) [und nur dem Portemonnaie des Arztes und der Pharmaindustrie nützen].

Behandlung:
-- Anregen der natürlichen Funktionen im Körper (S.292)
-- richtige Bauchatmung mit Atemgymnastik hilft bei der Heilung (S.716)
-- Baumnüsse essen (S.664)

-- nicht zu viel essen, zellulosereiche Nahrung, die die Darmmuskulatur reizt
-- aussortieren: zelluloselose Speisen wie Weggli, Weissbrot, weisse Teigwaren, Puddings, Zuckergebäck, Weissmehlspeisen, alles, was den Darm verweichlicht
-- Stress abbauen, Verkrampfung des Sympathikus vermeiden, Überlastungen vermeiden (S.292)

-- mehr laufen statt sitzen, Frühturnen, täglich Bauchmassage, Bürstenabreibungen (S.293)
-- Sesamsamen essen, wirken mit Mineralien, Eiweissen und hochungesättigten Fettsäuren (S.662)
-- Leinsamentrank: gemahlene Leinsamen produzieren im Darm Schleimbildung zur Behebung der Störung. Leinsamen sollen jedes Mal frisch gemahlen werden, denn Leinsamen ranzt schnell (S.293)

-- Flohsamen / Psyllium: ist so klein, dass er ganz eingenommen werden kann

oder: Leinsamenpräparat Darmregulans einnehmen (S.293)

oder Leber anregen: Baumnüsse essen, oder Rasayana Nr.2 einnehmen, zusammen mit Chelidonium D4, mit Biocarottin, mit galleverflüssigendem Podophyllum D4-D6 (S.293)

oder: im Müesli Leinsamenschrot zusammen mit einigen Baumnüssen einnehmen (S.293)
oder: abendliches Heublumensitzbad vor dem Schlafengehen

oder: Rasayana-Kur: Säftereinigungskur, die alle Organe anregt: Niere, Leber, Darm und Bauchspeicheldrüse, v.a. im Frühling zur Säfteerneuerung empfehlenswert, so dass Verstofpungen verschwinden (S.294)

oder: Acidophilus / Bio-Jogurt einnehmen, reguliert Darmflora (S.671)

oder: Behandlung mit Engelwurz / Angelica archangelica: 3mal 10 Tropfen jeweils 1/2 Stunde vor dem Essen einnehmen (S.451).

oder: Behandlung mit homöopathischem Kochsalz / Natrium chloridum (muriaticum), Dosierung bei Verstopfung Potenz D3, "wunderbares und harmloses Mittel" (S.504)

oder: Majoran einnehmen (S.509)

oder: 1 Teelöffel bis 1 Esslöffel Molkekonzentrat ins Mineralwasser oder in normales Wasser mischen und einnehmen (S.560).

oder: gegen Verstopfung (S.573): Pollen einnehmen, regt die Keimdrüsen an und belebt dadurch alle inneren Drüsen, reguliert, Dosis: 1 Teelöffel Pollen beim Frühstück (S.572)

oder: Manna einnehmen, ist abführendes Pflanzenmittel (S.598)
oder: in Beerenzeit: Beerensäfte einnehmen (S.598)
oder: Karotten / Rüebli essen, 70mg Carotin / Provitamin A pro kg fördern die Verdauung (S.605)
oder: Rasayana Nr.1 oder Nr.2 ist ein pflanzliches Abführmittel (S.788)
oder: Essenz von Schwarzdorn- / Schlehdornblüten einnehmen (S.629).

Essgewohnheiten ändern:
-- langsam essen, gut einspeicheln (S.294)

-- aussortieren:
alles Stopfende weglassen (S.293,36): Schokoladen, Schleckereien, Käse, Eier, Eierspeisen (S.293), Teigwaren, alle Stärkenahrung, v.a. Weissmehlprodukte, Kartoffeln "können mit Leichtigkeit stopfen" (S.293)

-- einsortieren:
Karotten, rohes Sauerkraut, bittere Salate aus Löwenzahn, Chicorée (S.293), Naturreis körnig gekocht (S.293)

-- gedörrte, eingeweichte Zwetschgen oder Pflaumen, morgens nüchtern, abends vor dem Schlafen (S.36)
-- Morgenessen: eingeweichte Zwetschgen + Baumnüsse + Vollkornbrot, in der Beerenzeit Beerenmüesli, im Wechsel mit Leinsamenmüesli (S.293)

oder:  Brennesseln in Milch kochen, die Milch trinken, am besten junge Frühlingsbrennesseln (S.36).
oder: nüchtern am Morgen 1 Glas heisses Wasser trinken, eventuell einige Scheibchen Feigenpastete: 100g Feigen + 100g Rosinen + 20g Sennesblätter, wenn möglich Sennesblätterpulver + 20-50g gemahlene Leinsamen, mischen, durch Hackmaschine drehen, mischen, zur Paste formen (S.36)

oder: morgens und abends 1 Esslöffel frisch gemahlene Leinsamen einnehmen (S.142)
oder: Suppe gegen Darmträgheit: frischen Weizenschrot am Morgen zu Suppe kochen, + ev. gemahlener Leinsamen oder Flohsamen, + klein geschnittene Zwiebel + eine zerdrückte Knoblauchzehe + am Ende vor dem Servieren: etwas geschnittene Petersilie + 1 Löffel reines Olivenöl (S.36)

oder: Flohsamen / Psyllium einnehmen, eingeweichte Zwetschgen oder Feigen einnehmen (S.193)
oder: Vitamin-B1-Zufuhr ist "beste Hilfeleistung": Vollkorngetreide mit Getreideschicht "Aleuronschicht", oder in Hefe bzw. Hefeextrakten (S.607).

Verstopfung: Chronische
ist eine Erkrankung der "zivilisierten Kulturmenschen", ist bei Eingeborenen praktisch unbekannt (S.295) wegen der gesunden, unbehandelten Zellulosenahrung (S.296).

Die Schulmedizin definiert das vegetative Nervensystem für unnütz und schneidet Sympathikus und Vagus-Nerv durch, so dass es bei gleichbleibendem Stress zu weniger Störungen kommt (S.295).

Änderung der "zivilisierten" Lebensgewohnheiten:
-- Ernährung, Bewegung, Arbeit, Atmung, Kleidung, Stress abbauen (S.295), Stärkenahrung meiden (S.296) wie Kartoffeln und Getreidestärke (S.297), dafür Rohgemüse, gedämpftes Gemüse und Salate, tägliche Einnahme von Sesamsamen "sehr günstig", alles was Gärung verursacht aussortieren (S.298).

-- alle Organe antreiben: Niere, Leber, Darm, Bauchspeicheldrüse

-- warme Wasseranwendungen; erweichende Kräutersitzbäder, heisse Duschen, Bürstenabreibungen, Atemgymnastik, v.a. Zwerchfellatmen

-- alles Stopfende meiden, weniger essen, dafür aber gut einspeicheln
-- Leinsamenschrot und Flohsamen / Psyllium sind "eine grosse Hilfe", Zellulose wirkt als "Darmbürste"
-- morgens und abends eingeweichte Zwetschgen essen wirkt "vorzüglich"
-- Rüeblisaft / Karottensaft wirkt "günstig", andere Fruchtsäfte auch
-- Bewegungsausgleich schaffen bei sitzenden Berufen (S.296).

Wenn die Bauchspeicheldrüse zu wenig stärkespaltende Enzyme erzeugt, so muss man Stärkenahrung meiden (S.296), also Kartoffeln, Getreidestärke (S.297). Reis aber ist geeignet, da es die am besten verdauliche Stärke ist (S.297).

Verstopfung: Psychisch bedingte
seelische Stresssituationen, nervöse Schwäche, Übermüdung und gewisse Aufregung verursachen ebenfalls Verstopfung. Massnahmen sind genug Schlaf und Entspannung (S.37).
bei seelischen Stresszuständen, die den Darm über den Sympathikus verkrampfen lassen: Vollkornbrot, Frucht- und Rohgemüse, ev. pflanzliche Darmregulans nötig (S.196).
Einsortieren: Bewegungsausgleich bei zu viel sitzender Betätigung (S.37).

Viruserkrankungen

eigene Immunabwehr fördern:
-- Zivilisationsnahrung absetzen
-- basenüberschüssige, reine Naturnahrung mit allen naturbelassenen Vitaminen einnehmen (S.385)
-- hilfreiche Stärkungsmittel: Knoblauch, Meerrettich, Bärlauch, Pestwurz, Usnea/Lärchenmoos und Echinacea/Sonnenhut (S.386).


Vitaminmangel: siehe Avitaminosen


Völlegefühl
Papaya-Fruchtfleisch, stützt die Eiweissverdauung und vertreibt Völlegefühle nach eiweissreicher Nahrungsaufnahme (S.465)
oder: nach jeder Mahlzeit 2 Papayasantabletten einnehmen (S.466).




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W

Wanzen, Insekten, Mückenstiche

Farnkraut in Kissen und Matratzen füllen, so kommen sicher keine Mücken und Ungeziefer (S.48)


Wassersucht - Wasseransammlungen im Körper

Behandlung mit Wacholdertee, oder Wacholderessenz, oder Wacholderextrakt (S.491), fördert die Ausscheidung von Schadstoffen über Niere und Urin (S.491).
bei Wassersucht: Sellerie einnehmen, hilft "beachtlich" (S.508,509)
oder: bei Wassersucht: Tee aus Kerbel, Löwenzahn und Schafgarbe ist ein Kurtee im Frühling gegen Wassersucht (S.512).

Wasser in den Beinen
in Meerwasser baden oder Meersalzwickel: wirkt osmotisch, zieht Wasser aus dem Körper (S.536).

Wassersucht: Leichtere Fälle
Behandlung mit Glaubersalz Natriumsulfat / Natrium sulfuricum ab 6.Potenz (S.504,505).

Wasserverhaltung / verhindertes Wasserlösen
Kräuterabsud bzw. Kamillenabsud in Kessel mit kochendem Wasser geben, schmales Brett darüber, darüber Dampf einatmen, fördert das Wasserlassen. Eventuell besteht ein Leiden der Vorsteherdrüse (S.41).

Wetterfühligkeit
Standardwerk von Dr. Manfred Curry (S.706)

[kann durch Amalgam wesentlich begünstigt sein].

Wunden: Eiternde
Kohlblattauflagen lassen Wunden auseitern (S.553).


Wunden: Wundheilung (S.60)

Desinfektion mit konzentrierter Molke (S.24), "desinfiziert ausgezeichnet" (S.561), dann bestreuen mit biologischem Kalkpulver,
dann 2 Nächte lang Quark drauflegen

oder
Weizenkörner oder Krüsch/Kleie in Rohmilch einlegen, durch Hackmaschine drehen, auf Wunde legen
dann noch einmal mit Urtica-Kalk-Präparat/Brennessel-Kalk bestreuen, dann gequetschte Wirsingkohlblätter auflegen (S.24).

oder
Behandlung mit Sonnenhut / Echinacea: Der/die, der/die gebissen wurde, soll Blätter und Wurzel von Sonnenhut kauen, dann die gekaute Masse auf die Bissstelle binden und das 3 Tage lang 2-3mal täglich wiederholen. Die Giftwirkung ist am 4.Tag beseitigt (S.474). Die Siebwirkung des Bindegewebes wird gestärkt, die Verbreitung von Giften unterbunden und die weissen Blutkörperchen ev. gestärkt. Die Hyaluronidose wird unterbunden (S.477). Wirkung auch bei Pfeilgiften (S.474).

oder:
-- Johannisöl
-- Frischpflanzenextrakt aus den Johannisblüten und Johannisknospen (S.60)
-- frisch gequetschte, aufgelegte Frauenmänteliblätter: als Wundheilmittel  (S.452)
-- zum Verheilen von Abschürfungen und leichten Wunden: Johanniskrautblüten zerreiben und aufstreichen, zerquetschte Arnikawurzel aufstreichen (S.452-453), dann zerquetschte Frauenmänteliblätter draufbinden

->> ist ein billiger, heilender Verband (S.453)

-- als Wundsalbe: Frauenmäntelisalbe aus dem frischen Frauenmäntelikraut und aus der Wurzel (S.453).
-- nach Verbandsabnahme nach Operationen Wallwurztinktur auf die frische Narbe streichen (S.479), schnellere Heilung  durch Förderung der Epithelbildung und Knochenzellenbildung (S.478).

--  Wallwurzbehandlung + Gemüsebrühwasser, hauptsächlich Kartoffelwasser und Lauchwasser (S.479) und rohen Kohlsaft (S.479-480)

-- Wallwurz-Komplex: Wallwurz + Hauswurz + Arnika (S.482), + Solidago/Goldrute + Hamamelis/Zauberstrauch + Sanikel (S.481)

-- bei leichten Wunden: Honig-Echinaforce-Salbe: 1 Teel. Honig + 20-30 Tropfen Echinaforce-Tinktur (S.567).

Wunden: Wundheilung in den Bergen
gequetschtes Heidnisch Wundkraut mit einem Frauenmänteliblatt drauf mit Taschentuch aufbinden, heilt rasch (S.552).

Wundheilung bei schwer heilenden Wunden
Behandlung mit Wallwurz / Symphytum officinale: beschleunigt bei Brüchen und Knochenverletzungen die Bildung von Epithel und neuer Knochenzellen (S.478) durch Schleimstoffe in den Blättern und Wurzeln, "hervorragend" (S.479).

Behandlung mit Wallwurz-Komplex mit  Wallwurz + Hauswurz + Arnika (S.482), + Solidago/Goldrute + Hamamelis/Zauberstrauch + Sanikel (S.481), wirkt äusserlich (S.480) bei Schürfungen, schlecht heilenden Wunden (S.481).

oder: Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea, zerstossene Tabletten als Pulver auf schlecht heilende Wunden streuen (S.506).

oder: Meerrettichtinktur wirkt gegen schlecht heilende Wunden, auch bei hoffnungslosen Fällen (S.519), wirkt regenerierend durch hohen Vitamin-C-Gehalt und antibiotisch wirkende Stoffe, eine Art Penicillin (S.518,519)

oder: Kartoffel-Milch-Auflagen (S.554,555)
oder: Honig-Meerrettichsalbe auflegen: 9 Teile Honig + 1 Teil fein zerriebener Meerrettich oder frisch gepressten Meerrettichsaft oder Meerrettichtinktur (S.568)

oder: regelmässig kleine Mengen Hefe einnehmen, Wirkung mit Vitamin B zur Regulierung der Zellatmung und des Nervensystems (S.682)

Wundschmerzen
Behandlung mit Pestwurz / Petasites als Schmerztablette Petadolor, oft völlige Heilung  (S.468) durch Lösen innerer Verkrampfungen. Bei 90 % der Patienten Wirkung in 1-3 Tagen, nur bei 10 % keine oder nur schwache Wirkung (S.469).

Wurmleiden / Würmer: siehe Darmparasiten

Wurzelhautentzündung
kann entstehen durch Zahnkronen, die schlecht angepasst sind und nicht gut sitzen (S.391).



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Z


Zahnkrankheiten

Zahnkrankheiten: Schlechte - schwache Knochen - Kalkmangel - Anfälligkeit auf Erkältung
Für Zähne sind Kalk und Fluor wesentlich (S.316). Zahnerkrankungen sind meist auf Kalkmangel zurückzuführen. Man kann ein Kalkpräparat selbst herstellen:

junge Brennesseln und Eierschalen oder Austernschalen zerstossen, die hellgrüne Masse an der Luft trocknen lassen, vom Pulver 2-3mal täglich 1e Messerspitze einnehmen

oder:
Urtica-Kalk-Präparat "Urticalcin" einnehmen.
->> die Zähne werden nach Monaten besser, nach Jahren werden sie stark sein
->> Knochen werden stärker und kräftiger
->> auch die Anfälligkeit auf Erkältungen reduziert sich wesentlich (S.29).

Behandlung:
Kalkmangel beheben (S.65). Massnahmen, um den Kalkmangel zu beheben:
-- Tee aus Kalkpräparaten machen oder Frischpflanzenextrakte einnehmen (S.64)
-- Urtica-Kalk-Präparat, für komplikationslose Schwangerschaft (S.63), für den Fötus (S.64)

-- kalkreiche Nahrung einnehmen, viel kalkhaltige Rohkost: geraffelte, rohe Rüebli (S.64), Kabissalat, rohes Reformsauerkraut (S.64,587), Kohl (S.586) etc., nicht: die milchsauren Kalke, sondern Kalkpräparate mit pflanzlichem Kalk, z.B. Brennesselpräparate (S.64)

-- Kieselsäure einnehmen in Pflanzenform: Zinnkraut, Galeopsis/Hohlzahn etc. (S.64)

plus: immer gut kauen und durchspeicheln, wenn kein Kauen möglich ist: raffeln, durch Hackmaschine drehen, aber auch dann noch gut durchspeicheln (S.587)

-- Karotten / Rüebli essen, 70mg Carotin / Provitamin A pro kg fördern den Zahnaufbau (S.605)

[nicht erwähnt: immer zusammen mit Olivenöl, sonst werden die Vitamine im Rüebli vom Magen nicht aufgenommen].

Negative Veränderungen der Zähne ergeben sich auch bei Vitamin-A-Mangel. Behandlung:
Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse einnehmen, in 100g frischen Heidelbeeren 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).

Zahnkrankheiten: Zahnfleischbluten: siehe Skorbut

Zahnkrankheiten: Zahnschäden
-- Hauptverursacher der Zahnschwierigkeiten sind weisser Zucker und Weissmehl (S.394), mit Folgen von Zahnkaries, Degenerationserscheinungen des Kiefers: durch Zivilisationsnahrung, so dass die Versorgung mit Kalk, Vitamin D und Fluor fehlt (S.389)

-- allgemeine Degenerierung: durch falsche Schonung durch Breie, Suppen und weichgekochte Nahrung (S.389), so dass kein Reiz zur Durchblutung mehr stattfindet (S.388).

Zahnschäden: spröde werdender Zahnschmelz - gesprungener Zahnschmelz
Behandlung mit Fluor: Calcium fluoratum, gut in Kombination mit Silicea / Kieselsäure, behebt Mineralienmangel (S.502).

Zahnkrankheiten: Infektionen
Wenn der Zahnarzt nicht ganz hygienisch arbeitet und dann der Zahn blombiert wird, zerfällt der Zahn von innen (S.388).

Zahnkrankheiten: Lockere
Behandlung mit Fluor: Calcium fluoratum, gut in Kombination mit Silicea / Kieselsäure, behebt Mineralienmangel (S.502).

Zahnkrankheiten: Paradontose
ist eine Mangelkrankheit wie eine Avitaminose. Die Zähne können locker werden und ausfallen. Eventuell wird der Kieferknochen befallen (S.398).

Behandlung:
Massieren des Zahnfleisch mit Echinaforce im Wechsel mit Ratanhiatinktur/peruanischer Hülsenfruchtstrauch oder mit einem Kräuterwasser mit Ratanhia und Myrrhe (S.398)

plus: tägliche Zahnhygiene
plus: Kalkzufuhr durch Urtica-Kalk-Präparat
plus: vitalstoffreiche Ernährung, viel Rohkost (S.398).

Zahnkrankheiten: Zahnschmerzen beim Essen
Behandlung mit Fluor: Calcium fluoratum, gut in Kombination mit Silicea / Kieselsäure, behebt Mineralienmangel (S.502).

Zahnkrankheiten: Tote Zähne - Eitersäcke
Die Zähne haben keine Nervenverbindung mehr und bleiben ohne aufbauenden Kreislauf (S.388).

Folgen:
-- es kommt nicht immer zu Schmerzen
-- oft entstehen Bakteriensäcke oder sogar Eitersäcke an den Wurzelspitzen. Sie wirken dann als Streuherde, die viele Beeinträchtigungen des Befindens auslösen können (390), weil sie andauernd giftige Stoffwechselprodukte in den Körper abgeben. Selbst schmerzen sie aber oft nicht (395).

[Auf Röntgenfotos der Zähne sind die Eitersäcke dann sichtbar].

Folgen der dauernden Giftabgabe durch Eitersäcke können sein:

Kopfweh, Schwindel, Unwohlsein, Störung des Allgemeinbefindens, rheumatische Schmerzen, Nervenentzündungen, Wetterfühligkeit, schnelles Ermüden, Leberschäden u.a. (S.390), Gelenkrheuma, Arthritis, Polyarthritis, Herzkrämpfe, Herzklopfen beim Aufwärtsgehen, Nierenstörung, Leberstörung in allen Organen, ohne ersichtliche Ursache (S.395) [sogar Herzklappenschäden].

Werden schlechte Zähne entfernt, ist oft schlagartige Beschwerdefreiheit die Folge (S.390).
Tote Zähne sind Gefahrenherde wegen Bakteriennester/Granulomgefahr (S.395).

Zahnkrankheiten: Zahnempfindlichkeit auf Wärme oder Kälte
Kontrolle und kleine Mängel beheben (S.389)

[nicht erwähnt: In der Nacht Zahnschmelz aufbauen durch Gebrauch von Elmex am Abend].

Zahnkrankheiten: Zahnfistel
Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis (S.506), hat langsame aber sichere Wirkung (S.505).

Zahnkrankheiten: Zahnschmelz: Gesprungener
(S.389-390): Bakterien können eindringen und Schäden am Zahnbein/Dentin anrichten, sich allmählich festsetzen und das Dentin auflösen. Am Ende muss der Nerv behandelt werden (S.390).

Zahnkrankheiten: Zahnweh
1/2 Knoblauchzehe zwischen Zahnfleisch und Wangenschleimhaut legen, "hilft oft" (S.515)
oder: fein geschnittene Zwiebeln in 1 Gazetüchlein auf Nacken legen (S.517).

Zahnkrankheiten: Zahnweh: Nervenzahnweh
Behandlung: Pestwurz / Petasites als Schmerztablette Petadolor, oft völlige Heilung  (S.468) durch Lösen innerer Verkrampfungen. Bei 90 % der Patienten Wirkung in 1-3 Tagen, nur bei 10 % keine oder nur schwache Wirkung (S.469).

Zahnkrankheiten: Schädliche Zahnfüllungen
Amalgam hat Nebenwirkungen durch Quecksilber und Silber: Herzschäden, benommener Kopf, Kopfweh. Bei Goldfüllungen ist eine Empfindlichkeit auf Gold möglich mit leichten Herzstörungen. Silber ist schlimmer als Gold. Die Empfindlichkeit auf Metalle ist abhängig vom Lymphsystem. Dr.Vogel empfiehlt Füllungen aus Elfenbein (S.396).

Zahnkrankheiten: Vorsorge
-- kalkreiche Ernährung
-- Urtica-Kalk-Präparat / Brennnesselkalk (S.389)

gute, naturbelassene Nahrung einnehmen, Bewegung, Licht, Luft, Sonne, Vollkornbrot mit Weizen und Roggen, wobei Roggen Fluor für die Zahnbildung enthält (S.391). Kauen ist Gesamterhaltung der Zähne von aussen, die naturbelassene Nahrung mit genug Kalk und Fluor von innen (S.393). Kauen ist die natürliche Massage für die Zähne, wegen besserer Durchblutung des ganzen Kiefers der Zahnversorgung (S.394).

Ernährungsumstellung: Regeneration der Zähne innert 6 Jahren (S.394).

Zahnpflege
Zähne regelmässig mit einfachen Reinigungsmitteln reinigen. Echinacea-/Sonnenhut-Zahnpasta v.a. gegen Zahnfleischbluten, oder mit Asche. Jeden kleinen Schaden sofort flicken, um tote Zähne zu vermeiden (S.394), ansonsten Nerventfernung am Ende (S.395). Zähne untersuchen mit Röntgen, um Granulome festzustellen. Grosse Schäden nicht mit Amalgam behandeln wegen Nebenwirkungen durch Quecksilber und Silber (S.396).

[Zahnweiss
-- bleichende Zahnpasta möglich
-- abrasive Zahnpasta zerstört die Zähne].

[Zahnfleisch desinfizieren ist möglich mit Mundwasser aus natürlichen Komponenten, z.B. Salbeitee und Kamillentee kombiniert].

Zellatmung
Weizenkeimöl einnehmen, mit hochungesättigten Fettsäuren und Vitamin E (S.562,563), fördert den gesamten Stoffwechsel (S.563).

Zellgewebe: Aufbau
Weizenkeimöl einnehmen, mit hochungesättigten Fettsäuren und Vitamin E (S.562,563)
oder: Karotten / Rüebli essen: 70mg Carotin / Provitamin A pro kg stützt die Zellstruktur (S.605)

[nicht erwähnt: Rüebli wirken nur bei zusammen mit Olivenöl, sonst werden die Vitamine im Rüebli vom Magen nicht aufgenommen].

Zellgewebe: Stinkendes, abgestossenes
Kartoffel-Milch-Auflagen (S.554,555)

Zerrung
Vorsorge: Vortraining macht Organe elastisch (S.741).

Zerschlagenheitsschmerzen
Arnika (S.61)

Zunge
hat ca. 3000 Nervenenden für Geschmack, bei Tieren viel mehr, Antilopen ca. 45'000. Die Tiere können viel besser unterscheiden, was für sie gut ist und was nicht (S.104).

Zusammenbruch

Vorsorge:
-- immer genug schlafen, ist "Aufladequelle des Gehirns"
-- Naturkost, gehaltvolle Nahrung
-- Bewegung in der Freizeit gibt frische Entspannung
-- Vergiftungen vermeiden
-- ist der beste Dienst am Gehirn (S.100).

Zwölffingerdarmgeschwür
bekommen vorwiegend Männer, weil Männer sich eher im Ärger verkrampfen. Hauptfaktoren sind Ärger oder Dauerreizung der Magenschleimhaut im Krampfzustand (S.280). Es handelt sich um ein 12-Fingerdarmgeschwür, wenn die Schmerzen ca. 1/2 Stunde nach dem Essen auftreten, ca. 4-5cm vom Magenausgang weg (S.281). Das Geschwür kann sich weiterfressen, auf benachbarte Organe übergreifen wie Bauchspeicheldrüse und Leber oder auf das Gekröse des Querdarms. Das Geschwür kann zu Krebs ausarten (S.281).

Zysten
Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe, z.B. Fluor im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea/Kieselsäure (S.502).









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