Zivilisationskrankheiten
durch
Amalgam-Quecksilber
Alzheimer - MS -
Lateralsklerose - Parkinson - chronische Schmerzen - Kopfschmerzen,
Migräne - Neuropathien - Zuckungen - Psychiatrie - Augen-, Nasen- und
Ohrenerkrankungen - Fibromyalgie - Erschöpfungssyndrom - multiple
chemische Sensitivität - Rauchen - Elektrosmog - Nierenstörung -
Herz-Kreislauf-Störung - Verdauungsstörung - Pilze - Frauenleiden und
Schwangerschaft - Tumorbildung
von
Dr. med. Joachim Mutter
Auszug
aus: Amalgam - Risiko für die Menschheit.
Quecksilbervergiftungen
richtig ausleiten. Erweiterte Neuausgabe: Fakten und Hilfe, auch nach
der
Amalgamentfernung!; Fit-fürs-Leben-Verlag, 71256 Weil der Stadt,
Deutschland
Abschrift
von Michael Palomino (2006 / 2009)
Zwischentitel von Michael
Palomino in [eckigen Klammern]
Bebilderung von MIchael Palomino (Quellen am Schluss)
<A.
Biologische
Wirkungen [von Amalgam-Quecksilber]
|
Amalgam,
Schema der Zusammensetzung. Es wirkt nicht nur Quecksilber,
sondern auch Silber, Zinn und Kupfer. Diese kombinierte Wirkung der
Metalle wird von der Schul-"Medizin" bis heute komplett geleugnet. |
A.1.
[Amalgam: Die
Kombinationswirkung von Quecksilber mit den anderen
Amalgam-Metallen - die "wissenschaftlichen" Grenzwerte sind nichts
wert]
Es ist sehr wichtig zu wissen, dass auch die
anderen Bestandteile des Amalgams [ausser
Quecksilber]
zum Entstehen von Krankheiten beitragen können. Besonders Allergien
sind
häufig. Es kann nicht oft genug betont werden:
Die krankmachenden Wirkungen
der Metalle im Amalgam potenzieren sich in
ihrer
Wirkung (S.57).
<Es gibt keine offiziellen
Grenzwerte für mehrere Schadstoffe zusammen.
Alle
offiziellen Grenzwerte beruhen nur auf den Wirkungen
eines
Schadstoffes an einem erwachsenen, 70 kg schweren Menschen. Säuglinge
und Kinder [und Frauen und kleinere Menschen] werden dabei nicht
berücksichtigt.>
(S.57)
[Quecksilber]
<Quecksilber ist ein
besonderes Metall. Als Einziges ist es
bei
Raumtemperatur flüssig und verdampft leicht. Bezüglich der biologischen
Wirkungsweise nimmt es eine Sonderstellung ein. Es schädigt die
Lebensvorgänge
bei allen Lebewesen schon
bei geringsten
Konzentrationen. Bei Quecksilber besteht nicht wie bei anderen
Schwermetallen eine Dosis-Wirkungs-Beziehung.> (S.41)
<Fast jede Krankheit, die wir
kennen, kann durch eine
Quecksilbervergiftung
verursacht oder verstärkt werden. Quecksilber spielt bei nahezu allen
chronischen Erkrankungen eine Rolle, und auch die anderen Schwermetalle
aus
Amalgam können eine Vielzahl von Beschwerden und Symptomen auslösen,
die sich
durch die unten beschriebenen einfachen biologischen Mechanismen
erklären
lassen.> (S.35)
<Es hängt von den individuellen
Schutzmechanismen ab, ob eine Krankheit
ausbricht oder nicht. Gerade weil zentrale Stoffwechselvorgänge gestört
werden,
ist die Liste der Beschwerden und Krankheiten sehr lang, abhängig von
den
ererbten Veranlagungen und der toxischen Gesamtsituation des
Betroffenen. Die
Symptome sind unspezifisch und es ist nicht leicht, eine
Quecksilbervergiftung
zu erkennen.> (S.35)
<A.
2.
Proteinbindung
und Enzymblockade [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Eine
Aminosäure im Modell: Quecksilber beeinträchtigt die Funktion der
Aminosäuren, die Schwefel in sich tragen, und so werden Enzyme
blockiert. Die Schul-"Medizin" will es nicht merken, und die
kriminellen, börsengeilen Regierungen lassen weiterhin Amalgam
verkaufen... |
Ein zentraler, für die Giftigkeit
des Quecksilbers massgeblicher
Mechanismus
ist die starke Neigung des Schwermetalls, sich an Schwefel zu binden.
Schwefel
ist Bestandteil vieler Eiweisse (Proteine) im Körper. Die Proteine
wiederum
sind aus verschiedenen Aminosäuren aufgebaut. Jedes Eiweiss hat seine
ganz
bestimmte Aminosäuren-Zusammensetzung, wobei auch die Reihenfolge der
einzelnen
Bausteine wichtig ist (S.35).
Die meisten Aminosäuren kann der
menschliche Körper selbst herstellen.
Acht
[der Aminosäuren] (bei Säuglingen zehn) aber müssen von aussen über die
Ernährung zugeführt werden und sind damit "essentiell". Drei
Aminosäuren, die in den meisten Proteinen vorkommen (Cystin, Cystein,
Methionin),
enthalten Schwefel als Sulfhydril-Gruppen (chemisch: -SH) und
Disulfid-Gruppen
(chemisch: Rest-S-S-Rest). (S.35)
Proteine spielen für alle
Lebensvorgänge eine entscheidende Rolle. Sie
sind
z.B. der Hauptbestandteil von Enzymen, die man sich als emsige Arbeiter
in der
"Fabrik" Zelle vorstellen muss. Ohne Enzyme gibt es kein Leben!
Sie wandeln
-- Zucker in Aminosäuren,
-- Fette in Zucker (Glucose)
und umgekehrt um.
Sie
-- erzeugen Energie (ATP),
-- machen Stoffwechselgifte
unschädlich und scheiden sie aus
-- produzieren Hormone und vieles
mehr.> (S.36)
[Quecksilber blockiert die
Enzyme der
Proteine - und blockiert die Wirkungen]
<Quecksilber bindet sich an die
Schwefelgruppen der Enzyme und blockiert
sie
damit. Es kann sich aber auch an andere Bestandteile binden (Carboxyl-,
Phosphoryl-,
Amino-Gruppen).
Die meisten Enzyme benötigen für
ihre Funktion noch zusätzliche
Moleküle, sog. Co-Faktoren,
die beispielsweise lediglich aus einem Metall wie Selen oder Zink
bestehen. Quecksilber
kann diese Co-Faktoren von den Enzymen verdrängen und auch auf diesem
Weg das
Enzym funktionsunfähig machen. Dabei sind gerade auch solche Enzyme
betroffen,
die helfen sollen, Quecksilber unschädlich zu machen. Der Bedarf an den
Spurenelementen erhöht sich aus diesem Grund. Quecksilber kann sich mit
Selen
so fest verbinden, so dass beides kaum noch ausgeschieden werden kann
(S.36).
Durch die Bindung an
Zellmembran-Kanalproteine hemmt Quecksilber (wie
auch
Aluminium, Blei und Kadmium) den Transport von Kalzium, Kalium und
Natrium
durch die Zellmembran, was die Zelle in ihrer Funktion beeinträchtigt
oder
tötet, beispielsweise wird die Na-K-ATPase unwiderruflich blockiert
(S.36).
Verstärkte Radikalbildung
Eine weitere zellschädigende
Quecksilbereigenschaft ist die Bildung so
genannter freier Radikale. Das sind Moleküle bzw. ihre Bruchstücke und
Atome,
die ein ungepaartes Elektron besitzen. Sie sind sehr kurzlebig und
haben die
Tendenz, anderen Stoffen ein Elektron zu entreissen und sie somit zu
zerstören
(S.37).
Freie Radikale bilden sich auch
natürlicherweise in unserem Körper und
erfüllen
wichtige Funktionen, beispielsweise im Immunsystem oder bei der
Energieerzeugung in der Zelle. Die dabei entstehenden Radikale werden
aber
durch spezielle Enzyme unschädlich gemacht. Andere vor den aggressiven
Radikalen schützende Substanzen werden Antioxidanzien genannt (S.37).
Wenn zu viele freie Radikale im
Körper entstehen, hat dies fatale
Auswirkungen:
Sie können an allen menschlichen Geweben und Organen zu Schäden führen,
spielen
eine bedeutende Rolle bei
-- Autoimmunkrankheiten,
-- Medikamenten-Nebenwirkungen,
-- bei Schäden durch UV- oder
radioaktive Strahlung,
führen
-- zu beschleunigtem Altern,
-- zur Ausbildung von Herz- und
Gefässkrankheiten,
-- Linsentrübungen,
-- Krebs,
-- Missbildungen,
-- Lungenfibrose [totale
Vernarbung der Lunge],
-- Arthritis,
-- Entzündungen usw.
Verstärkte Radikalbildung tritt
überdies beim Rauchen und bei Ernährung
mit
raffinierten, mehrfach ungesättigten Pflanzenölen auf, oder wenn man
elektromagnetischen Feldern ausgesetzt ist (S.37).
Antioxidative Wirkung haben
-- Vitamine C, E, A,
Beta-Carotin, B1
-- Taurin
-- Coenzym Q10
-- Flavonoide
-- Mineralien: Kupfer, Zink,
Selen, Magnesium, Mangan, Germanium
-- Glutathion
-- und manche Hormone (Melatonin).>
(S.37)
<A.
3.
Schädigung
der Erbsubstanz (DNS) [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Desoxyribonukleinsäure
(DNS), Schema. Die DNS enthält
Stickstoffgruppen, die mit Quecksilber reagieren, und so wird die
Erbsubstanz geschädigt. Die Schul-"Medizin" will das nicht merken, und
die vielen kriminellen, börsengeilen Regierungen verhindern das Amalgam
bis heute nicht... |
Die Bestandteile der Erbsubstanz
(DNS = Desoxyribonukleinsäure), in der
die
ganze Information des menschlichen Bauplans und Stoffwechsels
abgespeichert
ist, enthalten Stickstoffgruppen (N), mit denen Quecksilber reagieren
kann.
Die "Buchstaben" der DNS (inkl.
mitochondriale DNS) sind fünf
verschiedene Basen. Quecksilber bindet sich vor allem an die Basen
Thymidin und
Uracil, weniger an Adenosin, Guanin oder Cytosin. Auch über den
Mechanismus der
vermehrten Radikalbildung entstehen Schäden an der Erbinformation, die
wiederum
zu
-- Krebs
-- oder Zelltod
führen können.> (S.37)
<A.
4.
Resistenz[bildung]
gegenüber Antibiotika [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Wenn
Amalgam-Quecksilber auftritt, werden Bakterien gleichzeitig gegen
Quecksilber und gegen Antibiotika resistent. Die Schul-"Medizin" will
davon nichts wissen, und den kriminellen, börsengeilen Regierungen ist
es egal. Die Forschung soll immer wieder neue Antibiotika erfinden... |
Eines der Hauptprobleme der
Medizin heute ist die zunehmende Resistenz
von
Bakterien gegen Antibiotika. Es gibt krankmachende Bakterien, die
mehrfach
resistent sind. Menschen, die durch solche Bakterien krank sind, kann
durch
Antibiotika nicht mehr geholfen werden (S.38).
Normalerweise wird die
Antibiotikaresistenz durch den zu grosszügigen
Einsatz
von Antibiotika ausgelöst. Amerikanische und kanadische Forscher haben
nun
herausgefunden, dass Bakterien bei Anwesenheit von Amalgamfüllungen
auch gegen
Quecksilber resistent werden. Diesen Studien zufolge werden sie damit
gleichzeitig resistent gegen verschiedene Antibiotika (S.38).
in:
Summers, A.O. et al. (1993): Mercury released from dental "silver"
fillings
provokes an increase in mercury- and antibiotic-resistent bacteria in
oral and intestinal
floras of primates. [Quecksilber
aus "Silber"-Zahnfüllungen
verursacht einen Anstieg der quecksilber- und antibiotisch resistenten
Bakterien bei der oralen und intestinalen Flora von Primaten].
Antimicrob Agents
Chemother; 37 (4): 825-34
Eine neue Studie der ASM
bestätigt diese Wirkung von Amalgam auf die
Mundflora
des Menschen.> (S.38)
in: Wiedener, C.E. et al. (2001): Characterization of
Mercury and
Antibiotic-Resistant Bacteria isolatet from oral Cavities of Humans.
[Eigenschaften von Quecksilber und
antibiotisch resistenten Bakterien
aus der Mundhöhle von Menschen]. American Society for
Microbiology,
101st Meeting, A-103/23.05.2001
<A.
5.
Schädigung
des
Immunsystems [durch
Amalgam-Quecksilber]
|
Chronische Polyarthritis
(Gelenkentzündung, Rheuma) mit Handskoliose
Quecksilber und Silber
können in ihrer kombinierten Wirkung Zellen in
ihrer Funktion zerstören. Das Immunsystem reagiert dann falsch und
zerstört die ganze Zelle, statt nur die Metalle zu entfernen.
Autoimmunkrankheiten und weitere schwere Erkrankungen sind die Folge.
Die Schul-"Medizin" will es nicht merken, und die kriminellen,
börsengeilen Regierungen lassen die Krankenkassen bis heute das Amalgam
und die Medikamente gegen die Folgekrankheiten bezahlen...
|
In der äusseren Zellhülle
befinden sich unzählige verschiedene
Funktionseiweisse oder Zucker-Eiweiss-Verbindungen als Andockstationen
für
Hormone, Informationsübermittler ins Zellinnere oder "Schleusen" und
auch als Erkennungsmarken für das Immunsystem, damit das Immunsystem
die Zelle
als "Freund" und nicht als körperfremd ("Feind") erkennt
(S.38).
Quecksilber kann sich an diese
Proteine binden und ihre Funktion
zerstören. Dies
kann zu Autoimmunerkrankungen führen, d.h. das Immunsystem erkennt
eigene (auto
= selbst) Zellen als Feinde und versucht sie zu zerstören.
Quecksilber als Schadstoff wird
allein nur selten vom Immunsystem
angegriffen,
da das Metall zu klein ist. Verbindet es sich aber mit
Zellbestandteilen (wie
Proteinen), so kann das Immunsystem die Verbindung als fremd erkennen
(Haptenfunktion). Dabei wird aber oft nicht gezielt das
Quecksilber-Eiweiss-Molekül, sondern die ganze Zelle angegriffen und
zerstört.
Übrigens spielt dabei auch Silber
eine verursachende Rolle. Mit
Quecksilber
zusammen sind schon geringere Mengen weit unter den anerkannten
Grenzwerten
ausreichend, um Schäden auszulösen (S.38).
in: Seidler, A. et al. (1996): Possible
environmental, occupational
and other etiologic factors for Parkinson's disease. A case control
study in Germany. [Mögliche
Faktoren aus
der
Umwelt, Beschäftigung und
andere auslösende Faktoren für die Parkinsonkrankheit. Eine Fallstudie
in
Deutschland]. Neurology; 46: 1275-1284
Das bedeutet, dass Patienten mit
einer Autoimmunerkrankung nicht
unbedingt eine
messbare Erhöhung in den verschiedenen Körpergeweben haben müssen und
somit
entsprechende Tests "normal" ausfallen (S.38) können. Unter die
Gruppe der Autoimmunkrankheiten fallen unter anderem die folgenden
(S.39):
--
chronische Polyarthritis
(die
Gelenkinnenhaut wird angegriffen, klassisches Gelenkrheuma)
--
Basedow-Krankheit
(Angriff auf
die Rezeptoren der Schilddrüse, Schilddrüsen-Überfunktion)
--
Autoimmune Entzündung
mit
Unterfunktion
der Schilddrüse
--
atrophische
Magenschleimhautentzündung (die nicht auf übermässiger
Säureproduktion
beruht, sondern zur Unterfunktion bestimmter Schleimhautzellen führt)
--
Glomerulonephritis
(bestimmte
Form der Nierenentzündung: Nierenbestandteile werden angegriffen oder
Immunkomplexe lagern sich ab)
--
Diabetes Typ I
(betrifft die
Insulinbildung in den B-Zellen der "Langerhans-Inseln" in der
Bauchspeicheldrüse)
--
entzündliche
Darmkrankheiten wie Colitis
ulcerosa (Darmwandbestandteile betroffen) und Morbus Crohn
(Retikulin-Fasern
der Darmwand betroffen) (Erstbeschreibung in den 1920-er Jahren)
--
Multiple Sklerose
(Auflösung der
Myelinscheiden der Nerven)
--
Guillain-Barré-Syndrom
(meistens
nach einer Infektion auftretende akute Nervenentzündung mit Lähmungen
und
Sensibilitätsverlust. Antikörper reagieren gegen Bestandteile des
peripheren
Nervensystems)
--
Gefässerkrankungen
(Vaskulitiden)
-- und
Muskelentzündung
(Myositis)
-- sowie weitere Erkrankungen
(Myasthenia gravis, Lupus erythematodes,
Sklerodemie)
(S.39).
Weitere Befindlichkeitsstörungen,
die auf den durch Schwermetalle
ausgelösten
Autoimmunprozessen zu beruhen scheinen, die ihrerseits das gesamte
menschliche
Hormonsystem stören:
-- Kopfweh
-- Depressionen
-- Angst
-- Migräne
-- verminderte Belastbarkeit
-- Müdigkeitssyndrom (CFS)
-- Fibromyalgie
-- andere Krankheiten wie ALS
(S.39).
in:
Stejskal, J, / Stejskal, V.D.M. (1999): The role of heavy metals in
autoimmunity
and the link to neuroendocrinology. Neuroendocrinology
Letters; 20: 351-364
Quecksilber kann auch in die
Zellen des Immunsystems eindringen und
dort zu
einer Schwächung dieser Zellen führen.> (S.39)
<A.
6.
Schädigung
von Nervenzellen [und Empfindungsarmut durch
Amalgam-Quecksilber]
|
| Nervenschaden
(Nervenfaser) durch Quecksilber. Das Amalgam-Qecksilber
behindert systematisch die Transportfähigkeit des Tubulins, und so
bauen sich die Nerven automatisch ab, und es bleibt nur noch die tote
Nervenfaser übrig. Der Schul-"Medizin" ist das egal, und die
kriminellen, börsengeilen Regierungen bezahlen weiterhin das Amalgam
und die Medikamenten gegen Nervenkrankheiten gleichzeitig... |
Eine besonders heimtückische
Eigenschaft des Quecksilbers besteht
darin, dass
es sich in den Nervenzellen anreichert. Diese hochspezialisierten
Zellen
besitzen vereinfacht einen Zellkörper mit der Erbinformation im
Zellkern und
einen Schlauch, das so genannte Axon, das zum Beispiel zu einer
Muskelzelle
führt. Dieser Schlauch kann über einen Meter lang sein (S.40).
In den Axonen gibt es Strukturen
(Tubulin, Actin), in denen
aufgenommene
Stoffe, z.B. Aminosäuren, Vitamine, Fette bis zum Nervenzellkörper
transportiert werden. Andererseits müssen die in der Nähe des Zellkerns
produzierten Überträgerstoffe (Neurotransmitter) über das Tubulin ans
Ende des
Axons gelangen, um dort die eigentliche Erregung, also den Befehl, zu
übermitteln (S.40).
Quecksilber lagert sich an diese
Strukturen an und behindert sofort die
Transportfähigkeit des Tubulins. In der Folge
ist der Nerv
daran gehindert, Nährsubstanzen aufzunehmen und seine
Befehle weiterzuleiten. Die Behinderung des Transportes kann
letztendlich
auch den Nerv töten.
Je nachdem, an welcher Stelle des
Nervensystems die Übertragung
blockiert ist,
resultieren daraus unterschiedliche Symptome, die von der
-- Depression
-- über die Schüttellähmung
-- bis hin zu Taubheitsgefühl
und anderen Störungen reichen
(S.40).
Es konnte gezeigt werden, dass
Quecksilber
-- zu einer verminderten Aufnahme
von Aminosäuren ins Gehirn,
-- zu einer verminderten
Ausscheidung von Stoffwechsel-Abbauprodukten
und
Giften,
-- zur verminderten Aufnahme von
Energieträgern,
-- [und] zu undichten Stellen in
den Kapillarwänden u.a. führt (S.40).
[Vermehrte Aufnahme von
Umweltgiften bei
Quecksilber-geschädigten Menschen]
Quecksilberbelastete Menschen
nehmen verstärkt andere Umweltgifte auf,
denn das
Quecksilber behindert die Zelle, sich gegen diese abzuschotten und
lässt
verstärkt den Zugang von Schwermetallen, Pestiziden und Formaldehyd in
die
Zelle. Dadurch können sich Gifte bei amalgambelasteten Menschen 30- bis
100-fach mehr anreichern. Die Giftigkeit der Stoffe selbst wird bis zu
2500 Mal
gesteigert (S.40).
[Schädigung von Nervenzellen
bis zur
Empfindungslosigkeit]
Quecksilber kann darüber hinaus
über die vermehrte Radikalbildung oder
Auslösung von Autoimmunsprozessen die den Nerv umhüllenden
Myelinscheiden
zerstören,
so dass die nervale Erregung
langsamer oder gar nicht mehr weitergeleitet wird (S.40).
Eine neue Studie konnte zeigen,
dass auch sehr niedrige
Quecksilbermengen
unterhalb der bekannten Grenzwerte ausreichen, das Nervensystem und
damit das
menschliche Verhalten zu beeinträchtigen.> (S.40)
in:
Echeverria, D. / Aposhian, H.V. et al. (1998): Neurobehavioral effects
from exposure
to dental amalgam Hg0: new distinctions between recent exposure and Hg
body burden. [Effekte im
nervlichen
Bereich
durch die Exposition
durch dentales Amalgam Hg0: Neue Erkenntnisse zwischen Kurzbelastung
und Hg im
Körper]; FASEB J; 12(11): 971-80
<B.
Krankheiten
durch Amalgambelastung
B.
1.
Alzheimer-Krankheit
[durch Amalgam-Quecksilber]
|
Das
Alzheimerhirn hat gegenüber dem normalen Hirn einen grossen Teil
der Substanz verloren. Quecksilber ist wesentlich daran beteiligt. |
Die Alzheimer-Krankheit wurde
erstmals 1907 vom Breslauer Neurologen
Alois
Alzheimer beschrieben und tritt bevorzugt bei Frauen zwischen dem 55.
und 65. Lebensjahr
auf.
Für die überwiegende Zahl aller
Fälle eines geistigen Abbaus (Demenz,
Einschränkung bzw. Verlust aller Denkprozesse) ist derzeit die
Alzheimer-Krankheit verantwortlich. Durchschnittlich tritt der Tod nach
10
Jahren ein (S.41).
Die Ursache ist nach
schulmedizinischer Meinung unbekannt; eine früher
als
Auslöser betrachtete Aluminiumbelastung spielt jedoch eher als
Co-Faktor eine
Rolle. Etwa 5 % der Alzheimer-Fälle sind genetisch bedingt (Mutationen
auf
Chromosom 14, 19, 21). Bei der Krankheit lagern sich krankhafte
Proteine im
Gehirn ab (senile Plaque durch Beta-Amyloid) (S.41).
[Gehirnuntersuchungen zeigen
Quecksilber
als Faktor auf]
Einige neuere Studien legen den
Zusammenhang zwischen langjähriger
Quecksilberbelastung und Alzheimer-Erkrankung nahe.
Die wichtigste therapeutische
Massnahme wäre die Vorbeugung dieser
schweren
Erkrankung. Es würde sich auch
volkswirtschaftlich
lohnen, Amalgam zu verbieten, um die Alzheimer-Erkrankung zu
vermeiden. Die
Krankheit kostet das Gesundheitssystem viel Geld und wird in den
nächsten
Jahren stark zunehmen (S.42).
Untersuchung der Gehirne von
Verstorbenen auf Spurenelemente
Verglichen wurden zwei Gruppen.
Die eine fasste Menschen zusammen, die
an
Alzheimer gestorben waren, in der anderen befanden sich alle anderen
Patienten.
Der Quecksilberspiegel war im Gehirngewebe der Alzheimerpatienten
erhöht, und
zwar bis zum Vierfachen in Hirnregionen, die bei der
Alzheimer-Krankheit
degenerieren (S.41).
in:
Thompson, C.M. et al. (1988): Regional trace-element studies in
Alzheimer's disease. [Studie
über örtliche
Spurenelemente bei der Alzheimer-Krankheit].
Neurotoxicology; 9(1): 1-8
Aluminium wurde in zweifacher
Konzentration gefunden, der Gehalt an
Selen, Zink
und Vitamin B12 im Nervenwasser war dagegen erniedrigt (S.41).
in: Wenstrup et al. (1990): Trace element
imbalances in isolated
subcellular fractions of Alzheimer's disease Brains. [Spurenelemente im
Ungleichgewicht in isolierten, subzellulären Zellengruppen bei
Alzheimer-Gehirnen]; Brain Research;
533: 125-31
Belastung von Ratten mit
Quecksilberdämpfen in einer Konzentration, die auch bei Amalgamträgern
vorkommen kann
Die eintretenden Veränderungen
bei den Ratten entsprachen denjenigen bei der
Alzheimer-Krankheit (S.42).
in: Duhr, E. et al. (1991): Hg2+ induces
GTP-tubulin interactions
in rat brain similar to those observed in Alzheimer's Disease. [Hg2+
verursacht in Gehirnen von Ratten
GTP-Tubulin-Abläufe, ähnlich,
wie es bei der Alzheimer-Krankheit festgestellt wird]. FASEB J; 5:A456
Abst 493
Die krankhaften feingeweblichen
Veränderungen traten schon bei
Quecksilber-Konzentrationen unterhalb der anerkannten Grenzwerte auf!
(S.42)
Erhöhte Quecksilberspiegel
im Blut von
Alzheimer-Kranken gegenüber der Kontrollgruppe (zweifach erhöht)
Bei der früh beginnenden Form der
Alzheimer-Erkrankung waren die
Quecksilberwerte sogar dreimal so hoch. Ein Zusammenhang zeigte sich
zwischen
dem Quecksilbergehalt im Blut und der Beta-Amyloid-Peptid-Konzentration
im
Gehirnwasser (Liquor). Dieses Produkt lagert sich bei Alzheimer-Kranken
im Hirn
ab (S.42).
in: Hock, C. / Drasch, G. /
Golombowski, S. / Muller-Spahn, F. et al. (1998):
Increases blood mercury levels in patients with Alzheimer's disease.
[Erhöhte Quecksilberspiegel im Blut bei
Alzheimerpatienten]. J Neural Transm;
105 (1): S. 59-68
Zusammenhang zwischen der
Anwesenheit
bestimmter Transporteiweisse, Quecksilberbelastung und
Erkrankungs-Häufigkeit
an Alzheimer
Apolipoprotein E (kurz Apo E) ist
ein Transportprotein, das Schadstoffe
aus dem
Gehirn entfernen kann. Es existieren 3 Untergruppen (Apo 2,3,4). Apo 2
besitzt
zwei schwefelhaltige Gruppen, Apo 3 nur eine und Apo 4 keine (S.42).
Die Schwefelgruppen binden
Quecksilber und entfernen es so aus dem
Gehirn. Menschen
mit ausschliesslich Apo 4 (keine Quecksilber-Eliminationsfähigkeit)
erkranken
am häufigsten an Alzheimer, Träger des Apo 2 fast gar nicht und Träger
des Apo
3 nehmen in der Erkrankungshäufigkeit eine Mittelstellung ein (S.42).
[Andere Schwermetalle
steigern die
Giftigkeit von Quecksilber]
Die Untersuchungen auf weitere
Schwermetalle ergaben, dass
die
Anwesenheit von Blei, Kupfer und Zink die Giftigkeit von
Quecksilber im Gehirn um ein Vielfaches steigert. Deshalb ist eine
zusätzliche Einnahme von Zink nur bei Menschen mit nachgewiesenem
Mangel
sinnvoll (S.42).
in:
Haley, B. (1998): Results from the Boyd Haley Laboratory Relating the
toxic effects
of Mercury to exacerbation of the Medical Condition classified as
Alzheimer's Disease. [Resultate
des Boyd
Haley-Laboratoriums bezüglich der
giftigen Auswirkungen von Quecksilber bei Verschlimmerung durch
Metallwirkung,
betrachtet an der Alzheimer-Krankheit].
www.asomat.com/mercury/Boyd-Haley-recent-results-from-lab.htm
[Im Juli 2005 ist nur noch
www.asomat.com aktiver Link].
[Ausleitungstherapie bei
Quecksilber und
Aluminium]
Dr. D. Klinghardt entwickelte ein
Behandlungsschema für Patienten mit
der
Alzheimer-Erkrankung, um Quecksilber und Aluminium aus dem Gehirn zu
entfernen
(S.42).
in: Klinghardt, D. (1999):
Skriptum RD I. Institut für Neurobiologie,
Stuttgart
Diese [Behandlung] kann in
einigen Fällen zu kompletten Heilungen
führen, falls
die Schäden nicht zu weit fortgeschritten sind. Nach den Erfahrungen
einiger
Therapeuten scheint auch bei der fortgeschrittenen Krankheit ein
positiver
Effekt der Ausleitungstherapie feststellbar zu sein. Da die Therapie
noch sehr
jung ist, liegen noch keine Langzeitergebnisse bei Alzheimer-Kranken
vor (siehe
Behandlungsteil) (S.42).
[Verkümmertes Nervenwachstum
durch
Quecksilber]
Eine weitere Studie aus dem Jahr
2001 zeigt, dass nur Quecksilber
(nicht andere
Metalle wie Blei, Cadmium, Aluminium, Mangan usw.) das Aussprossen von
Nervenzellen hemmt bzw. zu deren Degeneration und Absterben führt. Dies
könnte
auch mit einer
-- verminderten
Reparaturfähigkeit des Nervensystems nach oxidativen
Schäden
sowie mit einer
-- verminderten Lernfähigkeit
einhergehen.> (S.43)
in: Leong, C.C.W. /
Syed, N.I. / Lorscheider, F.L. (2001): Retrograd
degeneration
of neurite membran structural integrity of nerve growth cones following
in vitro
exposure to mercury. [Rückläufige
Degeneration von
Nervenmembran-Strukturen beim Wachstum des Nervenkegels infolge von
In-Vitro-Expositionen durch Quecksilber]. Neuroreport; 12 (4): 733-7
<B.
2.
Multiple
Sklerose [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Betroffener
mit Multipler Sklerose im Rollstuhl. Multiple Sklerose gibt
es, seit es Amalgam in den Mündern breiter Bevölkerungsschichten
gibt... |
Quecksilber scheint ausser bei
Alzheimer auch bei anderen
neurodegenerativen
Erkrankungen (wie z.B. Parkinson) eine wichtige Rolle zu spielen
(S.43).
[Der Mechanismus:
Myelinscheiden des ZNS
werden abgebaut]
Die Encephalitis disseminata
(=ED) oder Multiple Sklerose (=MS) wurde
erstmals
1868 von
Charcot beschrieben,
parallel zum Durchbruch des Amalgams als Zahnfüllungsmaterial (S.43).
MS ist eine Autoimmunkrankheit,
die Antikörper gegen die Umhüllungen
der Nerven
(Myelin) entwickelt. Bei dieser chronisch entzündlichen Krankheit
werden die
fettreichen, als Isolatoren fungierenden Myelinscheiden des Zentralen
Nervensystems (=ZNS) abgebaut. Es kommt zu Gefühlsstörungen der Glieder
bis zur
Taubheit, zu Lähmungen und evtl. durch eine Zerstörung des Sehnervs zur
Erblindung. Bei einem Drittel der Patienten verläuft die Krankheit eher
gutartig, häufig sind auch Krankheitsschübe (S.43).
Die Schulmedizin behandelt darum
[wegen der Definition als
Autoimmunkrankheit]
MS mit Medikamenten, die das Immunsystem schwächen oder ändern (S.44).
[Die Verbreitung von MS: MS
ist dort, wo
Karies und Amalgam häufig sind]
Die Krankheit [MS] tritt hauptsächlich
bei Weissen und mit wachsendem
Abstand zum
Äquator häufiger auf. Es gibt aber auch Ausnahmen dieser Regel. In
Japan (seit
1985 kein Amalgameinsatz mehr) und Sibirien (Amalgam seit den 80-er
Jahren
verboten) ist die Krankheit sehr selten (S.43).
Es ist bekannt, dass
eingewanderte Völker - wie in Amerika die schwarze
Bevölkerung - einen erhöhten Konsum der industriell veränderten
Nahrungsmittel
(Zucker, Weissmehl usw.) haben. Dies führt zu verstärkter Karies und
schliesslich zu Amalgamfüllungen (S.43).
[Also]: Schwarze Völker in Afrika
bekommen praktisch keine MS, sofern
sie noch
ihre traditionelle Ernährungsweise beibehalten. In Amerika hat die
schwarze
Bevölkerung aber sogar dreimal häufiger MS als weisse Amerikaner, die
selbst
eine hohe MS-Inzidenz (Anzahl der Neuerkrankungen pro Jahr in einem
Land)
aufweisen (S.43).
In Australien ist dies ähnlich.
Die Ureinwohner behielten ihre
traditionelle
Ernährung bei. Sie haben nur sehr selten MS. Weisse Australier aber
leben
hauptsächlich von industriell veränderten Nahrungsmitteln. Sie haben
übrigens
eine der höchsten MS-Häufigkeiten der Welt (S.43).
Auch in Europa gibt es
Unterschiede. Die Schweizer haben ein erhöhtes
Risiko
gegenüber den Deutschen. Dort [in der Schweiz] kommt die
Krankenversicherung
nicht für Zahnbehandlungen auf, die zudem teurer als bei ihren Nachbarn
sind,
weswegen viele Schweizer auf das billige Amalgam zurückgreifen. In der
(S.43)
Schweiz propagieren die Zahnärzteverbände Amalgam stärker als in
Deutschland,
wo sich doch schon eine Anzahl [Zahnärzte] vom Amalgam verabschiedet
hat. (S.44).
["MS-Risiko" proportional zu
Karies und Amalgamfüllungen]
Personen, die bis zum 16.
Lebensjahr in einem Land mit niedrigerem
MS-Risiko
gelebt haben, bekommen keine MS, wenn sie in ein Land mit höherer
Häufigkeit
umziehen. Umgekehrt bekommen Menschen, die von einem Land mit hoher
MS-Wahrscheinlichkeit in eines mit niederer ziehen, trotzdem häufiger
MS. Die
im Folgenden aufgeführten Studien zeigen, welche Mechanismen die
Autoimmunreaktion auslösen können (S.44).
Die Häufigkeit von MS ist mit der
Häufigkeit von Karies [und den
Amalgamfüllungen] verbunden (S.44).
in:
-- Hock, C. / Drasch, G. /
Gotombowski, S. / Muller-Spahn, F. et al. (1998):
Increases blood mercury levels in patients with Alzheimer's disease.
[Erhöhter Quecksilberspiegel im Blut von
Alzheimerpatienten]. J
Neural Transm; 105 (1): S. 59-68
-- Craelius, W.
(1978): Comparative epidemiology of multiple sclerosis
and dental
caries. [Vergleich der
Epidemiologie bei Multipler Sklerose
und Zahnkaries]. J Epidemiol Comm Helth; 32:155-65
Kinder erwerben eine Anlage für
MS in dem Alter, in dem sie zuerst
Amalgam
ausgesetzt wurden.
MS wurde mit einer niedrigen
Selenkonzentration des Bodens in
Verbindung
gebracht, da Selen Bestandteil des Enzyms Glutathionperoxidase ist.
Diese ist
in der Leber an der Erzeugung von ungesättigten Fettsäuren beteiligt.
Selenmangel
- zusammen mit einer Quecksilber-Beeinflussung (Quecksilber-Exposition)
im
Kindesalter - kann zu gestörter Fettsäuresynthese und somit zu
gestörter
Myelinsynthese führen. Ausserdem zerstören die vermehrt auftretenden
freien
Radikale diese Fettsäuren des Myelins, was zu einem vermehrten Abbau
führt
(S.44).
in: Hamre, J. (1997): Amalgam.
Hippokrates-Verlag, Stuttgart
Es werden Bestandteile
freigesetzt, die vom eigenen Immunsystem im
Sinne einer
Autoimmunreaktion angegriffen werden. Manche MS-Epidemien traten nach
akuter
Exposition mit Quecksilberdampf auf (S.44).
Im Gehirnwasser (Liquor) von
MS-Patienten wurde eine 7,5-fache erhöhte
Konzentration von Quecksilber gefunden (S.44).
in:
Ahlrot-Westerlund, B. (1989): Mercury in cerebrospinal fluid in MS.
[Quecksilber
in
der
Gehirnflüssigkeit bei MS-Betroffenen]. Swed J Biol Med; 1: 6-7
In einer Analyse von sechs
Studien aus Schweden, Dänemark, "USA" und
Kanada berichten 76 % von 113 MS-Patienten, die ihr Amalgam entfernen
liessen,
über eine Verbesserung der Beschwerden oder Heilung (S.44).
in:
Selected health symptom analysis of 1569 Patients who eliminated
mercury-containing
dental fillings. [Analyse
ausgewählter Gesundheitsbeeinträchtigungen
bei 1569 Patienten, die ihre Quecksilber-Zahnfüllungen entfernen
liessen]. Bio-Probe-Newsletter;
1993: 9 (2): 8
Eine andere Studie zeigte, dass
MS-Patienten, die sich nach Ausbruch
ihrer
Krankheit ihr Amalgam entfernen liessen, bedeutend weniger
Depressionen,
feindselige Aggressionen, psychotisches Verhalten und quälende Zwänge
hatten
als eine vergleichbare Gruppe von MS-Patienten mit Amalgamfüllungen
(S.44).
in:
Silberlud, R.L. (1992): A comparison of mental health of multiple
sclerosis patients
with silver / mercury dental fillings and those with fillings removed.
[Ein Vergleich der geistigen Gesundheit
bei MS-Patienten mit
Silber-Quecksilber-Zahnfüllungen und bei solchen MS-Patienten, die
solche
Füllungen haben entfernen lassen]. Psychol Reports; 70: 1139-1151
Die gleichen Autoren fanden bei
MS-Patienten nach Amalgamentfernung
wesentlich
bessere Blutwerte, weniger psychische (S.44) Probleme, MS-Symptome und
Schübe
(S.45).
in:
Silberlud, R.L. / Kienholz, E. (1994): Evidence that mercury from
silver dental
fillings may be an etiological factor in MS. [Die
Offensichtlichkeit, dass Quecksilber von Silberamalgam-Füllungen ein
ursächlicher Faktor von MS ist]. Sci Tot Environ; 142:191-205
Auch die charakteristischen
laborchemischen Veränderungen im
Gehirnwasser
normalisierten sich (S.45).
in:
Huggins, H.A. / Levy, T.E. (1998): Cerebrospinal fluid protein changes
in
multiple sclerosis after dental amalgam removal. [Veränderungen
des Proteins der Gehirn-Spinalflüssigkeit bei Multipler Sklerose nach
der
Entfernung von Zahnfüllungsamalgam]. Alternive Med Rv; 3 (4): 295-300
Falls die Krankheit nicht zu weit
fortgeschritten ist, so ist eine
richtig
durchgeführte Zahnsanierung in Kombination mit einer effektiven
Entgiftungstherapie dringend zu empfehlen. Eine Reduzierung der
Linolsäure-Aufnahme [Quecksilber-Aufnahme?] zugunsten der
Linolensäure-Aufnahme
(eine Omega-3-Fettsäure) setzt die Entzündungsaktivität herab.
Unterstützend
kann auch eine Ernährungsumstellung wirken (z.B. Evers-Diät).
Allerdings ist
dabei viel Geduld notwendig (S.45).
in: Evers, J.: Warum Evers-Diät?
12.000 Heilungen von M.S. Haug,
Heidelberg
[Andere MS-Auslöser als
Amalgamfüllungen]
MS-Patienten, die nie
Amalgamfüllungen besassen, hatten im Kindesalter
wahrscheinlich andere Quellen für Quecksilber und andere Schwermetalle
(zerbrochene Thermometer, hoher Fischkonsum, über die Mutter usw.).
Da die beschriebene Behandlung
erst seit relativ kurzer Zeit in
Deutschland
angeboten wird, liegen noch keine verlässlichen Heilungserfolge
vor.>
(S.45)
<B.
3.
Amyotrophe
Lateralsklerose (ALS) [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Physiker
Hawking mit der Nerven- und Muskelkrankheit Amyotrophe
Lateralsklerose. Er scheint derart an die Schul-"Medizin" zu glauben,
dass er die Ursache - das Amalgam - nicht finden will... |
Auch diese Nervenkrankheit wurde
1877 von
Charcot
erstmals beschrieben. Bei ihr werden die Nervenzellen im Rückenmark und
Gehirn
zerstört, die für die Steuerung der Muskeln notwendig sind. Deshalb
kommt es zu
Lähmungen, die auch die Atemmuskulatur betreffen können.
Die Patienten sterben im Mittel
nach zwei Jahren. Die
Fünfjahres-Überlebensrate
beträgt 20 % (S.45).
Bei ALS wirkt der Botenstoff
Glutamat giftig. Es ist bekannt,
dass
Quecksilber und andere Schwermetalle
im Nervensystem die Giftigkeit von Glutamat erhöhen (S.45).
Der körpereigene Botenstoff
Glutamat wirkt bei ALS-Patienten giftig,
weswegen
bisher als einzige schulmedizinische Therapie ein Glutamathemmer
(Rilutek)
gegeben wird, der die Überlebensrate um 3 Monate verlängert (S.45).
Es gibt einzelne genetisch
bedingte Formen, bei denen ein zinkhaltiges
Radikalfänger-Enzym (Superoxiddismutase) geschädigt ist. Quecksilber
sowie
andere Schwermetalle führen zu verstärkter Radikalbildung und hemmen
die
Enzyme. Im Gehirngewebe wurden bei ALS-Patienten höhere
Quecksilber-Konzentrationen festgestellt (S.45),
in: Khare, S.S. et al. (1990):
Trace element imbalances in amyotrophic
lateral sclerosis.
[Unausgeglichenheit der Spurenelemente bei Amyotropher
Lateralsklerose]. Neurotoxicol;
11: 521-31
und auch mehrere Fallberichte
ergeben einen Zusammenhang zwischen
Quecksilber-Exposition und ALS (S.45).
in: Hamre, H.J. (1997): Amalgam.
Hippokrates-Verlag, Stuttgart
In Schweden wurde über eine Frau
(S.45) mit 34 Amalgamfüllungen und ALS
berichtet. Nach Entfernung und Behandlung mit Selen und Vitamin E wurde
sie
völlig geheilt (S.46).
in: Rhede, O. / Pleva, J. (1994):
Recovery from amyothrophic lateral
sclerosis and
from allergy after removal of dental amalgam fillings [Heilung von
Amyothropher
Lateralsklerose und Heilung von Allergien nach der Entfernung von
Amalgam-Zahnfüllungen]. Int J Risk Safety Med; 4: 229-236
Vitamin E und Selen sind starke
Radikalfänger. Noch stärkere
Radikalfänger sind
die [...] OPC
(oligomere Procyanide) (S.46).>
<B.
4.
Schüttellähmung
(Parkinson-Krankheit) [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Parkinson-Betroffene
haben mehr Amalgam im Mund als Menschen ohne
Parkinson. Parkinson wird auch verursacht durch Pestizide und
Holzschutzmittel.
Charakteristika für Schüttellähmung (Parkinson):
-- hoher Rundrücken
-- angewinkelte Armgelenke
-- angewinkelte Kniegelenke
-- maskenhafter Gesichtsausdruck.
|
Bei der Schüttellähmung werden
Zellen der Substantia nigra (schwarze
Substanz)
im Gehirn zerstört, die den Botenstoff Dopamin produzieren. Dies führt
zu
Zittern, Steifigkeit und Bewegungsarmut sowie zu Symptomen wie
Schwitzen, Blutdruckregulations-Störungen
und psychischen Veränderungen (S.46).
Bei 25 % aller Parkinsonfälle
kennt man die Ursache: Vergiftungen,
Medikamente,
Gehirnentzündung, Schläge auf den Kopf. In 75 % der Fälle ist die
Ursache
unbekannt. Vereinzelte Berichte stellen einen Zusammenhang zwischen
Quecksilber
und anderen Schwermetallen und Parkinson her (S.46).
Die schulmedizinische Therapie
besteht aus der medikamentösen Zufuhr
von
Dopamin und Stoffen, welche die Konzentration dieses Stoffes im Hirn
erhöhen,
und teilweise auch in chirurgischen Massnahmen (Zerstörung bestimmter
Gehirnareale) (S.46).
Man findet in der Substantia
nigra eine verstärkte Belastung mit freien
Radikalen. Die Konzentration des vor Radikalen schützenden Glutathions
ist dort
vermindert, und zwar schon in einer frühen Phase der Krankheit, bei der
noch
keine Symptome sichtbar sind (S.46).
in:
-- Dexter et al.
(1994): Increased levels of lipid hydroxyperoxides in
the parkinson
subtantia nigra: an HPLC and ESR study. [Erhöhtes
Niveau der Hydroxyperoxid-Lipide in der für Parkinson wesentlichen
Schwarzen
Masse: eine Studie über HPLC und ESR]. Movement Disorders;
9 (1): 92-7
-- Jenner, P. et al. (1992): Oxidative stress as a
cause of nigral
cell death in Parkinson's disease and incidental Lewy body disease.
[Sauerstoffmangel als Grund für den Tod
von Schwarzen Zellen bei der
Parkinson-Krankheit und als Auslöser bei der Lewy-Körperkrankheit]. Ann
Neurol;
32, Suppl: 82-7
In der höchstangesehenen
Zeitschrift "Neurology" erschien eine
Studie, die zeigt, dass Parkinsonkranke vor Auftreten ihrer Krankheit
eine
bedeutend höhere Anzahl an Amalgamfüllungen hatten als Gesunde. Zudem
wurde ein
Zusammenhang zwischen der Erkrankung und Pestiziden und
Holzschutzmitteln
gefunden, der nahelegt, dass es sich auch bei Parkinson um eine
umweltbedingte
Krankheit handelt.> (S.46)
in: Seidler, A. et al. (1996): Possible
environmental, occupational
and other etiologic factors for Parkinson's disease. A case control
study in Germany. [Mögliche
Einflüsse der
Umwelt, Beschäftigung und andere ursächliche Einflüsse bei der
Parkinson-Krankheit. Eine Kontrollstudie
in
Deutschland]. Neurology; 46: 1275-1284
<B.
5.
Chronische
Schmerzen [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Bei
chronischen Schmerzen ist nachweislich bei fast allen Patienten
eine Quecksilberbelastung im Spiel, z.B. in der Ausatemluft.
Alternative Therapien gegen Schmerzen wie Shiatsu oder Akupunktur
nützen also nichts, sondern nur die Amalgamsanierung, und dann sind die
Schmerzen fürs Leben lang weg. |
Dr. Klinghardt, der
lange Jahre eine
Schmerzklinik in Santa Fe (USA) geleitet hat, konnte bei fast allen
Patienten
mit chronischen Schmerzen (nicht zu verwechseln mit akuten Schmerzen)
eine
Quecksilberbelastung nachweisen. Die Ausatemluft wies bei diesen
Patienten eine
erheblich höhere Quecksilberkonzentration (S.46) auf als bei Menschen,
die
keine chronischen Schmerzen haben. Auch bei schmerzgeplagten Menschen
ohne
Amalgamfüllungen liess sich eine erhöhte Quecksilber-Konzentration in
der
Ausatemluft nachweisen! (S.47)
Chronischen Schmerzpatienten kann
eine effektive Schwermetallausleitung
erfolgreich helfen.> (S.46)
<B.
6.
Kopfschmerzen,
Migräne [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Nach einer Amalgamsanierung
wurden viele Betroffene
von Kopfschmerzen und Migräne befreit. |
Bisher konnte keine plausible
Erklärung für diese Beschwerden gefunden
werden. Man
nimmt bei der Migräne einen Entzündungsprozess von Gefässen im Gehirn
an, der
durch den Trigeminus- und Vagusnerv verursacht wird (S.47).
Im Verlauf dieses Prozesses
stellen sich die Gefässe zunächst
übermässig weit
und dann sehr eng. Hierbei sind bestimmte Botenstoffe (z.B. Serotonin)
beteiligt, weswegen zur Behandlung Gegenspieler des Serotonins
(Ergotamin-Abkömmlinge) wie auch serotoninähnliche Medikamente
(Triptane als
Serotonin-Ersatz, z.B. Sumatriptan) gegeben werden (S.47).
Quecksilber-Ablagerungen im
Bindegewebe von Blutgefässen und im Bereich
der Trigeminus-
und Vagusnerven könnten für die Symptomatik verantwortliche sein (S.47).
Das in den Nervenzellen selbst
abgelagerte Quecksilber verursacht nicht
die
Symptomatik, weshalb auch ohne entsprechende Entgiftung des ZNS die
Schmerzen
verschwinden können (S.47).
Vollständige und dauerhafte
Heilungen nach Amalgamentfernung und
Schwermetall-Entgiftungstherapien wurden in etlichen Fällen
beschrieben.>
(S.47)
<B.
7.
Neuropathien
[nicht-entzündliche Nervenerkrankungen]
Neuralgien
[anfallartige oder wellenförmige Nervenschmerzen]
"Ischiasschmerzen"
|
Neuropathie,
Nervenschmerzen, werden durch Quecksilberablagerungen an
den Nervenwurzeln und Spinalganglien verursacht, sind brennend, halten
längere Zeit an und ergeben ein Taubheitsgefühl. |
Bei Patienten, bei denen keine
anderen Ursachen für Neuropathien
gefunden
werden können (wie schlecht eingestellte Zuckerkrankheit,
Alkoholmissbrauch,
Vergiftungen mit Blei oder Lösungsmitteln, Entzündungen,
Vitaminmangel), sollte
die Möglichkeit einer Quecksilberbelastung bedacht werden.
Charakteristisch
hierfür ist die Kombination aus brennenden Schmerzen mit
Taubheitsgefühl.
Viele Schmerzzustände im Kreuz
mit Ausstrahlung in das Ischiasgebiet
werden
fälschlicherweise auf eine Einklemmung der Nervenwurzel zurückgeführt.
Die
Schmerzcharakteristik bei Einklemmungen ist aber anders. Typisch sind
stechende, blitzartig einschiessende Schmerzen, die von den meisten als
elektrisierend empfunden werden (S.47).
Nervenschmerzen, die durch
Quecksilberablagerungen an den Nervenwurzeln
und
Spinalganglien verursacht werden, sind dagegen brennend, länger
anhaltend und
mit Taubheitsgefühl verbunden.
Gute Therapieergebnisse sind mit
einer Schwermetallausleitung zu
erwarten. Bei
Neuropathien hat sich zusätzlich die Kombinationsgabe von 600 mg
alpha-Liponsäure
(Thioctacid) und hochdosierter Pantothensäure bewährt.> (S.48)
<B.
8.
Unwillkürliche
Zuckungen der Gesichtsmuskulatur, Lidkrampf [durch
Amalgam- Quecksilber]
|
Zuckungen
im Gesicht und Lidkrampf. Durch Amalgamsanierung und
Ausleitung wurde der Lidkrampf, der 10 Jahre lang bestand, in 4 Monaten
geheilt. |
Diese Krankheiten gehen
wahrscheinlich mit einem Ungleichgewicht von
Botenstoffen (Neurotransmittern) im Gehirn einher. Quecksilber könnte
bei den
nicht genetisch verursachten Formen eine Rolle spielen (S.48).
Beim Lidkrampf ist die
Dopaminkonzentration in bestimmten
Gehirnbereichen
vermindert.
Für die Schulmedizin ist auch
diese Krankheit ursächlich unheilbar. Die
einzige
symptomatische Therapie dieser Krankheit besteht darin, das Gift des
Bakteriums
Clostridium botulinum (Botulinustoxin) in die Muskeln zu spritzen, die
dadurch
für etwa 3 Monate gelähmt werden [und der Lidkrampf verschwindet für
drei Monate].
In einem Fall wurde ein
Lidkrampf, der etwa 10 Jahre bestand, durch
Entgiftungstherapie innerhalb von 4 Monaten fast vollständig und nach
eineinhalb Jahren vollständig geheilt.> (S.48)
<B.
9.
Psychiatrische
oder psychosomatische Krankheiten [durch
Amalgam-Quecksilber]
|
Psychopathische
und psychiatrische Zustände (Persönlichkeitsstörungen) werden durch
Amalgamvergiftungen sehr begünstigt. |
Persönlichkeitsstörungen als
Folge einer Quecksilberbelastung werden
vielfach
verkannt. Betroffene werden allmählich menschenscheu, kapseln sich ab,
schämen
sich, sind sehr schüchtern, werden depressiv, schreckhaft und
stimmungslabil
(S.48).
Dazu kommen
-- Reizbarkeit,
-- Wutausbrüche bei kleinen
Anlässen,
-- Aggressivität und
Ängstlichkeit.
Der Betroffene versteht sein
Verhalten selbst nicht und ist von grossen
Selbstzweifeln befallen.
Bei einer Entgiftungstherapie
ändert sich die Persönlichkeit eines
Menschen
beachtlich. Die meisten sind liebevoller, friedlicher, angenehmer und
intelligenter,
wenn die Metalle aus dem Gehirn entfernt wurden, die dort nicht
hingehören
(S.48).
Leider stempeln die meisten Ärzte
Beschwerden von Amalgambelasteten
(S.48) nach
erfolgloser Diagnostik als "psychisch oder psychosomatisch" bedingt
ab (S.49).
Durch die biologischen Wirkungen
des Quecksilbers am Nervensystem,
beispielsweise durch verminderte Freisetzung der
Nervenüberträgerstoffe, lassen
sich die meisten Symptome erklären.
Eine Studie an Patienten, die
sich wegen Depressionen in
psychiatrischer
Behandlung befanden, erbrachte bei 80 % der Betroffenen nach einer
Amalgamentfernung und -entgiftung eine Besserung (S.49).
in: Hoffmann, U. (1996): Krank
durch Amalgam und was dann? Institut für
Naturheilverfahren, Marburg
Daunderer berichtete, dass in
einer psychiatrischen Klinik in Aachen
ein
Drittel der Patienten nach der
Amalgamentfernung
und -entgiftung entlassen werden konnte
(S.49).
in: Daunderer, M. (1992):
Handbuch der Amalgamentgiftung. Ecomed,
München
Eine neuere Studie konnte
nachweisen, dass bereits kleinste Mengen an
Quecksilber zu einer Verschlechterung kognitiver Fähigkeiten, also
einer
eingeschränkten Wahrnehmungsfähigkeit, führen können.> (S.49)
in:
Echeverria,
D. / Aposhian, H.V. et al.
(1998): Neurobehavioral effects from exposure to dental amalgam Hg0:
new distinctions
between recent exposure and Hg body burden. [Effekte
im nervlichen Bereich durch die Exposition durch dentales Amalgam Hg0:
Neue
Erkenntnisse zwischen Kurzbelastung und Hg im Körper]; FASEB J; 12(11):
971-80
<B.
10.
Erkrankungen
der Sinnesorgane [Augen, Ohren, Nase, durch
Amalgam-Quecksilber]
|
Die Sinnesorgane im Gesicht
(Augen,
Nase und Ohren) sind durch Amalgam-Quecksilber massiv gefährdet. Das
fröhliche und zukunftsfreudige Lächeln wird also nur ohne Amalgam
derart erhalten bleiben.
|
Es wurde über eine Einschränkung
des Gesichtsfeldes und schlechteres
Dämmerungssehen
berichtet. Im Tierversuch führte die tägliche Aufnahme von nur 20-40
Mikrogramm
Quecksilber zu einer Anreicherung in den Pigmentzellen, im
Ziliarkörper und
in der Netzhaut des Auges. Es wurden verminderte elektrische Potentiale
der Stäbchen beobachtet,
die u.a. für das Hell-Dunkel-Sehen verantwortlich sind.
Hohe Dosen
von Quecksilberdampf führten zu Schäden an Innenohr und
Riechschleimhaut.> (S.49)
<B.
11.
Fibromyalgie
|
Fibromyalgie und
Triggerpunkte, die verhärteten Stellen im Muskel- oder
Zellgewebe mit schmerzhaften Reaktionen durch irritierte Nerven. Dr.
Klinghardt
schaffte es, alle seine Fibromyalgie-Patientinnen mittels
Metallausleitung innerhalb von 4 Monaten zu heilen.
Quecksilberablagerungen durch Amalgam stehen also in hohem Verdacht,
Fibromyalgie zu verursachen.
|
Fibromyalgie ist ein
Schmerzsyndrom, das überwiegend Frauen im Alter
zwischen
20 und 50 Jahren betrifft. Sie klagen über Schmerzen am ganzen Körper
im
Bereich von Muskeln, Bindegewebe und Knochen. Diagnostiziert wird das
Syndrom
durch eine charakteristische Druckschmerzhaftigkeit an mindestens 7 von
14 so
genannten Triggerpunkten (S.49).
Die Triggerpunkte sind verhärtete
Stellen im Muskel- oder Zellgewebe,
die bei
Berührung schmerzhafte Reaktionen der irritierten Nerven auslösen
können
(S.49).
Schmerzverstärkend wirken Stress,
Kälte, körperliche Überlastung und
Ruhe
[Unruhe?]. Typische Begleitsymptome sind
-- Morgensteifigkeit,
-- Gefühlsstörungen und
Schwellungen der Hände,
-- Abgeschlagenheit
-- Müdigkeit,
-- Schlafstörungen,
-- Kopfschmerz
-- und Verdauungsbeschwerden
(S.50).
Es zeigen sich krankhafte
Schlafmuster, und es wird ein Mangel an
bestimmten
Botenstoffen im Gehirn angenommen.
Fibromyalgie wird von vielen
Ärzten als eine rein psychische Krankheit
angesehen.
Die Hauptursache dieser Krankheit
ist vermutlich eine Ablagerung von
Quecksilber
-- in Muskelfaszien
(Gewebsschicht, die den Muskel umgibt)
-- in Sehnenansätzen
-- und in den Stellen, an denen
der Muskel von Nerven versorgt wird,
insbesondere an autonomen Nerven, die für die Reizweiterleitung an die
Muskelspindeln verantwortlich sind (S.50).
Zudem kann die
Schwermetallvergiftung einen Boden schaffen, auf dem
chronische
Infektionen (u.a. Herpes-Virus 6) entstehen, welche die Fibromyalgie
mitverursachen können.
Durch eine effektive
Quecksilber-Entgiftungstherapie konnte Dr.
Klinghardt alle
Patienten mit Fibromyalgie (über 1000) innerhalb von 4 Monaten
vollständig
heilen.> (S.50)
<B.
12.
Chronisches
Erschöpfungssyndrom (CFS) [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Chronisches
Erschöpfungssyndrom hat klare biochemische Ursachen, und
Amalgam-Quecksilber steht im schweren Verdacht, die Ursache dafür zu
sein. |
Unerklärliche chronische oder
wiederkehrende Erschöpfungen von
mindestens
sechsmonatiger Dauer sind die Hauptcharakteristika des erst in jüngster
Zeit
beschriebenen chronischen Erschöpfungssyndroms (CFS = Chronic Fatigue
Syndrome).
Chronisch müde Menschen leiden an
Energiemangel, der klare biochemische
Ursachen hat. Solchen Menschen ist durch eine noch so gut gemeinte
Psychotherapie natürlich nicht geholfen (S.50).
Die hinzukommenden Symptome
ähneln dem Amalgamsyndrom. Für die Diagnose
müssen
zum Hauptsymptom mindestens vier Symptome aus den in Tabelle 3 (siehe
Anhang)
aufgeführten Krankheitszeichen hinzukommen.
Das Durchschnittsalter für CFS
beträgt 30 Jahre. Frauen sind öfter
betroffen,
50-80 % haben Allergien (S.50).
Die meisten Forscher halten eine
Virusinfektion für die Ursache. Bei
CFS-Patienten mit Amalgamfüllungen wurden in Blutzellen erhöhte Mengen
an
Quecksilber gemessen. Ausserdem wurde eine erhöhte Sensibilisierung von
Lymphozyten gegenüber Quecksilber und Palladium und Gold gefunden
(S.50).
Quecksilber lagert sich an Enzyme
der Atmungskette in den Mitochondrien
an und
behindert diese. Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen
(S.50) und
erzeugen Energie. Deshalb sollte zunächst eine
Quecksilber-Entgiftungstherapie
im Vordergrund stehen (S.51).
Oft zeigen sich auch hier
sekundär chronische Infektionen, so dass eine
anti-infektiöse Therapie zusätzlich bessere Ergebnisse erzielt.>
(S.51)
<B.
13.
Multiple
chemische Sensitivität (MCS) [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Multiple
chemische Sensitivität (MCS): Wer an MCS erkrankt, der
verträgt gar nichts mehr von den vielen Umweltgiften, die die
"Zivilisation" in die Umwelt ablässt, und Quecksilber ist oft
entscheidend, da es die Einlagerung anderer Umweltgifte fördert und
deren Ausscheidung behindert. Es muss schnellstens eine
Amalgamsanierung gemacht werden. |
Bei MCS entwickeln die Patienten
eine Überempfindlichkeit gegenüber
Chemikalien
und Stoffen der täglichen Umwelt, die üblicherweise nur geringe
Probleme
bereiten. Hier ist Quecksilber oft entscheidend, da es die Einlagerung
anderer
Umweltgifte fördert und deren Ausscheidung behindert.
Zusätzlich spielen allergische
Reaktionen eine Rolle (S.51).
Die Therapie besteht in einer
vorsichtigen Entfernung der
Amalgamfüllungen und
der Ausleitung von Quecksilber.
Die Patienten vertragen oft nur
wenige Medikamente, so dass diese nur
unter
Austestung und Vorsichtsmassnahmen gegeben werden sollten.> (S.51)
<B.
14.
Rauchen und
andere Süchte [werden durch Amalgam-Quecksilber begünstigt]
|
Raucherstatistik
2008: Amalgam-Quecksilber trägt dazu bei, dass die
Giftstoffe in der Zigarette besser aufgenommen werden. Die Ärzte
sollten das wissen. |
[Das Suchtprinzip]
Allen Süchten ist gemeinsam,
dass
die
positiven Effekte nur kurzfristig wirken und durch Gegenmassnahmen
des
Organismus danach sogar
erniedrigte
Neurotransmitterkonzentrationen gemessen werden können. Dies
verstärkt die
Sucht und führt zur Abhängigkeit (S.52).
[Die fatale Kombination von
Amalgam und
den Schadstoffen in der Zigarette]
Die Sucht nach Nikotin kann durch
Amalgam ausgelöst und verstärkt
werden. Die
Theorie lautet, dass der Raucher mit Hilfe der Zigarette unbewusst
versucht,
das quecksilberbedingt niedrigere Niveau der Botenstoffe im Gehirn
anzuheben
und damit die Stimmung aufzuhellen (S.51).
Neuerdings wird in manchen
Ländern die Nikotinsucht medikamentös durch
einen
Stoff behandelt, der das Botenstoffniveau im Gehirn erhöht (Zyban).
Nach
einmonatiger Einnahme ist ein Drittel der Raucher von ihrer Sucht
geheilt
(S.51).
Nikotin setzt im Gehirn u.a.
vermehrt Serotonin frei, aber auch andere
Überträgerstoffe, die den Sympathikus anregen (das wiederum
verschlechtert die
Durchblutung in verschiedenen Organen).
Der
Sympathikus regelt zusammen mit dem Parasympathikus
die
Vorgänge des
vegetativen Nervensystems, wie Atmung, Blutkreislauf, Stoffwechsel u.a.
(S.51).
Auch die weiteren, im
Zigarettenrauch freigesetzten Giftstoffe werden
vom
Amalgam-belasteten Raucher besonders gut aufgenommen.
30 % der Raucher, die ihr Amalgam
fachgerecht entfernen lassen und ihr
im
Körper eingelagertes Quecksilber gut ausleiten, verlieren anschliessend
allein
dadurch ihre Nikotinsucht (S.51).
[Amalgam und Alkohol,
Morphin,
Süssigkeiten, westliche manipulierte Nahrungsmittel]
Auch bei der Sucht nach Alkohol
spielen die Botenstoffe im Gehirn eine
Rolle.
Morphinsüchtige versuchen, sich
die auch natürlicherweise im Körper
vorkommenden "Glücks"-Botenstoffe (Endorphine, Enzephaline u.a.)
durch die Zufuhr von aussen zu erhöhen (S.52).
Selbst die Einnahme von
Süssigkeiten erhöht kurzfristig Botenstoffe im
Gehirn,
die ein gutes Gefühl vermitteln. Dieser Mechanismus ist auch bei Kaffee
bekannt.
Auch in Nahrungsmitteln, die in
der westlichen Welt weit verbreitet
sind,
kommen suchterzeugende Stoffe vor, die das Botenstoffniveau im Gehirn
erhöhen
können.> (S.52)
<B.
15.
Empfindlichkeit
gegenüber Elektrosmog - [Metall wie Amalgam-Quecksilber
im Hirn
begünstigt Symptome von Strahlungen]
|
Elektrosmog,
Zeichnung: Es scheint logisch, dass Menschen, die viel
Amalgam-Quecksilber im Gehirn haben, eher auf Elektrosmog anfällig sind
als Menschen, die kein Quecksilber im Gehirn haben. Deswegen muss auf
jeden Fall das Amalgam raus, auch wenn bisher keine Symptome
aufgetreten sind, denn die Symptome werden auf jeden Fall kommen, weil
der Elektrosmog immer weiter zunimmt... |
[Die Wellen werden verstärkt
aufgenommen
- Störungen beim Hormon Melatonin]
Das im Gehirn gespeicherte
Quecksilber kann wahrscheinlich durch seine
"Antennenfunktion" die Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischer
Strahlung steigern. In diesem Zusammenhang wird in der gestressten
Epiphyse
(Zirbeldrüse) weniger Melatonin ausgeschüttet bzw. die Rhythmik der
Ausschüttung wird gestört (S.52).
Das Melatonin hat neben der
Steuerung biologischer Rhythmen (Tag-Nacht,
Jahreszeiten) die hervorragende Fähigkeit, freie Radikale abzufangen,
und zwar
mehr als alle antioxidativen Vitamine zusammen. Es kann den
Alterungsvorgang
allein und zusammen mit dem von der Hypophyse erzeugten Wachstumshormon
STH (=
somatotropes Hormon) verzögern (S.52).
In den "USA" wird Melatonin
deshalb als Nahrungsergänzungsmittel
eingenommen, in Deutschland ist es zu diesem Zweck nicht zugelassen
(S.52).
[Die steigende tägliche
Strahlendosis
durch Radio, TV, Handy, Haustelefonstationen etc.]
Durch die explosionsartige
Vermehrung von Sendern (Richtfunk,
Radio-Fernseh-Satelliten-Mobilfunk,
auch DECT-Haustelefone usw.) sind wir in jüngster Zeit immer massiver
der
Belastung elektromagnetischer Felder ausgesetzt (S.52).
Technisch erzeugte elektrische
Felder übersteigen die natürlicherweise
im
Gehirn erzeugten elektrischen Felder um ein Vielfaches (S.52).
Besonders die gepulsten
elektromagnetischen Wellen, die von Handys,
Mobilfunksendern und mobilen Haustelefonen mit DECT-Standard (S.52)
ausgehen,
sind schädlich (S.53).
DECT-Haustelefonstationen und
Mobilfunkstationen strahlen 24 Stunden am
Tag
gepulste Wellen ab, auch wenn nicht telefoniert wird (S.53).
[Die Krankheiten durch die
elektrischen
Felder in Kombination mit einer Quecksilbervergiftung]
Über die Wirkungen dieser Felder
auf den Menschen (und auf Tiere und
Pflanzen)
ist offiziell nur wenig bekannt. Es gibt keine wissenschaftliche
Untersuchung,
die die Langzeitunschädlichkeit dieser Felder beweist (S.53).
Dagegen mehren sich kritische
Stimmen, die in diesen Feldern eine
Ursache für
-- steigende Krebshäufigkeit,
-- Missbildungen,
-- Verhaltensstörungen,
-- Schlafstörungen,
-- Bluthochdruck
und vieles mehr bei Tieren und
Menschen [sehen]
-- und [die darin eine Ursache
für das] Waldsterben sehen (S.53).
Eine amerikanische Statistik
zeigt beispielsweise, dass Leute, die
Handys
benutzen, viermal so häufig Gehirntumore (Glioblastome) bekommen, als
solche,
die keine Handys benutzen (S.53).
in:
-- Klinghardt, D. (1999):
Skriptum DR I. Institut für Neurobiologie,
Stuttgart
-- Express; London, 16.10.1999.
Eine deutsche Studie ergab
erhöhte Blutdruckwerte (um 5-10 mmHg) bei
Menschen,
die eine halbe Stunde pro Tag Feldern ausgesetzt waren, die denen von
Mobilfunktelefonen entsprechen (S.53).
in:
Braune, S. et al. (1998): Resting blood pressure increase during
exposure to a radio-frequency
electromagnetic field. [Steigender
Blutdruck während des
Einflusses von elektromagnetischen Radio-Frequenzfeldern]. In: Lancet;
351,
20.6.98, 1857-1858
Hirnströme, gemessen mit EEG [Elektroenzelographie],
verändern sich nachweislich durch
elektromagnetische Felder, wie sie noch in 300 m Entfernung von einem
Mobilfunksender auftreten (S.53).
in: Von Klitzing, L. (1998):
Vortrag auf einer
Bürgerinformationsveranstaltung
der Gemeinde Murg bezüglich der Schädlichkeit von Mobilfunksendern in
Wohngebieten.
Australische Forscher
beobachteten in einer zwei Jahre lang
verheimlichten
Studie an Tieren eine erhöhte Gehirnkrebsrate durch elektrische Felder
(S.53).
Mit Hilfe der
Dunkelfeldmikroskopie wurden deutliche Blutveränderungen
nach nur
dreiminütigem Telefonat mit einem Handy nachgewiesen. Die roten
Blutkörperchen
klebten zusammen und nahmen Geldrollenform an. Die Gefahr von
Thrombosen und
Embolien und damit zu Infarkten und Schlaganfall wird durch dieses
Zusammenhaften erhöht. Mittlerweile warnen selbst offizielle Stellen
vor der
von Handys und schnurlosen Telefonen ausgehenden Gefahr (S.53).
in: Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinalprodukte (2001); In:
Bundesgesundheitsblatt; 44: 498-503
Typische Symptome, die in der
Nähe von Elektrogeräten,
Hochspannungsleitungen,
Funktelefonen, Computerbildschirmen, Fernsehgeräten, Neonröhren,
Transformatoren usw. auftreten, sind
-- Kopfschmerzen
-- Kopfdruck
-- Augendruck
-- Augenbrennen
-- Schlafstörungen
-- Müdigkeit
-- und Neuralgien bis hin zu
Bewusstlosigkeit (S.53).
Ein Patient, der solche Symptome
zeigt, leidet in den meisten Fällen
unter
einer chronischen Quecksilbervergiftung. Nach einer guten
Entgiftungstherapie
bessern sich diese Symptome (S.54).
[Falsches Licht:
Sonnenfremde
Farbspektren]
Ausserdem können diese Symptome
auch unter künstlichem Licht auftreten,
dessen
Farbspektrum vom natürlichen Sonnenlichtspektrum abweicht (z.B.
herkömmliche
Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen).> (S.53)
<B.
16.
Nierenfunktionsstörungen
[durch Amalgam-Quecksilber]
|
Amalgam-Quecksilber
beeinträchtigt die Nierenfunktion. Die Nieren
können ihre volle Filterfunktion nicht mehr erbringen. Dies wurde
nachgewiesen. Auch ein komplettes Nierenversagen ist durch
Amalgam-Quecksilber möglich. Auch wenn noch keine Symptome aufgetreten
sind und man bisher Glück gehabt hat, sollten die Amalgamfüllungen alle
entfernt werden. Wieso haben denn so viele Menschen Nierenversagen und
müssen eine Niere transplantiert bekommen, seit es Amalgam gibt? |
Seit 1995 dürfen in Deutschland
bei Nierenkranken keine
Amalgamfüllungen mehr
gelegt werden. Bei akuten wie chronischen Vergiftungen mit Quecksilber
wurden
Schäden beobachtet, die bis zum akuten Nierenversagen mit Tod führen
können
(S.54).
Eine Studie belegt deutlich die
nierenschädigende Wirkung von Amalgam:
Man
legte Schafen 12 Amalgamfüllungen, die Nierenfunktionswerte der Tiere
wurden
gemessen. Nach nur 60 Tagen fiel die Filtrationsleistung der Niere um
über 55 %
ab. Bei den Schafen, denen man Zementfüllungen legte, wurden keine
Nierenfunktionsstörungen gemessen (S.54).
in:
Haley, B. et al. (1991): Mercury from dental "silver" tooth fillings
impairs
sheep kidney funktion. [Quecksilber
von
Silber-Zahnfüllungen verschlechtert die Nierenfunktion bei Schafen]. J
Am Physiol;
30. April: R1010-R1014
Bei Amalgamträgern dürften
leichte Nierenfunktionsstörungen
die
Regel sein.
Die meisten Autoimmunreaktionen
durch Quecksilber werden in der Niere
beobachtet.
Die diagnostischen DMPS-Tests
fallen dann negativ aus.
Bei Missachtung dieser
Mechanismen werden Quecksilberbelastete
fälschlicherweise als gesund diagnostiziert. Viele Therapeuten
scheitern an
diesem Punkt.> (S.54)
<B.
17.
Krankheiten
des Herz-Kreislaufsystems [durch Amalgam-Quecksilber]
|
Wenn
sich im Herzmuskel Amalgam-Quecksilber anreichert, ist klar, dass
der Herzmuskel nicht mehr optimal funktioniert. Aber die Ärzte wollen
diese Logik nicht nachvollziehen... |
Tierversuche belegen, dass
Quecksilber die Durchblutung in
Herzkranzgefässen
und die Herzkraft mindert und die Muskelmasse in der Hauptschlagader
erhöht.
Bei Menschen findet man in der
Regel geringere Werte für Blutfarbstoff
und
feste Blutbestandteile (Blutzellen) (S.54).
Gesunde, die täglich Fisch mit
etwa 18 Mikrogramm Methylquecksilber
assen,
wiesen einen Zusammenhang zwischen dem Quecksilbergehalt der Nahrung
und dem
Cholesterinspiegel auf. Amalgamträger hatten einen um etwa 6 mm Hg
höher
liegenden Blutdruck (S.54).
Eine neuere Studie zeigte, dass
jedes Mikrogramm Quecksilber, das im
Urin mehr
ausgeschieden wurde, das Herzinfarktrisiko um 36 % erhöhte (S.54).
in:
Salonen, J.T. et al. (1995): Intake of mercury from fish, lipid
peroxydation and
the risk of myocardial infarction and coronary, cardiovascular, and any
death
in eastern Finnish men. [Quecksilberaufnahme
durch Fisch, Peroxydation
von Lipiden und das Risiko des Herzinfarkts, Herz- und
Gefässkrankheiten und
Todesursachen bei Ostfinnen]. Circulation; 91: 645-655
Über eine vermehrte
Radikalbildung
und
Verdrängung von Selen kann Quecksilber zu Arteriosklerose, ungünstigen
Cholesterinspiegeln und Herzmuskelveränderungen beitragen (S.54).
Bei [Menschen mit] ungeklärter
Herzschwäche konnte eine 22.000-fach
erhöhte
Hg-Menge im Herzgewebe gefunden werden.> (S.55)
in: Frustaci,
A. /
Magnavita, N. et al. (1999):
Marked elevation of myocardial trace elements in idiopathic dilated
cardiomyopathy
compared with sec. cardiac dysfunction. [Messbare
Erhöhung der Spurenelemente zur Begünstigung von Herzinfarkt bei von
sich aus
entstandenen erweiterten Herzmuskelschwäche, verglichen mit dem
sekundären
Herzversagen]. J
Am Coll Cardiol; 33 (6), S.1578-1583
<B.
18.
Krankheiten
des
Verdauungssystems [durch
Amalgam-Quecksilber]
|
Das
Amalgam-Quecksilber lagert sich an den Darmwänden ab und stört alle
Darmnerven in den Darmwänden, und so werden Darmkrämpfe ausgelöst oder
die Nährstoffaufnahme im Darm behindert, bis zur chronischen
Darmentzündung. Es fragt sich schon, wieso die Regierungen Amalgam
nicht schon längstens weltweit verboten und ersetzt haben... |
Der Hauptausscheidungsweg des
Quecksilbers ist der Darm. Das
Schwermetall
lagert sich in der Darmwand an. Von dort kann es vom Darmnervensystem
aufgenommen werden. Dieses Nervensystem ist von der Anzahl der
Nervenzellen dem
Rückenmark vergleichbar (S.55).
Durch Störungen der
Steuerungsmechanismen können Darmkrämpfe ausgelöst
werden. Eine
Enzymblockade behindert die Nährstoffaufnahme im Darm.
Typische Beschwerden und
Krankheiten sind:
-- Blähungen
-- Neigung zu Bauchschmerzen und
Übelkeit
-- chronische Darmentzündungen
wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn,
die durch
Autoimmunprozesse ausgelöst werden (S.55).
Nach Dr. Klinghardt findet sich
bei Diabetes Typ II in
vielen
Fällen auch eine Zinnvergiftung des Pankreas.
Durch Elimination des Zinns
können Verbesserungen erzielt werden. Zinn
wird mit
hohen Dosen an Vitamin C ausgeleitet.> (S.55)
<B.
19.
Chronische
Infektionen [im Darm] mit Pilzen und Erregern [durch
Amalgam-Quecksilber]
|
Ein
gesunder Darmkanal wird durch Amalgam-Quecksilber belegt, und
dadurch wird die Darmflora derart geschwächt, dass Pilze und andere
Erreger weniger abgewehrt werden, und so können sich Pilze im Darm
ausbreiten, und diese Pilze lagern wiederum Schwermetalle ein. Die
Schul-"Medizin" und die kriminellen, börsengeilen Regierungen wollen es
einfach nicht merken... |
Quecksilber beeinträchtigt die
Darmflora mit einer Tendenz zur
Pilzbesiedelung
(Candida, Aspergillus). Normalerweise sorgt eine funktionierende
Darmflora
dafür, dass Pilze in Schach gehalten werden. Ist diese gestört, können
sich
Pilze vermehren, zumal sie unempfindlicher gegen Schwermetalle sind
(S.55).
Amalgamvergiftete leiden meist
unter einem Hefepilzbefall des Darmes
(vor allem
Candida albicans). Pilze, ob Speisepilze oder mikroskopisch kleine
Erreger,
lagern Schwermetalle ein.
Trotzdem setzt das Schwermetall
der günstigen Darmflora wie z.B.
Lactobacillus
bifidus und acidophilus stark zu, so dass diese "guten" Darmbakterien
abnehmen (S.55).
Pilze bilden leberbelastende
Giftstoffe (auch Fuselalkohole).
Die daraus entstehenden Symptome
sind
-- Nährstoffmangel
-- Unterzuckerung
-- Müdigkeit
-- Blähungen
-- Frösteln
-- Schwindel usw.
Diese chronische Pilzbelastung
kann den Erfolg einer gesunden Ernährung
mit
viel frischem Obst, Vollkornprodukten und Gemüsen zunichte machen
(S.55). Trotzdem wäre es eine falsche
Therapie, die Pilze mit dem
Antipilzmedikament
Nystatin zu töten, denn dadurch wird (S.55) das in der Pilzwand
gespeicherte
Quecksilber frei und kann über den Darm aufgenommen werden. Viele
unangenehme
(Quecksilbervergiftungs-)Symptome bei einer Nystatintherapie lassen
sich damit
erklären (S.56).
Es empfiehlt sich deshalb, eine
modifizierte Pilztherapie anzuwenden:
Das Nystatin wird nur zusammen
mit der weiter unten beschriebenen
Chlorella-Alge oder oralem DMPS ([Dimercaptopropansulfonsäure]
z.B. Dimaval, S.90) eingenommen. Dabei
wird
das von den getöteten Hefepilzen frei werdende Quecksilber sofort von
den
gleichzeitig anwesenden Chlorella-Algen oder vom DMPS (das etwa noch zu
50 % in
den Darm kommt, der Rest wird aufgenommen) im Darm gebunden und über
den
Stuhlgang ausgeschieden.
Patienten mit chronischen
viralen, bakteriellen, parasitären oder
mykotischen
Infektionen (z.B. chronische Borreliosen, Chlamydien etc.) erfahren
nach einer
konsequenten Quecksilber- bzw. Amalgamentgiftung verblüffende Besserung
(S.56).
[Achtung:
Schwermetallhaltige Bierhefeprodukte
und Bierpilz]
Vorsichtig sollte man übrigens
mit der Einnahme von Bierhefeprodukten
(Saccharomyces
cervisiae) sein, die von konventionell angebauten Bierzutaten (Gerste,
Hopfen)
stammen. Darin reichern sich die auf den Äckern ausgebrachten
schwermetallhaltigen Chemikalien verstärkt an, besonders, wenn mit
Klärschlamm
gedüngt wurde.> (S.56)
<B.
20.
Frauenleiden
und Schwangerschaft [Vergiftung des Ungeborenen -
Kindsverlust]
|
Wenn
die schwangere Mutter Amalgamfüllungen hat, so werden 60% des
Amalgam-Quecksilbers an das Kind weitergegeben. Die Schul-"Medizin" und
die kriminellen, börsengeilen Regierungen wollen es aber nicht merken,
und die Krankenkassen finanzieren immer noch Amalgam statt Keramik... |
[Störung der Menstruation
durch
Quecksilber - Fehlgeburten durch Quecksilber]
Auch Störungen der Regelblutung
stehen in Beziehung zur
Quecksilber-Exposition.
Frauen, die in Zahnarztpraxen, Dentallabors usw. arbeiten und erhöhte
Quecksilberspiegel aufweisen, haben deutlich häufiger Fehlgeburten und
Regelstörungen
als andere, aber auch bei erhöhter Belastung des Vaters [mit
Amalgam-Quecksilber im Mund] ist die
Fehlgeburtenrate erhöht (S.56).
in: Duncan, J. (1993):
Informationsschrift der kalifornischen
Umweltbehörde;
In: Klinghardt / Williams / Liebke: Amalgam-Vergiftung - Das Handbuch.
American
Academy of Neural-Therapy 1997
[Vergiftung des ungeborenen
Kindes mit
Quecksilber]
Elementares Quecksilber gelangt
sehr rasch vom Blut über den
Mutterkuchen in
den Fetus (S.56).
Etwa 60 % des in der Mutter
vorhandenen Quecksilbers werden an den
erstgeborenen Säugling weitergegeben. Eine Schwangerschaft ist somit
eine
"Entgiftungstherapie" zum Schaden des Kindes. Seit 1995 dürfen in
Deutschland bei schwangeren Frauen keine Amalgamfüllungen mehr gelegt
werden
(S.56).
[Vergiftung der Schwangeren
mit
Quecksilber - Schwangerschaftskrankheiten]
Bei Schwangeren mit
Schwangerschaftsvergiftung (Eklampsie) oder
HELLP-Syndrom
wurden wesentlich höhere Quecksilbermengen sowie Blei-, Aluminium-,
Kupfer- und
Kadmiumwerte gefunden. Auch die Belastung mit Chemikalien wie PCP
[Pentachlorphenol], DDT,
PCB [polychlorierte Biphenyle] war
erhöht (S.56).
in: Schulte-Uebbing, U. / Zahn,
V. et al. (1993): Vortrag anlässlich
des 3. Kongresses
für Geburtsmedizin. Berlin, Oktober 1993
[Unfruchtbarkeit durch
Amalgam-Quecksilber - nach der Entfernung werden 77 % schwanger]
Eine erhöhte Quecksilberbelastung
ist mit einer Störung der
Fortpflanzung
(einschliesslich Geburtsdefekten) verbunden (S.56). Es konnte gezeigt
werden,
dass Quecksilber den Progesteronspiegel senkt und den Östrogenzyklus
beeinflusst (S.57).
In einer Studie an 264
unfruchtbaren Patientinnen waren die
Konzentrationen von
Quecksilber und Kadmium deutlich erhöht. Auch bei Gebärmuttermyomen und
Endometriose spielten Quecksilber und Kadmium eine Rolle.
In der Gruppe der unfruchtbaren
Frauen wurden nach Entfernen der
Amalgamfüllungen
und der Ausleitung mit DMPS, Selen und Zink 77 % der Patientinnen
innerhalb
eines Jahres ohne zusätzliche Behandlung schwanger (S.57).
in: Gerald, I. (1993):
Unfruchtbarkeit bei Frauen durch Umweltgifte;
In:
Kruse-Jarres, H.D. (Hrsg.): Prävention, Diagnose und Therapie von
Umwelterkrankungen. Kongressband vom 6. Stuttgarter
Mineralstoffsymposium. Fellbach,
GN-Pharm. 51-68
[Vermehrte prämenstruelle
Schmerzen PMS
bei Amalgam-Quecksilber]
Frauen mit Amalgamfüllungen
berichten über mehr Probleme kurz vor
Einsetzen der
Regelblutung (PMS = prämenstruelles Syndrom): Von 12 Frauen mit diesem
Syndrom
wurden 9 durch eine Amalgamentfernung geheilt. Eine
Quecksilber-Entgiftungstherapie zusammen mit der Zufuhr von
Gamma-Linolensäure
(enthalten in Nachtkerzenöl und Borretsch) bringt in etlichen Fällen
dauerhafte
Besserung.> (S.57)
<B.
21.
Tumorbildung
- [Krebs durch Amalgam-Quecksilber]
|
Gehirntumor,
z.B. das Glioblastom. Quecksilber schädigt die Erbsubstanz und führt
zur verstärkten Bildung
freier Radikale. Beides kann eine Tumorbildung auslösen. Der
Schul-"Medizin" ist das doch egal, denn mehr Tumore bringt mehr Arbeit
und Profit, und die Krankenkassen zahlen beides, das Amalgam und die
Tumoroperationen. Die kriminellen, börsengeilen Regierungen wollen das
nicht merken... |
Quecksilber führt zu Schäden an
der Erbsubstanz sowie zu einer
verstärkten
Bildung freier Radikale. Beides kann eine Tumorbildung auslösen.
Verschiedene
bösartige Geschwülste werden besonders häufig bei Menschen beobachtet,
die
beruflich Quecksilber ausgesetzt waren, beispielsweise
-- der Hirntumor Glioblastom
-- oder Schilddrüsenkrebs-Arten.>
(S.57)