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Merkblatt: Allergien

Meldungen

Zusammenstellung von Michael Palomino; Meldungen

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[Ergänzung: Auch Amalgam kann oft Allergien verursachen].


Angaben der Hildegard-Drogerie in Basel: Allergien

aus: Auswahl bewährter und wirkungsvoller Naturheilprodukte. Ausgabe 2002. Hildegard-Drogerie AG, Aeschenvorstadt 24+25, 4010 Basel.

Allergien: Flohsamenwein (S.5); Mineralstoffergänzung: Keimdrüsenextrakt der grünlippigen Meeresmuschel aus Neuseeland einnehmen (S.23).

Allergien: Schwarzkümmel einnehmen, reguliert Immunsystem und die übersteigerte T-Zellfunktion, z.B. gegen Akne und Heuschnupfen (S.57).

Allergieprobleme: Aloe-Vera /  Aloe barbadensis: Saft einnehmen oder einreiben (S.42).


Angaben von Dr.Bircher-Benner: Allergien

aus: Bircher-Benner, Dr.med.M.: DIE KRANKENGESCHICHTE DES DR. BIENSTOCK; In: Wendepunkt 1929, S.433-442

Allergien sind abnorme Reaktionen auf einen Reiz bei gestörten Vitamin-, Mineral-, Hormon- und Harnsäurehaushalt (S.441).


Angaben von Dr.Vogel: Allergien

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

sind Überempfindlichkeiten auf Stoffe (S.247). Der Körper behandelt die Stoffe wie Krankheitserreger, um sie auszuscheiden, z.B. bei Einnahmen von Eiern, Weizen, Roggen, Narzissen, Primeln, Erdbeeren, Rhabarber, Heidelbeeren Früchten, Eiweissarten, Fetten (S.248). Plötzlich bekommt ein Mensch vom Konsum von weissen Bohnen einen geschwollenen Kopf, oder gewisse Blumen erzeugen flechtenartige Ausschläge, Quaddeln / Urticaria etc., oder Krabben, Hummer oder andere Meerestiere können einen Menschen fast umbringen (S.248).

Die Schulmedizin führt Testungen durch, die viel kosten, und Impfungen mit Antikörpern, die nochmals viel kosten. [Die Ärzte und die Impfstoffproduzenten profitieren von der Ratlosigkeit der Patienten]. Dr.Vogel empfiehlt die Selbstkontrolle. Betroffene sollen sich sofort aufschreiben, was sie vorher gegessen haben, wenn eine Allergiereaktion auftritt (S.248), und so erkenne, was regelmässig vorkommt und Ursache ist (S.248-249), sodann die betroffenen Lebensmittel meiden (S.249).

Oft hilft auch
-- die Behebung eines Kalkmangels mit Urtica-Kalk-Präparat (S.249)
-- "gute Erfolge" mit die tropisch-homöopatischer Heilpflanzenkombination Pollinosan (S.124,249)
oder: viel Beeren essen: reguliert durch die Zufuhr von genug Vitaminen und Nährsalzen (S.624).


Angaben von Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Allergien

aus: Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Handbuch Naturheilkunde. Methoden, Anwendungen, Selbstbehandlung. Haug-Verlag, Heidelberg 1997.

Allergieanfälligkeit

ist z.T. verursacht durch Vergiftung mit Formaldehyd in Spanplatten, in neuer Kleidung, Putzmitteln, Lacken, Kleber (S.234)

ist auch z.T. verursacht durch Lösungsmittel in Filzstiften, Plüschtieren (S.234).

Allergien:
können auch durch Verstopfung ausgelöst sein: Gärung und Faulen des Darminhalts  produziert Ammoniak, Indol, Skatol und Fuselalkohole, die auch den Leberstoffwechsel belasten (S.115)

oder: die Pollenoberflächen werden in städtischen Gebieten durch Abgase und andere Schadstoffe in der Luft so verändert, dass die Pollen die Schleimhäute angreifen und Allergien verursachen (S.239)

oder: Verursachen von Allergien durch andere allergene Stoffe, durch übertriebene Hygiene, durch Vererbung, durch Psycheschwäche (S.572).

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17.3.2005: Allergien durch Arzneimittel

Nachrichten, zusammengestellt Michael Palomino (2005 / 2009)

Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel makulopapulöses Exanthem
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel makulopapulöses Exanthem
Antibiotika können Arzneimittelallergien auslösen (hier: Ciprobay)
Antibiotika können Arzneimittelallergien auslösen (hier: Ciprobay)
Epilepsiemedikamente können Arzneimittelallergien auslösen (hier: Lamotrigin)
Epilepsiemedikamente können Arzneimittelallergien auslösen (hier: Lamotrigin [5])
Schmerzmittel können Arzneimittelallergien auslösen (hier: Paracetamol)
Schmerzmittel können Arzneimittelallergien auslösen (hier: Paracetamol [6])

ARD-Logo

aus: ARD Teletext Tafel 544 vom 17.3.2005

"Relativ häufig werden Arzneimittelallergien von Antibiotika, Epilepsiemedikamenten (Antiepileptika (kurz: AE) [web4]) und Schmerzmitteln ausgelöst."

Was steckt in diesem kleinen Satz verborgen: Hier ist eine Ergänzung, z.B. von Onmeda:

Onmeda, Logo

<Die Arzneimittelallergie

Eine Arzneimittelallergie beziehungsweise ein Arzneimittelexanthem (Hautausschlag) kann entstehen, wenn der Körper auf bestimmte Inhaltsstoffe von Medikamenten allergisch reagiert.

Da Arzneimittel neben dem Wirkstoff auch immer so genannte Hilfsstoffe – wie zum Beispiel Füllmittel, Stabilisatoren, Geschmacks- und Farbstoffe – enthalten, gibt es auch Fälle, bei denen die Arzneimittelallergie nicht auf den Wirkstoff selbst, sondern auf einen anderen Bestandteil des Medikaments zurückzuführen ist.

Eine Arzneimittelallergie kann sich in jeder Form einer allergischen Reaktion äußern. Eine häufige Reaktionsform ist das Exanthem – ein Hautausschlag, der vom Bindegewebe der Gefäße ausgeht und üblicherweise wieder zurückgehen kann. Das Exanthem kann gleichmäßig über den ganzen Körper verteilt sein oder auch nur an bestimmten Körperstellen auftreten.> [web1]

Personen, die z.B. mit Penicillinen behandelt werden, bekommen zu 0,7 bis 10% allergische Reaktionen in allen möglichen Formen. [web1]

<Wirkstoffe, die bei der innerlichen Anwendung oft zu Arzneimittelexanthemen führen, sind:

  • Antiepileptika ( Phenytoin)
  • Psychopharmaka ( Neuroleptika und trizyklische Antidepressiva)
  • Schlafmittel (Barbiturate)
  • Schmerzmittel und Rheumamittel (Pyrazolone, Oxicame, Goldpräparate und D-Penicillamin)
  • Muskelrelaxanzien (Suxamethonium)
  • Antibiotika und Chemotherapeutika ( Penicilline, Cephalosporine, Chloramphenicol, Sulfonamide, Nitrofurantoin)
  • Tuberkulosemittel (Isoniazid)
  • Pilzmittel ( Amphotericin B)
  • Malariamittel ( Chinin)
  • Schilddrüsenmedikamente (Jod, Thiouracile, Perchlorat, Mercaptoimidazole)
  • Hormone ( Insulin)
  • Blutersatzmittel (Dextran, Gelatine)
  • Arzneimittel mit Wirkung auf Herz und Kreislauf ( Hydralazin, Procainamid, Methyldopa)

Wirkstoffe, die bei der lokalen (örtlichen) Anwendung zu Exanthemen führen können, sind:

  • Lokale Betäubungsmittel ( Procain und Lidocain)
  • H1-Rezeptorantagonisten ( Antihistaminika)
  • Antibiotika und Chemotherapeutika ( Neomycin, Gentamicin, Streptomycin, Penicillin, Sulfonamide, Imidazole).>
Auch in einem Arzneimittel enthaltene Konservierungsstoffe können eine Allergie auslösen. Dazu gehören Benzalkoniumchlorid, Parabene-Mix und Thiomersal.> [web2]

<Allergische Reaktionen der Haut sind jedoch mit 80 Prozent aller Fälle die häufigste Reaktionsart. Dabei zeigen sich Symptome wie Rötungen, Schwellungen, wässrige Quaddeln, Ödeme oder Exantheme (entzündlicher Hautausschlag auf großen Bereichen der Haut). Die Reaktionen können an der Haut, den Schleimhäuten, den Haaren, den Schweiß- und Talgdrüsen oder an den Nägeln auftreten und sind meist von einem Juckreiz begleitet.

Beispiele für arzneimittelallergische Reaktionen der Haut sind:

  • Urtikaria (Nesselsucht [web7]), Quincke-Ödem
  • Makulopapulöse Exantheme
  • EEM-ähnliche Exantheme (EEM = Erythema exsudativum multiforme)
  • Photoallergische Dermatitis
  • Purpura (kleinfleckige Kapillarblutungen in der Haut [web8])
  • Kontaktdermatitis
  • Lyell-Syndrom (Toxische Epidermale Nekrolyse, TEN) (<Das medikamentöse Lyell-Syndrom, oder Epidermolysis acuta toxica, ist wohl die schwerste Arzneimittelkomplikation. In einem Drittel der Fälle endet es tödlich. Wegen seines Aussehens wird es auch als "Syndrom der verbrühten Haut" bezeichnet> [web9])
  • Stevens-Johnson-Syndrom> [web3]

Hautallergien durch "Medikamente"
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Nesselsucht (Urtikaria) am Fuss
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Nesselsucht (Urtikaria) am Fuss
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Quincke-Ödem (Angioödem), Schwellung im Gesicht
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Quincke-Ödem (Angioödem), Schwellung im Gesicht
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel makulopapulöses Exanthem
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel makulopapulöses Exanthem
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Purpura (kleinfleckige Kapillarblutungen in der Haut [8])
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Purpura (kleinfleckige Kapillarblutungen in der Haut [8])
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Kontaktdermatitis
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Kontaktdermatitis

Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Llyell-Syndrom durch das "Medikament" Allopurinol (aus: http://www.avimedi.net (Association de victimes des médicaments); Alloprurinol ist ein "Medikament" gegen chronische Gicht und in Kombination mit anderen Medis auch gegen Leishmaniose [10].
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Llyell-Syndrom durch das "Medikament" Allopurinol (aus: http://www.avimedi.net (Association de victimes des médicaments); Alloprurinol ist ein "Medikament" gegen chronische Gicht und in Kombination mit anderen Medis auch gegen Leishmaniose [10].
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Stevens-Johnson-Syndrom
Arzneimittelallergie (Hautallergie): zum Beispiel Stevens-Johnson-Syndrom

<Meist ist die erste allergische Reaktion auf ein Arzneimittel recht schwach. Bei wiederholtem Kontakt können neben den Hautreaktionen weitere Symptome wie Schweißausbruch, Schwindel, Benommenheit, Übelkeit, Nesselfieber, Schleimhautschwellung, Atemnot und sogar ein Kreislaufzusammenbruch auftreten.

Der Schweregrad der auftretenden Symptome kann sehr unterschiedlich sein, wobei die meisten allergischen Reaktionen nicht schwerwiegend sind. Ausnahmen hiervon bilden das Lyell-Syndrom und das Stevens-Johnson-Syndrom, die lebensbedrohlich sein können.> [web3]

Opferhilfe für Opfer von Arzneimitteln
Es existieren Selbsthilfeorganisationen für Opfer von Arzneimitteln, z.B. für das Stevens-Johnson-Syndrom und das Llyell-Syndrom die ASSOCIATION DE VICTIMES DES MEDICAMENTS (http://www.avimedi.net/) bzw. der VERBAND DER OPFER DER ARZNEIMITTEL (http://www.avimedi.net/de/).

Schlussfolgerung
Die Schul-"Medizin" schafft sich durch die Vergiftung von Menschen durch "Medikamente" ihre eigenen Patienten.
(Michael Palomino, 2005)

Man sollte radikal auf alle Pillen verzichten und nur Naturmedizin in Form von Tees verwenden und die Blutgruppenernährung befolgen. So kommt man gesund durchs Leben ohne jede Pille. (Michael Palomino, 2009)

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Stern online, Logo


7.4.2010: Auto-Allergien durch Stoffe im Auto

aus: Stern online: Krankheiten: Allergisch gegen das Auto; 7.4.2010;
http://www.stern.de/auto/service/krankheiten-allergisch-gegen-das-auto-1556615.html

<Nicht nur durch Pollenflug leiden allergiegeplagte Autofahrer in der warmen Jahreszeit. Über den Schweiß werden auch die Stoffe im Auto-Innenraum besonders gut aufgenommen.

Im abgeschlossenen Innenraum eines Autos erreichen Ausdünstigungen eine hohe Konzentration

Als Folge einer "Auto-Allergie" können rissige Hände, Ekzeme an den Oberschenkeln und juckende Hautausschläge am Rücken sein. Quellen für eine Kontaktallergie im Auto sind beispielsweise Weichmacher in den Kunststoffen am Armaturenbrett, dem Lenkrad, dem Schalthebel und der Verkleidung. Und auch eine gehobene Lederausstattung schützt nicht unbedingt vor Allergien. So können bei Hautkontakt mit chromgegerbten Ledersitzen oder einem lederbezogenen Lenkrad Ekzeme an Oberschenkeln, Gesäß oder Händen auftreten.

Textil-Sitzbezüge, die bestimmte Farbstoffe enthalten, können ebenfalls zu allergischen Ausschlägen führen. Weitere Allergene sind Kolophonium, eine Klebstoffkomponente, und Naturgummilatex in Fußmatten. Ebenso können die Ausdünstungen der Kunststoffteile in Neuwagen, meist Phthalat und PBDE, bei Asthmatikern zu Luftnot und Niesanfällen führen. Auch für Gesunde sind die Stoffe gefährlich. Sie stehen in Verdacht, in hoher Dosis unter anderem zu Leberschäden oder Geburtsfehlern zu führen.

Abdecken bringt nichts
Das Tragen von Handschuhen, das Umwickeln des Lenkrads oder das Verdecken der Sitze mit Stoff bringen nur kurzfristig Linderung. Bei Verdacht auf eine Kontaktallergie sollte zur Ursachenaufklärung und adäquaten Behandlung daher unbedingt ein allergologisch ausgebildeter Facharzt aufgesucht werden. Eine Heilung der Allergie ist nicht möglich. Unter Umständen muss der Patient dann die allergieauslösenden Teile, etwa das Lenkrad, oder gar das komplette Auto wechseln.

Wer vor bösen Überraschungen beim Autokauf sicher sein will, achtet auf das Prüfsiegel des TÜV Rheinland "Allergie getesteter Innenraum". Damit werden Fahrzeuge ausgezeichnet, in deren Innenraum ausschließlich Materialien und Substanzen verwendet werden, bei denen das Allergierisiko minimal ist. Bislang hat sich allerdings nur der Hersteller Ford den freiwilligen Prüfungen unterzogen; sieben Modelle sind mit dem Siegel ausgezeichnet, darunter auch die Bestseller Fiesta und Focus.

Liste unbedenklicher Fahrzeuge
Aber auch andere Hersteller achten auf einen giftfreien Innenraum. Das amerikanische "Ecology Center" veröffentlicht regelmäßig eine Liste der gesundheitlich am wenigsten bedenklichen Fahrzeuge. Aktuell finden sich dort unter anderem Toyota Prius, Volvo C70 und Nissan Cube. Besonders schlecht schnitten beispielsweise Chevrolet Aveo, Hyundai Tucson und VW Jetta ab.

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Spiegel online, Logo

29.5.2010: Die Farbe von Tätowierungen kann Allergien auslösen

aus: Spiegel online: Tätowierung: Farbspritze kann Allergien auslösen; 29.5.2010;
http://www.stern.de/haut/aesthetik/taetowierung-farbspritze-kann-allergien-ausloesen-639838.html

<Tattoos sind weit verbreitet. Ungefährlich ist der bleibende Haut-Schmuck trotzdem nicht. Denn die für Tätowierungen verwendeten Farben enthalten zum Teil Schwermetalle oder krebserregende Substanzen.

Sieht hübsch aus - kann aber Autolack enthalten

Jeder vierte Deutsche zwischen 15 und 29 Jahren trägt inzwischen ein Tattoo, Tendenz steigend. Die meisten wissen allerdings nicht mal ansatzweise, was ihnen der oft ähnlich ahnungslose Tätowierer da in die Haut genadelt hat.

Mediziner der Universität Regensburg haben die Farben einmal untersucht - mit arlarmierenden Ergebnissen: In den bis zu 300 verschiedenen Mischungen, die zum Tätowieren benutzt werden, stecken zum Teil abenteuerliche Substanzen. Zwar besteht die blau-schwarze Standardverzierung oft nur aus gewöhnlicher Tusche. Vielen andere Farben enthalten aber Stoffe, die auch zur Herstellung von Autolacken, zum Einfärben von Kunststoffen oder für Druckerpatronen verwendet werden. Sie können unter Umständen Kontaktallergien auslösen.

Auch sonst sollten Sie vielleicht ein paar Tage länger überlegen, ob Sie sich fürs Leben zeichnen lassen. Generell gilt: Wer sich ein Tattoo stechen lässt, trifft eine Entscheidung, die kaum mehr rückgängig zu machen ist.

Denn der Tätowierer schießt die Farbe regelrecht in die Haut. Dabei feuert die Nadel seiner Tätowierpistole bis zu 3500 winzige Stiche pro Minute ab. Auf diese Weise werden ein bis zwei Milligramm Farbstoff pro Quadratzentimeter in die mittlere Hautschicht, die so genannte Dermis gespritzt. Immunzellen des Körpers sorgen dann dafür, dass das Motiv erhalten bleibt - sie kapseln die Farbpigmente regelrecht ein. Das heißt, der Körper kann sie nicht mehr abbauen.

Profis stechen meistens sauber

Wer sich sein Steißbein-Ornament oder den Schmetterling am Knöchel vom Profi stechen lässt, hat in punkto Hygiene meist nichts zu befürchten. Die professionellen Studios arbeiten heute größtenteils steril, die wunden Stellen werden anschließend ordentlich versorgt.

Lassen Sie aber keine Amateure mit Nähnadel oder gar Messer an Ihre Haut. Erstens wird's oft nicht besonders schön, zweitens lässt die Hygiene meist zu wünschen übrig, Bakterien oder Pilze können die Stellen entzünden. Schlimmstenfalls steckt sich der Empfänger mit Hepatitis B, Hepatitis C oder HIV an.

Die Farbe bleibt nicht immer da, wo sie einst war

Untersuchungen der Lymphknoten haben zudem gezeigt, dass die Farbe keineswegs immer da bleibt, wo sie hingehört. Gelangt sie in die bis zu anderthalb Millimeter dicke Dermis, versucht der Körper, sie schnell wieder loszuwerden. Viele der Pigmente sind zwar zu groß und passen nicht durch die Zellwände. Kleine Partikel dagegen spült die Lymphe, die durch das Gewebe fließt, in die umliegenden Lymphknoten. Diese Filteranlagen des Körpers haben dann oft dieselbe Farbe wie das Tattoo. Außerdem verteilt die Lymphe die kleinsten Farb-Bestandteile im gesamten Körper. Sie können sogar in die Blutbahnen gelangen.>

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Stern online, Logo

Hilfe für Erdnuss-Allergiker [durch Desensibilisierung mit kontrollierter Erdnusseinnahme]

aus: Stern online; 18.8.2010; http://www.stern.de/allergie/aktuelles/pilotstudie-an-der-berliner-charite-hilfe-fuer-erdnuss-allergiker-1594512.html

<Eine Allergie gegen Erdnüsse ist belastend, schon kleinste Spuren des Lebensmittels können einen lebensgefährlichen allergischen Schock auslösen. Forscher der Berliner Charité haben jetzt in einer kleinen Pilotstudie einigen betroffenen Kindern helfen können.

Pure Erdnüsse können Allergiker leicht meiden, doch viele Lebensmittel enthalten Spuren der Hülsenfrucht.

Schon Spuren von Erdnüssen können für Allergiker lebensgefährlich sein. Forscher der Berliner Charité haben nun jedoch eine Möglichkeit gefunden, den Betroffenen zu helfen: Unter strenger medizinischer Aufsicht wurden in einer Pilotstudie Kinder und Jugendliche desensibilisiert, indem sie winzige Erdnussmengen schluckten, berichtet das Forscherteam um Kirsten Beyer von der Klinik für Pädiatrie am Virchow-Klinikum der Charité.

Dazu wurden 23 jungen Allergikern zwischen 3 und 14 Jahren über sieben Monate hinweg kleinste Mengen Erdnuss verabreicht, die im Zwei-Wochen-Rhythmus und unter strenger ärztlicher Aufsicht in der Allergieambulanz gesteigert wurden. Ziel war es, die Dosis von 10 Milligramm auf 500 Milligramm hochzuschrauben: Das entspricht etwa einer ganzen Erdnuss.

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Bei 14 Kindern schlug die Behandlung an

Nach sieben Monaten erreichten 14 Kinder (60 Prozent) eine Toleranz gegenüber dieser Menge, die sie nun täglich zu sich nehmen. Vier Kinder stiegen aus persönlichen Gründen aus der Studie aus, vier wegen Nebenwirkungen, und ein Kind sprach nur teilweise auf die Therapie an. "Wenn Allergiker eine kleine Menge Erdnüsse tolerieren können, sind sie wesentlich besser vor einem allergischen Schock bei versehentlichem Genuss geschützt", sagt Mitautorin Katharina Blümchen.

Nahrungsmittelallergien sind bislang nicht behandelbar, und die entsprechenden Lebensmittel müssen strikt gemieden werden. Für Erdnussallergiker ist das besonders schwierig, da in vielen Nahrungsmitteln Spuren von Erdnüssen enthalten, aber nicht deklariert sind. Das kann zu schweren, manchmal sogar tödlichen Reaktionen führen.

Derzeit forschen die Ärzte mit größeren Patientengruppen weiter, um das Nutzen-Risiko-Verhältnis zu klären sowie die Fragen, warum die Therapie nicht bei allen Kindern anschlägt und ob die Höchstdosis ein Leben lang täglich genommen werden muss. Die Ergebnisse der Pilotstudie sind in der aktuellen Ausgabe des "Journal of Allergy and Clinical Immunology" veröffentlicht.

DPA>

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n-tv online, Logo

23.8.2010: Ozon bewirkt, dass Pollen allergener heranwachsen und so mehr Allergien auslösen

aus: n-tv online: Krankheit der Industrienationen: Ozon verstärkt Allergien; 23.8.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/Ozon-verstaerkt-Allergien-article1331166.html

<Krankheit der IndustrienationenOzon verstärkt Allergien.

In der Atmosphäre schützt uns Ozon vor UV-Strahlen. Davon abgesehen gilt das Gas, dessen Konzentration in der Luft durch Umweltverschmutzung vergrößert wird, schon länger als Krankmacher. Jetzt ist klar, dass es auch Allergien befördert.

Hohe Ozonwerte in der Luft im Sommer belasten nicht nur die Atemwege, sondern können auch für mehr Allergien sorgen. Dies geht aus einer im "Journal of Allergy Cilinical Immunology" veröffentlichten Studie von Wiener Forschern hervor. Stark ozonbelastete Luft führt demnach zu einem höheren Allergengehalt in Pflanzen, wie die Experten um den Immunologen und Projektleiter Rudolf Valenta von der Medizinischen Universität Wien berichten. Damit deute sich ein Zusammenhang zwischen Umweltverschmutzung und der Zunahme von Allergien an, teilten die Wissenschaftler mit. Ozon ist in Industrie- und Autoabgasen enthalten.

[Das Experiment, wenn Roggen mit oder ohne Ozon wächst - allergenere Pollen]

Für ihre Forschungen hatten die Experten zwei Roggensorten in so stark ozonbelasteter Luft (79 parts per billion; 79 Teile Ozon pro einer Milliarde Teilchen Luft) wachsen lassen, wie es in etwa den Spitzenwerten an einem heißen Tag in Wien entspricht. Zum späteren Vergleich züchteten sie auch Pflanzen bei normaler Ozonkonzentration (22 parts per billion).

Nach der Untersuchung der gereiften Pollen zeigte sich: Bei beiden Roggensorten hatte die hohe Ozonbelastung einen Anstieg des Eiweiß- und des Allergengehalts zur Folge. Dann brachten die Forscher Roggen-Proteinextrakte mit Antikörpern des menschlichen Immunsystems von Allergiepatienten zusammen. Dabei zeigte sich, dass die ozongestressten Pflanzen deutlich allergener sind. 

dpa>

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Stern online, Logo

29.9.2010: Längere Allergie-Saison wegen Klimawandel

aus: Stern online: Volkskrankheiten: Klimawandel wird zur Plage für Allergiker; 29.9.2010;
http://www.welt.de/wissenschaft/volkskrankheiten/article9956985/Klimawandel-wird-zur-Plage-fuer-Allergiker.html

<Die Saison für Allergiker droht durch die Erderwärmung immer länger zu werden. Ein Berliner Forscher erklärt, woran das liegt.

In Deutschland leiden rund 18 Millionen Menschen unter Heuschnupfen, Tendenz steigend. Inzwischen schniefen und keuchen manche Allergiker fast das ganze Jahr. Daran ist der Klimawandel nicht ganz unschuldig

Viele Menschen können dem Klimawandel auch gute Seiten abgewinnen. Zum Beispiel, dass die Herbstmonate wärmer werden. Für Allergiker hat das allerdings fatale Folgen. „Die Verbreitung und die Zusammensetzung der Pollen zeigen Veränderungen, bedingt durch wärmere Winter- und Herbstmonate“, sagte Professor Karl-Christian Bergmann vom Allergiezentrum des Berliner Universitätsklinikums Charité. „Eine Folge ist, dass die „Saison“ für die Heuschnupfenpatienten früher beginnt und später endet.“

„Zum Teil schon Mitte Dezember geht es los mit den Haselnusspollen. Und dadurch, dass Kräuterpollen wie Beifuß oder Ambrosia länger fliegen, hört die Saison für einige erst Ende Oktober, Anfang November auf“, sagte Bergmann der Nachrichtenagentur dpa. „Das gab es früher so nicht: Ende Januar, Anfang Februar ging es los und Anfang Oktober war Schluss.“

Bergmann ist auch Vorsitzender des Vereins „Deutscher Lungentag“. Die bundesweite, dezentrale Veranstaltung rückt in diesem Jahr den Heuschnupfen in den Mittelpunkt. Motto: „Neues von der Klimabörse - Hochkonjunktur für Allergien“. In rund 200 Praxen und Kliniken gibt es am 2. Oktober Lungentests, Sauerstoffmessungen, Vorträge und Informationen. „Meist kommen 50.000 bis 65.000 Besucher.“

Nach Bergmanns Angaben steigt auch die Zahl der Pollen-Asthmatiker. „Die Pollen wirken zusammen mit anderen Stoffen, die mit in der Luft sind. Pollen können sich etwa mit Rußpartikeln vom Dieselmotor zusammentun. Wenn diese Kombination eingeatmet wird, hat sie eine wesentlich stärkere Wirkung für die Allergie, als wenn ich die Stoffe getrennt einatme.“

Zudem gebe es Pollen neuer Pflanzen in Deutschland, zum Beispiel der Ambrosia-Pflanze aus Amerika. Dazu kommt das Glaskraut aus Italien. „Und Olivenpollen, weil immer mehr Olivenbäume hier angebaut werden, etwa in Holland. Es kann auch sein, dass Pollen aggressiver, allergener geworden sind. Da wissen wir noch längst nicht alles“, räumte Bergman ein.

Neu ist auch, dass häufiger Menschen im Seniorenalter erstmals Heuschnupfen bekommen. „Vor Jahrzehnten bekamen die meisten als Kind oder Jugendlicher diese Allergie. Heute kommen 70-Jährige zu uns in die Charité und wir stellen einen ganz frischen Heuschnupfen fest“, wunderte sich der Allergie-Experte. „Das ist neu und ungewöhnlich.“

„Neu beim Heuschnupfen ist auch, dass viele Patienten zugleich einige Kern- und Steinobstsorten oder Gemüse nicht mehr vertragen.“ Zum Beispiel könnten einige Menschen, die gegen Birkenpollen allergisch seien, auf einmal keinen Apfel mehr essen, berichtete Bergmann. „Bei ihnen schwillt die Zunge an, die Mundschleimhaut brennt, ein starker Juckreiz ist da. Diese Unverträglichkeit hat mittlerweile jeder zweite Heuschnupfenpatient in Deutschland.“ Es sei aber unklar, ob diese sogenannte „Kreuzreaktivität“ etwas mit dem Klimawandel zu tun habe.

„Die langfristig beste Lösung ist heute die Immuntherapie, entweder als Spritze oder als Tablette oder als Tropfen“, sagte Bergmann. „Das aber nur, wenn man es früh, am besten in den ersten fünf Jahren nach dem Auftreten der Krankheit macht.“ Nach 20 Jahren sei die Krankheit kaum noch zu verändern. „Leichtere Fälle sind mit Medikamenten gut zu behandeln, die man nur bei Bedarf nimmt, die Antihistaminika.“

dpa/cc>

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2010: Tierallergien: Tiere mit mehr oder weniger "Allergiepotenzial"

aus: Stern online; 2010 (ohne Datum)

[Hundeallergien, Katzenallergien]

Wählen Sie Haustiere nach ihrem Allergiepotenzial. Hunde lösen seltener Allergien aus als Katzen oder Nager. Auch die Rasse ist wichtig: Zum Beispiel sind Boxer und Schnauzer am problematischsten, Schäferhunde und Beagles lösen selten allergische Reaktionen aus [web11].

Das Schlafzimmer sollte für Haustiere tabu sein. Wenn Ihr Hund oder Ihre Katze bis zur Allergie-Diagnose mit im Schlafzimmer oder sogar im Bett geschlafen hat, sollten Sie alle Decken und Kissen, die es dabei berührt hat, ersetzen. Warten Sie nicht darauf, dass die Allergene mit der Zeit verschwinden - das dauert Jahre [web12].

Halten Sie das Tier möglichst draußen oder lassen Sie es zumindest viel draußen laufen [web13].

Bürsten Sie Ihren Vierbeiner nur draußen. Oder besser: Lassen sie ihn von einem Nicht-Allergiker draußen bürsten. Das Fell sollte oft ausgekämmt werden, damit möglichst wenig lose Haare und Hautschuppen in der Wohnung landen [web14].

Ein Luftreiniger kann nach Umzügen sinnvoll sein oder dann, wenn ein Tier aufgrund einer Allergie abgeschafft werden musste. Denn Tierhaarallergene halten sich lange in der Wohnung. Einige Geräte sind mit dem Allergiker-Siegel der ECARF ausgezeichnet [web15].

Benutzen Sie einen Staubsauger mit Staubfilter. Er bläst die Allergene sonst direkt wieder in die Luft. Forscher vermuten, dass beim Staubsaugen ein erhöhter Kontakt mit dem Allergen in Tierhaaren stattfindet. Welche Geräte für Allergiker geeignet sind, erfahren Sie beim Deutschen Allergie- und Asthmatikerbund, bei der Stiftung Warentest oder bei Ökotest [web16].

Achten Sie auf die Zusammensetzung Ihrer Kleidung. Nicht nur Pelzmäntel, -mützen und -kragen können eine Allergie auslösen, sondern auch Angora-Gewebe: Das Garn wird aus Kaninchen-, Ziegen- und manchmal sogar aus Katzenhaaren gesponnen [web17].

Katzenallergene sind besonders aggressiv. Auch wenn es für Sie und das Tier traurig ist: Bei schweren Allergien sollten Sie sich von ihm trennen. Den Allergenen werden Sie allerdings weiterhin in geringen Mengen ausgesetzt sein, denn andere Katzen- und Hundehalter tragen sie mit ihrer Kleidung so gut wie überall hin [web18].

Wenn Sie Ihren Liebling partout nicht abgeben wollen oder können, sollten Sie Kater unbedingt kastrieren lassen - sie produzieren sonst doppelt so viele Allergene wie Katzen [web19].

Reinigen Sie Sessel, Sofas, Teppiche und Matratzen häufig und gründlich, lüften Sie viel und staubsaugen Sie möglichst täglich mit einem Gerät, dessen Abluft gut gefiltert wird [web20].

Wenn möglich, sollte ein Nicht-Allergiker Ihren Vierbeiner ein Mal pro Woche baden und das Tier im Freien regelmäßig ausbürsten [web21].

Es werden auch allergenfreie Katzen angeboten - leider sind sie extrem teuer. Eine Firma in den USA hat eine Katze gezüchtet, bei der das allergene Eiweiß in Fell und Speichel durch ein anderes ersetzt wurde. Ein Jungtier kostet bis zu 9.000 Dollar. Nach Einschätzung von Experten fehlen noch unabhängige Belege dafür, dass die Tiere tatsächlich für Katzenallergiker geeignet sind [web22].

Ratten, Mäuse, Hamster: Die Haare der Tiere verbreiten so starke Allergene, dass die Nager in keinem Allergikerhaushalt bleiben sollten [web23].

Wer sich trotzdem nicht trennen kann: Den Stall sollte in jedem Fall nur ein Nichtallergiker saubermachen, denn bei Nagetieren gilt der Urin als stärkster Allergenträger [web24].

[Rinderallergie]

Die Allergie gegen Rinder ist selten - für betroffene Landwirte aber ein großes Problem. Denn sie dürfen mit den Tieren nicht mehr in Kontakt kommen [web25].

Selbst wenn die Landwirte die Ställe gar nicht mehr betreten, tragen Angehörige und Mitarbeiter die Allergie-Auslöser an ihrer Kleidung weiter ins Haus [web26].

Deshalb ist es wichtig, Allergenbarrieren aufzubauen: keine direkten Verbindungen zwischen Stall und Wohnung, nur wischbare Böden im Eingangsbereich zur Wohnung und die Teppichböden alle sechs Monate feucht oder mit Dampf reinigen [web27].

[Pferdeallergie - Heuschnupfen bei Pferdebesitzern - Pferdeserum im Impfstoff]

Auch wenn sie ebenfalls selten sind: Allergische Reaktionen auf Pferde-Allergene können sehr heftig sein. Reiten, Streicheln, Kämmen und Striegeln sind absolut tabu, wenn eine solche Allergie festgestellt wurde [web28].

Prüfen Sie dann auch Ihre Möbel, denn viele Teppiche, Matratzen, Sofas, Sessel, Polster und auch Kleidungsstücke enthalten Rosshaar [web29].

Reiter mit Heuschnupfen sollten außerdem bedenken, dass sich bei der Pflege viele Blütenpollen aus dem Haar und dem Fell der Tiere lösen [web30].

Vorsicht: Manche Impfstoffe werden auf der Basis von Pferdeserum gezüchtet. Vor einer Impfung sollten Sie Ihren Arzt auf die Allergie hinweisen und genau nach der Zusammensetzung des Impfstoffes fragen [web31].

[Vogelallergien]

In Vogelfedern und -kot befinden sich ebenfalls Allergene, die Dauerschnupfen und Asthma auslösen können. Die bekanntesten Auslöser sind Kanarienvögel, Wellensittiche und Papageien. Von Taubenallergie sind vor allem Menschen betroffen, die in engem Kontakt mit diesen Tieren stehen, wie zum Beispiel Taubenzüchter. Auch hier gilt: Möglichst keinen Kontakt mit den Allergenen und, wenn möglich, die Tiere abgeben [web32].

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n-tv online, Logo

17.5.2011: Die "Zivilisation" mit viel Hygiene hat viel Allergien - Dreck ist gesund zum Spielen

aus: n-tv online: Weniger Allergien: Vorteil für "Schmuddelkinder"; 17.5.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Vorteil-fuer-Schmuddelkinder-article3352966.html

<Wer seine Kinder auch mal im Dreck spielen lässt, senkt ihr Allergierisiko.

Die Nase läuft, die Augen jucken, ein Nieser jagt den nächsten: Kinder und Jugendliche leiden häufiger unter Allergien, Asthma und Neurodermitis. "Da geht es Schmuddelkindern besser", sagt der Sozialmediziner Ulrich Keil von der Universität Münster und erklärt, warum das so ist.

Wenn Eltern das Allergierisiko ihrer Kinder senken wollen, sollten sie die Kleinen häufiger mal im Schmutz spielen lassen, rät der Sozialmediziner Ulrich Keil von der Universität Münster. 20 Jahre lang hat er Daten von zwei Millionen jungen Allergikern in 106 Ländern gesammelt und besonders auf deren Lebensumstände geachtet. Jetzt hat er die Ergebnisse veröffentlicht. Drei Fragen an den Wissenschaftler:

Was sind "Schmuddelkinder"?

"Das sind Kinder, die auch mal im Dreck spielen dürfen. Kinder, die nicht überwacht-steril aufwachsen. Im Rahmen unserer 20-jährigen weltweiten Studie ISAAC (Internationale Studie von Asthma und Allergien in der Kindheit) haben wir beobachtet, dass in den Entwicklungsländern die Asthma- und Allergieraten viel niedriger sind. Beispielsweise waren die Raten in Albanien viel geringer als in Australien. Das hat die Hygiene-Theorie bestätigt: Kinder, die nicht in so sterilen Verhältnissen aufwachsen, entwickeln ein ganz anderes Immunsystem. Kinder sollten eben auch mal im Dreck spielen dürfen."

Braucht unser Immunsystem Dreck?

"Wir Menschen sind über Jahrhunderte und Jahrtausende anders aufgewachsen, waren viel mehr Keimen in der Natur und Infektionen ausgesetzt und mussten entsprechende Abwehrmechanismen entwickeln. Heute sind wir ganz anderen Reizen ausgesetzt. Beispielsweise war die Sauberkeit der Lebensmittel früher so gar nicht gegeben. Heute leben wir in einem sehr sauberen, keimfreien Umfeld und unser Immunsystem ist deshalb ganz anders entwickelt."

Spielt die Ernährung eine Rolle?

"Ja, ganz eindeutig. Die mediterrane Ernährung - also viel mehr Fisch, Gemüse und Hülsenfrüchte - schützt vor dem Risiko, Allergien zu entwickeln oder Asthma zu bekommen. Hingegen sind Trans-Fettsäuren in frittiertem Essen - wie Fast-Food - schädlich und fördern die Entwicklung von Allergien. Aber auch Kinder rauchender Eltern sind eher von Allergien und Asthma betroffen."

dpa>

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24.8.2011: Mehrere Allergien gleichzeitig = "Kreuzallergie" - das Stress-Eiweiss macht, was es will

aus: Welt online: Stress-Eiweiss: Kreuzallergien überlisten das Immunsystem; 24.8.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13562344/Kreuzallergien-ueberlisten-das-Immunsystem.html

<Autor: Eva Neumann

Wer eine Pollenallergie hat, steht oft auch mit manchem Lebensmittel auf Kriegsfuß. Das Ganze heißt dann Kreuzallergie. Betroffene sollten nicht allein an sich herumdoktern.

Der Biss in den Apfel löst unangenehmes Kribbeln im Mund aus. Dem Genuss von Sellerie folgen Bauchkrämpfe. Nach dem Verzehr einer Mango ist die Haut mit juckenden Quaddeln übersät. Solche Reaktionen auf ein Nahrungsmittel können die Folge einer bereits vorhandenen Pollenallergie sein. Mediziner sprechen von einer pollenassoziierter Nahrungsmittelallergie oder Kreuzallergie: Das Immunsystem ist auf ein Pollenallergen sensibilisiert und reagiert dann auch auf ähnliche Strukturen aus anderen Pflanzen.

„Im Erwachsenenalter spielen Kreuzallergien eine große Rolle“, sagt Jörg Kleine-Tebbe von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie (DGKAI). „Wir schätzen, dass allein fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung auf Birkenpollen allergisch sind.“

Verantwortlich ist ein Stress-Eiweiß, mit dem sich die Birke gegen Viren, Bakterien und Umweltstress schützt. Dieses Eiweiß enthalten andere Baumpollen und pflanzliche Nahrungsmittel in ähnlicher Form. Das menschliche Immunsystem wird so getäuscht. „70 Prozent der Birkenpollenallergiker reagieren deshalb allergisch auf Äpfel, Haselnüsse, Kirschen, Pfirsiche, Karotten, Sellerie und sogar auf Soja.“ Damit stehen birkenpollenassoziierte Nahrungsmittelallergien ganz oben auf der Liste der Kreuzallergien.

Dann kämen mit großem Abstand Allergien, die auf einer Reaktion auf Latex beruhen, und solche, bei denen Kreuzallergien auf exotische Früchte auftreten, erklärt Thomas Werfel, Professor für Dermatologie und Venerologie an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Auch Reaktionen auf Beifuß, denen dann Nahrungsmittelallergien auf exotische Früchte, Sellerie oder Gewürze folgen, seien häufig.

Vielfach rufen nur rohe Nahrungsmittel Kreuzreaktionen hervor. Die allergieauslösenden Eiweiße werden in ihrer natürlichen Form durch Kochen oder auch die Magensäure zerstört. „Die körperlichen Reaktionen auf den Genuss der Nahrungsmittel sind meist lokale Reaktionen wie Rötung, Anschwellen oder Juckreiz der Schleimhaut im Mund und Rachen. Man spricht auch vom Oralen Allergiesyndrom“, sagt Werfel.

Anders als bei klassischen Nahrungsmittelallergien sind Reaktionen wie Asthmaanfälle vergleichsweise selten. „Sie können im Einzelfall jedoch auch sehr gefährlich werden, wenn zum Beispiel der Hals komplett zuschwillt“, warnt Kleine-Tebbe.

Eine pollenassoziierte Nahrungsmittelallergie kann in jedem Lebensalter beginnen – immer dann, wenn der Körper auf die primären Auslöser sensibilisiert ist. „Viele Patienten entwickeln den Heuschnupfen auf Birkenpollen und gleichzeitig die Nahrungsmittelallergie“, sagt Werfel. Außerdem gebe es viele Patienten, bei denen die Symptome der Nahrungsmittelallergie besonders gravierend in den Jahreszeiten auftreten, in denen die zugrundeliegenden Pollen fliegen.

„Bei Heuschnupfen wird üblicherweise eine Pollendiagnose gemacht. Die Nahrungsmittel werden dabei leicht vernachlässigt“, sagt Sabine Schnadt vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) in Mönchengladbach. Es habe jedoch keinen Sinn, immer gleich auf alle verdächtigen Nahrungsmittel zu verzichten. „Dieser Verzicht wäre unnötig groß und könnte auch zur Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen führen.“

Denn wie bei jeder Allergie gilt: „Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die eindeutige Diagnose“, ergänzt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn. Der erste Schritt ist eine ausführliche Anamnese. „Dabei kann ein Ernährungstagebuch mit Aufzeichnungen über verzehrte Nahrungsmittel und körperliche Reaktionen ein wichtiges Hilfsmittel sein.“

Schritt zwei ist der Nachweis der Sensibilisierung. Bei Erwachsenen werde häufig zuerst ein Pricktest auf der Haut durchgeführt, sagt Kleine-Tebbe. Die Alternative ist eine Blutuntersuchung, auch als IgE-Test bezeichnet. Ein sogenannter IgG-Test mit vielen hundert Nahrungsmitteln, wie er von manchen Laboren angeboten wird, lehnt die DGAKI nachdrücklich als Diagnose-Instrument ab. Und nur wenn die Anamnese und die Testergebnisse nicht stimmig sind, wird eine Provokation mit Nahrungsmitteln in einem spezialisierten Zentrum durchgeführt.

Die Therapie verläuft mehrgleisig: Der Patient sollte auf das Nahrungsmittel verzichten, auf das er reagiert, oder, falls ihn nur rohe Zutaten plagen, diese nur in gekochter Form verzehren. Nur: Nüsse oder Sellerie sind oft verdeckt in Lebensmitteln enthalten. Das erschwert den Verzicht. „Für eine solche Umstellung ist eine Ernährungsberatung sehr hilfreich“, sagt DAAB-Expertin Schnadt. Sie verweist zudem auf aktuelle Studien, in denen untersucht wird, ob und wie sich bei Patienten, die eine Hyposensibilisierung gegen ihre Pollenallergie machen, die Symptome der Nahrungsmittelallergie reduzieren. Bei schweren Symptomen ist allerdings der Griff zu antiallergischen Medikamenten häufig unumgänglich.

Genau wie bei klassischen Nahrungsmittelallergien kann es auch bei Kreuzreaktionen vorkommen, dass sich im Laufe des Lebens eine Toleranz entwickelt. „Bei Frauen ist dies im Zusammenhang mit Veränderungen im Hormonhaushalt zum Beispiel mit dem Einsetzen der Menopause zu beobachten“, sagt Sabine Schnadt vom Deutschen Allergie- und Asthmabund. Insgesamt sind solche Toleranz-Entwicklungen Fachleuten zufolge jedoch vergleichsweise selten.

dpa>

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17.10.2011: Immuntherapie gegen Heuschnupfen im Herbst beginnen - und dann 3 Jahre lang - um Asthma zu vermeiden

aus: 20 minuten online: Immuntherapie: Jetzt dem Heuschnupfen vorbeugen; 17.10.2011;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Jetzt-dem-Heuschnupfen-vorbeugen-16400612

<Herbst - nicht gerade die Hochsaison für Pollenallergien. Dennoch raten Experten, sich gerade in diesen Wochen für die kommende Heuschnupfen-Zeit zu wappnen.

Mit leichter Verspätung ist der Herbst in der Schweiz angekommen. Für Heuschnupfen-Patienten ist dies nach Angaben von Experten der ideale Zeitpunkt, um mit einer ursächlichen Behandlung der Allergie zu beginnen. Eine spezifische Immuntherapie bilde die Basis für eine beschwerdeärmere Pollensaison im kommenden Jahr, hiess es in einer Mitteilung des deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

«Neben den bewährten Injektionen gibt es mittlerweile auch Medikamente zur Einnahme», erklärte der HNO-Arzt Winfried Goertzen. Eine Therapie sollte laut offizieller Empfehlung mindestens drei Jahre andauern. Der Aufwand lohne sich aber, da so eine asthmatische Erkrankung verhindert werden könne, sagte Goertzen.

(dapd)>


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27.10.2011: Nach dem Kuss eine Allergie - <Allergie-Schock: Küsse können in der Notaufnahme enden>

aus: Welt online; 27.10.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13684210/Kuesse-koennen-in-der-Notaufnahme-enden.html

<Autor: Sabine Kurz

Vorsicht, Zärtlichkeit! Küssen löst nicht nur angenehme Gefühle aus, sondern überträgt auch Bakterien und Stoffe - wenn der Partner allergisch ist, kann das übel ausgehen.

Der Schauspieler Karl Farkas sagte einst: "Ein Kuss ist der Austausch von Bakterienkulturen, allerdings nicht zu Forschungszwecken." Damit hat er wohl recht. Und es können nicht nur Bakterien beim Küssen übertragen werden.

Wie viele Bakterien beim berühmten Kuss von Madonna und Britney Spears bei den MTV Video-Awards 2008 übertragen wurden, ist nicht bekannt. Jedenfalls musste keine der beiden danach in die Notaufnahme

Eine Amerikanerin, die einen Löffel ihrer frisch gekochten Erbsensuppe probierte und danach ihrem Sohn einen Kuss auf die Wange drückte, musste erschreckt feststellen, dass sich auf der Haut des Kindes sofort eine große Quaddel bildete, in Minutenschnelle gefolgt von Rötung, Nesselsucht und Atemproblemen.

Rendezvous führt ins Krankenhaus

Im Krankenhaus stellte sich heraus, dass das Küsschen gereicht hatte, um eine allergische Reaktion auszulösen. Dies ist kein Einzelfall. Immer öfter berichten Ärzte von Allergikern, deren Rendezvous nach einem Kuss in der Notaufnahme endet.

Eine Allergie ist eine Überreaktion des Körpers auf einen Fremdstoff, der vom Immunsystem ungerechtfertigt als bedrohlich eingestuft und bekämpft wird. In den meisten Fällen werden Allergene, also die Stoffe, die eine Allergie auslösen können, eingeatmet, gegessen oder über die Haut aufgenommen. Allergene sind Antigene, oft Proteine, die auf der Oberfläche der fremden Substanz sitzen.

Als Reaktion darauf produziert das Immunsystem Antikörper, die an im Bindegewebe vorhandene Mastzellen binden. Beim ersten Kontakt mit dem Fremdstoff gibt es keine allergische Reaktion, man spricht hier von einer Sensibilisierung. Beim erneuten Eintritt der Allergene in den Körper docken sie an die beim letzten Mal gebildeten Antikörper, die nun die Mastzellen dazu bringen, Histamine auszuschütten.

Diese verursachen die typischen Symptome einer allergischen Reaktion, die sich an den Schleimhäuten, Atemwegen, der Haut und dem Verdauungstrakt (Erbrechen, Durchfall) äußern.

Reagiert der Körper auf selbst produzierte Stoffe auf diese Weise, spricht man von einer Autoimmunerkrankung. Oft wird eine Allergie auch mit einer Unverträglichkeit wie etwa Laktoseintoleranz gleichgesetzt. Der Unterschied liegt allerdings in der Reaktion des Körpers auf die Proteine: Nur bei Allergien ist das Immunsystem beteiligt.

Die Experten sind sich nicht sicher, woher Allergien stammen. Eine Theorie besagt, dass Allergien evolutionäre Überbleibsel sind und den Körper unserer Vorfahren vor parasitischen Würmern schützten.

In Deutschland leidet jeder vierte bis fünfte Einwohner an einer allergischen Erkrankung. Manche Experten reden sogar von einem Drittel der Bevölkerung. Gegen fast alles kann man allergisch reagieren. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund spricht von über 20.000 Auslösern von Allergien.

86 Prozent aller Allergiker leiden unter einer Pollenallergie, 41 Prozent reagieren allergisch auf Hund oder Katze, 38 Prozent auf Hausstaub und 14 Prozent auf Schimmelpilze. Mit sechs Prozent nehmen die Lebensmittelallergien nur einen unteren Platz in der Rangliste ein. Doch gerade sie können bei Intimitäten zum Problem werden.

"Wenn Sie eine Speiseallergie haben, ist es nicht allzu ungewöhnlich, nach einem Kuss eine allergische Reaktion zu haben. Das liegt dann daran, dass der Partner etwas gegessen oder eingenommen hat, wogegen Sie allergisch sind", erklärt Allergologe Sami Bahna, Präsident des American College of Allergy, Asthma and Immunology (ACAAI). "Manche Patienten haben aber sogar nachdem der Partner seine Zähne geputzt hat oder mehrere Stunden nach dem Essen eine allergische Reaktion."

Allergene bleiben im Speichel

Das liegt daran, so Bahna, dass im Speichel des Partners auch Stunden nach der Mahlzeit noch Allergene zu finden sind, wenn das Essen schon lange verdaut ist. "Die Allergie kommt daher, dass Bestandteile des Essens noch immer im Mund, dem Speichel und auf den Lippen der Person sind, die gerade gegessen hat", bestätigt auch Suzanne Teuber von der UC Davies School of Medicine in Kalifornien.

Sie führte 2002 zusammen mit Kollegen eine Studie durch, in der jeder 20. Proband zu Protokoll gab, schon einmal eine allergische Reaktion nach einem Kuss gehabt zu haben. Da ursprünglich gar nicht danach gefragt worden war und die Patienten dies von sich aus sagten, gehen die Forscher von einer höheren Dunkelziffer aus.

Andere Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei einem Kuss etwa acht Milligramm des Allergens weitergegeben werden können. Bei vielen Allergikern reicht schon ein Milligramm eines Stoffes, um eine allergische Reaktion auszulösen. Um das zu verhindern, empfehlen Ärzte den Partnern von Allergikern, sich vor Intimitäten gründlich die Zähne zu putzen, den Mund auszuspülen und kritische Speisen 24 Stunden vor dem Küssen zu vermeiden.

In Extremfällen hilft das alles nichts. Sami Bahna berichtet von einem Patienten mit einer Erdnussallergie, der nach dem Küssen seiner Freundin einen lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock erlitt. Die junge Frau hatte sich nach dem Verzehr der Nüsse zwei Stunden vorher die Zähne geputzt, den Mund mehrmals ausgespült und Kaugummi verwendet.

Nicht nur beim Küssen können Allergene übertragen werden. So hatte eine Frau nach dem Sex eine allergische Reaktion auf Paranüsse, ohne dass sie diese zuvor verzehrt hatte. Der britische Arzt Amolak Bansal erklärt dies damit, dass ein in Paranüssen enthaltenes Protein durch den Samen des Partners übertragen wurde.

Paranüsse gehen ins Sperma über

Ein Experiment bestätigte diese Theorie: Noch mehrere Stunden nach dem Verzehr von Paranüssen waren im Sperma des Mannes die Paranuss-Allergene enthalten, auf die seine Freundin so heftig reagiert hatte. Ähnliche Beobachtungen gibt es bei Medikamentenallergien: Es wird vermutet, dass sogar Penicillin beim Geschlechtsverkehr übertragen werden kann.

Das European Centre for Allergy Research Foundation schätzt, dass bis 2015 in den Industrienationen jeder Zweite unter einer allergischen Erkrankung leiden wird. Die WHO sieht dabei eine weiter steigende Tendenz. "Gelingt es nicht, das Allergieproblem einzudämmen, werden die Deutschen schon bald ein Volk der Allergiker sein", sagt Beate Thier, Ärztin bei der Techniker Krankenkasse. Dann wird es für immer mehr Menschen auch Probleme beim Küssen geben.>

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28.11.2011: Ausgedünstete Chemikalien noch und noch - und die Chemie lacht über die Allergiker, die das nicht mehr vertragen - neue Krankheit "multiple Chemieunverträglichkeit" (MCS)

aus: Welt online: Allergie: Wenn Dämpfe und Düfte zur Tortur werden; 28.11.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13735176/Wenn-Daempfe-und-Duefte-zur-Tortur-werden.html

<Chemikalien können für allergische Menschen eine große körperliche und psychische Belastung werden.

Autor: Nina Trentmann

Ob aus Parfüms, Shampoos, Reinigungsmitteln oder Textilien – ausdünstende Chemikalien lauern heute fast überall: Betroffene berichten von physischen Torturen.

Sie hatte fast alles: entzündete Ohren, Fieber, Grippe, kribbelnde Beine, Anfälle von extremer Müdigkeit, Verdauungsprobleme. Dazu kam der Nebel im Kopf: Wenn er da war, bekam Thilde Jensen keinen Satz mehr zusammen.

Wochenlang hielten die Symptome an – ohne dass sie oder ein Arzt erklären konnte, was mit ihr los war. „Ich fühlte mich vergiftet“, sagt die 39-Jährige, „so etwas hatte ich noch nie erlebt.“

Erst als sie in New York im Stau feststeckt und von den Abgasen des Autos vor ihr Halsschmerzen, tränende Augen und Kopfschmerzen bekommt, kam ihr der Gedanke, dass Abgase und Chemikalien sie krank machen könnten.

Allergisch auf Shampoos, Parfüms und auf die Chemikalien

Die Fotografin nahm ab, reagierte allergisch auf Shampoos, Parfüms und auf die Chemikalien, mit denen sie ihre Fotos entwickelte. Die Krankheit, an der die Dänin leidet, nennt sich Multiple Chemikalienunverträglichkeit (MCS, multiple chemical sensitivity).

Seit Ende der 60er-Jahre ist die Krankheit bekannt. Rund vier Millionen Menschen leiden in Deutschland daran, so der Berufsverband der Umweltmediziner. „Die Anfragen werden stetig mehr. Insgesamt ist ein Anstieg der Krankheit zu beobachten“, sagt Silvia Müller, Leiterin des Chemical Sensitivity Networks in Kirschweiler.

„Es gibt heute mehr schwere Fälle.“ Und das, obwohl in Deutschland laut einer Studie des Umweltbundesamtes die Belastung mit Blei, Arsen, Cadmium und Quecksilber zurückgegangen ist und viele andere Chemikalien nur noch in geringen Dosen eingesetzt werden dürfen. Auch die Konzentration von Schwefel- und Stickstoffverbindungen in der Luft hat dramatisch abgenommen.

Thilde Jensen und Silvia Müller treffen häufig auf Unverständnis, wenn sie über die Krankheit sprechen. Das liegt daran, dass sich Mediziner bis heute schwer tun, die Krankheit eindeutig zu klassifizieren. Zu unterschiedlich sind die Symptome.

„Es fehlen messbare Kriterien für eine objektive Diagnose“, sagt Robert Haley, Professor für Innere Medizin an der Universität Texas in Dallas. Er forscht seit den 70er-Jahren an MCS.

Chemikalienunverträglichkeit nicht als Berufskrankheit anerkannt

Damals berichteten Vietnam-Heimkehrer über Symptome, die sie auf den Einsatz von Chemikalien wie Agent Orange zurückführten. Obwohl hier die ersten Fälle dokumentiert wurden, ist die Chemikalienunverträglichkeit in den USA bis heute kein anerkanntes Leiden.

Deutschland war das erste Land, das MCS im Sinne der Krankheitsklassifikationen der Weltgesundheitsorganisation anerkannte, Österreich, Japan und Luxemburg folgten. Trotzdem streiten sich die Betroffenen mit Arbeitgebern, Krankenkassen und Vermietern, werden als „Spinner“ und „Psychos“ abgetan.

Thilde Jensen verließ New York, für ein paar Monate, wie sie damals dachte. „Stattdessen habe ich sieben Jahre mit einem Mundschutz gelebt, in der Wildnis“, sagt sie. „Es war ein Leben der Vermeidung, weg von allem.“

Bei der Suche nach Informationen über ihre Krankheit lernte sie andere Betroffene kennen, in den USA, in Deutschland, in Frankreich. Sie traf sie, machte Fotos von ihnen und ihrem Leben mit und ohne Chemikalien.

„Viele, die MCS haben, ziehen in die Natur, in den Südwesten der USA“, sagt Jensen. Aus all den Bildern soll ein Buch werden, mit dem sie auf das Schicksal der Kranken aufmerksam machen will.

Vor wenigen Wochen berichteten die „New York Times“ und der britische „Observer“ über das Fotoprojekt, „ich habe viel Zustimmung und Unterstützung erfahren“, sagt sie. Ein Teil der MCS-Community, die sich in Foren trifft, lehnt die Zurschaustellung der Krankheit aber ab.

„Wir müssen uns immer wieder anhören, dass wir in Wahrheit psychische, nicht physische Probleme haben“, sagt Alison Johnson, die Gründerin der Chemical Sensitivity-Stiftung in den USA. „Die Fotos verstärken den Eindruck, dass wir Psychos sind.“

Auch in Deutschland werden MCS-Patienten oft nicht für voll genommen. „Immer wieder wird berichtet, dass ein Gutachter die Erkrankung als Persönlichkeitsstörung oder sonstige psychische Krankheit deklariert“, sagt Silvia Müller vom Chemical Sensitivity Network. Ähnliches geschieht bei Versorgungsämtern und Krankenkassen.

Bis heute ist MCS keine anerkannte Berufskrankheit. „Es gibt aber auffällig viele Erkrankte in schadstoffbelasteten Gebäuden, Schulen und im Umfeld bestimmter Fabriken“, sagt Müller. Über 50 lokale MCS-Gruppen gibt es in Deutschland. „Es gibt bei etwa 15 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leichte Irritationen beim Kontakt mit Chemikalien.“

Bei zwei Prozent entstünde im Zusammenspiel verschiedener Chemikalien eine sogenannte Hypersensibilisierung. Dann reagiert ein Erkrankter nicht nur auf eine Chemikalie, sondern auf mehrere: auf Autoabgase, Raumsprays oder Parfüms. „Duftstoffe bestehen aus Chemikaliengemischen.

Für die MCS-Patienten sind sie Barrieren wie steile Treppen für Rollstuhlfahrer“, sagt Müller und erzählt von einer Frau, die in Berlin am Bahnhof eine öffentliche Toilette benutzte und mit heftigen allergischen Symptomen auf das Raumspray reagierte, das dort versprüht wurde.

Viele MCS-Kranke verlassen ihr Haus nicht mehr

Chemikalien sind heute fast überall, und so können viele MCS-Kranke ab einem gewissen Stadium nicht mehr das Haus verlassen. „Die Therapie besteht in erster Linie aus Vermeidung. Chemikaliensensible müssen dafür sorgen, dass ihr Wohnraum und ihre Nahrung frei von Chemikalien sind“, sagt Müller. Julianna Martin, eine 33-jährige Amerikanerin, ließ dafür auch im Winter ihre Fenster geöffnet, schlief im Zelt und trug einen Mundschutz. „Ich habe meinen Körper von Grund auf gereinigt“, sagt sie.

Leider gebe es nicht die eine Lösung, sagt Pall. Auch Jahre, nachdem erste Symptome aufgetreten sind, könne es noch neue allergische Reaktionen geben. Schon wegen der Vielfalt der Symptome könne es keine Einheitstherapie geben. „Menschen mit MCS werden ihr Leben lang extrem sensibel auf Chemikalien reagieren“, sagt Alison Johnson.

Während Entgiftungstherapien inzwischen von vielen Ärzten verschrieben werden, gibt es auch eine Menge Wunderheiler und obskure Methoden. „Das schadet natürlich dem Image der Krankheit und der Betroffenen“, sagt Johnson, „und drängt uns in die Spinnerrolle.“

Die Agaplesion-Klinik in Hamburg hat seit wenigen Monaten zwei Zimmer für Menschen mit Allergien und MCS, in Aix-en-Provence in Frankreich gibt es bald eine Klinik für MCS-Patienten.

In Hamburg werden keine Putzmittel mit Chemikalien verwendet, elektromagnetische Felder werden mit sogenannten „Power Circuit Breakers“ gedämpft, auch die Möbel und die Wandfarbe enthalten weniger Chemikalien. „Leider gibt es in Deutschland noch keine Umweltklinik, die den Bedürfnissen der schwerer an MCS-Erkrankten gerecht würde“, sagt Silvia Müller.

Betroffene werden nicht ernst genommen

Neben den Symptomen sind es vor allem die Reaktionen von anderen, unter denen die MCS-Kranken leiden: „Ich musste mir immer wieder anhören, ich wolle doch nur Aufmerksamkeit“, sagt Julianna Martin. „Dabei weiß ich, wie ich Aufmerksamkeit generiere, mit einem Push-up, mit Stöckelschuhen – aber bestimmt nicht, indem ich freiwillig mit einem Atemschutz rumlaufe.“

Sie meidet seither Bars, Restaurants, Clubs; all die Orte, wo früher ihr Sozialleben stattgefunden hatte. „Ich habe die ganzen Dämpfe und Düfte nicht mehr ausgehalten“, sagt sie.

Auch in Deutschland halten viele die Patienten für „Psychos“: „Sie werden so gut wie immer als psychisch krank eingestuft, obwohl es sich um keine psychische, psychosomatische oder psychiatrische Krankheit handelt“, sagt Kurt Müller, Mitglied des Vorstands des Berufsverbands der Umweltmediziner.

Einige MCS-Kranke können nach einer gewissen Zeit an ihren Arbeitsplatz zurückehren. Thilde Jensen fotografiert heute wieder. Juliannas Arbeitgeber reagierte zwar entgegenkommend, als sie ihre Kolleginnen bat, kein Parfüm mehr zu tragen, verbot ihr aber, im Winter das Fenster weit zu öffnen. Die Amerikanerin machte sich daraufhin selbstständig. Seit sechs Jahren hat sie eine Firma, die Häuser für Allergiker baut.

Die drei Frauen kämpfen nicht nur gegen ihre Krankheit, sondern auch gegen eine von ihnen als übermächtig empfundene Chemie-Industrie. Die reagiert jedoch gar nicht auf die Anwürfe der MCS-Kranken.

Chemische Industrie investiert Geld, um die Opfer zu diskreditieren

Der Verband der chemischen Industrie in Deutschland hat keine eigene Position, sondern schließt sich einer Stellungnahme des Sachverständigenrates für Umweltfragen aus dem Jahr 1999 an. „In den USA haben die chemische Industrie und die Bauindustrie Tausende Dollar investiert, um die Opfer ihrer Produkte zu diskreditieren“, sagt Thilde Jensen.

Zumindest die Verbraucher scheinen die Gefahr von zu vielen Chemikalien erkannt zu haben, so wächst beispielsweise der Absatz von Bioprodukten seit Jahren, im Jahr 2010 um acht Prozent.

Auch die EU reagiert, wenn auch zögerlich: Sie verbot im Sommer die Verwendung von Bisphenol A in Babyflaschen, weil die Chemikalie im Verdacht steht, den Hormonhaushalt bei Kleinkindern aus dem Gleichgewicht zu bringen.

„Wir sind umgeben von Chemikalien, die wir nicht sehen“, sagt Thilde Jensen. „Es sollte viel mehr von diesen Verboten geben.“ Sie hat die schlimmste Zeit ihrer Krankheit inzwischen überwunden. Auch den Mundschutz hat sie abgelegt.

Weitere Informationen zu Thema:

www.fklnf.de>


Kommentar

Den Menschen fehlt immer mehr die Landwirtschaft zur Schulung des Immunsystems, weil immer mehr Leute in die Städte ziehen, wo sowieso mehr Gifte sind als auf dem Land. Und entsprechend steigen die Raten bei den Allergien. Ist doch logisch, oder? Aber das merkt die Politik doch nicht...

Michael Palomino, 28.11.2011

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31.12.2011: Kinder mit Lebensmittelallergien - 80% der Kinder sind ab 6 wieder allergiefrei

aus: Welt online: <Gluten & Co.: Lebensmittelallergien bei Kindern schwer zu finden>; 31.12.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13787276/Lebensmittelallergien-bei-Kindern-schwer-zu-finden.html

<Autor: Eva Neumann

Reagiert das Kind nach dem Schluck Milch mit einem Ausschlag oder Übelkeit, ist der Verdacht einer Lebensmittelallergie nicht vond er Hand zu weisen

Bei Kindern lassen sich Allergien auf Nahrungsmittel nur mit viel Detektiv-Arbeit feststellen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht.

Wenn ein Kleinkind zum ersten Mal ein Stückchen Brot in den Mund schiebt, ist das manchmal ein kritischer Moment. Bekommt es einen juckenden Hautausschlag, reagiert es mit Durchfall oder schnupfenähnlichen Symptomen, können das Anzeichen einer Nahrungsmittelallergie sein.

Je früher sie erkannt und das auslösende Allergen identifiziert wird, umso besser: Dann kann man versuchen, es zu vermeiden. Das bringt zwar eine Ernährungsumstellung für die ganze Familie mit sich, bewahrt das Kind jedoch vor schlimmeren körperlichen Reaktionen.

"Belastbare Studien zur Zahl der betroffenen Kinder gibt es nicht", erläutert Herbert Steinheuer, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und Allergologe in Krefeld. "Schätzungen gehen von zwei bis sieben Prozent aller Kinder aus." Bei den meisten werden die Symptome erstmals innerhalb der ersten beiden Lebensjahre sichtbar.

"Die Betroffenen reagieren innerhalb kurzer Zeit nach dem Genuss des Nahrungsmittels mit Reaktionen wie Juckreiz in der Mundhöhle, Nesselsucht an der Haut, Atemnot oder Kreislaufreaktionen bis zum anaphylaktischen Schock", zählt Jörg Kleine-Tebbe von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie auf. Außerdem könne sich im Laufe der Zeit ein Ekzem auf der Haut verschlechtern.

Diese Symptome sind Zeichen dafür, dass sich das Immunsystem des Körpers gegen das Allergen wehrt, weil es dieses als Angreifer wahrnimmt. "Bei diesen sogenannten Typ-1-Allergien oder auch Sofort-Typ-Allergien bildet der Körper während der Sensibilisierungsphase von wenigen Wochen IgE-Antikörper", erklärt Kleine-Tebbe.

Bei den Nahrungsmittelallergien im Kindesalter sind in den meisten Fällen stabile Eiweiße in Grundnahrungsmitteln wie Kuhmilch, Hühnerei, Nüssen, Weizen, Fisch oder Soja die Ursache allen Übels. In jüngster Zeit kommen vermehrt auch Erdnüsse hinzu. Nur: Auf ein Grundnahrungsmittel zu verzichten, stellt erhebliche Anforderungen an die ganze Familie. Außerdem sind Ersatzprodukte teuer. Bevor auf Verdacht verzichtet wird, sollte deshalb unbedingt das spezifische Allergen ermittelt werden.

Die Basis dafür müssen die Eltern liefern, indem sie über beispielsweise zwei Wochen ein detailliertes Ernährungstagebuch führen. Dann ist ein auf Allergien spezialisierter Kinderarzt gefragt. "Für ihn ist es enorm wichtig, einen Zusammenhang zwischen der Nahrungsmittelaufnahme und den Symptomen zu erkennen", sagt Steinhauer. Wenn er einen Verdacht hat, kann er gezielt testen.

Bei Erwachsenen sind dafür Prick-Tests verbreitet. "Bei Kindern ist dieses Verfahren schwierig, weil kaum Hautflächen zur Verfügung stehen, die groß genug sind", erklärt er. Die Alternative ist der Nachweis der Sensibilisierung, indem IgE-Antikörper im Blut bestimmt werden. In komplizierten Fällen gibt es die Möglichkeit, in Kliniken oder speziellen Zentren unter ärztlicher Aufsicht zunächst allergenarme Kost und dann gezielt mögliche Allergene zu sich zu nehmen.

Sobald der Auslöser der allergischen Reaktion feststeht, ist eine detaillierte Ernährungsberatung unverzichtbar. Deutschlandweite Ansprechpartner können beim Deutschen Allergie- und Asthmabund erfragt werden. "Die Familie muss lernen: Wo ist das Nahrungsmittel drin, das vermieden werden soll? Und: Wie kann ich es so ersetzen, dass eine vollwertige Ernährung gesichert ist?", erläutert Imke Reese, Ernährungstherapeutin aus München.

Bei abgepackten Lebensmitteln gilt der erste Blick der Zutatenliste. Dort müssen seit 2005 EU-weit die wichtigsten der mehr als 100 bekannten Allergene deklariert werden. Darunter sind auch jene Allergene, die im Kindesalter relevant sind.

"Das Problem ist, dass es keine Endkontrolle der Produkte gibt. Es kann immer mal passieren, dass Rückstände aus einer vorherigen Produktion in ein Lebensmittel geraten", warnt Reese. "Deshalb schreiben viele Hersteller unter die Zutatenliste den Warnhinweis 'Kann Spuren von xy enthalten'." Noch schwieriger ist die Speiseauswahl bei loser Ware, im Restaurant oder beim Kindergeburtstag. Für die Betroffenen heißt das: Sie können ein bestimmtes Allergen nicht mit letzter Sicherheit vermeiden. Ein Notfallpaket muss deshalb immer greifbar sein.

Die gute Nachricht ist jedoch: "Rund 80 Prozent der kleinen Patienten verlieren diese Allergie wieder bis spätestens zum Schulalter", sagt Kleine-Tebbe. Eine Ausnahme bildet dabei die Allergie gegen Erdnüsse.

dpa>









Quellen
[web01] http://www.onmeda.de/krankheiten/arzneimittelallergie.html?p=2
[web02] http://www.onmeda.de/krankheiten/arzneimittelallergie.html?p=3
[web3] http://www.onmeda.de/krankheiten/arzneimittelallergie.html?p=4£
[web4] http://www.neuro24.de/epilepsie_medikamente.htm
[web5] http://www.neuro24.de/epilepsie_medikamente.htm
[web6] http://www.topnews.in/health/too-much-paracetamol-can-cause-liver-damage-23792
[web7] http://de.wikipedia.org/wiki/Nesselsucht
[web8] http://de.wikipedia.org/wiki/Purpura
[web9] http://www.medizinfo.de/hautundhaar/allergie/arznei3.htm
[web10] http://de.wikipedia.org/wiki/Allopurinol

[web11] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261.html
[web12] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-1efb671dcb38db53.html
[web13] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-ca5025726e074dcf.html
[web14] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-0e9a0bd2e5754c10.html
[web15] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-89e564db4f94eea0.html
[web16] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-b084eadd4b95c7da.html
[web17] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-e2fbba60d32fc616.html
[web18] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-d2a7b43bb6547466.html
[web19] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-31e9fa313b35edfc.html
[web20] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-eb36901621e89322.html
[web21] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-996a2101db269eb7.html
[web22] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-438548111344fd37.html
[web23] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-d30e73d22902fbbd.html
[web24] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-d9cd04eec8646cae.html
[web25] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-101daf19a61ba5f8.html
[web26] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-66b4ce4882847db3.html
[web27] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-8d0e4b18e48c9903.html
[web28] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-d732b4bb13197a76.html
[web29] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-b28715c06ab93e05.html
[web30] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-d2855cf478a20684.html
[web31] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-f3c7da652b833db4.html
[web32] http://www.stern.de/allergie/vorbeugen/tierhaarallergie-schutz-fuer-uebersensible-haustierbesitzer-585261-71fe9ed64da4e071.html



Fotoquellen

-- Onmeda, Logo: http://www.onmeda.de/
-- Nesselsucht (Urtikaria) am Fuss: http://de.wikipedia.org/wiki/Nesselsucht
-- Quincke-Ödem: http://de.wikipedia.org/wiki/Quincke-%C3%96dem
-- makulopapulöses Exanthem: http://132.187.10.79/login/n/h/3856_1.htm
-- Purpura: http://de.wikipedia.org/wiki/Purpura
-- Kontaktdermatitis: http://faoj.wordpress.com/2008/01/page/9/
-- Lyell-Syndrom: http://www.avimedi.net/de/stevens-johnson-syndrom-lyell-fotos.html#photos
-- Stevens-Johnson-Syndrom: http://www.thachers.org/dermatology.htm

-- Antibiotikum Ciprobay: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,grossbild-140379-164950,00.html
-- Antiepileptikum Lamotrigin: http://blog.depersonalizace.info/lecba/lamotrigin/
-- Schmerzmittel Paracetamol: http://www.topnews.in/health/too-much-paracetamol-can-cause-liver-damage-23792


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