Kontakt / contact     Hauptseite / page principale / pagina principal / home     zurück / retour / indietro / atrás / back

Merkblatt: Alterserscheinungen

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

Teilen:

Facebook






[Ergänzung: Quecksilber in Amalgam provoziert Alterserscheinungen
Die Amalgammetalle (über 50 % Quecksilber) können das Immunsystem und die inneren Organe schwer schädigen und dadurch Alterserscheinungen frühzeitig provozieren].

[Ergänzung: Blutgruppenernährung vermindert Alterserscheinungen
Wer seine Ernährung nach der Blutgruppenernährung von Dr. D'Adamo ausrichtet, kann viele Alterserscheinungen verhindern].


n-tv online, Logo

29.11.2010: Übersicht über Alterserscheinungen: Einige Tatsachen

n-tv online: Unaufhaltsam: Der Verfall des menschlichen Körpers; 29.11.2010;
http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/wissen/Der-Verfall-des-menschlichen-Koerpers-article15317.html

-- in den Zellen spielen sich altersbedingte Prozesse ab
-- von Jahr zu Jahr wird man kleiner, weil ab dem 40. Altersjahr, vor allem aber ab dem 60. Altersjahr, die Bandscheiben an Höhe verlieren
-- ab dem 60. Altersjahr wird das Skelett instabil
-- das Gehirn büsst im Laufe des Lebens 1/3 des Volumens ein und Vergesslichkeit wird normal
-- je grösser das Hirn, desto älter wird das Wesen, was wahrscheinlich mit dem Verlust der Hirnzellen begründet ist: Kleine Hirne sterben schneller ab
-- die Immunabwehr wird schwächer
-- Arterien und Gelenke versteifen
-- Knochen werden brüchig
-- das Hormonsystem stellt kaum noch verjüngende Hormone her
-- die Potenz und die Libido nehmen ab
-- die Tyrosinproduktion für dunkles Haar lässt nach
-- die Verdauung wird träger
-- das Muskelgewebe wird schlaff und faltig
-- Depressionen sind normal, vor allem, wenn man / frau dann noch in den Spiegel schaut [und meint, man solle wieder wie 20 aussehen]
-- Verschleiss und Leistungseinbusse beginnen oft schon kurz nach dem 20. Geburtstag
-- die Fehlertheorie behauptet, 20% sei das Altern genetisch bedingt, und 80% sei Verschleiss, also so: Faktoren wie Umweltbedingungen, säurebildende Nahrung (Fleisch), vergiftete Pestizid-Nahrungsmittel und sonstige Chemie-Nahrungsmittel, Nebenwirkungen von Medikamenten und / oder Alltagsstress beschleunigen das Altern
-- UV-Licht verursacht die Alterung der Haut (provoziert Radikale), und Knoblauch, Gurken, Knoblauch, Brokkoli, Tee und Kaffe bewirken Antioxidantien, die Radikale "fangen" (vermindern die Reaktion mit freien Radikalen) und der Haut neue Frische verleihen, auch Zitrusfrüchte, Tomaten, Basilikum, Spargel und Kakao
-- regelmässiges Fasten bewirkt, dass der Körper länger lebt (Diät bei Mäusen bewirkte 50% längere Lebensdauer als bei Dauerfressern)
-- der Energiebedarf nimmt ab dem 30. Geburtstag stetig ab, und je weniger Überfütterung, aber nährstoffreiches Essen, desto länger das Leben und weniger chronische Erkrankungen
-- gemäss der Hormontheorie produziert die Zirbeldrüse im Alter durch Verkalkung weniger Melatonin, und dadurch wird leichteres Frieren, schlechters Schlafen und schlechtere Regeneration

Die kapitalistische "Medizin" erfindet deswegen Anti-Aging-Hormone, was von manchen Glaubensgruppen als "Doping" eingestuft wird. Beobachtungen sprechen von einem "unkalkulierbaren" Risiko.

-- Lebensstil und Ernährung bewirken ein um 10 Jahre jüngeres Aussehen: nicht rauchen, nur wenig Alkohol, zurückhaltend essen, regelmässig sportliche Betätigung, Stoffwechselaktivität mit Meditation, Ruhe und Gelassenheit reduzieren,mit Spaziergängen und schöner Musik
-- Mineralien und Spurenelemente sind absolut wichtig (vor allem Bewässerungskulturen mit Gletscherwasser ist wesentlich, Beispiel sind hohe Bergkulturen, wo Menschen regelmässig 120 Jahre alt werden; Beispiele sind die Kaukasus-Völker)
-- 8 Stunden Schlaf pro Tag ist Voraussetzung für das Erreichen eines hohen Alters
-- Distelöl, Fischöle, Vitamin E und Knoblauch in mässigen Mengen
-- das Lachen nicht vergessen
-- Unfälle vermeiden
-- friedliche Gesellschaft pflegen


-- hoher IQ und viel Geld auf der hohen Kante sind also nicht Voraussetzung für ein hohes Alter



ARD Logo

Leichtes Übergewicht im Alter positiv

aus: Mehr Pfunde im Alter positiv; ARD-Text, 22.5.2006, Tafel 526

<Leichtes Übergewicht kann bei Senioren lebensverlängernd wirken: Menschen über 80 Jahre mit einem relativ hohen Body-Mass-Index (BMI) von 25 bis 29,9 haben eine niedrigere Sterblichkeitsrate als Gleichaltrige mit einem bislang als normal betrachteten Wert von 18,5 bis 24,9. Das ergab eine US-Studie, über die die Zeitschrift "American Journal of Epidemiology berichtete. Die Forscher schlugen vor, die Body-Mass-Indizes für Senioren zu ändern. Der BMI errechnet sich aus dem Körpergewicht in kg geteilt durch die Körpergrösse in Metern zum Quadrat.>



Hildegard-Drogerie: Alterserscheinungen

aus: Auswahl bewährter und wirkungsvoller Naturheilprodukte. Ausgabe 2002. Hildegard-Drogerie AG, Aeschenvorstadt 24+25, 4010 Basel.

Vorbeugung gegen Alterserscheinungen: Nierenfunktion stärken (S.18); Wermutwein einnehmen: Der Wermutwein wirkt mit stimulierenden Bitterstoffen und aromatischen Ölen (S.18).


Dr. Vogel: Alterserscheinungen

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

Nierenpflege

-- einmal jährlich eine Urinprobe machen lassen. Die Niere ist im Alter dafür dankbar, und eine Zuckerkrankheit / Diabetes ist feststellbar, bevor es zu spät ist (S.228)

-- bei grosser Hitze sollen kalte Getränke immer langsam und schluckweise getrunken werden

-- nicht in zu kaltem Wasser baden, gefolgt von warmen Duschen und Wickeln

-- nicht frösteln nach einem Regenguss, also nach einem Regenguss eine warme Dusche nehmen und frische, trockene Kleider anziehen (S.227)

-- rohe Petersilie, fein geschnitten in Suppe oder auf belegten Broten

oder: Zwiebelwickel auf die Niere (S.40), oder Zwiebel roh essen regt Niere an (S.516)

oder: heisse Duschen

oder: heisse Kräuterwickel (S.41): Auflagen mit zerquetschten oder durch Hackmaschine getriebenen Solidago / Goldruteblättern, Birkenblättern, auch Zinnkraut wirkt unterstützend (S.551)

oder: heisse Kräutersitzbäder, und nach dem Bad darf man nicht frieren

oder: auf der Nierengegend ein Katzenfell tragen

oder: Tees einnehmen aus Goldrute/Solidago, Zinnkraut, Hagenbuttenkerne, Schliessgras, Goldrute auch in Tropfenform

+ trockenes Hautbürsten
+ Luft- und Sonnenbäder (S.41)

oder: Majoran einnehmen, fördert Nierentätigkeit und Wasserausscheidung (S.509)
oder: Liebstöckel einnehmen, stützt Nieren mit ätherischen Ölen (S.512)
oder: Kirschenstiele-Tee einnehmen (S.629).

Aussortieren:
-- Salz
-- Fleisch [versauert den Körper]
-- Weisszucker [ist Vitaminräuber]
-- scharfe Gewürze [belasten die Niere] (S.40).


Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Alterserscheinungen

aus: Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Handbuch Naturheilkunde. Methoden, Anwendungen, Selbstbehandlung. Haug-Verlag, Heidelberg 1997.
Alterungserscheinungen: werden begünstigt durch Quecksilbervergiftung; Quecksilber regt die Bildung von zellschädigenden Radikalen an (S.237).

-----

Sex hält jung und fördert das Immunsystem - Wachstumshormon Somatotropin

aus: Vielseitiger Jungbrunnen Sex; Medical Tribune public, Dezember 2005 / Januar 2006, S.29

<Englische Forscher stellten fest: Ehepaare, die in höherem Alter dreimal in der Woche oder noch häufiger miteinander schliefen, sahen durchschnittlich 10 Jahre jünger aus als Menschen mit wenig Sex. Ihre Erklärung: Geschlechtsverkehr aktiviert das Wachstumshormon Somatotropin, das das Bindegewebe verjüngt.

Gleichzeitig erkannten deutsche Forscher, dass Sex das so genannte unspezifische Immunsystem aktiviert. Die Zahl der natürlichen Killerzellen, die Viren abtöten, stieg nach Sex auf das Doppelte.>

-----

n-tv Logo

3.7.2009: Das Single-Leben lässt das Gehirn im Alter stark retardieren und das Demenz-Risiko steigern - bei Männern mehr als bei Frauen

aus: n-tv online: Männer gefährdeter als Frauen. Demenz-Risiko durch Singleleben; 3.7.2009;
http://www.n-tv.de/wissen/koerpergeist/Demenz-Risiko-durch-Singleleben-article395218.html

<Alleinlebende Menschen erkranken im hohen Alter häufiger an Krankheiten wie Demenz und Alzheimer als ihre in einer Partnerschaft lebenden Altersgenossen. Wie eine in der Fachzeitschrift British Medical Journal (BMJ) veröffentlichte Studie ergab, liegt das Risiko kognitiver Schwächen im Alter bei denen, die mit rund 50 Jahren ohne Partner leben, doppelt so hoch wie bei Menschen, die im mittleren Alter verheiratet oder in einer Beziehung sind. Beinahe dreimal so hoch lag das Risiko dann, wenn die Probanden im mittleren Alter geschieden oder verwitwet waren und keine neue Partnerschaft mehr eingegangen sind.

Für die Studie befragte das schwedische Karolinska-Institut in den 70er und 80er Jahren 2000 Menschen im Alter von rund 50 Jahren. Etwa 1400 von ihnen wurden 1998 erneut interviewt. Ein Grund für die Ergebnisse könne nach Angaben der Autoren der Studie sein, dass Partnerschaften auch "kognitive und soziale Herausforderungen" bedeuteten, was Demenz vorbeuge.

Bei der Studie traten zudem Unterschiede zwischen Männern und Frauen zutage - alleinlebende Männer waren gefährdeter als alleinlebende Frauen, im Alter an Demenz oder Alzheimer zu erkranken.

AFP>

-----

Kassensturz, Logo

Schweiz 17.2.2009: Ungesunde Altersheime mit zu schwerer, ungesunder Kost

aus: Kassensturz: Essen im Altersheim: Schwere Kost für Senioren; 17.2.2009;
http://www.sf.tv/sendungen/kassensturz/manual.php?catid=kassensturzsendungsartikel&docid=20090217-altersheim

<Viele Senioren sind falsch ernährt, mit gravierenden Folgen für ihre Gesundheit. «Kassensturz» hat erstmals das Essen von Alters- und Pflegeheimen in der ganzen Schweiz im Labor untersucht und die Menüpläne der Heime analysiert. Das Ergebnis: Viele Altersheime kochen zu wenig gesund.

Betagtengerechtes Essen servieren ist eine grosse Herausforderung. Wenn Pflegeheime sie nicht meistern, sind die Konsequenzen schlimm. Das sieht Professor Reto Kressig immer wieder. Er leitet die geriatrische Abteilung des Universitätsspitals Basel. Er macht bei seinen Patientinnen und Patienten erschreckende Beobachtungen: Nur eine Minderheit von ihnen ist bei Spitaleintritt richtig ernährt.

Zu wenig Nährstoffe

40 Prozent der Senioren stehen am Rand einer Mangelernährung, unglaubliche 30 Prozent sind mangelernährt. Reto W. Kressig: «Für den Patienten bedeutet das, dass er über längere Zeit zu wenig Nährstoffe wie Protein, Vitamin, Kohlenhydrate und Fett eingenommen hat. Dadurch verlor er an Muskelkraft.»

«Kassensturz» testet in der ganzen Deutschschweiz die Menüs von zehn Alters- und Pflegeheimen. Reporter holen zur Mittagszeit das Hauptmenü mit Fleisch samt Suppe, Salat und Dessert. Alles, was aufgetischt wird, bringt «Kassensturz» ins Labor. Es bestimmt den Kalorien- und Nährstoffgehalt. Zudem misst das Labor, wie viel Folsäure, Vitamin D und B12 vorhanden ist. Diese Vitamine sind für alte Menschen besonders wichtig.

Alle Komponenten

Die diplomierte Ernährungsberaterin HF Helena Kistler-Elmer wertet für «Kassensturz» die Laborergebnisse aus. Und: Sie analysiert jeweils einen Wochen-Menüplan der Pflegeheime, einschliesslich Frühstück und Nachtessen. Wie ein Seniorenmittagessen zusammengesetzt sein muss, geben die Richtlinien der Schweizerischen Ernährungsgesellschaft vor. «Es muss alle Komponenten auf dem Teller haben mit Eiweissprodukten, mit Stärkebeilagen, Gemüse und Salat», sagt die Expertin.

Ein Senior brauche aber grundsätzlich weniger Kalorien. Helena Kistler-Elmer: «Ein Menü sollte ungefähr 420 bis 570 Kalorien enthalten, das entspricht wesentlich weniger als einem Erwachsenenmenü, wo 700 bis 800 Kalorien drin liegen dürfen.» Doch: Senioren brauchen mehr Vitamine und Mineralstoffe als Erwachsene mittleren Alters. Deshalb müsse das Essen «dichter» sein, ergänzt Kistler-Elmer.

Zu viele Kalorien

Als «ungenügend» beurteilt die Expertin die Stiftung Tertianum Gerbhof und Weiher in Gossau (SG): Note 3,8. Das Menu mit Schweinssteak hat zu viele Kalorien, zudem sind weder Folsäure noch die Vitamine D und B12 vorhanden. «Kassensturz» konfrontiert Christoph Künzli von der Tertianum AG. Er ist über das schlechte Resultat nicht glücklich. Es bestehe Handlungsbedarf in Gossau (SG): «Wir haben bereits Massnahmen eingeleitet», sagt Künzli.

Ebenfalls «ungenügend»: Das Pflegezentrum der Di Gallo-Gruppe in Speicher (AR). Note 3,8. Die Heimleitung schreibt, sie achte darauf, dass die Gerichte nahrhaft und gesund seien und gleichzeitig die Wünsche der Bewohner berücksichtigten.

Plan gegenlesen

Note 3,9 für das das Alterszentrum Weiherweg in Basel: Das Labor misst zu viel Fett und Eiweiss, gesamthaft 1118 Kalorien – soviel wie kein anderes Mittagessen der Stichprobe. Steve Steffen ist seit drei Jahren Chefkoch im Alterszentrum Weiherweg. Er ist verantwortlich für die Menüplanung. Aufgrund des schlechten Resultates der «Kassensturz»-Stichprobe will er Konsequenzen ziehen: «5 Mal am Tag Obst und Gemüse, da werden wir das Augenmerk vermehrt drauflegen, das ist ein guter Hinweis.»

Ausserdem werde man das Vieraugenprinzip einführen: «Dass jemand den Menüplan gegenliest und auf die Ausgewogenheit achtet», sagt Steffen. Die sehr gefragte, gutbürgerliche Küche wolle das Alterszentrum Weiherweg ansonsten beibehalten. Steffen: «Aber wir werden sie sicher vermehrt von der Ernährungsberaterin kontrollieren lassen.»

(sf/horl/doer)>

-----

20 minuten online, Logo

1.2.2010: Magnesium-haltige Lebensmitteln verlangsamen Demenz

aus: 20 minuten online: Denkbeschleuniger: Natürliches Hirndoping mit Magnesium?; 1.2.2010;
http://www.20min.ch/gesundheit/news/story/Natuerliches-Hirndoping-mit-Magnesium--10581586

Magnesium ist in vollwertigen Getreiden, Gemüsen und in bestimmten Früchten enthalten und bewirkt, dass das Gehirn gesund funktioniert. Ausserdem verlangsamt Magnesium die Demenz. Die "Zivilisation" erfindet Magnesiumtabletten statt gesunde Ernährung. Aber lesen Sie selbst.

Der Artikel:

<Einfach eine Magnesium-Tablette schlucken und unser Grips läuft sogleich zur Hochform auf: Funktioniert beim Menschen, was bei Ratten jetzt wissenschaftlich bewiesen werden konnte?

Ein Mineral mit grosser Wirkung: 400 mg davon [Magnesium] sollte jeder täglich zu sich nehmen.

Ohne Magnesium könnten wir nicht leben. In höher dosierter Form hilft es uns, die Muskeln nach dem Sport zu entspannen oder das Einschlafen zu erleichtern. Wer regelmässig vollwertiges Getreide, Gemüse wie Spinat oder bestimmte Früchte zu sich nimmt, erleidet kaum einen Magnesium-Mangel. Auf einen ausgewogenen Magnesium-Haushalt zu achten, lohnt sich. Denn wer täglich weniger als 400 mg des Minerals zu sich nimmt, läuft eher Gefahr, an Asthma, einem Herzleiden oder einer Allergie zu erkranken.

Hirnbooster Magnesium?

Dass die Magnesium-Komponente MgT des wertvollen Minerals nicht nur unseren Muskeln, sondern auch dem Gehirn guttun, konnten jetzt chinesische Wissenschaftler nachweisen - zumindest im Tierversuch. Bei jungen Ratten wurde nach der Gabe von MgT die Leistungsfähigkeit der Synapsen im Hippokampus verbessert. Diese Hirnregion ist für das Lernen und die Merkfähigkeit verantwortlich: «Sollte sich zeigen, dass MgT auch für den Menschen sicher und effizient ist, könnte das Ergebnis unserer Untersuchungen zukunftsweisend sein», kommentiert der Leiter der Studie, Guosong Liu, Direktor des Center for Learning and Memory der Tsinghua University im chinesischen Peking das Resultat.

«Verlust kognitiver Fähigkeiten verlangsamt»

Dass MgT einen positiven Einfluss auf das Denkvermögen ausübt, ist nicht ganz neu: Seit vorangegangenen Versuchen mit kultivierten Gehirnzellen kann man den Mineral-Komponenten ähnlich positive Eingenschaften zuschreiben, wie «LiveScience» berichtet. Auch der vorzeitigen Alterung lässt sich mit ausreichender Magnesium-Gabe ein Schnippchen schlagen: «Die Hälfte der in den Indstrieländern lebenden Bevölkerung leidet unter einem Magnesium-Mangel», erklärt Liu. Dieser würde dem Wissenschaftler zufolge im Alter weiter ansteigen. Dabei könnte mit der richtigen Magnesium-Versorgung Schlimmeres verhindert werden: Würde dieser Mangel bei den Betroffenen frühzeitig und langfristig behoben, so «könnte der durch das Altern bedingte Verlust kognitiver Fähigkeiten verlangsamt werden», behauptet Liu.

Die komplette Studie wurde am 28. Januar im Fachmagazin Neuron veröffentlicht.

(rre)>

-----

n-tv online, Logo

17.4.2010: Pflegetagegeldversicherung für das Alter ab 80 abschliessen

aus: n-tv online: Versichern & Vorsorgen: Im Alter zum Sozialfall werden? - Vorsorgen statt verdrängen; 17.4.2010;
http://www.n-tv.de/ratgeber/versichernvorsorgen/Vorsorgen-statt-verdraengen-article828167.html

<von Isabell Noé

"Turne bis zur Urne" ist ein schönes Motto, dem allerdings nicht alle folgen können. Ab 80 Jahren steigt das Risiko, zum Pflegefall zu werden, rapide an. Meist reichen die Leistungen der Pflegeversicherung nicht aus. Und dann geht's ans Eingemachte - es sei denn, man hat vorgesorgt.

Ab 80 wird Altern richtig riskant.

Sich nicht mehr alleine waschen können, Hilfe beim Aufstehen brauchen oder an Bett gefesselt sein – dieser Vorstellung gibt man sich nicht gerne hin und deshalb ist es kein Wunder, dass sich kaum jemand freiwillig damit auseinandersetzt, im Alter einmal pflegebedürftig zu werden. Statistisch gesehen ist das Risiko auch begrenzt – vorausgesetzt, man stirbt früh genug: von den 60 bis 80jährigen sind gerade einmal vier Prozent dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen. Ist die 80 aber erstmal überschritten, steigt die Wahrscheinlichkeit zum Pflegefall zu werden auf über 28 Prozent.

Dass die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung ausreichen, um alle Kosten zu decken, ist unwahrscheinlich: Selbst in Pflegestufe III, also Schwerstpflegebedürftigkeit, zahlt die Versicherung höchstens 1510 Euro. Die Heimkosten sind oft mehr als doppelt so hoch. Um sie zu tragen, geht es ans Eingemachte: Erst muss der Pflegebedürftige sein Vermögen aufbrauchen, dann werden die Kinder ins Visier genommen. Wenn es auch bei ihnen nichts zu holen gibt, zahlt das Sozialamt. Um diesem unschönen Szenario vorzubeugen, heißt es: Vorsorgen. Und zwar so früh wie möglich. Zum einen wird die Versicherung teurer, je später man einsteigt. Zum anderen wird es schon mit 60 schwerer, einen Anbieter zu finden, der einen überhaupt aufnimmt.

Ziemlich teuer: Pflegerentenversicherung

Vor der Suche nach einem Anbieter steht die Wahl des Versicherungstyps. Es gibt Pflegerenten-, Pflegekosten- und Pflegetagegeldversicherungen. Am teuersten ist die  Pflegerentenversicherung. Basierend auf einer Lebensversicherung zahlt sie eine vorher vereinbarte lebenslange Rente, wenn der Versicherte pflegebedürftig wird. Wie hoch die Rente ausfällt, hängt vom Grad der Pflegebedürftigkeit ab, der von den Versicherern definiert wird. Die tatsächlichen Pflegekosten spielen dabei keine Rolle, bei ambulanter und stationärer Unterbringung gibt es den gleichen Betrag. Verbraucherschützer raten von der Pflegerente ab, weil die Beiträge relativ hoch sind und gerade in Pflegestufe I und II eher wenig Leistung zu erwarten ist.     

Als Alternative eignen sich Pflegerentenversicherungen vor allem für Einmalzahler und Versicherungswillige, die wegen ihres Alters oder Gesundheitszustands keinen anderen Pflegeschutz mehr bekommen.
Pflegekostenversicherung: Papierkrieg droht

Eine deutlich günstigere Variante der Risikobegrenzung ist die Pflegekostenversicherung. Sie übernimmt die Restkosten, die von der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht gedeckt werden. Ganz aus dem Schneider ist man mit der Police allerdings nicht, in der Regel werden die Leistungen nur anteilig erstattet, manche Tarife deckeln auch die Gesamtkosten. Die Ausgaben müssen einzeln nachgewiesen werden, was ziemlich mühsam sein kann. Deshalb ist auch die Kostenversicherung nur eingeschränkt zu empfehlen.

Beste Wahl: Pflegetagegeldversicherung

Auf etwas weniger Papierkrieg muss man sich bei der Pflegetagegeldversicherung einstellen. Sie zahlt – abhängig von der Pflegestufe – für jeden Tag der Pflegebedürftigkeit einen bestimmten Betrag. In einem Vergleich der Stiftung Warentest waren das in Pflegestufe III mindestens 60 Euro pro Tag, also 1800 Euro im Monat. Wer darauf verzichtet, die Pflegestufe I mitzuversichern, kann meist deutlich bei den Beiträgen sparen.

Auf Versicherungen, die erst ab Stufe III zahlen, sollte man sich generell nicht einlassen. Der Großteil der Pflegebedürftigen wird bei I oder II eingestuft, womit die Pflegekosten häufig nicht hinreichend abgedeckt werden. Bei Vorerkrankungen sollte man mehrere Anträge gleichzeitig stellen. Wer abgelehnt wird, muss das nämlich in Folgeanträgen angeben, was die Sache nicht einfacher macht.>

-----

20 minuten online, Logo

17.6.2010: Im Alter ist ein gesundes Gehirn noch lange lernfähig

aus: 20 minuten online: Altersforschung: Gesundes Gehirn bis ins Greisenalter; 17.6.2010;
http://www.20min.ch/wissen/news/story/Gesundes-Gehirn-bis-ins-Greisenalter-13515388

<von Alice Kohli - Das Lern- und Wissenspotenzial älterer Menschen ist gröser als allgemein angenommen. Wie gross - das wird an der Uni Zürich untersucht.

Lernen hält auch im hohen Alter die grauen Zellen auf Trab. (Bild: Istockphoto)

Die wenigsten Menschen werden im Alter dement. Trotzdem konzentriert sich ein Grossteil der Altersforschung auf Alzheimer und ähnliche Krankheiten. Nur wenig Beachtung fand in der Wissenschaft bisher das gesunde Gehirn älterer Menschen. Lange glaubte man sogar, dass das Oberstübchen ab einem gewissen Alter einrostet – sich also nicht mehr an neue Situationen anpasst. Heute ist aber klar: Selbst im hohen Alter können sich Hirnstrukturen noch verändern und es entstehen neue Verkabelungen von Nervenbahnen. «Das ist eine relativ junge Erkenntnis», bemerkt Mike Martin, Professor für Gerontopsychologie an der Universität Zürich. Er testet gemeinsam mit dem Neuropsychologen Lutz Jäncke am neu gegründeten Institut für Plastizitätsforschung (INAPIC) seit einem halben Jahr Trainingsmassnahmen, die die Lern- und Erinnerungsleistung im Alter verbessern.

«Es ist eine der wichtigsten Fähigkeiten des Menschen, mit bislang noch unbekannten Anforderungen umgehen zu können», sagt Mike Martin. Nicht nur die neuen Technologien fordern unsere Lernfähigkeit täglich aufs Neue heraus – auch eine Gesellschaft, in der immer mehr ältere Menschen leben, ist auf fitte Gehirne angewiesen.

Um besser zu verstehen, wie man auch im Alter das Gehirn jung hält, sucht das INAPIC motivierte Personen ab 60 Jahren, die an Trainingsstudien zu Motorik, Gedächtnis und Orientierung teilnehmen möchten.

www.inapic.uzh.ch>

-----

Welt online, Logo

23.11.2010: Alterserscheinungen mit gesunder Lebensweise und etwas Sport verhindern

aus: Welt online: Sportwissenschaften: Wenn 70-Jährige beim Joggen 20-Jährige abhängen; 23.11.2010;
http://www.welt.de/gesundheit/article11172884/Wenn-70-Jaehrige-beim-Joggen-20-Jaehrige-abhaengen.html

<Eine Langzeitstudie mit einer halben Million Langstreckenläufern zeigt: Die Lebensweise beeinflusst die Leistung stärker als das biologische Alter.

Die Lebensweise hat einen stärkeren Einfluss auf Gesundheit und Leistung als das biologische Alter: Eine inaktive Lebensweise ist der Hauptgrund für Leistungseinbußen im mittleren Lebensalter. Zu diesem Ergebnis sind Forscher der Deutschen Sporthochschule Köln gekommen.

In einer Langzeitstudie hatte eine Forschungsgruppe um den Sportmediziner Prof. Dieter Leyk Laufleistungen von einer halben Million Langstreckenläufern im Alter zwischen 20 und 80 Jahren analysiert, wie die Hochschule am Montag mitteilte.

Vor dem 55. Lebensjahr treten nach Angaben der Forscher keine signifikanten Leistungsverluste auf. „Etwa ein Viertel der 60- bis 70-jährigen Seniorensportler ist sogar schneller als die Hälfte der 20- bis 50-Jährigen“, hieß es.

Verblüffend sei auch die große Zahl der über 50-jährigen Sport-Neueinsteiger: „Ein Drittel der 50- bis 60-Jährigen und ein Viertel der 60- bis 70-Jährigen haben beispielsweise erst innerhalb der letzten fünf Jahre mit regelmäßigem Training begonnen“.

Das Fazit der Sportmediziner: „Auch ältere Nicht-Sportler können durch regelmäßiges Training bemerkenswerte Leistungssteigerungen und eine Vielzahl gesundheitlich positiver Effekte erzielen.“ Für einen Einstieg in den Sport sei es fast nie zu spät.

Die seit 2005 laufende und noch andauernde PACE-Langzeitstudie nimmt den Einfluss körperlicher Aktivität auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit unter die Lupe. Untersucht werden unter anderem körperlich aktive und inaktive Erwerbstätige, Rentner wie auch sportlich aktive Vergleichsgruppen verschiedener Disziplinen.

900.000 Laufzeiten wurden bislang ausgewertet. Außerdem wurden mehr als 13.000 Sportler zu Alltagsgewohnheiten, Gesundheit, Arbeit, Motivation zum Sporttreiben und zum Training befragt.

Weiterführende Informationen im Internet:

PM Sporthochschule

Fachaufsatz im Deutschen Ärzteblatt

dpa/oc>

-----


26.1.2011: Rentnern fehlt eine Hirnfunktion und sehen den Hintergrund eher als den Vordergrund - und das macht Rentner im Verkehr zum Sicherheitsrisiko

aus: Welt online: Hirnforschung: Warum Rentner am Steuer so gefährlich sein können; 26.1.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article12345895/Warum-Rentner-am-Steuer-so-gefaehrlich-sein-koennen.html

<Es liegt nicht nur an den Augen, sondern am Gehirn: Ältere Menschen nehmen den Bildhintergrund stärker als den Bildvordergrund wahr – mit gefährlichen Folgen.

Radfahrer, Fußgänger oder den Gegenverkehr sehen ältere Autofahrer schlechter, als beispielsweise die Landschaft dahinter.

US-Forscher haben entdeckt, warum viele ältere Autofahrer das Verkehrsgeschehen nicht mehr so gut im Blick haben: Die Funktion einer Hirnregion lässt nach, die normalerweise im Hintergrund wahrgenommene Bewegungen ausblendet, um so die Konzentration auf bewegliche Objekte im Vordergrund zu erhöhen. Dadurch sinkt beispielsweise die Achtsamkeit gegenüber anderen Autos, Fahrradfahrern oder Fußgängern.

Entdeckt haben die Forscher diesen Zusammenhang, als sie bei Freiwilligen kurzfristig die Arbeit der zuständigen Hirnregion unterdrückten und dann mit den Probanden Wahrnehmungstests durchführten. Das berichtet das Team um Duje Tadin von der University of Rochester im Fachmagazin „Journal of Neuroscience“.

Aus früheren Studien war bereits bekannt, dass ältere Menschen stärker als jüngere auf Dinge und Seheindrücke reagieren, die sich im Hintergrund abspielen, beispielsweise die vorbeiziehende Landschaft beim Autofahren. Welche Hirnfunktionen diesem Phänomen zugrundeliegen, war bisher aber unklar. Allerdings stand bereits ein bestimmtes Hirnareal im Verdacht, dafür verantwortlich zu sein: die mittlere temporale Region (MT) des Sehzentrums.

Um deren Bedeutung konkret zu untersuchen, störten die Forscher bei den Testteilnehmern jetzt gezielt die Funktion dieses Hirnbereichs durch die sogenannte transkranielle Magnetstimulation. Dabei werden mit Hilfe von Stromimpulsen Magnetfelder erzeugt, die durch den Schädel hindurch die Aktivität in bestimmten Hirnbereichen verändern können. In diesem Zustand absolvierten die Probanden für 15 Minuten verschiedene Wahrnehmungstests an einem Bildschirm.

Wenn die Funktion des MT beeinträchtigt war, waren die Probanden besser in der Lage, große sich bewegende Objekte im Hintergrund wahrzunehmen als sonst, zeigte die Auswertung. „Die Flut an visuellen Informationen, die auf uns einströmt, ist immens - das kann unser Gehirn nicht alles verarbeiten“, erläutert Tadin das Ergebnis. Deshalb müsse sich das Gehirn auf die wichtigen Dinge konzentrieren können.

Nicht nur beim Autofahren seien das in der Regel die kleineren Objekte im Vordergrund und nicht die im Hintergrund. Das MT fungiere demnach als eine Art Filtersystem, das die unwichtigeren Bewegungsinformationen des Hintergrunds unterdrückt. Diese Leistung gehe offenbar mit zunehmendem Alter verloren, vermuten sie.

Die Ergebnisse haben den Forschern zufolge auch eine Bedeutung für die Erforschung von bestimmten psychischen Erkrankungen. Beispielsweise bei Schizophrenie oder bestimmten Formen von Depression sei ebenfalls bekannt, dass die Betroffenen verstärkt Vorgängen im Hintergrund Aufmerksamkeit schenken.

Eine Erforschung der Rolle des MT in diesem Zusammenhang könnte daher zum Verständnis und damit letztendlich zur Optimierung der Behandlung solcher Störungen beitragen, sagen die Forscher.

dapd/db>

-----

Welt online, Logo

11.3.2011: Vitamine B6, B12 und Folsäure gegen Hirnverfall

aus: Welt online: Demenz und Alzheimer: Simpler Vitamin-Mix bremst geistigen Verfall; 11.3.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article12775573/Simpler-Vitamin-Mix-bremst-geistigen-Verfall.html

<Autor: Berrit Gräber

Eine neue Studie zeigt, wie überraschend einfach ein drohender Abbau von Gehirnmasse im Alter in den Griff zu bekommen ist – mit einem einfachen Vitamin-Cocktail.

Wer das Gefühl hat, seine geistige Leistungsfähigkeit schwindet und das Gedächtnis lässt ihn immer öfter im Stich, sollte sein Blut untersuchen lassen. Womöglich ist ein überhöhter Homocystein-Spiegel Grund für die schleichende Vergesslichkeit im Alter. Das Zellgift kann die Hirnleistung schädigen bis hin zu Demenz und Alzheimer. Was dagegen hilft, ist ein simpler Vitamin-Mix, hat jetzt eine neue Studie britischer und schwedischer Wissenschaftler ergeben. Die Vitamine B6, B12 und Folsäure können den Verfall abbremsen.

„Dass B-Vitamine dem Abbau von Gehirnmasse deutlich gegensteuern können, ist inzwischen wissenschaftlich unbestritten„, sagt Claudia Mauelshagen, Ärztin beim Deutschen Grünen Kreuz in Marburg. Das Erstaunliche sei, dass die Gefahr einer schlimmen Erkrankung so einfach erfolgreich auszuschalten sei, betonen auch die Experten der Homocystein-Dach-Liga, einer Vereinigung von Herz-Kreislauf-Spezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Nur: Kaum ein Bürger weiß, dass altersbedingte Gehirnschwäche mit einem einfachen Vitamin-Präparat aus der Apotheke in den Griff zu bekommen wäre. Auch die Ursache allen Übels, das Zellgift Homocystein, ist weitgehend unbekannt.

Dabei raten Wissenschaftler schon seit einigen Jahren dazu, diesen wichtigen Blutwert spätestens ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig kontrollieren zu lassen. Mit dem Lebensalter steigt die schädliche Homocystein-Konzentration im Blut. Fast jeder Zweite über 50 hat zu viel davon im Körper, erklärt die Dach-Liga. Das Risiko für Arterienverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall, Parkinson oder geistigen Verfall geht dann rasant nach oben.

Homocystein wird auch eine Rolle bei Depressionen und Osteoporose zugeschrieben. Viele Wissenschaftler hielten es für gefährlicher als Cholesterin und mindestens so schädlich wie Rauchen, sagt Mauelshagen.

Aber wie kommt es zu überhöhten Werten? Homocystein entsteht beim Abbau von Eiweiß, ist hochgiftig und muss deshalb rasch entgiftet werden. Zuständig dafür sind die drei Vitamine Folsäure, Vitamin B12 und B6. Bei einem gesunden Stoffwechsel klappt das reibungslos, bei Älteren aber nicht mehr so perfekt.

Sind Menschen auf Dauer nicht mehr optimal mit Vitaminen versorgt, schädigt das aggressive Stoffwechselprodukt die Wände der Gefäße, fördert Arterienverkalkung und geistigen Verfall. Liegt der Homocystein-Spiegel über 10 Mikromol pro Liter im Blutplasma, muss er runter.

Kein Problem für den, der B-Vitamine schluckt. Dass die Gedächtnisstörungen nicht noch schlimmer wurden, bekamen die über 70-jährigen Teilnehmer der neuen Studie am eigenen Leib zu spüren. Die 271 Probanden waren in zwei Gruppen aufgeteilt worden. Eine nahm täglich einen Vitamin-Mix ein. Die Kontrollgruppe bekam ein Scheinpräparat. Jeweils 24 Monate lang. Am Ende war klar: Der Hirnabbau konnte dank B-Vitaminen bestenfalls um 53 Prozent verlangsamt werden.

Spätestens ab dem 50. Geburtstag sollte jeder seinen Homocystein-Spiegel so gut kennen wie seine Blutdruck-, Blutzucker- oder Cholesterinwerte, empfiehlt Mauelshagen. Man muss sich allerdings selbst kümmern. Der Homocystein-Wert wird selten automatisch mitgetestet, wenn der Arzt ein Blutbild anordnet. Die Kosten für den Laborwert müssen in der Regel selbst bezahlt werden. Die Krankenkassen springen meist erst beim einem zweiten Folgetest ein.

Vor allem Patienten mit Diabetes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Problemen, schon bekannten Gefäß-, Darm-, Nieren- und Schilddrüsenerkrankungen sollten auf jeden Fall ihren Homocystein-Wert bestimmen lassen, betont die Ärztin beim Grünen Kreuz. Liegen die Blutwerte weit über 15 Mikromol/Liter und kommen noch andere Risikofaktoren hinzu, reichen Tabletten aus der Apotheke meist nicht mehr aus. Dann steht oft eine Intensivtherapie mit hochkonzentrierten Vitamin-Mix-Spritzen beim Arzt an.

dapd/oc>

=====


El Men del Perú, Logo



2.12.2011: Jubilados: Alimento especial para “viejitos” [con mucha fibra]

2.12.2011: Ältere Menschen brauchen spezielle "Altersnahrung" [mit viel Fasern]

de / aus: http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=AME&pagina=http://www.elmen.com.pe

<A medida que pasan los años muchos cambios se registran en el cuerpo, eso obliga a realizar modificaciones en los hábitos de vida, como por ejemplo la alimentación. Los adultos mayores tienen problemas para pasar los alimentos porque reducen su producción de saliva y con frecuencia sufren de problemas de estreñimiento y eso los lleva a tener una dieta especial rica en fibras.>
<Bei fortschreitendem Alter ändert sich vieles im menschlichen Körper, was viele Wechsel bei den täglichen Gewohnheiten bedeutet, und dies gilt auch für die Ernährung. Die älteren Erwachsenen haben Probleme beim Ernährungsdurchlauf, weil ihre Speichelproduktion reduziert ist undhäufig unter Verstopfung leiden. Deswegen müssen sie eine speziell faserreiche Ernährung haben.


=====

n-tv online, Logo

20.12.2011: Kalorienarme Ernährung regt CREB1-Molekül an, das für Langlebigkeit und gute Gehirnfunktion zuständig ist

aus: n-tv online: Weniger essen, länger fit sein: Strikte Diät hilft gegen Alterung; 20.12.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Strikte-Diaet-hilft-gegen-Alterung-article5044181.html

<Forscher entdecken möglicherweise eine wirksame Therapie, um die Alterung des Gehirns beim Menschen aufzuhalten. Mittels Tests an Mäusen können sie nachweisen, dass die Tiere, die weniger zu fressen bekommen, länger fit bleiben. Verantwortlich dafür ist das Proteinmolekül CREB1.

Wer weniger isst, bleibt einer Studie zufolge geistig länger fit. Italienische Wissenschaftler fanden heraus, dass eine kalorienarme Ernährung das Proteinmolekül CREB1 anregt, das wiederum für Langlebigkeit und gute Gehirnfunktion zuständige Gene aktiviert, wie aus der in der US-Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlichten Studie hervorgeht. Studien-Autor Giovambattista Pani aus Rom hofft nun auf eine Möglichkeit, das Molekül ohne Diät, sondern mit Medikamenten zu aktivieren.

Für die Studie testeten die Forscher eine Diät an Mäusen. Die Tiere erhielten lediglich 70 Prozent ihrer herkömmlichen Menge an Nahrung, wodurch das Molekül angeregt wurde. Zwar hatten Wissenschaftler bereits zuvor herausgefunden, dass Mäuse auf Diät bessere kognitive Fähigkeiten haben, weniger aggressiv sind und zudem seltener oder später an Alzheimer erkranken, sie kannten aber nicht die Ursache dafür. Labormäuse, die ohne das Molekül gezüchtet wurden, wiesen bei den Untersuchungen keine geistigen Verbesserungen auf, wenn sie auf Diät gesetzt wurden.

Die Ergebnisse liefern den Forschern zufolge wichtige Erkenntnisse für zukünftige Therapien, um die Alterung des Gehirns aufzuhalten. Laut dem US-Neurologen Marc Gordon können die Forschungsergebnisse auch erklären, warum fettleibige Menschen im Alter häufiger mit Demenz zu kämpfen haben.

AFP>

=====

Spiegel online, Logo

8.1.2012: Altersheim ist nicht mehr Greisenheim: Theater, Schwimmbad, Fitnessraum, Sprachkurs - alles da

aus: Der Spiegel online: Investment im Altersheim: Rendite mit Rentnern; 8.1.2012;
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,802704,00.html

<Von Claudia Lindenberg

Es muss nicht nur trostlos sein: Immer mehr Seniorenheime rüsten auf, bieten Theater, Schwimmbad, Fitnessräume oder gar Sprachkurse für ihre Klientel. Das macht sie auch interessant für Investoren. Wer aber mit Rentnern Geld verdienen will, sollte genau hinschauen.

"I'm bored in old people's homes" - "Ich langweile mich in Altenheimen". Dieses provokante Schild hält eine Rentnerin im Musikvideo "My Generation" der Rockband "The Zimmers" in die Kamera. Die Combo entstand 2007 anlässlich einer Dokumentation des britischen Senders BBC: Dort wurde auch über eine Rentnergruppe berichtet, die sich gegen die Schließung ihrer Bingohalle zur Wehr gesetzt hatte. Die aus diesen Widerständlern und weiteren Senioren gecastete Band schaffte es mit der Coverversion des The-Who-Songs "My Generation" sogar auf Platz 26 der britischen Charts. Im Video spielen die Senioren genüsslich mit den Vorurteilen über Rockbands und demolieren am Schluss stilgerecht diverse Gitarren.

Der Video-Protest gegen die oft trostlose Realität des Rentnerdaseins will provozieren, doch häufig genug bestätigen Berichte über den Pflegenotstand in Altenheimen dies.

Dass es auch anders geht, zeigt zum Beispiel die Augustinum-Gruppe, die laut Branchendienst Care Invest bundesweit Rang 12 unter den größten Anbietern belegt. Dort gehören ein hauseigenes Theater, Schwimmbad, Fitnessräume, Sprachkurse und sonstige Aktivitäten zum Standard. Allerdings handelt es sich bei den 22 Seniorenresidenzen des Anbieters auch um die Luxusklasse des Seniorenwohnens: Wer etwa im Hamburger Augustinum direkt am Elbufer residieren will, zahlt 2.260 Euro monatlich für ein 1,5-Zimmer-Apartment.

Wohnstift fürs Depot

Ähnlich luxuriös, Wasserblick ebenfalls inklusive, wird sich das jüngste Augustinum-Haus in Meersburg am Bodensee präsentieren, wenn es Anfang 2013 die Pforten öffnet. Das spektakuläre Alpenpanorama soll nicht nur die künftigen Bewohner, sondern auch Investoren begeistern: Der Hamburger Initiator Hesse Newman bietet Anlegern mit dem Classic Value 5 die Möglichkeit, über eine Beteiligung am Vermietungserfolg der Seniorenresidenz teilzuhaben. 5 Prozent, ansteigend auf 5,5 Prozent im Jahr 2027, stellt Hesse Newman Anlegern in Aussicht. Die Residenz mit 266 hochwertigen Wohnungen ist für 30 Jahre mit einem Triple-Net- Mietvertrag an die Augustinum-Gruppe vermietet. "Damit bieten wir eine langfristige Planungssicherheit dank eines bonitätsstarken Mieters", kommentiert Hesse-Newman-Vorstand Marc Drießen das Fondskonzept, das ein Investment in zwei Wachstumsmärkte - hochwertiges Wohnen am Bodensee sowie Seniorenwohnen - ermögliche.

Konsolidierung erwartet

Eher bodenständig kommen dagegen die Immobilien der reinen Pflegefonds- Anbieter Immac und INP daher. Beide Häuser stellen Anlegern monatliche Ausschüttungen in Aussicht. Umfangreicher sind die Anlagemöglichkeiten hingegen für Großanleger: So bieten unter anderem Catella Real Estate, RREEF, Patrizia, Corpus Sireo und Avia Rent entsprechende Portfolio-Fonds an.

Obwohl unbestritten ist, dass der Bedarf an Seniorenimmobilien angesichts des demografischen Wandels zunehmen dürfte (siehe Grafik auf Seite 38), mahnen Studien zur Vorsicht: Angesichts des hohen Sanierungsrückstands in vielen Häusern bei kaum steigenden Einnahmen rechnet beispielsweise die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in einer aktuellen Analyse mit einer Konsolidierung des Marktes:

"Wir gehen davon aus, dass bis 2020 rund jedes siebte Pflegeheim vom Markt verschwinden wird", sagt Hans Kersel, Partner bei Ernst & Young. Dieser Aspekt ist bei Investments in Seniorenimmobilien umso wichtiger, als diese - ähnlich wie Hotels - besonders abhängig von der Qualität des Betreibers sind. Hinzu kommt, dass die Häuser von künftigen Änderungen der Vorschriften der Heimmindestbauverordnung betroffen sein können. "Dies führt zu erhöhten Revitalisierungsaufwendungen am Ende der geplanten Nutzungsdauer oder zu einem geringeren Verkaufserlös", sagt Pascal Seppelfricke, Gründer des Seppelfricke Family Office.

Auch könnten Pflegekonzepte durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse bereits nach 15 bis 20 Jahren völlig überholt sein. Die heute aus medizinischen Gründen empfohlene Atrium-Bauweise etwa sei vor 15 Jahren noch völlig unbekannt gewesen.

Positiver beurteilt der Vermögensverwalter hingegen den Teilmarkt für betreutes Wohnen: "Während reine Pflegeheime eine Spezialimmobilie darstellen, hat das betreute Wohnen eher den Charakter eines Wohnimmobilieninvestments und bietet später einfachere Möglichkeiten für eine Umnutzung." Damit seien auch höhere Kaufpreisfaktoren gerechtfertigt, während sie bei Pflegeheimen eher beim 12,5- bis 13-Fachen der Jahresnettokaltmiete liegen sollten.

Objekt muss zum Standort passen

Weitere wichtige Kriterien für den Anlageerfolg mit Seniorenimmobilien sieht Albrecht von Witzendorff, Direktor bei Ernst & Young, darin, dass beispielsweise die Ausstattung und das Service-Angebot zur Lage der Einrichtung passen. "Hinsichtlich des Standorts ist es zudem wichtig, dass im Einzugsgebiet eine ausreichende Nachfrage sowie eine gute Anbindung ans Ortszentrum vorhanden sind", ergänzt er. Dass sich die Nachfrage nach Pflegeleistungen nicht über einen Kamm scheren lässt, zeigt eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadtund Raumforschung: Sie prognostiziert bis 2030 einen erheblichen Anstieg in den A-Städten Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt und Stuttgart, aber auch in Regionalzentren, mittelgroßen Universitätsstädten und deren Umland wie etwa Hannover, Nürnberg, Bonn oder Freiburg. "Wir gehen davon aus, dass Regionen eine hohe Wertstabilität von erstklassigen Pflegeimmobilien zu erwarten haben, in denen die Betreiber steigende Investitionskosten auch auf die Bewohner umlegen können", sagt Jan Linsin, Co- Autor einer aktuellen Marktstudie und Deutschland-Research-Chef bei CBRE.

"Dabei sind vor allem Regionen von Bedeutung, die einen relativ starken Zuzug von Senioren erwarten dürfen und einen hohen Anteil von Unternehmern und Beamten aufweisen, da diese laut Statistik über das höchste Geld- und Sachvermögen verfügen", ergänzt Linsin und hebt den Daumen für Standorte mit hohem Wohneigentumsanteil und Potenzial für Wertsteigerungen auf dem Immobilienmarkt: "Der zu erwartende Verkaufserlös oder eine Beleihung über Umkehrhypotheken kann dort am besten für die Finanzierung des Pflegeheims verwendet werden.">












^