Wir tun es den ganzen Tag und beherrschen es laut Medizinern dennoch nicht richtig: das Atmen. Viele Menschen atmen zu flach ein. Es gelangt zu wenig Luft in die Lungen und der Körper ist nicht optimal mit Sauerstoff versorgt. Zudem braucht der Körper die Puste für gute Abwehrkräfte und leistungsfähige innere Organe. Es lohnt sich also, das Luftholen zu trainieren. Und das ist nicht weiter schwer. Denn die Atembewegungen werden durch Muskeln im Brustraum bewirkt, die sich etwa wie der Bizeps trainieren lassen.
Ein Training der besonders
effektiven Art stellt das Ausdauertraining im Freien dar. Das kann
Laufen, Radfahren oder Schwimmen sein. Während des Trainings am besten
durch die Nase atmen, denn dadurch wird die Muskulatur des Zwerchfells
besonders gefordert. Ein Training der etwas gemächlicheren Art erlebt
die Lunge mit Pilates.
Die Trendsportart verlangt eine
spezielle, sehr tiefe Atmung. Sie trainiert die zentrale
Atmungsmuskulatur und zusätzliche kleinere Muskelgruppen, die die
Organe und das Gefässsystem der Lunge schützen.
Einen ähnlichen Effekt hat die Atmung im Yoga. Wer sich
regelmässig
an Übungen wie dem Baum und dem Kamel versucht, kann binnen weniger
Wochen sein Lungenvolumen vergrössern.
Fans der Technik können ihre Atmung mit speziellen Lungentrainern verbessern. Die Geräte erschweren das Ein- und Ausamten und fordern so alle Muskelgruppen, die die Atembewegungen ermöglichen.
Wer danach noch nicht aus der Puste ist, kann die Muskulatur mit einem beherzten gesungenen Ständchen trainieren. Beim Singen in den Bauch atmen. Das klingt nicht nur besser, sondern sorgt obendrein für ein flexibles Zwerchfell.
Ansonsten gilt es, immer mal wieder eine ruhige Kugel zu schieben. Denn bei Hektik und Stress atmet man automatisch schneller und flacher.>




