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Merkblatt: Haarprobleme
Zusammenstellung von Michael Palomino (2005);
Meldungen
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Hildegard-Drogerie: Haarprobleme
aus: Auswahl bewährter und wirkungsvoller Naturheilprodukte. Ausgabe 2002. Hildegard-Drogerie AG, Aeschenvorstadt 24+25, 4010 Basel.
Haarausfall: Zinkmangel möglich, Zinkpräparat Zink II-Spirulina platensis (Zn) einnehmen (S.40)
Haarausfall: Kreisrunder: Zinkmangel möglich, Zinkpräparat Zink II-Spirulina platensis (Zn) einnehmen (S.40)
Haarbodenpflege: Aloe-Vera / Aloe barbadensis-Lotion anwenden (S.45)
Haare: Brechen und Spalten der Haare: Aloe-Vera / Aloe barbadensis-Lotion anwenden (S.45)
Haare: Graue: Gezuckerten Tee mit Kombucha-Teepilz einnehmen (S.59)
Haare: Wachstum fördern: Bärlauch einnehmen [Spaghetti Pesto] (S.53)
Haarpflege: Aloe-Vera / Aloe barbadensis-Lotion anwenden (S.45)
Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Haarprobleme
aus: Dr.med.Volker Schmiedel / Dr.med. Matthias Augustin: Handbuch Naturheilkunde. Methoden, Anwendungen, Selbstbehandlung. Haug-Verlag, Heidelberg 1997.
Haarausfall: Holzschutzmittel Pentachlorphenol PCP mit Dioxinen begünstigen Haarausfall (S.234).
Dr.Vogel: Haarprobleme
aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991
Negative Veränderungen bei den Haaren entstehen durch Vitamin-A-Mangel.
Die Behandlung erfolgt durch Ernährungsumstellung:
Tomaten, Paprikaarten, Karotten (S.523), Karottensaft, Brunnenkresse einnehmen, in 100g frischen Heidelbeeren ist 1,6mg Vitamin A, in 100g Brombeeren 0,8mg Vitamin A (S.623).
Schwache Haare entstehen durch Stoffwechselstörung und durch Mangel an Mineralstoffen und Spurenelementen (S.419).
"Zivilisationsnahrung" verursacht feinere, schwächere Haare, die nur noch halb so stark sind, wie gesunde, volle Haare (S.400).
Glatze
Absterben der ganzen Haarwurzel erfolgt durch Flechten, durch Haarbodenkrankheiten (S.400-401), die eine Degeneration und den Tod der gesamten Haarwurzel verursachen (S.401). Dort, wo keine Haarzwiebel mehr ist, wächst auch kein Haar mehr (S.403).
Graue Haare
sind vermeidbar durch viel Pantothensäure in Aprikosen und Pfirsichen (S.629).
Haare können auch innert kurzer Zeit ergrauen, nach Schocks wie Verschüttung bei Erdbeben, durch kurze Avitaminosen (S.400).
Haarpflege
-- von innen: Kalk und Kieselsäure einnehmen (S.403)
-- viel Licht, Luft, Bewegung, natürliche Ernährung
-- Pflanzen mit Kieselsäure, Eisen, Kupfer, Arsen, Mangan, Schwefel
-- Waschen für blondes Haar: Waschen mit Kamillentee, dann mit Zwiebelhaarwasser behandeln
-- Behandlung für dunkles Haar: Birken- oder Brennnesselhaarwasser
-- Nachspülen für den Glanz: Spülung machen aus 3 Esslöffel Molkekonzentrat auf 1 Liter Wasser
Haarausfall
-- gegen Haarausfall und Pflege der Kopfhaut: Bioforce-Creme einmassieren aus Fett der Schafwolle, Johannisöl und Frischpflanzenauszügen, am besten einen Tag vor dem Waschen
-- Haarausfall aufgrund von Pilzkrankheiten: die Kopfhaut mit verdünntem Molkekonzentrat betupfen, eintrocknen lassen, dann mit Urtika-Kalkpulver einreiben. So verschwinden die Pilze "nach kurzer Zeit" (S.402).
Haarwuchsmittel Zwiebel
Bestes Haarwuchsmittel ist die Zwiebel, die mit natürlichem Schwefel sehr gut auf die Haut wirkt (S.403): eine rohe Zwiebel entzweischneiden, den ganzen Haarboden vor dem Waschen damit kräftig massieren, ist ein hervorragendes Haarwuchsmittel (S.404).
+ Vitamin F, z.B. in Wollfettcremes (S.404).
Zwiebel entzweischneiden und auf die Kopfhaut reiben (S.517).
Gute, aber weniger wirksame Haarwuchsmittel: Brennnesselabsud, Brennnesselrohextrakt, Birke (S.404).
Haarwuchskrankheiten - Haarwurzelkrankheiten
Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis, längere Zeit einnehmen, ist ein "rechtes Mittel" (S.506).
Fettige Haare
Mädchen haben in der Mädchenpubertät manchmal fettige Haare, i.d.R. wegen gestörter Eierstocktätigkeit (S.402), die reduziert ist (S.403). Mittel dagegen: wärmere Unterkleider (S.402), Ovarium D3 (S.403), sowie warme Kräutersitzbäder jeden Abend (S.402), um die Durchblutung der Eierstöcke anzuregen, grosse Stauungen mit Aesculaforce beseitigen (S.403). Teure Haarwasser nützen nur dem Portemonnaie der Hersteller und den Werbefirmen (S.402).
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Spargel und Rote Beete pflegen Haut und Haare und halten jung
(Meldung im Expreso, 2. März 2008, http://www.ohperu.com/mediosperu/EXPRESO.htm)
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Sábila-Kaktus (Aloe Vera) gegen Schuppen / Haarschuppen
aus: eigene Erfahrung von Michael Palomino (2009)
Schuppenchampoos nützen nichts.
Das einzige, was zuverlässig die Kopfhaut reinigt und den Kopf von den Schuppen befreit, ist Aloe Vera (der Kaktus "Sábila"), am besten in natürlicher Form: Man kauft ein Kaktusblatt des Sábila-Kaktus, stellt das Kaktusblatt in einen Topf mit Wasser, damit das gelb-rote Jod herauslaufen kann (sonst brennt der Aloe-Vera-Gel auf der Haut). Dann schneidet man das Kaktusblatt der Länge nach auf, je nach Bedarf, und löst grössere oder kleinere Gel-Plätzchen aus dem Kaktus. Dann reibt man die Gel-Plätzchen auf die Haare und auf die Kopfhaut ein. Eventuell schneidet man die Gel-Plätzchen noch einmal entzwei, so dass noch mehr Gel hervorkommt und auf die Kopfhaut eingerieben werden kann.
Wenn man Aloe Vera in der Tube kauft, muss man schauen, dass möglichst wenig Zusätze verwendet sind. Preislich dürfte Aloe Vera aus der Tube etwas teurer sein als der natürliche Kaktus.
Insgesamt überrascht es nicht, dass die Propaganda der Chemie immer ihre erfolglosen Champoos anpreist, und dass für das erfolgreiche Aloe Vera bzw. für den effizienten und hautreinigenden Sábila-Kaktus nie Werbung gemacht wird.
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22.4.2010: Haarkur mit Eidotter und etwas Öl
aus: n-tv online: Haushalt: Shampoo für schöne HaareGünstig tut gut; 22.4.2010;
http://www.n-tv.de/ratgeber/test/haushalt/Guenstig-tut-gut-article837372.html
<Bei der eigenen Körperpflege wollen viele nicht sparen – insbesondere Frauen mit langen Haaren fahren so einiges auf, um für mehr Glanz, mehr Volumen und gesunde Haare zu sorgen. Die Stiftung Warentest hat deshalb Shampoos für strapaziertes Haar auf die Probe gestellt.
Gut hat hier zum Beispiel L'Oréal Professionel expert série absolut repair abgeschnitten. Die Flasche mit 250 Millilitern kostet 11,80 Euro. Ein stolzer Preis. Mit exakt der gleichen Note ging auch das Lidl-Shampoo Cien Provitamin Shampoo Repair & Care aus dem Test. Vom Lidl-Shampoo erhält man allerdings für 11,80 Euro über 20 Liter. Das sollte eine ganze Zeit lang reichen.
Der Shampoo-Test zeigt, dass sich die Eigenmarken der Discounter keineswegs hinter den großen Markenprodukten verstecken müssen. Es geht günstig und gut. Eine Ausnahme ist das Balea Professional Repair Shampoo, das bei dm in den Regalen steht. Hier vergaben die Tester nur ein "ausreichend".
Mit einem Shampoo für strapaziertes Haar ist es allerdings nach Angaben der Stiftung Warentest nicht getan. Wer seinem Haar tatsächlich nachhaltiger etwas Gutes tun will, kommt um eine Haarkur nicht herum. Da sind ebenfalls keine teuren Produkte nötig. Im Zweifel tut es auch ein Eidotter, das mit einigen Tropfen Öl verquirlt und auf das Haar aufgetragen wird. Anschließend alles mit einem Frottierhandtuch einwickeln und nach 20 Minuten nicht vergessen, das Ganze wieder gründlich auszuspülen.
akl>
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Kopfhaare werden widerspenstig am Ende einer Schwangerschaft
aus: Erfahrung einer schwangeren Bekannten im Jahre 2010
Ab dem 8. Schwangerschaftsmonat werden die Haare fuselig und haben viele "Knoten", so dass sie sich kaum noch kämmen lassen. Dann muss jeweils der Partner der Schwangeren die Haare kämmen.
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8.12.2011: Lebensmittel mit viel raffiniertem Zucker provozieren mehr Insulin-Ausschüttungen, das wiederum mehr Wachstumsfaktoren, die wiederum mehr Testosteron, dies provoziert mehr Haarwachstum
aus: 20 minuten online: Starke Körperbehaarung: Das Guetzli macht den Damenbart; 8.12.2011;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Das-Guetzli-macht-den-Damenbart-28038441
Mehr als die Hälfte aller britischen Frauen ärgert sich über ihre Körperbehaarung. Dieses Ergebnis lässt sich einer Online-Umfrage des in London ansässigen Meinungsforschungs-Instituts Mintel entnehmen, an der insgesamt 2000 Frauen teilgenommen hatten. Im Rahmen der Erhebung belegte der übermässige Wildwuchs an Beinen, Bikini-Zone oder anderen Körperteilen den Platz direkt hinter gewichtsbedingter Unzufriedenheit. Schätzungsweise eine von zehn Frauen leidet unter übermässigem Gesichtshaar- beziehungsweise Körperhaar-Wachstum.
<An einer für Frauen untypischen Körperbehaarung sind nicht immer die Gene schuld. Auch eine zu fettige, süsse Ernährung kann langfristig zu haarigen Problemen führen.
Die Ursachen für die haarige Bescherung sind vielfältig. «Grund dafür kann eine bestimmte genetische Disposition sein», sagt Rina Davison, Endokrinologin am Whipps Cross University Hospital in London. Die Ärztin ist spezialisiert auf den bei Frauen oft unerwünschten Haarwuchs, den man in der Medizin auch als Hirsutismus bezeichnet.
«Südasiaten und Menschen aus mediterranen Gebieten verfügen in der Regel über stärkeren Haarwuchs als Mittel-, Nordeuropäer oder Menschen mit schwarz-afrikanischen Wurzeln», meint Davison. Doch die Genetik ist nicht immer an ungewollt stark in Erscheinung tretenden Härchen schuld, denn auch eine Mangel-, beziehungsweise Fehlernährung kann die unerwünschte Behaarung begünstigen.
Diabetes und Hirsutismus - [die Kette der Ursachen: raffinierter Zucker - mehr Insulin - mehr Wachstumsfaktoren - mehr Testosteron]
Besonders problematisch sind fettige, süsse Speisen wie Kuchen, Guetzli oder andere Leckereien mit einem grossen Anteil an raffiniertem Zucker. Werden diese Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index häufig und in grösseren Mengen genossen, können sie im Körper eine Insulin-Resistenz provozieren. Beim Insulin handelt es sich um das Hormon, das in unserem Organismus den Zuckerhaushalt reguliert. Resistenz bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das Hormon seine Wirkung auf die Regulierung des Blutzuckerspiegels verliert. Deshalb produziert der Körper immer mehr Insulin.
Eine drohende Diabetes vom Typ II ist dann nicht das einzige Problem, wie die britische Ernährungsexpertin Marilyn Glenville im Gespräch mit dailymail.co.uk verrät: «Ein erhöhter Insulin-Spiegel kann zu einer vermehrten Ausschüttung von Wachstumsfaktoren führen. Diese wiederum fördern die Produktion von Testosteron, einem männlichen Geschlechtshormon, das das Wachstum von Körperhaaren bei Frauen fördern kann.»
Besonders übergewichtige Frauen laufen deshalb Gefahr, an ungewöhnlich starkem Haarwuchs an Oberschenkeln, der Brust oder anderen Körperteilen zu leiden.
(rre)>
Kommentar
Ist doch interessant, was raffinierter Zucker so für Nebenwirkungen hat. Das müsste alles auf der Packung stehen.
Michael Palomino, 8.12.2011
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15.12.2011: Haarflaum schützt in einem gewissen Masse vor Ungeziefer, z.B. vor Bettwanzen
aus: n-tv online: keine Chance für Bettwanzen: Körperhaar wehren Parasiten ab; 15.12.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Koerperhaare-wehren-Parasiten-ab-article4997791.html
<Je dichter die Körperbehaarung, desto schwerer haben es Insekten zu stechen oder zu beißen.
Viele Frauen und auch immer mehr Männer rasieren sich akribisch ihre feine Körperbehaarung weg. Doch was als lästiges Überbleibsel unserer haarigen Vergangenheit gilt, erfüllt auch heute noch durchaus einen guten Zweck.Der feine Haarflaum, der unseren Körper überzieht, ist mehr als nur ein Überbleibsel unserer haarigen Vergangenheit. Einer Untersuchung britischer Forscher zufolge schützt er vor Bettwanzen und anderen lästigen Parasiten. Je länger die Haare sind, umso länger benötigen Bettwanzen, um eine geeignete Bissstelle zu finden. Und je länger sie brauchen, umso wahrscheinlicher werden sie noch vor einem Biss entdeckt. Das schreiben die Wissenschaftler in den "Biology Letters" der britischen Royal Society.
Im Vergleich zu unseren nächsten tierischen Verwandten, den Affen, sehen wir Menschen nahezu haarlos aus. Dennoch ist auch unser Körper von einer Schicht Haare überzogen, zunächst hauptsächlich von einem Flaum aus sehr feinen und dünnen Vellus-Haaren. Später entwickeln sich daraus dann zum Teil die kräftigeren Terminalhaare. Die Zahl der Haarfollikel auf einem Stückchen Haut unterscheidet sich nicht einmal von der eines Affen. Oft wurde die feine Behaarung des Menschen als überflüssig erachtet.
Dass das wohl nicht stimmt, zeigten Isabelle Dean und Michael Siva-Jothy von der University of Sheffield in Großbritannien nun mit Hilfe von freiwilligen Studenten: 19 Männer und 10 Frauen ließen sich im Dienst der Wissenschaft je einen Arm rasieren. Die Forscher setzten dann ausgehungerte Bettwanzen nacheinander auf den rasierten und den unrasierten Arm. Sie beobachteten, wie lange die Tiere herumliefen, bevor sie ihre Mundwerkzeuge zum Biss ausstreckten. Die Studenten, die währenddessen wegschauten, sollten jeweils Bescheid geben, wenn sie irgendetwas auf ihrem Arm spürten. Für die Auswertung bestimmten die Forscher dann noch die "Haarigkeit" der Probanden, also wie viele und wie lange Haare sie jeweils besitzen.
Wie zu erwarten waren die Männerarme haariger als die Frauenarme. Bei den Männern benötigten die Bettwanzen auf den unrasierten Armen länger, um eine Bissstelle zu finden als auf den rasierten Armen. Und die Studenten entdeckten die kleinen Blutsauger häufiger, wenn sie auf den unrasierten Armen herum liefen. Die lasse vermuten, dass die feinen Körperhaare der Parasitenabwehr dienen, schreiben die Forscher.
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