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Merkblatt: Krebs (Teil 1)

von Michael Palomino (2006; Meldungen)

zu Teil 2  

Dr. Schmiedel / Dr. Augustin: Handbuch Naturheilkunde, Buchdeckel  Dr. med. Max Oskar Bircher-Benner, Büste in Bad Homburg  Dr. M.O. Bruker, Portrait  Dr. Alfred Vogel mit Black Elck, Portraits
Schichtarbeit (z.B. Flugpersonal, hier von LH) macht krebsanfällig Schichtarbeit (z.B. in einem Spital) macht krebsanfällig Rasenmäher mit Normalbenzin ohne Katalysator verbreiten Krebs  Motorsägen mit Normalbenzin ohne Katalysator verbreiten Krebs

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Inhalt
1. Die Ursachen für Krebserkrankungen
2. Die Vorsorge / Vorbeugung gegen Krebs
3. Krebs: Die Behandlung
4. Meldungen

Vorsorge und Behandlung von Krebs ist auch durch Blutgruppenernährung und Blutgruppenmedizin von Dr. D'Adamo optimal möglich.

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1. Die Ursachen für Krebserkrankungen

Dr.Schmiedel / Dr.Augustin: Krebs und seine Ursachen

Dr. Schmiedel / Dr. Augustin: Handbuch Naturheilkunde, Buchdeckel
Dr. Schmiedel / Dr. Augustin: Handbuch Naturheilkunde, Buchdeckel

aus: Dr. med. Volker Schmiedel / Dr. med. Matthias Augustin: Handbuch Naturheilkunde. Methoden, Anwendungen, Selbstbehandlung. Haug-Verlag, Heidelberg 1997.

Krebs:

-- Krebs: wird begünstigt durch Quecksilbervergiftung [Amalgam etc.]; Quecksilber regt die Bildung von Radikalen an (S.237)

-- Fleisch grillieren: Wenn das Fett in die Glut und ins Feuer tropft, entstehen Benzpyrene, die stark krebserregend sind. Massnahme: nur auf Alufolie grillen (S.235)

-- Krebs: Blasenkrebs: möglich durch die Schadstoffe im Zigarettenrauch, deren Ausscheidung im Urin, und 1014 zellzerstörende Radikale pro Zigarettenzug (S.235)

-- Krebs: Leukämie / Blutkrebs: durch Vergiftung durch Benzol von Benzindämpfen möglich (S.233)

-- Krebs: Lungenkrebs: möglich durch die Schadstoffe im Zigarettenrauch und 1014 zellzerstörende Radikale pro Zigarettenzug (S.235)

-- Krebsarten: Weitere: möglich durch die Schadstoffe im Zigarettenrauch und 1014 zellzerstörende Radikale pro Zigarettenzug (S.235).

Krebsverdacht: besteht bei Lösungsmitteln bei chemischen Reinigungen, Metallentfettungsmitteln, Anstrichablöser, Kleber, TippEx, Farben (S.234); auch verursacht durch Holzschutzmittel Pentachlorphenol PCP, die Dioxine enthalten (S.234).


Dr.Bircher-Benner: Krebs - die Giftmischer der Lebensmittelindustrie: Telliers und Liebig

Dr. med. Max Oskar Bircher-Benner, Büste in Bad Homburg
Dr. med. Max Oskar Bircher-Benner, Büste in Bad Homburg

aus: Dr. Bircher-Benner:  Wendepunkt, Sammelband 1929

In Ländern Südeuropas wird fast immer mit pflanzlichen Ölen gekocht, was die Völker gesünder macht und wodurch die dortigen Krebsraten kaum wesentlich sind (S.165).
(aus: Abt, Frau Dr.: Die pflanzlichen Öle und ihre Bedeutung für die menschliche Ernährung; In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Wendepunkt 1929, S.165-167)

Gemäss dem Bericht im Heft Nr.17 der Schweizerischen Medizinischen Wochenschrift vom 27.April 1929 sind die vorderasiatischen Völker praktisch ohne Krebs (S.373).
(aus: Schweizerische Medizinische Wochenschrift 17/1929, 27.4.1929; In: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Wendepunkt 1929, S.373-374)

Die Forschung suchte einen Krebsbazillus, den es nicht gab. Ursache für Krebs ist die fortlaufende Stoffwechselvergiftung. Die medizinische Vorstellung im Völkerbund, gegen den Krebs mit "Bestrahlungsprogrammen" vorzugehen, ist Schwachsinn, weil die Bestrahlung auch noch gesunde Zellen schädigt (S.94).
(Bircher-Benner, Dr.med.M.: Die Welt und die Krebskrankheit; In: Wendepunkt 1929, S.94-95)

Hauptheilmittel gegen Krebs ist die Rohkost, um die Stoffwechselfunktionen im Körper wieder zu optimieren (S.235).
(aus: Bircher-Benner, Dr.med.M.: Fragen und Antworten; In: Wendepunkt 1929, S. 234-244)

Fastenkuren können bei der Entgiftung helfen (S.366). 
(aus: Bircher-Benner, Dr.med.M.: DAS BUCH ALS FREUND DES MENSCHEN; In: Wendepunkt 1929, S.364-368)

Gemäss Beobachtungen von Krankheiten in Kriegsgefangenenlagern (S.96-97) und der allgemeinen Entwicklung in den "Industrieländern" sind Konserven und Gefrierfleisch absolute Krebsförderer (S.97-98), v.a. in Mittel- und Nordeuropa und in Nord-"Amerika". Die gesetzestreuen Juden sind etwas durch die jüdischen Speiseregeln vor der Industrie geschützt (S.99-100) [und Moslems auch].

Die Lebensmittelingenieure Telliers und Liebig sind Volksvergifter, weil sie "Erfinder" von "Kältewissenschaft" und "chemischer Küche" sind (S.98,100).  
(aus: Bircher-Benner, Dr.med.M.: DIE KREBSKRANKHEIT; In: Wendepunkt 1929, S.95-100)

Dr. Bruker: Krebs und seine Ursachen

Dr. M.O. Bruker, Portrait 
Dr. M.O. Bruker, Portrait
Buch von Dr. M.O. Bruker: Unsere Nahrung - unser Schicksal, Buckdeckel
Buch von Dr. M.O. Bruker: Unsere Nahrung - unser Schicksal, Buckdeckel

aus: Dr. med. M.O. Bruker: Unsere Nahrung - unser Schicksal. emu-Verlags-GmbH, 56112 Lahnstein, Deutschland, 1986

Die Zelle ist bei Krebs in der Funktion verändert und wächst destruktiv. Solche Zellen werden als "Krebszellen" bezeichnet. Das destruktive Wachstum entsteht durch

-- Störung der inneren Zellatmung

-- Störung der Grenzflächenverhältnisse, eventuell durch Emulgatoren und Antispritzmittel in der Margarine (S.270).

Die Latenzzeit von Krebs kann Jahrzehnte betragen (S.320-321).

Die toxische Gesamtsituation in den "Industrieländern" ist dramatisch (S.426), z.B. Radioaktivität als Ursache für Leukämie. In Deutschland ist die "Zivilisation" mit über 60.000 krebserregende / kanzerogene Stoffen konfrontiert (S.427). In den 1920-er Jahren gab es in Deutschland wenig Krebspatienten, und Kinderleukämie war eine Rarität. In den 1980-er Jahren gibt es viele Krebspatienten und oft auch Kinderleukämie (S.442).


Krebstotenraten in Deutschland
Tabelle von Prof. Bauer (Bruker, S.34,443)

1900

1920

1950

1960

1984

1/30 der Toten

1/15

1/6

1/5

1/4



Steigende Anzahl Krebstote in Deutschland
Tabelle von Dr. Bauer (Bruker, S.34)

 

1990

1995

1996

Krebstote in Deutschland

205.148

212.913

219.064



Steigende Anzahl Krebstote in Deutschland
gemäss Der Spiegel 6/1998 (S.34):

 

1952

1995

Frauen

46.703

85.442

Männer

42.782

88.340


Das Massenexperiment der Mangelernährung der "Ersten Welt"
2/3 aller Krankheiten in der "zivilisierten Welt" gehen auf die industriell-tote Fehlernährung zurück (S.427). Die "Erste Welt" führt somit ein unfreiwilliges Massenexperiment mit Mangelernährung durch (S.183-184), ohne dass die Bevölkerung davor gewarnt würde (S.184), u.a. mit Folgen mancher Krebsarten, v.a. Darmkrebs (S.428) und Dickdarmkrebs (S.124).

Krebs: Behandlung: Vollwertkost
Vorbeugende Massnahmen sind die besten (S.54).

Die Vollwertkost heilt gemäss Bruker Zivilisationskrankheiten bis und mit Krebs, sowie einen Teil der Magen-Darm-Erkrankungen (S.339-340). Die Vollwertkost bringt auch fortgeschrittene Krankheiten zum Stillstand und z.T. da noch Verbesserungen. Die Schul-"Medizin" kann kaum Heilerfolge vorweisen (S.340).

Fleischkonsum begünstigt Darmkrebs: "Amerikanische" Langzeitstudie
Unter 90.000 getesteten "amerikanischen"  Krankenschwestern erkrankten diejenigen mit täglichem Fleischkonsum 2,5 mal so oft an Darmkrebs gegenüber denjenigen mit zurückhaltendem Fleischkonsum und viel Gemüse und Obstkonsum (S.442).

Krebs durch Gentechnologie
Gentechnologie ist so unberechenbar wie die Atomtechnologie (S.424). Der Mensch stellt Stoffe her, die die Erde zuvor nie gekannt hat (S.448). Die Industrie verschweigt Todesfälle, z.B. im Institut Pasteur bei Mitarbeitern, die mit Onkogenen und Gentechniken arbeiteten: Lymphdrüsenkrebs, Leukämie, Hirntumore (S.454).

Die alternative Medizin prophezeit durch die Gentechnik Langzeitschäden wegen veränderter Stoffwechsellage, z.B. durch Wachstumshormon-Gene wie schon bei Fischen und bei Hormonrückständen (S.454).

Ernährungsstudie aus Heidelberg: Vegetarier haben weniger Krebs
1991 kommt das Deutsche Krebsforschungszentrum nach einer Langzeitstudie an 1904 Teilnehmern zum Schluss (S.443):

-- Vegetarier sterben zu 50% weniger an Herzinfarkt oder Schlaganfall
-- Vegetarier haben zu 50% weniger bösartige Tumore
-- Vegetarier haben eine höhere Lebenserwartung (S.444).

Margarine verursacht durch den Emulgator EM 18 die "Bläschenkrankheit" an der Haut (S.269). Emulgatoren und Antispritzmittel haben eine oberflächenaktive Wirkung zwischen Fett und Wasser. An den Grenzflächen der Körperzellen wirken sie eventuell krebserregend (S.270).

Atomstrahlung wandelt Zellen krankhaft um
Die Atomstrahlung produziert physikalische Schäden in den Körpern von Lebewesen. Die Röntgenstrahlen verändern die Zellen dauerhaft (S.319). wobei auch schon kleine und kleinste chronisch wirkende Strahlendosen mutationswirksam sind, was "wissenschaftlich" anerkannt ist (S.321):

-- Blockierung der Fermentsysteme
-- Ionisierung des Zellwassers
-- Zerstörung der Ribonukleinsäuren

-- Bruch der Chromosomen
-- Auslösen von Leukämien und anderen Krebsarten, z.T. Auftreten neuer Krebsarten

-- Spätschäden, Verkürzung der Lebensdauer, Herabsetzen der Widerstandskraft gegen Infektionen (S.320).


Krebs gemäss Blutgruppe: Blutgruppe A am stärksten betroffen
Blutgruppe A hat am meisten Krebserkrankungen, weil die Krebszellen meistens den Zellen von Blutgruppe A gleichen, so dass das Immunsystem von Blutgruppe A die Krebszellen nicht erkennt. Siehe: Krebs gemäss Blutgruppe (Dr.D'Adamo)

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Dr. Vogel über Krebs und die Ursachen

Dr. Alfred Vogel mit Black Elck
Dr. Alfred Vogel mit Black Elck
Dr. Alfred Vogel, Buch: Der kleine Doktor, Buchdeckel
Dr. Alfred Vogel, Buch: Der kleine Doktor, Buchdeckel

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991


Die Ursachen für Krebs

Dr. Vogel schrieb das Buch "Krebs, Schicksal oder Zivilisationskrankheit" (S.379). Demgemäss sind die Ursachen von Krebs:
-- eine Leberschwäche, kombiniert mit Vitamin-C-Mangel  (S.379,489) und mit mangelndem Zellstoffwechsel (S.379).

Krebszellen sind sauerstoffarme Zellen (S.719). Krebs ist eine chronische Erkrankung des gesamten Organismus (S.383). Mögliche Wirkungsweisen zur Zellschädigung bis zum Krebs:

-- Krebs entsteht bei geschwächtem Lymphsystem und ungenügender Leberfunktion (S.160)

-- Krebs entsteht, wenn Körperzellen über lange Zeit ungenügende Mengen oder ungenügende Qualität an Nährstoffen / Zellstoffen erhalten,  (S.163,355), v.a. durch:

-- die Zivilisationskost: Sie schädigt auf die Dauer die Zellen stark. V.a. gefährlich sind: Eiweissüberfütterung, tierische Fette und wenig ungesättigte Fettsäuren, fehlende Mineralstoffe, Avitaminosen, Mangel an Vitalstoffen, chronische Verstopfung, ständige Gärung im Darm als Folge einer Dysbakterie, Sauerstoffmangel durch Büroarbeit (S.356), giftige Gase und Radioaktivität, chemische Zusätze in der Nahrung (S.357) wie z.B. Farbstoffe bei einer Cassata oder bei gefärbtem und aromatisiertem Eis (S.373)

z.B.
oo  verursacht durch raffinierte Nahrungsmittel ohne Nährstoffe (S.368)
oo  durch jahrelangen Konsum gesättigter Fettsäuren in tierischen Fetten
oo  oder heiss raffinierten Fetten und Ölen, sauerstoffarmen Verbindungen, die zudem noch einen hohen Schmelzpunkt haben und dem Körper viel Energie abverlangen (S.653).

-- chemische Medikamente können Krebs verursachen [danke Schul-"Medizin"!], v.a. Teerderivate, Tablettensucht, v.a. die Elemente Blei, Arsen und Kupfer (S.357)

-- Verkrampfung und Verhärtungen im Körper, z.B. besonders gefährdete Punkte sind Narben und Warzen, Sorgen und Ärger (S.357), die die Leber beeinträchtigen und den Körper für Krebs anfällig machen (S.358)

-- Krebs entsteht auch durch dauernden Kummer und Sorgen, die die Lebertätigkeit und die endokrinen Drüsen sehr einschränken können, wodurch die Zellen unterversorgt bleiben (S.368)

-- langer seelischer Druck vergiftet den ganzen Körper, kann die Zellen stark schädigen, wird oft nicht ernst genommen (S.358).


Weitere Ursachen für Krebs:

-- Verhütungs-Pillen können ebenso krebsfördernd wirken (S.69)

-- Radioaktivität (S.368), Radioaktivität in Lebensmitteln, in der Milch und im Wasser (S.372)

-- krebserregende chemische Substanzen im Trinkwasser, Bleibenzin und Rohölverbrauchabgase (S.371)

-- Spritzmittel mit DDT (S.371)

-- alle Übertreibungen bei Tätigkeit und Genuss (S.368)

-- Tabakkonsum: Reizstoffe im Teer: "Phenole", wobei die Veranlagung entscheidend ist (S.369), Folgen: Lippenkrebs, Zungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Bronchialkrebs, Lungenkrebs (S.369), v.a. bei Rauchern und Teerarbeitern [auf Baustellen] (S.370)

[auch Autofahrer, die auf Teer fahren?]

-- geräuchertes Fleisch (S.372)


Wenn Krebs in der Familie "Tradition" hat und quasi einen erblichen Faktor darstellt, so kann eine sorgfältige Lebensweise Krebs vermeiden (S.356)

[oder psychische Probleme in der Familie auflösen].

Bei der dauernden Unterversorgung oder bei der dauernden Überforderung muss die Zelle Notlösungen suchen und produziert Riesenzellen / Krebszellen durch Zellversagen (S.163,355). Die Zelle stellt ihre normalen Funktionen ein, wird asozial und spielt "verrückt" (S.786).

Die Zellen werden zu egoistischen Krebszellen, die alles vernichten, was sich ihnen in den Weg stellt. Die Zelle ist "entartet" (S.355).

Die Schulmedizin behauptete lange, Krebs sei eine Viruskrankheit, eine Allgemeinerkrankung, und behauptete sogar die Übertragbarkeit (S.359), weil Ehepartner von an Krebs Verstorbenen später oft auch Krebs bekommen. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn die Ehepartner die gleichen ungesunden Lebensgewohnheiten haben (S.362).

Krebs ist gemäss Dr.Vogel ein "Zusammenspielen von vielen Ursachen". Die eigentliche genaue Ursache bliebt unbekannt. Vorsorgeuntersuchungen wiegen die Menschen in falscher Sicherheit [und bringen nur den Ärzten Geld ins Portemonnaie] (S.359).

Bei Auftreten des Krebs ist die Schul-"Medizin" machtlos, und sogar die Naturmedizin hat auch keine Mittel. Alle Forschung ist vergeblich (S.360)

[und die Forschungslabors füllen sich mit falschen Versprechungen und mit Steuergeldern ihre Taschen].

Naturmittel können Schmerzen beseitigen, das Wachstum einer Geschwulst stoppen, die Blutwerte verbessern, aber eine restlose Heilung können die Medikamente nicht bewirken (S.361).

Zudem besteht der starke Verdacht, dass die Spaltprodukte der Krebszellen zu neuen Krebszellen im ganzen Körper führen, = Metastasen (S.362).

Wenn alle Faktoren erfüllt sind, kann zu 100% eine Schädigung auftreten und Krebs die Folge sein. Die Schul-"Medizin" operiert Krebsgeschwüre weg. Strahlenbehandlungen schädigen mehr, als sie nützen, weil damit auch gesunde Zellen geschädigt werden. Hormonbehandlungen schädigen ebenfalls die noch gesunden Zellen (S.358). "Krebsspezialisten" haben bei schweren Fällen Erfolg, bei leicht aussehenden Fällen kommt es oft zum tödlichen Verlauf. Die Heilung geschieht eher zufällig (S.363).

Krebsfälle unter Vegetariern
(S.364): Negative Einflüsse sind: zu viel tierische Eiweisse, Spritzmittel, Farben, Aromen und chemische Zusätze, zu wenig frische Luft und Bewegung, zu wenig Ruhe und stetige Spannung ohne seelisches Gleichgewicht. Dies führt zur Zellreizung (S.365).

Krebs: Anfälligkeit
Eine Ursache ist ein Vitamin-E-Mangel mit Quellung der Zwischenzellsubstanz (S.608), folglich: schlechter Aufbau der Körperzellen (S.562), schlechte Zellatmung, schlechter Stoffwechsel (S.563), schlechtere Drüsenfunktionen und Organfunktionen (S.606), dadurch Anfälligkeit gegen Krebs (S.562).

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Meldungen über Krebsursachen


12.6.2005: <Schmerzmittel erhöhen Brustkrebsrisiko>

Man / frau hüte sich vor Dauereinnahmen von Ibuprofen oder Aspirin


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aus: ARD-Text, 12.6.2005, Tafel 529

<Die langfristige tägliche Einnahme so genannter nichtsteroidaler Entzündungshemmer (NSAID) erhöht das Brustkrebsrisiko.

Die Gefahr für die Entstehung vor allem so genannter nicht lokalisierter Mammakarzinome steigt laut einer amerikanischer Studie durch den täglichen Konsum von Ibuprofen.

Ibuprophen provoziert bei längerer Einnahme Krebs (nicht lokalisierte Mammakarzinome) Ibuprophen provoziert bei längerer Einnahme Krebs (nicht lokalisierte Mammakarzinome)

Die dauerhafte tägliche Einnahme von Aspirin dagegen vergrössert die Wahrscheinlichkeit für so genannten rezeptor-negativen Brustkrebs.

Aspirin provoziert bei längerer Einnahme rezeptor-negativen Brustkrebs Aspirin provoziert bei längerer Einnahme rezeptor-negativen Brustkrebs

Ein nur gelegentlicher Gebrauch solcher Medikamente ist demnach nicht mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko verbunden.>

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20 minuten Logo

3.12.2008: Schichtarbeit macht krebsanfällig

Brustkrebs: 70 % höheres Risiko - Prostatakrebs: 40 Prozent höheres Risiko - Faktor Licht und Melatonin

Schichtarbeit (z.B. Flugpersonal, hier von LH) macht krebsanfällig
Schichtarbeit (z.B. Flugpersonal, hier von LH) macht krebsanfällig
Schichtarbeit (z.B. in einem Spital) macht krebsanfällig
Schichtarbeit (z.B. in einem Spital) macht krebsanfällig

aus: 20 minuten online: Studie: Fliegen macht Krebs, 3.12.2008; http://www.20min.ch/news/wissen/story/12550789

<Flugpersonal und Krankenschwestern, die Schichtarbeit leisten, haben ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Je nach Krebsart steigt das Risiko um bis zu 70 Prozent.

Die Forscher der Universität Köln werteten in einer Übersichtsstudie insgesamt 30 Studien aus aller Welt zum Thema aus. Flugpersonal hat demnach ein um 70 Prozent höheres Brustkrebsrisiko, für Prostatakrebs steigt das Risiko um 40 Prozent. Für Schichtarbeiterinnen - der Schwerpunkt der Untersuchung lag hier bei Krankenschwestern - ergaben sich ähnliche Zahlen.

Gemäss den Forschern spielen nach bisherigen Erkenntnissen für die höheren Risiken besonders die Lichtverhältnisse eine grosse Rolle: Das Licht sei der wichtigste «Zeitgeber» für den Körper und beeinflusse auch die Produktion des Dunkelheitshormons Melatonin.

Dieses könne bei veränderten Konzentrationen im Körper offenbar das Risiko für eine Krebserkrankung erhöhen. Bei dem noch jungen Forschungsfeld, der so genannten Chronobiologie, muss laut den Forschern auch das Essen untersucht werden. Die Nahrungsaufnahme sei bei Schichtarbeitern und Flugpersonal deutlich verändert.

Die Wissenschaftler weisen darauf hin, dass künftige Studien zu dem Thema besser miteinander vergleichbar sein müssten, um zu einer verlässlichen Aussage zu kommen. Dazu seien international einheitliche Standards nötig und auch Untersuchungen von Schichtarbeitern aus anderen Berufsgruppen.

Quelle: SDA/ATS>

[Eine gesunde Ernährung gemäss Blutgruppe ist also für Schichtarbeitende extrem wichtig].

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Spiegel online, Logo

9.2.2009: <Marihuana-Konsum: Joints erhöhen Hodenkrebs-Risiko [- und verlangsamt das Wachstum von Hirntumoren]

Cannabis-Konsumenten haben ein erhöhtes Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken. Dies ergab eine Studie mit 370 Tumor-Patienten. Welche Rolle Cannabis bei der Tumorentstehung spielen könnte, ist allerdings unklar.

Joint-Raucher: Hodenkrebsfälle seit 1950 gestiegen.
Joint-Raucher: Hodenkrebsfälle seit 1950 gestiegen.

aus: spiegel online; 9.2.2009; http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,606391,00.html

Die Diagnose Hodenkrebs trifft vor allem jüngere Männer. Die meisten Patienten sind zwischen 20 und 40 Jahren alt. In dieser Altersgruppe ist die Tumorart sogar die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Etwa 7 von 100.000 Männern sind nach Angaben der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Hodentumor pro Jahr betroffen. Wie Hodenkrebs entsteht, darüber wissen Mediziner allerdings nur wenig.

Eine statistische Analyse vom Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle (USA) hat nun ergeben, dass Cannabis-Konsum das Erkrankungsrisiko erhöht. Stephen M. Schwartz und seine Kollegen hatten 369 Hodenkrebspatienten befragt. Die Auswertung ergab, dass Marihuana-Raucher ein um 70 Prozent erhöhtes Tumorrisiko haben. Wer schon seit Jahren oder regelmäßig rauche, etwa wöchentlich, besitze im Vergleich zu Nichtkonsumenten der Droge sogar ein doppelt so hohes Risiko , schreiben die Forscher im Fachblatt "Cancer".

"Unsere Studie ist nicht die erste, die nahelegt, dass bestimmte Aspekte der Lebensführung oder der Umwelt von Männern ein Risikofaktor für Hodenkrebs sind", sagte Schwartz. Die Studie sei jedoch die erste, die sich auf Marihuana konzentriere. Bislang bekannte Risikofaktoren sind Hodentumore in der Familie, Hodenhochstand und abnormale Entwicklung der Hoden.

Seit den fünfziger Jahren sind die Hodenkrebsfälle in den USA, Europa, Australien und Neuseeland jährlich um drei bis sechs Prozent gestiegen. Im selben Zeitraum habe in ähnlicher Größenordnung auch der Marihuana-Konsum zugenommen, schreiben die Mediziner. Deshalb sei man auf die Idee gekommen, nach einem möglichen Zusammenhang zu suchen.

Cannabis-Konsum beeinflusst das Hormonsystem und verschlechtert die Samenqualität. Im Extremfall droht Joint-Konsumenten sogar Impotenz. Weil Unfruchtbarkeit und schlechte Samenqualität zugleich Risikofaktoren für Hodenkrebs sind, befragten die Wissenschaftler Tumorpatienten gezielt nach ihrem Marihuana-Konsum.

Eine schlüssige Erklärung für den entdeckten Zusammenhang haben die Krebsforscher bislang nicht. Es könne aber sein, dass der Marihuana-Konsum einen natürlichen Tumorschutz im Körper schwäche, schreiben Schwartz und seine Kollegen. In den Hoden würden Cannabinoid-ähnliche Substanzen auf natürliche Weise produziert, denen man eine Schutzwirkung vor Krebs zuschreibt. Regelmäßiger Joint-Genuss könnte diesen Mechanismus stören, spekulieren die Forscher und weisen zugleich daraufhin, dass die Hypothese durch weitere Untersuchungen erhärtet werden muss.

Marihuana-Rauchen kann dem menschlichen Organismus großen Schaden zufügen. Langjähriger Cannabis-Konsum beeinträchtigt nicht nur das Gehirn, sondern kann auch zu schweren Lungenschäden führen. Gleichzeitig verlangsamt Cannabis aber auch das Wachstum von Blutgefäßen, die Hirntumore mit Nährstoffen versorgen. Auch bei der Behandlung von MS-Patienten kommt Hanf zum Einsatz.

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[Eine gesunde Ernährung gemäss Blutgruppe ist also für Raucher extrem wichtig].

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13.4.2009: Gartenmaschinen ohne Katalysator mit Normalbenzin verbreiten Krebs: Rasenmäher, Motorsägen etc. - teures Gerätebenzin

Rasenmäher mit Normalbenzin ohne Katalysator verbreiten Krebs
Rasenmäher mit Normalbenzin ohne Katalysator verbreiten Krebs
Motorsägen mit Normalbenzin ohne Katalysator verbreiten Krebs
Motorsägen mit Normalbenzin ohne Katalysator verbreiten Krebs

aus: 20 minuten online: Ungeahnte Gefahr: Der Krebs lauert im Rasenmäher; 13.4.2009;
http://www.20min.ch/gesundheit/news/story/Der-Krebs-lauert-im-Rasenmaeher-20127890g

<Weil Gartenmaschinen [Rasenmäher, Motorsägen etc.] keinen Katalysator haben, atmen Benutzer hohe Konzentrationen schädlicher Gase ein. Besonders Benzol kann die Atemwege und das Nervensystem schädigen. Ist jemand demStoff regelmässig ausgesetzt, droht Blutkrebs.

Generell ist die Benzol-Belastung in der Schweizer Luft tief. Im Gegensatz dazu ist aber die im Abgas kleinerer Maschinen und an Tankstellen gemessene Konzentration hoch.
Ein mit Normalbenzin betriebener Rasenmäher bringt es auf einen Benzolausstoss wie 26 Personenwagen, eine Motorsäge stösst soviel Bezol aus wie 100 Autos. Werden die Geräte mit Gerätebenzin betrieben, sinkt der Schadstoffausstoss um 95 Prozent. Auch punkto Feinpartikel ist Gerätebenzin viel sauberer.

Kampfansage

Bund, Kantone, die Lungenliga und die Schweizerische Metall- Union sagten dem Normalbenzin in den Motoren der Gartengeräte 2006 den Kampf an. Sie rieten Hobbygärtnern zum Umstieg auf das viel sauberere Gerätebenzin (Alkylatbenzin).

Darauf stieg der Gerätebenzinverbrauch von 3 Millionen auf rund 4,5 Millionen Liter an. Würden alle Gärtner und Bauern auf Gerätebenzin umsteigen, würde der Verbrauch auf 12 Millionen Liter steigen, schätzt Andreas Furgler von der Metall- Union.

Hoher Preis als Hindernis

Verschiedene Hindernisse stehen dem allerdings entgegen. Ein Liter Gerätebenzin kostet mit vier Franken bedeutend mehr als Normalbenzin. Da ein Hobby-Gärtner im Jahr nur einige wenige Liter verbraucht, schätzt Kampagnenleiterin Iris Wirz die Mehrkosten indessen auf vernachlässigbare 20 Franken.

In Betrieben kann der Umstieg auf den gesünderen Treibstoff mit einigen hundert Franken Mehrkosten zu Buche schlagen. Dafür sinken aber die Unterhaltskosten für die Maschinen.

Ein weiteres Hindernis ist die Tatsache, dass Alkylatbenzin nicht an Tankstellen und Gartenfachgeschäften erhältlich ist. Zu kaufen ist es nur bei spezialisierten Fachhändlern.

Normalbenzin-Verbot wenig wahrscheinlich

Der Bundesrat muss bald zu einem 2005 im Ständerat eingereichten Postulat Stellung nehmen. Dieses verlangt von ihm, ein Obligatorium für Gerätebenzin in kleinen Maschinen zu prüfen. Das scheint wenig wahrscheinlich. Ein Verbot von Normalbenzin in Kleinmotoren wäre kaum zu kontrollieren.

Statt Verbot und Kontrollen fordert Furgler Phantasie. So könnte der Bund weniger Steuern auf Gerätebenzin erheben und den Absatz ankurbeln. Im Tessin etwa zahlen die Gemeinden 50 Prozent ans Gerätebenzin.

Quelle: SDA/ATS>

[Eine gesunde Ernährung gemäss Blutgruppe ist also für Gartenarbeiter, die mit Geräten mit Benzinmotor mit Normalbenzin arbeiten, extrem wichtig].

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20 minuten Logo

Belgien 1.10.2009: <Schwarze BHs können Krebs auslösen: Ungesunde Unterwäsche> [wegen hoher Farbstoffkonzentration]

aus: 20 minuten online; 1.10.2009; http://www.20min.ch/life/lifestyle/story/Ungesunde-Unterwaesche-30239366

<Sex ja, gesund nein. Wegen der hohen Farbstoffkonzentration können schwarze BHs und Unterhosen Krebs verursachen. Besonders bei hoher Tragfrequenz.

Der schwarze BH kann die Gesundheit gefährden.

Bei einer hohen Tragefrequenz können manche BHs krebserregend sein. Das besagt eine Studie des Konsumentenmagazins «Öko-Test» der belgischen Zeitung «Gazet».

Für die Studie wurden 25 schwarze Büstenhalter verschiedener Marken auf die Konzentration der Farbstoffe getestet. Die Verwendung von Farbstoffen in Textilien ist in Europa an strenge Regeln gebunden, da sie ab einem gewissen Mass krebserregend sein können. Acht der getesteten BHs wiesen eine zu hohe Konzentration auf.>

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Basler Zeitung online, Logo

19.2.2010: Krebs bald häufigste Todesursache in der Schweiz - [und von Blutgruppenmedizin berichtet niemand]

Im vorliegenden Artikel wird die steigende Krebsrate mit dem steigenden Alter der Bevölkerung begründet. Von alternativen Heilungen von Krebs wird nicht viel berichtet, und die Blutgruppenmedizin wird verschwiegen. Nun, die Journalisten sind von der Chemie-Industrie "gekauft" und lassen die Bevölkerung im Krebs...

aus: Basler Zeitung online; 18.2.2010;
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Krebs-bald-haeufigste-Todesursache-in-der-Schweiz/story/14354379

<Krebs wird 2010 die weltweit häufigste Todesursache sein. In der Schweiz erkrankt jeder dritte Mensch an einem Tumor. Der Präsident der Krebsliga Schweiz fordert Massnahmen wie sie England eingeführt hat.
«Seit den 1980er-Jahren hat sich bei uns am Spital die Zahl dieser Erkrankungen vervierfacht»: Krebsspezialist.

«Seit den 1980er-Jahren hat sich bei uns am Spital die Zahl dieser Erkrankungen vervierfacht»: Krebsspezialist.
Bild: Keystone

2010 übersteigt die Zahl der Krebs-Toten laut einer Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals jene mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. «In den nächsten 20 Jahren wird sich die Zahl der Todesfälle mehr als verdoppeln», erklärt Professor Thomas Cerny, Präsident der Krebsliga Schweiz. Auch in der Schweiz werde Krebs zur häufigsten Todesursache, doch erst in drei bis fünf Jahren, so Cerny. Pro Jahr sterben in unserem Land rund 15'000 Menschen an Krebs. Dem stehen rund 35'000 Neuerkrankungen gegenüber.

Die Zunahme der Krebsfälle geht auch auf ein altes Laster zurück - das Rauchen. Vor allem bei Männern ist der Lungenkrebs neben Prostata-Tumoren für die meisten Todesfälle verantwortlich.Aber auch bei Frauen stellt der Onkologe eine Zunahme der Lungenkrebsfälle fest. «Seit den 1980er-Jahren hat sich bei uns am Spital die Zahl dieser Erkrankungen vervierfacht», sagt der Chefarzt Onkologie/Hämatologie am Kantonsspital St. Gallen. Es sei nicht einfach, das Sterben einer jungen Frau mit kleinen Kindern mitanzusehen.

Vorbild England – «Laisser-faire» in Frankreich

Die Ausbildungszeit in Manchester war für Thomas Cerny prägend. Nach dem zweiten Weltkrieg sei in England sehr viel geraucht worden, sagt er. Am Onkologiezentrum in Manchester wurden pro Jahr 1500 Lungenkrebs-Fälle behandelt. In England wird seit den 1950er-Jahren mit hohen Tabakpreisen und Rauchverboten eine strikte Antirauch-Politik verfolgt, die Raucherquote sinkt seither stetig. Auch bei der Sterblichkeit sind Erfolge erzielt worden. 1950 starben in England von 100'000 Männern 18 an Lungenkrebs, im Jahr 2000 waren es noch vier.

In Frankreich mit seiner «Laisser-faire»-Mentalität zeige die Kurve dagegen stark nach oben: 1950 starben vier von 100'000 Männern an Lungenkrebs, 2000 waren es bereits 17. In der Schweiz kämpft die Krebsliga zusammen mit der Lungenliga aktuell auch für den Schutz vor Passivrauchen. Viel wichtiger sei aber, junge Menschen vor dem Einstieg ins Rauchen zu schützen, sagt Cerny.

Eine Alterserkrankung

Die Zunahme der Krebserkrankungen gehe auch auf die Alterung der Gesellschaft zurück. «Krebs ist vor allem eine Alterserkrankung», sagt Cerny. Zwei Drittel der Krebserkrankungen treten nach dem 60. Lebensjahr auf. Dank neuer Möglichkeiten der Früherkennung und modernen Medikamenten sei Krebs immer besser behandelbar. Mit gezielter Prävention will die Krebsliga die Tumorerkrankungen noch stärker vermeiden.

Bei Frauen ist Brustkrebs die häufigste und gefürchtetste Krebsart. Die Krebsliga trug massgeblich dazu bei, dass die Mammografie zur Früherkennung von Brustkrebs im Kanton St. Gallen eingeführt wird. «Wir rollen die Deutschschweiz von Osten her auf», sagt Thomas Cerny.

Kampf um Spendengelder

Das Präsidium der Krebsliga Schweiz gibt er im April ab. Seit Ende 2009 steht der passionierte Musikfan auch dem Stiftungsrat der Krebsforschung Schweiz vor. Jährlich unterstützen die beiden Organisationen die Forschung mit rund 10 Millionen Franken. Krebsforschung und Krebsliga kämpfen bei der Beschaffung von Spendengeldern gegen eine starke ausländische Konkurrenz. Dabei gebe es auch immer wieder unseriöse Gruppen, sagt der 57-Jährige. «Tue Gutes und rede darüber», sagt Cerny und wirbt auch mit seinem Gesicht für die Anliegen der Krebsorganisationen. «Wir müssen neue Wege in der Mittelbeschaffung gehen, dazu gehört auch die Medialisierung der Medizin.»

Die Krebsforschung zähle zu den innovativsten Gebieten der medizinischen Forschung. In den letzten 12 Jahren sind über 30 neue Krebs-Medikamente auf den Markt gekommen. Dank den Fortschritten der Medizin und modernen Behandlungsmethoden kann heute gut die Hälfte der Erkrankten geheilt werden. Von den Nichtgeheilten leben mehr als die Hälfte noch fünf Jahre und mehr.

Bei allen Themen der Krebsbekämpfung strebt Cerny eine nationale Strategie an. Eine Neuauflage des nationalen Krebsbekämpfungs- Programms steht kurz bevor. Das neue Präventionsgesetz für eine verbesserte Steuerung der Massnahmen bei Vorsorge und Früherkennung wird nächstens von den eidgenössischen Räten behandelt. «Lungenkrebs ist ein vom Menschen gemachter Krebs», sagt Cerny. 90 Prozent der Fälle wären zu vermeiden. Wirksame Politik könne mehr Leben retten als die beste Onkologie, das beweise das Beispiel von England. (sam/sda)>

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19.3.2010: Radongas provoziert Krebs in Gebäuden

aus: n-tv online: Gesundheit: Unsichtbar aus dem Untergrund: Schädliches Radon in Gebäuden; 19.3.2010; http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Schaedliches-Radon-in-Gebaeuden-article784713.html

<Es ist schlimmer als Asbest und kostet fast 1900 Menschen im Jahr in Deutschland das Leben. Die Rede ist von Radon, einem radioaktivem Gas, das rund fünf Prozent aller Lungenkrebserkrankungen auslöst.
 
Die weißen Markierungen auf dem Boden zeigen den Bereich der größten Radon-Belastung in diesem Wohngebiet in Hannover an.

Fast 1900 Menschen sterben pro Jahr in Deutschland, weil sie in Gebäuden das radioaktive Gas Radon einatmen. Zu diesem Ergebnis kommen Erlanger Umweltmediziner nach einer Auswertung weltweiter Studien zu Fragen der Radon-Belastung. Etwa fünf Prozent aller Lungenkrebs-Todesfälle in Deutschland gehen auf das Konto einer erhöhten Radon-Belastung, schreiben die Forscher in einem Beitrag des "Deutschen Ärzteblatts".

"Radon ist damit nach dem Zigarettenrauchen die zweitwichtigste Ursache für Lungenkrebserkrankungen", betonten die Wissenschaftler. Selbst Asbest und sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe stellten ein geringeres Lungenkrebsrisiko dar. Die Radon-Belastung sollte daher in Innenräumen 100 Becquerel pro Kubikmeter Raumluft nicht übersteigen, fordern Klaus Schmid und Hans Drexler vom Institut für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Uni Erlangen in ihrem Beitrag. Unterstützt wurden ihre Untersuchungen von Thorsten Kuwert von der Klinischen Nuklearmedizin der Uni.

Auch im Bergbau ist Radon ein Problem für die Arbeiter.

Radon-Gase gelangten in der Regel aus dem Untergrund in Gebäude und konzentrierten sich dort. Während etwa in der Außenluft Radonwerte zwischen 1 und 15 Becquerel pro Kubikmeter gemessen worden seien, liege die Konzentration in Innenräumen bei durchschnittlich 49 Becquerel. In 36 Prozent aller überprüften Gebäuden in Deutschland habe die Konzentration der Raumluft höher als 100 Becquerel gelegen, in 18 Prozent der Fälle höher als 200 Becquerel, berichten die Erlanger Umweltmediziner.

Wie stark die Belastung sei, hänge sowohl von der geologischen Beschaffenheit des Untergrunds als auch von der Bauweise und dem Luftaustausch im Gebäude ab. Wegen der unterschiedlichen geologischen Bedingungen sei auch die regionale Belastung verschieden hoch. Besonders groß sei die Radon-Belastung im Erzgebirge, in Teilen des bayerischen Alpen- und Voralpenraums, der Region nördlich von München und im südlichen Schwarzwald. Auf vergleichsweise geringe Radon- Konzentrationen seien Wissenschaftler im Rhein-Main-Gebiet, weiten Teilen Württembergs, in Brandenburg und in der norddeutschen Tiefebene gestoßen.

Besserer Schutz gefordert
Nach Feststellungen der Mediziner wird die Bronchialschleimhaut beim Einatmen von radonbelasteter Luft einer starken Alpha-Strahlung ausgesetzt. Dies könne zu DNA-Schäden führen, wodurch wiederum Tumore verursacht werden könnten.

Als Konsequenz fordert das Forscher-Trio "radonsichere" Neubauten; die Radon-Belastung sollte dort unter 100 Becquerel liegen. Bei Sanierungen müssten Gebäudefundamente und Kellerwände besser abgedichtet werden, um ein Eindringen des radioaktiven Gases zu verhindern. In manchen Fällen könne auch das Absaugen des Gases unterhalb der Bodenplatte notwendig sein, empfehlen die Wissenschaftler. "Obwohl die Vermeidung und die Verhinderung der Radon-Belastung in Innenräumen Teil eines Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit ist, konnte ein Radonschutzgesetz in Deutschland bisher nicht verabschiedet werden", bedauern die Umweltmediziner. In Deutschland gingen frühere aber überholte Schätzungen von jährlich rund 3000 Lungenkrebs-Todesfällen durch Radon aus.

dpa>

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20 minuten online, Logo

9.9.2010: Faktoren, die Krebs begünstigen

aus: 20 minuten online: Bilderstrecke zum Artikel über Bauchspeicheldrüsenkrebs: "Nach 5 Jahren sind über 95 Prozent tot"; 9.9.2010;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/-Nach-fuenf-Jahren-sind-ueber-95-Prozent-tot--24662466

Verschiedene Faktoren stehen im Verdacht, Krebserkrankungen zu begünstigen. Nachfolgend einige Beispiele... .

Viele Sonnenschutzmittel enthalten gesundheitlich bedenkliche Stoffe. Trotzdem gilt: Lieber dick mit einer Creme mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen und somit das Hautkrebsrisiko minimieren.

Sogenannte Azofarbstoffe werden auch zum Tätowieren verwendet. Sie stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.

Alkohol wird - wenn auch nur indirekt - zum Krebsrisiko: Seine Abbauprodukte können den Körper schädigen.

Eine deutsche Studie brachte es ans Licht: Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken aufwachsen, haben ein grösseres Risiko an Blutkrebs zu erkranken.

Die genetische Disposition kann das Krebsrisiko erhöhen, wie diese Studie zeigt.

Schlanke Menschen leben gesünder - und verringern ihr Krebsrisiko (20 Minuten Online berichtete).

Feuerwehrmänner leben auch langfristig wegen riskanter Einsätze gefährlich: Sie kommen regelmässig mit krebserregenden Stoffen in Kontakt.

Diätexperten raten zum regelmässigen Verzehr von Fisch, Gemüse und Früchten. Wer viel rotes Fleisch (also Rind, Schwein, etc) zu sich nimmt und nicht auf eine ausgewogene Ernährung achtet, erhöht sein Darmkrebsrisiko.

Das Rauchen eines Joints ist 20 Mal so krebserregend wie das Qualmen einer normalen Zigarette. Dies besagt eine Studie des Medizinischen Forschungsinstituts in Wellington, Neuseeland.

Sogar in Kochutensilien wurden krebserregende Stoffe gefunden. Hier gibts mehr zum Thema.

Sogar Menschen, die regelmässig nachts arbeiten müssen, sind gefährdeter als der Durchschnitt.

Durch Raps erzeugter Treibstoff ist mit Vorsicht zu geniessen, wie in diesem Artikel zu lesen ist.

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2. Vorsorge / Vorbeugung gegen Krebs

Hildegard-Drogerie: Krebs

aus: Auswahl bewährter und wirkungsvoller Naturheilprodukte. Ausgabe 2002. Hildegard-Drogerie AG, Aeschenvorstadt 24+25, 4010 Basel.

Krebs: Vorbeugung: Tomate[nproukte], Rote Beete, Brokkoli, Karotten (S.55)

Krebs: Vorsorge: Zinkmangel möglich, Zinkpräparat Zink II-Spirulina platensis (Zn) einnehmen (S.40)

Krebs: Vorbeugung, z.B.: Prostatakrebs, Magen-Darm-Krebs, Lungenkrebs: Selenpräparate einnehmen (S.39)


Krebs: 7 Gesundheitsregeln zur Krebsverhütung

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

1. seelische Verkrampfungen vermeiden, tapfer eingreifen, um Sorgen zu beseitigen, Leitsatz: "Freue dich gesund" (S.374)

2. Ernährung: keine Zusatzstoffe, basischer Überschuss, genug Mineralstoffe, genug ungesättigte Fettsäuren, keine Überfütterung, keine Verstopfung (S.374)

3. keine chemischen Medikamente, v.a. keine Medikamente auf Teerbasis, kein Nikotin (S.375)

4. genug Bewegung, Wandern (S.375)

5. den Körper nie überlasten und immer Leberpflege treiben (S.375), denn solange die Leber gut arbeitet, kann eine krebsartige Zellentartung nicht stattfinden (S.376)

6. schädliche Strahlen vermeiden: Radium-, Röntgen- und Radioaktivität meiden. Vulkanische Gegenden mit starker Radioaktivität können bei veranlagten Menschen Krebs auslösen, z.B. bei Frauen nach Bädern und Schlammpackungen in vulkanischen, heissen Quellen (S.376)

7. jahrelange Überlastung oder Unterbelastung des Drüsenapparates durch die Psyche kann Reizzustände verursachen und die Zellen schädigen (S.376). Ein harmonisches Eheleben ist Grundvoraussetzung für Gesundheit (S.377).


Krebs: Vorsorge gegen Krebs

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

Aussortieren: Nikotin, chemische Medikamente, Farben und Aromen in der Nahrung und in Getränken, langandauernde Übermüdung, seelische Überbelastung, Ärger, dauernde Niedergeschlagenheit, keine radioaktive Behandlungen bei Rheumatikern oder Arthritikern (S.363)

-- Ehepartner von an Krebs Verstorbenen sind seelisch schwerstens belastet und in höchster Krebsgefahr, wenn der Partner dieselben schädlichen Lebensgewohnheiten hat (S.364)

-- zusatzfreie Ernährung nur bei biologischer Selbstversorgung (S.365), viel Rohkost, Naturreis, milchsaure Produkte, Darmflora normalisieren (S.383)

-- psychische Gesundheit gleich wichtig ansehen wie die zusatzfreie Ernährung (S.366)

-- Spaziergänge machen und früh zu Bett gehen (S.366), genug Sauerstoff (S.383)

-- Schlenzbäder (S.541-542) mit 4-5°C über der Körpertemperatur. So regenerieren aufgeschwemmte Gewebe, Tumorgewebe verringert sich, bei längerer Anwendung Tumorauflösung. 1 Dauer- oder Schlenzbad pro Woche (S.542)

-- Molkekonzentrat in Wasser verdünnt regelmässig einnehmen (S.562)

-- ebenso: rohes Sauerkraut einnehmen (S.562).

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Meldungen über Krebsvorsorge


Tomatenprodukte als Vorsorge gegen Krebs

Tomatensaft mit Tomaten-Farbstoff Lycopin als Krebsvorsorge und gegen Hautalterung

(aus: http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/index.jsp?rubrik=3628&key=standard_document_1054628&seite=4; Zugriff 2006)

Eine tolle Krebsvorsorge ist der Tomatensaft. Denn er enthält sehr viel Lycopin. Und dieser Pflanzenfarbstoff beugt sehr wirksam Krebs vor und schützt vor vorzeitiger Hautalterung. Der Tomatensaft enthält sogar deutlich mehr Lycopin als frische Tomaten. Denn erst durch die Verarbeitung zum Saft und durch das Erhitzen zum Haltbarmachen wird das Lycopin in der Tomate überhaupt freigesetzt.

Das Lycopin verhindert auch, dass im Körper Nitrat aus der Nahrung in krebserregendes Nitrit umgewandelt wird.

Tipp: Den Tomatensaft übrigens nie zu kalt oder mit Eiswürfeln trinken. Denn, nur wenn der Saft nicht zu kalt ist, kann das Lycopin vom Körper überhaupt aufgenommen werden.

[Dasselbe gilt für Tomatenmark und Tomatensausse, die mit Tomatenmark zubereitet ist. Sie enthalten viel Lycopin und werden warm serviert].


Tomatenmark mit Tomaten-Farbstoff Lycopin

(aus: http://rz-online.com/on/05/06/12/service/gesundheit/t/rzo157985.html)

Am besten geeig­net sind mit Toma­ten­mark zube­rei­tete Gerichte - auf diese Weise ist das Lycopin kon­zen­trier­ter und für den Körper besser zu ver­wer­ten als bei fri­schen Toma­ten.


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Tomaten-Farbstoff Lycopin als Vorsorge gegen Prostatakrebs

aus: Tomaten schützen vor Prostatakrebs; In: ARD Text 8.3.2002 Tafel 547

<Tomatensosse und Ketchup können Prostatakrebs verhindern helfen", so  Wissenschaftler aus den "USA". Denn "die Tomatenprodukte enthalten den antioxidativen Stoff Lycopin. Dieser kann die Zellen vor den aggressiven Radikalen schützen, die beim Stoffwechsel entstehen. Die Studie der Universität Harvard analysierte die Daten von mehr als 47'700 Männern. Wer mehr als zweimal wöchentlich Tomatenprodukte zu sich nimmt, hat demnach ein um 24 bis 36% geringeres Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken.>


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Vitamin D kann Magen-Darm-Krebs reduzieren bis verhindern

aus: Vitamin D schützt vor Krebs; ARD-Teletext, 18.4.2006, Tafel 524; Catarina Pietschmann:
http://web.fu-berlin.de/presse/wissenschaft/pdw00/pdw_00_025.html

<"Vitamin D schützt vor Krebs. Eine Unterversorgung ist laut einer Studie der US-Universität Harvard v.a. mit einer erhöhten Gefahr für Tumore des Verdauungsapparates verbunden. Die Forscher werteten eine Sammelstudie von fast 48'000 Männern aus, bei denen zwischen 1986 und Anfang 2000 knapp 4300 Krebserkrankungen auftraten.

Eine Erhöhung der täglichen Einnahme von Vitamin D um 1500 Internationale Einheiten (IU) senkte das Krebsrisiko um 17%, die Krebssterberate um 29% und die Anfälligkeit für Tumore im Verdauungstrakt um 43%."

Wo ist Vitamin D drin?

"Vitamin D ist in Lebensmitteln wie Fischleberöl, Eigelb, Milch und Avocados enthalten. Der menschliche Körper produziert es aber in ausreichenden Mengen selbst aus Cholesterol.">


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Regelmässig masturbieren beugt Prostatakrebs vor

aus: 20 minuten online: Gegen den Krebs masturbieren; 17.4.2008;
http://www.20min.ch/news/wissen/story/14993627

<Männer, die regelmässig masturbieren, bekommen seltener Prostata-Krebs. Denn in der Prostata werden krebsverursachende Chemikalien produziert, wenn ein Mann nicht regelmässig ejakuliert.

In der Studie wurden über 1000 Männer, die Prostatakrebs hatten und 1250, die keinen hatten, über ihre sexuellen Gewohnheiten befragt.
Zudem kamen die australischen Forscher zu der Schlussfolgerung, dass Sex nicht die selbe Schutzwirkung wie Masturbation hat. Grund dafür ist, dass beim Sex Infektionen übertragen werden können, die das Krebsrisiko erhöhen.

Fünf Mal die Woche ejakulieren

In der Studie wurde laut oe24.at herausgefunden, dass jene Männer, die im Alter zwischen 20 und 50 am meisten ejakuliert haben, am seltensten Krebs bekamen. Am grössten ist der Schutzeffekt zwischen 20 und 30. Wer fünf Mal die Woche ejakuliert, verringert das Prostatakrebsrisiko um ein Drittel.

Bisher galt die Vermutung, dass die Anzahl der sexuellen Akte das Krebsrisiko erhöht. Die neue Studie tritt diesem Irrglauben entgegen mit der Begründung, dass man bisher die heilsame Wirkung einer Ejakulation nicht beachtet habe. Je mehr Sperma den Körper verlasse, desto weniger möglicherweise schädliche Zellen blieben im Körper zurück.>


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3. Krebs: Die Behandlung

Hildegard-Drogerie: Krebsbehandlung

aus: Auswahl bewährter und wirkungsvoller Naturheilprodukte. Ausgabe 2002. Hildegard-Drogerie AG, Aeschenvorstadt 24+25, 4010 Basel.

Krebs: Gezuckerten Tee mit Kombucha-Teepilz einnehmen (S.59)

Krebs: Nachsorge: Saft von Aloe-Vera / Aloe barbadensis einnehmen  (S.43)


Krebs: Behandlung

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

Überwärmungsbäder / Schlenzbäder
Überwärmung bis 40°C, Erzeugung eines künstlichen Fiebers, Verbrennen vieler Schlacken (S.543),

dann Temperatur bis 41°C: viele wärmeempfindliche Krankheitserreger werden getötet, bei regelmässiger Anwendung sterben Tumorzellen ab (S.544).

Betroffene Krebskranke brauchen einen besonderen Schutz und natürliche Antibiotika (S.135). Es gibt nur den Weg, die natürliche Widerstandsfähigkeit des Körpers zu fördern (S.136):

-- die Leber anregen, denn sie ist der Giftfilter, der optimiert werden muss
-- die Darmflora normalisieren
-- genug Sauerstoff zuführen
-- eine vollwertige Ernährung einführen, viel Rohkost, Naturreis, milchsaure Produkte (S.383)

-- viel ungesättigte Fettsäuren einnehmen (S.656):
oo  in nicht raffinierten Ölen (S.653): Sonnenblumenöl, Olivenöl, Mohnöl, Leinöl, auch in Ölfrüchten (S.654)
oo  in frischen Baumsamenprodukten
oo  in Sonnenblumenkernen
oo  besonders in Sesamsamen mit bis zu 43% hochungesättigten Fettsäuren + Mineralstoffen + Eiweisskörpern (S.655).

Die nicht raffinierten Öle haben einen tiefen Schmelzpunkt und sind leicht verdaulich (S.653), verbinden sich leicht mit Mineralstoffen, Eiweissstoffen, Sauerstoff und gewähren dadurch einen vollständigen Zellstoffwechsel (S.654). Die hochungesättigten Fettsäuren optimieren den Sauerstofftransport zu den Zellen, optimieren den Stoffwechsel und die Entschlackung der Zellen (S.662).

-- Saftkuren / Saftfasten kontrolliert anwenden (S.786) zur Erneuerung der Körpersäfte, aber immer unter Kontrolle eines biologischen Arztes: Herz, Blutdruck und andere Gefahrenpotentiale müssen immer überprüft werden (S.787), Körperreserven sind dazu erforderlich (S.786).

Der Körper holt sich durch den basenüberschüssigen Saft seine Aminosäuren [Eiweissbestandteile] eher aus den Krebszellen als aus den gesunden Zellen. Das Krebsgewebe wird so quasi eingeschmolzen und absorbiert (S.797), auch bei hoffnungslosen Fällen:

"Ob es sich bei einer solchen Kur um Frucht- oder Gemüsesäfte handelt, stets wird der Körper durch sie gezwungen, sich seine Aminosäuren von irgendwoher zu beschaffen. Nach Erfahrung holt er sich diese eher aus den Krebszellen als aus den noch gesunden Zellen. Das kann unter Umständen zur Folge haben, dass bei einer längeren, eiweissfreien Diät von drei, womöglich sogar vier Wochen Dauer Krebsgewebe eingeschmolzen und damit also absorbiert werden kann (S.797) [...] Dies hat oft schon zu überraschenden Erfolgen geführt." (S.798)

Eine Saftkur wäre z.B. mit Dr.Vogels Gemüsesaftmischung möglich
-- mit 30% Rüeblisaft
-- 60% Randensaft
-- und 10% Kabissaft (S.786),

oder Traubensaftkuren heilen auch bei schwierigen Krebsfällen

eventuell ebenso: Grapefruitsaft (S.787).

Unterstützende Massnahmen gegen Krebs bei einer Saftkur
-- mit germaniumhaltigen Pflanzen wie Pestwurz, Mistel, Knoblauch, Meerrettich, Wilder Schwarzwurzel / Symphytum / Wallwurz u.a. (S.798)

-- Einnahme von Meerrettich, Brunnenkresse, Gartenkresse, Kapuzinerkresse, Bergbrunnenkresse (S.136), Lärchenmoos / Usnea in Berggebieten (S.137)

-- Brunnenkresse, Gartenkresse und Kapuzinerkresse in Salaten, belegten Broten, Gemüsen und Suppen, nie mitkochen, sondern am Ende dazugeben, weil sonst die Vitalstoffe zerstört werden (S.138)

-- Würzsalz Trocomare, das Kresse enthält, benutzen (S.137)

-- Meerrettich fein raffeln, im Rüeblisaft einnehmen (S.138)

-- Sesamsamen oder Sesamöl einnehmen, Wirkung durch Mineralien, hochwertige Eiweissstoffe, hochungesättigte Fettsäuren, Vitamin E (S.662).

-- Umstellung der Lebensgewohnheiten: Stress vermeiden, Ernährung ganz umstellen

-- Krebskranke brauchen psychische Stützung (S.358)

Spezialfall: Leberkrebs
Bei Leberkrebs ist nur eine Stabilisierung möglich, und das nur dann, wenn keine anderen schädlichen Faktoren vorhanden sind, Heilung bei Leberkrebs ist die Ausnahme (S.377).


Krebs: Krebs-Heilmittel

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

Rohgemüse wirkt "Wunder" (S.587), keine Milch (S.588)

oder: Petasites officinalis / Pestwurz: löst Verkrampfungen in den Zellen, vermindert die Schmerzempfindlichkeit, ist eine giftfreie Pflanze ohne Nebenwirkungen, kann bei gleichzeitiger Lebensumstellungen grosse Heilerfolge erzielen (S.378). Bei Krebspatienten muss man auf die Wirkung ca. 3 Tage warten, dann aber ist die Wirkung stärker als bei Morphium, was die Schmerzen anbetrifft (S.469).

Stärkstes Pestwurzmittel ist Petaforce. Diese Kapsel zeigt seit Jahren Erfolge, auch gegen Metastasen, die sich schon im ganzen Körper gebildet haben oder bei Krebsschmerzen, wo Morphium versagt (S.471), ohne jede Nebenwirkungen. Die Wendung zur Besserung ist ab dem dritten Tag bemerkbar mit Besserung des Allgemeinbefindens und der Abnahme der Schmerzempfindlichkeit, sogar einige Erfolge bei Leberkrebs (S.472).

Mistel / Viscum album: in Tropfen oder Ampullen einnehmen, verbessert Zellstoffwechsel bei Krebs und Arthritis (S.379), pflegt die Adern. Normale Dosis: 3-5mal täglich 5-10 Tropfen (S.463).

Nach erfolgloser Bestrahlung, wenn die gesunden Zellen alle auch noch geschädigt sind, wirkt noch Petasites / Pestwurz und Viscum album / Mistel, oder ein Kombinationspräparat Pestwurz/Mistel

+ viel Frucht- und Gemüsesäfte + gesunde Ernährung

->> immer noch Erfolge möglich, auf alle Fälle in Sachen Schmerzempfindlichkeit (S.468).

Weizenkeimöl einnehmen, mit hochungesättigten Fettsäuren und Vitamin E (S.562,563), wichtiger Faktor zum Aufbau und zum Erhalt von Körperzellen (S.562).

Schöllkraut / Chelidonium: regt die Leber an (S.379).

Echinacea / Sonnenhut: gegen entzündliche Zustände (S.379).

Wallwurz / Symphytum officinale: lindert bei Magenkrebs und Darmkrebs "vorzüglich" (S.379).

Molkekonzentrat in Wasser gelöst einnehmen, ist "vorzüglich geeignet" zur Krebsdiät (S.562).
Milchsäurepräparate: Milchsäure kann Krebs eindämmen: Molkekonzentrat, Sauerkrautwasser, Gemüsesäfte (S.379), rohes Sauerkraut (S.562).

Behandlung mit Kieselerde / Terra Silicea D12 (S.505) bis D30, 2-3mal täglich 2 Tabletten als durchschnittliche Dosis, , wirkt gegen Krebs (S.506).

Auflagen mit gequetschten Kohlblättern im Wechsel mit Lehmauflagen, "kann sehr gut wirken", eventuell zuerst mit grösseren Schmerzen, "hervorragende Erfolge" (S.552).


Verschiedene Krebsarten

aus: Alfred Vogel: Der kleine Doktor. Hilfreiche Ratschläge für die Gesundheit. Verlag A.Vogel, Postfach, CH-9053 Teufen AR, 66.Auflage 1991

Krebs: Brustkrebs bei Frauen
Die Lymphgefässe und Lymphknoten werden in der Schul-"Medizin" jeweils alle mit entfernt, um das Ausbreiten von Krebszellen im Lymphsystem und um Lymphkrebs zu verhindern (S.157).

Krebs: Drüsentumore
Behandlung mit Fluor / Calcium fluoratum, reguliert Geschwulstgewebe. Fluor ist z.B. im Roggen von Roggenbrot, behebt Mineralmangel, wirkt gut in Kombination mit Silicea / Kieselsäure (S.502).

Krebs: Hautkrebs
betupfen mit Molkekonzentrat, auch die Wunden nach dem Herausschneiden von Hautstellen. Erfolge sind von Dr.Kuhl bestätigt (S.561).

Krebs: Lymphkrebs / Lymphogranulom / Lymphogranulomatose
Lymphkrebs entsteht, wenn Krebszellen in der Lymphe nicht vernichtet werden und von den Lymphknoten aus weiter wuchern können (S.157):

-- bösartige Krankheit des Lymphsystems, 1832 von Thomas Hodgkin erstmals beschrieben

-- zuerst Fieber, ist aber keine Infektionskrankheit, wird von Forschern z.T. als Krebs definiert

-- die Schul-"Medizin" reagiert mit Röntgenstrahlen und Kobaltbombe, aber ohne langfristige Heilung oder entfernt operativ einzelne betroffene Lymphknoten (S.161)

Einzige Heilmethode ist
-- die Umstellung der Ernährung auf Naturnahrung mit viel Rohkost, Quark und Meerrettich, Naturreis
-- und gegen die auftretende Blutarmut je 1dl Karotten- und Randensaft (S.161)

+ Tee aus Brennnesseln, blühendem Hafer und Alfalva
+ Petasitespräparate in Verbindung mit Hohlzahn / Galeopsis wirkt oft gut (S.161).

Kreislauf-Pflege
gegen den körperlichen Zerfall, gegen Degenerierung, gegen Gehirnversagen
gegen Verlust der Elastizität der Arterien, gegen Verkalkung (S.165):

-- die Atmung an frischer Luft fördern, Bewegungssport betreiben
-- alle Rohstoffe einnehmen, die die Zellen brauchen, um die Körperzellen optimal arbeiten zu lassen (S.163)

+ zur Vorbeugung gegen Venenstauungen: Pflege des Venensystems zum Abtransport der Zellschlacken / Abfallstoffe der Zellen (S.164)

oder:
in Meerwasser baden und frische Meeresluft geniessen, ist würzig, jodhaltig, reinigt und anregend für Atmungsorgane, innere Drüsen, Zellstoffwechsel und innere Drüsen (S.535-536).

oder:
Saftfasten mit Dr.Vogels Fastenmischung wirkt gegen alle "Zivilisations"-Krankheiten inklusive Krebs: milchvergorene Säfte:
-- 60% roter Randensaft / Rote Beete-Saft
-- 30% Karottensaft / Rüeblisaft
-- 10% Sauerkrautsaft (S.787)

vergoren mit rechtsdrehender Milchsäure (S.791), reich an natürlich gebundenem Kalium und Magnesium, Basel-Säuren-Verhältnis 3:1 (S.793); anfangs eventuell mit kohlensäurefreiem Mineralwasser verdünnen (S.791).



Blutgruppenernährung und natürliche Heilmittel gemäss Blutgruppe lassen Krebs verschwinden
Dabei ist bei der Blutgruppenernährung die Ernährungsumstellung schrittweise durchzuführen. Die Ernährungsumstellung gemäss Blutgruppe ist einfach, billig und der Effekt für den Organismus, für den Stoffwechsel und für das Immunsystem maximal. Siehe: DrDAdamo-index

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Meldungen über Krebsbehandlungen


Blick online, Logo

Heilung von Leukämie durch Nabelschnurblut

aus: BLICK online 4.1.2007: Nabelschnurblut hilft bei Leukämie

Wenn bei der Geburt die das Blut der Nabelschnur aufbewahrt wird, kann im Fall einer Leukämie das Nabenschnurblut heilende Wirkung haben:

<LEIPZIG (D) - Weltweit zum ersten Mal ist ein leukämiekrankes Kind durch Behandlung mit eigenem Nabelschnurblut geheilt worden. Das heute sechs Jahre alte Mädchen ist zwei Jahre nach einer Kombinationsbehandlung aus Chemotherapie und Nabelschnurblut-Infusionen frei von Krebszellen, wie die Fachzeitschrift «Pediatrics» mitteilte. Das Mädchen war den Angaben zufolge im Alter von drei Jahren an einer akuten lymphoblastischen Leukämie erkrankt. Eine erste Behandlung mit Chemotherapie war fehlgeschlagen.>

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Bremst die Ausbreitung
Hanf gegen Krebs

aus: n-tv online, 6.2.2008; http://www.n-tv.de/914814.html

<Ein Inhaltsstoff der Cannabis-Pflanze hemmt einer Laborstudie der Universität Rostock zufolge die Ausbreitung von Krebs. Wie die Hochschule mitteilte, wiesen die Pharmakologen Robert Ramer und Burkhard Hinz in Zellkulturen nach, dass der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol die Auswanderung von Tumorzellen in umliegendes Gewebe bremst. Im Körper können durch diese Auswanderung Tochtergeschwülste (Metastasen) entstehen. Ermöglicht wird die Wanderung durch gewebezersetzende Enzyme, die von den Krebszellen produziert werden. Der Cannabis-Wirkstoff lässt die Zellen einen Hemmstoff gegen diese Enzyme bilden.
 
Nach Angaben von Hinz, Leiter des Instituts für Toxikologie und Pharmakologie, sind die Arbeiten zur Antikrebswirkung noch in einem frühen, experimentellen Stadium. Die bisherigen Befunde ließen jedoch darauf hoffen, dass Cannabinoide in Zukunft eine zusätzliche Krebstherapie darstellen könnten, die mit weniger Nebenwirkungen als die in der herkömmlichen Chemotherapie verwendeten Medikamente auskomme. Die Resultate sind im "Journal of the National Cancer Institute" veröffentlicht.
 
Cannabinoide werden schon seit Anfang der 90er Jahre intensiv auf ihre medizinische Wirkung untersucht. Sie werden unter anderem bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen während einer Chemotherapie gegen Krebs eingesetzt. Tierversuche und Zellkulturexperimente weisen nach Angaben der Hochschule darauf hin, dass Cannabinoide auch in der Lage sind, Krebszellen an der Teilung zu hindern und sogar zu töten und so das Wachstum von Tumoren bremsen können.
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4.4.2009: <Frei und ungebunden: Tumorzellen mit Eisen töten

aus: n-tv online; 4.4.2009; http://www.n-tv.de/1132533.html

<Eine gezielte Freisetzung von Eisen kann bei Krebspatienten zu einem massiven Absterben von Tumorzellen führen. Das haben jetzt Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) gezeigt.
 
Krebszellen weisen im Vergleich zu gesunden Zellen eine deutlich erhöhte Teilungsrate auf. Durch diese extreme Vermehrung entsteht ein größerer Energiebedarf, der im Allgemeinen mit einer erhöhten Produktion reaktiver Sauerstoffverbindungen einhergeht. Gleichzeitig benötigen die Tumorzellen auch mehr Eisen-Ionen, um diesen erhöhten Stoffwechsel aufrecht zu erhalten. Freies Eisen kann jedoch mit diesen Sauerstoffverbindungen Reaktionen eingehen, bei denen extrem schädliche Radikale entstehen. Daher ist es für das Überleben von Zellen und insbesondere für Tumorzellen wichtig, dass Eisen in der Zelle immer in gebundener, also inaktiver Form, vorliegt.
 
Den Heidelberger Wissenschaftler ist es nun gelungen, Eisen in Tumorzellen von Patienten freizusetzen, die an einer besonders aggressiven Form des Hautkrebses (Sezary-Syndrom) leiden. Der Anstieg an freiem, ungebundenem Eisen führt in diesen Krebszellen zu massivem oxidativen Stress, der dann die Krebszelle schädigt und in den Tod treibt. Gesunde Zellen überstehen diese Behandlung aufgrund ihres niedrigeren Metabolismus und Eisenspiegels unbeschadet. Die Erkenntnis der DKFZ-Forscher, dass die Freisetzung von Eisen zum Absterben maligner Zellen führt, lässt neue und vielversprechende Möglichkeiten in der Krebstherapie erwarten. Dies gilt vor allem für Krebsarten, gegen die klassische Tumortherapien kaum wirken. >

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28.8.2009: Zeckenprotein lässt Krebszellen gezielt sterben

Eine Zecke wird mit Pinzette von unten her entfernt. Das Protein der Zecke scheint gleichzeitig eine Wirkung gegen Krebszellen zu haben
Eine Zecke wird mit Pinzette von unten her entfernt. Das Protein der Zecke scheint gleichzeitig eine Wirkung gegen Krebszellen zu haben

aus: n-tv online: Gesundheit: Protein kann Tumore beseitigen - Zecken-Spucke gegen Krebs; 28.8.2009;
http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Zecken-Spucke-gegen-Krebs-article480279.html

 <Zecken sind Parasiten, die sich vom Blut ihrer Opfer ernähren.

Sie sind als Plagegeister bekannt, doch Zecken könnten sich nach Ansicht brasilianischer Forscher bald bei der Krebstherapie nützlich machen: Untersuchungen der südamerikanischen Zeckenart Amblyomma cajennense hätten ergeben, dass ein Protein im Speichel der Spinnentiere Krebszellen zerstöre, sagte die Molekularbiologin Ana Marisa Chudzinski-Tavassi vom Butantan-Institut in São Paulo.

Gesunde Zellen würden durch das Sekret hingegen nicht zerstört. Nach Einschätzung von Chudzinski-Tavassi könnte die Entdeckung des Proteins, dem sie den Namen Faktor X aktiv gab, die Krebstherapie deutlich verbessern: "Das ist eine entscheidende Neuheit."

Zufällig entdeckt

Die Entdeckung machte Chudzinski-Tavassi eher zufällig. Sie wollte die gerinnungshemmende Wirkung der Zecken-Spucke testen, dank der die Krabbeltiere sich mit dem Blut von Menschen oder Tieren vollsaugen können. Dabei experimentierte die Wissenschaftlerin zusammen mit anderen Forschern auch mit Krebszellen. Zu ihrer großen Überraschung tötete das Protein die Krebszellen ab, während es gesunde Zellen nicht angriff. Das Forscherteam begann daher, krebskranke Ratten mit dem Protein zu behandeln. Bei einer zweiwöchigen Therapie werde das Wachstum eines kleinen Tumors gestoppt, das Geschwür werde sogar kleiner, berichtete Chudzinski-Tavassi. Bei einer sechswöchigen Therapie verschwinde der Tumor bei Ratten sogar vollständig.
 
Die Wissenschaftler sehen die Möglichkeit, aus dem Protein ein Medikament gegen Haut-, Leber- und Bauchspeicheldrüsenkrebs zu entwickeln. Chudzinski-Tavassi, die ihre Forschungsergebnisse in mehreren Fachzeitschriften veröffentlichte, meldete ein Patent für das Protein aus dem Zecken-Speichel an. Sie glaubt aber nicht, dass sie es in Brasilien zu einem marktreifen Medikament weiter entwickeln könne. Dazu fehle es dort an den notwendigen Mitteln für jahrelange Tests und große Investitionen, sagte sie.

AFP >

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11.2.2010 Medizin: Bestimmte Lebensmittel hungern Krebszellen aus: Rote Trauben, dunkle Schokolade, Heidelbeeren, Knoblauch, Soja, Tees

aus: n-tv online: Gesundheit: Rotwein und Schokolade als KrebskillerLebensmittel wirken wie Medizin; 11.2.2010; http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Lebensmittel-wirken-wie-Medizin-article722537.html

<Rotwein und Schokolade können neuen Forschungen zufolge Krebszellen regelrecht bekämpfen. Rote Trauben, dunkle Schokolade und Heidelbeeren, Knoblauch, Soja oder diverse Tees können Krebszellen "aushungern", sagte der Forscher William Li auf einer Konferenz in Long Beach im US-Bundesstaat Kalifornien. "Wir bewerten Lebensmittel nach ihrer Fähigkeit, Krebs zu bekämpfen", sagte Li. "Unser Essen ist unsere drei Mal tägliche Chemotherapie."

Die Angiogenesis Foundation aus Massachusetts habe Lebensmittel ermittelt, die chemische Substanzen enthalten, mit denen die Blutversorgung von Tumoren geradezu abgeschnitten werde. Als Beispiel nannte Li auch eine Studie der Harvard Medical School, wonach Männer, die mehrmals pro Woche gegarte Tomaten essen, 30 bis 50 Prozent weniger unter Prostatakrebs litten. "Überall geschieht eine medizinische Revolution", sagte Li. "Wenn wir Recht haben, dann wird das Auswirkungen auf Verbraucherfortbildung, Lebensmittelherstellung, die Volksgesundheit und sogar auf die Versicherungen haben."
Lebensmittel wirken sogar besser

Rote Trauben enthalten viele Antioxidantien.

In Test verglichen Forscher der Foundation die Wirkung zugelassener Medikamente mit der von Petersilie, Weintrauben, Beeren und anderen Lebensmitteln. Dabei stellten sie fest, dass die Lebensmittel genauso gut oder besser gegen Krebszellen wirkten. "Für viele Menschen kann die ernährungsmäßige Behandlung von Krebs die einzige Lösung sein, denn nicht jeder kann sich Krebsmedikamente leisten."

Die krebsbekämpfenden Eigenschaften der Lebensmittel könnten auch dazu dienen, Körperfett schmelzen zu lassen, fügte Li hinzu. Denn auch Fett sei auf den Blutstrom angewiesen, den die Bestandteile dieser Lebensmittel beeinflussen.

Immer den Mund schön voll nehmen: Schokolade ist gesund.

AFP>

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Spiegel online, Logo

26.2.2010: Brustkrebsvorsorge mit Magnetresonanztherapie MRT ist sehr effektiv, Mammographie nicht

aus: Spiegel online: Brustkrebsvorsorge: Mediziner fordern Kernspin statt Mammografie; 26.2.2010;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,680379,00.html

<Brustkrebsvorsorge: "Die Leitlinien wurden ohne konkrete Beweislage aufgestellt"

Die Brustkrebsvorsorge kämpft mit Problemen: Seit der Einführung des staatlichen Früherkennungsprogramms mehren sich die kritischen Stimmen, die am Nutzen des Massenscreenings zweifeln. Eine Studie belegt jetzt zudem, dass die Kernspin-Tomografie der Mammografie weitaus überlegen ist.

Die Früherkennung von Brustkrebs sollte nach Ärzteansicht geändert werden. Statt einer Mammografie sollten Mediziner viel häufiger als bisher die sogenannte Magnetresonanztomografie (MRT), auch Kernspin-Tomografie genannt, einsetzen. Zu diesem Schluss kommen Christiane Kuhl und ihre Kollegen von der Radiologischen Universitätsklinik Bonn in einer neuen Studie, die im "Journal of Clinical Oncology" veröffentlicht wurde. Demnach hatten die Forscher mit Hilfe der MRT wesentlich mehr Tumore korrekt erkannt als mit Mammografie oder Ultraschall.

687 Frauen mit genetisch bedingtem erhöhtem Brustkrebsrisiko nahmen an der Studie teil. Über fünf Jahre wurden sie jährlich mittels MRT, Mammografie und Ultraschall untersucht. Bei 27 von ihnen fanden die Mediziner in diesem Zeitraum Brustkrebs oder Vorstufen davon. Die MRT-Untersuchung erkannte 25 Erkrankungen - ein Anteil von 93 Prozent. Der Ultraschall kam nur auf 37 Prozent und die Mammografie auf 33 Prozent. Die Wissenschaftler schließen daraus, dass zukünftig auch Frauen mit nur mäßig erhöhtem Risiko eine MRT zur Früherkennung angeboten werden sollte.

Auch die Kombination von MRT und Mammografie brachte keine signifikante Verbesserung der Erkennungsrate. Die Studie zeige, dass bei einer MRT-Früherkennung die Entdeckungsrate von Brustkrebs oder Brustkrebs-Vorstufen durch eine Mammografie oder Sonografie nicht zu verbessern sei. Kuhl und ihre Kollegen schließen daraus, dass MRT allein zur Früherkennung ausreichend ist.

Leitlinien in Frage gestellt

Damit stellen die Forscher die geltenden Leitlinien zur Früherkennung in Frage. Diese empfehlen, dass die rund 450 Euro teure MRT ausschließlich zusätzlich zu Mammografie und Sonografie eingesetzt wird. Insbesondere die Mammografie, die rund 110 Euro kostet, gilt bisher als unverzichtbar. Und bei Risikopatientinnen soll eine Untersuchung jährlich erfolgen - schon in jungen Jahren.

Für Christiane Kuhl ist angesichts der Strahlenbelastung diese Leitlinie nicht mehr haltbar: "Wir haben starke Hinweise darauf, dass Frauen mit dem Brustkrebs-Gen eine höhere Anfälligkeit für Röntgenstrahlung haben." Somit bestehe das Risiko, dass erst durch die vielen Röntgenuntersuchungen ein Brustkrebs bei diesen Frauen ausgelöst werde, sagt Kuhl SPIEGEL ONLINE. Gerade bei jungen Frauen mit sehr hohen genetischem Risiko sei daher das Verhältnis von Nutzen und Risiko einer Mammografie immer schon fraglich gewesen.

Bereits in früheren Studien hatte Kuhl die Überlegenheit der Kernspintomografie gegenüber der Mammografie belegt. Der Nutzen der Mammografie hingegen wird schon seit langem kritisch diskutiert. Trotzdem ist sie die übliche Früherkennungsmethode bei Brustkrebs. "Die bisherigen Leitlinien wurden damals ohne konkrete Beweislage aufgestellt", sagt Kuhl. "Nun haben wir Beweise, aber es passiert einfach nichts." Weil die Krankenkassen kein Geld hätten, um die MRT-Untersuchungen zu finanzieren, fordere man immer mehr Beweise, beklagt Kuhl. "Bis die Sache im Sande verläuft. Da sollte man dann lieber ehrlich sagen: Wir hätten die medizinischen Möglichkeiten - aber wir können sie nicht finanzieren."

lub/dpa>

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Stern online, Logo

19.4.2010: Gen begünstigt Brustkrebs und Eierstockkrebs

aus: Brustkrebs und Eierstockkrebs: Neu entdecktes Gen erhöht Risiko deutlich; 19.4.2010;
http://www.stern.de/gesundheit/brustkrebs-und-eierstockkrebs-neu-entdecktes-gen-erhoeht-risiko-deutlich-1559160.html

<In manchen Familien erkranken auffällig viele Frauen an Brustkrebs. Mediziner suchen daher nach Risiko-Genen. Jetzt ist ein deutsches Forscherteam fündig geworden. Die Entdeckung könnte gerade den betroffenen Familien nutzen.

Circa 57.000 Frauen erhalten in Deutschland pro Jahr die Diagnose Brustkrebs. Einige von ihnen haben schon beinahe damit gerechnet, weil Großmutter, Mutter, Schwestern oder Tanten erkrankt waren. Bei ihnen hat eine Mutation, eine vererbte Genveränderung, die Krebsgefahr deutlich erhöht. Bereits vor 15 Jahren haben Forscher zwei Risiko-Gene für die Tumorerkrankungen entdeckt: BRCA1 und BRCA2. Steckt in einem dieser Gene ein Fehler, liegt das Risiko der Frau, in ihrem Leben am Brustkrebs zu erkranken bei 60 bis 80 Prozent. Doch Veränderungen in BRCA1 oder 2 finden sich nicht in allen Familien, in denen Brustkrebs besonders häufig auftaucht. Es müsste also noch andere Hochrisiko-Gene geben, haben Forscher weltweit angenommen. Nur konnten sie jahrelang keines finden.
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Jetzt meldet eine deutsche Wissenschaftlergruppe im Fachmagazin "Nature Genetics", dass sie ein weiteres Gen entdeckt hat - dank verbesserter Forschungsmethoden: "RAD51C" steigert nicht nur das Risiko für Brustkrebs deutlich, sondern auch das für Eierstockkrebs. Insgesamt untersuchten die Forscher das Erbgut von Frauen aus 1100 Risikofamilien, bei 480 davon waren mehrere Fälle von Brust- und Eierstocktumoren bekannt. Nur in diesen Familien fanden sich Frauen mit Mutationen im "RAD51C"-Gen. Ihr Brustkrebsrisiko soll ebenfalls bei 60 bis 80 Prozent liegen, das für Eierstockkrebs bei 20 bis 40 Prozent. Im Vergleich zu den schon bekannten Risiko-Genen kommt "RAD51C" jedoch selten vor. "Schätzungsweise fünf, maximal zehn Prozent der Frauen, die an Brustkrebs erkranken, haben eine Veränderung im BRCA1- oder BRCA2-Gen. Mutationen im RAD51C-Gen sind grob geschätzt bei 0,5 Prozent der Patientinnen zu finden", sagt Rita Schmutzler, Leiterin des Schwerpunktes Familiärer Brust- und Eierstockkrebs der Universitäten Köln/Bonn, die an der Studie beteiligt war.

Die Entdeckung stütze die Hypothese, dass verschiedene seltene Gendefekte erblichen Brust- und Eierstockkrebs auslösen, sagt Alfons Meindl, Leiter der Abteilung für gynäkologische Tumorgenetik am Klinikum rechts der Isar in München, der die molekulargenetischen Untersuchungen der Studie geleitet hat. Es sei auch eine wichtige Grundlage für die weitere Suche nach solchen Genen. "Denn bisher können durch die nun bekannten Risikogene nur 60 Prozent der Hochrisikofamilien erklärt werden."
Wie die Entdeckung Frauen helfen kann

Für Frauen aus Risikofamilien ist ein "RAD51C"-Test sinnvoll: Bei manchen wird keine gefährliche Mutation vorliegen. Ihr Risiko, an Krebs zu erkranken, ist also nicht erhöht - eine beruhigende Nachricht. "Den anderen Frauen können wir eine intensive Früherkennung anbieten und sie über prophylaktische Operationen beraten", sagt Schmutzler.

Ob sie ihre Brustdrüse vorsorglich operieren lasse, müsse jede Frau selbst entscheiden. "Wir empfehlen Risikopatientinnen aber, die Eierstöcke entfernen zu lassen. Zum einen bricht dieser Krebs in der Regel später aus, der Eingriff kann also stattfinden, wenn die Familienplanung schon abgeschlossen ist und die Wechseljahre kurz bevorstehen. Zum anderen existiert keine zuverlässige Früherkennungsmethode für Eierstockkrebs", erklärt Rita Schmutzler. Diese Krebsform ist deutlich seltener als Brustkrebs - in Deutschland erkranken im Jahr 9700 Frauen. Allerdings ist die Prognose schlechter: Nur knapp jede zweite Frau ist fünf Jahre, nachdem sie die Diagnose Eierstockkrebs erhalten hat, noch am Leben. Im Falle von Brustkrebs sind es immerhin 81 Prozent.

Frauen, die nicht aus Risikofamilien stammen, sollten sich allerdings nicht um den Zustand ihres "RAD51C"-Gens sorgen. "Auf keinen Fall sollten alle Frauen präventiv ihre Risiko-Gene checken lassen. Das ist nur sinnvoll, wenn durch die familiäre Geschichte ein klarer Verdacht vorliegt", sagt Schmutzler. Schließlich soll das neu entdeckte Gen nicht für mehr Unsicherheit sorgen, sondern gezielt helfen, einigen Frauen eine bessere Vorsorge und Behandlung zu ermöglichen.

Nina Bublitz>

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20 minuten online, Logo

17.3.2010: Laserdrucker und Kopierer emittieren krebserregende Stoffe

aus: 20 minuten online: Gesundheitsrisiko: Im Drucker lauert die Krebsgefahr; 17.3.2010;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Im-Drucker-lauert-die-Krebsgefahr-11868423

<Erschreckend, was Forscher aus dem deutschen Freiburg herausfanden: Die Wissenschaftler lieferten einen Beweis dafür, dass Laserdrucker und Kopierer krebserregende Stoffe emittieren.
 
Mit dem blossen Auge ist er nicht zu erkennen: Feinstaub, den Laserdrucker und Kopierer absondern. Schon seit einigen Jahren stehen diese Emissionen in Verdacht, Gesundheitsschädigungen hervorzurufen. Bereits 2008 lieferten Untersuchungen von Forschern des Universitätsklinikums Freiburg im Breisgau (D) einen Beleg dafür, dass Menschen mit besonders sensiblen Atemwegen auf die von Laserdruckern und Kopierern verströmten Nano-Partikel mit Husten und gereizten Augen reagieren können.

Der Wissenschaftler Volker Mersch-Sundermann verbannte in seinem Institut bereits Laserdrucker und Kopierer in separate Räume.

«Zelle kann sich zur Tumorzelle transformieren»

Eine weitere Studie desselben Forscherteams führte dem deutschen Nachrichtendienst «dpa» zufolge zu noch beunruhigenderen Resultaten. Nach eigenen Angaben wiesen die Wissenschaflter erstmals nach, dass sich Lungenzellen durch den Feinstaub genetisch verändern können. «Es kann passieren, dass die Zelle zu einer Tumorzelle transformiert wird. Das ist sehr ernst zu nehmen», erklärte gestern Volker Mersch-Sundermann, ärztlicher Direktor des Instituts für Umweltwissenschaften der Uniklinik Freiburg.

Was macht die Partikel so gefährlich?

Was den Feinstaub so gefährlich macht, beruht bislang noch auf Spekulation: «Es könnte die Grösse der Partikel sein, die Oberfläche, die elektrische Ladung oder die Substanz», ergänzte Mersch-Sundermann. Der Experte rät, bis auf Weiteres alle Laserdrucker und Kopierer in separaten und gut durchlüfteten Räumen zu positionieren. In seinem Institut sei das bereits geschehen.

(rre)>

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3.9.2010: Brustkrebs beim Mann - Abtasten und Knoten finden

aus: n-tv online: Brustkrebs beim Mann: "Eine eigenständige Erkrankung"; 3.9.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/Eine-eigenstaendige-Erkrankung-article1411451.html

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen, kommt aber auch bei Männern vor. n-tv.de spricht mit Brigitte Overbeck-Schulte, Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs, über die Besonderheiten der Krankheit und die Situation der Betroffenen.

n-tv.de: Wenn es um Brustkrebs beim Mann geht, reden wir dann von derselben Krankheit wie Brustkrebs bei Frauen?

Brigitte Overbeck-Schulte: Nein, zwei Experten haben auf unserer jüngsten Bundestagung eindeutig festgestellt, dass Brustkrebs beim Mann eine eigenständige Krankheit ist. Das lässt sich an verschiedenen Merkmalen festmachen. So wurden bei Gen-Analysen über 1000 Unterschiede gegenüber dem Brustkrebs der Frauen entdeckt. Das Tragische an der Geschichte ist, dass es bisher kaum wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema gibt und Männer meistens genauso therapiert werden wie erkrankte Frauen.

Woran liegt das?

Die Patientengruppe der Männer mit Brustkrebs ist relativ klein. Jährlich gibt es rund 500 Neuerkrankungen bei Männern. Um das ins Verhältnis zu setzen: Auf 100 Frauen, bei denen Brustkrebs diagnostiziert wird, kommt ein Mann. Brustkrebs ist also insgesamt eine sehr häufige Krankheit, aber Männer erkranken eher selten daran. Wegen der kleinen Patientengruppe ist wiederum das Forschungsinteresse der Pharmaindustrie gering.

Prinzipiell sind die Heilungschancen einer Brustkrebserkrankung beim Mann nicht schlechter als bei Frauen. Und doch ist die Sterberate bei Männern in den vergangenen 25 Jahren im Gegensatz zu der bei Frauen nicht gesunken. Das liegt unter anderem daran, dass Brustkrebs bei Männern häufig zu spät entdeckt wird. Und das müsste eigentlich nicht sein, denn Verhärtungen oder Knoten lassen sich beim Mann viel besser ertasten als bei Frauen. Das Problem ist aber, dass Männer gar kein Bewusstsein für eine Selbstuntersuchung ihrer Brüste haben. Zu den Risikogruppen gehören Männer, in deren Familien häufig Brustkrebs vorgekommen ist. Wenn also die Mutter, Schwester oder Tante vor allem in jungen Jahren an Brustkrebs erkrankt ist, sollten auch die männlichen Mitglieder der Familie regelmäßig ihre Brüste abtasten.

Auf was sollten Männer bei solch einer Selbstuntersuchung denn besonders achten?

Wenn sie Verhärtungen oder Knoten ertasten oder aber auch, wenn aus der Brustwarze Flüssigkeit austritt, dann kann das ein Hinweis auf Brustkrebs sein. In solchen Fällen sollten Männer zuerst zu ihrem Hausarzt gehen. Das Problem ist jedoch, dass auch viele Hausärzte nicht auf die Idee kommen, dass es sich um Brustkrebs handeln könnte und ihre Patienten ohne eine klärende Diagnostik einfach wieder nach Hause schicken.

Wie sieht denn eine gute Diagnostik aus?

Hausärzte sollten ihre Patienten zum Gynäkologen oder direkt zu einem Radiologen überweisen. Eine Untersuchung per Mammographie ist beim Mann aufgrund des fehlenden Drüsengewebes nicht möglich. Radiologen versuchen daher mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung zu einer klaren Diagnose zu kommen. Sollte der Befund auffällig sein, wird zur Abklärung eine Biopsie, also Gewebeentnahme, durchgeführt.

Leiden Männer anders als Frauen an der Diagnose Brustkrebs?

Die rosa Schleife ist ein internationales Symbol, das auf die Problematik der Brustkrebserkrankung hinweisen will.

Ja und nein. Wenn die Diagnose "Krebs" lautet, ist das für die meisten Menschen ein Schock. Angesichts der Bedrohung des eigenen Lebens stellt sich bei vielen ein Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit. Bei Brustkrebs kommt bei vielen Frauen als psychisch sehr belastend der Verlust der Brust hinzu. Männer dagegen leiden psychisch sehr darunter, dass sie an einer typischen Frauenkrankheit erkrankt sind. Es löst Scham und Unbehagen in ihnen aus. Sie müssen sich vom Frauenarzt untersuchen lassen und werden mit Hormonen behandelt, die oftmals massive Nebenwirkungen wie die Einschränkung ihrer Potenz oder Stimmungsschwankungen haben. Sehr belastend ist außerdem, dass Brustkrebs beim Mann zu ungefähr 80 Prozent eine Erbkrankheit ist. Das bedeutet, die Männer haben große Angst um die Gesundheit ihrer Kinder.

Was können Männer mit der Diagnose Brustkrebs für ihre Psyche tun?

Brigitte Overbeck-Schulte ist die Bundesvorsitzende des Vereins Frauenselbsthilfe nach Krebs.

Das größte Problem scheint zu sein, dass es bisher kaum Austauschmöglichkeiten für diese Männer gegeben hat. Aus diesem Grund haben wir als größte deutsche Krebs-Selbsthilfeorganisation das Netzwerk Männer mit Brustkrebs ins Leben gerufen. Bisher haben sich 26 betroffene Männer gemeldet, die an diesem Projekt mitarbeiten wollen. Auf unserer Bundestagung am letzten Augustwochenende in Magdeburg haben diese Männer ein Konzept erarbeitet, wie das Netzwerk organisiert sein soll und wie sie als Ansprechpartner bundesweit fungieren können. Acht Männer haben sich direkt bereit erklärt, als telefonische Ansprechpartner zu Verfügung zu stehen. Diese sollen vor allem auch regional-spezifische Informationen weitergeben können.

Es geht also um den Austausch von Mann zu Mann?

Genau! Das Netzwerk soll helfen, Betroffene zusammenzubringen. Es ist gerade für diese Männer wichtig, sich in einer so extremen Lebenssituation auszutauschen. Die Standardtherapie für Männer mit Brustkrebs ist beispielsweise nicht durch Studien abgesichert. Das heißt, sowohl Patienten als auch Ärzte tappen im Dunkeln, zum einen was die Auswahl der Medikamente angeht, zum anderen bei der Dauer der Behandlung. Hier gibt es noch große Lücken in der Forschung. Das schürt die Unsicherheit der Betroffenen zusätzlich. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass Männer mit Brustkrebs in den Informationsaustausch mit anderen Betroffenen treten können.

Mit Brigitte Overbeck-Schulte sprach Jana Zeh>

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9.9.2010: Bauchspeicheldrüsenkrebs hat eine hohe Todesrate

Im Artikel fehlt die Angabe, dass man mit Blutgruppenernährung den Krebs verringern kann. Aber wenn man Werbung für die Blutgruppenernährung machen würde, dann bräuchte es ja keine Medikamente mehr, und dieses Wissen will die Industrie unterdrücken, bisher mit Erfolg. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Patienten mit Pankreas-Krebs: "nach fünf Jahren sind über 95 Prozent tot"; 9.9.2010;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/-Nach-fuenf-Jahren-sind-ueber-95-Prozent-tot--24662466

von Runa Reinecke - Patrick Swayze, Laurent Fignon und Nella Martinetti - sie leiden oder litten an Bauchspeicheldrüsen-Krebs. Ein Experte erklärt, warum die Diagnose für die meisten den sicheren Tod bedeutet.

Die Hoffnung stirbt zuletzt - eine abgedroschene und zugleich tröstliche Phrase, die vielen Krebspatienten Kraft gibt. Für Menschen, denen die Diagnose Bauchspeicheldrüsen-Krebs gestellt wird, ist diese Hoffnung allerdings kaum greifbar. Peter Bauerfeind, Professor und leitender Arzt für Gastroenterologie am Unispital Zürich, erklärt, was die Erkrankung so heimtückisch macht.

Peter Bauerfeind zufolge sterben 70 Prozent der Patienten innerhalb von zwei Jahren nach Diagnosestellung.

20 Minuten Online:
Herr Bauerfeind, die Diagnose Bauchspeicheldrüsen-Krebs (auch Pankreas-Karzinom genannt) wird besonders gefürchtet. Warum?

Peter Bauerfeind: Das Pankreas-Karzinom ist das zweithäufigste aller Magen-Darm-Karzinome. Obwohl dieser Tumor relativ schnell wächst, bleibt der Patient lange Zeit beschwerdefrei. Häufig wird das Karzinom erst dann bemerkt, wenn es sich in der Nähe des Gallengangs befindet und es zu einem Gallenstau kommt. Zu den Symptomen gehören eine gelbliche Haut. In diesem Stadium ist die Geschwulst meist schon relativ gross.

Wie häufig kommt er – im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen - vor?
Insgesamt steht der Krebs der Bauchspeicheldrüse an zehnter Stelle von allen Krebsarten. In der Schweiz erkranken etwa 900 Personen pro Jahr daran.

Was weiss man über die Risikofaktoren?
Die familiäre Häufung gehört zu den Haupt-Risikofaktoren. Diese Patienten müssen genau beobachtet werden. Darüber hinaus sind Menschen mit chronischer Bauchspeicheldrüsen-Entzündung (Pankreatitis) eher gefährdet. Rauchen erhöht, wie bei vielen andere Krebsarten auch, das Risiko, am Pankreaskarzinom zu erkranken.

Über die Darm- oder Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge wird immer wieder berichtet. Warum gibt es diese Aufklärung bei einem so gefährlichen Krebs wie dem Pankreas-Karzinom nicht?
Es gibt keine wirklich verlässliche Methode zur Früherkennung. Die regelmässige Suche nach einem Pankreas-Karzinom macht nur bei Menschen mit starker familiären Vorbelastung Sinn. Bei der Untersuchung kommen die Endosonografie (eine von innen durchgeführte Ultraschall-Untersuchung) oder bildgebende Verfahren wie beispielsweise die Computertomografie, zum Einsatz. Diese belastenden Untersuchungen der ganzen Bevölkerung zuzumuten, wäre nicht sinnvoll. Ausserdem lässt sich dem Darmkrebs im Gegensatz zum Pankreas-Krebs bereits vor seiner Entstehung beikommen.

Was erwartet einen Patienten, dem diese Diagnose gestellt wird?
Die Prognose beim Pankreas-Karzinom ist im Vergleich zu anderen Krebsarten schlecht. Grosse Studien von Ländern, in denen alle Krebserkrankungen registriert werden, zeigen in Hinblick auf diese Erkrankung ein ernüchterndes Bild: Fünf Jahre nach Diagnose-Stellung waren über 95 Prozent der Patienten tot – unabhängig davon, ob eine Operation durchgeführt wurde oder nicht. Zum Vergleich: mindestens 50 Prozent aller Darmkrebs-Patienten können geheilt werden.

Welche Heilungschancen hat ein Patient, bei dem man einen Tumor im frühen Stadium entdeckt?
Rund 70 Prozent aller Patienten sterben innerhalb der nächsten zwei Jahre, auch wenn man erfolgreich operiert und eine Chemotherapie anwendet.

Man kann doch auch ohne Bauchspeicheldrüse leben …
Das ist richtig, allerdings wird bei einer Krebs-Operation meistens nicht die ganze Bauchspeicheldrüse entfernt. Um die Insulin-Zufuhr weiterhin sicherzustellen, genügt es, wenn zehn Prozent des Organs im Körper belassen werden. Wird das Organ vollständig entfernt, muss sich der Patient zukünftig Insulin spritzen.

Aber warum ist die Sterberate so hoch, wenn das erkrankte Organ entfernt werden kann?
Selbst wenn eine vollständige Resektion (Entfernung) durchgeführt wurde, wächst an dieser Stelle der Tumor meistens wieder nach. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass das Karzinom bereits gestreut, also Metastasen (Tochtergeschwülste) gebildet hat.

Wie steht es um die Behandlungsmöglichkeiten bei dieser Art von Krebs?
Die bereits erwähnte Operation ist unter Umständen eine Option. Hier muss eine Abwägung stattfinden, welchen Nutzen ein solch schwerer Eingriff für den Patienten hat. Die wenigen Menschen, die diesen Krebs überleben, sind Patienten, die sich einer solchen Operation unterzogen haben und bei denen es nicht zu einem erneuten Tumorwachstum kam.

Und die Chemotherapie?
Sie hilft, dem Patienten das Leben zu erleichtern. Die spezifisch beim Pankreas-Karzinom eingesetzte Chemotherapie führt weder zu starkem Haarverlust noch zu einer Gewichtsabnahme. Allerdings bleibt sie ohne Einfluss auf die Grösse des Tumors, beziehungsweise auf dessen Wachstum. Die Patienten haben aber weniger Bauchbeschwerden und eine bessere Lebensqualität.

Also müssen Sie die meisten Ihrer Pankreas-Krebspatienten irgendwann aufgeben?
Ja, leider! Und immer wieder muss sich der Arzt für oder gegen einen Eingriff entscheiden. Auf der einen Seite kann eine Operation einen Nutzen bringen, auf der anderen steht dem Patienten ein komplikationsanfälliger Eingriff bevor. Zwischen zwei und fünf Prozent der älteren Patienten überlebt entweder die Operation nicht oder stirbt unmittelbar danach.

Es ist bestimmt nicht leicht, die Betroffenen über die traurige Ausgangslage zu informieren.
Den meisten Medizinern fällt es sehr schwer, den Patienten diese ausweglose Situation zu vermitteln. Viele Patienten hoffen natürlich, dass ihnen eine Operation helfen kann: sie klammern sich an diese Chance wie an einen rettenden Strohhalm. Aber es gibt auch Menschen, die das Operationsrisiko nicht eingehen wollen, wenn ihre Überlebenschance ohnehin nur bei etwa fünf Prozent liegt. Das sind meist ältere Patienten.

Welche Lebenserwartung hat ein Mensch, bei dem medizinische Therapien keine Heilung mehr versprechen?
70 Prozent dieser Patienten sind nach zwei Jahren tot.

Dem Bauchspeicheldrüsenkrebs wurde in den letzten Monaten nicht zuletzt Aufmerksamkeit geschenkt, weil immer wieder Prominente an ihm erkranken, darunter der Schauspieler Patrick Swayze, der ehemalige französische Radrennfahrer Laurent Fignon (beide sind verstorben) oder die offenbar unheilbar kranke Sängerin Nella Martinetti. Glücklicherweise wirkt sie sehr vital und von einem starken Gewichtsverlust (man erinnere sich an die Bilder des schrecklich abgemagerten Patrick Swayze) blieb sie bislang verschont …

Im Prinzip ist es so, dass der Tumor mit der Zeit die Substanz auszehrt. Je länger die Krankheit besteht, desto eher verlieren die Patienten an Muskelmasse und Fett. Korpulente Menschen haben also mehr Reserven. In einer solchen Situation ist Übergewicht also von Vorteil.>


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14.10.2010: Falscher Verdacht: Küssen und vor allem Oralsex soll Mundkrebs und Rachenkrebs provozieren - falscher Verdacht

aus: n-tv online: Übertragung von Papillomviren: Küssen kann zu Mundkrebs führen; 14.10.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/Kuessen-kann-zu-Mundkrebs-fuehren-article1711706.html

<Die US-Seuchenschutzbehörde hat vor der Übertragung von Viren beim Küssen und beim Geschlechtsverkehr gewarnt, die zu Mund- und Rachenkrebs führen könnten. Die sogenannten Humanen Papillomviren (HPV) seien auf die Liste jener Risikofaktoren aufgenommen worden, die Krebs im Mund- und Rachenraum auslösen könnten, teilt die US-Seuchenschutzbehörde CDC in Washington mit. Weitere bekannte Risikofaktoren für diese Krebsart sind vor allem Rauchen und Alkoholkonsum.

Die HP-Viren können unter anderem durch intensives Küssen, aber auch durch Oralverkehr übertragen werden. Mediziner brachten sie bislang vor allem mit der Entstehung von Feigwarzen und anderen Genitalwarzen, aber auch mit Gebärmutterkrebs in Verbindung. Eine neue Untersuchung lässt laut CDC vermuten, dass die steigenden Zahlen von Mund- und Rachenkrebsfällen vor allem auch bei jüngeren Menschen durch den HP-Virus verursacht sein könnten.

In der CDC-Studie ist von einer "schleichenden Epidemie" solcher Krebsfälle durch HP-Viren die Rede, die vor allem über Geschlechtsverkehr übertragen würden. Die steigende Zahl der Erkrankungen in Industrienationen könne mit Änderungen im Geschlechtsverhalten zusammenhängen, heißt es in der Studie: So seien Menschen heute früher sexuell aktiv, hätten mehr Geschlechtspartner und würden häufiger Oralverkehr praktizieren.

AFP>

Kommentar:

Porno-Darsteller haben keine höhere Krebsrate - also kommen Mundkrebs und Rachenkrebs sicher nicht vom Küssen und auch nicht vom Oralsex

Die Vermutung, dass HPV-Viren an einer erhöhten Mundkrebsrate und Halskrebsrate beteiligt sein könnten, ist absolut falsch, denn dann hätten Pornodarsteller und Pornodarstellerinnen schon lange eine signifikant höhere Krebsrate. Das ist aber NICHT der Fall.

Der Verdacht der "Mediziner", die höhere Mundkrebsrate und Rachenkrebsrate kämen vom Küssen und Oralsex der Jugendlichen, ist also komplett FALSCH.

Die falschen Anschuldigungen der "Mediziner" gegen Küssen und Oralsex ist ein absoluter Skandal.

Michael Palomino, 11.3.2012

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Basler Zeitung online, Logo

16.10.2010: Brustkrebs ist zu 5% genetisch bedingt mit Hochrisikogenen BRCA1 und BRCA2 - Brustamputation ist in Brustkrebs-Familien sinnvoll - Eierstockentfernung ab 40 ist ein Schutz gegen Eierstockkrebs und Brustkrebs

Spezielle Genkombinationen begünstigen Brustkrebs bei Frauen. Brustentfernungen und Eierstockentfernungen lassen die Brustkrebsraten sinken. Nun, die Vorsorge gegen Krebs mit der Blutgruppenernährung und mit der Blutgruppenmedizin von Dr. D'Adamo wird im Artikel nicht erwähnt. Das ist traurig, denn mit Blutgruppenernährung müsste keine Frau sich eine Brust amputieren oder einen Eierstock herausnehmen lassen. Ah, und die Krankenkasse bezahlt natürlich die Brustamputatio und die Eierstockoperation, und die Naturmedizin wird nur durch eine Zusatzleistung abgedeckt. Aber lesen Sie selbst, wie der Wahnsinn in der "Schulmedizin" funktioniert:

aus: Basler Zeitung online: Ein radikaler Schnitt; 16.10.2010;
http://bazonline.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Ein-radikaler-Schnitt-/story/28476520
<Von Anke Brodmerkel.

Zwei Fehler im Erbgut erhöhen das Brustkrebsrisiko drastisch. In diesem Fall beugt die Entfernung der Brüste einer Erkrankung am besten vor.

Brustkrebs-Gene: Verlorene Schutzfunktion

In der Schweiz erkranken jedes Jahr mehr als 5000 Frauen an Brustkrebs. Bei etwa jeder zwanzigsten Patientin ist der Tumor Folge einer Mutation in einem der beiden Hochrisikogene BRCA1 und BRCA2. Die Abkürzung BRCA steht für die englische Krankheitsbezeichnung Breast Cancer.

Entdeckt wurden die Gene in den Jahren 1994 und 1995. Von BRCA1 weiss man, dass es in seiner funktionsfähigen Variante Schäden am Erbmaterial in den Zellen des Brust- und Eierstockgewebes repariert. Falls in einer Zelle ein irreversibler Erbgutschaden vorliegt, löst BRCA2 den Tod dieser Zelle aus. So wird verhindert, dass sich gesunde Zellen in Krebszellen verwandeln. Sind die beiden Gene verändert, können sie ihre Schutzfunktion nicht mehr ausreichend wahrnehmen.

Während in der Allgemeinbevölkerung etwa 10 Prozent aller Frauen im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs erkranken, sind es unter den Trägerinnen der Hochrisikogene rund 70 Prozent. In den betroffenen Familien tritt der Krebs in nahezu jeder Generation und oft schon in jungen Jahren auf. Häufig endet er tödlich.

Frauen mit einem hohen familiären Risiko sollten sich deshalb in einem der zehn genetischen Zentren der Schweiz (Adressen unter http://sakk.ch/de/download/183) oder in einem zertifizierten Brustzentrum beraten lassen und regelmässig zur Früherkennung gehen. Diese beinhaltet, anders als bei Frauen ohne erhöhtes Brustkrebsrisiko, neben der Mammografie auch regelmässige Ultraschall- und Kernspinuntersuchungen. Die Kosten dafür übernehmen die Krankenkassen

[In Brustkrebsfamilien dem Brustkrebs durch Brustamputation vorbeugen: Der Fall von Evelyn Heeg]

Evelyn Heeg war erst dreissig Jahre alt, als sie eine der vielleicht schwierigsten Entscheidungen ihres Lebens traf. Völlig gesund beschloss die glücklich verheiratete Lehrerin aus dem deutschen Freiburg, sich beide Brüste entfernen zu lassen. So wollte sie dem Brustkrebs entgehen, an dem sie sehr wahrscheinlich eines Tages erkranken würde.

Ihre Mutter, zwei Tanten und eine Grosstante waren bereits in jungen Jahren an Brustkrebs verstorben. Und nach einem Gentest erfuhr Evelyn Heeg, dass sie das Schicksal ihrer weiblichen Verwandten vermutlich teilen würde – falls sie sich nicht zu dem radikalen Schritt einer Brustentfernung entschied. An einem Morgen im November 2005 liess die junge Frau die Operation in einer Münchner Klinik vornehmen.

Keine Zahlen für die Schweiz

Während in den USA und in einigen Ländern Europas ein solches Vorgehen üblich ist bei Frauen mit erblichem Brustkrebsrisiko, ist der Eingriff in Deutschland und in der Schweiz nicht unumstritten. Viele Mediziner hierzulande sind der Ansicht, dass eine regelmässige Früherkennung – die bei Risikopatientinnen pro Jahr eine Mammografie, eine Kernspin- und zwei Ultraschalluntersuchungen umfasst – ähnlich gute Ergebnisse liefert. Anders ausgedrückt: Frauen, die sich vorbeugend die Brust abnehmen lassen, leben nicht unbedingt länger als solche, die regelmässig zur Vorsorge gehen. «Offizielle Zahlen über präventive Mastektomien in der Schweiz gibt es aber nicht», sagt Susanne Bucher, Leitende Ärztin am Brustzentrum Luzern.

Einen Vorteil hat die Brustentfernung unzweifelhaft: Sie nimmt den Frauen die ständige Angst, dass die nächste Vorsorgeuntersuchung ein auffälliges Ergebnis liefern wird. Und dass der Brustkrebs dann, wie es bei Risikopatientinnen häufig der Fall ist, rasch voranschreitet. Auch eine grosse, kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, dass die Entscheidung zu einer vorbeugenden Mastektomie sinnvoll sein kann («Journal of the American Medical Association», Bd. 304, S. 967).

Risiko bedeutend geringer

Das Team um Susan Domchek von der School of Medicine an der University of Pennsylvania hatte für seine Untersuchung 2482 Frauen aus Europa und Nordamerika rekrutiert, die alle ein genetisch bedingtes Brustkrebsrisiko aufwiesen. Bei ihnen war entweder, so wie bei Evelyn Heeg, das BRCA1-Gen oder das BRCA2-Gen verändert. Beide Erbanlagen unterdrücken in ihrer ursprünglichen Variante die Entstehung von Tumoren in der Brust und in den Eierstöcken (siehe Artikel rechts).

Frauen, die eine Mutation in einem der beiden Gene aufweisen, erkranken hingegen mit einer Wahrscheinlichkeit von 56 bis 84 Prozent bis zu ihrem siebzigsten Lebensjahr – oft schon viel früher – an einer aggressiven Form von Brustkrebs. Auch das Risiko für Eierstockkrebs ist bei Trägerinnen der Risikogene stark erhöht.

Risiko sinkt auf ein bis drei Prozent

Um der drohenden Gefahr zu entgehen, hatten sich 247 der Studienteilnehmerinnen zu einer vorbeugenden Brustentfernung entschieden. Sie alle wurden nach der Operation über mindestens drei Jahre hinweg beobachtet. Wie sich herausstellte, erkrankte keine von ihnen während dieser Zeit an Brustkrebs. «Im Gegensatz dazu wurde im gleichen Zeitraum bei sieben Prozent der Frauen, die auf die Mastektomie verzichtet hatten, ein Tumor in der Brust diagnostiziert», schreiben Domchek und ihre Kollegen.

Die Wissenschaftler bestätigen damit die Ergebnisse kleinerer Studien, denen zufolge das Brustkrebsrisiko nach einer Entfernung der Brüste nur noch bei etwa ein bis drei Prozent liegt. Vollständig eliminieren lässt sich die Gefahr auch durch die Operation nicht, weil nie alle Zellen des Brustgewebes entfernt werden können.

Hilft auch bei Eierstockkrebs

Das Team um Domchek untersuchte auch, wie sich eine vorbeugende Entfernung der Eierstöcke und der Eileiter, Salpingo-Oophorektomie genannt, auf das Risiko von Eierstockkrebs auswirkt. «Da bei dieser Krebsart die Heilungschancen noch geringer sind als beim Brustkrebs und es zudem keine effizienten Methoden der Früherkennung gibt, sind präventive Massnahmen besonders wichtig», sagt Marion Kiechle, die Direktorin der Frauenklinik am Klinikum rechts der Isar der TU München, die zugleich das Interdisziplinäre Brustzentrum Münchens leitet.

Auch das bestätigt die aktuelle Studie. In einem Zeitraum von sechs Jahren verstarben drei Prozent der Probandinnen, die sich keiner Operation unterzogen hatten, an Eierstockkrebs. Bei den 939 Teilnehmerinnen, die sich die Eierstöcke und Eileiter hatten entfernen lassen, waren es nur 0,4 Prozent.

Für den Laien überraschend wirkte sich die Entfernung der Eierstöcke auch auf die Brustkrebssterblichkeit aus: Während innerhalb der sechs Jahre zwei Prozent der Frauen, die sich der Operation unterzogen hatten, an Brustkrebs verstarben, waren es bei den Probandinnen, die ihre Eierstöcke behalten hatten, sechs Prozent.

Zufrieden nach dem Eingriff

«Warum die Entfernung der Eierstöcke das Risiko von Brustkrebs senkt, wissen wir nicht», sagt Kiechle. «Für viele Frauen, die sich vor einer Brustentfernung scheuen und in deren Familie der Brustkrebs noch nicht in ganz jungen Jahren aufgetreten ist, ist eine Salpingo-Oophorektomie mit Anfang vierzig, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist, aber eine sehr gute Option.» Durch den Eingriff seien die Frauen vor Eierstock- und zu einem gewissen Grad vor Brustkrebs geschützt.

Auch Evelyn Heeg denkt darüber nach, sich in einigen Jahren einer Salpingo-Oophorektomie zu unterziehen. Derzeit geniesst sie aber erst einmal ihr Leben. Denn auch mit dem kosmetischen Ergebnis des Eingriffs ist sie sehr zufrieden. Ihre Brust wurde mit Gewebe aus dem Gesäss wieder aufgebaut, viele Nerven haben sich in den vergangenen Jahren regeneriert. Die neuen Brüste sind Teil ihres Körpers geworden.

(Tages-Anzeiger)>

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20.10.2010: Radartechniker der Bundeswehr bekommt Krebs - das Gericht schützt die Bundeswehr

aus: n-tv online: Politik: Krebs durch Radar? Ex-Soldat scheitert mit Klage; 20.10.2010;
http://www.n-tv.de/politik/Ex-Soldat-scheitert-mit-Klage-article1752891.html

<Ein ehemaliger Bundeswehrsoldat ist mit seiner Klage auf Schmerzensgeld wegen einer Krebserkrankung vor dem Oberlandesgericht (OLG) Koblenz gescheitert. Der Ex-Soldat hatte die Bundeswehr auf mindestens 100.000 Euro verklagt. Der Grund: Seine frühere Arbeit als Radartechniker habe bei ihm eine spätere Krebserkrankung verursacht. Das Gericht wies die Klage des heute 55-Jährigen zurück. Es sei nicht festzustellen, dass der Bund den Soldaten bewusst nicht vor einer Strahlenbelastung gewarnt oder geschützt habe.

Der Mann war von 1975 bis 1976 in Cochem an Flugsicherungsradargeräten eingesetzt. 15 Jahre später wurden bei ihm zwei Karzinome festgestellt. Er behauptete, der Krebs sei auf die von den Radargeräten ausgehende Strahlung zurückzuführen. Die Bundesrepublik Deutschland habe gewusst, dass die Strahlen gefährlich sind, ihn aber weder davor gewarnt noch geschützt. Aus diesem Grund habe sie ihre Fürsorgepflicht vorsätzlich verletzt, argumentierte er.

Nachdem zuvor das Landgericht Koblenz die Klage abgewiesen hatte, beschäftigte sich das OLG in einem Staatshaftungsverfahren mit dem Fall. Eine Revision zum Bundesgerichtshof wurde nicht zugelassen, sagte der Sprecher.

dpa>

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30.11.2010: Luftröhrenkrebs mit "Ersatzrohr" geheilt - aus eigener Haut und eigenem Knorpel

aus: n-tv online: Krebspatienten können wieder arbeiten: Luftröhrenersatz verpflanzt; 30.11.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/Luftroehrenersatz-verpflanzt-article2040241.html

<Französische Ärzte haben erstmals mit Hilfe von körpereigenen Hautzellen die zerstörten Luftröhren von Krebspatienten erfolgreich repariert. Die beiden Chirurgen Philippe Dartevelle und Frédéric Kolb präsentierten ihre Ergebnisse in einer Klinik in der Nähe von Paris. Die Ärzte hatten laut eigenen Angaben in den vergangenen sechs Jahren insgesamt sieben Patienten mit dieser Methode behandelt. Fünf davon seien in guter Verfassung und hätten sogar ihre Arbeit wieder aufgenommen.

Zwei Patienten dagegen starben an einer Infektion, die sie sich wahrscheinlich deshalb zuzogen, weil ihnen die Flimmerhärchen der normalen Luftröhre fehlten. Dieses Problem sei den Ärzten bekannt. Es werde daran gearbeitet, hieß es.

Dartevelle und Kolb hatten in dem Verfahren Haut und Knorpel aus der Hüfte entnommen und daraus eine Röhre geformt. Diese Röhre wurde dann als Ersatz an die zerstörte Stelle implantiert. Ein ähnliches Verfahren wird in der Nasenchirurgie angewendet. Das Verpflanzen körpereigener Zellen schließt Abstoßungsreaktionen aus.

jze/dpa/AFP>

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Deutschland 29.12.2010: Übergewicht wird Krebsursache Nummer 1, Rauchen als Krebsursache geht zurück - und die Heilungschancen steigen

aus: n-tv online: Ursachenverlagerung: Zahl der Krebskranken steigt; 29.12.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/Zahl-der-Krebskranken-steigt-article2249166.html

<In Zukunft werden immer mehr Menschn an Krebs erkranken. Übergewicht wird dafür die Hauptursache sein, sagt Otmar Wiestler, Leiter des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg. Aber auch die Heilungschancen werden in Zukunft größer sein.

Übergewicht wird das Rauchen nach Ansicht des Krebsspezialisten Prof. Otmar Wiestler in Zukunft als Hauptursache von Tumoren ablösen. Grund sei "die Zunahme des Übergewichtsproblems", mit dem diverse Tumorarten verbunden seien, sagte der Chef des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg. Er erwartet insgesamt mehr Krebsfälle - weil die Menschen immer älter werden. Allerdings sei auch damit zu rechnen, dass durch neue Medikamente und zunehmend auf den Einzelnen abgestimmter Therapien mehr Menschen geheilt werden könnten.

Nach Wiestlers Angaben sind in diesem Jahr etwa 450 000 Menschen in Deutschland neu an Krebs erkrankt. Etwa die Hälfte werde geheilt. Rund 30 Prozent der Fälle werden mit dem Rauchen in Verbindung gebracht. Problem beim Rauchen sei, "dass die Politik letztlich dieses Laster unterstützt und nichts tut, um konsequent dagegen vorzugehen", kritisierte Wiestler.

Es gibt nicht mehr Risiken

Zum allgemein erwarteten Anstieg der Krankheitsfälle sagte Wiestler, dieser habe mit dem Zugewinn an Lebensjahren zu tun. "Krebserkrankungen sind ja Krankheiten, die vor allem im höheren Lebensalter auftreten." Grund sei nicht, "dass jetzt neue Risikofaktoren für Krebserkrankungen auf uns einwirken, von denen wir bisher nichts wussten". Es werde aber - wie beim Übergewicht - Verschiebungen beim Spektrum der Risiken geben.

In Zusammenhang mit Übergewicht beobachten die Wissenschaftler eine wachsende Zahl an Speiseröhrenkrebs, Darm-, Brust-, Nieren- und Bauchspeicheldrüsenkrebs. Der genaue Grund sei noch nicht ganz klar. "Das ist ein wichtiges Thema für die Forschung in der nächsten Etappe", ergänzte Wiestler.

Eine gewisse Zunahme wird nach Angaben des Fachmanns für alle Krebsarten beobachtet - mit Ausnahme der Erkrankungen bei Kindern. Auch dabei spielt die demografische Entwicklung eine Rolle. "Da wir abnehmende Kinderzahlen haben in Deutschland, nimmt auch die Gesamtzahl an Krebserkrankungen im Kindesalter etwas ab", sagte er.

Heilungsraten werden steigen

Mit dem Blick auf die Zukunft zeigte sich Wiestler überzeugt, dass "die Heilungsraten ansteigen" werden. Die Forscher hätten inzwischen "bei der Mehrzahl aller Krebserkrankungen eine relativ gute Vorstellung", welche Veränderungen im Erbgut und in der Zelle abliefen. "Damit ist es möglich, Medikamente zu entwickeln, die genau an solchen Veränderungen angreifen". Es gebe immer mehr von diesen Mitteln, die individuell eingesetzt werden könnten - je nachdem, ob der oder die Kranke die entsprechende Anlage aufweise. Denn der Krebs unterscheide sich auch innerhalb einzelner Formen - und müsse verschieden behandelt werden.

Die Mittel müssten außerdem mit einer Chemotherapie oder Bestrahlung oder miteinander und mit einer dritten Komponente kombiniert werden. "Das wird erlauben, dass man in Zukunft mehr und mehr die Krankheit Krebs in ein Stadium bringen kann, wo man viele Jahre gut damit leben kann - auch wenn man sie vielleicht nicht immer komplett beseitigen oder heilen kann. Und insgesamt werden auch die Heilungsraten ansteigen."

dpa>

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7.1.2011: <Medizin: Krebs kann sich manchmal ganz plötzlich ausbreiten> - die "einmalige Zellkatastrophe" und der falsche Selbstheilungsversuch der Zellen

Seelig sind alle diejenigen, die keinen Krebs haben. Und wer Krebs hat, kann sich mit Bio-Blutgruppenernährung heilen, viel frische Luft (keine Stadtluft), und genug Wasser und den Stress im Leben reduzieren. Hier im Artikel ist die Ursache des sich schnell ausbreitenden Krebs beschrieben: "einmalige Zellkatastrophe", und dann versuchen die Zellen, sich wieder zu heilen, und heilen falsch, und so entstehen Krebszellen in rasanter Art und Weise. Aber lesen Sie selbst:

aus: Welt online; 7.1.2011; http://www.welt.de/gesundheit/article12023273/Krebs-kann-sich-manchmal-ganz-ploetzlich-ausbreiten.html

<Eine Krebserkrankung beginnt für gewöhnlich schleichend. In einigen Fällen aber geht alles blitzschnell. Das haben britische Forscher herausgefunden.

Krebs-Zellen - hier unter dem Mikroskop - können in einigen Fällen blitzartig im Körper Schaden anrichten.

[Die "einmalige Zellkatastrophe"]

Zellen verändern sich meist über Jahre hin zu bösartigen Tumorzellen. Aber bei rund drei Prozent aller Erkrankungen löst eine einmalige Zellkatastrophe die Veränderung schlagartig aus, wie britische Forscher berichten. Bei Knochenkrebs liegt der Anteil dieser Fälle sogar bei etwa 25 Prozent.

Die Genforscher der Universität Cambridge werteten Gewebeproben verschiedener Krebsarten aus. Bei manchen Proben stießen sie in bestimmten DNA-Abschnitten der Zellen auf massive Strukturveränderungen, deren zeitliche Abfolge sich nicht rekonstruieren ließ. Daraus leiten die Wissenschaftler in der Zeitschrift „Cell“ ab, dass diese Areale, die mehrere Chromosomen betreffen können, plötzlich geschädigt und in Hunderte Bruchstücke zerschlagen werden.

Gewöhnlich sterben die betroffenen Zellen dann ab, aber offenbar versuchen manche, die geschädigten Abschnitte wieder zu reparieren. „Die Zelle sollte aufgeben, versucht aber stattdessen, die Chromosomen zusammenzustückeln wie ein wertvolles Stück Porzellan“, erläutert Studienleiter Peter Campbell. „Sie repariert sich unvollständig und dabei entsteht ein Erbgut mit unglaublich krebserregendem Potenzial.“

Betroffen davon sind der Studie zufolge mindestens zwei bis drei Prozent aller Krebserkrankungen. Bei Knochenkrebs fanden die Forscher solche Veränderungen sogar in fünf von 20 Proben. Sie vermuten, dass ionisierende Strahlung bei diesem Prozess eine Rolle spielt. „Wenn wir die Ursache davon verstehen, lernen wir vielleicht, wie wir diese Schäden abwenden können“, sagt Campbell.

dapd/cl>

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20 minuten online, Logo

Schweiz 7.2.2011: <Krebsstatistik: Vier von zehn trifft der Krebs> - krebsverseuchtes Land

Das Ausland hat zum Teil wesentlich niedrigere Krebsraten als die Schweiz. Das hat seine Gründe: Die unnatürliche Lebensweise mit falschem Tag-Nacht-Rhythmus, mit schädlichen Verhaltensweisen, mit Lebensmitteln, die keine Lebensmittel mehr sind, mit Pillenmedizin, mit der zunehmenden Verbetonierung von Landschaften, mit dem immer zunehmenden und nie abnehmenden Verkehr, und der zunehmende Stress in der Schweiz vor allem bei Leuten über 50, die Stelle nicht zu verlieren - das alles hat seinen Preis. Die Zellen können nicht mehr gesund leben, und dann werden fehlerhafte Zellen reproduziert, und die Geschwüre heissen "Krebs".
aus: 20 minuten online; 7.2.2011; http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Vier-von-zehn-trifft-der-Krebs-25423859

Krebsstatistik Schweiz Frauen
Krebsstatistik Schweiz Männer
7.2.2011: Krebs bei Frauen in der Schweiz, Tabelle
7.2.2011: Krebs bei Frauen in der Schweiz, Tabelle (Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner (2003-2007)

Brustkrebs: 110,5
Dickdarm-Krebs: 31,5
Lungenkrebs, Bronchienkrebs, Luftröhrenkrebs: 25,2
Hautkrebs: 20,8
Gebärmutterkrebs: 17,6
Non-Hodgkin-Lympthom-Krebs: 12,7
(Krebs des lymphatischen Systems)
Eierstockkrebs: 11,5
(Quelle: Bundesamt für Statistik [Neuenburg])
7.2.2011: Krebs bei Männern in der Schweiz, Tabelle
7.2.2011: Krebs bei Männern in der Schweiz, Tabelle (Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner (2003-2007)

Prostatakrebs: 133,7
Lungenkrebs: 56,5
Dickdarmkrebs: 50,2
Hautkrebs: 22,3
Blasenkrebs: 19,7
Mundhöhlenkrebs und Rachenkrebs: 17,8
Non-Hodgkin-Lymphom-Krebs; 16,5
(Krebs des lymphatischen Systems)
(Quelle: Bundesamt für Statistik [Neuenburg])


<Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in der Schweiz. Immer mehr Frauen sterben den Rauchertod. Bei den Männern hingegen ist der Lungenkrebs zurückgegangen.

In der Schweiz erkranken jährlich mehr als 35 000 Menschen an Krebs, über 16 000 sterben daran. Krebs ist - nach Herz- Kreislauf-Krankheiten - die zweithäufigste Todesursache. Bei Frauen hat in den letzten Jahren Lungenkrebs am deutlichsten zugenommen.

Diese Zahlen sind in einer Publikation des Bundesamtes für Statistik, des Nationalen Instituts für Krebsepidemiologie und Registrierung und des Schweizerischen Kinderkrebsregisters aufgeführt, die am Montag veröffentlicht wurde. Untersucht wurden die Jahre 1983 bis 2007.

Bei der Hälfte aller neu auftretenden Krebsfälle handelt es sich um Prostata-, Brust-, Dickdarm- oder Lungenkrebs. Mit zunehmendem Alter steigt die Erkrankungshäufigkeit, gegen 90 Prozent aller Krebserkrankungen treten nach dem 50. Lebensjahr auf.

Lungenkrebs und Brustkrebs als häufigste Krebs-Todesursachen

30 Prozent aller Todesfälle bei Männern und 23 Prozent der Todesfälle bei Frauen sind durch Krebs bedingt. Bei Männern werden knapp ein Viertel der Krebstodesfälle von Lungenkrebs verursacht, es folgen Prostatakrebs und Dickdarmkrebs. Bei Frauen ist Brustkrebs für einen Fünftel der Krebstodesfälle verantwortlich, es folgen Lungenkrebs und Dickdarmkrebs. Insgesamt sterben jedes Jahr etwa 3000 Personen an Lungenkrebs.

Im Vergleich der Beobachtungsperioden 1998-2002 und 2005-2007 nahm bei Frauen der Lungenkrebs am stärksten zu (um 16 Prozent), eine Folge der Zunahme des Rauchens bei den jüngeren Generationen. Auch bei anderen Krebsarten zeigen sich Zunahmen, zum Beispiel bei Schilddrüsenkrebs sowie Hautmelanomen.

Teilweise erklärt sich die steigende Tendenz beim Prostata- und Schilddrüsenkrebs sowie beim Hautmelanom allerdings durch bessere (Früh-) Erkennungsmethoden.

Deutlich zurückgegangen ist der Gebärmutterhalskrebs und der Magenkrebs und Lungenkrebs bei Männern. Trotzdem ist bei Männern Lungenkrebs nach wie vor die häufigste krebsbedingte Todesursache. Auch die Sterblichkeit sinkt bei vielen Krebsarten. Bei Hodenkrebs sank sie um fast einen Drittel.

Risikofaktoren

Viele Risikofaktoren für Krebs sind immer noch unbekannt. Tabakrauch, Umweltverschmutzung und Radon tragen wesentlich zum Lungenkrebsrisiko bei.

Tabak- und Alkoholkonsum sind eine wichtige Ursache von Hals- Nasen-Ohren-Krebs. Beim Dickdarmkrebs wurde die schädliche Wirkung von Alkohol und dem Verzehr von viel rotem oder verarbeitetem Fleisch nachgewiesen. Häufiger Genuss von geräucherten, gesalzenen, getrockneten oder gepökelten Esswaren erhöht das Risiko, an Magenkrebs zu erkranken.

Hautmelanome werden durch zu starke oder zu lange Sonneneinwirkung verursacht. Bei vielen Krebsarten wie beispielsweise beim Brustkrebs gehören aber auch die Familiengeschichte und die genetische Veranlagung zu den Risikofaktoren.

Die Prävention vieler Krebsarten besteht primär aus der bestmöglichen Vermeidung von Risikofaktoren. Sie kann auch auf gesundheitsfördernden Verhaltensweisen wie dem Konsum von frischem Obst und Gemüse oder körperlicher Bewegung aufbauen.

Auch bestimmte medizinische Behandlungen können präventiv wirken. Dazu gehören die Impfung gegen Hepatitis B (Risikofaktor von Leberkrebs), gegen das Humane Papillomavirus (HPV; Risikofaktor von Gebärmutterhalskrebs) oder die Behandlung von Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter pylori (Risikofaktor von Magenkrebs).

Krebs bei Kindern selten

Bei Kindern sind Krebserkrankungen selten. Jährlich werden in der Schweiz durchschnittlich 170 Neuerkrankungen und 40 Todesfälle gezählt. Die Heilungschancen haben sich in den letzten 60 Jahren stark verbessert und liegen mittlerweile bei 80 Prozent. Vier von fünf krebskranken Kindern können also geheilt werden.

Zusammen mit Deutschland, Österreich und Finnland gehört die Schweiz zu den europäischen Ländern mit den besten Behandlungsergebnissen.

In der Schweiz werden die Krebserkrankungen kantonal von Krebsregistern erfasst. 12 Register decken 16 Kantone und 68 Prozent der Bevölkerung ab.>

<Sie sind als Übeltäter bei schweren Lebensmittelvergiftungen bekannt: Salmonellen. Doch die fiesen Bakterien greifen auch Tumore an.

In Zusammenarbeit mit dem Immunsystem zerstören Salmonellen (rot) Tumorgewebe.

Es klingt zunächst unglaublich: Mit Salmonellen den Krebs bekämpfen. Die gefährlichen Bakterien, die beispielsweise schwere Lebensmittelinfektionen auslösen können, sind tatsächlich die Basis einer neuen Krebstherapie. Ein Forscherteam am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig arbeitet daran.

Die Forscher setzen allerdings genetisch veränderte, sozusagen entgiftete Salmonellenstämme ein. Die haben auch nützliche Eigenschaften zur Bekämpfung von Krankheiten.

“Seit 150 Jahren ist bekannt, dass Bakterien Tumorzellen zerstören können“, berichtet Siegfried Weiß, der am HZI die Arbeitsgruppe Molekulare Immunologie leitet. Doch hätten es Forscher bisher nie geschafft, beim Einsatz gegen Krebs von Bakterien die Infektionsgefahr in den Griff zu bekommen.

Das sei mit den Methoden der Molekular- und Infektionsbiologie besonders bei Salmonellen möglich. Heute könnten Bakterien entsprechend genetisch verändert werden.

Ein achtköpfiges Forscherteam am HZI arbeitet seit sechs Jahren an dem Projekt, hat erste Erfolge erreicht und ist laut Weiß weltweit mit führend in diesem Bereich. Die Forscher nutzen bisher das Bakterium Salmonella typhimurium und konzentrieren sich auf den Darmkrebs.

Salmonellen leben in sauerstoffarmen und -reichen Gewebe und können sich daher auch in Tumorbereichen ansiedeln, die schlecht durchblutet sind. Wenn sie intravenös übers Blut in den Körper gebracht würden, lösten sie im Immunsystem bestimmte Botenstoffe aus, sagte Weiß.

Die bewirkten, dass die Blutgefäße durchlässig werden. In kurzer Zeit ströme somit Blut zusammen mit Salmonellen ins Tumorgewebe ein. Die Salmonellen könnten dann damit beginnen, den Tumor zu zerstören. In Laborversuchen mit Mäusen sei das schon vielfach gelungen, berichtet Weiß.

Derzeit wird laut Weiß daran gearbeitet, die Wirkkraft der Bakterien zu verbessern, ohne dass das Risiko einer gefährlichen Blutvergiftung besteht. Die Forscher prüfen aber auch weitere Optionen: Ob sich beispielsweise Giftstoffe anderer Bakterien, in Salmonellen eingepflanzt, zur Krebstherapie eignen. Oder ob man Botenstoffe des Immunsystems mit Hilfe von Salmonellen zur Stärkung der Abwehrkräfte gegen den Krebs mobilisieren kann.

Das Projekt ist auf Interesse der Deutschen Krebshilfe gestoßen, die das Team um Weiß mit 245.000 Euro fördert. "Das Tumoren von Bakterien angegriffen werden, ist schon länger bekannt“, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Nettekoven anlässlich der Geldzusage zu Anfang des Jahres. "Doch dieses Phänomen aktiv zu nutzen, um die Heilungschancen von Krebs-Patienten zu verbessern, wäre ein großer Fortschritt in der Behandlung von Krebs.“

Die Salmonellen-Methode könnte auch für die Krebsdiagnose genutzt werden. Etwa so: Den Salmonellen werden Gene eingepflanzt, die die Bakterien zum Leuchten bringen. So könnte relativ einfach die Lage und Größe des Tumors analysiert oder Metastasen gefunden werden.

Bis zum klinischen Einsatz kann es laut Weiß noch lange dauern: In fünf Jahren beherrsche man möglicherweise den Prozess im Tierversuch. Erst dann könnte überhaupt die klinische Erprobung beginnen, was wiederum Jahre dauern werde. Weiß geht zudem davon aus, dass diese neue mögliche Therapie künftig nur neben oder statt der Chemotherapie eingesetzt werden könnte. Ohne die chirurgische Entfernung von Tumoren werde es auch künftig nicht gehen.

dpa/db>

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8.4.2011: Ab 3 Gläser Alkohol pro Tag bei Männern provoziert mehr Krebs - ab 2 Gläser Alkohol pro Tag bei Frauen provoziert mehr Krebs

aus: n-tv online: Das dritte Glas ist schon zu viel: Alkohol erhöht Krebsrisiko; 8.4.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Alkohol-erhoeht-Krebsrisiko-article3056666.html

<Schon wenig Alkohol erhöht das Krebsrisiko. Der größte Teil der alkoholbedingten Krebsfälle tritt bei Männern ab zwei Getränken täglich auf. Bei Frauen reicht die Hälfte, wie eine Studie zeigt.

Das tägliche Glas Wein oder Bier zum Feierabend steigert nach einer neuen Studie deutlich das Krebsrisiko. Eine europäische Untersuchung bestätigt, dass schon kleine Mengen regelmäßig konsumierten Alkohols die Gefahr deutlich erhöhen, an bösartigen Tumoren in der Mund- und Rachenhöhle, an den Stimmbändern und in der Speiseröhre sowie an Darm- und Leberkrebs zu erkranken.

"Unsere Daten zeigen, dass viele Krebserkrankungen hätten vermieden werden können, wenn der Alkoholkonsum auf zwei Getränke täglich bei Männern und ein Getränk täglich bei Frauen beschränkt worden wäre. Das sind die Empfehlungen vieler Gesundheitsorganisationen", erläutern die Autoren der Studie, darunter auch deutsche Wissenschaftler. Selbst noch geringere Mengen könnten Krebs auslösen. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in der neuesten Ausgabe des "British Medical Journal".

Grenzmenge ist bestimmbar

Die Grenzmenge liegt demnach bei zwei alkoholischen Getränken pro Tag für Männer und einem Drink für Frauen.

[Empfehlung, kleinere Bierflaschen und Schnapsflaschen einzuführen]

Zur Orientierung in Bezug auf die Dosis empfiehlt Manuela Bergmann vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam, Mitautorin der internationalen Studie, die in der Gastronomie übliche Einheit eines Getränks - sprich: für ein Bier zum Beispiel die 0,33 Liter-Flasche, bei Hochprozentigem ein Schnapsglas mit wenigen Zentilitern.

Nach der Studie kann im Schnitt derzeit jede zehnte Krebserkrankung bei Männern und eine von 33 bei Frauen auf Alkoholkonsum zurückgeführt werden.

[Die Deutschen saufen am meisten Alkohol in der EU, gefolgt von Dänen und Briten]

Die Deutschen führen die Rangliste derer, die mehr Alkohol trinken als für sie gut ist, an. 43,8 Prozent der deutschen Männer im mittleren Alter liegen demnach über dem Limit, gefolgt von den Dänen und den Briten. Bei den Frauen ist die Reihenfolge genau gleich.

Tausende Krebskranke durch Alkohol

Für das Jahr 2008 führten die Wissenschaftler bei 57.600 Männern Krebserkrankungen auf Alkoholkonsum zurück. 33.000 von diesen Untersuchten tranken mehr als zwei Gläser pro Tag. Bergmann zufolge verdeutlichen diese Zahlen: "Auch noch weniger Alkohol steigert schon das Krebsrisiko." Immerhin seien 20 Prozent der alkoholbedingten Krebsfälle auf weniger als ein Glas Alkohol zurückzuführen.

Co-Autor Rudolf Kaaks, Biologe am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, schätzte die Dunkelziffer noch höher: "Die Studie basiert zwar auf einer sehr großen Stichprobe - aber es kann durchaus sein, dass notorische Trinker nicht darunter sind." Demnach könne das Krebsrisiko in der Realität noch höher sein. Zumal sich die Angaben laut Kaaks auf alle Krebsarten beziehen. Berechnet auf die Arten, bei denen ein kausaler Zusammenhang von Alkoholkonsum und Krebs vermutet wird, sei der Anteil ebenfalls deutlich höher.

Groß angelegte Untersuchung in acht Ländern

Die Untersuchung ist Teil einer Langzeitstudie zum Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebs (European Prospective Investigation of Cancer, EPIC). Daran nehmen mehr als 360.000 Probanden aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, den Niederlanden, Griechenland und Dänemark teil.

Die Studie war in den 1990er Jahre begonnen worden. "Die Menschen trinken heute sogar noch mehr, und das könnte dazu führen, dass noch mehr alkoholbedingte Krebserkrankungen auftauchen", sagte Autorin Naomi Allen von der Universität Oxford.

dpa>

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17.4.2011: Energiesparlampen setzen krebserregende Dämpfe frei

aus: Welt online: Stichprobe: Energiesparlampen sondern giftige Stoffe ab; 17.4.2011;
http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article13196216/Energiesparlampen-sondern-giftige-Stoffe-ab.html

[Die Untersuchung des NDR]

<Viele Energiesparlampen setzen offenbar krebserregende Dämpfe frei. Experten sprechen nach Messungen von einem bedenklichen Ergebnis.

Erschreckendes Ergebnis: Laut einer Stichprobe belasten viele Energiesparlampen die Luft

Energiesparlampen können während des Betriebs offenbar giftige Stoffe abgeben. Die Lampen setzten dann Dämpfe frei, die im Verdacht stünden, krebserzeugend zu sein, berichtete das NDR-Verbraucher- und Wirtschaftsmagazin "Markt“ vorab (Sendezeit Montag, 20.15 Uhr).

[Quecksilber freigesetzt bei Bruch der Energiesparlampe]

Bisher war bekannt, dass Energiesparlampen Quecksilber enthalten. Dies wird aber nur freigesetzt, wenn Lampen zerbrechen.

[Phenol und weitere giftige Stoffe können die Raumluft belasten - die Lampen geben krebserzeugende Dämpfe ab]

Das Magazin hatte in einer Stichprobe Energiesparlampen unterschiedlicher Hersteller in einem zertifizierten Labor untersuchen lassen. Alle Lampen enthielten demnach deutlich messbare Mengen an Phenol sowie weitere giftige Stoffe.

Der vereidigte Sachverständige für Innenraumschadstoffe, Peter Braun, bestätigte dem Magazin, dass diese Stoffe die Raumluft belasten können. "Besonders bedenklich ist, dass alle untersuchten Lampen im Betrieb krebserzeugende Substanzen ausgasen, und das gilt ausgerechnet für die Stoffe, die wir in den höchsten Konzentrationen gefunden haben“, sagte Braun dem Sender.

Laut "Markt“ kündigte ein Hersteller aufgrund der Recherchen an, "den Einbringungsweg der genannten Stoffe zurückzuverfolgen“. Weiterhin gab er an, die Stoffe könnten „aus Klebstoffen und Einzelkomponenten der Lampe stammen“. Ein anderer Hersteller teilte dem Magazin den Angaben zufolge mit, "dass weder die Art der Substanzen noch ihre Konzentration die festgelegten Grenzwerte überschreitet“.

Der Sachverständige kritisierte dagegen, dass gerade für solche krebserzeugenden Substanzen das Minimierungsgebot gelte und sie möglichst vollständig aus der Umgebung des Menschen verschwinden sollten. Grund dafür sei, dass auch geringste Mengen dieser Stoffe das Risiko erhöhen könnten, an Krebs zu erkranken.

dapd/cat>

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19.4.2011: <Krebszellen ohne Blutversorgung - Hauttumoren verschwinden>

aus: n-tv online; 19.4.2011; http://www.n-tv.de/wissen/Hauttumoren-verschwinden-article3142801.html

<Die Idee, die Blutversorgung von Krebszellen zu stören, ist nicht neu. Lichtempfindliche Moleküle an Antikörper zu binden, ermöglicht jedoch einen gezielteren Angriff mit weniger Nebenwirkungen als bisher. Das zumindest bestätigen Forscher nach Test an Versuchsmäusen.

Eine neuartige "Lenkwaffe" gegen Krebs hat im Labor erfolgreich Hauttumore bei Versuchsmäusen verschwinden lassen. Schweizer und britische Forscher brachten lichtempfindliche Moleküle mit Hilfe von Antikörpern dazu, sich gezielt an Tumorblutgefäße zu heften. Durch Licht aktiviert, schnitten die Moleküle dann den Krebs von der Blutversorgung ab, wie das Team im "British Journal of Cancer” berichtet. Für Menschen dürften die neuartigen Anti-Krebs-Moleküle jedoch noch länger nicht verfügbar sein, betonen die Forscher. Die Studie eröffne aber einen Weg zur Entwicklung neuartiger Therapien.

Die Strategie, einen Tumor von seiner Blutversorgung abzuschneiden, ist nicht neu. Entsprechende Medikamente werden bereits bei Krebspatienten angewendet. Durch die Kopplung mit Antikörpern, die sich gezielt an Tumorblutgefäße heften, hoffen die Forscher jedoch, die Therapie effektiver zu machen und möglicherweise die Medikamentendosis und damit auch Nebenwirkungen reduzieren zu können, wie die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich erläuterte.

Radikale zerstören Krebszellen

Die Gruppe um Dario Neri heftete an die Antikörper Moleküle, die bei der Aktivierung durch Licht ein Sauerstoffradikal produzieren. Die Radikale zerstören dann die Zellen der Tumorblutgefäße, die Krebszellen verhungern. Bei Versuchen mit Labormäusen verschwanden durch diese Behandlung manche Hauttumore vollständig. Zudem habe die Behandlung ein erneutes Tumorwachstum in den folgenden 100 Tagen unterdrückt, berichtete die Hochschule.

Allerdings funktionierte diese Behandlung nur mit Hilfe des körpereigenen Immunsystems. Unterdrückten die Forscher es bei den Labormäusen, schrumpfte der Tumor lediglich, verschwand aber nicht. Woran das liegt, wollen die Wissenschaftler jetzt untersuchen. Sie hoffen, auf diesem Weg Krebs einmal besser behandeln zu können. "Diese Studie ebnet uns den Weg zur Entwicklung einer neuen Klasse von Antikörper-Therapien", ist Neri überzeugt. Ob und wann diese in die Praxis kommen, ist bislang allerding offen.

dpa>

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18.5.2011: <Gesund leben, vorbeugen, impfen: Krebserkrankungen oft vermeidbar>

aus: n-tv online; 18.5.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Krebserkrankung-oft-vermeidbar-article3363961.html

<Mindestens die Hälfte aller Krebserkrankungen lassen sich vermeiden - und zwar mit gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung sowie Verzicht auf intensives Sonnenbaden, Rauchen und Alkohol. Das sagt die Epidemiologin Cornelia Ulrich.

Das Risiko, an Krebs zu erkranken, lässt sich verringern. Neben einer gesunden Lebensweise seien "Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung und Impfungen zur Vorbeugung bestimmter Krebserkrankungen" wichtig, sagte die Direktorin für Präventive Onkologie im Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg. So könne beispielsweise Hepatitis B Leberkrebs auslösen. Impfungen gegen das Virus seien daher sinnvoll.

Ulrich untersucht gemeinsam mit ihrem Team aus über 40 Wissenschaftlern verschiedenster Disziplinen unter anderem wie die Entstehung vor Krebs vermieden werden kann. "In Deutschland gibt es im Bereich Krebsprävention noch erheblichen Entwicklungsbedarf. Ein Ausbau erscheint aber notwendig in einer Gesellschaft mit immer mehr älteren Menschen und damit auch immer mehr Krankheiten", sagte die 43-jährige Wissenschaftlerin.

Für jede Krebsart andere Risikofaktoren

Für jede Krebsart gibt es andere Risikofaktoren, das macht die Erforschung der Ursachen so schwierig. Rauchen beispielsweise erhöht das Risiko, an Lungen-, Darm- oder Speiseröhrenkrebs zu erkranken. "Brustkrebs hat dagegen eher mit Hormonspiegeln, Gewicht und Bewegung zu tun." Auch spontane Mutationen können die Ursache sein. "Es gibt natürlich Menschen, die alles richtig machen und trotzdem an Krebs erkranken", sagte Ulrich.

Skepsis gegenüber der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ist aus Ulrichs Sicht nicht begründet. "Der Impfstoff funktioniert", sagte die Professorin für Krebsprävention. "Wir können unmöglich eine Gruppe von Frauen nicht impfen, um zu sehen, wie viele von ihnen später an Krebs erkranken. Das wäre zynisch. Aber zahlreiche klinische Studien zeigen, dass die Vorstufen verhindert werden können."

dpa>

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Der Standard online, Logo

22.7.2011: Studie besagt: Grössere Menschen haben mehr Krebs

aus: Der Standard online: Steigendes Krebsrisiko mit Körpergrösse: Möglicherweise Mechanismus in der Wachstumsphase; 22.7.2011;
http://derstandard.at/1310511915679/Studie-Steigendes-Krebsrisikio-mit-Koerpergroesse

<London - Britische Forscher sehen einer Studie zufolge eine Verbindung zwischen der Körpergröße eines Menschen und dem Risiko, an Krebs zu erkranken. Die Wissenschafter um Jane Green von der Universität Oxford nutzten für ihre Untersuchung Daten der sogenannten The Million Women Study, in die zwischen 1996 und 2001 insgesamt 1,3 Millionen Frauen in Großbritannien einbezogen wurden. In 97.000 Fällen wurde Krebs diagnostiziert.

Je größer die Frauen, so ergab die Analyse, umso höher war ihr Risiko, an Krebs zu erkranken. Einen solchen Zusammenhang hatten bereits frühere Studien hergestellt; Green und Kollegen konnten in ihrer aktuellen Untersuchung nun aber die unterschiedlichen Lebensstile der Frauen und ihren sozioökonomischen Status mitberücksichtigen.

Pathogenese verstehen

Außerdem verglichen sie in einer Metaanalyse die Ergebnisse ihrer Studie mit denen früherer Untersuchungen. "Wir haben diese Verbindung zwischen Körpergröße und Krebsrisiko in ganz unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen in Asien, Australien, Europa und Nordamerika aufzeigen können", erklärt Green in der Fachzeitschrift "The Lancet Oncology".

Dies lege die Vermutung nahe, dass dem Phänomen ein gemeinsamer Mechanismus zugrunde liege, der vielleicht in der Wachstumsphase eines Menschen zu finden sei. Natürlich könnten die Menschen an ihrer Körpergröße nichts ändern, schlussfolgern die Forscher. Die Studienergebnisse könnten aber dabei helfen zu erkennen, wie Krebs entsteht. (APA)>

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n-tv online, Logo

5.8.2011: <Von Zuckerversorgung abschneiden: Wie Nierenkrebszellen absterben>

aus: n-tv online; 5.8.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Wie-Nierenkrebszellen-absterben-article3967026.html

<Wissenschaftler finden heraus, wie man Nierenkrebszellen abtöten kann. Nach dem Verlust einer Erbanlage sind die Zellen auf Glukose angewiesen. Schneidet man sie von dieser Versorgung ab, sterben die Zellen. So entwickeln die Forscher eine neue Substanz, die die Zuckerzufuhr blockiert.

Eine neu beschriebene Substanz lässt auf Glukose angewiesene Nierenkrebszellen gezielt verhungern. Gesundes Gewebe bleibt von Schäden hingegen verschont, berichtet eine Gruppe um Denise Chan von der Stanford University School of Medicine in "Science Translational Medicine". Gemäß der Statuten des Journals erklären einige Autoren finanzielles Interesse an der Arbeit.

Das Team nutzte die Tatsache, dass einige Nierenkrebszellen nach dem Verlust einer Erbanlage unbedingt auf die Versorgung mit Zucker angewiesen sind. Damit haben diese Zellen eine Achillesferse: Schneidet man sie von der Versorgung ab, sterben sie. Um dieses Ziel zu erreichen, wollten Chan und ihre Kollegen jenes Protein der Krebszellen lahmlegen, das für den Import von Zucker ins Innere zuständig ist.

Dazu nutzen sie einen Labor-Roboter, der die Wirkung von insgesamt 64.000 kleinen Molekülen auf die Zellen prüfte. Dies förderte tatsächlich eine Molekül-Klasse zutage, die sich im Glukose-Transporter GLUT1 festsetzt und ihn blockiert. Als besonders erfolgreich erwies sich die Verbindung STF-31. Die Zellen gehen in der Folge zugrunde.

Vorklinische Tests geplant

Die Forscher testeten die Substanz an menschlichen roten Blutkörperchen, die daraufhin zwar wenig Glukose aufnehmen, aber überlebten. Nierenkrebszellen in Mäusen hingegen starben nach der Gabe von STF-31. Eine giftige Wirkung auf andere Gewebe ließ sich dabei nicht feststellen, schreiben die Forscher in dem Journal.

Sie gehen davon aus, dass die Substanz auch beim Menschen wirkt. Einige der Autoren sind Mitbegründer und Berater des Unternehmens Ruga, das eines der entsprechenden Patente der Stanford University lizensiert hat. Geplant sind vorklinische Tests am Menschen.

dpa>

zu Merkblatt Krebs Teil 2  








Fotoquellen

-- Dr. Schmiedel / Dr. Augustin: Handbuch Naturheilkunde, Buchdeckel:
http://www.gesundheit-in-gladbeck.de/gemseiten/literaturtipps/index.html

-- Dr. Bircher-Benner, Büste in Bad Homburg: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bircher-Benner_Bad_Homburg_Bust.jpg

-- Dr. Bruker, Portrait: http://www.dr-wo.de/themen/gesundheit.htm
-- Buch Bruker: Unsere Nahrung - unser Schicksal, Buchdeckel:
http://www.emu-verlag.de/product_info.php/cPath/21_24_70/products_id/28?osCsid=810087d1c0faea80c0e8e9d8d504af3b

-- Dr. Vogel mit Black Elck: http://www.rolv.no/urtemedisin/artikler/vogel/avogel.htm
-- Buch von Dr. Vogel: Der kleine Doktor, Buchdeckel:
http://www.amazon.de/Zusammenfassung-wertvoller-Erfahrungen-Schweizer-Volksheilkunde/dp/3906404110

-- Ibuprofen: http://www.galpharm.co.uk/products/product.cfm?product=5
-- Aspirin: https://www.preisroboter.de/ergebnis7463348.html

-- Flugpersonal (LH): http://www.visum-reportagen.de/fotografen/kontaktbogen/83
-- Schichtarbeit (Spital): http://www.apri.ch/davos.html

-- Joint: http://de.wikipedia.org/wiki/Joint

-- Rasenmäher: http://www.gartencenter-shop24.de/default.php?cPath=351
-- Motorsäge / Kettensäge: http://ahlborn-unimog.de/forst.html

-- Zecke wird entfernt: http://www.zeckenuntersuchung.de/zecke-entfernen.htm


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