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Merkblatt: Krebs (Teil 2)

von Michael Palomino

zu Teil 1    



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Spezielle Abteilungen mit Meldungen: Blutkrebs (Leukämie) - Brustkrebs - Hautkrebs -

20 minuten
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1.9.2011: Gencomputer zerstört Krebszellen

aus: 20 minuten online: Zürcher Forscher: Gencomputer gegen Krebs entwickelt; 1.9.2011;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Gencomputer-kann-Krebszellen-zerstoeren-22530182

<Erfolg in der Krebsforschung: Forscher der ETH Zürich haben einen biologischen Computer konstruiert, der Krebszellen erkennt und zerstört. Der Zellcomputer soll bei Tieren getestet werden.

Bio-Computer erkennt und tötet kranke Zellen.

Forschern der ETH Zürich ist es gelungen, eine Art biologischen Computer in menschliche Zellen einzubauen. Das Netzwerk berechnet anhand verschiedener Faktoren, ob es sich um eine gesunde Zelle oder eine Krebszelle handelt - und leitet bei Letzterer die Zerstörung ein.

Der Schaltkreis besteht aus verschiedenen Genen, wie die ETH Zürich am Donnerstag mitteilte. Entwickelt haben ihn ETH-Forscher um Yaakov Benenson gemeinsam mit Kollegen des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Wissenschaftler präsentieren ihre Erfindung in der neuesten Ausgabe des Fachmagazins «Science».

In eine Zelle eingesetzt, erkennt dieses Netzwerk - eine Art Computer aus biologischem Material - den Pegel von fünf molekularen Faktoren, die typisch sind für Krebs. Wenn alle fünf Faktoren einen bestimmten Schwellenwert in der Zelle überschreiten, aktiviert sich das Netzwerk und leitet eine Art Selbstmordprogramm der Zelle ein.

Krebsprofil erstellt

Die Forscher schleusten den Biorechner im Labor in verschiedene menschliche Zellen ein: in gesunde Zellen sowie in Krebszellen aus dem Gebärmutterhals, so genannte HeLa-Zellen. HeLa-Zellen gehören zu den besterforschten Krebszellen. Sie werden seit Jahrzehnten in Krebsforschungslabors weltweit untersucht und benutzt.

Die Experimente zeigten, dass der Schaltkreis die HeLa-Zellen zuverlässig zum Absterben brachte. Gesunde Zellen dagegen blieben verschont. Für diesen Erfolg war allerdings viel Vorarbeit nötig, wie die ETH schreibt. Benenson und sein Team mussten nämlich zuerst herausfinden, welche Signalmoleküle einzigartig sind für HeLa-Zellen.

Ein solches Profil zu erstellen, ähnele einer Krankheitsdiagnose, wird Benenson in der Mitteilung zitiert. «Ein Merkmal allein, wie beispielsweise Fieber, kann eine Krankheit nicht zuverlässig bestimmen.» Je mehr Faktoren der Arzt kenne, desto sicherer werde seine Diagnose.

Machbarkeit aufgezeigt

Schliesslich eruierten die Wissenschaftler fünf Signalmoleküle, so genannte Mikro-Ribonukleinsäuren. Diese Faktoren identifizieren eine Zelle zuverlässig als HeLa, wenn sie in einer bestimmten Konzentration vorliegen. Der Zellcomputer musste die fünf Faktoren miteinander verknüpfen, um die richtige Diagnose stellen zu können.

In einem nächsten Schritt wollen die Forscher ihren Zellcomputer in einem geeigneten Tiermodell testen. Sie hoffen, dass die Methode dereinst bei der Diagnose und Therapie von Krankheiten helfen kann. Eine Anwendung beim Menschen liege noch in weiter Ferne, sagte Benenson. Doch die Arbeit zeige die Machbarkeit solcher selektiver Diagnosen auf.

Noch zu lösen gilt es laut der Mitteilung das Problem, wie die fremden Gene effizient und sicher in die Zelle gebracht werden können, damit sie nur temporär dort bleiben. Zwar existieren Ansätze für ein solches Einschleusen mittels chemischer Methoden oder Viren, doch sind sie noch nicht ausgereift.>

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Welt online,
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26.9.2011: Krebs in Mund und Rachen durch Alkohol, Tabakrauch - und der falsche Verdacht gegen Oralsex und Papillomaviren

aus: Welt online: Gefährliche Viren: Oralsex erhöht das Krebsrisiko in Mund und Rachen; 26.9.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13625914/Oralsex-erhoeht-das-Krebsrisiko-in-Mund-und-Rachen.html

<Autor: Sven Eichstädt

Tumore in Mund und Rachen werden meist durch Alkohol und Tabakrauch ausgelöst. Doch Mediziner warnen vor einer weiteren Ursache: Papillomaviren.

Einen 100-prozentigen Schutz gegen HPV-Viren gibt es nicht, doch Kondome reduzieren das Infektionsrisko erheblich. Sie verhindern den Kontakt mit infizierten Körperteilen und erregerhaltigen Flüssigkeiten.

Beim Oralsex übertragene Viren können Krebs im Mund und Rachen verursachen. "Zwar sind Tabakrauch und Alkohol immer noch die dominierenden Auslöser von Karzinomen im Rachen und am Kehlkopf", sagte Andreas Dietz, Direktor der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde des Universitätsklinikums Leipzig. "Doch in letzter Zeit finden die humanen Papillomaviren sehr viel stärker als früher als bedeutender Risikofaktor Beachtung."

Speziell der HPV-16-Typ scheine eine wichtige Rolle beim Entstehen dieser Tumore zu spielen. Künftig werde die Suche nach HPV-16 zur Routinediagnostik gehören, wenn ein Karzinom im Rachen oder der Mundhöhle festgestellt wurde, sagte Dietz. Er ist Vertrauensarzt des Deutschen Kehlkopflosenverbands und im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Onkologie der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie.

Karzinome im Rachen zählen zwar zu den selteneren Krebsarten, ihre Zahl nimmt aber derzeit deutlich zu. Laut Statistik erkranken jedes Jahr in der Bundesrepublik bis zu 25 Menschen pro 100.000 Einwohner. Fünf Jahre später sind im Durchschnitt etwa 55 Prozent der Erkrankten an den Folgen ihres Tumors gestorben. Dieser Krebs kommt bei Männern deutlich häufiger als bei Frauen vor.

Menschen, die an Rachenkrebs erkranken und vorher eine HPV-Infektion durchgemacht haben, sind in der Regel noch relativ jung. Sie seien meist deutlich jünger als 50 Jahre, sagt Klinikdirektor Dietz. "Wenn wir bei jemandem ein Karzinom im Rachen oder am Kehlkopf diagnostizieren, das allein durch Tabak oder Alkohol verursacht worden ist, ist er häufig bedeutend älter", sagte Dietz.

In vielen Fällen muss der Tumor herausoperiert werden, Strahlen- und Chemotherapie können folgen. Die Therapie hat sich in den vergangenen Jahren verändert: Die Mediziner wenden neben chirurgischen Techniken zunehmend auch moderne Bestrahlungs- und Chemotherapieansätze an. Inwieweit eine Therapie abhängig von HPV-16 verändert werden kann, wird momentan in wissenschaftlichen Studien untersucht.

Es gebe keine Therapie, um eine HPV-Infektion unmittelbar zu behandeln, sagte Dietz. Menschen könnten sich nur schützen, wenn sie die Ansteckungsquelle meiden. Wer sexuell treu sei, habe ein wesentlich geringeres Risiko als Menschen, die häufig den Sexualpartner wechselten. Allerdings immunisieren die Impfstoffe gegen Gebärmutterhalskrebs vor einer Infektion gegen den vermutlich auch bei Rachenkrebs eine Rolle spielenden HPV-Typ 16.

Die Ständige Impfkommission empfiehlt Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren, sich impfen zu lassen. Zugelassen sind die Impfstoffe für beide Geschlechter ab einem Alter von neun Jahren.

dapd/db>

Kommentar:

Porno-Darsteller haben keine höhere Krebsrate - also kommen Mundkrebs und Rachenkrebs sicher nicht vom Küssen und auch nicht vom Oralsex

Die Vermutung, dass HPV-Viren an einer erhöhten Mundkrebsrate und Halskrebsrate beteiligt sein könnten, ist absolut falsch, denn dann hätten Pornodarsteller und Pornodarstellerinnen schon lange eine signifikant höhere Krebsrate. Das ist aber NICHT der Fall.

Der Verdacht der "Mediziner", die höhere Mundkrebsrate und Rachenkrebsrate kämen vom Küssen und Oralsex der Jugendlichen, ist also komplett FALSCH.

Die "Mediziner" haben einfach eine Aversion gegen Menschen, die mehr Freiheiten haben als Mediziner, und die "Mediziner" wollen einfach mehr Impfungen verkaufen.

Die falschen Anschuldigungen der "Mediziner" gegen Küssen und Oralsex sind ein absoluter Skandal. Es handelt sich um einen absoluten Machtmissbrauch, der leicht durchschaubar ist.

Michael Palomino, 11.3.2012

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26.9.2011: <Lasertechnologie: Drucker giftig wie mittelstark befahrene Strassen> - Krebs durch Laserdrucker

aus: Welt online; 26.9.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13626762/Drucker-giftig-wie-mittelstark-befahrene-Strassen.html

<Wer viel druckt, braucht in der Regel einen Laserdrucker: Doch die Geräte erhöhen das Krebsrisiko durch eine extrem hohe Feinstaubbelastung.

Laserdrucker sollten nach Möglichkeit nur in gut gelüfteten Räumen betrieben werden. Beim Drucken verursachen die Geräte eine Feinstaubbelastung, die ungefähr mit der einer mittelstark befahrenen Straße zu vergleichen ist.

Dicke Luft im Büro: Gesundheitsgefährdung durch Laserdrucker

Das berichtet die Zeitschrift „Computer Bild“ (Ausgabe 21/2011). Bei einem Test erhielten vier von fünf untersuchten Laserdruckern im Bereich „Umwelt/Gesundheit“ die Note „mangelhaft“. Grund dafür ist auch der hohe Energieverbrauch, der je nach Modell zwischen 160 und 300 Watt liegt.

Laserdrucker lohnen sich vor allem für Verbraucher, die viele Seiten und in Farbe drucken wollen: Der Preis pro Farbseite liege bei 14 bis 41 Cent meistens unter dem von Tintenstrahldruckern, schreibt die Zeitschrift.

Nach einer wissenschaftlichen Studie an der Universität Rostock aus dem Jahr 2008 kann der Staub von Tonerpatronen bei Laserdruckern und Kopierern jedoch Lungenkrebs verursachen. Eine Forscherin hatte nachgewiesen, dass Asbestfasern und verschiedene Arten von Kohlenstoffpartikeln gefährliche Sauerstoff- und Stickstoffradikale produzierten, die zum Zelltod führen können.

Der Studie zufolge werden bei Servicetechnikern von Drucker- und Kopierherstellern zunehmende Lungenprobleme bis hin zur Arbeitsunfähigkeit und Invalidisierung beobachtet. Einige Menschen entwickelten eine Allergie auf Tonerpulver. Sie verlieren beispielsweise ihre Stimme, sobald sie in Räume kommen, in denen Drucker oder Kopierer stehen, so Ludwig Jonas vom Rostocker Institut für Pathologie.

In der Lunge eines verstorbenen Servicetechnikers, der täglich mit Tonerstaub in Berührung gekommen sei, habe man unter dem Elektronenmikroskop eindeutig Kohlenstoffpartikel in großer Zahl nachgewiesen. Das diese Partikel gefährliche sogenannte Sauerstoff- und Stickstoffradikale produzieren, die zum Zelltod führen können, habe wiederum eine Doktorandin experimentell untersucht.

Wenn bei einigen Kopierern und Druckern die für Straßen geltenden Feinstaubgrenzwerte überschritten würden, dann müsse es solche Grenzwerte auch für Arbeitsräume geben, forderte Jonas.. Dies wiederum erfordere, auch die Feinstaubbelastung im Sinne des Arbeitsschutzes deutlich zu reduzieren.

dpa/epd/oc>

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12.9.2011: Lungenkrebstest bei Mäusen funktioniert bereits

aus: n-tv online: Chance für Bluttest wächst: Proteine verraten Lungenkrebs; 12.9.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Proteine-verraten-Lungenkrebs-article4278236.html

<Lungenkarzinome gehören zu den tödlichsten Krebserkrankungen. Daher ist eine Früherkennung sehr wichtig. Forscher finden jetzt bei Mäusen Proteine im Blut, die einen Lungentumor anzeigen können.

Bestimmte Eiweiße im Blut können Lungenkrebs frühzeitig anzeigen. Das schließen US-Krebsforscher aus Versuchen mit Labormäusen. Dieselben Krebs-Proteine wie bei den Tieren fanden die Wissenschaftler auch im Blut menschlicher Lungenkrebspatienten. Das bringe einen Bluttest für Lungenkrebs einen Schritt näher, schreibt die Gruppe um Samir Hanash vom Fred-Hutchinson-Krebsforschungszentrum in Seattle im Fachblatt "Cancer Cell".

Jedes Jahr gibt es allein in Deutschland rund 50.000 neue Lungenkrebsfälle. Nur 13 bis 19 Prozent der Patienten überleben, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts hervorgeht. Damit gehören Lungenkarzinome zu den tödlichsten Krebserkrankungen. Das liegt auch daran, dass die lange symptomlosen Tumore meist erst sehr spät entdeckt werden. Eine Früherkennung für Lungenkrebs steht daher weit oben auf der Dringlichkeitsliste der Mediziner. Trotz verschiedener vielversprechender Ansätze für Atem- oder Bluttests existiert eine solche Früherkennung bislang nicht. Daher ist auch bei den neuen Ergebnissen noch Vorsicht angebracht. So ist etwa nach Aussagen der Forscher selbst noch nicht geklärt, wie zuverlässig die jetzt identifizierten Proteine im Blut einen Lungentumor anzeigen.

Verblüffende Ähnlichkeiten mit Mäuseblut

Das Team um Hanash hatte das Blut von speziell gezüchteten Krebsmäusen untersucht, die als Modell für menschliche Lungenkarzinome dienen. Darin konnten sie charakteristische Eiweißgruppen identifizieren, die beim kleinzelligen Lungenkrebs und beim sogenannten Adenokarzinom auftraten. Anschließend verglichen sie die Befunde mit dem Blut menschlicher Lungenkrebspatienten. Dazu standen ihnen Blutproben von 28 frisch diagnostizierten Lungenkrebspatienten zur Verfügung und weitere 26 Blutproben von Lungenkrebspatienten, die bereits bis zu einem Jahr vor der Diagnose genommen worden waren.

Der Vergleich mit dem Mäuseblut habe verblüffende Ähnlichkeiten gezeigt, berichten die Forscher. Zur Kontrolle untersuchte Blutproben gesunder Probanden zeigten dagegen keine auffälligen Proteinkonzentrationen. "Eine wichtige Eigenschaft unserer Studie ist, dass wir in der Lage waren, die Befunde aus den Mausmodellen für Lungenkrebs in Blutproben von Menschen mit Lungenkrebs replizieren konnten – sowohl zum Zeitpunkt der Diagnose, als auch – das ist wichtig – vor dem Auftreten von Symptomen und der Diagnose", betont Hanash in einer Mitteilung seines Instituts. "Das bedeutet, dass die Entwicklung eines Bluttests für Lungenkrebs zunehmend in Reichweite kommt", ist der Forscher überzeugt. Zunächst untersuchen die Wissenschaftler allerdings noch, wie zuverlässig die Proteinmarker Lungenkrebs erkennen und wie oft sie falschen Alarm schlagen.

dpa>

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25.9.2011: Senf gegen Krebs, jeden Tag ein bisschen

aus: Welt online: Gesunde Würze: Täglich etwas scharfer Senf senkt das Krebsrisiko; 25.9.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13622137/Taeglich-etwas-scharfer-Senf-senkt-das-Krebsrisiko.html

<Eine Studie Freiburger Wissenschaftler zeigt: Ein 20-Gramm-Klecks scharfer Senf hilft dem Körper, sich gegen krebserregende Stoffe zu wehren.

Auf die Schärfe kommt es an: Je schärfer, desto gesünder. Die krebshemmende Wirkung liegt an den Senfölen.

Scharfer Senf kann vor krebsauslösenden Stoffen schützen. Dies ergab eine Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universität Freiburg. Entscheidend ist dabei die Schärfe, wie die Forscher erklärten.

"Der Konsum von scharfem Senf schützt beispielsweise vor den erbgutschädigenden Wirkungen der beim Grillen und Braten von Fleisch entstehenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe, kurz PAK", erläuterte einer der Autoren der Untersuchung, Volker Mersch-Sundermann. PAK sind als krebsauslösende Stoffe bekannt.

Die Wissenschaftler verabreichten Teilnehmern ihrer Studie eine Zeitlang täglich 20 Gramm scharfen Senf. Anschließend nahmen sie ihnen Blut ab und versetzten dies mit krebsauslösenden Stoffen.

Es zeigte sich, dass die weiße Blutkörperchen bei den Probanden viel besser mit den gefährlichen Substanzen umgehen konnten als die einer Kontrollgruppe, die keinen Senf verzehrt hatte.

Krebshemmende Wirkung dank sekundärer Pflanzenstoffe

In Vorstudien hatte sich bereits gezeigt, dass scharfer Senf mehr Wirkung entfaltete als weniger scharfer. Deshalb wurde solcher für die Untersuchung verwendet.

Die krebshemmende Wirkung von Senf ist auf die Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe zurückzuführen, speziell auf die Senföle. Unklar ist bisher, welche Mindestkonzentrationen der "scharfen" sekundären Pflanzenstoffe notwendig sind, damit der Senf seine chemopräventive Wirkung entfalten kann.

dapd/db>

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20 minuten
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6.10.2011: Bauchspeicheldrüsenkrebs - Beispiel Steve Jobs, der noch 7 Jahre weiterlebte

aus: 20 minuten online: Tödlicher Krebs: Deshalb hielt Jobs so lange durch, 6.10.2011;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Deshalb-hielt-Jobs-so-lange-durch-18644078

<von Runa Reinecke
- Für die meisten Bauchspeicheldrüsen-Krebspatienten bedeutet die Diagnose den sicheren Tod nach zwei Jahren. Jobs überlebte sieben Jahre - das hatte er nicht nur einer neuen Leber zu verdanken.

Er kämpfte, wollte sich sein Leiden nicht anmerken lassen. Apple Mitgründer Steve Jobs litt an der zehnthäufigsten Krebsart, die zugleich eine der tödlichsten ist: dem Bauchspeicheldrüsen-Krebs, auch Pankreas-Karzinom genannt. «Rund 70 Prozent aller Patienten sterben innerhalb der nächsten zwei Jahre nach Diagnose-Stellung, auch wenn man erfolgreich operiert und eine Chemotherapie anwendet», erklärt Peter Bauerfeind, Professor und Leitender Arzt für Gastroenterologie am Unispital Zürich gegenüber 20 Minuten Online in einem Interview. Dem Mediziner zufolge zeigen grosse Studien ein ernüchterndes Bild: Fünf Jahre nach Diagnose-Stellung sterben mehr als 95 Prozent der Patienten, unabhängig davon, ob operiert wurde oder nicht.

Dass Steve Jobs sieben Jahre mit der Diagnose lebte, hat er nicht etwa einem Wunder zu verdanken: Er war von einer besonders seltenen Form, einem neuroendokrinen Tumor der Bauchspeicheldrüse betroffen. Dieser Krebs ist in der Regel weniger aggressiv als sogenannte exokrine Karzinome. Menschen, die unter dieser Tumor-Art leiden, können nach der Diagnose-Stellung bis zu 20 Jahre überleben.

Hoffnungsschimmer Organtransplantation

So mancher mag sich jetzt zu Recht fragen: Macht es da nicht Sinn, die erkrankte Bauchspeicheldrüse zu entfernen? Schliesslich kann ein Mensch auch ohne das Organ leben, das in unserem Körper für die Insulinproduktion zuständig ist. «Das ist richtig», meint Bauerfeind, weist aber gleichzeitig darauf hin, dass bei einer Krebsoperation dieser Art meistens nicht die ganze Bauchspeicheldrüse entfernt wird. Um die Insulin-Zufuhr weiterhin sicherzustellen, genüge es, wenn zehn Prozent des Organs im Körper belassen werden. Nur wenn die Bauchspeicheldrüse vollständig entfernt werde, müsse sich der Patient zukünftig Insulin spritzen.

Häufig befällt der Bauchspeicheldrüsen-Krebs benachbarte Organe, insbesondere die Leber. Entsprechend greifen die behandelnden Ärzte zu speziellen Therapien, die die Krebszellen in der Leber attackieren: Sie werden operativ entfernt oder mit Hitze vernichtet. In einigen Fällen versuchen es Mediziner mit einer Organtransplantation. Im Jahr 2009 unterzog sich auch Steve Jobs diesem Eingriff: Dabei wurde seine Leber durch ein Spenderorgan ersetzt. Bei der Tumorart, unter der Jobs litt, ist dieser Eingriff allerdings eher untypisch, wie der New Yorker Onkologe Graig Devoe bemerkt. An eine Transplantation sei laut Devoe nur dann zu denken, wenn andere Behandlungsoptionen keinen Sinn mehr machen oder die Leber von Metastasen befallen ist.

Hilfe aus dem Giftschrank

Leider bleibt der langfristige Erfolg einer Lebertransplantation für die meisten von Bauchspeicheldrüsen-Krebs Betroffenen, darunter auch Steve Jobs, aus: «Schätzungsweise bei neun von zehn Patienten kommt der Krebs zurück. Denkbar ist aber auch, dass Jobs die starken beziehungsweise extrem toxisch wirkenden Medikamente, die er nehmen musste, nicht vertragen hat», spekuliert Jack Jacoub vom MermorialCare Cancer Insititute in Fountain Valley, USA. Erschwerend kommt ihm zufolge hinzu, dass Transplantationspatienten immunmodulierende Medikamente einnehmen müssen, sogenannte Immunsuppressiva. Sie sollen verhindern, dass das neue Organ vom Körper des Rezipienten abgestossen wird. Auch eine «leichte» Chemotherapie gehört meistens zur Standardtherapie eines Pankreas-Karzinom-Patienten.

«Starker Gewichtsverlust … ein schlechtes Zeichen»

Im August trat Jobs zurück. Sein Erscheinungsbild liess bereits Monate zuvor nichts Gutes vermuten: Der Amerikaner war besorgniserregend abgemagert. «Starker Gewichtsverlust in einem fortgeschrittenen Krebsstadium ist grundsätzlich ein schlechtes Zeichen», kommentierte Jack Jacoub im Chicago Tribune den letzten öffentlichen Auftritt des grossen Apple-Visionärs.>

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n-tv online,
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12.10.2011: <Gesundheit: Krebs mit Bewegung vorbeugen>

aus: n-tv online; 12.10.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Gesundheit/Krebs-mit-Bewegung-vorbeugen-article4509646.html

<Bonn (dpa/tmn) - Sport kann einer Krebserkrankung vorbeugen. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, stärkt sein Immunsystem und damit die körpereigenen Abwehrkräfte, erläutert die Deutsche Krebshilfe in Bonn.

Durch Sport sei der Körper in der Lage, bösartig veränderte Zellen zu erkennen und zu bekämpfen, teilt die Deutsche Krebshilfe mit. Dabei komme es darauf an, wie viel man sich täglich bewegt. Auch kurze Aktivitäten wie schnelles Gehen, Radeln oder Tanzen zählen demnach mit. Außerdem lässt sich durch Sport das Gewicht im Griff behalten. Denn auch Übergewicht ist den Angaben zufolge ein Risikofaktor für Krebs: Zu viele Pfunde begünstigten nachweislich Tumore der Brust.

Quelle: n-tv.de / dpa>

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Der Standard
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27.10.2011: Hormonbehandlung der Eierstöcke für eine künstliche Befruchtung bringt später vermehrt Eierstockkrebs

aus: Der Standard online: Künstliche Befruchtung: Stimulation der Eierstöcke fördert Tumorentstehung: Grössere Untersuchung zur Untermauerung der Ergebnisse notwendig; 27.10.2011; http://derstandard.at/1319181335563/Kuenstliche-Befruchtung-Stimulation-der-Eierstoecke-foerdert-Tumorentstehung

<Amsterdam/Oxford - Hormongaben vor einer künstlichen Befruchtung können einer Studie zufolge das Risiko für Eierstocktumore erhöhen. Die Stimulation der Ovarien, wie sie vor künstlichen Befruchtungen stattfindet, steigere insbesondere das Risiko für sogenannte Borderline-Tumore. Das berichten Forscher vom Netherland Cancer Institute in Amsterdam im Journal "Human Production".

Borderline-Tumore sind eine Besonderheit des Eierstockkrebses und nicht eindeutig als gut- oder bösartig klassifizierbar. Die sogenannten Grenztumore sollten nach Expertenmeinung jedoch nicht unterschätzt werden: "Borderline-Tumore sind häufig beidseitig und müssen operiert werden. Das bedeutet meist eine Entfernung des Eierstocks", erläuterte ein Experte für Reproduktionsmedizin, Michael Ludwig aus Hamburg. Die Wahrscheinlichkeit, an einem gut- oder bösartigen Eierstocktumor zu erkranken, bleibe aber sehr gering.

Letzte Hoffnung: In-Vitro-Fertilisation

Für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch ist sie oft die letzte Hoffnung: die in-vitro-fertilisation (IVF) - die "Befruchtung im Reagenzglas". Um die dafür notwendige Anzahl an Eizellen zu gewinnen, werden die Eierstöcke durch Hormonspritzen stimuliert.

Die Untersuchung erfasste 25.152 Frauen, von denen 19.146 zwischen 1983 und 1995 mit den Hormonen behandelt wurden, um Eizellen für die künstliche Befruchtung zu gewinnen. Die Kontrollgruppe von 6.006 Frauen hatte zwar auch eine verminderte Fruchtbarkeit, erhielt keine aber IVF-vorbereitende Behandlung.

Insgesamt traten nach knapp 15 Jahren bei 77 der teilnehmenden Frauen Tumore an den Ovarien auf. 61 von diesen hatten sich einer IVF-Therapie unterzogen. 16 stammten aus der Kontrollgruppe. Die Forscher betonen, dass größere Studien nötig seien, um die Ergebnisse zu untermauern. Zudem sei das Tumorrisiko mit der Zahl der künstlichen Befruchtungen einer Frau oder der verabreichten Hormondosis nicht angestiegen. (APA)>

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n-tv online,
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9.11.2011: <Gesundheit: Starkes Immunsystem kann Krebs verhindern>

aus: n-tv online; 9.11.2011;
http://www.n-tv.de/ticker/Gesundheit/Starkes-Immunsystem-kann-Krebs-verhindern-article4731026.html

<Braunschweig (dpa) - Ein starkes Immunsystem kann vermutlich Leberkrebs verhindern. Das haben Forscher des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) herausgefunden.

Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass ein gesundes und leistungsfähiges Immunsystem potenzielle Krebsvorläuferzellen in der Leber frühzeitig entdecken und abtöten kann. Ihre Erkenntnisse - bei Versuchen mit Mäusen und Studien mit Patienten gewonnen - beschreiben die Wissenschaftler im Fachjournal «Nature». Ein ähnlicher Mechanismus wie in der Leber könnte auch in anderen Organen eine Schlüsselrolle spielen, vermuten die Forscher.

Danach treten Zellen, die besonders gefährdet sind, zu Tumorzellen zu entarten - etwa durch chemischen Stress oder radioaktive Strahlung - in einen Ruhezustand, den man als Seneszenz bezeichnet. Durch diese Art Winterschlaf machen sich die Zellen für das Immunsystem in besonderer Weise erkennbar und die körpereigene Abwehr, die T-Helferzellen, beginnen, diese Zellen verschärft zu überwachen und zu beseitigen, bevor Krebs ausbricht. Diese Leistung könne ein geschwächtes Immunsystem wahrscheinlich nicht in vollem Umfang erbringen, so die Forscher.

Der Ruhezustand schütze fehlerhafte Zellen davor, sich unkontrolliert zu vermehren und Tumore zu bilden. «So verhindert der Körper, dass die Zellen sich weiter verändern und doch zu einem Krebs heranwachsen», erklärte Professor Lars Zender, Leiter der HZI -Forschergruppe Chronische Infektionen und Krebs.

Um den Zusammenhang zwischen Seneszenz, Immunabwehr und Krebsentstehung zu untersuchen, lösten die Forscher das Seneszenz-Programm in Leberzellen von Labormäusen mit molekularbiologischen Methoden aus. «Wir konnten deutlich sehen, dass das Immunsystem eine starke Reaktion gegen die veränderten Zellen startet», sagte Zender. Nach einigen Wochen seien die veränderten Zellen aus dem Körper entfernt gewesen.

In Mäusen, die einen Immundefekt und daher keine T-Helferzellen zur Abwehr besitzen, konnten die Forscher beobachten, dass sich die seneszenten Leberzellen zu einem Leberzellkarzinom entwickelten. «Das zeigt deutlich, wie wichtig die Überwachung der seneszenten Zellen durch das Immunsystem und speziell durch die Helferzellen ist», erklärte Zender.

Der neu identifizierte Mechanismus biete auch eine Erklärungsmöglichkeit für die Tatsache, dass für HIV-positive Patienten ein erhöhtes Leberkrebs-Risiko besteht. «Bei HIV-Patienten ist die Immunabwehr durch T-Helferzellen beeinträchtigt, so dass in Lebern von HIV Patienten seneszente Leberzellen wahrscheinlich nicht effektiv entfernt werden können.»

Die Autoren der Studie hoffen, dass der neu entdeckte Mechanismus neue Ansätze für die Prävention und Therapie bei Krebserkrankungen ermöglichen wird. Bis die Erkenntnisse voraussichtlich Niederschlag in der Therapie für Krebskranke finden, wird es allerdings noch viele Jahre dauern.

Quelle: n-tv.de / dpa>


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20 minuten
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24.11.2011: <Todesursachen: Immer mehr Krebs-Tote in der Schweiz>

aus: 20 minuten online; 24.11.2011;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Immer-mehr-Krebs-Tote-in-der-Schweiz-26583428

<Die neuste Statistik zu Todesursachen in der Schweiz zeigt: Krebserkrankungen sind auf dem Vormarsch. Herzkreislaufkrankheiten und Demenz sind zudem die häufigsten Todesursachen.

Herzkreislaufkrankheiten, Krebs und Demenz sind die drei häufigsten Todesursachen in der Schweiz. Die Statistik stellt eine Zunahme der Demenz-bedingten Todesfälle fest. Allgemein werden die Menschen älter, die Sterberaten sinken.

Laut der am Donnerstag veröffentlichten Todesursachen-Statistik 2009 des Bundesamtes für Statistik beträgt das mittlere Sterbealter bei Männern 74,4 und bei Frauen 81,2 Jahre (1999: 72,6 respektive 79,9 Jahre). 57 Prozent der Verstorbenen erreichten ein Alter von 80 Jahren oder mehr, 78 Prozent wurden mindestens 70-jährig.

Bei einer wachsenden Bevölkerung bleibt die Sterberate über die Jahre relativ stabil. 2009 starben rund 62 500 Menschen, etwa gleich viele wie im 1999. Kamen 1999 auf 100 000 Einwohner 590 Todesfälle, so lag diese Rate 2009 bei 476.

Die Sterbewahrscheinlichkeit nahm in allen Altersklassen ab. Bei den über 80-Jährigen hat sich die Anzahl Todesfälle seit 1970 verdoppelt, die Altersgruppe nahm aber um das 3,3-fache zu.

Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Demenz

36 Prozent aller Todesfälle wurden durch Krankheiten des Herzkreislaufsystems verursacht - Tendenz sinkend. 26 Prozent sind auf Krebs zurück zu führen, mit steigender Tendenz. Die meisten Krebs-Todesfälle werden durch Lungenkrebs verursacht.

Vor allem bei den jüngeren Verstorbenen stand Krebs als Todesursache im Vordergrund. Krebs kostete am meisten vorzeitig verlorene Lebensjahre, Unfälle standen an zweiter Stelle und Herzkreislauf-Krankheiten an dritter.

8 Prozent der Todesfälle gingen laut Statistik 2009 auf Demenz zurück, 1999 waren es noch 4 Prozent. Allerdings wird diese Diagnose von Ärzten heute häufiger gestellt als früher, schreibt das BFS. Demenz selbst gilt nicht als Todesursache. Die Krankheit begünstigt aber andere Erkrankungen wie etwa Lungenentzündungen, welche dann zum Tod führen.

7 Prozent der Todesfälle gehen auf Atemwegserkrankungen zurück, 1999 waren es 8 Prozent. Dabei nahmen die Todesfälle wegen chronischer Bronchitis bei Frauen in den letzten 10 Jahren zu, bei Männern gingen sie zurück.

Unfälle und Gewalt: sinkende Sterberaten

Wie schon 1999 starben 2009 sechs Prozent der Menschen an der Folge von Unfällen und Gewalteinwirkung. Im Verhältnis zur Bevölkerung nahmen diese Todesursachen in den letzten 10 Jahren ab. Diese sinkende Sterberate weise auf Erfolge der Präventionsbemühungen hin, besonders bei Strassenverkehrsunfällen und Selbsttötungen, schreibt das BFS.

In einer alternden Bevölkerung gibt es mehr Todesfälle. Laut BFS-Szenarien wird die Zahl der Todesfälle bei über 80-Jährigen von derzeit rund 36 000 bis 2025 auf 46 000 steigen, bei den unter 80- jährigen wird sie sich bei etwa 25 000 stabilisieren (2009: 26 600).

(sda)>

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28.1.2011: <Alternative Medizin: Schulmedizin setzt auf Krebs-Heilung durch Handauflegen> - Entspannung und das Finden der inneren Kraft heilt den Krebs oft von selber weg

aus: derwesten online; 28.1.2011;
http://www.derwesten.de/gesundheit/schulmedizin-setzt-auf-krebs-heilung-durch-handlauflegen-id4216115.html

<Essen.   Immer mehr Klinikärzte setzen alternative Heilmethoden zur Behandlung gegen Krebs ein. Auch der Bochumer Chirurg der Uniklinik St. Josef arbeitet mit sanfter Medizin. Durch Meditation seien bestimmte Bauchspeicheldrüsen-Tumore zu besiegen.

Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den bösartigsten Krebserkrankungen überhaupt. Prof. Waldemar Uhl, Leiter der Chirurgie am Uniklinikum St. Josef in Bochum, ist Spezialist auf dem Gebiet. Er operiert seine Patienten. Er verabreicht Chemotherapie. Doch oft verläuft der Krebs tödlich.


„Ohne Therapie sterben die betroffenen Patienten innerhalb weniger Monate. Bei einer früheren Diagnose kann ein Überleben von drei bis fünf Jahren erreicht werden. Dass jemand vom Bauchspeicheldrüsenkrebs geheilt wird, ist eine Ausnahme, aber diese Wunder gibt es dank der Kombination von Schulmedizin mit Meditation.“

Uhl arbeitet mit Wolfgang Maly, einem Heiler, zusammen. Die Patienten werden in der Klinik behandelt, und begeben sich dann zur Meditation ins Kloster nach Venlo. Maly: „Es geht darum, die innere Kraft zu aktivieren.“ Es reiche oft eine einmalige Sitzung (Kosten: 150 Euro), dann sollen es die Patienten selbst gelernt haben. Prof. Uhl sagt, dass mehrere seiner Patienten dadurch vom Krebs befreit wurden.
„Das Geheimnis der Heilung“

In der Kliniklandschaft ist Uhl eine Ausnahme. Doch im TV-Film von Joachim Faulstich „Das Geheimnis der Heilung“ (Montag, 31. Januar, 20.15 Uhr in 3Sat) ist er einer von vielen Ärzten, die ihre erstaunlichen Ergebnisse filmen ließen.

Nehmen wir den jungen Cellisten. 2002 gewann Dominik Polonski in Bukarest bei seinem letzten Auftritt vor Entdeckung des ersten Hirntumors einen hochkarätig besetzten internationalen Wettbewerb. Doch dann kam die erste Operation, die zweite, dann folgten die dritte und die vierte. Im Juni 2004 wird ihm in einer Spezialklinik ein Viertel des Gehirns entfernt. „Ich habe gespürt, dass etwas nicht gelungen ist“, sagt er. Mehrere Operationen hat er hinter sich. Die Ärzte machen ihm keine Hoffnungen mehr, jemals wieder so gesund zu sein, um auf der Bühne zu stehen.

Polonski ist am Boden zerstört. Die ganze Nacht über hört er „Das wohltemperierte Klavier“ von Bach. Er spürt, wie sich in ihm eine innere Kraft regte. Er weiß, dass er es wieder schaffen kann. Und sucht den Psychologen Martin Busch auf, ein Spezialist auf dem Gebiet des Feldenkrais, eine „körperorientierte Lernmethode“ und Hypnose. Die Methode, neue Räume zu eröffnen, hat Erfolg. Der Musiker kann wieder gehen. Am 18. Januar 2009 kehrt er mit der Weltpremiere des eigens für ihn geschriebenen „Cello-Konzerts für eine Hand“ in Warschau auf die Konzertbühne zurück. Für seine Ärzte ist das ein Wunder.
Beliebte Therapien bei Laien

Ob Hypnose, Meditation, Handauflegen (Therapeutic Touch) oder Cranio-Sacral-Therapie (Handgriffe im Bereich des Schädels und des Kreuzbeins, um die Bewegungen zu optimieren) – bei Laien sind diese Therapien beliebt. Die Wissenschaft allerdings tut sich schwer. Denn plausible Nachweise zum Nutzen konnten kaum erbracht werden.

Doch das könnte sich ändern. Joachim Faulstich, Autor und Regisseur, der sich seit über dreißig Jahren mit der Kraft des Geistes für den Prozess der Heilung befasst, hat nun mehrere Hirnforscher auf seiner Seite. Experten wie Dr. Tobias Esch, Gesundheitswissenschaftler. Professor für Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg und Dozent für Neuro-Wissenschaften an der State University von New York.

Für Esch ist es klar, dass alternative Heilmethoden wie Urzeit-Rituale Effekte in den Hirnregionen hervorrufen, die für die Selbstheilung zuständig sind. Zum gleichen Ergebnis kommt Prof. Dr. Gerald Hüther, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg. Für ihn sind emotionale Reaktionen wie das Vertrauen zum Therapeuten für die Selbstheilung entscheidend. So überrascht es ihn nicht, dass Wunden allein durch Handauflegen heilen. Denn alte Rituale führten zu einer Neu-Verschaltung im Gehirn, die die Heilung begünstige.

>>Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Schreiben Sie uns Ihre Geschichte per Mail an wir@derwesten.de/ Betreff: Heilkunde.

 Petra Koruhn>

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La
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2/12/2011: Cáncer infantil y sus carácteristicas
2.12.2011: Kinderkrebs und seine Eigenschaften

de / aus. Es preciso estar atentos. Padres de familia deben aprender a reconocer síntomas relacionados al cáncer infantil; 2/12/2011;
http://www.larepublica.pe/02-12-2011/aprender-reconocer-sintomas-del-cancer-infantil

Übersetzung von Michael Palomino

<El cáncer en niños es raro porque representa el 5% de las neoplasias malignas en general.

Cuando se habla de cambios en el comportamiento del niño, esto se puede traducir en desinterés por los juegos, alteración de la conducta o de ritmo del sueño.

El Dr. Mauricio León Rivera, cirujano oncólogo del Centro Detector del Cáncer, explicó que el diagnóstico del cáncer infantil en etapa inicial resulta fundamental para que el tratamiento sea más efectivo y con grandes posibilidades de curación.

"Por ello es importante que los padres estén atentos ante cualquier síntoma de esta enfermedad", anotó.

La fiebre prolongada sin causa aparente, anemia, aparición de hematomas, infecciones frecuentes, pérdida de peso y sobre todo cambios en el comportamiento son algunos síntomas que podrían advertir la presencia del cáncer infantil, señalaron médicos especialistas.

“El cáncer en niños es raro porque representa el 5% de las neoplasias malignas en general. Entre los más frecuentes se encuentran las leucemias, linfomas, tumores cerebrales y los sarcomas, los cuales podrían ser tratados con cirugía, radioterapia, quimioterapia, y en ocasiones, trasplante de médula ósea”, dijo León.

El médico recomendó a los padres de familia llevar a sus hijos a los centros de salud en caso presenten alguno de los signos mencionados, para descartar un posible cáncer u otro tipo de dolencia.

Dato

El cáncer en la infancia tiene un mejor pronóstico que en la adultez y, según las estadísticas, se alcanzan tasas del 70% de curación.>

[Esa cuota de curaciones probablemente es también posible por el sistema de células que todavía está creciendo con los niños].


<Der Kinderkrebs ist selten, denn grundsätzlich sind nur 5% der bösartigen Gewebsbildungen davon betroffen.

Wenn das Kind sein Verhalten ändert, kann das z.B. Desinteresse durch neue Spielzeuge sein, oder wenn die Umgebung ändert, oder wenn der Schlafrhythmus ändert.

Dr. Mauricio León Rivera, Chirurg der Onkologie vom Krebserkennungszentrum erklärte, dass die Diagnose von Kinderkrebs eigentlich fundamental effektiver sei, wenn man das Verhalten der Kinder beobachtet, und dann gäbe es auch viele Möglichkeiten, den Kinderkrebs zu heilen.

"Deswegen ist es wichtig, dass die Eltern gegenüber den Symptomen dieser Krankheit sehr aufmerksam sind", fügte er hinzu.

Da ist ein lange anhaltendes Fiber, das da grundlos auftritt, Anämie (Blutarmut), das Auftreten von Blauen Flecken (Hämatomen), öftere Infektionen, Gewichtsverlust und vor allem die Verhaltensänderungen sind einige der Symptome, die als Warnsignal vor Kinderkrebs dienen, so die Spezialärzte.

"Der Kinderkrebs ist selten, denn grundsätzlich sind nur 5% der bösartigen Gewebsbildungen davon betroffen. Die häufigsten sind Leukämie, Lymphome, Hirntumore und die Sarkome. Sie werden mit Chirurgie, Radiotherapie, Chemotherapie und manchmal auch mitKnochenmarktransplantation behandelt.

Der Arzt empfahl den Eltern, die Kinder im Falle der erwähnten Symptome in die Gesundheitsstationen zu bringen, um bei einer Untersuchung den Krebs ausschliessen oder andere Ursachen finden zu können.

Daten

Der Kinderkrebs wird öfters entdeckt als der Krebs bei Erwachsenen. Gemäss Statistiken können 70% der Fälle geheilt werden.>

[Diese Heilungsrate ist wahrscheinlich auch wegen des noch wachsenden Zellsystems bei Kindern der Fall].


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Spiegel
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8.12.2011: Faktoren für Krebs: Rauchen, fettige Ernährung, Alkohol, Sonnenbäder, zu viel Salz im Essen, Infektionen = 40% aller Krebsfälle

aus: Spiegel online: Studie: 40% aller Krebsfälle sind vermeidbar; 8.12.2011;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,802310,00.html

<Von Heike Le Ker

Nicht nur Rauchen, fettreiche Ernährung und Alkohol können Tumore auslösen. Auch Sonnenbäder, Salz in der Suppe und Infektionen schaffen vermeidbaren Nährboden für Krebszellen. Das zeigt eine aktuelle Studie. Das eigene Verhalten wird dem Menschen demnach immer öfter zum Verhängnis.

Hamburg - Eigentlich hat jeder Mensch die Wahl: Er kann rauchen oder nicht, Alkohol trinken oder es lassen, Chips essen oder Karottenschnitze knabbern, durch den Wald joggen oder auf der Couch sitzen. Alle einzelnen Entscheidungen haben in der Summe weitreichende Konsequenzen, wie eine britische Sammlung von Übersichtsarbeiten jetzt zusammenfasst: Demnach lassen sich rund 40 Prozent aller Tumore auf vermeidbare Faktoren im Lebensstil zurückführen.

Der wichtigste und bekannteste Risikofaktor ist das Rauchen. Den Analysen von Max Parkin vom Center for Cancer Prevention an der Queen Mary University of London zufolge ist Tabakkonsum für 23 Prozent aller Krebsfälle bei Männern und mehr als 15 Prozent aller Tumorerkrankungen bei Frauen verantwortlich. Denn nicht nur in den Lungen entstehen Krebszellen, auch in zahlreichen anderen Organen können 90 erwiesenermaßen krebserregende Substanzen aus dem Tabakrauch Tumorwachstum auslösen.

Der Mangel an Früchten und Gemüse sowie der übermäßige Verzehr von Fleisch und Salz sollen für mehr als neun Prozent aller Krebsfälle verantwortlich sein. Übergewicht und Fettleibigkeit bedingen den Berechnungen zufolge 5,5 Prozent aller Tumore. Auch fehlende Bewegung, UV-Licht, Infektionen und berufsbedingte Risiken schlagen gefährdend zu Buche.

Übergewicht für Frauen riskanter als Alkoholkonsum

"Viele Menschen glauben, dass Krebs ein Schicksal ist oder in den Genen liegt", sagt Studienautor Parkin, "und dass das Los entscheidet, ob sie einen Tumor kriegen." Die vorliegenden Ergebnisse zeigen jedoch eine andere Tendenz. Für Frauen und Männer ergaben sich dabei offensichtliche Unterschiede: Während Rauchen bei beiden Geschlechtern häufig zu Krebserkrankungen führt, ist für Männer vor allem der Mangel an vitamin- und mineralstoffreichem Obst und Gemüse ein wichtiger Faktor für die Tumorentstehung ebenso wie erhöhter Alkoholkonsum. Bei Frauen ist es vor allem das Übergewicht. "Wir hatten nicht erwartet, dass der Verzehr von Obst und Gemüse für Männer so wichtig ist für den Schutz vor Krebs", so Parkin. "Und es hat uns überrascht, dass Übergewicht bei Frauen riskanter ist als Alkoholkonsum." Und noch andere Resultate halten die Forscher für wenig verbreitet:

  • Dass Übergewicht Darm-, Gebärmutter-, Speiseröhren- und Nierenkrebs auslösen kann, ist allgemein bekannt. Dass den Analysen zufolge jedoch auch eine von zehn Brustkrebserkrankungen durch Übergewicht entsteht, ist weniger verbreitet.
  • Rauchen führt nicht nur zu Lungenkrebs, sondern fördert auch das Wachstum von Tumorzellen in Mund, Kehlkopf, Rachen, Magen, in der Speiseröhre und in der Harnblase.
  • Der Mangel an Vitaminen und Mineralien erhöht das Risiko für einen Tumor in der Speiseröhre mehr als Alkoholkonsum.
  • Ein erhöhter Salzgehalt in der Nahrung schafft eine Grundlage für Krebszellen im Magen.
  • Einer von 25 Krebsfällen soll aufgrund von schädlichen Einflüssen bei der Arbeit entstehen.
  • Gebärmutterhalskrebs lässt sich in vielen Fällen vermeiden, wenn sich Frauen vor einer Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) schützen.

180.000 vermeidbare Krebsfälle in Deutschland

Zwar sind viele Einflüsse bereits seit Jahren als Risikofaktoren für Krebs bekannt. Doch eine Zusammenstellung wie die von Parkin im aktuellen "British Journal of Cancer Research" veröffentlichte Übersicht ist neu. "Es ist eine sehr gründliche Arbeit", sagt Rudolf Kaaks, Leiter der Epidemiologie für Krebserkrankungen am renommierten Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. "Die Zahlen lassen sich durchaus auf Deutschland übertragen."

Hochrechnungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge starben 2006 hierzulande 210.000 Menschen an Krebs. Im Jahr 2010 waren 450.000 Menschen an Krebs erkrankt, 246.000 Männer und 204.000 Frauen. Anhand der von Parkin ermittelten Zahl von 40 Prozent vermeidbaren Krebserkrankungen bedeutet das für Deutschland: 180.000 Tumorfälle hätten hierzulande verhindert werden können.

Und die 40 Prozent hält Experte Kaaks sogar noch für vorsichtig kalkuliert. "Wenn von 'vermeidbar' die Rede ist, wird hier offensichtlich auch von umsetzbaren Vorbeugungsmaßnahmen ausgegangen", so der Krebsforscher. "Der Autor legt demnach Schätzungen zugrunde, nach denen zum Beispiel Übergewicht im Rahmen einer gesunden europäischen Ernährung vermieden werden könnte und nicht nach den Standards von beispielsweise Südostasien, wo es deutlich weniger Darmkrebs gibt."

Hilfestellung für einen gesunden Lebensstil

Dennoch handelt es sich lediglich um Schätzungen, betont Kaaks, die absoluten Zahlen können je nach Studie, Fragestellung, Geschlecht, Alter und Einschlusskriterien durchaus variieren. Denn in den Untersuchungen wurden sogenannte attributive Risiken ermittelt, also Erkrankungshäufigkeiten aufgrund von Risikofaktoren, für die Wissenschaftler lediglich Schätzungen zugrunde legen können. Am Beispiel von Lungenkrebs als Folge von Tabakkonsum bedeutet das: Es muss zum einen überschlagen werden, wie viel höher das Risiko Lungenkrebs für moderate oder schwere Raucher ist. Zum anderen müssen die Rauchgewohnheiten in der Bevölkerung anhand von Bevölkerungssurveys geschätzt werden. Absolute Zahlen existieren hier nicht, vor allem ein bundesweites Krebsregister fehlt in Deutschland.

An Aussagekraft büßt die Arbeit dennoch nichts ein. Sie unterstreicht, was seit Jahren auf der Hand liegt: Für einen gesunden Lebensstil brauchen Menschen Hilfestellungen. Kinder, Eltern und Erzieher müssen gesunde Ernährung lernen, Aufklärung muss die Gefahren von Tabak und Alkohol verdeutlichen, und Bewegung braucht einen festen Platz im Alltag.

Denn allein das Wissen um vermeidbare Risikofaktoren ändert nicht automatisch die Lebensführung. Sonst gäbe es weltweit nicht mehr als anderthalb Milliarden Übergewichtige, es würden auch nicht jedes Jahr fünf Millionen Menschen an den Folgen des Tabakkonsums sterben. Das Problem ist vielschichtig, Nikotin und Alkohol etwa machen abhängig, ebenso spielen Erfahrungen, Erziehung und Psyche bei den Alltagsentscheidungen eine wichtige Rolle. Übergewicht stellt sich oft schon in der Kindheit ein und lässt sich daher später nur schlecht wieder abbauen.

Jeder Mensch hat jeden Tag die Wahl - eigentlich.>


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El
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8/12/2011: Cáscara de mandarina con Salvestrol Q40 tiene efecto contra cáncer de mama, pulmón, próstata y ovario

8.12.2011: Mandarinenschale mit Salvestrol Q40 wirkt gegen Brustkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs und Eierstockkrebs

de / aus: El Chino del Perú online: Cáscara de mandarina previene el cáncer (Mandarinenschale verhindert Krebs); 8.12.2011;
http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=AME&pagina=http://www.elchino.com.pe

<Cáscara de mandarina previene el cáncer

La cáscara de mandarina podría ayudar en la lucha contra ciertos tipos de cáncer. Un compuesto que se halla en la cáscara de la mandarina, que se denomina Salvestrol Q40, logró destruir células cancerosas de seres humanos, las cuales contienen una enzima llamada P450 CYP1B1.

Los resultados ofrecerían un nuevo enfoque para obtener un tratamiento para el cáncer de mama, pulmón, próstata y ovario, señalaron los expertos.

Comer la piel de la fruta

La escasez de salvestrol en la alimentación moderna se debe al hecho de que muchas personas no comen más la piel de las frutas y ese sería uno de los factores que más contribuye a la mayor incidencia de algunos cánceres en la población humana. El avance fue presentado en la Conferencia Británica de Farmacia, llevada a cabo en Manchester. El especialista advirtió que la investigación aún está en sus inicios y que se necesitan muchas pruebas para alcanzar el estadio de ensayo clínico, lo que podría llevar entre cinco y siete años.>


<Mandarinenschale beugt gegen Krebs vor

Die Mandarinenschale kann beim Kampf gegen gewisse Krebstypen behilflich sein. Ein Bestandteil, das sich in der Mandarinenschale befindet, mit dem Namen Salvestrol Q40, kann Krebszellen bei Menschen zerstören, die das Enzym P450 CYP1B1 enthalten.

Die Resultate würden einen neuen Schwerpunkt setzen bei der Behandlung von Brustkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs und Eierstockkrebs, sagten die Experten.

Mehr Früchteschalen essen

Die Knappheit von Salvestrol in der modernen Ernährung kommt dadurch zustande, dass viele Leute die Schale der Früchte nicht mehr essen und dies sei einer der Faktoren, die zur Häufigkeit einiger Krebsarten in der menschlichen Bevölkerung beitragen. Das Forschungsresultat wurde an der Britischen Apothekerkonferenz präsentiert, die in Manchester stattfindet. Der Spezialist warnte gleichzeitig, dass die Forschung erst am Anfang sei, und dass es noch viele Beweisführungen brauche, um zu klinischen Anwendungen zu gelangen. Dies könnte in 5 bis 10 Jahren der Fall sein.>

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Welt online,
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13.12.2011: <Enormes Potenzial: Impfstoff lässt Tumore um 80 Prozent schrumpfen> - Blockade eines Zuckermoleküls auf der Oberfläche der Tumore

aus: Welt online; 13.12.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13763755/Impfstoff-laesst-Tumore-um-80-Prozent-schrumpfen.html

<Im Kampf gegen den Krebs haben US-Forscher überraschende Erfolge erzielt: Ein neuer Impfstoff lässt im Tierversuch selbst aggressive Brusttumore schrumpfen.

Forscher haben einen Impfstoff entwickelt, der gegen 90 Prozent aller Brustkrebsarten und auch gegen andere Krebsformen helfen könnte. In Versuchen mit Mäusen ließ der synthetische Wirkstoff Tumore um mehr als 80 Prozent schrumpfen.

Das Mittel ruft eine Immunreaktion des Körpers gegen ein Zuckermolekül hervor, das sich nur auf der Oberfläche der Tumore findet. Es wirke dadurch auch bei den Brustkrebsarten, die nicht auf Standardtherapien mit Hormonen oder den Wirkstoff Trastuzumab ansprächen.

"Dadurch könnten wir eine Therapiechance für die große Gruppe von Patienten eröffnen, für die es zurzeit nur die normale, nicht immer wirksame Chemotherapie gibt", berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences".

"Dies ist das erste Mal, dass ein Impfstoff entwickelt wurde, der das Immunsystem darauf trainiert, Krebszellen aufgrund ihrer spezifischen Zuckermoleküle zu erkennen und abzutöten", sagt Studienleiterin Sandra Gendler vom Mayo Clinic College of Medicine in Scottsdale im US-Staat Arizona.

Die Zuckerstruktur MUC1 sei auf 70 Prozent aller tödlichen Krebsarten zu finden, unter anderem bei Brustkrebs, Eierstockkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und einigen Formen der Leukämie.

Neues Mittel hat enormes Potenzial

Ein Impfstoff gegen das Zuckermolekül habe daher enormes Potenzial, sagt die Forscherin. Man könne ihn vorbeugend bei Patienten mit hohem Risiko für bestimmte Krebsarten einsetzen, ihn aber auch verabreichen, um zu verhindern, dass ein Tumor wiederkehre.

Bei extrem aggressiven Krebsarten wie dem Bauchspeicheldrüsenkrebs oder bestimmten Formen des Brustkrebses könnte ein solcher Impfstoff auch begleitend zu einer Chemotherapie eingesetzt werden.

Bisher hat der Impfstoff zwar seine Wirksamkeit nur in Studien an Mäusen bewiesen. Die Forscher testen aber bereits, wie gut das neue Mittel gegen menschliche Krebszellen in Kultur wirkt und wie gut verträglich es wäre.

Wenn alles weiterhin gut läuft, könnten die ersten klinischen Studien des Mittels am Menschen Ende 2013 beginnen, schätzen die Wissenschaftler.

Impfstoff kann schnell und einfach produziert werden

Im Gegensatz zu den meisten bisher getesteten Krebs-Impfstoffen müssen für das neue Mittel nicht erst Immunzellen der Patienten isoliert und manipuliert werden.

Stattdessen ist der von Gendler und ihren Kollegen entwickelte Impfstoff vollständig künstlich hergestellt. Er benötige daher keine menschlichen Zellen als Grundlage, sagen die Forscher. Dadurch sei er schneller und einfacher im Labor herzustellen.

Der Impfstoff besteht aus drei Komponenten: Zum einen aus einem Hilfsstoff, der die allgemeine Immunantwort des Körpers steigert und aus einem Stoff, der die T-Helferzellen anregt. Diese spielen eine wichtige Rolle für die spezifische Abwehrreaktion, indem sie Fresszellen aktivieren und die Produktion von Antikörpern auslösen.

Und als dritte und wichtigste Komponente enthält der Impfstoff ein kleines Zuckermolekül, das dem Immunsystem quasi eine Blaupause für die Struktur liefert, nach dem es auf den Krebszellen suchen muss. Durch diese Zusammensetzung aktiviere der Impfstoff alle wichtigen Komponenten des Immunsystems.

dapd/oc>

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Welt online,
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20.12.2011: <Therapie: Zucker verleitet Krebszellen zum Selbstmord>

aus: Welt online; 20.12.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13777135/Zucker-verleitet-Krebszellen-zum-Selbstmord.html

<Autor: Harald Czycholl

In Kombination mit einer Chemotherapie könnte der Zucker Tumore wirksam bekämpfen.

Garaus für den Krebs: Ein spezieller Zucker entfernt im Inneren der Zelle ein Protein, das der Tumor als Schutzmechanismus benötigt.

Die Vorliebe für Süßes kann verhängnisvolle Auswirkungen haben – das zeigt sich spätestens nach dem Ende der Weihnachtszeit beim Blick auf die Waage. Die Kalorien, die in Stollen und Lebkuchen lauern, sorgen für deutlich mehr Pfunde auf den Rippen. Die zuckerreiche Ernährung fordert ihren Preis. Doch es könnte andererseits ein bestimmter Zucker sein, der im Kampf gegen Krebs eine entscheidende Rolle spielen könnte.

Einem Wissenschaftler der University of California in San Diego (UCSD) ist es nämlich in Zusammenarbeit mit einem Kollegen von der Kyushu University im japanischen Fukuoka gelungen, Krebszellen dazu zu bringen, einen speziellen Zucker zu konsumieren.

Dieser Zucker, sogenannte 2-Deoxyglukose, ist für diese Zellen pures Gift: Er hinterlässt in den Krebszellen einen sogenannten Selbstmordschalter, der sie für Angriffe von außen verwundbar macht, berichtet die Fachzeitschrift „Cancer Research“.

„Die meisten Krebszellen hängen bei der für ihr Wachstum notwendigen Energiegewinnung fast ausschließlich von Glukose ab“, erklärt der UCSD-Wissenschaftler Guy Perkins. Gemeinsam mit seinem Kollegen Ryuji Yamaguchi von der Kyushu University entdeckte der Tumorbiologe, dass die Zellen auch einen ähnlichen Zucker, nämlich die 2-Deoxyglukose, aufnehmen. Dieser Zucker entfernt aber ein Protein im Inneren der Zelle, das einen Schutzmechanismus der Krebszelle darstellt.

Fehlt dieses Protein, ist die Zelle Chemotherapeutika, die einen Selbstzerstörungsmechanismus, die sogenannte Apoptose auslösen, schutzlos ausgeliefert. Vereinfacht gesagt: Das Protein bewacht einen Selbstmordschalter. Ist dieser dank des Zuckermoleküls frei zugänglich, kann er mithilfe von Medikamenten aktiviert werden.

„Das Ziel moderner Krebstherapie ist es, das Wachstum von Krebszellen zu stoppen, ohne dabei gesundes Gewebe zu schädigen“, sagt Perkins. „Krebsforscher suchen immer nach neuen Therapien, um Tumore in unterschiedlichen Entwicklungsstadien zu bekämpfen und zu vernichten.“

Zweistufiger Therapieansatz

Selbst die besten und modernsten Medikamente würden jedoch derzeit bei bestimmten Krebsarten an ihre Grenzen stoßen, so der Tumorbiologe. Häufig würden die Tumorzellen Resistenzen entwickeln, die zum Versagen der Therapie und damit letztlich zum Tod des Patienten führen.

Um diesem Phänomen zu begegnen, haben die Forscher einen zweistufigen Therapieansatz entwickelt: Erste Komponente ist die erwähnte 2-Deoxyglukose, die es ausnutzt, dass die Krebszellen Zucker brauchen, um wachsen und sich vermehren zu können. Obwohl die Krebszellen die besondere Glukose-Art massenhaft konsumieren, können sie sie nicht in Energie umwandeln.

Das hemmt schon mal ihr Wachstum und damit zugleich die gefürchtete Mutationsfähigkeit der Zelle, die die Resistenzen auslösen kann. Zugleich wird das schützende Protein entfernt. Der auf diese Weise geschwächten Zelle macht dann das Medikament ABT-263, ein herkömmliches Chemotherapeutikum, den Garaus: Das Medikament setzt Proteine frei, die die Zelle dazu bringen, die Apoptose einzuleiten und sich damit selbst zu zerstören.

Dieser Prozess funktioniert nicht nur im Reagenzglas: In Versuchen an Mäusen konnten Perkins und Yamaguchi zeigen, dass sich auf diese Weise diverse Krebsarten besiegen lassen. Prostatatumore etwa, an denen nach Angaben des Robert-Koch-Institutes alleine in Deutschland jedes Jahr 11.000 Männer sterben, verschwanden in den Tierversuchen innerhalb weniger Tage. Auch Brustkrebs, in Deutschland mit jährlich 57.000 Neuerkrankungen die häufigste Krebsart bei Frauen, ließ sich mit der Zucker-Kombinationstherapie gut bekämpfen. Auf Leber- und Lungentumore sowie Leukämie sprach die neue Methode ebenfalls gut an.

Dass bösartige Tumore mittels einer Kombination mehrerer Medikamente möglicherweise effektiver bekämpft werden können als mit einer einfachen Chemotherapie, ist keine neue Erkenntnis. Denn wo zwei Chemotherapeutika die Krebszellen an unterschiedlichen Punkten angreifen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Resistenzen ausbilden können, deutlich geringer.

Kein Allheilmittel

In aller Welt arbeiten Forscher daran, solche aussichtsreichen Medikamenten-Kombinationen zu finden. Neu ist hingegen der Ansatz, die Verabreichung eines Zuckermoleküls mit einer Chemotherapie zu kombinieren und so eine besondere Schwäche von Krebszellen auszunutzen.

Das viel beschworene Allheilmittel gegen Krebs ist die Kombination aus dem speziellen Zucker und einer Chemotherapie allerdings nicht: Zum einen steht die klinische Studie noch aus – erst dann ist klar, ob die Methode überhaupt auch bei Menschen funktioniert. „Wir sind dabei, eine solche klinische Studie zu initiieren“, berichtet Yamaguchi.

Zum anderen ist schon jetzt klar, dass nicht alle Krebsarten auf den Zucker ansprechen. „Bestimmte Krebszellen, etwa die von Hirntumoren, sind resistent“, erklärt der japanische Wissenschaftler. In manchen Fällen könne die Therapie auch zu einem Verlust von Blutplättchen oder weißen Blutkörperchen führen und damit das Immunsystem der Betroffenen stark in Mitleidenschaft ziehen.

Yamaguchi zeigt sich dennoch optimistisch: Die Kombinationstherapie könnte sich als effektive und zugleich schonendere Alternative zu einigen bereits existenten Therapieansätzen herausstellen, meint der Mediziner. „Wir haben möglicherweise eine einfache, wenn auch partielle Lösung für eine sehr komplexe Erkrankung gefunden.“>

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Der Standard
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13.1.2012: Krebsbehandlung individuell mit Molekularbiologie hat mehr Wirkung - "personalisierte Medizin"

aus: Der Standard online: Paradigmenwechsel: Personalisierte Medizin als neuer Megatrend; 13.1.2012;
http://derstandard.at/1326249150230/Paradigmenwechsel-Personalisierte-Medizin-als-neuer-Megatrend

<Therapie soll noch schärfer auf einzelnen Patienten ausgerichtet werden - Erste erfolgreiche Anwendungen vor allem in Onkologie

Wien - Ein neuer Megatrend in medizinischer Wissenschaft und zunehmend auch in der klinischen Heilkunde: Die "personalisierte" oder "individualisierte" Medizin. Erstmals setzt sich in diesen Tagen ein hochkarätig besetztes Symposium in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien mit diesem Thema auseinander. Die wichtigsten Basisinformationen zu der neuen Entwicklung, die sich bereits in der Onkologie (Krebsmedizin) mit ersten Erfolgen etabliert hat.

Die personalisierte Medizin soll unter Zuhilfenahme vor allem molekularbiologischer Methoden die individuellen Charakteristika einer Erkrankung bei einem bestimmten Patienten berücksichtigen. Das soll die Wirkung der Therapie steigern und Nebenwirkungen vermeiden helfen, bedeutet aber gleichzeitig einen Umbruch in der herkömmlichen Betrachtungsweise von Gesundheit und Krankheit.

An der MedUni Wien wurde bereits das Projekt "Exact" des Forschungszentrums für Molekulare Medizin (CeMM) und der Klinischen Abteilung für Onkologie der Universitätsklinik am AKH präsentiert. Dort soll personalisierte Krebsmedizin (personalisierte oder individualisierte Therapie) voran getrieben werden. So erklärte vor kurzem der MedUni Wien-Onkologe Gerald Prager bei der Präsentation des Projekts: "Wenn wir heute eine Gruppe von Patienten mit einem histopathologisch klassifizierten Tumor haben (nach Gewebeprobe, Anm.) geben wir die Standard-Ersttherapie. Bei einem Drittel der Patienten wird beispielsweise der Tumor kleiner und sie haben keine Nebenwirkungen. Das zweite Drittel hat keine Wirkung und nur Nebenwirkungen - und die dritte Gruppe keine Wirkung und auch keine Nebenwirkung."

Die personalisierte Krebsmedizin soll:

- Durch molekularbiologische Untersuchung von Krebszelle und/oder auch umgebendem Gewebe eine genauere Einteilung der beim individuellen Patienten vorliegenden Tumorerkrankung erlauben.

- Die Auswahl der Therapie ganz genau auf die Charakteristika des einzelnen Patienten ausrichten (nur der "passende" soll das "passende" Medikament erhalte) und gleichzeitig Nebenwirkungen verhindern. Gleichzeitig soll der Kosteneinsatz verbessert werden.

- Durch die Erkenntnisse aus der Molekularbiologie und der Entwicklung von individuellen Tumormarkern soll die Entwicklung neuer Krebsmedikamente verbessert werden. Dabei werden alte Grenzen aufgehoben: Ein Krebsmedikament, das beispielsweise zunächst für die zielgerichtete Behandlung von Mammakarzinomen entwickelt wurde, kann plötzlich auch für Patienten mit einem Prostatakarzinom geeignet sein.

Prager: "Die Tumorzellen eines Mammakarzinoms können dieselben Charakteristika aufweisen wie die eines Prostatakarzinoms." Das dürfte in der Zukunft zu einem Sprengen der Organgrenzen in der Onkologie führen: Nicht mehr "das Prostatakarzinom" wird per Therapie anvisiert, sondern ein ganz bestimmter Untertyp von Karzinomzellen, die auch die Ursache von Karzinomen in anderen Organen sein kann.

Erste Studien an Patienten weisen bereits darauf hin: So zeigte sich bei Krebskranken mit genau klassifizierten Tumoren bei "unterschiedlichen" Krebserkrankungen und nach Versagen jeder konventionellen Therapie, dass eine solche "zielgerichtete Behandlung" zu einer um ein Drittel längeren Stabilisierung der Erkrankung führte.

International ist ein enormer Bedarf für diese neue Entwicklung gegeben. Das liegt vor allem daran, dass die Medizin mit herkömmlichen medikamentösen Therapien in vielen Fällen einen Plafond erreicht hat, bei dem die Wirksamkeit kaum mehr erhöht werden kann. Das gilt auch speziell für die Onkologie. Günther Gastl, Innsbrucker Onkologe und derzeit Präsident der entsprechenden österreichischen Fachgesellschaft, erklärte dazu: "Die Krebserkrankungen werden zur häufigsten Todesursache werden. Im Jahr 2020 werden weltweit bereits rund zehn Millionen Menschen an Krebs sterben. In Österreich haben jedes Jahr rund 36.000 Patienten eine Neuerkrankung. Es gibt 17.000 Sterbefälle an Krebs. Die Fünf-Jahres-Überlebensrate steigt und sollen jetzt beträgt derzeit 62 Prozent. Damit haben wir aber auch immer mehr Menschen mit Krebs, mit chronischen Krebserkrankungen." (APA)>

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Der Standard
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18.1.2012: Essgewohnheiten und Trinkgewohnheiten, die Speiseröhrenkrebs und Magenkrebs begünstigen

-- Süd-"Amerika": heisser Mate-Aufguss ist Risikofaktor für die Entstehung des Plattenepithelkarzinoms des Ösophagus
-- China: stark gesalzenes, geräuchertes Fleisch + wenig Obst und Gemüse + heisse Getränke
-- Europa: Obst und Gemüse und Olivenöl und Tees vermindern Krebsrisiko bei Speiseröhre und Magen
-- generelles Risiko für Magenkrebs: stark gesalzene Speisen, speziell rotes Fleisch, sowie von Alkohol und Nikotin, oder Infektion mit Helicobacter pylori
-- generell: zu heisse Speisen und Getränke können auf die Dauer Speiseröhrenkrebs provozieren

aus: Der Standard online: Essen wir zu heiß? 19.1.2012;
http://derstandard.at/1326466462217/Genauer-Betrachtet-Essen-wir-zu-heiss

<In Griechenland kommt das Moussaka lauwarm auf den Tisch, bei uns kocht die Frittatensuppe im Teller - Zusammenhänge mit Speiseröhrenkrebs gibt es.

"Insgesamt gibt es brauchbare Daten, dass zu heiße Speisen oder Getränke mit einem erhöhten Risiko, einen Speiseröhrenkrebs zu entwickeln, einhergehen können. Allerdings scheint die Temperatur in Europa eine untergeordnete Rolle zu spielen", weiß der Gastroenterologe Michael Häfner.

"Das Thema des Effektes von zu heißer Nahrung - sei sie fest oder flüssig - wird teilweise sehr kontroversiell diskutiert", sagt Michael Häfner, Gastroenterologe und Vorstand der Internen Abteilung am Krankenhaus St. Elisabeth in Wien. "Doch bevor man sich die Frage stellt, ob die Temperatur von Speisen oder Getränken einen Einfluss auf unsere Gesundheit hat, muss man zuerst die Frage nach möglicherweise betroffenen Organen stellen", meint Häfner und verweist vor allem auf Mundhöhle, Speiseröhre (Ösophagus) und Magen.

Lokale Risikofaktoren - [heisser Tee in Süd-"Amerika" - China: stark gesalzenes, geräuchertes Fleisch + wenig Obst und Gemüse + heisse Getränke]

Die Häufigkeit von Karzinomen in diesen Bereichen ist weltweit unterschiedlich und hängt mit den verschiedenen lokalen Risikofaktoren zusammen. So ist in Südamerika das Trinken von heißem Mate-Aufguss weit verbreitet und ein anerkannter Risikofaktor für die Entstehung des Plattenepithelkarzinoms des Ösophagus.

"Sowohl der Genuss des Mate selbst als auch die Tatsache, dass er meist sehr heiß genossen wird, können unabhängig voneinander zur Entstehung dieser speziellen Form des Speiseröhrenkrebses beitragen", sagt Häfner. "Aber auch in China gibt es Regionen, wo das Plattenepithelkarzinom gehäuft auftritt." Auch hier kann die Kombination mehrerer Faktoren zur Entstehung von Krebs führen: der Genuss von stark gesalzenem geräuchertem Fleisch und der niedrige Konsum von frischem Obst und Gemüse in Kombination mit sehr heiß genossenen Getränken wie zum Beispiel Tee.

Stark gesalzene Speisen und rotes Fleisch

In Europa scheint die Situation eine etwas andere zu sein: "Das Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre und der Magenkrebs sind deutlich seltener als in anderen Teilen der Welt und auch die ernährungsbedingten Risikofaktoren andere", verweist der Experte auf eine europaweite Studie, die den Konsum von frischem Obst und Gemüse, Olivenöl und Tee mit einem niedrigeren Risiko für ein Karzinom des oberen Verdauungstraktes in Verbindung bringt. Die Temperatur von Speisen und Getränken hatte in dieser Studie allerdings keinen Einfluss auf die Gefahr zu erkranken.

Als wesentliche Verursacher für Speiseröhren- und Magenkarzinom nennt Michael Häfner den Genuss stark gesalzener Speisen, speziell von rotem Fleisch, sowie von Alkohol und Nikotin. Auch die Infektion mit Helicobacter pylori kann zu einem Magenkarzinom führen. "Insgesamt wird der Magenkrebs in Europa aber immer seltener, was auch mit dem zunehmenden Verschwinden von Helicobacter zusammenhängt", so der Gastroenterologe.

Temperatur spielt in Europa eine untergeordnete Rolle

Es sind also immer mehrere Faktoren, die zu einem Anstieg des Risikos für das Speiseröhren- oder Magenkarzinom führen. Als einen davon nennt Häfner die Temperatur: "Insgesamt gibt es schon brauchbare Daten, dass zu heiße Speisen oder Getränke mit einem erhöhten Risiko, einen Speiseröhrenkrebs zu entwickeln, einhergehen können. Allerdings scheint die Temperatur in Europa eine untergeordnete Rolle zu spielen."

Wenn man nun kühler essen würde, müsste man sich dann vor gefährlichen Bakterien in den Speisen fürchten? "Bezüglich etwaiger Bakterien spielt die Temperatur keine Rolle, die Magensäure beugt als die wesentliche Barriere Infektionen vor", beruhigt Michael Häfner. (Eva Tinsobin, derStandard.at)>

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2.3.2012: Bewegung senkt Krebsrisiko - bewegter Stoffwechsel lässt Krebszellen nicht zu

aus: n-tv online: Täglich 30 bis 60 Minuten Bewegung senkt Darmkrebsrisiko; 2.3.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Bewegung-senkt-Darmkrebsrisiko-article5652756.html

<Menschen die sich täglich ausgiebig bewegen, sind bis zu 50 Prozent weniger gefährdet, an Darmkrebs zu erkranken. Aktivität regt den Stoffwechsel an und das sorgt dafür, dass Krebszellen nicht so schnell entstehen können.

Tägliches Fahrradfahren, schnelles Gehen oder Tanzen verringern das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe in Bonn hin. "Menschen, die sich jeden Tag intensiv bewegten, sind um 40 bis 50 Prozent weniger gefährdet als Bewegungsmuffel", erläutert Martin Halle vom Zentrum für Prävention und Sportmedizin in München.

Dabei sei es nicht wichtig, dass sich die Personen lange Zeit am Stück bewegten. Auch kurze aktive Intervalle seien wirksam gegen Darmkrebs - solange man täglich auf insgesamt 30 bis 60 Minuten komme.

Bewegung rege den Stoffwechsel an und das sorge dafür, dass Krebszellen nicht so schnell entstehen können, sagt Halle. "Darüber hinaus hemmt Sport entzündliche Prozesse im Organismus und erleichtert die Gewichtskontrolle." Auch diese sei bedeutsam, "denn Übergewicht kann die Entstehung von Tumoren begünstigen."

Menschen zwischen 50 und 55 Jahren haben laut Deutscher Krebshilfe die Möglichkeit, von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, jährlich einen Vorsorgetest zu machen. Oft lohne sich das - früh erkannt seien Tumore im Darm fast immer heilbar.

dpa>

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7.3.2012: Ernährung von Krebskranken hat spezielle Regeln - Beispiele

aus: Geschwächter Körper: Krebskranke sollten viel und ausgewogen essen; 7.3.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article13907920/Krebskranke-sollten-viel-und-ausgewogen-essen.html

<Viele Krebskranke verlieren im Laufe der Behandlung an Gewicht. Das schwächt ihren Körper zusätzlich. Experten haben Tipps für eine günstige Ernährung zusammengetragen.

Von Aliki Nassoufis

Vor dieser Diagnose fürchten sich viele: Krebs. Oft geht es dann mit einer Bestrahlung, einer Chemotherapie oder einer anderen Behandlung weiter. Einen Aspekt sollten Betroffene dabei ebenfalls nicht unterschätzen – die richtige Ernährung.

Krebs führt die Rangliste der Krankheiten an, vor denen die Deutschen am meisten Angst haben

[Die Angst vor Krebs]

Von 3000 Befragten fürchteten sich 73 Prozent am meisten vor bösartigen Tumoren. Erst danach folgten Unfälle und Demenzerkrankungen. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK. Dabei haben es viele selbst in der Hand, etwas gegen die Angst und den Krebs zu tun. Das zeigt eine Studie des Centre for Cancer Prevention der Queen Mary University in London, die im British Journal of Cancer veröffentlicht wurde. Sie listet vermeidbare Auslöser auf:

[Ernährung, um stark und fit zu bleiben]

"Gerade bei einer Krebserkrankung ist es ganz wichtig, dass der Körper stark und fit bleibt", sagt Martin Strauch, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie in München. "Gewichtsverlust sollte also vermieden oder herausgezögert werden."

Wer an Krebs erkrankt ist, laufe oft Gefahr, dass der Körper mit der Zeit schwächer werde. "Das liegt an zwei Faktoren", erläutert Strauch. "Die fortschreitende Krebserkrankung schwächt die Abwehrkräfte, und die Therapie zehrt ebenfalls am Körper." Es sei daher wichtig, den Körper auch durch Nahrung fit zu halten.

[Appetitlosigkeit und Übelkeit überwinden, um nicht gegen andere Krankheiten anfällig zu werden]

Das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn Krebskranke leiden häufig an Appetitlosigkeit oder Übelkeit. Dennoch sollten sie versuchen, ausreichend zu essen, wie Chefarzt Professor Richard Raedsch, Experte für Ernährungsmedizin, Gastroenterologie und Hepatologie am St. Josefs-Hospital in Wiesbaden, betont. "Bei langer Krankheit wird die Gewichtsabnahme sonst zu einem ernsthaften Problem. Teilweise werden die Patienten so schwach, dass sie anfällig werden für andere Infekte oder dass sie die Chemotherapie schlecht vertragen – oder sie gar nicht mehr machen können."

[Viele Kalorien und ausgewogen essen]

Was aber gehört zu einer guten Ernährung bei einer Krebserkrankung? Strauch empfiehlt als grundsätzliche Regel, das zu essen und zu trinken, worauf man Lust hat. "Egal welches Essen: Es versorgt den Körper mit Energie – und sorgt gleichzeitig für ein gutes Allgemeinbefinden und den Erhalt der Lebensqualität."

Raedsch ergänzt: "Man sollte sich hochkalorisch und ausgewogen ernähren." Die kalorienreiche Kost soll dem Körper helfen, durch die Therapie nicht allzu sehr an Gewicht zu verlieren. "Und ausgewogen heißt, ausreichend Vitamine und Spurenelemente zu sich zu nehmen und zum Beispiel nicht zu viel Alkohol zu trinken."

[Entwicklung einer speziellen Krebsernährung gegen Krebszellen: viel Fett, viel Eiweisse und wenig Zucker und helle Mehlprodukte meiden]

Darüber hinaus gibt es Ansätze einer spezielleren Ernährung für Krebskranke. "Man kann mit Essen den Krebs nicht heilen", betont Gisela Krause-Fabricius aus Mühlheim, Ernährungswissenschaftlerin und Autorin des neuen Ratgebers "Wie ernähre ich mich bei Krebs?" der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. "Aber man kann dem Körper helfen, den Krebszellen quasi ein Schnippchen zu schlagen."

Krebszellen verändern demnach den gesamten Stoffwechsel des Körpers und verbrauchen vor allem Zucker für ihre eigene Energiegewinnung. "Fette verwerten sie dagegen nur geringfügig."

Ihr Rat: "Möglichst viel Fett zu sich nehmen und wenig Zucker, dann haben es die Krebszellen schwer, die zu ihrem Wachstum nötige Energie zu bekommen. Außerdem benötigt der Stoffwechsel mehr Eiweiß als ein gesunder." Auf diese Weise könne man die Krebszellen zwar nicht aushungern, stabilisiere oder verbessere aber die Körperkraft. Dabei sei es wichtig, auf die richtigen Fette zu achten – zum Beispiel Fisch, Leinöl, aber auch Butter und Sahne. Speisen aus hellen Mehlen oder Süßigkeiten gilt es eher zu meiden. "Das heißt aber natürlich nicht, dass man nicht auch mal ein Stück Kuchen essen darf."

Andere Experten bestätigen diese Ernährungsansätze. "Es gibt tatsächlich Studien, wonach fettreiche und kohlenhydratarme Kost für Krebskranke besser ist als normale Ernährung", erklärt Strauch. Immerhin blieben dem Körper so länger Muskelmasse und Gewicht erhalten.

Das schätzt Raedsch ähnlich ein: "Diese Ernährung hat einen wissenschaftlich begründeten Hintergrund." Betroffene sollten sich daher mit dem Thema auseinandersetzen und ihren Arzt oder Therapeuten darauf ansprechen, wenn sie das nicht von sich aus tun.

[Chemotherapie, Bestrahlungen und Tumore können den Geruchs- und Geschmackssinn verändern]

Dennoch ist vielen Krebskranken manchmal nicht nach Essen. "Durch eine Chemotherapie, Bestrahlung oder auch den Tumor selber kann sich zum Beispiel das Geruchs- und Geschmacksempfinden verändern", berichtet Krause-Fabricius, die jahrelang in einer Onkologie-Praxis gearbeitet hat. Gegen den Geruch helfe, keine allzu heißen Speisen zu essen. "Ein heißes Essen riecht mehr als ein kaltes." Und für wen alles metallisch schmecke, könne statt eines Metalllöffels einen aus Plastik nehmen. "Das hilft meist etwas."

[Plötzlich provozieren normale Lebensmittel Durchfall - andere Speiseformen finden]

Wer unter Durchfall oder Erbrechen leidet, sollte laut Strauch zum einen viel trinken, um verlorene Flüssigkeit und Salze zu ersetzen. "Außerdem sollte man alles meiden, was den Magen reizt." Dazu gehören saure und fette Speisen, Kaffee und Alkohol. Krause-Fabricius ergänzt: "Man kann ausprobieren, ob man bestimmte Nahrungsmittel in einer anderen Form besser verträgt." Klappt es zum Beispiel mit frischem Obst nicht so gut, können Kompott oder Smoothies besser sein. Wenn rohe Salate und Gemüse zu Durchfall führen, sind möglicherweise gedünstete Speisen verträglicher.

[Appetitlosigkeit überwinden]

Ein häufiges Problem ist Appetitlosigkeit. "Vielen hilft es, dann mehrere kleine Mahlzeiten zu essen", sagt Raedsch. Gut sei auch, in der Wohnung kleine Schalen mit Snacks hinzustellen. "Dann isst man eher was zwischendurch." Hilfreich ist auch, in angenehmer Umgebung – zum Beispiel in Gesellschaft – zu essen und die Lieblingsspeise einfach häufiger zu kochen.

dpa>

Kommentar: Blutgruppenernährung nicht erwähnt!!!

Eigenartig ist, dass in diesem Artikel über Ernährung bei Krebs die einfach anwendbare Blutgruppenernährung von Dr. D'Adamo wieder einmal nicht erwähnt ist.

Michael Palomino, 18.4.2012

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Kopp-Verlag
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13.3.2012: Pasteurisierte Milch mit hohem Östronsulfatgehalt aus Milchfabriken erzeugt hormonabhängige Krebserkrankungen - so eine Studie der Universität Harvar: Hodenkrebs, Prostatakrebs, Brustkrebs

aus: Kopp Verlag online: Harvard-Studie zeigt Verbindung zwischen pasteurisierter Milch von Großmolkereien und Krebs; 13.3.2012;
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/jonathan-benson/harvard-studie-zeigt-verbindung-zwischen-pasteurisierter-milch-von-grossmolkereien-und-krebs.html

<Jonathan Benson

Wieder einmal bringt die Wahrheit die Fundamente des »amerikanischen Turmbaus zu Babel« – der Mainstream-Wissenschaft – ins Wanken, nämlich durch eine neue Studie der Harvard-Universität. Die hat nämlich ergeben, dass eine Verbindung zwischen pasteurisierten Milchprodukten von fabrikmäßig betriebenen Farmen und hormonabhängigen Krebserkrankungen besteht.

Wie sich herausstellt, wird bei dem Modell der Intensivhaltung [das Stichwort in den USA lautet: concentrated animal feeding operations (CAFO)] von Kühen auf Großfarmen Milch produziert, die gefährlich hohe Werte von Östronsulfat aufweist. Dabei handelt es sich um eine Östrogen-Verbindung, die mit Hoden-, Prostata- und Brustkrebs in Verbindung gebracht wird.

Dr. Granmaa Davaasambuu und ihre Kollegen machten insbesondere »Milch von modernen milcherzeugenden Betrieben« als Schuldigen aus. Dabei bezogen sie sich vor allem auf Betriebe mit Massentierhaltung, bei denen die Kühe an 300 Tagen im Jahr gemolken werden, auch während der Trächtigkeit. Im Vergleich zu der Rohmilch in Dr. Davaasambuus Heimatland Mongolei, die nur in den ersten sechs Monaten nach der Geburt der Kälber gewonnen wird, enthielt pasteurisierte Milch bis zu 33 Mal mehr Östronsulfat.

Nach der Auswertung von Daten aus der ganzen Welt erkannten Dr. Davaasambuu und ihre Kollegen eine eindeutige Verbindung zwischen dem Verzehr solcher hormonbelasteter Milch und einer hohen Rate von hormonabhängigen Krebserkrankungen. Mit anderen Worten: anders als die [US-Gesundheitsbehörde] U.S. Centers for Disease Control and Prevention (CDC), das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) und die konventionelle Milchlobby Ihnen einreden wollen, ist verarbeitete Mich von Großfarmen kein gesundes Produkt, sondern wird direkt mit der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht.

»Die Milch, die wir heute trinken, ist ganz anders als die, die unsere Vorfahren getrunken haben« – und das seit 2000 Jahren, ohne erkennbare Schädigung, wird Dr. Davaasambuu in der Harvard University Gazette zitiert. »Die Milch, die wir heute trinken, ist wohl kaum das perfekte Lebensmittel der Natur.«

[Bio-Milch hat Heileffekte: Verdauung, Heilung von Autoimmunerkrankungen, Stärkung des Immunsystems]

Auf der anderen Seite wird organische Rohmilch von grasgefütterten Tieren, die zur rechten Zeit gemolken werden, mit verbesserter Verdauung, der Heilung von Autoimmun-Erkrankungen und gesteigerten Abwehrkräften – die zur Krebsprävention unabdingbar sind – in Verbindung gebracht. Und auch wenn Sie aus den Mainstream-Medien nie etwas darüber erfahren werden: Nicht jede Milch ist wie die andere. Wie eine Kuh gehalten wird, wann sie gemolken wird, und wie die Milch behandelt und verarbeitet wird – all das entscheidet darüber, ob das Endprodukt der Gesundheit förderlich oder abträglich ist.

["US"-Regierung Obama will nichts lernen: Alle Milch soll gleich sein - Anreize, schlechte Industrie-Milch zu produzieren mit Genmais und anderen Futtermitteln]

Mit den neuen Bestimmungen des Gesetzentwurfs »2012 Farm Bill« versucht die US-Regierung, die Lüge aufrecht zu erhalten, eine Milch sei wie die andere.

Besonders beunruhigend sind die neuen Bestimmungen im Gesetzentwurf 2012 Farm Bill, durch die weitere Anreize für US-Landwirte geschaffen werden, Milch von schlechtester Qualität, ja geradezu gesundheitsschädliche Milch, zu produzieren. Anstatt Anreize für die Weidehaltung zu bieten, bei der die Kühe Gras, ihr ursprüngliches Futter, fressen, das ihr Organismus verarbeiten kann, fördert die Regierung fabrikmäßige landwirtschaftliche Methoden, durch die Kühe gezwungenermaßen gentechnisch veränderten (GV) Mais und andere Futtermittel fressen, die sie krank machen.

["US"-Regierung Obama will einheitlichen Milchpreis für Industrie-Milch und Bio-Milch]

Schon jetzt bietet die Regierung Landwirten Anreize dafür, ihre Tiere nicht mehr auf der Weide zu halten, sondern sie gemäß des sogenannten Total Confinement Dairy Model – im Klartext: industriemäßige Betriebe – zu halten. Der Gesetzentwurf 2012 Farm Bill geht noch einen Schritt weiter, denn darin wird die bisher übliche Preisfestsetzung gemäß der Inhaltsstoffe verboten. Landwirte dürften demnach Milch mit höherem Eiweiß- und Butterfettgehalt nicht mehr zu einem höheren Preis verkaufen.

Wenn es den Landwirten erlaubt wird, höherwertige Milch zu einem höheren Preis zu verkaufen, so bildet dies einen Anreiz, die Lebensbedingungen für die Kühe auf ihren Farmen zu verbessern und auch bessere Rassen für die Milchproduktion einzusetzen. Doch die US-Regierung legt lieber allgemeine Standards für Milch fest und schafft ein System, indem die Farmer auch in Zukunft krebsverursachende Milch von kranken Kühen produzieren, die dann von Millionen Kindern getrunken wird.

Mehr zum Thema erfahren Sie unter:

ANH-USA.org

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

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n-tv online,
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10.4.2012: <Regelmäßiges Röntgen beim Zahnarzt: Gefahr von Hirntumoren erhöht>

aus: n-tv online; 10.4.2012;
http://www.n-tv.de/wissen/Gefahr-von-Hirntumoren-erhoeht-article5986316.html

<Einer Studie zufolge steigt durch regelmäßiges Röntgen beim Zahnarzt das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken. US-Wissenschaftler fordern daher einen verantwortungsbewussten Einsatz.

Regelmäßige Röntgenaufnahmen beim Zahnarzt können einer Studie zufolge die Gefahr von Hirntumoren erhöhen. Für die Studie, die die von der US-Krebsgesellschaft herausgegebene Zeitschrift "Cancer" veröffentlichte, wurden die Daten von fast 1500 Meningiom-Patienten im Alter von 20 bis 79 Jahren ausgewertet.

Demnach liegt bei Patienten, denen mindestens einmal jährlich die Zähne geröntgt wurden, die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Hirntumor um 1,4 Mal bis dreimal höher als bei Vergleichspersonen ohne regelmäßige Röntgenaufnahmen.

Studienleiterin Elizabeth Claus von der Universität Yale zufolge ist die höhere Tumorgefahr je nach Art der Röntgenaufnahmen und dem Alter der Betroffenen unterschiedlich. Insgesamt werde durch die Studie aber unterstrichen, dass mit Röntgenaufnahmen auch beim Zahnarzt verantwortlich umgegangen werden müsse.

Laut den Richtlinien der US-Zahngesellschaft soll bei Kindern mindestens einmal alle zwei Jahre eine Röntgenaufnahme von den Zähnen gemacht werden, bei Erwachsenen alle zwei oder drei Jahre.

Quelle: n-tv.de, AFP>

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Der Standard
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16.4.2012: <Neues Kursporgramm: Krebs-Schule für Betroffene und Angehörige>

aus: Der Standard online; 16.4.2012;
http://derstandard.at/1334530834382/Neues-Kursporgramm-Krebs-Schule-fuer-Betroffene-und-Angehoerige

<Die Wiener "Cancer School" startet mit neuem Kursprogramm und setzt auf seriöses Wissen statt Informationen aus obskuren Quellen.

Wien - Bei rund 40.000 Menschen wird jährlich in Österreich Krebs diagnostiziert. Die immer diffiziler werdenden modernen Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten können von informierten Patienten besser und effizienter genutzt werden.

Seriöses Wissen von den Spezialisten des Comprehensive Cancer Center (CCC) von MedUni Wien und Wiener AKH statt oft unsicherer Informationen aus obskuren (Internet-)Quellen - das will die "Cancer School" der Institution bieten. Am 2. Mai startet das Sommersemester.

Ausflüge auf die Pathologie

"Es geht uns um Laien, Betroffene und deren Angehörige - aber auch um gesunde Menschen, die wir ansprechen wollen. Was sich sehr bewährt hat, sind 'Ausflüge', zum Beispiel in das Strahlentherapiezentrum, auf die Pathologie etc.", sagte die Kursleiterin der Cancer School, die Onkologin Gabriele Kornek (Klinische Abteilung für Onkologie am AKH/MedUni Wien).

Einen wesentlichen Anteil am Kursprogramm nimmt auch die Psychologie in Anspruch. Die Klinische Psychologin Eva Lehner-Baumgartner betonte, dass es keine "Krebspersönlichkeit" gebe: "Es gibt keine Studie, die das belegt. Aber natürlich, wird eine Depression im Rahmen einer Krebsbehandlung gut behandelt, können die Patienten der Therapie besser folgen. Wissen nimmt die Angst."

Die Auffassung vieler Menschen, Krebskranke seien in irgendeiner Weise an ihrem leiden zumindest mitschuldig, stelle bloß das Bemühen des Menschen dar, auch für schicksalshafte Ereignisse nach rational begreifbaren Ursachen zu suchen.

Großes Thema Psychologie

Ähnlich auch Walter Berger vom Institut für Krebsforschung der MedUni Wien, das als Grundlagenforschungszentrum zur Universitätsklinik für Innere Medizin I unter der Leitung von Christoph Zielinski gehört: "Die schwierigsten Fragen (der Teilnehmer an den Kursen, Anm.) haben mit der Psychologie zu tun."

Die modernsten Entwicklungen der Krebsmedizin ließen sich dagegen durchaus einfach und verständlich darstellen. Im Rahmen der Krebs-Schule bedient man sich auch des Programms "Medizin be-greifen" des Vereins "ScienceCenter-Netzwerk". Es versucht, so Geschäftsführerein Barbara Streicher, Laien mit einfachen Modellen medizinische Inhalte durchschaubar zu machen.

Größerer Hörsaal

Im Herbstsemester 2011 nahmen bereits im Durchschnitt rund 60 Personen an der Veranstaltungsreihe - an jedem Mittwoch zwischen 18 Uhr und 20 Uhr im Hörsaalzentrum der MedUni Wien - teil.

Die wöchentlichen Termine bleiben gleich, aber um genügend Plätze für einzelne Veranstaltungen mit besonders vielen "Hörern" zu haben, wird die Veranstaltungsreihe in den kommenden Monaten im etwas größeren Hörsaal 5 stattfinden. Eine persönliche Anmeldung ist für die Planung der Organisatoren erforderlich. (APA, 16.4.2012)

Zum Thema:

Leben mit Metastasen>

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Guayabana-Pastillen gegen Krebs

wird von der Bevölkerung Venezuelas empfohlen.

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n-tv online,
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7.6.2012: Manche Krebsarten kann man heute mit Pillen behandeln - Wirksamkeit hängt von der Disziplin des Patienten ab - Darmtumore, Brustkrebs, Lungenkrebs, Tumore am Kopf, Halsturmore

aus: n-tv online: Gesundheit: Krebstherapie immer öfter in Tablettenform möglich; 7.6.2012;
http://www.n-tv.de/ticker/Gesundheit/Krebstherapie-immer-oefter-in-Tablettenform-moeglich-article6451231.html

<Berlin (dpa/tmn) - Krebspatienten könnten nach Ansicht von Experten in Zukunft immer öfter zu Hause behandelt werden. Dabei nehmen sie Tabletten ein und müssen nicht für Infusionen ins Krankenhaus fahren. Allerdings verlangt diese Form der Therapie viel Disziplin von den Patienten.

Die orale Therapie bei Krebs wird nach Einschätzung von Medizinern zunehmend an Bedeutung gewinnen. «Es gibt immer mehr neue Substanzen in Tablettenform», erläuterte Prof. Petra Feyer, Chefärztin der Klinik für Strahlentherapie, Radioonkologie und Nuklearmedizin im Vivantes-Klinikum Berlin-Neukölln. Krebspatienten, die diese Form der Behandlung bekommen, müssen nicht mehr über eine längere Zeit ein- oder mehrmals wöchentlich für Infusionen ins Krankenhaus kommen. Sie nehmen stattdessen für etwa zwei Jahre Pillen zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld ein, immer wieder unterbrochen von Einnahmepausen.

Problematisch sei allerdings, dass nach einem Jahr zum Beispiel nur noch etwa 60 Prozent der Brustkrebspatientinnen ihrer oralen Therapie treu sind. «Man muss immer genau auswählen, für welchen Patient sie geeignet ist», betonte Feyer, die Vorsitzende einer Arbeitsgruppe zur sogenannten Supportivtherapie (ASORS) in der Deutschen Krebsgesellschaft ist. «Die Patienten begreifen oft nicht, dass die Tabletten für ihr Überleben wichtig sind.» Die orale Therapie müsse für sie aber ein «Stück Normalität des Tages» werden.

Inwieweit das gelingt, hänge nicht nur von der Persönlichkeit des Patienten ab, sondern zu großen Teilen auch von seinem Umfeld - zum Beispiel von der Ehefrau, die ihren erkrankten Partner an die tägliche Einnahme erinnert. Ärzte müssten ihren Patienten außerdem vermitteln, dass Nebenwirkungen wie Hautveränderungen vorübergehen und keinesfalls Grund sein sollten, die Tabletten abzusetzen.

Außerdem kommt die orale Therapie auch nicht bei jeder Krebsart und jedem Erkrankungsstadium infrage. Vor allem bei Darmtumoren, Brustkrebserkrankungen sowie Lungen- und Kopf-Hals-Tumoren ist sie eine Behandlungsmöglichkeit. Nicht für alle Chemotherapien sei nachgewiesen, dass die orale Behandlung genauso wirksam ist wie die Infusion, erklärte die Medizinerin.

Quelle: n-tv.de / dpa>

Kommentar

Kommt nur drauf an, was die Pillen kosten. Natürlich sind die hohen Pillenpreise nicht erwähnt.

Michael Palomino, 7.6.2012

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Wunderbare "Zivilisation":

Welt online,
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13.6.2012: WHO stuft Dieselabgase so krebserregend wie Asbest oder Senfgas ein

aus: Welt online: WHO-Untersuchung: Dieselabgase so krebserregend wie Asbest; 13.6.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article106567737/Dieselabgase-so-krebserregend-wie-Asbest.html

<Dieselabgase sind deutlich gefährlicher als bislang bekannt: Die Weltgesundheitsorganisation sieht Zusammenhänge mit Krebserkrankungen. Sie kategorisiert Diesel wie Asbest oder Senfgas.

Das Einatmen von Dieselabgasen ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefährlicher als bislang angenommen.

Die WHO stuft die Abgase des Treibstoffs nun nicht mehr nur als potenziell krebserregend ein, sondern sieht Belege für einen eindeutigen Zusammenhang mit der Krankheit. 1988 hatte das in Lyon ansässige IARC Diesel-Auspuffgase noch als "möglicherweise krebserregend" eingestuft.

Auf einer Stufe mit Asbest, Arsen und Senfgas

Damit gruppiert die Organisation Dieselabgase wie Asbest, Arsen und Senfgas ein. Eine Expertengruppe habe Belege gefunden, dass sie eine Ursache von Lungenkrebs seien und es zudem eine Verbindung zu Blasenkrebs gebe. Weltweit sollten deshalb die Dieselemissionen verringert werden, teilte die zuständige WHO-Abteilung mit.

Die Einschätzung von Benzin-Abgasen veränderte die WHO dagegen nicht. Diese werden weiter mit "wahrscheinlich krebserregend" bewertet.

Dieselbetriebene Fahrzeuge sind bei Privatleuten vor allem in Westeuropa beliebt. In Ländern außerhalb Europas und Indiens werden vor allem LKWs mit dem Treibstoff betankt.

Gift für Patienten mit Herzkrankheiten

Aus früheren Studien ist bereits bekannt, dass das Einatmen von Abgasen einen Herzinfarkt auslösen kann: Das Risiko sei rund sechs Stunden nach dem Einatmen erhöht und gehe dann wieder zurück, wie eine Untersuchung des Epidemiologen Krishnan Bhaskaran von der London School of Hygiene and Tropical Medicine zeigt.

Bhaskaran, der die Daten von knapp 80.000 Herzinfarkt-Patienten auswertete, erklärte in der Online-Ausgabe des Fachblattes "British Medical Journal", dass die Luftverschmutzung den Herzanfall wahrscheinlich eher beschleunige als ihn direkt auslöse.

Der Wissenschaftler setzte den Beginn des Herzinfarktes bei 79.288 Patienten aus verschiedenen Regionen in England und Wales mit den dort aktuell gemessenen Werten zur Luftqualität in Beziehung.

Mehr Herzinfarktaufnahmen in Kliniken

Dabei kam er zu dem Ergebnis, dass ein Anstieg der Feinstaub- und Stickstoffdioxidwerte eine Zunahme der Herzinfarktaufnahmen in den Kliniken zufolge hatte - allerdings nur über sechs Stunden hinweg.

Trotzdem, so erklärten die neuseeländischen Wissenschaftler Richard Edwards und Simon Hales von der Universität Otago in einem Kommentar zu der Studie, müsse die Luftverschmutzung weiterhin streng kontrolliert werden - auch in Anbetracht der Tatsache, dass sie insgesamt gesundheitsschädlich sei.

Mehr Informationen zum Thema:

Reuters/AFP/dapd/oc>

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16.6.2012: Krebs und Zellschäden durch kurzwellige Handy-Strahlen - und weitere kurzwellige Strahlen (Smartphones, Blackberrys, iPhones, WLAN WiFi etc.) - statistische Beweise

Video: "Cell phone dangers", ein Vortrag von Dr. Devra Davis über Schäden durch Kurzwellenstrahlung (Micro Wave Radiation 900 MHz und GSM-Signals 1800 MHz): http://www.youtube.com/watch?v=wNNSztN7wJc
Dr. Devra
              Davis


Bild 2: Krebs durch Handy an der Brust:
Krebs durch
              Handy an der Brust
Wer das Handy im Büstenhalter trägt, läuft Gefahr, Brusttumore dort zu bekommen, wo das Handy jeweils eingesteckt worden ist: Beispiel ist ein Fall einer 39-jährigen Amerikanerin chinesischer Abstammung, die ihr Handy 7 Jahre lang jeweils 4 Stunden lang in ihrem BH an immer derselben Brust trug. Die betroffene Frau hat keine Krebsfälle in der Familie und gehört auch keiner Risikogruppe an

-- ein intensiver Handynutzer David Servan Schreiber starb an einem Hirntumor (1961-2011)

Bild 3: Die i-Phone-Warnung: iPhones - so die Betriebsanleitung der Produzenten - sollen mit mindestens 15 mm Distanz zum Körper getragen werden, also nicht in der Hosentasche oder am Körper
Die
              i-Phone-Warnung: mit 15 mm Abstand vom Körper tragen
Die i-Phone-Warnung: mit 15 mm Abstand vom Körper tragen

Bild 4: Kurzwellige Strahlung beim Röntgen ist ähnlich wie die Handystrahlung
Kurzwellige
              Strahlung beim Röntgen ist ähnlich wie die Handystrahlung
Kurzwellige Strahlung beim Röntgen ist ähnlich wie die Handystrahlung und schädigt die DNA, durchbricht die Blut-Hirnschranke (verursacht Epilepsie), schwächt und schädigt das Sperma und verändert den Stoffwechsel im Blut

-- die kurzwelligen Strahlen kommen nicht nur vom Handy, sondern auch von Mikrowellenherden (Mikrowellenöfen), schnurlosen Telefonen und WiFi-Instalationen (WLAN). Die Frequenzen sind alle ungefähr im selben Bereich von 800 bis 2400 Megaherz (MHz) (0,8 bis 2,4 Gigaherz GHz)

Auch wenn ein Handy nur eine niedrige Stromspannung aufweist, so ist die Handy-Strahlung doch schädlich, denn die Strahlung unterbricht die Resonanz und kann die Reperaturmechanismen bei der DNA stören.

Eine schwaches Signal bei nicht benutztem Handy im unteren Frequenzbereich mit niedriger Frequenzzahl  stört die Zellen des menschlichen Körpers zudem mehr als ein starkes. Bei einem Handygespräch sind die Strahlungsfrequenzen nacheinander in allen Bereichen mit unabsehbaren Folgen für den menschlichen Körper. Die Eigenschaften bestimmter Strahlungen sind viel wichtiger als die "gesamte Dosis" eines Tages. Die Menschheit führt zur Zeit ein Massenexperiment mit 5,5 Millionen Handygeräten durch.

Die Handyhersteller richten ihre Produktion an einem 6 Fuss grossen Mann aus. Test nach Vorschrift findet nur am Ohr (maximale Distanz 6 mm) und in der Halftertasche statt, und alle anderen Aufbewahrungsorte eines Handys werden bei einem Test nach Vorschrift NICHT ausgetestet. Die Strahlenwirkung auf Organe an der Brust oder in der Hosentasche ist 4 bis 8 mal HÖHER als am Ohr auf das Gehirn.

Bild 5: Ein Handy am Hirn verstrahlt einen Teil des Hirns.
Ein Handy am
              Hirn verstrahlt einen Teil des Hirns


Bild 6: Ein Handy an einem Bauch einer schwangeren Frau verstrahlt den Fötus. Blackberry-Hersteller warnen in der Gebrauchsanweisung ausdrücklich, das Blackberry nicht an einen schwagneren Bauch zu halten, und auch jugendliche Mädchen sollten das Blackberry nicht am Bauch tragen.
Ein Handy an
              einem Bauch einer schwangeren Frau verstrahlt den Fötus


Bild 7: 900 MHz: Ein Handy verstrahlt den Kopf eines Kindes mehr als beim Erwachsenen.
900 MHz: Ein
              Handy verstrahlt den Kopf eines Kindes mehr als beim
              Erwachsenen


Bild 8: 1800 MHz: Ein Handy verstrahlt den Kopf eines Kindes mehr als beim Erwachsenen, aber insgesamt weniger als 900 MHz.
1800 MHz:
              Ein Handy verstrahlt den Kopf eines Kindes mehr als beim
              Erwachsenen, aber insgesamt weniger als 900 MHz.


Insgesamt haben wir ein gesundheitliches Fiasko, denn es werden kaum Kontrollgruppen mit Kindern vorhanden sein, die keinen Handystrahlen ausgesetzt worden sind.

Bild 9: Wenn das Handy nahe am am Kopf gehalten wird, geht die Hälfte der Strahlung in den Kopf
Wenn das
              Handy nahe am am Kopf gehalten wird, geht die Hälfte der
              Strahlung in den Kopf
Wenn das Handy nahe am am Kopf gehalten wird, geht die Hälfte der Strahlung in den Kopf. Dabei schützt der Schädel etwas vor der Strahlung. Wenn das Handy aber an Organen oder Muskeln ohne schützenden Knochen gehalten wird, geht noch viel mehr Strahlung in den Körper.

Bild 10: Am meisten gefährdet sind die Gelenke, die Nase und die männlichen Geschlechtsorgane.
Am meisten
              gefährdet sind die Gelenke, die Nase und die männlichen
              Geschlechtsorgane.


ARC hat 900 Studien durchforstet und die Studien sind zum Teil von Handyproduzenten finanziert und daher manipuliert. Von der Industrie finanzierte Studien finden mit 66% höherer Wahrscheinlichkeit keine schädliche Wirkung der kurzwelligen Strahlen.

Bild 11: 900 MHz: Im Rattenexperiment werden embrionale Stammzellen durch Handys klar geschädigt bzw. die Anzahl Zellen hat sich vermindert.
900 MHz: Im
              Rattenexperiment werden embrionale Stammzellen durch
              Handys klar geschädigt bzw. die Anzahl Zellen hat sich
              vermindert.
Links die Kontrollgruppe, rechts die geschädigten Zellen, die meistens nur noch ein Schwamm sind.


Bild 12: 900 MHz: Der Hippocampus von Ratten hat weniger Zellen.
900 MHz: Der
              Hippocampus von Ratten hat weniger Zellen.
Rechts die Kontrollgruppe, links die geschädigten Aellen, die grossenteils nicht mehr vorhanden sind.

Man kann also einen Teil der schädlichen Auswirkungen vermeiden, indem man das Handy so gebraucht, dass es nicht so schadet, in einem Kopfhörer und mit Mikrophon.

Bild 13: Die Zellkerne sind nach der Exposition mit 900 MHz nicht mehr da. Der Schaden kann schon im Mutterleib beginnen.
Die
              Zellkerne sind nach der Exposition mit 900 MHz nicht mehr
              da
Links die Kontrollgruppe mit gesunder Zellstruktur, rechts die Zellstruktur von toten Zellen, ein Schwamm.


Studie an der Gazi-Universität in Ankara:
-- Haarwurzeln von erwachsenen Menschen, die Handystrahlung ausgesetzt werden, erleiden starke Schäden. Die DNA in der Harwurzelzelle zerbricht bereits nach 15 bis 30 Minuten Handyfrequenz
-- Neugeborene von Kaninchen, die während der Tragzeit Handystrahlung ausgesetzt wurden, erlitten gebrochene DNA-Stränge, chromosomale Abnormalitäten, tote Zellen, gestresste Zellen, neurologische Degeneration, vorzeitige Alterung und die Bildung freier Radikale.

Auch bei 1800 MHz 15 Minuten pro Tag 7 Tage (GSM-like RF radiation) lang ergibt bei Kaninchen einen erheblichen Stress für die Zellen. Der MDA-Level ist sehr erhöht.

Bild 14: Allgemein wird am Ende der Studie für ausgewachsene Kaninchen und neugeborene Kaninchen-Junge festgestellt, dass eine Strahlung von 900 oder 1800 MHz vor allem dies provoziert
-- erhöhte Veränderung der DNA (increased DNA base modifications)
-- erhöhtes Vorkommen Freier Radikale (increased free radical formations)
Resultat der
              Studie von Kurzwellenstrahlung an Kaninchen
Resultat der Studie von Kurzwellenstrahlung an Kaninchen


Bild 15: Die immunohistochemische Untersuchung bei erwachsenen und neugeborenen Kaninchen im Gehirngewebe, Augengewebe, Lebergewebe, Lungengewebe, Milzgewebe und Nierengewebe nach er Kurzwellenexposition bringt schwere Degenerationen an den Tag bzw. im Gewebe sind dann tote Zellen.
Die
              immunohistochemische Untersuchung bei erwachsenen und
              neugeborenen Kaninchen: totes Gewebe
Die immunohistochemische Untersuchung bei erwachsenen und neugeborenen Kaninchen: totes Gewebe


Bild 16: Eine weitere Studie, dieses Mal von Alexandra Markova und Igor Belyaev, über die Auswirkung von Handystrahlung ("radiofrequency" RF) und ELF EMF kommt zum klaren Resultat, dass die Strahlung den Reparationsmechanismus der Zelle zerstört und so immer mehr Zellschaden und gleichzeitig weniger Zellreparatur entsteht, was dann zu Krebs führen kann.
Kurzwellenfrequenzstrahlung zerstört den
              Reparationsmechanismus der Zellen
Kurzwellenfrequenzstrahlung zerstört den Reparationsmechanismus der Zellen


Und viele, weitere Studien, die NICHT von der Handy-Industrie finanziert sind, kommen zum gleichen Resultat, dass die Strahlen von Handy und anderen Kurzwellengeräten schwere Schäden hinterlassen, z.B.:

Bild 17:
-- Bildung Freier Radikale
-- Bildung von reaktivem Sauerstoff
-- der Melatonin-Stoffwechsel wird verhindert bzw. unterbrochen
-- der Protein-Haushalt wird verändert
-- der DNA-Reperaturprozess wird unterbrochen

-- Resonanz und Drall der Zelle wird unterbrochen
-- Zellverbindungen werden unterbrochen
-- Schwächung von Zellmembranen
-- Schwächung der Blut-Hirn-Schranke.

Die
              Schadenliste durch Kurzwellenstrahlung
Die Schadenliste durch Kurzwellenstrahlung

Ein Experiment der Aitken group im Jahre 2009 besagt klar, dass Sperma bei Strahlenexposition zu 3/4 mehr geschädigt ist (ungeschädigt 90% lebende Spermien, geschädigt nur noch 30% lebende Spermien). Deswegen sollte das Handy nie in der Hosentasche aufbewahrt werden.

Bild 18: Eine andere Studie von 2008 besagt ausserdem, dass sich auch der Gebrauch auf das Sperma auswirkt. Bei 4 Stunden täglichem Gebrauch ist die Anzahl lebender Spermien nur noch ca. 50%.
Studie von
              2008: Bei 4 Stunden täglichem Gebrauch ist die Anzahl
              lebender Spermien nur noch ca. 50%.
Studie von 2008: Bei 4 Stunden täglichem Gebrauch ist die Anzahl lebender Spermien nur noch ca. 50%.


WiFi und Hitze eines Laptops haben ebenfalls schwere Auswirkungen auf das Sperma.

Bild 19: 50 Minuten Handy am Ohr (egal ob angeschaltet oder abgeschaltet, nur das Signal der Antenne zählt) - dies verändert den Glukose-Stoffwechsel im Gehirn bzw. der Glukose-Stoffwechsel ist viel aktiver als sonst und niemand weiss, wie die Auswirkungen sind. Es gibt da einen Verdacht auf Hirn-Diabetes.
50 Minuten
              Handy am Ohr bewirkt viel aktiveren Glukose-Stoffwechsel
              im Gehirn
50 Minuten Handy am Ohr bewirkt viel aktiveren Glukose-Stoffwechsel im Gehirn

Wenn eine Person einen Herzschrittmacher hat, kann ein Blackberry-Handy den Herzschrittmacher durcheinanderbringen. Ein angeschaltetes Blackberry-Gerät soll mindestens 20 cm Abstand zum Herzschrittmacher haben.

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Der Standard
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21.6.2012: <Impfung gegen aggressiven Hirntumor entwickelt> - Glioblastom soll nach der Operation "geimpft" werden

aus: Der Standard online; 21.6.2012;
http://derstandard.at/1339638567905/Glioblastom-Impfung-gegen-aggressiven-Hirntumor-entwickelt

<Das unheilbare Glioblastom führt meist in wenigen Jahren zum Tod. Nun haben deutsche Forscher einen entscheidenden Durchbruch geschafft.

Charakteristische Oberflächenstrukturen der Tumorzellen identifiziert - Impfung verstärkt Immunantwort nach Operation.

Das Glioblastom ist eines der häufigsten und tödlichsten Hirntumore. Kaum fünf Prozent der Erkrankten überleben die ersten fünf Jahre. Nun sind Forscher aus Heidelberg, Genf und Tübingen in der Erforschung dieser aggressiven Krebsart einen entscheidenden Schritt weitergekommen: Sie erfassten erstmals systematisch sämtliche Eiweiße auf der Oberfläche der Glioblastomzellen und identifizierten zehn Marker, die besonders charakteristisch für diese Tumorart sind. Die Ergebnisse, veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Brain", fanden bereits Eingang in die klinische Anwendung: Ein Krebsimpfstoff gegen die Tumormarker kommt in zwei klinischen Studien zum Einsatz, eine weitere ist am Universitätsklinikum Heidelberg geplant.

Das Glioblastom ist der häufigste und bösartigste Hirntumor bei Erwachsenen. Jährlich erkranken in Deutschland rund 3.500 Menschen. Die Behandlung besteht aus Operation mit anschließender Bestrahlung und Chemotherapie. Eine Heilung ist derzeit allerdings nicht möglich: Aus wenigen verbliebenen Krebszellen entwickelt sich in der Regel innerhalb weniger Monate erneut ein Tumor (Rezidiv). Weniger als fünf Prozent der Patienten überleben die ersten fünf Jahre nach der Diagnosestellung.

Impfung kann Krebswachstum verlangsamen

Zwar bekämpft das körpereigene Abwehrsystem den Tumor, allerdings reicht die Immunantwort nicht aus: Die Krebszellen vermehren sich schneller, als die Immunzellen sie vernichten können - der Tumor wächst. "Eine Impfung kann die Immunantwort verstärken und damit das Tumorwachstum deutlich verlangsamen", hofft Christel Herold-Mende, Leiterin der Neurochirurgischen Forschung an der Neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Zum Einsatz käme eine solche Impfung nach der Operation, wenn die verbliebenen Krebszellen für das Immunsystem gut zugänglich sind.

So funktioniert die Impfung: Charakteristische Oberflächenstrukturen der Tumorzellen, beispielsweise Eiweiße oder Teile davon, werden gemeinsam mit Substanzen, die das Immunsystem anregen, in die Haut injiziert. "Wir lösen quasi eine Entzündung aus: Die Immunzellen werden angelockt und auf die Tumoreiweiße geprägt", erklärt die Biologin. In Folge entstehen deutlich mehr Lymphozyten, die auf die Bekämpfung des Tumors spezialisiert sind, als ohne die zusätzliche Aktivierung. Entdecken sie im Körper Zellen mit den Eiweißen aus dem Impfstoff, zerstören sie diese.

Unterscheidung zwischen Tumor- und Körperzellen

Der aufwendigste Anteil der Forschungsarbeit war es, Oberflächenmerkmale ausfindig zu machen, anhand derer Immunzellen sicher zwischen Tumor- und gesunden Zellen unterscheiden können. Mit einem speziellen Verfahren isolierten die Wissenschafter des Unternehmens immatics mehr als 6.000 solcher Eiweißbruchstücke aus den Tumorzellen von 32 Patienten. Das Team um Herold-Mende prüfte zusammen mit den Kollegen des DKFZ und des Genfer Universitätsklinikums an Tumorgewebeproben von 221 weiteren Patienten, welche Marker zuverlässig in Glioblastomen vorkommen, auf möglichst vielen Zellen der Tumoren zu finden sind und nur wenig oder gar nicht von gesunden Körperzellen gebildet werden. Schließlich blieben zehn vielversprechende Kandidaten übrig.

"Nicht jede Zelle trägt jeden Marker an der Oberfläche, und das Profil kann sich auch von Patient zu Patient leicht unterscheiden", erklärt Herold-Mende. "Indem wir mehrere Eiweiße für den Impfstoff auswählen, stellen wir sicher, dass das Immunsystem keine Zellen übersieht." (red, derstandard.at, 21.6.2012)


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Facebook-Logo

29.6.2012: Krebsmedikamente sind hoffnungslos zu teuer

Jens Gloor in Facebook am 29.6.2012;
http://www.facebook.com/jens.gloor

<'Krebsmittel' wie RIVLIMED oder THALDOMID (heute Generika!) kostet in der Herstellung wenige Franken, werden den Hoffenden dann aber für CHF 12'000 monatlich verdealt. Legal.>

Die Krebsliga will nicht heilen, sondern Pillen verkaufen, weil die Krebsliga die Pharma selber ist

Michael Palomino kommentiert dies in Facebook am 29.6.2012;
http://www.facebook.com/michael.palominoale

<Krebs wird behandelt mit Blutgruppenernährung und frischer Luft, damit die Zellen mehr Sauerstoff haben und die guten Zellen widerstandsfähiger sind. Gegen Krebs braucht es keine einzige Pille. Aber die Krebsliga will das nicht wissen, weil die Medien das nicht melden. Das heisst, die Führung der Krebsliga ist ebenfalls die Pharma selbst. Und damit ist das gesamte System absolut korrupt. Punkt.>

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Spiegel
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5.7.2012: Wenn Tumore auch gesunde Zellen enthalten, spricht Chemotherapie überhaupt nicht an

aus: Spiegel online: Hautkrebs Gesunde Zellen schützen Tumor vor Chemotherapie; 5.7.2012;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/gesunde-zellen-schuetzen-krebszellen-vor-chemotherapie-a-842727.html

<Mit Chemotherapie lassen sich heute zahlreiche Krebserkrankungen behandeln - doch manche Tumore sprechen kaum auf die Behandlung an. Das könnte an einer Substanz liegen, die von gesunden Zellen produziert wird.

London - Tumore lassen sich schlechter mit Chemotherapie bekämpfen, wenn sie neben Krebszellen auch gesunde Zellen enthalten. Verantwortlich dafür ist offenbar ein Signalstoff, der von den gesunden Zellen produziert wird und die Krebszellen vor der Chemotherapie schützt, berichten Forscher im Fachmagazin "Nature".

Im Fall einer Chemotherapie reaktiviert der Wachstumsfaktor HGF ("hepatocyte growth factor") aus den gesunden Zellen auch einige Stoffwechselwege in den Krebszellen. So stimuliert er etwa Zellwachstum und -teilung. Eigentlich sollen diese Vorgänge in den Krebszellen gerade durch die Therapie blockiert werden.

"Die Erkenntnisse haben unmittelbare Bedeutung für die Medizin", schreiben Ravid Straussman vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und seine Kollegen. Denn gegen den Wachstumsfaktor HGF gebe es bereits Hemmstoffe, die zurzeit in klinischen Studien getestet werden. Gemeinsam mit der herkömmlichen Chemotherapie verabreicht, könnten sie Tumorbehandlungen wirksamer machen als bisher.

Was im Labor erfolgreich ist, funktioniert in der Realität oft nicht

Die Wechselwirkung zwischen gesunden und entarteten Zellen könnte auch erklären, warum neue Therapie-Ansätze im Laborversuch oft vielversprechend sind, beim Menschen aber versagen: Tumore im menschlichen Körper seien im Gegensatz zu Zellkulturen in der Regel von gesunden Zellen durchsetzt.

Frühere Studien hatten bereits einige Mechanismen enthüllt, die Krebszellen resistent gegen Chemotherapeutika machen. Allerdings konnten diese bisher nicht die Kluft zwischen den Erfolgen im Labor und im Menschen erklären. Jetzt zeige sich, dass das Problem nicht allein bei den Krebszellen, sondern bei ihren gesunden Nachbarn liegt, sagen die Forscher.

Untersucht wurden Krebszellen auch für die aktuelle Studie zunächst im Labor. Schließlich bestätigte sich aber in Untersuchungen mit 34 Hautkrebspatienten, dass Tumore, die viel HGF enthielten, schlechter auf die Chemotherapie ansprangen. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte die Substanz bei anderen Krebsarten einen ähnlichen Effekt haben.

jme/dapd>

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Der
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Zürich ETH 15.7.2012: <Neue Technik spürt hunderte Krebs-Proteine in kurzer Zeit auf> - der Krebszustand ist anhand der Eiweisse von Krebszellen genau bestimmbar

aus: Der Standard online; 15.7.2012;
derstandard.at/1341845192420/Neue-Technik-spuert-hunderte-Krebs-Proteine-in-kurzer-Zeit-auf

<Verfahren beruht auf Massenspektrometrie, die die "Fingerabdrücke" zahlloser Moleküle gleichzeitig erkennt.

Zürich - Schweizer Wissenschafter haben eine neue Technik entwickelt, die Mediziner in die Lage versetzt, in kürzester Zeit hunderte, mit Krebs assoziierte Eiweiße bei Patienten aufzuspüren. Damit könnte der Zustand von Krebs- und anderen Patienten deutlich besser bestimmt werden, wie die ETH Zürich mitteilte.

Krebs auslösende Gene stellen Eiweiße her, die im Körper von Patienten nachweisbar sind. Somit könnten sie als sogenannte Biomarker nützlich sein. Diese erlauben es, Krankheiten gezielt, individuell und frühzeitig zu erkennen, die geeignete Therapie auszuwählen und deren Erfolg zu überwachen.

Wissenschafter beschreiben laufend neue solcher Krebs-Eiweiße. Doch bisher fehlte eine Methode, um sie in nützlicher Frist in Blut- oder Urinproben zu entdecken. Einen solchen Massentest für rund tausend Krebs-Eiweiße stellt nun das Team um Ruth Hüttenhain von der ETH Zürich im Fachblatt "Science Translational Medicine" vor.

"Fingerabdrücke" von Krebs-Proteinen

Das Hochdurchsatzverfahren beruht auf der Massenspektrometrie, die sozusagen die Fingerabdrücke vieler Moleküle gleichzeitig bestimmt. Damit konnten die Forschenden im Blut von Patienten 180, im Urin sogar über 400 solche Krebs-Eiweiße höchst präzise identifizieren. Die "Fingerabdrücke" haben sie für die weitere klinische Forschung in einer öffentlichen Datenbank hinterlegt.

Bisher erlaubt das Verfahren zwar noch keine direkte Krebsdiagnose. Aber die Forschenden hoffen, "dass unsere Arbeit Studien an Krebs-Biomarkern beschleunigt und dazu beiträgt, vielversprechende Kandidaten klinisch anzuwenden", zitierte die ETH- Mitteilung Hüttenhain.

Dass ihr Nachweis tatsächlich funktioniert, hat das ETH-Team unter der Leitung des Systembiologen Ruedi Aebersold am Fallbeispiel Eierstockkrebs geprüft. Tatsächlich konnten sie im Blut von Patientinnen nicht nur bereits bekannte Eierstockkrebs-Eiweiße aufspüren, sondern auch neue, die sie aufgrund von Gendaten vorhergesagt hatten.

Diese Verknüpfung von Krankheits-Genen und den von ihnen erzeugten Eiweißen ist laut der Forschenden aufschlussreich. Denn sie können zusammengenommen den akuten Zustand von Patienten präzise bestimmen. Darum könnten solche hochspezifischen Nachweisverfahren nicht nur bei Krebs, sondern auch bei anderen Krankheiten eingesetzt werden, bei denen die auslösenden Gene bekannt sind. (APA/red, derstandard.at, 14.7.2012)

zu Merkblatt Krebs Teil 1  






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