<Erfolg in der
Krebsforschung: Forscher der ETH Zürich haben einen
biologischen Computer konstruiert, der Krebszellen erkennt
und zerstört. Der Zellcomputer soll bei Tieren getestet
werden.
Bio-Computer erkennt und tötet kranke Zellen.
Forschern der ETH Zürich ist es gelungen, eine Art
biologischen Computer in menschliche Zellen einzubauen. Das
Netzwerk berechnet anhand verschiedener Faktoren, ob es sich
um eine gesunde Zelle oder eine Krebszelle handelt - und
leitet bei Letzterer die Zerstörung ein.
Der Schaltkreis besteht aus verschiedenen Genen, wie die
ETH Zürich am Donnerstag mitteilte. Entwickelt haben ihn
ETH-Forscher um Yaakov Benenson gemeinsam mit Kollegen des
Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die
Wissenschaftler präsentieren ihre Erfindung in der neuesten
Ausgabe des Fachmagazins «Science».
In eine Zelle eingesetzt, erkennt dieses Netzwerk - eine
Art Computer aus biologischem Material - den Pegel von fünf
molekularen Faktoren, die typisch sind für Krebs. Wenn alle
fünf Faktoren einen bestimmten Schwellenwert in der Zelle
überschreiten, aktiviert sich das Netzwerk und leitet eine
Art Selbstmordprogramm der Zelle ein.
Krebsprofil erstellt
Die Forscher schleusten den Biorechner im Labor in
verschiedene menschliche Zellen ein: in gesunde Zellen sowie
in Krebszellen aus dem Gebärmutterhals, so genannte
HeLa-Zellen. HeLa-Zellen gehören zu den besterforschten
Krebszellen. Sie werden seit Jahrzehnten in
Krebsforschungslabors weltweit untersucht und benutzt.
Die Experimente zeigten, dass der Schaltkreis die
HeLa-Zellen zuverlässig zum Absterben brachte. Gesunde
Zellen dagegen blieben verschont. Für diesen Erfolg war
allerdings viel Vorarbeit nötig, wie die ETH schreibt.
Benenson und sein Team mussten nämlich zuerst herausfinden,
welche Signalmoleküle einzigartig sind für HeLa-Zellen.
Ein solches Profil zu erstellen, ähnele einer
Krankheitsdiagnose, wird Benenson in der Mitteilung zitiert.
«Ein Merkmal allein, wie beispielsweise Fieber, kann eine
Krankheit nicht zuverlässig bestimmen.» Je mehr Faktoren der
Arzt kenne, desto sicherer werde seine Diagnose.
Machbarkeit aufgezeigt
Schliesslich eruierten die Wissenschaftler fünf
Signalmoleküle, so genannte Mikro-Ribonukleinsäuren. Diese
Faktoren identifizieren eine Zelle zuverlässig als HeLa,
wenn sie in einer bestimmten Konzentration vorliegen. Der
Zellcomputer musste die fünf Faktoren miteinander
verknüpfen, um die richtige Diagnose stellen zu können.
In einem nächsten Schritt wollen die Forscher ihren
Zellcomputer in einem geeigneten Tiermodell testen. Sie
hoffen, dass die Methode dereinst bei der Diagnose und
Therapie von Krankheiten helfen kann. Eine Anwendung beim
Menschen liege noch in weiter Ferne, sagte Benenson. Doch
die Arbeit zeige die Machbarkeit solcher selektiver
Diagnosen auf.
Noch zu lösen gilt es laut der Mitteilung das Problem, wie
die fremden Gene effizient und sicher in die Zelle gebracht
werden können, damit sie nur temporär dort bleiben. Zwar
existieren Ansätze für ein solches Einschleusen mittels
chemischer Methoden oder Viren, doch sind sie noch nicht
ausgereift.>
=====
26.9.2011: Krebs in Mund und Rachen durch Alkohol,
Tabakrauch - und der falsche Verdacht gegen Oralsex und
Papillomaviren
aus: Welt online: Gefährliche Viren: Oralsex erhöht das
Krebsrisiko in Mund und Rachen; 26.9.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13625914/Oralsex-erhoeht-das-Krebsrisiko-in-Mund-und-Rachen.html
<Autor:
Sven Eichstädt
Tumore
in Mund und Rachen werden meist durch Alkohol und
Tabakrauch ausgelöst. Doch Mediziner warnen vor einer
weiteren Ursache: Papillomaviren.
Einen 100-prozentigen Schutz gegen HPV-Viren gibt es nicht,
doch Kondome reduzieren das Infektionsrisko erheblich. Sie
verhindern den Kontakt mit infizierten Körperteilen und
erregerhaltigen Flüssigkeiten.
Speziell der HPV-16-Typ scheine eine
wichtige Rolle beim Entstehen dieser Tumore zu spielen.
Künftig werde die Suche nach HPV-16 zur Routinediagnostik
gehören, wenn ein Karzinom im Rachen oder der Mundhöhle
festgestellt wurde, sagte Dietz. Er ist Vertrauensarzt des
Deutschen Kehlkopflosenverbands und im Vorstand der
Arbeitsgemeinschaft Onkologie der Deutschen Gesellschaft für
Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie.
Karzinome im Rachen zählen zwar zu den selteneren
Krebsarten, ihre Zahl nimmt aber derzeit deutlich zu. Laut
Statistik erkranken jedes Jahr in der Bundesrepublik bis zu
25 Menschen pro 100.000 Einwohner. Fünf Jahre später sind im
Durchschnitt etwa 55 Prozent der Erkrankten an den Folgen
ihres Tumors gestorben. Dieser Krebs kommt bei Männern
deutlich häufiger als bei Frauen vor.
Menschen, die an Rachenkrebs erkranken und vorher eine
HPV-Infektion durchgemacht haben, sind in der Regel noch
relativ jung. Sie seien meist deutlich jünger als 50 Jahre,
sagt Klinikdirektor Dietz. "Wenn wir bei jemandem ein
Karzinom im Rachen oder am Kehlkopf diagnostizieren, das
allein durch Tabak oder Alkohol verursacht worden ist, ist
er häufig bedeutend älter", sagte Dietz.
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In vielen Fällen muss der Tumor herausoperiert werden,
Strahlen- und Chemotherapie können folgen. Die Therapie hat
sich in den vergangenen Jahren verändert: Die Mediziner
wenden neben chirurgischen Techniken zunehmend auch moderne
Bestrahlungs- und Chemotherapieansätze an. Inwieweit eine
Therapie abhängig von HPV-16 verändert werden kann, wird
momentan in wissenschaftlichen Studien untersucht.
Es gebe keine Therapie, um eine HPV-Infektion unmittelbar
zu behandeln, sagte Dietz. Menschen könnten sich nur
schützen, wenn sie die Ansteckungsquelle meiden. Wer sexuell
treu sei, habe ein wesentlich geringeres Risiko als
Menschen, die häufig den Sexualpartner wechselten.
Allerdings immunisieren die Impfstoffe gegen
Gebärmutterhalskrebs vor einer Infektion gegen den
vermutlich auch bei Rachenkrebs eine Rolle spielenden
HPV-Typ 16.
Porno-Darsteller haben
keine höhere Krebsrate - also kommen Mundkrebs und
Rachenkrebs sicher
nicht vom Küssen und auch nicht vom Oralsex
Die Vermutung, dass HPV-Viren an einer erhöhten
Mundkrebsrate und Halskrebsrate beteiligt sein könnten, ist
absolut falsch, denn dann hätten Pornodarsteller und
Pornodarstellerinnen schon lange eine signifikant höhere
Krebsrate. Das ist aber NICHT der Fall.
Der Verdacht der "Mediziner", die höhere Mundkrebsrate und
Rachenkrebsrate kämen vom Küssen und Oralsex der
Jugendlichen, ist also komplett FALSCH.
Die "Mediziner" haben einfach eine Aversion gegen Menschen,
die mehr Freiheiten haben als Mediziner, und die "Mediziner"
wollen einfach mehr Impfungen verkaufen.
Die falschen Anschuldigungen der "Mediziner" gegen Küssen
und Oralsex sind ein absoluter Skandal. Es handelt sich um
einen absoluten Machtmissbrauch, der leicht durchschaubar
ist.
Michael Palomino, 11.3.2012
=====
26.9.2011: <Lasertechnologie: Drucker giftig
wie mittelstark befahrene Strassen> - Krebs durch
Laserdrucker
aus: Welt online; 26.9.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13626762/Drucker-giftig-wie-mittelstark-befahrene-Strassen.html
<Wer
viel druckt, braucht in der Regel einen Laserdrucker: Doch
die Geräte erhöhen das Krebsrisiko durch eine extrem hohe
Feinstaubbelastung.
Laserdrucker sollten nach Möglichkeit nur in gut
gelüfteten Räumen betrieben werden. Beim Drucken verursachen
die Geräte eine Feinstaubbelastung, die ungefähr mit der
einer mittelstark befahrenen Straße zu vergleichen ist.
Dicke Luft
im Büro: Gesundheitsgefährdung durch Laserdrucker
Das berichtet die Zeitschrift „Computer Bild“ (Ausgabe
21/2011). Bei einem Test erhielten vier von fünf
untersuchten Laserdruckern im Bereich „Umwelt/Gesundheit“
die Note „mangelhaft“. Grund dafür ist auch der hohe
Energieverbrauch, der je nach Modell zwischen 160 und 300
Watt liegt.
Laserdrucker lohnen sich vor allem für Verbraucher, die
viele Seiten und in Farbe drucken wollen: Der Preis pro
Farbseite liege bei 14 bis 41 Cent meistens unter dem von
Tintenstrahldruckern, schreibt die Zeitschrift.
Nach einer wissenschaftlichen Studie an der Universität
Rostock aus dem Jahr 2008 kann der Staub von Tonerpatronen
bei Laserdruckern und Kopierern jedoch Lungenkrebs
verursachen. Eine Forscherin hatte nachgewiesen, dass
Asbestfasern und verschiedene Arten von Kohlenstoffpartikeln
gefährliche Sauerstoff- und Stickstoffradikale produzierten,
die zum Zelltod führen können.
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Der Studie zufolge werden bei Servicetechnikern von
Drucker- und Kopierherstellern zunehmende Lungenprobleme bis
hin zur Arbeitsunfähigkeit und Invalidisierung beobachtet.
Einige Menschen entwickelten eine Allergie auf Tonerpulver.
Sie verlieren beispielsweise ihre Stimme, sobald sie in
Räume kommen, in denen Drucker oder Kopierer stehen, so
Ludwig Jonas vom Rostocker Institut für Pathologie.
In der Lunge eines verstorbenen Servicetechnikers, der
täglich mit Tonerstaub in Berührung gekommen sei, habe man
unter dem Elektronenmikroskop eindeutig Kohlenstoffpartikel
in großer Zahl nachgewiesen. Das diese Partikel gefährliche
sogenannte Sauerstoff- und Stickstoffradikale produzieren,
die zum Zelltod führen können, habe wiederum eine
Doktorandin experimentell untersucht.
Wenn bei einigen Kopierern und Druckern die für Straßen
geltenden Feinstaubgrenzwerte überschritten würden, dann
müsse es solche Grenzwerte auch für Arbeitsräume geben,
forderte Jonas.. Dies wiederum erfordere, auch die
Feinstaubbelastung im Sinne des Arbeitsschutzes deutlich zu
reduzieren.
dpa/epd/oc>
=====
12.9.2011: Lungenkrebstest bei Mäusen funktioniert
bereits
<Lungenkarzinome gehören
zu den tödlichsten Krebserkrankungen. Daher ist eine
Früherkennung sehr wichtig. Forscher finden jetzt bei
Mäusen Proteine im Blut, die einen Lungentumor anzeigen
können.
Bestimmte Eiweiße im Blut können Lungenkrebs frühzeitig
anzeigen. Das schließen US-Krebsforscher aus Versuchen mit
Labormäusen. Dieselben Krebs-Proteine wie bei den Tieren
fanden die Wissenschaftler auch im Blut menschlicher
Lungenkrebspatienten. Das bringe einen Bluttest für
Lungenkrebs einen Schritt näher, schreibt die Gruppe um
Samir Hanash vom Fred-Hutchinson-Krebsforschungszentrum in
Seattle im Fachblatt "Cancer Cell".
Jedes Jahr gibt es allein in Deutschland rund 50.000 neue
Lungenkrebsfälle. Nur 13 bis 19 Prozent der Patienten
überleben, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts
hervorgeht. Damit gehören Lungenkarzinome zu den tödlichsten
Krebserkrankungen. Das liegt auch daran, dass die lange
symptomlosen Tumore meist erst sehr spät entdeckt werden.
Eine Früherkennung für Lungenkrebs steht daher weit oben auf
der Dringlichkeitsliste der Mediziner. Trotz verschiedener
vielversprechender Ansätze für Atem- oder Bluttests
existiert eine solche Früherkennung bislang nicht. Daher ist
auch bei den neuen Ergebnissen noch Vorsicht angebracht. So
ist etwa nach Aussagen der Forscher selbst noch nicht
geklärt, wie zuverlässig die jetzt identifizierten Proteine
im Blut einen Lungentumor anzeigen.
Verblüffende Ähnlichkeiten mit Mäuseblut
Das Team um Hanash hatte das Blut von speziell gezüchteten
Krebsmäusen untersucht, die als Modell für menschliche
Lungenkarzinome dienen. Darin konnten sie charakteristische
Eiweißgruppen identifizieren, die beim kleinzelligen
Lungenkrebs und beim sogenannten Adenokarzinom auftraten.
Anschließend verglichen sie die Befunde mit dem Blut
menschlicher Lungenkrebspatienten. Dazu standen ihnen
Blutproben von 28 frisch diagnostizierten
Lungenkrebspatienten zur Verfügung und weitere 26 Blutproben
von Lungenkrebspatienten, die bereits bis zu einem Jahr vor
der Diagnose genommen worden waren.
Der Vergleich mit dem Mäuseblut habe verblüffende
Ähnlichkeiten gezeigt, berichten die Forscher. Zur Kontrolle
untersuchte Blutproben gesunder Probanden zeigten
dagegen keine auffälligen Proteinkonzentrationen. "Eine
wichtige Eigenschaft unserer Studie ist, dass wir in der
Lage waren, die Befunde aus den Mausmodellen für Lungenkrebs
in Blutproben von Menschen mit Lungenkrebs replizieren
konnten – sowohl zum Zeitpunkt der Diagnose, als auch – das
ist wichtig – vor dem Auftreten von Symptomen und der
Diagnose", betont Hanash in einer Mitteilung seines
Instituts. "Das bedeutet, dass die Entwicklung eines
Bluttests für Lungenkrebs zunehmend in Reichweite kommt",
ist der Forscher überzeugt. Zunächst untersuchen die
Wissenschaftler allerdings noch, wie zuverlässig die
Proteinmarker Lungenkrebs erkennen und wie oft sie falschen
Alarm schlagen.
dpa>
=====
25.9.2011: Senf gegen Krebs, jeden Tag ein
bisschen
aus: Welt online: Gesunde Würze: Täglich etwas scharfer Senf
senkt das Krebsrisiko; 25.9.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/article13622137/Taeglich-etwas-scharfer-Senf-senkt-das-Krebsrisiko.html
<Eine Studie Freiburger
Wissenschaftler zeigt: Ein 20-Gramm-Klecks scharfer Senf
hilft dem Körper, sich gegen krebserregende Stoffe zu
wehren.
Auf die Schärfe kommt es an: Je schärfer, desto gesünder.
Die krebshemmende Wirkung liegt an den Senfölen.
Scharfer Senf kann vor krebsauslösenden Stoffen schützen.
Dies ergab eine Studie von Wissenschaftlern des Instituts
für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universität
Freiburg. Entscheidend ist dabei die Schärfe, wie die
Forscher erklärten.
"Der Konsum von scharfem Senf schützt beispielsweise vor den
erbgutschädigenden Wirkungen der beim Grillen und Braten von
Fleisch entstehenden polyzyklischen
aromatischen Kohlenwasserstoffe, kurz PAK", erläuterte
einer der Autoren der Untersuchung, Volker
Mersch-Sundermann. PAK sind als krebsauslösende Stoffe
bekannt.
Die Wissenschaftler verabreichten Teilnehmern ihrer Studie
eine Zeitlang täglich 20
Gramm scharfen Senf. Anschließend nahmen sie ihnen
Blut ab und versetzten dies mit krebsauslösenden Stoffen.
Es zeigte sich, dass die weiße Blutkörperchen bei den
Probanden viel besser mit den gefährlichen Substanzen
umgehen konnten als die einer Kontrollgruppe, die keinen
Senf verzehrt hatte.
In Vorstudien hatte sich bereits gezeigt, dass scharfer
Senf mehr Wirkung entfaltete als weniger scharfer. Deshalb
wurde solcher für die Untersuchung verwendet.
Die krebshemmende
Wirkung von Senf ist auf die Gruppe der sekundären
Pflanzenstoffe zurückzuführen, speziell auf die Senföle.
Unklar ist bisher, welche Mindestkonzentrationen der
"scharfen" sekundären Pflanzenstoffe notwendig sind, damit der
Senf seine chemopräventive Wirkung entfalten kann.
dapd/db>
=====
6.10.2011: Bauchspeicheldrüsenkrebs - Beispiel
Steve Jobs, der noch 7 Jahre weiterlebte
aus: 20 minuten online: Tödlicher Krebs: Deshalb hielt Jobs
so lange durch, 6.10.2011;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Deshalb-hielt-Jobs-so-lange-durch-18644078
<von Runa Reinecke - Für die meisten
Bauchspeicheldrüsen-Krebspatienten bedeutet die Diagnose den
sicheren Tod nach zwei Jahren. Jobs überlebte sieben Jahre -
das hatte er nicht nur einer neuen Leber zu verdanken.
Er kämpfte, wollte sich sein Leiden nicht anmerken lassen.
Apple Mitgründer Steve Jobs litt an der zehnthäufigsten
Krebsart, die zugleich eine der tödlichsten ist: dem
Bauchspeicheldrüsen-Krebs, auch Pankreas-Karzinom genannt. «Rund 70 Prozent aller
Patienten sterben innerhalb der nächsten zwei Jahre nach
Diagnose-Stellung, auch wenn man erfolgreich
operiert und eine Chemotherapie anwendet», erklärt Peter
Bauerfeind, Professor und Leitender Arzt für
Gastroenterologie am Unispital Zürich gegenüber 20 Minuten
Online in einem Interview. Dem Mediziner
zufolge zeigen grosse Studien ein ernüchterndes Bild: Fünf Jahre nach
Diagnose-Stellung sterben mehr als 95 Prozent der
Patienten, unabhängig davon, ob operiert wurde oder nicht.
Dass Steve Jobs sieben Jahre mit der Diagnose lebte, hat er
nicht etwa einem Wunder zu verdanken: Er war von einer besonders seltenen Form, einem
neuroendokrinen Tumor der Bauchspeicheldrüse betroffen.
Dieser Krebs ist in der Regel weniger aggressiv als
sogenannte exokrine Karzinome. Menschen, die unter dieser
Tumor-Art leiden, können nach der Diagnose-Stellung bis zu
20 Jahre überleben.
Hoffnungsschimmer Organtransplantation
So mancher mag sich jetzt zu Recht fragen: Macht es da
nicht Sinn, die erkrankte Bauchspeicheldrüse zu entfernen?
Schliesslich kann ein Mensch auch ohne das Organ leben, das
in unserem Körper für die Insulinproduktion zuständig ist.
«Das ist richtig», meint Bauerfeind, weist aber gleichzeitig
darauf hin, dass bei einer Krebsoperation dieser Art
meistens nicht die ganze Bauchspeicheldrüse entfernt wird.
Um die Insulin-Zufuhr weiterhin sicherzustellen, genüge es,
wenn zehn Prozent des Organs im Körper belassen werden. Nur
wenn die Bauchspeicheldrüse vollständig entfernt werde,
müsse sich der Patient zukünftig Insulin spritzen.
Häufig befällt der Bauchspeicheldrüsen-Krebs benachbarte
Organe, insbesondere die Leber. Entsprechend greifen die
behandelnden Ärzte zu speziellen Therapien, die die
Krebszellen in der Leber attackieren: Sie werden operativ
entfernt oder mit Hitze vernichtet. In einigen Fällen
versuchen es Mediziner mit einer Organtransplantation. Im
Jahr 2009 unterzog sich auch Steve Jobs diesem Eingriff:
Dabei wurde seine Leber durch ein Spenderorgan ersetzt. Bei
der Tumorart, unter der Jobs litt, ist dieser Eingriff
allerdings eher untypisch, wie der New Yorker Onkologe Graig
Devoe bemerkt. An eine Transplantation sei laut Devoe nur
dann zu denken, wenn andere Behandlungsoptionen keinen Sinn
mehr machen oder die Leber von Metastasen befallen ist.
Hilfe aus dem Giftschrank
Leider bleibt der langfristige Erfolg einer
Lebertransplantation für die meisten von
Bauchspeicheldrüsen-Krebs Betroffenen, darunter auch Steve
Jobs, aus: «Schätzungsweise
bei neun von zehn Patienten kommt der Krebs zurück.
Denkbar ist aber auch, dass Jobs die starken beziehungsweise
extrem toxisch wirkenden Medikamente, die er nehmen musste,
nicht vertragen hat», spekuliert Jack Jacoub vom
MermorialCare Cancer Insititute in Fountain Valley, USA.
Erschwerend kommt ihm zufolge hinzu, dass
Transplantationspatienten immunmodulierende Medikamente einnehmen
müssen, sogenannte Immunsuppressiva. Sie sollen verhindern,
dass das neue Organ vom Körper des Rezipienten abgestossen
wird. Auch eine «leichte» Chemotherapie gehört meistens zur
Standardtherapie eines Pankreas-Karzinom-Patienten.
«Starker Gewichtsverlust … ein schlechtes Zeichen»
Im August trat Jobs zurück. Sein Erscheinungsbild liess
bereits Monate zuvor nichts Gutes vermuten: Der Amerikaner war
besorgniserregend abgemagert. «Starker Gewichtsverlust in
einem fortgeschrittenen Krebsstadium ist grundsätzlich ein
schlechtes Zeichen», kommentierte Jack Jacoub im Chicago
Tribune den letzten öffentlichen Auftritt des grossen
Apple-Visionärs.>
=====
12.10.2011: <Gesundheit: Krebs mit Bewegung
vorbeugen>
<Bonn (dpa/tmn) - Sport kann einer Krebserkrankung
vorbeugen. Wer regelmäßig körperlich aktiv ist, stärkt sein
Immunsystem und damit die körpereigenen Abwehrkräfte,
erläutert die Deutsche Krebshilfe in Bonn.
Durch Sport sei der Körper in der Lage, bösartig veränderte
Zellen zu erkennen und zu bekämpfen, teilt die Deutsche
Krebshilfe mit. Dabei komme es darauf an, wie viel man sich
täglich bewegt. Auch kurze Aktivitäten wie schnelles Gehen,
Radeln oder Tanzen zählen demnach mit. Außerdem lässt sich
durch Sport das Gewicht im Griff behalten. Denn auch
Übergewicht ist den Angaben zufolge ein Risikofaktor für
Krebs: Zu viele Pfunde begünstigten nachweislich Tumore der
Brust.
Quelle: n-tv.de / dpa>
=====
27.10.2011: Hormonbehandlung der Eierstöcke für
eine künstliche Befruchtung bringt später vermehrt
Eierstockkrebs
aus: Der Standard online: Künstliche Befruchtung:
Stimulation der Eierstöcke fördert Tumorentstehung: Grössere
Untersuchung zur Untermauerung der Ergebnisse notwendig;
27.10.2011;
http://derstandard.at/1319181335563/Kuenstliche-Befruchtung-Stimulation-der-Eierstoecke-foerdert-Tumorentstehung
<Amsterdam/Oxford - Hormongaben vor einer künstlichen
Befruchtung können einer Studie zufolge das Risiko für
Eierstocktumore erhöhen. Die Stimulation der Ovarien, wie
sie vor künstlichen Befruchtungen stattfindet, steigere
insbesondere das Risiko für sogenannte Borderline-Tumore.
Das berichten Forscher vom Netherland Cancer Institute in
Amsterdam im Journal "Human Production".
Borderline-Tumore sind eine Besonderheit des
Eierstockkrebses und nicht eindeutig als gut- oder
bösartig klassifizierbar. Die sogenannten Grenztumore
sollten nach Expertenmeinung jedoch nicht unterschätzt
werden: "Borderline-Tumore sind häufig beidseitig und
müssen operiert werden. Das bedeutet meist eine Entfernung
des Eierstocks", erläuterte ein Experte für
Reproduktionsmedizin, Michael Ludwig aus Hamburg. Die
Wahrscheinlichkeit, an einem gut- oder bösartigen
Eierstocktumor zu erkranken, bleibe aber sehr gering.
Letzte Hoffnung: In-Vitro-Fertilisation
Für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch ist sie oft die
letzte Hoffnung: die in-vitro-fertilisation (IVF) - die
"Befruchtung im Reagenzglas". Um die dafür notwendige
Anzahl an Eizellen zu gewinnen, werden die Eierstöcke
durch Hormonspritzen stimuliert.
Die Untersuchung erfasste 25.152 Frauen, von denen 19.146
zwischen 1983 und 1995 mit den Hormonen behandelt wurden,
um Eizellen für die künstliche Befruchtung zu gewinnen.
Die Kontrollgruppe von 6.006 Frauen hatte zwar auch eine
verminderte Fruchtbarkeit, erhielt keine aber
IVF-vorbereitende Behandlung.
Insgesamt traten nach knapp 15 Jahren bei 77 der
teilnehmenden Frauen Tumore an den Ovarien auf. 61 von
diesen hatten sich einer IVF-Therapie unterzogen. 16
stammten aus der Kontrollgruppe. Die Forscher betonen,
dass größere Studien nötig seien, um die Ergebnisse zu
untermauern. Zudem sei das Tumorrisiko mit der Zahl der
künstlichen Befruchtungen einer Frau oder der
verabreichten Hormondosis nicht angestiegen. (APA)>
=====
9.11.2011: <Gesundheit: Starkes Immunsystem
kann Krebs verhindern>
<Braunschweig (dpa) - Ein
starkes Immunsystem kann vermutlich Leberkrebs verhindern.
Das haben Forscher des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für
Infektionsforschung (HZI) und der Medizinischen Hochschule
Hannover (MHH) herausgefunden.
Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass ein gesundes
und leistungsfähiges Immunsystem potenzielle
Krebsvorläuferzellen in der Leber frühzeitig entdecken und
abtöten kann. Ihre Erkenntnisse - bei Versuchen mit Mäusen
und Studien mit Patienten gewonnen - beschreiben die
Wissenschaftler im Fachjournal «Nature». Ein ähnlicher
Mechanismus wie in der Leber könnte auch in anderen Organen
eine Schlüsselrolle spielen, vermuten die Forscher.
Danach treten Zellen, die besonders gefährdet sind, zu
Tumorzellen zu entarten - etwa durch chemischen Stress oder
radioaktive Strahlung - in einen Ruhezustand, den man als
Seneszenz bezeichnet. Durch diese Art Winterschlaf machen
sich die Zellen für das Immunsystem in besonderer Weise
erkennbar und die körpereigene Abwehr, die T-Helferzellen,
beginnen, diese Zellen verschärft zu überwachen und zu
beseitigen, bevor Krebs ausbricht. Diese Leistung könne ein
geschwächtes Immunsystem wahrscheinlich nicht in vollem
Umfang erbringen, so die Forscher.
Der Ruhezustand schütze fehlerhafte Zellen davor, sich
unkontrolliert zu vermehren und Tumore zu bilden. «So
verhindert der Körper, dass die Zellen sich weiter verändern
und doch zu einem Krebs heranwachsen», erklärte Professor
Lars Zender, Leiter der HZI -Forschergruppe Chronische
Infektionen und Krebs.
Um den Zusammenhang zwischen Seneszenz, Immunabwehr und
Krebsentstehung zu untersuchen, lösten die Forscher das
Seneszenz-Programm in Leberzellen von Labormäusen mit
molekularbiologischen Methoden aus. «Wir konnten deutlich
sehen, dass das Immunsystem eine starke Reaktion gegen die
veränderten Zellen startet», sagte Zender. Nach einigen
Wochen seien die veränderten Zellen aus dem Körper entfernt
gewesen.
In Mäusen, die einen Immundefekt und daher keine
T-Helferzellen zur Abwehr besitzen, konnten die Forscher
beobachten, dass sich die seneszenten Leberzellen zu einem
Leberzellkarzinom entwickelten. «Das zeigt deutlich, wie
wichtig die Überwachung der seneszenten Zellen durch das
Immunsystem und speziell durch die Helferzellen ist»,
erklärte Zender.
Der neu identifizierte Mechanismus biete auch eine
Erklärungsmöglichkeit für die Tatsache, dass für
HIV-positive Patienten ein erhöhtes Leberkrebs-Risiko
besteht. «Bei HIV-Patienten ist die Immunabwehr durch
T-Helferzellen beeinträchtigt, so dass in Lebern von HIV
Patienten seneszente Leberzellen wahrscheinlich nicht
effektiv entfernt werden können.»
Die Autoren der Studie hoffen, dass der neu entdeckte
Mechanismus neue Ansätze für die Prävention und Therapie bei
Krebserkrankungen ermöglichen wird. Bis die Erkenntnisse
voraussichtlich Niederschlag in der Therapie für Krebskranke
finden, wird es allerdings noch viele Jahre dauern.
Quelle: n-tv.de / dpa>
=====
24.11.2011: <Todesursachen: Immer mehr
Krebs-Tote in der Schweiz>
<Die neuste Statistik zu Todesursachen in der Schweiz
zeigt: Krebserkrankungen sind auf dem Vormarsch.
Herzkreislaufkrankheiten und Demenz sind zudem die
häufigsten Todesursachen.
Herzkreislaufkrankheiten,
Krebs und Demenz sind die drei häufigsten Todesursachen in
der Schweiz. Die Statistik stellt eine Zunahme der
Demenz-bedingten Todesfälle fest. Allgemein werden die
Menschen älter, die Sterberaten sinken.
Laut der am Donnerstag veröffentlichten
Todesursachen-Statistik 2009 des Bundesamtes für Statistik
beträgt das mittlere Sterbealter bei Männern 74,4 und bei
Frauen 81,2 Jahre (1999: 72,6 respektive 79,9 Jahre). 57
Prozent der Verstorbenen erreichten ein Alter von 80 Jahren
oder mehr, 78 Prozent wurden mindestens 70-jährig.
Bei einer wachsenden Bevölkerung bleibt die Sterberate über
die Jahre relativ stabil. 2009 starben rund 62 500
Menschen, etwa gleich viele wie im 1999. Kamen 1999 auf 100
000 Einwohner 590 Todesfälle, so lag diese Rate
2009 bei 476.
Die Sterbewahrscheinlichkeit nahm in allen Altersklassen
ab. Bei den über 80-Jährigen hat sich die Anzahl Todesfälle
seit 1970 verdoppelt, die Altersgruppe nahm aber um das
3,3-fache zu.
Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Demenz
36 Prozent aller Todesfälle wurden durch Krankheiten des
Herzkreislaufsystems verursacht - Tendenz sinkend. 26
Prozent sind auf Krebs zurück zu führen, mit steigender
Tendenz. Die meisten Krebs-Todesfälle werden durch
Lungenkrebs verursacht.
Vor allem bei den
jüngeren Verstorbenen stand Krebs als Todesursache im
Vordergrund. Krebs kostete am meisten vorzeitig verlorene
Lebensjahre, Unfälle standen an zweiter Stelle und
Herzkreislauf-Krankheiten an dritter.
8 Prozent der Todesfälle gingen laut Statistik 2009 auf
Demenz zurück, 1999 waren es noch 4 Prozent. Allerdings wird
diese Diagnose von Ärzten heute häufiger gestellt als
früher, schreibt das BFS. Demenz selbst gilt nicht als
Todesursache. Die Krankheit begünstigt aber andere
Erkrankungen wie etwa Lungenentzündungen, welche dann zum
Tod führen.
7 Prozent der Todesfälle gehen auf Atemwegserkrankungen
zurück, 1999 waren es 8 Prozent. Dabei nahmen die Todesfälle
wegen chronischer Bronchitis bei Frauen in den letzten 10
Jahren zu, bei Männern gingen sie zurück.
Unfälle und Gewalt: sinkende Sterberaten
Wie schon 1999 starben 2009 sechs Prozent der Menschen an
der Folge von Unfällen und Gewalteinwirkung. Im Verhältnis
zur Bevölkerung nahmen diese Todesursachen in den letzten 10
Jahren ab. Diese sinkende Sterberate weise auf Erfolge der
Präventionsbemühungen hin, besonders bei
Strassenverkehrsunfällen und Selbsttötungen, schreibt das
BFS.
In einer alternden Bevölkerung gibt es mehr Todesfälle.
Laut BFS-Szenarien wird die Zahl der Todesfälle bei über
80-Jährigen von derzeit rund 36 000 bis 2025
auf 46 000 steigen, bei den unter 80- jährigen
wird sie sich bei etwa 25 000 stabilisieren
(2009: 26 600).
(sda)>
=====
28.1.2011: <Alternative Medizin: Schulmedizin
setzt auf Krebs-Heilung durch Handauflegen> -
Entspannung und das Finden der inneren Kraft heilt den
Krebs oft von selber weg
<Essen. Immer mehr Klinikärzte setzen
alternative Heilmethoden zur Behandlung gegen Krebs ein.
Auch der Bochumer Chirurg der Uniklinik St. Josef arbeitet
mit sanfter Medizin. Durch Meditation seien bestimmte
Bauchspeicheldrüsen-Tumore zu besiegen.
Bauchspeicheldrüsenkrebs zählt zu den bösartigsten
Krebserkrankungen überhaupt. Prof. Waldemar Uhl, Leiter der
Chirurgie am Uniklinikum St. Josef in Bochum, ist Spezialist
auf dem Gebiet. Er operiert seine Patienten. Er verabreicht
Chemotherapie. Doch oft verläuft der Krebs tödlich.
„Ohne Therapie sterben die betroffenen Patienten innerhalb
weniger Monate. Bei einer früheren Diagnose kann ein
Überleben von drei bis fünf Jahren erreicht werden. Dass
jemand vom Bauchspeicheldrüsenkrebs geheilt wird, ist eine
Ausnahme, aber diese Wunder gibt es dank der Kombination von
Schulmedizin mit Meditation.“
Uhl arbeitet mit Wolfgang Maly, einem Heiler, zusammen. Die
Patienten werden in der Klinik behandelt, und begeben sich
dann zur Meditation ins Kloster nach Venlo. Maly: „Es geht
darum, die innere Kraft zu aktivieren.“ Es reiche oft eine
einmalige Sitzung (Kosten: 150 Euro), dann sollen es die
Patienten selbst gelernt haben. Prof. Uhl sagt, dass mehrere
seiner Patienten dadurch vom Krebs befreit wurden.
„Das Geheimnis der Heilung“
In der Kliniklandschaft ist Uhl eine Ausnahme. Doch im
TV-Film von Joachim Faulstich „Das Geheimnis der Heilung“
(Montag, 31. Januar, 20.15 Uhr in 3Sat) ist er einer von
vielen Ärzten, die ihre erstaunlichen Ergebnisse filmen
ließen.
Nehmen wir den jungen Cellisten. 2002 gewann Dominik
Polonski in Bukarest bei seinem letzten Auftritt vor
Entdeckung des ersten Hirntumors einen hochkarätig besetzten
internationalen Wettbewerb. Doch dann kam die erste
Operation, die zweite, dann folgten die dritte und die
vierte. Im Juni 2004 wird ihm in einer Spezialklinik ein
Viertel des Gehirns entfernt. „Ich habe gespürt, dass etwas
nicht gelungen ist“, sagt er. Mehrere Operationen hat er
hinter sich. Die Ärzte machen ihm keine Hoffnungen mehr,
jemals wieder so gesund zu sein, um auf der Bühne zu stehen.
Polonski ist am Boden zerstört. Die ganze Nacht über hört er
„Das wohltemperierte Klavier“ von Bach. Er spürt, wie sich
in ihm eine innere Kraft regte. Er weiß, dass er es wieder
schaffen kann. Und sucht den Psychologen Martin Busch auf,
ein Spezialist auf dem Gebiet des Feldenkrais, eine
„körperorientierte Lernmethode“ und Hypnose. Die Methode,
neue Räume zu eröffnen, hat Erfolg. Der Musiker kann wieder
gehen. Am 18. Januar 2009 kehrt er mit der Weltpremiere des
eigens für ihn geschriebenen „Cello-Konzerts für eine Hand“
in Warschau auf die Konzertbühne zurück. Für seine Ärzte ist
das ein Wunder.
Beliebte Therapien bei Laien
Ob Hypnose, Meditation, Handauflegen (Therapeutic Touch)
oder Cranio-Sacral-Therapie (Handgriffe im Bereich des
Schädels und des Kreuzbeins, um die Bewegungen zu
optimieren) – bei Laien sind diese Therapien beliebt. Die
Wissenschaft allerdings tut sich schwer. Denn plausible
Nachweise zum Nutzen konnten kaum erbracht werden.
Doch das könnte sich ändern. Joachim Faulstich, Autor und
Regisseur, der sich seit über dreißig Jahren mit der Kraft
des Geistes für den Prozess der Heilung befasst, hat nun
mehrere Hirnforscher auf seiner Seite. Experten wie Dr.
Tobias Esch, Gesundheitswissenschaftler. Professor für
Integrative Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg
und Dozent für Neuro-Wissenschaften an der State University
von New York.
Für Esch ist es klar, dass alternative Heilmethoden wie
Urzeit-Rituale Effekte in den Hirnregionen hervorrufen, die
für die Selbstheilung zuständig sind. Zum gleichen Ergebnis
kommt Prof. Dr. Gerald Hüther, Leiter der Zentralstelle für
Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten
Göttingen und Mannheim/Heidelberg. Für ihn sind emotionale
Reaktionen wie das Vertrauen zum Therapeuten für die
Selbstheilung entscheidend. So überrascht es ihn nicht, dass
Wunden allein durch Handauflegen heilen. Denn alte Rituale
führten zu einer Neu-Verschaltung im Gehirn, die die Heilung
begünstige.
>>Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Schreiben
Sie uns Ihre Geschichte per Mail an wir@derwesten.de/
Betreff: Heilkunde.
Petra Koruhn>
========
2/12/2011:
Cáncer infantil y sus carácteristicas
2.12.2011:
Kinderkrebs und seine Eigenschaften
de / aus. Es preciso estar atentos. Padres de
familia deben aprender a reconocer síntomas
relacionados al cáncer infantil; 2/12/2011;
http://www.larepublica.pe/02-12-2011/aprender-reconocer-sintomas-del-cancer-infantil
Übersetzung von Michael Palomino
<El cáncer en
niños es raro porque representa el 5% de las
neoplasias malignas en general.
Cuando se
habla de cambios en el comportamiento del
niño, esto se puede traducir en desinterés por
los juegos, alteración de la conducta o de
ritmo del sueño.
El Dr.Mauricio León
Rivera, cirujano oncólogo del Centro
Detector del Cáncer, explicó que el
diagnóstico del cáncer infantil
en etapa inicial resulta
fundamental para que el tratamiento sea más
efectivo y con grandes posibilidades de
curación.
"Por ello es importante que los
padres estén atentos ante cualquier síntoma de
esta enfermedad", anotó.
La fiebre prolongada sin
causa aparente, anemia,
aparición de hematomas, infecciones
frecuentes, pérdida de peso y sobre
todo cambios en el comportamiento son
algunos síntomas que podrían advertir la
presencia del cáncer infantil, señalaron médicos
especialistas.
“El cáncer en niños es raro porque
representa el 5% de las neoplasias malignas en
general. Entre los más frecuentes se
encuentran las leucemias, linfomas, tumores
cerebrales y los sarcomas, los cuales podrían
ser tratados con cirugía, radioterapia,
quimioterapia, y en ocasiones, trasplante de
médula ósea”, dijo León.
El médico recomendó a los padres de familia
llevar a sus hijos a los centros de salud en
caso presenten alguno de los signos mencionados,
para descartar un posible cáncer u otro
tipo de dolencia.
Dato
El cáncer en la infancia tiene un mejor
pronóstico que en la adultez y, según
las estadísticas, se alcanzan tasas del 70%
de curación.>
[Esa cuota de curaciones probablemente es
también posible por el sistema de células que
todavía está creciendo con los niños].
<Der
Kinderkrebs ist selten, denn grundsätzlich sind nur
5% der bösartigen Gewebsbildungen davon betroffen.
Wenn das Kind sein Verhalten ändert, kann das z.B.
Desinteresse durch neue Spielzeuge sein, oder wenn
die Umgebung ändert, oder wenn der Schlafrhythmus
ändert.
Dr. Mauricio León Rivera, Chirurg der Onkologie vom
Krebserkennungszentrum erklärte, dass die Diagnose
von Kinderkrebs eigentlich fundamental effektiver
sei, wenn man das Verhalten der Kinder beobachtet,
und dann gäbe es auch viele Möglichkeiten, den
Kinderkrebs zu heilen.
"Deswegen ist es wichtig, dass die Eltern gegenüber
den Symptomen dieser Krankheit sehr aufmerksam
sind", fügte er hinzu.
Da ist ein lange anhaltendes Fiber, das da grundlos
auftritt, Anämie (Blutarmut), das Auftreten von
Blauen Flecken (Hämatomen), öftere Infektionen,
Gewichtsverlust und vor allem die
Verhaltensänderungen sind einige der Symptome, die
als Warnsignal vor Kinderkrebs dienen, so die
Spezialärzte.
"Der Kinderkrebs ist selten, denn grundsätzlich sind
nur 5% der bösartigen Gewebsbildungen davon
betroffen. Die häufigsten sind Leukämie, Lymphome,
Hirntumore und die Sarkome. Sie werden mit
Chirurgie, Radiotherapie, Chemotherapie und manchmal
auch mitKnochenmarktransplantation behandelt.
Der Arzt empfahl den Eltern, die Kinder im Falle der
erwähnten Symptome in die Gesundheitsstationen zu
bringen, um bei einer Untersuchung den Krebs
ausschliessen oder andere Ursachen finden zu können.
Daten
Der Kinderkrebs wird öfters entdeckt als der Krebs
bei Erwachsenen. Gemäss Statistiken können 70% der
Fälle geheilt werden.>
[Diese Heilungsrate ist wahrscheinlich auch wegen
des noch wachsenden Zellsystems bei Kindern der
Fall].
=====
8.12.2011: Faktoren für Krebs: Rauchen, fettige
Ernährung, Alkohol, Sonnenbäder, zu viel Salz im Essen,
Infektionen = 40% aller Krebsfälle
aus: Spiegel online: Studie: 40% aller
Krebsfälle sind vermeidbar; 8.12.2011;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,802310,00.html
Nicht nur Rauchen, fettreiche
Ernährung und Alkohol können Tumore auslösen. Auch
Sonnenbäder, Salz in der Suppe und Infektionen schaffen
vermeidbaren Nährboden für Krebszellen. Das zeigt eine
aktuelle Studie. Das eigene Verhalten wird dem Menschen
demnach immer öfter zum Verhängnis.
Hamburg - Eigentlich hat jeder Mensch die Wahl: Er kann
rauchen oder nicht, Alkohol trinken oder es lassen, Chips
essen oder Karottenschnitze knabbern, durch den Wald joggen
oder auf der Couch sitzen. Alle einzelnen Entscheidungen
haben in der Summe weitreichende Konsequenzen, wie eine
britische Sammlung von Übersichtsarbeiten jetzt
zusammenfasst: Demnach lassen sich rund 40 Prozent aller
Tumore auf vermeidbare Faktoren im Lebensstil zurückführen.
Der wichtigste und bekannteste Risikofaktor ist das Rauchen. Den
Analysen von Max Parkin vom Center for Cancer Prevention an
der Queen Mary University of London zufolge ist Tabakkonsum
für 23 Prozent aller Krebsfälle bei Männern und mehr als 15
Prozent aller Tumorerkrankungen bei Frauen verantwortlich.
Denn nicht nur in den Lungen
entstehen Krebszellen, auch in zahlreichen anderen Organen
können 90 erwiesenermaßen krebserregende Substanzen aus dem
Tabakrauch Tumorwachstum auslösen.
Der Mangel an Früchten und Gemüse sowie der
übermäßige Verzehr von Fleisch und Salz
sollen für mehr als neun Prozent aller Krebsfälle
verantwortlich sein. Übergewicht und Fettleibigkeit bedingen
den Berechnungen zufolge 5,5 Prozent aller Tumore. Auch
fehlende Bewegung, UV-Licht, Infektionen und berufsbedingte
Risiken schlagen gefährdend zu Buche.
Übergewicht für Frauen riskanter als Alkoholkonsum
"Viele Menschen glauben, dass Krebs ein
Schicksal ist oder in den Genen liegt", sagt Studienautor
Parkin, "und dass das Los entscheidet, ob sie einen Tumor kriegen."
Die vorliegenden Ergebnisse zeigen jedoch eine andere
Tendenz. Für Frauen und Männer ergaben sich dabei
offensichtliche Unterschiede: Während Rauchen bei beiden
Geschlechtern häufig zu Krebserkrankungen führt, ist für
Männer vor allem der Mangel an vitamin- und
mineralstoffreichem Obst und Gemüse ein
wichtiger Faktor für die Tumorentstehung ebenso wie erhöhter
Alkoholkonsum. Bei Frauen ist es vor allem das Übergewicht.
"Wir hatten nicht erwartet, dass der Verzehr von Obst und
Gemüse für Männer so wichtig ist für den Schutz vor Krebs",
so Parkin. "Und es hat uns überrascht, dass
Übergewicht bei Frauen riskanter ist als Alkoholkonsum." Und
noch andere Resultate halten die Forscher für wenig
verbreitet:
Dass Übergewicht Darm-,
Gebärmutter-,
Speiseröhren- und Nierenkrebs auslösen kann, ist allgemein
bekannt. Dass den Analysen zufolge jedoch auch eine von
zehn Brustkrebserkrankungen
durch Übergewicht entsteht, ist weniger verbreitet.
Rauchen führt nicht nur zu Lungenkrebs,
sondern fördert auch das Wachstum von Tumorzellen in Mund,
Kehlkopf, Rachen, Magen,
in der Speiseröhre und in der Harnblase.
Der Mangel an Vitaminen und Mineralien erhöht das Risiko
für einen Tumor in der Speiseröhre mehr als Alkoholkonsum.
Ein erhöhter Salzgehalt in der Nahrung schafft eine
Grundlage für Krebszellen im Magen.
Einer von 25 Krebsfällen soll aufgrund von schädlichen
Einflüssen bei der Arbeit entstehen.
Zwar sind viele Einflüsse bereits seit Jahren als
Risikofaktoren für Krebs bekannt. Doch eine Zusammenstellung
wie die von Parkin im aktuellen "British
Journal of Cancer Research" veröffentlichte Übersicht ist
neu. "Es ist eine sehr gründliche Arbeit", sagt Rudolf
Kaaks, Leiter der Epidemiologie für Krebserkrankungen am
renommierten Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in
Heidelberg. "Die Zahlen lassen sich durchaus auf Deutschland
übertragen."
Hochrechnungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge
starben 2006 hierzulande 210.000 Menschen an Krebs. Im Jahr
2010 waren 450.000 Menschen an Krebs erkrankt, 246.000
Männer und 204.000 Frauen. Anhand der von Parkin ermittelten
Zahl von 40 Prozent vermeidbaren Krebserkrankungen bedeutet
das für Deutschland: 180.000 Tumorfälle hätten hierzulande
verhindert werden können.
Und die 40 Prozent hält Experte Kaaks sogar noch für
vorsichtig kalkuliert. "Wenn von 'vermeidbar' die Rede ist,
wird hier offensichtlich auch von umsetzbaren
Vorbeugungsmaßnahmen ausgegangen", so der Krebsforscher.
"Der Autor legt demnach Schätzungen zugrunde, nach denen zum
Beispiel Übergewicht im Rahmen einer gesunden europäischen Ernährung
vermieden werden könnte und nicht nach den Standards von
beispielsweise Südostasien, wo es deutlich weniger Darmkrebs
gibt."
Hilfestellung für einen gesunden Lebensstil
Dennoch handelt es sich lediglich um Schätzungen, betont
Kaaks, die absoluten Zahlen können je nach Studie,
Fragestellung, Geschlecht, Alter und Einschlusskriterien
durchaus variieren. Denn in den Untersuchungen wurden
sogenannte attributive Risiken ermittelt, also
Erkrankungshäufigkeiten aufgrund von Risikofaktoren, für die
Wissenschaftler lediglich Schätzungen zugrunde legen können.
Am Beispiel von Lungenkrebs als Folge von Tabakkonsum
bedeutet das: Es muss zum einen überschlagen werden, wie
viel höher das Risiko Lungenkrebs für moderate oder schwere
Raucher ist. Zum anderen müssen die Rauchgewohnheiten in der
Bevölkerung anhand von Bevölkerungssurveys geschätzt werden.
Absolute Zahlen existieren hier nicht, vor allem ein
bundesweites Krebsregister fehlt in Deutschland.
An Aussagekraft büßt die Arbeit dennoch nichts ein. Sie
unterstreicht, was seit Jahren auf der Hand liegt: Für einen
gesunden Lebensstil brauchen Menschen Hilfestellungen. Kinder,
Eltern und Erzieher müssen gesunde Ernährung lernen,
Aufklärung muss die Gefahren von Tabak und Alkohol
verdeutlichen, und Bewegung braucht einen festen Platz im
Alltag.
Denn allein das Wissen um vermeidbare Risikofaktoren ändert
nicht automatisch die Lebensführung. Sonst gäbe es weltweit
nicht mehr als anderthalb Milliarden Übergewichtige, es
würden auch nicht jedes Jahr fünf Millionen Menschen an den
Folgen des Tabakkonsums sterben. Das Problem ist
vielschichtig, Nikotin und
Alkohol etwa machen abhängig, ebenso spielen Erfahrungen, Erziehung
und Psyche bei den Alltagsentscheidungen eine wichtige
Rolle. Übergewicht stellt sich oft
schon in der Kindheit ein und lässt sich daher später
nur schlecht wieder abbauen.
Jeder Mensch hat jeden Tag die Wahl - eigentlich.>
=====
8/12/2011:
Cáscara de mandarina con Salvestrol Q40 tiene
efecto contra cáncer de mama, pulmón, próstata y
ovario
8.12.2011:
Mandarinenschale mit Salvestrol Q40 wirkt gegen
Brustkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs und
Eierstockkrebs
de / aus: El Chino del Perú online: Cáscara de
mandarina previene el cáncer (Mandarinenschale
verhindert Krebs); 8.12.2011;
http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=AME&pagina=http://www.elchino.com.pe
<Cáscara de mandarina
previene el cáncer
La cáscara de mandarina podría ayudar en la lucha
contra ciertos tipos de cáncer. Un compuesto que se
halla en la cáscara de la mandarina, que se denomina
Salvestrol Q40, logró destruir células cancerosas de
seres humanos, las cuales contienen una enzima
llamada P450 CYP1B1.
Los resultados ofrecerían un nuevo enfoque para
obtener un tratamiento para el cáncer de mama,
pulmón, próstata y ovario, señalaron los
expertos.
Comer la piel de la
fruta
La escasez de salvestrol en la alimentación moderna
se debe al hecho de que muchas personas no comen más
la piel de las frutas y ese sería uno de los
factores que más contribuye a la mayor incidencia de
algunos cánceres en la población humana. El avance
fue presentado en la Conferencia Británica de
Farmacia, llevada a cabo en Manchester. El
especialista advirtió que la investigación aún está
en sus inicios y que se necesitan muchas pruebas
para alcanzar el estadio de ensayo clínico, lo que
podría llevar entre cinco y siete años.>
<Mandarinenschale
beugt gegen Krebs vor
Die Mandarinenschale kann beim Kampf gegen gewisse
Krebstypen behilflich sein. Ein Bestandteil, das
sich in der Mandarinenschale befindet, mit dem Namen
Salvestrol Q40, kann Krebszellen bei Menschen
zerstören, die das Enzym P450 CYP1B1 enthalten.
Die Resultate würden einen neuen Schwerpunkt setzen
bei der Behandlung von Brustkrebs, Lungenkrebs,
Prostatakrebs und Eierstockkrebs, sagten die
Experten.
Mehr Früchteschalen
essen
Die Knappheit von Salvestrol in der modernen
Ernährung kommt dadurch zustande, dass viele Leute
die Schale der Früchte nicht mehr essen und dies sei
einer der Faktoren, die zur Häufigkeit einiger
Krebsarten in der menschlichen Bevölkerung
beitragen. Das Forschungsresultat wurde an der
Britischen Apothekerkonferenz präsentiert, die in
Manchester stattfindet. Der Spezialist warnte
gleichzeitig, dass die Forschung erst am Anfang sei,
und dass es noch viele Beweisführungen brauche, um
zu klinischen Anwendungen zu gelangen. Dies könnte
in 5 bis 10 Jahren der Fall sein.>
=====
13.12.2011: <Enormes Potenzial: Impfstoff lässt
Tumore um 80 Prozent schrumpfen> - Blockade eines
Zuckermoleküls auf der Oberfläche der Tumore
aus: Welt online; 13.12.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13763755/Impfstoff-laesst-Tumore-um-80-Prozent-schrumpfen.html
<Im Kampf gegen den Krebs haben
US-Forscher überraschende Erfolge erzielt: Ein neuer
Impfstoff lässt im Tierversuch selbst aggressive Brusttumore
schrumpfen.
Forscher haben einen Impfstoff entwickelt, der gegen 90
Prozent aller Brustkrebsarten und auch gegen andere
Krebsformen helfen könnte. In Versuchen mit Mäusen ließ der
synthetische Wirkstoff Tumore um mehr als 80 Prozent schrumpfen.
Das Mittel ruft eine Immunreaktion des Körpers gegen ein
Zuckermolekül hervor, das sich nur auf der Oberfläche der
Tumore findet. Es wirke dadurch auch bei den
Brustkrebsarten, die nicht auf Standardtherapien mit
Hormonen oder den Wirkstoff Trastuzumab ansprächen.
"Dadurch könnten wir eine Therapiechance für die große
Gruppe von Patienten eröffnen, für die es zurzeit nur die
normale, nicht immer wirksame Chemotherapie gibt", berichten
die Wissenschaftler im Fachmagazin "Proceedings of the
National Academy of Sciences".
"Dies ist das erste Mal, dass ein Impfstoff entwickelt
wurde, der das Immunsystem darauf trainiert, Krebszellen
aufgrund ihrer spezifischen Zuckermoleküle zu erkennen und
abzutöten", sagt Studienleiterin Sandra Gendler vom Mayo
Clinic College of Medicine in Scottsdale im US-Staat
Arizona.
Die Zuckerstruktur MUC1 sei auf 70 Prozent aller tödlichen
Krebsarten zu finden, unter anderem bei Brustkrebs,
Eierstockkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs und einigen Formen
der Leukämie.
Neues Mittel hat enormes Potenzial
Ein Impfstoff gegen das Zuckermolekül habe daher enormes
Potenzial, sagt die Forscherin. Man könne ihn vorbeugend bei
Patienten mit hohem Risiko für bestimmte Krebsarten
einsetzen, ihn aber auch verabreichen, um zu verhindern,
dass ein Tumor wiederkehre.
Bei extrem aggressiven Krebsarten wie dem
Bauchspeicheldrüsenkrebs oder bestimmten Formen des
Brustkrebses könnte ein solcher Impfstoff auch begleitend zu
einer Chemotherapie eingesetzt werden.
Bisher hat der Impfstoff zwar seine Wirksamkeit nur in
Studien an Mäusen bewiesen. Die Forscher testen aber
bereits, wie gut das neue Mittel gegen menschliche
Krebszellen in Kultur wirkt und wie gut verträglich es wäre.
Wenn alles weiterhin gut läuft, könnten die ersten
klinischen Studien des Mittels am Menschen Ende 2013
beginnen, schätzen die Wissenschaftler.
Impfstoff kann schnell und einfach produziert werden
Im Gegensatz zu den meisten bisher getesteten
Krebs-Impfstoffen müssen für das neue Mittel nicht erst
Immunzellen der Patienten isoliert und manipuliert werden.
Stattdessen ist der von Gendler und ihren Kollegen
entwickelte Impfstoff vollständig künstlich hergestellt. Er
benötige daher keine menschlichen Zellen als Grundlage,
sagen die Forscher. Dadurch sei er schneller und einfacher
im Labor herzustellen.
Der Impfstoff besteht aus drei Komponenten: Zum einen aus
einem Hilfsstoff, der die allgemeine Immunantwort des
Körpers steigert und aus einem Stoff, der die T-Helferzellen
anregt. Diese spielen eine wichtige Rolle für die
spezifische Abwehrreaktion, indem sie Fresszellen aktivieren
und die Produktion von Antikörpern auslösen.
Und als dritte und wichtigste Komponente enthält der
Impfstoff ein kleines Zuckermolekül, das dem Immunsystem
quasi eine Blaupause für die Struktur liefert, nach dem es
auf den Krebszellen suchen muss. Durch diese Zusammensetzung
aktiviere der Impfstoff alle wichtigen Komponenten des
Immunsystems.
dapd/oc>
=====
=====
20.12.2011: <Therapie: Zucker verleitet
Krebszellen zum Selbstmord>
aus: Welt online; 20.12.2011;
http://www.welt.de/wissenschaft/article13777135/Zucker-verleitet-Krebszellen-zum-Selbstmord.html
<Autor:
Harald Czycholl
In Kombination mit einer Chemotherapie
könnte der Zucker Tumore wirksam bekämpfen.
Garaus für den Krebs: Ein spezieller Zucker entfernt im
Inneren der Zelle ein Protein, das der Tumor als
Schutzmechanismus benötigt.
Die Vorliebe für Süßes kann verhängnisvolle Auswirkungen
haben – das zeigt sich spätestens nach dem Ende der
Weihnachtszeit beim Blick auf die Waage. Die Kalorien, die
in Stollen und Lebkuchen lauern, sorgen für deutlich mehr
Pfunde auf den Rippen. Die zuckerreiche Ernährung fordert
ihren Preis. Doch es könnte andererseits ein bestimmter
Zucker sein, der im Kampf gegen Krebs eine entscheidende
Rolle spielen könnte.
Einem Wissenschaftler der University of California in San
Diego (UCSD) ist es nämlich in Zusammenarbeit mit einem
Kollegen von der Kyushu University im japanischen Fukuoka
gelungen, Krebszellen dazu zu bringen, einen speziellen
Zucker zu konsumieren.
„Die meisten Krebszellen hängen bei der für ihr Wachstum
notwendigen Energiegewinnung fast ausschließlich von Glukose
ab“, erklärt der UCSD-Wissenschaftler Guy Perkins. Gemeinsam
mit seinem Kollegen Ryuji Yamaguchi von der Kyushu
University entdeckte der Tumorbiologe, dass die Zellen auch
einen ähnlichen Zucker, nämlich die 2-Deoxyglukose,
aufnehmen. Dieser Zucker entfernt aber ein Protein im
Inneren der Zelle, das einen Schutzmechanismus der
Krebszelle darstellt.
Fehlt dieses Protein, ist die Zelle Chemotherapeutika, die
einen Selbstzerstörungsmechanismus, die sogenannte Apoptose
auslösen, schutzlos ausgeliefert. Vereinfacht gesagt: Das
Protein bewacht einen Selbstmordschalter. Ist dieser dank
des Zuckermoleküls frei zugänglich, kann er mithilfe von
Medikamenten aktiviert werden.
„Das Ziel moderner Krebstherapie ist es, das Wachstum von
Krebszellen zu stoppen, ohne dabei gesundes Gewebe zu
schädigen“, sagt Perkins. „Krebsforscher suchen immer nach
neuen Therapien, um Tumore in unterschiedlichen
Entwicklungsstadien zu bekämpfen und zu vernichten.“
Zweistufiger Therapieansatz
Selbst die besten und modernsten Medikamente würden jedoch
derzeit bei bestimmten Krebsarten an ihre Grenzen stoßen, so
der Tumorbiologe. Häufig würden die Tumorzellen Resistenzen
entwickeln, die zum Versagen der Therapie und damit
letztlich zum Tod des Patienten führen.
Um diesem Phänomen zu begegnen, haben die Forscher einen
zweistufigen Therapieansatz entwickelt: Erste Komponente ist
die erwähnte 2-Deoxyglukose, die es ausnutzt, dass die
Krebszellen Zucker brauchen, um wachsen und sich vermehren
zu können. Obwohl die Krebszellen die besondere Glukose-Art
massenhaft konsumieren, können sie sie nicht in Energie
umwandeln.
Das hemmt schon mal ihr Wachstum und damit zugleich die
gefürchtete Mutationsfähigkeit der Zelle, die die
Resistenzen auslösen kann. Zugleich wird das schützende
Protein entfernt. Der auf diese Weise geschwächten Zelle
macht dann das Medikament ABT-263, ein herkömmliches
Chemotherapeutikum, den Garaus: Das Medikament setzt
Proteine frei, die die Zelle dazu bringen, die Apoptose
einzuleiten und sich damit selbst zu zerstören.
Dieser Prozess funktioniert nicht nur im Reagenzglas: In
Versuchen an Mäusen konnten Perkins und Yamaguchi zeigen,
dass sich auf diese Weise diverse Krebsarten besiegen
lassen. Prostatatumore
etwa, an denen nach Angaben des Robert-Koch-Institutes
alleine in Deutschland jedes Jahr 11.000 Männer sterben,
verschwanden in den Tierversuchen innerhalb weniger Tage.
Auch Brustkrebs,
in Deutschland mit jährlich 57.000 Neuerkrankungen die
häufigste Krebsart bei Frauen, ließ sich mit der
Zucker-Kombinationstherapie gut bekämpfen. Auf Leber- und
Lungentumore sowie Leukämie sprach die neue Methode
ebenfalls gut an.
Dass bösartige Tumore mittels einer Kombination mehrerer
Medikamente möglicherweise effektiver bekämpft werden können
als mit einer einfachen Chemotherapie, ist keine neue
Erkenntnis. Denn wo zwei Chemotherapeutika die Krebszellen
an unterschiedlichen Punkten angreifen, ist die
Wahrscheinlichkeit, dass sich Resistenzen ausbilden können,
deutlich geringer.
Kein Allheilmittel
In aller Welt arbeiten Forscher daran, solche
aussichtsreichen Medikamenten-Kombinationen zu finden. Neu
ist hingegen der Ansatz, die Verabreichung eines
Zuckermoleküls mit einer Chemotherapie zu kombinieren und so
eine besondere Schwäche von Krebszellen auszunutzen.
Das viel beschworene Allheilmittel gegen Krebs ist die
Kombination aus dem speziellen Zucker und einer
Chemotherapie allerdings nicht: Zum einen steht die
klinische Studie noch aus – erst dann ist klar, ob die
Methode überhaupt auch bei Menschen funktioniert. „Wir sind
dabei, eine solche klinische Studie zu initiieren“,
berichtet Yamaguchi.
Yamaguchi zeigt sich dennoch optimistisch: Die
Kombinationstherapie könnte sich als effektive und zugleich
schonendere Alternative zu einigen bereits existenten
Therapieansätzen herausstellen, meint der Mediziner. „Wir
haben möglicherweise eine einfache, wenn auch partielle
Lösung für eine sehr komplexe Erkrankung gefunden.“>
=======
13.1.2012: Krebsbehandlung individuell mit
Molekularbiologie hat mehr Wirkung - "personalisierte
Medizin"
aus: Der Standard online: Paradigmenwechsel: Personalisierte
Medizin als neuer Megatrend; 13.1.2012;
http://derstandard.at/1326249150230/Paradigmenwechsel-Personalisierte-Medizin-als-neuer-Megatrend
<Therapie soll noch schärfer auf einzelnen Patienten
ausgerichtet werden - Erste erfolgreiche Anwendungen vor
allem in Onkologie
Wien - Ein neuer Megatrend in medizinischer Wissenschaft
und zunehmend auch in der klinischen Heilkunde: Die
"personalisierte" oder "individualisierte" Medizin.
Erstmals setzt sich in diesen Tagen ein hochkarätig
besetztes Symposium in der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften (ÖAW) in Wien mit diesem Thema auseinander.
Die wichtigsten Basisinformationen zu der neuen
Entwicklung, die sich bereits in der Onkologie
(Krebsmedizin) mit ersten Erfolgen etabliert hat.
Die personalisierte Medizin soll unter Zuhilfenahme vor
allem molekularbiologischer Methoden die individuellen
Charakteristika einer Erkrankung bei einem bestimmten
Patienten berücksichtigen. Das soll die Wirkung der
Therapie steigern und Nebenwirkungen vermeiden helfen,
bedeutet aber gleichzeitig einen Umbruch in der
herkömmlichen Betrachtungsweise von Gesundheit und
Krankheit.
An der MedUni Wien wurde bereits das Projekt "Exact" des
Forschungszentrums für Molekulare Medizin (CeMM) und der
Klinischen Abteilung für Onkologie der Universitätsklinik
am AKH präsentiert. Dort soll personalisierte Krebsmedizin
(personalisierte oder individualisierte Therapie) voran
getrieben werden. So erklärte vor kurzem der MedUni
Wien-Onkologe Gerald Prager bei der Präsentation des
Projekts: "Wenn wir heute eine Gruppe von Patienten mit
einem histopathologisch klassifizierten Tumor haben (nach
Gewebeprobe, Anm.) geben wir die Standard-Ersttherapie.
Bei einem Drittel der Patienten wird beispielsweise der
Tumor kleiner und sie haben keine Nebenwirkungen. Das
zweite Drittel hat keine Wirkung und nur Nebenwirkungen -
und die dritte Gruppe keine Wirkung und auch keine
Nebenwirkung."
Die personalisierte Krebsmedizin soll:
- Durch molekularbiologische Untersuchung von Krebszelle
und/oder auch umgebendem Gewebe eine genauere Einteilung
der beim individuellen Patienten vorliegenden
Tumorerkrankung erlauben.
- Die Auswahl der Therapie ganz genau auf die
Charakteristika des einzelnen Patienten ausrichten (nur
der "passende" soll das "passende" Medikament erhalte) und
gleichzeitig Nebenwirkungen verhindern. Gleichzeitig soll
der Kosteneinsatz verbessert werden.
- Durch die Erkenntnisse aus der Molekularbiologie und
der Entwicklung von individuellen Tumormarkern soll die
Entwicklung neuer Krebsmedikamente verbessert werden.
Dabei werden alte Grenzen aufgehoben: Ein Krebsmedikament,
das beispielsweise zunächst für die zielgerichtete
Behandlung von Mammakarzinomen entwickelt wurde, kann
plötzlich auch für Patienten mit einem Prostatakarzinom
geeignet sein.
Prager: "Die Tumorzellen eines Mammakarzinoms können
dieselben Charakteristika aufweisen wie die eines
Prostatakarzinoms." Das dürfte in der Zukunft zu einem
Sprengen der Organgrenzen in der Onkologie führen: Nicht
mehr "das Prostatakarzinom" wird per Therapie anvisiert,
sondern ein ganz bestimmter Untertyp von Karzinomzellen,
die auch die Ursache von Karzinomen in anderen Organen
sein kann.
Erste Studien an Patienten weisen bereits darauf hin: So
zeigte sich bei Krebskranken mit genau klassifizierten
Tumoren bei "unterschiedlichen" Krebserkrankungen und nach
Versagen jeder konventionellen Therapie, dass eine solche
"zielgerichtete Behandlung" zu einer um ein Drittel
längeren Stabilisierung der Erkrankung führte.
International ist ein enormer Bedarf für diese neue
Entwicklung gegeben. Das liegt vor allem daran, dass die
Medizin mit herkömmlichen medikamentösen Therapien in
vielen Fällen einen Plafond erreicht hat, bei dem die
Wirksamkeit kaum mehr erhöht werden kann. Das gilt auch
speziell für die Onkologie. Günther Gastl, Innsbrucker
Onkologe und derzeit Präsident der entsprechenden
österreichischen Fachgesellschaft, erklärte dazu: "Die
Krebserkrankungen werden zur häufigsten Todesursache
werden. Im Jahr 2020 werden weltweit bereits rund zehn
Millionen Menschen an Krebs sterben. In Österreich haben
jedes Jahr rund 36.000 Patienten eine Neuerkrankung. Es
gibt 17.000 Sterbefälle an Krebs. Die
Fünf-Jahres-Überlebensrate steigt und sollen jetzt beträgt
derzeit 62 Prozent. Damit haben wir aber auch immer mehr
Menschen mit Krebs, mit chronischen Krebserkrankungen."
(APA)>
========
18.1.2012: Essgewohnheiten und
Trinkgewohnheiten, die Speiseröhrenkrebs und
Magenkrebs begünstigen
-- Süd-"Amerika": heisser Mate-Aufguss ist Risikofaktor
für die Entstehung des Plattenepithelkarzinoms des
Ösophagus
-- China: stark
gesalzenes, geräuchertes Fleisch + wenig Obst und Gemüse
+ heisse Getränke
-- Europa: Obst und Gemüse und Olivenöl und Tees
vermindern Krebsrisiko bei Speiseröhre und Magen
-- generelles Risiko für Magenkrebs: stark gesalzene
Speisen, speziell rotes Fleisch, sowie von Alkohol und
Nikotin, oder Infektion mit Helicobacter pylori
-- generell: zu heisse Speisen und Getränke können auf die
Dauer Speiseröhrenkrebs provozieren
aus: Der Standard online: Essen wir zu heiß? 19.1.2012;
http://derstandard.at/1326466462217/Genauer-Betrachtet-Essen-wir-zu-heiss
<In Griechenland kommt das Moussaka lauwarm auf den
Tisch, bei uns kocht die Frittatensuppe im Teller -
Zusammenhänge mit Speiseröhrenkrebs gibt es.
"Insgesamt gibt es brauchbare Daten, dass zu heiße Speisen
oder Getränke mit einem erhöhten Risiko, einen
Speiseröhrenkrebs zu entwickeln, einhergehen können.
Allerdings scheint die Temperatur in Europa eine
untergeordnete Rolle zu spielen", weiß der
Gastroenterologe Michael Häfner.
"Das Thema des Effektes von zu heißer Nahrung - sei sie
fest oder flüssig - wird teilweise sehr kontroversiell
diskutiert", sagt Michael Häfner, Gastroenterologe und
Vorstand der Internen Abteilung am Krankenhaus St.
Elisabeth in Wien. "Doch bevor man sich die Frage
stellt, ob die Temperatur von Speisen oder Getränken
einen Einfluss auf unsere Gesundheit hat, muss man
zuerst die Frage nach möglicherweise betroffenen Organen
stellen", meint Häfner und verweist vor allem auf
Mundhöhle, Speiseröhre (Ösophagus) und Magen.
Lokale Risikofaktoren - [heisser Tee in
Süd-"Amerika" - China: stark gesalzenes, geräuchertes
Fleisch + wenig Obst und Gemüse + heisse Getränke]
Die Häufigkeit von Karzinomen in diesen Bereichen ist
weltweit unterschiedlich und hängt mit den verschiedenen
lokalen Risikofaktoren zusammen. So ist in Südamerika
das Trinken von heißem Mate-Aufguss weit verbreitet
und ein anerkannter Risikofaktor für die Entstehung des
Plattenepithelkarzinoms des Ösophagus.
"Sowohl der Genuss des Mate selbst als auch die
Tatsache, dass er meist sehr heiß genossen wird, können
unabhängig voneinander zur Entstehung dieser speziellen
Form des Speiseröhrenkrebses beitragen", sagt Häfner.
"Aber auch in China
gibt es Regionen, wo das Plattenepithelkarzinom gehäuft
auftritt." Auch hier kann die Kombination mehrerer
Faktoren zur Entstehung von Krebs führen: der Genuss von
stark
gesalzenem geräuchertem Fleisch und der niedrige
Konsum von frischem Obst und Gemüse in Kombination mit
sehr heiß genossenen Getränken wie zum Beispiel Tee.
Stark gesalzene Speisen und rotes Fleisch
In Europa scheint die Situation eine etwas andere zu
sein: "Das Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre und
der Magenkrebs sind deutlich seltener als in anderen
Teilen der Welt und auch die ernährungsbedingten
Risikofaktoren andere", verweist der Experte auf eine
europaweite Studie, die den Konsum von
frischem Obst und Gemüse, Olivenöl und Tee mit
einem niedrigeren Risiko für ein Karzinom des oberen
Verdauungstraktes in Verbindung bringt. Die Temperatur
von Speisen und Getränken hatte in dieser Studie
allerdings keinen Einfluss auf die Gefahr zu erkranken.
Als wesentliche Verursacher für Speiseröhren- und
Magenkarzinom nennt Michael Häfner den Genuss stark gesalzener
Speisen, speziell von rotem Fleisch, sowie von Alkohol
und Nikotin. Auch die Infektion mit Helicobacter
pylori kann zu einem Magenkarzinom führen.
"Insgesamt wird der Magenkrebs in Europa aber immer
seltener, was auch mit dem zunehmenden Verschwinden von
Helicobacter zusammenhängt", so der Gastroenterologe.
Temperatur spielt in Europa eine untergeordnete
Rolle
Es sind also immer mehrere Faktoren, die zu einem
Anstieg des Risikos für das Speiseröhren- oder
Magenkarzinom führen. Als einen davon nennt Häfner die
Temperatur: "Insgesamt
gibt es schon brauchbare Daten, dass zu heiße Speisen
oder Getränke mit einem erhöhten Risiko, einen
Speiseröhrenkrebs zu entwickeln, einhergehen können.
Allerdings scheint die Temperatur in Europa eine
untergeordnete Rolle zu spielen."
Wenn man nun kühler essen würde, müsste man sich dann
vor gefährlichen Bakterien in den Speisen fürchten?
"Bezüglich etwaiger Bakterien spielt die Temperatur
keine Rolle, die Magensäure beugt als die wesentliche
Barriere Infektionen vor", beruhigt Michael Häfner. (Eva
Tinsobin, derStandard.at)>
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2.3.2012: Bewegung senkt Krebsrisiko - bewegter
Stoffwechsel lässt Krebszellen nicht zu
<Menschen die sich täglich ausgiebig bewegen,
sind bis zu 50 Prozent weniger gefährdet, an Darmkrebs zu
erkranken. Aktivität regt den Stoffwechsel an und
das sorgt dafür, dass Krebszellen nicht so schnell entstehen
können.
Tägliches
Fahrradfahren, schnelles Gehen oder Tanzen
verringern das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Darauf
weist die Deutsche Krebshilfe in Bonn hin. "Menschen, die
sich jeden Tag intensiv bewegten, sind um 40 bis 50 Prozent
weniger gefährdet als Bewegungsmuffel", erläutert Martin
Halle vom Zentrum für Prävention und Sportmedizin in
München.
Dabei sei es nicht wichtig, dass sich die Personen lange
Zeit am Stück bewegten. Auch kurze aktive Intervalle seien wirksam
gegen Darmkrebs - solange man täglich auf insgesamt
30 bis 60 Minuten komme.
Bewegung rege den
Stoffwechsel an und das sorge dafür, dass Krebszellen
nicht so schnell entstehen können, sagt Halle.
"Darüber hinaus hemmt Sport entzündliche Prozesse im
Organismus und erleichtert die Gewichtskontrolle." Auch
diese sei bedeutsam, "denn Übergewicht kann die Entstehung von Tumoren
begünstigen."
Menschen zwischen 50 und 55 Jahren haben laut Deutscher
Krebshilfe die Möglichkeit, von den gesetzlichen
Krankenkassen bezahlt, jährlich einen Vorsorgetest zu
machen. Oft lohne sich das - früh erkannt seien Tumore im
Darm fast immer heilbar.
dpa>
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7.3.2012: Ernährung von Krebskranken hat spezielle
Regeln - Beispiele
aus: Geschwächter Körper: Krebskranke sollten viel und
ausgewogen essen; 7.3.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article13907920/Krebskranke-sollten-viel-und-ausgewogen-essen.html
<Viele
Krebskranke verlieren im Laufe der Behandlung an Gewicht.
Das schwächt ihren Körper zusätzlich. Experten haben Tipps
für eine günstige Ernährung zusammengetragen.
Von Aliki Nassoufis
Vor dieser
Diagnose fürchten sich viele: Krebs. Oft geht es dann mit
einer Bestrahlung, einer Chemotherapie oder einer anderen
Behandlung weiter. Einen Aspekt sollten Betroffene dabei
ebenfalls nicht unterschätzen – die richtige Ernährung.
Krebs führt die Rangliste
der Krankheiten an, vor denen die Deutschen am
meisten Angst haben
[Die Angst vor
Krebs]
Von 3000 Befragten fürchteten sich 73 Prozent am
meisten vor bösartigen Tumoren. Erst danach
folgten Unfälle und Demenzerkrankungen. Das ergab
eine Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK.
Dabei haben es viele selbst in der Hand, etwas
gegen die Angst und den Krebs zu tun. Das zeigt
eine Studie des Centre for Cancer Prevention der
Queen Mary University in London, die im British
Journal of Cancer veröffentlicht wurde. Sie listet
vermeidbare Auslöser auf:
[Ernährung, um stark und fit zu
bleiben]
"Gerade bei einer Krebserkrankung ist es ganz wichtig, dass
der Körper stark und fit bleibt", sagt Martin Strauch,
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie in
München. "Gewichtsverlust sollte also vermieden oder
herausgezögert werden."
Wer an Krebs
erkrankt ist, laufe oft Gefahr, dass der Körper mit der Zeit
schwächer werde. "Das liegt an zwei Faktoren", erläutert
Strauch. "Die fortschreitende Krebserkrankung schwächt die
Abwehrkräfte, und die Therapie zehrt ebenfalls am Körper."
Es sei daher wichtig, den Körper auch durch Nahrung fit zu
halten.
[Appetitlosigkeit und Übelkeit
überwinden, um nicht gegen andere Krankheiten anfällig zu
werden]
Das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn Krebskranke
leiden häufig an Appetitlosigkeit oder Übelkeit. Dennoch
sollten sie versuchen, ausreichend zu essen, wie Chefarzt
Professor Richard Raedsch, Experte für Ernährungsmedizin,
Gastroenterologie und Hepatologie am St. Josefs-Hospital in
Wiesbaden, betont. "Bei langer Krankheit wird die
Gewichtsabnahme sonst zu einem ernsthaften Problem.
Teilweise werden die Patienten so schwach, dass sie anfällig
werden für andere Infekte oder dass sie die Chemotherapie
schlecht vertragen – oder sie gar nicht mehr machen können."
[Viele Kalorien und ausgewogen
essen]
Was aber gehört zu einer guten Ernährung bei einer
Krebserkrankung? Strauch empfiehlt als grundsätzliche Regel,
das zu essen und zu trinken, worauf man Lust hat. "Egal
welches Essen: Es versorgt den Körper mit Energie – und
sorgt gleichzeitig für ein gutes Allgemeinbefinden und den
Erhalt der Lebensqualität."
Raedsch ergänzt:
"Man sollte sich hochkalorisch und ausgewogen ernähren." Die
kalorienreiche Kost soll dem Körper helfen, durch die
Therapie nicht allzu sehr an Gewicht zu verlieren. "Und
ausgewogen heißt, ausreichend Vitamine und Spurenelemente zu
sich zu nehmen und zum Beispiel nicht zu viel Alkohol zu
trinken."
[Entwicklung einer speziellen
Krebsernährung gegen Krebszellen: viel Fett, viel Eiweisse
und wenig Zucker und helle Mehlprodukte meiden]
Darüber hinaus gibt es Ansätze einer spezielleren Ernährung
für Krebskranke. "Man kann mit Essen den Krebs nicht
heilen", betont Gisela Krause-Fabricius aus Mühlheim,
Ernährungswissenschaftlerin und Autorin des neuen Ratgebers
"Wie ernähre ich mich bei Krebs?" der Verbraucherzentrale
Nordrhein-Westfalen. "Aber man kann dem Körper helfen, den
Krebszellen quasi ein Schnippchen zu schlagen."
Krebszellen verändern
demnach den gesamten Stoffwechsel des Körpers und
verbrauchen vor allem Zucker für ihre eigene
Energiegewinnung. "Fette verwerten sie dagegen nur
geringfügig."
Ihr Rat: "Möglichst viel Fett zu
sich nehmen und wenig Zucker, dann haben es die
Krebszellen schwer, die zu ihrem Wachstum nötige Energie
zu bekommen. Außerdem benötigt der Stoffwechsel
mehr Eiweiß als ein gesunder." Auf diese Weise könne man die
Krebszellen zwar nicht aushungern, stabilisiere oder
verbessere aber die Körperkraft. Dabei sei es wichtig, auf
die richtigen Fette zu achten – zum Beispiel Fisch, Leinöl, aber
auch Butter und Sahne. Speisen aus hellen Mehlen
oder Süßigkeiten gilt es eher zu meiden. "Das heißt aber
natürlich nicht, dass man nicht auch mal ein Stück Kuchen
essen darf."
Andere Experten
bestätigen diese Ernährungsansätze. "Es gibt tatsächlich
Studien, wonach fettreiche und kohlenhydratarme Kost für
Krebskranke besser ist als normale Ernährung", erklärt
Strauch. Immerhin blieben dem Körper so länger Muskelmasse
und Gewicht erhalten.
Das schätzt
Raedsch ähnlich ein: "Diese Ernährung hat einen
wissenschaftlich begründeten Hintergrund." Betroffene
sollten sich daher mit dem Thema auseinandersetzen und ihren
Arzt oder Therapeuten darauf ansprechen, wenn sie das nicht
von sich aus tun.
[Chemotherapie,
Bestrahlungen und Tumore können den Geruchs- und
Geschmackssinn verändern]
Dennoch ist
vielen Krebskranken manchmal nicht nach Essen. "Durch eine
Chemotherapie, Bestrahlung oder auch den Tumor selber kann
sich zum Beispiel das Geruchs- und Geschmacksempfinden
verändern", berichtet Krause-Fabricius, die
jahrelang in einer Onkologie-Praxis gearbeitet hat. Gegen
den Geruch helfe, keine allzu heißen Speisen zu essen. "Ein
heißes Essen riecht mehr als ein kaltes." Und für wen alles
metallisch schmecke, könne statt eines Metalllöffels einen
aus Plastik nehmen. "Das hilft meist etwas."
[Plötzlich provozieren
normale Lebensmittel Durchfall - andere Speiseformen
finden]
Wer unter
Durchfall oder Erbrechen leidet, sollte laut Strauch zum
einen viel trinken, um verlorene Flüssigkeit und Salze zu
ersetzen. "Außerdem sollte man alles meiden, was den Magen
reizt." Dazu gehören saure und fette Speisen, Kaffee und
Alkohol. Krause-Fabricius ergänzt: "Man kann ausprobieren,
ob man bestimmte Nahrungsmittel in einer anderen Form besser
verträgt." Klappt es zum Beispiel mit frischem Obst nicht so
gut, können Kompott oder Smoothies besser sein. Wenn rohe
Salate und Gemüse zu Durchfall führen, sind möglicherweise
gedünstete Speisen verträglicher.
[Appetitlosigkeit überwinden]
Ein häufiges Problem ist Appetitlosigkeit. "Vielen hilft es,
dann mehrere kleine Mahlzeiten zu essen", sagt Raedsch. Gut
sei auch, in der Wohnung kleine Schalen mit Snacks
hinzustellen. "Dann isst man eher was zwischendurch."
Hilfreich ist auch, in angenehmer Umgebung – zum Beispiel in
Gesellschaft – zu essen und die Lieblingsspeise einfach
häufiger zu kochen.
dpa>
Kommentar:
Blutgruppenernährung nicht erwähnt!!!
Eigenartig ist, dass in diesem Artikel über Ernährung bei
Krebs die einfach anwendbare Blutgruppenernährung von
Dr. D'Adamo wieder einmal nicht erwähnt ist.
Michael Palomino, 18.4.2012
========
13.3.2012: Pasteurisierte Milch mit hohem
Östronsulfatgehalt aus Milchfabriken erzeugt
hormonabhängige Krebserkrankungen - so eine Studie der
Universität Harvar: Hodenkrebs, Prostatakrebs,
Brustkrebs
aus: Kopp Verlag online: Harvard-Studie zeigt Verbindung
zwischen pasteurisierter Milch von Großmolkereien und Krebs;
13.3.2012;
http://info.kopp-verlag.de/medizin-und-gesundheit/gesundes-leben/jonathan-benson/harvard-studie-zeigt-verbindung-zwischen-pasteurisierter-milch-von-grossmolkereien-und-krebs.html
<Jonathan Benson
Wieder einmal bringt die Wahrheit die Fundamente
des »amerikanischen Turmbaus zu Babel« – der
Mainstream-Wissenschaft – ins Wanken, nämlich durch eine
neue Studie der Harvard-Universität. Die hat nämlich
ergeben, dass eine
Verbindung zwischen pasteurisierten Milchprodukten von
fabrikmäßig betriebenen Farmen und hormonabhängigen
Krebserkrankungen besteht.
Wie sich herausstellt, wird bei dem Modell der
Intensivhaltung [das Stichwort in den USA lautet:
concentrated animal feeding operations (CAFO)] von Kühen auf
Großfarmen Milch
produziert, die gefährlich hohe Werte von Östronsulfat
aufweist. Dabei handelt es sich um eine Östrogen-Verbindung,
die mit Hoden-, Prostata- und Brustkrebs in Verbindung
gebracht wird.
Dr. Granmaa Davaasambuu und ihre Kollegen machten
insbesondere »Milch von modernen milcherzeugenden Betrieben«
als Schuldigen aus. Dabei bezogen sie sich vor allem auf
Betriebe mit Massentierhaltung, bei denen die Kühe an 300
Tagen im Jahr gemolken werden, auch während der
Trächtigkeit. Im Vergleich zu der Rohmilch in Dr.
Davaasambuus Heimatland Mongolei, die nur in den ersten
sechs Monaten nach der Geburt der Kälber gewonnen wird, enthielt
pasteurisierte Milch bis zu 33 Mal mehr Östronsulfat.
Nach der Auswertung von Daten aus der ganzen Welt erkannten
Dr. Davaasambuu und ihre Kollegen eine eindeutige Verbindung zwischen
dem Verzehr solcher hormonbelasteter Milch und einer hohen
Rate von hormonabhängigen Krebserkrankungen. Mit
anderen Worten: anders als die [US-Gesundheitsbehörde] U.S.
Centers for Disease Control and Prevention (CDC), das
US-Landwirtschaftsministerium (USDA) und die konventionelle
Milchlobby Ihnen einreden wollen, ist verarbeitete Mich von
Großfarmen kein gesundes Produkt, sondern wird direkt mit
der Entstehung von Krebs in Verbindung gebracht.
»Die Milch, die wir heute trinken, ist ganz anders als die,
die unsere Vorfahren getrunken haben« – und das seit 2000
Jahren, ohne erkennbare Schädigung, wird Dr. Davaasambuu in
der Harvard University Gazette zitiert. »Die
Milch, die wir heute trinken, ist wohl kaum das perfekte
Lebensmittel der Natur.«
[Bio-Milch hat
Heileffekte: Verdauung, Heilung von Autoimmunerkrankungen,
Stärkung des Immunsystems]
Auf der anderen Seite wird organische Rohmilch von
grasgefütterten Tieren, die zur rechten Zeit gemolken
werden, mit verbesserter Verdauung, der Heilung von
Autoimmun-Erkrankungen und gesteigerten Abwehrkräften – die
zur Krebsprävention unabdingbar sind – in Verbindung
gebracht. Und auch wenn Sie aus den Mainstream-Medien nie
etwas darüber erfahren werden: Nicht jede Milch ist wie die
andere. Wie eine Kuh gehalten wird, wann sie gemolken wird,
und wie die Milch behandelt und verarbeitet wird – all das
entscheidet darüber, ob das Endprodukt der Gesundheit
förderlich oder abträglich ist.
["US"-Regierung Obama will
nichts lernen: Alle Milch soll gleich sein - Anreize,
schlechte Industrie-Milch zu produzieren mit Genmais und
anderen Futtermitteln]
Mit den neuen Bestimmungen des Gesetzentwurfs »2012
Farm Bill« versucht die US-Regierung, die Lüge aufrecht zu
erhalten, eine Milch sei wie die andere.
Besonders beunruhigend sind die neuen Bestimmungen im
Gesetzentwurf 2012 Farm Bill, durch die weitere Anreize für
US-Landwirte geschaffen werden, Milch von schlechtester
Qualität, ja geradezu gesundheitsschädliche Milch, zu
produzieren. Anstatt Anreize für die Weidehaltung zu bieten,
bei der die Kühe Gras, ihr ursprüngliches Futter, fressen,
das ihr Organismus verarbeiten kann, fördert die Regierung
fabrikmäßige landwirtschaftliche Methoden, durch die Kühe
gezwungenermaßen gentechnisch veränderten (GV) Mais und
andere Futtermittel fressen, die sie krank machen.
["US"-Regierung Obama will
einheitlichen Milchpreis für Industrie-Milch und
Bio-Milch]
Schon jetzt bietet die Regierung Landwirten Anreize dafür,
ihre Tiere nicht mehr auf der Weide zu halten, sondern sie
gemäß des sogenannten Total Confinement Dairy Model – im
Klartext: industriemäßige Betriebe – zu halten. Der
Gesetzentwurf 2012 Farm Bill geht noch einen Schritt weiter,
denn darin wird die bisher übliche Preisfestsetzung gemäß
der Inhaltsstoffe verboten. Landwirte dürften demnach Milch
mit höherem Eiweiß- und Butterfettgehalt nicht mehr zu einem
höheren Preis verkaufen.
Wenn es den Landwirten erlaubt wird, höherwertige Milch zu
einem höheren Preis zu verkaufen, so bildet dies einen
Anreiz, die Lebensbedingungen für die Kühe auf ihren Farmen
zu verbessern und auch bessere Rassen für die
Milchproduktion einzusetzen. Doch die US-Regierung legt
lieber allgemeine Standards für Milch fest und schafft ein
System, indem die Farmer auch in Zukunft krebsverursachende
Milch von kranken Kühen produzieren, die dann von Millionen
Kindern getrunken wird.
<Einer Studie zufolge steigt durch regelmäßiges Röntgen
beim Zahnarzt das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken.
US-Wissenschaftler fordern daher einen
verantwortungsbewussten Einsatz.
Regelmäßige Röntgenaufnahmen beim Zahnarzt können einer
Studie zufolge die Gefahr von Hirntumoren erhöhen. Für die
Studie, die die von der US-Krebsgesellschaft herausgegebene
Zeitschrift "Cancer" veröffentlichte, wurden die Daten von
fast 1500 Meningiom-Patienten im Alter von 20 bis 79 Jahren
ausgewertet.
Demnach liegt bei Patienten, denen mindestens einmal
jährlich die Zähne geröntgt wurden, die Wahrscheinlichkeit
für einen solchen Hirntumor um 1,4 Mal bis dreimal höher als
bei Vergleichspersonen ohne regelmäßige Röntgenaufnahmen.
Studienleiterin Elizabeth Claus von der Universität Yale
zufolge ist die höhere Tumorgefahr je nach Art der
Röntgenaufnahmen und dem Alter der Betroffenen
unterschiedlich. Insgesamt werde durch die Studie aber
unterstrichen, dass mit Röntgenaufnahmen auch beim Zahnarzt
verantwortlich umgegangen werden müsse.
Laut den Richtlinien der US-Zahngesellschaft soll bei
Kindern mindestens einmal alle zwei Jahre eine
Röntgenaufnahme von den Zähnen gemacht werden, bei
Erwachsenen alle zwei oder drei Jahre.
Quelle: n-tv.de, AFP>
========
16.4.2012: <Neues Kursporgramm: Krebs-Schule
für Betroffene und Angehörige>
aus: Der Standard online; 16.4.2012;
http://derstandard.at/1334530834382/Neues-Kursporgramm-Krebs-Schule-fuer-Betroffene-und-Angehoerige
<Die Wiener "Cancer School" startet mit neuem
Kursprogramm und setzt auf seriöses Wissen statt
Informationen aus obskuren Quellen.
Wien - Bei rund 40.000
Menschen wird jährlich in Österreich Krebs diagnostiziert.
Die immer diffiziler werdenden modernen Diagnose- und
Behandlungsmöglichkeiten können von informierten Patienten
besser und effizienter genutzt werden.
Seriöses Wissen von den Spezialisten des Comprehensive
Cancer Center (CCC) von MedUni Wien und Wiener AKH statt oft
unsicherer Informationen aus obskuren (Internet-)Quellen -
das will die "Cancer School" der Institution bieten. Am 2.
Mai startet das Sommersemester.
Ausflüge auf die Pathologie
"Es geht uns um Laien, Betroffene und deren Angehörige -
aber auch um gesunde Menschen, die wir ansprechen wollen.
Was sich sehr bewährt hat, sind 'Ausflüge', zum Beispiel in
das Strahlentherapiezentrum, auf die Pathologie etc.", sagte
die Kursleiterin der Cancer School, die Onkologin Gabriele
Kornek (Klinische Abteilung für Onkologie am AKH/MedUni
Wien).
Einen wesentlichen Anteil am Kursprogramm nimmt auch die
Psychologie in Anspruch. Die Klinische Psychologin Eva
Lehner-Baumgartner betonte, dass es keine
"Krebspersönlichkeit" gebe: "Es gibt keine Studie, die das
belegt. Aber natürlich, wird eine Depression im Rahmen einer
Krebsbehandlung gut behandelt, können die Patienten der
Therapie besser folgen. Wissen nimmt die Angst."
Die Auffassung vieler Menschen, Krebskranke seien in
irgendeiner Weise an ihrem leiden zumindest mitschuldig,
stelle bloß das Bemühen des Menschen dar, auch für
schicksalshafte Ereignisse nach rational begreifbaren
Ursachen zu suchen.
Großes Thema Psychologie
Ähnlich auch Walter Berger vom Institut für Krebsforschung
der MedUni Wien, das als Grundlagenforschungszentrum zur
Universitätsklinik für Innere Medizin I unter der Leitung
von Christoph Zielinski gehört: "Die schwierigsten Fragen
(der Teilnehmer an den Kursen, Anm.) haben mit der
Psychologie zu tun."
Die modernsten Entwicklungen der Krebsmedizin ließen sich
dagegen durchaus einfach und verständlich darstellen. Im
Rahmen der Krebs-Schule bedient man sich auch des Programms
"Medizin be-greifen" des Vereins "ScienceCenter-Netzwerk".
Es versucht, so Geschäftsführerein Barbara Streicher, Laien
mit einfachen Modellen medizinische Inhalte durchschaubar zu
machen.
Größerer Hörsaal
Im Herbstsemester 2011 nahmen bereits im Durchschnitt rund
60 Personen an der Veranstaltungsreihe - an jedem Mittwoch
zwischen 18 Uhr und 20 Uhr im Hörsaalzentrum der MedUni Wien
- teil.
Die wöchentlichen Termine bleiben gleich, aber um genügend
Plätze für einzelne Veranstaltungen mit besonders vielen
"Hörern" zu haben, wird die Veranstaltungsreihe in den
kommenden Monaten im etwas größeren Hörsaal 5 stattfinden.
Eine persönliche Anmeldung ist für die Planung der
Organisatoren erforderlich. (APA, 16.4.2012)
7.6.2012: Manche Krebsarten kann man heute mit
Pillen behandeln - Wirksamkeit hängt von der Disziplin
des Patienten ab - Darmtumore, Brustkrebs, Lungenkrebs,
Tumore am Kopf, Halsturmore
aus: n-tv online: Gesundheit: Krebstherapie
immer öfter in Tablettenform möglich; 7.6.2012;
http://www.n-tv.de/ticker/Gesundheit/Krebstherapie-immer-oefter-in-Tablettenform-moeglich-article6451231.html
<Berlin (dpa/tmn) -
Krebspatienten könnten nach Ansicht von Experten in Zukunft
immer öfter zu Hause behandelt werden. Dabei nehmen sie
Tabletten ein und müssen nicht für Infusionen ins
Krankenhaus fahren. Allerdings verlangt diese Form der
Therapie viel Disziplin von den Patienten.
Die orale Therapie bei Krebs wird nach Einschätzung von
Medizinern zunehmend an Bedeutung gewinnen. «Es gibt immer
mehr neue Substanzen in Tablettenform», erläuterte Prof.
Petra Feyer, Chefärztin der Klinik für Strahlentherapie,
Radioonkologie und Nuklearmedizin im Vivantes-Klinikum
Berlin-Neukölln. Krebspatienten, die diese Form der
Behandlung bekommen, müssen nicht mehr über eine längere
Zeit ein- oder mehrmals wöchentlich für Infusionen ins
Krankenhaus kommen. Sie nehmen stattdessen für etwa zwei
Jahre Pillen zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld ein, immer
wieder unterbrochen von Einnahmepausen.
Problematisch sei allerdings, dass nach einem Jahr zum
Beispiel nur noch etwa 60 Prozent der Brustkrebspatientinnen
ihrer oralen Therapie treu sind. «Man muss immer genau
auswählen, für welchen Patient sie geeignet ist», betonte
Feyer, die Vorsitzende einer Arbeitsgruppe zur sogenannten
Supportivtherapie (ASORS) in der Deutschen Krebsgesellschaft
ist. «Die Patienten begreifen oft nicht, dass die Tabletten
für ihr Überleben wichtig sind.» Die orale Therapie müsse
für sie aber ein «Stück Normalität des Tages» werden.
Inwieweit das gelingt, hänge nicht nur von der
Persönlichkeit des Patienten ab, sondern zu großen Teilen
auch von seinem Umfeld - zum Beispiel von der Ehefrau, die
ihren erkrankten Partner an die tägliche Einnahme erinnert.
Ärzte müssten ihren Patienten außerdem vermitteln, dass
Nebenwirkungen wie Hautveränderungen vorübergehen und
keinesfalls Grund sein sollten, die Tabletten abzusetzen.
Außerdem kommt die orale Therapie auch nicht bei jeder
Krebsart und jedem Erkrankungsstadium infrage. Vor allem bei
Darmtumoren,
Brustkrebserkrankungen sowie Lungen- und Kopf-Hals-Tumoren
ist sie eine Behandlungsmöglichkeit. Nicht für alle
Chemotherapien sei nachgewiesen, dass die orale Behandlung
genauso wirksam ist wie die Infusion, erklärte die
Medizinerin.
Quelle: n-tv.de / dpa>
Kommentar
Kommt nur drauf an, was die Pillen kosten. Natürlich sind
die hohen Pillenpreise nicht erwähnt.
Michael Palomino, 7.6.2012
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Wunderbare "Zivilisation":
13.6.2012: WHO stuft Dieselabgase so krebserregend
wie Asbest oder Senfgas ein
aus: Welt online: WHO-Untersuchung: Dieselabgase so
krebserregend wie Asbest; 13.6.2012;
http://www.welt.de/gesundheit/article106567737/Dieselabgase-so-krebserregend-wie-Asbest.html
<Dieselabgase
sind deutlich gefährlicher als bislang bekannt: Die
Weltgesundheitsorganisation sieht Zusammenhänge mit
Krebserkrankungen. Sie kategorisiert Diesel wie Asbest
oder Senfgas.
Die WHO stuft die
Abgase des Treibstoffs nun nicht mehr nur als potenziell
krebserregend ein, sondern sieht Belege für einen
eindeutigen Zusammenhang mit der Krankheit. 1988 hatte das
in Lyon ansässige IARC Diesel-Auspuffgase noch als
"möglicherweise krebserregend" eingestuft.
Auf einer Stufe mit Asbest, Arsen und
Senfgas
Damit gruppiert
die Organisation Dieselabgase wie Asbest, Arsen und Senfgas
ein. Eine Expertengruppe habe Belege gefunden, dass sie eine
Ursache von Lungenkrebs seien und es zudem eine Verbindung
zu Blasenkrebs gebe. Weltweit sollten deshalb die
Dieselemissionen verringert werden, teilte die zuständige
WHO-Abteilung mit.
Die Einschätzung
von Benzin-Abgasen veränderte die WHO dagegen nicht. Diese
werden weiter mit "wahrscheinlich krebserregend" bewertet.
Dieselbetriebene
Fahrzeuge sind bei Privatleuten vor allem in Westeuropa
beliebt. In Ländern außerhalb Europas und Indiens werden vor
allem LKWs mit dem Treibstoff betankt.
Gift für Patienten mit Herzkrankheiten
Aus früheren
Studien ist bereits bekannt, dass das Einatmen von Abgasen
einen Herzinfarkt auslösen kann: Das Risiko sei rund sechs
Stunden nach dem Einatmen erhöht und gehe dann wieder
zurück, wie eine Untersuchung des Epidemiologen Krishnan
Bhaskaran von der London
School of Hygiene and Tropical Medicine zeigt.
Bhaskaran, der die
Daten von knapp 80.000 Herzinfarkt-Patienten auswertete,
erklärte in der Online-Ausgabe des Fachblattes "British Medical Journal", dass die
Luftverschmutzung den Herzanfall wahrscheinlich eher
beschleunige als ihn direkt auslöse.
Der
Wissenschaftler setzte den Beginn des Herzinfarktes bei
79.288 Patienten aus verschiedenen Regionen in England und
Wales mit den dort aktuell gemessenen Werten zur
Luftqualität in Beziehung.
Mehr Herzinfarktaufnahmen in Kliniken
Dabei kam er zu
dem Ergebnis, dass ein Anstieg der Feinstaub- und
Stickstoffdioxidwerte eine Zunahme der Herzinfarktaufnahmen
in den Kliniken zufolge hatte - allerdings nur über sechs
Stunden hinweg.
Trotzdem, so
erklärten die neuseeländischen Wissenschaftler Richard
Edwards und Simon Hales von der Universität Otago in einem
Kommentar zu der Studie, müsse die Luftverschmutzung
weiterhin streng kontrolliert werden - auch in Anbetracht
der Tatsache, dass sie insgesamt gesundheitsschädlich sei.
16.6.2012: Krebs und Zellschäden durch kurzwellige
Handy-Strahlen - und weitere kurzwellige Strahlen
(Smartphones, Blackberrys, iPhones, WLAN WiFi etc.) -
statistische Beweise
Video: "Cell phone dangers", ein Vortrag von Dr. Devra Davis
über Schäden durch Kurzwellenstrahlung (Micro Wave Radiation
900 MHz und GSM-Signals 1800 MHz): http://www.youtube.com/watch?v=wNNSztN7wJc
Bild 2: Krebs durch Handy an der Brust:
Wer das Handy im Büstenhalter trägt, läuft Gefahr,
Brusttumore dort zu bekommen, wo das Handy jeweils
eingesteckt worden ist: Beispiel ist ein Fall einer
39-jährigen Amerikanerin chinesischer Abstammung, die ihr
Handy 7 Jahre lang jeweils 4 Stunden lang in ihrem BH an
immer derselben Brust trug. Die betroffene Frau hat keine
Krebsfälle in der Familie und gehört auch keiner
Risikogruppe an
-- ein intensiver Handynutzer David Servan Schreiber starb
an einem Hirntumor (1961-2011)
Bild 3: Die i-Phone-Warnung: iPhones - so die
Betriebsanleitung der Produzenten - sollen mit mindestens 15
mm Distanz zum Körper getragen werden, also nicht in der
Hosentasche oder am Körper
Die i-Phone-Warnung: mit 15 mm Abstand vom Körper tragen
Bild 4: Kurzwellige Strahlung beim Röntgen ist ähnlich wie
die Handystrahlung
Kurzwellige Strahlung beim Röntgen ist ähnlich wie die
Handystrahlung und schädigt die DNA, durchbricht die
Blut-Hirnschranke (verursacht Epilepsie), schwächt und
schädigt das Sperma und verändert den Stoffwechsel im Blut
-- die kurzwelligen Strahlen kommen nicht nur vom Handy,
sondern auch von Mikrowellenherden (Mikrowellenöfen),
schnurlosen Telefonen und WiFi-Instalationen (WLAN). Die
Frequenzen sind alle ungefähr im selben Bereich von 800 bis
2400 Megaherz (MHz) (0,8 bis 2,4 Gigaherz GHz)
Auch wenn ein Handy nur eine niedrige Stromspannung
aufweist, so ist die Handy-Strahlung doch schädlich, denn
die Strahlung unterbricht die Resonanz und kann die
Reperaturmechanismen bei der DNA stören.
Eine schwaches Signal bei nicht benutztem Handy im unteren
Frequenzbereich mit niedriger Frequenzzahl stört die
Zellen des menschlichen Körpers zudem mehr als ein starkes.
Bei einem Handygespräch sind die Strahlungsfrequenzen
nacheinander in allen Bereichen mit unabsehbaren Folgen für
den menschlichen Körper. Die Eigenschaften bestimmter
Strahlungen sind viel wichtiger als die "gesamte Dosis"
eines Tages. Die Menschheit führt zur Zeit ein
Massenexperiment mit 5,5 Millionen Handygeräten durch.
Die Handyhersteller richten ihre Produktion an einem 6 Fuss
grossen Mann aus. Test nach Vorschrift findet nur am Ohr
(maximale Distanz 6 mm) und in der Halftertasche statt, und
alle anderen Aufbewahrungsorte eines Handys werden bei einem
Test nach Vorschrift NICHT ausgetestet. Die Strahlenwirkung
auf Organe an der Brust oder in der Hosentasche ist 4 bis 8
mal HÖHER als am Ohr auf das Gehirn.
Bild 5: Ein Handy am Hirn verstrahlt einen Teil des Hirns.
Bild 6: Ein Handy an einem Bauch einer schwangeren Frau
verstrahlt den Fötus. Blackberry-Hersteller warnen in der
Gebrauchsanweisung ausdrücklich, das Blackberry nicht an
einen schwagneren Bauch zu halten, und auch jugendliche
Mädchen sollten das Blackberry nicht am Bauch tragen.
Bild 7: 900 MHz: Ein Handy verstrahlt den Kopf eines Kindes
mehr als beim Erwachsenen.
Bild 8: 1800 MHz: Ein Handy verstrahlt den Kopf eines Kindes
mehr als beim Erwachsenen, aber insgesamt weniger als 900
MHz.
Insgesamt haben wir ein gesundheitliches Fiasko, denn es
werden kaum Kontrollgruppen mit Kindern vorhanden sein, die
keinen Handystrahlen ausgesetzt worden sind.
Bild 9: Wenn das Handy nahe am am Kopf gehalten wird, geht
die Hälfte der Strahlung in den Kopf
Wenn das Handy nahe am am Kopf gehalten wird, geht die
Hälfte der Strahlung in den Kopf. Dabei schützt der Schädel
etwas vor der Strahlung. Wenn das Handy aber an Organen oder
Muskeln ohne schützenden Knochen gehalten wird, geht noch
viel mehr Strahlung in den Körper.
Bild 10: Am meisten gefährdet sind die Gelenke, die Nase und
die männlichen Geschlechtsorgane.
ARC hat 900 Studien durchforstet und die Studien sind zum
Teil von Handyproduzenten finanziert und daher manipuliert.
Von der Industrie finanzierte Studien finden mit 66% höherer
Wahrscheinlichkeit keine schädliche Wirkung der kurzwelligen
Strahlen.
Bild 11: 900 MHz: Im Rattenexperiment werden embrionale
Stammzellen durch Handys klar geschädigt bzw. die Anzahl
Zellen hat sich vermindert.
Links die Kontrollgruppe, rechts die geschädigten Zellen,
die meistens nur noch ein Schwamm sind.
Bild 12: 900 MHz: Der Hippocampus von Ratten hat weniger
Zellen.
Rechts die Kontrollgruppe, links die geschädigten Aellen,
die grossenteils nicht mehr vorhanden sind.
Man kann also einen Teil der schädlichen Auswirkungen
vermeiden, indem man das Handy so gebraucht, dass es nicht
so schadet, in einem Kopfhörer und mit Mikrophon.
Bild 13: Die Zellkerne sind nach der Exposition mit 900 MHz
nicht mehr da. Der Schaden kann schon im Mutterleib
beginnen.
Links die Kontrollgruppe mit gesunder Zellstruktur, rechts
die Zellstruktur von toten Zellen, ein Schwamm.
Studie an der
Gazi-Universität in Ankara:
-- Haarwurzeln von erwachsenen Menschen, die Handystrahlung
ausgesetzt werden, erleiden starke Schäden. Die DNA in der
Harwurzelzelle zerbricht bereits nach 15 bis 30 Minuten
Handyfrequenz
-- Neugeborene von Kaninchen, die während der Tragzeit
Handystrahlung ausgesetzt wurden, erlitten gebrochene
DNA-Stränge, chromosomale Abnormalitäten, tote Zellen,
gestresste Zellen, neurologische Degeneration, vorzeitige
Alterung und die Bildung freier Radikale.
Auch bei 1800 MHz 15 Minuten pro Tag 7 Tage (GSM-like RF
radiation) lang ergibt bei Kaninchen einen erheblichen
Stress für die Zellen. Der MDA-Level ist sehr erhöht.
Bild 14: Allgemein wird am Ende der Studie für ausgewachsene
Kaninchen und neugeborene Kaninchen-Junge festgestellt, dass
eine Strahlung von 900 oder 1800 MHz vor allem dies
provoziert
-- erhöhte Veränderung der DNA (increased DNA base
modifications)
-- erhöhtes Vorkommen Freier Radikale (increased free
radical formations)
Resultat der Studie von Kurzwellenstrahlung an Kaninchen
Bild 15: Die immunohistochemische Untersuchung bei
erwachsenen und neugeborenen Kaninchen im Gehirngewebe,
Augengewebe, Lebergewebe, Lungengewebe, Milzgewebe und
Nierengewebe nach er Kurzwellenexposition bringt schwere
Degenerationen an den Tag bzw. im Gewebe sind dann tote
Zellen.
Die immunohistochemische Untersuchung bei erwachsenen und
neugeborenen Kaninchen: totes Gewebe
Bild 16: Eine weitere Studie, dieses Mal von Alexandra
Markova und Igor Belyaev, über die Auswirkung von
Handystrahlung ("radiofrequency" RF) und ELF EMF kommt zum
klaren Resultat, dass die Strahlung den
Reparationsmechanismus der Zelle zerstört und so immer mehr
Zellschaden und gleichzeitig weniger Zellreparatur entsteht,
was dann zu Krebs führen kann.
Kurzwellenfrequenzstrahlung zerstört den
Reparationsmechanismus der Zellen
Und viele, weitere Studien, die NICHT von der
Handy-Industrie finanziert sind, kommen zum gleichen
Resultat, dass die Strahlen von Handy und anderen
Kurzwellengeräten schwere Schäden hinterlassen, z.B.:
Bild 17:
-- Bildung Freier Radikale
-- Bildung von reaktivem Sauerstoff
-- der Melatonin-Stoffwechsel wird verhindert bzw.
unterbrochen
-- der Protein-Haushalt wird verändert
-- der DNA-Reperaturprozess wird unterbrochen
-- Resonanz und Drall der Zelle wird unterbrochen
-- Zellverbindungen werden unterbrochen
-- Schwächung von Zellmembranen
-- Schwächung der Blut-Hirn-Schranke.
Die Schadenliste durch Kurzwellenstrahlung
Ein Experiment der Aitken group im Jahre 2009 besagt klar,
dass Sperma bei Strahlenexposition zu 3/4 mehr geschädigt
ist (ungeschädigt 90% lebende Spermien, geschädigt nur noch
30% lebende Spermien). Deswegen sollte das Handy nie in der
Hosentasche aufbewahrt werden.
Bild 18: Eine andere Studie von 2008 besagt ausserdem, dass
sich auch der Gebrauch auf das Sperma auswirkt. Bei 4
Stunden täglichem Gebrauch ist die Anzahl lebender Spermien
nur noch ca. 50%.
Studie von 2008: Bei 4 Stunden täglichem Gebrauch ist die
Anzahl lebender Spermien nur noch ca. 50%.
WiFi und Hitze eines Laptops haben ebenfalls schwere
Auswirkungen auf das Sperma.
Bild 19: 50 Minuten Handy am Ohr (egal ob angeschaltet oder
abgeschaltet, nur das Signal der Antenne zählt) - dies
verändert den Glukose-Stoffwechsel im Gehirn bzw. der
Glukose-Stoffwechsel ist viel aktiver als sonst und niemand
weiss, wie die Auswirkungen sind. Es gibt da einen Verdacht
auf Hirn-Diabetes.
50 Minuten Handy am Ohr bewirkt viel aktiveren
Glukose-Stoffwechsel im Gehirn
Wenn eine Person einen Herzschrittmacher hat, kann ein
Blackberry-Handy den Herzschrittmacher durcheinanderbringen.
Ein angeschaltetes Blackberry-Gerät soll mindestens 20 cm
Abstand zum Herzschrittmacher haben.
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21.6.2012: <Impfung gegen aggressiven Hirntumor
entwickelt> - Glioblastom soll nach der Operation
"geimpft" werden
aus: Der Standard online; 21.6.2012;
http://derstandard.at/1339638567905/Glioblastom-Impfung-gegen-aggressiven-Hirntumor-entwickelt
<Das unheilbare
Glioblastom führt meist in wenigen Jahren zum Tod. Nun
haben deutsche Forscher einen entscheidenden Durchbruch
geschafft.
Charakteristische Oberflächenstrukturen der Tumorzellen
identifiziert - Impfung verstärkt Immunantwort nach
Operation.
Das Glioblastom ist eines der häufigsten und tödlichsten
Hirntumore. Kaum fünf Prozent der Erkrankten überleben die
ersten fünf Jahre. Nun sind Forscher aus Heidelberg, Genf
und Tübingen in der Erforschung dieser aggressiven
Krebsart einen entscheidenden Schritt weitergekommen: Sie
erfassten erstmals systematisch sämtliche Eiweiße auf der
Oberfläche der Glioblastomzellen und identifizierten zehn
Marker, die besonders charakteristisch für diese Tumorart
sind. Die Ergebnisse, veröffentlicht in der
Fachzeitschrift "Brain", fanden bereits Eingang in die
klinische Anwendung: Ein Krebsimpfstoff gegen die
Tumormarker kommt in zwei klinischen Studien zum Einsatz,
eine weitere ist am Universitätsklinikum Heidelberg
geplant.
Das Glioblastom ist der häufigste und bösartigste
Hirntumor bei Erwachsenen. Jährlich erkranken in
Deutschland rund 3.500 Menschen. Die Behandlung besteht
aus Operation mit anschließender Bestrahlung und
Chemotherapie. Eine Heilung ist derzeit allerdings nicht
möglich: Aus wenigen verbliebenen Krebszellen entwickelt
sich in der Regel innerhalb weniger Monate erneut ein
Tumor (Rezidiv). Weniger als fünf Prozent der Patienten
überleben die ersten fünf Jahre nach der Diagnosestellung.
Impfung kann Krebswachstum verlangsamen
Zwar bekämpft das körpereigene Abwehrsystem den Tumor,
allerdings reicht die Immunantwort nicht aus: Die
Krebszellen vermehren sich schneller, als die Immunzellen
sie vernichten können - der Tumor wächst. "Eine Impfung
kann die Immunantwort verstärken und damit das
Tumorwachstum deutlich verlangsamen", hofft Christel
Herold-Mende, Leiterin der Neurochirurgischen Forschung an
der Neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Zum
Einsatz käme eine solche Impfung nach der Operation, wenn
die verbliebenen Krebszellen für das Immunsystem gut
zugänglich sind.
So funktioniert die Impfung: Charakteristische
Oberflächenstrukturen der Tumorzellen, beispielsweise
Eiweiße oder Teile davon, werden gemeinsam mit Substanzen,
die das Immunsystem anregen, in die Haut injiziert. "Wir
lösen quasi eine Entzündung aus: Die Immunzellen werden
angelockt und auf die Tumoreiweiße geprägt", erklärt die
Biologin. In Folge entstehen deutlich mehr Lymphozyten,
die auf die Bekämpfung des Tumors spezialisiert sind, als
ohne die zusätzliche Aktivierung. Entdecken sie im Körper
Zellen mit den Eiweißen aus dem Impfstoff, zerstören sie
diese.
Unterscheidung zwischen Tumor- und Körperzellen
Der aufwendigste Anteil der Forschungsarbeit war es,
Oberflächenmerkmale ausfindig zu machen, anhand derer
Immunzellen sicher zwischen Tumor- und gesunden Zellen
unterscheiden können. Mit einem speziellen Verfahren
isolierten die Wissenschafter des Unternehmens immatics
mehr als 6.000 solcher Eiweißbruchstücke aus den
Tumorzellen von 32 Patienten. Das Team um Herold-Mende
prüfte zusammen mit den Kollegen des DKFZ und des Genfer
Universitätsklinikums an Tumorgewebeproben von 221
weiteren Patienten, welche Marker zuverlässig in
Glioblastomen vorkommen, auf möglichst vielen Zellen der
Tumoren zu finden sind und nur wenig oder gar nicht von
gesunden Körperzellen gebildet werden. Schließlich blieben
zehn vielversprechende Kandidaten übrig.
"Nicht jede Zelle trägt jeden Marker an der Oberfläche,
und das Profil kann sich auch von Patient zu Patient
leicht unterscheiden", erklärt Herold-Mende. "Indem wir
mehrere Eiweiße für den Impfstoff auswählen, stellen wir
sicher, dass das Immunsystem keine Zellen übersieht."
(red, derstandard.at, 21.6.2012)
29.6.2012: Krebsmedikamente sind hoffnungslos zu
teuer
Jens Gloor in Facebook am 29.6.2012;
http://www.facebook.com/jens.gloor
<'Krebsmittel' wie RIVLIMED oder THALDOMID (heute
Generika!) kostet in der Herstellung wenige Franken, werden
den Hoffenden dann aber für CHF 12'000 monatlich verdealt.
Legal.>
Die Krebsliga will nicht heilen, sondern Pillen
verkaufen, weil die Krebsliga die Pharma selber ist
Michael Palomino kommentiert dies in Facebook am 29.6.2012;
http://www.facebook.com/michael.palominoale
<Krebs wird
behandelt mit Blutgruppenernährung und frischer Luft,
damit die Zellen mehr Sauerstoff haben und die guten
Zellen widerstandsfähiger sind. Gegen Krebs braucht es
keine einzige Pille. Aber die Krebsliga will das nicht
wissen, weil die Medien das nicht melden. Das heisst, die
Führung der Krebsliga ist ebenfalls die Pharma selbst. Und
damit ist das gesamte System absolut korrupt. Punkt.>
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5.7.2012: Wenn Tumore auch gesunde Zellen
enthalten, spricht Chemotherapie überhaupt nicht an
<Mit Chemotherapie lassen sich heute zahlreiche
Krebserkrankungen behandeln - doch manche Tumore sprechen
kaum auf die Behandlung an. Das könnte an einer Substanz
liegen, die von gesunden Zellen produziert wird.
London - Tumore lassen sich schlechter mit
Chemotherapie bekämpfen, wenn sie neben Krebszellen auch
gesunde Zellen enthalten. Verantwortlich dafür ist offenbar
ein Signalstoff, der von den gesunden Zellen produziert wird
und die Krebszellen vor der Chemotherapie schützt, berichten
Forscher im
Fachmagazin "Nature".
Im Fall einer Chemotherapie reaktiviert der Wachstumsfaktor
HGF ("hepatocyte growth factor") aus den gesunden Zellen
auch einige Stoffwechselwege in den Krebszellen. So
stimuliert er etwa Zellwachstum und -teilung. Eigentlich
sollen diese Vorgänge in den Krebszellen gerade durch die
Therapie blockiert werden.
"Die Erkenntnisse haben unmittelbare Bedeutung für die
Medizin", schreiben Ravid Straussman vom Massachusetts
Institute of Technology (MIT) und seine Kollegen. Denn
gegen den Wachstumsfaktor HGF gebe es bereits Hemmstoffe,
die zurzeit in klinischen Studien getestet werden.
Gemeinsam mit der herkömmlichen Chemotherapie verabreicht,
könnten sie Tumorbehandlungen wirksamer machen als bisher.
Was im Labor erfolgreich ist, funktioniert in der
Realität oft nicht
Die Wechselwirkung zwischen gesunden und entarteten
Zellen könnte auch erklären, warum neue Therapie-Ansätze
im Laborversuch oft vielversprechend sind, beim Menschen
aber versagen: Tumore im menschlichen Körper seien im
Gegensatz zu Zellkulturen in der Regel von gesunden Zellen
durchsetzt.
Frühere Studien hatten bereits einige Mechanismen
enthüllt, die Krebszellen resistent gegen
Chemotherapeutika machen. Allerdings konnten diese bisher
nicht die Kluft zwischen den Erfolgen im Labor und im
Menschen erklären. Jetzt zeige sich, dass das Problem
nicht allein bei den Krebszellen, sondern bei ihren
gesunden Nachbarn liegt, sagen die Forscher.
Untersucht wurden Krebszellen auch für die aktuelle
Studie zunächst im Labor. Schließlich bestätigte sich aber
in Untersuchungen mit 34 Hautkrebspatienten, dass Tumore,
die viel HGF enthielten, schlechter auf die Chemotherapie
ansprangen. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnte die
Substanz bei anderen Krebsarten einen ähnlichen Effekt
haben.
jme/dapd>
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Zürich ETH 15.7.2012: <Neue Technik spürt
hunderte Krebs-Proteine in kurzer Zeit auf> - der
Krebszustand ist anhand der Eiweisse von Krebszellen
genau bestimmbar
aus: Der Standard online; 15.7.2012;
derstandard.at/1341845192420/Neue-Technik-spuert-hunderte-Krebs-Proteine-in-kurzer-Zeit-auf
<Verfahren beruht auf Massenspektrometrie, die die
"Fingerabdrücke" zahlloser Moleküle gleichzeitig
erkennt.
Zürich - Schweizer
Wissenschafter haben eine neue Technik entwickelt, die
Mediziner in die Lage versetzt, in kürzester Zeit
hunderte, mit Krebs assoziierte Eiweiße bei Patienten
aufzuspüren. Damit könnte der Zustand von Krebs- und
anderen Patienten deutlich besser bestimmt werden, wie
die ETH Zürich mitteilte.
Krebs auslösende Gene stellen Eiweiße her, die im
Körper von Patienten nachweisbar sind. Somit könnten sie
als sogenannte Biomarker nützlich sein. Diese erlauben
es, Krankheiten gezielt, individuell und frühzeitig zu
erkennen, die geeignete Therapie auszuwählen und deren
Erfolg zu überwachen.
Wissenschafter beschreiben laufend neue solcher
Krebs-Eiweiße. Doch bisher fehlte eine Methode, um sie
in nützlicher Frist in Blut- oder Urinproben zu
entdecken. Einen solchen Massentest für rund tausend
Krebs-Eiweiße stellt nun das Team um Ruth Hüttenhain von
der ETH Zürich im Fachblatt "Science Translational
Medicine" vor.
"Fingerabdrücke" von Krebs-Proteinen
Das Hochdurchsatzverfahren beruht auf der
Massenspektrometrie, die sozusagen die Fingerabdrücke
vieler Moleküle gleichzeitig bestimmt. Damit konnten die
Forschenden im Blut von Patienten 180, im Urin sogar
über 400 solche Krebs-Eiweiße höchst präzise
identifizieren. Die "Fingerabdrücke" haben sie für die
weitere klinische Forschung in einer öffentlichen
Datenbank hinterlegt.
Bisher erlaubt das Verfahren zwar noch keine direkte
Krebsdiagnose. Aber die Forschenden hoffen, "dass unsere
Arbeit Studien an Krebs-Biomarkern beschleunigt und dazu
beiträgt, vielversprechende Kandidaten klinisch
anzuwenden", zitierte die ETH- Mitteilung Hüttenhain.
Dass ihr Nachweis tatsächlich funktioniert, hat das
ETH-Team unter der Leitung des Systembiologen Ruedi
Aebersold am Fallbeispiel Eierstockkrebs geprüft.
Tatsächlich konnten sie im Blut von Patientinnen nicht
nur bereits bekannte Eierstockkrebs-Eiweiße aufspüren,
sondern auch neue, die sie aufgrund von Gendaten
vorhergesagt hatten.
Diese Verknüpfung von Krankheits-Genen und den von
ihnen erzeugten Eiweißen ist laut der Forschenden
aufschlussreich. Denn sie können zusammengenommen den
akuten Zustand von Patienten präzise bestimmen. Darum
könnten solche hochspezifischen Nachweisverfahren nicht
nur bei Krebs, sondern auch bei anderen Krankheiten
eingesetzt werden, bei denen die auslösenden Gene
bekannt sind. (APA/red, derstandard.at, 14.7.2012)