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Merkblatt: Rauchen

Merkblatt: Raucherqualm und die Schäden durch Passivrauchen -
Raucher sollen Nichtraucher werden!


75% der Bevölkerung der Schweiz sind Nichtraucher - sie sollten auch nicht den Rauch der anderen einatmen müssen!

50% der Kinder in Deutschland müssen zu Hause passivrauchen und sich vergiften lassen.

Die Luft muss im Vergleich zu Wasser wie Trinkwasser betrachtet werden.

Es wäre legitim, dummen, rauchenden Eltern die Kinder wegzunehmen.


Symbol Raucher raus!   Hauptstromrauch (giftig) - Nebenstromrauch (viel
              giftiger als der Hauptstromrauch)   Totenkopf nach DIN-Norm

Eine Zusammenstellung von Daten von Michael Palomino (2006)

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Links:
-- Bundesamt für Gesundheitswesen: http://www.rauchenschadet.ch
-- Lungenliga: http://www.lung.ch
-- Stiftung pro aere: http://www.proaere.ch

-- Martin H. Junker: Dissertation ETH Zürich 2000
-- SCARPOL: Studie über Atemwegsbeschwerden und Allergien bei Schulkindern. Bundesamt für Gesundheit 1995.
-- www.bund.net: Dicke Luft in der guten Stube; http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf


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Inhalt
1. Zigarettenrauch ist "giftiger Luftschadstoff" - Friedenspfeife und Massenkonsum
2. Der Raucherqualm / Passivrauch: Hauptstromrauch - Nebenstromrauch
3. Messungen
4. Wirkungsweise des Raucherqualms / des Passivrauchens insgesamt
5. Die einzelnen Schadstoffe im Raucherqualm / im Zigarettenrauch / im Passivrauch
6. Die Zusatzstoffe im Tabak sind auch im Raucherqualm / im Passivrauch
7. Die Krankheiten durch den Raucherqualm / durch Passivrauchen
8. Drei Joints so schädlich wie eine Schachtel Zigaretten
9. Passivraucher haben ein bis zu 30% höheres Risiko an Herzerkrankungen und Lungenkrebs
10. Rauchverbot für Eltern - passivrauchende Kinder
11. Passivrauchen verdoppelt Brustkrebsrisiko für Frauen
12. Tiere rauchen mit: Krebs bei Haustieren durch Passivrauchen
13. Kellner passivrauchen bis zu 2 Zigarettenpackungen pro Tag
14. Das Ungeborene raucht mit beim Passivrauchen - plötzlicher Kindstod häufiger
15. 25.11.2009: Computer von Rauchern werden nicht repariert wegen der Wirkungen des Passivrauchens
16. 28.5.2010: Passivrauchen begünstigt Zuckerkrankheit Diabetes 2
17. 10.12.2010: Kinder, die passivrauchen müssen, erleiden öfter gefährliche Infektionen mit Meningokokken



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Basler Zeitung, Logo

1. Zigarettenrauch ist "giftiger Luftschadstoff" - Friedenspfeife und Massenkonsum

aus: Kalifornien: Zigarettenrauch ist "giftiger Luftschadstoff"; Basler Zeitung, 27.Januar 2005;
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=0A4B9030-1422-0CEF-7083DD58C387B3B6

  
Raucherin mit Hauptstromrauch:
                        Körperverletzung
Raucherin mit Hauptstromrauch. Sie begeht Körperverletzung an sich selbst und an den NichtraucherInnen.

<San Francisco. DPA/SDA/baz. Zigarettenrauch, der Passivraucher gefährdet, wird in Kalifornien nun in der Liste «giftiger Luftschadstoffe» geführt. Dies entschied eine staatliche Regulierungsbehörde (Air Resources Board).

Danach wird der so genannte «second hand smoke» gefährlichen Giftstoffen gleichgesetzt, berichtete der «San Francisco Chronicle» am Donnerstag.

Als erster US-Staat hat sich Kalifornien zu dieser Klassifizierung entschieden und damit den Weg für striktere Anti- Raucher-Gesetze geebnet. Die Behörde begründete den Schritt mit Studien über die Gesundheitsgefährdung durch passiven Rauch.

Nach Angaben des Ausschusses geben Raucher in Kalifornien jährlich 40 Tonnen Nikotin, 365 Tonnen Schmutzstoffe und 1900 Tonnen Kohlenmonoxid ab.>

Von der Friedenspfeife zum Massenkonsum

Angaben von Michael Palomino aus Universitätsseminar der Universität Zürich (1998) und Schlussfolgerungen

Das Rauchen wurde in Europa von den Primäernationen ("Indianern") imitiert. Es galt zuerst als ein Gemeinschaftsritual des Friedens (Friedenspfeife rauchen). Die Medizin der Frühen Neuzeit meinte, der Tabakrauch würde die Luft von bisher unbekannten Krankheitserregern "reinigen" und ansteckende Krankheiten vertreiben, deren Ursache bis dahin unerklärlich war (Pest, Pocken etc.).

Die Industrialisierung erfand dann die Zigarette und den Raucher-Massenkonsum. Die Medizin entdeckte schliesslich die wahren Ursachen der Krankheiten samt den schädlichen Wirkungen des Rauchens. Unbegreiflicherweise haben die Regierungen bis heute das Rauchen aber nicht verboten. Raucher, die sich verfolgt fühlen, können gerne Nichtraucher werden oder eine Raucher-Insel gründen. Bisher sind es die Nichtraucher, die sich Nichtraucher-Inseln schaffen müssen.

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Grundsätzliches: Rauchen ist Gift - saubere Luft ist ein Grundrecht

Glärnisch mit frischer
                        Luft
Glärnisch mit frischer Luft

  
<Die amerikanische Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) stufte im Dezember 1992 das Passivrauchen nach sehr umfassender und kritischer Wertung aller vorliegenden Daten in die Liste der bekannten human-kanzerogenen [krebserregenden] Stoffe ein.>
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

<Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe [in Deutschland] hat 1998 den Passivrauch in die Schadstoffkategorie 1 aufgenommen und somit als "erwiesenermassen krebserzeugend für den Menschen" eingestuft.>
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)

1998 hat die MAK-Kommission (Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft) Tabakrauch am Arbeitsplatz zur Kategorie der krebserzeugenden Arbeitsstoffe mit der höchsten Gefahrenstufe eingestuft [MAK="maximale Arbeitsplatzkonzentration"].
(Schutz vor Passivrauchen am Arbeitsplatz: http://www.lfas.bayern.de/technischer_as/arbeitsstaetten_plaetze/arbeitsstaetten/nichtraucher/nichtrauch.htm)

<Die Atemluft muss vom Gesetzgeber wie Trinkwasser betrachtet werden.>
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

Tabakwerbung ist Werbung zur Volksvergiftung und gehört verboten. Das Rauchen in der Öffentlichkeit muss verboten werden [und gesunde Ersatzhandlungen dafür gefunden werden].
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

Ein absolutes Rauchverbot in der Schweiz würde die Gesundheit flächendeckend fördern und wäre ein mehrfacher Gewinn für das Land durch das Einsparen von Gesundheitskosten gegenüber den Kosten für die Umschulung der Beschäftigten in der Tabakindustrie. Ein persönliches Recht auf Rauchen gibt es nicht und ein Recht auf Körperverletzung Unbeteiligter auch nicht. Zigarettenqualm ist derart aggressiv, dass nur eine räumliche Trennung der Raucher vor den NichtraucherInnen die Gesundheit der NichtraucherInnen garantiert. Gemäss Umweltschutzgesetz ist Rauchen nirgendwo gestattet, da der Mensch zur Umwelt zählt.
(Helmut E. Lubbers an den Bundesrat und an das Bundesamt für Gesundheit BAG: 26.6.2004: http://www.ecoglobe.ch/tobacco/d/verordnung4626.htm)
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2. Der Raucherqualm / Passivrauch: Hauptstromrauch - Nebenstromrauch

Die Anzahl der Giftstoffe im Raucherqualm / im Passivrauch

  
Ein arroganter Raucher pustet
                        aus, und die Körperverletzung, die er damit an
                        sich selbst und an nichtrauchenden Personen
                        begeht, ist ihm egal...

  
Ein arroganter Raucher pustet aus, und die Körperverletzung, die er damit an sich selbst und an nichtrauchenden Personen begeht, ist ihm egal...
Tabakrauch besteht schätzungsweise aus 3500 verschiedenen Stoffen. Einige, wie Wasserdampf und Kohlendioxid sind problemlos, andere dagegen wirken sich sehr schädlich auf den menschlichen Organismus aus.
(http://www.surfmed.at/?news/1a2941b25a9ad7a9728df8135da85b50)

"Bis heute sind mehr als 3800 Einzelkomponenten im Tabakrauch identifiziert worden."
(http://enius.de/schadstoffe/tabakrauch.html)

<Im Tabakrauch sind rund 3800 Schadstoffe (beispielsweise Plutonium und Cadmium), die viele Krankheiten, darunter Krebs, begünstigen.>
(http://www.toppharm.ch/magazin/2128/2132/)

Insgesamt sind es 4000 giftige Substanzen, davon 40 krebserregend.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Insgesamt sind es über 4800 Substanzen, davon 70 krebserregend.
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


Insgesamt besteht Tabakrauch aus 4000 Stoffen, 88% Gase, 12% feinste Partikel, leichter als gewöhnlicher Staub.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

Die Gase des Tabakrauchs lösen Entzündungen aus.
(Nichtraucherschutz ist Gesundheitsschutz: http://www.who-nichtrauchertag.de/html/wnrt01_nichtraucherschutz.html)

Der Raucherqualm / der Passivrauch setzt sich zusammen aus inhaliertem Rauch [Hauptstromrauch] und dem Nebenstromrauch:

  
Hauptstromrauch - Nebenstromrauch
-- dem Rauch, der von der rauchenden Person inhaliert und ausgeatmet wird [der Hauptstromrauch]

-- dem Rauch, der durch das Abbrennen der Zigarette an der Zigarettenspitze entsteht,
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

der so genannte Nebenstromrauch bzw. Seitenstromrauch.
(http://www.surfmed.at/?news/1a2941b25a9ad7a9728df8135da85b50)

<Tabakrauch ist der gefährlichste vermeidbare Schadstoff in Innenräumen.>
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)


Faktor Hausbau der "Zivilisation" beim Raucherqualm / Passivrauch

Der Hausbau verschärft die Situation des Zigarettenrauchs gegenüber den Rauchzeremonien der Primärnationen ("Indianer"), die in Tipi-Zelten lebten oder in tropischen Zonen in locker gebauten Holzhäusern leben.

Die Menschen der häuslichen "Zivilisation" halten sich durchschnittlich zu über 80% in geschlossenen Räumen auf. Die Menschen sind heute höheren Belastungen ausgesetzt als zur Zeit mit Hütten mit Kochen im Freien.
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

Kleinkinder in Haussiedlungen verbringen ihre Zeit heute zu 90% in den Wohnungen. Die Qualität der Raumluft ist für die Kinder deswegen sehr wichtig [so wie auch die Luft am Arbeitsplatz für die Gesundheit der arbeitenden Bevölkerung entscheidend ist].
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)

Die Schadstoffe der Raumluft mischen sich aus Zigarettenrauch, Giftstoffen in Möbeln, Bodenbelägen, Farben, Tapeten und Schimmelpilzen.
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)


Der Raucherqualm / der Passivrauch ist überall

Sobald sich der Rauch mit der Raumluft vermischt, verteilen sich die Schadstoffe im ganzen Raum.
(http://www.smokefreesystems.ch/o.o.i.s/943)

Schon eine Stunde intensiven Qualmens reicht in einem durchschnittlichen Wohnraum, um die Luft zu verpesten. Krebserregende Schadstoffe und Kohlenmonoxidgehalt geraten leicht weit über die Toleranzgrenzen, und die Feinstaubmenge kann sich in der kurzen Zeit sogar verzehnfachen.
(http://www.surfmed.at/?news/1a2941b25a9ad7a9728df8135da85b50)

Kerzen verschlimmern die Situation. Die Vorstellung, dass eine angezündete Kerze den Zigarettenrauch verzehren würde, ist falsch. Die Luft gerät zwar in Bewegung. Insgesamt kann sich die Staubkonzentration mit einer angezündeten Kerze aber noch erhöhen.
(http://www.surfmed.at/?news/1a2941b25a9ad7a9728df8135da85b50)

Raucherqualm / Passivrauch dringt durch Türspalten und Ritzen, steigt an Hauswänden und Lichtschächten empor, dringt durch Entlüftungskanäle und in andere Räume.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

Je kleiner der Raum ist, in dem geraucht wird, desto mehr Schadstoffe werden eingeatmet und in den Blutkreislauf aufgenommen. Je mehr Personen im Haushalt rauchen, desto höher ist die Schadstoffbelastung.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

[Der kleinste Raum mit der höchsten Schadstoffbelastung beim Rauchen ist das Auto].

Der Geruch und die Schadstoffe setzen sich an Wänden, Böden, Gardinen, Kleidung usw. fest. Ist dies geschehen, ist es unmöglich wieder eine gesunde Atmosphäre herzustellen. Die meisten Raucherzimmer bestätigen dies und lassen daran keinen Zweifel – Ventilationen sind gegen Schadstoffe wirkungslos.
(http://www.smokefreesystems.ch/o.o.i.s/943)

Wenn Raucher auf dem Balkon rauchen, sollte über dem Balkonzimmer kein Kinderzimmer sein, wo der Zigarettenrauch dann durchs Fenster hineinzieht.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

Tabakrauch gehört zu den Wohngiften, auch wenn Tabakrauch auf der Liste der Wohngifte kaum aufgeführt ist. Eine einzige Zigarette belastet 19.000 m3 Wohnluft, ein Raum so gross wie 19 komfortable Einfamilienhäuser.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Der Rauch einer einzige Zigarette in einem 100m3 grossen Raum irritiert bereits Augen, Nase und Hals.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

Die Raucher vergiften bis heute ganz legal die Nichtraucher.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO ist die Reduktion des Rauchens eine der effektivsten Massnahmen, um Krankheiten zu vermeiden.
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

75% der Bevölkerung der Schweiz sind Nichtraucher - sie sollten auch nicht den Rauch der anderen einatmen müssen.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

33% rauchende Erwachsene: Jeder dritte Erwachsene raucht in der Schweiz.
(http://www.toppharm.ch/magazin/2128/2132/)

25% aller 15-jährigen Jugendlichen in Deutschland rauchen.
(http://www.lerntippsammlung.de/Das-Rauchen-_-6-.-Version.html)

Pro Jahr sterben in Deutschland etwa 400 NichtraucherInnen an Lungenkrebs wegen Raucherqualm / Passivrauch.
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf; http://www.who-nichtrauchertag.de/html/wnrt01_nichtraucherschutz.html)

Gemäss konservativen Berechnungen zufolge "sterben [in Deutschland] jährlich rund 3300 Nichtraucher an verschiedenen Erkrankungen, die durch Passivrauch hervorgerufen werden", davon 2293 weibliche Todesopfer, u.a. deswegen, weil weibliche Nichtraucherinnen mehr unter dem Passivrauchen bei männlichen Rauchern zu leiden haben.
(Schutz vor Passivrauchen am Arbeitsplatz: http://www.lfas.bayern.de/technischer_as/arbeitsstaetten_plaetze/arbeitsstaetten/nichtraucher/nichtrauch.htm)

Tabelle: Passivrauchbedingte Mortalität in Deutschland
Todesursache Frauen Männer Zusammen
Lungenkrebs 212 51 263
Koronare Herzkrankheit (KHK) 1423 725 2148
Schlaganfall 585 189 774
chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) 48 8 56
Plötzlicher Kindstod (SIDS) 25 35 60
Gesamt 2293 1008 3301


Quelle:
Passivrauchbedingte Mortalität in Deutschland nach Todesursache
Bearbeitung: Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin
der Universität Münster, Hygiene-Institut der Universität Heidelberg, 2005


(Schutz vor Passivrauchen am Arbeitsplatz: http://www.lfas.bayern.de/technischer_as/arbeitsstaetten_plaetze/arbeitsstaetten/nichtraucher/nichtrauch.htm)



Schlimmste Luftverschmutzung: Der Zigarettenrauch der nackten Zigarette, an der nicht "gezogen" wird

Der Rauch der Zigarette, die an der Zigarettenspitze einfach abbrennt, ohne dass daran "gezogen" wird, ist der schlimmste, also der Nebenstromrauch bzw. Seitenstromrauch:
(http://www.surfmed.at/?news/1a2941b25a9ad7a9728df8135da85b50)

-- der Tabak verbrennt nur unvollständig
-- zahlreiche Giftstoffe gelangen in die Luft.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Zigarettenwerbung ist
                        Werbung zur Körperverletzung!
  
    
Zigarettenwerbung - z.B. für Marlboro - ist Werbung zur Körperverletzung!


Die Tabakindustrie weiss dies seit den 1960er Jahren und tut aber nichts:

"Der Nebenstromrauch, den auch Nichtraucher einatmen müssen, ist wegen der unvollständigen Verbrennung vier Mal so toxisch wie der Hauptstromrauch, den der Raucher inhaliert. Auch dies sei der Industrie schon durch Studien aus den 60er Jahren bekannt, deren Ergebnisse sie unterdrückt habe."
(Was Raucher süchtig macht: http://www.wahrheitssuche.org/zigaretten.html)

Die Schadstoffe aus dem Nebenstromrauch / Seitenstromrauch gelangen ungefiltert in die Luft. Die Schadstoffkonzentration im Nebenstromrauch / Seitenstromrauch ist deswegen z.T. massiv höher als im inhalierten Rauch, der vom Raucher wieder ausgeatmet wird.
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


<Etwa drei Viertel der Zigarette verbrennt als Nebenstrom durch das Glimmen der Zigarette. Die Konzentration der Schadstoffe im Nebenstrom der Zigarette ist bis um das 30- bis 100-fache höher als im Hauptstrom. Die Bestandteile des Passivrauchs verbleiben lange in der Raumluft. 2 Stunden nach dem Rauch sind noch 50% der anfänglichen Konzentrationen von Stickoxiden in der Raumluft enthalten.>
(Schutz vor Passivrauchen am Arbeitsplatz: http://www.lfas.bayern.de/technischer_as/arbeitsstaetten_plaetze/arbeitsstaetten/nichtraucher/nichtrauch.htm)

Der Rauch, der am Zigarettenende durch das Abbrennen einer Zigarette entsteht, weist eine tiefere Temperatur und einen anderen Säuregehalt auf als der Rauch, den die rauchende Person durch den Filter in die Lunge saugt.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

Der Temperaturunterschied kommt durch die unterschiedlichen Verbrennungstemperaturen in der Glutzone zustande.
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)

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3. Messungen

Messmethode der Belastung mit Rauchluft / Passivrauch: Kotinin

Die Belastung durch Raucherqualm / Passivrauch lässt sich am Kotinin - ein Abbauprodukt des Nikotins - genau messen.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Nikotin und sein Stoffwechselprodukt Cotinin können im Blutserum und im Urin nachgewiesen und analytisch bestimmt werden, Nikotin zusätzlich auch im Haar. Die Halbwertszeit von Nikotin beträgt 0,5 bis 2 Stunden, jene von Cotinin 19 bis 40 Stunden. Um Passivrauchen nachzuweisen, ist die Messung des Nikotins im Kopfhaar am geeignetsten.
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)


Messungen am Arbeitsplatz: Das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz ist z.T. nicht umgesetzt

-- Situation in Deutschland: <In Betrieben, die von Rauchern geführt werden, fehlt ein wirksamer Nichtraucherschutz doppelt so häufig wie in Betrieben mit nichtrauchenden Führungskräften.>
(Nichtraucherschutz ist Gesundheitsschutz (2001): http://www.who-nichtrauchertag.de/html/wnrt01_nichtraucherschutz.html)

-- das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz ist bis heute (2006) in der Schweiz nicht umgesetzt

-- in verrauchten Büros oder Restaurants, wo geraucht werden darf, wird der Wert für Kohlenmonoxid bis zum 5-Fachen überschritten, wobei die Belastung einer nichtrauchenden Person bei einem einstündigen Aufenthalts in stark verrauchten Räumen dem Konsum von 4 bis 6 Zigaretten entspricht.
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

-- der Raucherqualm / Passivrauch liegt in seiner krebserregenden Wirkung nach Radon an zweiter Stelle, noch vor Asbest, Benzol und Dieselruss etc.
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

-- Prof. Dr. Nikolaus Konietzko, Ärztlicher Direktor der Ruhrlandklinik Essen und Kuratoriumsmitglied der Deutschen Lungenstiftung, forderte im Jahr 2001, dass Passivrauchen als Berufskrankheit anerkannt wird.
(Nichtraucherschutz ist Gesundheitsschutz (2001): http://www.who-nichtrauchertag.de/html/wnrt01_nichtraucherschutz.html)

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4. Wirkungsweise des Raucherqualms / des Passivrauchens insgesamt

Zigarette mit
                        Nebenstromrauch: Verbrennung bei 600-900°C
                        produziert hohe Schadstoffwerte.
Zigarette mit Nebenstromrauch: Verbrennung bei 600-900°C produziert hohe Schadstoffwerte.

  
<In der 600 bis 900 Grad heissen Glut einer Zigarette entstehen [vor allem an der Spitze der Zigarette] aus eigentlich harmlosen Substanzen wie in einem chemischen Reaktor viele neue Verbindungen, die sucht- und krebserzeugend sein können. 3044 chemische Substanzen haben Wissenschaftler in einer Zigarette gefunden. Aus diesen wiederum bilden sich bis zu 4800 chemische Stoffe, die im blauen Dunst einer Zigarette umherschweben.>
(Von Vanillin bis Harnstoff:
http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/aktuell/:Zigaretten-Zusatzstoffe-Glimmst%E4ngel-Lupe/540490.html)


Verschiedene Schadstoffe im Tabakrauch lassen das Blut zusammenklumpen und verstopfen so die Herzkranzgefässe und die Hirngefässe.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


[Der Raucherqualm belastet die Menschen je nach Grösse des Raumes und im Freien je nach Position und Windströmung, ob man direkt in der Rauchfahne der Zigarette sitzt oder nicht].

  
Raucher sind Täter und Opfer
                        zugleich, bei enormer Körperverletzung.

  
Raucher sind Täter und Opfer zugleich, bei enormer Körperverletzung. Wann bezahlen die Täter, die Zigarettenproduzenten, für das 40 Jahre lange Verschweigen der Körperverletzung? Wo sind die Richter? Aber auch die Richter rauchen...

Der Teer im Tabakrauch lähmt die Funktion der Flimmerhärchen in den Atemwegen auch bei den Nichtrauchern. Die Flimmerhärchen können die eingeatmeten Schadstoffe nicht mehr hinausschaffen. Die Schadstoffe bleiben in den Atemwegen und provozieren Entzündungen der Schleimhäute in den Atemwegen, in der Lunge und in der Nase.
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m41 nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)

Die Tabakindustrie versucht mit gekauften Studien oder mit Verbindungen zu Wirtschaftsverbänden, die Wirkungsweise des Raucherqualms / des Passivrauchens zu vertuschen.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Die Tabakindustrie verheimlichte jahrzehntelang die eigenen Untersuchungen über den Raucherqualm / Passivrauch. Pro Tag stirbt in der Schweiz ein Mensch am Raucherqualm / am Passivrauch.
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


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5. Die einzelnen Schadstoffe im Raucherqualm / im Zigarettenrauch / im Passivrauch

[Diese Angaben gelten nicht nur für Menschen - sondern auch für die Haustiere in Wohnungen von Rauchern].

Im Raucherqualm / Passivrauch sind krebserregende, reizende oder allergene Stoffe enthalten.

Besonders giftig sind
-- PAK
-- Nitrosamine,
-- aromatische Amine
-- einer Reihe heterocyclischer Verbindungen (z. B. Azaarene).
(http://enius.de/schadstoffe/tabakrauch.html)

-- Kohlenmonoxid (auch von Herden, Kaminen und Öfen).
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

Kohlenmonoxid ist ein Atemgift, ist im Raucherqualm / im Passivrauch 3 mal mehr vorhanden als im vom Raucher inhalierten und wieder ausgeatmeten Rauch; Kohlenmonoxid verdrängt den lebensnotwendigen Sauerstoff.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Das Kohlenmonoxid gelangt über die Atemwege und über die Lunge in den Blutkreislauf. Es bindet sich 200 mal leichter an die roten Blutkörperchen als der Sauerstoff. Der gesamte Körper erleidet dadurch einen Sauerstoffmangel mit Leistungsabfall als Folge.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

<Bestimmte Zellen vermehren sich, um mehr Platz für den Sauerstoff zu schaffen. Dies führt zu Verdickungen in den Blutgefässen, weil sie zugleich mehr Cholesterin aufnehmen, dies wiederum zu Arteriosklerose. Gleichzeitig hat der Rauchende erhöhten Blutdruck, und es kann zu Gefässverschlüssen kommen. Wichtige Organe werden nicht mehr durchblutet. Wenn die Gefässverengung Koronararterien betrifft, die den Herzmuskel mit Blut versorgt, dann droht ein Herzinfarkt. Wenn die Blutversorgung des Hirns betroffen ist, droht ein Hirnschlag. Bei Verengungen in den Beinen entstehen starke Schmerzen beim Gehen, das so genannte "Raucherbein".>
(http://www.toppharm.ch/magazin/2128/2132/)

<Der Grenzwert für das Atemgift Kohlenmonoxid wird in verrauchten Räumen (Büro oder Kneipe) bis zum 5-fachen überschritten.>
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

Ein Tag ohne Raucherqualm / ohne Passivrauch oder bei Rauchern ohne Rauchen bewirkt, dass die Sauerstoffwerte im Blut sich wieder normalisieren.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

-- Stickoxide: Reizgas (auch von Herden, Kaminen und Öfen)
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

-- Ammoniak: Reizgas

-- Freie Radikale: beschleunigen den Alterungsprozess, zerstören lebenswichtige Substanzen im Körper

-- Nikotin: Nervengift
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Drei Tropfen Nikotin sind tödlich.
(http://www.surfmed.at/?news/1a2941b25a9ad7a9728df8135da85b50)

Das Nikotin in Zigaretten gelangt innerhalb von 7 Sekunden durch die Inhalation via Lungen und Blutkreislauf ins Gehirn. Dieser psychoaktive Stoff wirkt anregend und entspannend. Der Konsum macht süchtig, und der Konsum muss stetig gesteigert werden, damit die erwartete Wirkung eintritt. Zwei Tage ohne Raucherqualm / ohne Passivrauch oder bei Rauchern zwei Tage ohne Rauchen bewirkt, dass das Nikotin aus dem Körper ausgeschieden ist.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

-- Kondensat

-- flüchtlige Amine
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)


Krebserregende Substanzen im Raucherqualm / im Passivrauch

<40-50 in Tabakrauch enthaltene Verbindungen gelten als krebserregend.>
(http://enius.de/schadstoffe/tabakrauch.html)

-- Nitrosamine: Krebserregend, im Raucherqualm / im Passivrauch 400 mal stärker konzentriert als im Rauch, den der Raucher inhaliert und wieder ausatmet

-- Feinstaub im Raucherqualm / im Passivrauch: Der Feinstaub dringt tief in die Lungen ein und ist hochgradig schädlich. Die Feinstaubteilchen transportieren u.a. radioaktive Gase der Radon-Familie und Schwermetalle in die Lungen.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Feinstaub provoziert Asthma, Lungenkrebs und andere Atemwegserkrakungen. Raucherqualm / Passivrauch ist heutzutage bezüglich Feinstaub schlimmer als Dieselabgase, sogar, wenn der Motor im geschlossenen Raum läuft. Drei Zigaretten ergeben mehr Feinstaub ab als eine halbe Stunde Dieselabgase eines modernen Turbo-Diesel-Autos.
(http://www.drugcom.de/bot_archiv__sid-2004_idx-376.html)

-- Polonium 210: Radioaktives Schwermetall, krebserregend

-- Dioxine: Krebserregend, schädigen das Erbgut und die Embryonen

-- Trockenkondensat Teer: krebserregend
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Teer ist eine Sammlung von klebrigen, chemischen Stoffen. Eingeatmet setzt er sich in Atemwegen und Lungen fest. Die Flimmerhärchen verkleben. Krankheitskeime werden von den verklebten Flimmerhärchen nicht mehr abgehalten und finden zur Luftröhre und zur Lunge ungehindert Zugang.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

<Durch die in die Atemwege gelangten Teerpartikel können sich bei den Verzweigungen der kleinen Luftwege (Bronchien) die Innenwände verändern. Die Zellteilung wird nicht mehr «kontrolliert». So kann bösartiges Krebsgewebe entstehen. Wie gross die Angriffsfläche ist, wird durch den Vergleich sichtbar, dass das ausgebreitete Lungengewebe eines Menschen die Grösse eines Tennisfeldes hat. Krebszellen können ins Blut gelangen und Metastasen bilden oder andere Organe angreifen.>
(http://www.toppharm.ch/magazin/2128/2132/)

-- Acrolein: krebserregend

-- Formaldehyd: Krebserregend; ist im Raucherqualm / im Passivrauch 50 mal stärker konzentriert als im Rauch, den der Raucher einatmet

-- Anilin: krebserregend

-- Cadmium: Krebserregend, ist im Raucherqualm / im Passivrauch 7 mal stärker konzentriert als im Rauch, den der Raucher einatmet
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

-- Plutonium
(http://www.toppharm.ch/magazin/2128/2132/)


Vergleich Hauptstromrauch - Nebenstromrauch


Der Nebensromrauch, der die Passivraucher so sehr schädigt, enthält dabei wesentlich höhere Mengen an PAK, Azaarenen und Aminen als der Hauptstromrauch. Untersuchungen ergaben einen 10fach höheren Anteil dieser Verbindungen.
(http://enius.de/schadstoffe/tabakrauch.html)

Tabelle über den Unterschied der Schadstoffgehalte einiger wichtiger bekannter Schadstoffe im Hauptstromrauch im Vergleich zum Nebenstromrauch / Seitenstromrauch:

Tabelle: Schadstoffe im Hauptstromrauch und im Nebenstromrauch
Schadstoff
Hauptstromrauch
(Mikrogramm pro Zigarette)
Nebenstromrauch
(Faktor der Mehrbelastung im Vergleich zum Hauptstromrauch) (Mikrogramm pro Zigarette)
Kohlendioxid
30.000 - 40.000
8 - 11 mal mehr
240.000 - 440.000
Kohlenmonoxid
10.000 - 23.000
3 - 5 mal mehr
30.000 - 115.000
Nikotin
1000 - 2500
3 mal mehr
3000 - 7500
Blausäure (Cyanwasserstoff)
400 - 500
Faktor 0,1 - 0,3
40 - 150
Phenol (krebserregend)
60 - 140
2 - 3 mal mehr
120 - 420
Formaldehyd (krebserregend)
70 - 100
0,1 - 50 mal mehr
7 - 5000
Benzol (krebserregend)
12 - 48
5 - 10 mal mehr
60 - 480
Staubpartikel (PAK-haltig, krebserregend)
15.000 - 40.000
2 mal mehr
30.000 - 80.000

http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31

Tabakrauch ist somit Innenraumschadstoff Nr.1. Die Schadstoffe kommen auch woanders vor:
-- Formaldehyd: auch in Spanplatten
-- PAK: auch im Parkettkleber
-- Benzol: an verkehrsreichen Strassen
-- Toluol: in der Innenraumluft.
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)

<Die Wirkung einiger anderer Umweltschadstoffe wird durch Tabakrauch noch verstärkt. Bei bestimmten Schadstoffen wie Asbest oder Radon geschieht dies "überadditiv" - d.h. die Wirkung des Gemischs ist stärker als die Summer der Einzelwirkungen.>
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)

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6. Die Zusatzstoffe im Tabak sind auch im Raucherqualm / im Passivrauch

  
 
Zigaretten enthalten nicht nur
                        Tabak...

  
Zigaretten enthalten nicht nur Tabak, sondern jede Menge Zusatzstoffe, die bei der Verbrennung hochgiftig werden. Diese Gifte sind dann auch im Rauch...
Zusatzstoffe befinden sich im Tabak, im Zigarettenpapier und im Filter der Zigarette.
(Welt, 17.5.2005: http://www.welt.de/data/2005/05/17/719362.html)

Die Zusatzstoffe werden hochgiftig, wenn sie verbrennen
<Nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums gehen Wissenschaftler davon aus, dass gesundheitsgefährdende Stoffe entstehen können, wenn Zusatzstoffe beim Rauchen verbrennen.>
(Zusatzstoffe in Zigaretten:
http://www.stiftung-warentest.de/online/gesundheit_kosmetik/special/1132287/1132287/1262666.html)


<Bei den hohen Temperaturen in der Glutzone von 600 bis 900 Grad wandeln sie sich jedoch in Krebs erzeugende Substanzen um.>
(Zusatzstoffe in Zigaretten verbieten?
http://forum.tagesspiegel.de/viewtopic.php?p=6398&sid=b19dde0a0beb0ae2f6d8e1e0f6a37f4b)


Die Zusatzstoffe im Tabak sind auch im Raucherqualm / im Passivrauch vorhanden, mit allen schädlichen Wirkungen.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Das Ziel: Mehr Krebs - und es soll noch mehr geraucht werden

<Die Tabakindustrie "fixt" die jungen Raucher mit verlockenden, kindlich-vertrauten Aromen an, steigert auf chemischem Wege die Abhängigkeit der Gewohnheitsraucher und erhöht deren Zigarettenhunger.>
(Zusatzstoffe bekannt machen: http://www.manfred-zoellmer.de/service/news.php?id=194)

<Abgesehen davon, dass aus ihnen in der Gluthitze krebserregende Stoffe entstehen, bewirken sie vor allem eines: mehr Nikotinaufnahme, weil mehr Rauch tiefer und länger inhaliert wird> [weil der Körper durch Nikotin entspannt].
(Von Vanillin bis Harnstoff: http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/aktuell/:Zigaretten-Zusatzstoffe-Glimmst%E4ngel-Lupe/540490.html)

Insgesamt sind es 600 Zusatzstoffe [Stand 2005], "ein hochentwickelter Chemikalien-Cocktail", eine perfekt entwickelte Applikationsformen für die Droge Nikotin. Ziel einer Zigarette ist es, den Bedarf nach noch mehr Zigaretten zu wecken. Der Schlüssel hierzu ist Nikotin, das aufgrund seiner suchterzeugenden Wirkung der Motor ist, der den Raucher - trotz aller Gefahren - immer weiter rauchen lässt."

Die Zusatzstoffe machen bis zu 10% des Gewichts einer Zigarette aus.
(Von Vanillin bis Harnstoff: http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/aktuell/:Zigaretten-Zusatzstoffe-Glimmst%E4ngel-Lupe/540490.html)

Erst 1994 wurde die Mörder-Industrie der Zigarettenproduzenten durch den Staat Minnesota gerichtlich gezwungen, alle unterdrückten Forschungsergebnisse, geheimen Strategiepapiere und Marketingpläne (mit Kindern als besonders wichtiger Zielgruppe) herauszugeben. (http://www.library.ucsf/.edu/tobacco)
(Was Raucher süchtig macht: http://www.wahrheitssuche.org/zigaretten.html)


Die einzelnen "Zusatzstoffe"

Die Listen beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Februar 2006):
http://www.bmelv.de/cln_044/nn_760460/DE/02-Verbraucherschutz/__functions/DownloadsVerbraucherschutzTabakzusaetze.html__nnn=true

Die Zigarettenproduzenten haben jede Freiheit, die Zigaretten mit Zusatzstoffen zu belasten. Die Aromagemische, Früchte, Säfte, Öle, Pflanzenextrakte, Harze, Mehle, Schleime, Metalloxidstäube und viele andere Zusatzstoffe sind überhaupt nicht gesetzlich definiert.
(http://idw-online.de/pages/de/news104800)

Zusatzstoffe zu Zigaretten ("tabakfremde Substanzen") sind z.B.
-- 1,2-Propylenglykol (häufig)
-- Gemische von Aromen (häufig)
-- Zellulosefasern (häufig)
-- Früchte
-- Sirupe
-- Zucker, Invertzucker
(häufig), verschiedene Zuckerstoffe (häufig)
-- Harnstoff
-- Ammoniak
-- Menthol
-- Ethanol
(häufig)
-- Glycerin (häufig)
-- Guarkernmehl (häufig)
-- Johannisbrotkernmehl (häufig)
-- Kakao (häufig), Kakaoprodukte (häufig) (weil die Inhaltsstoffe von Kakao glücklich machen, so sollen es auch die Zigaretten tun; In: www.kartoffel-geschichte.de: Kapitel: Gen Europa)

-- Lakritzextrakt (häufig)
-- Pflaumenextrakt (häufig), Pflaumensaft (häufig)
-- Stickstoff (häufig)
-- Wasser (häufig)
-- Sorbit (häufig)

<Ziel der Stoffe ist es, das Brennen zu verringern, den strengen puren Tabakgeschmack zu überdecken, die Aufnahme von Nikotin zu erleichtern etc.>
(http://www.rauchfrei.de/tabak-zusatzstoffe.htm)

Zusatzstoffe in Zigaretten sind z.B.
-- Lakritzextrakt
-- Johannisbrotkernmehl
-- Kakao
-- Menthol
-- Glyzerin
-- Paraffine
(Zusatzstoffe in Zigaretten: http://www.stiftung-warentest.de/online/gesundheit_kosmetik/special/1132287/1132287/1262666.html)

-- Schleime
(http://www.tabakkontrolle.de/pdf/Pressemitteilung_Berlin_Maerz_2005.pdf)

-- Gewürze
-- Kaffee
-- Öle
-- Wachse
-- Fette
-- Aminosäuren
-- Pflanzengummi
-- Stärke
-- Mehle
(Zusatzstoffe in Zigaretten verbieten? http://forum.tagesspiegel.de/viewtopic.php?p=6398&sid=b19dde0a0beb0ae2f6d8e1e0f6a37f4b)

-- Rum
-- Lakritze
-- Weinsäure
-- Milchsäure
-- Maissirup
(http://www.n-tv.de/532123.html)

-- Zimtalkohol
(N24: Zusatzstoffe in Zigaretten: http://www.n24.de/politik/hintergrund/?n2005051814351600002)

-- Arsen
(Focus: http://focus.msn.de/hps/fol/newsausgabe/newsausgabe.htm?id=21778)

-- Soda
(Von Vanillin bis Harnstoff: http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/aktuell/:Zigaretten-Zusatzstoffe-Glimmst%E4ngel-Lupe/540490.html)

-- Harze
-- Metalloxidstäube
(http://www.praevention-online.de/pol/pol.nsf/abfab0db513a53e3c1256aa400397b1e/675bb79c6e657c3ac1256fcc004857cc?OpenDocument)

-- Natriumbenzoat
(Zusatzstoffe in Zigaretten: http://onkeltank.de/weblog/2005/05/19/zusatzstoffe-in-zigaretten/)

Bundesministerium für Verbraucherschutz, Logo
Zusatzstoffe gemäss den Tabellen des Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Februar 2006):

-- 1,2-Propylenglykol
-- Apfelsäure
-- Benzylalkohol
-- Calciumcarbonat
-- Glukose
-- Guarkernmehl
-- Invertzucker
-- Isopentan
-- Johannisbrotkernmehl, Johannisbrotkernmehlextrakt
-- Kakaoprodukte
-- Kaliumsorbat
-- Karamell
-- L-Menthol
-- Lakritz, Lakritzextrakt, Lakritzwurzel, Lakritzsaft
-- Lulose
-- Milchsäure
-- Natriumbenzoat
-- Natriumcarboxymethylcellulose
-- Pflaumensaft, Pflaumenextrakt
-- Stickstoff
-- Zitronensäure
-- Zuckerstoffe
-- Zucker, brauner
-- Zuckercouleur
(Liste der Zusatzstoffe in Zigaretten, S.53-100: http://www.attac.de/moenchengladbach/Zusatzstoffe%20Zigaretten%20l-z.pdf)

-- Ammoniumhydrogenphosphat
-- Aromen, natürliche und künstliche
-- Feigensaftkonzentrat, Feigensaftextrakt
-- Früchte: Frische Früchte, getrocknete Früchte, Früchteextrakte
-- Glyoxal
-- Hydroxybenzoat
-- Kakaobutter
-- Kakaopulver
-- Methylcellulose
-- Rosinenextrakt, Rosinensaft
-- Sorbinsäure
-- Zitronensäure
(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Zigaretten A-K:
http://www.bmelv.de/cln_044/nn_754188/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/Tabakzusatzstoffe/Zigaretten__AK,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Zigaretten_AK.pdf)


-- Ahornzucker
-- Feigensaftkonzentrat
-- Glukosesirup
-- Schokolade
(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Zigaretten L-Z:
http://www.bmelv.de/cln_044/nn_754188/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/Tabakzusatzstoffe/Zigaretten__LZ,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Zigaretten_LZ.pdf)

-- Apfelsäure
-- Brandmittel
-- Flottbrandmittel
-- Feuchthaltemittel
-- Glyceryl Triacetate
-- Gummi Arabicum
-- Honig
-- Hydroxybenzoat
-- Konservierungsstoff
-- Melasse
-- Tri-Natriumcitrat
-- Wasser
(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Feinschnitt:
http://www.bmelv.de/cln_044/nn_754188/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/Tabakzusatzstoffe/Feinschnitt,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Feinschnitt.pdf)


-- Ahornextrakt
-- Apfelsaft, Apfelkonzentrat, Apfelextrakt
-- Benzoesäure
-- Dextrin
-- Kaliumcitrat
-- Lakritzpulver
-- Rohrenkassienextrakt
-- Tamarindenextrakt
-- Zucker, verschiedene

(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Pfeifentabak A-H (oft über 15 Zusatzstoffe):
http://www.bmelv.de/nn_754188/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/Tabakzusatzstoffe/Pfeifentabak__AH,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Pfeifentabak_AH.pdf)


-- 4-(2,6,6 Trimethyl Cyclohex-1-Enyl)But-2-En-4-On
-- 4-(p-Hydroxyphenyl)2-Butanon
-- 4-Hydroxy-2,5-Dimethyl-3(2H)-Furanon
-- 5-Hydroxydecansäurelacton
-- 6-Methylcumarin
-- Acetoin
-- Aprikosensaft, Aprikosenextrakt
-- Benzoe-Extrakt
-- Benzoesäurebenzylester
-- Benzylalkohol
-- Benzaldehyd
-- Bockshornkleeextrakt
-- Buttersäure
-- delta-Octanolacton
-- Essigsäure
-- Eugenol
-- gamma-Heptalacton
-- gamma-Octanolacton
-- gamma-Undecalacton
-- Glyceryl-Triacetate
-- Guaiac Gum-Extrakt
-- Heliotropin
-- Isoamyloctanoat
-- Johannisbrotkernextrakt
-- Kaffee, Kaffeeextrakt
-- Kakaopulver
-- Kassiaöl, Kassiarindenextrakt
-- Korianderöl
-- Methyl-Cyclopentenolon
-- Natriumchlorid
-- Nonano-1,4-Lacton
-- Orangenöle, Orangenextrakte
-- Perubalsamöl
-- Phenylethylacetat
-- Propionsäuremethylester
-- Sherry
-- Spirituosen
-- Vanilleextrakt
-- Wein
-- Zimtöle, Zimtextrakt
(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Pfeifentabak I-Li (oft über 15 Zusatzstoffe):
http://www.bmelv.de/cln_045/nn_754188/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/Tabakzusatzstoffe/Pfeifentabak__ILi,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Pfeifentabak_ILi.pdf)

-- 3-Hydroxy-2-Methyl-4-Pyranon
-- Kaliumbenzoat
-- Lösungsmittel
-- Malzextrakt
-- Rotwein
-- Spirituosen
(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Pfeifentabak Lo-Z (oft über 15 Zusatzstoffe):
http://www.bmelv.de/cln_044/nn_760460/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/Tabakzusatzstoffe/Pfeifentabak__LoZ.html__nnn=true)


-- Apfeltrester
-- Sirup
-- Sorbinsäure
(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Wasserpfeifentabak: http://www.bmelv.de/cln_044/nn_754188/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/
Tabakzusatzstoffe/WasserpfeifeKauSchnupftabak,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/WasserpfeifeKauSchnupftabak.pdf)


-- Gum Base
-- Maissirup
(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Kautabak: http://www.bmelv.de/cln_044/nn_754188/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/
Tabakzusatzstoffe/WasserpfeifeKauSchnupftabak,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/WasserpfeifeKauSchnupftabak.pdf)


-- Ananasextrakt
-- Anisalkohol
-- Ammoniumhydrogenphosphat
-- Benzaldehyd
-- Birnenäther
-- Brasil Feinst
-- Calciumhydroxid
-- Cineol
-- Eisen-III-Sulfat
-- Hirschhornsalz
-- Hydroxybenzoensäure
-- Manila Fruchtig
-- Paraffinöl
-- Pfefferminzöl
-- Polar Prise
-- Tabaköl
-- Tannin
-- Weissöl
(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Schnupftabak: http://www.bmelv.de/cln_044/nn_754188/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/
Tabakzusatzstoffe/WasserpfeifeKauSchnupftabak,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/WasserpfeifeKauSchnupftabak.pdf)


-- 2,3-Butanedione
-- Acetoin
-- Aluminiumoxid
-- Aluminiumsilicat
-- Anisalkohol
-- Ameisensäure
-- Aromen, natürliche und künstliche
-- Astragalus Gummifer
-- Bindemittel
-- Cognac
-- Diatomite
-- Ethylenvinylacetat Co-Polymer
-- Ethylhydroxyethyl-Cellulose
-- Ethylzellulose
-- Huminsäure
-- Hydroxyethyl-Cellulose
-- Isopropanol
-- Kaliumcitrat
-- Kaliumnitrat
-- Kaliumsorbat
-- Kieselgur
-- Konservierungsstoff
-- Leim
-- Magnesiumacetat-4-Hydrat
-- Magnesiumformiat
-- Magnesiumoxid
-- Methylcellulose
-- Myrrheextrakt, Myrrheöl
-- Natriumcarboxymethyl-Cellulose
-- Natriumglycolat
-- Palmitinsäure
-- Polyvinyl-Acetat / Vinylalkohol Copolymer
-- Silica [Kieselerde]
-- Speiseöl
-- Tabak: Homogenisierter Bandtabak
-- Tamarind Gum
-- Titandioxid
-- Triethylenglykol
-- Verdünnung
-- Weinsäure
-- Weissmittel
-- Zucker: Fructosereicher Maissirup
(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Zigarren und Zigarillos A-D:
http://www.bmelv.de/cln_044/nn_754188/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/Tabakzusatzstoffe/Zigarren__AD,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Zigarren_AD.pdf)


-- Diatomaceus Erde
-- Farbstoff
-- Tabakfolie
-- Weinessig
(Liste der Zusatzstoffe in Tabakprodukten 2004: Zigarren und Zigarillos E-N:
http://www.bmelv.de/cln_044/nn_754188/SharedDocs/downloads/02-Verbraucherschutz/Tabakzusatzstoffe/Zigarren__EN,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/Zigarren_EN.pdf)


Die Absicht der Beimischung der Zusatzstoffe ist dabei verschieden:
-- der Tabak soll länger frisch bleiben
-- der Körper soll das Nikotin besser aufnehmen (z.B. Ammoniak)
-- der Hustenreiz soll während des Rauchens unterdrückt werden (z.B. Menthol)
-- der strenge Tabakgeschmack soll unterdrückt werden und Kinder und Jugendliche zum Rauchen verlockt werden: Gewürze, süsse Stoffe wie Gewürznelken, Vanillin, Zucker, Honig.
(Zusatzstoffe in Zigaretten: http://www.stiftung-warentest.de/online/gesundheit_kosmetik/special/1132287/1132287/1262666.html)

-- der Zigarettenrauch soll heller erscheinen (Magnesiumoxid).
(Kakao, Lakritze & Co.: http://www.cardiologe.de/index_extern.html?/patient/info/kurz_fuendig/rauchen_kakao.html)

<Die Zigarettenhersteller (Drogenbarone!) mischen noch zusätzlich Giftstoffe in den ungeniessbaren Cocktail um die Komsumenten frühzeitig süchtig zu machen.>
(http://www.ignoranz.ch/forum/4_297_0.html)

Die Untersuchung der Universitätsklinik Charité in Berlin und der Universität Bern, die 32 auf dem Schweizer Markt erhältliche Zigarettenmarken aus den Jahren 2001 und 2003 untersuchte, ergab die Feststellung von 48 Zusatzstoffen, zumeist Aromastoffe wie Menthol. Mehrere Zigarettenmarken enthielten auch nicht zugelassene Zusatzstoffe.
(http://www.ignoranz.ch/forum/4_297_0.html)

Die Zigarettenindustrie sorgt über die Zusatzstoffe in Zigaretten dafür, dass die Zigarettenkonsumenten vom Zigarettenkonsum zusätzlich abhängig werden. "Hunderte von Zusatzstoffen werden eingesetzt, um Rauchern die Nikotinaufnahme zu erleichtern."
(http://idw-online.de/pages/de/news104800)

"Die Formel der Zigarettensucht lautet: Man verabreiche Nikotin und manipuliere den pH-Wert zu basischen Werten, füge bestimmte Zusatzstoffe und eine Vielzahl von Aromastoffen hinzu, dann ist es selbst Kindern möglich, tiefe Lungenzüge vorzunehmen - mit der Folge des ungehinderten Eindringens aller Schadstoffe des Zigarettenrauches in die tieferen Atemwege."
(http://idw-online.de/pages/de/news104800)

Zusatzstoff Menthol: soll den Hustenreiz lindern
(http://www.n-tv.de/532123.html)

<Seine kühlende und schmerzlindernde Wirkung lässt die Lunge den beissenden Rauch besser vertragen.>

Inzwischen wird in "Menthol-Zigaretten" und "normale" Zigaretten ohne Menthol unterschieden.

<Nach Auskunft des Krebsforschungszentrums ist Menthol zum Standard auch in nicht Menthol-Zigaretten geworden.>
(Von Vanillin bis Harnstoff: http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/aktuell/:Zigaretten-Zusatzstoffe-Glimmst%E4ngel-Lupe/540490.html)

<Dokumente der Tabakindustrie - wie das folgende - scheinen das zu bestätigen: "Menthol in Zigaretten ist ein lokales Schmerzmittel und reduziert das Schmerzempfinden im Mund."  (Brown & Williamson, 1972).>
(Süsswaren in Zigaretten: http://www.daserste.de/wwiewissen/thema_dyn~id,t1zs23o9cfbsjuc0~cm.asp)

"[Menthol] ermöglicht so schon Kindern ein tieferes Inhalieren des Rauches."
(N24: Zusatzstoffe in Zigaretten: http://www.n24.de/politik/hintergrund/?n2005051814351600002)

"Das in den meisten Zigarettenmarken enthaltene Menthol (oft unterhalb der Wahrnehmungsschwelle) birgt ein besonderes Gefahrenpotenzial, da es durch seine beruhigende Wirkung den Raucher zu tieferen und kräftigeren Lungenzügen verleitet. Das führt zu einer deutlichen Erhöhung der Gefahr einer Lungenkrebserkrankung."
(http://www.aktiv-rauchfrei.de/article.php?id=874)

Zusatzstoff Zucker und die kriminelle Karamellisierung

Zucker setzt bei der Verbrennung das krebserregende Acrolein frei.
(Verbot aller Zusatzstoffe in Zigaretten: http://openpr.de/news/48930.html)

"Um den strengen Tabakgeschmack zu überdecken, setzen die Hersteller ausserdem in grossem Umfang Zucker ein, der zusammen mit Ammoniak karamellisiert wird und dadurch einen weichen Geschmack erzeugt. Alle diese chemischen Veränderungen führen zur Inhalation grösserer Rauchmengen und damit höherer Nikotinmengen, aber auch zu einer erhöhten Gesundheitsgefährdung durch die verstärkte Aufnahme krebserregender und das Blutbild verändernder Substanzen. So entsteht bei der Verbrennung von Zucker in der Zigarette eine erhebliche Menge krebserzeugender Aldehyde. Ein bereits gefährliches Produkt [die Zigarette] wird durch diese Manipulationen noch gefährlicher gemacht."
(http://idw-online.de/pages/de/news104800)

"Verschiedene Zucker überdecken in Verbindung mit Ammoniak den strengen Tabakgeschmack, so dass das Rauchen angenehmer wird. Bei der Verbrennung der Zucker entstehen zudem Aldehyde. Einige Aldehyde sind Krebs erregend und zerstören zudem die Schleimhaut, durch die dann weitere schädliche Stoffe gelangen können."
(N24: Zusatzstoffe in Zigaretten: http://www.n24.de/politik/hintergrund/?n2005051814351600002)

Zusatzstoff Kakao: um den beissenden Tabakrauch erträglicher zu machen
(Süsswaren in Zigaretten: http://www.daserste.de/wwiewissen/thema_dyn~id,t1zs23o9cfbsjuc0~cm.asp)

Zusatzstoff Lakritze: um den beissenden Tabakrauch erträglicher zu machen
(Süsswaren in Zigaretten: http://www.daserste.de/wwiewissen/thema_dyn~id,t1zs23o9cfbsjuc0~cm.asp)

Zusatzstoff Honig: um den beissenden Tabakrauch erträglicher zu machen
(Süsswaren in Zigaretten: http://www.daserste.de/wwiewissen/thema_dyn~id,t1zs23o9cfbsjuc0~cm.asp)

Zusatzstoff Zimtalkohol: wandelt sich bei Verbrennung in krebserregende Substanzen um
(N24: Zusatzstoffe in Zigaretten: http://www.n24.de/politik/hintergrund/?n2005051814351600002)

Zusatzstoff Wachse: wandeln sich bei Verbrennung in krebserregende Substanzen um
(N24: Zusatzstoffe in Zigaretten: http://www.n24.de/politik/hintergrund/?n2005051814351600002)

Zusatzstoff Fette: wandeln sich bei Verbrennung in krebserregende Substanzen um
(N24: Zusatzstoffe in Zigaretten: http://www.n24.de/politik/hintergrund/?n2005051814351600002)

Zusatzstoff Aromaöle (z.B. Vanillin): um den beissenden Tabakrauch erträglicher zu machen
Dabei können die Öle bei der Verbrennung sich in krebserregende Substanzen verwandeln.
(Süsswaren in Zigaretten: http://www.daserste.de/wwiewissen/thema_dyn~id,t1zs23o9cfbsjuc0~cm.asp)


Zusatzstoff Ammonium-Verbindungen: Ammoniak, Soda, Harnstoff


Ammoniak zur Manipulation des pH-Werts

[Der pH-Wert ist wichtig im Zusammenhang, wie viel Nikotin der Körper aufnehmen kann].

Zigarettenfirmen erhöhen den Ammoniakgehalt des Tabaks künstlich bis etwa auf das Zehnfache, um den pH-Wert der Zigarette zu steigern, [damit den Rauchern beim Rauchen nicht gleich schlecht wird].
(Was Raucher süchtig macht: http://www.wahrheitssuche.org/zigaretten.html)

"Bewusst versucht die Industrie auch den für die Bioverfügbarkeit des Nikotins massgeblichen pH-Wert des Tabaks zu erhöhen."
(Nikotinverstärker in Zigaretten: http://www.naturkost.de/meldungen/2003/031211g1.htm)

Ammoniak sorgt für den Nikotin-"Flash"
"[Ammoniak] sorgt dafür, dass mehr Suchtgift als üblich noch schneller in den Blutkreislauf gelangt. Ammoniak macht das Nikotin fettlöslicher. Es kann dadurch besser durch die Gewebeschichten im Körper gleiten. Viele Experten kritisieren, dass Raucher deswegen leichter abhängig werden."
(N24: Zusatzstoffe in Zigaretten: http://www.n24.de/politik/hintergrund/?n2005051814351600002)

Ammoniumsalze und Harnstoff fördern die Bildung von freiem Nikotin
(BAG: http://www.edi.admin.ch/dokumentation/00613/00614/index.html?print_style=yes&lang=de&msg-id=3094&PHPSESSID=9859495628
a0e1fc790f3f7526a0068e&PHPSESSID=9859495628a0e1fc790f3f7526a0068e)


"[Die Ammonium-Verbindungen] beeinflussen den Nikotingehalt und das Verhalten des Nikotins im Körper. Die gängige Angabe der Nikotinmenge, die sich heutzutage auf allen Zigarettenpäckchen findet, sagt nur bedingt etwas über die Gefährlichkeit der Zigarette aus. Ammoniak und die anderen Stoffe bewirken, dass zusätzlich zum frei im Tabak vorliegenden Nikotin auch noch das in chemischen Komplexen gebundene, versteckte Nikotin frei und vom Körper aufgenommen werden kann. Dieses chemisch gebundene Nikotin wird von den Messstandards nicht erfasst und fliesst somit auch nicht in die Angabe des Nikotingehaltes mit ein. Und Ammoniak beschleunigt die Aufnahme des Nikotins in der Lunge und des Anflutens im Gehirn - die Droge Nikotin wirkt also schneller und länger."

Eine Zigarette mit hohem Nikotin-Gehalt ohne Ammoniak ist also weniger gefährlich als eine Zigarette mit niedrigem Nikotin-Gehalt und hohem Ammoniak-Gehalt.

Die Zigarettenindustrie hat den Rauchern immer körperfreundlichere Zigaretten vorgespielt:
"So berichtet das Deutsche Krebsforschungszentrum in einer kritischen Bestandsaufnahme zu den Zusatzstoffen in Tabakerzeugnissen, dass die Tabakindustrie seit den 50er-Jahren immer ausgefeiltere Techniken entwickelt hat, um dem stetig wachsenden Bewusstsein der Schädlichkeit von Zigaretten vermeintlich Rechnung zu tragen. Zwar wurde die Menge des freien Nikotins in den Zigaretten gesenkt und die Zigaretten auf den ersten Blick "entschärft". In Wirklichkeit jedoch wurde durch Beimischung von Stoffen wie Ammoniak, Harnstoff oder Soda das Suchtpotenzial der Zigaretten erhöht. Im Körper kam einfach immer mehr Nikotin an."

(Von Vanillin bis Harnstoff: http://www.stern.de/wissenschaft/gesund_leben/aktuell/:Zigaretten-Zusatzstoffe-Glimmst%E4ngel-Lupe/540490.html)

Zusatzstoff Glyzerin: wird zum krebserregenden Flimmerhärchen-Schädling Acrolein
Beim Verbrennen von Glyzerin bildet sich Acrolein, das die Flimmerhärchen der Bronchien lahmlegt.
(Was Raucher süchtig macht: http://www.wahrheitssuche.org/zigaretten.html)

bzw. Acrolein ist krebserregend.
(Verbot aller Zusatzstoffe in Zigaretten: http://openpr.de/news/48930.html)

Zusatzstoff Magnesiumoxid: zur Aufhellung des Raucherqualms / des Zigarettenrauchs
"Magnesiumoxid wird verwendet, um den Rauch optisch zu verändern: Der Rauch ist heller und damit weniger stark sichtbar, was dann wieder die passiven Raucher beruhigt."
(Kakao, Lakritze & Co.: http://www.cardiologe.de/index_extern.html?/patient/info/kurz_fuendig/rauchen_kakao.html)

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7. Die Krankheiten durch den Raucherqualm / durch Passivrauchen

  
Zertifikat eines
                          Nichtraucher-Restaurants

  
vergrössernZertifikat eines Nichtraucher-Restaurants
Passivrauchen ist eine der wichtigsten Todesursachen.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

Der beste Schutz der Menschen vor dem Raucherqualm / vor Passivrauchen ist eine 0-Toleranz gegen Raucher. Raucher müssen im Freien rauchen.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

-- Erkrankungen der Atemorgane: Lungenkrankheiten, Herzkrankheiten und Kreislaufkrankheiten, konkret: Lungenkrebs, Angina Pectoris.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

-- Lungenemphysem (Wasseransammlung in der Lunge)
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)

-- Krebsarten durch Rauchen und den Raucherqualm / durch Passivrauchen: Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs, Speiseröhrenkrebs, Blasenkrebs
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


Röntgenfoto zeigt
                        Lungenkrebs
Röntgenfoto zeigt Lungenkrebs.

  
-- Schädigung der Arterien
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


-- Erkrankungen der Atemwege durch Passivrauchen: Asthma, Bronchitis, sowie Entzündung der tiefen Luftwege
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

-- Heiserkeit

-- Schwindel

-- Schwächung des Immunsystems
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

-- Atemwege, Asthma
  
Asthma-Inhalator

 
Asthma-Inhalator, eventuell ein Leben lang, auch wegen Passivrauchen...
Mütter, die während der Schwangerschaft rauchen oder dem Raucherqualm / Passivrauch ausgesetzt sind, provozieren beim Kind ein massiv höhere Atemschwierigkeiten. "Die Zahl der Zigaretten spielt für das Asthma-Risiko der Kinder kaum eine Rolle."
(http://www.toppharm.ch/magazin/2128/2132/)

"Rauchen ist nicht die einzige Asthma-Ursache, doch es schädigt die Bronchien so stark, dass eine weitere Belastung wie beispielsweise ein Infekt oder eine Allergie zum Asthma führen kann", z.B. in Kombination mit Autoabgasen, Fabrikabgasen, Pollen oder Tierhaaren.
(http://www.toppharm.ch/magazin/2128/2132/)

"Das Risiko für Kleinkinder, schwer zu atmen und Asthma zu bekommen, ist wesentlich grösser, wenn die Mutter in der Schwangerschaft raucht oder Rauch ausgesetzt ist."
(http://www.toppharm.ch/magazin/2128/2132/)

Asthma wird durch Passivrauchen noch verstärkt, so dass Asthmatiker häufigere und stärkere Asthmaanfälle bekommen.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

-- chronische Kopfschmerzen,

-- Beschwerden an Schleimhäuten: Augen-, Mund- und Nasenschleimhäuten.

-- Erkrankungen der inneren Organe durch Verklumpung des Blutes: Herzinfarkt und Schlaganfall.

  
Der Patient starb an den
                        Folgen eines Herzinfarkts...

  
"Der Patient starb an den Folgen eines Herzinfarkts" ist eine der häufigsten Formulierungen in Krankengeschichten, auch wegen Passivrauchen...

In vielen Fällen führt schon ein kurzes Einatmen von Raucherqualm  zu länger anhaltenden Beschwerden.

Lüftung kann Passivrauchen nicht genügend beheben. Tabakrauch ist so aggressiv, dass die erforderliche Menge Frischluft unmöglich mit einer Lüftung beschafft werden kann.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

"Neue Untersuchungen belegen, dass Personen, die 10-15 Jahre in stark verrauchten Räumen arbeiten - verglichen mit nicht bzw. kaum Passivrauch-exponierten Arbeitnehmern - ein doppelt so hohes Lungenkrebsrisiko haben."
(Schutz vor Passivrauchen am Arbeitsplatz: http://www.lfas.bayern.de/technischer_as/arbeitsstaetten_plaetze/arbeitsstaetten/nichtraucher/nichtrauch.htm)

Wer als Kellner in verrauchten Lokalen arbeiten muss, hat ein grosses Risiko, dieselben Krankheiten wie die Raucher zu bekommen. 20 Jahre Arbeit als Kellner ergeben bei einem 39-jährigen Kellner, der selbst nie rauchte, eine Raucherlunge mit zerstörten Atemwegen und zerstörten Lungenbläschen.
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


-- Wechseljahre kommen früher: Rauchen und Passivrauchen bewirkt nicht nur, dass die Haut älter aussieht als normal, sondern dass auch die Wechseljahre früher eintreten als genetisch vorgesehen.

aus: Patricia Garfield: Frauen träumen anders. Über die Wechselwirkung zwischen Körper und Traum. Original: "Women's Bodies, Women's Dreams" 1988; Scherz-Verlag 1989, S.232

-- Förderung der Osteoporose (Knochenschwund) und damit höheres Risiko für Knochenbrüche bei Männern ab 18 Jahren, bei Frauen im Alter

(aus: Rauchen erhöht Osteoporose-Risiko; ARD-Text, 7.6.2006, Tafel 521)


Krankheiten am Ungeborenen durch den Raucherqualm / durch Passivrauchen des Ungeborenen

Wenn werdende Eltern bzw. wenn die Schwangere raucht, raucht das Ungeborene mit. Das Ungeborene leidet unter Sauerstoffmangel wegen der Kohlenmonoxid- und der Nikotinvergiftung, [weil die roten Blutkörperchen sich mit Kohlenmonoxid verbinden und weniger Sauerstoff transportieren können als normal].
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

Dieselbe Wirkung hat dauerhaftes Passivrauchen während der Schwangerschaft.
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)

  
Stützkurs wegen
                        Lernbehinderung


Stützkurs wegen Lernbehinderung, u.a. auch wegen Passivrauchen in der Familie...

Folgen:

-- der plötzliche Kindstod ist doppelt  so häufig wie normal
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

-- der plötzliche Kindstod ist um das Dreifache erhöht
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)

-- der plötzliche Kindstod ist zwei- bis dreimal so häufig
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)

-- erhöhte Missbildungsrate
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

-- die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes wird verzögert und so die Grundlage für viele schwerwiegende Krankheiten gelegt
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)


Frühgeburt
Frühgeburt oder sogar Fehlgeburt: Das Spiel mit dem Leben, u.a. auch durch Passivrauchen...
  
-- "Kinder von Raucherinnen (ab 5 Zigaretten / Tag) bleiben häufig in ihrem Wachstum und in der geistigen Entwicklung zurück, was sich in Sprach- und Lesestörungen äussert."
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

-- es kommt zu viel häufigeren Fehlgeburten und Frühgeburten
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


-- das Neugeborene leidet unter vermindertem Geburtsgewicht
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)

bis zu 10% unter Normalgewicht
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

-- die Kinder leiden vermehrt unter Aufmerksamkeitsdefiziten und Hyperaktivität
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)


Krankheiten am Kind und am Jugendlichen durch den Raucherqualm / durch Passivrauchen

50%: "Jedes zweite Kind in Deutschland lebt in einem Raucherhaushalt und wird zum Passivrauchen gezwungen."
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)

"Schon herumliegende Zigaretten und Kippen stellen eine Gefahr für Kleinkinder dar."
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)

Je jünger das Kind, desto mehr Zeit verbringt das Kind zu Hause und ist dem Raucherqualm / dem Passivrauchen ausgesetzt.

Mehr als die Hälfte der Kinder in der Schweiz sind zu Hause dem Tabakrauch ausgesetzt. In den 1990er Jahren waren von den 6- bis 14-Jährigen 54% durch Passivrauchen durch die Eltern betroffen.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

  
Kinder nehmen proportional mehr Schadstoffe
                        auf als Erwachsene.
Kinder nehmen proportional mehr Schadstoffe auf als Erwachsene.

Kinder nehmen proportional mehr Schadstoffe auf als Erwachsene.
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)

Die Gründe:
-- das Immunsystem ist bei Kindern noch nicht vollständig ausgebildet
-- der Magen-Darm-Trakt von Kindern ist für Giftstoffe durchlässiger als bei Erwachsenen
-- das Atemvolumen und die Körperoberfläche sind bezogen auf das Körpergewicht bei Kindern grösser als bei Erwachsenen
-- die Barrierefunktion der Haut ist bei Kindern noch nicht ausgereift [die Haut von Kindern ist dünner als die Haut von Erwachsenen].

Der Kontakt zur Umwelt über die Lunge und über die Haut sind somit intensiver als bei Erwachsenen.
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)

Der Gesundheitszustand der Kinder in Deutschland hat sich in den letzten 20 Jahren verschlechtert und nicht verbessert, vor allem was Allergien und Asthma anbetrifft.
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)

Bei Kindern und Jugendlichen sind die Organe noch nicht vollständig entwickelt, deswegen schädigt der Raucherqualm die Kinder und Jugendlichen noch mehr als bei Erwachsenen.
(http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)

Kinder und Jugendliche nehmen durch ihren aktiveren Stoffwechsel mehr Schadstoffe aus der Luft auf als Erwachsene. Kinder und Jugendliche reagieren durch ihren aktiveren Stoffwechsel empfindlicher auf Schadstoffe in der Luft als Erwachsene.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

-- wenn Eltern im Beisein eines Babys rauchen, ist der plötzliche Kindstod doppelt so häufig wie normal

-- das Kind leidet vermehrt an Bronchitiden und Entzündungen der oberen Luftwege
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


-- Kinder rauchender Eltern weisen oft eine reduzierte Lungenfunktion auf, die auch im Erwachsenenleben bestehen bleibt

-- Kleinkinder, die oft rauchende Eltern ertragen müssen, leiden oft unter Atemwegserkrankungen, Bronchitis, Lungenentzündung, Husten, Auswurf und Ohrenkrankheiten.
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


-- chronische Ohreninfektionen bei Kleinkindern
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

-- deutlich häufigere Mittelohrerkrankungen
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)

-- wenn Vater und Mutter je 20 bis 30 Zigaretten täglich in der Wohnung rauchen, leidet das Kind mit 6 Jahren z.B. unter Reizhusten, Ohrenschmerzen, häufige Bronchitiden, chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen und chronische Entzündung der Mittelohren
(http://72.14.207.104/search?q=cache:yiB59mKiLp0J:www.kispisg.ch/downloads_news/20051114m4
1nrbxilvf7swkc+Rauchen++Tabakrauch+Schadstoffe+in+der+Luft&hl=de&gl=ch&ct=clnk&cd=5)


Kinder in Haushalten mit Raucherqualm bzw. Passivrauch erleiden direkt
-- Bindehautreizungen
-- Kopfschmerzen
-- Halsschmerzen oder
-- Übelkeit.

Kinder in Haushalten mit Raucherqualm bzw. Passivrauch sind anfällig für
-- Erkrankungen der Atemwege
-- chronische Mittelohrentzündung
-- Bronchialasthma und
-- allergische Hauterkrankungen.

-- 50 - 70 % höheres Risiko für Erkrankungen der unteren Atemwege oder Asthma.
(http://www.allum.de/index.php?mod=noxe&n_id=31)

Krebserkrankungen werden bei solchen Kindern, wenn sie erwachsen werden, sehr begünstigt.
(http://www.bea-lichtenberg.de/Info81.pdf)

-- Jugendliche aus Raucher-Haushalten erleiden öfters arteriosklerotische Gefässveränderungen

-- vermehrte Leukämie bei Kindern und Jugendlichen aus Raucher-Haushalten
(http://www.bund.net/lab/reddot2/pdf/pos_innenraum.pdf)

"Rauchende Eltern legen den Grundstein für eine spätere Krebserkrankung ihrer Kinder. Passivrauchen in jungen Jahren erhöht vor allem das Risiko für Nasenkrebs, wie eine Studie des deutschen Krebsforschungszentrums ergab.

Darüber hinaus sind Kinder rauchender Mütter besonders gefährdet, als Spätfolge von Tabakabbauprodukten, denen sie im Mutterleib ausgesetzt waren, an Blasen- oder Nierenkrebs zu erkranken. Diese erhöhten Risiken sind nach Erkenntnissen der Wissenschaftler unabhängig von erblichen Faktoren und von eigenem Nikotinkonsum."


(aus: ARD-Text, 16.10.2005, Tafel 129)


Kinder von Rauchern werden aus Gewohnheit öfter selber Raucher

Wenn die Eltern rauchen, erleben die Kinder und Jugendliche ihre rauchenden Eltern als etwas "Alltägliches", was sie darauf vorbereitet, selbst Opfer der Tabakwerbung zu werden.
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

13- bis 19-jährige NichtraucherInnen kommen zu 57% aus Nichtraucher-Familien oder Familien, wo die Eltern selber aufgehört haben zu rauchen, zu 43% aus Raucher-Familien.

13- bis 19-jährige RaucherInnen kommen zu 61% aus Raucher-Familien, zu 39% aus Nichtraucher-Familien.
(Hans Krebs: Motivstudie Rauchen; Link 1997; http://www.letitbe.ch/pdf/fuerdiemedien/Kind%20De.pdf)


Verlorene Arbeitstage durch Raucherkrankheiten

-- die Verluste der Wirtschaft durch Raucherkrankheiten und Krankheiten durch Raucherqualm / Passivrauchen sind enorm
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

-- Restaurants, die immer noch Raucher-Restaurants sind, verzichten von Vornherein auf viele Nichtraucher als Kundschaft
(Passivrauch: Eigenschaften und Folgen; http://www.proaere.ch/d/data/data_36.pdf)

-- Forscher warnen: "Wenn die Menschen mehr und mehr im Freien rauchen, würden die Gesundheitsrisiken auch dort ansteigen."
(http://www.drugcom.de/bot_archiv__sid-2004_idx-376.html)


Invalidität durch Raucherqualm / Passivrauchen

"Nach Angaben des WHO-Partnerschaftsprojektes Tabakabhängigkeit stehen etwa 25-35% der Arbeitsunfähigkeiten mit dem Tabakkonsum in Verbindung."
(Schutz vor Passivrauchen am Arbeitsplatz: http://www.lfas.bayern.de/technischer_as/arbeitsstaetten_plaetze/arbeitsstaetten/nichtraucher/nichtrauch.htm)

Tabelle: Auswirkungen von Rauchverhalten auf das Betriebsklima
Nachteile für
   Mitarbeiter
  • Schlechtes Betriebsklima - "Dicke Luft" zwischen Rauchern  und Nichtrauchern
  • Sinkende Arbeitsmotivation
  • Gesundheitsschäden durch langjährige Exposition
  • Arbeitsplatzgefährdung bei häufiger Erkrankung
  • Vorzeitiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben durch Krankheit
Nachteile für
Unternehmen
  • Sinkende Produktivität (Zeitverlust durch Rauchpausen, Motivationsmangel,...)
  • Höhere Personalkosten (Mehr Fehltage, höhere Fluktuation)
  • Höherer Krankenstand: Im Durchschnitt sind Raucher 30 – 40% häufiger krank als Nichtraucher
  • Geringere Motivation durch gestörten "Betriebsfrieden"
  • Erhöhte Reinigungskosten
  • Erhöhte Gefahr von Brandschäden etc.
(Schutz vor Passivrauchen am Arbeitsplatz: http://www.lfas.bayern.de/technischer_as/arbeitsstaetten_plaetze/arbeitsstaetten/nichtraucher/nichtrauch.htm)

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8. Drei Joints so schädlich wie eine Schachtel Zigaretten

aus: gmx: Medizin, 28.3.2006; http://www.gmx.net/de/themen/gesundheit/medizin/forschung/2116438,cc=000000185900021164381sevNY.html

Rauch von Cannabis enthält einer neuen Studie zufolge bis zu sieben Mal mehr Teer und Kohlenmonoxid als Tabakrauch.

Das berichtet die französische Verbraucherzeitschrift "60 millions de consommateurs" ["60 Millionen Konsumenten", also ganz Frankreich]. Das Blatt kommt zu dem Schluss: "Täglich drei Joints rauchen - was zunehmend häufig der Fall ist - bringt dasselbe Risiko von Krebs sowie Herz-Lungen-Krankheiten wie das Rauchen von einer Schachtel Zigaretten." Cannabis ist demnach "die bei weitem am häufigsten konsumierte verbotene Droge in Frankreich".

Für den Test beschaffte sich das Magazin über Frankreichs interministerielle Arbeitsgruppe gegen Drogen und Sucht sowohl Harz als auch Blätter der Cannabis-Pflanze. Aus den Rohstoffen drehten Experten 280 Joints. Ausgeführt wurde die Studie mit Hilfe einer Rauchmaschine, wie sie für amtliche Schadstoff-Tests von Zigaretten eingesetzt wird.

Selbst bei reinem "Gras" ohne Beimischung von Tabak enthielt der Rauch eines Joints mehr Teer und Kohlenmonoxid als der einer gängigen "roten" Marlboro-Zigarette. Und auch beim Einsatz von Filtern, also unter "realitätsnäheren Bedingungen", lagen die Schadstoff-Werte höher als bei einer Kippe.


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9. Passivraucher haben ein bis zu 30% höheres Risiko an Herzerkrankungen und Lungenkrebs

aus: Studie warnt vor Passivrauchen; ARD-Text, 27.6.2006, Tafel 521

<Eine neue Studie warnt vor den Gefahren des Passivrauchens. Demnach haben Passivraucher ein bis zu 30% höheres Risiko von Herzerkrankungen und Lungenkrebs. Das geht aus dem Bericht des Leiters des United States Public Health Service hervor. Demnach ist nahezu die Hälfte aller Nichtraucher in den "USA" regelmässig Tabakrauch ausgesetzt. Dieser Rauch enthalte mehr als 50 Stoffe, die Krebs verursachen könnten, heisst es. Ein Rauchverbot in Innenräumen sei deshalb der einzige Weg, Nichtraucher zu schützen, so die Experten.>


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10. <Rauchverbot für Eltern - passiv rauchende Kinder>

aus: n-tv online; 8.10.2006; http://www.n-tv.de/719021.html

<In der Diskussion um ein Rauchverbot wird der Ruf nach einem besseren Schutz von Kindern vor dem Tabakqualm ihrer Eltern laut. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte der "Bild am Sonntag", Kinder verdienten einen besonderen Schutz: "Dass Eltern zum Beispiel in Autos oder in geschlossenen Räumen rauchen, wenn ihre Kinder dabei sind, sollte verboten werden." Lauterbauch ergänzte: "Kinder, die zum Passivrauchen gezwungen werden, erkranken viel häufiger an Allergien und Asthma und sie werden später oft selber abhängig."
 
Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), befürwortet der "Bild am Sonntag" zufolge ein Rauchverbot im Auto zum Schutz von Kindern und will eine gesetzliche Umsetzung prüfen. Karl-Heinz Florenz (CDU), der Vorsitzende des Ausschusses für Volksgesundheit im Europaparlament, schloss sich der Forderung in der Zeitung an: "Die Schadstoffkonzentration in einem Pkw, in dem geraucht wird, liegt etwa 30 Mal höher als der Grenzwert bei der Feinstaubbelastung, über den wir in Brüssel gerade diskutieren."
 
Mediziner unterstützen nach dem Bericht den Vorstoß. Eckart Laack, Oberarzt und Tumorspezialist am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, sagte: "60 Säuglinge sterben jedes Jahr in Deutschland durch Passivrauchen, insgesamt sterben jedes Jahr etwa 3.300 Nichtraucher an Erkrankungen, die durch Passivrauchen verursacht sind."
 
Unterdessen bereitet die französische Regierung ein striktes Rauchverbot nach dem Vorbild anderer europäischer Länder für alle öffentlichen Plätze vor. "Wir planen ein totales Verbot ohne jede Ausnahme", sagte Gesundheitsminister Xavier Bertrand dem "Journal du Dimanche". Das Verbot solle Anfang 2007 in Kraft treten, wobei die Bars, die Zigaretten verkaufen, sowie die Hotels, Restaurants, Diskotheken und Casinos nach Berichten der Sonntagszeitungen noch ein Jahr Aufschub bei der Umsetzung erhalten dürften. Nach Umfragen sind 70 bis 80 Prozent der Franzosen für ein solches Rauchverbot.>

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20 minuten, Logo

<Passivrauch für Kinder Schadstoff Nummer eins>

aus: 20 minuten online, 31.01.08; http://www.20min.ch/news/schweiz/story/25463258

<Fast die Hälfte aller schweizer Schulkinder atmen regelmässig nikotinverseuchte Luft ein. Betroffen sind vor allem die Sprösslinge der unteren sozialen Schichten.

Die Krebsliga Schweiz schliesst sich der internationalen Kampagne gegen das Passivrauchen an. Speziell will sich der Verband für den Schutz der Kinder vor Passivrauch einsetzen, wie die Krebsliga am Donnerstag mitteilte. Der Tabakrauch sei für Kinder in der Schweiz nach wie vor der Luftschadstoff Nummer eins. Fast die Hälfte aller Schulkinder, vor allem Kinder aus sozial tiefen Schichten, sei dem blauen Dunst regelmässig ausgesetzt, begründete die Krebsliga. Rauchenden Eltern bietet die Krebsliga mittels einer so genannten Rauchstopplinie (0848 000 181) am Telefon Hilfe beim Aufhören an. Die internationale Kampagne gegen das Passivrauchen wird am kommenden Montag, dem Weltkrebstag, lanciert.

Quelle: AP>

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Spiegel online,
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<Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Kinder von Rauchern haben erhöhtes Risiko>

aus: Spiegel online; 29.6.2009; http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,633203,00.html

<Fenster öffnen, Rauch wegwedeln? Hilft nicht. Wenn Eltern mehr als zehn Zigaretten am Tag qualmen, haben ihre Kinder ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, berichten Ulmer Forscher. Im schlimmsten Fall könne das später zum Herzinfarkt führen.

Ulm - Passivrauchen erhöht bei Kindern das Risiko für spätere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wissenschaftler von der Universität Ulm und dem baden-württembergischen Landesgesundheitsamt in Stuttgart fanden bei Kindern, die Zigarettenrauch ausgesetzt sind, deutliche Hinweise auf biochemische Veränderungen im Blut. Bei Erwachsenen ist bereits seit langem bekannt, dass sich Entzündungs- und Stoffwechselparameter durch Rauch und Passivrauch verändern und dadurch Arteriosklerose begünstigen. Bei Kindern gab es bisher jdeoch kaum Erkenntnisse dazu.Die Wissenschaftler analysierten für ihre Studie die Blutwerte von 383 Viertklässlern, wie sie in der Fachzeitschrift "European Heart Journal" berichten. Zudem befragten sie die Eltern der Kinder in einem Fragebogen unter anderem zu ihrem Zigarettenkonsum. Als die Forscher die Ergebnisse beider Untersuchungen miteinander verbanden, zeigte sich ein deutliches Resultat: Rauchten die Eltern mehr als zehn Zigaretten am Tag, waren mehrere Entzündungsmarker im Blut der Kinder erhöht. Bestimmte Stoffwechselmarker, die funktionierende Stoffwechselvorgänge anzeigen, waren dagegen abgesenkt. "Diese Anhäufung von negativen Veränderungen erhöht das Risiko der Kinder, vorzeitig an Arteriosklerose zu erkranken", erklärte Studienleiter Wolfgang Koenig, Chef der Arbeitsgruppe für Präventive Kardiologie an der Universität Ulm. Dabei entstehen an den Wänden von Blutgefäßen Ablagerungen, die unter bestimmten Bedingungen an der Oberfläche ein- oder abreißen und im schlimmsten Fall zu einem Herzinfarkt führen können.

Die Forscher wollen nun in einer Langzeitstudie das Fortschreiten dieser Entzündungsreaktion beobachten. "In der Kindheit werden viele Grundlagen für die spätere Gesundheit gelegt, deshalb müssen wir über so häufige Einflüsse wie das Passivrauchen mehr wissen", sagte Koenig.

hei/AFP/AP>

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11. Passivrauchen verdoppelt Brustkrebsrisiko für Frauen

aus: BLICK online: Passivrauchen verdoppelt Krebsrisiko; 25.10.2006; http://www.blick.ch/news/ausland/artikel47742

<Die sinkende Toleranz gegenüber öffentlichem Rauchen wird immer stärker untermauert: Eine deutsche Studie belegt jetzt, wie schädlich Passivrauchen vor allem auch für Frauen unter 50 sein kann.

Regelmässiges Passivrauchen ist noch schädlicher als bereits schon bekannt war. Eine wissenschaftliche Studie zeigt, dass Passivrauchen das Brustkrebs-Risiko bei Frauen unter 50 Jahren verdoppelt!

Zu diesem Aufsehen erregenden Resultat kommt eine Analyse von 26 wissenschaftlichen Studien. Dies teilte die Deutsche Krebshilfe heute in Bonn mit.

In der Schweiz erkranken jedes Jahr 5300 Frauen an Brustkrebs. Das heisst: Jeden Tag erhalten 14 Frauen die erschütternde Diagnose, jährlich sterben 1350 Frauen an Brustkrebs. Und: Das Erkrankungsrisiko steigt ab dem 50. Lebensjahr noch mehr! Allerdings zeige die Analyse der 26 deutschen Studien, dass gerade bei Frauen vor den Wechseljahren der Passivrauch das Brustkrebs-Risiko dramatisch erhöht.

«Solange in Deutschland kein Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen durchgesetzt wird, haben insbesondere jüngere Frauen, die in der Gastronomie arbeiten, durch die Passivrauch-Belastung ein erhöhtes Brustkrebs-Risiko», warnte die Präsidentin der Deutschen Krebshilfe, Dagmar Schipanski.

Auch die Experten in der Schweiz zeigen sich angesichts dieser Resultate beunruhigt: «Rauchen erhöht Brustkrebs, Passivrauchen also bestimmt auch. Aber dass der Prozentsatz so hoch sein soll, alarmiert sehr», sagte Barbara Iseli von der Krebsliga Schweiz gegenüber Blick Online.

Wie hierzulande mehren sich jetzt auch in Deutschland die Stimmen, die ein umfassendes Rauchverbot in öffentlichen Räumen, einschliesslich der Gastronomie, fordern. Angesichts solcher Zahlen und Risiken dürften sich auch die Reihen der Gegner eines solchen Rauchverbots immer mehr lichten.>



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12. Tiere rauchen mit: Krebs bei Haustieren durch Passivrauchen

aus: Auch Katzen kriegen Raucherlungen; gmx Nachrichten, http://portal.gmx.net/de/themen/wissen/tiere/haustiere/4529870-Auch-Katzen-kriegen- Raucherlungen,cc=000007091900045298701JreI6.html

<Berlin (dpa/tmn) - Auch wenn Rauchern die eigene Gesundheit egal ist, sollten sie Tierschützern zufolge zumindest ihrer Katze zuliebe auf Nikotin verzichten. Das Passivrauchen könne bei den Tieren erwiesenermaßen zu Krebs führen, teilt die Aktion Tier in Berlin mit.

Die Vierbeiner sind gefährdeter als andere Haustiere. So erkranken Katzen in Raucher-Haushalten doppelt so häufig an Krebs wie Artgenossen in rauchfreien Zonen. Rauchen gar zwei Menschen in der Wohnung, steige das Risiko auf das Vierfache, heißt es unter Berufung auf US-amerikanische Studien.

Obduzierte Katzen aus Raucher-Haushalten weisen den Angaben zufolge deutliche schwarze Beläge in der Lunge auf. Sie erkranken vermutlich deswegen häufiger als andere Tiere, weil sie über ihre ausgeprägte Fellpflege die Schadstoffe nicht nur über die Lunge aufnehmen, sondern auch über den Magen-Darm-Trakt.>

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20 minuten,
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13. <Kellner inhalieren bis zwei Päckli pro Tag>

aus: 20 minunten online, 13.2.2008; http://www.20min.ch/news/schweiz/story/31304807

<Servicepersonal ist beim Arbeiten ständig Passivrauch ausgesetzt. Nun hat eine Studie untersucht, wie viel blauer Dunst unfreiwillig eingeatmet wird.

Das Servicepersonal in Restaurants, Bars oder Discos leidet unter qualmenden Gästen. Täglich inhaliert es ein Äquivalent von 15 bis 38 Zigaretten. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch präsentierte Studie des Walliser Zentrums für Tabakprävention (CIPRET).

Die letztes Jahr im Wallis durchgeführte Studie ist eine der ersten Untersuchungen, die sich mit der Passivrauch-Belastung befasst. Erste Ergebnisse waren bereits im vergangenen Mai vorgestellt worden.

Für die Untersuchung waren Anfang 2007 1500 Badges mit Nikotinmessgeräten an die Bevölkerung verteilt worden. 630 davon wurden ein halbes Jahr später zur Analyse der CIPRET zurückgegeben, wie es in einem am Mittwoch in der «Revue médicale suisse» publizierten Bericht heisst.

Fast alle Badgeträger betroffen

Fast alle der Badgeträger im Alter von drei Monaten bis 82 Jahren waren Passivrauch ausgesetzt. Am stärksten betroffen sind Serviceangestellte, die je nach Arbeitsort täglich ein Äquivalent von 15 bis 38 Zigaretten inhalieren.

Lediglich 5,7 % der Probanden waren bloss schwach Passivrauch ausgesetzt (weniger als 0,2 Zigarettenäquivalente täglich). Alle übrigen Personen, die sich an der Untersuchung beteiligten, waren mehr oder weniger stark betroffen. Die Belastungsdosen reichten dabei von 1 bis 2 Äquivalenten bis zu mehr als 10 pro Tag.

Argumente für Rauchverbot

298 Frauen und 299 Männer schickten ihren Badge an die CIPRET ein. Weitere 26 Messgeräte wurden zudem fix in Zimmern oder Büros installiert.
Die Studie des Westschweizer Instituts für Arbeitsgesundheit in Lausanne will die Passivrauchbelastung quantifizieren, um Argumente für die Durchsetzung eines Rauchverbots zu beschaffen, schreiben die Forscher.

Petition lanciert

Das CIPRET hatte am Dienstag im Wallis eine Petition für ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit lanciert. Eine gesamtschweizerische Lösung abzuwarten, sei problematisch, argumentierte die Organisation. Es könne lange dauern, bis ein nationales Gesetz in Kraft trete.

Mit seinem Anliegen hat das CIPRET Rückhalt im Walliser Kantonsparlament. Im Grossen Rat sind mehrere Vorstösse hängig, die ebenfalls ein Rauchverbot in der Öffentlichkeit fordern.

Quelle: SDA/ATS>

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14. Das Ungeborene raucht mit beim Passivrauchen - plötzlicher Kindstod häufiger

aus: n-tv online: Verqualmte Schwangerschaft. Plötzlicher Kindstod häufiger; 15. Februar 2008;
http://www.n-tv.de/919861.html?150220081722


<Säuglinge sterben laut einer Studie öfter am plötzlichen Kindstod, wenn die Mutter während der Schwangerschaft regelmäßig Zigarettenrauch ausgesetzt war. Nicht nur aktives, sondern auch passives Rauchen könne das Risiko für die Neugeborenen erhöhen.
 
"Selbst eine geringe Nikotinbelastung des heranwachsenden Kindes in der Gebärmutter kann dazu führen, dass die Reaktionsfähigkeit des Säuglings auf Sauerstoffmangel erheblich beeinträchtigt wird", erklärt Prof. Harald Morr von der Deutschen Lungenstiftung in Hannover und beruft sich dabei auf eine neue Studie kanadischer Forscher.
 
Das Nikotin hemmt den Angaben zufolge spezielle Zellen im Körper, die Sauerstoffmangel erkennen und darauf reagieren sollen. Wenn ein Baby zum Beispiel auf dem Bauch und mit dem Gesicht auf dem Kissen liegt, meldeten diese Zellen sofort die herabgesetzte Sauerstoffversorgung. Das Baby reagiert, in dem es seinen Kopf auf die Seite dreht, um wieder besser Luft zu bekommen. Dieses lebensrettende Alarmsystem werde durch das Nikotin deutlich herabgesetzt, warnt der Experte.
 
Der Schutzmechanismus wird durch bestimmte körpereigene Hormone ausgelöst. Erst in den ersten Lebensmonaten des Säuglings beginnt sein Körper, diese Hormone zu produzieren. Durch das Nikotin werde dieser Reifeprozess aber gehemmt. "Dazu muss die Mutter noch nicht einmal selbst geraucht haben - es reicht schon, wenn sie passiv mitrauchen musste", sagt Morr. In der Übergangsphase, bis die Hormone gebildet werden und das Alarmsystem funktioniert, seien die Säuglinge daher besonders gefährdet, am plötzlichen Kindstod zu sterben.>

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15. 25.11.2009: Computer von Rauchern werden nicht repariert wegen der Wirkungen des Passivrauchens

aus: n-tv online: Technik: Keine Garantie für verqualmte Macs. Apple schockt Raucher; 25.11.2009;
http://www.n-tv.de/technik/Apple-schockt-Raucher-article606549.html

<Raucher haben's in den USA nicht leicht. Jetzt müssen sie auch noch damit leben, dass Apple ihnen Garantieleistungen verweigert, weil ihre vollgequalmten Geräte die Service-Techniker gefährden könnte. The Consumerist berichtet von drei Nutzern, die dem Portal ihr Leid geklagt haben.

Alle drei hatten Probleme mit ihren edlen Rechnern und gaben sie innerhalb der Garantiezeit zur Reparatur. Doch Apple lehnte es ab, seine Serviceleute an den Geräten arbeiten zu lassen, weil die Computer durch Zigarettenrauch "kontaminiert" seien. Der "Second-Hand-Rauch" stelle für die Techniker ein nicht hinnehmbares Gesundheitsrisiko dar, hieß es.

Die empörten Kunden wiesen Apple daraufhin, dass in den Garantiebestimmungen nirgends ein Hinweis zu finden sei, dass durch Rauchen am Rechner die Garantie erlöschen könnte. Die Einwände ließen Apple aber bisher ebenso kalt, wie die Tatsache, dass alle drei sich die teure Garantieerweiterung "AppleCare" geleistet hatten. Auch The Consumerist  konnte dem pingeligen Computerhersteller keine Stellungnahme entlocken.

kwe>

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n-tv online,
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16. 28.5.2010: Passivrauchen begünstigt Zuckerkrankheit Diabetes 2

aus: n-tv online: Gesundheit: Gefahren, die im Tabakqualm lauern: Passivrauchen macht zuckerkrank; 28.5.2010;
http://www.n-tv.de/wissen/gesundheit/Passivrauchen-macht-zuckerkrank-article894437.html

<Trotz des Passivraucherschutzgesetz in Hamburg bleiben viele Kneipen verraucht.

Passivrauchen erhöht das Risiko für die Zuckerkrankheit. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf haben nach Angaben einen Zusammenhang zwischen dem Einatmen von Tabakqualm und der Erkrankung an Typ 2-Diabetes gefunden. Die im Fachmagazin "European Journal of Epidemiology" veröffentlichten Ergebnisse basieren auf einer Auswertung von Daten der Studie für Kooperative Gesundheitsforschung in der Region Augsburg (KORA).

Bekannt war durch verschiedene epidemiologische Studien bereits, dass Aktivrauchen zu einem erhöhten Risiko für Typ 2-Diabetes (oft auch Altersdiabetes genannt) führt. Ob auch Passivrauchen das Entstehen der Erkrankung beeinflusst, war bisher nicht hinreichend untersucht worden.

Um dies zu überprüfen, testeten die Wissenschaftler von 1999 bis 2001 zunächst 1351 nicht erkrankte Probanden im Alter von 55 bis 74 Jahren auf Diabetes. Christa Meisinger vom Helmholz Zentrum München und ihre Kollegen nutzten dazu einen besonders genauen Zuckerbelastungstest (OGTT). Zum Zeitpunkt der Basisuntersuchung war keiner der Probanden an Diabetes erkrankt. Allerdings ergab der OGTT bei einigen Probanden einen Blutzuckerwert, der eine Diabetes-Vorstufe anzeigte.

Gefährdete Passivraucher

Nach sieben Jahren untersuchten die Wissenschaftler an 887 Studienteilnehmern aus der ersten Stichprobe, ob sie einen Typ 2- Diabetes entwickelt hatten. Für die Aktivraucher bestätigten sich die schon bekannten Zusammenhänge: Wer zum Zeitpunkt der ersten Untersuchung geraucht hatte, wies ein signifikant erhöhtes Diabetesrisiko auf. Aber auch Passivrauchen hat einen deutlichen Effekt: Nichtraucher, die zum ersten Untersuchungszeitpunkt zu Hause oder am Arbeitsplatz Passivrauch ausgesetzt waren, hatten ein mehr als doppelt so hohes Risiko, an Typ 2-Diabetes zu erkranken wie Studienteilnehmer, die weder aktiv noch passiv rauchten.

In einer weiteren Auswertung bezogen die Wissenschaftler nur die in der Basisuntersuchung erkannten Prädiabetiker ein. Bei diesen war das Diabetesrisiko durch Aktiv- und Passivrauchen im Vergleich zur gesamten Studiengruppe noch einmal deutlich erhöht.

dpa>

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Spiegel online,
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10.12.2010: Kinder, die passivrauchen müssen, erleiden öfter gefährliche Infektionen mit Meningokokken

aus: Spiegel online: Kindergesundheit: Passivraucher leiden öfter an gefährlichen Infektionen; 10.12.2010;
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,733919,00.html

<Reuters / HHS

Wenn Eltern zu Hause rauchen, schaden sie der Gesundheit ihres Kindes: Einer neuen Analyse zufolge erhöht der Qualm das Risiko einer Infektion mit Meningokokken. Diese Bakterien können eine gefährliche Hirnhautentzündung auslösen.

Passivrauchen ist besonders für Kinder problematisch. Selbst wenn Rauchverbote greifen, so dass an Arbeitsplätzen, in Bahnhöfen oder Kneipen nicht mehr gequalmt werden darf - in den eigenen vier Wänden darf sich jeder Zigaretten anzünden. So rauchen Kinder oft unfreiwillig mit. Laut einer aktuellen Hochrechnung der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben pro Jahr 166.000 Heranwachsende durch Passivrauchen. Die Forscher nannten Herzleiden, allgemeine Atemwegserkrankungen, Asthma und Lungenkrebs als häufigste Folgen.

Ein internationales Forscherteam hat jetzt untersucht, ob Passivrauchen auch das Risiko erhöht, an schwerwiegenden bakteriellen Infektionen zu erkranken. Die Forscher um Chien-Chang Lee von der Harvard School of Public Health in Boston analysierten dafür 42 früher durchgeführte Studien. Geprüft haben sie den Zusammenhang von Passivrauchen und Infektionen mit Meningokokken, Pneumokokken und Haemophilus Influenzae B, wie die Forscher im Fachmagazin "PLoS Medicine" berichten.

Die Ansteckung mit diesen Keimen kann sehr unterschiedlich verlaufen, da die Bakterien sich im Körper ausbreiten und verschiedene Organe befallen können. In der Studie achteten die Forscher auf Fälle bakterieller Hirnhaut- oder Kehldeckelentzündung, den Fund von Bakterien im Blut, der sogenannten Bakteriämie sowie das Auftauchen von Erregern an anderen Körperstellen, wo sie schwere Krankheitssymptome auslösten. Die Bakterien werden meist per Tröpfcheninfektion weitergegeben, wandern also über die Atemwege in den Körper ein. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission allen Kindern Immunisierungen gegen alle drei Erreger.

Infektionen mit Pneumokokken und Haemophilus Influenzae B traten bei Kindern aus Raucherhaushalten etwas häufiger auf, allerdings war dies statistisch nicht relevant - es könnte sich um eine zufällige Abweichung handeln.

Die Anfälligkeit gegenüber Meningokokken verdoppelte sich allerdings für passivrauchende Kinder. Besonders schwer betroffen waren laut der Studie Kinder unter sechs Jahren. Passivrauchen belastet die Atemwege, so dass sie von sie angreifenden Keimen wahrscheinlich leichter eingenommen werden. Nach Aussage der Forscher leidet auch die Körperabwehr an sich unter dem Qualm. Beides zusammen würde ein erhöhtes Risiko erklären.

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Bilderverzeichnis
-- Symbol Raucher raus! http://www.berghoelzchen.de/36.html
-- Totenkopf: http://www.fontblog.de/C1024143296/E1288425958/
-- Raucherin mit Hauptstromrauch begeht Körperverletzung: http://www.wdr.de/themen/gesundheit/krankheit/krebsserie/050503.jhtml?pbild=1
-- Glärnisch mit frischer Luft: http://www.wandersite.ch/Tageswanderung/840_Glarus.html
-- Raucher pustet aus, die Körperverletzung ist ihm egal: http://www.bellacci.biz/foto/agosto/bocca.htm
-- Hauptstromrauch - Nebenstromrauch: http://www.stern.de/wirtschaft/steuern/:Tabaksteuererh%F6hung-1,2-Cent-Zigarette/545032.html
-- Marlboro-Zigarettenwerbung ist Werbung für Körperverletzung: http://www.taringa.net/posts/imagenes/931963/%C2%BFTenes-Ganas-de-Fumar.html
-- Zigarette mit Nebenstromrauch: http://www.dr-bothe.de/Ratschlage/Herzinfarkt/herzinfarkt.html
-- Raucher: Täter und Opfer und Körperverletzung: http://www.taps.org.br/fumo.htm
-- Zigaretten enthalten nicht nur Tabak: http://www.sncweb.ch/newsbox/newsbox_de.htm
-- Bundesministerium für Verbraucherschutz, Logo: http://www.bmelv.de/cln_045/DE/00-Home/__Homepage__node.html__nnn=true
-- Zertifikat Rauchfrei-Restaurant: http://www.idph.state.il.us/tobacco/smoke-freecert.htm
-- Röntgenfoto Lungenkrebs: http://www.emedicinehealth.com/articles/15405-9.asp
-- Asthma-Inhalator: http://www.dhcc.ae/en/Default.aspx?type=1&id=27
-- Herzinfarkt-Krankenwagen: http://portale.web.de/FitundGesund/msg/5969730/
-- Stützkurs wegen verzögerter Entwicklung wegen Passivrauchens der Eltern: http://www.bzi-interlaken.ch/index2.htm?../004_1_10stuetzkurs.htm
-- Frühgeburt: http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Fr%FChgeburt-243-Gramm-Leben/534050.html
-- Kind 4 Jahre alt: http://www.familie.de/de/baby_kind/3-5jahre/2005/20050413_fantastischefreunde.php?navid=5


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