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Merkblatt: Risiko bei Silikonbusen
Lass dir einfach nie ein Silikonkissen in die Brust operieren, denn die Gefahren von Gesundheitsschäden sind gross - ausser das Silikonkissen wehrt eine Pistolenkugel ab...
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
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Lies die Meldungen, und dann gehst du auf die Seite Brustvergrösserung. Dort findest du Alternativen, wie Brüste ohne Silikon grösser werden können.
Mai 1999: Silikon wird ins Blut ausgeschwitzt und verursacht Störungen bei der Trägerin und bei den Kindern
aus:
Esther Haas: Brustoperation. Die Mutter ist silikonkrank - und ihre Kinder? In: Beobachter 13/99, S.34-35
[Silikonimplantate als Prothese nach Gewichtsverlust]
"Vor elf Jahren jedoch war alles ganz anders. <Ich hatte 30 Kilo abgenommen. Dadurch waren meine Brüste in sich zusammengefallen.> Das gefiel auch ihrem Lebenspartner nicht. <Er ist ein ausgesprochener Busenfan und wünschte sich eine Operation.>"
-- eine Frau lässt sich Silikonimplantate implantieren
"Dann wurde Susanne H. schwanger" und bekommt 3 Kinder in 4 Jahren: "1994 kam Alain auf die Welt, zwei Jhre später folgte Sabrina und 1998 Klaus. Alle drei Kinder hat Susanne H. mit den Brustprothesen [Silikonimplantaten] ausgetragen, geboren und gestillt - mit dem Segen der Ärzte. <Ich hatte überhaupt keinen Anlass, mir Sorgen zu machen. Damals wusste ich ja noch nicht, was es mit meinen Schmerzattacken auf sich hatte, die mich seit der letzten Schwangerschaft plagten.>
Die Attacken gehen vom Kreuz aus: <Der Schmerz zieht sich bis in die Oberschenkel, die ganz gefühllos werden. Mir versagen zeitweise die Beine.> Dazu kommen leichtere rheumaartige Schübe, die vor allem die Hände befallen. Nach solchen Attacken hat Susanne H. jeweils tagelang Schmerzen und ist auf starke Medikamente angewiesen."
-- Susanne H. wird vom Arzt als psychisch krank bezeichnet
-- Susanne H. nimmt "1999 Kontakt mit der Selbsthifegruppe für silikongeschädigte Frauen auf" (34) mit dem "Gedanken, dass meine Schmerzen mit den Implantaten zu tun haben könnten."
[Der Bluttest: Silikon im Blut]
"Tatsächlich war der Test ihres Blutes auf Silikon-Antikörper positiv; sie liess ihn im Februar in einem kalifornischen Speziallabor durchführen. Ihre Brustprothesen haben vermutlich während Jahren Silikon 'ausgeschwitzt'. Über die Lymph- und die Blutgefässe hat es sich dann im Körper ausgebreitet. Was Susanne H. besonders trifft: Es ist wahrscheinlich, dass ihre Kinder ebenfalls unter den Folgen leiden."
[Tierversuche mit Silikon im Blut: Silikon in Gebärmutter und Eierstöcken]
"In Tierversuchen hat ein amerikanisches Wissenschaftsteam 1998 festgestellt, dass Silikon sich überall im Körper verteilt, also auch in Gebärmutter und Eierstöcken. Bisher ist man jedoch davon ausgegangen, dass das Silikonmolekül zu gross ist, um durch die Plazenta auf das Ungeborene überzugehen.
<Das stimmt indes nur für das langkettige Silikon>, sagt die im deutschen Münster arbeitende Chemikerin Bettina Pfleiderer. Es seien aber hauptsächlich kleine, ringartige Teilverbindungen, die aus den Implantaten ausgeschieden und ins Blut freigesetzt werden. "Und diese kleinen Ringe können problemlos die Plazenta passieren."
[Silikon gelangt in die Leber]
"Für Bettina Pfleiderer, der 1997 der spektakuläre Nachweis des Silikons in der Leber gelang (Beobachter Nr.4/1997), müssen es denn auch diese kleinen Ringe sein, "die im Körper was auch immer auslösen können>. Ihre neuesten Blutuntersucheungen von Frauen mit und ohne Prothesen stützen die Vermutung.
<Bei Trägerinnen defekter und "schwitzender" Implantate sind die Blutwerte bezüglich dieser Silikonverbindungen eindeutig erhöht>, sagt Pfleiderer.
[Silikon-Kinder werden Antibiotika-Patienten]
Welche Bedeutung diese Erkenntnis für die Kinder solcher Mütter hat, ist noch kaum erforscht. Verschiedene ältere US-Studien sagen, dass diese Kinder an Allergien wie Hautausschlägen oder an rätselhaften Schluckbeschwerden leiden können. Auch sind sie auffallend oft krank. Das trifft auch auf die Kinder von Susanne H. zu. Immer wieder müssen sie Antibiotika schlucken." (36)
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Als Kontrast zu Silikon kam diese positive Meldung über Silikonimplantate:
26.2.2010: Brustimplantat schützt vor Tod durch Pistolenkugel
aus: gmx: rust-Implantat stoppte tödliche Kugel; 26.2.2010;
http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/panorama/9957512-Brust-Implantat-rettet-Frau-das-Leben.html#.00000002
<(cfl) - Im Juli 2009 stürmt ein mutmaßlicher Mörder eine Zahnarzt-Praxis in Los Angeles und schießt auf zwei Frauen. Eine der beiden überlebt - angeblich weil ein Brustimplantat die Kugel gestoppt hat.
Ein Brustimplantat wie diese rettete einer Amerikanerin offenbar das Leben. Diese Meinung vertritt zumindest ein amerikanischer Schönheitschirurg. "Sie hat so viel Glück gehabt", sagte Dr. Ashkan Ghavami der "Los Angeles Times".
Ghavami behauptet, dass das Implantat eine tödliche Verletzung verhindert habe: "Die Bruchstücke waren nur wenige Millimeter vom Herz und den lebenswichtigen Organen entfernt. Wenn sie kein Implantat gehabt hätte, wäre sie wahrscheinlich heute nicht mehr am Leben."
Diese Erklärung ist für den erfahrenen Schusswaffen-Konstrukteur Scott Reitz einleuchtend. "Es ist allgemein bekannt, dass etwas, das die Geschwindigkeit des Projektils reduziert, dem potenziellen Ziel zu Gute kommt", äußerte sich der Experte der "Los Angeles Times" zufolge. Weil das Implantat so etwas wie eine extrem feste Tasche mit Salzwasser gewesen sei, hätte es wahrscheinlich mehr Widerstand leisten können als Fleisch.
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"Damit will ich nicht sagen, dass eine Brust-OP ein gleichwertiger Ersatz für eine schusssichere Weste ist", so Reitz weiter.
Das sieht Kris Carraway ganz anders. Die Sprecherin des "Los Robles Hospital & Medical Center" sagte der "Los Angeles Times": "Der Notfall-Mediziner, der die Patientin damals behandelt hat, sieht es nicht als erwiesen an, dass das Implantat einen Einfluss auf ihr Überleben gehabt hat."
Die betroffene Amerikanerin kümmert sich offenbar nicht so sehr um die wissenschaftlichen Gründe, warum sie noch am Leben ist. Der Zeitung teilte sie mit, dass sie einfach dankbar sei, überlebt zu haben, "was schlimmer war als ein Horrorfilm.">
Kommentar
Es ist natürlich besser, sich nicht in kriminellen Gegenden aufzuhalten, so dass man nie von einer Pistolenkugel getroffen wird. Dann braucht es auch kein Silikon als Schutz des Herzens.
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Als Kontrast zur vorherigen Meldung kam diese negative Meldung über Silikon-Implantate:
Frankreich 1.4.2010: Silikonimplantate der Firma PIP platzen reihenweise
aus: Stern online: Behörde warnt vor Brustimplantaten: Zeitbomben aus Silikon; 1.4.2010;
http://www.stern.de/gesundheit/behoerde-warnt-vor-brustimplantaten-zeitbomben-aus-silikon-1555140.html
<Eine französische Firma soll Zehntausende minderwertige Brustimplantate in Europa und den USA verkauft haben. Weil diese leichter platzen, müssen viele Frauen wohl ein weiteres Mal unters Messer.
Platzt ein Silikon-Implantat, muss der Arzt es entfernen und ein neues einsetzen.
Frauen mit Brustimplantaten müssen möglicherweise eine weitere Operation auf sich nehmen, weil ein französischer Hersteller nicht zugelassenes Silikon benutzt haben soll. Bei dem Produkt der Firma Poly Implant Prothese (PIP) habe es auffällig viele Beschwerden über platzende Silikon-Kissen gegeben, teilte die französische Behörde für die Sicherheit von Gesundheitsprodukten (Affsaps) mit. Und einer Inspektion des PIP-Werks La Seyne-sur-Mer sei in Prothesen anderes Silikon gefunden worden als angegeben. Zehntausende Frauen in Europa und den USA seien betroffen.
PIP hat nach eigenen Angaben seit 1992 mehr als 200.000 Brustimplantate verkauft. Angeblich soll das nicht zugelassene Silikon seit 2006 benutzt worden sein. Allein in Frankreich sind von 500.000 Frauen mit Brustimplantaten möglicherweise 30.000 betroffen. Die meisten Implantate wurden allerdings exportiert. "PIP gehört zu den kleineren Implantatherstellern im Markt. Das Unternehmen ist unter Experten bekannt für sehr günstige Implantate", sagt Professor Christian Gabka, Vorstand der Vereinigung der deutschen ästhetisch-plastischen Chirurgen.
Wenn das Implantat platzt, verformt sich die Brust - dann ist eine OP nötig, um das zerstörte Kissen zu entfernen und ein neues einzusetzen. Zudem könne es größere örtliche Entzündungen geben, erklärt ein Affsaps-Sprecher. Normalerweise löse das Silikon keine Krankheiten aus. Die Behörde hege aber Zweifel in Bezug auf die Eigenschaften des von dieser Firma benutzten Silikongels. "Betroffenen Frauen rate ich, sich an einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie zu wenden. Er kann bei Bedarf eine Ultraschall- oder Kernspin-Untersuchung vornehmen", sagt Gabka.
Die Behörde ordnete an, die Produkte vom Markt zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft nahm Vorermittlungen gegen die Firma auf.
DPA/APN>
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Frankreich 10.6.2010: Über 500 Französinnen klagen gegen Brustimplantatehersteller PIP
Nun kommt tatsächlich eine Sammelklage gegen PIP zustande. PIP soll die "Nachoperation" - den Austausch der fehlerhaften Silikonkissen - bezahlen. Die seelischen Schäden sind dabei nicht berücksichtigt. Aber lesen Sie selbst:
aus: 20 minuten online: Brustimplantate: Silikonbusen-Französinnen vor Gericht; 10.6.2010;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Silikonbusen-Franzoesinnen-vor-Gericht-27847386
<Mehr als 500 Französinnen mit Silikonbusen haben Strafanzeige gegen einen Hersteller der Brustimplantate eingereicht.
Das Unternehmen PIP hat nach Auffassung der Klägerinnen fehlerhafte und nicht den Bestimmungen entsprechende Silikonkissen auf den Markt gebracht. Schmerzen, gerissene Implantate und Entzündungen sollen die Folge gewesen sein.
«Das ist einer der grössten Skandale im Gesundheitswesen seit Jahren», sagte ein Anwalt der Opfer bei der Übergabe der Strafanzeigen an die Staatsanwaltschaft von Marseille am Donnerstag. Viele der Betroffenen fordern, dass der Hersteller für den Austausch der Silikonkissen aufkommt.
Die Staatsanwaltschaft hatte bereits im vergangenen März Vorermittlungen gegen den Hersteller eingeleitet. Bei einer Inspektion in einem PIP-Werk war in Prothesen anderes Silikon gefunden worden als angegeben. «Die waren überhaupt nicht regelkonform», sagte Jean-Claude Ghislain von der französischen Behörde für medizinische Sicherheit Afssaps. Vermutlich seien Zehntausende Frauen in Europa und den USA betroffen.
Ärzte waren auf das Problem gestossen, weil ungewöhnlich viele Frauen mit PIP-Implantaten wegen gerissener Silikonkissen nachoperiert werden mussten. Die Affsaps ordnete an, die Produkte vom Markt zu nehmen. Die betroffenen Frauen wurden aufgerufen, regelmässig zur Mammografie zu gehen.
(sda)>
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4.10.2011: Und wieder: Silikon-Brüste können Leben retten - dieses Mal gegen einen Messerangriff
aus: 20 minuten online: Waffen vs. Silikon: Wenn die Oberweite Leben rettet; 4.10.2011;
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Wenn-die-Oberweite-Leben-rettet-23611222
<Ihr Silikon-Implantat bewahrte eine vollbusige Russin bei einem Ehestreit vor dem Tod. Ähnliches Glück hatte vergangenes Jahr eine Amerikanerin.Dass eine Brustvergrösserung für viele Frauen Wunder bewirken kann, ist hinlänglich bekannt. Mehr Selbstvertrauen, «weiblichere» Formen und mehr hungrige Männerblicke sind ihr nach der Operation so gut sicher. Doch dass die Implantate auch Leben retten können, ist ein neuer Aspekt des Oberweiten-Wahns.
Bildstrecken Nadine Vinzens Busen: Echt oder Silikon?Tödlicher SchönheitswahnBestes Beispiel dafür ist eine 40-jährige Moskauerin. Sie hatte sich auf Wunsch ihres Mannes vor fünf Jahren ihre Brüste vergrössern lassen. In einem Streit zückte dieser nun ein Messer und stach auf die Frau ein. Die Klinge traf auf ihre Brust, wurde aber vom Silikon-Kissen gebremst. Die Frau überlebte die mörderische Attacke ohne grössere Verletzungen. Und noch besser: Ihr Implantat wurde nicht einmal beschädigt und auch die Brust blieb in ihrer vorherigen Form.
Wie die Moskauer Zeitung Pravda schreibt, waren die Standard-Flüssig-Silikon-Implantate von stattlicher Grösse. Die Frau liess sie sich nach der Attacke in einer Klinik aber trotz Unversehrtheit ersetzen.
Brust versus Kugel
Noch mehr Bremswirkung hatten die künstlichen Brüste einer jungen US-Amerikanerin. Als sie im Februar des vergangenen Jahres mit ihrer neu erweiterten Oberweite der Grösse D in Beverly Hills, Los Angeles, beim Zahnarzt sass, wurde sich von einer Kugel in der – Sie ahnen es – Brust getroffen. Auch hier blieb das Geschoss im Kunststoff des Vorbaus hängen und rettete der Dame das Leben.
Auf einen Aufruf zur Brustvergrösserung aus Sicherheitsgründen wollen wir an dieser Stelle aber trotzdem verzichtet.
(aeg)>
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