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Merkblatt: Verhütungsmethoden - Empfängnisverhütung

Einfache Verhütungsmethoden ohne grossen Denkaufwand und ohne Stress (Kontrazeption) - die Anti-Baby-Pille ist überholt

Zusammenstellung von Michael Palomino (2008)

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Es kommen jedes Jahr neue Verhütungsmethoden auf den Markt bzw. in die Apotheke. Je nach Land sind aber nicht alle Verhütungsmethoden verfügbar. Informieren Sie sich in Ihrer der Apotheke, was genau verfügbar ist.


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Verhütung mit einem hormonellen Verhütungsring in der Vagina

Verhütungsring "Nuvaring" mit Packung
Verhütungsring "Nuvaring" mit Packung

aus: Verhütung für Vergessliche: Haben Sie schon von dem Verhütungsring gehört? gmx online 9 [1]

<Bequem hormonell verhüten [mit einem Ring in der Vagina]

Viele Frauen mögen es klassisch wenn es um das Thema Verhütung geht. Fast jede zweite Frau verlässt sich auf ihr gutes Gedächtnis und schluckt Tag für Tag die Pille. Sie ist leicht anzuwenden und sicher in der Wirkung - jedenfalls dann, wenn man sie nicht einmal aus Versehen vergisst, sich mit Magen-Darm-Problemen herumplagt oder Medikamente einnimmt.

Doch es geht auch einfacher: Der Verhütungsring ist eine sichere und vor allem bequeme Form der hormonellen Empfängnisverhütung, mit der Frau ihr Leben flexibler gestalten kann. Wie auch die Pille unterdrückt der Verhütungsring den Eisprung der Frau und verhindert so eine ungewollte Schwangerschaft.

Der flexible Ring wird von der Frau nur einmal im Monat selbst eingesetzt und schützt dann durch eine kontinuierliche Hormonfreisetzung vor einer ungewollten Schwangerschaft. Die Regelblutung setzt nach drei Wochen in der "ringfreien" Zeit ein, der Verhütungsschutz bleibt erhalten. Zwischenblutungen und Nebenwirkungen sind dank der kontinuierlichen Ausschüttung der Hormone recht selten.

So wirkt der Ring

Der verschreibungspflichtige Verhütungsring enthält wie auch die Pille eine Kombination von Östrogen mit einem Gestagen. Pro Tag setzt er 15µg Ethinylestradiol (Östrogen) und 120µg Etonogestrel (Gestagen) frei, die über die Scheidenwand in den Blutkreislauf übergehen.

Die Hormone verhindern einen Einsprung und hemmen zudem den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, so dass sich ein befruchtetes Ei nicht in der Gebärmutter einnisten könnte. Anders als bei der Pille erfolgt die Hormonfreisetzung kontinuierlich, was zu einem konstanten Hormonspiegel im Blut führt. Das hat den Vorteil, dass der Zyklus stabil gehalten wird und Zwischenblutungen verhindert werden.

Auch Menstruationsbeschwerden wie Brustspannen oder Übelkeit können gelindert werden. Dank der kontinuierlichen Hormonabgabe ist zudem eine sehr geringe Östrogendosierung ausreichend, was den Ring besonders verträglich macht.

Weil die Wirkstoffe des Verhütungsrings nicht über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden, bieten sie auch bei Durchfall oder Erbrechen und der Einnahme von Breitbandantibiotika einen sicheren Schutz. Es gibt jedoch auch Medikamente, die die Wirkung des Verhütungsrings einschränken können. Dazu zählen etwa Präparate mit Johanniskraut. Es sollte also in jedem Fall eine Absprache mit dem Arzt erfolgen, wenn neben dem Ring Medikamente eingenommen werden sollen.

So wird der Ring angewendet

Der Ring besteht aus dem Kunststoff EVA, der hoch flexibel ist. Mit den Fingern lässt er sich leicht zusammendrücken und wie ein Tampon einführen. Da für die Wirkung keine exakte Position nötig ist, kann der Ring so platziert werden, wie es am angenehmsten ist. Einmal eingesetzt, passt er sich individuell der Scheide an und ist nicht mehr spürbar.

Frau kann nach Lust und Laune Sport treiben oder verreisen ohne den Ring entfernen zu müssen. Sogar bei der gleichzeitigen Anwendung von Tampons oder dem Geschlechtsverkehr stört der etwa 4 mm starke Ring zumeist nicht.

Normalerweise fällt der Verhütungsring nicht aus der Scheide. Sollte dies jedoch trotzdem einmal passieren, kann er mit warmem Wasser abgespült und innerhalb von drei Stunden wieder eingesetzt werden. Nach drei Wochen wird der Ring vorsichtig mit den Fingern entfernt. Während der folgenden Woche setzt die Regelblutung ein, anschließend beginnt ein neuer Anwendungszyklus mit einem neuen Ring.

Sollte Frau einmal vergessen, den Ring nach drei Wochen zu entfernen, ist das zunächst kein Problem. Bis zu vier Wochen kann er in der Scheide belassen werden, dann jedoch lässt der Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft nach.> [1]


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Verhütung durch Stillen (Laktationsamenorrhö-Methode LAM)

Englisch: Breast-feeding

Asiatische Frau beim Stillen und Lernen gleichzeitig
Asiatische Frau beim Stillen und Lernen gleichzeitig
Mittelamerikanerin beim Stillen, San Pedro, California
vergrössernMittelamerikanerin beim Stillen, San Pedro, California
Afrikanerin beim Stillen
vergrössernAfrikanerin beim Stillen



Stillende Mütter, die alle 4 Stunden stillen und keine längeren Nachtpausen als 6 Stunden haben, werden nicht schwanger. Die Sicherheit beträgt über 98 % (d.h. ein Pearl Index von unter 2).

<Lactational Amenorrhea Method (LAM, deutsch Laktationsamenorrhö-Methode) ist eine natürliche Verhütungsmethode, die die Stillinfertilität nutzt. Durch das Stillen wird die Produktion des Hormons Prolaktin stimuliert, das den Eisprung unterdrückt.

In der Dritten Welt stellt LAM schon aus ökonomischen Gründen die wichtigste Verhütungsmethode dar, weshalb dort in der Vergangenheit auch die meiste LAM-Forschung stattfand.

Stillen als Verhütungsmethode ist bereits seit sehr langer Zeit bekannt, beispielsweise beobachtete man bei Bevölkerungsschichten, die sich eine Amme leisten konnten, dass die Frauen sehr viel früher wieder schwanger wurden.

Die LAM beruht darauf, dass eine vollstillende und nach Bedarf stillende Frau erst einige Zeit nach der Geburt (in Abhängigkeit von der Stillfrequenz) einen Eisprung hat und somit vorher nicht schwanger werden kann.

LAM gilt als sichere Methode, wenn die Frau ab dem 56. Tag nach der Geburt noch keine Periode hatte und die Geburt nicht länger als 6 Monate zurückliegt. Es muss tagsüber mindestens alle 4 Stunden gestillt werden und nachts darf der Stillabstand nicht größer als 6 Stunden sein.

Bei Studien wurde eine Sicherheit von mehr als 98% in 12 Monaten festgestellt (Pearl Index 2), wenn die oben genannten Kriterien zutreffen. Bei der Festlegung dieser Kriterien spielte eine Rolle, dass möglichst einfache und für alle Frauen gleichermaßen zutreffende Merkmale gefunden werden mussten. Es gibt aber Frauen, bei denen auch bei einem weit größeren Stillabstand noch ein Empfängnisschutz besteht.

Es gibt einige zusätzliche Faktoren neben dem Stillen, die den Prolaktin-Pegel im Blut erhöhen und damit zur Still-Infertilität beitragen. Beispielsweise führt jede Stimulationen der Brustwarzen zur Erhöhung des Prolaktin-Pegels (abpumpen, Handstimulation, reibender BH u.a.m.).

Ein Kuriosum in der Geschichte der LAM stellte die "Glücksehe" (siehe auch Erotische Laktation) des Flug-Pioniers Carl Buttenstedt dar, die um 1904 als Buch für den damals unerhörten Preis von 10,65 Reichsmark nur an verheiratete Personen verkauft wurde, aber als Raubkopie auch anderweitig verfügbar war. In seinem Buch beschrieb Buttenstedt, wie ein Ehemann den Milchfluss bei seiner Frau zustande bringen konnte, indem er täglich 3-4 mal für 5-10 Minuten an ihrer Brust saugte. Nach Zustandekommen des Milchflusses sollte nach einiger Zeit die Regel ausbleiben und Empfängnisschutz bestehen.> [2]

Folgende Nachricht bestätigt die Angaben:

20 minuten online, Logo

aus: Schützt Stillen vor einer Schwangerschaft? 11.8.2011;
http://www.20min.ch/life/dossier/herzsex/story/-Schuetzt-Stillen-vor-einer-Schwangerschaft---15886120

<Stillen schützt nur ganz am Anfang, unter ganz bestimmten Bedingungen und immer nur bis zu einem gewissen Grad vor einer erneuten Schwangerschaft. Gemäss den Fachleuten von swissmom.ch, ist Stillen unter folgenden Voraussetzung eine äusserst sichere Verhütungsmethode:

1. Das Kind ist weniger als sechs Monate alt.

2. Sechs Wochen nach der Geburt ist noch keine Monatsblutung eingetreten.

3. Höchstens eine von zehn Mahlzeiten kommt aus der Flasche oder wird mit dem Löffel verabreicht.

4. Die Stillmahlzeiten finden im Abstand von weniger als vier Stunden am Tag und sechs Stunden in der Nacht statt.

Aber auch dann kann ein Eisprung nie mit hundertprozentiger Sicherheit ausgeschlossen werden. Auf die Periode zu warten, um danach wieder mit der Verhütung zu beginnen, kann verhängnisvoll sein, da der Eisprung der Blutung ja jeweils vorausgeht und somit kein äusseres Zeichen verlässlich auf die wiedererlangte Fruchtbarkeit hinweist.

Wenn du also ganz sicher nicht schwanger werden willst, solltest du unbedingt sofort die nötigen Vorkehrungen treffen. Am besten eignen sich zur Verhütung nach der Geburt Kondome, da sie nicht in den Hormonhaushalt des Körpers eingreifen und zudem einen guten Schutz vor Infektionen bieten. Es gibt aber auch Pillen ohne Östrogen, welche sich für die Verhütung nach einer Geburt und während des Stillens eignen.

Am besten lässt du dich von deiner Frauenärztin oder auf einer Familienplanungsstelle beraten.

(bwe)>

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Verhütung mit der Dreimonatsspritze (Verhütungsspritze, Depotspritze)

Dreimonatsspritze
Die Verhütungsspritze für 3 Monate ("Depotspritze"): Die Frau hat drei Monate Sicherheit vor Schwangerschaft, aber da ist auch ein grosses Risiko

Dreimonatsspritze in Perú
In Peru wird die Dreimonatsspritze zum Teil staatlich subventioniert und so die Geburtenrate stark reduziert und die sexuelle Freiheit der Bevölkerung gegen die dumme katholische Kirche gefördert [3].

Die ersten 3 Spritzen
Bei den ersten drei Spritzen sind die Zeitabstände kürzer als 3 Monate [3].


Daten zur Dreimonatsspritze von Melanie Iris Zimmermann, Apothekerin

<Die Dreimonatsspritze ist ein hormonelles Verhütungsmittel, das ein hochdosiertes Depot-Gestagen enthält. Alle zwei bis drei Monate injiziert einE GynäkologeIn das Präparat in den Oberarm- oder Gesäßmuskel der Frau.>

Wirkung

<Der Körper nimmt das Gestagen aus dem Depot langsam auf. Im Gehirn verändert das Hormon den Regelkreis, der für die Eireifung im Eierstock verantwortlich ist. Es hemmt die Ausschüttung des Luteinisierenden Hormons (LH) und unterdrückt damit den Eisprung.

Der zweite Wirkansatz ist der Schleimpfropf am Eingang der Gebärmutter. Der hohe Gestagenspiegel macht den Pfropf für Samenzellen schlecht durchlässig. Nur in Einzelfällen kommen Samenzellen über diese Hürde.

Zudem bewirkt das Hormon einen Umbau der Gebärmutterschleimhaut, sodass sich eine befruchtete Eizelle nur schwer einnisten kann.

Die Bildung des weiblichen Hormons Östradiol wird nicht unterdrückt. Es ist unter anderem ein wichtiger Faktor für das Wohlbefinden von Frauen.>

Der Zeitpunkt für die Dreimonatsspritze: 5 Tage nach Beginn der Menstruation oder nach der Geburt ohne Stillzeit
Die Verhütung mit der Dreimonatsspritze startet
-- in den ersten fünf Tagen nach Beginn der Menstruation.
-- in den ersten 5 Tagen nach der Geburt für nicht stillende Mütter
--
in den ersten 5 Tagen nach einem Schwangerschaftsabbruch oder nach einer Fehlgeburt in den ersten drei Monaten.

Der Zeitpunkt für die Dreimonatsspritze beim Stillen
Stillende Mütter bekommen die Dreimonatsspritze frühestens 6 Wochen nach der Geburt. Das Risiko für eine frühere Anwendung ist genau abzuwägen.

Extreme Sicherheit der Dreimonatsspritze
Gemäss Pearl-Index besteht eine Sicherheit von
0,3 bzw. 1,4 Schwangerschaften pro 1000 Anwenderinnen (je nach Präparat).

Die Auffrischinjektion kann nach Bedarf vorverlegt werden. Erfolgt die Auffrischung zu spät, muss zusätzlich verhütet werden.


Verträglichkeit allgemein
Mediziner empfehlen die Dreimonatsspritze denjenigen Frauen, die andere Methoden wie
Verhütungsstäbchen und Hormonspirale nicht vertragen.

Verträglichkeit Vorteile:
-- die Dreimonatsspritze kann für Frauen vorteilhaft sein, die unter Migräne, schmerzhafter oder starker Regelblutung leiden.
-- die Menstruation (Amenorrhoe) kann nach langer Anwendung ganz ausbleiben. So wird unbeschränkter Sex möglich.

Mögliche Nebenwirkungen
-- ein Grossteil der Frauen leidet an Zyklusstörungen, z.B. häufige, verstärkte Blutungen bzw. Schmierblutungen
--
Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen, Nervosität oder Depression sind möglich
--
die Lust auf Sex kann manchmal abnehmen.

[Leider fehlen Prozentangaben und Wahrscheinlichkeitsangaben, welche Nebenwirkung bei wie viel Prozent der Anwenderinnen eintritt].

Gemäss Dr. Uebele sind Depressionen selten.


Verträglichkeit Risiken: Antiepileptika und manche Antibiotika

Gewisse chemische Medikamente Antiepileptika und manche Antibiotika) beeinträchtigen die hormonelle Verhütung, weil der Abbau der Hormone in der Leber beschleunigt wird.  In solchen Fällen werden zusätzliche nicht-hormonelle Verhütungsmittel notwendig (Beipackzettel lesen!)


Verträglichkeit 0 - absolute Kontraindikationen:
Die Dreimonatsspritze darf unter anderem nicht angewendet werden,

-- während einer Schwangerschaft
-- bei krankhaft erhöhtem Blutdruck
--
bei Venenentzündungen oder Thromboembolie
--
bei Brustkrebs- und bösartigen Tumoren der Gebärmutterschleimhaut (Mamma- bzw. Endometriumkarzinom).

Absetzen der Dreimonatsspritze

Das Präparat lässt sich nicht einfach absetzen, wenn man es nicht verträgt. Das Depot muss sich erst auflösen, bevor die Wirkung nachlässt. Wenn die Frau längere Zeit keine Menstruation mehr hatte, so kann das Einsetzen der nächsten Menstruation einige Zeit dauern. Der Kinderwunsch wird entsprechend verzögert.

Gemäss Dr. Uebele kann es über ein Jahr dauern, bis die Empfänglichkeit
wieder eintritt, da die Blockade der Eierstöcke aufgehoben werden muss, v.a. bei Depo-Clinovir. [4]

Negative Erlebnisse mit der Dreimonatsspritze

-- Schock durch Schmerzen in den Eierstöcken [5]
-- Charakteränderungen zum cholerischen Charakter [5]
-- manche Frauen weinen und krümmen sich vor Schmerzen und können nicht mehr laufen [6]

-- beim Absetzen der Spritze kann es zu heftigen, schmerzhaften Blutungen kommen (hemorragia con dolores) [5]


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Verhütung mit der Hormonspirale "Mirena"

Hormonspirale
Hormonspirale [7]

Hormonspiralen geben in der Vagina ihre Hormone ab. Anfangs sind Zwischenblutungen bei ca. 1/3 der Anwenderinnen möglich. Dafür braucht sie dann 5 Jahre lang nicht ausgetauscht zu werden, und die Sicherheit ist sehr hoch mit einem Pearl Index von 0,14. Die Gebärmutterschleimhaut baut sich kaum noch auf und der Gebärmuttereingang wird fester und wird für Spermien praktisch unüberwindlich. Die Periode wird so schwach, dass man sie kaum noch oder überhaupt nicht mehr bemerkt. Es werden Unmengen an Hygieneartikeln eingespart. Bei Kinderwunsch kann man die Spirale herausnehmen und der Zyklus wird wieder stärker und die Empfängnisbereitschaft ist sofort wieder hergestellt. [7]

Nebenwirkung Rate %
(Angaben von www.mirena.ch)

3 Monate 5 Jahre
Menstruelle Probleme 32,1 6,3
Schmerzen im unteren Abdomen 10,5 2,1
Akne oder andere Hautprobleme 3,5 1,2
Mastalgie 3,1 1,0
Rückenschmerzen 3,1 1,0
Fluor vaginalis 2,7 <1
Kopfschmerzen (selten auch Migraene) 2,8 1,6
Depression 2,5 <1
Übelkeit 2,4 <1
Ödeme 1,1 <1
Gewichtszunahme <1 1,4
Libidoverlust <1  
Transpiration <1  
Haarausfall <1  
Fettiges Haar <1  
Abdominale Blaehungen <1  


Nebenwirkung Zwischenblutungen
Die am häufigsten beobachtete Nebenwirkung ist eine Veränderung der Menstruationsblutung. Im ersten Zyklus nach der Insertion treten häufig Zwischenblutungen auf. 20% der Patientinnen haben im ersten Monat verlängerte Blutungen, die nach 3 Monaten noch bei 3% bestehen.

Nebenwirkung seltenere oder gar keine Periode mehr
Eine häufige, nicht immer unerwünschte Nebenwirkung ist die Oligorrhoe (Periode alle 6 bis 12 Wochen) bzw. Amenorrhoe (Ausbleiben der Periode).

Wechselwirkungen
Bei der Anwendung von Mirena in Kombination mit einer Östrogen-Substitutionstherapie wurden ähnliche unerwünschte Wirkungen berichtet. Bei der Anwendung von Mirena in Kombination mit einer Östrogen-Substitutionstherapie kann es in der Perimenopause in den ersten Monaten der Behandlung zu Blutungsunregelmässigkeiten kommen. Bereits während des ersten Jahres werden die Blutungen schwächer und bei 30-60% der Patientinnen treten sie nach 12 Monaten gar nicht mehr auf.

Bei Frauen, die Mirena während der Stillzeit angewendet haben, wurden in seltenen Fällen uterine Blutungen beobachtet.


Ausstossung
Das IUS kann unbemerkt aus dem Cavum uteri ausgestossen werden. Blutungen und Schmerzen können Hinweise auf eine partielle oder totale Ausstossung sein. Eine partielle Ausstossung vermindert die Wirksamkeit des IUS, und eine Entfernung ist angezeigt.

Ebenfalls kann eine Zunahme der Menstruationsblutung auf eine Ausstossung hindeuten. [7]

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Verhütung mit Verhütungsstäbchen (Hormonstäbchen) im Arm

Verhütungsstäbchen Implanon
Verhütungsstäbchen Implanon: Das Stäbchen ist kaum spürbar, kann aber mit den Jahren woanders hinwandern, so dass man / frau es nachher nicht mehr findet

aus:
-- Verhütungsstäbchen - die Pille im Arm; Angaben von Dr. med. Britta Bürger, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe [9]
-- wikipedia: Etonogestrel-Implantat [10]

Das Verhütungsstäbchen ist seit Juni 2000 in Deutschland erhältlich. Es ist ein Stäbchen aus weichem Kunststoff, 4 cm lang und 2 mm dick, mit dem Gestagen-Hormon Etonogestrel, und wird der Frau in den ersten 5 Zyklustagen in die Innenseite des Oberarms unter die Haut geschoben, bei Rechtshänderinnen in den linken Arm, bei Linkshänderinnen in den rechten Arm. Das Stäbchen sichert Empfängnisschutz für drei Jahre und ist östrogenfrei. Das Stäbchen hat keine Wirkung auf die Muttermilch und ist auch für stillende Mütter geeignet [9].

Die Implantation
Das Stäbchen wird bei lokaler Betäubung implantiert. Die kleinen Narben verheilen problemlos mit einem Druckverband über 24 Stunden. Selten gibt es Blutergüsse oder Schwellungen [9]. Blaue Flecken sind möglich, selten Schmerzen, Jucken oder eine Infektion. Möglich sind auch
-- die Bildung einer Hülle aus Bindegewebe
-- Narbenbildung
-- Bildung eines Abszess
-- Auftreten eines tauben Gefühls oder das Empfinden von Taubheit oder Gefühllosigkeit
-- Auftreten hellgelber bis dunkelbrauner Schwangerschaftsflecken, v.a. im Gesicht, v.a. wenn diese schon einmal bei einer Schwangerschaft oder Hormonbehandlung aufgetreten sind [10].

Bei falscher Implantation ist es möglich, dass das Implantat ausgestossen wird. Die Entfernung des Implantats kann auch problematisch sein. Das Stäbchen kann "wandern" und ist dann bei vorzeitigem Kinderwunsch eventuell unauffindbar, so dass die betroffene Frau dann eine unfreiwillige, volle 3-jährige Unfruchtbarkeit abwarten muss [10]. Scheinbar fehlt dem Stäbchen also eine Markierung, um es sicher wiederzufinden, auch wenn es "gewandert" ist [11].

Das Verühtungsstäbchen ist eine sehr sichere Verhütungsmethode
Bezüglich Sicherheit vor Empfängnis ist das Verhütungsstäbchen - korrekte Implantation vorausgesetzt - gemäss Studien so sicher wie die orale Verhütungsmittel (Pille) [9] bzw. hat einen Pearl-Index von unter 0,1 und ist eines der sichersten Verhütungsmittel [10]. Das Stäbchen wirkt ab der Implantation sofort für 3 Jahre [9]. Da der Hormonspiegel von Etonogestrel mit der Zeit absinkt, ist bei Frauen über 80 kg Gewicht nicht ausgeschlossen, dass die Verhütungswirkung im dritten Jahr nächlässt [10]. Wer absolut sicher sein möchte, wechselt das Verhütungsstäbchen also schon nach 2 Jahren aus [11].

Das Hormon Gestagen wird täglich in kleinen Mengen abgegeben. Im Gehirn hemmt das Hormon Gestagen die Ausschüttung des Luteinisierenden Hormons (LH) und unterdrückt damit den Eisprung. Der hohe Gestagenspiegel macht zweitens den Eingang der Gebärmutter für Samenzellen praktisch undurchlässig. Und drittens wird die Gebärmutterschleimhaut so verändert, dass sich eine befruchtete Eizelle nur schwer einnisten kann [9].

Wechselwirkungen des Verhütungsstäbchens
Antiepileptika und einige Antibiotika beschleunigen den Abbau der Hormone in der Leber und setzen damit die Wirkung des Gestagens Etonogestrel herab und setzen die Sicherheit der Verhütung mit dem Verhütungsstäbchens herab. Während der Einnahme dieser Medikamente sind also zusätzliche nicht-hormonelle Verhütungsmittel angebracht [9]. Breitbandantibiotika, Johanniskraut, einigen Antiepilektika und einigen Psychopharmaka können die verhütende Wirkung von Etonogestrel herabsetzen [10].

Nach drei Jahren muss das Stäbchen ausgewechselt werden. Der Eisprung setzt sofort wieder ein, wenn das Stäbchen entfernt wird und nicht ersetzt wird, egal zu welchem Zeitpunkt [9].

Mögliche leichte bis schwere Nebenwirkungen des Verhütungsstäbchens
-- Beeinflussung des Blutungsmusters: häufigere und länger andauernde Blutungen (bei der grossen Mehrheit der Frauen), oder seltenere oder ausbleibende Blutungen (ca. 20% der Frauen)
-- Akne
-- bestehende Akne kann sich verschlimmern bzw. die Hauterkrankung kann sich verschlimmern
-- verheilte Akne kann wieder ausbrechen
-- Kopfschmerzen
-- Gewichtszunahme
-- Brustspannen, Brustschmerzen
-- vaginale Entzündungen [9].

<Häufig sind Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Nervosität, Verminderung des Geschlechtstriebes, Schwindel, Appetitverlust, Bauchschmerzen, Übelkeit, Blähungen, Haarausfall, schmerzhafte Monatsblutungen (Dysmenorrhoe), kleine flüssigkeitsgefüllte Bläschen in den Eierstöcken (= Zysten), grippeartige Beschwerden, Hitzewallungen, Gewichtsabnahme, Schmerzen, Ermüdung, Schmerzen und Reaktionen an der Implantationsstelle. Selten wurde ein Blutdruckanstieg beobachtet.> [10]

Kontraindikationen zum Verhütungsstäbchen
Verhütungsstäbchen sind nicht geeignet
-- bei bestimmten hormonabhängigen Tumoren
-- wenn bereits Thrombosen, Embolien oder schwere Lebererkrankungen bestehen
-- wenn generell Hormonpräparate schlecht vertragen werden
-- wenn bereits Blutungsstörungen bestehen [9].

Die Probe 3 Monate lang mit einer Etonogestrel-Pille
Strategisch denkende Ärzte empfehlen der Frau, die ein Etonogestrel-Verhütungsstäbchen implantieren will, die Wirkung des Gestagen-Hormons Etonogestrel mit einer Minipille auszuprobieren. So kann bei einer Unverträglichkeit auf Operationen verzichtet werden [10].

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Anti-Baby-Pille

28.5.2009: Gefährliche Anti-Baby-Pillen mit Lungenembolien als Nebenwirkung: Pille Yasmin verwandelt eine junge Frau in einen Pflegefall

aus: 20 minunten online: Kein Einzelfall: Behindert wegen Antibaby-Pille; 28.5.2009 [8]

<von Andy Fischer

Celine war ein strahlendes 16-jähriges Mädchen. Dann hat ihr der Frauenarzt die Pille verschrieben. Heute ist sie 18 Jahre alt und schwerstbehindert.

Celine vor und nach der Pille Yasmin: Schwerstbehinderung durch Lungenembolie
Jung, hübsch, den Schalk im Gesicht: Heute ist Celine ein Pflegefall.

Celine erhielt Ende 2007 von ihrem Frauenarzt das Rezept für die Antibaby-Pille Yasmin. Vier Monate später erlitt sie eine schwere Lungenembolie, der Atem setzte aus, das Herz stand still, das Hirn wurde schwerstgeschädigt.

Seither ist die junge Frau behindert, muss rund um die Uhr betreut werden. Und das ihr ganzes Leben lang. «Ich habe nie vorher gehört, dass so schlimme Schädigungen auftreten können», so Celines Mutter gegenüber «10 vor 10». «Es steht zwar auf der Packung, dass die Pille zu Embolien führen kann, aber niemand ist sich bewusst, dass solche Folgen auftreten können.»

Der Anwalt von Celines Familie, Felix Rüegg, sagte gegegenüber der Nachrichtensendung: «Ich bin dezidiert der Ansicht, dass eine Antibaby-Pille nicht zu einer so schweren Lähmung führen darf.» Im Übrigen seien ihm weitere Fälle anderer jungen Frauen bekannt, die mit derselben Pille schwere Embolien erlitten hätten. Rüegg: «Celine ist kein Einzelfall.»

Die Herstellerfirma Bayer sicherte eine «schnelle, unbürokratische Hilfe» für Celine zu. Rund 200 000 Franken – aber freiwillig, wie der Pharmamulti betont. Dennoch sagt eine Firmensprecherin: «Ob die Embolie auf einer Einnahme unseres Präparats «Yasmin» beruht, ist nicht belegt.» Und weil die Nebenwirkungen in der Patien­teninformation ausgewiesen seien, komme das Produktehaftpflichtgesetzt nicht zur Anwendung. Eine Distanzierung sei dies aber nicht, man wolle sich im Herbst 2009 wieder mit der Familie treffen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Zahlen zur Antibaby-Pille

Gravierende Nebenwirkungen der Antibaby-Pille kommen viel häufiger vor, als bisher bekannt war. Swissmedic, die Medikamenten-Kontrollstelle des ­Bundes, liefert hierzu brisante Zahlen. Rund 20 Prozent der Frauen in der Schweiz, die mit der Pille verhüten, nehmen Yasmin. Das sind geschätzte 100 000 Frauen. Von jährlich zehn gemeldeten Thrombo-Embolien ist sechsmal die Antibaby-Pille Yasmin betroffen.>

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Alternative Verhütungsmethoden sind gefragt.

Anna* zögert. Sie ist 15, hat seit einem halben Jahr einen Freund und bald wohl auch Sex – aber noch keine Pille. «Nach dem ‹Fall Céline› frage ich mich, ob die Pille das richtige ist für mich», sagt Anna. Die 18-Jährige Céline hatte nach der Einnahme von «Yasmin» eine Lungenembolie erlitten und ist seither schwer behindert. Christiane Roth von der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie bestätigt, dass seit dem Vorfall, der im Mai publik wurde, «viele Mädchen in der Pillenfrage verunsichert sind». Die Zahlen des Marktforschers IMS Health zeigen: Zwischen Mai und August hat der Pillenunmsatz um knapp elf Prozent auf vier Millionen Franken abgenommen. Der Umsatz vaginaler Verhütungsmethoden dagegen hat zwischen April und September 25 Prozent zugelegt: Mit einem Umsatz von 1.120.906 Franken ist deren Nachfrage so gross wie nie zuvor.

Der Zürcher Frauenarzt Pierre Villars bestätigt, dass Frauen vermehrt zu vaginalen Verhütungsmethoden griffen, da diese dem Körper weniger oder gar keine Hormone verabreichten. «Vor allem Kupferketten erfreuen sich wachsender Beliebtheit», sagt Villars. Davon hat er dieses Jahr doppelt soviele eingelegt wie 2008. Die Kupferkette wird an die Gebärmutter fixiert und bietet fünf Jahre Schutz vor Schwangerschaften. Und: Sie enthält keinerlei Hormone, was das Thromboserisiko im Gegensatz zur Pille nicht erhöht. Neben der Kupferspirale steigt auch die Nachfrage nach Hormonringen. Diese enthalten eine bis zu fünf Mal geringere Hormondosis als die Pille.

* Name der Redaktion bekannt>

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Kupferkette als Verhütungsmittel

Kupferkette Gynefix (01), Standard
Kupferkette Gynefix (01), Standard
Kupferkette Gynefix (02), kurz
Kupferkette Gynefix (02), kurz

Die Kupferkette in der Gebärmutter heisst Gynefix und gibt es je nach Grösse der Gebärmutter in zwei Grössen. Sie wird im Innern der Gebärmutter an der Gebärmutterwand befestigt und kann nicht verloren gehen. Die Kupferkette wird während der Regelblutung eingesetzt [12].

<Auf einem Nylonfaden sind Kupferglieder (6 bei Standardgröße / 4 bei der kleinen Ausführung) aufgereiht. Ein solches Glied ist 5 mm lang und hat einen Durchmesser von 2,2 mm. Das eine Fadenende der Kette wird an der Gebärmutterhinterwand befestigt, das andere Ende hängt frei in der Gebärmutter. Die Kette ist flexibel und passt sich der Umgebung an.

Wirkungsweise: GyneFix® verhindert das Einnisten der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut durch enzymatische Prozesse, hervorgerufen durch die Freisetzung von Kupfer-Ionen.

Zusätzlich wirkt Kupfer auf die Spermien inaktivierend und verhindert eine Befruchtung.>

Die Kupferkette hat einen Pearl-Index von 0,1-0,3, gegenüber der Kupferspirale von 0,9-3. Die Kupferspirale kann verloren gehen, die Kupferkette nicht [12].

Die Kupferkette ist
<-- geeignet für fast alle Frauen, auch für Frauen, die noch kein Kind geboren haben.
-- auch zur Notfallverhütung nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr
-- nach Schwangerschaftsabbruch oder Fehlgeburt
-- 6 Wochen nach der Geburt
-- bei stillenden Frauen 8 - 12 Wochen nach normaler Geburt.>

Die Kupferkette ist

<nicht geeignet bei

-- Kupferallergie
-- Gebärmutteranomalie
-- Eileiterentzündung in der Vergangenheit
-- sehr kleiner Gebärmutter
-- häufig wechselndem Sexualkontakt, da sich durch das freie Fadenende als Brücke von der Scheide zur    Gebärmutter das Infektionsrisiko erhöht. Bei festem Partner ist kein erhöhtes Infektionsrisiko bekannt.>

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Verhütung mit einem Kupferkreuz in der Gebärmutter

Es konnte beobachtet werden, dass die Periodenblutung viel schwerer ist, wenn ein Kupferkreuz in der Gebärmutter eingepflanzt wurde.


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Natürliche Verhütungsmethoden mit Kräutern und Wurzeln

Die "alten Kulturen" bzw. die Bauern und die Ureinwohner kennen viele pflanzliche Verhütungsmittel mit Pflanzenblättern und Pflanzenwurzeln:


Natürliche Empfängnisverhütung: Rosmarin, Thymian, Petersilie, Suppenkraut

Die Webseite "Kartoffelgeschichte" berichtet über Rosmarin, Thymian, Petersilie und Suppenkraut, sowie über Mutterkorn und Sevenbaum als Verhütungsmittel:

Wicken-Pflanzen als Getreidebrei-Zusatz,  als alte Heil­mittel eingesetzt.

<Zur Emp­fäng­nis­verhütung wurden Rosmarin, Thymian, Petersilie und Suppenkraut als alte Heil­mittel eingesetzt. Aber auch Mutterkorn und der Sevenbaum (der Fehl­geburten auslöste, und der deshalb nach dem 30jährigen Krieg nicht mehr angepflanzt werden durfte) wurden benutzt.> [14]

Natürliche Empfängnisverhütung: Wicken im Brei - Tulpenzwiebeln

Dieselbe Webseite "Kartoffelgeschichte" berichtet auch über Wicken und Tulpenzwiebeln, die empfängnisverhütend wirken:

<Wenn auf minderwertiges Getreide zurückgegriffen werden mußte, dann wurde die Breinahrung zugleich ergänzt durch den erhöhten Verzehr von Platterbsen und Wicken, deren toxische Wirkung (wahrscheinlich nur den »Kräuterhexen« bekannt) zu den Vergiftungen durch Getreidewildkräuter hinzukam. Eine der Folgen war zum Beispiel Osteolathyrismus. Entscheidend war jedoch, daß eine unbeabsichtigte antifertile Begleitwirkung auftrat (wie sie während des Zweiten Weltkriegs in den Niederlanden durch den Verzehr von Tulpenzwiebeln dokumentiert ist).> [14]

Über die Tulpenzwiebel berichtet "Kartoffelgeschichte" im Detail, dass der eisprung ausbleibt und die Frauen unfruchtbar werden:

<Als im Zweiten Weltkrieg die Nahrung knapp wurde, sollen die Holländerinnen begonnen haben, ihre Tulpenzwiebeln zu essen. Dadurch veränderte sich bei vielen Frauen die Regelblutung, und ihr Eisprung blieb aus. Die Tulpenesserinnen waren – vorübergehend – unfruchtbar geworden.> [13]

Es fragt sich, wieso nicht alle Frauen Tulpenzwiebeln essen, die verhüten wollen. Aber diese Verhütungsmethode ist scheinbar zu billig für die geldgierige Industrie [11].

Die Webseite "Kartoffelgeschichte" berichtet auch:
Pocken bewirken eine hohe Säuglingssterblichkeit und waren früher ein Element der Familienplanung [15].


Natürliche Mittel, die Fehlgeburten auslösen

Webseite "Kartoffelgeschichte":
Mutterkorn und der Sevenbaum bewirken eine Fehl­geburt [14].

Webseite "Kartoffelgeschichte":
Mutterkorn: Die Mittel bewirken, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht und so den Fötus ausstösst: Mutterkorn [16].


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Quellen

[1]
http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/verhuetung/4753074-Bequem-hormonell-verhueten,articleset=2625750,cc=000000185900047530741w2JYf.html
http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/sex/verhuetung/4753074-Bequem-hormonell-verhueten,articleset=2625750,page=1.html

[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Lactational_Amenorrhea_Method

[3] http://www.dr-uebele.de/cms/front_content.php?idcatart=287&lang=1&client=1#spritze
[4] http://www.netdoktor.de/sex_partnerschaft/fakta/dreimonatsspritze.htm
[5] eine Cousine von Johanna
[6] eine Schwester von Johanna

[7] http://www.dr-uebele.de/cms/front_content.php?idcatart=287&lang=1&client=1#mirena
[8] http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Behindert-wegen-Antibaby-Pille-17697825
[9] http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Verhuetung/Verhuetung-A-Z/Verhuetungsstaebchen-die-Pille-2221.html
[10] http://de.wikipedia.org/wiki/Etonogestrel-Implantat
[11] Schlussfolgerung Palomino
[12] http://www.frauenarzt-marburg.de/gynefix.htm
[13] http://www.kartoffel-geschichte.de/Erste_Furche/Gen_Europa/gen_europa.html#e61
[14] http://www.kartoffel-geschichte.de/Dritte_Furche/Medizin-Aberglauben/medizin-aberglauben.html
[15] http://www.kartoffel-geschichte.de/Erste_Furche/Gen_Europa/gen_europa.html
[16] http://www.kartoffel-geschichte.de/Erste_Furche/Das_Klima_in_Europa/das_klima_in_europa.html


Fotoquellen

-- Verhütungsring: http://www.pharma24.de/nuvaring.html

Verhütung durch Stillen
-- asiatische Frau beim Stillen und Lernen: http://www.ibfan.org/site2005/Pages/article.php?art_id=52&iui=1
-- Mittelamerikanerin beim Stillen: http://www.flickr.com/photos/pumasue/472868781/
-- afrikanische Frau beim Stillen: http://www.worldisround.com/articles/22108/photo20.html

-- Verhütungsstäbchen Implanon: http://www.larissa-stoyanova.de/waswirkoennen.php

Anti-Baby-Pille
-- Celine vor und nach Pille Yasmin: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/Behindert-wegen-Antibaby-Pille-17697825

Kupferketten
-- Kupferketten standard und kurz: http://www.frauenarzt-marburg.de/gynefix.htm



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