|
|
|
![]()
![]()
Mobbing am Arbeitsplatz
Faktoren für Mobbing am Arbeitsplatz
Meldungen
präsentiert von Michael Palomino
Teilen:
Menschen, denen es zu gut geht, haben immer wieder eine sadistische Lust, Gerüchte gegen Arbeitskollegen zu streuen. Die Faktoren hierzu sind z.B. Sadismus oder Angst um den eigenen Arbeitsplatz.
![]()
22.6.2009: Mobbing, die Definition und die destruktiven Handlungen gegen eine Person
Mobbing provoziert pro Jahr Unkosten von bis zu 2 Milliarden Franken. Hier ist eine Webseite über Mobbing-Details: http://www.mobbing-info.ch
aus: 20 minuten online: Pure Einbildung oder Mobbing? 22.6.2009; http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/25820452
<Der Begriff Mobbing entstammt dem Englischen und bedeutet soviel wie schikanieren oder pöbeln. Mobbing tritt im privaten Bereich, im Berufsleben oder in Vereinen auf. Betroffene geraten durch unterschiedliche Personen und Faktoren (entweder durch eine Gruppe oder durch eine stärkere Person) in eine unterlegene Position. Von Mobbing spricht man laut mobbing-info.ch, wenn Schikanen, Schuldzuweisungen oder Diffamierungen systematisch, häufig und wiederholt auftreten. Diese müssen sich zudem über einen längeren Zeitraum erstrecken (mindestens ein halbes Jahr).
Mobbing läuft in vielen Fällen sehr subtil ab - oft werden sich Betroffene erst im Nachhinein bewusst, Opfer einer Mobbing-Attacke geworden zu sein.
Lang anhaltende Schikanen und systematisch eingesetzte Kränkungen können zu schweren psychischen und physischen Erkrankungen führen. Im schlimmsten Fall enden sie mit dem Selbstmord des Betroffenen.
Laut dem kaufmännischem Verband Schweiz entstehen jährlich Kosten von bis zu 2 Milliarden Franken durch die Folgen von Mobbing in der Schweiz.>
[Folgen von Mobbing können sein: Depression, Kompensationshandlungen wie Fettleibigkeit oder Magersucht, oder es zerbrechen Beziehungen am Mobbing am Arbeitsplatz, bis zum Selbstmord].
-----
23.4.2009: <Mobbing und Bossing werden immer häufiger> - wenn Mitarbeiter oder der Chef gewisse MitarbeiterInnen mobben
Hier ist zu lesen: Besonders in der "Finanzbranche" ist Mobbing besonders verbreitet, also bei den schweizer Banken-Krawatten und Versicherungs-Krawatten. Nicht zu glauben, aber das weisse Hemd und die Krawatte sind eben alles nur Fassade, und dahinter verbergen sich die schlimmsten Haifisch-Charaktere. Und viele Arbeitgeber schreiten einfach nicht ein. Oder der Arbeitgeber selbst ist das Arschloch, das seinen Mitarbeiter mobbt, bei 50% der Fälle ist das so. "Finanzbranche"? Jawohl, bei schweizer Banken und Versicherungen. Aber lesen Sie selbst:
aus: 20 minuten online; 23.4.2009; http://www.20min.ch/news/bern/story/16060436
<Mobbing: Gemeinsames Lästern über Arbeitskollegen.
von Saraina von Grünigen - Ignorieren, Lästern und Rausekeln: Weil in der Krise viele Angst um ihren Job haben, wird Mobbing in Berner Büros immer häufigerSeit Januar melden sich vermehrt Opfer bei der Mobbing-Beratungsstelle Bern. «In Zeiten der Wirtschaftskrise haben wir eindeutig mehr Arbeit», sagt Expertin Claudia Stam. «Ein leichter Anstieg ist insbesondere bei Betroffenen aus der Finanzbranche zu erkennen.» Dort sei der Druck besonders gross
«Die Angst um den Arbeitsplatz ist ein enormer Stressfaktor», erklärt der Berner Psychologe Herbert Kubat. Wenn Betriebe Stellen streichen, habe der einzelne Mitarbeiter automatisch mehr zu tun. Auch dies führe zu sozialen Konflikten. «In Zukunft wird die Anzahl Mobbingopfer weiter steigen», vermutet Kubat.
«Die Mobber werden immer rücksichtsloser», weiss Rechtsanwalt Christian Hodler. Gegen Mobbing könne man rechtlich vorgehen. «Eine Ausgrenzung über längere Zeit muss aber nachgewiesen werden können.» Meist richte sich eine Klage gegen den Arbeitgeber, weil dieser trotz Wissen nicht eingeschritten ist.
Nicht nur im Team wird gemobbt, weiss Stam. «In jedem zweiten Fall wird der Mitarbeiter von seinem Chef gemobbt.» Solche Fälle werden als Bossing bezeichnet.>
1.4.2010: Das Krisen-Mobbing - Mobbing nimmt in Krisen zu
Aus Kollegen werden Feinde. Aber lesen Sie selbst:
aus: n-tv online: Gerade Lehrlinge gefährdet: Mehr Mobbing in der Krise; 1.4.2010;
http://www.n-tv.de/ratgeber/jobkarriere/Mehr-Mobbing-in-der-Krise-article805158.html
<Schikanen und Mobbing im Job: Die Gefahr von Kollegenterror steigt laut Experten in Krisenzeiten.
Infolge der Wirtschaftskrise kann es häufiger zu Mobbing kommen - gerade für Lehrlinge steigt das Risiko, dass sie unter Schikanen anderer Mitarbeiter leiden müssen. Das hat nach Ansicht eines Experten mit der Angst um den Arbeitsplatz zu tun."Der Kampf um den Futtertrog ist härter geworden. Das verschärft das Problem natürlich", sagt Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund.
Berufsanfänger sind ohnehin stärker von Mobbing bedroht als ältere Beschäftigte: Nach Daten der BAuA sind 3,7 Prozent der unter 25-Jährigen davon betroffen. Das ist die höchste Quote unter den Erwerbstätigen.
Ältere fürchten Konkurrenz
Dass sie systematisch schlechtgemacht und ausgegrenzt werden, drohe Azubis einerseits durch ältere Kollegen, die um ihren Job fürchten. "Wenn die denken, dass sie von jüngeren und billigeren Mitarbeitern verdrängt werden, erzeugt das eine Abwehrhaltung", erläuterte Feldmann. Manche liessen die Neulinge im Betrieb gezielt auflaufen oder ins Fettnäpfchen treten, um selbst besser dazustehen.
Andererseits sei der Azubi nicht selten der Sündenbock, wenn im Betrieb etwas schiefläuft. "Auf die Fehler anderer hinzuweisen ist ja auch ein Mittel, um von den eigenen Fehlern abzulenken", erklärt Feldmann. Opfer dieser Methode sei dann in der Regel das schwächste Glied in der Kette - eben der Lehrling.
Kampf um Lehrstelle
Aber auch untereinander mobbten sich Azubis bisweilen. Denn meist werden nicht alle übernommen. Wer im Rennen um eine Stelle Erfolg haben will, muss sich daher auch gegen seine Lehrlingskollegen durchsetzen. "Und das wird leider nicht immer sportlich gesehen", sagt Feldmann. Einige versuchten dann, andere mit groben "Fouls" zur Strecke zu bringen - indem sie zum Beispiel hinter ihrem Rücken schlecht über sie reden und sie verleumden.
dpa>
-----
3.9.2010: Wer mobbt, hat oft selber persönliche Probleme - die Mobbingopfer müssen sich melden
Heute gibt es in der Schweiz eine Mobbing-Zentrale, die Mobbing-Opfer berät. Aber es ist doch logisch, dass immer mehr gemobbt wird, je mehr arrogante Computerspiele die Köpfe der Menschen beherrschen. Aber das wird nicht erwähnt. Lesen Sie selbst:
aus: 20 minuten online: Mobbing: Betroffene sollen Zähne zeigen! 3.9.2010;
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Betroffene-sollen-Zaehne-zeigen--23366554
<Infobox: Vermuten Sie, selbst von anderen gemobbt zu werden? Informationen und Hilfe bietet die Mobbing-Zentrale (http://www.mobbing-zentrale.ch).
Sie fühlen sich wehrlos und unverstanden. Trotzdem sollen sich Mobbing-Betroffene nie in die Opfer-Rolle fallen lassen. Ein Experte erklärt, warum.
Wer ständig austeilt, hat vermutlich selbst ein Problem.
Ob in der Schule oder im Beruf: Mobbing ist längst zu einem allgegenwärtigen Problem geworden. Ob Ausgrenzung, Ignoranz oder Anfeindungen - nicht nur dem Betroffenen selbst schaden die meist subtilen Angriffe. Mobbing kostet viel Geld: Der gemobbte Arbeitnehmer weist meist höhere Fehlzeiten auf als seine Arbeitskollegen, die Fluktuationsrate in Betrieben, in denen gemobbt wird, ist deutlich höher, als in mitarbeteiterfreundlichen Firmen. Ganz zu schweigen von geringerer Produktivität der Arbeitnehmer.
Doch was gilt es zu tun, wenn man selbst gemobbt wird? «Lässt man dieses Verhalten still über sich ergehen, führt dies zu starker innerer Anspannung und fördert ungünstige Gefühle von Hilflosigkeit», erklärt Wolfgang Gaebel von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin. «Besser ist es in dieser Situation, den oder die Kollegen direkt anzusprechen.»
Der Täter kann selbst ein Opfer sein
Auch sei es vorteilhaft, herauszufinden, warum sich der andere so unkollegial verhalte, sagt Gaebel. Menschen, die sich intrigant und gemein verhielten, fühlten sich häufig selbst in irgendeiner Weise belastet, bedroht oder angegriffen. Oftmals sei der «Gemobbte» dann nur ersatzweise der Angriffspunkt, und der Ärger des Verursachers richte sich eigentlich gegen den Chef, den Betrieb oder gegen die eigene Lebenssituation.
Günstig sei ebenfalls eine Selbstreflektion der Betroffenen. «Was als Angriff empfunden wird und was nicht, hängt stark von den eigenen Werten ab», erklärt Gaebel. So sollten sich Betroffene fragen, warum sie sich bestimmte Dinge so zu Herzen nähmen und wie hoch ihre Sensibilität für Konflikte und Erniedrigungen sei. Hilfreich sei der Austausch mit Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befänden.
(ddp)>
-----
15.11.2010: <Basel: Neue Selbsthilfegruppe für Mobbing-Opfer>
Wenn ein krimineller Mitarbeiter ein falsches Gerücht verbreitet und damit eine Person gezielt unter Druck setzt, dann wird bis heute das Mobbing-Opfer krankgeschrieben und das Mobbing-Opfer muss die Stelle wechseln. Das ist aber eigentlich total falsch, denn die kranke Person ist der kriminelle Mitarbeiter, und der kriminelle Mitarbeiter sollte sofort entlassen werden. Die Schweiz ist bis heute gesetzlich leider noch nicht so weit. Aber lesen Sie selbst:
aus: 20 minuten online; 15.11.2010;
http://www.20min.ch/news/basel/story/Neue-Selbsthilfegruppe-fuer-Mobbing-Opfer-21502624
<von Anna Luethi - Beleidigt, betatscht, beschimpft: Viele Basler erleben Mobbing Tag für Tag am Arbeitsplatz. Nun gibt es die erste regionale Selbsthilfegruppe.«Ich habe versucht, mit meinen Arbeitskollegen zu sprechen – aber niemand hörte mir zu.» Über ein Jahr lang wurde eine alleinerziehende Mutter bei ihrem Job in einer Basler Firma gemobbt: Ein Mitarbeiter streute das Gerücht, sie habe sich auf ein Verhältnis mit ihm eingelassen, fortan wurde sie von den übrigen Mitarbeitern sexuell belästigt. «Ich konnte nicht mehr schlafen und essen, ich wurde aggressiv», erzählt sie. Als sie eines Tages kurz davor war, ihren Pfefferspray gegen die Kollegen einzusetzen, ging sie zum Psychiater: «Er schrieb mich sofort krank. Nun bin ich in Behandlung und habe einen neuen Job gefunden», so die Frau. Um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, gründet sie nun am Basler Zentrum Selbsthilfe eine Gruppe Mobbing am Arbeitsplatz.
Mobbing am Arbeitsplatz: Längst kein Einzelfall mehr.Dass eine Selbsthilfegruppe sinnvoll ist, findet auch Alexander Zimmer von den Externen Psychiatrischen Diensten Baselland: «Durch eine Gruppe kann man alltagstaugliche Lebenshilfe bekommen – aber auch professionelle Hilfe ist wichtig.» Diese bietet die GGG seit zehn Jahren in der Beratungsstelle Help für am Arbeitsplatz überforderte, unterdrückte oder gemobbte Personen. Suchten anfangs noch 60 Personen jährlich Rat, sind es heute 450. Nicht nur die Anzahl gemobbter Personen sei gestiegen, sondern auch die psychische Belastung am Arbeitsplatz.>
-----
Rezept gegen Mobbing: Die Mobber müssen an den Pranger
aus: http://helga-koenig-phil.blogspot.com/2010/10/rezension-keine-angst-vor-mobbing.html?spref=fb (2010)
<Mobber handeln immer nach dem gleichen Muster: "Sie suchen sich die Opfer heraus, von denen sie am wenigsten Widerstand erwarten. Ist der Widerstand zu hoch und müssen sie mit Beobachtungen rechnen, werden sie sich überlegen, ob sie das Mobbing weiterhin betreiben."
Dieser Satz verdeutlicht, dass man Mobber an den Pranger stellen muss und sich nichts gefallen lassen darf. Indem man das Mobben öffentlich thematisiert und Widerstand leistet, besteht die Chance dem Spuk ein Ende zu setzen.>-----
8.4.2011: Ausgrenzung und Mobbing statt Hilfe am Arbeitsplatz nehmen eklatant zu
aus: Welt online: Arbeitsstudie: Jeder Fünfte wird von Kollegen im Stich gelassen; 8.4.2011;
http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/tipps/article13105412/Jeder-Fuenfte-wird-von-Kollegen-im-Stich-gelassen.html
<Schwächen sind gefährlich: Statt kollegialer Unterstützung drohen Ausgrenzung und Mobbing. Das erfahren immer mehr Arbeitnehmer – besonders in bestimmten Branchen.
Immer mehr Beschäftigte erleben ihre Kollegen als unsozial, fühlen sich ausgegrenzt oder sogar gemobbt.
Hilfsbereitschaft und Teamarbeit klingen in der Theorie einfach und gut, doch die Realität sieht anders aus: Jeder fünfte Arbeitnehmer erfährt an seinem Arbeitsplatz in Deutschland keine soziale Unterstützung. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung der Beratungsgesellschaft ServiceValue, für die knapp 2.000 Arbeitnehmerurteile aus 12 Wirtschaftszweigen eingeholt wurden. Die geringste Kollegialität herrscht demnach in Energiewirtschaft, gefolgt vom Großhandel und der Finanzwirtschaft.
Bei zunehmender Arbeitsbelastung und steigendem Leistungsdruck wird ein Fehlverhalten einzelner Teammitglieder immer weniger toleriert. Nicht selten wird das vermeintlich schwächste Glied der Kette dann als Sündenbock isoliert, gemobbt und im Stich gelassen.
Fast jeder zweite Arbeitnehmer in der Energiewirtschaft (46,9 %) bestätigt zudem, dass es in seinem Arbeitsbereich häufig Spannungen unter den Kollegen gibt. Einen höheren Wert zeigt nur noch das Gesundheits- und Sozialwesen mit 47,4 % auf.
Einer aktuellen Online-Umfrage des Jobportals Monster.de zufolge ist Mobbing in deutschen Firmen erschreckend weit verbreitet. 75 Prozent der Befragten gaben an, schon einmal von Mobbing im Beruf betroffen gewesen zu sein. Nur zehn Prozent meinten, in einem angenehmen Arbeitsklima zu arbeiten.
Schikanen, Intrigen und Ausgrenzung wirken sich nicht nur auf das Arbeits- und Leistungsverhalten der betroffenen Beschäftigten aus. Rund 20 Prozent erkranken in Folge von Mobbing laut einer Erhebung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) für mehr als sechs Wochen.
Wichtig ist allerdings, alltägliche Konflikte nicht mit Mobbing gleichzusetzen. Unter Mobbing am Arbeitsplatz versteht man nach Heinz Leymann, einem Pionier der Arbeitspsychologie im Bereich Mobbing-Forschung, „negative kommunikative Handlungen, die gegen eine Person gerichtet sind und die sehr oft oder über einen längeren Zeitraum vorkommen.“ Typische Mobbinghandlungen seien z.B. das Verbreiten von Gerüchten, eine grundsätzlich schlechte Bewertung der Arbeitsleistung, sinnlose Aufgaben oder ständige Sticheleien und Kritik.
Die auffällig hohe Zahl angeblich von Mobbing Betroffener in der Umfrage von Monster.de legt die Vermutung nahe, dass viele der Befragten nicht zwischen Konflikten am Arbeitsplatz und Mobbinghandlungen unterscheiden.
Tatsächliche Mobbingopfer haben oft das Gefühl, sich in einer ausweglosen Situation zu befinden. Zu den gesundheitlichen Folgen können Depressionszustände, Schlaf- und Essstörungen sowie Muskelerkrankungen gehören. Die Arbeitspsychologie empfiehlt Betroffenen, sich aktiv zur Wehr zu setzen. Einzelne Mobber könnten meist ausgebremst werden, indem man sie direkt auf ihr Verhalten anspricht. Auch empehle es sich, den Arbeitgeber zu informieren und um Hilfe zu bitten. Um rechtliche Schritte einzuleiten, ist ein detailliert geführtes Mobbingtagebuch von großer Hilfe, denn die Beweislast liegt beim Opfer.
„Die Rechtsprechung prüft sehr genau, ob wirklich Mobbing vorliegt“, so Urs Peter Janetz, Fachanwalt für Arbeitsrecht. „Ist dies der Fall, können den Arbeitgeber Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüche treffen, wenn er seine Mitarbeiter nicht entsprechend schützt. Liegt hingegen kein Mobbing, sondern ein zumutbarer Konflikt vor und kündigt der betroffene Arbeitnehmer, kann dies zu einer (längeren) Sperrzeit beim Arbeitslosengeld führen, da kein Grund für eine Kündigung gegeben ist. Mobber wiederum müssen mit Versetzung, Abmahnung oder gar (fristloser) Kündigung rechnen.“ >
=====
3.10.2011: Anti-Mobbing-Strategien
aus: Welt online: Psychologie: Zwölf Strategien, die aus der Mobbing-Falle helfen; 3.10.2011;
http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13634747/Zwoelf-Strategien-die-aus-der-Mobbing-Falle-helfen.html
Ob in der Schule oder im Beruf – Mobbing kann jeden treffen: Experten nennen kluge Strategien, mit denen man sich von dem Psychoterror befreien kann.
Sie hatte sich in den Weihnachtsferien so wunderbar erholt. Der Schulstress der vergangenen Wochen lag hinter ihr, die besinnlichen Feiertage im Kreise der Familie hatten einen neuen Menschen aus ihr gemacht. Am nächsten Morgen sollte die Schule wieder losgehen.
Abends sah Barbara Wagner (alle Namen geändert) noch einmal in ihre E-Mail und erstarrte. Udo, ihr Fachleiter, schrieb: „Ich habe beantragt, dass du vom Fachunterricht Physik suspendiert wirst, da du die fachlichen Qualifikationen nicht erfüllst. Anbei mein Brief an die Behörde.“ Suspendiert? Sie? Sie hatte doch Physik studiert, wenigstens als Zusatzfach.
Eigentlich war sie Mathematik- und Chemielehrerin, doch da an ihrer Schule Physiklehrer fehlten, hatte sie noch eine Zusatzprüfung Physik abgelegt und unterrichtete auch dieses Fach seit zwei Jahren. Udo war ihr Fachleiter. Und der hatte nicht einmal Physik studiert, sondern nur fachfremd unterrichtet. Und nun diese Anschuldigung: Sie sei nicht qualifiziert! Sie wusste nicht, wie lange sie vor diesem Brief gesessen hatte, den Udo ihr in Kopie mitgeschickt hatte.
Und dann las sie noch eine weitere Mail von Lorenz, ihrem Abteilungsleiter: „Liebe Barbara, da es in deinem Unterricht schon wieder zu Problemen hinsichtlich deiner Benotung gekommen ist und hier einiger Diskussionsbedarf besteht, bitte ich dich am Freitagnachmittag um 16 Uhr zum Dienstgespräch in mein Büro. Udo und Herr Fischer werden auch anwesend sein, da sie auch einige Probleme mit dir klären möchten. Liebe Grüße, Lorenz.“
Die ganze Erholung war mit einem Schlag von ihr abgefallen. Geistesabwesend ging sie zu Bett; mit roboterartigen Bewegungen stand sie am nächsten Morgen auf und ging zur Schule, eine fremde Person, neben der sie selbst herging, so kam es ihr vor. Eine Person, die am Freitag exekutiert werden sollte. Der Freitagnachmittag kam. Sie war müde. Es schneite, und auf dem Schulhof lag eine dicke Decke aus überfrorenem und frischem Schneematsch, auf dem sie ausrutschte.
So kam sie auch noch beschmutzt im Abteilungsleiterzimmer an, wo sie Lorenz, Udo und der Schulleiter, Herr Fischer, schon erwarteten. Unsicher sah sie sich von der Tür aus um. Täuschte sie sich, oder hatten die drei Männer etwas Lauerndes im Ausdruck? „Grüß dich, Barbara“, sagte Lorenz freundlich. „Setz dich doch bitte.“
Hinterher wusste sie nur noch, dass der Tisch so groß und aufgeräumt ausgesehen und dass sie gedacht hatte, sie hätte doch nichts Unrechtes getan. Sie entsann sich, dass sie sich, als sie sich hinsetzte, unbehaglich fühlte: drei gegen eine, noch dazu am Ende einer anstrengenden Woche. Aber sie hatte geglaubt, sie werde es schon schaffen. Schließlich war es doch nicht ihre Schuld, wenn Udo nicht Physik studiert hatte, aber trotzdem Fachleiter war. An die einzelnen verbalen Schläge hatte sie hinterher keine Erinnerung.
Sie fühlte sich wie im Nebel. Sie nahm sich selbst nicht wahr, hörte sich nur von Ferne sprechen und spürte, dass ihre Sätze danebengegangen waren. Sie wusste nur, dass nichts geklärt worden war. Irgendwelche Schüler hatten sich über schlechte Noten bei der Abteilungsleitung beschwert, und daraus machte Lorenz: „Du hast da ein Problem.“ Das hatte er ja schon oft behauptet. Er sprach so freundlich und hilfreich mit ihr, aber nach solchen Gesprächen war ihr immer übel. Sie taugte wahrscheinlich doch nicht als Lehrerin.
Zu Hause fiel sie erschöpft aufs Sofa. Sie ging früh ins Bett und konnte sich das ganze Wochenende nicht aufraffen, etwas für die Schule zu tun. Sie schlief nicht vor drei Uhr morgens ein und wachte verquollen auf. Sie trank eine Tasse Kaffee nach der anderen und aß nichts. Ihr Kopf kam ihr vor wie ein Stein. Sie stand neben sich und sah auf das Häufchen Elend hinab, das da auf der Couch lag und fortwährend dachte: „Aber ich habe doch gar kein Problem!“
Am Montagmorgen ging sie zum Arzt. Der stellte einen akuten Erschöpfungszustand fest und zog sie erst einmal zwei Wochen aus dem Verkehr. „Sie werden offenbar gemobbt“, sagte er. „Haben Sie einmal daran gedacht, sich Hilfe zu holen?“
Mit dem Rest ihrer Willenskraft setzte sich Barbara vor den Computer und suchte eine Mobbing-Beratungsstelle, von der sie sich am nächsten Tag beraten ließ. Durch die dicke Watteschicht in ihrem Kopf drangen die Botschaften der Mobbing-Beraterin:
- Lehnen Sie solche Tribunal-Gespräche ab! Keiner kann Sie zwingen, daran teilzunehmen. Bei solchen Gesprächen wird nie ein Problem gelöst
- Ziehen Sie sich aus dem Verkehr. Sie sind gesundheitlich jetzt sehr angeschlagen. Man hat Sie zu Unrecht beschuldigt.
- Lassen Sie sich drei Monate krankschreiben.
- Lassen Sie Ihren Erschöpfungszustand psychiatrisch behandeln.
- Tun Sie in dieser Zeit viel für sich, damit Sie Ihre inneren Batterien wieder aufladen: Gehen Sie jeden Tag spazieren oder joggen. Bewegen Sie sich, treiben Sie Sport! Machen Sie Musik. Treffen Sie sich mit Freunden. Gehen Sie abends weg. Haben Sie ein Hobby? Gut, dann widmen Sie jedem Tag Ihrem Hobby ein paar Stunden.
- Gehen Sie zu einem Abgrenzungstraining. Lernen Sie, andere Menschen in ihre Grenzen zu weisen. Was Ihr Abteilungsleiter hier getan hat, war übergriffig. Sie hätten dieses Gespräch niemals führen dürfen.
- Begegnen Sie solchen Situationen offensiv! Gehen Sie zum Gegenangriff über und suchen Sie sich Hilfe bei Vorgesetzten und Betriebs- bzw. Personalrat.
- Drehen Sie den Spieß um. Verklagen Sie Ihren Abteilungs- oder Ihren Fachleiter wegen übler Nachrede oder Verletzung des Persönlichkeitsrechts. Spüren Sie, dass Sie in dieser Situation nicht machtlos sind.
- Klären Sie die Situation mit allen Betroffenen ein für allemal. Aber die Mobber müssen das auch wollen, sonst funktioniert es nicht.
- Suchen Sie Hilfe bei einem Arbeitsrechtler.
- Führen Sie ein Tagebuch über alle kleinen und kleinsten Vorfälle. So vermeiden Sie, dass Sie Beschuldigungen pauschal vortragen. Sammeln Sie alle schriftlichen und elektronischen Unterlagen und heften Sie sie als Nachweise Ihrer Argumentation ab.
- Wechseln Sie den Arbeitsplatz, wenn eine Lösung der belastenden Situation ausgeschlossen oder unwahrscheinlich erscheint.
Barbara ist kein Einzelfall. Nach dem Mobbing-Ratgeber des Bund-Verlages aus dem Jahr 1998 sind etwa 1,3 der 38 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland schon einmal gemobbt worden, die Zahlen schwanken; wissenschaftliche Untersuchungen können es auch nicht präziser fassen. „Die volkswirtschaftlichen Kosten von Mobbing sind so enorm, dass es sich für jeden Betrieb lohnt, externe Hilfe durch Mediation zu holen“, sagt Johannes Wuppersmann, Fachanwalt für Arbeitsrecht in Hamburg. Etwa zehn bis 15 Prozent seiner Fälle betreffen Mobbing. „Die Kosten von Mobbing gehen in die Milliarden“, sagt Wuppermann.
Der DGB rechnet pro Fehltag 103 bis 410 Euro direkte Kosten, dazu kommen indirekte Kosten durch Störungen der sozialen Gemeinschaft, der Motivation und Kreativität und durch Imageverlust. Eine gesicherte Berechnung ist nicht möglich, da viele Fälle nicht gemeldet werden und die indirekten Kosten nicht beziffert werden können. „Verantwortlich für das Beenden von Mobbing-Situationen ist auf jeden Fall der Arbeitgeber“, sagt Wuppermann. „Sollte er nicht eingreifen, kann er arbeits- und zivilrechtlich belangt werden.“
Ein Jahr später erhält die Physiklehrerin Barbara wieder eine Mail von Lorenz. „Bitte komm am Donnerstagnachmittag zum Dienstgespräch in mein Büro“, fordert er sie auf. „Hans-Walther möchte über dein Problem in der elften Klasse mit dir sprechen und hätte gern, dass ich dabei bin.“ Diesmal schrillen bei Barbara die Alarmglocken. Gut gelaunt ruft sie Hans-Walther an und klärt mit ihm alle offenen Fragen. Dann schickt sie eine Kopie von Lorenz' Mail an den Schulleiter: „An diesem Dienstgespräch werde ich nicht teilnehmen. Das Problem ist bereits gelöst.“
In diesem Moment denkt sie an den Verhaltensforscher Konrad Lorenz, der im Jahre 1963 beobachtete, wie eine Gruppe Graugänse einen dreisten Fuchs fertigmachte. Ein ähnliches Verhalten entdeckte der Schwede Peter-Paul Heinemann 1969 im menschlichen Arbeitsleben. Er nannte es Mobbing.>
=====
Salzburg 2.11.2011: Die Chefs sind am Mobbing gegen Angestellte bei 90% der Fälle beteiligt - es fehlt ein Anti-Mobbing-Gesetz
aus: Der Standard online: Psychoterror im Büro: Mobbing: Vorgesetzte sind sehr oft beteiligt; 3.11.2011;
http://derstandard.at/1319181826362/Psychoterror-im-Buero-Mobbing-Vorgesetzte-sind-sehr-oft-beteiligt
<Ein Drittel der Betroffenen arbeiten im Gesundheits- und Sozialbereich.
Salzburger Arbeiterkammer fordert konkrete Sanktionen im Arbeitsrecht - In 90 Prozent der Fälle sind Chefs involviertSalzburg - Zu oft ist der respektvolle Umgang am Arbeitsplatz ein Fremdwort. Mobbingopfer haben mit wiederholten Schikanen und Psychoterror am Arbeitsplatz zu kämpfen. Rund 200 Betroffene wenden sich jährlich an die Mobbingberatung der Arbeiterkammer (AK) Salzburg. Doch die Experten seien in ihrer Hilfeleistung eingeschränkt, da es keinen rechtlichen Rahmen gebe, kritisiert der Leiter der AK-Rechtsabteilung Heimo Typplt. Deshalb müsse ein Anti-Mobbing-Gesetz im Arbeitsrecht verankert werden.
Um Mobbingprobleme nachhaltig lösen zu können brauche es eine klare gesetzliche Definition, an die sich Experten und Betroffene halten können. "Viele Opfer suchen die Schuld zunächst bei sich selbst und fragen bei der Beratung, ob sie überhaupt gemobbt werden", erklärt die AK-Expertin Gabriele Wonnebauer. Aber auch Sanktionen seien wichtig zur Prävention, ergänzt Typplt. Drohe eine finanziell spürbare Schadenersatzzahlung, wirke das abschreckend.
Auffallend sei, dass ein Drittel der Betroffenen im Gesundheits- und Sozialbereich arbeiten, erläutert Wonnebauer. In dieser Branche sei die Zusammenarbeit besonders wichtig, "dadurch entstehen viele Angriffspunkte". In 90 Prozent der Fälle sei auch der Vorgesetzte direkt oder indirekt beteiligt. "Einige Führungskräfte mobben selbst, andere wirken passiv mit, indem sie trotz Aufforderung nicht eingreifen", sagt Wonnebauer. Auch immer mehr Männer suchen Hilfe, weil sie am Arbeitsplatz gezielt fertiggemacht werden. Ein Drittel der Beratungen entfallen auf Männer. Tendenz steigend. (ruep/DER STANDARD; Printausgabe, 3.11.2011)
Webseite über Mobbing: http://www.mobbing.net/
=====
<Forscher können nachweisen, dass von Mobbing betroffene Menschen ein wesentlich höheres Risiko haben, an Depressionen zu erkranken als Menschen, die mit ihrer Arbeit und dem Arbeitsumfeld im Allgemeinen zufrieden sind.
30.12.2011: <Haltung der Chefs ist entscheidend: Mobbing führt zu Depressionen>
aus: n-tv online; 30.12.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Mobbing-fuehrt-zu-Depressionen-article5096201.html
Mobbing-Opfer haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Depressionen. Das geht aus einer am Studie der Freien Universität Berlin hervor. Bei den Betroffenen muss demnach mit einem Anstieg des Risikos für Depressionen um mehr als das Doppelte ausgegangen werden. Die Wissenschaftler werteten für ihre Studie die Antworten von mehr als 4300 Beschäftigten zweier Landesbehörden verschiedener Bundesländer aus einer Online-Befragung aus.
Eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Mobbing spielt danach der Führungsstil von Vorgesetzten. So trete das Phänomen seltener in Abteilungen auf, in denen sich die Chefs gesprächsbereit zeigten und Mitarbeitern bei den für sie relevanten Entscheidungen ein Mitspracherecht hätten. In diesen Abteilungen sei zudem die allgemeine Arbeitszufriedenheit höher.
EU-weit sind nach Schätzungen der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz etwa zwölf Millionen Menschen von Mobbing betroffen. Mobbing kann für die Betroffenen schwerwiegende Folgen haben. Sie reichen von Niedergeschlagenheit, Isolation bis hin zu Schlafstörungen und körperlichen Beschwerden wie Bauchschmerzen. Auch haben vor allem jugendliche Mobbing-Opfer vermehrt Selbstmordgedanken.
AFP>
=====
13.1.2012: <Karrierechance ade: Väter in Karenz werden häufig gemobbt> - wenn Männer die Kinderzeit nehmen, dann werden sie nachher fertiggemacht
aus: Der Standard online; 13.1.2012;
http://derstandard.at/1326249160688/Karrierechance-ade-Vaeter-in-Karenz-werden-haeufig-gemobbt
<Väter in Karenz: Von den Arbeitgebern kommt wenig Verständnis.
Der Anteil der Männer, die in Karenz gehen, steigt leicht - Allerdings müssen sie eine dicke Haut haben, so die Arbeiterkammer.
Laut einer aktuellen EU-weiten Erhebung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht nur jeder - aber immerhin - 15. Vater in Karenz. Die Zahl der Männer, die ihr Berufsleben eine Zeit lang unterbrechen, wächst nur schleppend, derzeit beträgt der Anstieg lediglich rund zwei Prozent. Einer der Gründe: Auch die Männer erfahren Diskriminierung, wenn sie sich für die Kindererziehung entscheiden."Keine Karrierechance mehr"
Väter würden nämlich zunehmend vom Arbeitgeber diskriminiert, wenn sie ankündigen, in Babykarenz zu gehen, berichtet orf.at und zitiert Bernadette Pöcheim, Leiterin des Referats für Frauen und Gleichstellung in der Arbeiterkammer Steiermark: "Sehr oft wird ihnen gleich vom Arbeitgeber gesagt, dass sie in Zukunft keine Karrierechance in der Firma mehr haben, und oft sind sie auch von einem Mobbing betroffen. Auch wird das Dienstverhältnis infolge der Inanspruchnahme des Karenzurlaubs sogar aufgelöst." Und das, obwohl die Dauer der Väterkarenz durchschnittlich relativ kurz ausfällt: Mehr als 70 Prozent dieser Männer pausierten in der Vergangenheit weniger als ein halbes Jahr - so kurz beim Kind blieb gerade einmal jede 20. Frau, informiert die AK Steiermark. Durchschnittlich kämen Väter auf zwei Monate.
"Rund die Hälfte aller Männer, die zu mir in die Beratung kommen, werden in irgendeiner Form diskriminiert", so Pöcheim im Gespräch mit derStandard.at/Karriere. Das geschehe häufig schon während der Schwangerschaft der Frau, wenn der Mann sein Vorhaben dem Arbeitgeber mitteile. Besonders schwer hätten es die Mitarbeiter in der Privatwirtschaft.
Rechtsmittel wenig in Anspruch genommen
Aber nur wenige Männer wehren sich: Trotz rechtlicher Mittel gegen Kündigung und Diskriminierung stellten laut AK nur wenige einen Antrag bei der Gleichbehandlungskommission oder gingen vor Gericht. Und das, obwohl vor allem sehr gut qualifizierte Männer Karenzurlaub in Anspruch nähmen, und das meist im städtischen Bereich.
Appell an die Firmen
"Eine gute Firma muss zwei Monate Abwesenheit eines Mitarbeiters aushalten können", sagt Pöcheim, zumal viele Väter, die zu ihr kämen, Techniker seien. Im Technikbereich könne man Projekte besonders gut planen und die meisten Arbeitnehmer seien gerne bereit - auch bei der zeitlichen Planung - Rücksicht auf die Auftragssituation nehmen. (red, derStandard.at, 13.1.2012)
User-Aufruf
Wir suchen übrigens Männer, die in Karenz waren/sind, für eine Nachfolgegeschichte. Mails bitte an online.karriere@derStandard.at, falls jemand Interesse hat, uns seine Geschichte zu erzählen.
Wissen: Väterkarenz in Österreich
Relativ hoch ist der Anteil der österreichischen Väter bei den Kurzzeitvarianten: Laut einer Statistik des Familienministeriums vom September 2011 betrug der Väteranteil beim einkommensabhängigen Kindergeld (maximal 12+2 Monate, 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens, höchstens 2.000 Euro, jeweils bei Beteiligung beider Partner) rund 27 Prozent. Die Kurzvariante 12+2 (1.000 Euro) wies eine Väterbeteiligung von knapp 32 Prozent auf. (APA)
Link
=====
Frankreich 13.1.2012: Ohrringe am Arbetisplatz sind auch für Männer erlaubt
aus: Der Standard online: Frankreich: Auch Männer dürfen am Arbeitsplatz Ohrringe tragen; 13.1.2012;
http://derstandard.at/1326249153870/Frankreich-Auch-Maenner-duerfen-am-Arbeitsplatz-Ohrringe-tragen#forumstart
<Kündigung von Koch nicht rechtensParis - Auch Männer dürfen in Frankreich am Arbeitsplatz Ohrringe tragen. Das entschied der Kassationsgerichtshof in Paris laut einem am Freitag veröffentlichten Beschluss. Hintergrund war der Fall eines Kochs, der von einem Edel-Restaurant gekündigt worden war, weil er nach fünf Jahren an dieser Arbeitsstelle plötzlich mit Ohrringen erschien. Die Restaurantführung war der Ansicht, dass dies der exklusiven Klientel des Restaurants nicht zuzumuten sei.
Das Gericht entschied nun aber, dass der Koch nicht gegenüber dem weiblichen Personal benachteiligt werden dürfe. Die Richter hoben hervor, dass etwa Sicherheitsfragen am Arbeitsplatz ein Grund sein könnten, das Tragen von Ohrringen für Männer zu verbieten. (APA)>
|
|
|
|
|
|