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Violinschule "Die Geige" Band 2,
Titelblatt
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| 1. und 2. Finger |
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Die linke Hand war bisher nur
an der Zarge. Jetzt wird die linke Hand für ihre Geigenhaltung am
Geigenhals vorbereitet. Man gibt einen kleinen Ball in die Hand und
dreht das Handgelenk, und zuletzt schwingt das Kind den Arm in die
Geigenhaltung mit dem Ball in der Hand. So hat man eine natürliche
Haltung vorbereitet. Dann wird die linke Hand in der ersten Lage an den
Geigenhals gesetzt, indem zuerst mit der gesamten Hand faustartig das
Griffbrett umfasst wird (wo wie vorher der Ball umfasst wurde). Dann
wird die Hand langsam geöffnet und die Finger auf die Saiten gestellt.
Diese Faustübung ist sehr wichtig und gibt dem Kind das Gefühl, die
Geige richtig "in der Hand" zu haben, und ist eine ideale Voraussetzung
für eine gute Fingerstellung. Niemand kann nun sagen, der kleine Finger
sei "zu kurz", oder man könne einen Finger nicht rund auf das
Griffbrett stellen. Diese Lügen gelten mit der Faustübung alle nicht.
Dabei gelten die vier Saitenebenen, die vom linken Unterarm bzw. vom
linken Ellenbogen "eingestellt" werden, so dass die Finger in möglichst
steilem Winkel auf die Saiten fallen.
Die Finger sollen im ungespielten Zustand 2-3 Zentimeter über der Saite "hängen", und beim Spielen "auf die Saite fallen". So wird ein zu starkes Greifen der Finger und eine Verkrampfung der Hand vermieden. Um die linke Hand entspannt greifen zu üben, kann man "Trockenübungen" machen, indem die Geige mit der Schnecke auf dem Tisch liegt, oder auf dem Geigenständer ruht, oder mit einem Tuch gepolstert leicht an eine Wand gedrückt wird. Diese Stellungen werden später auch für die Vorübungen der Lagenwechsel angewandt. Finger, die liegenbleiben, sollen nicht verkrampft liegenbleiben, sondern in einer lockeren Haltung liegenbleiben. Die Einzeichnung einer Linie kann dabei missverständlich sein, weil der Griff dann zu fest wird. Das Einzeichnen einer gepunkteten Linie scheint die richtige Art des Hinweises, aber gepunktete Linien sind nur im Druck gut zu erkennen. Wer zeichnet schon gerne gepunktete Linien ein? Niemand... Herunterhängende Geigen Die Geige ist ein leichtes Ding, und der Geigenkasten ist schwerer als die Geige selbst. Im Falle, dass die Kinder die Geige herunterhängen haben, sollte man dies jeweils sagen. Die Geige ist nicht schwerer als ein Tennisball. Als Beweis kann man eine präzise, elektronische Waage in der Geigenstunde halten. Aber die Geige ist doch sooo schwer - wenn die Schüler das so meinen, dann fehlt ihnen eine Portion körperliche Betätigung im Handwerk oder im Sport. Das Leben soll ausgeglichen sein, und die Geige soll nicht die einzige Bewegung im Leben darstellen. Eine herunterhängende Geige kann auch auf eine Kinderdepression hindeuten, auf eine allgemeine Unlust durch Geigenzwang in der Familie etc. In diesem Fall muss die Schulleitung eingeschaltet werden. Ohne Schulleitung soll die Lehrperson nichts unternehmen, sonst motzen die Eltern über die Lehrperson bei der Schulleitung... |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 4 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 5 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 6 |
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| +
3. Finger |
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| Zum Aufstellen des 3. Fingers gilt am Anfang immer die "trockene" Vorübung, den ersten, zweiten und dritten Finger nacheinander aufzustellen. | |||
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 7 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 8 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 9 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 10 |
| +
4. Finger |
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| Zum
Aufstellen des 4. Fingers gilt am Anfang immer die "trockene" Vorübung,
alle vier Finger aufzustellen. |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 11 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 12 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 13 |
Der vierte
Finger muss stets, auch wenn er nicht beschäftigt ist, über den Saiten
schweben; er darf sich weder krampfhaft zusammenziehen, noch unter den Hals der Violine senken. |
| Duos |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 14 Alter Tanz |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 15 Der Mann im Brunnen - Lirum larum Löffelstiel |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 16 |
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| Tonsprünge |
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| Wird der
zweite Finger "aus der Luft" gegriffen (Terz 0-2), so fallen der erste
und der zweite Finger gleichzeitig auf die Saite. Der nicht gespielte
erste Finger wird dabei als "Hilfsnote" bezeichnet. Beim dritten Finger
"aus der Luft" (Quart 0-3) fallen der erste und der zweite Finger
automatisch mit auf die Saite. Der Tonsprung zum vierten Finger
geschieht zuerst vom zweiten Finger aus (Terz 2-4), mit dem dritten
Finger als "Hilfsnote". Je nach Begabung kann man die Kinder dann bald
ohne die "Hilfsnoten" spielen lassen. |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 17 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 18 Kanon: Wandelt froh - Kanon - Auf, ihr Freunde - Kanon zu vieren |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 19 Lobgesang |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 20 |
| Gebundene
Noten |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 21 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 22 Auf dem Wasser - auf dem Meere - der Wassermann |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 23 |
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| Erste Lage auf allen Saiten | |||
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 24 Übung für Saitenübergänge - Stehen und gehen - Übungen auf der G-Saite - Dornröschen |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 25 Die goldene Brücke - zwei kleine Übungsstücke - zwei Tanzstückchen |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 26 Ach, Mama,ich sag es dir - eine Stufe überspringen - drei gute Freunde - es steht ein Baum im Odenwald - Schlafliedchen |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 27 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 28 |
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| Duos |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 29 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 30 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 31 Der Mond ist aufgegangen - Vom Himmel hoch |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 32 Bächlein |
| Saitenwechsel auf einem Bogen - die Oktave |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 33 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 34 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 35 |
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Die Saitenwechsel können vom
rechten Schultegelenk oder vom Handgelenk aus "dirigiert" werden. Wenn
das Schultergelenk den Saitenwechsel "dirigiert", dann bewegt sich der
rechte Arm wie eine Platte analog der wechselnden Bogenebene. Wenn das
Handgelenk "dirigiert", senkt oder hebt sich der Unterarm und der
Oberarm "zieht nach". Die Kinder bis 10 Jahre mögen die erste Variante
bevorzugen, die Kinder ab 11 Jahre, wo das technische Verständnis
bereits ausgeprägt ist, werden die zweite Variante reizvoll finden.
Die Oktaven mit der leeren Saite können sehr rein gegriffen werden, wenn man die Übung genau und auf alle Saiten anwendet. |
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| "Zweite" Griffart: Halbton vom ersten zum
zweiten Finger |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 36 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 37 |
Mit dem
tiefen zweiten Finger werden die Molltonarten und Modulationen
erschlossen. |
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| Duos |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 38 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 39 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 40 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 41 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 42 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 43 Menuett von Johann Sebastian Bach |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 44 Die Gedanken sind frei |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 45 |
| Erste und zweite Griffart zusammen |
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| Mit der
ersten und zweiten Griffart zusammen können nun schon einige klassische
Stücke und Kanons gespielt werden, die bei entsprechender Musikalität
bereits zu einem Vorspiel genügen. |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 46 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 47 Kanon: Bona nox von Wolfgang Amadeus Mozart - Gavotte von Couperin |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 48 Hab oft im Kreise der Lieben - Kein schöner Land - Ungarische Weise |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 49 Melodie von Bériot |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 51 Moderato von Ch. Dancla |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 52 Air d'Orphée von Gluck mit einem Thema von Haydn |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 53 Allegro Maestoso von Ch. Dancla |
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| Stücke mit 4. Finger beginnend |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 54 Alles neu macht der Mai - Hänsel und Gretel - Marienkäfer |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 55 Hänschen klein - Drei Japanesen mit dem Kontrabass |
Vor dem Beginn des
Stücks werden die Finger der linken Hand "stumm" auf die Saite
gestellt. Der Schüler / die Schülerin soll dabei lernen, dass die
gesetzten Finger auch leise Töne verursachen, und dass man die Reinheit
damit kontrollieren kann. Eine kurzes Anspielen des ersten Tones vor dem Beginn des Stücks als Kontrolle erscheint sinnvoll, mit dem Vergleich der darüberliegenden leeren Saite. Es soll einfach nie jemand sagen, der 4. Finger sei "zu kurz". In diesem Fall mache man die übung mit der Faust um den Geigenhals, und dann ist der 4. Finger nicht mehr "kurz"... |
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| Erste
Quintgriffe |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 56 Quintengriffe - der Postillion - Fuchs du hast die Gans gestohlen |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 57 Menuett im alten Stil - der Nachtwächter - Quinten |
Für Quintengriffe
müssen die Finger der linken Hand etwas flacher gestellt werden. So
können Quinten recht einfach gegriffen werden, ohne grosse "Hexerei".
Die Quintgriffe kommen öfters zur Anwendung als man gemeinhin meint. Ganz rein werden die Quinten erst, wenn man das Gehör auf die Kombinationstöne schult, also wenn das Kind zwischen 10 und 11 Jahre alt ist und für technische Details empfänglich wird. Es gibt Geigenlehrer und Geigenlehrerinnen, die erwähnen die Kombinationstöne zur Kontrolle der Reinheit nie und meinen, dies sei nur Stoff für Studenten. Oder es gibt Geigenlehrerinnen, die können selber gar nicht rein Geige spielen und unterrichten selbst ohne Methodikkenntnisse und sind noch stolz darauf, nur eine Methodik für Primarlerer zu haben (z.B. Frau Barbara Witschi in Langenthal, Schweiz). Weit gefehlt. Die Geigenkinder wollen rein spielen, und man muss ihnen nur sagen, "wie das geht", und dann kontrollieren die Kinder die Reinheit ihres Geigenspiels von allein... |
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| Portato |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 58 Vorübungen - Auf zum Tanz - Kanon |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 59 Die Tänzerin - es ist der Morgensterne |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 60 Wiegenlied (mit Dämpfer) |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 61 Allegretto von F. Mazas |
| Flugstrich
/ Schwungstrich |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 62 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 63 Vier Lieder - Deutscher Tanz von Ludwig van Beethoven |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 64 Menuett von Georg Philipp Telemann - Abendlied |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 65 |
| Sechzehntelnoten |
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| Die
Schüler und Schülerinnen sollten zuerst in langsamen Stücken an die
Sechzehntelnoten gewöhnt werden. Schnelles "Herumfiedeln" hat überhaupt
keinen Sinn und beeinträchtigt die Disziplin der Bogenführung und den
Ton. |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 66 Schützenmarsch - Etüde |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 67 Andante von G. Fr. Händel - Scherzo von Fr. Mühlhölzl |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 68 Allegretto von F. David - Spielstück von Max Seidenspinner |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 69 Gavotte von A. Corelli - Gemächlich von H.K. Schmid |
| Punktierte
Viertel "Blitzstrich" |
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| Der
"Blitzstrich" lang - kurz - lang (so wie das Blitz-Symbol beim
Gefahrenschild "Tödliche Gefahr") wird von den Schülern und
Schülerinnen im allgemeinen leicht aufgenommen. Die Einteilung des
Bogens innerhalb der Stücke - und damit die Tonqualität - wird dadurch
recht gut kontrollierbar. |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 70 |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 71 Lustig ist das Zigeunerleben |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 72 Alle Vögel sind schon da - Alle Leut |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 73 Widele, wedele - O du lieber Augustin |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 74 Allegretto von J. Fröhlich |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 75 Allemande |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 76 Lied der Meermädchen aus der Oper "Oberon" von C.M. von Weber |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 77 Mässig lebhaft von J.F. Mazas |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 78 Kanon: Himmel und Erde - Kanon zu vieren - Kanon: Der Postillion - Kanon: Abendstille überall - Kanon zu dreien |
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| Punktierte
Achtelnoten |
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| Die
punktierten Achtelnoten sind im Blitzstrich, oder gebunden in
Kombination mit einfacher Bindung oder mit Portato auszuführen. |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 79 Der Bi-Ba-Butzemann |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 80 Ein Jäger aus Kurpfalz - Pflüge, Traktor, pflüge das Feld |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 81 Andante von G. Fr. Händel |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 82 Allegretto (Air écossais [Schottische Air]) von Ch. Dancla |
| Synkopen |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 83 Synkopenübung von Ch. de Bériot |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 84 Synkopenübung von Dancla |
Wer es
bis hierhin mühelos geschafft hat, der wird auch die Synkopen leicht
beherrschen. |
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| Duos |
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![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 85 Allegretto von Heim |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 86 Synkopenstück von Schletterer |
![]() Violinschule "Die Geige" Band 2, Seite 87 Synkopenstücke von Ch. de Bériot aus Abel |
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Mit dem Abschluss des zweiten Bands der Geigenschule "Die Geige" können
die Schüler und Schülerinnen nun das Duoalbum beginnen und erste
grössere Werke wie Küchler- oder Rieding-Konzerte etc. in Angriff
nehmen, und kann in die ersten Ensembles gehen, wo dann auch
gruppendynamische Prozesse die Kinder weiterhin zum Geigenspiel
ermuntern.
Ergänzungen des Geigenunterrichts Man kann die erste Zeit des Geigenunterrichts ergänzen -- mit einem Gang zum Geigenbauer -- mit dem Bau eigener, kleiner Instrumente mit dem Vorgang, wie man einen Körper und eine Saite mit Schwingungen zum klingen bringt -- mit dem Einarbeiten von Kinderliedern, die das Kind in die Stunde bringt -- mit dem Besuch von Vorspielübungen und Konzerten -- Singen der Lieder, die später in der Geigenschule drankommen -- ein Spiel in den letzten 10 Minuten der Geigenstunde, das das Kind gerne spielt, damit das Kind sich von der Lehrperson ernstgenommen fühlt, falls dies für das Kind notwendig erscheint etc. Es ist dabei immer die Absprache mit den Eltern notwendig. Manche Eltern fördern das Kind gerne und sind für integrative, ganzheitliche Ergänzungen des Unterrichts offen, andere meinen, zu viel Förderung sei "ungesund" und der Lehrer habe sich strengstens auf das Beibringen von Noten und Geigenspiel zu beschränken etc. Als Lehrperson weiss man eigentlich nie genau, ob man es "richtig" macht, vor allem, was die Meinung dummer Eltern angeht, die gar kein Instrument spielen. Wenn man als Lehrer / Lehrerin nichts "falsch" macht, hat man aber schon vieles "richtig" gemacht. |
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