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Das Mandala als Ursprung allen Seins. Kurze Zusammenfassung

 von Michael Palomino (2000/2003/2005)

Das grundlegendste Mandala ist die aufgehende Sonne, die Welle des Lichts, z.B. in der japanischen Flagge dargestellt. Das grundlegendste Mandala ist die aufgehende Sonne, die Welle des Lichts, z.B. in der japanischen Flagge dargestellt.

Und das weitere grundlegende Mandala unseres Lebens ist unser Planet Erde.
Die Erdkugel ist das grundlegende Mandala des Lebens auf der Erde

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aus: Rüdiger Dahlke: Mandalas der Welt. Ein Meditations- und Malbuch. Wilhelm Heyne-Verlag, München 1985.


Die Mitte und der Kreis
Mandalas sind Kreisbilder um einen Mittelpunkt. Um diesen Mittelpunkt, diesen "Ur-Punkt" der Ruhe und aller Energie, dreht sich unser Leben: die Schallwelle als Mandala-Kreis: in Form des "Worts" bei den Christen: "Am Anfang war das Wort" (gesprochene Schallwelle), in Form des Klangs bei den Indern (Klan-Schallwelle), oder auch als Licht (Lichtwelle).

Edgar Degas: Sängerin mit Handschuh mit offenem Mund beim Gesang
vergrössernEdgar Degas: Sängerin mit Handschuh mit offenem Mund beim Gesang.

Der Mund ist das Mandala, und der Klang, die Schallwelle, die herauskommt, kommt aus dem Mittelpunkt, aus dem Urpunkt.


Dieser "Ur-Punkt" kann mit Zeit und Raum versehen zur Kugel werden. Bei den Indern werden Zeit und Raum auch die beiden Täuscher genannt. Nach der Mitte zu leben bedeutet also, ohne Täuschung und nach der Welle zu leben: die Welle des Schalls, des Lichts.

Auch bei den früheren Hochkulturen, den Indianern, Inkas, Mayas u.a. werden Mandalas in Riten oder in Indien in T'ai-Chi-Zeichen von Ying-Yang verehrt. Teile der "Wissenschaft" sehen die Welt als eine Folge eines "Urknalls" und das Weltall dehnt sich weiter aus. Die Galaxien sind schweifförmig angeordnet. All das deutet wieder auf ein Mandala mit einem Zentrum hin: in weltraummässigen Dimensionen.

Tanz in Indien im Mandala-Kreis
vergrössernTanz in Indien im Mandala-Kreis

Tai-Chi- / Yin-Yang-Symbol
Tai-Chi- / Yin-Yang-Symbol


Jedes Atom hat gleichsam einen Kern und ist somit ein Mandala um diesen Kern. Der Mensch besteht aus Atomen, somit aus Schwingungen und aus Mandalas: Der Mensch ist ein Mandala, wie jedes Wesen. Energie kommt und geht und kommt wieder. Im Osten sind Tempel in Mandalaform gebaut. Auch die Pyramiden bezeichnen denselben Mittelpunkt.

Mandalas: Atomstruktur - Menschen - Tempel und Pyramide

Atomstruktur mit Zentrum, ein dreidimensionales Mandala
Atomstruktur mit Zentrum, ein dreidimensionales Mandala

Frau mit Mandalas, die die Männer so schön finden: Mund, Busen, Bauch, Bauchnabel
Frau mit Mandalas, die die Männer so schön finden: Kopf, Mund, Busen, Bauch, Bauchnabel
Frau mit schönen Arsch-Mandalas, was die Männer so schön finden
vergrössernFrau mit schönen Arsch-Mandalas, was die Männer so schön finden
Mann mit Kopf- und Arsch-Mandalas: Das finden auch viele  Frauen schön
Mann mit Kopf- und Arsch-Mandalas: Das finden auch viele  Frauen schön
Asien: Myanmar / Burma: Tempel in Mandala-Form
Asien: Myanmar / Burma: Tempel in Mandala-Form
Pyramide in Ägypten, die den Mittelpunkt bezeichnet
Pyramide in Ägypten, die den Mittelpunkt bezeichnet

[Wir können also sagen: Alle menschlichen,  tierischen und pflanzlichen Körper sind  lebendige Mandalas, und sie sind sehr attraktive Mandalas, wenn sie gesund erhalten werden.

Aber da sind die Religionen, die den Genuss der körperlichen Mandalas ablehnen, und wenden den Geist in die Abstraktion der Kirchenfenster und Moscheenfenster...].


Zwei "Weltreligionen" und die Mandalas: Die Kirchenfenster

  
Kirchenrosette in mit weissem Zentrum in Oechterding
vergrössernKirchenrosette in mit weissem Zentrum in Oechterding

Zwei "Weltreligionen", Christentum und Islam, machen sich seit dem offiziellen Jahr 800 n.Chr. das Leben schwer (andere Zeitrechnungen kommen auf andere Jahreszahlen, siehe Chronologiekritik). Sie glauben beide an einen Gott, jedoch durch verschiedene Propheten. Die Kreuzzüge brachten nicht nur Tod und Vernichtung, sondern auch die Idee der Mandalas in Form der kirchlichen Rosettenfenster und die neue Spitzbogenarchitektur nach Europa.

Der reiche Templer-Orden verweigerte die Gefolgschaft zum Kreuzzug gegen die Karthager und schuf stattdessen erste grosse Kirchen und liess die Kathedralen und Rosetten sogar nach bestimmten Richtungen "orient-ieren": zuerst im "romani-schen" Radfenster mit weissem Zentrum als Summe aller Farben, wo das Licht durchscheint, das den Menschen der Bibel stetig blendet.

In der "Gotik" kam es dann zur höchsten Ausdrucksform des Mandalas in Rosettenform: Licht, Farbe und Form wurden zur Einheit verbunden und manchmal auch Labyrinthe als Lebenswegsymbolik auf den Fussböden der Kathedralen angebracht. Der Chor der Kirche wurde meist in Richtung Osten (Orient) gebaut, also "orient-iert". Dahlke nimmt an, dass die Templer mit diesen Bauten eine Versöhnung zwischen Ost und West erreichen wollten. Dies ist jedoch bis heute nicht bewiesen.

Beispiel von Rosetten: Strassburg und Chartres, Labyrinth in Chartres


Chartres, Westrosette mit jüngstem Gericht
vergrössernChartres, Westrosette mit jüngstem Gericht
Chartres, Labyrinth am Westende der Cathédrale
Chartres, Labyrinth am Westende der Cathédrale


Die Rosetten: Mandalas in Kombination mit Symbolik

In das Zentrum der Rosetten kamen in der Hochgotik Abbildungen wie Rosen als Zeichen der Liebe, Darstellungen von "Jesus", T'ai-Chi-Zeichen oder sogar ein Stierkopf in Anspielung des Labyrinths von Minotaurus. Um die Mitte wurde die polare Welt der Schöpfung dargestellt. Die Glastechnik erreichte einen bis heute nicht mehr erreichten Stand. Die Farben verändern sich je nach Sonnenstand und die Fenster des Randes werfen das Licht auf den Mittelpunkt zurück. Somit steht das Zentrum als göttliche Energie wahrhaftig im "Brennpunkt des Geschehens" und des Universums: der Same des Lebens.

Kirchenrosetten mit Motiven im Zentrum
Rosette mit Rosenblume im Zentrum als Zeichen der Liebe, Strassburg, Münster
vergrössernRosette mit Rosenblume im Zentrum als Zeichen der Liebe, Strassburg, Münster
Rosette mit Jesuskind im Zentrum, Speyer, Gedächtniskirche
vergrössernRosette mit Jesuskind im Zentrum, Speyer, Gedächtniskirche


Der Islam selbst verbietet bildliche Darstellungen. In seinen Mandalas sind folglich nur symbolische Darstellungen zu finden.

Farb-, Form- und Zahlensymbolik ergänzen die Darstellungen: Rot für Wärme, Feuer, Mut und geistige Aktivität, Blau für Kühle, Tiefe, Ruhe und Weisheit, Violett als heilige Farbe, die "den Weg in die Mitte" zwischen Blau und Rot anregen soll (heute noch bei Messgewändern), Gold für die Darstellung der "goldenen Mitte", des Logos' und des Sonnenlichts, bei den Mayas und Inkas der Sonne geweihte Gegenstände, Gelb als Farbe des Lichts oder Neides und Verrats, Weiss als das Höchste, die Farbe aller Farben, Grün als Farbe der Hoffnung und des Wachstums (v.a. bei den Indianern und beim Islam), Schwarz als Abwesenheit aller Farben für die absolute Reduzierung, Tod und Unterwelt, durch die jeder Mensch hindurchtreten muss.

Mandalas in der Moschee
Grabmoschee Kairo Gebetsraum-Mandala-Mosaik
vergrössernGrabmoschee Kairo Gebetsraum-Mandala-Mosaik
Mandala-Mosaik mit Brunnen, Innenhof der Moschee in Paris
vergrössernMandala-Mosaik mit Brunnen, Innenhof der Moschee in Paris
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Rot und Blau sind als Kombination in den christlichen Kirchen häufig und ergeben in der Kombination die kirchliche Farbe violett. Chartres, Rosette in Rot-Blau und mit Violett
Chartres, Rosette in Rot-Blau und mit Violett

Rot und Schwarz in Kombination dagegen sind die "Farben des Teufels", der Anarchisten und bei den Navajo-Indianern die Farben des Zerstörungsgottes. Navajo-Mandalateppich in Gelb-Rot-Schwarz
vergrössernNavajo-Mandalateppich in Gelb-Rot-Schwarz

Auch die Formen in den Mandalas haben ihre Symbolkraft: Bei der östlichen Welt steht das Viereck für die viereckige, polare Welt, der Kreis für die göttliche Form, die der Einheit verpflichtet ist.

Im Islam gilt der Kreis als "das Gesetz", der Radius als "der Weg" in die Mitte, und das Zentrum als "der Punkt", die "Wahrheit", der "Logos", das "Wesentliche". Die indischen "Tattvas" unterscheiden fünf Grundschwingungen, aus der die gesamte Schöpfung entsteht: Das Viereck für Erde, das Dreieck für Feuer, der zunehmende Halbmond für Wasser, der Kreis für Luft und das Zentrum als Akasha-Prinzip.

Die Zahlensymbolik ist z.T. kirchlich wie esoterisch bestimmt, und mittels dieser Zahlensymbolik werden die Mandalas der Kirchen gestaltet und eingeteilt: über 52 Wochen zu 12 Aposteln, die 12 Tierkreiszeichen, die 8 Winde, die 7 Künste, die 4 Elemente, Evangelien, Temperamente etc. Je nach Darstellung werden die Abläufe nach verschiedenen Himmelsrichtungen ausgerichtet: "orient-iert". In den Kirchenrosetten kommen die verschiedenen Zahlensysteme zur Anwendung: Das Zweier-System des Yin-Yang, das Dreier-System der Gunas oder der Primärfarben, das Vierer-System der Elemente oder der Typenlehre, das Fünfer-System der chinesischen Elementenlehre, das Zehnersystem der arabischen Zahlen, das Zwölfersystem der Astrologie oder das 22er-System der Kabbala.


Weitere Mandalas in der Natur und Hausform

Wir finden weitere Mandalas und mittelpunktbetonte Kreisformen in der Natur in Früchten, in Kernen und Samen, im Auge, im Regenbogen, in den Jahresringen, in den Schneesternen, in Blumenblüten, Spinnennetzen und Schneckenhäusern.

Mandalas in der Natur
Melone, natürliches Mandala
Melone, natürliches Mandala


Traubenkern, mandala-ähnlich
Traubenkern, mandala-ähnlich
Quinoa-Samen, natürliche Mandalas
vergrössernQuinoa-Samen, natürliche Mandalas

Auge (Querschnitt) als Mandala

vergrössernAuge (Querschnitt) als Mandala

Regenbogen-Mandala am Lenzer Horn in Lenz/Lantsch
Regenbogen-Mandala am Lenzer Horn in Lenz/Lantsch
Jahresringe-Mandala an einem Fichtenstamm
vergrössernJahresringe-Mandala an einem Fichtenstamm

Spinnennetz-Mandala
Spinnennetz-Mandala
Schneekristall-Mandala dreidimensional
vergrössernSchneekristall-Mandala dreidimensional

Blumenmandala, Blüte einer Margarite
Blumenmandala, Blüte einer Margarite

Schneckenhaus-Mandala
vergrössernSchneckenhaus-Mandala

Jede Hütte, jedes Zelt war ursprünglich rund, und die Kirche der Basilika sowie der griechisch-orthodoxe Tempel verbinden heute noch die eckige Hausform als Symbol für die bipolare äusserliche Welt mit der zum Zentrum weisenden Kuppel als Symbol für die seelisch-einheitliche Welt.

Kuppelbauten mit Betonung des Zentrums

Rundhüttee in Zaire

vergrössernRundhüttee in Zaire als Mandala
Basilika als Kuppel (Symbol für die Seele) im Viereck (Symbol für die Aussenwelt), z.B. die Sankt-Stephan-Basilika in Budapest
Basilika als Kuppel (Symbol für die Seele) im Viereck (Symbol für die Aussenwelt), z.B. die Sankt-Stephan-Basilika in Budapest

Griechisch-orthodoxe Kirche als Kuppel (Symbol für die Seele) im Viereck (Symbol für die Aussenwelt), z.B. in Capernaum / Kfar Nahum

vergrössernGriechisch-orthodoxe Kirche als Kuppel (Symbol für die Seele) im Viereck (Symbol für die Aussenwelt), z.B. in Capernaum / Kfar Nahum

Beim Davidstern sind es das Dreieck des Makrokosmos und das Dreieck des Mikrokosmos, die sich in den Farben rot und blau durchdringen, zum göttlichen Violett.

Das Hitler-Kreuz, die "Swastika" ist ebenfalls aus der östlichen Mandala-Tradition entnommen und stellt einen Mandala-Wirbel dar. Die Hitler-Clique missbrauchte selbst die ursprünglichsten Lebenskräfte, kehrte die Swastika um und machte sie so vom Glücksbringer zum Symbol für Teufelswerk der Zerstörung.


Das Ausmalen von Mandalas als heilender Vorgang der Meditation

Wie sollen wir nun die Mandalas ausmalen in einer Zeit, in der jede Minute "kostbar" ist, in der wir mit Internet um den Globus klicken können und eine Nachricht von heute schon morgen nicht mehr wahr ist? Werden sich auch "erwachsene" Menschen je dazu bewegen lassen, sich wieder Farbe und Papier hinzugeben, was von Vielen als kindisch abgetan wird?

Kinder malen - Erwachsene malen
Kinder malen im Liedergarten
Kinder malen im Liedergarten
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Kinder malen mit den Eltern ein Spielfass an, mit neuen Mandalas an den Seiten
Kinder malen mit den Eltern ein Spielfass an, mit neuen Mandalas an den Seiten

Mandala zeichnen oder auch nur ausmalen hat seinen Sinn. Wir werden im Mittelpunkt geboren, sind mit dem polaren Leben konfrontiert und finden nach einschneidenden Ereignissen, der Katastrophe, zum Mittelpunkt der Ausgeglichenheit. Die Rückkehr zur Besinnung findet sich in der Geschichte des "verlorenen Sohnes", in der Predigt zur Umkehr von Johannes dem Täufer, in der Wandlung vom Saulus zum Paulus etc. Die Katastrophe (griech. hé katastrophé = Umkehr) ist es, die den verirrten Menschen wandeln lässt und zur "Umkehr", zur Erkenntnis und Erlösung bringt.

Das Mandala ist uns dabei "Hilfs-mitte-l". Der Vorgang fängt mit Betrachten des Mittelpunktes an, der Rose oder dem "Jesus", geht mit dem Abschweifen an die Ränder weiter und geht über eine Gesamtansicht wieder in den Mittelpunkt: die "Medi-tation", der "Weg in die Mitte" (medium, lat.), die "Reise".

Es gibt so viele Möglichkeiten zu meditieren, wie es Menschen gibt. Das Ausmalen und Gestalten, das Beten und Beschwören nach Mandalas sind somit nur wenige der möglichen Formen, die z.T. beträchtliche Heilungserfolge im Energiehaushalt des Menschen erzielen. Ein Mandala auszumalen kann somit - wenn es ohne Ehrgeiz und mit der notwendigen Ruhe passiert - ein geistig und energetisch heilender Vorgang werden: von der Mitte gegen aussen (entspricht dem Entstehen der Schöpfung), oder vom Rand gegen die Mitte hin gemalt (entspricht dem eigenen Heimweg vom Chaos in die Mitte). Das Konstruieren von Mandalas vom Rand aus dürfte dabei eher schwierig sein.

Man kann das Ego nicht loslassen, ohne es kennengelernt zu haben. Das Ziel soll der Mittelpunkt sein, die Hoffnung und das Streben nach Erfahrung der Ein-Sicht in das "Rad des Lebens" durch Einswerden mit dem "Ur-Punkt".
Lebensrad-Mandala, z.B. ein tibetisches Lebensrad
vergrössernLebensrad-Mandala, z.B. ein tibetisches Lebensrad


Das Mandala-Leben der Indianer und die westliche Industriewelt im Kapitalismus

Bei den Indianern ist es Tradition, mit der Natur im Einklang zu bleiben, aus ihr zu lernen und von kleinen auf grosse Zusammenhänge zu schliessen. Dazu braucht es nicht einmal die Kenntnis von Buchstaben oder Schrift. Sonne und Mond sind bei den Indianern gleichberechtigt.

Sonnenschein - Mondschein
Strahlende Sonne, z.B. im Südschwarzwald
Strahlende Sonne, z.B. im Südschwarzwald
Mondschein, z.B. an einem dänischen Fjord
Mondschein, z.B. an einem dänischen Fjord

Weiss wird von der Esoterik als die perfekte Farbe als Schnittfarbe aller Farben angesehen. Dazu ergibt sich die Parallele zur weissen Rasse: Der weisse Mensch Europas liess sich von der Entdeckung des Columbus 1492 blenden. Europas Männer plünderten das "El Dorado" auf dem "neuen Kontinent", statt bei sich selber ihr geistiges "El Dorado" - ihr eigenes geistiges Zentrum - zu finden. Mit der Erfindung der Maschine verfiel der westliche Mensch dann gänzlich dem Glauben, die Natur sogar besiegen zu können. Er setzte sich selbst auf den Mittelpunkt und plündert bis heute weiter die ganze Welt.

Der weisse Mann beraubt die Erde
Der weisse Mensch beraubt die Erde, z.B. durch Kohle-Tagebau
Der weisse Mensch beraubt die Erde, z.B. durch Kohle-Tagebau
Der weisse Mensch beraubt die Erde, z.B. Goldmine Serra Pelada
Der weisse Mensch beraubt die Erde, z.B. Goldmine Serra Pelada

Die polare Welt drohte, die Harmonie, den Logos, zu ersticken. Der westliche Waffen-Egoist begann, die Mandala-Kulturen auszurotten und zu berauben. Religionen und Heilmethoden wurden verboten und als "teuflisch" dargestellt.

Der weisse Mann ermordet Menschen der Mandala-Kulturen und Heilerinnen
Der weisse Mann zerstört Mandala-Kulturen: Gehängte Indianer
Der weisse Mann zerstört Mandala-Kulturen: Gehängte Indianer
Der weisse Industrie-Mensch verbrennt die Heilerin: Hexenverbrennung, Darstellung um ca. 1500 von Hans Baldung
Der weisse Industrie-Mensch verbrennt die Heilerin: Hexenverbrennung, Darstellung um ca. 1500 von Hans Baldung

Damit kam es zur einseitigen rationalen Entwicklung: Die linke, analytische Gehirnhälfte wurde seit der Einführung des Kapitalismus (16.Jh.) weiter gefördert, die rechte, gefühlsbetonte und künstlerische Hirnhälfte weiter im Bewusstsein zurückgedrängt und z.T. völlig an den Rand gedrängt. Gleichzeitig wurde es dem Waffen-Egoisten zur Aufgabe, immer einen Schritt voraus zu sein, damit er "unbesiegbar" bleibe und die Macht behalte. Die Weisheit in den Kathedralen verkommt seither zum Besichtigungsobjekt und die Labyrinthe in den Kirchen sind zerstört oder mit Stühlen verstellt. Die Kirche erstarrt in sitzender Position.

Die Erstarrung des weissen Mannes im 20. Jahrhundert durch Militarismus
Militarismus, z.B. die Parade der Roten Armee 2005 in Moskau
Militarismus, z.B. die Parade der Roten Armee 2005 in Moskau

Erstarrte Kirche, z.B. das Kirchengestühl des Münsters in Salem
Erstarrte Kirche, z.B. das Kirchengestühl des Münsters in Salem


Das Ego des "modernen" Menschen verdeckt seither den Mittelpunkt, in den sich das Ego selbst gesetzt hat. Individualität und Ego sind Triebfeder und Mittelpunkt der "Kunst" geworden.

Die Ego-Verirrungen des weissen Menschen
Ego-Verirrung Auto-Sucht: Weisser Mann in Sacco und Kravatte mit Porsche
Ego-Verirrung Auto-Sucht: Weisser Mann in Sacco und Kravatte mit Porsche
Ego-Verirrung Schmucksucht: mit weissem Sacco und weissen Perlen
Ego-Verirrung Schmucksucht: mit weissem Sacco und weissen Perlen
Ego-Verirrung Schminksucht: Schminktante
Ego-Verirrung Schminksucht: Schminktante


Aus dieser Verirrung herauszufinden, kann das Mandala-Malen dienen: Der industriell dressierte Mensch soll die Schönheit und die Harmonie der Kräfte erfahren, wenn er sich leiten lässt und den Mittelpunkt frei gibt, um die Natur an ihm in ausgeglichener Weise wirken zu lassen. Was die Tempelritter in der Gotik entdeckten, soll der Mensch auch heute wieder entdecken - und stärken: die ewige Welle des Lebens, die ewige Nahrung aus der Energie der Mitte. Als "Hilfs-mitte-l" kann das Mandala uns den Weg dazu verkürzen und uns das Leben dadurch verlängern. Die Umgebung soll gleichsam beide Seiten anregen, die rechnende wie die schöpferische. Phantasiemandalas können dabei ebenso nie falsch sein, denn alles kommt aus der Schöpfung.

Mandalas zum Ausmalen: Beispiele

Arabisches Augenmandala zum Ausmalen

vergrössernArabisches Augenmandala zum Ausmalen
Indianermandala der Hopi-Indianer: Schlangenlegende
vergrössernIndianermandala der Hopi-Indianer: Schlangenlegende









Fotoquellen

-- japanische Flagge als grundlegendes Mandala: http://www.fahnenversand.de
-- Erdkugel-Mandala: http://jumk.de/astronomie/planeten/erde.shtml

-- Sängerin: Edgar Degas: Die Sängerin mit dem Handschuh: http://www.forum-stimme.de/pages.1/guts-gest.htm; http://www.forum-stimme.de/pages.1/BILDER-GUT/SAENGERIN.jpg
-- Tanz in Indien im Mandala-Kreis: http://www.astrolog.org/home/gate7b.htm
-- Tai-Chi / Yin-Yang-Symbol: http://taichi-chuan.eu/was-ist-tai-chi-chuan.html
-- Atom: http://blog.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.ListAll&friendID= 92384804&MyToken=6d045af8-d20c-4509-b8a5-c61eadb913d1ML
-- Frau mit Mandalas: www.tocamelastetas.com
-- Frau mit Arsch-Mandalas: http://geniv.forumcommunity.net/?t=2844883&st=30
-- Mann mit Arsch-Mandalas: http://www.musclemg.com/11.htm
-- Myanmar / Burma: Tempel in Mandalaform
-- Pyramide in Ägypten: http://www.natureblink.com/egypt.htm

-- Rosette mit weissem Zentrum Oesterding: http://www.kirchenmusik-oechtering.de/hobby.html
-- Rosette mit Blume im Zentrum, Strassburg, Münster: http://www.trekearth.com/gallery/photo480122.htm
-- Chartres, Cathédrale, Westrosette mit Jünstem Gericht: http://12koerbe.de/azur/chartr-w.html
-- Chartres, Cathédrale, Bodenlabyrinth am Westende: http://12koerbe.de/azur/cha-laby.html
-- Speyer, Gedächtniskirche mit Rosette mit Jesuskind im Zentrum: http://de.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtniskirche_der_Protestation_(Speyer),  http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Gedaechtniskirche_Speyer_Rosette.jpg

-- Grabmoschee Kairo Gebetsraum-Mandala: http://www.1000and1.de/english/culture/islame.htm
-- Moschee Paris, Mosaik-Mandala mit Brunnen: http://www.renaudvisage.com/en/images/162_Mosque.aspx;
http://www.renaudvisage.com/en/jpeg/PA100468.aspx

-- Chartres, Kirchenrosette in Rot-Blau und Violett: http://www.mymaze.de/bericht_paris1.htm#
-- Navajo-Manalateppich in Gelb-Rot-Schwarz: http://www.rinconcitocanario.com/SantaCruz/alfombras/alfombras.htm

-- Melone: http://governolo.interfree.it/sabbase/Turismo/Sapori%20del%20Mantovano.htm
-- Traubenkern: http://www.surihs.at/seifen_06/traubenkern%F6l.htm
-- Quinoa-Samen: http://www.all-creatures.org/recipes/i-quinoa.html
-- Auge als Mandala: http://www.augenklinik-rd.de/auge.html

-- Regenbogen-Mandala am Lenzer Horn in Lenz/Lantsch: http://www.urlaubschweiz.de/content/ansichten.htm
-- Jahresringe-Mandala, Fichtenstamm: http://www2.pe.tu-clausthal.de/agbalck/winter/w11b.htm
-- Schneekristall-Mandala dreidimensional: http://www.spessartit.de/eis.html
-- Blumenmandala Margarite: http://www.gnyman.com/Photoprojects.htm
-- Spinnennetz-Mandala: http://www.fotoklub.ch/galerie/details.php?image_id=409
-- Schneckenhaus-Mandala: http://www.amplifier.cd/Natur/Insekten-Tiere/Insekten_Tiere.htm

-- Rundhütte aus Zaire als Mandala: http://www.africaguide.com/images/library/people/mudhut.jpg
-- Sankt-Stephan-Basilika, Mandala im Quadrat: http://www.budapester.eu/Magazin/basilika/basilika.html
-- griechisch-orthodoxe Kirche in Capernaun / Kfar Nahum: http://members.virtualtourist.com/m/d29/1a12b1/

-- Kinder malen im Liedergarten: http://www.musikschule-niederkassel.com/musikschule_niederkassel_musik_frueherz.htm
-- Kinder malen mit Eltern ein Spielfass: http://www.burghoefe.de/galerie.html

-- tibetanisches Lebensrad-Mandala: http://www.gho-englisch.de/Religion/GK%2002-04/Christologie/Lebensrad_Buddhismus/Lebensrad_ganz.htm

-- Strahlende Sonne, z.B. im Südschwarzwald: http://www.bildsam.de/index.php?showimage=122
-- Mondschein am dänischen Fjord: http://www.hundehomepage.de/urlaub/daen0405/bilder/s08_mondschein.jpg

-- der weisse Mensch beraubt die Erde, z.B. durch Kohle-Tagebau: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/3910681
-- der weisse Mensch beraubt die Erde, z.B. Goldmine Serra Pelada: http://gruppen.greenpeace.de/aachen/wald-fotos-zerstoerung.html

-- der weisse Mann zerstört Mandala-Kulturen: Gehängte Indianer: http://www.freie-christen.com/reichtum_der_kirche_ist_blutgeld.html
-- Hexenverbrennung um 1500: http://www.heiligenhafen.holsteinnet.de/geschich.htm

-- Militarismus: Parade der Roten Armee 2005: http://www.mosnews.com/images/p/8265.shtml
-- erstarrte Kirche: Kirchengestühl des Münsters in Salem: http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:Salemer_M%C3%BCnster_Kanzel_und_Kirchengest%C3%BChl.jpg

-- Ego-Verirrung: Weisser Mann in Sacco und Kravatte mit Porsche: http://www.marketingclub-augsburg.de/pages/rueckblick2005.html
-- Ego-Verirrung mit weissem Sacco und weissen Perlen: http://www.medaloffreedom.com/NancyReagan.htm
-- Ego-Verirrung: Schminktante: http://www.tre-arte.ch/make_up/makeup1.htm

-- Mandala zum Ausmalen: Augenmandala: http://www.geschichteinchronologie.ch/ps/Owusu_mandalas-a-pintar-en-meditacion.html
-- Mandala zum Ausmalen: Schlangenlegende der Hopi-Indianer: http://www.geschichteinchronologie.ch/ps/Owusu_mandalas-a-pintar-en-meditacion.html

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