aus: Armin Risi: Der multimediale Kosmos Band 3: Machtwechsel auf der
Erde.
Govinda-Verlag, Neuhausen / Altenburg 1999
Baigent, Michel / Leigh, Richard:
Verschlusssache "Jesus". Knaur-Verlag, München 1991;
Taschenbuchausgabe 1993
[der Logen-Bluff über die Qumranschriften und deren angebliche Aussagen
über
Jesus; dabei stammen sie aus dem ersten Jahrhundert vor
Christus; siehe Anm. 117 und Betz / Riesner.
Anm. 117:
Darin behaupten die Autoren, der Vatikan unterdrücke die
Veröffentlichung der
Qumranrollen, weil in ihnen "die Wahrheit über das frühe Christentum"
enthüllt werde: Der römische Agent Saulus alias Paulus habe nämlich das
frühe
Christentum infiltriert, um "Jesus" zum religiösen Messias zu machen;
in "Wirklichkeit" sei "Jesus" ein politischer Aktivist
gewesen.
Hauptquelle der Autoren war der Nachlass des Qumranforschers Dr.
Allegro - der
ein Logenbeauftragter gewesen war. Dies verraten die freimaurerischen
Autoren
Knight und Lomas in ihrem Buch über "Pharaonen, Freimaurer und die
Entdeckung der geheimen Schriften Jesu", indem sie es dem Logenbruder Allegro widmen. Dieser hatte bereits in den
fünfziger Jahren den Auftrag gehabt, mit den damals neu entdeckten
Qumranschriften das religiöse Jesusbild (S.565) zu torpedieren. Seine
Arbeit
wurde von Baigent und Leigh zu einem Höhepunkt gebracht, jedoch mit
Behauptungen, die von Anfang an ein Bluff waren.
Die Qumranschriften beschreiben nämlich gar nicht "Jesus" und Paulus,
denn sie sind mindestens einhundert Jahre vor
diesen Begebenheiten entstanden; es sind alttestamentarisch-jüdische
Texte.
Über diesen offensichtlichen Sachverhalt sind sich praktisch alle
Experten
einig, und heute kann sich jeder selbst davon überzeugen, denn diese
Schriften
sind gesamthaft veröffentlicht.
Betz / Riesner, S.24-25:
"Als die englisch-amerikanische Originalausgabe des Werkes
'Verschlusssache Jesus' im September 1991 unter dem Titel 'The Dead Sea
Scrolls
Deception', d.h. 'Der Betrug an den Schriftrollen vom Toten Meer',
erschien,
waren etwa 80 Prozent des Textbestandes der Qumranfunde veröffentlicht.
Deshalb
ist es eine grobe Irreführung der Leser, wenn im Klappentext des Buches
gesagt
wird:
’75 Prozent der rund 800 in althebräisch und aramäisch abgefassten
Manuskripte
[werden] der Öffentlichkeit vorenthalten' "
Kurz nach dem Erscheinen der 'Verschlusssache Jesus' erschien im Jahr
1992 ein
Buch von Allegro-Nachfolger Prof. Robert Eisenmann, mit dem Titel
"Jesus
und die Urchristen - Die Qumranrollen entschlüsselt". Im Rückentext
dieses
Buches schreiben Baigent und Leigh:
"Diese Veröffentlichung ist von höchster Bedeutung. Endlich sind die
Texte, die lange unter Verschluss gehalten wurden, jedem zugänglich..."
Sie geben also zu, dass jetzt nichts mehr unveröffentlicht ist. Jeder
kann nun
lesen, welche (angeblich) sensationellen und brisanten Texte
(angeblich) unter
Verschluss gehalten wurden.
Dennoch heisst es auf dem Rückentext der späteren Taschenbuchausgabe
(1993)
immer noch:
"Warum sind die meisten der so genannten Qumranrollen bis heute nicht
veröffentlicht und nicht einmal Gelehrten ausserhalb einer bestimmten
Gruppe
zugänglich?"
Das klingt zwar unheimlich wahr und spannend, ist aber eine blanke
Lüge!
Dennoch wurde das Buch von einem Millionenpublikum geschluckt. Hier
geht es
jedoch nicht nur ums Geld, sondern um das fundamentale Zerstören des
Vertrauens
in "Jesus" und die Evangelien.
Wie Allegro versucht auch Eisenmann mit übersetzungstechnischen
Wortspielereien
zu beweisen, dass die Qumranrollen jünger sind und "Jesus" erwähnen.
Das Urteil der Fachkräfte lautet deshalb zurecht:
"Der 'Historiker' Eisenmann macht sich einer petitio
principii, der Erschleichung des gewünschten Resultats
durch falsche Übersetzung, schuldig, die er kaltblütig als feinere
Bedeutung
und bessere Konstruktion deklariert: Wiederum wird der Text nach der
eigenen
Theorie gebogen!" (Betz / Riesner, S.99)
"Jesus" selbst offenbarte deutliche Hinweise über seine wahre
Stellung innerhalb des Kosmos:
"Gott hat mir unbeschränkte Vollmacht im Himmel und auf Erden
gegeben." (Mt 28,28)
"Ich versichere euch, bevor Abraham geboren wurde, war ich
schon da (oder: Ehe Abraham war,
war ich)." (Joh 8,58)
"Vater gib mir nun wieder die Herrlichkeit, die ich schon bei dir
hatte,
bevor die Welt geschaffen wurde." (Joh 17,5)
"Ich bin das Licht, das über allem ist. Ich bin das All. Das All ist
aus
mir hervorgegangen, und das All ist zu mir gelangt." (Thomas-Evangelium
77a)
Diese persönlichen Aussagen Jesu und auch das Zeugnis der Apostel sowie
vieler
anderer Mystiker und neuoffenbarter Botschaften weisen auf die
Identität jener
Person hin, die vor 2000 Jahren als "Jesus" auf der Erde inkarnierte:
der erste eingeborene Sohn Gottes, der kosmische Christus, der (S.566) Pankreator (griech.: der "All-Schöpfer").
Deshalb wurde er in einigen urchristlichen Kreisen auch als Christos
Pankreator bezeichnet und
dargestellt. (S.567)
[Ergänzung:
Alle Jesus-Darstellungen entsprechen einem griechischen und keinem
jüdischen
Gesicht und sind bewiesenermassen alle falsch].
Betz, Otto / Riesner, Rainer:
"Jesus", Qumran und der Vatikan - Klarstellungen. Herder-Verlag,
Freiburg 1993
[eine akademisch fundierte Widerlegung der Behauptungen von Baigent /
Leigh:
Verschlusssache Jesus].
Das Evangelium des vollkommenen Lebens
- Ein ursprüngliches und vollständiges Evangelium. Humata-Verlag, Bern
1988
Das Evangelium Jesu: Das ist mein
Wort. Verlag Universales Leben, Würzburg 1993
Deml, Franz: Das Ewige Evangelium
des Geistzeitalters - Theologie der Zukunft auf prophetischer
Grundlage. 2
Bände. Turm-Verlag, Bietigheim, 1980.
Douglas-Klotz, Neil: Das Vaterunser.
Knaur, München 1992
[Meditationen auf der Grundlage der aramäischen Originalworte; gesungen
vom
Oberton-Chor Düsseldorf, CD: Abwun - The Prayer of "Jesus" [Abwun -
Das Gebet von "Jesus"]. Lichthaus Musik, Nümbrecht 1997]
Ein Kurs in Wundern:
Greuthof-Verlag, Gutach 1994
Greber, Johannes: Der Verkehr mit
der Geisterwelt Gottes - Seine Gesetze und sein Zweck. Johannes Greber
Memorial
Foundation, Teaneck N.J., 1932/1958, 1977
Greiner, Wolfgang:
-- Christus und Luzifer. Goetheanum-Verlag, Dornach 1987
-- Das Antlitz des Bösen; Goetheanum-Verlag, Dornach 1984
Hinz, Prof. Walther: Indizien statt
Dogmatismus - Woher, wohin. ABZ-Verlag, Zürich 1989
[Zusammenfassung eines medialen Gesamtbildes der Schöpfung, des
Luzifer-Sturzes
und der Rolle des "ersten Sohn Gottes"].
Hurtak, J.J.: Die Schlüssel des
Enoch - Eine Lehre, gegeben auf sieben Ebenen in Vorbereitung auf die
Bruderschaft des Lichts. Scheibenalp-Verlag, Brienz 1996
Johannes von Jerusalem: Das Buch der
Prophezeiungen - Zukunfsvisionen eines grossen Sehers für das dritte
Jahrtausend. Heyne-Verlag, München 1995
Levi: Das Wassermann Evangelium von
"Jesus" dem Christus. Hugendubel-Verlag, München 8/1988
Linde, Frank: Das Michael-Bild in
der Waldorfschule; In: Michael. Flensburger Hefte Nr. 26, Flensburg 1989
[eine regelmässige Publikation über anthroposophische Themen].
Lindsey, Hal / Carlson, Carole C.:
Alter Planet Erde wohin? IM Vorfeld des Dritten Weltkrieges.
Gerth-Verlag,
Asslar 1971, 1990.
[Ein Szenario der Zukunft aus den Endzeitprophezeiungen des Alten und
Neuen
Testaments, weltweit in über 20 Mio. Exemplaren verbreitet].
Lorber, Jakob:
-- Das grosse Evangelium Johannes - Empfangen vom Herrn durch Jakob
Lorber.
Lorber-Verlag, Bietigheim 1986
-- Die Wiederkunft Christi - Ein Entwicklungsbild der Menschheit
(Auswahl aus
den Werken Jakob Lorbers und Gottfried Mayerhofers, 1849 bis 1875);
Bietigheim
1989
Markides, Kyriacos: Der Magus von
Strovolos - Die faszinierende Welt eines spirituellen Heilers; Knaur,
München
1988
Milton, John: Das verlorene
Paradies. Übersetzung aus dem Englischen von Hans Heinrich Meier. Reclam,
Stuttgart 1986
Mormon, The Book of: 1830, dt. 1852.
Das Buch Mormon - Ein weiterer
Zeuge für
"Jesus" Christus. Frankfurt am Main 1985
Rudolph, Kurt: Die Gnosis - Wesen
und Geschichte einer spätantiken Religion. Leipzig 1977; UTB, Göttingen
1990
Weidner, Gisela (Hrsg.): Zukünftige
Ereignisse auf Erden - Aus geistiger Sicht. Eigenverlag Weidner,
Postfach 405,
1071 Wien
Weirauch, Wolfgang: Michael im Kampf
mit dem Bösen; In: Michael - Januskopf Bundesrepublik. Flensburger
Hefte Nr.
26, Flensburg 1989
White, Ellen G.: Der grosse Kampf
zwischen Licht und Finsternis. International Publishing 1983 (original
1888)
[eine der bedeutendsten populären Sekundärschriften zur Bibel, die in
über 50
Sprachen übersetzt wurde].