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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu
4. Steiner-Schulen mit Zuckerbrot und Seelenpeitsche
von Michael Palomino 2002
Quellen
-- Lydie und Andreas Baumann-Bay: Achtung, Anthroposophie! Ein kritischer Insider-Bericht; Zürich, 2000;
-- sowie: eigene Beobachtungen als Geigenlehrer an einer schweizer Musikschule eines kleinstädtischen Ortes, wo ich Steiner-Schüler unterrichten musste, Beobachtungen an deren Eltern und an der Steiner-Schule dieses kleinstädtischen Ortes.
Die Pädagogik von Rudolf Steiner enthält auf den ersten Blick überzeugende Argumente und Elemente, die der Entwicklung des Kindes eher entsprechen als die zum Teil bis heute militärische Praxis in vielen Staatsschulen. Dabei sieht die Grundstruktur für das Kind zwischen 7 und 14 Jahren so aus:
-- das Leben des Menschen wird in 7-er Jahresabschnitte eingeteilt und völlig theoretisiert
-- die Grundeinstellung ist ein Ausgleich zwischen geistigen und gestalterischen Kräften, so dass Werken, Malen, Nähen etc. einen fast gleichwertigen Stellenwert neben der geistigen Arbeit erhalten
-- Theater spielen wird in der Steiner-Pädagogik als wichtiges Element der Selbstentfaltung des Kindes angesehen, wobei die Lehrpersonen die Kinder gleichsam in bestimmte Rollen hineinmanipulieren können
-- schöpferischer Umgang mit der Welt wird gefördert und als gut angesehen, aber nur, wenn dieser der Welt von Rudolf Steiner entspricht
-- Steiner hat die Schulzensuren und das Sitzenbleiben abgeschafft, jedoch Lernberichte eingeführt, die je nachdem viel schlimmere Auswirkungen haben können als Schulnoten
Steiner-Schulen sind u.a. auch deswegen für Familien attraktiv, da sie eine Alternative zur Staatsschule darstellen, wo die dortigen Lehrer sensibler mit dem Kind umgehen als in der Staatsschule. Es ergibt sich automatisch, dass einige Eltern von Kindern in Steiner-Schulen solche sind, die sehr negative Erlebnisse in den Staatsschulen oder mit der eigenen Familie hatten und jedes Opfer auf sich nehmen, um ihrem Kind eine Wiederholung solcher Erlebnisse zu ersparen, ohne genau den eigenen Werdegang analysiert zu haben. Die Wahl der Steiner-Schule ist somit z.T. eine Protestwahl und die Gründungswelle von Steiner-Schulen eine Protestbewegung, ohne dass genau über die Konsequenzen nachgedacht wurde.
Die Fassade einer Steiner-Schule und der Anthroposophie allgemein ist denn auch sehr attraktiv und im Gegensatz zur Rock-Musik, die sich gegen den Vietnam-Krieg erhob, sanft und leicht wirkend. Dieser "Lockvogel" wird jeweils am Bazar oder an Theateraufführungen bzw. Konzerten präsentiert. Dass im seelischen Bereich dann aber nicht nur "Seelenverwandtschaften" bestehen können, sondern nach Definition der verschiedenen seelischen Kräfte auch "Seelenkonflikte" gepflegt werden, sollten die Steiner-Eltern jeweils erst im Verlauf des Steiner-Schulunterrichts bemerken.
Allgemein muss bemerkt werden, dass Rudolf Steiner erst 3-4 Jahre vor seinem Tod die erste Steiner-Schule (Waldorf-Schule) gründete, so dass er unmöglich all die Problematik für die Kinder mitverfolgen konnte, weil die ältesten Kinder erst in der 4.Klasse waren, als er starb. Steiner verfasste sehr wertvolle pädagogische Schriften über die Kindheitsentwicklung, wodurch eine viel grösseres Verständnis für die kindliche Seele erworben werden kann. Würde Steiner aber heute leben, so würde er Schriften gemäss heutigem Erkenntnisstand schreiben und Steiner-Schulen aufgrund des heutigen Erkenntnisstandes gründen. Hätte er die Entwicklung von Kindern in Steiner-Schulen über 20 Jahre analysieren können, hätte er sicher viele Änderungen oder Ergänzungen zum Lehrplan oder zur Schülerführung vorgeschlagen. Da aber die Präsidien von Steiner-Schulen und die Vorstände der Steiner-Vereinigungen mit absoluter Autorität des "Goetheanums" in Dornach keine Änderungen an den Schriften Steiners zulassen, verharren die Steiner-Schulen in den Steinerschen "wissenschaftlichen" Meinungen der 1920-er Jahre.
Adaptationsversuche können bestraft werden, bis zum Ausschluss der jeweiligen Initianten bzw. Initiantinnen. Diese Praxis führt bei Kindern wie bei "rebellierenden" Lehrpersonen zu Stress bzw. zur seelischen Deformation. Die "Seelenleben" werden sensibilisiert, aber durch Verstocktheit gleichzeitig wieder massiv verletzt. Zudem herrscht bei Steiner-Lehrpersonen die Meinung vor, dass jede Konfliktsituation die Folge oder Strafe für eine Handlung in einem früheren Leben sei. Dieser Vorgang wird als "Karma" bezeichnet, und Konflikte werden somit "karmisch" begründet. In der Folge werden Konfrontationen an der Schule oft nicht bewältigt, sondern jahrelang am "Gären" gehalten, so dass daraus bleibende seelische Deformationen, Psychosen oder Übersensibilitäten entstehen können.
An Steiner-Schulen können dem Kind also massive Nachteile entstehen, die einem als Aussenstehenden überhaupt nicht auffallen, weil das Kind und die Eltern meist eisern darüber schweigen, da diese sonst dem Vorwurf ausgesetzt wären, dass die Staatsschule besseren Unterricht bieten würde und sie für diesen Karma-Psychoterror auch noch bezahlen (!):
-- die Kinder haben 7 Jahre lang denselben Lehrer oder dieselbe Lehrerin, und wenn die Lehrperson unsympathisch ist, so muss das Kind 7 Jahre das Trauma mit derselben Lehrperson durchleben
-- die Kinder lernen erst in der 3. Klasse mit ca. 9 Jahren lesen und schreiben, so dass ein nachträglicher Wechsel in die Staatsschule unmöglich gemacht wird und die Steiner-Schule zum Zwang werden kann, dies 7 Jahre lang
-- die Lehrperson teilt die Schüler und Schülerinnen gemäss den "4 Temperamenten" ein, so wie es Rudolf Steiner seinen Lehrern zur Vorschrift machte, auch wenn die Lehre der "4 Temperamente" heute überholt ist und viele Zwischenformen existieren, dies 7 Jahre lang
-- die Schüler und Schülerinnen und deren Eltern dürfen nicht wissen, wie ihr Kind von der Lehrerin "eingeteilt" wird, und dies 7 Jahre lang
-- gemäss den veralteten "4 Temperamenten" wird zum Teil heute noch die Sitzordnung in Klassenzimmern den Kindern vorgeschrieben, die den Kindern widersprechen
-- Kinder, die ein klassisches Musikinstrument spielen, sind in den Augen gewisser Steiner-Lehrpersonen mehr wert als andere, die kein Instrument spielen, weil ein besseres "Karma" wirke
-- wird ein Kind aus der Staatsschule in eine Steiner-Schule geschickt, kann es unter Umständen zu massiven Hänseleien und Quälereien kommen, weil das Kind aus der Staatsschule anders gelernt hat, mit der Umwelt und mit Lerntechniken umzugehen
-- dasselbe gilt für Kinder der Steiner-Schule gegenüber Kindern von Staatsschulen.
Die Lehrer und Lehrerinnen bilden sich in Seminaren am Steiner-Zentrum Goetheanum oder in anderen anthroposophischen Zentren weiter und meinen oft, "Geheimwissen" erlangt zu haben und nun mehr wert zu sein als alle anderen Menschen. Dieses Gefühl der Erhobenheit paart sich dem Gefühl der Unangreifbarkeit und mit einem unerklärlichen Opfer-Verhalten, so dass Steiner- Lehrpersonen für minimale Gehälter arbeiten und eine Menge Gratis-Arbeit leisten, um all ihren Verpflichtungen im Namen des Weihedienstes im Namen der Fortentwicklung der Menschheit im Namen Rudolf Steiners nachzukommen. Allmonatlich müssen Elternabende abgehalten werden. Weiterbildung in Steiner-Philosophie ist ruffördernd.
Alle 3 Monate wird eine "Quartalsfeier" 2-3 Stunden Bühnenprogramm der verschiedenen Klassen auf die Beine gestellt und für die Saalmieten dabei viel Geld ausgegeben, ausgiebige Jahresfeste organisiert, Schulkonferenzen abgehalten und PR-Arbeit für die Schule geleistet. Um die Umwelt des Kindes zu kontrollieren, finden auch Hausbesuche des Lehrers bei den Familien selber statt. All diese Beschäftigung führen bei den Steiner-Lehrpersonen nicht nur zum Phänomen eines "Workaholic", sondern ohne es zu wollen oft zur Diskriminierung anderer Welten, so dass elementare Menschenrechte wie Meinungsfreiheit oder Äusserungsrecht in Konfliktfällen den "andere" Menschen nicht mehr gewährt werden.
Die schlimmste Behauptung der "eingeweihten" Steiner-Lehrpersonen und Steinerianer ist der Vorwurf an alle Menschen, die Seele eines Menschen habe sich die Eltern "selbst ausgewählt". Dies impliziert, dass man "selber schuld" sei, wenn Vater oder Mutter Kommunist, Nazi oder Gewalttäter bzw. Vergewaltiger sind. Dies impliziert aber auch, dass alle Kinder, die an Hunger sterben, sich den Hungertod "selbst ausgewählt" haben sollen. Gemäss Steiner-Theorie machen die Seelen, die einen Hungertod erleben, nur eine gerechte Bestrafung für Sünden in einem früheren Leben durch.
Mit dieser Einstellung wird alles Leid als Bestrafung der Seele für Taten im vorhergehenden Leben angesehen, und alle Missstände seien gerecht bzw. Massnahmen an Missständen werden nur wenig bis gar nie in die Planung einbezogen und schon gar nicht hinterfragt. Neue Psychoanalyse ist unerwünscht bzw. wird erst gar nicht zur Lösung von Konflikten herangezogen. Das spannungsgeladene Verhältnis zwischen Kind und Lehrperson wird somit z.B. als "karmisch" von einem früheren Leben her begründet und daran 7 Jahr lang nicht viel verändert, bis z.B. der schwächere Teil (das Kind) aus der Schule genommen wird und mittels Privatunterricht doch noch den Anschluss an die Weltbildung schafft. Dieselbe spannungsgeladene Atmosphäre kann sich im Verhältnis unter Lehrpersonen oder Eltern-Kind etc. ergeben, so dass z.B. der Vorwurf des Kindsmissbrauchs oder der Kinderrebellion "karmisch" begründet wird, statt Abklärungen und Aufklärung zwischen den beiden Parteien einzuleiten.
Oft werden zur "Lösung" von Fällen zwischen Lehrer und Schüler bzw. Eltern jüngere Geschwister eingesetzt, die dann jeweils neu in die Steiner-Schule eintreten und die Atmosphäre in der Schule bezüglich der betreffenden Familie entkrampfen sollen. Damit sei dann "alles wieder gut", meinen die beteiligten Erwachsenen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Die Verdrängung einer Konfliktlösung geht weiter und verknotet sich immer mehr, so dass auch über dem kleinen Erstklässler bereits ein "Karma" der Vorbelastung entsteht. Dieses Verhalten wird später von den Kindern kopiert, womit wieder Probleme verdrängt statt gelöst werden. Die Strukturen werden sektenhaft und offene Aufklärung zum grossen Teil verhindert. Das Wissen um Problemlösungen und das Bewusstsein um Unabhängigkeit kann dabei verloren gehen.
Menschenrechte fallen bei Steinerianern somit bei den meisten Auseinandersetzungen unter den Tisch, und der "Stärkere" der sogenannten Karma-Auseinandersetzung gewinnt bzw. das eine Karma zerstört das andere. Aussenstehende, die diese Konflikte beobachten, haben mit Schlichtungs- versuchen oder Vorschlägen zur Lösung erst recht keine Chance, da die Theorie des Karma unantastbar ist und Steinerianer die "anderen" Menschen kaum für voll nehmen.
Sexualerziehung für Kinder ab 11 Jahren findet in Steiner-Schulen praktisch nicht statt. Meine umfassenden Recherchen und Gespräche mit ehemaligen Steiner-Schülern haben übereinstimmend ergeben, dass die Steiner-Erziehung "beim Bauchnabel" aufhört. Die Themen bezüglich der Körperentwicklung "unterhalb des Bauchnabels" werden den Eltern "überlassen". Hat das Kind nun das Pech, gehemmte Eltern oder Eltern zu haben, die selbst aus einem Missbrauch kommen, erlebt das Kind die völlige Tabuisierung der Sexualität, die dann später entsprechend stärker unkontrolliert zum Ausbruch kommt. Hier versagt die Steiner-Pädagogik wesentlich. Die Energien der betroffenen Kinder gehen wahllos in alle Richtungen des Ausprobierens und in unberechenbare Kompensationen, zum Entsetzen mancher Steiner-Lehrpersonen und Aussenstehenden. Dieses Verhalten zu analysieren und die Ursachen der Verstocktheit zu beseitigen sind die Steinerianer aber nicht fähig, weil der Erkenntnisstand der 1920er Jahre nicht überschritten werden darf.
An vielen Steiner-Schulen findet man zudem Umstände, die die Bewegung der Kinder in der Pause behindern, wenn nicht sogar ganz auf Sport verzichtet wird. Der Pausenplatz der Steiner-Schule, von der meine Geigen- und Bratschenschüler waren, bestand aus einem Rundgang um das Haus mit Kies, ein paar Treppenstufen, ein paar Bänke und eine Wiese, die bei Regen nicht begehbar war. Heute ist die Wiese auch mit Kies aufgeschüttet. Somit ist der Platz bei Regen zumindest ohne grosse Erdklumpen an den Schuhen begehbar, aber die Kinder können im geschützten Hof weder Hüpfspiele, noch Fangspiele, noch Ballspiele noch Kreidespiele machen. Sie müssen für Spiele auf die Strasse vor der Schule, die zwar kaum befahren ist, die aber am Rand keine Bänke hat und keine Hof-Atmosphäre bietet. Ein Basket-Korb mit vier Quadratmetern Teerfläche ist die einzig erlaubte Ballsportart.
Der Sinn ist einzig, die Kinder zu "disziplinieren" und den Spieltrieb in "schöpferische Arbeit" umzuwandeln mit dem Ziel,"bessere Menschen" zu schaffen. Den Lehrpersonen schwebt dabei eine gewaltfreie Welt vor. Dabei unterscheiden sie aber nicht zwischen gesunder Kraft und destruktiver Aggression. Die Kanalisierung der Kraft findet nicht statt. Auf einige Kinder wirkt diese pazifistische Ruhe sicher positiv. Dass damit aber ein Grossteil der Kinder überfordert wird und dadurch das unkontrollierte Auslassen überschüssiger Energie vor allem in der Jugend begünstigt wird, liegt auf der Hand, ganz abgesehen davon, dass die fehlende Bewegung und die mangelnde Durchblutung die körperliche und geistige Entwicklung beeinträchtigt. Ohne militärisch zu wirken holen deswegen einige Steiner-Familien in Konfrontation zur Steiner-Schule den Sportteil des Lebens jeweils in den Ferien nach.
Die Eltern von "Steiner-Kindern" werden von der Lehrperson neben Putzarbeiten und Arbeiten für Schulveranstaltungen auch zu einem "spiritueller Pfad" angehalten, den es zu "beschreiten" gebe. Steiner profilierte sich nicht nur in der damaligen Schulpädagogik, sondern auch im "Weltbild", das es auch bei Steiner-Eltern zu verändern gilt. Die Sektenhaftigkeit dieser Aktivität wird dabei offensichtlich, die Eltern von der anderen Gesellschaft entfremden zu wollen, um die Eltern dahin zu bringen, für die Ideologien Steiners möglichst viel Geld herzugeben. Dabei darf an der Ideologie, die als "geisteswissenschaftliche Wahrheit" verpackt wird, nicht gerüttelt werden, sondern die Eltern haben sich nach dem Erkenntnisstand der 1920er Jahre zu richten. Stimmen Eltern dieser "Fortbildung" (eher: "Rückbildung") nicht zu oder setzen Widerspruch entgegen, so kann das die Schlechterbehandlung des Kindes durch die Lehrperson oder andere Intrigen zur Folge haben, eine Form der Sippenhaft, die den Menschenrechten diametral widerspricht. Die Eltern können auch ausgestossen werden.
Noch schlimmer wird die Situation, wenn ein "Gründer" oder eine "Gründerin" einer Steiner-Schule (Waldorf-Schule) zwar viel Geld hergegeben, aber von der Steiner-Ideologie keine Ahnung haben. Eine solche Person, von denen es nicht wenige gibt, weiss im wahrsten Sinne des Wortes nicht, was sie tut, sieht nur die positiven Seiten der Steinerschen Pädagogik gegenüber den z.T. militaristischen Staatsschulen und verdrängt alle oben beschriebenen negativen Aspekte. Da ein solcher "Gründer" / "Gründerin" aber mit dem Geld alle Macht und "Ehre" der AnhängerInnen in Händen hat, kommen die Problembereiche nie auf die Tagesordnung und das Leid nimmt unter dem Schlagwort "Der Doktor hat gesagt" mit aller Verdrängung seinen Lauf.
Hier ist eine Hölle, die die Menschheit zu bewältigen hat. Die Obersten des Goetheanums sowie die Präsidien der Steiner-Schulen (Waldorf-Schulen) sollten anerkennen, dass Rudolf Steiner auch zeitgemäss gehandelt hat und seine Pädagogik sowie die Lehrer- und Elternführung schon lange reformiert hätte, wenn er heute noch am Leben wäre. Steiner-Schulen (Waldorf-Schulen) haben die Übel der militärisch geführten staatlichen Schulen der 1940er bis 1970er Jahre durch anderes, seelisches Leid ersetzt. Für die Mehrheit der Kinder verbessert sich die Schulsituation nicht.
Die Menschenrechte bleiben in Steiner-Schulen zum Teil unerfüllt und Probleme werden jahrelang hin- und hergeschoben. Kommunikation nach aussen hin wird aufgrund des Feindbildes gegenüber der "äusseren" Welt konsequent verweigert. Staatsschulen reagieren unterdessen schon seit längerer Zeit und verteilen oft bis zur 4.Grundstufe keine Noten mehr. Konfrontationen "karmisch" zu begründen erscheint eine Unmöglichkeit. Es obliegt den staatlichen Stellen, diesbezüglich Regelungen zu treffen bzw. die Karma-Begründung unter Strafe zu stellen, um die Menschenrechte für alle Kinder, Eltern und Lehrer sowie Lehrerinnen an Steiner-Schulen gleichsam durchzusetzen.
Andererseits kann es sich der Staat leicht machen, indem er einfach zuwartet, bis die Steiner-Schulen eine nach der anderen schliessen. Diverse Steiner-Kindergärten wie in städtischen Vorortsgemeinden werden schon geschlossen. Dies wäre der "karmische" Abschluss einer Konfrontation, so wie Konflikte auf Steinersche Art bis heute immer gelöst werden: warten auf den Untergang des Schwächeren. Steiner-Opfer werden diesem Untergang kaum nachtrauern. Dann wird auch die Schliessung des Goetheanums in Dornach bald Thema sein, und eine weitere weltfremde, herzlose, bis ins Sektenhafte reichende, verstockte Religions-Philosophie hätte auf unserer Erde ihren Abschied genommen.
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