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DIE HÖLLE IST DA - und alle schauen zu
7. Minen und Minenfelder - die todbringenden Landminen
Minenopfer: Mädchen ohne Beine [1]
von Michael Palomino (2002 / 2005 / 2010)
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Alle 22 Minuten wird ein Mensch von einer Mine verletzt oder getötet, das sind über 32 Minenopfer pro Tag. Von den Tieren, die durch Minen verletzt oder getötet werden, sprechen die Bilanzen nicht.
Die "USA" haben die Anti-Minen-Konvention bis heute (2002 / 2005) nicht unterschrieben.
Die Kosten, die durch Minen entstehen, sind enorm, weil nach einem Krieg die Minen im Boden bleiben und weiter eine unsichtbare Gefahr darstellen, ohne dass sich die jeweiligen Kriegsparteien um deren Entfernung kümmern.
Ein überlebendes Minenopfer, dem ein Arm oder ein Bein abgerissen wurde, fehlt der Familie als Arbeitskraft auf dem Feld, isst aber weiter mit. Sind beide Beine oder beide Arme abgerissen, braucht das Minenopfer eine dauernde Betreuung, so dass der Familie gleich zwei Arbeitskräfte fehlen.
Ein totes Minenopfer ist noch tragischer für die Familie, denn nun fällt eine Arbeitskraft und ein Glied der Familie weg, ohne dass das Opfer eine Schuld auf sich geladen hätte.
Die Spitalkosten für Minenopfer sind enorm und können von den Familien oft nicht aufgebracht werden. Die Familien geraten in Schulden.
Durch Minen wird jegliches Menschenrecht zerstört, denn schuldlos verletzt zu werden, ohne dafür eine Kompensation vom Verursacher zu erhalten, ist Raub: Raub der Menschenwürde und Raub der Gesundheit. Die Entminung ganzer Länder mittels Hunden ist sehr kostspielig, mit Ratten schon eher möglich.
Hier ist eine Hölle. Die Verursacher von Verletzungen und Tod durch Minen in ehemaligen Kriegsgebieten werden bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen, weder durch lokale, noch durch nationale, noch durch internationale Gerichtshöfe, an erster Stelle die "USA". Länder, die Fabriken zur Minenproduktion zulassen, sollten nicht nur geächtet, sondern auch verurteilt und kontrolliert werden. Waffeninspektoren in den "USA" und in anderen "zivilisierten" Ländern,sollten somit keine Unmöglichkeit bleiben, um die Minenproduktion zu stoppen. Entminung sollte von den Produzenten von Minen bezahlt werden müssen, dann gäbe es sofort keine Minenproduktionen mehr.
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Beispiel eines Minenopfers: Kroatien
<Kroatien: Tourist von Mine verletzt
ZAGREB - Ein niederländischer Urlauber (27) ist bei der Explosion einer Landmine auf der kroatischen Insel Vis schwer verletzt worden. Ihm musste der Unterschenkel amputiert werden. Der Tourist hatte einen gekennzeichneten Weg verlassen und war auf die Mine getreten. Im beliebten Ferienland Kroatien gibt es noch zirka eine Million Minen.>
(20 Minuten, 22.7.2005, www.20min.ch)
Die "USA" haben die Antiminenkonvention bis heute nicht unterschrieben. Scheiss-"USA" (November 2005).
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6251 registrierte Todesopfer durch Minen im Jahr 2004 - 17 Tote durch Minenexplosionen pro Tag!
aus: Zahl der Landminenopfer weltweit weiter zurückgegangen; Basler Zeitung, 23.11.2005
aus: http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=BB9E6BC9-60CF-2062-F4DF9868DC42FCB3
<Bogotà. AP/baz. Die Zahl der Landminenopfer weltweit ist weiter rückläufig. Im vergangenen Jahr wurden 6251 Menschen bei Minenexplosionen getötet oder verstümmelt, 2003 lag die Opferzahl noch bei 8065, wie die Internationale Kampagne zum Verbot von Landminen am Dienstag in einem in Kolumbien präsentierten Bericht erklärte. Es ist jetzt das sechste Jahr in Folge, dass die Opferzahl zurückgeht.
In Angola tobte mit Unterbrechungen von 1961 bis 2002 ein Bürgerkrieg, dem über 500 000 Menschen zum Opfer fielen. Ganze Landstriche wurden während der Kriegswirren grossflächig vermint. Diese fordern heute noch täglich Opfer, verstümmeln Menschen, zerstören Leben - jedes dritte Minenopfer ist ein Kind. Heute müssen geschätzte 100 000 Personen infolge von Antipersonenminen mit Amputationen leben. Auf diese Misere wollen die Veranstalter der Miss-Landmine-Wahl aufmerksam machen. Am 4. April 2008 wird in Luanda, der Hauptstadt Angolas, die Siegerin erkoren. Als Preis winkt ihr eine Beinprothese. Schon jetzt kann im Internet für die Favoritin gestimmt werden.>
Die tatsächliche Zahl könnte jedoch bei 20.000 liegen, da viele Fälle nie berichtet würden, hiess es weiter. Bei der übergrossen Mehrheit der Getöteten oder Verletzten handele es sich um Zivilisten, jedes fünfte Opfer sei ein Kind. Die medizinische Versorgung der rund 250.000 Landminenopfer weltweit und ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft seien in vielen Ländern noch immer völlig unzureichend.>
6251 geteilt durch 365 sind 17.126.027 Tote täglich. 20.000 geteilt durch 365 sind 54.794.52 Tote täglich...
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Entminung in Laos nach dem Vietnamkrieg / Laoskrieg (10 vor 10, Schweizer Fernsehen SF1, 2006)
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27 Tote bei Explosion von Landmine in Pakistan
(mbu)
[Dabei gibt es viele Minenopfer, die zwei Beine verloren haben, oder die gar nicht mehr leben].
Die 10 Miss-Landmine-Kandidatinnen in Angola für 2008
Wann bezahlen endlich die Minenproduzenten für den Schaden, den sie in der Welt anrichten? Wann kommt endlich ein Richter und klagt gegen die schwere Körperverletzung durch Landminen?
Wie unzivilisiert ist eine Welt, die die Landminen nicht in den Griff bekommt? Es ist eine Mörderwelt.
Michael Palomino, 19. November 2007
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Ottawa Dezember 2008: 11 Staaten unterzeichnen Konvention gegen Streubomben
aus: 20 minuten online: Verbot von Streubomben kommt; 29.7.2010; http://www.20min.ch/news/ausland/story/21991378
<Am Dezember 2008 haben 11 Staaten in Ottawa das Verbot von Streubomben unteryeichnet. Die wichtigsten Produzenten und Verwender von Streubomben wollten dem Vertrag freilich nicht beitreten. Zu ihnen gehören die USA, China, Russland, Israel, Indien und Pakistan. Trotz des enormen Risikos, das diese Waffen auch Jahrzehnte nach dem Ende von militärischen Auseinandersetzungen für die Zivilbevölkerung darstellen, sind viele Staaten nach wie vor gegen ein totales Verbot. Die Infografik zeigt, in welchen Ländern Streubomben eingesetzt wurden und wo die tödliche Gefahr noch immer lauert.>
Informationen von Human Rights Watch:
Steubombeneinsatz, Weltkarte 2008.
Betroffene Länder sind:
in Europa: fast ganz Ex-Jugoslawien: Serbien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Albanien und Kosovo;
in Afrika: West-Sahara, Sierra Leone, Tschad, Sudan, Äthiopien und Eritrea;
in Vorderasien (Naher Osten): Saudi-Arabien, Kuwait, Syrien, Israel, Libanon, Georgien, Tschetschenien;
in Mittelasien: Afghanistan, Tadschikistan;
in Hinterasien (Ferner Osten): Laos, Vietnam, Kambodscha.
Streubomben in Asien (Angaben von Human Rights Watch)
Irak, Vietnam und Laos sind diejenigen Länder mit den meisten Opfern von Streubomben.
In Saudi-Arabien, Irak und Kuwait wurden 1991 Streubomben abgeworfen, von Truppen aus den "USA", Frankreich, Grossbritannien (England) und von saudiarabischen Truppen.
Im Irak wurden im Jahr 2003 Streubomben abgeworfen, von Truppen aus den "USA", Grossbritannien (England) und aus Frankreich. Die kriminellen "USA" und England haben im Jahr 2003 im Irak fast 13.000 Streubomben abgeworfen, die 1,8 bis 2 Millionen Stück Submunition beinhalten.
Syrien wurde im Jahre 1973 von den jüdischen Truppen aus Herzl-Israel mit Streubomben bombardiert, gegen Trainingslager nicht-staatlicher Milizen in der Nähe von Damaskus.
Libanon wurde in den Jahren 1982 und 2006 von den jüdischen Truppen aus Herzl-Israel mit Streubomben bombardiert, 1982 gegen syrische Truppen und nicht-staatliche Milizen, 2006 gegen die Hisbollah. Gemäss UN-Schätzungen wurden im Jahre 2006 gegen die Hisbollah Streubomben mit bis zu 4 Mio. Stück Submunition abgeworfen. Es verbleiben im Libanon ca. 100.000 Stück nicht explodierte Streumunition.
Nord-Israel wurde im Jahre 2006 von der Hisbollah mit über 100 Streubombenraketen bombardiert, die in China produziert worden waren.
Die russische Armee setzte 1994-1996 in Tschetschenien Streubomben gegen nicht-staatliche Milizen ein.
Die russische Armee setzte 2008 in Georgien Streubomben (Clusterbomben) über zwei Dörfern ein.
Afghanistan wurde 1979-1989 und im Jahre 2002 mit Streubomben bombardiert, von russischen Truppen, Truppen der "USA", von afghanischen Milizen und von den Taliban. Es verbleiben in Afghanistan ca. 40.000 Stück nicht explodierte Streumunition.
Tadschikistan wurde im Bürgerkrieg 1992-1997 mit Streubomben bombardiert.
Kambodscha wurde während des "Vietnamkriegs" in den 1960er- und 1970er-Jahren von "US"-Truppen mit Streubomben bombardiert. Schätzungen der "US"-Militärs sprechen von 9500 Einsätzen mit bis zu 87.000 Streubomben. Danke Scheiss-"USA".
Laos wurde während des "Vietnamkriegs" in den 1960er- und 1970er-Jahren von "US"-Truppen mit Streubomben bombardiert. Laos ist das meist bombardierte Land der ganzen Welt, mehr als im Zweiten Weltkrieg in Europa und in Japan zusammen. Es verbleiben in Laos 9 bis 27 Millionen nicht explodierte Sprengsätze. Danke Scheiss-"USA".
Vietnam wurde während des "Vietnamkriegs" in den 1960er- und 1970er-Jahren von "US"-Truppen mit Streubomben bombardiert.
Streubomben in Afrika (Angaben von Human Rights Watch)
Eritrea und Äthiopien haben sich im Jahre 1998 mit Streubomben bombardiert, beim Asmara-Flughafen und beim Mekele-Flughafen. Auch die eritreische Provinz Gas-Barka wurde von äthiopischen Truppen mit Streubomben bombardiert.
Sudan: Regierungstruppen des Sudans haben 1996-1999 gegen den Süd-Sudan Streubomben abgeworfen.
Tschad: Französische Flugzeuge bombardierten 1986 den libyschen Flugplatz bei Wadi Doum.
West-Sahara wurde 1975-1988 von marokkanischen Truppen mit Streubomben bombardiert, bei Einsätzen gegen nicht-staatliche Milizen.
In Sierra Leone in der östlichen Stadt Kenema wurden im Jahre 1997 von den nigerianischen ECOMOG-Friedenstruppen Streubomben (Belugabomben) eingesetzt.
Streubomben in Europa (Angaben von Human Rights Watch)
Kroatien: Eine nicht-staatliche Miliz verwendet am 13.5.1995 Streubomben gegen Zagreb. Die kroatische Regierung behauptet ausserdem den Streubombeneinsatz durch die serbische Armee in den Ortschaften Sisak, Kutia und in der Nähe des Flusses Kupa.
In Bosnien-Herzegowina wurden während des Bürgerkriegs 1992-1995 von jugoslawischen Truppen und nicht-staatlichen Milizen Streubomben abgeworfen, "aus Lagerbeständen". Es verbleiben 40.000 Stück nicht explodierte Streumunition im Land.
In Serbien, Montenegro und Kosovo ("Ex-Jugoslawien") werden im Serbien-Krieg von 1999 von den kriminellen "USA", Grossbritannien (England) und Holland 1750 Streubomben mit 195.000 Sprengsätzen ab.
In Albanien werden 1998 und 1999 von jugoslawischen Truppen durch Grenzbeschuss und bei 6 Einsätzen von NATO-Truppen Streubomben abgeworfen.
Kommentar
Wir danken den "Industrieländern" für ihren "Kulturbeitrag" mit Streubombenmunition. Würden diese "Industrieländer" auch bitte die Kosten für den Schaden übernehmen, die ihre Waffen über Jahrhunderte hinweg anrichten?
Michael Palomino, 2010
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25.11.2009: "USA" wollen auch unter Präsident Obama Landminen nicht verbieten
aus: 20 minuten online: Wie Bush: Obama hält Landminen für unbedingt nötig; 25.11.2009;
http://www.20min.ch/news/ausland/story/27012811
<Die USA lehnen auch unter Präsident Barack Obama die Unterzeichnung der internationalen Konvention zum Verbot von Landminen aus dem Jahr 1997 ab.
Aussenamtssprecher Ian Kelly sagte am Dienstag in Washington, die Regierung habe kürzlich eine Überprüfung der bisherigen Haltung der USA abgeschlossen und sich entschieden, in diesem Punkt die Politik der Regierung von Obamas Vorgänger George W. Bush beizubehalten.Der Senator Patrick Leahy aus Obamas Demokratischer Partei kritisierte die Überprüfung durch das Aussenministerium als «oberflächlich und halbherzig». Die Entscheidung bedeute «eine verpasste Gelegenheit».
(ap)>
Der Vertrag zum Verbot von Landminen ist von mehr als 150 Staaten unterzeichnet worden. Neben den USA sind auch Russland, China, Indien, Pakistan und Burma der Konvention nicht beigetreten. Nächste Woche treffen sich die Unterzeichnerstaaten im kolumbianischen Cartagena zu einer Überprüfungskonferenz. Kelly kündigte an, dass die USA eine Beobachterdelegation entsenden werden.
Kommentar
Präsident Barack Obama kann nicht alles wissen, aber im Fall von Landminen gilt für seine Regierung leider wirklich der Spruch:
"Sie wissen nicht, was sie tun..."
Michael Palomino, 25.11.2009
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7.6.2010: Amnesty International findet "amerikanische" Streuminen in Jemen
aus: 20 minuten online: Krieg gegen Terror in Jemen: Amnesty: USA töteten mit Streumunition; 7.6.2010; http://www.20min.ch/news/ausland/story/29399129
<Schwere Vorwürfe von Amnesty International an die Adresse der USA: Sie hätten sich in Jemen an Luftangriffen beteiligt und Zivilisten nicht geschützt.
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Teil einer BGM-109D Tomahawk Cruise Missile mit Streumunition, die in Jemen gefunden wurde. (Bild: AP Photo) [3]
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den USA vorgeworfen, an Luftangriffen auf mutmassliche Verstecke des Terrornetzwerks Al-Kaida im Dezember beteiligt gewesen zu sein. Es gebe Hinweise darauf, dass die US-Streitkräfte bei den Angriffen Streumunition eingesetzt und ausserdem keine ausreichenden Vorkehrungen zum Schutz von Zivilpersonen getroffen hätten, erklärte Amnesty am Montag. Die Organisation berief sich auf fünf nach den Angriffen vom 17. Dezember aufgenommene Fotos.
Eine nicht explodierte BLU 97 Streubombe.(Bild: AP Photo)Der stellvertretende Direktor des Nahost- und Afrikaprogramms von Amnesty, Philip Luther, sagte, unter den Opfern seien viele Frauen und Kinder gewesen. Er bezeichnete die Angriffe als «grob unverantwortlich, vor allem wegen des wahrscheinliches Einsatzes von Streumunition». Mehr als 30 Staaten haben eine neue internationale Konvention zum Verbot von Streubomben ratifiziert, die USA sind aber nicht darunter.
Nach den Luftangriffen in der südlich von Sanaa gelegenen Provinz Abjan hatten die jemenitischen Behörden zunächst mitgeteilt, dabei seien 34 Al-Kaida-Kämpfer getötet worden. Ein Parlamentsausschuss erklärte aber später, neben Extremisten seien auch 41 Zivilpersonen getötet worden. Jemenitische Sicherheitskräfte erklärten, sie hätten die Angriffe geflogen. Die USA haben offiziell nicht bestätigt, daran beteiligt gewesen zu sein.
(ddp)>
<Ein deutsches Schiff unter exotischer Flagge, mit einer Waffenlieferung nach Pakistan - nach Angaben von Amnesty International bittere Realität. Die Menschenrechtsorganisation fordert bessere Kontrollen und Gesetze, um solche Fälle in Zukunft zu verhindern.
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19.7.2010: Amnesty International berichtet: Auch deutsche Schiffe an Minentransporten beteiligt
aus: n-tv online: Politik: Gesetzeslücken, schlechte Kontrollen - AI: Deutsche liefern Streumunition; 19.7.2010;
http://www.n-tv.de/politik/AI-Deutsche-liefern-Streumunition-article1085331.html
Nachlässige Kontrollen und Gesetzeslücken führen nach Darstellung von Amnesty International dazu, dass Waffen und Munition auf dem See- oder Luftweg problemlos in Länder mit problematischer Menschenrechtslage transportiert werden. "Auch in den deutschen Regelungen gibt es Schlupflöcher für todbringende Transporte", sagte der Rüstungsexperte von AI in Deutschland, Mathias John. Anlässlich der UN-Konferenz für ein internationales Waffenhandelsabkommen fordert die Menschenrechtsorganisation eine besser Kontrolle von Reedereien und Luftfrachtunternehmen. Das Treffen findet bis zum 23. Juli in New York statt.
Nach Recherchen von Amnesty transportierte auch ein Schiff einer deutschen Reederei Streumunition von Südkorea nach Pakistan - obwohl Deutschland das internationale Abkommen gegen Streumunition ratifiziert hat. Streumunition zählt zu den gefährlichsten Waffenarten der Welt. Sie enthält eine Vielzahl kleinerer Splitterbomben oder Minen, die sich in der Luft über einer riesigen Fläche ausbreiten.
Deutsches Schiff, fremde Flagge
Das Schiff der deutschen Reederei sei unter der Flagge von Antigua und Barbuda gefahren. "Hier klafft eine gefährliche Lücke in den deutschen Regelungen für Rüstungstransfers, denn diese gelten bislang nur für Schiffe unter deutscher Flagge", sagte John. "Die Bundesregierung muss diese Regelungen auch auf deutsche Schiffe unter anderer Flagge ausweiten und die Verschiffung von Rüstungsgütern konsequent kontrollieren."
"Das Abkommen muss auch die Kontrolle von Frachtunternehmen und anderen Zwischenhändlern in der Lieferkette für Rüstungsgüter umfassen", sagte John. Die Organisation beklagt, dass die Transporte von Waffen und anderen Rüstungsgütern, die zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen beitragen können, nur dürftig kontrolliert werden. Davon profitierten unter anderem Firmen in den USA, China, Frankreich, Großbritannien und auch Deutschland.
dpa/AFP>
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29.7.2010: Streubomben werden ab 1.8.2010 geächtet
Mit der Ächtung von Streubomben wird ein erster Schritt gegen Minen getan, aber die Produktion geht weiter, so lange sie nicht verboten sind...
aus: 20 minuten online: "Historischer Moment": Verbot von Streubomben kommt; 29.7.2010;
http://www.20min.ch/news/ausland/story/21991378
<Die heimtückischen Streubomben sind bald geächtet. Am 1. August tritt eine Konvention gegen die Bomben, die wahllos töten, in Kraft.
Georgier betrachten eine Streubombe im Dorf Ruisi, nahe der abtrünnigen Republik Südossetien (12. August 2008). Die Bombe wurde von der russischen Luftwaffe abgeworfen.
Das Inkrafttreten des Streubombenverbots sei ein «historischer Moment» und dürfte «Jahrzehnte des schrecklichen Leidens» beenden, sagte IKRK-Präsident Jakob Kellenberger am Donnerstag. Das Abkommen wurde im Dezember 2008 unterzeichnet und tritt am Sonntag in Kraft.
Die Konvention verbietet den Gebrauch der heimtückischen Waffenart. Auch die Herstellung, Lagerung und Weitergabe ist den Vertragsstaaten untersagt. Das Abkommen ist ab dem 1. August verpflichtend für die 30 Staaten, die es ratifiziert haben. Die Schweiz hat das Verbot erst unterzeichnet, ratifizieren will sie es 2011.
Das Abkommen sei ein «Meilenstein im Kampf gegen Streumunition», sagte Kellenberger in Genf weiter. Um die Konvention zu erfüllen, sei nun viel Aufwand nötig: Betroffene Gebiete müssten gesäubert, die Lagerbestände vernichtet und jenen Hilfe geleistet werden, deren Leben durch Streubomben beeinträchtigt wurde.
Die Staaten müssten unverzüglich damit beginnen, ihre Gesetze und Bestimmungen anzupassen, sagte der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK).
Wahllos Menschen töten
Streubomben verteilen grosse Mengen von Sprengkörpern über weite Flächen, wo sie wahl- und ziellos Menschen verletzen und töten. Als Blindgänger sind sie vor allem für die Zivilbevölkerung sehr gefährlich.
Das Abkommen wurde im Mai 2008 von Vertretern aus mehr als 100 Staaten in Dublin beschlossen, darunter der Schweiz, und Anfang Dezember 2008 in Oslo unterzeichnet. Seitdem ratifizierten es 30 Staaten. Allerdings schlossen sich wichtige Hersteller und Anwender wie die USA, China und Russland nicht an.
(sda)
Appell an 1.-August-Redner
In gut 60 Ländern auf der ganzen Welt finden am Sonntag Anlässe zur Inkraftsetzung des Streumunitionsverbots statt. In der Schweiz rief Handicap International alle Gemeinden dazu auf, den Nationalfeiertag auch mit Blick auf diesen Erfolg zu feiern.
Die Nichtregierungsorganisation forderte die 1. August-Redner dazu auf, den «grossen Erfolg der zivilen Gesellschaft» bei ihren Auftritten zu erwähnen. Es handle sich dabei um einen wichtigen und seltenen Vorgang, der es verdiene, hervorgehoben zu werden.
Laut Handicap International sind 98 Prozent der Opfer von Streubomben Zivilisten. Nicht explodierte Teile dieser Waffen treten in 34 Ländern auf. 15 Staaten hätten seit 1965 Streubomben eingesetzt, darunter die USA im Irak und Israel in Libanon. 17 Länder würden immer noch Waffen dieser Art produzieren. (sda)>
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1.8.2010: Regenfälle in Nordkorea schwemmen in Südkorea Minen an: Ein Toter
aus: 20 minuten online: Landminen in Südkorea angespült; 1.8.2010;
http://www.20min.ch/news/dossier/nordkorea/story/18007536
<Nach heftigen Regenfällen sind in Südkorea zahlreiche Landminen aus dem kommunistischen Norden angeschwemmt worden. Es hat einen tödlichen Unfall gegeben.
storybild
Südkoreanische Soldaten suchen in der demilitarisierten Zone in Yeoncheon nördlich von Seoul nach Minen, 1. August 2010.
Bei der Explosion eines Sprengsatzes ist ein südkoreanischer Fischer getötet worden, ein weiterer habe schwere Verletzungen erlitten, sagte ein Militärsprecher am Sonntag. Die beiden Männer waren demnach am Samstag auf einem Fluss nahe der Grenze angeln und entdeckten zwei Landminen in Holzkisten, die sie mit nach Hause nehmen wollten. Einer der Sprengsätze sei auf dem Heimweg detoniert. Dem Gewährsmann zufolge wurden seit Samstag etwa 30 Minen in Südkorea angeschwemmt. Die beiden koreanischen Staaten haben nach dem Krieg von 1950 bis 1953 nur einen Waffenstillstand geschlossen, keinen Friedensvertrag. An der 250 Kilometer langen gemeinsamen Grenze liegen zahlreiche Minen.
(ddp)>
Minenopfer, Beispiele
Minenopfer: Mädchen mit nur einem Bein in Asien (Region Kambodscha, Burma und Laos) [4]
Wo bleibt der Schadenersatz durch diejenigen Länder, die Streubomben herstellen oder hergestellt haben?
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8.11.2010: Minenratten (Afrikanische Beutelratten) suchen die Landminen im Boden
aus: Welt online: Riskante Dressur: Afrikanische Beutelratten suchen Landminen; 8.11.2010;
http://www.welt.de/wissenschaft/article10805046/Afrikanische-Beutelratten-suchen-Landminen.html
<Diese Beutelratte rettet Leben. Mit ihrer extrem empfindlichen Nase spürt sie Landminen auf. Trainiert wird sie in einem Programm der Belgischen NGO APOPO im tansanischen Morogoro. Festgebunden an einem Draht lernt das kleine Nagetier, Minen aufzuspüren, damit sie im Anschluss entschärft werden können.
[Die Dressur]
Im Labor lernen die Ratten, Gerüche zu unterscheiden. Große Afrikanische Beutelratten sind sie für Minensuche besonders geeignet, da sie über einen feinen Geruchssinn verfügen, besonders leicht sind und einmal Gelerntes nie wieder vergessen. Außerdem arbeiten die Nager sehr effektiv: Um eine Fläche von 200 Quadratmeter Boden von Landminen zu befreien, benötigen zwei Minensucher einen ganzen Tag, zwei Ratten dagegen nur eineinhalb Stunden. Kein Wunder, dass Bart Weetjens, der Gründer der NGO APOPO, bei der Minensuche auf Ratten setzt.
Geschafft! Diese Beutelratte hat zur Übung erfolgreich einen kleinen Metallball ausgegraben. Zur Belohnung gibt es einen Cracker ...... oder ein Stückchen Banane aus der Hand des tansanischen Pflegers. Der Vorteil beim Einsatz von Ratten für das Aufspüren von Minen ist, dass sie keine Beziehung zum Menschen aufbauen. Anders als Hunde können sie so problemlos von unterschiedlichen Pflegern trainiert werden. Umgekehrt gilt dies freilich auch. Beim Transport der Ratten geht es dementsprechend in erster Linie um Praktikabilität. Namen tragen die Ratten trotzdem. So fällt es leichter, sie zu unterscheiden.>
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25.5.2011: Aktien von Streubombemproduzenten sind auch in Portfolios von schweizer Banken
aus: 20 minuten online: Finanzplatz Schweiz: Banken investieren in Streubomben; 25.5.2011;
http://www.20min.ch/finance/news/story/13523228
<16 Schweizer Finanzinstitute stehen in der Kritik, weil sie in die Produktion von Streubomben investiert haben. Darunter auch die Grossbanken Credit Suisse und UBS.
57 Länder haben eine UNO-Konvention für ein Verbot von Streubomben ratifiziert. Die Schweiz gehört noch nicht dazu. (Bild: Keystone)
Ein Verbot von Streubomben gilt seit 1. August 2010. 57 Länder haben die entsprechende UNO-Konvention ratifiziert, wie Staatsrätin Liliane Maury Pasquier (SP/GE) und Nationalrat Hugues Hiltpold (FDP/ GE) in Genf vor den Medien sagten. Die Schweiz hat den Vertrag unterzeichnet, aber noch nicht ratifiziert.
Infografik Streubomben im weltweiten EinsatzGemäss der UNO-Konventionen ist auch die Beihilfe zur Produktion dieser Waffen verboten. «Geld ist der Lebensnerv des Krieges», sagte Maury Pasquier. Die Finanzierung der Streumunition müsse verboten werden.
39 Milliarden US-Dollar
Gemäss dem am Mittwoch in Genf präsentierten Bericht von IKV Pax Christi (Niederlande) und Netwerk Vlaanderen (Belgien) haben insgesamt 166 Geldinstitute in 15 Staaten acht mutmassliche Streubomben-Hersteller mit insgesamt 39 Milliarden US-Dollar unterstützt, über Investitionen und Finanzdienstleistungen.
Die meisten der aufgeführten Geldinstitute befinden sich in den USA, nämlich 73 von 166. Danach folgen Südkorea (26) und China (21). Es gebe jährlich Fortschritte, sagte Paul Vermeulen, Vertreter von Handicap International.
Banken: Kontrolle ist schwierig
Credit Suisse sei handlungsbereit, könne aber nicht garantieren, dass die neue Politik bereits in allen Filialen umgesetzt werde, sagte er. Die Bank widersprach in einer Stellungnahme: Sie habe 2010 beschlossen, keine Geschäftsbeziehungen mit solchen Unternehmen oder eigene Investitionen zu tätigen. Dies gelte für die ganze Bank weltweit. Wertschriften von solchen Firmen würden grundsätzlich nur noch auf ausdrücklichem Auftrag von Kunden gehalten. Die Credit Suisse erfülle damit die Vorschriften der internationalen Konvention gegen Streumunition.
Ein «Ungenügend» gab Vermeulen der UBS und nannte fehlende, notwendige Klärungen als Grund.
Die Banken argumentieren, es sei schwierig, bei Investitionen in riesige zivile und zugleich militärische Konglomerate zu differenzieren. Aus Sicht der Nichtregierungsorganisationen müsste finanzieller Druck die Firmen dazu bringen, die Fabrikation von Streumunition aufzugeben.
Motionen für Finanzierungsverbot
Die eidgenössischen Räte hiessen im vergangenen Jahr zwei Motionen von Maury Pasquier und Hiltpold gut. Beide verlangten, das Verbot von Investitionen in Streumunition und Antipersonenminen im Kriegsmaterialgesetz zu verankern.
«Die Schweiz muss kohärent bleiben mit ihrer humanitären Tradition», forderte Maury Pasquier. Der Schweizer Finanzplatz könne nur gewinnen, wenn er seinen Ruf, seine Glaubwürdigkeit und seine Sauberkeit verbessere.
(sda)>
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1.6.2011: Ami-General lässt mehr zu Fuss patroullieren, um Minen aufzuspüren - und die Taliban legen noch mehr Tretminen - immer mehr Amis bleiben ohne Arme und ohne Beine
aus: 20 minuten online: Verheerende Bastelbomben: Zu Fuss unterwegs - Arme und Beine weg; 1.6.2011;
http://www.20min.ch/news/dossier/afghanistan/story/Zu-Fuss-unterwegs---Arme-und-Beine-weg-13049808
<US-Soldaten erleiden im Afghanistankrieg zunehmend grausige Verletzungen, darunter den Verlust beider Beine. Hintergrund ist eine Direktive, öfter zu Fuss zu patrouillieren.Vor bald einem Jahr übernahm US-General David Petraeus das Oberkommando der ISAF-Truppen in Afghanistan. Seine Soldaten ermahnte er damals, wenn immer möglich ihre gepanzerten Fahrzeuge zu verlassen und zu Fuss zu patrouillieren. Davon erhoffte er sich, das Verhältnis zur Bevölkerung zu verbessern sowie die Observation und das Sammeln von Informationen zu erleichtern, wie er in einem Memo an die Truppe festhielt.
Ein weiterer Grund, die Fahrzeuge zu verlassen, ist die höhere Wahrscheinlichkeit, im Boden vergrabene Bomben aufzuspüren und zu entschärfen. Laut Recherchen der Zeitung «USA Today» gelingt dies zu Fuss in 79 Prozent der Fälle – fast doppelt so oft wie aus einem Fahrzeug (41 Prozent). Die höhere Auffindrate hat allerdings einen schrecklichen Preis: Für Fusssoldaten stellt das Restrisiko eine weit grössere Bedrohung dar als für ihre Kameraden in den gepanzerten Humvees.
Prothesen teilweise kaum möglich
Die Taliban haben sich auf die neue Taktik des Gegners eingestellt und vergraben noch mehr ihrer selbstgebastelten Tretbomben. Diese bestehen oft aus wenig mehr als einem Plastikeimer gefüllt mit Kunstdünger und einem primitiven Zünder aus Holz oder einer Petflasche. Solche sogenannten «Improvised Explosive Devices» (IED) töteten im vergangenen Jahr 268 US-Soldaten – mehr als in konventionellen Gefechten umkamen (231). Im gleichen Zeitraum wurden 3366 verwundet. Die Art und Schwere ihrer Verletzungen zeugen vom Umstand, dass die Fusssoldaten der Explosion schutzlos ausgeliefert waren.
Amerikanische Militärärzte berichteten der «Huffington Post», dass die Verletzungen teilweise so schwer sind, dass sie beide Beine bis nah an die Hüften der Opfer amputieren müssen, was die Anbringung von Prothesen erschwert. Da die Soldaten mit vorgehaltener Waffe patrouillieren, sind auch Armamputationen weit verbreitet. Mindestens vier Patienten im Walter Reed Army Medical Center, dem grössten Militärspital in den USA, haben in Afghanistan beide Beine und Arme verloren.
Ausbildung wichtiger als Hightech
Ein weiteres schwerwiegendes Problem sind Verletzungen des Sexualorgans, die junge, zuvor kerngesunde Männer in Depressionen stürzen. Die Scheidungsrate unter den verheirateten Patienten übersteigt 50 Prozent. «Wenn ein junger Mann erfährt, dass er keine Kinder mehr zeugen kann, ist das ein grosses Problem – vor allem, wenn seine Frau neben ihm sitzt», sagte Bo Bergeron, Leiter Physiotherapie des Walter-Reed-Spitals der «Huffington Post».
IED-Spezialisten der US-Armee räumen ein, dass die enormen Investitionen in neuartige Detektoren mit der Ausbildung der Soldaten nicht immer Schritt hält. In Afghanistan stehen Roboter sowie Sensoren auf Luftballonen und unbemannten Drohnen zur Verfügung. Fusssoldaten benutzen zudem tragbare Detektoren, die den Boden mit Radar durchdringen und auf nicht-metallische Bomben reagieren. Auch Spürhunde kommen zum Einsatz. Trotzdem: Die beste Waffe gegen IEDs sind gut ausgebildete Soldaten.
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Vietnam 5.12.2011: Seit Ende des Vietnamkriegs (1975): 42.000 Minentote und 62.000 Verletzte durch Minen
aus: 20 minuten online: "Schmerzhaftes Erbe": Über 42.000 Minentote nach Vietnamkrieg; 5.12.2011;
http://www.20min.ch/news/ausland/story/14475100
<Nach dem Ende des Vietnamkrieges blieb das Land mit Hunderttausenden Minen ein gefährliches Pflaster. Mehr als 100 000 Menschen kamen dadurch zu Schaden.
42 000 Menschen sind seit dem Ende des Vietnamkriegs nach Regierungsangaben bei der Explosion von Minen und Blindgängern ums Leben gekommen. Weitere62 000 Menschen hätten dabei Verletzungen erlitten, sagte der vietnamesische Ministerpräsident Nguyen Tan Dung am Montag auf einer Geberkonferenz.Nach Angaben des U.S. Vietnam Veterans Memorial Fund befinden sich noch immer über
(dapd)>350 000 Tonen Landminen und weitere Sprengsätze in Vietnam. US-Botschafter David Shear sagte auf der Konferenz, die Vereinigten Staaten hätten 62 Millionen Dollar (45,5 Millionen Euro) bereitgestellt, um Vietnam bei der Beseitigung «dieses schmerzhaften Erbes» zu helfen.
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Bildernachweis
[1] Minenopfer: Mädchen ohne Beine: http://www.yobserver.com/cgi-bin/yobserver/exec/view.cgi/1/8287/printer
[2] Miss Landmine-Angola-Kandidatinnen 2008: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/31614982
[3] Streuminen der Verunreinigten Staaten ("USA") im Jemen: http://www.20min.ch/news/ausland/story/29399129
[4] Mädchen mit nur einem Bein: http://www.handicap-international.us/hi/history/
[5] Karte, wo Streubomben eingesetzt wurden: http://www.20min.ch/news/ausland/story/21991378
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