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Verkehrstote

Der ganz normale "zivilisierte" Holocaust auf den Strassen

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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25.2.2010: Unfallstatistik im Strassenverkehr Deutschlands: 4160 Tote im Jahr 2009

aus: n-tv online: Mehr als elf Tote täglich: Zahl der Verkehrstoten sinkt; 25.2.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/Zahl-der-Verkehrstoten-sinkt-article747598.html

<Straßen und Autos werden offenbar immer sicherer. Obgleich die Zahl der Verkehrsunfälle steigt, geht die der Verkehrstoten beständig zurück. Deutlich geringer ist die Zahl der Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel war.

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 60 Jahren gefallen. 4160 Menschen kamen bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben, berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Seit 1950 seien das weniger als jemals zuvor. Im Vergleich zu 2008 sank die Zahl der tödlich Verletzten um 317 oder 7,1 Prozent. Die Zahl der Menschen, die bei Unfällen schwer oder leicht verletzt wurden, ging um 2,7 Prozent auf knapp 400.000 zurück. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Unfälle: um 0,5 Prozent auf 2,3 Millionen.
Baum Unfall

Ein Unfall mit einem Baum geht nicht selten tödlich aus.

Deutlich gesunken ist die Zahl der Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel war. Von Januar bis November 2009 zählte die Behörde 40.062 "Alkohol-Unfälle", bei denen 15 728 Menschen verletzt und 404 getötet wurden. In den ersten elf Monaten 2008 waren es 44.133 derartige Unfälle mit 17.639 Verletzten und 485 Toten (minus 17 Prozent).

In drei Bundesländern starben 2009 allerdings mehr Menschen bei Unfällen auf den Straßen als 2008: Dies waren Mecklenburg-Vorpommern (Plus 19 Prozent oder 25 Menschen), Bremen (plus 8,3 Prozent oder ein Mensch) und das Saarland (plus 4,7 Prozent oder zwei Menschen). Die höchsten prozentualen Rückgänge der Verkehrstoten gab es in Sachsen-Anhalt (minus 26 Prozent), in Sachsen (minus 21 Prozent) und in Thüringen (minus 20 Prozent).

Deutliche Zunahme im Nordosten

Auf je eine Million Einwohner wurden in ganz Deutschland 51 Menschen im Straßenverkehr getötet. Das waren drei weniger als 2008. Besonders niedrig lag dieser Wert im vergangenen Jahr in den Stadtstaaten Berlin (14), Hamburg (19) und Bremen (20). Dahinter folgt das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 34 Toten im Straßenverkehr. Eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Zahl der Verkehrstoten je eine Million Einwohner verzeichneten Mecklenburg-Vorpommern mit 94 und Brandenburg mit 80.

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Schweiz 13.6.2010: Die Täter-Risikogruppe der über 70-Jährigen ist grösser als die der jungen RaserInnen

aus: 20 minuten online: Risikogruppe: Strenge Regeln für Senioren am Steuer; 13.6.2010;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Strenge-Regeln-fuer-Senioren-am-Steuer-20590245

<1475 Verkehrsunfälle mit 373 Schwerverletzten und 72 Todesopfern allein im Jahr 2008: Menschen über 70 sind im Strassenverkehr das grössere Sicherheitsrisiko als junge Lenker. Deshalb müssen strengere Regeln her.Der Bund will die Regeln für die insgesamt 350 000 Senioren mit Fahrausweis massiv verschärfen: Sie sollen das Permis nur noch auf zwei Jahre befristet erhalten. Dann müssten sie alle zum obligatorischen Fahrtauglichkeitstest und beim Strassenverkehrsamt einen Ärzte-Attest einreichen, schreibt der «Sonntag». Das Bundesamt für Strassen werde dem Bundesrat bis Ende Jahr einen entsprechenden Massnahmenkatalog unterbreiten.

(20 Minuten)>

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Deutschland 15.7.2010: 11 Verkehrstote pro Tag im Jahr 2009, total 4152

aus: n-tv online: Rückgang um 7,3 Prozent - elf Verkehrstote pro Tag; 15.7.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/Elf-Verkehrstote-pro-Tag-article1063796.html

<Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist erneut zurückgegangen. Im Jahr 2009 kamen 4152 Menschen bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Dies bedeutete einen Rückgang um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit 1991 geht die Zahl der Verkehrstoten kontinuierlich zurück. Im Jahr 2009 starben aber immer noch durchschnittlich elf Menschen täglich bei Verkehrsunfällen.

Auch die Zahl der Verletzten nahm ab. Im vergangenen Jahr wurden 2,9 Prozent weniger Verkehrsteilnehmer schwer verletzt und 2,7 Prozent weniger leicht verletzt. Insgesamt registrierte die Polizei 2,31 Millionen Unfälle, was einem leichten Anstieg von 0,9 Prozent entspricht. Dabei stieg die Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 1,5 Prozent auf zwei Millionen. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ging dagegen um 3,1 Prozent zurück.

Die Zahl der im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Kinder unter 15 Jahren ging um zwölf Kinder zurück. Trotzdem starben noch 90 Kinder in dieser Altergruppe auf deutschen Straßen. Das höchste Risiko im Straßenverkehr haben nach wie vor die Fahranfänger von 18 bis 24 Jahren. Die Zahl der Verkehrstoten fiel zwar um zehn Prozent auf 796 junge Erwachsene. Dennoch kamen 19 Prozent aller Todesopfer aus dieser Altersgruppe, obwohl ihr Bevölkerungsanteil nur bei 8,3 Prozent liegt.

AFP>

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Schweiz 30.7.2010: 349 Verkehrstote und 4708 Schwerverletzte im Jahr 2009

Damit stirbt immer noch pro Tag ein Mensch in der Schweiz im Verkehr. Und die Autos sind immer noch nicht plombiert, so dass man nicht damit rasen kann. Es ist ein Jammer. Aber lesen Sie selbst:

aus: 20 minuten online: Sicherheit im Verkehr: Auf der Strasse sterben dreimal mehr Männer; 30.7.2010;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/14523871

<Die Schweizer Strassen sind letztes Jahr noch einmal sicherer geworden. Dennoch starben auf ihnen 349 Menschen. Betroffen sind vor allem Männer. Das hat einen Grund.

Der seit Jahren beobachtete Rückgang an Getöteten und Schwerverletzten setzt sich fort: 349 Menschen haben 2009 bei Unfällen auf Schweizer Strassen ihr Leben verloren, acht weniger als 2008. 4708 Menschen wurden schwer verletzt, 72 weniger als im Vorjahr, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte.

Eindrücklich sind die Zahlen im Vergleich mit dem Jahr 2000: 2009 wurden 41 Prozent weniger Personen im Strassenverkehr getötet, 24 Prozent weniger schwer verletzt und 14 Prozent weniger leicht verletzt.

Im Jahr 2009 starben im Vergleich zu 2000 über die Hälfte weniger Fussgänger und Fussgängerinnen (2009: 60; -54 Prozent). Auch die Anzahl getöteter Mitfahrer und Mitfahrerinnen (2009: 43; -50 Prozent) halbierte sich, und gut ein Drittel weniger Lenker und Lenkerinnen (2009: 246; -35 Prozent) verloren ihr Leben.

77 Prozent der Getöteten sind Männer

Betroffen von den Unfällen sind vor allem Männer: Rund 60 Prozent aller verunfallten Personen im Strassenverkehr sind männlichen Geschlechts. Bei den getöteten Verkehrsteilnehmern sind gar 77 Prozent Männer, bei den Schwerverletzten sind es 68 Prozent.

Während sich bei schwerverunfallten Fussgängern und Fussgängerinnen das Verhältnis der Bevölkerung insgesamt widerspiegelt (49 Prozent Männer), sind bei Schwerverunfallten mit Personenwagen 59 Prozent Männer.

Bei den Motorradfahrenden sind es 86 Prozent und bei Personen mit Fahrrädern 70 Prozent. Diese Relation entspricht laut Bundesamt für Statistik den zurückgelegten Tagesdistanzen von männlichen und weiblichen Personen in der Schweiz.

Weniger Unfälle mit Einfluss von Alkohol

Die Herabsetzung der Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 Promille Anfang 2005 und ein deutlicher Anstieg von polizeilichen Alkoholkontrollen zeigen Wirkung. Es gibt heute auf Schweizer Strassen markant weniger Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel ist.

Zwischen 2004 und 2006 ging laut Bundesamt für Statistik die Anzahl getöteter Personen bei Unfällen mit Einfluss von Alkohol fast um die Hälfte zurück. Seither blieb die Zahl der Getöteten relativ stabil. 2009 kamen in rund 2000 Unfällen mit mutmasslichem Einfluss von Alkohol 56 Menschen ums Leben. 638 wurden schwer verletzt, 1830 erlitten leichte Verletzungen.

(sda)>

<Die Unfallstatistik der Schweiz weist für 2009 zwar einen Rückgang bei den Opferzahlen auf. Bei den Velofahrern hingegen gar nicht. Der VCS weiss, was getan werden müsste.

Bei den Velofahrern ging die Zahl der Schwerverletzten im Zeitraum von 10 Jahren um 11 Prozent zurück, wobei in den letzten 2 Jahren wieder ein Anstieg zu verzeichnen war. Die Anzahl der Getöteten ging von 48 im Jahr 2000 auf 27 (2008) zurück, verdoppelte sich aber 2009 auf 54 Personen.

Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) ist alarmiert über diese Verdoppelung der getöteten Velofahrer. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf. Insbesondere die über Jahre vernachlässigte Verbesserung der Infrastruktur müsse intensiviert werden.

Geschlossenes Velowegnetz

Die meisten Velounfälle ereigneten sich nach wie vor innerorts beim Abbiegen oder Queren der Strasse, schreibt der VCS am Freitag in einer Stellungnahme. Nach seiner Ansicht braucht es deshalb mehr und sicherere durchgängige Veloverbindungen. Es müsse ein geschlossenes Velowegnetz geschaffen werden.

Eine einfache, jedoch äusserst wirkungsvolle Massnahme sei zudem die Reduktion der Geschwindigkeit durch Tempo-30-Zonen auch auf Hauptstrassen in Ortszentren. Sie verbessere den Schutz der Velofahrer und Fussgänger.

Gezielte Verkehrserziehung

Zentral sei weiter die Veloförderung an den Schulen. Die gezielte Verkehrserziehung müsse verbessert werden, denn ungeübte Kinder und Jugendliche seien wesentlich gefährdeter als verkehrsgewöhnte. Alle Velofahrer und -fahrerinnen müssten sensibilisiert werden, die Verkehrsregeln konsequent einzuhalten. (sam/sda)>

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Deutschland 23.2.2011: "Nur" 3657 Verkehrstote im Jahre 2010 in Deutschland - minus 12%

aus: gmx Nachrichten: Verkehrstotenzahlen auf niedrigstem Stand seit 60 Jahren; 23.2.2011;
http://www.gmx.net/themen/auto/verkehr-service/367a2io-zahl-verkehrstoter-auf-tiefstand

<Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 60 Jahren gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. 2010 kamen demnach 3657 Menschen und damit 495 oder zwölf Prozent weniger auf den Straßen ums Leben als im Jahr davor. Auch die Zahl der Verletzten bei Unfällen sank. Sie reduzierte sich den Angaben zufolge 2010 um 6,5 Prozent auf etwa 371.700.

Während die Zahl der polizeilich registrierten Unfälle in Deutschland 2010 insgesamt um 3,8 Prozent auf etwa 2,4 Millionen stieg, sank die der Unfälle mit Personenschäden um 7,1 Prozent auf rund 288.800. Diese Entwicklung sei eine Folge der winterlichen Straßenverhältnisse Ende 2010, teilte die Behörde mit. Bei Schnee und Eis komme es vermehrt zu Blechschäden, die Zahl schwerer Unfälle nehme aber nicht entsprechend zu, da die Autofahrer langsamer unterwegs seien.

[Prozentual mehr Verkehrstote in den ostdeutschen Bundesländern]

Bezogen auf ihre Einwohnerzahlen schnitten die ostdeutschen Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern 2010 bei den Verkehrstoten besonders schlecht ab. In Brandenburg starben 76 Menschen je eine Million Einwohner, in Sachsen-Anhalt 67 und in Mecklenburg-Vorpommern waren es 65. Der Bundesschnitt lag bei etwa 45 Toten je eine Million. Auch in den ostdeutschen Ländern war die Zahl der Verkehrstoten den Statistikern zufolge aber rückläufig - in Mecklenburg-Vorpommern sogar deutlich um 30 Prozent.

Die niedrigsten Werte verzeichneten die Stadtstaaten Hamburg (zwölf Tote je eine Million Einwohner), Berlin (13) und Bremen (20). Dies hänge allerdings mit der Siedlungsstruktur dort zusammen, teilte das Statistische Bundesamt mit. Von den deutschen Flächenländern weise Nordrhein-Westfalen mit 31 Toten je eine Million Bürger den günstigsten Wert weit unterhalb des Bundesdurchschnitts auf.

afp>

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20 minuten online, Logo

19.7.2011: 327 Verkehrstote im Jahr 2010 in der Schweiz - 22 weniger als im Jahre 2009

aus: 20 minuten online: Verkehr in der Schweiz: So wenig Unfälle wie vor 60 Jahren; 19.7.2011;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/So-wenig-Unfaelle-wie-vor-60-Jahren-19013704

<Gute Nachrichten von der Strasse: Wieder sind die Unfallzahlen zurückgegangen. Auf Schweizer Strassen starben im letzten Jahr 327 Menschen, 22 weniger als im Jahr zuvor.

Im Jahr 2010 haben sich auf Schweizer Strassen erstmals seit den 1950er-Jahren weniger als

20 000 Unfälle mit Verletzten oder Toten ereignet. 327 Personen kamen ums Leben. Das ist die tiefste Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg. Allerdings kamen deutlich mehr Fussgänger ums Leben.

Wie aus den neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervorgeht, ging 2010 die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden gegenüber 2009 um 4 Prozent zurück. Die Zahl der Verkehrstoten sank von 349 auf 327.

Seit vier Jahrzehnten sind die Zahlen der Unfälle mit Personenschaden und der Verkehrstoten rückläufig: 1971 waren bei fast 30 000 Verkehrsunfällen 1773 Menschen ums Leben gekommen. Dabei war damals der Motorisierungsgrad (Motorwagen pro 1000 Einwohner) weniger als halb so gross wie heute. Nur in den Jahren 1943 bis 1945 waren weniger Verkehrstote registriert worden als 2010.

Allein seit 1992 ging die Zahl der Getöteten (damals 834) um 61 Prozent zurück. Bei den Schwerverletzten wurde ein Rückgang um 43 Prozent (7844 auf 4458) registriert. Die Zahl der Leichtverletzten schwankt in den letzten 20 Jahren um 20 000 - Tendenz fallend.

Mehr Fussgänger verunfallt

Rund ein Drittel der Schwerverunfallten (Getöteten und Schwerverletzten) in der Schweiz sass in einem Personenwagen. Während Auto-, Töff- und Velounfälle 2010 weniger Opfer forderten als 2009, stieg die Zahl der getöteten und schwer verletzten Fussgänger an.

Allein die Zahl der getöteten Fussgänger stieg 2009 auf 2010 von 60 auf 75 an. Wie die Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu schon zu Jahresbeginn festgestellt hatte, war dieser Anstieg vollumfänglich auf Unfälle ausserhalb des Fussgängerstreifens zurückzuführen.

Zweiradfahrer sind besonders in den Sommermonaten unterwegs, entsprechend gibt es dann die meisten Unfallopfer. In den Wintermonaten dagegen besteht ein erhöhtes Unfallrisiko für Fussgänger - Stichworte: Dunkelheit, Glätte.

Grösste Abnahme bei den unter 30-Jährigen

2010 verunfallten laut der BFS-Statistik im Strassenverkehr 61 auf 100 000 Einwohner schwer, 1992 waren es doppelt so viele (126). Klar über diesem Mittel liegen die Altersklassen der Teenager und Twens (74 respektive 82 schwer Verunfallte pro 100 000).

Im Vergleich zu den anderen Altersklassen hat die Zahl der schwer verunfallten unter 30-Jährigen pro 100 000 Personen seit 1992 aber überdurchschnittlich stark abgenommen. Bei den Teenagern lag sie damals über doppelt, bei den Twens fast dreimal so hoch.

Unaufmerksamkeit ist der häufigste Grund für Unfälle. In drei Vierteln der Unfälle war momentane Unaufmerksamkeit die Ursache. Seit 1992 nahmen vor allem Unfälle wegen «Ablenkung durch Bedienung des Telefons» zu. Missachtung der Vortrittsrechte und nicht angepasste Geschwindigkeit waren weitere wichtige Unfallursachen.

Relativ wenige Verkehrsopfer im europäischen Vergleich

Im europäischen Vergleich hat die Schweiz relativ wenige Verkehrstote zu beklagen. Sowohl auf eine Million Einwohner wie auch auf eine Million Personenwagen gerechnet lag die Schweiz 2008 mit 47 respektive 90 Toten weit unter dem EU-Schnitt (78 respektive 168 Verkehrstote) und klar unter den Zahlen ihrer Nachbarländer.

(sda)>

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20 minuten online, Logo

20.9.2011: <Berner Strassen: Mehr als doppelt so viele Tote> - wegen Raserei, Handy, Navegationsgeräte oder Altersschwäche

aus: 20 minuten online; 20.9.2011;
http://www.20min.ch/news/bern/story/21502973

<von Nina Jecker
- Tempo, Handy, Altersschwäche: Das sind nur drei der Faktoren, die 2011 im Kanton Bern schon 42 Verkehrsteilnehmer das Leben kosteten.

Auf den Strassen im Kanton Bern kam es dieses Jahr zu vielen schweren Unfällen.

Es ist eine traurige Bilanz: Während gesamtschweizerisch die Zahl der Verkehrstoten zurückging, starben auf Berner Strassen in diesem Jahr mit 42 Personen bisher mehr als doppelt so viele wie in der Vorjahresperiode. «Das ist dramatisch», sagt BFU-Verkehrspsychologe Uwe Ewert, «selbst wenn man normale Schwankungen in Betracht zieht.» Besonders auffällig sei der Anstieg bei PW-Lenkern und Mitfahrern (von 4 auf 14). Fussgänger kamen acht ums Leben (2010: 3). 14 aller Getöteten waren über 75 Jahre alt – unter ihnen waren sowohl Unfallverursacher wie auch unschuldige Opfer. Jedem fünften Crash lag nicht angepasste Geschwindigkeit zugrunde; ein weiterer Faktor war Ablenkung durch Handys oder Navigationsgeräte. «Es braucht mehr Eigenverantwortung», so Peter Sieber, Chef Verkehr der Kapo Bern. Auch Psychologe Ewert sieht Handlungsbedarf: «Obwohl es verboten ist, sieht man ständig Lenker mit dem Telefon am Ohr.»

Unklar bleibt, warum es gerade im Kanton Bern so häufig kracht. Ewert: «Dazu müsste man das Unfallgeschehen noch genauer analysieren.»>

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n-tv online, Logo

Deutschland 12.12.2011: Steigende Anzahl der Verkehrstoten für 2011: <Zahl der Verkehrsopfer steigt: Jeden Tag sterben elf Menschen> - 80 Millionen Einwohner - 3900 Verkehrstote

aus: n-tv online; 12.12.2011;
http://www.n-tv.de/panorama/Jeden-Tag-sterben-elf-Menschen-article4981231.html

<Der Trend war eindeutig. Seit Jahrzehnten sinkt die Zahl der Verkehrsopfer. Nun rechnen die Statistiker erstmals wieder mit steigenden Zahlen. Als Grund machen sie die Witterung aus.

Auf deutschen Straßen sind 2011 erstmals seit 20 Jahren wieder mehr Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Verkehrstoten wird nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden bis zum Jahresende voraussichtlich auf 3900 steigen. Das wären rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr.

Damit sterben in diesem Jahr durchschnittlich jeden Tag elf Menschen im Straßenverkehr - einer mehr als 2010, dem Jahr mit den bislang wenigsten Verkehrstoten seit Beginn der Statistik. Deutlich mehr Menschen als im Vorjahr starben 2011 auf Landstraßen. Von den Verkehrsteilnehmern traf der Anstieg besonders Fußgänger, Motorradfahrer, Jugendliche (15 bis 17 Jahre) und Senioren. Als einen wesentlichen Grund nennen die Statistiker die Witterung.

Bei den Verletzten ist ebenfalls ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr zu erwarten, um etwa fünf Prozent auf 389.000. Die Zahl der erfassten Unfälle wird dagegen voraussichtlich leicht sinken - um mehr als zwei Prozent auf rund 2,35 Millionen.

dpa>

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La República del Perú online, Logo

Perú 18/12/2011: 29 milliones de habitantes - 1124 muertos en el tráfico en 2011


Peru 18.12.2011: 29 Millionen Einwohner - 1124 Verkehrstote im Jahr 2011

de / aus: La República del Perú online: Datos alarmantes. Más de mil personas murieron durante el 2011 por accidentes de tránsito (Alarmierende Daten: Über 1000 Personen starben im Jahr 2011 bei Verkehrsunfällen); 18.12.2011;
http://www.larepublica.pe/18-12-2011/mas-de-mil-personas-murieron-durante-el-2011-por-accidentes-de-transito

<Datos alarmantes.

Más de mil personas murieron durante el 2011 por accidentes de tránsito

El Observatorio de la Criminalidad del Ministerio Público informó hoy que 1 124 personas fallecieron el presente año producto de los accidente de tránsito ocurridos en el país.

Las cifras son alarmantes. 2 583 personas quedaron heridas en un total de 1108 siniestros ocurridos en la capital. De este número, 766 hechos sucedieron por fallas humanas.

Entre los errores más frecuentes de los conductores se encuentran la impudencia (332), el exceso de velocidad (161), la alcoholemia (153) y el cansancio por desgaste físico o sueño (19).

Sin embargo, otros 101 accidentes fueron ocasionados únicamente por la imprudencia del peatón.

Las autoridades se encuentran evaluando la situación para disponer las medidas pertinentes ante la llegada de las fiestas, las mismas que movilizan a miles de personas por todo el país.>



<Alarmierende Daten:

Über 1000 Personen starben im Jahr 2011 bei Verkehrsunfällen.

Die Abteilung für Kriminalstatistik der Staatsanwaltschaft informierte heute, dass im Jahr 2011 in Peru bereits 1124 Verkehrstote zu beklagen seien.

Diese Zahlen seien alarmierend. 2583 Personen seien Verletzte. Insgesamt waren es in der Hauptstadt 1108 Unfallereignisse. Davon ereigneten sich 766 Fälle durch menschliches Versagen.

Zu den häufigsten Fehlern der Fahrer gehörten Unvorsichtigkeit (332), Raserei (161), Alkohol (153) und Müdigkeit und Einschlafen am Steuer (19).

Weitere 101 Unfälle seien ausschliesslich auf die Unvorsichtigkeit von Fussgängern zurückzuführen.

Die Behörden untersuchen die Situation, um vor den Festtagen Massnahmen zu ergreifen, so wie es im ganzen Land geschehe.>

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Basler Zeitung online, Logo

27.12.2011: <Fussgängersicherheit: Die Schweiz im Europa-Vergleich> - nur Italien und Norwegen sind schlimmer (2008)

aus: Basler Zeitung online; 27.12.2011;
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Fussgaengersicherheit-Die-Schweiz-im-EuropaVergleich/story/10769498

<Von Matthias Chapman

Wo es die wenigsten Toten gibt und wo die höchsten Bussen. Und warum ein Schweizer Fussgängerstreifen beim letzten Städte-Vergleich als gefährlichster Übergang Europas taxiert wurde.

Es waren gesamthaft 270 Fussgängerstreifen in 18 europäischen Städten, die im Rahmen des Eurotests «Pedestrian Crossings Assessment 2010» auf ihre Sicherheit überprüft wurden. Fazit des Überblicks von Belgrad bis Oslo und Innsbruck bis Paris: Genau ein Fussgängerübergang schnitt mit der Gesamtnote «sehr mangelhaft» ab, nämlich jener an der Kreuzung Via San Gottardo/Via Genzana in Lugano. Bemängelt wurde fast alles: Keine Beleuchtung, mangelnde Sichtbarkeit sowohl bei Tag als auch bei Nacht, fehlendes Überquerungssystem (Ampel usw.).

Weil von den insgesamt 15 in Lugano getesteten Fussgängerstreifen aber dennoch 10 die Note «gut» erhielten, landete die Tessiner Stadt im Gesamtranking auf dem respektablen 5. Rang. Angeführt wurde die Rangliste von Luxemburg, Schlusslicht war Belgrad. Der internationale Städtevergleich war der dritte – und bislang letzte – seiner Art von Eurotest (siehe Kasten links).

Ein Jahr vorher schnitt Genf ganz schlecht ab, von 31 getesteten Städten landete die Rhonestadt auf Rang 27. Kritisiert wurde die Gestaltung der Übergänge, bei 40 Prozent der Fussgängerstreifen war die Sichtbarkeit bei Nacht mangelhaft. Mit Rang 5 erzielte Zürich 2008 ein deutlich besseres Resultat. Allerdings musste sich auch die Limmatstadt bei der Gestaltung der Übergänge die Note «mangelhaft» gefallen lassen. Sichtbarkeit und Zugang wurden aber löblich erwähnt.

Musterhaftes Holland - [die Opferstatistik von Eurotest von 2008]

Tote auf Fussgängerstreifen pro Million Einwohner, Grafik 2008
Tote auf Fussgängerstreifen pro Million Einwohner, Grafik 2008

Norwegen: 3,7
Italien: 3,4
Schweiz: 3
Finnland, Österreich: 2,1
Deutschland: 1,5
Spanien: 1,3
Grossbritannien: 1,2
Holland: 0,6
Maximalbussen bei Nichtbeachten des Fussgängervortritts, Grafik 2008 Maximalbussen bei Nichtbeachten des Fussgängervortritts, Grafik 2008

Belgien: 2750 Euro
Österreich: 2180 Euro
Norwegen: 650 Euro
Italien: 570 Euro
Spanien: 300 Euro
Holland: 130 Euro
Schweiz: 115 Euro
Grossbritannien: 77 Euro
Finnland: 50 Euro
Deutschland: 50 Euro




Wie sinnvoll solche internationalen Vergleiche sind, darüber lässt sich streiten. Gemacht werden sie trotzdem. Es war ebenfalls Eurotest, welche 2008 einen 10-Ländervergleich zu den Opferzahlen publizierte. Resultat: Mit 3 getöteten Fussgängern pro Million Einwohner belegte die Schweiz den unrühmlichen dritten Rang, hinter Norwegen (3,7) und Italien (3,4). Am besten schnitt Holland mit einem Wert von 0,6 ab. Die Zahlen für die Studie 2008 beruhen zwar auf Angaben von 2005, mit 20 Toten auf Fussgängerstreifen im letzten Jahr ist die Quote in der Schweiz aber gleich hoch geblieben. Auffallend: Holland schneidet auch in anderen Vergleichen punkto Fussgängersicherheit besser ab.

Bruno Kaufmann, Nordeuropa-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», sagt dazu: «In Holland ist die Dichte der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer – Fussgänger, Velo und Auto – grösser, das erhöht offenbar die gegenseitige Rücksichtnahme.» Zudem sei Holland noch urbaner als die Schweiz, was diesen Effekt noch verstärken könne. Generell stellt Kaufmann fest, dass die Debatte über die Reduzierung – sprich Abschaffung – von Fussgängerstreifen weiter fortgeschritten sei. Die Idee dahinter: Die Vorsicht der Verkehrsteilnehmer – besonders aber der Fussgänger – werde dadurch grösser. «Fussgänger können sich nicht mehr einfach so auf die Strasse stürzen, nur weil sie sich durch Zebrastreifen geschützt fühlen.»

Die höchsten Bussen in Belgien

Nebst unterschiedlicher Gesetzeslage bezüglich Gestaltung und Sichtbarkeit der Fussgängerstreifen sowie Regeln für Autofahrer und Fussgänger fiel auch die ungleiche Bussenpraxis auf. Während in Belgien für Nichtbeachtung des Fussgängervortritts bis zu 2750 Euro Busse gesprochen werden können, sind es in Deutschland und Finnland gerade mal 50 Euro. Schweizer Verkehrssünder kommen mit 140 Franken vergleichsweise ebenfalls günstig weg.

In Lugano hat man übrigens auf den jüngsten Städtevergleich reagiert: Der inoffiziell «gefährlichste Fussgängerstreifen Europas» wird entschärft, wie es auf Anfrage bei der Luganeser Polizei heisst. Erster Schritt ist eine Mittelinsel. Weitere Massnahmen sollen folgen. (baz.ch/Newsnet)>









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