aus: n-tv online: Mehr als elf Tote täglich: Zahl der Verkehrstoten
sinkt; 25.2.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/Zahl-der-Verkehrstoten-sinkt-article747598.html
<Straßen
und Autos werden offenbar immer sicherer. Obgleich die Zahl der
Verkehrsunfälle steigt, geht die der Verkehrstoten beständig zurück.
Deutlich geringer ist die Zahl der Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel
war.
Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im
vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 60 Jahren gefallen.
4160 Menschen kamen bei Unfällen auf deutschen Straßen ums Leben,
berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Seit 1950 seien das
weniger als jemals zuvor. Im Vergleich zu 2008 sank die Zahl der
tödlich Verletzten um 317 oder 7,1 Prozent. Die Zahl der Menschen, die
bei Unfällen schwer oder leicht verletzt wurden, ging um 2,7 Prozent
auf knapp 400.000 zurück. Gestiegen ist dagegen die Zahl der Unfälle:
um 0,5 Prozent auf 2,3 Millionen.
Deutlich
gesunken ist die Zahl der Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel war. Von
Januar bis November 2009 zählte die Behörde 40.062 "Alkohol-Unfälle",
bei denen 15 728 Menschen verletzt und 404 getötet wurden. In den
ersten elf Monaten 2008 waren es 44.133 derartige Unfälle mit 17.639
Verletzten und 485 Toten (minus 17 Prozent).
In drei
Bundesländern starben 2009 allerdings mehr Menschen bei Unfällen auf
den Straßen als 2008: Dies waren Mecklenburg-Vorpommern (Plus 19
Prozent oder 25 Menschen), Bremen (plus 8,3 Prozent oder ein Mensch)
und das Saarland (plus 4,7 Prozent oder zwei Menschen). Die höchsten
prozentualen Rückgänge der Verkehrstoten gab es in Sachsen-Anhalt
(minus 26 Prozent), in Sachsen (minus 21 Prozent) und in Thüringen
(minus 20 Prozent).
Auf je
eine Million Einwohner wurden in ganz Deutschland 51 Menschen im
Straßenverkehr getötet. Das waren drei weniger als 2008. Besonders
niedrig lag dieser Wert im vergangenen Jahr in den Stadtstaaten Berlin
(14), Hamburg (19) und Bremen (20). Dahinter folgt das
bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 34 Toten im
Straßenverkehr. Eine deutlich über dem Durchschnitt liegende Zahl der
Verkehrstoten je eine Million Einwohner verzeichneten
Mecklenburg-Vorpommern mit 94 und Brandenburg mit 80.
aus: 20 minuten online: Risikogruppe: Strenge Regeln für Senioren am
Steuer; 13.6.2010;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Strenge-Regeln-fuer-Senioren-am-Steuer-20590245
<1475
Verkehrsunfälle mit 373 Schwerverletzten und 72 Todesopfern allein im
Jahr 2008: Menschen über 70 sind im Strassenverkehr das grössere
Sicherheitsrisiko als junge Lenker. Deshalb müssen strengere Regeln
her.Der Bund will die Regeln für die insgesamt 350 000 Senioren mit
Fahrausweis massiv verschärfen: Sie sollen das Permis nur noch auf zwei
Jahre befristet erhalten. Dann müssten sie alle zum obligatorischen
Fahrtauglichkeitstest und beim Strassenverkehrsamt einen Ärzte-Attest
einreichen, schreibt der «Sonntag». Das Bundesamt für Strassen werde
dem Bundesrat bis Ende Jahr einen entsprechenden Massnahmenkatalog
unterbreiten.
aus: n-tv online: Rückgang um 7,3 Prozent - elf Verkehrstote pro Tag;
15.7.2010;
<Die
Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist erneut
zurückgegangen. Im Jahr 2009 kamen 4152 Menschen bei Unfällen im
Straßenverkehr
ums Leben, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Dies bedeutete einen Rückgang um 7,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Seit
1991 geht die Zahl der Verkehrstoten kontinuierlich zurück. Im Jahr
2009
starben aber immer noch durchschnittlich elf Menschen täglich bei
Verkehrsunfällen.
Auch die Zahl der Verletzten nahm ab. Im vergangenen Jahr
wurden 2,9 Prozent weniger Verkehrsteilnehmer schwer verletzt und 2,7
Prozent
weniger leicht verletzt. Insgesamt registrierte die Polizei 2,31
Millionen
Unfälle, was einem leichten Anstieg von 0,9 Prozent entspricht. Dabei
stieg die
Zahl der Unfälle mit ausschließlich Sachschaden um 1,5 Prozent auf zwei
Millionen. Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden ging dagegen um 3,1
Prozent
zurück.
Die Zahl der im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Kinder
unter 15 Jahren ging um zwölf Kinder zurück. Trotzdem starben noch 90
Kinder in
dieser Altergruppe auf deutschen Straßen. Das höchste Risiko im
Straßenverkehr
haben nach wie vor die Fahranfänger von 18 bis 24 Jahren. Die Zahl der
Verkehrstoten fiel zwar um zehn Prozent auf 796 junge Erwachsene.
Dennoch kamen
19 Prozent aller Todesopfer aus dieser Altersgruppe, obwohl ihr
Bevölkerungsanteil nur bei 8,3 Prozent liegt.
Damit stirbt immer noch pro Tag ein Mensch in der Schweiz im Verkehr.
Und die Autos sind immer noch nicht plombiert, so dass man nicht damit
rasen kann. Es ist ein Jammer. Aber lesen Sie selbst:
aus: 20 minuten online: Sicherheit im Verkehr: Auf der Strasse sterben
dreimal mehr Männer; 30.7.2010;
<Die
Schweizer Strassen sind letztes Jahr noch einmal sicherer geworden.
Dennoch starben auf ihnen 349 Menschen. Betroffen sind vor allem
Männer. Das hat einen Grund.
Der
seit Jahren beobachtete Rückgang an Getöteten und Schwerverletzten
setzt sich fort: 349 Menschen haben 2009 bei Unfällen auf Schweizer
Strassen ihr Leben verloren, acht weniger als 2008. 4708 Menschen
wurden schwer verletzt, 72 weniger als im Vorjahr, wie das Bundesamt
für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte.
Weniger
Unfälle, aber immer noch viele Opfer. Im Bild: Ein Selbstunfall
auf der Autobahn A2 bei Quinto TI (4. Juli 2008).
Eindrücklich sind die Zahlen im Vergleich mit dem Jahr 2000:
2009
wurden 41 Prozent weniger Personen im Strassenverkehr getötet, 24
Prozent weniger schwer verletzt und 14 Prozent weniger leicht verletzt.
Im
Jahr 2009 starben im Vergleich zu 2000 über die Hälfte weniger
Fussgänger und Fussgängerinnen (2009: 60; -54 Prozent). Auch die Anzahl
getöteter Mitfahrer und Mitfahrerinnen (2009: 43; -50 Prozent)
halbierte sich, und gut ein Drittel weniger Lenker und Lenkerinnen
(2009: 246; -35 Prozent) verloren ihr Leben.
77 Prozent der Getöteten sind Männer
Betroffen
von den Unfällen sind vor allem Männer: Rund 60 Prozent aller
verunfallten Personen im Strassenverkehr sind männlichen Geschlechts.
Bei den getöteten Verkehrsteilnehmern sind gar 77 Prozent Männer, bei
den Schwerverletzten sind es 68 Prozent.
Während sich bei
schwerverunfallten Fussgängern und Fussgängerinnen das Verhältnis der
Bevölkerung insgesamt widerspiegelt (49 Prozent Männer), sind bei
Schwerverunfallten mit Personenwagen 59 Prozent Männer.
Bei den
Motorradfahrenden sind es 86 Prozent und bei Personen mit Fahrrädern 70
Prozent. Diese Relation entspricht laut Bundesamt für Statistik den
zurückgelegten Tagesdistanzen von männlichen und weiblichen Personen in
der Schweiz.
Weniger Unfälle mit Einfluss von Alkohol
Die
Herabsetzung der Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 Promille Anfang 2005
und ein deutlicher Anstieg von polizeilichen Alkoholkontrollen zeigen
Wirkung. Es gibt heute auf Schweizer Strassen markant weniger Unfälle,
bei denen Alkohol im Spiel ist.
Zwischen 2004 und 2006 ging laut
Bundesamt für Statistik die Anzahl getöteter Personen bei Unfällen mit
Einfluss von Alkohol fast um die Hälfte zurück. Seither blieb die Zahl
der Getöteten relativ stabil. 2009 kamen in rund 2000 Unfällen mit
mutmasslichem Einfluss von Alkohol 56 Menschen ums Leben. 638 wurden
schwer verletzt, 1830 erlitten leichte Verletzungen.
(sda)>
<Die
Schweiz im Vergleich zu
Nachbarländern: Österreich schneidet sehr schlecht ab
Auf den Strassen der EU verloren 2008 total 38.875 Personen ihr
Leben. Pro Million Einwohner entspricht dies 78 Getöteten. In der
Schweiz waren es 47 Getötete pro Million Einwohner (2009: 45), in
Deutschland 55, in Frankreich 69, in Italien 79 und in Österreich 81.
Berechnet auf die Anzahl der Autos waren es 2008 für die EU-27
Länder 168 Getötete pro Million Personenwagen. Für die Schweiz
resultierte die Zahl von 90 (2009: 87). Deutschland zählte 109 Getötete
pro Million Autos, Italien 132, Frankreich 137 und Österreich 159.>
-----

Schweiz 30.7.2010: <Zahl der getöteten Velofahrer hat
sich verdoppelt> - von 27 (2008) auf 54 (2009)
aus: Basler Zeitung online; 30.7.2010;
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Zahl-der-getoeteten-Velofahrer-hat-sich-verdoppelt/story/21111240
<Die
Unfallstatistik der Schweiz weist für 2009 zwar einen Rückgang bei den
Opferzahlen auf. Bei den Velofahrern hingegen gar nicht. Der VCS weiss,
was getan werden müsste.
Bei den Velofahrern ging die Zahl der Schwerverletzten
im Zeitraum von 10 Jahren um 11 Prozent zurück, wobei in den letzten 2
Jahren wieder ein Anstieg zu verzeichnen war. Die Anzahl der Getöteten
ging von 48 im Jahr 2000 auf 27 (2008) zurück, verdoppelte sich aber
2009 auf 54 Personen.
Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) ist
alarmiert über diese Verdoppelung der getöteten Velofahrer. Hier
bestehe dringender Handlungsbedarf. Insbesondere die über Jahre
vernachlässigte Verbesserung der Infrastruktur müsse intensiviert
werden.
Geschlossenes Velowegnetz
Die meisten
Velounfälle ereigneten sich nach wie vor innerorts beim Abbiegen oder
Queren der Strasse, schreibt der VCS am Freitag in einer Stellungnahme.
Nach seiner Ansicht braucht es deshalb mehr und sicherere durchgängige
Veloverbindungen. Es müsse ein geschlossenes Velowegnetz geschaffen
werden.
Eine einfache, jedoch äusserst wirkungsvolle Massnahme
sei zudem die Reduktion der Geschwindigkeit durch Tempo-30-Zonen auch
auf Hauptstrassen in Ortszentren. Sie verbessere den Schutz der
Velofahrer und Fussgänger.
Gezielte Verkehrserziehung
Zentral
sei weiter die Veloförderung an den Schulen. Die gezielte
Verkehrserziehung müsse verbessert werden, denn ungeübte Kinder und
Jugendliche seien wesentlich gefährdeter als verkehrsgewöhnte. Alle
Velofahrer und -fahrerinnen müssten sensibilisiert werden, die
Verkehrsregeln konsequent einzuhalten. (sam/sda)>
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Deutschland 23.2.2011: "Nur" 3657 Verkehrstote im Jahre 2010 in Deutschland - minus 12%
aus: gmx Nachrichten: Verkehrstotenzahlen auf niedrigstem Stand seit 60 Jahren; 23.2.2011;
http://www.gmx.net/themen/auto/verkehr-service/367a2io-zahl-verkehrstoter-auf-tiefstand
<Die
Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den
niedrigsten Stand seit 60 Jahren gesunken. Das teilte das Statistische
Bundesamt in Wiesbaden mit. 2010 kamen demnach 3657 Menschen und damit
495 oder zwölf Prozent weniger auf den Straßen ums Leben als im Jahr
davor. Auch die Zahl der Verletzten bei Unfällen sank. Sie reduzierte
sich den Angaben zufolge 2010 um 6,5 Prozent auf etwa 371.700.
Während die Zahl der polizeilich registrierten Unfälle in
Deutschland 2010 insgesamt um 3,8 Prozent auf etwa 2,4 Millionen stieg,
sank die der Unfälle mit Personenschäden um 7,1 Prozent auf rund
288.800. Diese Entwicklung sei eine Folge der winterlichen
Straßenverhältnisse Ende 2010, teilte die Behörde mit. Bei Schnee und
Eis komme es vermehrt zu Blechschäden, die Zahl schwerer Unfälle nehme
aber nicht entsprechend zu, da die Autofahrer langsamer unterwegs seien.
[Prozentual mehr Verkehrstote in den ostdeutschen Bundesländern]
Bezogen auf ihre Einwohnerzahlen schnitten die ostdeutschen
Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern
2010 bei den Verkehrstoten besonders schlecht ab. In Brandenburg
starben 76 Menschen je eine Million Einwohner, in Sachsen-Anhalt 67 und
in Mecklenburg-Vorpommern waren es 65. Der Bundesschnitt lag bei etwa
45 Toten je eine Million. Auch in den ostdeutschen Ländern war die Zahl
der Verkehrstoten den Statistikern zufolge aber rückläufig - in
Mecklenburg-Vorpommern sogar deutlich um 30 Prozent.
Die niedrigsten Werte verzeichneten die Stadtstaaten Hamburg (zwölf
Tote je eine Million Einwohner), Berlin (13) und Bremen (20). Dies
hänge allerdings mit der Siedlungsstruktur dort zusammen, teilte das
Statistische Bundesamt mit. Von den deutschen Flächenländern weise
Nordrhein-Westfalen mit 31 Toten je eine Million Bürger den günstigsten
Wert weit unterhalb des Bundesdurchschnitts auf.
afp>
=====

19.7.2011: 327 Verkehrstote im Jahr 2010 in der Schweiz - 22 weniger als im Jahre 2009
aus: 20 minuten online: Verkehr in der Schweiz: So wenig Unfälle wie vor 60 Jahren; 19.7.2011;
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/So-wenig-Unfaelle-wie-vor-60-Jahren-19013704
<Gute
Nachrichten von der Strasse: Wieder sind die Unfallzahlen
zurückgegangen. Auf Schweizer Strassen starben im letzten Jahr 327
Menschen, 22 weniger als im Jahr zuvor.
Im Jahr 2010 haben sich auf Schweizer Strassen erstmals seit den 1950er-Jahren weniger als
20 000
Unfälle mit Verletzten oder Toten ereignet. 327 Personen kamen ums
Leben. Das ist die tiefste Zahl seit dem Zweiten Weltkrieg. Allerdings
kamen deutlich mehr Fussgänger ums Leben.
Wie aus den neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS)
hervorgeht, ging 2010 die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden
gegenüber 2009 um 4 Prozent zurück. Die Zahl der Verkehrstoten sank von
349 auf 327.
Seit vier Jahrzehnten sind die Zahlen der Unfälle mit Personenschaden und der Verkehrstoten rückläufig: 1971 waren bei fast 30 000
Verkehrsunfällen 1773 Menschen ums Leben gekommen. Dabei war damals der
Motorisierungsgrad (Motorwagen pro 1000 Einwohner) weniger als halb so
gross wie heute. Nur in den Jahren 1943 bis 1945 waren weniger
Verkehrstote registriert worden als 2010.
Allein seit 1992 ging
die Zahl der Getöteten (damals 834) um 61 Prozent zurück. Bei den
Schwerverletzten wurde ein Rückgang um 43 Prozent (7844 auf 4458)
registriert. Die Zahl der Leichtverletzten schwankt in den letzten 20
Jahren um 20 000 - Tendenz fallend.
Mehr Fussgänger verunfallt
Rund
ein Drittel der Schwerverunfallten (Getöteten und Schwerverletzten) in
der Schweiz sass in einem Personenwagen. Während Auto-, Töff- und
Velounfälle 2010 weniger Opfer forderten als 2009, stieg die Zahl der
getöteten und schwer verletzten Fussgänger an.
Allein die Zahl
der getöteten Fussgänger stieg 2009 auf 2010 von 60 auf 75 an. Wie die
Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu schon zu Jahresbeginn
festgestellt hatte, war dieser Anstieg vollumfänglich auf Unfälle
ausserhalb des Fussgängerstreifens zurückzuführen.
Zweiradfahrer
sind besonders in den Sommermonaten unterwegs, entsprechend gibt es
dann die meisten Unfallopfer. In den Wintermonaten dagegen besteht ein
erhöhtes Unfallrisiko für Fussgänger - Stichworte: Dunkelheit, Glätte.
Grösste Abnahme bei den unter 30-Jährigen
2010 verunfallten laut der BFS-Statistik im Strassenverkehr 61 auf 100 000
Einwohner schwer, 1992 waren es doppelt so viele (126). Klar über
diesem Mittel liegen die Altersklassen der Teenager und Twens (74
respektive 82 schwer Verunfallte pro 100 000).
Im Vergleich zu den anderen Altersklassen hat die Zahl der schwer verunfallten unter 30-Jährigen pro 100 000
Personen seit 1992 aber überdurchschnittlich stark abgenommen. Bei den
Teenagern lag sie damals über doppelt, bei den Twens fast dreimal so
hoch.
Unaufmerksamkeit ist der häufigste Grund für Unfälle. In
drei Vierteln der Unfälle war momentane Unaufmerksamkeit die Ursache.
Seit 1992 nahmen vor allem Unfälle wegen «Ablenkung durch Bedienung des
Telefons» zu. Missachtung der Vortrittsrechte und nicht angepasste
Geschwindigkeit waren weitere wichtige Unfallursachen.
Relativ wenige Verkehrsopfer im europäischen Vergleich
Im
europäischen Vergleich hat die Schweiz relativ wenige Verkehrstote zu
beklagen. Sowohl auf eine Million Einwohner wie auch auf eine Million
Personenwagen gerechnet lag die Schweiz 2008 mit 47 respektive 90 Toten
weit unter dem EU-Schnitt (78 respektive 168 Verkehrstote) und klar
unter den Zahlen ihrer Nachbarländer.
(sda)>
=====
20.9.2011: <Berner Strassen: Mehr als doppelt so viele Tote> - wegen Raserei, Handy, Navegationsgeräte oder Altersschwäche
aus: 20 minuten online; 20.9.2011;
http://www.20min.ch/news/bern/story/21502973
<von Nina Jecker
- Tempo, Handy, Altersschwäche: Das sind nur drei der Faktoren, die
2011 im Kanton Bern schon 42 Verkehrsteilnehmer das Leben kosteten.
Auf den Strassen im Kanton Bern kam es dieses Jahr zu vielen schweren Unfällen.
Es
ist eine traurige Bilanz: Während gesamtschweizerisch die Zahl der
Verkehrstoten zurückging, starben auf Berner Strassen in diesem Jahr
mit 42 Personen bisher mehr als doppelt so viele wie in der
Vorjahresperiode. «Das ist dramatisch», sagt BFU-Verkehrspsychologe Uwe
Ewert, «selbst wenn man normale Schwankungen in Betracht zieht.»
Besonders auffällig sei der Anstieg bei PW-Lenkern und Mitfahrern (von
4 auf 14). Fussgänger kamen acht ums Leben (2010: 3). 14 aller
Getöteten waren über 75 Jahre alt – unter ihnen waren sowohl
Unfallverursacher wie auch unschuldige Opfer. Jedem fünften Crash lag
nicht angepasste Geschwindigkeit zugrunde; ein weiterer Faktor war
Ablenkung durch Handys oder Navigationsgeräte. «Es braucht mehr
Eigenverantwortung», so Peter Sieber, Chef Verkehr der Kapo Bern. Auch
Psychologe Ewert sieht Handlungsbedarf: «Obwohl es verboten ist, sieht
man ständig Lenker mit dem Telefon am Ohr.»
Unklar bleibt, warum es gerade im Kanton Bern so häufig kracht.
Ewert: «Dazu müsste man das Unfallgeschehen noch genauer analysieren.»>
=====

Deutschland 12.12.2011: Steigende Anzahl der
Verkehrstoten für 2011: <Zahl der Verkehrsopfer steigt: Jeden Tag
sterben elf Menschen> - 80 Millionen Einwohner - 3900 Verkehrstote
aus: n-tv online; 12.12.2011;
http://www.n-tv.de/panorama/Jeden-Tag-sterben-elf-Menschen-article4981231.html
<
Der Trend war eindeutig. Seit Jahrzehnten sinkt die Zahl der
Verkehrsopfer. Nun rechnen die Statistiker erstmals wieder mit
steigenden Zahlen. Als Grund machen sie die Witterung aus.
Auf deutschen Straßen sind 2011 erstmals seit 20 Jahren wieder mehr
Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Verkehrstoten wird nach
Schätzungen des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden bis zum
Jahresende voraussichtlich auf 3900 steigen. Das wären rund sieben
Prozent mehr als im Vorjahr.
Damit sterben in diesem Jahr durchschnittlich jeden Tag elf Menschen
im Straßenverkehr - einer mehr als 2010, dem Jahr mit den bislang
wenigsten Verkehrstoten seit Beginn der Statistik. Deutlich mehr
Menschen als im Vorjahr starben 2011 auf Landstraßen. Von den
Verkehrsteilnehmern traf der Anstieg besonders Fußgänger,
Motorradfahrer, Jugendliche (15 bis 17 Jahre) und Senioren. Als einen
wesentlichen Grund nennen die Statistiker die Witterung.
Bei den Verletzten ist ebenfalls ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr
zu erwarten, um etwa fünf Prozent auf 389.000. Die Zahl der erfassten
Unfälle wird dagegen voraussichtlich leicht sinken - um mehr als zwei
Prozent auf rund 2,35 Millionen.
dpa>
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Perú 18/12/2011: 29 milliones de habitantes - 1124 muertos en el tráfico en 2011
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Peru 18.12.2011: 29 Millionen Einwohner - 1124 Verkehrstote im Jahr 2011
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de / aus: La República del Perú online: Datos alarmantes. Más de mil
personas murieron durante el 2011 por accidentes de tránsito
(Alarmierende Daten: Über 1000 Personen starben im Jahr 2011 bei
Verkehrsunfällen); 18.12.2011;
http://www.larepublica.pe/18-12-2011/mas-de-mil-personas-murieron-durante-el-2011-por-accidentes-de-transito
|
<Datos alarmantes.
Más de mil personas murieron durante el 2011 por accidentes de tránsito
El Observatorio de la Criminalidad del Ministerio Público informó hoy que 1 124 personas fallecieron el presente año producto de los accidente de tránsito ocurridos en el país.
Las cifras son alarmantes. 2 583 personas quedaron heridas en un total de 1108 siniestros ocurridos en la capital. De este número, 766 hechos sucedieron por fallas humanas.
Entre los errores más frecuentes de los conductores se encuentran la impudencia (332), el exceso de velocidad (161), la alcoholemia (153) y el cansancio por desgaste físico o sueño (19).
Sin embargo, otros 101 accidentes fueron ocasionados únicamente por la imprudencia del peatón.
Las autoridades se encuentran evaluando la situación para disponer
las medidas pertinentes ante la llegada de las fiestas, las mismas que
movilizan a miles de personas por todo el país.>
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<Alarmierende Daten:
Über 1000 Personen starben im Jahr 2011 bei Verkehrsunfällen.
Die Abteilung für Kriminalstatistik der Staatsanwaltschaft informierte
heute, dass im Jahr 2011 in Peru bereits 1124 Verkehrstote zu beklagen
seien.
Diese Zahlen seien alarmierend. 2583 Personen seien Verletzte.
Insgesamt waren es in der Hauptstadt 1108 Unfallereignisse. Davon
ereigneten sich 766 Fälle durch menschliches Versagen.
Zu den häufigsten Fehlern der Fahrer gehörten Unvorsichtigkeit (332),
Raserei (161), Alkohol (153) und Müdigkeit und Einschlafen am Steuer
(19).
Weitere 101 Unfälle seien ausschliesslich auf die Unvorsichtigkeit von Fussgängern zurückzuführen.
Die Behörden untersuchen die Situation, um vor den Festtagen Massnahmen zu ergreifen, so wie es im ganzen Land geschehe.>
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27.12.2011: <Fussgängersicherheit: Die Schweiz im Europa-Vergleich> - nur Italien und Norwegen sind schlimmer (2008)
aus: Basler Zeitung online; 27.12.2011;
http://bazonline.ch/schweiz/standard/Fussgaengersicherheit-Die-Schweiz-im-EuropaVergleich/story/10769498
<Von Matthias Chapman
Wo
es die wenigsten Toten gibt und wo die höchsten Bussen. Und warum ein
Schweizer Fussgängerstreifen beim letzten Städte-Vergleich als
gefährlichster Übergang Europas taxiert wurde.
Es waren gesamthaft 270 Fussgängerstreifen in 18 europäischen Städten, die im Rahmen des Eurotests «Pedestrian Crossings Assessment 2010»
auf ihre Sicherheit überprüft wurden. Fazit des Überblicks von Belgrad
bis Oslo und Innsbruck bis Paris: Genau ein Fussgängerübergang schnitt
mit der Gesamtnote «sehr mangelhaft» ab, nämlich jener an der Kreuzung
Via San Gottardo/Via Genzana in Lugano. Bemängelt wurde fast alles:
Keine Beleuchtung, mangelnde Sichtbarkeit sowohl bei Tag als auch bei
Nacht, fehlendes Überquerungssystem (Ampel usw.).
Weil von den
insgesamt 15 in Lugano getesteten Fussgängerstreifen aber dennoch 10
die Note «gut» erhielten, landete die Tessiner Stadt im Gesamtranking
auf dem respektablen 5. Rang. Angeführt wurde die Rangliste von
Luxemburg, Schlusslicht war Belgrad. Der internationale Städtevergleich
war der dritte – und bislang letzte – seiner Art von Eurotest (siehe
Kasten links).
Ein Jahr vorher schnitt Genf ganz schlecht ab,
von 31 getesteten Städten landete die Rhonestadt auf Rang 27.
Kritisiert wurde die Gestaltung der Übergänge, bei 40 Prozent der
Fussgängerstreifen war die Sichtbarkeit bei Nacht mangelhaft. Mit Rang 5 erzielte Zürich 2008 ein deutlich besseres Resultat.
Allerdings musste sich auch die Limmatstadt bei der Gestaltung der
Übergänge die Note «mangelhaft» gefallen lassen. Sichtbarkeit und
Zugang wurden aber löblich erwähnt.
Musterhaftes Holland - [die Opferstatistik von Eurotest von 2008]

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Tote auf Fussgängerstreifen pro Million Einwohner, Grafik 2008
Norwegen: 3,7
Italien: 3,4
Schweiz: 3
Finnland, Österreich: 2,1
Deutschland: 1,5
Spanien: 1,3
Grossbritannien: 1,2
Holland: 0,6
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Maximalbussen bei Nichtbeachten des Fussgängervortritts, Grafik 2008
Belgien: 2750 Euro
Österreich: 2180 Euro
Norwegen: 650 Euro
Italien: 570 Euro
Spanien: 300 Euro
Holland: 130 Euro
Schweiz: 115 Euro
Grossbritannien: 77 Euro
Finnland: 50 Euro
Deutschland: 50 Euro
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Wie
sinnvoll solche internationalen Vergleiche sind, darüber lässt sich
streiten. Gemacht werden sie trotzdem. Es war ebenfalls Eurotest,
welche 2008 einen 10-Ländervergleich
zu den Opferzahlen publizierte. Resultat: Mit 3 getöteten Fussgängern
pro Million Einwohner belegte die Schweiz den unrühmlichen dritten
Rang, hinter Norwegen (3,7) und Italien (3,4). Am besten schnitt
Holland mit einem Wert von 0,6 ab. Die Zahlen für die Studie 2008
beruhen zwar auf Angaben von 2005, mit 20 Toten auf Fussgängerstreifen
im letzten Jahr ist die Quote in der Schweiz aber gleich hoch
geblieben. Auffallend: Holland schneidet auch in anderen Vergleichen
punkto Fussgängersicherheit besser ab.
Bruno Kaufmann,
Nordeuropa-Korrespondent des «Tages-Anzeigers», sagt dazu: «In Holland
ist die Dichte der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer – Fussgänger,
Velo und Auto – grösser, das erhöht offenbar die gegenseitige
Rücksichtnahme.» Zudem sei Holland noch urbaner als die Schweiz, was
diesen Effekt noch verstärken könne. Generell stellt Kaufmann fest,
dass die Debatte über die Reduzierung – sprich Abschaffung – von
Fussgängerstreifen weiter fortgeschritten sei. Die Idee dahinter: Die
Vorsicht der Verkehrsteilnehmer – besonders aber der Fussgänger – werde
dadurch grösser. «Fussgänger können sich nicht mehr einfach so auf die
Strasse stürzen, nur weil sie sich durch Zebrastreifen geschützt
fühlen.»
Die höchsten Bussen in Belgien
Nebst
unterschiedlicher Gesetzeslage bezüglich Gestaltung und Sichtbarkeit
der Fussgängerstreifen sowie Regeln für Autofahrer und Fussgänger fiel
auch die ungleiche Bussenpraxis auf. Während in Belgien für
Nichtbeachtung des Fussgängervortritts bis zu 2750 Euro Busse
gesprochen werden können, sind es in Deutschland und Finnland gerade
mal 50 Euro. Schweizer Verkehrssünder kommen mit 140 Franken
vergleichsweise ebenfalls günstig weg.
In Lugano hat man übrigens
auf den jüngsten Städtevergleich reagiert: Der inoffiziell
«gefährlichste Fussgängerstreifen Europas» wird entschärft, wie es auf
Anfrage bei der Luganeser Polizei heisst. Erster Schritt ist eine
Mittelinsel. Weitere Massnahmen sollen folgen.
(baz.ch/Newsnet)>