aus: DOK: Weniger Sonne - was nun? Neue Erkenntnisse über
unser Klima.
Film von
David Sington und Uta Heinke; Schweizer Fernsehen SF1 12.9.2005,
22:20-23:00
Zusammenfassung
Der Film zeigt, dass viele Klimazusammenhänge um die
Sonneneinstrahlung und
die Luftfeuchtigkeit lange nicht ernst genommen wurden, weil sie
anderen
Forschern "nicht in den Kram" passten. Die Luftverschmutzung hat
lange einen Teil der Sonneneinstrahlung zurückgehalten. Der
Treibhauseffekt
wird bei sauberer Luft immer intensiver werden. Die Treibhausgase
müssen
verschwinden, ansonsten wird die Erde in 100 Jahren verbrennen.
Die Chemtrails der "USA" (künstliche Kondensstreifen über ganzen
Regionen) werden im Film leider nicht erwähnt.
Michael Palomino 2005
Chronologie
1950-1980
Israel und Bayrische Alpen: Das
Sonnenlicht geht um 22% zurück
Klimatologe Stanhill in Israel und Klimatologin Beate
Liepert
in den Bayrischen Alpen kommen mit ihren Langzeitstudien zu denselben
Resultaten: 22% Rückgang der Sonneneinstrahlung. Die internationale
Klimaforschung reagiert aber auf die Resultate nicht, weil sie nicht
zum Bild
der Klimaerwärmung passen.
1960-1980
Allgemeine Reduktion der Sonnenintensität um 4-5 %
Klimatologen stellen durch vergleichende Messungen fest, dass
die
Sonnenintensität um 4-5% abnimmt.
Zahlen für 1950-1990
-- über der Antarktis: 9% weniger Sonneneinstrahlung
-- über den "USA": 10 % weniger Sonneneinstrahlung
-- über der Sowjetunion: 30 % weniger Sonneneinstrahlung
-- über England: 16 % weniger Sonneneinstrahlung.
Klimatologe Gerald definiert als erster eine "globale
Verdunkelung" / "global dimming". Es müsste folglich kälter
werden.
Die Dunstwolken, die die "globale Verdunkelung" der
"Zivilisation" verursachen, kommen fast ausschliesslich aus der
Verbrennung von Ölprodukten: Treibhausgase, Feinstaub, Russ. Jede Stadt
ist mit
einer solchen Dunstglocke umgeben [ausser es sei eine autofreie und
heizungsfreie Stadt].
Kontrolldaten der Verdunstung: Die
Verdunstung nimmt 1990 ab
Die Messungen der Verdunstung können über mehr als 100 Jahre
zurückverfolgt
werden. Es wird 1990 festgestellt, dass die Verdunstung abnimmt, obwohl
die
globale Temperatur zunimmt. Die Forschung muss nun die Verdunstung
genau
analysieren, und es stellt sich heraus, dass drei Faktoren ein Rolle
spielen:
-- die Sonneneinstrahlung als wichtigster Faktor
-- die Aussentemperatur
-- der Wind.
Die Sonneneinstrahlung bewirkt bei den Wasserproben, dass die Energie
der
Lichtquanten die Moleküle des Wassers in die Atmosphäre schleudern.
Damit ist
der Zusammenhang zwischen der abnehmenden Verdunstung und der
abnehmenden
Sonneneinstrahlung aufgezeigt.
Schlussfolgerung: Kombinierte Wirkung
von Luftverschmutzung und Treibhausgas
Insgesamt ergibt sich eine komplizierte Wechselwirkung
zwischen dem
Rückgang der Sonnenintensität und dem Treibhauseffekt:
-- die abnehmende Sonnenintensität lässt die Temperaturen sinken
-- der Treibhauseffekt, der Wärme zurückhält, lässt die Temperaturen
gleicht
die gesamte globale Verdunkelung aus und lässt die Temperaturen sogar
noch
ansteigen.
Auf der Erde ergibt sich dadurch ein langsames Ansteigen der
Durchschnittstemperatur.
ab Mitte 1980-er Jahre
Die Sonneneinstrahlung nimmt durch
Schutzmassnahmen zur Luftreinhaltung in vielen Gebieten wieder zu
Das Problem der globalen Verdunkelung wird in vielen Gebieten
beseitigt.
Aber in anderen Gebieten herrscht nach wie vor eine globale
Verdunkelung, z.B.
in Indien.
Das Experiment in den Malediven mit und
ohne Dunstglocke: 10% Reduktion der Sonneneinstrahlung durch
Dunstglocken-Luft
Über den nördlichen Malediven hängt eine 3 km dicke
schmutzige
Luftströmung
aus Indien, die eine "globale Verdunkelung" verursacht, im Gegensatz
zu den südlichen Malediven, die in einer klaren Luftströmung aus der
Antarktis
liegt.
Ein 25 Mio. $ teures Projekt Indorex unter Meteorologe Ramanatan
verglich die Atmosphären und die Wetterdaten.
Ergebnis ist eine 10 % niedrigere Sonneneinstrahlung für die nördlichen
Malediven.
Die gesamte Wetterforschung muss sich nun umstellen und ihre viel zu
niedrigen
Schätzungen von 1/2 - 1 % Wirksamkeit der "globalen Verdunkelung"
korrigieren.
Die Wolken aus dem Dunst verwandeln die
Wolken in Spiegel
Die verschmutzte Luft aus Indien ist über den Malediven 10 mal mehr
verschmutzt
als die Luft aus der Antarktis.
Es wird darüberhinaus festgestellt, dass die Wolken, die aus
Dunstglocken
entstehen, sehr viel mehr, aber viel kleinere Regentropfen enthalten
als in
Wolken, die aus klarer Luft entstehen, denn die Regentropfen
kondensieren gerne
an Feinstaubpartikeln, an Asche, Schwefeldioxid und Russ.
Die Wolken, die sich in verschmutzter Luft über den nördlichen
Malediven
bilden, haben 10 mal mehr Wassertropfen als die Wolken aus
Antarktis-Luft.
Wo also viele Schadstoffe in der Luft sind, werden bei der
Wolkenbildung viel
mehr Regentropfen, aber viel kleinere Regentropfen gebildet. Es konnte
festgestellt werden, dass diese kleintropfigen Wolkenflächen dann gegen
das
Sonnenlicht wie ein Spiegel wirken, so dass die Sonneneinstrahlung
nochmals
verringert wird.
Diese Vorgänge der Spiegelung des Sonnenlichts durch
schadstoffbelastete Wolken
geschehen bis heute auf der ganzen Welt.
Rückwirkende Feststellung: Ausbleibender
Afrika-Monsun und Dürren wegen Schadstoffwolken
Rückwirkend konnte von Klimatologe Leon Rotstayn festgestellt
werden,
dass die Dürren in den 1970er und 1980er Jahren durch Schadstoffwolken
und
verminderte Sonneneinstrahlung zurückzuführen waren. Die Dunstglocken
der
"USA" und Europas trieben in den Atlantik hinaus, so dass der
Atlantik kälter blieb als normal. Die Sonne kann somit auf der
Nordhalbkugel
vor Afrika keinen Monsun mehr auslösen.
Dieser Effekt hat in den 1970er und 1980er Jahren die grossen Dürren in
der
Sahelzonen ausgelöst, mit Millionen Toten, die durch die
"Zivilisation" in den "USA" und Europa verursacht wurden.
Wird auch der Monsun in Asien
ausbleiben?
Solche Effekte sind aber auch auf der Südhalbkugel möglich,
wo 3,6
Mia.
Menschen vom Monsun abhängig sind. Was passiert, wenn er ausbleibt,
weil zu
viele Schadstoffe die Sonneneinstrahlung auf den Ozean behindern und
dieser
kälter wird als normal?
Klimatologe Ramanatan vom Malediven-Projekt fordert, die
Luftverschmutzung
abzuschaffen und alles sauber zu verbrennen, mit Entschwefelung und
Katalysatoren.
11.-13. September 2001: 3 Tage
Flugverbot über den "USA" - keine Verdunkelung - Messungen
Diese drei flugfreien Tage gaben den Klimatologen in den
"USA"
eine einzigartige Gelegenheit, die Sonneneinstrahlung ohne
Kondensstreifen der
Flugzeuge [und ohne Chemtrails] über die ganze "USA" hinweg zu
messen. Es wird nicht nur ein sehr viel intensiver sichtbarer Himmel
festgestellt, sondern Klimatologe Travis stellt einen grösseren
Temperaturbereich zwischen niedrigster und höchster Temperatur von über
einem
Grad Celsius fest.
Travis muss also folgern, dass die globale Erwärmung
eigentlich
viel
höher ist als bisher angenommen.
Rückwirkende Schlussfolgerungen: Der
Treibhauseffekt ist schlimmer als angenommen
-- mit den bisherigen Luftmassnahmen ist der Treibhauseffekt durch CO2
noch
nicht behoben
-- weniger Luftverschmutzung durch die bisherigen Massnahmen hat eine
höhere
Sonneneinstrahlung und heissere Sommer zur Folge, weil der
Treibhauseffekt
immer noch weiter geht.
Also müssen auch die Treibhausgase CO2 weg.
Bisher hat man das CO2 unterschätzt. Die Klimamodelle haben für die
nächsten
100 Jahre bis 2100 eine Erwärmung um 5°C angenommen.
Klimatologe Cooks meint, dass aber nach den neuesten Klimamodellen bis
2100
eine Erwärmung von 10°C möglich ist, bis 2030 bereits eine Erwärmung um
2°C.
Ab 2030 würde dann das Grönlandeis abschmelzen und der Meeresspiegel
sich um 8m
erhöhen. Die Küstenstädte kann man dann alle vergessen.
Ab einer Erwärmung von 4°C wird der Regenwald schrumpfen, und
schlussendlich
brennt der Regenwald ab und wird zur Steppe.
England wird zur Wüste werden.
Bedrohung durch die Lösung von Methan im
Meeresboden
Im Hohen Norden würden bei steigenden Meerestemperaturen auch noch das
Treibhausgas Methan in die Luft gelangen: Methanhydrat am Meeresboden
wird sich
bei zunehmender Meerestemperatur zersetzen. Methan ist ein 30 mal
stärker
wirkendes Treibhausgas wie CO2. Wenn dieser Prozess in Gang kommt, dann
wäre
alles zu spät. Dann wird die Erde verbrennen.
[Es kann sein, dass dann die Erde zuerst in einer Wolkenhülle verhüllt
wird und
dann die Atome sich schrittweise aus der Atmosphäre in den Weltraum
verflüchtigen].
Die Verdunkelung mit Luftverschmutzung [und mit Chemtrails] weiter zu
betreiben
ist gemäss Klimatologe Cooks absolut selbstmörderisch. Es ginge nicht
nur die
Gesundheit der Lebewesen verloren, sondern es können sich durch die
Dauerverschmutzung auch die Luftströmungen verändern, mit nicht
absehbaren
Folgen.
Schlussfolgerungen von Michael Palomino:
Alle alternativen Energien fördern - jegliche Verbrennung verbieten
-- die Manipulation des Klimas mit Chemtrails aus den "USA" hat
keinen Sinn, und die Phantasie der "USA", in 20-30 Jahren das Wetter
zu beherrschen, scheint nicht realistisch
-- nur die absolute Vermeidung des Treibhausgases CO2 ist absoluter
Klimaschutz
-- alternative Energien wie Vergärung (Alkohol, Faulgase),
Sonnenenergie,
Erdwärme, Windenergie oder Wasserstoff sind absolut zu fördern
(Wasserstoffherstellung in vulkanischen Gebieten in warmem Gestein,
z.B.
Island)
-- eventuell ist auch alternative Energiegewinnung mittels Magnetismus
möglich,
wo bisher kaum Forschung existiert
-- schnellstmögliche Einführung des Wasserstoffautos mit einem
weltweiten
Wasserstoff- Versorgungssystem, ebenso Wasserstoff-Heizungen und
Wasserstoff-Lokomotiven
-- die Ölindustrie und auch die Verbrennung von Erdgas muss verboten
werden. Eigentlich muss jegliche Verbrennung verboten werden, um
unseren Planeten vor weiterer Erwärmung zu schützen: Die Konzerne
sollen
restlos auf alternative Energien "umsteigen"
-- die Energiekonzerne wie auch die Hersteller von Autos, Heizungen und
Lokomotiven müssen von der Dramatik der Zustände überzeugt werden.
Michael Palomino
2005