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Der Titanic-Untergang und die Gründe /

sinking Titanic and the reasons

Es war kein Schicksal, dass die Titanic unterging, sondern gröbste Fahrlässigkeit und Arroganz /

it was not a fate that Titanic was sinking but it was culpable negligence and arrogance

Titanic Untergang bei Nacht und stiller See / sinking Titanic in the night and with calm sea
Titanic Untergang bei Nacht und stiller See / sinking Titanic in the night and with calm sea

Filmprotokoll von Michael Palomino / film in minutes from Michael Palomino (2005)

Diskussion und Artikel (ab 2008)

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aus/from:
arte: Titanic. Untergang eines Traums. Dokumentarfilm von Melissa Jo Peltier, "USA" 1994;  18.7.2005, 1:10-2:45
Faktor: Alter Kapitän ohne Erfahrung im Krisenmanagement
Der Kapitän der Titanic, Captain Smith, ist 40 Jahre lang die Seefahrtslinien gefahren, und nie hat er einen Unfall gehabt. Der Job auf der Titanic soll seine letzte Fahrt als leitender Kapitän sein, sein Karriereabschluss.

Da Captain Smith noch nie eine Krise erlebt hat, ist er auf ein Krisenmanagement alles andere als vorbereitet. Er hat überhaupt keine Erfahrung, wie eine Krise zu meistern ist, geschweige denn, wie psychologisch ein Schiffsuntergang zu managen ist.

Faktor: Schwesterschiff "Olympic" und Jungernfahrt-Rekord
Die Titanic soll den Atlantik schneller überqueren als das Schwesterschiff "Olympic" vor einem Jahr. Die Titanic soll die schnellste "Jungfernfahrt" ihrer Schiffsgattung vollbringen und muss somit schneller als die "Olympic" sein.

Faktor: Rassismus-Darwinismus zwischen den "Klassen"
Unter den Passagieren herrscht Rassismus-Darwinismus zwischen den verschiedenen Klassen. Die Passagiere der dritten Klasse werden von den Menschen der ersten und zweiten Klasse nicht als richtige "Menschen" angesehen. Ausserdem müssen viele, die normalerweise erste Klasse fahren, im Fall der Titanic zweite Klasse fahren, weil die Jungfernfahrt der Titanic in der ersten Klasse überbucht ist.

Faktor: Milder Winter bringt viele Eisberge
Der Winter 1911 / 1912 ist ein wichtiger Faktor. Er war sehr mild, und so sind grosse Eisfelder von Grönland abgebrochen und gelangen bis in die Schiffsrouten.

Faktor: Absolut ruhiges Meer
Nach dem Ablegen in Southampton nimmt die Titanic in Frankreich in Cherbourg und in Irland vor Queenstown noch Passagiere auf. Die Fahrt ab Irland auf dem Atlantik verläuft absolut ruhig und keiner erwartet ein Unglück.
[Bei diesem Wetter denkt die Besatzung wahrscheinlich nur noch an den Geschwindigkeitsrekord, und sie trinken sicherlich noch viel Alkohol dazu...]

Faktor: Private Telegramme - überlastete Funker - die Offiziere lachen über die Eiswarnungen der anderen Schiffe
Zwei bis drei Tage vor dem Untergang erhält die Titanic per Telegramm 8-12 Warnungen vor einem breiten Eisfeld. Die Funker sind aber mit der Übermittlung privater Telegramme derart beschäftigt, dass die Eiswarnungen nur gelegentlich weitergeleitet werden. Private Telegramme haben Vorrang, wenn die Funker ihre Arbeitsstelle behalten wollen. Sie müssen die Kundschaft zuerst bedienen, vor der Schiffsgesellschaft. In diesem Fall endet diese dienstliche Einteilung im Sinne des Darwinismus in einem Massenmord.

Die Eismeldungen lösen bei den Offizieren auf der Schiffsbrücke nur Gelächter aus. Die Offiziere machen Spässe, z.B., dass man so schnell wie möglich durch das Eisfeld fahren werde, um es schnell hinter sich zu haben. Die Offiziere halten sich für unverletzlich, und der Kapitän Smith auf seiner letzten Fahrt hält sowieso nicht viel von der neuen Morsetechnik. Er nimmt die Meldungen nur halb ernst.

Am 13.4.1912 gehen von anderen Schiffen weitere 6 Eiswarnungen bei der Titanic ein. Es wird vor einem grossen Eisfeld gewarnt. Die Funker geben die Warnungen aber gar nicht an die Brücke weiter. Die Warnungen hängen unbeachtet am Schwarzen Brett. Captain Smith meint, einem Eisberg "ausweichen" zu können.

Faktor: Volle Fahrt voraus trotz Eisfeld
Trotz allen Warnungen wird die Geschwindigkeit der Titanic nicht gedrosselt. Dabei ist die Titanic schon mitten im Eisfeld, und die Offiziere wissen das. Die Titanic fährt weiterhin mit 22 Knoten mitten im Eisfeld, bei stockdunkler Nacht. In der ersten Klasse wird von manchen prophezeit, man werde einen Tag früher in New York sein als vorgesehen...

Faktor:
Auch die letzte Eiswarnung des Schiffes "Kalifornien" nicht weitergeleitet - der Kapitän geht schlafen...

14.4.1912, 22:21
Ein Frachtdampfer namens "Kalifornien" ("California") ist im selben Eisfeld. Der dortige Kapitän findet die Situation für viel zu gefährlich, um in der Nacht weiterzufahren. Die "Kalifornien" lässt anhalten und meldet dies der Titanic. Die Meldung wird vom diensthabenden Funker aber nicht weitergeleitet. Dieser ist dermassen mit privaten Telegrammen überlastet, dass er den Funker der "Kalifornien" anflucht, er solle ihn nicht belästigen. Nach einer Stunde mit Kontaktversuchen legt sich die Besatzung der "Kalifornien" schlafen, ohne die Titanic-Besatzung je erreicht zu haben. Auch der Titanic-Kapitän, Captain Smith, legt sich schlafen...

Faktor: Fehlende Ferngläser - dunkle Nacht - und immer noch volle Fahrt voraus Auf der Brücke der Titanic halten zwei Offiziere nach Eisbergen Ausschau, ohne Ferngläser, denn sie wissen nicht, wo sie sind. Die Titanic ist so neu, da sind noch nicht alle Räumlichkeiten bekannt. Trotz dunkler Nacht und Eisfeld ist die Geschwindigkeit der Titanic immer noch nicht gedrosselt.

14.4.1912, [23:40]
Die logische Folge: Der Zusammenstoss mit einem Eisberg
Da entdecken sie einen Eisberg frontal auf sich zukommen, viel zu spät. Es ist ein "blauer" oder "schwarzer" Eisberg, der schon einmal gekentert ist. Deswegen ist seine Oberfläche nicht weiss, sondern spiegelglatt und glasig-blau, in der Dunkelheit fast unsichtbar. Die Brücke hat noch 30 Sekunden Zeit, abzudrehen. Der befehlshabende Offizier lässt die Maschinen rückwärts drehen, überfordert das Ruder und macht die Titanic damit manövrierunfähig. Das Ruder ist defekt. Wenn er eine scharfe Kurve genommen hätte, wäre dies vielleicht nicht passiert.

[Spekulationen, ob eine Schuld beim Bremsmanöver zu suchen ist, sind absolut nicht relevant, weil die Hauptfehler bei der Prioritätensetzung liegt: Es wurde während der gesamten Reise die Sicherheit vernachlässigt, der Darwinismus gefeiert, wahrscheinlich auch mit Alkohol, und sie sind einem Geschwindigkeitsrekord nachgejagt, also wiederum Darwinismus].

Die Titanic wird an der Spitze an der Seite vom Eisberg im ersten Drittel seiner ganzen Länge eingedrückt. Mit einem gewissen Krach und einem Ruck springen die Nieten auf und das Wasser bricht auf einem Drittel der Länge des Schiffes in die unteren Schotten ein.

Faktor Untersuchung: Es braucht eine ganze Stunde zur Feststellung des gesamten Schadens
Captain Smith erscheint auf der Brücke und fragt: "Was war denn das?" Er lässt die Techniker und Konstrukteure rufen und lässt einen Kundschafter nach unten gehen, um das Schiff zu prüfen. Der Berichterstatter steigt zu wenig weit hinab und meldet, es sei alles o.k. Als ein zweiter Konstrukteur, Andrews, das Schiff unten inspiziert, meldet dieser nach einer Stunde, dass das Schiff nicht mehr zu retten sei.

Allein die Feststellung, dass die Titanic verloren ist, braucht also eine ganze Stunde Zeit...

Faktor Passagiere und Besatzung:
Der Schaden wird verniedlicht - die Ahnungslosigkeit - Fussballspiel mit Eis vom Eisberg
Die Passagiere reagieren unterschiedlich. Viele haben kaum etwas gespürt, v.a. in den hinteren Kabinen nicht. Erst als die Maschinen stoppen, werden mehr oder weniger alle Leute wach und fragen das Personal. Das Personal ist seinerseits ahnungslos und gibt zur Auskunft, es sei nichts passiert. Viele Gerüchte machen die Runde, es sei ein Schraubenflügel verloren, oder: Man werde den Eisberg umfahren, es sei alles in Ordnung, und man werde in einigen Minuten weiterfahren.

Im vorderen Teil der Titanic im Bug dringt das Wasser aber bereits in die Kabinen der dritten Klasse ein.
Die Szenen auf Deck sind bizarr. An der Schiffsspitze (Bug) sind grosse Eisbrocken vom Eisberg auf dem offenen Welldeck der dritten Klasse gelandet und die Kinder spielen mit den Eisbrocken Fussball. Die Passagiere der ersten und zweiten Klasse oben drüber treibt die Neugier auf Deck, und niemand ist sich der Gefahr bewusst. Von gewissen Plätzen der Bars der ersten Klasse aus hat man den Eisberg vorüberziehen sehen, und viele machen Spässe mit Eisbrocken vom Eisberg. Eisbrocken werden herumgereicht, man will Eis vom Eisberg für den Drink etc. Niemand kann die Schäden am Schiffsboden auch nur erahnen, der für die Leute nicht sichtbar ist...

Verteilung von Schwimmwesten - Vorbereitung der Rettungsboote - Wecken der Schlafenden
Als Captain Smith nach der Nachricht von Andrews [ab 23:20 Uhr ca.] befielt, Schwimmwesten zu verteilen und die Rettungsboote vorzubereiten, kann kaum jemand an die Katastrophe glauben. Smith weiss, was bevorsteht: Es sind 2200 Menschen an Bord [gemäss Wikipedia: 2208], und für ca. 1100 Menschen [gemäss Wikipedia: 1178] sind Rettungsplätze vorhanden. Schwimmwesten gibt es auch nicht genug.

Ab sofort holen die Stuarts die noch schlafenden Leute aus den Betten, in der ersten Klasse mit Anklopfen, in der zweiten Klasse mit Rufen, in der dritten Klasse wird laut die Tür aufgerissen und die Leute werden herausgeschrien. In der dritten Klasse können viele Leute auch kein Englisch, Dolmetscher gibt es kaum, Lautsprecher und Sirenen gibt es nicht. Viele Leute der dritten Klasse wissen also immer noch nicht, was eigentlich los ist...

Die Funker morsen um Hilfe - die Titanic bekommt spürbare Schieflage

15.4.1912
Um 0:10 Uhr lässt Caiptain Smith um Hilfe morsen. Die Funker aber erkennen die Situation immer noch nicht. Sie verheddern sich z.T. und reissen Witze über den Hilferuf. Sie schaffen es dann aber doch: "SOS ... Position ... wir sinken".

Um 0:30 Uhr bekommt die Titanic eine erste Schlagseite: Der Bug neigt sich nach unten. Die Schotten an der Schiffsspitze sind vollgelaufen. Die elektrischen Türen sind zwar zu, aber gegen oben hin sind die Schotten nicht verschliessbar [gemäss Wikipedia Bullaugen und Ladungsöffnungen]. So kann langsam aber sicher eine Schotte nach der anderen volllaufen, das Wasser schwappt dann durch die Deckenöffnungen auf die nächste Schotte über.

Faktor falscher Glaube und Unerfahrenheit:
Der Glaube an die Unsinkbarkeit der Titanic - Captain Smith ohne Krisenmanagement
Die meisten Leute glauben es aber immer noch nicht, dass die Titanic sinken wird, weil das Meer so ruhig ist, und weil die Lichter immer noch alle brennen. Niemand hat besonders Angst. Viele finden den Zwischenfall "interessant". Statt draussen in der Kälte zu warten, verbringen viele die Zeit in der "Sporthalle", wo man in der Wärme ist und von wo aus man gleichzeitig die Vorgänge auf Deck mitverfolgen kann. In der ersten Klasse spielt die Bordkapelle, und dort wird auch die Meinung verbreitet, dass sogar 100 Eisberge der Titanic nichts anhaben könnten. Die Titanic könne nicht sinken, meinen einige, das sei "unmöglich". Immer noch haben auch die meisten Offiziere keine Ahnung davon, dass der Untergang bevorsteht. Der Glaube an die Technik und v.a. an die elektrisch verschliessbaren Schotten sitzt zu tief...

[Es scheint, dass die dummen Medien in den Zeitungen eine unsinkbare Titanic präsentiert haben. Die elektrischen Türen der Schotten wurden präsentiert und scheinbar behauptet, wenn diese Türen zu sind, dann könne das Schiff nie untergehen. Aber die dummen Medien haben vergessen, die Öffnungen in der Decke zu präsentieren, die Bullaugen und die Ladeöffnungen. Der Faktor der dummen Massenmedien mit ihren kriminellen Journalisten beim Titanic-Untergang sollte untersucht werden...].

Die Titanic wird immer schiefer, und die Lichter brennen immer noch. Captain Smith hat keine Ahnung von Krisenmanagement. Die Offiziere müssen Smith dazu drängen, Massnahmen zu ergreifen, Rettungsboote herunterzulassen, Leuchtraketen zu zünden etc. Und immer noch brennen alle Lichter, auch wenn die Lichter schon unter Wasser sind...

Faktor falscher Glaube: Die ersten Rettungsboote sind kaum gefüllt!
Die ersten Rettungsboote, die heruntergelassen werden, sind nur zu 33-50 % gefüllt. Im Boot Nr. 1 sind nur 12 Leute. Den kleinen Booten traut kaum jemand, obwohl sie bei voller Besatzung getestet wurden, und obwohl die See absolut ruhig ist.

[Und alle späteren Bilder über den Titanic-Untergang mit einem wilden Meer sind falsche Manipulation].

Die Leute haben keine Ahnung von der Sicherheit der Rettungsboote. Sie meinen, die Rettungsboote würden eher untergehen als die Titanic. Fast alle unterschätzen immer noch die Lage, oder man will keine Panik verbreiten. Manche meinen auch, die halb vollen Boote würden später noch Leute aufnehmen. Dies ist aber nicht so: Die Rudermannschaften der Rettungsboote rudern so schnell wie möglich von der Titanic fort, weil sie um die Gefahr des Sogs bei einem Untergang des riesigen Dampers wissen.

Das Licht am "Horizont" - die Einschiffung in die Rettungsboote
Am Anfang der Rettungsbootsoperationen sehen einige Titanic-Passagiere ein Licht am Horizont, das dann aber verschwindet. Das Licht am Horizont wird auch von den Offizieren bemerkt. Der Versuch, mittels Taschenlampen einen Morse-Kontakt aufzunehmen, gelingt aber nicht.

Captain Smith auf der Backbordseite befiehlt streng, dass Frauen und Kinder zuerst in die Rettungsboote dürfen. Auch bei Ehepaaren macht er keine Ausnahme. Männer müssen zurückbleiben, und die Frauen meinen, dass in zwei Stunden alles vorüber sei. Offizier Murdoch auf der Steuerbord-Seite ist toleranter und lässt Männer mit ins Boot, wenn es sich um Ehepaare handelt.

Faktor fehlendes Krisenmanagement:
Viel zu spät gezündete Notraketen - alle Lichter brennen noch - die Kapelle spielt immer noch
Erst um 0:45 Uhr werden Notraketen gezündet, viel zu spät.

Die Besatzung vom Schiff "Kalifornien" bemerkt die Raketen, aber Morsezeichen mit Taschenlampe funktionieren nicht. Dann wird lakonisch notiert, dass das Schiff mit den Leuchtraketen abgedreht habe: Dann "dreht das Schiff ab."

Erst nach den Notraketen wissen die Passagiere, dass es um Leben und Tod geht. Das Wasser dringt immer mehr in den Fahrgastbereich vor, grünes Meerwasser. Die Lichter, der Titanic leuchten auch noch in den überfluteten Bereichen im Wasser selbst, eine sonderbare Tatsache für die Beobachter, diese Unter-Wasser-Lichter.

Um 1:10 Uhr spielt die Kapelle der ersten Klasse immer noch Rags, jetzt draussen auf dem Deck.

Panik: Sturm auf die Rettungsboote - Waffen zum Schutz - Rassismus-Darwinismus bei der Zuteilung von Rettungsplätzen
Gleichzeitig spielen sich panische Szenen ab, da nun für jeden offensichtlich wird, dass zu wenig Rettungsboote zur Verfügung stehen. Captain Smith lässt an die Besatzung Feuerwaffen verteilen, um einen Sturm der Rettungsboote zu verhindern.

Als ein als Frau verkleideter Mann in ein Rettungsboot gelangt, wird er entdeckt, aber nicht herausbefohlen. Verängstigte Passagiere der zweiten Klasse werden z.T. eingeschlossen, indem die Ausstiegsluken in der Decke geschlossen werden.  Die Passagiere der dritten Klasse wissen ohne Dolmetscher z.T. nicht, wie sie sich verhalten sollen. Die Luken werden bewacht, dass aus der zweiten und dritten Klasse keine Leute heraussteigen und den Passagieren der ersten Klasse Plätze in den Rettungsbooten streitig machen. Die Stuarts der Titanic halten die Passagiere der dritten Klasse mit Gewalt zurück. Oder die Passagiere der zweiten und dritten Klassen lassen den Erste-Klasse-Passagieren vor den Rettungsbooten freiwillig den Vortritt, wie wenn die Unterwerfung selbstverständlich wäre.

Es gibt auch andere Fälle: Leute suchen Angehörige auf dem Deck und verweigern, ins Rettungsboot zu steigen, solange sie nicht wissen, wo der Sohn ist. Der Sohn ist schon auf einem Rettungsboot, was die Mutter aber nicht weiss. Andere wollen gemeinsam sterben: Die Frau verweigert das Rettungsboot, wenn der Mann nicht mit aufs Boot darf. Wieder andere nehmen es sarkastisch, ziehen ihren Smoking an und meinen, sie wollten im Smoking untergehen...

[Das Meerwasser wird ihnen die letzte Zigarre auslöschen, der letzte Rauch wird gelöscht (Englisch: "smoke"...)]

Entlassung der Heizer - unbedachte Helden - Rettungsschiffe sind unterwegs
Währenddessen wird in den Kesselräumen, die noch nicht unter Wasser stehen, immer noch geschuftet. Unter dem Befehl der Maschinisten müssen die Heizer bis zuletzt die Kessel unter Feuer halten, um Strom für die Schiffsbeleuchtung zu produzieren.

Auf der Brücke erreichen die Funker über Morsesignale ein paar Schiffe, und einige sind auf dem Weg zur Titanic.

[Es muss für die anderen Schiffe eine schreckliche Aufgabe gewesen sein, in der dunklen Nacht durch das Eisfeld zu fahren, nur wegen einem dummen Kapitän, der die Titanic nicht rechtzeitig angehalten hat!]

Das Licht am Horizont, das einige gesehen haben wollen, taucht nicht mehr auf.

Ab 2:00 Uhr nachts werden die letzten Rettungsboote zu Wasser gelassen. Um 2:05 bleiben noch zwei Faltboote.

Insgesamt bleiben 1500 Leute samt Captain Smith an Bord der sinkenden Titanic. Erst jetzt entlässt Captain Smith seine Mannschaft, und jeder ist auf sich selbst gestellt. Als die Maschinisten die Heizer schlussendlich entlassen werden, finden die Heizer oft keinen Bootsplatz mehr. Sie werden viel zu spät entlassen und werden zu "unbedachten Helden" des tödlichen Dramas.

Die Rudermannschaften der Rettungsboote rudern so schnell wie möglich weg vom sinkenden, aber immer noch beleuchteten Risendampfer. Die Decks sind noch voller Menschen. Bei einer Entfernung von 5-6 Meilen sieht man die Titanic ruhig und schief im Wasser liegen. Erst aus der Distanz wird den Leuten klar, dass die Titanic sinken wird.

[Der Untergang der Titanic um 2:20
Am 15.4. 1912 um 2:20 sinkt die Titanic. Anzahl Todesopfer beim Titanic-Untergang gemäss Wikipedia: 1504 Todesopfer].


Schlussfolgerungen von Michael Palomino: Die Gründe für den Untergang der Titanic waren:

-- die Unerfahrenheit im Katastrophen-Management mit der totalen Fehleinschätzung der Lage
-- die darwinistische Arroganz der Funker, Warnungen nicht weiterzuleiten
-- die darwinistisch-arrogante Meinung der Offiziere, Warnungen nicht ernst zu nehmen in der Annahme, dass Eisfelder und Eisberge nicht gefährlich seien
-- die schnellste "Jungfernfahrt" ist wichtiger als die Sicherheit der Menschen in einem Eisfeld: Die Geschwindigkeit wurde nicht gedrosselt; da steht auch ein männlich-sexuelles Motiv der "Entjungferung" im Hintergrund
-- die darwinistische Arroganz der Organisatoren, dass nur für die Hälfte der Passagiere Rettungsplätze zur Verfügung stehen

-- die Arroganz der dummen Medien mit ihren dummen und kriminellen Journalisten, die wahrscheinlich falsche Informationen über eine "unsinkbare" Titanic publiziert haben, um ihre Auflagen zu steigern.

Es gibt viele Parallelfälle für "Titanics", die aufgrund solcher Arroganz auf allen Ebenen untergegangen sind oder noch untergehen werden...

Michael Palomino 2005


Factor: Old captain without experience in crisis management
Titanic captain, captain Smith, was working for 40 years on the Sea lines and never had an accident. The job on Titanic should be his last trip as leading captain, it should be the end of his career.
So, captain Smith never had a crisis and is not prepared for a crisis management. He has no experience at all to manage a crises or how to manage a sinking ship psychologically.

Factor: Sister ship "Olympic" and maiden voyage record
The Titanic shall cross the Atlantic faster than sister ship "Olympic" one year before. Titanic shall perform the fastest maiden voyage of it's ship class and has to be faster as the "Olympic".

Factor: Racism Darwinism between the "classes"
Among the passengers racism darwinism is ruling between the classes. Third class passengers are not considered as real "human beeings" by the members of first and second class. And many who normally take the first class have to take the second class because the first class is overbooked.

Factor: Mild winter brings many icebergs
Winter 1911 / 1912 is an important factor. This winter was much too mild and by this big icefields have broken from Greenland and cross the Sea line's routes.

Factor: Absolute calm sea
After starting from Southampton and gathering passenges in France at Cherbourg and in Irland at Queenstown the trip on the Atlantic is absolutely quiet and nobody is expecting an accident.

[With this weather the crew has probably only the speed record in their mind, and add to this they are drinking much alcohol for sure...]

Factor: Private telegrams - overloaded radio operators - the officers are laughing at the ice warnings of other ships
Two or three days before it's sinking Titanic receives 8-12  warnings saying that there is a big icefield. But Titanic radio operators are busy with private telegrams so the warnings of the ice are transmitted only from time to time. The private telegrams have priority if the radio operators want to keep their job. They have to serve the customers first before the shipping company. In this case darwinistic disposition of service ends in a mass murder.

Warnings of the ice provoke laughing at the bridge. Officers are joking, for example that one has to pass the icefield as fast as possible to get rid of it as soon as possible. The officers are regarding themselves as invulnerable, and captain Smith does not like much of the new morse technique on his last trip. He takes the warning half earnest only.

On 13 April 1912 Titanic gets 6 other ice warnings from other ships. The warnings say there is a big icefield. But the radio operators don't pass the warnings to the bridge. The warnings are fixed at the black board and nobody is reading them. Captain Smith means it would be possible to evade an iceberg.

Factor: Full speed despite the icefield
Despite of all warnings speed of Titanic is not reduced. Thereby Titanic is already navigating amidst the icefield and the officers know about it. The Titanic is going on with 22 knots amidst the icefield, and the night is absolutely dark. In the first class some are predicting that the arrival in New York will be one day earlier than scheduled.

Factor:
Also the last ice warning from the ship "California" is not passed to the bridge - the captain goes to sleep...

1912-4-14, 22:21
A cargo steamer named "California" is in the same icefield. The California captain thinks the situation is much too dangerous to drive on in the night. "California" stops and is reporting this to the Titanic. But also in this case the radio operator does not pass the message to the bridge. He is overloaded by private telegrams and cursing to "California" radio operator not to desturb his work. After one hour trials to take contact with Titanic the "California" crew goes to sleep without having reached the Titanic crew. Also Titanic captain Smith is going to sleep...

Factor: Missing binoculars - dark night - and full speed ahead yet
On the bridge of the Titanic two officers are looking for icebergs, without binoculars, because they do not know where they are. The Titanic is totally new and not every corner is well known of it. Despite of the dark night and of the icefield speed is not reduced...

1912-4-14, [23:40]
The logic consequence: Confrontation with an iceberg
The two officers detect an iceberg ahead, much too late. It is a "blue" or "black" iceberg which has turned around himself already in the water. Therefore it's surface is not white but is as smooth as glass and glassy blue and almost invisable in the darkness. The bridge has 30 seconds time yet to veer. The commanding officer decides to drive back so the rudder is overloaded and blocking. So the Titanic is also disabled: The rudder is defect. When he had cut a sharp corner this perhaps had not happened.

[Speculations if there is a guilt within the breaking maneuver are absolutely not relevant because main faults are within the priorities: During the whole trip safety was neglected, darwinism was celebrated, probably with alcohol, and there was a run for a new speed record, another more darwinism].

Titanic is driving against the iceberg at the top and is caved in on one third of the whole length. With some noise and a yank the blanks are springing off and water is breaking it's way into the lowest parts of the ship (bulkheads) on one third of the length.

Factor investigation: One whole hour is needed to have the whole damage reported

Captain Smith comes to the bridge and asks: "What has this been?" He calls for technicians and engineers and a scout has to make the inspection of the ship. But the scout is not going deep enough in the ship and says all would be o.k. Only after a second inspection of engineer Andrws there is clear that there is no rescue for the ship anymore.

Only this statement that Titanic will be lost needs one total hour...

Factor passengers and crew:
The damage is trivialized - ignorance - soccer game with ice of the iceberg
The passengers are reacting differently. Many have hardly felt anything, above all in the chambers in the back of the ship. Only when the machines are stopping more or less all people are waking up and are asking the crew. The crew itself has no idea and says that nothing happened. Many rumours are working a circuit: that a wing of the drive had been lost, or that the Titanic will evade the iceberg, or it would be all in order and in some minutes the trip would go on.

But in the part ahead of the ship (the bow of the ship) water is already entering the chambers of the third class.

The scene on deck is bizarre: On the top of the ship (bow) big peaces of the iceberg have fallen on the open deck of the third class and children are playing soccer with the ice peaces. First and second class passengers above are very curious, and nobody sees any danger. From certain places of the bars of the first class the iceberg could be seen, and many are joking about peaces of the iceberg. Peaces of the iceberg are handed around, and some want to have a peace of the iceberg for their drink and so on. Nobody can see the damage on the bottom of the ship which is invisable for them...

Distribution of life jackets - preparation of the lifeboats - rouse of the sleeping people

When captain Smith gets the message from Andrews [on 23:20 about] he orders to destribute life jackets and to prepare the lifeboats. But hardly anybody can believe on a catastrophe. Smith knows what will be going on: There are 2,200 humans aboard [Wikipedia says 2,208], and there are only about 1,100 rescue places [Wikipedia says 1,178]. There are not enough life jackets either.

The stuarts from the crew are reveiling all passengers who are sleeping yet, in the first class by knocking at the door, in the second class with shouting, and in the third class the doors are torn open and the people are shouted. Many third class passengers cannot understand English, and translators are hardly available, and loudspeakers and sirenes do not exist yet. So, many third class passengers don't know yet what is really going on...

The radio operators are morsing for help - Titanic gets into drastic list

1912-4-15
At 0:10 captain Smith gives the order to morse for help. The radio operators do not check the situation at all. They make faults and are joking about the cry for help. But at the end they succeed: "SOS ... position ... we are sinking".

At 0:30 Titanic gets a drastic tilt: The bow is sinking downwards. The parts at the bottom of the top of the ship are full of water. The electric doors are shut, but to the upper part the openings cannot be closed [Wikipedia says: portholes and openings for goods]. So, slowly but steadily one part after another is full of water, and by the ceilings the water is coming up.

Factor wrong belief and inexperience:
The belief that Titanic cannot sink - captain Smith without any crises management

Most people do not believe  yet that Titanic will sink, because the sea is so calm and because all the lights are working yet. Nobody is frightened especially. Many think the scene would be "interesting".  Instead of waiting outdoors in the cold many are in the "sport's hall" in the warmth from where it's possible to see the proceedings on deck at the same time. In the first class the borard band is playing, and there is also the rumour that even 100 icebergs could not do any harm to the Titanic. Some say Titanic could not  sink, this would be "impossible". Most of the officers have no idea that the sinking is beeing in the offin. The belief in the technique and above all in the electric doors in the bottom parts of the ship is too deep...

[As it seems stupid mass media have presented an unsinkable Titanic. They presented the electric doors of the compartments at the base of the ship and it seems they maintained that by these doors the ship would be unsinkable. But the stupid mass media forgot to present the openings in the ceiling: portholes and openings for goods. The factor of the stupid media with it's stupid and criminal journalists should be investigated...]

Titanic gets more and more enclined, but all lights are working yet. Captain Smith has no idea of crisis management. The officers have to urge him to take measures, to let lifeboats down, to launch signal rockets and so on. And there are working all lights yet, also when the light is under water...

Factor wrong belief: The first lifeboats are hardly filled!

The first lifeboats which are let down are filled of 33 to 50 % only. In boat no. 1 are only 12 persons. Hardly anyone beliefs in the little boats whereas they were tested and whereas the sea is absolutely calm.

[And all later pictures of sinking Titanic showing a heavy sea are false and manipulation].

The people have no idea of the safety of the lifeboats. They mean the lifeboats will rather think than the Titanic. Almost all are underestimating the situation yet, or there is no will to spread any panic. Some mean that the half filled lifeboats will come back later and take other people yet. But this is not the case: The rowing crews of the lifeboats are rowing as fast as possible away from Titanic because they know about the pull of the water when the huge steamer will sink.

The light at the horizon - the embarkment into the lifeboats
At the beginning of the lifeboat operation some Titanic passengers see a light at the horizon which is desappearing soon. The attempt to get contact by morsing with pocket lamps fails.

Captain Smith on the larboard is strictly ordering that women and children can get into the lifeboats first. He makes no exception and husbands have to stay, and wives mean that all will be over in two hours. Officer Murdoch on starboard is not so strict and lets couples enter the lifeboats together.

Factor missing crisis management:
The signal rockets are launched much too late - alle lights are burning yet - and the music band is playing yet

Only on 0:45 the signal rockets are launched, and this is much too late.

The crew of the ship "California" sees the rockets, but the morse signs by pocket lamps cannot be seen. Then it's annotated laconically that the ship with the signal rockets had peeled off: Then "the ship peeled off."

Only after launching the signal rockets all passengers know that the situation is about life or death. Water is coming up more and more into the passenger's area, it's green sea water. The lights of the Titanic are working also in the areas under water in the water itself, a strange fact for the spectators, these under water lights.

At 1:10 the music band of the first class is still playing rags, now outdoors on the deck.


Panic: Storm on the lifeboats - weapons as protection - racism darwinism in destribution of rescue places

At the same time panic is coming up because for everybody it's clear that there are too less lifeboats. Captain Smith lets destribute weapons to the crew to prevent a storm on the lifeboats.

When a man disguised as a woman is detected in a lifeboat he can stay. Second class passengers who are frightening are partly inclosed by shutted emergency airlocks in the ceilings . Third class passengers partly do not understand anything, and without interpreter they do not know what is to do. The airlocks are guarded, so nobody of the second and third class can succeed to get a place in the lifeboats of the first class. Titanic stuarts are holding back people of the third class by force. Or the passengers of the second and third class voluntarily let the first class passengers into the lifeboat first as if the submission would be common.

There are also other cases: Some people are looking for members of the family on deck and resign to enter the lifeboat before they know where the son is. When the sun already has got a place in a lifeboat, mother is looking for him in vein. Others want to die in common: The wife resigns to the lifeboat when the husband cannot be with her. Others are very sarcastic and want to sink wearing a smoking...

[The sea water will extinguish their last cigars, the last "smoke"...]


Dismissal of the stokers - inconsiderated heroes - rescue ships are on the way

During these scenes in the boiler rooms which are not under water work is going on. Supervised by the machinists the stokers have to keep the fire running in the boilers for current production for the ship's illumination.

On the bridge the radio operators can reach some ships by morsing, and some are on the way to the Titanic.

[What a horrible task  for the rescue ships to drive through an icefield in a dark night only because of a stupid captain who has not stopped the Titanic in time!]

The light on the horizon which some want to have seen is not coming up anymore.

From 2:00 o'clock on in the night the last lifeboats sink into the water. At 2:05 only two folding boats  are left.

All in all 1,500 people with captain Smith aboard are staying on sinking Titanic. Only now captain Smith dismisses his crew and everyone is left to one's own resources. When the machinist dismiss all the stokers at the end, stokers often do not find a rescue place anymore. They are dismissed much too late and become the "inconsiderated heroes" of the lethal drama.

The rowing crews of the lifeboats are rowing as fast as they can, away from sinking Titanic, but the illumination of the huge steamer is still working. The decks are still full with people. At a distance of 5-6 miles one sees that Titanic is calm and lying inclined in the water. Only from that distance it becomes clear for the people that Titanic will sink.

[Breakup of Titanic at 2:20
On 15th April 1912 at 2:20 Titanic sinks. Wikipedia indicates 1,504 dead victims for sinking Titanic].


Conclcusion: The reasons for sinking Titanic were:

-- inexperience in catastrophe management with a total misinterpretation of the situation

-- Darwinist arrogance of the radio operators not passing the warnings

-- Darwinist arrogant meaning of the officers not taking earnest warnings by admitting that icefields and icebergs are not dangerous

-- the fastes "maiden trip" is more important than safety of human beings in an icefield: Speed was not reduced, and there is also a masculine sexual motive of "defloration" of a "maid" in the background

-- Darwinist arrogance of the organizers that only for half of the passengers were rescue places available

-- arrogance of stupid media with it's stupid and criminal journalists who probably have published wrong informations about an "unsinkable" Titanic to rise their numbers of copies.

There are many parallels for "Titanic" which are sinking because of such an arrogance on all levels, or will sink yet...




Titanic-Diskussion

Beitrag von Benjamin "Marc" Stangl (Juni 2007).

Benjamin Marc beschäftigt sich gemäss eigenen Angaben seit seinem 11. Altersjahr mit der Titanic, <arokc86@yahoo.de>

  Es ging nicht um das "Blaue Band"
-- bei der Titanic ging es nicht um einen Geschwindigkeitsrekord, denn die Titanic mit 51.000 PS und maximal ca. 23,5 Knoten war schwächer als die Mauretania der Cunard Line mit 78.000 PS und maximal ca. 26 Knoten
-- drei Schiffbaufirmen (Deutschland, England und "USA") lieferten sich ein Wettrennen um das "Blaue Band", Cunard, White Star Line (mit der Schiffsklasse "Olympic Class") mit Luxus und Grösse, mit den Schiffen "Olympic" und "Titanic". Beide waren nicht für das "Blaue Band" vorgesehen.

  Fernglasgeschichten
Über die fehlenden Ferngläser existieren verschiedene Angaben:
-- eine Version besagt, man hätte sie in Southampton vergessen
-- eine andere Version besagt, ein Offizier hätte sie unter Verschluss gehalten, weil er mit einem die zum Zeitpunkt der Kollision im Krähnennest sitzenden Wächters eine Wette abgeschlossen hatte, ob er Eis riechen kann
-- eine andere Version besagt, man habe die Ferngläser einfach verlegt

  Eisberggeschichten
Über den Eisberg existieren verschiedene Angaben.

  Das Ruder blieb ganz
Das Ruder der Titanic ging nicht kaputt. Sie waren einfach zu dicht am Eisberg um auszuweichen.

  Ausweichmanöver-Theorien
Es wurde eine Theorie erarbeitet wie man hätte dem Eisberg auszuweichen können. Das hätte funktioniert, wenn man die Backbordschraube und die Hauptschraube ausgeschaltet hätte und Ruder hart Backbord hätte laufen lassen . Dann wäre die Titanic laut Experten  spielend dran vorbei gekommen.

  Der Bau der Titanic
Die Medien erklärten die Titanic für unsinkbar. Die Reederei hat so einen Unsinn nie behauptet. Allgemeint hielt man das Konzept mit den Schotten für idiotensicher, u.a. aufgrund eines Unfalls des Schwesternschiffs Olympic mit einem Kreuzer namens Hawk. Das grosse Loch im Rumpf, das zwei Kammern flutete, liess die Olympic trotzdem nicht sinken. So schaukelten die Medien in einen Mythos der Unsinkbarkeit dieser Schiffsbauart hinein, und das lockte natürlich die Kundschaft zur White Star Linie (WSL). Die Schiffsgesellschaft Cunard war mit "unsinkbaren" Schiffen ausgestochen worden, die zudem noch Luxuspaläste waren.

  Manipulation
Es existieren Gerüchte, dass man die Titanic absichtlich hat sinken lassen. Der genaue Hergang des Untergangs ist nicht nachkonstruierbar, auch die Uhrzeit des Sinkens nicht. Die Überlebenden mussten mitansehen, wie die Titanic in drei Teile zerbrach und stehen unter Schock. Die Angaben der Zeugen sind also alle sehr vom Schockerlebnis geprägt.

  Liebesgeschichten
Allfälligen Liebesgeschichten über die Titanic sind nicht wahr und alle erfunden. Genau so könnte man ein Agentenszenario einflechten.
Captain Smith und Ismay: Schnell fahren, um in den Schlagzeilen zu bleiben

Captain Smith wird von einer Überlebenden im Utnersuchungsausschuss geschildert, wie er sich mit Ismay über die Geschwindigkeit des Schiffes unterhalten hätte. Mit dem Blauen Band hat dies aber nichts zu tun, denn die Titanic war nicht das schnellste Schiff ihrer Zeit. Trotzdem sollte man aber schnell fahren, damit die Titanic in den Schlagzeilen blieb. Smith wollte das nicht. Er war also eher das Opfer. Er wollte nicht schneller fahren, weil er wusste, dass zu dieser Jahreszeit Eisberge unterwegs waren. Wieso sich Smith dann in der Nacht vor der Eisbergkollision zurückgezogen hat, kann nur heissen, dass er den Zusammenstoss vorausgeahnt hat. Er wollte nicht dafür verantwortlich sein.

Captain Smith war der erste, der beim Evakuieren der Passagiere half, nur registrierten die meisten das nicht. Erst als klar war, dass alles vorbei war, zog er sich zurück und befreite jeden, der ihm über den Weg lief, von seinem Dienst.

  Es existieren verschiedene Aussagen über Captain Smith:
-- er habe sich auf die Brücke zurückgezogen
-- er habe ein kleines Kind im Wasser geholfen, in ein Rettungsboot zu kokmmen
-- er sei vom ersten Schornstein erschlagen worden.

Der Hauptfehler war, dass Captain Smith sich hat unter Druck setzen lassen. Er war der höchstbezahlteste Captain der Welt.

  Eiswarnungen
Es wurden nicht alle Eiswarnungen an die Brücke weitergeleitet. Spekulationen zufolge waren es vier. Dies ist aber nicht belegt.

  Dokumentationen
-- Dokumentationen über die Titanic bestehen zu 60 % nur aus Spekulationen über falsche Fakten -- über kein anderes Schiff wird trotz aller Unsicherheitsfaktoren so viel geschrieben wie über die Titanic.

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  Beitrag von Julian Lux aus Frankfurt am Main, <julian.lux@gmx.net>

  Geschwindigkeit, Captain Smith und die Offiziere
Also zunächst ist es einmal so, dass die Titanic keinen Rekord hätte aufstellen können. Die Titanic hatte eine maximale Geschwindigkeit von 24 Knoten und eine Reisegeschwindigkeit von etwa 21 Knoten. Während der Jungfernfahrt wurde die Höchstgeschwindigkeit nie erreicht und das ist eigentlich schon der Beleg dafür, dass sie keinen Geschwindigkeits-Rekord aufstellen wollte.

Zusätzlich ist es aber auch so, dass die "White Star Line" in großer Konkurrenz mit der "Cunard Line" war. Den Geschwindigkeitsrekord hatte die Mauretania von der Cunard Line. Sie fuhr 26 Knoten schnell. Also eine Geschwindigkeit, die die Titanic nie hätte erreichen können. Die Titanic setzte mehr auf Luxus als auf Geschwindigkeit und Leistung.

In den Filmen wird es halt immer so dargestellt als wurde Smith angestachelt schneller zu fahren. Ob das nun der Fall war konnte man nie klären. Deswegen hatte Bruce Ismay auch keine Schuld bekommen.

Somit ist die Interpretation bezüglich der Offiziere im Film nicht unbedingt zutreffend.

Warnmeldungen über Eisberge: Die Funker trifft nicht unbedingt die Schuld

Bezüglich der Funker kann ich sagen, dass soweit ich informiert bin, haben diese fast alle Warnungen weitergegeben und dann einige nicht mehr, weil sie dachten dass es sowieso schon genug sind. Was sie aber nicht wussten, ist, dass sehr wenige an der Brücke ankamen und auch nicht jede dort aufgehängt wurde.

  Das Ruder war nicht defekt
Wegen dem Manöver, mit welchem man den Eisberg umgehen soll, gebe ich persönlich dem ersten Offizier keine Schuld. Dennoch muss man sagen, dass, wenn er anders reagiert hätte, es zu diesem Untergang nicht gekommen wäre. Das Ruder kann gar nicht defekt gewesen sein, da das Schiff sonst frontal auf den Eisberg gekracht wäre.

  Die Überheblichkeit
Ich sage Persönlich auch immer wieder dass die Titanic Symbol für Überheblichkeit ist, genau dass, was diese damalige Zeit ausmachte. Eine Katastrophe passiert immer im Zusammenhang und Aufeinanderfolgung von kleinen oder auch größeren Fehlern. Bei der Titanic kann man niemandem die komplette Schuld geben, weil einfach sehr viel falsch gemacht wurde bzw. nicht beachtet wurde.

  Schwimmwesten
Was man definitiv sagen kann ist, dass es mehr als genug Schwimmwesten gab. Die Titanic hatte ja nur die Hälfte der Passagiere dabei, die sie eigentlich hätte befördern können. Also es hätten im Prinzip für jeden Passagier zwei Westen gegeben.
Dass die Pasagiere der dritten Klasse in irgendeiner Form benachteiligt wurden, wird zwar oft gesagt und geschrieben, war aber anscheinend nicht so, also: Sie wurden genauso in die Boote gelassen und auch nicht ausgesperrt. 

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20 minuten online, Logo
Neue Zeugen 24.9.2010: Fehler 1: Ein Segelschiff-Steuermann vertauscht Backbord mit Steuerbord - Fehler 2: kein Befehl zum Stop

Hochmut kommt vor dem Fall, bzw. vor dem Unfall. Wenn man nicht weiss, wo Rechts und wo Links ist, dann sollte man eigentlich kein Steuermann sein. Jedoch genau das ist mit der Titanic passiert. Und um den Hochmut zu komplettieren, liess die Crew das Schiff nicht stoppen, um den "Ruf" der Rederei nicht zu gefährden. Schlimmer geht's nimmer. Aber lesen sie selbst:

aus: 20 minuten online: Untergang der "Titanic": Zwei verhängnisvolle Fehler; 24.9.2010; http://www.20min.ch/wissen/history/story/Zwei-verhaengnisvolle-Fehler-15869274

<von Peter Blunschi - Warum kollidierte die «Titanic» mit dem Eisberg? Warum sank sie so schnell? Die Enkelin eines überlebenden Offiziers behauptet, sie kenne des Rätsels Lösung.

Die «Titanic» bewegt bis heute die Gemüter. Zahlreiche Mythen und (Verschwörungs-)Theorien ranken sich um den Untergang des «unsinkbaren» Ozeanriesen in der Nacht zum 15. April 1912, bei dem 1500 Menschen ums Leben kamen. Als Hauptursache für die Katastrophe galt bislang das Fehlen eines Fernglases im Ausguck. Frederick Fleet, der in jener Nacht Dienst im Krähennest hatte und den Untergang überlebte, gab zu Protokoll, er habe deshalb den Eisberg zu spät gesehen, mit dem die «Titanic» kollidierte.

Nun behauptet Louise Patten, eine englische Schriftstellerin, Unternehmerin und Ehefrau eines Ex-Ministers, sie kenne die eigentliche Ursache. Die 56-Jährige ist die Enkelin des ranghöchsten Offiziers, der das Unglück überlebt hatte. Charles Lightoller war als zweiter Offizier an Bord der «Titanic». Seiner Frau – und nur ihr – vertraute er zwei verhängnisvolle Fehlentscheide in der Unglücksnacht an. Louise Patten wiederum erfuhr sie «als Zehnjährige» von der Grossmutter – ihren Grossvater hatte sie nicht mehr gekannt.

In die falsche Richtung gesteuert

Demnach hatte Frederick Fleet den Eisberg in einer Entfernung von zwei Seemeilen – 3,6 Kilometer – entdeckt. Das hätte auch für auch für einen Riesenkahn wie die «Titanic» problemlos zum Ausweichen genügt. Doch dann kam es zu einem Missverständnis zwischen dem Ersten Offizier William Murdoch und Steuermann Robert Hitchins. Murdoch befahl «Hart Steuerbord», doch Hitchins lenkte das Schiff in Panik in die Gegenrichtung. Er war auf Segelschiffen ausgebildet worden, deren Steueranlage «genau gegensätzlich zu jener von Dampfschiffen funktionierte», so Louise Patten gegenüber dem «Guardian».

Erst nach zwei Minuten wurde das Verhängnis erkannt, die Kollision liess sich nicht mehr vermeiden. Danach kam es zum zweiten Fehler. Kapitän Edward Smith erhielt von Bruce Ismay, dem Vorsitzenden der White Star Line, persönlich den Befehl, das Schiff nicht zu stoppen, sondern weiterzufahren. «Mein Grossvater bezeichnete diese Entscheidung als verbrecherisch», so Patten. Denn dadurch erhöhte sich der Wasserdruck auf die perforierte Schiffswand, das Wasser drang über die Schoten und beschleunigte den Untergang.

Angst vor Bankrott der Reederei - [die Lügerei nach dem Unglück vor der Untersuchungskommission]

«Das nächste Schiff war vier Stunden entfernt. Wäre die 'Titanic' stehen geblieben, dann hätte sie vermutlich so lange über Wasser getrieben, bis Hilfe gekommen wäre», glaubt die Autorin. Warum aber hatte Charles Lightoller diese Fakten vor der Untersuchungskommission verschwiegen? Er habe Angst vor dem Bankrott der Reederei und dem Verlust aller Arbeitsplätze gehabt, so Patten: «Er empfand es als seine Pflicht, seinen Arbeitgeber zu schützen.»

Die Schriftstellerin hat die Familiengeheimnisse in einem Roman verarbeitet, der nächste Woche erscheinen wird. Der Autor Michael McCaughan, der sich seit 30 Jahren mit der «Titanic» befasst, bezeichnete sie gegenüber dem «Guardian» als «eindeutig interessant». Das angeblich falsche Lenkmanöver sei nicht neu, in der «Titanic»-Welt werde darüber schon lange spekuliert. Doch das Auftauchen dieses neuen «Ohrenzeugen» werde Anlass «zu vielen Diskussionen und Debatten» geben.>

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The Guardian online, logo

New testimony 24 September 2010: Fault no.1: Sailor pilot mixing up port side with bow side - fault no. 2: no order for a stop

Pride will have a fall, resp. will have an accident. When one does'nt know where is right and where is left, so one should not be a pilot. However just this happened on Titanic. And completing their pride the crew did not stop the ship because the shipping company's "reputation" should not be damaged. Worse behavior is not possible. But read yourself:

from: The Guardian: Titanic rescue scuppered by officers' 'criminal' decision, claims author; 24 September 2010; http://www.guardian.co.uk/world/2010/sep/22/titanic-secrets-criminal-decision-officers
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<Survivor's granddaughter says order to sail on after crash ended rescue chances

The Titanic sank in 1912, with over 1,500 people losing their lives. Photograph: Popperfoto/Getty Images

Family secrets which cast new light on the sinking of the Titanic, one of the most enduring and powerful 20th-century disaster stories, are revealed today. They tell a remarkable story of human error followed by an almost criminal disregard for human life.

Just as remarkable is that the first-hand testimony has remained a secret for nearly 100 years.

Louise Patten, the granddaughter of the most senior surviving officer from the Titanic, is today revealing family secrets which, she says, get to the heart of why the liner went down overnight on the 14-15 April 1912, resulting in the deaths of more than 1,500 people.

If true, the secrets reveal two things: that the ship was steered towards the iceberg that sank it because of a simple mistake, and that Titanic kept sailing for all the wrong reasons.

There is a caveat to the revelations. Patten, the wife of former Tory education secretary Lord (John) Patten and a woman well known in the City, whose CV includes non-executive board membership at Marks & Spencer, is making them known because they are a part of the storyline of her novel out next week.

But Patten said that should not detract from their veracity. "I suppose because I've known of them for so long, it feels less remarkable than it will to others," she told the Guardian. "I've known since I was 10."

The secrets come from Patten's grandfather, Commander Charles Lightoller, who was serving as Second Officer on board the Titanic. He was, Patten said, in a unique position to know exactly what happened, and told the story to his wife – but not to the official inquiries.

That Titanic hit the iceberg could be down to a misunderstanding. Because the ship sailed during the transition from sail to steam there were two different steering communication systems in operation: rudder orders for steamships, and tiller orders for sailing ships. "The two steering systems were the complete opposite of one another," said Patten. "So a command to turn 'hard a-starboard' meant turn the wheel right under one system and left under the other."

The man at the wheel, Quartermaster Robert Hitchins, was trained under rudder orders – but tiller orders were still in use in the north Atlantic. So when First Officer William Murdoch first spotted the iceberg and gave a 'hard a-starboard' order, a panicked Hitchins turned the liner into the course of the iceberg.

"The real reason why Titanic hit the iceberg is because he turned the wheel the wrong way," said Patten. By the time the error had been corrected, two minutes had been lost. Nothing could stop the iceberg breaching the hull.

Lightoller was also privy to shocking decisions that followed. Shortly before the Titanic went down, there was a final meeting of four senior officers in the First Officer's cabin. It was there that Lightoller heard of the communication mistake. He also discovered that after the iceberg struck, the captain, Edward Smith, was persuaded to keep sailing by the chairman of White Star Line, Bruce Ismay, perhaps fearful of damaging the company's reputation.

"My grandfather described the decision to try and keep Titanic moving forward as criminal," said Patten. Pressing on added to the pressure of water in the hull, forcing it over the bulkheads and sinking the ship many hours earlier than it would otherwise have sunk.

Patten added: "The nearest ship was four hours away. Had she remained at 'stop', it's probable that Titanic would have floated until help arrived."

There is a third part to the story, one that reflects less well on Patten's grandfather. Why did he not tell the truth at the inquiries into the Titanic's sinking?

Patten said he felt duty-bound to protect his employers, fearing it would bankrupt the company and every job would be lost. "He made the choice to keep it a secret; he thought he had a duty to protect his employers and he never doubted for one moment that it was the right thing to do. I think if I had been him, I would have done the same. It was for the best of reasons."

Lightoller died before Patten was born, but she was close to her grandmother, who passed on the stories. Patten's mother did not want the secret revealed because "grandpa had lied", and Patten herself would have probably gone to her grave with it unless she had been plotting her novel.

"I thought, hang on, I know a family secret. That was the only reason. I've never really discussed it with any one," she said.

The claims, of course, are just that. They are another story adding to the mountain of theories that have been suggested for nearly a century.

Michael McCaughan, a maritime specialist who has been writing about Titanic for 30 years, said it was not the first time he had heard claims around the rudder/tiller orders. "In the Titanic world, it's always been one of those things that's referred to.

"But of course, as we come up to the centenary, this is clearly interesting. It's a new piece of aural evidence coming in to the public sphere and it will give rise to a lot of discussion and debate. People are still fascinated by Titanic because it's like a parable of the human condition, it's a story of profit, pleasure and memorialisation."












Bildernachweis / picture sources
-- untergehende Titanic  / sinking Titanic : http://www.britannica.com/titanic/04_SURVIVORS/pict_21a.html


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