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Der Plastikschaden der "Zivilisation"

Plastik verrottet kaum und liegt noch für 1000e von Jahren auf der Erde oder schwimmt im Meer herum und die Fische fressen das Plastik und meinen, sie hätten etwas gefressen und verhungern dann - und noch viele andere Tatsachen über Plastikabfall - es ist eine Katastrophe, aber man könnte das Plastik ja systematisch recyceln...

Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

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14.4.2009: David de Rothschild baut ein Pazifik-Plastikflaschenschiff für die Fahrt von San Francisco nach Sydney - "Müll ist Rohstoff kreativer Gestaltung" - die "USA" recyceln nicht einmal 10% der Plastikproduktion

David de Rothschild mit Pazifikkarte, macht Werbung für Plastik-Recycling
vergrössernDavid de Rothschild mit Pazifikkarte, macht Werbung für Plastik-Recycling [1]
Plastiki-Vision [2]
Plastiki-Vision [2]

Nur hat er natürlich alle Ölkonzerne gegen sich, die lieber neues Öl fördern und Ölprodukte - u.a. Plastik - verkaufen wollen. Das heisst, die Ölkonzerne müssten sich aufs Recycling spezialisieren statt auf die Ölförderung, und das lässt die Ölkonzerne bisher eiskalt. Das ist denen einfach egal. Das soll nun ein Plastikflaschenschiff ändern.

aus: Spiegel online: Öko-Aktivist Rothschild: Das Müll-Traumschiff; 14.4.2010;
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,615091,00.html

<Von Stefan Schultz, San Francisco

Auf 12.000 Plastikflaschen über den Pazifik: Der Öko-Aktivist und Bankiersohn David de Rothschild will mit einem Katamaran aus Müll ein Zeichen setzen - gegen die Verschmutzung der Weltmeere und für Recycling. SPIEGEL ONLINE hat den Abenteurer in seiner Werft besucht.

Das Müll-Traumschiff gibt es gleich zweimal in der morschen Werft am Pier 31. Einmal als plumpes, von der Decke baumelndes Bootsungetüm aus leeren Plastikflaschen. Und einmal als Computergrafik: Gekrönt von einer futuristisch wirkenden, kokonförmigen Kajüte zerschneidet es mit schlanken Kufen das virtuelle Polarmeer.

Die zwei Schiffe sind verschiedene Entwicklungsstadien einer Idee, eines symbolischen Extremsport-Events, das die Beziehung der Menschheit zum Abfall, den sie produziert, in Frage stellen soll: David de Rothschild, Öko-Aktivist, Extremsportler und Spross der britischen Bankierfamilie, baut in Kalifornien einen 20 Meter langen Katamaran, der fast ausschließlich aus 12.000 miteinander verschnürten, ausgedienten Plastikflaschen besteht.

Mit dem plumpen Prototypen ist er vergangene Woche in der Bucht von San Francisco gesegelt und hat damit medial für Aufsehen gesorgt. Er posiert jetzt öfter für Fotografen, im Designer-Hemd und mit Sechstagebart in seiner Werft, zwischen Müllbergen, hölzernen Designstudien und wirren Schaubildern. Rothschild sagt Sätze wie "Müll ist nicht der Feind" und "Müll ist Rohstoff kreativer Gestaltung" und drückt vor den Kameras Beulen in PET- und Plastikflaschen.

"Segelndes Mahnmal"

Dumpfes Hämmern hallt durch die baufällige Werft. Helfer in gelben Handschuhen pulen rote Coca-Cola-Aufkleber von bauchigen Flaschenwänden. Eine Frau mit regenbogenfarbener Wollmütze schneidet Tücher aus gepresstem Plastik für das Skelett der Bordwand zu.

Im Sommer will Rothschild auch das futuristische Müll-Traumschiff, das auf der Computerskizze zu sehen ist, fertig gebaut haben und damit den Pazifik besegeln: von San Francisco nach Sydney, vorbei an Honolulu, Oahu und dem Bikini-Atoll, fast 18.000 Kilometer weit über eine hoffentlich angemessen dramatisch wogende See.

Die Route des Schiffs "Plastiki" von San Francisco nach Sydney [3]
Die Route des Schiffs "Plastiki" von San Francisco nach Sydney [3]

"Es geht darum, Menschen durch Drama wachzurütteln", sagt Rothschild. "Ich will ein segelndes Mahnmal setzen." Er wirft eine PET-Flasche durch die Luft. Krachend landet sie auf einem der Müllhaufen.

Allein in den USA werden jährlich gut 6,8 Millionen Tonnen Plastik produziert aber nur rund 450.000 Tonnen recycelt (siehe Infobox) [also nicht einmal 10%]. Rothschild will nun die Idee der Wiederverwertung auf eine neue, kreative Stufe stellen. "Ich will der Menschheit zeigen, dass man aus vermeintlichem Müll ein Schiff bauen kann, mit dem man atlantischen Stürmen trotzen kann", formuliert er seine Werbebotschaft.>

Plastiki, Schema [4]Plastiki, Schema [4]

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21.3.2010: Die "Plastiki" sticht in See: geschmolzene, verhärtete, gepresste und verflochtene Plastikflaschen als Plastikwände - alte Bewässerungsrohre als Masten - Klebstoff aus Cashewnüssen und Zucker - Komposttoilette - Regenwasserfänger - Kräutergarten am Mast - Windturbinen - Solarpanele - Stromvelos

Plastiki auf See [5]
Plastiki auf See [5]
Die Plastiki-Wand, Nahaufnahme [6]
Die Plastiki-Wand, Nahaufnahme [6]
Das Plastiki-Team bei der Abfahrt in San Francisco [7]
Das Plastiki-Team bei der Abfahrt in San Francisco [7]
Plastiki mit Golden Gate Bridge [8]
Plastiki mit Golden Gate Bridge [8]

aus: Spiegel online: Törn fúr die Umwelt: Mit 12.500 Pullen über den Pazifik; 21.3.2010;
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,684832,00.html

<Es ist die größte Flaschenpost aller Zeiten: Mit einem Boot, fast ausschließlich auf Plastikflaschen gebaut, wollen Umweltaktivisten den Pazifik überqueren. Die auf drei Monate angesetzte Tour soll auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam machen, die Route führt durch die größte Müllhalde der Welt.

San Francisco - 12.500 Plastikflaschen gehen auf große Fahrt: Am Samstag ist die " Plastiki", ein aus Plastikmüll gebauter Katamaran, vom kalifornischen Sausalito in der Bucht von San Francisco aus in See gestochen. "Und wir sind weg. Die Expedition beginnt", schrieb Initiator und Skipper David de Rothschild beim Kurznachrichtendienst " Twitter". Mit seiner fünfköpfigen Crew will der Ökoaktivist in gut drei Monaten nach Australien segeln. "Das Wetter und die Gezeiten sind genau richtig", hatte Expeditionssprecherin Katya Sorokko den kurzfristig angesetzten Start erklärt.

Nach knapp vierjähriger Planung und Bauzeit war das Ökoboot Anfang März erstmals unter der Golden Gate Brücke hindurch aufs offene Meer gesegelt. Zuvor hatte der Katamaran zum Test nur den Anker in der Bucht von San Francisco gelichtet. Wie eine riesige Badewannenente liegt die "Plastiki" im Wasser, ein wenig behäbig, recht stabil und fast zu 100 Prozent aus Plastik. Die Botschaft der ungewöhnlichen Flaschenpost an die Wegwerfgesellschaft: Abfall wiederverwerten und die Verschmutzung der Meere stoppen.

"Da stecken eine Menge innovative Ideen und harte Arbeit drin", sagte de Rothschild kürzlich im Hafen von Sausalito. Die Idee, Plastikflaschen auf neue Weise wiederzuverwerten, kam dem britischen Bankierssohn, Abenteurer und Umweltschützer vor wenigen Jahren, als ein Bericht des Uno-Umweltprogramms Unep über die Verschmutzung der Weltmeere durch Plastikmüll Schlagzeilen machte. Der 31-Jährige, der 2006 zu Fuß die Arktis durchquerte, trommelte auf einer Werft in San Francisco Techniker und Designer zusammen, die mit ausgedienten PET- Flaschen experimentierten.

Klebstoff aus Cashewnüssen

Sie wurden eingeschmolzen, verhärtet, gepresst und zu Stoff verwoben. Fast alles an der "Plastiki", vom Bootsrumpf bis zum Segel, ist am Ende der Reise wieder verwertbar. "Eine Welt ohne Plastik wird es nicht mehr geben, aber statt das Zeug zu verteufeln, sollten wir lernen, es zu benutzen und zu recyceln", sagte de Rothschild.

Der 20 Meter lange Bootsrumpf ist mit 12.500 Zweiliter-Plastikflaschen ummantelt, die dem Katamaran 68 Prozent des nötigen Auftriebs verleihen. An einigen Flaschen, die sich de Rothschild lastwagenweise in einer Recyclinganlage beschaffte, kleben noch Etikettenreste. Die zwei Aluminiummasten waren früher Bewässerungsrohre. Sogar der Klebstoff, der Teile der "Plastiki" zusammenhält, ist umweltfreundlich. Es ist ein von de Rothschilds Team entwickelter Kleber aus Cashewnüssen und Zucker.

Kräutergarten auf Halbmast

Die britische Skipperin Jo Royle zeigt nach mehreren Testfahrten in der Bucht von San Francisco volles Vertrauen in die "Plastiki". "Es ist ein sehr stabiles Boot, das bisher alle Erwartungen erfüllt hat. Nervös bin ich nicht, aber aufgeregt, das neue Material zu testen", meint die 30-Jährige. Viel Platz bietet der Plastikkatamaran nicht. Die beiden Rümpfe sind mit einer iglu-artigen Kajüte verbunden, mit Schlafkoje, Kombüse und einer Arbeitsecke mit Messgeräten, Navigationsinstrumenten und Computern. Es gibt eine kompostierende Toilette, einen Regenwasserfänger und einen am Mast hängenden Kräutergarten. Windturbinen und Solarpaneele liefern Energie, ebenso zwei stationäre Fahrräder, die auch die Crew während der drei Monate fit halten sollen.

Über die Kosten des Projekts sagt de Rothschild nur: "Mehr als mir lieb war, aber weniger, als es hätte kosten können."

[Plastik-Recycling: Skateboards - Häuser - Zelte aus Plastikmüll]

Er hofft, dass seine Reise den Weg für eine Vielzahl von Recyclingprodukten weist. "Da gibt es keine Grenzen. Wir haben schon ein Plastik-Skateboard gebastelt, man kann Häuser und Zelte daraus bauen, besonders in der Dritten Welt, wo enorme Mengen Plastikmüll anfallen", meint de Rothschild.

Ein Müllfeld [im Pazifik], doppelt so groß wie Texas

Der Crew gehören auch zwei Enkel des norwegischen Entdeckers Thor Heyerdahl an, der 1947 mit der "Kon Tiki" den Pazifik durchquerte. Der 2002 im Alter von 87 Jahren gestorbene Heyerdahl wollte mit seiner abenteuerlichen Floßfahrt beweisen, dass Polynesien von Ureinwohnern von der Westküste Südamerikas aus besiedelt worden sein könnte. Olav Heyerdahl folgte 2006 mit dem Nachbau eines Inka-Schiffes aus den Stämmen des Balsabaums dem Beispiel seines Großvaters und segelte von Peru nach Tahiti. "Bei dieser Reise fiel uns schon der viele Müll mitten im Pazifik auf", sagte der Norweger. Seine Schwester Josian wollte eine Teilstrecke mit der "Plastiki" zurücklegen.

Die 20.000 Kilometer lange Route führt südlich an Hawaii vorbei, über das Bikini Atoll und die Tarawa-Inseln nach Sydney. Dabei nimmt der Katamaran Kurs auf die als Great Pacific Garbage Patch bekannte schwimmende Plastikmüllhalde im Pazifik, die Wissenschaftler schon vor Jahren entdeckten und die mittlerweile doppelt so groß ist wie der US-Bundesstaat Texas. Kürzlich berichteten Forscher über ein ähnliches Müllfeld im Nordatlantik, wo sie bis zu 200.000 Plastikstücke je Quadratkilometer auf der Meeresoberfläche fanden, die meisten kleiner als einen Zentimeter im Durchmesser.

An Scheitern ist nicht zu denken [Die Bilanz: Plastik ist 80% des Mülls im Meer - 80% des Plastiks wird nicht recycelt - Vögel und Meeressäuger sterben am Plastikmüll]

Mit täglichen Blogs und Berichten auf seiner Website will das "Plastiki"-Team die Welt an der rund hunderttägigen Reise teilhaben lassen. Die Umweltschützer verweisen auf alarmierende Zahlen. Plastik, vor allem in Form von Tüten und PET-Flaschen, machen nach Unep-Angaben rund 80 Prozent des gesamten Mülls in den Weltmeeren aus. Durch den Meeresmüll sterben jährlich schätzungsweise eine Million Vögel und 100.000 Meeressäugetiere. Derzeit werden nur rund 20 Prozent aller Plastikflaschen recycelt, der Rest wandert auf Müllhalden, verschmutzt Land und Wasser.

De Rothschild ist zuversichtlich, dass seine "Plastiki" die Fahrt unbeschadet übersteht. "Wenn wir die 12.500 Flaschen verlieren, wäre das tatsächlich eine Umwelttragödie, und ich würde eins auf den Deckel bekommen", sagte der Abenteurer mit einem Augenzwinkern.

Barbara Munker, dpa>


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20 minuten online, Logo

16.4.2010: Plastik-Müllstrudel im Pazifik UND im Atlantik

aus: 20 minuten online: Umweltschutz: Plastiksuppe im Atlantik; 16.4.2010;
http://www.20min.ch/wissen/news/story/Plastiksuppe-im-Atlantik-21258819

<von Daniel Huber - Nun ist es auch im Atlantik soweit: Ein gigantischer Müllstrudel aus Plastikresten treibt im Meer — mit unabsehbaren Folgen für Natur und Mensch.

Fataler Müll: Kunststoff-Eimer mit einem Fisch, der sich darin verfangen hat.

Erst seit etwa 60 Jahren produzieren wir Menschen Plastik — und schon treibt eine unvorstellbare Müllmenge in den Weltmeeren umher. Kunststoffe, die hunderte Jahre überdauern können, obwohl sie als Wegwerfprodukte hergestellt werden, bilden allein im Pazifik einen gigantischen Müllstrudel von der Grösse Mitteleuropas, in dem 2008 geschätzte 100 Millionen Tonnen Plastik dümpelten: «The Great Pacific Garbage Patch».

Plastik-Müll an der Küste der Azoren Plastik-Müll an der Küste der Azoren: Die fünf globalen zirkulierenden Driftströme. «5 Gyres»: Die fünf globalen zirkulierenden Driftströme.

Und die Plastiksuppe schwappt nicht nur im Pazifik: Meeresforscher warnen vor einem zweiten gewaltigen Müllstrudel, diesmal im Atlantik. In der Sargassosee im westlichen Atlantik erstreckt sich ein Müllteppich von mehreren tausend Quadratkilometern, der zum Teil aus Konfetti-artigen Plastikresten besteht.

Zahnbürsten und Feuerzeuge

«Wir haben den ‹Great Atlantic Garbage Patch› gefunden», sagt Anna Cummins gemäss der Nachrichtenagentur AP. Die Umweltaktivistin vom «5-Gyres»-Projekt und ihr Gatte Marcus Eriksen nahmen im Februar dieses Jahres auf einer Segelreise von den Bermudas zu den Azoren alle 160 Kilometer eine Probe aus dem Atlantik. Jedesmal war der Behälter voll: Zahnbürsten, Flaschendeckel, Feuerzeuge.

«Unsere Aufgabe ist jetzt, die Leute darauf hinzuweisen, dass die Meeresveschmutzung mit Plastik ein globales Problem darstellt — es ist leider nicht auf einen einzigen Fleck beschränkt», so Cummins. In der Tat: Gemäss einer Studie des Umweltprogramms der UNO (UNEP) enthält heute jeder Quadratkilometer Meeresfläche bis zu 18 000 Plastikteile. Im «Great Pacific Garbage Patch» sollen es gar eine Million Teilchen pro Quadratkilometer sein. Sogar wenn man wollte, könnte man diesen Müll schlicht nicht mehr zusammensammeln und aus dem Meer holen: Ein grosser Teil des Plastikmülls hat sich im Laufe der Zeit in derart kleine Stücke aufgeteilt, dass manche von blossem Auge kaum mehr sichtbar sind.

Toxische Stoffe

Dies bedeutet allerdings keinesfalls, dass der Dreck dadurch weniger schädlich für Fische und Meeressäuger wird. Die Partikel enthalten zum einen selber giftige chemische Stoffe wie PCB, BPA oder Phthalate (siehe Infobox) und binden zum andern weitere Toxine aus dem Meerwasser an sich. Über die Nahrungskette akkumulieren sie sich und gefährden an deren Ende letztlich den Menschen. Die Forscher haben auf ihrer Reise durch den «Great Atlantic Garbage Patch» denn auch Fische gefangen, um deren Mageninhalt auf Plastikpartikel zu untersuchen.

Das Problem kann letzten Endes nur dadurch realistisch angegangen werden, dass der Strom von immer neuem Plastikmüll, der sich vor allem über Flüsse (geschätzte 80 Prozent) und zu etwa einem Fünftel über die Kehrichtentsorgung der Schiffahrt in die Weltmeere ergiesst, entschieden ausgetrocknet wird. Dies jedoch dürfte wohl nur möglich sein, wenn wir uns zunehmend dem ungesunden Widerspruch unserer Wegwerfkultur bewusst werden, der darin liegt, biologisch nicht abbaubare Materialien für Wegwerfprodukte zu verwenden.>

<Infobox

PCB
Polychlorierte Biphenyle sind giftige und krebsauslösende chemische Chlorverbindungen, die bis in die 1980er-Jahre unter anderem als Weichmacher in Kunststoffen verwendet wurden. Sie sind seit 2001 weltweit verboten.

BPA
Bisphenol A ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Diphenylmethan-Derivate und dient vor allem als Ausgangsstoff zur Synthese von polymeren Kunststoffen. Beim Zerfall können diese das BPA wieder freisetzen. BPA entfaltet eine estrogenartige Wirkung und stört nicht nur die Sexualentwicklung, sondern auch die Gehirnentwicklung bei Mäusen und Vögeln. BPA steht zudem im Verdacht, auch beim Menschen gesundheits- und erbgutschädigend zu sein.

Phthalate
Phthalsäureester werden industriell in grossen Mengen erzeugt und vor allem als Weichmacher für Kunststoffe wie PVC verwendet. Sie sind gesundheitlich problematisch, da sie im Verdacht stehen, wie Hormone zu wirken und z.B. bei Mänenrn Unfruchtbarkeit, Übergewicht und Diabetes hervorzurufen. Ihre Toxizität potenziert sich zudem im Gemisch mit anderen Substanzen. (Quelle: Wikipedia.org)>

<«Junk» und «Plastiki»

Um medienwirksam auf die Problematik des Plastikmülls hinzuweisen, hat Marcus Eriksen zusammen im Sommer 2008 mit einem Partner eine spektakuläre Reise von Kalifornien nach Hawaii unternommen: auf einem Boot aus Plastikflaschen, «Junk» (Abfall) genannt.

Im März dieses Jahres ist das Nachfolgeprojekt «Plastiki», das aus 12 000 Plastikflaschen besteht, aus San Francisco losgesegelt. Die «Plastiki», die in Anlehnung auf Thor Heyerdahls legendäre «Kon Tiki» benannt ist, soll ebenfalls auf den «Great Pacific Garbage Patch» aufmerksam machen.>

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Spiegel online, Logo

26.7.2010: Rothschilds Plastikflaschenschiff "Plastiki" schafft die Pazifik-Überquerung - Sichtung von Plastikpartikeln im Meer - 450 Jahre braucht es zum vollständigen Abbau von Plastikteilen

Plastiki in Sydney [9]
Plastiki in Sydney [9]

aus: Spiegel online: Umwelt-Aktion: Plastikflaschen-Schiff hat Pazifik-Überquerung geschafft; 26.7.2010;
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,708463,00.html

Die größte Flaschenpost aller Zeiten ist in Sydney angekommen: Der aus 12.500 Plastikflaschen gebaute Katamaran "Plastiki" hat mit seiner sechsköpfigen Crew 15.000 Kilometer über den Pazifik zurückgelegt - mit an Bord: Solarzellen und eine Urin-Aufbereitungsanlage.

Sydney - "Plastiki" ist nach einer viermonatigen Pazifik-Überquerung in Australien angekommen. Zum Abschluss der Reise am Montag begrüßten Hunderte Schaulustige im Hafen von Sydney die sechsköpfige Besatzung. Der Expeditionsleiter und Umweltschützer David de Rothschild sagte, er sei "überwältigt". "Wir sind so aufgeregt, hier zu sein."

Das Schiff war am 20. März in San Francisco in den USA in See gestochen . Es ist aus 12.500 gebrauchten Plastikflaschen gebaut, die mit einem umweltfreundlichen Kleber aus Zucker und Cashew-Nüssen zusammengefügt wurden. In Anlehnung an das Floß Kon-Tiki, mit dem 1947 eine Expedition um den Norweger Thor Heyerdahl den Pazifik überquerte, ist der Katamaran auf den Namen "Plastiki" getauft.

Die Crew wollte mit der Reise auf die verheerenden Folgen des Plastikmülls aufmerksam machen und für die Wiederverwertung des Materials werben. "Jedes Stück Plastik, das seit der Erfindung 1909 produziert wurde, existiert noch, teils in kleinen Partikeln im Ozean", sagte der 31 jährige Rothschild, Spross der britischen Bankiersfamilie. "Das ist ein unnützes Problem, das wir ganz einfach loswerden können. Den Plastikbecher, die Plastiktüte, die Styrol- Kaffeebecher und Deckel - wir könnten alles sofort verbieten."

"Wir sind mehr als 1000 Seemeilen von der Küste entfernt unter das Boot getaucht und haben die kleinen Sprenkel im Wasser gesehen", sagte Rothschild. Das seien keine Mikroorganismen, sondern Plastikfragmente gewesen, die frühestens nach 450 Jahren vollständig zersetzt werden. Wissenschaftler hatten schon vor Jahren im Pazifik eine riesige Plastikmüllhalde entdeckt, die mittlerweile doppelt so groß ist wie der US-Bundesstaat Texas. Im Atlantik gibt es ein ähnliches Müllfeld, mit bis zu 200.000 teils winzigen Plastikstücken pro Quadratkilometer.

Strom aus dem Fahrradgenerator

Die Besatzung teilte sich während der viermonatigen Reise eine 27 Quadratmeter große Kajüte und duschten mit Salzwasser. Strom gewannen die Seeleute aus Solarzellen, Windturbinen und mit Fahrrädern betriebenen Generatoren. Zudem bereiteten die Expeditionsteilnehmer ihren Urin auf, um sich mit Wasser zu versorgen.

Unterwege kämpfen die fünf Seemänner und eine Seefrau mit schwerer Dünung, heftigen Winden, Temperaturen bis zu 38 Grad Celsius und zerfetzten Segeln. In der vergangenen Woche mussten sie kurz an der Küste von Queensland stoppen, nachdem sie einen schweren Sturm überstanden hatten.

Skipperin Jo Royle, die einzige Frau an Bord, freut sich schon auf ihr Zuhause: "Ich freue mich riesig auf ein Glas Wein und einen Schwatz mit meinen Freundinnen." Kameramann Vern Moen hat die Geburt seines Sohnes verpasst - auch wenn er sie auf einer körnigen Skype-Übertragung verfolgen konnte.

abl/AFP/apn/dpa>

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Neu Zürcher Zeitung (NZZ) online, Logo

6.10.2010: <Müllteppiche im Meer: Milliarden von Kunststoffteilchen gefährden marine Lebewesen> - Plastik geht von Bord - 3 Jahre Umdrehungszeit im Müllstrudel - Plastik im Wasser zerfällt kaum - Schattenwurf - Tiervergiftung - Tod in alten Plastiknetzen - Muschelwanderung am Plastik - Auswirkungen von Microplastik auf das Erbgut

Plastik auffischen und wiederverwerten, und gar kein neues Plastik mehr produzieren. Das wäre die Lösung bei diesem Problem. Aber die Industrie-Bosse wollen das scheinbar nicht, und so reitet die "Industrialisierung" die Welt in ein riesiges Plastikproblem. Es geht dabei nicht nur um tote Tiere, die Plastik statt Nahrung gefressen haben, sondern es geht am Ende um unser Erbgut, das durch Zusatzstoffe im Plastik verändert werden kann, Weichmacher etc. Der Plastikschaden dieser Welt ist riesig, und scheinbar kümmert sich kaum jemand darum. Aber lesen Sie selbst:

aus: Neue Zürcher Zeitung (NZZ) online; 6.10.2010;
http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/muellteppiche_im_meer_1.7846889.html

<Plastic-Müll bedroht nicht nur die Weltmeere, sondern auch Flüsse wie hier in Manila.
In den Ozeanen schwimmen riesige Müllteppiche aus Plastic. Welche Risiken dies mit sich bringt und wie man des Problems Herr werden könnte, ist Gegenstand der Forschung.

Katharina Dellai-Schöbi

Badeentchen und Feuerzeuge haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind aus Kunststoff – und unzählige davon treiben, zusammen mit anderem Plasticabfall, in den Ozeanen. Diese riesigen Müllteppiche bleiben nicht ohne Folgen für die Lebewesen und könnten auch dem Menschen als letztem Glied in der Nahrungskette schaden. Besorgt zeigen sich die Fachleute vor allem über mikroskopisch kleine Plasticteilchen, die möglicherweise in den Körper eindringen und dort Giftstoffe freisetzen können.

Drei Jahre für eine Runde

Als von April bis Juli dieses Jahres, nach der Explosion der Ölplattform «Deepwater Horizon», rund 780 Millionen Liter Erdöl in den Golf von Mexiko sprudelten, verendeten unzählige Tiere, und viele Personen, die von der Fischerei abhängig waren, verloren ihre Lebensgrundlage. Das volle Ausmass der Schäden dürfte kaum je erfasst werden, doch wenigstens bleibt die Hoffnung, dass Bakterien innerhalb von einigen Jahren einen Grossteil des Öls abgebaut haben werden. Anders sieht es bei der Verschmutzung der Meere durch Abfall aus. Bis zu 80 Prozent des im Meer treibenden Mülls sind aus Plastic – und gegen dieses können Mikroorganismen nichts ausrichten.

Plastic ist seit Beginn seiner Massenproduktion vor rund 60 Jahren nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Pro Jahr werden heute rund 300 Millionen Tonnen Kunststoff hergestellt; man spricht gar vom «Plasticzeitalter». Haben die Kunststoffartikel ausgedient, wird ein Teil von ihnen rezykliert. Viele Plasticabfälle aber gelangen durch den Wind und die Flüsse in die Meere. Einkaufstüten und PET-Flaschen sind dort ebenso zu finden wie Plasticteile im Millimeterbereich, die als Rohmaterial für Kunststoffprodukte dienen oder in Reinigungsprodukten als Schleif- und Scheuermaterial verwendet werden. Spuren hinterlässt auch die Schifffahrt. Zwar ist es seit 1990 durch das Marpol-Abkommen weltweit verboten, Plasticmüll ins Meer zu kippen, doch längst nicht jedes Schiff hält sich daran. Bei stürmischer See können Frachter zudem ihre Ladungen verlieren. So gingen 1992 in einem berühmten Beispiel 29 000 Badeentchen über Bord eines Schiffes, das von Asien in die USA unterwegs war.

Im Wasser beginnt für das Plastic eine jahrelange Odyssee. Einige Teilchen gelangen mit den Strömungen in die abgelegensten Regionen. David Barnes vom British Antarctic Survey in Cambridge etwa entdeckte 2008 in der Amundsensee, einem Randmeer des Südpolarmeers, zwei Kunststoffverpackungen und eine Boje. Die meisten Kunststoffteile aber werden irgendwann von kreisförmigen Meeresströmungen erfasst und zu einem Teppich zusammengeschoben. Wie auf einem riesigen Karussell rotieren sie daraufhin ständig im Kreis, so auch im «Great Pacific Garbage Patch» im Nordpazifik, dessen Fläche fast vier Mal so gross ist wie Deutschland. Das Treibgut braucht rund drei Jahre, um eine Runde in diesem «Müllkarussell» zu drehen. Das konnten Fachleute mit Hilfe der über Bord gegangenen Badeentchen nachweisen, von denen einige Exemplare etwa alle drei Jahre an die Küsten von Nordamerika gespült werden.

Dass der Müll zunehmend an den Stränden landet und in die Tiefsee absinkt, könnte laut Barnes zusammen mit dem Marpol-Abkommen dazu geführt haben, dass sich die Menge der Plasticteile auf offener See über das vergangene Jahrzehnt stabilisierte, obwohl die Kunststoffproduktion zunahm. Gemäss Schätzungen von Experten treiben heute 13 000 bis 18 000 Partikel auf einem Quadratkilometer Wasser, im «Great Pacific Garbage Patch» könnten es gar Millionen sein.

Magnet für Giftstoffe

Diese riesigen Müllmengen bleiben nicht ohne Folgen. Gerade die Eigenschaften, die wir am Plastic schätzen, machen es gefährlich für die Umwelt. Zu leicht werden die Teilchen verfrachtet, zu lange überdauern sie an Orten, an denen sie nicht sein sollten. So wurden zum Beispiel vor wenigen Jahren im Magen eines Albatros Kunststofffragmente eines Flugzeuges gefunden, das im Zweiten Weltkrieg abgestürzt war. Die Fachleute gehen davon aus, dass Plastic Hunderte oder gar Tausende von Jahren erhalten bleibt. Langfristig zerfalle es zwar durch UV-Strahlung und mechanische Prozesse in immer kleinere Stücke, sagt Barnes. Im Meer jedoch – und vor allem in der Tiefsee – dürfte der Zerfall aufgrund der tiefen Temperaturen und der niedrigen UV-Einstrahlung länger dauern.

Welche Folgen der auf den Meeresgrund abgesunkene Kunststoff und die damit verbundene künstliche Verhärtung des Meeresbodens haben, darüber können die Wissenschafter zurzeit nur spekulieren. Laut dem Meeresgeologen Murray Gregory von der University of Auckland in Neuseeland könnte das Plastic die dortige Artengemeinschaft verändern. Die sich ablagernde Kunststoffdecke könnte zudem den Gasaustausch zwischen Boden und Wasser beeinträchtigen und so zu einem Sauerstoffmangel führen, meint der Forscher.

Besser bekannt als die Folgen am Meeresgrund sind diejenigen an der Oberfläche. So bleibt unter anderem dem pflanzlichen Plankton unter den Müllteppichen zu wenig Licht für die Fotosynthese, und kleine sesshafte Tiere wie Muscheln treiben auf den Kunststoffteilen in fremde Gebiete, wo sie zu invasiven Arten werden und einheimische Spezies verdrängen können. Experten gehen zudem davon aus, dass der Plasticmüll in den Meeren jedes Jahr rund einer Million Meeresvögeln, 100 000 Säugetieren und unzähligen Fischen das Leben kostet. In alten Fischernetzen und Seilen [aus Plastik] zum Beispiel verfangen sich viele Arten, was zu schweren Verletzungen führen kann. Meist ersticken die Tiere schliesslich oder sterben beim verzweifelten Versuch, sich zu befreien, vor Entkräftung. Plastic wird auch oft mit Nahrung verwechselt. Meeresschildkröten etwa halten Plasticsäcke für Quallen. Der Abfall kann den Magen-Darm-Trakt verletzen und blockieren; die Tiere verhungern dann mit vollem Magen.

Während solche Folgen von grösserteiligem Plasticmüll gut dokumentiert sind, sind diejenigen von sogenanntem Mikroplastic, das je nach Definition kleiner als ein bis fünf Millimeter gross ist, nicht bekannt. Der Meeresbiologe Richard Thompson von der University of Plymouth konnte jedoch in Laborexperimenten zeigen, dass untere Glieder der Nahrungskette, wie Wattwürmer oder Flohkrebse, Mikroplastic aus der Umwelt aufnehmen können und die Partikel bei Miesmuscheln gar vom Magen in die Körperflüssigkeit der Tiere gelangen. Ob und welche Auswirkungen das auf die Tiere hat, muss aber erst noch untersucht werden.

Zwar geht man laut Thompson davon aus, dass Kunststoff im Körper nicht abgebaut werden und aufgrund seiner Grösse auch nicht in die Zellen gelangen kann. Doch das Plastic enthalte Substanzen, die sich lösen und das Erbgut verändern oder in das Hormonsystem eingreifen könnten. Zu diesen Stoffen gehören Weichmacher und bromierte Flammschutzmittel, die dem Kunststoff bei der Herstellung beigemengt werden, aber auch hydrophobe Substanzen wie polychlorierte Biphenyle, die sich im Wasser an das Plastic anlagern. In der Tat wirkt dieses wie ein Magnet für solche Chemikalien; Studien haben gezeigt, dass ihre Konzentration am Plastic bis zu eine Million Mal höher sein kann als im umgebenden Wasser. Experimente lassen vermuten, dass die Schadstoffe vom Plastic in den Organismus diffundieren können, wobei Verdauungssekrete die Ablösung der Substanzen fördern dürften. In grösseren Arten, die sich von kontaminierten Beutetieren ernähren, könnten sich die Schadstoffe dann anreichern und so schliesslich auch auf unserem Teller landen, fürchten die Forscher.

Vermehrte Rezyklierung

Die negativen Auswirkungen, die Plasticmüll in den Ozeanen haben kann, und die zunehmende Kunststoffproduktion – laut Thompson wurde in den letzten zehn Jahren so viel Kunststoff hergestellt wie im gesamten 20. Jahrhundert – rufen nach einer raschen und nachhaltigen Lösung. Doch die riesige Fläche der Meere und die unüberschaubaren Abfallmengen stehen effizienten Massnahmen bis jetzt im Weg. Den Plasticmüll etwa abzuschöpfen, ist kaum realistisch, zu hoch wären der Aufwand und die Kosten, zu gross der tägliche Nachstrom in die Meere.

In den letzten Jahren wurde daher die Produktion von abbaubaren Kunststoffen vorangetrieben. Biologisch abbaubare Kunststoffe einerseits werden meist aus pflanzlichen Materialien hergestellt und können durch Mikroorganismen abgebaut werden. Sie sind allerdings nicht für den Abbau in freier Natur, sondern in Kompostieranlagen gedacht. Sogenannte oxoabbaubare Stoffe andererseits basieren oft auf Erdöl und zerfallen durch den Einfluss von UV-Licht oder Hitze. Dass diese Materialien das Abfallproblem lösen können, glaubt Thompson aber nicht. Denn in den Meeren dürften biologisch abbaubare Kunststoffe wegen der tiefen Temperaturen und der im Vergleich zu Kompostieranlagen andersartigen Mikroorganismen-Gemeinschaft nur sehr langsam zersetzt werden, und beim Zerfall oxoabbaubarer Kunststoffe blieben nichtabbaubare Partikel übrig.

Die effizienteste und billigste Lösung des Problems setzt laut Thompson daher an der Quelle an. Nicht mehr benutzter Kunststoff sollte nicht länger als Abfall, sondern als Rohmaterial angesehen und somit öfter rezykliert werden, wodurch auch weniger Rohöl gefördert werden müsste. Doch bis dahin dürfte es noch ein langer Weg sein. Ausserdem ist zu erwarten, dass die Schäden, die das in den Ozeanen treibende Plastic anrichtet, noch für Jahrhunderte anhalten dürften – selbst wenn die weitere Verschmutzung der Meere heute gestoppt würde.>











Fotoquellen
[1] David de Rothschild mit Pazifikkarte: http://earthfirst.com/earthfirstcoms-top-25-hottest-guys-in-green/
[2] Plastiki, Vision: http://www.radio-kreta.de/die-plastiki-expedition/
[3] Plastiki-Route von San Francisco nach Sydney:
http://seeker401.wordpress.com/2010/03/24/david-de-rothschild-sets-sail-on-his-soda-bottle-boat/
[4] Plastiki, Schema: http://greenexplorer.ovi.com/getinspired/north-america/usa/california/san-francisco/the-plastiki-sets-sail/
[5] Plastiki auf See: http://www.radio-kreta.de/die-plastiki-expedition/
[6] Plastiki-Wand, Nahaufnahme: http://greenexplorer.ovi.com/getinspired/north-america/usa/california/san-francisco/the-plastiki-sets-sail/
[7] Plastiki-Team, Abfahrt in San Francisco:
http://www.segelnews.de/newsflash/plastiki-hat-abgelegt-david-de-rothschild-segelt-auf-plastikflaschen-nach-sydney/1941
[8] Plastiki mit Golden Gate Bridge:
http://www.examiner.com/x-7311-Cultural-Trends-Examiner~y2010m3d23-Plastiki-catamaran-built-of-12500-
plastic-bottles-sets-sail-from-San-Francisco-to-Australia-video
[9] Plastiki in Sydney:
http://ecopolitology.org/2010/07/26/from-oprah-to-al-jazeera-plastiki-got-its-message-out-even-in-stormiest-of-seas/



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